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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-10-04T00:18:24Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32830</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-10-03T18:44:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für alle Mal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumran Rollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die erstaunliche Frage, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1, „&#039;&#039;Würde des Menschen ist unantastbar&#039;&#039;“. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten „&#039;&#039;Volksseelenzyklus“&#039;&#039;, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er Rom treue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen Rom treuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem - die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf  - da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliar Kohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewähnt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix? Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat. Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betrifft die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungenliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter des Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List-, Tücke- und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, &#039;&#039;wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? [Zeigt auf das Hermannsdenkmal] Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen, Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des Salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]  [[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Geburtsort einer Sache ziehen die mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte ein. Sie inspirieren alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes - diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ist es Augustus gelungen, trotz militärischer Niederlage in diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren? 00:50:24 ===&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und da ist folgendes Bild aufgetaucht: Als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt - gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 ===&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen … will Deutschland in den Untergang führen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:52:52  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein - Hitler will Deutschland in den Untergang führen! Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben - verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation - aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus - äußerlich betrachtet haben die Römer verloren, von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist, Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Judäa, war Legionär im Heer des Germanicus 00:54:41 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung: Der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz. Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Statthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm: „&#039;&#039;Mein Reich ist nicht von dieser Welt”&#039;&#039;. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien. Da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als „ein Reich nicht von dieser Welt”, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgänger Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, &#039;&#039;„Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen”&#039;&#039;? Und was sagt der Sonnenheld: „D&#039;&#039;u hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre”&#039;&#039;. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Ur-Trauma Roms betrifft: Die Grenzen der eigenen Macht zu erleben. Und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man mal das dazu nimmt, ja - ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das Übliche, was man gewohnt ist, ja - der wäscht seine Hände in Unschuld und so - mag ja alles stimmen. Aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie merken, Fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten - Varus, Augustus und Pontius Pilatus - wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine vergleichende Zeitachse: Die Ereignisse in Palästina und Germanien in Zusammenhang gebracht 00:58:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusale. Und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren: Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum - wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren - das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein. Und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt. Der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Auge opfernd, Verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im Fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten. Trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazaret. Und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth - die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als „Siegfried” nach Germanien in das Weserland. Der andere, der Flavus, bleibt in Rom und „hat sein Auge geopfert” durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann. Aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 nach Christi Geburt: Die Geschichte im Fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen. Und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweiung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben - Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung, divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweiung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein … „&#039;&#039;überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminius-Deutschen und dem Flavus-Deutschen. Der Arminius-Deutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat. Der Flavus-Deutsche war die tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst. Denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im Fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben … die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus: An der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer - Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich, Germane und toll. Und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser - dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde. Der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte „Tussi” - daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehelicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird „Siegfried” Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind. Und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinem Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung. Aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, das sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und seinem Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen - Vidar - da steckt auch der „Widder” drin, wieder zu vereinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt: Fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweiung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das stumme Wirken des deutschen Genius: Rudolf Steiners Arminius-Impuls und das spirituelle Vermächtnis an Helmuth von Moltke 01:13:07 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir - und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend - zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war: Warum schweigt Steiner? Warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen? Und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann. Die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert. Und da hat er gemerkt, dass der Kaiser - wir können sagen, der dekadente Arminius-Deutsche - dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben. Der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. … hat der abgedankt. Das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropas an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen … Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet: Folge mir! Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.”&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse. Und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den Externsteinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;Was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben.”&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis um Steiners Schweigen: Man kann die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel wahrnehmen, was durch Rudolf Steiner selbst wirkte 01:19:00 ===&lt;br /&gt;
Also Rudolf Steiner sagt: Das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen. Und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend. Nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte. Weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann. Und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksammachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verführung durch Extreme, politische Ideenlosigkeit und Rudolf Steiners Impuls für Mitteleuropa 01:19:58 ===&lt;br /&gt;
Und das ist interessant - heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker … wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen. Aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen. Man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter. Und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt - der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann - denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. „&#039;&#039;Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen” …&#039;&#039; denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] jeder &#039;&#039;&#039;Doppelgänger&#039;&#039;&#039; hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt!” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:19:58 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg als Zeuge der beiden michaelischen Gesten erlebte innerlich den Genius mit der Fackel, der den geografischen Doppelgänger verwandelt 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen - das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise. Was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli [1944] durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben. Aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden. Und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen. Und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen: „&#039;&#039;Es lebe das heilige Deutschland!”&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeli-Epistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weise zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen „winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt”, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft: „Es lebe das heilige Deutschland!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt. Und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist. Weil was sagt Steiner über diesen Genius? Das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas - bitte nicht deutschtümelnd, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa. Es ist nicht Deutschland im Sinne von „Deutsch“, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, „&#039;&#039;der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben”&#039;&#039;. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt - es lebe das heilige Deutschland - da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen … von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin. Und Stauffenberg - Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist. Das habe ich weder gesagt noch denke ich das. Aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimelt - hier eine bessere Aufnahme habe ich nicht - hier auch dargestellt. Da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein. Ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild. Auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwandlung des geografische Doppelgängers in Mitteleuropa in ein Gralswesen, um mit der Inkarnation Ahrimans fertig zu werden 01:26:53 ===&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]    [[Meditation]]    [[Doppelgänger]]   [[Heiliger Gral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…]um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden […] wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:26:53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...........................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse - eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen: Ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans. Und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der „will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht”, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln. Weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich - die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne freue ich mich, mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32829</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32829"/>
		<updated>2026-10-02T17:40:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Stauffenberg als Zeuge der beiden michaelischen Gesten erlebte innerlich den Genius mit der Fackel, der den geografischen Doppelgänger verwandelt 01:21:51 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für alle Mal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumran Rollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er Rom treue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen Rom treuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem - die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf  - da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliar Kohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewähnt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix? Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat. Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betrifft die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungenliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter des Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List-, Tücke- und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, &#039;&#039;wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? [Zeigt auf das Hermannsdenkmal] Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen, Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des Salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]  [[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Geburtsort einer Sache ziehen die mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte ein. Sie inspirieren alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes - diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ist es Augustus gelungen, trotz militärischer Niederlage in diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren? 00:50:24 ===&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und da ist folgendes Bild aufgetaucht: Als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt - gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 ===&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen … will Deutschland in den Untergang führen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:52:52  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein - Hitler will Deutschland in den Untergang führen! Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben - verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation - aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus - äußerlich betrachtet haben die Römer verloren, von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist, Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Judäa, war Legionär im Heer des Germanicus 00:54:41 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung: Der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz. Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Statthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm: „&#039;&#039;Mein Reich ist nicht von dieser Welt”&#039;&#039;. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien. Da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als „ein Reich nicht von dieser Welt”, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgänger Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, &#039;&#039;„Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen”&#039;&#039;? Und was sagt der Sonnenheld: „D&#039;&#039;u hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre”&#039;&#039;. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Ur-Trauma Roms betrifft: Die Grenzen der eigenen Macht zu erleben. Und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man mal das dazu nimmt, ja - ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das Übliche, was man gewohnt ist, ja - der wäscht seine Hände in Unschuld und so - mag ja alles stimmen. Aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie merken, Fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten - Varus, Augustus und Pontius Pilatus - wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine vergleichende Zeitachse: Die Ereignisse in Palästina und Germanien in Zusammenhang gebracht 00:58:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusale. Und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren: Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum - wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren - das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein. Und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt. Der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Auge opfernd, Verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im Fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten. Trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazaret. Und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth - die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als „Siegfried” nach Germanien in das Weserland. Der andere, der Flavus, bleibt in Rom und „hat sein Auge geopfert” durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann. Aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 nach Christi Geburt: Die Geschichte im Fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen. Und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweiung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben - Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung, divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweiung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein … „&#039;&#039;überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminius-Deutschen und dem Flavus-Deutschen. Der Arminius-Deutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat. Der Flavus-Deutsche war die tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst. Denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im Fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben … die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus: An der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer - Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich, Germane und toll. Und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser - dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde. Der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte „Tussi” - daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehelicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird „Siegfried” Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind. Und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinem Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung. Aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, das sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und seinem Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen - Vidar - da steckt auch der „Widder” drin, wieder zu vereinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt: Fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweiung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das stumme Wirken des deutschen Genius: Rudolf Steiners Arminius-Impuls und das spirituelle Vermächtnis an Helmuth von Moltke 01:13:07 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir - und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend - zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war: Warum schweigt Steiner? Warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen? Und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann. Die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert. Und da hat er gemerkt, dass der Kaiser - wir können sagen, der dekadente Arminius-Deutsche - dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben. Der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. … hat der abgedankt. Das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropas an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen … Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet: Folge mir! Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.”&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse. Und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den Externsteinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;Was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben.”&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis um Steiners Schweigen: Man kann die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel wahrnehmen, was durch Rudolf Steiner selbst wirkte 01:19:00 ===&lt;br /&gt;
Also Rudolf Steiner sagt: Das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen. Und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend. Nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte. Weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann. Und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksammachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verführung durch Extreme, politische Ideenlosigkeit und Rudolf Steiners Impuls für Mitteleuropa 01:19:58 ===&lt;br /&gt;
Und das ist interessant - heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker … wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen. Aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen. Man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter. Und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt - der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann - denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. „&#039;&#039;Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen” …&#039;&#039; denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] jeder &#039;&#039;&#039;Doppelgänger&#039;&#039;&#039; hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt!” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:19:58 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg als Zeuge der beiden michaelischen Gesten erlebte innerlich den Genius mit der Fackel, der den geografischen Doppelgänger verwandelt 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen - das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise. Was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli [1944] durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben. Aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden. Und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen. Und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen: „&#039;&#039;Es lebe das heilige Deutschland!”&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeli-Epistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weise zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen „winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt”, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft: „Es lebe das heilige Deutschland!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt. Und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist. Weil was sagt Steiner über diesen Genius? Das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas - bitte nicht deutschtümelnd, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa. Es ist nicht Deutschland im Sinne von „Deutsch“, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, „&#039;&#039;der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben”&#039;&#039;. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt - es lebe das heilige Deutschland - da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen … von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin. Und Stauffenberg - Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist. Das habe ich weder gesagt noch denke ich das. Aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimelt - hier eine bessere Aufnahme habe ich nicht - hier auch dargestellt. Da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein. Ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild. Auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwandlung des geografische Doppelgängers in Mitteleuropa in ein Gralswesen, um mit der Inkarnation Ahrimans fertig zu werden 01:26:53 ===&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]    [[Meditation]]    [[Doppelgänger]]   [[Heiliger Gral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…]um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden […] wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:26:53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...........................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse - eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen: Ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans. Und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der „will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht”, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln. Weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich - die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne freue ich mich, mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Die Christengemeinschaft]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Das_Hereinwirken_geistiger_Wesenheiten_in_den_Menschen_(GA_102)_als_online_Lesekreis&amp;diff=32828</id>
		<title>Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) als online Lesekreis</title>
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		<updated>2026-10-02T17:33:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GA102.jpg|verweis=https://steiner.wiki/Datei:GA102.jpg|mini|Rudolf Steiner: Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lesekreis - Überblick ==&lt;br /&gt;
Ein öffentlicher Lesekreis, ab März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenleitung:&#039;&#039;&#039; Wilfried P. und Thomas N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Thomas N. (GL)&lt;br /&gt;
* Wilfried P. (GL)&lt;br /&gt;
* Gabriele E.&lt;br /&gt;
* Elke J.&lt;br /&gt;
* Michaela M.&lt;br /&gt;
* Susanne H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte der Vorträge ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner Taschenbuchausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ERSTER_VORTRAG,_Berlin,_6._Januar_1908|ERSTER VORTRAG, Berlin, 6. Januar 1908, S. 13]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in unser Dasein. Wesenheiten des Astralplans und des Devachans. Die Gruppenseelen der Tiere, Pflanzen und Mineralien. Gutartige und bösartige Mond-, Mars- und Venuswesenheiten. Die erfinderischen und die wilden Saturnwesenheiten. Verschiedene Wirkensweisen dieser elementarischen Wesen auf die Erde und den Menschen. Chylus, Lymphe und Blut als Leib von Wesenheiten anderer Planeten. Wirkung der Saturngeister durch die Sinnesorgane (Gerüche, Parfüms). Der Gegensatz von Lunge und Leber. Die Prometheus-Sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ZWEITER_VORTRAG,_Berlin,_27._Januar_1908|ZWEITER VORTRAG, Berlin, 27. Januar 1908, S. 30]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planetendasein, Sonnendasein und Tierkreisdasein als kosmische Entwickelungsstufen. «Zeit» und «Dauer». Der Saturn als Morgendämmerung unseres planetarischen Zustands. Seine Entstehung als «Opfer» des Tierkreises. Auf- und niedersteigende Kräfte des Tierkreises. Die sieben Wesensglieder des Menschen und der höheren Wesenheiten. Der Mensch als empfangende, die höheren Wesenheiten als schöpferische Wesenheiten. Die Bedeutung des Sternbildesder «Waage» für die Ich-Entwickelung des Menschen. Christus als «mystisches Lamm» und der Mensch. Ihr Zusammenhang im Tierkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#DRITTER_VORTRAG,_Berlin,_15._Februar_1908|DRITTER VORTRAG, Berlin, 15. Februar 1908, S. 44]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kant-Laplacesche Theorie und die Theosophie. Die früheren Verkörperungen der Erde als Taten geistiger Wesenheiten. Hinzukommende und zurückbleibende Wesenheiten. Der Ursprung der Tierwelt. Abtrennung der Sonne und der Planeten Uranus, Saturn und Jupiter als Wohnstätten geistiger Wesenheiten. Der Marsdurchgang und das Eisen. Abtrennung des Mondes, seine Verbindung mit dem Sonnengeist Jehova. Die Venus- und Merkurwesenheiten als Lehrer der Menschen. Wirkung des Mars in der Empfindungsseele, Merkur in der Verstandesseele und Jupiter in der Bewußtseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#VIERTER_VORTRAG,_Berlin,_29._Februar_1908|VIERTER VORTRAG, Berlin, 29. Februar 1908, S. 63]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wärmeelement des alten Saturn. Die Geister der Form als Bildner der ersten Anlage des physischen Leibes des Menschen auf dem Saturn. Mythos von Kronos und Gäa. Auf der Sonne opfern die Geister der Form den Ätherleib, auf dem Mond den Astralleib und bewirken dadurch die erste Anlage der menschlichen Äther- und Astralleiber. Auf der Erde Einträufelung des Ich in der lemurischen Zeit. Das Ich ergreift im Laufe der atlantischen Zeit Astralleib, Ätherleib und physischen Leib des Menschen und es entstehen Empfindungs-, Verstandes- und Bewußtseinsseele, Geistselbst und Lebensgeist. Das Mysterium von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#F%C3%9CNFTER_VORTRAG,_Berlin,_16._M%C3%A4rz_1908|FÜNFTER VORTRAG, Berlin, 16. März 1908, S 82]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwickelung durch Saturn, Sonne, Mond und Erde. Wiederholungen der früheren Zustände im Beginn der Erdentwickelung. Der Mensch als Erstgeborener vor Tier, Pflanze und Mineral. Die Erde als Wärmeorganismus. Das Zyklopen-Wärmeorgan. Entstehung von Licht und Luft. Luftsystem und Nervensubstanz. Wasserbildungen durch den Ton gemäß der Sphärenmusik. Die Eiweißbildung durch den «Tanz der Stoffe». Über die Zelle. Öffnung der Sinne nach der Sonnentrennung. Lebendige und mineralische Wärme. Die Eingliederung des Festen (Asche) in den Organismus durch den Gedanken, durch das Wort, das zuerst da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#SECHSTER_VORTRAG,_Berlin,_24._M%C3%A4rz_1908|SECHSTER VORTRAG, Berlin, 24. März 1908, S. 96]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zeitliche Umkehrung bei der Wiederholung von Entwickelungszuständen. Umformungen der verschiedenen Systeme (Blut-, Nerven-, Drüsen- und Sinnessystem) im Laufe der Entwickelung. Das Persönlichkeitsbewußtsein auf der Erde im Gegensatz zum alten Mondenbewußtsein. Nachklänge des letzteren im Germanentum (Blutrache) und Judentum (Blutgruppenseele, die Erinnerung durch die Generationen). Das Gruppenseelenbewußtsein des alten Mondes. Der Mond als der Planet der Weisheit, die Erde als der Planet der Liebe. Der zukünftige Planet Jupiter. Der Gegensatz von Geistern der Weisheit und Geistern der Liebe. Ihr Zusammenwirken in der Bildung von «Individualität» und «Persönlichkeit» des Menschen im Durchgang durch die Inkarnationen. Aufstieg der Geister der Weisheit zu Geistern der Umlaufzeiten. Christus als der Sonnengeist, als das «mystische Lamm», als das «große Opfer der Erde». Der Leib des Menschen zwischen Geistern der Weisheit und Jehova, dem Herrn der Form, ihr Gleichgewicht durch die Christus-Wesenheit. Die Veredelung und Spiritualisierung des menschlichen Leibes als die «Auferstehung des Fleisches». Die Freiheit als Einschlag der zurückgebliebenen Geister. Gemeinschaft des Geistes als Glaube auf dem Jupiter und als der Sinn des Christentums. Schilderung der nachatlantischen Kulturepochen. Der Urbeginn unserer Welt im Alten und Neuen Testament. Das Christentum als Menschheitsreligion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#SIEBENTER_VORTRAG,_Berlin,_13._April_1908|SIEBENTER VORTRAG, Berlin, 13. April 1908, S. 117]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der silberne Kodex des Bischofs Ulfilas. Siegfried und die Christus-Wesenheit. Richard Wagners Parsifal. Das Bewußtsein des heutigen und des atlantischen Menschen. Das Wesen der alten Mythen und Sagen. Der verschiedene Zusammenhang des Ätherleibes mit dem physischen Leibe beim atlantischen und beim heutigen Menschen. Die Einweihung in den alten Mysterien. Das Wesen der Religion. Die erneute Lockerung des Ätherleibes und die Folgen davon für den modernen Menschen. Über ein psychologisches Buch (von Ebbinghaus). Christus als Vorbild für die Wiedergewinnung der alten Erinnerungen der Vorzeit und für alle Prophetie der Zukunft. Die Synthese von Weihnachtsfest und Osterfest. Nervosität als Folge des Nichtbewußtwerdens der geistigen Welt. Die Christus-Idee der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ACHTER_VORTRAG,_Berlin,_20._April_1908|ACHTER VORTRAG, Berlin, 20. April 1908, S. 137]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die den Menschen übergeordneten geistigen Hierarchien. Das Wesen der Engel. Ihre Aufgabe als Schutzgeist für den einzelnen Menschen durch die wiederholten Erdenleben. Das Wesen der Erzengel. Ihr Wirken als Volksgeist und für andere Aufgaben. Die Urkräfte als Geister der Zeiten und ihr Wirken in den nachatlantischen Epochen sowie im einzelnen Menschen. Giordano Bruno. Satan, der widerrechtliche, und Jehova als der rechtliche Fürst dieser Welt. Von den Exusiai, den Gewalten. Christus als der Lenker der ganzen Menschheit, zu dem jeder selber seinen Weg finden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#NEUNTER_VORTRAG,_Berlin,_13._Mai_1908|NEUNTER VORTRAG, Berlin, 13. Mai 1908, S. 151]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbares Erfahren der übersinnlichen Welt (Atlantis) und Gedächtnisreligion (Nachatlantis). Sagen und Mythen. Das Entstehen des Joga. Der Ahnenkult und die daraus entstehenden Religionssysteme. Vedantaphilosophie, System der Hebräer, der Ägypter. Das griechische Religionssystem. Die griechische Baukunst. Die Gotik. Die romanische Baukunst. Das Christentum. Die Gestalt des Jesus Christus. Die Veräußerlichung der modernen Wissenschaft. Der Zusammenhang des Ätherleibes mit dem physischen Leibe in früheren Zeiten, in Gegenwart und Zukunft. Über den geistigen Tod. Das Christentum ist größer als alle Religionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ZEHNTER_VORTRAG,_Berlin,_16._Mai_1908|10 EHNTER VORTRAG, Berlin, 16. Mai 1908, S. 162]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefühlsverständnis der theosophischen Erkenntnisse. Gliederung höherer Wesenheiten, des Menschen, der Tiere und der Elementarwesen. Über die Gnomen. Gliederung der Elementarwesen in Gnomen, Undinen, Sylphen und Salamander. Der Ahasvermythos. Die sechzehn Wege des Verderbens. Vom Wesen der tierischen Gruppenseele. Wesen und Entstehung der Elementarwesen, namentlich der Salamander. Vom Wesen des Affen. Dekadenzerscheinungen der heutigen Zeit und das Gesundende der Theosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ELFTER_VORTRAG,_Berlin,_1._Juni_1908|ELFTER VORTRAG, Berlin, 1. Juni 1908, S. 183]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Tiergruppenseelen. Das Entstehen der Elementarwesen. Biene und Sylphe. Heutige Wissenschaft und Elementarwesen. Theorien über Allwesen und Allbeseeltheit. Vom Wesen der Gruppenseelen. Die Entwickelung des Menschen von der Gruppenseelenhaftigkeit zur Individualität. Das Bewußtsein des alten Hellsehertums und der Patriarchenzeiten. Unterschied des jüdischen und christlichen Bewußtseins. Geschichtswissenschaftliche Darstellung als Fable convenue. Der Individualisierungsprozeß im Mittelalter (Städtegründung). Allgemeine Anerkennung der mathematischen Wahrheiten. Frühere Rassenzusammenhänge und künftige Gruppenseelenhaftigkeiten. Über Elementarwesen (Undinen, Sylphen). Elementarwesen zwischen Reiter und Roß, dem Hirten und seiner Herde. Unterschied von Göttern und Menschen. Vom Wesen der Symbolik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ZW%C3%96LFTER_VORTRAG,_Berlin,_4._Juni_1908|ZWÖLFTER VORTRAG, Berlin, 4. Juni 1908, S. 199]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Elementarwesen. Die Ich-Seele der Tiere, Pflanzen, Mineralien auf den verschiedenen Planen. Der Mensch im Schlafe. Die vier Systeme des physischen Leibes: Sinnesorgane, Drüsen, Nerven, Blut. Unterschied von «physisch» und «mineralisch». Trennung von Ich und Astralleib von Ätherleib und physischem Leib im Schlafe. Durchdringung von physischem Leib und Ätherleib durch höhere Wesenheiten. Abschnürungen von Teilen dieser Wesenheiten durch Lügen (Phantome), durch schlechte soziale Einrichtungen (Spektren), durch Gesinnungszwang (Dämonen). Die Lockerung des Ätherleibes und ihre Erfüllung mit geistigen, das heißt mit religiösen und künstlerischen Vorstellungen. Richard Wagner. Worte eines bedeutenden Architekten (H. v. Ferstel). Das Pfingstfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#DREIZEHNTER_VORTRAG,_Berlin,_11._Juni_1908|DREIZEHNTER VORTRAG, Berlin, 11. Juni 1908, S. 214]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung des Menschen mit geistigen Wesenheiten in der Kunst. Bauwerke als Verbindung mit den Ätherleibern (Griechischer Tempel), Musik als Verbindung mit den Astralleibern von höheren Geistwesenheiten. Die Harmonisierung und Wiederherstellung der menschlichen Kräfte im Schlaf. Die geistigen Kräfte im Raum. Böcklin und sein Bild «Pietä». Der griechische Tempel, ägyptische, romanische Baukunst, der gotische Dom. Plastik als Kunst des Ätherleibes, Malerei als Kunst der Empfindungsseele, Musik als Kunst der Verstandesseele, Dichtkunst als Kunst der Bewußtseinsseele. Bei- spiel aus Goethes «Faust». Aussprüche Richard Wagners über Musik. Sein Versuch der Vereinigung von Shakespeare und Beethoven. Die Neunte Symphonie. Allgemeine Charakteristik der künstlerischen Ziele Richard Wagners. Die Bedeutung der Kunst für das theosophische Leben der Zukunft. Die künstlerische Gestaltung von Profanbauten, wie Bahnhöfen und so weiter. Die Katakomben-Christen als Vorbild für die geistigen Bestrebungen unserer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[s:GA_102#Hinweise|&#039;&#039;&#039;Hinweise, S. 231&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[s:GA_102#%C3%9Cber_die_Vortragsnachschriften|&#039;&#039;&#039;Über die Vortragsnachschriften, S. 237&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersicht über die Rudolf Steiner Gesamtausgabe.......................... 239&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassungen ==&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=XeTeXEbmS6M&amp;amp;t=75s Folge 2] [Wilfried]  [https://www.youtube.com/watch?v=XeTeXEbmS6M&amp;amp;t=72s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:00]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, wir haben ja letztes Mal mit dem ersten Vortrag begonnen. Und es ging da um das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen, in die Welt. Rudolf Steiner sagt, dass man mit hellsichtigem Sehen diese Wesenheiten so wahrnehmen kann, als ob wir jetzt hier andere Menschen erleben, also wenn wir draußen sind. Sie sind dann ganz klar vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wesenheiten wirken auf dem Devachan- und Astralplan. Dort gibt es dann entsprechende Wesenheiten, die ganz bestimmte Eigenschaften repräsentieren. Also zum Beispiel solche mit einem sehr starken Willen oder solche, die sehr sanftmütig sind, aber auch solche, die stärker ins Böse oder ins Kriegerische hineingehen. Oder manche, die sehr im Erfinderischen leben, aber auch wieder andere, die im Triebhaften und Begierdenhaften wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle es mir so vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ganz viele verschiedene Wesenszustände des Menschen gibt es entsprechende geistige Wesenheiten, die dann jeweils hereinwirken. Und ich stelle mir dann auch die Frage: Wie kann dieses Hereinwirken funktionieren? Immer dann, wenn man diesen Wesen entsprechende &amp;quot;Angebote&amp;quot; stellt, also eine Plattform bietet. Ich denke jetzt gerade an zwei Menschen, die miteinander im Streit sind. Da wirken dann sofort entsprechende Wesenheiten herein. Aber auch Menschen, die versuchen, Probleme zu lösen, bieten gewissermaßen eine Möglichkeit für jene Wesenheiten, die im Erfinderischen leben, hereinzuwirken. Und wenn ich das Beispiel mit dem Streit nehme, sind wahrscheinlich auch jene Wesenheiten da, die sanftmütig sind. Es ist also immer unsere Entscheidung: Wohin gehen wir jetzt? Es geht immer entweder in eine sehr konstruktive oder in eine destruktive Richtung. Ich habe mir dazu auch dieses Bild vorgestellt: wie im Sommer ein offener Honigtopf, zu dem dann einfach die Wespen kommen. Man stellt ein entsprechendes Angebot bereit, und die Wesenheiten sind dann da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern war das für mich beim letzten Mal sehr, sehr lebenspraktisch, weil ich mir das wirklich vorstellen kann: Wenn man sich in einem entsprechenden Wesenszustand befindet, zum Beispiel in einem Konflikt, dann sollte man auch bedenken, dass jetzt Kräfte da sind, die sich entfalten möchten. Dazu passt auch die Bemerkung von Rudolf Steiner: Man begreift das Menschenleben nicht, wenn man nicht weiß, dass innerhalb des menschlichen Lebens solche Wesen tätig sind, die oben in höheren Welten leben. Und das finde ich sehr lebensnah und lebenspraktisch. Wir haben das zwar jetzt so nicht gelesen, aber ich vermute einfach, dass es für alle möglichen Wesenszustände, auch für den Zustand des Zweifels zum Beispiel, entsprechende Wesenheiten gibt. Ja, das war eigentlich schon meine Zusammenfassung. Viel haben wir ja nicht gelesen. Und wir stehen jetzt auf Seite 17. Genau, oben auf Seite 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=e6EMQ857BgI&amp;amp;t=149s Folge 3] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=e6EMQ857BgI&amp;amp;t=145s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:24]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kurzes Anknüpfen an den Abschnitt davor: Da ging es um die gutartigen und bösartigen Mond-, Mars- und Venuswesenheiten und die erfinderischen und die wilden Saturnwesen. Und in diesem Abschnitt, wo ich die Zusammenfassung mache, geht es um verschiedene Wirkensweisen dieser elementarischen Wesen auf die Erde und den Menschen und zudem um Hylos, Lymphe und Blut als Leid von Wesenheiten anderer Planeten. Also, Rudolf Steiner beschreibt kurz den Einfluss der verschiedenen Planetenwesenheiten, die er auch elementarische Wesenheiten nennt. Wahrgenommen werden sie eher von den schon hellseherisch begabten Menschen, aber die Auswirkungen zeigen sich natürlich bei allen. Die Mondwesenheiten üben dort ihren Einfluss aus, wenn Menschen von Wahnideen befallen sind oder eben auch in psychiatrischen Einrichtungen. Früher war die Bezeichnung ihren Häuser. Aber gerne halten sich diese Wesen auch in der Nähe von einem Medium oder von Schlafwandlern auf. Wo der Mensch eine Atmosphäre geschaffen hat, in der Liebe, Wohltätigkeit usw. zu Hause sind, trifft man die sanften, milden Marswesenheiten. Dort können sie sich entfalten und positiven Einfluss auf die Menschen ausüben. Und die erfinderischen und wilden Saturnwesen sind an der Seite von Ingenieuren und technischen Werkstätten, dort wo menschliche Erfindungen gemacht werden, zu finden. Dann bleiben noch die Venuswesenheiten und sie bringt Rudolf Steiner in Verbindung, wenn sich Akte oder Handlungen entfalten, wo Geistesgegenwart gefordert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sagt Rudolf Steiner, er, der Mensch, ist wirklich niemals allein, sondern was er auch tut und was er unternimmt, ist zu gleicher Zeit Gelegenheit für die Entfaltung einer Anzahl von Wesenheiten. Die feineren und gröberen Taten der Menschen, die ideellsten und idealsten und die wüstesten Taten, sie alle sind Gelegenheitsursachen für die Anwesenheit solcher Geschöpfe, die eingreifen in die Kräfte der Menschen und sich da betätigen. Und die man kennen muss, wenn man das Leben wahrhaftig durchschauen will, sagt da Rudolf Steiner. Doch diese Wesenheiten haben über den Körper eine weitere Beziehung zum Menschen und Rudolf Steiner spricht hier von drei Säftestufen, dem Chylos, der Lymphe und dem Blut. Das Blut ist das Einzige, was dem Menschen immer mehr angehört, da das Blut der unmittelbare Ausdruck seines Ich ist bzw. wird. Und hierzu sagt Rudolf Steiner, wenn aber der Mensch nicht immer mehr und mehr darauf schaut, sein Ich durch einen starken und kräftigen Willen, durch seine starke und kräftige Seele, innerlich zu festigen, wenn ihm sozusagen sein Ich abhanden kommt, dann können sich auch in seinem Blut andere Wesenheiten verankern und das ist dann sehr schlimm und böse für den Menschen. In Bezug auf den Chylos, den eigentlichen Speisesaft oder Speisebrei und der Lymphe, weist Rudolf Steiner darauf hin, dass der Mensch diesbezüglich in zwei nicht-symmetrische Teile geteilt ist. Die linke Körperhälfte, der Kopf, Rumpf, Hand und beide Beine, das ist der eine Saft, der Magendarmsaft. Er hat mit der Verdauung zu tun. Und die rechte Seite des Rumpfes und des Kopfes, da pulsiert ein zweiter Saft, der dem seelischen nahe ist, denn mit den Lymphsaften hängen seelische Zustände viel tiefer zusammen. Bei Menschen, die aktiv sind, fließt die Lymphe viel lebhafter als bei trägen Menschen, was natürlich gesundheitliche und psychische Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=4D8SHoRGb-s&amp;amp;t=135s Folge 4] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=4D8SHoRGb-s&amp;amp;t=133s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:08]     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=PnlRF1e6HeY&amp;amp;t=136s Folge 5] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=PnlRF1e6HeY&amp;amp;t=135s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Abschnitt hat Rudolf Steiner Wesenheiten wie die Mond, Mars und Venus Wesenheiten beschrieben, die sich in der devachanischen Welt finden und die sich im irdischen, im körperlichen, auch bei Tieren und Pflanzen im negativen, aber auch im positiven offenbaren. Im letzten Abschnitt, zu Ende des ersten Vortrages, wo wir gerade sind, geht er näher auf die Saturngeister ein und wie sie auf den Menschen wirken. Diese Wesenheiten besitzen die können einerseits sehr schnell etwas erfinden, andererseits rufen sie extreme, sinnliche Leidenschaften hervor. Sie schleichen sich durch Sinnesempfindungen in den Menschen ein, durch das, was er sieht, hört, riecht oder fühlt und schon alltägliche Eindrücke wie Parfums können nach dieser Sichtweise Träger solcher geistigen Einflüsse sein. Er sagt, Zitat, durch Augen und Ohren und durch die Haut ziehen sie ein, in dem der Mensch empfindet. Manche Menschen haben sogar gelernt, solche Geister zu kommandieren, besonders über Gerüche und Aromastoffe, was in historischen Intrigen, zum Beispiel Frankreich unter Ludwig XIII., XIV., XV. eine Rolle gespielt hat. Er bringt dann auch noch einen Literaturhinweis. Rudolf Steiner sagt, wer diese Einflüsse kennt, kennt erst das Leben. Wer auf dem Pfad der okkulten Entwicklung immer mehr voranschreitet, der lernt diese Wesenheiten kennen und wird erst dadurch frei von ihnen, indem er einen freien Überblick über sie erlangt und das macht den Menschen frei und unabhängig. Nun ist die Leber das Organ, in dem sich saturnische Kräfte am intensivsten ausdrücken. Sie ist dasjenige Organ, das die Kräfte enthält, die der Mensch am meisten überwinden muss, nämlich die Ego-Kräfte. Als Beispiel dafür nennt Rudolf Steiner die Größenentwicklung der Leber, die unmittelbar bei der Geburt hat eine Größe von 1 zu 18 und später dann von 1 zu 36. Das heißt schon durch seine rein natürliche Entwicklung überwindet der Mensch die Kräfte, die in der Leber verankert sind. Also wenn der Mensch auf der Erde sich zu immer höherer Geistigkeit entwickelt, erlangt er die Fähigkeit, die Leberkräfte zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Leber das Egoistische im Menschen offenbart und ihn an die Erde fesselt, ist die Lunge der Gegenpol. Sie öffnet den Menschen zur Außenwelt und ist Träger des Feuers der Atmung, das ihn zu einer immer höheren geistigen Entwicklung führt. Großartig ausgedrückt ist dieser Vorgang im Prometheus-Mythos. Prometheus erhebt sich über die Kräfte, welche die Menschheit an das Irdische fesseln. Zuerst bringt er das Feuer, das entspricht dem geistigen Aufstieg durch Atmung. Der Geier frisst an seiner Leber, was dann das Nagen der höheren Kräfte an den saturnischen Leberkräften symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Vortrags spricht Rudolf Steiner dann noch über die Mythen, dass sie, wenn sie von Eingeweihten stammen, große Weisheiten des Daseins darstellen. Sie offenbaren den Menschen etwas, was er zuerst durch Bilder lernen soll, was dann in späteren Zeiten zu klaren Vorstellungen wird. Und wenn Menschen tiefste Weisheit erfahren wollen, dann müssen sie zur Mythe gehen, so sagt Rudolf Steiner. Das hat zum Beispiel Richard Wagner erkannt, der den Mythos in künstlerischer Weise zum Ausdruck gebracht hat. Das Ende des ersten Vortrags beschließt Rudolf Steiner wie immer mit einem kleinen persönlichen Resümee. Er betont, dass es unter anderem auch eine Mission der Geisteswissenschaft ist, dass der Mensch das Leben kennenlernt und dass Kräfte in geheimnisvoller Weise mitwirken, wenn er seinen Körper bewegt und wenn er schafft mit Geist und Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=4hGT_-jQkrA&amp;amp;t=132s Folge 6] [Wilfried] [https://www.youtube.com/watch?v=4hGT_-jQkrA&amp;amp;t=131s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:10]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben das letzte Mal mit dem zweiten Vortrag begonnen. Und ja, da beschreibt Rudolf Steiner die Folge der Daseinszustände unserer Erde. Diese beginnt ja bekannterweise mit Saturn, Sonne, Mond und Erde, wo wir jetzt drinnen stehen. Die künftigen Daseinszustände werden dann Jupiter, Venus und Vulkan sein. Und dann beschreibt er, dass sich die Sonne aus der Erde herausentwickelt hat, also von einem Planetendasein zu einem Fixsternen-Dasein. Innerhalb der Erdenentwicklung wird es erneut zu einer Vereinigung von Erde und Sonne kommen und anschließend wieder zu einer Trennung von Erde und Sonne im Jupiterzustand. Bis dann im Venuszustand wieder eine Vereinigung erfolgt und schließlich im Vulkanzustand die Erde selbst sich zum Sonnendasein entwickeln wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir ja bei den letzten Vorträgen bereits gehört haben, wirken auf den planetarischen und auf den Fixstern- Daseinszuständen jeweils entsprechende Wesenheiten. Auf der Sonne, so beschreibt Rudolf Steiner, leben dabei sehr hochentwickelte Wesenheiten. Der Mensch durchläuft ja durch Tag und Nacht sowie durch seine Reinkarnationen eine Entwicklung von Bewusstsein und Reife. Und er bringt dann bei der Vereinigung, wenn sich diese Wesen – Mensch und Sonnenwesen – vereinigen, etwas mit, was dann auch diese Sonnenwesen gewissermaßen bereichert. Daraus ist meines Erachtens auch ersichtlich, welche Wichtigkeit und welche Aufgaben wir als Menschen innerhalb des Kosmos haben. Darüber hinaus stuft er die Entwicklung weiter ein, und zwar vom planetarischen Dasein in die nächste Stufe, das Fixsterndasein, und noch eine weitere Stufe ist die Entwicklung zum Tierkreis. Bereits in einer sehr frühen kosmischen Anlage, also in der Saturnzeit, ist der Tierkreis angedeutet gewesen. Beschrieben wird er als ein umgebendes, nur schwach leuchtendes, streifenförmiges Lichtgebilde mit sogenannten Flammenstreifenmassen. Auf die Frage, woher diese Flammenstreifenmassen stammen, beschreibt Rudolf Steiner, dass sie wiederum aus einem früheren planetarischen System kommen, also aus einer Zeit noch vor der Saturnzeit. Und da weist Rudolf Steiner auf den Unterschied zwischen dem planetarischen Dasein und dem Tierkreis hin. Das heißt: Das planetarische Dasein steht im Zeichen der Zeit, während das Tierkreisdasein im Zeichen der Dauer steht. Veränderungen im Tierkreis geschehen sehr langsam, im planetarischen oder auch im Fixsterndasein hingegen relativ rasch. Daraus ergibt sich für den menschlichen Begriff, dass das planetarische Dasein die Sphäre der Endlichkeit und das Tierkreisdasein die Sphäre der Unendlichkeit bildet. Und da sind wir dann stehen geblieben, auf Seite 38, letzter Absatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=sR8P4xSipws&amp;amp;t=126s Folge 7] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=sR8P4xSipws&amp;amp;t=124s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:03]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PDF von Seite 35 oben bis 39 Mitte oder im Buch Seite 38 bis 43 unten. Also fange ich mal an. Also gleich zu Beginn, weil ich erinnere, wenn hier von Planeten gesprochen wird, dass es nicht die sind, die wir da draußen sehen. Also Rudolf Steiner sagt, dass der alte Saturn, also die erste Runde oder Verkörperung der Erde durch ein Opfer des Tierkreises entstanden ist. Da frage ich mich, wenn das so ist, dann muss ja vor dem alten Saturn also auch schon etwas existiert haben, das dieses Opfer hat bringen können. Und Rudolf Steiners Erklärung dazu ist, es gab planetarische Entwicklungen in einer Zeit, die man nicht Zeit nennen kann. Diese Kräfte haben sich in Streifen aufgelöst und hat sich dann als geringer Teil der Materie im Innern zusammengeballt, was der erste Morgendämmerungszustand der Erde war, und zwar der alte Saturn. Das fällt mir so gut, Morgendämmerung. Laut Rudolf Steiner ist der Tierkreis die höchste Entwicklungsstufe. Es ist das himmlische Sein, die Unendlichkeit. Dort sind die Seraphim und die Cherubin. Und dieser Tierkreis war nicht plötzlich da, sondern es sind auch Entwicklungen vorausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings nicht so vereinfacht, wie ich jetzt gerade zusammenfasse. Und zwar das Planetendasein entwickelte sich zum Fixsterndasein und davon sind die Merkmale, die Endlichkeit und das Veränderungen im Vergleich sehr rasch gehen. Dann vom Fixstern erfolgt die Entwicklung hin zur Sonne, da sind dann die Elohim, die Geister der Form. Und von der Sonne geht die Entwicklung dann zum Höchsten und zwar dem Tierkreis. Und erst dort erlangt man die Fähigkeit, selbst schöpferisch zu werden. Und ein Opfer bringen ist schöpferisch. Es ist ein geheimnisvolles Zusammenspiel zwischen dem Tierkreis und der Erde. Bis zur Mitte der Erdentwicklung, in Anführungsstrichel, regnet es Kräfte vom Tierkreis zur Erde. Dann allerdings ab der Mitte der Erdentwicklung steigen Kräfte von der Erde zum Tierkreis auf. Und das hernieder, vom Tierkreis zur Erde und das hinauf von der Erde zum Tierkreis, ist bekannt als die Stufen der geheimnisvollen Himmelsleiter, sagt der Rudolf Steiner. Und diese Himmelsleiter ist auch bei Goethe im Faust und da heißt es, wie Himmelskräfte auf und nieder steigen und sich die goldenen Eimer reiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geheimwissenschaft gibt es Zahlen, die eine besondere Bedeutung haben, wie zum Beispiel die Zahlen 7 und 12. Von den sieben planetarischen Daseinstufen hat die Erde bereits drei, die erwähnten Saturn, Sonne und Mond hinter sich, ist also auf der vierten Stufe. Von den sieben Formzuständen hat die Erde bereits auch drei Formzustände hinter sich, die europisch, also formlos, rupisch und astralisch. Jetzt im vierten Formzustand ist es ein physisches Dasein, sie ist also auch in der Mitte. Von den sieben Rassen, wobei Rasse als eine Ausdrucksweise von 1908, also man kann auch Subspezies vielleicht sagen, hat sie ebenfalls drei Rassen bereits durchgemacht, die polarische, hyperboräische und linguistische. Die atlantische ist die vierte, also wiederum die Mitte. Und der Rudolf Steiner sagt, erst seit der Mitte der atlantischen Rasse sei der Zustand des Menschen überhaupt erst möglich, dem Tierkreis aufsteigende Kräfte zuzuführen. Und Rudolf Steiner erwähnt den Tierkreis mit sieben aufsteigenden Kräften. Das umfasst die Sternbilder Witter, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau und Waage und fünf absteigende Kräfte. Das sind die Sternbilder Skorpion, Schütze, Steinburg, Wassermann und Fische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und folgende Ausführungen von Rudolf Steiner finde ich sehr schön, wie er sagt, für eine jede von solchen Kräften ist einmal der Moment da, wo sie aus Niedersteigenden in Aufsteigende Kräfte sich verwandeln. Und alle Kräfte, die aufsteigende Kräfte werden, sind zuerst Niedersteigend. Sie steigen sozusagen zu Menschen herunter. Im Menschen erringen sie dann die Kraft des Aufsteigens. Und er sagt, dass alles im Weltenraum aufeinander wirken kann und einen Zusammenhang und ein gewisses Verhältnis haben muss. Und dass dieses Wirken immer geschieht. Es ist immer da. Dann spricht er noch vom Geisteswissenschaft, wenn man von Menschen spricht, dann spricht man vom siebengliedrigen Wesenheit. Denn wir haben den physischen Leib, Ätherleib, Astralleib, dann das Ich und dann die Höheren, das Geist selbst, Lebensgeist und Geistesmensch. Und dann gibt es im Weltenall Wesenheiten, die keinen physischen Leib haben, sondern als unterstes Glied bereits den Ätherleib. Und dann sind es nicht mehr die Stufen eins bis sieben, sondern dann geht es praktisch von zwei bis acht und so weiter von drei bis neun. Und das letzte ist dann Wesenheiten, die als unterstes Glied den Lebensgeist haben, erlangen das zwölfte, das höchste Glied. Und das sind hohe, erhabene Wesenheiten, die sich der Mensch noch nicht vorstellen kann. Das war meine Zusammenfassung. Und dann geht es weiter auf Seite 39 in der Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=2rkFIExG7Rc&amp;amp;t=154s Folge 9] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=2rkFIExG7Rc&amp;amp;t=389s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:38]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden vorherigen Vorträgen, da ging es im Großen und Ganzen darum, wie Planeten von geistigen Wesen bewohnt sind, wie diese Wesenheiten auf den menschlichen Leib wirken und wie sich das Planetensystem geistig entwickelt. Jetzt sind wir zu Beginn des dritten Vortrages und da richtet sich Rudolf Steiner zunächst an seine Zuhörer, dass dieser Vortrag eher für fortgeschrittene Schüler sich richtet, weil die Zuhörer sollen über eine rein verstandesmäßige Betrachtung hinaus zu einer geistig erlebenden, fühlenden Auffassung der Theosophie geführt werden. Und wer neu dabei ist, der bräuchte dafür Offenheit und innere Bereitschaft. Es geht dann um die Frage der Entstehung des Planetensystems, worüber es verschiedene Theorien gibt. Die gängige, naturwissenschaftlich moderne Darstellung beginnt mit einem Urnebel, aus der Sonne und Planeten durch physische Kräfte hervorgegangen seien, bekannt als die Kant-Laplace&#039;sche Theorie. Rudolf Steiner betont, dass diese Theorie aber nur physische Kräfte berücksichtigt und geistige Ursachen und Wesenheiten ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theosophie versteht zwar die naturwissenschaftlichen Modelle, geht aber über sie hinaus. Denn physische Kräfte allein erklären die Weltentstehung nicht. Es wirken immer geistige Kräfte und Wesenheiten mit. Rudolf Steiner beschreibt die heutige Wissenschaft als „Antisophie“, weil sie das Geistige ausklammert. Ein System, dessen Theorien keuchend hinter den Tatsachen herlaufen. So bezeichnet er das. Die Tatsachen der Forschung entwickeln sich schneller als die materialistischen Deutungen und dadurch entstehen aber immer wieder unbeabsichtigte Bestätigungen geisteswissenschaftlicher Aussagen. Er führt dazu das Beispiel des Schlafes an, der Schlaf und der astralische Leib. Die Geisteswissenschaft sieht es so, dass am Tag der physische und der ätherleib abgenützt werden und in der Nacht wirkt der astralische Leib regenerierend und aufbauend. Aus der Naturwissenschaft führt er eine amerikanische Studie an, die ebenso den Schlaf als aufbauend und das Wachen als abbauenden Prozess beschreibt. Steiner sagt, dass die Wissenschaft Tatsachen findet, die geisteswissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, erkennt aber deren geistigen Hintergrund nicht an. Zum Beispiel bringt er dieses Modell mit dem rotierenden Öltropfen, wodurch man die Planetenbildung nachbilden kann und man vergisst aber dabei, dass da jemand steht, der das macht, also ein bewusster Experimentator. Rudolf Steiner sagt dann so belustigt, ja, und da draußen soll es sich von selber machen. Also auch draußen ist es so, da muss jemand sein, der das macht. Er sagt dann auf der Seite 54, dass die Erde tatsächlich als eine Art Urnebel aufgetaucht ist, als sie zum ersten Mal aus dem rein geistigen Zustand hervortrat, ganz ähnlich wie die wissenschaftliche Ansicht. Allerdings ist dieses Bild von Weltkörpern eine Tat und eine Offenbarung vieler geistiger Wesenheiten. Dann weiter beschreibt Rudolf Steiner die kosmischen Entwicklungsstufen der Erde, alter Saturn, alte Sonne, alter Mond, das waren die früheren planetarischen Zustände der Erde, bevor sie zum heutigen Erdenzustand wurden. Auf dem alten Saturn bildeten sich die allerersten Anlagen des physischen Menschenleibes, allerdings nicht umgeben von Luft, sondern von einer geistigen Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht es weiter mit dem Sonnenzustand, wo neue Lebensformen hinzukamen, Wesenheiten, die zurückgeblieben waren und nun neben den Menschen existierten. Und dann gibt es noch weitere Wiederholungen und es entstand der Mondenzustand, bis der Mond überging in unsere Erde. Diese Entwicklung ist also ein zyklisches Auf- und Absteigen von geistigen und physischen Daseinsstufen. In der Erdentstehung wirken viele Wesenheiten verschiedene Entwicklungsgrade mit, solche, die ihre Menschheitsstufe schon auf Saturn, Sonne oder Mond durchlaufen haben. Wesen, die auf der Sonne Menschenrang hatten, werden Feuergeister genannt. Ihr Körper war nicht materiell, sondern gasförmig, da die Materie damals viel feiner war. Das Feste und Flüssige gab es damals noch nicht. So durchgeht also die Menschheitsstufe in der kosmischen Entwicklung die verschiedensten Formen. Nur der Erdenmensch macht sie auf der Erde im Fleisch durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=1txEBgPJbZE&amp;amp;t=199s Folge 10] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=1txEBgPJbZE&amp;amp;t=195s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:17]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=PSMdxylc8Bk&amp;amp;t=142s Folge 11] [Wilfried] [https://www.youtube.com/watch?v=PSMdxylc8Bk&amp;amp;t=136s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind im dritten Kapitel, und die Zusammenfassung bezieht sich auf die Seiten 60 bis 65, Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen ja dort mitten in der Beschreibung der Entwicklung des Planetensystems aus dem Urnebel. Zunächst entwickelt sich nach Rudolf Steiner die Darstellung des Jupiter als dritter Planet aus der ursprünglichen Nebelmasse, nachdem zuvor bereits Uranus und der Saturn sich herausentwickelt beziehungsweise herausgebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit entstehen dann auch die Vorläufer der heutigen Menschheit. Zitat: „Da kamen die heutigen Menschen wieder heraus, so wie eine neue Pflanze aus dem Samen herauskommt.“ Und die Sonne war in dieser Phase noch mit der Erde verbunden. Rudolf Steiner beschreibt, dass dies für die Menschheitsentwicklung ungünstig gewesen wäre, wenn die Sonne in der Erde geblieben wäre, weil die menschliche Entwicklung ansonsten zu schnell verlaufen wäre. Deshalb habe sich die Sonne von der Erde getrennt beziehungsweise herausgedrängt. In dieser Zeit kommt es dann auch dazu, dass der Mars durch das damals noch vereinte Erde-Mond-Gebilde hindurchgegangen ist. Durch dieses Durchgehen hat der Mars Eisen auf der Erde zurückgelassen. Steiner stellt anschließend einen Zusammenhang zwischen dem Chlorophyll und dem Blut her: Im Blut ist Eisen nachweisbar, im Chlorophyll hingegen nicht. Dies wird damit begründet, dass sich die Pflanzen bereits vor diesem Mars-Durchgang entwickelt haben und deshalb im Chlorophyll kein Eisen enthalten ist. Weiter wird beschrieben, dass sich später auch der Mond von der Erde getrennt hat. Wäre er mit der Erde verbunden geblieben, so wäre genau das Gegenteil für die Menschheitsentwicklung eingetreten: Die Entwicklung wäre zu langsam verlaufen. Deshalb hat sich auch der Mond von der Erde getrennt. Anschließend wird dargestellt, dass sich mit der Trennung der Sonne bestimmte Wesenheiten nicht mit abspalten konnten, weil sie auf einer anderen, niederen Stufe standen als die Feuergeister. Diese Wesenheiten sind zwar im Vergleich zum Menschen viel höher entwickelt, aber sie sind noch nicht so vollständig entwickelt wie die Feuergeister beziehungsweise die Archangeloi (Erzengel), die auf der Sonne lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dazu heute noch bei Anthrowiki recherchiert. Es wird dort tatsächlich auch von einer gewissen Vergangenheitsform gesprochen, weil die Erzengel ihre Ich-Entwicklung auf der Sonne gemacht haben. Aktuell wirken sie in der Merkursphäre, während die Feuergeister dort ihr Wirken entfalten. Aus diesem Grund haben sich dann auch jene anderen Wesenheiten, die sich nicht in gleicher Weise weiterentwickeln konnten, entsprechende Schauplätze geschaffen: Merkur und Venus entwickelten sich aus der Sonne heraus als Wirkensstätten dieser Wesenheiten. Weiters beschreibt Rudolf Steiner, dass er aus der Sonne ein hohes Wesen zum Mond abgesetzt hat, um einen stärkeren Einflussbereich auf die Erde zu haben. Dieses Wesen wird als Jahwe oder Jehova bezeichnet, als großer Regent des Mondes. Jahwe ist nach dieser Darstellung auch dafür zuständig, dem Menschen den Keim seiner Gestalt zu geben, sodass der Mensch ein Ich- Träger werden kann. In diesem Zusammenhang haben wir das letzte Mal auch diskutiert, dass das Blut die physische Manifestation des Ich im Menschen ist. Und da sind wir dann genau stehen geblieben: im Buch auf Seite 65, in der Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=6baiSrNSs1E&amp;amp;t=166s Folge 12] [Susanne] [https://www.youtube.com/watch?v=6baiSrNSs1E&amp;amp;t=165s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:46] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung der 12. Folge, die von Seite 65 bis Seite 69 geht und den 3. Vortrag beendet. Rudolf Steiner erklärt noch einmal, dass der Mensch erst am Ende der atlantischen Zeit die ersten schwachen Versuche machen konnte, von seinem Ich aus, selbst auf die 3 Leiber (Astral, Äther- und Phys. Leib) zu wirken. Bis dahin und auch noch weit darüber hinaus brauchte er speziell Merkur- und Venuswesenheiten, die auf ihn wirkten. Die Venus-Wesenheiten begabten alle Menschen im Besonderen mit Intellektualität. Was wir heute als Intelligenz finden, wurde dem Menschen vermittelt durch diese Geistwesenheiten. Die Feuergeister des Merkur, gaben den fortgeschrittenen Menschen in den Mysterien Stätten geistigen Unterricht und waren die Lehrer der ersten Eingeweihten. Steiner schrieb, Zitat: „So wie die ersten Eingeweihten die Lehrer der großen Menschenmassen wurden, so wirkten die Merkurwesenheiten als die Lehrer der Eingeweihten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückgehend nun noch einmal zum Ende der atlantischen Zeit, macht Steiner einen Schwenk zu seinem Buch „Theosophie“ und stellt dar, dass der Mensch aus Leib, Seele und Geist besteht und dass man die Seele in Empfindungs- Verstandes und Bewusstseinsseele unterscheiden muss und dass diese Bewusstseinsseele sich erst nach und nach entwickelt. In dieser Entwicklung sind wieder Wesenheiten von außen tätig, und zwar so, dass der Mars auf die Empfindungsseele, der Merkur auf die Verstandesseele und der Jupiter auf die Bewusstseinsseele wirkt und da das Geistselbst in die Bewusstseinsseele hineindrängt, arbeiten dort die Venus- und Merkurwesen noch mit hinein. Steiner schreibt, dass die Merkurwesen eine doppelte Tätigkeit haben, sie unterrichten die Eingeweihten und arbeiten an der Verstandesseele aller Menschen. Zu den Jupiterwesen schreibt Steiner, dass diese den Ätherleib der 2. Menschenrasse ausgebildet haben und als der Mensch so weit war, dass sich seine Bewusstseinsseele entwickeln konnte, hatten sie dort die erneute Aufgabe daran mitzuwirken. Das geistige Wirken der hohen Geister läuft nicht schematisch ab, so wie wir in der materiellen Welt z.B. das Keimen, Wachsen und Verblühen einer Pflanze betrachten können. In der geistigen Welt spielen die Kräfte ineinander, sind auf mehreren Gebieten tätig oder beenden ihre Aufgabe und fangen nach Äonen einer Zeit wieder auf anderer Weise an, mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner beschreibt in den letzten Zügen des 3.Vortrages noch einmal, wie wesentlich es ist, zu erkennen, dass in allem Entstehen eine wirkende Kraft steht. Eine „WIRK“-LICHKEIT. Allen Dingen geht der Geist voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=7g4UID4Jnlk&amp;amp;t=137s Folge 13] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=7g4UID4Jnlk&amp;amp;t=136s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:13]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfassung der Seiten 71 bis 76: Wir haben mit dem vierten Vortrag begonnen. Rudolf Steiner beginnt den vierten Vortrag mit einer kurzen Zusammenfassung des dritten Vortrages. Da ist es um große Entwicklungsprozesse des Weltenraums gegangen und es geht jetzt nun weiter zu einer vertieften Betrachtung der geistigen Wesenheiten, die hinter der mehrräumlichen und materiellen Weltentwicklung stehen. Die Planeten und Himmelskörper sind aus einem gemeinsamen Urstoff entstanden. Sie sind gelenkt von geistigen Wesenheiten verschiedener Art und jeder Himmelskörper ist nicht nur physisch, sondern Träger und Ausdruck geistiger Kräfte. Die materielle Wissenschaft beschreibt diesen Prozess unvollständig, sagt Steiner, die Geisteswissenschaft ist da präziser. Jeder Himmelskörper ist aber nicht nur physisch, sondern eben auch Träger und Ausdruck geistiger Kräfte und da gibt es erhabene Wesenheiten, die die Entwicklung fördern und aufbauen, aber auch niedere Wesenheiten, die hemmend oder zerstörend eingreifen. Und Gut und Böse sind hier im Gesamtzusammenhang zu sehen, sie sind nicht sinnlos, sondern sie werden dann letztendlich durch die Weisheit des Weltsystems zum Guten umgewandelt, denn es ist alles in einen größeren Entwicklungsplan eingebettet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann richtet Rudolf Steiner die Aufmerksamkeit auf hohe schöpferische Wesenheiten, die weit über dem Menschen stehen und zwar besonders jene Wesen, die am Aufbau des Weltsystems beteiligt waren, als die Erde ihre Entwicklung als Saturn begann. Der alte Saturn, das war kein physischer Himmelskörper im heutigen Sinn, sondern ein rein wärmehaftes Dasein ohne feste, flüssige oder gasförmige Elemente. Alles, was später Mensch und Erde werden sollte, existierte damals ausschließlich als Wärmeorganisation und dieses Stadium bildete auch die allererste Anlage des physischen Menschen. Er geht dann näher ein auf die Wärme. Es ist keine Wärme, es ist eine Wärme, sagt er, im okkulten Sinn und er erklärt, die Wärme des alten Saturn kann man nicht mit einem physikalischen Feuer vergleichen, sondern sie ist ein eigenständiges Element, eine Kraft, die innerlich wirkt. Da bringt er dann den Vergleich, während der Mensch eine eigene innere Wärmeorganisation besitzt, haben niedere Tiere die Temperatur ihrer Umgebung. Und die innere Wärme des Menschen ist ein Hinweis auf das Ur-Element, aus dem der physische Menschenkeim auf dem Saturn bestand. Auf dem alten Saturn existierten nur die ersten Anlagen des physischen Menschen. Es gab keine Tiere, keine Pflanzen und keine Mineralien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saturn war wie eine Kugel aus unzähligen Menschenanlagen, vergleichbar mit einer Brombeere aus vielen kleinen Einzelbären. Die Umgebung des Saturns sah so aus, dass sich rundherum keine materiellen Elemente befanden, sondern ausschließlich geistige Substanzen und Wesenheiten. Diese Wesenheiten waren wesentlich höher entwickelt als die damaligen Menschenanlagen. Auf dem alten Saturn wirkten Wesenheiten, die mit dem Saturn-Dasein verknüpft waren, und zwar die Hierarchie der geistigen Wesenheiten. Er zählt dann auf - die Geister des Willens, die Throne, die Geister der Weisheit, die Kyriotes, die Geister der Bewegung, die Dynamis, die Geister der Form, die Exusiai, die Geister der Persönlichkeit, die Archai, die Geister der Söhne des Feuers, die Archangeloi und die Geister der Söhne des Zwielichts, die Angeloi. Im Folgenden geht dann Rudolf Steiner näher ein auf die besondere Rolle der Geister der Form, die ebenso wie alle Wesen eine Entwicklung durchgemacht haben. Sie hatten auf dem Saturn keinen physischen Leib, ihr unterstes Wesensglied war ein Ätherleiber. Darüber besaßen sie Astralleib, Ich, Geist Selbst, Lebensgeist, Geistesmensch und darüber hinaus noch ein achtes Glied, das über alles hinausgeht, was der Mensch jemals auf der Erde erreichen kann. Wie haben sie gewirkt? Die Geister der Form wirkten durch ihren Ätherleiber nach außen, so wie der Mensch heute durch seinen physischen Leib wirkt. Ihre Tätigkeit bestand darin, fortwährend befruchtende Lebenssäfte aus ihren Ätherleibern auf den Saturn herunter zu strahlen. Und der Saturn selbst wirkte wie ein kosmischer Spiegel, er nahm diese Lebenskräfte nicht auf, sondern strahlte sie wieder zurück. Bis hierher sind wir gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=8Pn4twAI5Po&amp;amp;t=143s Folge 14] [Wilfried] [https://www.youtube.com/watch?v=8Pn4twAI5Po&amp;amp;t=142s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:20]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind im vierten Vortrag, und das ist die Zusammenfassung von Seite 76 bis Seite 80. Wir sind da noch immer bei der Beschreibung von Rudolf Steiner, wie diese befruchtenden Lebenssäfte aus den Ätherleibern der Geister der Form auf den Saturn hineinstrahlen beziehungsweise gleichsam niederregnen und vom Saturn auch wieder zurückgespiegelt werden. Aufgrund dieses Hereinstrahlens wird die erste Form des Ätherleibes des Menschen ausgebildet. Das heißt, die Geister der Form, also die Elohim, haben ihren Ätherleib innerhalb der Saturnentwicklung abgelegt beziehungsweise geopfert. Und dazu sagt Rudolf Steiner, dass wir in der ersten physischen Anlage des Menschen mit den Ätherleibern der Elohim durchdrungen sind. Dazu gibt es auch dieses Bild vom Hineinregnen der Lebenssäfte und dem Zurückspiegeln durch den Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bringt dann das Bild aus dem Mythos von Kronos und der Gaya. Die Gaya ist dabei die Urmutter und wird eigentlich dem Saturn zugeordnet, während Kronos für das Zeitliche oder das Atmosphärische steht. Da haben wir uns ja das letzte Mal darüber ausgetauscht, wie man dieses Bild mit diesem Wechselspiel der Elohim mit dem Saturn unterbringen kann. Ich habe mich damit jetzt auch noch einmal etwas beschäftigt. Irgendwie bin ich persönlich an diesem Wort hängen geblieben, dass Kronos die Kinder tötet beziehungsweise verschlingt. Wenn ich dafür aber die Begriffe „verschlucken“ oder „einverleiben“ nehme, dann kann ich mich damit eher versöhnen, weil es dann etwas mit Entwicklung oder einem Prozess zu tun hat, mit Verdauen und Umwandlung. Aber es bleibt bei mir nach wie vor ein gewisses Unverständnis bestehen. Ich habe einige Zeit darauf verwendet, aber für mich bleibt einfach noch eine offene Frage. Wenn man jetzt im Text weitergeht, dann setzt sich der Prozess der Entwicklung der Geister der Form fort, indem sie nach dem Opfern des Ätherleibes schließlich auch ihren Astralleib opfern. Damit werden auch die ersten Anlagen des Astralischen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch dieses Ablegen des Astralleibes war das niederste Glied der Geister der Form das Ich. Rudolf Steiner beschreibt das dann auf dem alten Mond so, dass man hier lauter Ich-Wesenheiten angetroffen hätte, also lauter Ich-Träger der Geister der Form. Zusammenfassend kann man sagen: Die Elohim haben auf dem Saturn ihren Ätherleib geopfert als Vorbereitung für unsere nächste Entwicklungsstufe auf der Sonne. Die Elohim haben auf der alten Sonne ihren Astralleib geopfert als Vorbereitung für unsere nächste Entwicklungsstufe auf dem Mond. Und dann – das ist jetzt ein bisschen gespoilert, muss ich zugeben, aber es gehört einfach zur Entwicklung dazu – haben die Elohim auf dem alten Mond auch ihre Ich-Kräfte gewissermaßen geopfert als Vorbereitung für unsere nächste Entwicklungsstufe auf der Erde. Das haben wir ja auch in unserem vorhergehenden Vortrag schon gehabt: dass Jahwe als einer der Elohim vom Mond unsere Ich-Entwicklung entsprechend beeinflusst. Ich habe mir dazu versucht, ein Bild zu machen: Wie könnte man sich das vorstellen? Es steht ja auch in der Genesis 2,7: „Und Jehova hauchte dem Menschen den Odem des Lebens ein.“ Das heißt, eigentlich geht es hier um diese Ich-Entwicklung. Dazu ist mir vielleicht folgendes Bild gekommen: Die Elohim stellen gewissermaßen eine Wohnung oder ein Haus zur Verfügung, und der Mensch zieht ein und beginnt dann, diesen Raum zu gestalten. Die Urform als solche, dieses Ich, ist bereits vorhanden, aber der Mensch muss jetzt einziehen, tätig werden und das Ganze weiter ausgestalten. So kann ich mir das vorstellen. Und da sind wir jetzt auf Seite 80, glaube ich, ungefähr in der Mitte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=IJvBa9PoDzg&amp;amp;t=214s Folge 15] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=IJvBa9PoDzg&amp;amp;t=212s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:31]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist diesmal ein bisschen länger, weil, wie gesagt, für mich ist der Stoff so umfangreich, sodass ich was wiederholen muss. Und deshalb erlaube ich mir, da ein paar Sachen zum Wiederholen mit reinzubringen. Also, ich habe angefangen, welche Wesenheiten wirken oder wirken besonders an der Erdentwicklung mit, und das sind die Geister der Form, oder auch Gewalten genannt. In Griechischen heißt es die Exusiai und im Hebräischen sind es die Elohim. Und die haben ihre Menschheitsstufe schon vor der Saturnentwicklung durchgemacht. Und ihre Aufgabe wird auf Anthrowiki so beschrieben. Sie sind jene geistigen Kräfte, die aus dem Raumlosen das Räumliche gestalten und die geistigen Kräfte aus der Ewigkeit in die zeitliche Entwicklung hinüberleiten. Das hat mir so gut gefallen. Und Rudolf Steiner sagt, bei der Erdentwicklung ist dasjenige, was allen zugrunde liegt, die Wärme oder das Feuer. Und die Wärme macht es, dass irgendetwas fest oder flüssig oder luftwärmig ist. Und die Abkühlung von Wärme entsteht Luft und kühlt die Luft ab, entsteht das Wasser und durch weitere Abkühlung entsteht Festes. Und so ist auch bei der Entstehung von Menschen, aus dem Wärmemenschen ist ein Luftmensch geworden und aus einem Luftmenschen ein Wassermensch und aus diesem erst der Erdenmensch. Und da war als erste Weltverkörperung der Saturn und das war der Formzustand Wärme.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturnmensch hatte die ersten Anlagen des physischen Leibes. Rudolf Steiner hat ihn auch als Phantom bezeichnet und das ist nur geistig wahrnehmbare Kraftleib. Und der physische Leib ist nicht gleichzusetzen mit dem stofflichen Leib, den wir auch mineralischen Leib nennen und der ist sichtbar. Auf dem Saturn lebte der Mensch im Wärmezustand, er war so eine Art schwebendes Wesen. Dann ging es weiter in den zweiten Weltkörper und das war die Sonne und die war luftwärmig. Und Rudolf Steiner hat mal gesagt, er hat Sonne genannt, weil es ein warmer Luftnebel war. Und da haben wir neben dem Menschen auch nun das Tier. Das heißt wirklich der Mensch war vor dem Tier da. Auf der alten Sonne konnte alles nur fliegen und die Tiere waren so luftartige Wolken. Und im Übrigen, das Tier ist eine Wirkung aus demjenigen, was nicht Mensch werden konnte. Die Sonnenmenschen bekommen nun zur Anlage ihres physischen Leibes den Ätherleib. Auf der Sonne opfern die Geister der Form ihren Ätherleib. Und so haben sie als unterstes Glied dann den Astralleib. Und die Geister der Form geben oder opfern jeweils ihr unterstes Glied, damit die Entwicklung des Menschen weitergehen kann. Und für dieses Hingeben oder Opfern bekommen sie dafür ein höheres Glied hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Weltkörper ist der Mond, der ist wässrig, dicklich wässrig. Und da sagt der Steiner, das wie so eine Wolke sind geformte Wasserbildungen. Und zu Menschen und Tieren, die jetzt schon da waren, kommen die Pflanzen hinzu. Man denkt immer, die Pflanzen wachsen aus der Erde, aber sie brauchen das Wasser, damit sie wachsen können. Bisher hat der Mensch nun den physischen Leib oder die Anlage zum physischen Leib und den Ätherleib. Und auf dem Mond erfährt der Mensch so eine Art Empfängnis. Der Mensch wurde nicht geboren, sondern nur befruchtet. Und das kam wieder durch ein weiteres Opfer der Elohim, die dem Menschen ihren Astralleib gegeben haben. Und was der Steiner, ein Zitat von Steiner, rat, dadurch ist alles dasjenige, was wir Mensch nennen, allmählich heruntergeflossen aus der Umgebung des Planeten, von außen her zusammengesetzt worden. Alles, was innen ist, war einmal außen und hat sich in den Menschen hineinbegeben. Und dann ist der vierte Weltkörper die Erde. Da kommen wir in den physischen Formzustand von Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da beginnt es dann auch so mit Lemuria. Und Zitat von Rudolf Steiner, die Geister der Form kommen herüber vom Monde. Ihr niederstes Glied ist das Ich. Und dieses Ich opfern sie jetzt auch noch hin und befruchten den Menschen in seiner Anlage mit dem Ich. Das träufelte herunter und befruchtete den Menschen. Also durch das Opfer der Elohim wurde die Ich-Entwicklung des Menschen angestoßen. Jetzt wäre der Mensch mit seinen Anlagen soweit vollständig, physischer Leib, ätherleib, astralleib und das Ich. Und auf der Erde hat sich dann die Entwicklung oder die Ausbreitung des Ich im Menschen begonnen. Er ist zuerst in den astralischen Leib geflossen. Und das waren dann lange Zeiträume, also in der lemurischen Zeit ist es gewesen. Und die Befruchtung durch das Ich war dann, also der astralleib wurde durch einen Einschnitt, durch ein Loch, schreibt er, kam das Ich rein und hat sich dann ausgebreitet. Und zwar bis zum ätherleib. Und das war ganz wichtig, denn das hat eine große Bedeutung, denn die Folge davon ist, dass der Mensch die erste dämmerhafte Wahrnehmung einer physischen Außenwelt dadurch bekommen hat. Er konnte seinen Blick öffnen für die physische Welt. Und nur weil er eben, er konnte aber nur mit dem astralischen Leib, der war geöffnet und mit dem konnte er dann auch wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar ist es dann so ein dämmerhaftes Hellsehen gewesen. Er konnte unterscheiden, sympathisch, unsympathisch, nützlich oder schädlich. Und das war dann, das war durch Farbgebungen konnte er das unterscheiden. Er konnte nur das seelische wahrnehmen, hat ja mit dem astralischen zu tun, und zwar das seelische in anderen Menschen und in den Tieren. Und das war die erste Befruchtung mit dem Ich. Das hat sich weitergestaltet und immer mehr und immer mehr. Und dann kam es dazu, dass er immer mehr in den Gefühlen der Lust und der Unlust, war dann immer mehr im astralischen Leib vorhanden. Und das war dann der Zeitpunkt, wo die Empfindungssäle entstanden ist. Dann kommt ein großer Punkt noch, und zwar gibt es ja Wesenheiten, die auf dem Mond nicht ihre Entwicklung verenden konnten, die aber dann auf den Menschen natürlich auch gewirkt haben. Und zwar so unfertig, wie sie waren. Und der Mensch war dann in der Atmosphäre der Erde umgeben von diesen Ich-Wesenheiten, die sich noch nicht entwickelt hatten auf dem Mond, die ihre Iche auf dem Mond nicht zurückgelassen haben. Und dadurch war der Mensch dann ausgesetzt auf den ganzen Einflüssen. Die Geister der Form haben ursprünglich durch das eingeträufelte Ich, haben sie den Menschen in Leib umgestaltet. Und zwar war das Ziel ja, ein höheres Ich, eine Selbstlosigkeit. Und die zurückgebliebenen Wesenheiten, die haben es auch versucht, unser Leib zu formen, aber mit den niederen Kräften. Und durch diese niederen Kräfte wurde bewirkt, dass der Mensch in zwei Teile zerfiel. Das eine ist der höhere Teil und das andere ist der niedere Teil. Und der niedere Teil ist das, dass die Geist-, also die Selbstigkeit oder Egoismus und das weiterhin an Instinkten, Begierden und Leidenschaften, dass die nicht losgelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem, da stecken wir zum Ende unserer letzten Stunde, stecken wir da drin, also die selbstlosen Triebe, solche, die höher hinauf wollen, oder solche Leidenschaften, die von der Selbstzucht gesetzt sind. Das hatte ich, Entschuldigung, dass es ein bisschen länger gedauert hat, aber ich musste das Ganze, weil das so viel ist, dass ich wieder eine Spur reinkriege. Ich hoffe, es hat trotzdem Anklang gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=DpkY7FT9uVc&amp;amp;t=190s Folge 16] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=DpkY7FT9uVc&amp;amp;t=185s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:01:53] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=Kv0T_wS3inE Folge 17] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=Kv0T_wS3inE&amp;amp;t=141s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:21] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 4. Vortrages S. 89 – 91, Beginn des 5. Vortrages bis S. 96 unten - Da wir nun ganz am Ende des 4. Vortrages sind, schließe ich an das an, was Thomas zuletzt ausgeführt hat, nämlich die Stellung der Geister der Form innerhalb der kosmischen Hierarchien und ihre Beziehung zur menschlichen Entwicklung gesagt hat. Zitat Rudolf Steiner „dann haben diese Geister der Form Buddhi, Atman, wo wir unseren Ätherleib und australischen Leib haben, und dann noch das achte, neunte, zehnte und elfte Glied. Alles, was wir als Weisheit in der Welt wahrnehmen, ist der äußere Ausdruck der Geister der Form – vergleichbar damit, dass unser physischer Leib unser unterstes Glied ist. Wir Menschen nehmen also nur die „Außenseite“ dieser erhabenen Wesen wahr, so wie ein Tier nur die Außenseite des Menschen sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird dann weiter im Text die Stellung der Geister der Form innerhalb der kosmischen Hierarchien und ihre Beziehung zur menschlichen Entwicklung beschrieben. In unserer Umgebung wirken auch andere geistige Wesen, deren unterstes Glied Buddhi entspricht – sie stehen also noch höher als die Geister der Form. Es wird auch klar, dass die Einflüsse geistiger Wesenheiten allmählich in Erscheinung treten. Wir z.B. die Einträufelung des Ich in der lemurischen Zeit ein gewaltiger Entwicklungsschritt war, dessen Wirkung erst über Jahrtausende sichtbar wurde. Ein grundlegendes Ereignis war das MvG, das es dem Menschen möglich macht, nicht nur Manas/Geistselbst sondern künftig die volle Kraft der Buddhi auszubilden. Rudolf Steiner beschließt dann den 4. Vortrag mit den Worten sinngemäß, wer die Welt geistig betrachtet, erkennt überall die Wirksamkeit geistiger Wesenheiten und dass wir innerhalb geistiger Wesen und ihrer Wirkungen leben. Als Vorschau im 5.V.: Hier soll der menschliche Organismus genauer betrachtet werden, um zu zeigen, wie sich seine Glieder tatsächlich herausgebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht weiter mit dem 5. Vortrag, S. 93, Berlin 16. März 1908: Die Erdentwicklung im Zusammenhang mit der Menschheitsentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner betont gleich zu Beginn des fünften Vortrages dass man Zeiten urfernster Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein von verschiedensten Gesichtspunkten aus betrachten muss, sonst bekommt man keine Klarheit darüber. Er bringt das Bild des Baumes, dass nur vollständig wird wenn man um den Baum herum geht und ihn aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Und jedes einzelne Bild ist wahr. Im Folgenden wird nun die Erdentwicklung im Zusammenhang mit unserer Menschheitsentwicklung betrachtet im Hinblick auf die Akasha Chronik, von der er sagt, dass sie ein rückwärts blickendes hellseherisches Auge darstellt. Es folgt dann noch einmal einen Rückblick auf die früheren planetarischen Zustände, die 3 großen Verkörperungen der Erde: Saturn – reine Wärme, kein Gas, kein Wasser, keine feste Materie. Sonne – Verdichtung der Wärme zu einem gasförmigen Zustand. Mond – weitere Verdichtung bis zum wässrigen Zustand; Abspaltung der Sonnensubstanz führte zu starker Verdichtung der Mondwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird etwas ganz Wichtiges gesagt, nämlich dass jeder neue Entwicklungszustand den früheren in einer gewissen Weise wiederholen muss. Also wenn wir die Erdenentwicklung betrachten, bedeutet das, dass jede neue planetarische Phase eine frühere wiederholen muss. Die Erde beginnt mit einer Saturn-Wiederholung (reine Wärme). Danach folgt eine Sonnen-Wiederholung (gasförmig). Dann eine Mond-Wiederholung (wässrig). Und erst danach beginnt die eigentliche Erdenverkörperung. Die Erde beim Auftauchen aus dem Pralaya: Das ist wie ein Dämmerzustand, aus dem die Erde nun als feurige Kugel erwacht. In dieser Wärmekugel ist der Mensch bereits angelegt – als erstes und einziges Reich. Es gibt keine Pflanzen, Tiere oder Mineralien; die Erde besteht im Grunde aus Menschenleibern, die als Wärmeformen existieren. Was ist jetzt nun der Unterschied zwischen Altem Saturn und der Erden-Saturn-Wiederholung? Die Menschenformen der frühen Erde sind viel komplexer als die des alten Saturn, weil in der neuen Erde wirken Saturn-, Sonnen- und Mondkräfte gemeinsam. Die erste Menschenanlage ist daher differenzierter und vielgestaltiger. Das hellseherische Rückschauen zeigt nun das Wahrnehmung der ersten Menschenformen: Die frühe Erde ist eine Wärmesphäre voller Strömungen. Diese Strömungen bewegen sich zur Oberfläche und bilden dort wärmere Verdichtungen. Der Mensch unterscheidet sich von seiner Umgebung allein durch intensivere Wärme. Die erste Anlage des Menschen ist also ein reines Wärmewesen, strukturiert durch Strömungen und Verdichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zusammengefasst: Die Erde beginnt ihre Entwicklung als reine Wärmekugel und wiederholt dabei die früheren planetarischen Zustände Saturn, Sonne und Mond. Der Mensch erscheint als erstes Reich, als komplexes Wärmewesen, das aus den vereinten Kräften dieser früheren Entwicklungsstufen hervorgeht. Die Akasha-Chronik zeigt diese frühen Menschenformen als Strömungen und Verdichtungen innerhalb der feurigen Erdenkugel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=sjtPkC23-6Y Folge 18] [Susanne] [https://www.youtube.com/watch?v=sjtPkC23-6Y&amp;amp;t=121s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge 17  geht es weiter mit der Menschenform,- jetzt im Beginn der Erdentwicklung-, die wesentlich mannigfaltiger und komplizierter ist als das alte Saturn- Menschenwesen. Im Buch auf Seite 96 lesen wir, dass Rudolf Steiner die erste Anlage der Menschenform als Wärmewesen bezeichnet und er stellt in seinem Vortrag dar, was damals in der ersten Anlage vom Menschen vorhanden war.  Dazu schreibt er, man soll sich ein eben geborenes Kind mit seiner weichen Stelle auf dem Kopf vorstellen und wie damals ein Wärme-Kraftstrom von außen dort hinunter ging, bis zu der Stelle wo heute das Herz ist. Dies so Steiner, sei die erste Wärme-Menschenanlage gewesen. Aus dieser Wärmeanlage sei später das menschliche Herz mit seinen Blutgefäßen und der Blutzirkulation geworden. Wärme, so Steiner, sei die notwendige Grundlage, um ein echtes freies ICH-Bewusstsein zu entwickeln. Er meint dazu nicht nur die psychische Wärme sondern auch diese, die wir seelisch empfinden können. Denn, so Steiner, die Wärme in einem sehr frühen Stadium der Entwicklung, ist die formbildende Kraft. Wärme als eine Art Kraftquelle war das erste Medium, aus dem sich dann auch die Organe differenziert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle, wo oben beim Kind der Kopf weich bleibt, an der Fontanelle, trat schon lange vor dieser Zeit ein leuchtendes Wärmeorgan heraus, mit dem der Mensch seine Umgebung wahrnahm, denn er war für seine Orientierung primär von den Temperaturzuständen abhängig. Steiner beschreibt dieses Organ als einen Trichter, kelchförmigen Fortsatz, der oben am Kopf saß, ähnlich wie eine geöffnete Blüte oder ein Kelch, laternenartig leuchtend und beweglich wie ein Tentakel. Dieses Organ hat sich im Laufe der Zeit zurückgebildet zur jetzigen Zirbeldrüse. Im Laufe der weiteren Erdenzeit differenzierte sich die Wärmematerie, so dass Luftmaterie entstand und wenn dies passiert, entsteht gleichzeitig Licht. So setzte sich beim Menschen die Anlage an, die Luft, die auf der Erde war, zu verwerten und es bildete sich im Menschen der Atmungsprozess heraus. Zu dem Wärmeprozess kam nun der Atmungsprozess dazu. Ebenso ist die Wirkung des Lichtes da und die zeigt sich darin, dass sich beim Menschen die ersten Ansätze eines inneren Nervensystems bilden. Zur Bildung des Nervensystems brauchte der Mensch nämlich das Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt, wo die Sonne noch in der Erde war, haben wir Menschenanlagen, die als sogenanntes Wärme-, Luft-, ätherisches Wesen von sich aus, von der Erde in den Weltenraum hineinleuchteten. Dann, in weiterer Zeit, tritt die Sonne mit ihren hohen, feinstofflich- geistigen Wesen aus der Erde heraus und der Erdenkörper, der nun nur noch den Mond in sich trug, blieb zurück und behielt die grobstofflichen, verdichteten Kräfte. Eine Abkühlung und Verfestigung trat ein, der gasförmige Zustand verdichtete sich nun zu Wasser. Die Erde bestand jetzt aus Feuer, Luft und Wasser und wurde dunkel, da die Sonne herausgetreten war. Nur die Menschen mit ihrem inneren Licht leuchteten noch. Als die Sonne sozusagen das Licht von der Erde mit sich nahm, begann der Mensch sein inneres eigenes Licht zu erzeugen. Mit dem die Sonne – das Licht- hinaus in den Weltenraum geht, verdichtet sich auch die Nervenmasse u. beginnt nach innen zu leuchten. Das Nervensystem der Menschen, der innere Bewusstseinsraum wurde voller Lebendigkeit, Visionen u. hellseherischen Bildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=BY-pIda4iQ8 Folge 19] [Wilfried] | [https://www.youtube.com/watch?v=BY-pIda4iQ8&amp;amp;t=125s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:05]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfassung bezieht sich auf den 5. Vortrag von Seite 101 bis Seite 105 in der TB Ausgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner beschreibt hier einen weiteren wichtigen Schritt in der Erdentwicklung. Nachdem sich aus der Luft das Licht herausgebildet hatte, entstand nun durch die Verdichtung der Luft zum Wasser ein Gegenbild: der Ton. So wie die Luft vom Licht durchdrungen wurde, wurde nun das Wasser von kosmischen Tönen und Sphärenharmonien durchdrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem ursprünglichen Wasser waren alle Stoffe enthalten, die später als Mineralien und Metalle auftraten. Durch die Wirkung dieser Weltenklänge begannen sich aus dem Wasser bestimmte Formen zu bilden. Steiner vergleicht diesen Vorgang mit den Chladnischen Klangfiguren: Wenn Schwingungen auf eine Platte wirken, entstehen regelmäßige Muster. Ähnlich haben sich damals durch die kosmische Musik Formen in den Stoffen gebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine besonders wichtige Bildung nennt Steiner das Eiweiß beziehungsweise das Protoplasma. Dieses sei nicht einfach durch eine zufällige Verbindung von Stoffen entstanden, sondern durch die ordnende Wirkung der Weltenharmonie. Das Protoplasma wurde zur Grundlage der späteren lebendigen Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei betont Steiner, dass die Zelle nicht der Anfang des Lebens gewesen sei, sondern erst später entstanden ist. Zuerst habe es eine lebendige, geistige Organisation gegeben, dann Kraftlinien und Stoffbildungen, und erst daraus habe sich schließlich die Zelle entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Entwicklungszeit war der Mond noch mit der Erde verbunden. Durch die fortschreitende Verdichtung wurden die Lebensformen immer fester. Steiner spricht hier auch von einer Mumifizierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Mond die Erde verließ, begann eine neue Phase: Die Sinnesorgane, die vorher zwar angelegt, aber noch nicht geöffnet waren, konnten sich entwickeln. Der Mensch nahm nun nicht mehr nur innere Wahrnehmungen wie Farben- und Wärmeerscheinungen wahr, sondern begann auch die äußere Welt mit seinen Sinnen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Anlage des Herzens entstand aus der Wärme beziehungsweise dem Feuer, das Atmungssystem aus der Luft und das Nervensystem aus dem Licht. Danach kam durch die Wirkung des kosmischen Tons auf die wässrigen Stoffe das Protoplasma hinzu, das die Grundlage der lebendigen Organisation bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschreibt schließlich noch, dass sich die Erde immer weiter verdichtete: Aus dem flüssigen Zustand entstand allmählich das feste Mineralreich. Die ursprüngliche lebendige Wärme der frühen Erde verwandelte sich in die heutige mineralische Wärme und tritt zunächst als Verbrennungsprozess auf. Da sind wir stehen geblieben auf der Seite 105 oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=o-WTejlkpDo&amp;amp;t=57s Folge 20] [Gabriele] | [https://www.youtube.com/watch?v=o-WTejlkpDo&amp;amp;t=114s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:01:54]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=yzv9vCK7Jt4&amp;amp;t=43s Folge 21] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=yzv9vCK7Jt4&amp;amp;t=194s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginn des 6. Vortrages, S. 109 - 114 in der TB Ausgabe - Gleich zu Beginn klärt Rudolf Steiner einen scheinbaren Widerspruch zwischen zwei Darstellungen der frühen Erdenentwickelung des Menschen auf: Einerseits heißt es, die Erde wiederhole die früheren planetarischen Zustände (Saturn – Sinne, Sonne – Drüsen, Mond – Nerven). Andererseits wurde im letzten Vortrag geschildert, dass auf der Erde zuerst ein Blut‑ bzw. Wärmesystem, dann ein Nervensystem, dann ein Drüsensystem und zuletzt die feste mineralische Einlagerung entsteht – also in umgekehrter Reihenfolge. Er sagt, das sei nur ein scheinbarer Widerspruch, denn die okkulten Tatsachen zeigen das Gegenteil: Auf der Erde erscheint zuerst das Blutsystem. Warum die Wiederholung „umgekehrt“ ist, zeigt die Akasha‑Chronik: Auf dem Alten Saturn: Anlage eines Sinnessystems. Auf der Alten Sonne: Anlage eines Drüsensystems. Auf dem Alten Mond: Anlage eines Nervensystems und auf der Erde: Hinzutreten des Blutsystems Auf der Erde wiederholt sich dies nicht schablonenhaft, sondern transformiert und umgekehrt: Das Blutsystem erscheint zuerst, dann das Nervensystem, dann das Drüsensystem und zuletzt das Sinnessystem in seiner erdengemäßen äußeren Form Rudolf Steiner erklärt dann, dass sich die Systeme nicht nacheinander entwickeln, sondern ineinander übergehend: Während das Nervensystem zunächst als eine Art Drüsensystem erscheint, bleibt vom Blut etwas zurück als spätere Anlage des Blutes. Das Blutsystem wandelt sich im zweiten Zustand teilweise in ein Nervensystem um. Beim Auftreten des Drüsensystems rücken Blut und Nerven jeweils einen Entwicklungsschritt weiter. Es geschehen fortwährend Umformungen und Transformationen. Sie sind nicht linear, nicht einfach umgekehrt, sondern eine komplexe Transformation, bei der jedes System mehrfach umgebildet wird. Nur die okkulten Tatsachen – nicht der Intellekt – zeigen die richtige Reihenfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thematisch beginnt jetzt der 6. Vortrag. Hier beschreibt Rudolf Steiner, wie sich das menschliche Bewusstsein von der alten Mondverkörperung bis zur Erde grundlegend verändert.  Der Mensch auf dem alten Mond hatte einen physischen Leib, einen Ätherleib und einen astralischen Leib - aber noch kein persönliches Ich. Sein Bewusstsein war völlig anders als das heutige: Es ist nicht individuell, sondern eingebettet in eine Art Gruppenseele. Erst auf der Erde bildet sich das Ich‑Bewusstsein, das den Menschen als eigenständige Persönlichkeit erlebt. Dieses Ich ist ein wesentliches Merkmal des Erdenmenschen. Doch diese Entwicklung geschieht schrittweise: In frühen Epochen fühlte sich der Mensch noch nicht als isoliertes Individuum, sondern als Teil einer größeren Einheit. Rudolf Steiner führt historische Beispiele für Gruppenseelen‑Bewusstsein an, wie Germanische Stämme (Cherusker, Sugambrer, Heruler, Brukterer) Damals empfand sich der Mensch zuerst als Glied seines Stammes und erst danach als individuelles Ich. Das „Ich“ bedeutete damals: Ich als Teil des Stammes, nicht „Ich als einzelne Person“. Daraus erklären sich soziale Phänomene wie Blutrache oder Familien‑ und Stammesrache, denn das Blut wurde als gemeinsames Seelenband erlebt. Vom Jüdisches Volk in der alttestamentlichen Zeit gibt es den Satz: „Ich und der Vater Abraham sind eins“. Das war Ausdruck eines Bewusstseins, das das persönliche Ich in der Ahnenlinie verankert sah. In urfernen Epochen war das Gruppenseelenhafte noch stärker: Der Mensch erinnerte sich gedächtnismäßig an die Taten seiner Vorfahren, nicht nur an die Eltern oder Großeltern, sondern über Jahrhunderte zurück, bis zum Urahn. Das individuelle Gedächtnis war ein Stammesgedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=NSZQ5fASYoU Folge 22] [Thomas] | [https://www.youtube.com/watch?v=NSZQ5fASYoU&amp;amp;t=269s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:04:29]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=k9eLO0cIjoM&amp;amp;t=68s Folge 23] [Wilfried] | [https://www.youtube.com/watch?v=k9eLO0cIjoM&amp;amp;t=130s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:01]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung (S. 118–121)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wären die Geister der Weisheit mit der Erde verbunden geblieben, hätte dies zu einer extrem beschleunigten menschlichen Entwicklung geführt (rasches Altern unmittelbar nach der Geburt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Geister der Weisheit ausschließlich die vollkommene Geistigkeit anstreben, fehlt ihnen das Interesse daran, dass der Mensch stufenweise durch Kindheit, Jugend , Erwachsenenalter und Greisenalter irdische Erfahrungen sammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die Trennung wären die physischen Körper des Menschen verkümmert oder verbrannt. Die gravierendste Folge wäre jedoch gewesen, dass die Einprägung der Liebe in die kosmische Gesamtentwicklung verborgen geblieben wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich Liebe im Kosmos entfalten kann, muss sie in ihrer niedrigsten Form (geschlechtliche Liebe) angelegt werden, um sich über verschiedene Epochen hinweg schrittweise zu höheren Formen zu erheben („Alle niedere Liebe ist Schulung für die höhere Liebe.“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhältnis zu den zukünftigen Jupiterwesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Erdenmenschen gegenwärtig von den Geistern der Weisheit geführt bzw durchdrungen werden, so werden die Menschen die auf Erden ausgebildete Liebe in einer späteren Entwicklungsphase den Jupiterwesen weitergeben („entgegenduften“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Menschen wirken zwei Strömungen: die Geister der Liebe und die Geister der Weisheit. Steiner warnt vor einer schematischen Trennung (Schablonisierung) - z. B. Zuordnung der Geistern der Weisheit nur auf das Nachtodliche und der Geistern der Liebe nur auf das Erdenleben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht eine Wechselwirkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Weisheit wirken prägend auf die menschlichen Hüllen (physischer Leib, Ätherleib, Astralleib).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Liebe wirken auf die eigentliche Individualität (Persönlichkeit) des Menschen. Einmal entwickelte Liebe bleibt dauerhaft im Wesenskern des Menschen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir dann stehen geblieben auf der Seite 121&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=kN3paFXaNjk&amp;amp;t=1s Folge 24] [Susanne] | [https://www.youtube.com/watch?v=kN3paFXaNjk&amp;amp;t=215s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:35]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zusammenfassung geht es um den Text im Buch auf Seite 121 bis 125. Hier legt Rudolf Steiner zu Beginn nochmal das Augenmerk auf die Geister der Weisheit. Sie sind die Schöpfer des Lebensäther die in dem Menschenkeim den Ätherleib zur Erkraftung brachten. Hätten sie damals das Regiment am Menschen übernommen, so wäre eine solch vehemente Entwicklung eingetreten, dass der Mensch sich in einer einzigen Inkarnation vervollkommnet hätte. Die Geister der Weisheit verzichteten, gingen von der Erde weg und wurden daraufhin diejenigen, die die Erde umkreisten. Man nennt sie deshalb auch die Geister der Umlaufzeiten. Diese Umlaufzeiten waren aufeinanderfolgend und regelten die Geburt, den Tod und die Zeiten der Inkarnationen der Menschen. Für den Menschen waren diese aufeinanderfolgenden Inkarnationen wichtig, um sich langsam entwickeln zu können um aus seinen eigenen Erkenntnissen der Erdenerfahrung, die Früchte daraus selbst entwickeln zu können. Der Mensch sollte sich langsam erkraften, das Geheimnis der Liebe zu erlernen, zu erfahren. Liebe…die Liebe wird dem Sonnengeist zugesprochen und dieser Sonnengeist ist Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal zurück zu den Geistern der Weisheit:  hätten sie also nicht darauf verzichtet, den Menschen von Beginn an zu vergeistigen, wäre der Mensch in eine zu rasche Entwicklung gekommen und die Erde hätte ihre Mission nicht erfüllen können. Hätten sie die Entwicklung des Menschen dem Geist der Form überlassen, dem Jehova, wäre der Mensch mumifiziert, vertrocknet, da wäre der Mensch- im Gegenteil- zu fest mit der Erde verbunden geblieben. Als Gleichgewicht dafür kam der Christus, wodurch der Mensch dann mehr und mehr in die Lage kam, sich mit Geist zu erfüllen und seine Formgestalt langsam herauszuarbeiten. Christus, so Steiner, hat Interesse an der Individualität des einzelnen Menschen, an jeden einzelnen Menschen. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, Geschlecht, Alters, Hautfarbe, Status, kann durch die Christuskraft, die Liebes- und Lebenskraft, seine Individualität erblühen lassen. Wäre der Christus nicht auf der Erde erschienen, so wäre der Mensch böse geblieben, der Mensch hätte sich mit der Erde verbinden müssen und wäre der Materialität gänzlich verfallen. Hier verweise ich gerne noch auf sein Werk: Das Mysterium von Golgatha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Erde an dem Punkt angekommen ist, wo der Mensch sich voll vergeistigt hat, wird er eine veredelte Menschenform sein. Immer veredelter wird er werden, indem er von der Liebe immer mehr gereinigt wird. Heute schon sieht man im menschlichen Antlitz das Gute und Edle das aus seiner Seele herausströmt, man sagt vielleicht, wenn der- oder diejenige zur Türe reinkommt, dann geht die Sonne auf oder sie hat Sonne im Herzen, er hat eine tolle und warme Aura, ein sonniges Gemüt… In späteren Jahren wird sich das so weit entwickeln, dass man es schon an der äußeren Gestalt, an der Physiognomie ersehen kann. Am Ende der Erdenzeit wird das leibliche des Menschen ganz durchdrungen sein vom geistigen und wird sich abheben von denjenigen, die in der Materialität hängen geblieben sind. Dies nennt man das Jüngste Gericht oder die Auferstehung des Fleisches. Das heißt der Mensch wird auferstehen mit einer unzerstörbaren geistig -physischen Formgestalt. Die veredelte Frucht seines einstig irdischen Fleisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=O2yjHSJ7dJg Folge 25] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=O2yjHSJ7dJg&amp;amp;t=191s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung von S. 125 Mitte bis S. 129 oben: Es gibt in der Erdenentwicklung ein Gleichgewicht der geistigen Kräfte, nämlich das Gleichgewicht zwischen den Geistern der Form und den Geistern der Umlaufszeiten (Lichtgeister). Durch das Wirken des Christus-Prinzips seit dem Mysterium von Golgatha würde die Erde eigentlich einem harmonischen Aufstieg entgegengehen. So einfach ist das aber nicht. Es gibt einige Wesenheiten, luziferische Geister, die die volle Reife der Weisheit nicht erreicht haben und sie wollten ihr Wirken nicht an die Strömung der Liebe übergeben, sondern Weisheit in die Menschheit einströmen lassen. Ihre Wirkung ist aber dennoch fruchtbar, denn sie bringen dem Menschen die Freiheit der Persönlichkeit, also die moralische Wahlfähigkeit zwischen Gut und Böse. Es gibt also die Geister der Umlaufszeiten: Sie führen die Individualität durch die Inkarnationen. Und dann gibt es Geister der Liebe unter Führung des Christus-Prinzips, das die Individualität darauf vorbereitet, in ein zukünftiges Reich der Liebe überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden charakterisiert RS dieses Reich der Liebe: Er meint, es sei ein Irrtum, zu glauben, dass das Wohl des Einzelnen unabhängig vom Wohl der anderen sei. Das wird vor allem im Jupiterzustand der Erdentwicklung gelten. Das Christentum bereitet diese Einsicht vor. Die Liebe hat sich so entwickelt, dass Gemeinsamkeit entstand durch Blutsverwandtschaft entstand. Sie hat den Egoismus überwunden. Das Christentum aber entzündet eine Liebe, die nicht mehr an das Blut gebunden ist. Jeder Mensch erkennt im anderen den geistigen Verwandten, unabhängig von Abstammung. Darauf weist das Wort im Matthä. Ev. hin: „Wer nicht verlässt Vater und Mutter, Weib und Kind, Bruder und Schwester, der kann nicht mein Jünger sein.“ (Matthäus 19,5) Aber die Hinentwicklung der Menschheit zu einem höheren Zustand verläuft nicht linear, sondern in evolutionären Zyklen. RS beschreibt diese Entwicklung anhand von sechs aufeinanderfolgenden Epochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Altindische (brahmanische) Kultur: Sucht die spirituelle Erlösung in der Flucht vor der Materialität und der Nichtanerkennung der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Altpersische Kultur: Erkennt die Materie als widerstrebende Kraft an, die der Mensch durch seine Arbeit bezwingen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ägyptisch-chaldäisch-babylonische Kultur: Durchdringt die Materie mit Intelligenz. Natur und Kosmos (z. B. Sternenweisheit bei den Pyramiden) werden geometrisch und geistig in der irdischen Welt abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Griechisch-Lateinische Kultur: Der Mensch prägt der Materie sein eigenes Abbild auf. Dies zeigt sich in der griechischen Kunst (Schönheit der Persönlichkeit) und durch die römischen Kultur kommt der Rechtsbegriff der Persönlichkeit dazu. Wahrscheinlich hat jemand RS eine kritische Frage gestellt: Dass es schon lange Rechtsbegriffe gibt, wie z. B. das Gesetzbuch des Hammurabi. Es ist aber nicht zu vergleichen mit römischem Recht, denn die Hammurabi-Gesetzgebung stand ganz im Zeichen einer Theokratie, hat noch ganz suggestiv auf das Astralische des Menschen gewirkt, während das römische Recht ein ganz neues Element in der Menschheitsentwicklung ist, nämlich die Hinwendung zum Egoismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Germanische Kultur (Gegenwart): Markiert den tiefsten Punkt der Inkarnation in die Materie, was sich in der Beherrschung der Naturkräfte und den Triumphen der Technik äußert. Dieser Tiefpunkt ist bereits leicht überschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Als zukünftige Kultur wird ein neuer Zyklus entstehen, sobald die Menschheit die Inhalte der Theosophie vollständig verinnerlicht und ergriffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kulturepoche erreicht einen Höhepunkt, verfällt in Dekadenz und wird von einer neuen Phase abgelöst, die den Menschen tiefer mit der Materie verbindet und ihn daraus wieder emporhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=kH712LF-bL0 Folge 26] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=kH712LF-bL0&amp;amp;t=124s&amp;amp;pp=0gcJCWMAwfN6Pr3D | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:04]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch S.129 oben bis Ende S.131 / pdf S.113 unten bis Ende S.116 Da der Rest des 6. Vortrags nur noch 3 Seiten umfasste, gehe ich nochmals etwas zurück und bringe einige Aussagen Rudolf Steiners, die mir wichtig erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.  Zurückgebliebene Geister, die aus eigener Entscheidung die Reife der Weisheitsentwicklung nicht erlangt hatten, haben trotzdem bzw. gerade dadurch einen wichtigen Beitrag zur Mensch-heitsentwicklung geleistet. Sie haben den Menschen die Freiheit gebracht. Das Christus-Prinzip hat die Liebe gebracht. Die zurückgebliebenen Geister, die sog. luziferischen Geister haben die Freiheit der Persönlichkeit gebracht. Das bedeutet, dem Menschen wurde es dadurch möglich, sich zwischen Gut und Böse zu entscheiden. Und das ist doch eine ganz wichtige Entwicklung, wie ich finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.   Ein weiterer Punkt, den ich erinnern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt: &#039;&#039;„…es ist ein gründlicher Irrtum verbreitet, dass das Wohl und Heil der einzelnen Persönlichkeit möglich sei ohne das Wohl und Heil aller anderen Persönlichkeiten der Erde.“&#039;&#039; Rudolf Steiner sagt sogar: &#039;&#039;…so wie wir heute leben, der Einzelne auf Kosten der andere lebt…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft bringt Menschen hervor, die sich zur vollen Gemeinschaft des Geistes entwickeln. Das heißt, die Menschen werden wissen, dass ihr Wohl nicht &#039;&#039;ohne&#039;&#039; das Wohl der anderen möglich sein wird. Zugegeben, beginnt es verstärkt auf dem Jupiter. Aber der Same ist bereits gelegt. Wir können daraus schließen, dass die Entwicklung wohl nicht zu den einfachsten Aufgaben der Menschen gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir kommt hierbei der Zusammenhang zur Dreigliederung des sozialen Organismus von Rudolf Steiners, die wichtig ist und kommen soll, besser: kommen &#039;&#039;muss&#039;&#039;. Bei der Gelegenheit möchte ich erwähnen. In unserer Zeit gibt es in Südafrika in den Bantu-sprachen (Zulu und Xhosa) die Philosophie, die ich erwähnenswert finde, auch wenn sie nicht bei Rudolf Steiner zu finden ist. „Umuntu Ngumuntu Ngabantu.“ / „&#039;&#039;I am, because we are.“&#039;&#039; Erzbischof Desmond Tutu drückt das Prinzip der Verbundenheit so aus: &#039;&#039;„&#039;&#039;Ubuntu bedeutet: &#039;&#039;Meine Menschlichkeit ist untrennbar mit der deinen verbunden. Wir können nur gemeinsam Mensch sein.“&#039;&#039; „Ein Mensch mit Ubuntu … besitzt eine sichere Gewissheit, die aus dem Wissen stammt, einem größeren Ganzen anzugehören.“ Taten haben Auswirkungen auf die Mitmenschen. Deshalb trägt jeder Einzelne Verantwortung für das Wohl der Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.  Eine weiter Erinnerung von Rudolf Steiner: &#039;&#039;„Das Christentum hat nun die Aufgabe, in den Menschen diejenige Liebe zu entzünden, die nicht mehr an das Blut gebunden ist, das heißt, sie sollen die reine Liebe finden lernen…“&#039;&#039;  Wo vormals die Blutsverwandtschaft die Menschen aneinanderband, so wird dies in Zukunft keine Bedeutung mehr haben. Das alles vollzieht sich in Zyklen, möglicherweise mit Aufstieg und Dekadenz von Kultur(en). Das heißt aber nicht, dass wir genug Zeit haben bzw. uns Zeit lassen können. Ich fasse es so auf bzw. würde eher sagen, dass es an der Zeit ist, heute damit zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.  Eine weitere Aussage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltengange wirken zusammen das Christus-Prinzip und die luziferischen Geister. Auch wenn am Anfang des Christentums das luziferische Prinzip ausgeschlossen wurde. Also keine Freiheit. Rudolf Steiner vermittelt zuversichtlich: &#039;&#039;„Die Menschheit wird schon wieder dazu kommen, sich die Freiheit zu erobern in der vollen Hingabe an das Christus-Prinzip…“&#039;&#039; Er ergänzt, dass das Christus-Prinzip so umfassend ist, dass es nur auf der Stufe der höchsten Weisheit erfasst werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ein Blick zurück in die vorchristlichen Zeiten. Die damals gelebten Religionen waren eine Vorbereitung für das Christentum. Diese Religionen (Inder, Perser) waren allesamt geeignet für das betreffende Volk, das sie hervorgebracht hat. Es waren Stammes- und Rassenreligionen, denn die damaligen Völker waren mehr oder minder in einer Gruppenseele verbunden. Die Menschheitsentwicklung erhält mit der Christus-Religion ein bis dahin nicht dagewesenes Element. Der damalige geltende Satz: &#039;&#039;„Ich und der Vater Abraham sind eins“&#039;&#039; verliert seine Gültigkeit (da keine Gruppenseelen mehr). Neu ist nun, dass sich jede Seele, die in jeder Persönlichkeit wohnt, mit dem &#039;&#039;ewigen Weltengrunde&#039;&#039; eins fühlen kann/soll. So heißt es nun im Christentum: &#039;&#039;„Ich und der Vater sind eins“.&#039;&#039; Der Vater ist der Weltengrund. Rudolf Steiner gibt noch einen Unterscheidungshinweis. Das Alte Testament beginnt mit den Worten: &#039;&#039;„Am Anfang war das Licht“.&#039;&#039; Das war etwas äußerlich Sichtbares. Das Physische wurde als eine Offenbarung des Lichtes aufgefasst. Mit dem Christentum kam das Neue Testament und da heißt es: &#039;&#039;„Im Urbeginne war das Wort!“&#039;&#039;  Und das Wort kommt aus dem Inneren des Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner weist darauf hin, dass das Christentum keine Stammesreligion ist, sondern eine Menschheitsreligion. Er sagt: &#039;&#039;„Daher hat das Christentum begonnen als Religion, denn die Mensch-heit war auf Religion gebaut. Religion aber ist etwas, was im Laufe der Menschheitsentwickelung abgelöst werden muß durch Weisheit, durch Erkenntnis. Insofern Religion auf Glauben gebaut ist und nicht von der vollen Erkenntnis durchglüht ist, ist sie etwas, was im Laufe des Menschheitsfort-schrittes abgelöst werden muß. Und während der Mensch früher glauben mußte, um zum Wissen zu kommen, wird in Zukunft volle Erkenntnis leuchten, und der Mensch wird wissen und von da aus aufsteigen zur Anerkennung der höchsten geistigen Welten. Von der Religion entwickelt sich die Menschheit zu der von der Liebe wieder durchglühten Weisheit. Erst Weisheit, dann Liebe, dann von der Liebe durchglühte Weisheit.“&#039;&#039; Rudolf Steiner sagt, dass keine Religion bleiben wird, die auf bloßem Glauben gebaut ist. Das Christentum wird bleiben. Die Rosenkreuzerweisheit besagt: … das Christentum ist größer als alle Religion, ja größer als das religiöse Prinzip selbst. Das Christentum wird Weisheitsreligion werden. Zur Vorbereitung hilft den Menschen dabei die Geisteswissenschaft. Das, was als Christentum die Menschen erfüllt, wird noch sein, wenn die Menschenseelen hinausgewachsen sind über alles bloße religiöse Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=OJOgft3WnZs Folge 27] [Wilfried ] [https://www.youtube.com/watch?v=OJOgft3WnZs&amp;amp;t=133s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:13]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=xiXge7RUW1Q Folge 28] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=xiXge7RUW1Q&amp;amp;t=103s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:01:43]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 29 [Susanne] | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 31&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 36&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen aus dem Lesekreis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
angesprochen in den jeweiligen Vorträgen, die sich aus dem Gespräch ergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rosa, Hartmut:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** Unverfügbarkeit, Suhrkamp TB,   ISBN 978-3518471005&lt;br /&gt;
** Situation und Konstellation: Vom Verschwinden des Spielraums | Warum uns die Energie ausgeht, ISBN 978-3518588338&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Behrendt, Joachim Ernst&#039;&#039;&#039; - Nada Brahma: Die Welt ist Klang | suhrkamp TB, ISBN 3518458957&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gardner, Andrea&#039;&#039;&#039; - Ändere deine Worte und du änderst deine Welt, TB &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 9783899017021&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, Michael Debus [Nachwort] - Die Wochensprüche des anthroposophischen Seelenkalenders im Doppelstrom der Zeit beider Hemisphären: Synoptische Ausgabe, ISBN-13 978-3727452598&lt;br /&gt;
*28. Folge: &#039;&#039;&#039;Sergei Prokofjew&#039;&#039;&#039;, Das Rätsel des menschlichen Ich: Eine anthroposophische Betrachtung, ISBN-13978-3723514924, Goetheanum-Verlag    min 00:31:09&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Lesekreis erwähnte Vorträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 17. Folge: &#039;&#039;&#039;Glöckler, Michaela&#039;&#039;&#039; - Rudolf Steiner und die abendländische Esoterik&#039;&#039;&#039;:&#039;&#039;&#039;  https://www.youtube.com/watch?v=clRVIXVn0VE&amp;amp;t=153s&lt;br /&gt;
* 19. Folge: &#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039;, 2026: Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0    oder Transkript [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|https://de.anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026#top]]    min 00:37:13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unser Fokus in der sozialen Kommunikation ==&lt;br /&gt;
siehe [[Online Lesekreise|https://de.anthro.world/Online_Lesekreise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Das_Hereinwirken_geistiger_Wesenheiten_in_den_Menschen_(GA_102)_als_online_Lesekreis&amp;diff=32827</id>
		<title>Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) als online Lesekreis</title>
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		<updated>2026-10-02T17:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Stimmen aus dem Lesekreis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GA102.jpg|verweis=https://steiner.wiki/Datei:GA102.jpg|mini|Rudolf Steiner: Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lesekreis - Überblick ==&lt;br /&gt;
Ein öffentlicher Lesekreis, ab März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenleitung:&#039;&#039;&#039; Wilfried P. und Thomas N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Thomas N. (GL)&lt;br /&gt;
* Wilfried P. (GL)&lt;br /&gt;
* Gabriele E.&lt;br /&gt;
* Elke J.&lt;br /&gt;
* Michaela M.&lt;br /&gt;
* Susanne H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte der Vorträge ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner Taschenbuchausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ERSTER_VORTRAG,_Berlin,_6._Januar_1908|ERSTER VORTRAG, Berlin, 6. Januar 1908, S. 13]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in unser Dasein. Wesenheiten des Astralplans und des Devachans. Die Gruppenseelen der Tiere, Pflanzen und Mineralien. Gutartige und bösartige Mond-, Mars- und Venuswesenheiten. Die erfinderischen und die wilden Saturnwesenheiten. Verschiedene Wirkensweisen dieser elementarischen Wesen auf die Erde und den Menschen. Chylus, Lymphe und Blut als Leib von Wesenheiten anderer Planeten. Wirkung der Saturngeister durch die Sinnesorgane (Gerüche, Parfüms). Der Gegensatz von Lunge und Leber. Die Prometheus-Sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ZWEITER_VORTRAG,_Berlin,_27._Januar_1908|ZWEITER VORTRAG, Berlin, 27. Januar 1908, S. 30]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planetendasein, Sonnendasein und Tierkreisdasein als kosmische Entwickelungsstufen. «Zeit» und «Dauer». Der Saturn als Morgendämmerung unseres planetarischen Zustands. Seine Entstehung als «Opfer» des Tierkreises. Auf- und niedersteigende Kräfte des Tierkreises. Die sieben Wesensglieder des Menschen und der höheren Wesenheiten. Der Mensch als empfangende, die höheren Wesenheiten als schöpferische Wesenheiten. Die Bedeutung des Sternbildesder «Waage» für die Ich-Entwickelung des Menschen. Christus als «mystisches Lamm» und der Mensch. Ihr Zusammenhang im Tierkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#DRITTER_VORTRAG,_Berlin,_15._Februar_1908|DRITTER VORTRAG, Berlin, 15. Februar 1908, S. 44]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kant-Laplacesche Theorie und die Theosophie. Die früheren Verkörperungen der Erde als Taten geistiger Wesenheiten. Hinzukommende und zurückbleibende Wesenheiten. Der Ursprung der Tierwelt. Abtrennung der Sonne und der Planeten Uranus, Saturn und Jupiter als Wohnstätten geistiger Wesenheiten. Der Marsdurchgang und das Eisen. Abtrennung des Mondes, seine Verbindung mit dem Sonnengeist Jehova. Die Venus- und Merkurwesenheiten als Lehrer der Menschen. Wirkung des Mars in der Empfindungsseele, Merkur in der Verstandesseele und Jupiter in der Bewußtseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#VIERTER_VORTRAG,_Berlin,_29._Februar_1908|VIERTER VORTRAG, Berlin, 29. Februar 1908, S. 63]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wärmeelement des alten Saturn. Die Geister der Form als Bildner der ersten Anlage des physischen Leibes des Menschen auf dem Saturn. Mythos von Kronos und Gäa. Auf der Sonne opfern die Geister der Form den Ätherleib, auf dem Mond den Astralleib und bewirken dadurch die erste Anlage der menschlichen Äther- und Astralleiber. Auf der Erde Einträufelung des Ich in der lemurischen Zeit. Das Ich ergreift im Laufe der atlantischen Zeit Astralleib, Ätherleib und physischen Leib des Menschen und es entstehen Empfindungs-, Verstandes- und Bewußtseinsseele, Geistselbst und Lebensgeist. Das Mysterium von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#F%C3%9CNFTER_VORTRAG,_Berlin,_16._M%C3%A4rz_1908|FÜNFTER VORTRAG, Berlin, 16. März 1908, S 82]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwickelung durch Saturn, Sonne, Mond und Erde. Wiederholungen der früheren Zustände im Beginn der Erdentwickelung. Der Mensch als Erstgeborener vor Tier, Pflanze und Mineral. Die Erde als Wärmeorganismus. Das Zyklopen-Wärmeorgan. Entstehung von Licht und Luft. Luftsystem und Nervensubstanz. Wasserbildungen durch den Ton gemäß der Sphärenmusik. Die Eiweißbildung durch den «Tanz der Stoffe». Über die Zelle. Öffnung der Sinne nach der Sonnentrennung. Lebendige und mineralische Wärme. Die Eingliederung des Festen (Asche) in den Organismus durch den Gedanken, durch das Wort, das zuerst da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#SECHSTER_VORTRAG,_Berlin,_24._M%C3%A4rz_1908|SECHSTER VORTRAG, Berlin, 24. März 1908, S. 96]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zeitliche Umkehrung bei der Wiederholung von Entwickelungszuständen. Umformungen der verschiedenen Systeme (Blut-, Nerven-, Drüsen- und Sinnessystem) im Laufe der Entwickelung. Das Persönlichkeitsbewußtsein auf der Erde im Gegensatz zum alten Mondenbewußtsein. Nachklänge des letzteren im Germanentum (Blutrache) und Judentum (Blutgruppenseele, die Erinnerung durch die Generationen). Das Gruppenseelenbewußtsein des alten Mondes. Der Mond als der Planet der Weisheit, die Erde als der Planet der Liebe. Der zukünftige Planet Jupiter. Der Gegensatz von Geistern der Weisheit und Geistern der Liebe. Ihr Zusammenwirken in der Bildung von «Individualität» und «Persönlichkeit» des Menschen im Durchgang durch die Inkarnationen. Aufstieg der Geister der Weisheit zu Geistern der Umlaufzeiten. Christus als der Sonnengeist, als das «mystische Lamm», als das «große Opfer der Erde». Der Leib des Menschen zwischen Geistern der Weisheit und Jehova, dem Herrn der Form, ihr Gleichgewicht durch die Christus-Wesenheit. Die Veredelung und Spiritualisierung des menschlichen Leibes als die «Auferstehung des Fleisches». Die Freiheit als Einschlag der zurückgebliebenen Geister. Gemeinschaft des Geistes als Glaube auf dem Jupiter und als der Sinn des Christentums. Schilderung der nachatlantischen Kulturepochen. Der Urbeginn unserer Welt im Alten und Neuen Testament. Das Christentum als Menschheitsreligion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#SIEBENTER_VORTRAG,_Berlin,_13._April_1908|SIEBENTER VORTRAG, Berlin, 13. April 1908, S. 117]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der silberne Kodex des Bischofs Ulfilas. Siegfried und die Christus-Wesenheit. Richard Wagners Parsifal. Das Bewußtsein des heutigen und des atlantischen Menschen. Das Wesen der alten Mythen und Sagen. Der verschiedene Zusammenhang des Ätherleibes mit dem physischen Leibe beim atlantischen und beim heutigen Menschen. Die Einweihung in den alten Mysterien. Das Wesen der Religion. Die erneute Lockerung des Ätherleibes und die Folgen davon für den modernen Menschen. Über ein psychologisches Buch (von Ebbinghaus). Christus als Vorbild für die Wiedergewinnung der alten Erinnerungen der Vorzeit und für alle Prophetie der Zukunft. Die Synthese von Weihnachtsfest und Osterfest. Nervosität als Folge des Nichtbewußtwerdens der geistigen Welt. Die Christus-Idee der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ACHTER_VORTRAG,_Berlin,_20._April_1908|ACHTER VORTRAG, Berlin, 20. April 1908, S. 137]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die den Menschen übergeordneten geistigen Hierarchien. Das Wesen der Engel. Ihre Aufgabe als Schutzgeist für den einzelnen Menschen durch die wiederholten Erdenleben. Das Wesen der Erzengel. Ihr Wirken als Volksgeist und für andere Aufgaben. Die Urkräfte als Geister der Zeiten und ihr Wirken in den nachatlantischen Epochen sowie im einzelnen Menschen. Giordano Bruno. Satan, der widerrechtliche, und Jehova als der rechtliche Fürst dieser Welt. Von den Exusiai, den Gewalten. Christus als der Lenker der ganzen Menschheit, zu dem jeder selber seinen Weg finden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#NEUNTER_VORTRAG,_Berlin,_13._Mai_1908|NEUNTER VORTRAG, Berlin, 13. Mai 1908, S. 151]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbares Erfahren der übersinnlichen Welt (Atlantis) und Gedächtnisreligion (Nachatlantis). Sagen und Mythen. Das Entstehen des Joga. Der Ahnenkult und die daraus entstehenden Religionssysteme. Vedantaphilosophie, System der Hebräer, der Ägypter. Das griechische Religionssystem. Die griechische Baukunst. Die Gotik. Die romanische Baukunst. Das Christentum. Die Gestalt des Jesus Christus. Die Veräußerlichung der modernen Wissenschaft. Der Zusammenhang des Ätherleibes mit dem physischen Leibe in früheren Zeiten, in Gegenwart und Zukunft. Über den geistigen Tod. Das Christentum ist größer als alle Religionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ZEHNTER_VORTRAG,_Berlin,_16._Mai_1908|10 EHNTER VORTRAG, Berlin, 16. Mai 1908, S. 162]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefühlsverständnis der theosophischen Erkenntnisse. Gliederung höherer Wesenheiten, des Menschen, der Tiere und der Elementarwesen. Über die Gnomen. Gliederung der Elementarwesen in Gnomen, Undinen, Sylphen und Salamander. Der Ahasvermythos. Die sechzehn Wege des Verderbens. Vom Wesen der tierischen Gruppenseele. Wesen und Entstehung der Elementarwesen, namentlich der Salamander. Vom Wesen des Affen. Dekadenzerscheinungen der heutigen Zeit und das Gesundende der Theosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ELFTER_VORTRAG,_Berlin,_1._Juni_1908|ELFTER VORTRAG, Berlin, 1. Juni 1908, S. 183]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Tiergruppenseelen. Das Entstehen der Elementarwesen. Biene und Sylphe. Heutige Wissenschaft und Elementarwesen. Theorien über Allwesen und Allbeseeltheit. Vom Wesen der Gruppenseelen. Die Entwickelung des Menschen von der Gruppenseelenhaftigkeit zur Individualität. Das Bewußtsein des alten Hellsehertums und der Patriarchenzeiten. Unterschied des jüdischen und christlichen Bewußtseins. Geschichtswissenschaftliche Darstellung als Fable convenue. Der Individualisierungsprozeß im Mittelalter (Städtegründung). Allgemeine Anerkennung der mathematischen Wahrheiten. Frühere Rassenzusammenhänge und künftige Gruppenseelenhaftigkeiten. Über Elementarwesen (Undinen, Sylphen). Elementarwesen zwischen Reiter und Roß, dem Hirten und seiner Herde. Unterschied von Göttern und Menschen. Vom Wesen der Symbolik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ZW%C3%96LFTER_VORTRAG,_Berlin,_4._Juni_1908|ZWÖLFTER VORTRAG, Berlin, 4. Juni 1908, S. 199]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Elementarwesen. Die Ich-Seele der Tiere, Pflanzen, Mineralien auf den verschiedenen Planen. Der Mensch im Schlafe. Die vier Systeme des physischen Leibes: Sinnesorgane, Drüsen, Nerven, Blut. Unterschied von «physisch» und «mineralisch». Trennung von Ich und Astralleib von Ätherleib und physischem Leib im Schlafe. Durchdringung von physischem Leib und Ätherleib durch höhere Wesenheiten. Abschnürungen von Teilen dieser Wesenheiten durch Lügen (Phantome), durch schlechte soziale Einrichtungen (Spektren), durch Gesinnungszwang (Dämonen). Die Lockerung des Ätherleibes und ihre Erfüllung mit geistigen, das heißt mit religiösen und künstlerischen Vorstellungen. Richard Wagner. Worte eines bedeutenden Architekten (H. v. Ferstel). Das Pfingstfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#DREIZEHNTER_VORTRAG,_Berlin,_11._Juni_1908|DREIZEHNTER VORTRAG, Berlin, 11. Juni 1908, S. 214]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung des Menschen mit geistigen Wesenheiten in der Kunst. Bauwerke als Verbindung mit den Ätherleibern (Griechischer Tempel), Musik als Verbindung mit den Astralleibern von höheren Geistwesenheiten. Die Harmonisierung und Wiederherstellung der menschlichen Kräfte im Schlaf. Die geistigen Kräfte im Raum. Böcklin und sein Bild «Pietä». Der griechische Tempel, ägyptische, romanische Baukunst, der gotische Dom. Plastik als Kunst des Ätherleibes, Malerei als Kunst der Empfindungsseele, Musik als Kunst der Verstandesseele, Dichtkunst als Kunst der Bewußtseinsseele. Bei- spiel aus Goethes «Faust». Aussprüche Richard Wagners über Musik. Sein Versuch der Vereinigung von Shakespeare und Beethoven. Die Neunte Symphonie. Allgemeine Charakteristik der künstlerischen Ziele Richard Wagners. Die Bedeutung der Kunst für das theosophische Leben der Zukunft. Die künstlerische Gestaltung von Profanbauten, wie Bahnhöfen und so weiter. Die Katakomben-Christen als Vorbild für die geistigen Bestrebungen unserer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[s:GA_102#Hinweise|&#039;&#039;&#039;Hinweise, S. 231&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[s:GA_102#%C3%9Cber_die_Vortragsnachschriften|&#039;&#039;&#039;Über die Vortragsnachschriften, S. 237&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersicht über die Rudolf Steiner Gesamtausgabe.......................... 239&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassungen ==&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=XeTeXEbmS6M&amp;amp;t=75s Folge 2] [Wilfried]  [https://www.youtube.com/watch?v=XeTeXEbmS6M&amp;amp;t=72s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:00]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, wir haben ja letztes Mal mit dem ersten Vortrag begonnen. Und es ging da um das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen, in die Welt. Rudolf Steiner sagt, dass man mit hellsichtigem Sehen diese Wesenheiten so wahrnehmen kann, als ob wir jetzt hier andere Menschen erleben, also wenn wir draußen sind. Sie sind dann ganz klar vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wesenheiten wirken auf dem Devachan- und Astralplan. Dort gibt es dann entsprechende Wesenheiten, die ganz bestimmte Eigenschaften repräsentieren. Also zum Beispiel solche mit einem sehr starken Willen oder solche, die sehr sanftmütig sind, aber auch solche, die stärker ins Böse oder ins Kriegerische hineingehen. Oder manche, die sehr im Erfinderischen leben, aber auch wieder andere, die im Triebhaften und Begierdenhaften wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle es mir so vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ganz viele verschiedene Wesenszustände des Menschen gibt es entsprechende geistige Wesenheiten, die dann jeweils hereinwirken. Und ich stelle mir dann auch die Frage: Wie kann dieses Hereinwirken funktionieren? Immer dann, wenn man diesen Wesen entsprechende &amp;quot;Angebote&amp;quot; stellt, also eine Plattform bietet. Ich denke jetzt gerade an zwei Menschen, die miteinander im Streit sind. Da wirken dann sofort entsprechende Wesenheiten herein. Aber auch Menschen, die versuchen, Probleme zu lösen, bieten gewissermaßen eine Möglichkeit für jene Wesenheiten, die im Erfinderischen leben, hereinzuwirken. Und wenn ich das Beispiel mit dem Streit nehme, sind wahrscheinlich auch jene Wesenheiten da, die sanftmütig sind. Es ist also immer unsere Entscheidung: Wohin gehen wir jetzt? Es geht immer entweder in eine sehr konstruktive oder in eine destruktive Richtung. Ich habe mir dazu auch dieses Bild vorgestellt: wie im Sommer ein offener Honigtopf, zu dem dann einfach die Wespen kommen. Man stellt ein entsprechendes Angebot bereit, und die Wesenheiten sind dann da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern war das für mich beim letzten Mal sehr, sehr lebenspraktisch, weil ich mir das wirklich vorstellen kann: Wenn man sich in einem entsprechenden Wesenszustand befindet, zum Beispiel in einem Konflikt, dann sollte man auch bedenken, dass jetzt Kräfte da sind, die sich entfalten möchten. Dazu passt auch die Bemerkung von Rudolf Steiner: Man begreift das Menschenleben nicht, wenn man nicht weiß, dass innerhalb des menschlichen Lebens solche Wesen tätig sind, die oben in höheren Welten leben. Und das finde ich sehr lebensnah und lebenspraktisch. Wir haben das zwar jetzt so nicht gelesen, aber ich vermute einfach, dass es für alle möglichen Wesenszustände, auch für den Zustand des Zweifels zum Beispiel, entsprechende Wesenheiten gibt. Ja, das war eigentlich schon meine Zusammenfassung. Viel haben wir ja nicht gelesen. Und wir stehen jetzt auf Seite 17. Genau, oben auf Seite 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=e6EMQ857BgI&amp;amp;t=149s Folge 3] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=e6EMQ857BgI&amp;amp;t=145s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:24]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kurzes Anknüpfen an den Abschnitt davor: Da ging es um die gutartigen und bösartigen Mond-, Mars- und Venuswesenheiten und die erfinderischen und die wilden Saturnwesen. Und in diesem Abschnitt, wo ich die Zusammenfassung mache, geht es um verschiedene Wirkensweisen dieser elementarischen Wesen auf die Erde und den Menschen und zudem um Hylos, Lymphe und Blut als Leid von Wesenheiten anderer Planeten. Also, Rudolf Steiner beschreibt kurz den Einfluss der verschiedenen Planetenwesenheiten, die er auch elementarische Wesenheiten nennt. Wahrgenommen werden sie eher von den schon hellseherisch begabten Menschen, aber die Auswirkungen zeigen sich natürlich bei allen. Die Mondwesenheiten üben dort ihren Einfluss aus, wenn Menschen von Wahnideen befallen sind oder eben auch in psychiatrischen Einrichtungen. Früher war die Bezeichnung ihren Häuser. Aber gerne halten sich diese Wesen auch in der Nähe von einem Medium oder von Schlafwandlern auf. Wo der Mensch eine Atmosphäre geschaffen hat, in der Liebe, Wohltätigkeit usw. zu Hause sind, trifft man die sanften, milden Marswesenheiten. Dort können sie sich entfalten und positiven Einfluss auf die Menschen ausüben. Und die erfinderischen und wilden Saturnwesen sind an der Seite von Ingenieuren und technischen Werkstätten, dort wo menschliche Erfindungen gemacht werden, zu finden. Dann bleiben noch die Venuswesenheiten und sie bringt Rudolf Steiner in Verbindung, wenn sich Akte oder Handlungen entfalten, wo Geistesgegenwart gefordert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sagt Rudolf Steiner, er, der Mensch, ist wirklich niemals allein, sondern was er auch tut und was er unternimmt, ist zu gleicher Zeit Gelegenheit für die Entfaltung einer Anzahl von Wesenheiten. Die feineren und gröberen Taten der Menschen, die ideellsten und idealsten und die wüstesten Taten, sie alle sind Gelegenheitsursachen für die Anwesenheit solcher Geschöpfe, die eingreifen in die Kräfte der Menschen und sich da betätigen. Und die man kennen muss, wenn man das Leben wahrhaftig durchschauen will, sagt da Rudolf Steiner. Doch diese Wesenheiten haben über den Körper eine weitere Beziehung zum Menschen und Rudolf Steiner spricht hier von drei Säftestufen, dem Chylos, der Lymphe und dem Blut. Das Blut ist das Einzige, was dem Menschen immer mehr angehört, da das Blut der unmittelbare Ausdruck seines Ich ist bzw. wird. Und hierzu sagt Rudolf Steiner, wenn aber der Mensch nicht immer mehr und mehr darauf schaut, sein Ich durch einen starken und kräftigen Willen, durch seine starke und kräftige Seele, innerlich zu festigen, wenn ihm sozusagen sein Ich abhanden kommt, dann können sich auch in seinem Blut andere Wesenheiten verankern und das ist dann sehr schlimm und böse für den Menschen. In Bezug auf den Chylos, den eigentlichen Speisesaft oder Speisebrei und der Lymphe, weist Rudolf Steiner darauf hin, dass der Mensch diesbezüglich in zwei nicht-symmetrische Teile geteilt ist. Die linke Körperhälfte, der Kopf, Rumpf, Hand und beide Beine, das ist der eine Saft, der Magendarmsaft. Er hat mit der Verdauung zu tun. Und die rechte Seite des Rumpfes und des Kopfes, da pulsiert ein zweiter Saft, der dem seelischen nahe ist, denn mit den Lymphsaften hängen seelische Zustände viel tiefer zusammen. Bei Menschen, die aktiv sind, fließt die Lymphe viel lebhafter als bei trägen Menschen, was natürlich gesundheitliche und psychische Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=4D8SHoRGb-s&amp;amp;t=135s Folge 4] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=4D8SHoRGb-s&amp;amp;t=133s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:08]     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=PnlRF1e6HeY&amp;amp;t=136s Folge 5] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=PnlRF1e6HeY&amp;amp;t=135s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Abschnitt hat Rudolf Steiner Wesenheiten wie die Mond, Mars und Venus Wesenheiten beschrieben, die sich in der devachanischen Welt finden und die sich im irdischen, im körperlichen, auch bei Tieren und Pflanzen im negativen, aber auch im positiven offenbaren. Im letzten Abschnitt, zu Ende des ersten Vortrages, wo wir gerade sind, geht er näher auf die Saturngeister ein und wie sie auf den Menschen wirken. Diese Wesenheiten besitzen die können einerseits sehr schnell etwas erfinden, andererseits rufen sie extreme, sinnliche Leidenschaften hervor. Sie schleichen sich durch Sinnesempfindungen in den Menschen ein, durch das, was er sieht, hört, riecht oder fühlt und schon alltägliche Eindrücke wie Parfums können nach dieser Sichtweise Träger solcher geistigen Einflüsse sein. Er sagt, Zitat, durch Augen und Ohren und durch die Haut ziehen sie ein, in dem der Mensch empfindet. Manche Menschen haben sogar gelernt, solche Geister zu kommandieren, besonders über Gerüche und Aromastoffe, was in historischen Intrigen, zum Beispiel Frankreich unter Ludwig XIII., XIV., XV. eine Rolle gespielt hat. Er bringt dann auch noch einen Literaturhinweis. Rudolf Steiner sagt, wer diese Einflüsse kennt, kennt erst das Leben. Wer auf dem Pfad der okkulten Entwicklung immer mehr voranschreitet, der lernt diese Wesenheiten kennen und wird erst dadurch frei von ihnen, indem er einen freien Überblick über sie erlangt und das macht den Menschen frei und unabhängig. Nun ist die Leber das Organ, in dem sich saturnische Kräfte am intensivsten ausdrücken. Sie ist dasjenige Organ, das die Kräfte enthält, die der Mensch am meisten überwinden muss, nämlich die Ego-Kräfte. Als Beispiel dafür nennt Rudolf Steiner die Größenentwicklung der Leber, die unmittelbar bei der Geburt hat eine Größe von 1 zu 18 und später dann von 1 zu 36. Das heißt schon durch seine rein natürliche Entwicklung überwindet der Mensch die Kräfte, die in der Leber verankert sind. Also wenn der Mensch auf der Erde sich zu immer höherer Geistigkeit entwickelt, erlangt er die Fähigkeit, die Leberkräfte zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Leber das Egoistische im Menschen offenbart und ihn an die Erde fesselt, ist die Lunge der Gegenpol. Sie öffnet den Menschen zur Außenwelt und ist Träger des Feuers der Atmung, das ihn zu einer immer höheren geistigen Entwicklung führt. Großartig ausgedrückt ist dieser Vorgang im Prometheus-Mythos. Prometheus erhebt sich über die Kräfte, welche die Menschheit an das Irdische fesseln. Zuerst bringt er das Feuer, das entspricht dem geistigen Aufstieg durch Atmung. Der Geier frisst an seiner Leber, was dann das Nagen der höheren Kräfte an den saturnischen Leberkräften symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Vortrags spricht Rudolf Steiner dann noch über die Mythen, dass sie, wenn sie von Eingeweihten stammen, große Weisheiten des Daseins darstellen. Sie offenbaren den Menschen etwas, was er zuerst durch Bilder lernen soll, was dann in späteren Zeiten zu klaren Vorstellungen wird. Und wenn Menschen tiefste Weisheit erfahren wollen, dann müssen sie zur Mythe gehen, so sagt Rudolf Steiner. Das hat zum Beispiel Richard Wagner erkannt, der den Mythos in künstlerischer Weise zum Ausdruck gebracht hat. Das Ende des ersten Vortrags beschließt Rudolf Steiner wie immer mit einem kleinen persönlichen Resümee. Er betont, dass es unter anderem auch eine Mission der Geisteswissenschaft ist, dass der Mensch das Leben kennenlernt und dass Kräfte in geheimnisvoller Weise mitwirken, wenn er seinen Körper bewegt und wenn er schafft mit Geist und Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=4hGT_-jQkrA&amp;amp;t=132s Folge 6] [Wilfried] [https://www.youtube.com/watch?v=4hGT_-jQkrA&amp;amp;t=131s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:10]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben das letzte Mal mit dem zweiten Vortrag begonnen. Und ja, da beschreibt Rudolf Steiner die Folge der Daseinszustände unserer Erde. Diese beginnt ja bekannterweise mit Saturn, Sonne, Mond und Erde, wo wir jetzt drinnen stehen. Die künftigen Daseinszustände werden dann Jupiter, Venus und Vulkan sein. Und dann beschreibt er, dass sich die Sonne aus der Erde herausentwickelt hat, also von einem Planetendasein zu einem Fixsternen-Dasein. Innerhalb der Erdenentwicklung wird es erneut zu einer Vereinigung von Erde und Sonne kommen und anschließend wieder zu einer Trennung von Erde und Sonne im Jupiterzustand. Bis dann im Venuszustand wieder eine Vereinigung erfolgt und schließlich im Vulkanzustand die Erde selbst sich zum Sonnendasein entwickeln wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir ja bei den letzten Vorträgen bereits gehört haben, wirken auf den planetarischen und auf den Fixstern- Daseinszuständen jeweils entsprechende Wesenheiten. Auf der Sonne, so beschreibt Rudolf Steiner, leben dabei sehr hochentwickelte Wesenheiten. Der Mensch durchläuft ja durch Tag und Nacht sowie durch seine Reinkarnationen eine Entwicklung von Bewusstsein und Reife. Und er bringt dann bei der Vereinigung, wenn sich diese Wesen – Mensch und Sonnenwesen – vereinigen, etwas mit, was dann auch diese Sonnenwesen gewissermaßen bereichert. Daraus ist meines Erachtens auch ersichtlich, welche Wichtigkeit und welche Aufgaben wir als Menschen innerhalb des Kosmos haben. Darüber hinaus stuft er die Entwicklung weiter ein, und zwar vom planetarischen Dasein in die nächste Stufe, das Fixsterndasein, und noch eine weitere Stufe ist die Entwicklung zum Tierkreis. Bereits in einer sehr frühen kosmischen Anlage, also in der Saturnzeit, ist der Tierkreis angedeutet gewesen. Beschrieben wird er als ein umgebendes, nur schwach leuchtendes, streifenförmiges Lichtgebilde mit sogenannten Flammenstreifenmassen. Auf die Frage, woher diese Flammenstreifenmassen stammen, beschreibt Rudolf Steiner, dass sie wiederum aus einem früheren planetarischen System kommen, also aus einer Zeit noch vor der Saturnzeit. Und da weist Rudolf Steiner auf den Unterschied zwischen dem planetarischen Dasein und dem Tierkreis hin. Das heißt: Das planetarische Dasein steht im Zeichen der Zeit, während das Tierkreisdasein im Zeichen der Dauer steht. Veränderungen im Tierkreis geschehen sehr langsam, im planetarischen oder auch im Fixsterndasein hingegen relativ rasch. Daraus ergibt sich für den menschlichen Begriff, dass das planetarische Dasein die Sphäre der Endlichkeit und das Tierkreisdasein die Sphäre der Unendlichkeit bildet. Und da sind wir dann stehen geblieben, auf Seite 38, letzter Absatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=sR8P4xSipws&amp;amp;t=126s Folge 7] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=sR8P4xSipws&amp;amp;t=124s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:03]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PDF von Seite 35 oben bis 39 Mitte oder im Buch Seite 38 bis 43 unten. Also fange ich mal an. Also gleich zu Beginn, weil ich erinnere, wenn hier von Planeten gesprochen wird, dass es nicht die sind, die wir da draußen sehen. Also Rudolf Steiner sagt, dass der alte Saturn, also die erste Runde oder Verkörperung der Erde durch ein Opfer des Tierkreises entstanden ist. Da frage ich mich, wenn das so ist, dann muss ja vor dem alten Saturn also auch schon etwas existiert haben, das dieses Opfer hat bringen können. Und Rudolf Steiners Erklärung dazu ist, es gab planetarische Entwicklungen in einer Zeit, die man nicht Zeit nennen kann. Diese Kräfte haben sich in Streifen aufgelöst und hat sich dann als geringer Teil der Materie im Innern zusammengeballt, was der erste Morgendämmerungszustand der Erde war, und zwar der alte Saturn. Das fällt mir so gut, Morgendämmerung. Laut Rudolf Steiner ist der Tierkreis die höchste Entwicklungsstufe. Es ist das himmlische Sein, die Unendlichkeit. Dort sind die Seraphim und die Cherubin. Und dieser Tierkreis war nicht plötzlich da, sondern es sind auch Entwicklungen vorausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings nicht so vereinfacht, wie ich jetzt gerade zusammenfasse. Und zwar das Planetendasein entwickelte sich zum Fixsterndasein und davon sind die Merkmale, die Endlichkeit und das Veränderungen im Vergleich sehr rasch gehen. Dann vom Fixstern erfolgt die Entwicklung hin zur Sonne, da sind dann die Elohim, die Geister der Form. Und von der Sonne geht die Entwicklung dann zum Höchsten und zwar dem Tierkreis. Und erst dort erlangt man die Fähigkeit, selbst schöpferisch zu werden. Und ein Opfer bringen ist schöpferisch. Es ist ein geheimnisvolles Zusammenspiel zwischen dem Tierkreis und der Erde. Bis zur Mitte der Erdentwicklung, in Anführungsstrichel, regnet es Kräfte vom Tierkreis zur Erde. Dann allerdings ab der Mitte der Erdentwicklung steigen Kräfte von der Erde zum Tierkreis auf. Und das hernieder, vom Tierkreis zur Erde und das hinauf von der Erde zum Tierkreis, ist bekannt als die Stufen der geheimnisvollen Himmelsleiter, sagt der Rudolf Steiner. Und diese Himmelsleiter ist auch bei Goethe im Faust und da heißt es, wie Himmelskräfte auf und nieder steigen und sich die goldenen Eimer reiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geheimwissenschaft gibt es Zahlen, die eine besondere Bedeutung haben, wie zum Beispiel die Zahlen 7 und 12. Von den sieben planetarischen Daseinstufen hat die Erde bereits drei, die erwähnten Saturn, Sonne und Mond hinter sich, ist also auf der vierten Stufe. Von den sieben Formzuständen hat die Erde bereits auch drei Formzustände hinter sich, die europisch, also formlos, rupisch und astralisch. Jetzt im vierten Formzustand ist es ein physisches Dasein, sie ist also auch in der Mitte. Von den sieben Rassen, wobei Rasse als eine Ausdrucksweise von 1908, also man kann auch Subspezies vielleicht sagen, hat sie ebenfalls drei Rassen bereits durchgemacht, die polarische, hyperboräische und linguistische. Die atlantische ist die vierte, also wiederum die Mitte. Und der Rudolf Steiner sagt, erst seit der Mitte der atlantischen Rasse sei der Zustand des Menschen überhaupt erst möglich, dem Tierkreis aufsteigende Kräfte zuzuführen. Und Rudolf Steiner erwähnt den Tierkreis mit sieben aufsteigenden Kräften. Das umfasst die Sternbilder Witter, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau und Waage und fünf absteigende Kräfte. Das sind die Sternbilder Skorpion, Schütze, Steinburg, Wassermann und Fische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und folgende Ausführungen von Rudolf Steiner finde ich sehr schön, wie er sagt, für eine jede von solchen Kräften ist einmal der Moment da, wo sie aus Niedersteigenden in Aufsteigende Kräfte sich verwandeln. Und alle Kräfte, die aufsteigende Kräfte werden, sind zuerst Niedersteigend. Sie steigen sozusagen zu Menschen herunter. Im Menschen erringen sie dann die Kraft des Aufsteigens. Und er sagt, dass alles im Weltenraum aufeinander wirken kann und einen Zusammenhang und ein gewisses Verhältnis haben muss. Und dass dieses Wirken immer geschieht. Es ist immer da. Dann spricht er noch vom Geisteswissenschaft, wenn man von Menschen spricht, dann spricht man vom siebengliedrigen Wesenheit. Denn wir haben den physischen Leib, Ätherleib, Astralleib, dann das Ich und dann die Höheren, das Geist selbst, Lebensgeist und Geistesmensch. Und dann gibt es im Weltenall Wesenheiten, die keinen physischen Leib haben, sondern als unterstes Glied bereits den Ätherleib. Und dann sind es nicht mehr die Stufen eins bis sieben, sondern dann geht es praktisch von zwei bis acht und so weiter von drei bis neun. Und das letzte ist dann Wesenheiten, die als unterstes Glied den Lebensgeist haben, erlangen das zwölfte, das höchste Glied. Und das sind hohe, erhabene Wesenheiten, die sich der Mensch noch nicht vorstellen kann. Das war meine Zusammenfassung. Und dann geht es weiter auf Seite 39 in der Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=2rkFIExG7Rc&amp;amp;t=154s Folge 9] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=2rkFIExG7Rc&amp;amp;t=389s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:38]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden vorherigen Vorträgen, da ging es im Großen und Ganzen darum, wie Planeten von geistigen Wesen bewohnt sind, wie diese Wesenheiten auf den menschlichen Leib wirken und wie sich das Planetensystem geistig entwickelt. Jetzt sind wir zu Beginn des dritten Vortrages und da richtet sich Rudolf Steiner zunächst an seine Zuhörer, dass dieser Vortrag eher für fortgeschrittene Schüler sich richtet, weil die Zuhörer sollen über eine rein verstandesmäßige Betrachtung hinaus zu einer geistig erlebenden, fühlenden Auffassung der Theosophie geführt werden. Und wer neu dabei ist, der bräuchte dafür Offenheit und innere Bereitschaft. Es geht dann um die Frage der Entstehung des Planetensystems, worüber es verschiedene Theorien gibt. Die gängige, naturwissenschaftlich moderne Darstellung beginnt mit einem Urnebel, aus der Sonne und Planeten durch physische Kräfte hervorgegangen seien, bekannt als die Kant-Laplace&#039;sche Theorie. Rudolf Steiner betont, dass diese Theorie aber nur physische Kräfte berücksichtigt und geistige Ursachen und Wesenheiten ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theosophie versteht zwar die naturwissenschaftlichen Modelle, geht aber über sie hinaus. Denn physische Kräfte allein erklären die Weltentstehung nicht. Es wirken immer geistige Kräfte und Wesenheiten mit. Rudolf Steiner beschreibt die heutige Wissenschaft als „Antisophie“, weil sie das Geistige ausklammert. Ein System, dessen Theorien keuchend hinter den Tatsachen herlaufen. So bezeichnet er das. Die Tatsachen der Forschung entwickeln sich schneller als die materialistischen Deutungen und dadurch entstehen aber immer wieder unbeabsichtigte Bestätigungen geisteswissenschaftlicher Aussagen. Er führt dazu das Beispiel des Schlafes an, der Schlaf und der astralische Leib. Die Geisteswissenschaft sieht es so, dass am Tag der physische und der ätherleib abgenützt werden und in der Nacht wirkt der astralische Leib regenerierend und aufbauend. Aus der Naturwissenschaft führt er eine amerikanische Studie an, die ebenso den Schlaf als aufbauend und das Wachen als abbauenden Prozess beschreibt. Steiner sagt, dass die Wissenschaft Tatsachen findet, die geisteswissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, erkennt aber deren geistigen Hintergrund nicht an. Zum Beispiel bringt er dieses Modell mit dem rotierenden Öltropfen, wodurch man die Planetenbildung nachbilden kann und man vergisst aber dabei, dass da jemand steht, der das macht, also ein bewusster Experimentator. Rudolf Steiner sagt dann so belustigt, ja, und da draußen soll es sich von selber machen. Also auch draußen ist es so, da muss jemand sein, der das macht. Er sagt dann auf der Seite 54, dass die Erde tatsächlich als eine Art Urnebel aufgetaucht ist, als sie zum ersten Mal aus dem rein geistigen Zustand hervortrat, ganz ähnlich wie die wissenschaftliche Ansicht. Allerdings ist dieses Bild von Weltkörpern eine Tat und eine Offenbarung vieler geistiger Wesenheiten. Dann weiter beschreibt Rudolf Steiner die kosmischen Entwicklungsstufen der Erde, alter Saturn, alte Sonne, alter Mond, das waren die früheren planetarischen Zustände der Erde, bevor sie zum heutigen Erdenzustand wurden. Auf dem alten Saturn bildeten sich die allerersten Anlagen des physischen Menschenleibes, allerdings nicht umgeben von Luft, sondern von einer geistigen Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht es weiter mit dem Sonnenzustand, wo neue Lebensformen hinzukamen, Wesenheiten, die zurückgeblieben waren und nun neben den Menschen existierten. Und dann gibt es noch weitere Wiederholungen und es entstand der Mondenzustand, bis der Mond überging in unsere Erde. Diese Entwicklung ist also ein zyklisches Auf- und Absteigen von geistigen und physischen Daseinsstufen. In der Erdentstehung wirken viele Wesenheiten verschiedene Entwicklungsgrade mit, solche, die ihre Menschheitsstufe schon auf Saturn, Sonne oder Mond durchlaufen haben. Wesen, die auf der Sonne Menschenrang hatten, werden Feuergeister genannt. Ihr Körper war nicht materiell, sondern gasförmig, da die Materie damals viel feiner war. Das Feste und Flüssige gab es damals noch nicht. So durchgeht also die Menschheitsstufe in der kosmischen Entwicklung die verschiedensten Formen. Nur der Erdenmensch macht sie auf der Erde im Fleisch durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=1txEBgPJbZE&amp;amp;t=199s Folge 10] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=1txEBgPJbZE&amp;amp;t=195s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:17]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=PSMdxylc8Bk&amp;amp;t=142s Folge 11] [Wilfried] [https://www.youtube.com/watch?v=PSMdxylc8Bk&amp;amp;t=136s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind im dritten Kapitel, und die Zusammenfassung bezieht sich auf die Seiten 60 bis 65, Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen ja dort mitten in der Beschreibung der Entwicklung des Planetensystems aus dem Urnebel. Zunächst entwickelt sich nach Rudolf Steiner die Darstellung des Jupiter als dritter Planet aus der ursprünglichen Nebelmasse, nachdem zuvor bereits Uranus und der Saturn sich herausentwickelt beziehungsweise herausgebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit entstehen dann auch die Vorläufer der heutigen Menschheit. Zitat: „Da kamen die heutigen Menschen wieder heraus, so wie eine neue Pflanze aus dem Samen herauskommt.“ Und die Sonne war in dieser Phase noch mit der Erde verbunden. Rudolf Steiner beschreibt, dass dies für die Menschheitsentwicklung ungünstig gewesen wäre, wenn die Sonne in der Erde geblieben wäre, weil die menschliche Entwicklung ansonsten zu schnell verlaufen wäre. Deshalb habe sich die Sonne von der Erde getrennt beziehungsweise herausgedrängt. In dieser Zeit kommt es dann auch dazu, dass der Mars durch das damals noch vereinte Erde-Mond-Gebilde hindurchgegangen ist. Durch dieses Durchgehen hat der Mars Eisen auf der Erde zurückgelassen. Steiner stellt anschließend einen Zusammenhang zwischen dem Chlorophyll und dem Blut her: Im Blut ist Eisen nachweisbar, im Chlorophyll hingegen nicht. Dies wird damit begründet, dass sich die Pflanzen bereits vor diesem Mars-Durchgang entwickelt haben und deshalb im Chlorophyll kein Eisen enthalten ist. Weiter wird beschrieben, dass sich später auch der Mond von der Erde getrennt hat. Wäre er mit der Erde verbunden geblieben, so wäre genau das Gegenteil für die Menschheitsentwicklung eingetreten: Die Entwicklung wäre zu langsam verlaufen. Deshalb hat sich auch der Mond von der Erde getrennt. Anschließend wird dargestellt, dass sich mit der Trennung der Sonne bestimmte Wesenheiten nicht mit abspalten konnten, weil sie auf einer anderen, niederen Stufe standen als die Feuergeister. Diese Wesenheiten sind zwar im Vergleich zum Menschen viel höher entwickelt, aber sie sind noch nicht so vollständig entwickelt wie die Feuergeister beziehungsweise die Archangeloi (Erzengel), die auf der Sonne lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dazu heute noch bei Anthrowiki recherchiert. Es wird dort tatsächlich auch von einer gewissen Vergangenheitsform gesprochen, weil die Erzengel ihre Ich-Entwicklung auf der Sonne gemacht haben. Aktuell wirken sie in der Merkursphäre, während die Feuergeister dort ihr Wirken entfalten. Aus diesem Grund haben sich dann auch jene anderen Wesenheiten, die sich nicht in gleicher Weise weiterentwickeln konnten, entsprechende Schauplätze geschaffen: Merkur und Venus entwickelten sich aus der Sonne heraus als Wirkensstätten dieser Wesenheiten. Weiters beschreibt Rudolf Steiner, dass er aus der Sonne ein hohes Wesen zum Mond abgesetzt hat, um einen stärkeren Einflussbereich auf die Erde zu haben. Dieses Wesen wird als Jahwe oder Jehova bezeichnet, als großer Regent des Mondes. Jahwe ist nach dieser Darstellung auch dafür zuständig, dem Menschen den Keim seiner Gestalt zu geben, sodass der Mensch ein Ich- Träger werden kann. In diesem Zusammenhang haben wir das letzte Mal auch diskutiert, dass das Blut die physische Manifestation des Ich im Menschen ist. Und da sind wir dann genau stehen geblieben: im Buch auf Seite 65, in der Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=6baiSrNSs1E&amp;amp;t=166s Folge 12] [Susanne] [https://www.youtube.com/watch?v=6baiSrNSs1E&amp;amp;t=165s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:46] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung der 12. Folge, die von Seite 65 bis Seite 69 geht und den 3. Vortrag beendet. Rudolf Steiner erklärt noch einmal, dass der Mensch erst am Ende der atlantischen Zeit die ersten schwachen Versuche machen konnte, von seinem Ich aus, selbst auf die 3 Leiber (Astral, Äther- und Phys. Leib) zu wirken. Bis dahin und auch noch weit darüber hinaus brauchte er speziell Merkur- und Venuswesenheiten, die auf ihn wirkten. Die Venus-Wesenheiten begabten alle Menschen im Besonderen mit Intellektualität. Was wir heute als Intelligenz finden, wurde dem Menschen vermittelt durch diese Geistwesenheiten. Die Feuergeister des Merkur, gaben den fortgeschrittenen Menschen in den Mysterien Stätten geistigen Unterricht und waren die Lehrer der ersten Eingeweihten. Steiner schrieb, Zitat: „So wie die ersten Eingeweihten die Lehrer der großen Menschenmassen wurden, so wirkten die Merkurwesenheiten als die Lehrer der Eingeweihten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückgehend nun noch einmal zum Ende der atlantischen Zeit, macht Steiner einen Schwenk zu seinem Buch „Theosophie“ und stellt dar, dass der Mensch aus Leib, Seele und Geist besteht und dass man die Seele in Empfindungs- Verstandes und Bewusstseinsseele unterscheiden muss und dass diese Bewusstseinsseele sich erst nach und nach entwickelt. In dieser Entwicklung sind wieder Wesenheiten von außen tätig, und zwar so, dass der Mars auf die Empfindungsseele, der Merkur auf die Verstandesseele und der Jupiter auf die Bewusstseinsseele wirkt und da das Geistselbst in die Bewusstseinsseele hineindrängt, arbeiten dort die Venus- und Merkurwesen noch mit hinein. Steiner schreibt, dass die Merkurwesen eine doppelte Tätigkeit haben, sie unterrichten die Eingeweihten und arbeiten an der Verstandesseele aller Menschen. Zu den Jupiterwesen schreibt Steiner, dass diese den Ätherleib der 2. Menschenrasse ausgebildet haben und als der Mensch so weit war, dass sich seine Bewusstseinsseele entwickeln konnte, hatten sie dort die erneute Aufgabe daran mitzuwirken. Das geistige Wirken der hohen Geister läuft nicht schematisch ab, so wie wir in der materiellen Welt z.B. das Keimen, Wachsen und Verblühen einer Pflanze betrachten können. In der geistigen Welt spielen die Kräfte ineinander, sind auf mehreren Gebieten tätig oder beenden ihre Aufgabe und fangen nach Äonen einer Zeit wieder auf anderer Weise an, mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner beschreibt in den letzten Zügen des 3.Vortrages noch einmal, wie wesentlich es ist, zu erkennen, dass in allem Entstehen eine wirkende Kraft steht. Eine „WIRK“-LICHKEIT. Allen Dingen geht der Geist voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=7g4UID4Jnlk&amp;amp;t=137s Folge 13] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=7g4UID4Jnlk&amp;amp;t=136s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:13]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfassung der Seiten 71 bis 76: Wir haben mit dem vierten Vortrag begonnen. Rudolf Steiner beginnt den vierten Vortrag mit einer kurzen Zusammenfassung des dritten Vortrages. Da ist es um große Entwicklungsprozesse des Weltenraums gegangen und es geht jetzt nun weiter zu einer vertieften Betrachtung der geistigen Wesenheiten, die hinter der mehrräumlichen und materiellen Weltentwicklung stehen. Die Planeten und Himmelskörper sind aus einem gemeinsamen Urstoff entstanden. Sie sind gelenkt von geistigen Wesenheiten verschiedener Art und jeder Himmelskörper ist nicht nur physisch, sondern Träger und Ausdruck geistiger Kräfte. Die materielle Wissenschaft beschreibt diesen Prozess unvollständig, sagt Steiner, die Geisteswissenschaft ist da präziser. Jeder Himmelskörper ist aber nicht nur physisch, sondern eben auch Träger und Ausdruck geistiger Kräfte und da gibt es erhabene Wesenheiten, die die Entwicklung fördern und aufbauen, aber auch niedere Wesenheiten, die hemmend oder zerstörend eingreifen. Und Gut und Böse sind hier im Gesamtzusammenhang zu sehen, sie sind nicht sinnlos, sondern sie werden dann letztendlich durch die Weisheit des Weltsystems zum Guten umgewandelt, denn es ist alles in einen größeren Entwicklungsplan eingebettet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann richtet Rudolf Steiner die Aufmerksamkeit auf hohe schöpferische Wesenheiten, die weit über dem Menschen stehen und zwar besonders jene Wesen, die am Aufbau des Weltsystems beteiligt waren, als die Erde ihre Entwicklung als Saturn begann. Der alte Saturn, das war kein physischer Himmelskörper im heutigen Sinn, sondern ein rein wärmehaftes Dasein ohne feste, flüssige oder gasförmige Elemente. Alles, was später Mensch und Erde werden sollte, existierte damals ausschließlich als Wärmeorganisation und dieses Stadium bildete auch die allererste Anlage des physischen Menschen. Er geht dann näher ein auf die Wärme. Es ist keine Wärme, es ist eine Wärme, sagt er, im okkulten Sinn und er erklärt, die Wärme des alten Saturn kann man nicht mit einem physikalischen Feuer vergleichen, sondern sie ist ein eigenständiges Element, eine Kraft, die innerlich wirkt. Da bringt er dann den Vergleich, während der Mensch eine eigene innere Wärmeorganisation besitzt, haben niedere Tiere die Temperatur ihrer Umgebung. Und die innere Wärme des Menschen ist ein Hinweis auf das Ur-Element, aus dem der physische Menschenkeim auf dem Saturn bestand. Auf dem alten Saturn existierten nur die ersten Anlagen des physischen Menschen. Es gab keine Tiere, keine Pflanzen und keine Mineralien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saturn war wie eine Kugel aus unzähligen Menschenanlagen, vergleichbar mit einer Brombeere aus vielen kleinen Einzelbären. Die Umgebung des Saturns sah so aus, dass sich rundherum keine materiellen Elemente befanden, sondern ausschließlich geistige Substanzen und Wesenheiten. Diese Wesenheiten waren wesentlich höher entwickelt als die damaligen Menschenanlagen. Auf dem alten Saturn wirkten Wesenheiten, die mit dem Saturn-Dasein verknüpft waren, und zwar die Hierarchie der geistigen Wesenheiten. Er zählt dann auf - die Geister des Willens, die Throne, die Geister der Weisheit, die Kyriotes, die Geister der Bewegung, die Dynamis, die Geister der Form, die Exusiai, die Geister der Persönlichkeit, die Archai, die Geister der Söhne des Feuers, die Archangeloi und die Geister der Söhne des Zwielichts, die Angeloi. Im Folgenden geht dann Rudolf Steiner näher ein auf die besondere Rolle der Geister der Form, die ebenso wie alle Wesen eine Entwicklung durchgemacht haben. Sie hatten auf dem Saturn keinen physischen Leib, ihr unterstes Wesensglied war ein Ätherleiber. Darüber besaßen sie Astralleib, Ich, Geist Selbst, Lebensgeist, Geistesmensch und darüber hinaus noch ein achtes Glied, das über alles hinausgeht, was der Mensch jemals auf der Erde erreichen kann. Wie haben sie gewirkt? Die Geister der Form wirkten durch ihren Ätherleiber nach außen, so wie der Mensch heute durch seinen physischen Leib wirkt. Ihre Tätigkeit bestand darin, fortwährend befruchtende Lebenssäfte aus ihren Ätherleibern auf den Saturn herunter zu strahlen. Und der Saturn selbst wirkte wie ein kosmischer Spiegel, er nahm diese Lebenskräfte nicht auf, sondern strahlte sie wieder zurück. Bis hierher sind wir gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=8Pn4twAI5Po&amp;amp;t=143s Folge 14] [Wilfried] [https://www.youtube.com/watch?v=8Pn4twAI5Po&amp;amp;t=142s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:20]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind im vierten Vortrag, und das ist die Zusammenfassung von Seite 76 bis Seite 80. Wir sind da noch immer bei der Beschreibung von Rudolf Steiner, wie diese befruchtenden Lebenssäfte aus den Ätherleibern der Geister der Form auf den Saturn hineinstrahlen beziehungsweise gleichsam niederregnen und vom Saturn auch wieder zurückgespiegelt werden. Aufgrund dieses Hereinstrahlens wird die erste Form des Ätherleibes des Menschen ausgebildet. Das heißt, die Geister der Form, also die Elohim, haben ihren Ätherleib innerhalb der Saturnentwicklung abgelegt beziehungsweise geopfert. Und dazu sagt Rudolf Steiner, dass wir in der ersten physischen Anlage des Menschen mit den Ätherleibern der Elohim durchdrungen sind. Dazu gibt es auch dieses Bild vom Hineinregnen der Lebenssäfte und dem Zurückspiegeln durch den Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bringt dann das Bild aus dem Mythos von Kronos und der Gaya. Die Gaya ist dabei die Urmutter und wird eigentlich dem Saturn zugeordnet, während Kronos für das Zeitliche oder das Atmosphärische steht. Da haben wir uns ja das letzte Mal darüber ausgetauscht, wie man dieses Bild mit diesem Wechselspiel der Elohim mit dem Saturn unterbringen kann. Ich habe mich damit jetzt auch noch einmal etwas beschäftigt. Irgendwie bin ich persönlich an diesem Wort hängen geblieben, dass Kronos die Kinder tötet beziehungsweise verschlingt. Wenn ich dafür aber die Begriffe „verschlucken“ oder „einverleiben“ nehme, dann kann ich mich damit eher versöhnen, weil es dann etwas mit Entwicklung oder einem Prozess zu tun hat, mit Verdauen und Umwandlung. Aber es bleibt bei mir nach wie vor ein gewisses Unverständnis bestehen. Ich habe einige Zeit darauf verwendet, aber für mich bleibt einfach noch eine offene Frage. Wenn man jetzt im Text weitergeht, dann setzt sich der Prozess der Entwicklung der Geister der Form fort, indem sie nach dem Opfern des Ätherleibes schließlich auch ihren Astralleib opfern. Damit werden auch die ersten Anlagen des Astralischen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch dieses Ablegen des Astralleibes war das niederste Glied der Geister der Form das Ich. Rudolf Steiner beschreibt das dann auf dem alten Mond so, dass man hier lauter Ich-Wesenheiten angetroffen hätte, also lauter Ich-Träger der Geister der Form. Zusammenfassend kann man sagen: Die Elohim haben auf dem Saturn ihren Ätherleib geopfert als Vorbereitung für unsere nächste Entwicklungsstufe auf der Sonne. Die Elohim haben auf der alten Sonne ihren Astralleib geopfert als Vorbereitung für unsere nächste Entwicklungsstufe auf dem Mond. Und dann – das ist jetzt ein bisschen gespoilert, muss ich zugeben, aber es gehört einfach zur Entwicklung dazu – haben die Elohim auf dem alten Mond auch ihre Ich-Kräfte gewissermaßen geopfert als Vorbereitung für unsere nächste Entwicklungsstufe auf der Erde. Das haben wir ja auch in unserem vorhergehenden Vortrag schon gehabt: dass Jahwe als einer der Elohim vom Mond unsere Ich-Entwicklung entsprechend beeinflusst. Ich habe mir dazu versucht, ein Bild zu machen: Wie könnte man sich das vorstellen? Es steht ja auch in der Genesis 2,7: „Und Jehova hauchte dem Menschen den Odem des Lebens ein.“ Das heißt, eigentlich geht es hier um diese Ich-Entwicklung. Dazu ist mir vielleicht folgendes Bild gekommen: Die Elohim stellen gewissermaßen eine Wohnung oder ein Haus zur Verfügung, und der Mensch zieht ein und beginnt dann, diesen Raum zu gestalten. Die Urform als solche, dieses Ich, ist bereits vorhanden, aber der Mensch muss jetzt einziehen, tätig werden und das Ganze weiter ausgestalten. So kann ich mir das vorstellen. Und da sind wir jetzt auf Seite 80, glaube ich, ungefähr in der Mitte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=IJvBa9PoDzg&amp;amp;t=214s Folge 15] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=IJvBa9PoDzg&amp;amp;t=212s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:31]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist diesmal ein bisschen länger, weil, wie gesagt, für mich ist der Stoff so umfangreich, sodass ich was wiederholen muss. Und deshalb erlaube ich mir, da ein paar Sachen zum Wiederholen mit reinzubringen. Also, ich habe angefangen, welche Wesenheiten wirken oder wirken besonders an der Erdentwicklung mit, und das sind die Geister der Form, oder auch Gewalten genannt. In Griechischen heißt es die Exusiai und im Hebräischen sind es die Elohim. Und die haben ihre Menschheitsstufe schon vor der Saturnentwicklung durchgemacht. Und ihre Aufgabe wird auf Anthrowiki so beschrieben. Sie sind jene geistigen Kräfte, die aus dem Raumlosen das Räumliche gestalten und die geistigen Kräfte aus der Ewigkeit in die zeitliche Entwicklung hinüberleiten. Das hat mir so gut gefallen. Und Rudolf Steiner sagt, bei der Erdentwicklung ist dasjenige, was allen zugrunde liegt, die Wärme oder das Feuer. Und die Wärme macht es, dass irgendetwas fest oder flüssig oder luftwärmig ist. Und die Abkühlung von Wärme entsteht Luft und kühlt die Luft ab, entsteht das Wasser und durch weitere Abkühlung entsteht Festes. Und so ist auch bei der Entstehung von Menschen, aus dem Wärmemenschen ist ein Luftmensch geworden und aus einem Luftmenschen ein Wassermensch und aus diesem erst der Erdenmensch. Und da war als erste Weltverkörperung der Saturn und das war der Formzustand Wärme.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturnmensch hatte die ersten Anlagen des physischen Leibes. Rudolf Steiner hat ihn auch als Phantom bezeichnet und das ist nur geistig wahrnehmbare Kraftleib. Und der physische Leib ist nicht gleichzusetzen mit dem stofflichen Leib, den wir auch mineralischen Leib nennen und der ist sichtbar. Auf dem Saturn lebte der Mensch im Wärmezustand, er war so eine Art schwebendes Wesen. Dann ging es weiter in den zweiten Weltkörper und das war die Sonne und die war luftwärmig. Und Rudolf Steiner hat mal gesagt, er hat Sonne genannt, weil es ein warmer Luftnebel war. Und da haben wir neben dem Menschen auch nun das Tier. Das heißt wirklich der Mensch war vor dem Tier da. Auf der alten Sonne konnte alles nur fliegen und die Tiere waren so luftartige Wolken. Und im Übrigen, das Tier ist eine Wirkung aus demjenigen, was nicht Mensch werden konnte. Die Sonnenmenschen bekommen nun zur Anlage ihres physischen Leibes den Ätherleib. Auf der Sonne opfern die Geister der Form ihren Ätherleib. Und so haben sie als unterstes Glied dann den Astralleib. Und die Geister der Form geben oder opfern jeweils ihr unterstes Glied, damit die Entwicklung des Menschen weitergehen kann. Und für dieses Hingeben oder Opfern bekommen sie dafür ein höheres Glied hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Weltkörper ist der Mond, der ist wässrig, dicklich wässrig. Und da sagt der Steiner, das wie so eine Wolke sind geformte Wasserbildungen. Und zu Menschen und Tieren, die jetzt schon da waren, kommen die Pflanzen hinzu. Man denkt immer, die Pflanzen wachsen aus der Erde, aber sie brauchen das Wasser, damit sie wachsen können. Bisher hat der Mensch nun den physischen Leib oder die Anlage zum physischen Leib und den Ätherleib. Und auf dem Mond erfährt der Mensch so eine Art Empfängnis. Der Mensch wurde nicht geboren, sondern nur befruchtet. Und das kam wieder durch ein weiteres Opfer der Elohim, die dem Menschen ihren Astralleib gegeben haben. Und was der Steiner, ein Zitat von Steiner, rat, dadurch ist alles dasjenige, was wir Mensch nennen, allmählich heruntergeflossen aus der Umgebung des Planeten, von außen her zusammengesetzt worden. Alles, was innen ist, war einmal außen und hat sich in den Menschen hineinbegeben. Und dann ist der vierte Weltkörper die Erde. Da kommen wir in den physischen Formzustand von Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da beginnt es dann auch so mit Lemuria. Und Zitat von Rudolf Steiner, die Geister der Form kommen herüber vom Monde. Ihr niederstes Glied ist das Ich. Und dieses Ich opfern sie jetzt auch noch hin und befruchten den Menschen in seiner Anlage mit dem Ich. Das träufelte herunter und befruchtete den Menschen. Also durch das Opfer der Elohim wurde die Ich-Entwicklung des Menschen angestoßen. Jetzt wäre der Mensch mit seinen Anlagen soweit vollständig, physischer Leib, ätherleib, astralleib und das Ich. Und auf der Erde hat sich dann die Entwicklung oder die Ausbreitung des Ich im Menschen begonnen. Er ist zuerst in den astralischen Leib geflossen. Und das waren dann lange Zeiträume, also in der lemurischen Zeit ist es gewesen. Und die Befruchtung durch das Ich war dann, also der astralleib wurde durch einen Einschnitt, durch ein Loch, schreibt er, kam das Ich rein und hat sich dann ausgebreitet. Und zwar bis zum ätherleib. Und das war ganz wichtig, denn das hat eine große Bedeutung, denn die Folge davon ist, dass der Mensch die erste dämmerhafte Wahrnehmung einer physischen Außenwelt dadurch bekommen hat. Er konnte seinen Blick öffnen für die physische Welt. Und nur weil er eben, er konnte aber nur mit dem astralischen Leib, der war geöffnet und mit dem konnte er dann auch wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar ist es dann so ein dämmerhaftes Hellsehen gewesen. Er konnte unterscheiden, sympathisch, unsympathisch, nützlich oder schädlich. Und das war dann, das war durch Farbgebungen konnte er das unterscheiden. Er konnte nur das seelische wahrnehmen, hat ja mit dem astralischen zu tun, und zwar das seelische in anderen Menschen und in den Tieren. Und das war die erste Befruchtung mit dem Ich. Das hat sich weitergestaltet und immer mehr und immer mehr. Und dann kam es dazu, dass er immer mehr in den Gefühlen der Lust und der Unlust, war dann immer mehr im astralischen Leib vorhanden. Und das war dann der Zeitpunkt, wo die Empfindungssäle entstanden ist. Dann kommt ein großer Punkt noch, und zwar gibt es ja Wesenheiten, die auf dem Mond nicht ihre Entwicklung verenden konnten, die aber dann auf den Menschen natürlich auch gewirkt haben. Und zwar so unfertig, wie sie waren. Und der Mensch war dann in der Atmosphäre der Erde umgeben von diesen Ich-Wesenheiten, die sich noch nicht entwickelt hatten auf dem Mond, die ihre Iche auf dem Mond nicht zurückgelassen haben. Und dadurch war der Mensch dann ausgesetzt auf den ganzen Einflüssen. Die Geister der Form haben ursprünglich durch das eingeträufelte Ich, haben sie den Menschen in Leib umgestaltet. Und zwar war das Ziel ja, ein höheres Ich, eine Selbstlosigkeit. Und die zurückgebliebenen Wesenheiten, die haben es auch versucht, unser Leib zu formen, aber mit den niederen Kräften. Und durch diese niederen Kräfte wurde bewirkt, dass der Mensch in zwei Teile zerfiel. Das eine ist der höhere Teil und das andere ist der niedere Teil. Und der niedere Teil ist das, dass die Geist-, also die Selbstigkeit oder Egoismus und das weiterhin an Instinkten, Begierden und Leidenschaften, dass die nicht losgelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem, da stecken wir zum Ende unserer letzten Stunde, stecken wir da drin, also die selbstlosen Triebe, solche, die höher hinauf wollen, oder solche Leidenschaften, die von der Selbstzucht gesetzt sind. Das hatte ich, Entschuldigung, dass es ein bisschen länger gedauert hat, aber ich musste das Ganze, weil das so viel ist, dass ich wieder eine Spur reinkriege. Ich hoffe, es hat trotzdem Anklang gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=DpkY7FT9uVc&amp;amp;t=190s Folge 16] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=DpkY7FT9uVc&amp;amp;t=185s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:01:53] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=Kv0T_wS3inE Folge 17] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=Kv0T_wS3inE&amp;amp;t=141s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:21] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 4. Vortrages S. 89 – 91, Beginn des 5. Vortrages bis S. 96 unten - Da wir nun ganz am Ende des 4. Vortrages sind, schließe ich an das an, was Thomas zuletzt ausgeführt hat, nämlich die Stellung der Geister der Form innerhalb der kosmischen Hierarchien und ihre Beziehung zur menschlichen Entwicklung gesagt hat. Zitat Rudolf Steiner „dann haben diese Geister der Form Buddhi, Atman, wo wir unseren Ätherleib und australischen Leib haben, und dann noch das achte, neunte, zehnte und elfte Glied. Alles, was wir als Weisheit in der Welt wahrnehmen, ist der äußere Ausdruck der Geister der Form – vergleichbar damit, dass unser physischer Leib unser unterstes Glied ist. Wir Menschen nehmen also nur die „Außenseite“ dieser erhabenen Wesen wahr, so wie ein Tier nur die Außenseite des Menschen sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird dann weiter im Text die Stellung der Geister der Form innerhalb der kosmischen Hierarchien und ihre Beziehung zur menschlichen Entwicklung beschrieben. In unserer Umgebung wirken auch andere geistige Wesen, deren unterstes Glied Buddhi entspricht – sie stehen also noch höher als die Geister der Form. Es wird auch klar, dass die Einflüsse geistiger Wesenheiten allmählich in Erscheinung treten. Wir z.B. die Einträufelung des Ich in der lemurischen Zeit ein gewaltiger Entwicklungsschritt war, dessen Wirkung erst über Jahrtausende sichtbar wurde. Ein grundlegendes Ereignis war das MvG, das es dem Menschen möglich macht, nicht nur Manas/Geistselbst sondern künftig die volle Kraft der Buddhi auszubilden. Rudolf Steiner beschließt dann den 4. Vortrag mit den Worten sinngemäß, wer die Welt geistig betrachtet, erkennt überall die Wirksamkeit geistiger Wesenheiten und dass wir innerhalb geistiger Wesen und ihrer Wirkungen leben. Als Vorschau im 5.V.: Hier soll der menschliche Organismus genauer betrachtet werden, um zu zeigen, wie sich seine Glieder tatsächlich herausgebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht weiter mit dem 5. Vortrag, S. 93, Berlin 16. März 1908: Die Erdentwicklung im Zusammenhang mit der Menschheitsentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner betont gleich zu Beginn des fünften Vortrages dass man Zeiten urfernster Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein von verschiedensten Gesichtspunkten aus betrachten muss, sonst bekommt man keine Klarheit darüber. Er bringt das Bild des Baumes, dass nur vollständig wird wenn man um den Baum herum geht und ihn aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Und jedes einzelne Bild ist wahr. Im Folgenden wird nun die Erdentwicklung im Zusammenhang mit unserer Menschheitsentwicklung betrachtet im Hinblick auf die Akasha Chronik, von der er sagt, dass sie ein rückwärts blickendes hellseherisches Auge darstellt. Es folgt dann noch einmal einen Rückblick auf die früheren planetarischen Zustände, die 3 großen Verkörperungen der Erde: Saturn – reine Wärme, kein Gas, kein Wasser, keine feste Materie. Sonne – Verdichtung der Wärme zu einem gasförmigen Zustand. Mond – weitere Verdichtung bis zum wässrigen Zustand; Abspaltung der Sonnensubstanz führte zu starker Verdichtung der Mondwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird etwas ganz Wichtiges gesagt, nämlich dass jeder neue Entwicklungszustand den früheren in einer gewissen Weise wiederholen muss. Also wenn wir die Erdenentwicklung betrachten, bedeutet das, dass jede neue planetarische Phase eine frühere wiederholen muss. Die Erde beginnt mit einer Saturn-Wiederholung (reine Wärme). Danach folgt eine Sonnen-Wiederholung (gasförmig). Dann eine Mond-Wiederholung (wässrig). Und erst danach beginnt die eigentliche Erdenverkörperung. Die Erde beim Auftauchen aus dem Pralaya: Das ist wie ein Dämmerzustand, aus dem die Erde nun als feurige Kugel erwacht. In dieser Wärmekugel ist der Mensch bereits angelegt – als erstes und einziges Reich. Es gibt keine Pflanzen, Tiere oder Mineralien; die Erde besteht im Grunde aus Menschenleibern, die als Wärmeformen existieren. Was ist jetzt nun der Unterschied zwischen Altem Saturn und der Erden-Saturn-Wiederholung? Die Menschenformen der frühen Erde sind viel komplexer als die des alten Saturn, weil in der neuen Erde wirken Saturn-, Sonnen- und Mondkräfte gemeinsam. Die erste Menschenanlage ist daher differenzierter und vielgestaltiger. Das hellseherische Rückschauen zeigt nun das Wahrnehmung der ersten Menschenformen: Die frühe Erde ist eine Wärmesphäre voller Strömungen. Diese Strömungen bewegen sich zur Oberfläche und bilden dort wärmere Verdichtungen. Der Mensch unterscheidet sich von seiner Umgebung allein durch intensivere Wärme. Die erste Anlage des Menschen ist also ein reines Wärmewesen, strukturiert durch Strömungen und Verdichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zusammengefasst: Die Erde beginnt ihre Entwicklung als reine Wärmekugel und wiederholt dabei die früheren planetarischen Zustände Saturn, Sonne und Mond. Der Mensch erscheint als erstes Reich, als komplexes Wärmewesen, das aus den vereinten Kräften dieser früheren Entwicklungsstufen hervorgeht. Die Akasha-Chronik zeigt diese frühen Menschenformen als Strömungen und Verdichtungen innerhalb der feurigen Erdenkugel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=sjtPkC23-6Y Folge 18] [Susanne] [https://www.youtube.com/watch?v=sjtPkC23-6Y&amp;amp;t=121s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge 17  geht es weiter mit der Menschenform,- jetzt im Beginn der Erdentwicklung-, die wesentlich mannigfaltiger und komplizierter ist als das alte Saturn- Menschenwesen. Im Buch auf Seite 96 lesen wir, dass Rudolf Steiner die erste Anlage der Menschenform als Wärmewesen bezeichnet und er stellt in seinem Vortrag dar, was damals in der ersten Anlage vom Menschen vorhanden war.  Dazu schreibt er, man soll sich ein eben geborenes Kind mit seiner weichen Stelle auf dem Kopf vorstellen und wie damals ein Wärme-Kraftstrom von außen dort hinunter ging, bis zu der Stelle wo heute das Herz ist. Dies so Steiner, sei die erste Wärme-Menschenanlage gewesen. Aus dieser Wärmeanlage sei später das menschliche Herz mit seinen Blutgefäßen und der Blutzirkulation geworden. Wärme, so Steiner, sei die notwendige Grundlage, um ein echtes freies ICH-Bewusstsein zu entwickeln. Er meint dazu nicht nur die psychische Wärme sondern auch diese, die wir seelisch empfinden können. Denn, so Steiner, die Wärme in einem sehr frühen Stadium der Entwicklung, ist die formbildende Kraft. Wärme als eine Art Kraftquelle war das erste Medium, aus dem sich dann auch die Organe differenziert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle, wo oben beim Kind der Kopf weich bleibt, an der Fontanelle, trat schon lange vor dieser Zeit ein leuchtendes Wärmeorgan heraus, mit dem der Mensch seine Umgebung wahrnahm, denn er war für seine Orientierung primär von den Temperaturzuständen abhängig. Steiner beschreibt dieses Organ als einen Trichter, kelchförmigen Fortsatz, der oben am Kopf saß, ähnlich wie eine geöffnete Blüte oder ein Kelch, laternenartig leuchtend und beweglich wie ein Tentakel. Dieses Organ hat sich im Laufe der Zeit zurückgebildet zur jetzigen Zirbeldrüse. Im Laufe der weiteren Erdenzeit differenzierte sich die Wärmematerie, so dass Luftmaterie entstand und wenn dies passiert, entsteht gleichzeitig Licht. So setzte sich beim Menschen die Anlage an, die Luft, die auf der Erde war, zu verwerten und es bildete sich im Menschen der Atmungsprozess heraus. Zu dem Wärmeprozess kam nun der Atmungsprozess dazu. Ebenso ist die Wirkung des Lichtes da und die zeigt sich darin, dass sich beim Menschen die ersten Ansätze eines inneren Nervensystems bilden. Zur Bildung des Nervensystems brauchte der Mensch nämlich das Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt, wo die Sonne noch in der Erde war, haben wir Menschenanlagen, die als sogenanntes Wärme-, Luft-, ätherisches Wesen von sich aus, von der Erde in den Weltenraum hineinleuchteten. Dann, in weiterer Zeit, tritt die Sonne mit ihren hohen, feinstofflich- geistigen Wesen aus der Erde heraus und der Erdenkörper, der nun nur noch den Mond in sich trug, blieb zurück und behielt die grobstofflichen, verdichteten Kräfte. Eine Abkühlung und Verfestigung trat ein, der gasförmige Zustand verdichtete sich nun zu Wasser. Die Erde bestand jetzt aus Feuer, Luft und Wasser und wurde dunkel, da die Sonne herausgetreten war. Nur die Menschen mit ihrem inneren Licht leuchteten noch. Als die Sonne sozusagen das Licht von der Erde mit sich nahm, begann der Mensch sein inneres eigenes Licht zu erzeugen. Mit dem die Sonne – das Licht- hinaus in den Weltenraum geht, verdichtet sich auch die Nervenmasse u. beginnt nach innen zu leuchten. Das Nervensystem der Menschen, der innere Bewusstseinsraum wurde voller Lebendigkeit, Visionen u. hellseherischen Bildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=BY-pIda4iQ8 Folge 19] [Wilfried] | [https://www.youtube.com/watch?v=BY-pIda4iQ8&amp;amp;t=125s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:05]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfassung bezieht sich auf den 5. Vortrag von Seite 101 bis Seite 105 in der TB Ausgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner beschreibt hier einen weiteren wichtigen Schritt in der Erdentwicklung. Nachdem sich aus der Luft das Licht herausgebildet hatte, entstand nun durch die Verdichtung der Luft zum Wasser ein Gegenbild: der Ton. So wie die Luft vom Licht durchdrungen wurde, wurde nun das Wasser von kosmischen Tönen und Sphärenharmonien durchdrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem ursprünglichen Wasser waren alle Stoffe enthalten, die später als Mineralien und Metalle auftraten. Durch die Wirkung dieser Weltenklänge begannen sich aus dem Wasser bestimmte Formen zu bilden. Steiner vergleicht diesen Vorgang mit den Chladnischen Klangfiguren: Wenn Schwingungen auf eine Platte wirken, entstehen regelmäßige Muster. Ähnlich haben sich damals durch die kosmische Musik Formen in den Stoffen gebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine besonders wichtige Bildung nennt Steiner das Eiweiß beziehungsweise das Protoplasma. Dieses sei nicht einfach durch eine zufällige Verbindung von Stoffen entstanden, sondern durch die ordnende Wirkung der Weltenharmonie. Das Protoplasma wurde zur Grundlage der späteren lebendigen Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei betont Steiner, dass die Zelle nicht der Anfang des Lebens gewesen sei, sondern erst später entstanden ist. Zuerst habe es eine lebendige, geistige Organisation gegeben, dann Kraftlinien und Stoffbildungen, und erst daraus habe sich schließlich die Zelle entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Entwicklungszeit war der Mond noch mit der Erde verbunden. Durch die fortschreitende Verdichtung wurden die Lebensformen immer fester. Steiner spricht hier auch von einer Mumifizierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Mond die Erde verließ, begann eine neue Phase: Die Sinnesorgane, die vorher zwar angelegt, aber noch nicht geöffnet waren, konnten sich entwickeln. Der Mensch nahm nun nicht mehr nur innere Wahrnehmungen wie Farben- und Wärmeerscheinungen wahr, sondern begann auch die äußere Welt mit seinen Sinnen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Anlage des Herzens entstand aus der Wärme beziehungsweise dem Feuer, das Atmungssystem aus der Luft und das Nervensystem aus dem Licht. Danach kam durch die Wirkung des kosmischen Tons auf die wässrigen Stoffe das Protoplasma hinzu, das die Grundlage der lebendigen Organisation bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschreibt schließlich noch, dass sich die Erde immer weiter verdichtete: Aus dem flüssigen Zustand entstand allmählich das feste Mineralreich. Die ursprüngliche lebendige Wärme der frühen Erde verwandelte sich in die heutige mineralische Wärme und tritt zunächst als Verbrennungsprozess auf. Da sind wir stehen geblieben auf der Seite 105 oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=o-WTejlkpDo&amp;amp;t=57s Folge 20] [Gabriele] | [https://www.youtube.com/watch?v=o-WTejlkpDo&amp;amp;t=114s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:01:54]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=yzv9vCK7Jt4&amp;amp;t=43s Folge 21] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=yzv9vCK7Jt4&amp;amp;t=194s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginn des 6. Vortrages, S. 109 - 114 in der TB Ausgabe - Gleich zu Beginn klärt Rudolf Steiner einen scheinbaren Widerspruch zwischen zwei Darstellungen der frühen Erdenentwickelung des Menschen auf: Einerseits heißt es, die Erde wiederhole die früheren planetarischen Zustände (Saturn – Sinne, Sonne – Drüsen, Mond – Nerven). Andererseits wurde im letzten Vortrag geschildert, dass auf der Erde zuerst ein Blut‑ bzw. Wärmesystem, dann ein Nervensystem, dann ein Drüsensystem und zuletzt die feste mineralische Einlagerung entsteht – also in umgekehrter Reihenfolge. Er sagt, das sei nur ein scheinbarer Widerspruch, denn die okkulten Tatsachen zeigen das Gegenteil: Auf der Erde erscheint zuerst das Blutsystem. Warum die Wiederholung „umgekehrt“ ist, zeigt die Akasha‑Chronik: Auf dem Alten Saturn: Anlage eines Sinnessystems. Auf der Alten Sonne: Anlage eines Drüsensystems. Auf dem Alten Mond: Anlage eines Nervensystems und auf der Erde: Hinzutreten des Blutsystems Auf der Erde wiederholt sich dies nicht schablonenhaft, sondern transformiert und umgekehrt: Das Blutsystem erscheint zuerst, dann das Nervensystem, dann das Drüsensystem und zuletzt das Sinnessystem in seiner erdengemäßen äußeren Form Rudolf Steiner erklärt dann, dass sich die Systeme nicht nacheinander entwickeln, sondern ineinander übergehend: Während das Nervensystem zunächst als eine Art Drüsensystem erscheint, bleibt vom Blut etwas zurück als spätere Anlage des Blutes. Das Blutsystem wandelt sich im zweiten Zustand teilweise in ein Nervensystem um. Beim Auftreten des Drüsensystems rücken Blut und Nerven jeweils einen Entwicklungsschritt weiter. Es geschehen fortwährend Umformungen und Transformationen. Sie sind nicht linear, nicht einfach umgekehrt, sondern eine komplexe Transformation, bei der jedes System mehrfach umgebildet wird. Nur die okkulten Tatsachen – nicht der Intellekt – zeigen die richtige Reihenfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thematisch beginnt jetzt der 6. Vortrag. Hier beschreibt Rudolf Steiner, wie sich das menschliche Bewusstsein von der alten Mondverkörperung bis zur Erde grundlegend verändert.  Der Mensch auf dem alten Mond hatte einen physischen Leib, einen Ätherleib und einen astralischen Leib - aber noch kein persönliches Ich. Sein Bewusstsein war völlig anders als das heutige: Es ist nicht individuell, sondern eingebettet in eine Art Gruppenseele. Erst auf der Erde bildet sich das Ich‑Bewusstsein, das den Menschen als eigenständige Persönlichkeit erlebt. Dieses Ich ist ein wesentliches Merkmal des Erdenmenschen. Doch diese Entwicklung geschieht schrittweise: In frühen Epochen fühlte sich der Mensch noch nicht als isoliertes Individuum, sondern als Teil einer größeren Einheit. Rudolf Steiner führt historische Beispiele für Gruppenseelen‑Bewusstsein an, wie Germanische Stämme (Cherusker, Sugambrer, Heruler, Brukterer) Damals empfand sich der Mensch zuerst als Glied seines Stammes und erst danach als individuelles Ich. Das „Ich“ bedeutete damals: Ich als Teil des Stammes, nicht „Ich als einzelne Person“. Daraus erklären sich soziale Phänomene wie Blutrache oder Familien‑ und Stammesrache, denn das Blut wurde als gemeinsames Seelenband erlebt. Vom Jüdisches Volk in der alttestamentlichen Zeit gibt es den Satz: „Ich und der Vater Abraham sind eins“. Das war Ausdruck eines Bewusstseins, das das persönliche Ich in der Ahnenlinie verankert sah. In urfernen Epochen war das Gruppenseelenhafte noch stärker: Der Mensch erinnerte sich gedächtnismäßig an die Taten seiner Vorfahren, nicht nur an die Eltern oder Großeltern, sondern über Jahrhunderte zurück, bis zum Urahn. Das individuelle Gedächtnis war ein Stammesgedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=NSZQ5fASYoU Folge 22] [Thomas] | [https://www.youtube.com/watch?v=NSZQ5fASYoU&amp;amp;t=269s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:04:29]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=k9eLO0cIjoM&amp;amp;t=68s Folge 23] [Wilfried] | [https://www.youtube.com/watch?v=k9eLO0cIjoM&amp;amp;t=130s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:01]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung (S. 118–121)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wären die Geister der Weisheit mit der Erde verbunden geblieben, hätte dies zu einer extrem beschleunigten menschlichen Entwicklung geführt (rasches Altern unmittelbar nach der Geburt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Geister der Weisheit ausschließlich die vollkommene Geistigkeit anstreben, fehlt ihnen das Interesse daran, dass der Mensch stufenweise durch Kindheit, Jugend , Erwachsenenalter und Greisenalter irdische Erfahrungen sammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die Trennung wären die physischen Körper des Menschen verkümmert oder verbrannt. Die gravierendste Folge wäre jedoch gewesen, dass die Einprägung der Liebe in die kosmische Gesamtentwicklung verborgen geblieben wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich Liebe im Kosmos entfalten kann, muss sie in ihrer niedrigsten Form (geschlechtliche Liebe) angelegt werden, um sich über verschiedene Epochen hinweg schrittweise zu höheren Formen zu erheben („Alle niedere Liebe ist Schulung für die höhere Liebe.“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhältnis zu den zukünftigen Jupiterwesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Erdenmenschen gegenwärtig von den Geistern der Weisheit geführt bzw durchdrungen werden, so werden die Menschen die auf Erden ausgebildete Liebe in einer späteren Entwicklungsphase den Jupiterwesen weitergeben („entgegenduften“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Menschen wirken zwei Strömungen: die Geister der Liebe und die Geister der Weisheit. Steiner warnt vor einer schematischen Trennung (Schablonisierung) - z. B. Zuordnung der Geistern der Weisheit nur auf das Nachtodliche und der Geistern der Liebe nur auf das Erdenleben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht eine Wechselwirkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Weisheit wirken prägend auf die menschlichen Hüllen (physischer Leib, Ätherleib, Astralleib).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Liebe wirken auf die eigentliche Individualität (Persönlichkeit) des Menschen. Einmal entwickelte Liebe bleibt dauerhaft im Wesenskern des Menschen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir dann stehen geblieben auf der Seite 121&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=kN3paFXaNjk&amp;amp;t=1s Folge 24] [Susanne] | [https://www.youtube.com/watch?v=kN3paFXaNjk&amp;amp;t=215s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:35]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zusammenfassung geht es um den Text im Buch auf Seite 121 bis 125. Hier legt Rudolf Steiner zu Beginn nochmal das Augenmerk auf die Geister der Weisheit. Sie sind die Schöpfer des Lebensäther die in dem Menschenkeim den Ätherleib zur Erkraftung brachten. Hätten sie damals das Regiment am Menschen übernommen, so wäre eine solch vehemente Entwicklung eingetreten, dass der Mensch sich in einer einzigen Inkarnation vervollkommnet hätte. Die Geister der Weisheit verzichteten, gingen von der Erde weg und wurden daraufhin diejenigen, die die Erde umkreisten. Man nennt sie deshalb auch die Geister der Umlaufzeiten. Diese Umlaufzeiten waren aufeinanderfolgend und regelten die Geburt, den Tod und die Zeiten der Inkarnationen der Menschen. Für den Menschen waren diese aufeinanderfolgenden Inkarnationen wichtig, um sich langsam entwickeln zu können um aus seinen eigenen Erkenntnissen der Erdenerfahrung, die Früchte daraus selbst entwickeln zu können. Der Mensch sollte sich langsam erkraften, das Geheimnis der Liebe zu erlernen, zu erfahren. Liebe…die Liebe wird dem Sonnengeist zugesprochen und dieser Sonnengeist ist Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal zurück zu den Geistern der Weisheit:  hätten sie also nicht darauf verzichtet, den Menschen von Beginn an zu vergeistigen, wäre der Mensch in eine zu rasche Entwicklung gekommen und die Erde hätte ihre Mission nicht erfüllen können. Hätten sie die Entwicklung des Menschen dem Geist der Form überlassen, dem Jehova, wäre der Mensch mumifiziert, vertrocknet, da wäre der Mensch- im Gegenteil- zu fest mit der Erde verbunden geblieben. Als Gleichgewicht dafür kam der Christus, wodurch der Mensch dann mehr und mehr in die Lage kam, sich mit Geist zu erfüllen und seine Formgestalt langsam herauszuarbeiten. Christus, so Steiner, hat Interesse an der Individualität des einzelnen Menschen, an jeden einzelnen Menschen. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, Geschlecht, Alters, Hautfarbe, Status, kann durch die Christuskraft, die Liebes- und Lebenskraft, seine Individualität erblühen lassen. Wäre der Christus nicht auf der Erde erschienen, so wäre der Mensch böse geblieben, der Mensch hätte sich mit der Erde verbinden müssen und wäre der Materialität gänzlich verfallen. Hier verweise ich gerne noch auf sein Werk: Das Mysterium von Golgatha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Erde an dem Punkt angekommen ist, wo der Mensch sich voll vergeistigt hat, wird er eine veredelte Menschenform sein. Immer veredelter wird er werden, indem er von der Liebe immer mehr gereinigt wird. Heute schon sieht man im menschlichen Antlitz das Gute und Edle das aus seiner Seele herausströmt, man sagt vielleicht, wenn der- oder diejenige zur Türe reinkommt, dann geht die Sonne auf oder sie hat Sonne im Herzen, er hat eine tolle und warme Aura, ein sonniges Gemüt… In späteren Jahren wird sich das so weit entwickeln, dass man es schon an der äußeren Gestalt, an der Physiognomie ersehen kann. Am Ende der Erdenzeit wird das leibliche des Menschen ganz durchdrungen sein vom geistigen und wird sich abheben von denjenigen, die in der Materialität hängen geblieben sind. Dies nennt man das Jüngste Gericht oder die Auferstehung des Fleisches. Das heißt der Mensch wird auferstehen mit einer unzerstörbaren geistig -physischen Formgestalt. Die veredelte Frucht seines einstig irdischen Fleisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=O2yjHSJ7dJg Folge 25] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=O2yjHSJ7dJg&amp;amp;t=191s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung von S. 125 Mitte bis S. 129 oben: Es gibt in der Erdenentwicklung ein Gleichgewicht der geistigen Kräfte, nämlich das Gleichgewicht zwischen den Geistern der Form und den Geistern der Umlaufszeiten (Lichtgeister). Durch das Wirken des Christus-Prinzips seit dem Mysterium von Golgatha würde die Erde eigentlich einem harmonischen Aufstieg entgegengehen. So einfach ist das aber nicht. Es gibt einige Wesenheiten, luziferische Geister, die die volle Reife der Weisheit nicht erreicht haben und sie wollten ihr Wirken nicht an die Strömung der Liebe übergeben, sondern Weisheit in die Menschheit einströmen lassen. Ihre Wirkung ist aber dennoch fruchtbar, denn sie bringen dem Menschen die Freiheit der Persönlichkeit, also die moralische Wahlfähigkeit zwischen Gut und Böse. Es gibt also die Geister der Umlaufszeiten: Sie führen die Individualität durch die Inkarnationen. Und dann gibt es Geister der Liebe unter Führung des Christus-Prinzips, das die Individualität darauf vorbereitet, in ein zukünftiges Reich der Liebe überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden charakterisiert RS dieses Reich der Liebe: Er meint, es sei ein Irrtum, zu glauben, dass das Wohl des Einzelnen unabhängig vom Wohl der anderen sei. Das wird vor allem im Jupiterzustand der Erdentwicklung gelten. Das Christentum bereitet diese Einsicht vor. Die Liebe hat sich so entwickelt, dass Gemeinsamkeit entstand durch Blutsverwandtschaft entstand. Sie hat den Egoismus überwunden. Das Christentum aber entzündet eine Liebe, die nicht mehr an das Blut gebunden ist. Jeder Mensch erkennt im anderen den geistigen Verwandten, unabhängig von Abstammung. Darauf weist das Wort im Matthä. Ev. hin: „Wer nicht verlässt Vater und Mutter, Weib und Kind, Bruder und Schwester, der kann nicht mein Jünger sein.“ (Matthäus 19,5) Aber die Hinentwicklung der Menschheit zu einem höheren Zustand verläuft nicht linear, sondern in evolutionären Zyklen. RS beschreibt diese Entwicklung anhand von sechs aufeinanderfolgenden Epochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Altindische (brahmanische) Kultur: Sucht die spirituelle Erlösung in der Flucht vor der Materialität und der Nichtanerkennung der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Altpersische Kultur: Erkennt die Materie als widerstrebende Kraft an, die der Mensch durch seine Arbeit bezwingen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ägyptisch-chaldäisch-babylonische Kultur: Durchdringt die Materie mit Intelligenz. Natur und Kosmos (z. B. Sternenweisheit bei den Pyramiden) werden geometrisch und geistig in der irdischen Welt abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Griechisch-Lateinische Kultur: Der Mensch prägt der Materie sein eigenes Abbild auf. Dies zeigt sich in der griechischen Kunst (Schönheit der Persönlichkeit) und durch die römischen Kultur kommt der Rechtsbegriff der Persönlichkeit dazu. Wahrscheinlich hat jemand RS eine kritische Frage gestellt: Dass es schon lange Rechtsbegriffe gibt, wie z. B. das Gesetzbuch des Hammurabi. Es ist aber nicht zu vergleichen mit römischem Recht, denn die Hammurabi-Gesetzgebung stand ganz im Zeichen einer Theokratie, hat noch ganz suggestiv auf das Astralische des Menschen gewirkt, während das römische Recht ein ganz neues Element in der Menschheitsentwicklung ist, nämlich die Hinwendung zum Egoismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Germanische Kultur (Gegenwart): Markiert den tiefsten Punkt der Inkarnation in die Materie, was sich in der Beherrschung der Naturkräfte und den Triumphen der Technik äußert. Dieser Tiefpunkt ist bereits leicht überschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Als zukünftige Kultur wird ein neuer Zyklus entstehen, sobald die Menschheit die Inhalte der Theosophie vollständig verinnerlicht und ergriffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kulturepoche erreicht einen Höhepunkt, verfällt in Dekadenz und wird von einer neuen Phase abgelöst, die den Menschen tiefer mit der Materie verbindet und ihn daraus wieder emporhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=kH712LF-bL0 Folge 26] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=kH712LF-bL0&amp;amp;t=124s&amp;amp;pp=0gcJCWMAwfN6Pr3D | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:04]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch S.129 oben bis Ende S.131 / pdf S.113 unten bis Ende S.116 Da der Rest des 6. Vortrags nur noch 3 Seiten umfasste, gehe ich nochmals etwas zurück und bringe einige Aussagen Rudolf Steiners, die mir wichtig erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.  Zurückgebliebene Geister, die aus eigener Entscheidung die Reife der Weisheitsentwicklung nicht erlangt hatten, haben trotzdem bzw. gerade dadurch einen wichtigen Beitrag zur Mensch-heitsentwicklung geleistet. Sie haben den Menschen die Freiheit gebracht. Das Christus-Prinzip hat die Liebe gebracht. Die zurückgebliebenen Geister, die sog. luziferischen Geister haben die Freiheit der Persönlichkeit gebracht. Das bedeutet, dem Menschen wurde es dadurch möglich, sich zwischen Gut und Böse zu entscheiden. Und das ist doch eine ganz wichtige Entwicklung, wie ich finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.   Ein weiterer Punkt, den ich erinnern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt: &#039;&#039;„…es ist ein gründlicher Irrtum verbreitet, dass das Wohl und Heil der einzelnen Persönlichkeit möglich sei ohne das Wohl und Heil aller anderen Persönlichkeiten der Erde.“&#039;&#039; Rudolf Steiner sagt sogar: &#039;&#039;…so wie wir heute leben, der Einzelne auf Kosten der andere lebt…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft bringt Menschen hervor, die sich zur vollen Gemeinschaft des Geistes entwickeln. Das heißt, die Menschen werden wissen, dass ihr Wohl nicht &#039;&#039;ohne&#039;&#039; das Wohl der anderen möglich sein wird. Zugegeben, beginnt es verstärkt auf dem Jupiter. Aber der Same ist bereits gelegt. Wir können daraus schließen, dass die Entwicklung wohl nicht zu den einfachsten Aufgaben der Menschen gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir kommt hierbei der Zusammenhang zur Dreigliederung des sozialen Organismus von Rudolf Steiners, die wichtig ist und kommen soll, besser: kommen &#039;&#039;muss&#039;&#039;. Bei der Gelegenheit möchte ich erwähnen. In unserer Zeit gibt es in Südafrika in den Bantu-sprachen (Zulu und Xhosa) die Philosophie, die ich erwähnenswert finde, auch wenn sie nicht bei Rudolf Steiner zu finden ist. „Umuntu Ngumuntu Ngabantu.“ / „&#039;&#039;I am, because we are.“&#039;&#039; Erzbischof Desmond Tutu drückt das Prinzip der Verbundenheit so aus: &#039;&#039;„&#039;&#039;Ubuntu bedeutet: &#039;&#039;Meine Menschlichkeit ist untrennbar mit der deinen verbunden. Wir können nur gemeinsam Mensch sein.“&#039;&#039; „Ein Mensch mit Ubuntu … besitzt eine sichere Gewissheit, die aus dem Wissen stammt, einem größeren Ganzen anzugehören.“ Taten haben Auswirkungen auf die Mitmenschen. Deshalb trägt jeder Einzelne Verantwortung für das Wohl der Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.  Eine weiter Erinnerung von Rudolf Steiner: &#039;&#039;„Das Christentum hat nun die Aufgabe, in den Menschen diejenige Liebe zu entzünden, die nicht mehr an das Blut gebunden ist, das heißt, sie sollen die reine Liebe finden lernen…“&#039;&#039;  Wo vormals die Blutsverwandtschaft die Menschen aneinanderband, so wird dies in Zukunft keine Bedeutung mehr haben. Das alles vollzieht sich in Zyklen, möglicherweise mit Aufstieg und Dekadenz von Kultur(en). Das heißt aber nicht, dass wir genug Zeit haben bzw. uns Zeit lassen können. Ich fasse es so auf bzw. würde eher sagen, dass es an der Zeit ist, heute damit zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.  Eine weitere Aussage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltengange wirken zusammen das Christus-Prinzip und die luziferischen Geister. Auch wenn am Anfang des Christentums das luziferische Prinzip ausgeschlossen wurde. Also keine Freiheit. Rudolf Steiner vermittelt zuversichtlich: &#039;&#039;„Die Menschheit wird schon wieder dazu kommen, sich die Freiheit zu erobern in der vollen Hingabe an das Christus-Prinzip…“&#039;&#039; Er ergänzt, dass das Christus-Prinzip so umfassend ist, dass es nur auf der Stufe der höchsten Weisheit erfasst werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ein Blick zurück in die vorchristlichen Zeiten. Die damals gelebten Religionen waren eine Vorbereitung für das Christentum. Diese Religionen (Inder, Perser) waren allesamt geeignet für das betreffende Volk, das sie hervorgebracht hat. Es waren Stammes- und Rassenreligionen, denn die damaligen Völker waren mehr oder minder in einer Gruppenseele verbunden. Die Menschheitsentwicklung erhält mit der Christus-Religion ein bis dahin nicht dagewesenes Element. Der damalige geltende Satz: &#039;&#039;„Ich und der Vater Abraham sind eins“&#039;&#039; verliert seine Gültigkeit (da keine Gruppenseelen mehr). Neu ist nun, dass sich jede Seele, die in jeder Persönlichkeit wohnt, mit dem &#039;&#039;ewigen Weltengrunde&#039;&#039; eins fühlen kann/soll. So heißt es nun im Christentum: &#039;&#039;„Ich und der Vater sind eins“.&#039;&#039; Der Vater ist der Weltengrund. Rudolf Steiner gibt noch einen Unterscheidungshinweis. Das Alte Testament beginnt mit den Worten: &#039;&#039;„Am Anfang war das Licht“.&#039;&#039; Das war etwas äußerlich Sichtbares. Das Physische wurde als eine Offenbarung des Lichtes aufgefasst. Mit dem Christentum kam das Neue Testament und da heißt es: &#039;&#039;„Im Urbeginne war das Wort!“&#039;&#039;  Und das Wort kommt aus dem Inneren des Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner weist darauf hin, dass das Christentum keine Stammesreligion ist, sondern eine Menschheitsreligion. Er sagt: &#039;&#039;„Daher hat das Christentum begonnen als Religion, denn die Mensch-heit war auf Religion gebaut. Religion aber ist etwas, was im Laufe der Menschheitsentwickelung abgelöst werden muß durch Weisheit, durch Erkenntnis. Insofern Religion auf Glauben gebaut ist und nicht von der vollen Erkenntnis durchglüht ist, ist sie etwas, was im Laufe des Menschheitsfort-schrittes abgelöst werden muß. Und während der Mensch früher glauben mußte, um zum Wissen zu kommen, wird in Zukunft volle Erkenntnis leuchten, und der Mensch wird wissen und von da aus aufsteigen zur Anerkennung der höchsten geistigen Welten. Von der Religion entwickelt sich die Menschheit zu der von der Liebe wieder durchglühten Weisheit. Erst Weisheit, dann Liebe, dann von der Liebe durchglühte Weisheit.“&#039;&#039; Rudolf Steiner sagt, dass keine Religion bleiben wird, die auf bloßem Glauben gebaut ist. Das Christentum wird bleiben. Die Rosenkreuzerweisheit besagt: … das Christentum ist größer als alle Religion, ja größer als das religiöse Prinzip selbst. Das Christentum wird Weisheitsreligion werden. Zur Vorbereitung hilft den Menschen dabei die Geisteswissenschaft. Das, was als Christentum die Menschen erfüllt, wird noch sein, wenn die Menschenseelen hinausgewachsen sind über alles bloße religiöse Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=OJOgft3WnZs Folge 27] [Wilfried ] [https://www.youtube.com/watch?v=OJOgft3WnZs&amp;amp;t=133s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:13]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=xiXge7RUW1Q Folge 28] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=xiXge7RUW1Q&amp;amp;t=103s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:01:43]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 29 [Susanne] | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 31&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 36&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen aus dem Lesekreis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
angesprochen in den jeweiligen Vorträgen, die sich aus dem Gespräch ergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rosa, Hartmut:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** Unverfügbarkeit, Suhrkamp TB,   ISBN 978-3518471005&lt;br /&gt;
** Situation und Konstellation: Vom Verschwinden des Spielraums | Warum uns die Energie ausgeht, ISBN 978-3518588338&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Behrendt, Joachim Ernst&#039;&#039;&#039; - Nada Brahma: Die Welt ist Klang | suhrkamp TB, ISBN 3518458957&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gardner, Andrea&#039;&#039;&#039; - Ändere deine Worte und du änderst deine Welt, TB &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 9783899017021&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, Michael Debus [Nachwort] - Die Wochensprüche des anthroposophischen Seelenkalenders im Doppelstrom der Zeit beider Hemisphären: Synoptische Ausgabe, ISBN-13 978-3727452598&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Lesekreis erwähnte Vorträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 17. Folge: &#039;&#039;&#039;Glöckler, Michaela&#039;&#039;&#039; - Rudolf Steiner und die abendländische Esoterik&#039;&#039;&#039;:&#039;&#039;&#039;  https://www.youtube.com/watch?v=clRVIXVn0VE&amp;amp;t=153s&lt;br /&gt;
* 19. Folge: &#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039;, 2026: Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0    oder Transkript [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|https://de.anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026#top]]    min 00:37:13&lt;br /&gt;
* 28. Folge: &#039;&#039;&#039;Sergei Prokofjew&#039;&#039;&#039;, Das Rätsel des menschlichen Ich: Eine anthroposophische Betrachtung, ISBN-13978-3723514924, Goetheanum-Verlag    min 00:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unser Fokus in der sozialen Kommunikation ==&lt;br /&gt;
siehe [[Online Lesekreise|https://de.anthro.world/Online_Lesekreise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32825</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-10-02T10:36:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für alle Mal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumran Rollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er Rom treue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen Rom treuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem - die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf  - da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliar Kohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewähnt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix? Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat. Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betrifft die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungenliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter des Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List-, Tücke- und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, &#039;&#039;wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? [Zeigt auf das Hermannsdenkmal] Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen, Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des Salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]  [[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Geburtsort einer Sache ziehen die mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte ein. Sie inspirieren alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes - diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ist es Augustus gelungen, trotz militärischer Niederlage in diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren? 00:50:24 ===&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und da ist folgendes Bild aufgetaucht: Als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt - gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 ===&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen … will Deutschland in den Untergang führen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:52:52  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein - Hitler will Deutschland in den Untergang führen! Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben - verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation - aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus - äußerlich betrachtet haben die Römer verloren, von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist, Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Judäa, war Legionär im Heer des Germanicus 00:54:41 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung: Der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz. Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Statthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm: „&#039;&#039;Mein Reich ist nicht von dieser Welt”&#039;&#039;. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien. Da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als „ein Reich nicht von dieser Welt”, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgänger Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, &#039;&#039;„Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen”&#039;&#039;? Und was sagt der Sonnenheld: „D&#039;&#039;u hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre”&#039;&#039;. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Ur-Trauma Roms betrifft: Die Grenzen der eigenen Macht zu erleben. Und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man mal das dazu nimmt, ja - ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das Übliche, was man gewohnt ist, ja - der wäscht seine Hände in Unschuld und so - mag ja alles stimmen. Aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie merken, Fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten - Varus, Augustus und Pontius Pilatus - wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine vergleichende Zeitachse: Die Ereignisse in Palästina und Germanien in Zusammenhang gebracht 00:58:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusale. Und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren: Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum - wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren - das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein. Und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt. Der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Auge opfernd, Verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im Fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten. Trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazaret. Und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth - die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als „Siegfried” nach Germanien in das Weserland. Der andere, der Flavus, bleibt in Rom und „hat sein Auge geopfert” durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann. Aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 nach Christi Geburt: Die Geschichte im Fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen. Und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweiung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben - Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung, divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweiung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein … „&#039;&#039;überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminius-Deutschen und dem Flavus-Deutschen. Der Arminius-Deutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat. Der Flavus-Deutsche war die tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst. Denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im Fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben … die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus: An der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer - Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich, Germane und toll. Und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser - dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde. Der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte „Tussi” - daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehelicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird „Siegfried” Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind. Und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinem Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung. Aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, das sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und seinem Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen - Vidar - da steckt auch der „Widder” drin, wieder zu vereinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt: Fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweiung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das stumme Wirken des deutschen Genius: Rudolf Steiners Arminius-Impuls und das spirituelle Vermächtnis an Helmuth von Moltke 01:13:07 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir - und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend - zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war: Warum schweigt Steiner? Warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen? Und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann. Die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert. Und da hat er gemerkt, dass der Kaiser - wir können sagen, der dekadente Arminius-Deutsche - dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben. Der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. … hat der abgedankt. Das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropas an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen … Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet: Folge mir! Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.”&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse. Und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den Externsteinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;Was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben.”&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis um Steiners Schweigen: Man kann die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel wahrnehmen, was durch Rudolf Steiner selbst wirkte 01:19:00 ===&lt;br /&gt;
Also Rudolf Steiner sagt: Das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen. Und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend. Nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte. Weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann. Und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksammachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verführung durch Extreme, politische Ideenlosigkeit und Rudolf Steiners Impuls für Mitteleuropa 01:19:58 ===&lt;br /&gt;
Und das ist interessant - heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker … wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen. Aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen. Man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter. Und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt - der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann - denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. „&#039;&#039;Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen” …&#039;&#039; denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] jeder &#039;&#039;&#039;Doppelgänger&#039;&#039;&#039; hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt!” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:19:58 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg als Zeuge der beiden michaelischen Gesten erlebte innerlich den Genius mit der Fackel, der den geografischen Doppelgänger verwandelt 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen - das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise. Was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli [1944] durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben. Aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden. Und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen. Und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen: „&#039;&#039;Es lebe das heilige Deutschland!”&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeli-Epistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen „winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt”, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft: „Es lebe das heilige Deutschland!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt. Und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist. Weil was sagt Steiner über diesen Genius? Das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas - bitte nicht deutschtümmelnd, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa. Es ist nicht Deutschland im Sinne von „Deutsch“, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, „&#039;&#039;der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben”&#039;&#039;. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt - es lebe das heilige Deutschland - da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen … von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin. Und Stauffenberg - Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist. Das habe ich weder gesagt noch denke ich das. Aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimelt - hier eine bessere Aufnahme habe ich nicht - hier auch dargestellt. Da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein. Ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild. Auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwandlung des geografische Doppelgängers in Mitteleuropa in ein Gralswesen, um mit der Inkarnation Ahrimans fertig zu werden 01:26:53 ===&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]    [[Meditation]]    [[Doppelgänger]]   [[Heiliger Gral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…]um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden […] wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:26:53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...........................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse - eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen: Ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans. Und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der „will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht”, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln. Weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich - die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32824</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-10-02T10:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für alle Mal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumran Rollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er Rom treue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen Rom treuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem - die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf  - da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliar Kohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewähnt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix? Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat. Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betrifft die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungenliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter des Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List-, Tücke- und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, &#039;&#039;wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? [Zeigt auf das Hermannsdenkmal] Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen, Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des Salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]  [[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Geburtsort einer Sache ziehen die mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte ein. Sie inspirieren alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes - diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ist es Augustus gelungen, trotz militärischer Niederlage in diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren? 00:50:24 ===&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und da ist folgendes Bild aufgetaucht: Als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt - gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 ===&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen … will Deutschland in den Untergang führen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:52:52  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein - Hitler will Deutschland in den Untergang führen! Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben - verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation - aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus - äußerlich betrachtet haben die Römer verloren, von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist, Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Judäa, war Legionär im Heer des Germanicus 00:54:41 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung: Der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz. Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Statthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm: „&#039;&#039;Mein Reich ist nicht von dieser Welt”&#039;&#039;. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien. Da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als „ein Reich nicht von dieser Welt”, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgänger Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, &#039;&#039;„Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen”&#039;&#039;? Und was sagt der Sonnenheld: „D&#039;&#039;u hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre”&#039;&#039;. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Ur-Trauma Roms betrifft: Die Grenzen der eigenen Macht zu erleben. Und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man mal das dazu nimmt, ja - ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das Übliche, was man gewohnt ist, ja - der wäscht seine Hände in Unschuld und so - mag ja alles stimmen. Aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie merken, Fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten - Varus, Augustus und Pontius Pilatus - wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine vergleichende Zeitachse: Die Ereignisse in Palästina und Germanien in Zusammenhang gebracht 00:58:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusale. Und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren: Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum - wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren - das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein. Und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt. Der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Auge opfernd, Verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im Fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten. Trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazaret. Und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth - die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als „Siegfried” nach Germanien in das Weserland. Der andere, der Flavus, bleibt in Rom und „hat sein Auge geopfert” durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann. Aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 nach Christi Geburt: Die Geschichte im Fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen. Und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweihung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben - Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung, divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein … „&#039;&#039;überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminius-Deutschen und dem Flavus-Deutschen. Der Arminius-Deutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat. Der Flavus-Deutsche war die tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst. Denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im Fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben … die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus: An der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer - Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich, Germane und toll. Und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser - dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde. Der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte „Tussi” - daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehelicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird „Siegfried” Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind. Und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinem Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung. Aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, das sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und seinem Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen - Vidar - da steckt auch der „Widder” drin, wieder zu vereinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt: Fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das stumme Wirken des deutschen Genius: Rudolf Steiners Arminius-Impuls und das spirituelle Vermächtnis an Helmuth von Moltke 01:13:07 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir - und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend - zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war: Warum schweigt Steiner? Warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen? Und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann. Die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert. Und da hat er gemerkt, dass der Kaiser - wir können sagen, der dekadente Arminius-Deutsche - dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben. Der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. … hat der abgedankt. Das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropas an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen … Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet: Folge mir! Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.”&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse. Und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den Externsteinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;Was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben.”&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis um Steiners Schweigen: Man kann die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel wahrnehmen, was durch Rudolf Steiner selbst wirkte 01: ===&lt;br /&gt;
Also Rudolf Steiner sagt: Das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen. Und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend. Nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte. Weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann. Und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksammachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verführung durch Extreme, politische Ideenlosigkeit und Rudolf Steiners Impuls für Mitteleuropa 01:19:58 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant - heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker … wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen. Aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen. Man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter. Und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt - der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann - denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. „&#039;&#039;Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen” …&#039;&#039; denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] jeder &#039;&#039;&#039;Doppelgänger&#039;&#039;&#039; hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt!” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:19:58 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg als Zeuge der beiden michaelischen Gesten erlebte innerlich den Genius mit der Fackel, der den geografischen Doppelgänger verwandelt 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen - das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise. Was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli [1944] durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben. Aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden. Und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen. Und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen: „&#039;&#039;Es lebe das heilige Deutschland!”&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeli-Epistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen „winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt”, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft: „Es lebe das heilige Deutschland!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt. Und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist. Weil was sagt Steiner über diesen Genius? Das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas - bitte nicht deutschtümmelnd, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa. Es ist nicht Deutschland im Sinne von „Deutsch“, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, „&#039;&#039;der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben”&#039;&#039;. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt - es lebe das heilige Deutschland - da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen … von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin. Und Stauffenberg - Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist. Das habe ich weder gesagt noch denke ich das. Aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimelt - hier eine bessere Aufnahme habe ich nicht - hier auch dargestellt. Da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein. Ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild. Auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwandlung des geografische Doppelgängers in Mitteleuropa in ein Gralswesen, um mit der Inkarnation Ahrimans fertig zu werden 01:26:53 ===&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]    [[Meditation]]    [[Doppelgänger]]   [[Heiliger Gral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…]um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden […] wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:26:53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...........................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse - eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen: Ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans. Und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der „will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht”, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln. Weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich - die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32823</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-10-01T18:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für alle Mal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumran Rollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er Rom treue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen Rom treuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem - die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf  - da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliar Kohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewähnt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix? Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat. Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betrifft die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungenliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter des Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List-, Tücke- und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, &#039;&#039;wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? [Zeigt auf das Hermannsdenkmal] Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen, Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des Salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]  [[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Geburtsort einer Sache ziehen die mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte ein. Sie inspirieren alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes - diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ist es Augustus gelungen, trotz militärischer Niederlage in diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren? 00:50:24 ===&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und da ist folgendes Bild aufgetaucht: Als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt - gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 ===&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:52:52  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein - Hitler will Deutschland in den Untergang führen! Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben - verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation - aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus - äußerlich betrachtet haben die Römer verloren, von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist, Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Judäa, war Legionär im Heer des Germanicus 00:54:41 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung: Der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz. Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Statthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm: „&#039;&#039;Mein Reich ist nicht von dieser Welt”&#039;&#039;. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien. Da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als „ein Reich nicht von dieser Welt”, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgänger Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, &#039;&#039;„Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen”&#039;&#039;? Und was sagt der Sonnenheld: „D&#039;&#039;u hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre”&#039;&#039;. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft: Die Grenzen der eigenen Macht zu erleben. Und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man mal das dazu nimmt, ja - ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das Übliche, was man gewohnt ist, ja - der wäscht seine Hände in Unschuld und so - mag ja alles stimmen. Aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie merken, Fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten - Varus, Augustus und Pontius Pilatus - wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine vergleichende Zeitachse: Die Ereignisse in Palästina und Germanien in Zusammenhang gebracht 00:58:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusale. Und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren: Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum - wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren - das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein. Und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt. Der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Auge opfernd, Verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im Fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten. Trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazaret. Und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth - die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als „Siegfried” nach Germanien in das Weserland. Der andere, der Flavus, bleibt in Rom und „hat sein Auge geopfert” durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann. Aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 nach Christi Geburt: Die Geschichte im Fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen. Und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweihung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben - Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung, divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein … „&#039;&#039;überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier weiter 01:07:40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminius-Deutschen und dem Flavus-Deutschen. Der Arminius-Deutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat. Der Flavus-Deutsche war die tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst. Denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im Fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben … die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus: An der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer - Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich, Germane und toll. Und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser - dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde. Der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte „Tussi” - daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehelicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird „Siegfried” Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind. Und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinem Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung. Aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, das sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und seinem Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen - Vidar - da steckt auch der „Widder” drin, wieder zu vereinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt: Fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das stumme Wirken des deutschen Genius: Rudolf Steiners Arminius-Impuls und das spirituelle Vermächtnis an Helmuth von Moltke 01:13:07 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir - und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend - zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war: Warum schweigt Steiner? Warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen? Und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann. Die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert. Und da hat er gemerkt, dass der Kaiser - wir können sagen, der dekadente Arminius-Deutsche - dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben. Der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. … hat der abgedankt. Das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropas an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen … Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet: Folge mir! Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.”&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse. Und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den Externsteinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;Was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben.”&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis um Steiners Schweigen: Man kann die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel wahrnehmen, was durch Rudolf Steiner selbst wirkte 01: ===&lt;br /&gt;
Also Rudolf Steiner sagt: Das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen. Und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend. Nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte. Weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann. Und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksammachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verführung durch Extreme, politische Ideenlosigkeit und Rudolf Steiners Impuls für Mitteleuropa 01:19:58 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant - heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker … wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen. Aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen. Man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter. Und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt - der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann - denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. „&#039;&#039;Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen” …&#039;&#039; denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] jeder &#039;&#039;&#039;Doppelgänger&#039;&#039;&#039; hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt!” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:19:58 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg als Zeuge der beiden michaelischen Gesten erlebte innerlich den Genius mit der Fackel, der den geografischen Doppelgänger verwandelt 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen - das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise. Was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli [1944] durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben. Aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden. Und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen. Und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen: „&#039;&#039;Es lebe das heilige Deutschland!”&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeli-Epistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen „winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt”, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft: „Es lebe das heilige Deutschland!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt. Und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist. Weil was sagt Steiner über diesen Genius? Das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas - bitte nicht deutschtümmelnd, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa. Es ist nicht Deutschland im Sinne von „Deutsch“, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, „&#039;&#039;der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben”&#039;&#039;. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt - es lebe das heilige Deutschland - da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen … von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin. Und Stauffenberg - Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist. Das habe ich weder gesagt noch denke ich das. Aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimelt - hier eine bessere Aufnahme habe ich nicht - hier auch dargestellt. Da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein. Ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild. Auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwandlung des geografische Doppelgängers in Mitteleuropa in ein Gralswesen, um mit der Inkarnation Ahrimans fertig zu werden 01:26:53 ===&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]    [[Meditation]]    [[Doppelgänger]]   [[Heiliger Gral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…]um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden […] wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:26:53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...........................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse - eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen: Ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans. Und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der „will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht”, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln. Weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich - die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Das_Hereinwirken_geistiger_Wesenheiten_in_den_Menschen_(GA_102)_als_online_Lesekreis&amp;diff=32822</id>
		<title>Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) als online Lesekreis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Das_Hereinwirken_geistiger_Wesenheiten_in_den_Menschen_(GA_102)_als_online_Lesekreis&amp;diff=32822"/>
		<updated>2026-09-30T19:00:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Im Lesekreis erwähnte Vorträge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GA102.jpg|verweis=https://steiner.wiki/Datei:GA102.jpg|mini|Rudolf Steiner: Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lesekreis - Überblick ==&lt;br /&gt;
Ein öffentlicher Lesekreis, ab März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenleitung:&#039;&#039;&#039; Wilfried P. und Thomas N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Thomas N. (GL)&lt;br /&gt;
* Wilfried P. (GL)&lt;br /&gt;
* Gabriele E.&lt;br /&gt;
* Elke J.&lt;br /&gt;
* Michaela M.&lt;br /&gt;
* Susanne H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte der Vorträge ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner Taschenbuchausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ERSTER_VORTRAG,_Berlin,_6._Januar_1908|ERSTER VORTRAG, Berlin, 6. Januar 1908, S. 13]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in unser Dasein. Wesenheiten des Astralplans und des Devachans. Die Gruppenseelen der Tiere, Pflanzen und Mineralien. Gutartige und bösartige Mond-, Mars- und Venuswesenheiten. Die erfinderischen und die wilden Saturnwesenheiten. Verschiedene Wirkensweisen dieser elementarischen Wesen auf die Erde und den Menschen. Chylus, Lymphe und Blut als Leib von Wesenheiten anderer Planeten. Wirkung der Saturngeister durch die Sinnesorgane (Gerüche, Parfüms). Der Gegensatz von Lunge und Leber. Die Prometheus-Sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ZWEITER_VORTRAG,_Berlin,_27._Januar_1908|ZWEITER VORTRAG, Berlin, 27. Januar 1908, S. 30]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planetendasein, Sonnendasein und Tierkreisdasein als kosmische Entwickelungsstufen. «Zeit» und «Dauer». Der Saturn als Morgendämmerung unseres planetarischen Zustands. Seine Entstehung als «Opfer» des Tierkreises. Auf- und niedersteigende Kräfte des Tierkreises. Die sieben Wesensglieder des Menschen und der höheren Wesenheiten. Der Mensch als empfangende, die höheren Wesenheiten als schöpferische Wesenheiten. Die Bedeutung des Sternbildesder «Waage» für die Ich-Entwickelung des Menschen. Christus als «mystisches Lamm» und der Mensch. Ihr Zusammenhang im Tierkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#DRITTER_VORTRAG,_Berlin,_15._Februar_1908|DRITTER VORTRAG, Berlin, 15. Februar 1908, S. 44]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kant-Laplacesche Theorie und die Theosophie. Die früheren Verkörperungen der Erde als Taten geistiger Wesenheiten. Hinzukommende und zurückbleibende Wesenheiten. Der Ursprung der Tierwelt. Abtrennung der Sonne und der Planeten Uranus, Saturn und Jupiter als Wohnstätten geistiger Wesenheiten. Der Marsdurchgang und das Eisen. Abtrennung des Mondes, seine Verbindung mit dem Sonnengeist Jehova. Die Venus- und Merkurwesenheiten als Lehrer der Menschen. Wirkung des Mars in der Empfindungsseele, Merkur in der Verstandesseele und Jupiter in der Bewußtseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#VIERTER_VORTRAG,_Berlin,_29._Februar_1908|VIERTER VORTRAG, Berlin, 29. Februar 1908, S. 63]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wärmeelement des alten Saturn. Die Geister der Form als Bildner der ersten Anlage des physischen Leibes des Menschen auf dem Saturn. Mythos von Kronos und Gäa. Auf der Sonne opfern die Geister der Form den Ätherleib, auf dem Mond den Astralleib und bewirken dadurch die erste Anlage der menschlichen Äther- und Astralleiber. Auf der Erde Einträufelung des Ich in der lemurischen Zeit. Das Ich ergreift im Laufe der atlantischen Zeit Astralleib, Ätherleib und physischen Leib des Menschen und es entstehen Empfindungs-, Verstandes- und Bewußtseinsseele, Geistselbst und Lebensgeist. Das Mysterium von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#F%C3%9CNFTER_VORTRAG,_Berlin,_16._M%C3%A4rz_1908|FÜNFTER VORTRAG, Berlin, 16. März 1908, S 82]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwickelung durch Saturn, Sonne, Mond und Erde. Wiederholungen der früheren Zustände im Beginn der Erdentwickelung. Der Mensch als Erstgeborener vor Tier, Pflanze und Mineral. Die Erde als Wärmeorganismus. Das Zyklopen-Wärmeorgan. Entstehung von Licht und Luft. Luftsystem und Nervensubstanz. Wasserbildungen durch den Ton gemäß der Sphärenmusik. Die Eiweißbildung durch den «Tanz der Stoffe». Über die Zelle. Öffnung der Sinne nach der Sonnentrennung. Lebendige und mineralische Wärme. Die Eingliederung des Festen (Asche) in den Organismus durch den Gedanken, durch das Wort, das zuerst da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#SECHSTER_VORTRAG,_Berlin,_24._M%C3%A4rz_1908|SECHSTER VORTRAG, Berlin, 24. März 1908, S. 96]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zeitliche Umkehrung bei der Wiederholung von Entwickelungszuständen. Umformungen der verschiedenen Systeme (Blut-, Nerven-, Drüsen- und Sinnessystem) im Laufe der Entwickelung. Das Persönlichkeitsbewußtsein auf der Erde im Gegensatz zum alten Mondenbewußtsein. Nachklänge des letzteren im Germanentum (Blutrache) und Judentum (Blutgruppenseele, die Erinnerung durch die Generationen). Das Gruppenseelenbewußtsein des alten Mondes. Der Mond als der Planet der Weisheit, die Erde als der Planet der Liebe. Der zukünftige Planet Jupiter. Der Gegensatz von Geistern der Weisheit und Geistern der Liebe. Ihr Zusammenwirken in der Bildung von «Individualität» und «Persönlichkeit» des Menschen im Durchgang durch die Inkarnationen. Aufstieg der Geister der Weisheit zu Geistern der Umlaufzeiten. Christus als der Sonnengeist, als das «mystische Lamm», als das «große Opfer der Erde». Der Leib des Menschen zwischen Geistern der Weisheit und Jehova, dem Herrn der Form, ihr Gleichgewicht durch die Christus-Wesenheit. Die Veredelung und Spiritualisierung des menschlichen Leibes als die «Auferstehung des Fleisches». Die Freiheit als Einschlag der zurückgebliebenen Geister. Gemeinschaft des Geistes als Glaube auf dem Jupiter und als der Sinn des Christentums. Schilderung der nachatlantischen Kulturepochen. Der Urbeginn unserer Welt im Alten und Neuen Testament. Das Christentum als Menschheitsreligion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#SIEBENTER_VORTRAG,_Berlin,_13._April_1908|SIEBENTER VORTRAG, Berlin, 13. April 1908, S. 117]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der silberne Kodex des Bischofs Ulfilas. Siegfried und die Christus-Wesenheit. Richard Wagners Parsifal. Das Bewußtsein des heutigen und des atlantischen Menschen. Das Wesen der alten Mythen und Sagen. Der verschiedene Zusammenhang des Ätherleibes mit dem physischen Leibe beim atlantischen und beim heutigen Menschen. Die Einweihung in den alten Mysterien. Das Wesen der Religion. Die erneute Lockerung des Ätherleibes und die Folgen davon für den modernen Menschen. Über ein psychologisches Buch (von Ebbinghaus). Christus als Vorbild für die Wiedergewinnung der alten Erinnerungen der Vorzeit und für alle Prophetie der Zukunft. Die Synthese von Weihnachtsfest und Osterfest. Nervosität als Folge des Nichtbewußtwerdens der geistigen Welt. Die Christus-Idee der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ACHTER_VORTRAG,_Berlin,_20._April_1908|ACHTER VORTRAG, Berlin, 20. April 1908, S. 137]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die den Menschen übergeordneten geistigen Hierarchien. Das Wesen der Engel. Ihre Aufgabe als Schutzgeist für den einzelnen Menschen durch die wiederholten Erdenleben. Das Wesen der Erzengel. Ihr Wirken als Volksgeist und für andere Aufgaben. Die Urkräfte als Geister der Zeiten und ihr Wirken in den nachatlantischen Epochen sowie im einzelnen Menschen. Giordano Bruno. Satan, der widerrechtliche, und Jehova als der rechtliche Fürst dieser Welt. Von den Exusiai, den Gewalten. Christus als der Lenker der ganzen Menschheit, zu dem jeder selber seinen Weg finden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#NEUNTER_VORTRAG,_Berlin,_13._Mai_1908|NEUNTER VORTRAG, Berlin, 13. Mai 1908, S. 151]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbares Erfahren der übersinnlichen Welt (Atlantis) und Gedächtnisreligion (Nachatlantis). Sagen und Mythen. Das Entstehen des Joga. Der Ahnenkult und die daraus entstehenden Religionssysteme. Vedantaphilosophie, System der Hebräer, der Ägypter. Das griechische Religionssystem. Die griechische Baukunst. Die Gotik. Die romanische Baukunst. Das Christentum. Die Gestalt des Jesus Christus. Die Veräußerlichung der modernen Wissenschaft. Der Zusammenhang des Ätherleibes mit dem physischen Leibe in früheren Zeiten, in Gegenwart und Zukunft. Über den geistigen Tod. Das Christentum ist größer als alle Religionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ZEHNTER_VORTRAG,_Berlin,_16._Mai_1908|10 EHNTER VORTRAG, Berlin, 16. Mai 1908, S. 162]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefühlsverständnis der theosophischen Erkenntnisse. Gliederung höherer Wesenheiten, des Menschen, der Tiere und der Elementarwesen. Über die Gnomen. Gliederung der Elementarwesen in Gnomen, Undinen, Sylphen und Salamander. Der Ahasvermythos. Die sechzehn Wege des Verderbens. Vom Wesen der tierischen Gruppenseele. Wesen und Entstehung der Elementarwesen, namentlich der Salamander. Vom Wesen des Affen. Dekadenzerscheinungen der heutigen Zeit und das Gesundende der Theosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ELFTER_VORTRAG,_Berlin,_1._Juni_1908|ELFTER VORTRAG, Berlin, 1. Juni 1908, S. 183]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Tiergruppenseelen. Das Entstehen der Elementarwesen. Biene und Sylphe. Heutige Wissenschaft und Elementarwesen. Theorien über Allwesen und Allbeseeltheit. Vom Wesen der Gruppenseelen. Die Entwickelung des Menschen von der Gruppenseelenhaftigkeit zur Individualität. Das Bewußtsein des alten Hellsehertums und der Patriarchenzeiten. Unterschied des jüdischen und christlichen Bewußtseins. Geschichtswissenschaftliche Darstellung als Fable convenue. Der Individualisierungsprozeß im Mittelalter (Städtegründung). Allgemeine Anerkennung der mathematischen Wahrheiten. Frühere Rassenzusammenhänge und künftige Gruppenseelenhaftigkeiten. Über Elementarwesen (Undinen, Sylphen). Elementarwesen zwischen Reiter und Roß, dem Hirten und seiner Herde. Unterschied von Göttern und Menschen. Vom Wesen der Symbolik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#ZW%C3%96LFTER_VORTRAG,_Berlin,_4._Juni_1908|ZWÖLFTER VORTRAG, Berlin, 4. Juni 1908, S. 199]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Elementarwesen. Die Ich-Seele der Tiere, Pflanzen, Mineralien auf den verschiedenen Planen. Der Mensch im Schlafe. Die vier Systeme des physischen Leibes: Sinnesorgane, Drüsen, Nerven, Blut. Unterschied von «physisch» und «mineralisch». Trennung von Ich und Astralleib von Ätherleib und physischem Leib im Schlafe. Durchdringung von physischem Leib und Ätherleib durch höhere Wesenheiten. Abschnürungen von Teilen dieser Wesenheiten durch Lügen (Phantome), durch schlechte soziale Einrichtungen (Spektren), durch Gesinnungszwang (Dämonen). Die Lockerung des Ätherleibes und ihre Erfüllung mit geistigen, das heißt mit religiösen und künstlerischen Vorstellungen. Richard Wagner. Worte eines bedeutenden Architekten (H. v. Ferstel). Das Pfingstfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[s:GA_102#DREIZEHNTER_VORTRAG,_Berlin,_11._Juni_1908|DREIZEHNTER VORTRAG, Berlin, 11. Juni 1908, S. 214]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung des Menschen mit geistigen Wesenheiten in der Kunst. Bauwerke als Verbindung mit den Ätherleibern (Griechischer Tempel), Musik als Verbindung mit den Astralleibern von höheren Geistwesenheiten. Die Harmonisierung und Wiederherstellung der menschlichen Kräfte im Schlaf. Die geistigen Kräfte im Raum. Böcklin und sein Bild «Pietä». Der griechische Tempel, ägyptische, romanische Baukunst, der gotische Dom. Plastik als Kunst des Ätherleibes, Malerei als Kunst der Empfindungsseele, Musik als Kunst der Verstandesseele, Dichtkunst als Kunst der Bewußtseinsseele. Bei- spiel aus Goethes «Faust». Aussprüche Richard Wagners über Musik. Sein Versuch der Vereinigung von Shakespeare und Beethoven. Die Neunte Symphonie. Allgemeine Charakteristik der künstlerischen Ziele Richard Wagners. Die Bedeutung der Kunst für das theosophische Leben der Zukunft. Die künstlerische Gestaltung von Profanbauten, wie Bahnhöfen und so weiter. Die Katakomben-Christen als Vorbild für die geistigen Bestrebungen unserer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[s:GA_102#Hinweise|&#039;&#039;&#039;Hinweise, S. 231&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[s:GA_102#%C3%9Cber_die_Vortragsnachschriften|&#039;&#039;&#039;Über die Vortragsnachschriften, S. 237&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersicht über die Rudolf Steiner Gesamtausgabe.......................... 239&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassungen ==&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=XeTeXEbmS6M&amp;amp;t=75s Folge 2] [Wilfried]  [https://www.youtube.com/watch?v=XeTeXEbmS6M&amp;amp;t=72s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:00]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, wir haben ja letztes Mal mit dem ersten Vortrag begonnen. Und es ging da um das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen, in die Welt. Rudolf Steiner sagt, dass man mit hellsichtigem Sehen diese Wesenheiten so wahrnehmen kann, als ob wir jetzt hier andere Menschen erleben, also wenn wir draußen sind. Sie sind dann ganz klar vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wesenheiten wirken auf dem Devachan- und Astralplan. Dort gibt es dann entsprechende Wesenheiten, die ganz bestimmte Eigenschaften repräsentieren. Also zum Beispiel solche mit einem sehr starken Willen oder solche, die sehr sanftmütig sind, aber auch solche, die stärker ins Böse oder ins Kriegerische hineingehen. Oder manche, die sehr im Erfinderischen leben, aber auch wieder andere, die im Triebhaften und Begierdenhaften wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle es mir so vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ganz viele verschiedene Wesenszustände des Menschen gibt es entsprechende geistige Wesenheiten, die dann jeweils hereinwirken. Und ich stelle mir dann auch die Frage: Wie kann dieses Hereinwirken funktionieren? Immer dann, wenn man diesen Wesen entsprechende &amp;quot;Angebote&amp;quot; stellt, also eine Plattform bietet. Ich denke jetzt gerade an zwei Menschen, die miteinander im Streit sind. Da wirken dann sofort entsprechende Wesenheiten herein. Aber auch Menschen, die versuchen, Probleme zu lösen, bieten gewissermaßen eine Möglichkeit für jene Wesenheiten, die im Erfinderischen leben, hereinzuwirken. Und wenn ich das Beispiel mit dem Streit nehme, sind wahrscheinlich auch jene Wesenheiten da, die sanftmütig sind. Es ist also immer unsere Entscheidung: Wohin gehen wir jetzt? Es geht immer entweder in eine sehr konstruktive oder in eine destruktive Richtung. Ich habe mir dazu auch dieses Bild vorgestellt: wie im Sommer ein offener Honigtopf, zu dem dann einfach die Wespen kommen. Man stellt ein entsprechendes Angebot bereit, und die Wesenheiten sind dann da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern war das für mich beim letzten Mal sehr, sehr lebenspraktisch, weil ich mir das wirklich vorstellen kann: Wenn man sich in einem entsprechenden Wesenszustand befindet, zum Beispiel in einem Konflikt, dann sollte man auch bedenken, dass jetzt Kräfte da sind, die sich entfalten möchten. Dazu passt auch die Bemerkung von Rudolf Steiner: Man begreift das Menschenleben nicht, wenn man nicht weiß, dass innerhalb des menschlichen Lebens solche Wesen tätig sind, die oben in höheren Welten leben. Und das finde ich sehr lebensnah und lebenspraktisch. Wir haben das zwar jetzt so nicht gelesen, aber ich vermute einfach, dass es für alle möglichen Wesenszustände, auch für den Zustand des Zweifels zum Beispiel, entsprechende Wesenheiten gibt. Ja, das war eigentlich schon meine Zusammenfassung. Viel haben wir ja nicht gelesen. Und wir stehen jetzt auf Seite 17. Genau, oben auf Seite 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=e6EMQ857BgI&amp;amp;t=149s Folge 3] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=e6EMQ857BgI&amp;amp;t=145s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:24]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kurzes Anknüpfen an den Abschnitt davor: Da ging es um die gutartigen und bösartigen Mond-, Mars- und Venuswesenheiten und die erfinderischen und die wilden Saturnwesen. Und in diesem Abschnitt, wo ich die Zusammenfassung mache, geht es um verschiedene Wirkensweisen dieser elementarischen Wesen auf die Erde und den Menschen und zudem um Hylos, Lymphe und Blut als Leid von Wesenheiten anderer Planeten. Also, Rudolf Steiner beschreibt kurz den Einfluss der verschiedenen Planetenwesenheiten, die er auch elementarische Wesenheiten nennt. Wahrgenommen werden sie eher von den schon hellseherisch begabten Menschen, aber die Auswirkungen zeigen sich natürlich bei allen. Die Mondwesenheiten üben dort ihren Einfluss aus, wenn Menschen von Wahnideen befallen sind oder eben auch in psychiatrischen Einrichtungen. Früher war die Bezeichnung ihren Häuser. Aber gerne halten sich diese Wesen auch in der Nähe von einem Medium oder von Schlafwandlern auf. Wo der Mensch eine Atmosphäre geschaffen hat, in der Liebe, Wohltätigkeit usw. zu Hause sind, trifft man die sanften, milden Marswesenheiten. Dort können sie sich entfalten und positiven Einfluss auf die Menschen ausüben. Und die erfinderischen und wilden Saturnwesen sind an der Seite von Ingenieuren und technischen Werkstätten, dort wo menschliche Erfindungen gemacht werden, zu finden. Dann bleiben noch die Venuswesenheiten und sie bringt Rudolf Steiner in Verbindung, wenn sich Akte oder Handlungen entfalten, wo Geistesgegenwart gefordert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sagt Rudolf Steiner, er, der Mensch, ist wirklich niemals allein, sondern was er auch tut und was er unternimmt, ist zu gleicher Zeit Gelegenheit für die Entfaltung einer Anzahl von Wesenheiten. Die feineren und gröberen Taten der Menschen, die ideellsten und idealsten und die wüstesten Taten, sie alle sind Gelegenheitsursachen für die Anwesenheit solcher Geschöpfe, die eingreifen in die Kräfte der Menschen und sich da betätigen. Und die man kennen muss, wenn man das Leben wahrhaftig durchschauen will, sagt da Rudolf Steiner. Doch diese Wesenheiten haben über den Körper eine weitere Beziehung zum Menschen und Rudolf Steiner spricht hier von drei Säftestufen, dem Chylos, der Lymphe und dem Blut. Das Blut ist das Einzige, was dem Menschen immer mehr angehört, da das Blut der unmittelbare Ausdruck seines Ich ist bzw. wird. Und hierzu sagt Rudolf Steiner, wenn aber der Mensch nicht immer mehr und mehr darauf schaut, sein Ich durch einen starken und kräftigen Willen, durch seine starke und kräftige Seele, innerlich zu festigen, wenn ihm sozusagen sein Ich abhanden kommt, dann können sich auch in seinem Blut andere Wesenheiten verankern und das ist dann sehr schlimm und böse für den Menschen. In Bezug auf den Chylos, den eigentlichen Speisesaft oder Speisebrei und der Lymphe, weist Rudolf Steiner darauf hin, dass der Mensch diesbezüglich in zwei nicht-symmetrische Teile geteilt ist. Die linke Körperhälfte, der Kopf, Rumpf, Hand und beide Beine, das ist der eine Saft, der Magendarmsaft. Er hat mit der Verdauung zu tun. Und die rechte Seite des Rumpfes und des Kopfes, da pulsiert ein zweiter Saft, der dem seelischen nahe ist, denn mit den Lymphsaften hängen seelische Zustände viel tiefer zusammen. Bei Menschen, die aktiv sind, fließt die Lymphe viel lebhafter als bei trägen Menschen, was natürlich gesundheitliche und psychische Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=4D8SHoRGb-s&amp;amp;t=135s Folge 4] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=4D8SHoRGb-s&amp;amp;t=133s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:08]     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=PnlRF1e6HeY&amp;amp;t=136s Folge 5] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=PnlRF1e6HeY&amp;amp;t=135s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Abschnitt hat Rudolf Steiner Wesenheiten wie die Mond, Mars und Venus Wesenheiten beschrieben, die sich in der devachanischen Welt finden und die sich im irdischen, im körperlichen, auch bei Tieren und Pflanzen im negativen, aber auch im positiven offenbaren. Im letzten Abschnitt, zu Ende des ersten Vortrages, wo wir gerade sind, geht er näher auf die Saturngeister ein und wie sie auf den Menschen wirken. Diese Wesenheiten besitzen die können einerseits sehr schnell etwas erfinden, andererseits rufen sie extreme, sinnliche Leidenschaften hervor. Sie schleichen sich durch Sinnesempfindungen in den Menschen ein, durch das, was er sieht, hört, riecht oder fühlt und schon alltägliche Eindrücke wie Parfums können nach dieser Sichtweise Träger solcher geistigen Einflüsse sein. Er sagt, Zitat, durch Augen und Ohren und durch die Haut ziehen sie ein, in dem der Mensch empfindet. Manche Menschen haben sogar gelernt, solche Geister zu kommandieren, besonders über Gerüche und Aromastoffe, was in historischen Intrigen, zum Beispiel Frankreich unter Ludwig XIII., XIV., XV. eine Rolle gespielt hat. Er bringt dann auch noch einen Literaturhinweis. Rudolf Steiner sagt, wer diese Einflüsse kennt, kennt erst das Leben. Wer auf dem Pfad der okkulten Entwicklung immer mehr voranschreitet, der lernt diese Wesenheiten kennen und wird erst dadurch frei von ihnen, indem er einen freien Überblick über sie erlangt und das macht den Menschen frei und unabhängig. Nun ist die Leber das Organ, in dem sich saturnische Kräfte am intensivsten ausdrücken. Sie ist dasjenige Organ, das die Kräfte enthält, die der Mensch am meisten überwinden muss, nämlich die Ego-Kräfte. Als Beispiel dafür nennt Rudolf Steiner die Größenentwicklung der Leber, die unmittelbar bei der Geburt hat eine Größe von 1 zu 18 und später dann von 1 zu 36. Das heißt schon durch seine rein natürliche Entwicklung überwindet der Mensch die Kräfte, die in der Leber verankert sind. Also wenn der Mensch auf der Erde sich zu immer höherer Geistigkeit entwickelt, erlangt er die Fähigkeit, die Leberkräfte zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Leber das Egoistische im Menschen offenbart und ihn an die Erde fesselt, ist die Lunge der Gegenpol. Sie öffnet den Menschen zur Außenwelt und ist Träger des Feuers der Atmung, das ihn zu einer immer höheren geistigen Entwicklung führt. Großartig ausgedrückt ist dieser Vorgang im Prometheus-Mythos. Prometheus erhebt sich über die Kräfte, welche die Menschheit an das Irdische fesseln. Zuerst bringt er das Feuer, das entspricht dem geistigen Aufstieg durch Atmung. Der Geier frisst an seiner Leber, was dann das Nagen der höheren Kräfte an den saturnischen Leberkräften symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Vortrags spricht Rudolf Steiner dann noch über die Mythen, dass sie, wenn sie von Eingeweihten stammen, große Weisheiten des Daseins darstellen. Sie offenbaren den Menschen etwas, was er zuerst durch Bilder lernen soll, was dann in späteren Zeiten zu klaren Vorstellungen wird. Und wenn Menschen tiefste Weisheit erfahren wollen, dann müssen sie zur Mythe gehen, so sagt Rudolf Steiner. Das hat zum Beispiel Richard Wagner erkannt, der den Mythos in künstlerischer Weise zum Ausdruck gebracht hat. Das Ende des ersten Vortrags beschließt Rudolf Steiner wie immer mit einem kleinen persönlichen Resümee. Er betont, dass es unter anderem auch eine Mission der Geisteswissenschaft ist, dass der Mensch das Leben kennenlernt und dass Kräfte in geheimnisvoller Weise mitwirken, wenn er seinen Körper bewegt und wenn er schafft mit Geist und Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=4hGT_-jQkrA&amp;amp;t=132s Folge 6] [Wilfried] [https://www.youtube.com/watch?v=4hGT_-jQkrA&amp;amp;t=131s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:10]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben das letzte Mal mit dem zweiten Vortrag begonnen. Und ja, da beschreibt Rudolf Steiner die Folge der Daseinszustände unserer Erde. Diese beginnt ja bekannterweise mit Saturn, Sonne, Mond und Erde, wo wir jetzt drinnen stehen. Die künftigen Daseinszustände werden dann Jupiter, Venus und Vulkan sein. Und dann beschreibt er, dass sich die Sonne aus der Erde herausentwickelt hat, also von einem Planetendasein zu einem Fixsternen-Dasein. Innerhalb der Erdenentwicklung wird es erneut zu einer Vereinigung von Erde und Sonne kommen und anschließend wieder zu einer Trennung von Erde und Sonne im Jupiterzustand. Bis dann im Venuszustand wieder eine Vereinigung erfolgt und schließlich im Vulkanzustand die Erde selbst sich zum Sonnendasein entwickeln wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir ja bei den letzten Vorträgen bereits gehört haben, wirken auf den planetarischen und auf den Fixstern- Daseinszuständen jeweils entsprechende Wesenheiten. Auf der Sonne, so beschreibt Rudolf Steiner, leben dabei sehr hochentwickelte Wesenheiten. Der Mensch durchläuft ja durch Tag und Nacht sowie durch seine Reinkarnationen eine Entwicklung von Bewusstsein und Reife. Und er bringt dann bei der Vereinigung, wenn sich diese Wesen – Mensch und Sonnenwesen – vereinigen, etwas mit, was dann auch diese Sonnenwesen gewissermaßen bereichert. Daraus ist meines Erachtens auch ersichtlich, welche Wichtigkeit und welche Aufgaben wir als Menschen innerhalb des Kosmos haben. Darüber hinaus stuft er die Entwicklung weiter ein, und zwar vom planetarischen Dasein in die nächste Stufe, das Fixsterndasein, und noch eine weitere Stufe ist die Entwicklung zum Tierkreis. Bereits in einer sehr frühen kosmischen Anlage, also in der Saturnzeit, ist der Tierkreis angedeutet gewesen. Beschrieben wird er als ein umgebendes, nur schwach leuchtendes, streifenförmiges Lichtgebilde mit sogenannten Flammenstreifenmassen. Auf die Frage, woher diese Flammenstreifenmassen stammen, beschreibt Rudolf Steiner, dass sie wiederum aus einem früheren planetarischen System kommen, also aus einer Zeit noch vor der Saturnzeit. Und da weist Rudolf Steiner auf den Unterschied zwischen dem planetarischen Dasein und dem Tierkreis hin. Das heißt: Das planetarische Dasein steht im Zeichen der Zeit, während das Tierkreisdasein im Zeichen der Dauer steht. Veränderungen im Tierkreis geschehen sehr langsam, im planetarischen oder auch im Fixsterndasein hingegen relativ rasch. Daraus ergibt sich für den menschlichen Begriff, dass das planetarische Dasein die Sphäre der Endlichkeit und das Tierkreisdasein die Sphäre der Unendlichkeit bildet. Und da sind wir dann stehen geblieben, auf Seite 38, letzter Absatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=sR8P4xSipws&amp;amp;t=126s Folge 7] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=sR8P4xSipws&amp;amp;t=124s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:03]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PDF von Seite 35 oben bis 39 Mitte oder im Buch Seite 38 bis 43 unten. Also fange ich mal an. Also gleich zu Beginn, weil ich erinnere, wenn hier von Planeten gesprochen wird, dass es nicht die sind, die wir da draußen sehen. Also Rudolf Steiner sagt, dass der alte Saturn, also die erste Runde oder Verkörperung der Erde durch ein Opfer des Tierkreises entstanden ist. Da frage ich mich, wenn das so ist, dann muss ja vor dem alten Saturn also auch schon etwas existiert haben, das dieses Opfer hat bringen können. Und Rudolf Steiners Erklärung dazu ist, es gab planetarische Entwicklungen in einer Zeit, die man nicht Zeit nennen kann. Diese Kräfte haben sich in Streifen aufgelöst und hat sich dann als geringer Teil der Materie im Innern zusammengeballt, was der erste Morgendämmerungszustand der Erde war, und zwar der alte Saturn. Das fällt mir so gut, Morgendämmerung. Laut Rudolf Steiner ist der Tierkreis die höchste Entwicklungsstufe. Es ist das himmlische Sein, die Unendlichkeit. Dort sind die Seraphim und die Cherubin. Und dieser Tierkreis war nicht plötzlich da, sondern es sind auch Entwicklungen vorausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings nicht so vereinfacht, wie ich jetzt gerade zusammenfasse. Und zwar das Planetendasein entwickelte sich zum Fixsterndasein und davon sind die Merkmale, die Endlichkeit und das Veränderungen im Vergleich sehr rasch gehen. Dann vom Fixstern erfolgt die Entwicklung hin zur Sonne, da sind dann die Elohim, die Geister der Form. Und von der Sonne geht die Entwicklung dann zum Höchsten und zwar dem Tierkreis. Und erst dort erlangt man die Fähigkeit, selbst schöpferisch zu werden. Und ein Opfer bringen ist schöpferisch. Es ist ein geheimnisvolles Zusammenspiel zwischen dem Tierkreis und der Erde. Bis zur Mitte der Erdentwicklung, in Anführungsstrichel, regnet es Kräfte vom Tierkreis zur Erde. Dann allerdings ab der Mitte der Erdentwicklung steigen Kräfte von der Erde zum Tierkreis auf. Und das hernieder, vom Tierkreis zur Erde und das hinauf von der Erde zum Tierkreis, ist bekannt als die Stufen der geheimnisvollen Himmelsleiter, sagt der Rudolf Steiner. Und diese Himmelsleiter ist auch bei Goethe im Faust und da heißt es, wie Himmelskräfte auf und nieder steigen und sich die goldenen Eimer reiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geheimwissenschaft gibt es Zahlen, die eine besondere Bedeutung haben, wie zum Beispiel die Zahlen 7 und 12. Von den sieben planetarischen Daseinstufen hat die Erde bereits drei, die erwähnten Saturn, Sonne und Mond hinter sich, ist also auf der vierten Stufe. Von den sieben Formzuständen hat die Erde bereits auch drei Formzustände hinter sich, die europisch, also formlos, rupisch und astralisch. Jetzt im vierten Formzustand ist es ein physisches Dasein, sie ist also auch in der Mitte. Von den sieben Rassen, wobei Rasse als eine Ausdrucksweise von 1908, also man kann auch Subspezies vielleicht sagen, hat sie ebenfalls drei Rassen bereits durchgemacht, die polarische, hyperboräische und linguistische. Die atlantische ist die vierte, also wiederum die Mitte. Und der Rudolf Steiner sagt, erst seit der Mitte der atlantischen Rasse sei der Zustand des Menschen überhaupt erst möglich, dem Tierkreis aufsteigende Kräfte zuzuführen. Und Rudolf Steiner erwähnt den Tierkreis mit sieben aufsteigenden Kräften. Das umfasst die Sternbilder Witter, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau und Waage und fünf absteigende Kräfte. Das sind die Sternbilder Skorpion, Schütze, Steinburg, Wassermann und Fische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und folgende Ausführungen von Rudolf Steiner finde ich sehr schön, wie er sagt, für eine jede von solchen Kräften ist einmal der Moment da, wo sie aus Niedersteigenden in Aufsteigende Kräfte sich verwandeln. Und alle Kräfte, die aufsteigende Kräfte werden, sind zuerst Niedersteigend. Sie steigen sozusagen zu Menschen herunter. Im Menschen erringen sie dann die Kraft des Aufsteigens. Und er sagt, dass alles im Weltenraum aufeinander wirken kann und einen Zusammenhang und ein gewisses Verhältnis haben muss. Und dass dieses Wirken immer geschieht. Es ist immer da. Dann spricht er noch vom Geisteswissenschaft, wenn man von Menschen spricht, dann spricht man vom siebengliedrigen Wesenheit. Denn wir haben den physischen Leib, Ätherleib, Astralleib, dann das Ich und dann die Höheren, das Geist selbst, Lebensgeist und Geistesmensch. Und dann gibt es im Weltenall Wesenheiten, die keinen physischen Leib haben, sondern als unterstes Glied bereits den Ätherleib. Und dann sind es nicht mehr die Stufen eins bis sieben, sondern dann geht es praktisch von zwei bis acht und so weiter von drei bis neun. Und das letzte ist dann Wesenheiten, die als unterstes Glied den Lebensgeist haben, erlangen das zwölfte, das höchste Glied. Und das sind hohe, erhabene Wesenheiten, die sich der Mensch noch nicht vorstellen kann. Das war meine Zusammenfassung. Und dann geht es weiter auf Seite 39 in der Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=2rkFIExG7Rc&amp;amp;t=154s Folge 9] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=2rkFIExG7Rc&amp;amp;t=389s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:38]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden vorherigen Vorträgen, da ging es im Großen und Ganzen darum, wie Planeten von geistigen Wesen bewohnt sind, wie diese Wesenheiten auf den menschlichen Leib wirken und wie sich das Planetensystem geistig entwickelt. Jetzt sind wir zu Beginn des dritten Vortrages und da richtet sich Rudolf Steiner zunächst an seine Zuhörer, dass dieser Vortrag eher für fortgeschrittene Schüler sich richtet, weil die Zuhörer sollen über eine rein verstandesmäßige Betrachtung hinaus zu einer geistig erlebenden, fühlenden Auffassung der Theosophie geführt werden. Und wer neu dabei ist, der bräuchte dafür Offenheit und innere Bereitschaft. Es geht dann um die Frage der Entstehung des Planetensystems, worüber es verschiedene Theorien gibt. Die gängige, naturwissenschaftlich moderne Darstellung beginnt mit einem Urnebel, aus der Sonne und Planeten durch physische Kräfte hervorgegangen seien, bekannt als die Kant-Laplace&#039;sche Theorie. Rudolf Steiner betont, dass diese Theorie aber nur physische Kräfte berücksichtigt und geistige Ursachen und Wesenheiten ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theosophie versteht zwar die naturwissenschaftlichen Modelle, geht aber über sie hinaus. Denn physische Kräfte allein erklären die Weltentstehung nicht. Es wirken immer geistige Kräfte und Wesenheiten mit. Rudolf Steiner beschreibt die heutige Wissenschaft als „Antisophie“, weil sie das Geistige ausklammert. Ein System, dessen Theorien keuchend hinter den Tatsachen herlaufen. So bezeichnet er das. Die Tatsachen der Forschung entwickeln sich schneller als die materialistischen Deutungen und dadurch entstehen aber immer wieder unbeabsichtigte Bestätigungen geisteswissenschaftlicher Aussagen. Er führt dazu das Beispiel des Schlafes an, der Schlaf und der astralische Leib. Die Geisteswissenschaft sieht es so, dass am Tag der physische und der ätherleib abgenützt werden und in der Nacht wirkt der astralische Leib regenerierend und aufbauend. Aus der Naturwissenschaft führt er eine amerikanische Studie an, die ebenso den Schlaf als aufbauend und das Wachen als abbauenden Prozess beschreibt. Steiner sagt, dass die Wissenschaft Tatsachen findet, die geisteswissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, erkennt aber deren geistigen Hintergrund nicht an. Zum Beispiel bringt er dieses Modell mit dem rotierenden Öltropfen, wodurch man die Planetenbildung nachbilden kann und man vergisst aber dabei, dass da jemand steht, der das macht, also ein bewusster Experimentator. Rudolf Steiner sagt dann so belustigt, ja, und da draußen soll es sich von selber machen. Also auch draußen ist es so, da muss jemand sein, der das macht. Er sagt dann auf der Seite 54, dass die Erde tatsächlich als eine Art Urnebel aufgetaucht ist, als sie zum ersten Mal aus dem rein geistigen Zustand hervortrat, ganz ähnlich wie die wissenschaftliche Ansicht. Allerdings ist dieses Bild von Weltkörpern eine Tat und eine Offenbarung vieler geistiger Wesenheiten. Dann weiter beschreibt Rudolf Steiner die kosmischen Entwicklungsstufen der Erde, alter Saturn, alte Sonne, alter Mond, das waren die früheren planetarischen Zustände der Erde, bevor sie zum heutigen Erdenzustand wurden. Auf dem alten Saturn bildeten sich die allerersten Anlagen des physischen Menschenleibes, allerdings nicht umgeben von Luft, sondern von einer geistigen Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht es weiter mit dem Sonnenzustand, wo neue Lebensformen hinzukamen, Wesenheiten, die zurückgeblieben waren und nun neben den Menschen existierten. Und dann gibt es noch weitere Wiederholungen und es entstand der Mondenzustand, bis der Mond überging in unsere Erde. Diese Entwicklung ist also ein zyklisches Auf- und Absteigen von geistigen und physischen Daseinsstufen. In der Erdentstehung wirken viele Wesenheiten verschiedene Entwicklungsgrade mit, solche, die ihre Menschheitsstufe schon auf Saturn, Sonne oder Mond durchlaufen haben. Wesen, die auf der Sonne Menschenrang hatten, werden Feuergeister genannt. Ihr Körper war nicht materiell, sondern gasförmig, da die Materie damals viel feiner war. Das Feste und Flüssige gab es damals noch nicht. So durchgeht also die Menschheitsstufe in der kosmischen Entwicklung die verschiedensten Formen. Nur der Erdenmensch macht sie auf der Erde im Fleisch durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=1txEBgPJbZE&amp;amp;t=199s Folge 10] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=1txEBgPJbZE&amp;amp;t=195s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:17]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=PSMdxylc8Bk&amp;amp;t=142s Folge 11] [Wilfried] [https://www.youtube.com/watch?v=PSMdxylc8Bk&amp;amp;t=136s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind im dritten Kapitel, und die Zusammenfassung bezieht sich auf die Seiten 60 bis 65, Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen ja dort mitten in der Beschreibung der Entwicklung des Planetensystems aus dem Urnebel. Zunächst entwickelt sich nach Rudolf Steiner die Darstellung des Jupiter als dritter Planet aus der ursprünglichen Nebelmasse, nachdem zuvor bereits Uranus und der Saturn sich herausentwickelt beziehungsweise herausgebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit entstehen dann auch die Vorläufer der heutigen Menschheit. Zitat: „Da kamen die heutigen Menschen wieder heraus, so wie eine neue Pflanze aus dem Samen herauskommt.“ Und die Sonne war in dieser Phase noch mit der Erde verbunden. Rudolf Steiner beschreibt, dass dies für die Menschheitsentwicklung ungünstig gewesen wäre, wenn die Sonne in der Erde geblieben wäre, weil die menschliche Entwicklung ansonsten zu schnell verlaufen wäre. Deshalb habe sich die Sonne von der Erde getrennt beziehungsweise herausgedrängt. In dieser Zeit kommt es dann auch dazu, dass der Mars durch das damals noch vereinte Erde-Mond-Gebilde hindurchgegangen ist. Durch dieses Durchgehen hat der Mars Eisen auf der Erde zurückgelassen. Steiner stellt anschließend einen Zusammenhang zwischen dem Chlorophyll und dem Blut her: Im Blut ist Eisen nachweisbar, im Chlorophyll hingegen nicht. Dies wird damit begründet, dass sich die Pflanzen bereits vor diesem Mars-Durchgang entwickelt haben und deshalb im Chlorophyll kein Eisen enthalten ist. Weiter wird beschrieben, dass sich später auch der Mond von der Erde getrennt hat. Wäre er mit der Erde verbunden geblieben, so wäre genau das Gegenteil für die Menschheitsentwicklung eingetreten: Die Entwicklung wäre zu langsam verlaufen. Deshalb hat sich auch der Mond von der Erde getrennt. Anschließend wird dargestellt, dass sich mit der Trennung der Sonne bestimmte Wesenheiten nicht mit abspalten konnten, weil sie auf einer anderen, niederen Stufe standen als die Feuergeister. Diese Wesenheiten sind zwar im Vergleich zum Menschen viel höher entwickelt, aber sie sind noch nicht so vollständig entwickelt wie die Feuergeister beziehungsweise die Archangeloi (Erzengel), die auf der Sonne lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dazu heute noch bei Anthrowiki recherchiert. Es wird dort tatsächlich auch von einer gewissen Vergangenheitsform gesprochen, weil die Erzengel ihre Ich-Entwicklung auf der Sonne gemacht haben. Aktuell wirken sie in der Merkursphäre, während die Feuergeister dort ihr Wirken entfalten. Aus diesem Grund haben sich dann auch jene anderen Wesenheiten, die sich nicht in gleicher Weise weiterentwickeln konnten, entsprechende Schauplätze geschaffen: Merkur und Venus entwickelten sich aus der Sonne heraus als Wirkensstätten dieser Wesenheiten. Weiters beschreibt Rudolf Steiner, dass er aus der Sonne ein hohes Wesen zum Mond abgesetzt hat, um einen stärkeren Einflussbereich auf die Erde zu haben. Dieses Wesen wird als Jahwe oder Jehova bezeichnet, als großer Regent des Mondes. Jahwe ist nach dieser Darstellung auch dafür zuständig, dem Menschen den Keim seiner Gestalt zu geben, sodass der Mensch ein Ich- Träger werden kann. In diesem Zusammenhang haben wir das letzte Mal auch diskutiert, dass das Blut die physische Manifestation des Ich im Menschen ist. Und da sind wir dann genau stehen geblieben: im Buch auf Seite 65, in der Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=6baiSrNSs1E&amp;amp;t=166s Folge 12] [Susanne] [https://www.youtube.com/watch?v=6baiSrNSs1E&amp;amp;t=165s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:46] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung der 12. Folge, die von Seite 65 bis Seite 69 geht und den 3. Vortrag beendet. Rudolf Steiner erklärt noch einmal, dass der Mensch erst am Ende der atlantischen Zeit die ersten schwachen Versuche machen konnte, von seinem Ich aus, selbst auf die 3 Leiber (Astral, Äther- und Phys. Leib) zu wirken. Bis dahin und auch noch weit darüber hinaus brauchte er speziell Merkur- und Venuswesenheiten, die auf ihn wirkten. Die Venus-Wesenheiten begabten alle Menschen im Besonderen mit Intellektualität. Was wir heute als Intelligenz finden, wurde dem Menschen vermittelt durch diese Geistwesenheiten. Die Feuergeister des Merkur, gaben den fortgeschrittenen Menschen in den Mysterien Stätten geistigen Unterricht und waren die Lehrer der ersten Eingeweihten. Steiner schrieb, Zitat: „So wie die ersten Eingeweihten die Lehrer der großen Menschenmassen wurden, so wirkten die Merkurwesenheiten als die Lehrer der Eingeweihten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückgehend nun noch einmal zum Ende der atlantischen Zeit, macht Steiner einen Schwenk zu seinem Buch „Theosophie“ und stellt dar, dass der Mensch aus Leib, Seele und Geist besteht und dass man die Seele in Empfindungs- Verstandes und Bewusstseinsseele unterscheiden muss und dass diese Bewusstseinsseele sich erst nach und nach entwickelt. In dieser Entwicklung sind wieder Wesenheiten von außen tätig, und zwar so, dass der Mars auf die Empfindungsseele, der Merkur auf die Verstandesseele und der Jupiter auf die Bewusstseinsseele wirkt und da das Geistselbst in die Bewusstseinsseele hineindrängt, arbeiten dort die Venus- und Merkurwesen noch mit hinein. Steiner schreibt, dass die Merkurwesen eine doppelte Tätigkeit haben, sie unterrichten die Eingeweihten und arbeiten an der Verstandesseele aller Menschen. Zu den Jupiterwesen schreibt Steiner, dass diese den Ätherleib der 2. Menschenrasse ausgebildet haben und als der Mensch so weit war, dass sich seine Bewusstseinsseele entwickeln konnte, hatten sie dort die erneute Aufgabe daran mitzuwirken. Das geistige Wirken der hohen Geister läuft nicht schematisch ab, so wie wir in der materiellen Welt z.B. das Keimen, Wachsen und Verblühen einer Pflanze betrachten können. In der geistigen Welt spielen die Kräfte ineinander, sind auf mehreren Gebieten tätig oder beenden ihre Aufgabe und fangen nach Äonen einer Zeit wieder auf anderer Weise an, mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner beschreibt in den letzten Zügen des 3.Vortrages noch einmal, wie wesentlich es ist, zu erkennen, dass in allem Entstehen eine wirkende Kraft steht. Eine „WIRK“-LICHKEIT. Allen Dingen geht der Geist voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=7g4UID4Jnlk&amp;amp;t=137s Folge 13] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=7g4UID4Jnlk&amp;amp;t=136s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:13]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfassung der Seiten 71 bis 76: Wir haben mit dem vierten Vortrag begonnen. Rudolf Steiner beginnt den vierten Vortrag mit einer kurzen Zusammenfassung des dritten Vortrages. Da ist es um große Entwicklungsprozesse des Weltenraums gegangen und es geht jetzt nun weiter zu einer vertieften Betrachtung der geistigen Wesenheiten, die hinter der mehrräumlichen und materiellen Weltentwicklung stehen. Die Planeten und Himmelskörper sind aus einem gemeinsamen Urstoff entstanden. Sie sind gelenkt von geistigen Wesenheiten verschiedener Art und jeder Himmelskörper ist nicht nur physisch, sondern Träger und Ausdruck geistiger Kräfte. Die materielle Wissenschaft beschreibt diesen Prozess unvollständig, sagt Steiner, die Geisteswissenschaft ist da präziser. Jeder Himmelskörper ist aber nicht nur physisch, sondern eben auch Träger und Ausdruck geistiger Kräfte und da gibt es erhabene Wesenheiten, die die Entwicklung fördern und aufbauen, aber auch niedere Wesenheiten, die hemmend oder zerstörend eingreifen. Und Gut und Böse sind hier im Gesamtzusammenhang zu sehen, sie sind nicht sinnlos, sondern sie werden dann letztendlich durch die Weisheit des Weltsystems zum Guten umgewandelt, denn es ist alles in einen größeren Entwicklungsplan eingebettet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann richtet Rudolf Steiner die Aufmerksamkeit auf hohe schöpferische Wesenheiten, die weit über dem Menschen stehen und zwar besonders jene Wesen, die am Aufbau des Weltsystems beteiligt waren, als die Erde ihre Entwicklung als Saturn begann. Der alte Saturn, das war kein physischer Himmelskörper im heutigen Sinn, sondern ein rein wärmehaftes Dasein ohne feste, flüssige oder gasförmige Elemente. Alles, was später Mensch und Erde werden sollte, existierte damals ausschließlich als Wärmeorganisation und dieses Stadium bildete auch die allererste Anlage des physischen Menschen. Er geht dann näher ein auf die Wärme. Es ist keine Wärme, es ist eine Wärme, sagt er, im okkulten Sinn und er erklärt, die Wärme des alten Saturn kann man nicht mit einem physikalischen Feuer vergleichen, sondern sie ist ein eigenständiges Element, eine Kraft, die innerlich wirkt. Da bringt er dann den Vergleich, während der Mensch eine eigene innere Wärmeorganisation besitzt, haben niedere Tiere die Temperatur ihrer Umgebung. Und die innere Wärme des Menschen ist ein Hinweis auf das Ur-Element, aus dem der physische Menschenkeim auf dem Saturn bestand. Auf dem alten Saturn existierten nur die ersten Anlagen des physischen Menschen. Es gab keine Tiere, keine Pflanzen und keine Mineralien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saturn war wie eine Kugel aus unzähligen Menschenanlagen, vergleichbar mit einer Brombeere aus vielen kleinen Einzelbären. Die Umgebung des Saturns sah so aus, dass sich rundherum keine materiellen Elemente befanden, sondern ausschließlich geistige Substanzen und Wesenheiten. Diese Wesenheiten waren wesentlich höher entwickelt als die damaligen Menschenanlagen. Auf dem alten Saturn wirkten Wesenheiten, die mit dem Saturn-Dasein verknüpft waren, und zwar die Hierarchie der geistigen Wesenheiten. Er zählt dann auf - die Geister des Willens, die Throne, die Geister der Weisheit, die Kyriotes, die Geister der Bewegung, die Dynamis, die Geister der Form, die Exusiai, die Geister der Persönlichkeit, die Archai, die Geister der Söhne des Feuers, die Archangeloi und die Geister der Söhne des Zwielichts, die Angeloi. Im Folgenden geht dann Rudolf Steiner näher ein auf die besondere Rolle der Geister der Form, die ebenso wie alle Wesen eine Entwicklung durchgemacht haben. Sie hatten auf dem Saturn keinen physischen Leib, ihr unterstes Wesensglied war ein Ätherleiber. Darüber besaßen sie Astralleib, Ich, Geist Selbst, Lebensgeist, Geistesmensch und darüber hinaus noch ein achtes Glied, das über alles hinausgeht, was der Mensch jemals auf der Erde erreichen kann. Wie haben sie gewirkt? Die Geister der Form wirkten durch ihren Ätherleiber nach außen, so wie der Mensch heute durch seinen physischen Leib wirkt. Ihre Tätigkeit bestand darin, fortwährend befruchtende Lebenssäfte aus ihren Ätherleibern auf den Saturn herunter zu strahlen. Und der Saturn selbst wirkte wie ein kosmischer Spiegel, er nahm diese Lebenskräfte nicht auf, sondern strahlte sie wieder zurück. Bis hierher sind wir gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=8Pn4twAI5Po&amp;amp;t=143s Folge 14] [Wilfried] [https://www.youtube.com/watch?v=8Pn4twAI5Po&amp;amp;t=142s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:20]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind im vierten Vortrag, und das ist die Zusammenfassung von Seite 76 bis Seite 80. Wir sind da noch immer bei der Beschreibung von Rudolf Steiner, wie diese befruchtenden Lebenssäfte aus den Ätherleibern der Geister der Form auf den Saturn hineinstrahlen beziehungsweise gleichsam niederregnen und vom Saturn auch wieder zurückgespiegelt werden. Aufgrund dieses Hereinstrahlens wird die erste Form des Ätherleibes des Menschen ausgebildet. Das heißt, die Geister der Form, also die Elohim, haben ihren Ätherleib innerhalb der Saturnentwicklung abgelegt beziehungsweise geopfert. Und dazu sagt Rudolf Steiner, dass wir in der ersten physischen Anlage des Menschen mit den Ätherleibern der Elohim durchdrungen sind. Dazu gibt es auch dieses Bild vom Hineinregnen der Lebenssäfte und dem Zurückspiegeln durch den Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bringt dann das Bild aus dem Mythos von Kronos und der Gaya. Die Gaya ist dabei die Urmutter und wird eigentlich dem Saturn zugeordnet, während Kronos für das Zeitliche oder das Atmosphärische steht. Da haben wir uns ja das letzte Mal darüber ausgetauscht, wie man dieses Bild mit diesem Wechselspiel der Elohim mit dem Saturn unterbringen kann. Ich habe mich damit jetzt auch noch einmal etwas beschäftigt. Irgendwie bin ich persönlich an diesem Wort hängen geblieben, dass Kronos die Kinder tötet beziehungsweise verschlingt. Wenn ich dafür aber die Begriffe „verschlucken“ oder „einverleiben“ nehme, dann kann ich mich damit eher versöhnen, weil es dann etwas mit Entwicklung oder einem Prozess zu tun hat, mit Verdauen und Umwandlung. Aber es bleibt bei mir nach wie vor ein gewisses Unverständnis bestehen. Ich habe einige Zeit darauf verwendet, aber für mich bleibt einfach noch eine offene Frage. Wenn man jetzt im Text weitergeht, dann setzt sich der Prozess der Entwicklung der Geister der Form fort, indem sie nach dem Opfern des Ätherleibes schließlich auch ihren Astralleib opfern. Damit werden auch die ersten Anlagen des Astralischen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch dieses Ablegen des Astralleibes war das niederste Glied der Geister der Form das Ich. Rudolf Steiner beschreibt das dann auf dem alten Mond so, dass man hier lauter Ich-Wesenheiten angetroffen hätte, also lauter Ich-Träger der Geister der Form. Zusammenfassend kann man sagen: Die Elohim haben auf dem Saturn ihren Ätherleib geopfert als Vorbereitung für unsere nächste Entwicklungsstufe auf der Sonne. Die Elohim haben auf der alten Sonne ihren Astralleib geopfert als Vorbereitung für unsere nächste Entwicklungsstufe auf dem Mond. Und dann – das ist jetzt ein bisschen gespoilert, muss ich zugeben, aber es gehört einfach zur Entwicklung dazu – haben die Elohim auf dem alten Mond auch ihre Ich-Kräfte gewissermaßen geopfert als Vorbereitung für unsere nächste Entwicklungsstufe auf der Erde. Das haben wir ja auch in unserem vorhergehenden Vortrag schon gehabt: dass Jahwe als einer der Elohim vom Mond unsere Ich-Entwicklung entsprechend beeinflusst. Ich habe mir dazu versucht, ein Bild zu machen: Wie könnte man sich das vorstellen? Es steht ja auch in der Genesis 2,7: „Und Jehova hauchte dem Menschen den Odem des Lebens ein.“ Das heißt, eigentlich geht es hier um diese Ich-Entwicklung. Dazu ist mir vielleicht folgendes Bild gekommen: Die Elohim stellen gewissermaßen eine Wohnung oder ein Haus zur Verfügung, und der Mensch zieht ein und beginnt dann, diesen Raum zu gestalten. Die Urform als solche, dieses Ich, ist bereits vorhanden, aber der Mensch muss jetzt einziehen, tätig werden und das Ganze weiter ausgestalten. So kann ich mir das vorstellen. Und da sind wir jetzt auf Seite 80, glaube ich, ungefähr in der Mitte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=IJvBa9PoDzg&amp;amp;t=214s Folge 15] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=IJvBa9PoDzg&amp;amp;t=212s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:31]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist diesmal ein bisschen länger, weil, wie gesagt, für mich ist der Stoff so umfangreich, sodass ich was wiederholen muss. Und deshalb erlaube ich mir, da ein paar Sachen zum Wiederholen mit reinzubringen. Also, ich habe angefangen, welche Wesenheiten wirken oder wirken besonders an der Erdentwicklung mit, und das sind die Geister der Form, oder auch Gewalten genannt. In Griechischen heißt es die Exusiai und im Hebräischen sind es die Elohim. Und die haben ihre Menschheitsstufe schon vor der Saturnentwicklung durchgemacht. Und ihre Aufgabe wird auf Anthrowiki so beschrieben. Sie sind jene geistigen Kräfte, die aus dem Raumlosen das Räumliche gestalten und die geistigen Kräfte aus der Ewigkeit in die zeitliche Entwicklung hinüberleiten. Das hat mir so gut gefallen. Und Rudolf Steiner sagt, bei der Erdentwicklung ist dasjenige, was allen zugrunde liegt, die Wärme oder das Feuer. Und die Wärme macht es, dass irgendetwas fest oder flüssig oder luftwärmig ist. Und die Abkühlung von Wärme entsteht Luft und kühlt die Luft ab, entsteht das Wasser und durch weitere Abkühlung entsteht Festes. Und so ist auch bei der Entstehung von Menschen, aus dem Wärmemenschen ist ein Luftmensch geworden und aus einem Luftmenschen ein Wassermensch und aus diesem erst der Erdenmensch. Und da war als erste Weltverkörperung der Saturn und das war der Formzustand Wärme.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Saturnmensch hatte die ersten Anlagen des physischen Leibes. Rudolf Steiner hat ihn auch als Phantom bezeichnet und das ist nur geistig wahrnehmbare Kraftleib. Und der physische Leib ist nicht gleichzusetzen mit dem stofflichen Leib, den wir auch mineralischen Leib nennen und der ist sichtbar. Auf dem Saturn lebte der Mensch im Wärmezustand, er war so eine Art schwebendes Wesen. Dann ging es weiter in den zweiten Weltkörper und das war die Sonne und die war luftwärmig. Und Rudolf Steiner hat mal gesagt, er hat Sonne genannt, weil es ein warmer Luftnebel war. Und da haben wir neben dem Menschen auch nun das Tier. Das heißt wirklich der Mensch war vor dem Tier da. Auf der alten Sonne konnte alles nur fliegen und die Tiere waren so luftartige Wolken. Und im Übrigen, das Tier ist eine Wirkung aus demjenigen, was nicht Mensch werden konnte. Die Sonnenmenschen bekommen nun zur Anlage ihres physischen Leibes den Ätherleib. Auf der Sonne opfern die Geister der Form ihren Ätherleib. Und so haben sie als unterstes Glied dann den Astralleib. Und die Geister der Form geben oder opfern jeweils ihr unterstes Glied, damit die Entwicklung des Menschen weitergehen kann. Und für dieses Hingeben oder Opfern bekommen sie dafür ein höheres Glied hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Weltkörper ist der Mond, der ist wässrig, dicklich wässrig. Und da sagt der Steiner, das wie so eine Wolke sind geformte Wasserbildungen. Und zu Menschen und Tieren, die jetzt schon da waren, kommen die Pflanzen hinzu. Man denkt immer, die Pflanzen wachsen aus der Erde, aber sie brauchen das Wasser, damit sie wachsen können. Bisher hat der Mensch nun den physischen Leib oder die Anlage zum physischen Leib und den Ätherleib. Und auf dem Mond erfährt der Mensch so eine Art Empfängnis. Der Mensch wurde nicht geboren, sondern nur befruchtet. Und das kam wieder durch ein weiteres Opfer der Elohim, die dem Menschen ihren Astralleib gegeben haben. Und was der Steiner, ein Zitat von Steiner, rat, dadurch ist alles dasjenige, was wir Mensch nennen, allmählich heruntergeflossen aus der Umgebung des Planeten, von außen her zusammengesetzt worden. Alles, was innen ist, war einmal außen und hat sich in den Menschen hineinbegeben. Und dann ist der vierte Weltkörper die Erde. Da kommen wir in den physischen Formzustand von Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da beginnt es dann auch so mit Lemuria. Und Zitat von Rudolf Steiner, die Geister der Form kommen herüber vom Monde. Ihr niederstes Glied ist das Ich. Und dieses Ich opfern sie jetzt auch noch hin und befruchten den Menschen in seiner Anlage mit dem Ich. Das träufelte herunter und befruchtete den Menschen. Also durch das Opfer der Elohim wurde die Ich-Entwicklung des Menschen angestoßen. Jetzt wäre der Mensch mit seinen Anlagen soweit vollständig, physischer Leib, ätherleib, astralleib und das Ich. Und auf der Erde hat sich dann die Entwicklung oder die Ausbreitung des Ich im Menschen begonnen. Er ist zuerst in den astralischen Leib geflossen. Und das waren dann lange Zeiträume, also in der lemurischen Zeit ist es gewesen. Und die Befruchtung durch das Ich war dann, also der astralleib wurde durch einen Einschnitt, durch ein Loch, schreibt er, kam das Ich rein und hat sich dann ausgebreitet. Und zwar bis zum ätherleib. Und das war ganz wichtig, denn das hat eine große Bedeutung, denn die Folge davon ist, dass der Mensch die erste dämmerhafte Wahrnehmung einer physischen Außenwelt dadurch bekommen hat. Er konnte seinen Blick öffnen für die physische Welt. Und nur weil er eben, er konnte aber nur mit dem astralischen Leib, der war geöffnet und mit dem konnte er dann auch wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar ist es dann so ein dämmerhaftes Hellsehen gewesen. Er konnte unterscheiden, sympathisch, unsympathisch, nützlich oder schädlich. Und das war dann, das war durch Farbgebungen konnte er das unterscheiden. Er konnte nur das seelische wahrnehmen, hat ja mit dem astralischen zu tun, und zwar das seelische in anderen Menschen und in den Tieren. Und das war die erste Befruchtung mit dem Ich. Das hat sich weitergestaltet und immer mehr und immer mehr. Und dann kam es dazu, dass er immer mehr in den Gefühlen der Lust und der Unlust, war dann immer mehr im astralischen Leib vorhanden. Und das war dann der Zeitpunkt, wo die Empfindungssäle entstanden ist. Dann kommt ein großer Punkt noch, und zwar gibt es ja Wesenheiten, die auf dem Mond nicht ihre Entwicklung verenden konnten, die aber dann auf den Menschen natürlich auch gewirkt haben. Und zwar so unfertig, wie sie waren. Und der Mensch war dann in der Atmosphäre der Erde umgeben von diesen Ich-Wesenheiten, die sich noch nicht entwickelt hatten auf dem Mond, die ihre Iche auf dem Mond nicht zurückgelassen haben. Und dadurch war der Mensch dann ausgesetzt auf den ganzen Einflüssen. Die Geister der Form haben ursprünglich durch das eingeträufelte Ich, haben sie den Menschen in Leib umgestaltet. Und zwar war das Ziel ja, ein höheres Ich, eine Selbstlosigkeit. Und die zurückgebliebenen Wesenheiten, die haben es auch versucht, unser Leib zu formen, aber mit den niederen Kräften. Und durch diese niederen Kräfte wurde bewirkt, dass der Mensch in zwei Teile zerfiel. Das eine ist der höhere Teil und das andere ist der niedere Teil. Und der niedere Teil ist das, dass die Geist-, also die Selbstigkeit oder Egoismus und das weiterhin an Instinkten, Begierden und Leidenschaften, dass die nicht losgelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem, da stecken wir zum Ende unserer letzten Stunde, stecken wir da drin, also die selbstlosen Triebe, solche, die höher hinauf wollen, oder solche Leidenschaften, die von der Selbstzucht gesetzt sind. Das hatte ich, Entschuldigung, dass es ein bisschen länger gedauert hat, aber ich musste das Ganze, weil das so viel ist, dass ich wieder eine Spur reinkriege. Ich hoffe, es hat trotzdem Anklang gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=DpkY7FT9uVc&amp;amp;t=190s Folge 16] [Thomas] [https://www.youtube.com/watch?v=DpkY7FT9uVc&amp;amp;t=185s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:01:53] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=Kv0T_wS3inE Folge 17] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=Kv0T_wS3inE&amp;amp;t=141s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:21] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 4. Vortrages S. 89 – 91, Beginn des 5. Vortrages bis S. 96 unten - Da wir nun ganz am Ende des 4. Vortrages sind, schließe ich an das an, was Thomas zuletzt ausgeführt hat, nämlich die Stellung der Geister der Form innerhalb der kosmischen Hierarchien und ihre Beziehung zur menschlichen Entwicklung gesagt hat. Zitat Rudolf Steiner „dann haben diese Geister der Form Buddhi, Atman, wo wir unseren Ätherleib und australischen Leib haben, und dann noch das achte, neunte, zehnte und elfte Glied. Alles, was wir als Weisheit in der Welt wahrnehmen, ist der äußere Ausdruck der Geister der Form – vergleichbar damit, dass unser physischer Leib unser unterstes Glied ist. Wir Menschen nehmen also nur die „Außenseite“ dieser erhabenen Wesen wahr, so wie ein Tier nur die Außenseite des Menschen sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird dann weiter im Text die Stellung der Geister der Form innerhalb der kosmischen Hierarchien und ihre Beziehung zur menschlichen Entwicklung beschrieben. In unserer Umgebung wirken auch andere geistige Wesen, deren unterstes Glied Buddhi entspricht – sie stehen also noch höher als die Geister der Form. Es wird auch klar, dass die Einflüsse geistiger Wesenheiten allmählich in Erscheinung treten. Wir z.B. die Einträufelung des Ich in der lemurischen Zeit ein gewaltiger Entwicklungsschritt war, dessen Wirkung erst über Jahrtausende sichtbar wurde. Ein grundlegendes Ereignis war das MvG, das es dem Menschen möglich macht, nicht nur Manas/Geistselbst sondern künftig die volle Kraft der Buddhi auszubilden. Rudolf Steiner beschließt dann den 4. Vortrag mit den Worten sinngemäß, wer die Welt geistig betrachtet, erkennt überall die Wirksamkeit geistiger Wesenheiten und dass wir innerhalb geistiger Wesen und ihrer Wirkungen leben. Als Vorschau im 5.V.: Hier soll der menschliche Organismus genauer betrachtet werden, um zu zeigen, wie sich seine Glieder tatsächlich herausgebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht weiter mit dem 5. Vortrag, S. 93, Berlin 16. März 1908: Die Erdentwicklung im Zusammenhang mit der Menschheitsentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner betont gleich zu Beginn des fünften Vortrages dass man Zeiten urfernster Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein von verschiedensten Gesichtspunkten aus betrachten muss, sonst bekommt man keine Klarheit darüber. Er bringt das Bild des Baumes, dass nur vollständig wird wenn man um den Baum herum geht und ihn aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Und jedes einzelne Bild ist wahr. Im Folgenden wird nun die Erdentwicklung im Zusammenhang mit unserer Menschheitsentwicklung betrachtet im Hinblick auf die Akasha Chronik, von der er sagt, dass sie ein rückwärts blickendes hellseherisches Auge darstellt. Es folgt dann noch einmal einen Rückblick auf die früheren planetarischen Zustände, die 3 großen Verkörperungen der Erde: Saturn – reine Wärme, kein Gas, kein Wasser, keine feste Materie. Sonne – Verdichtung der Wärme zu einem gasförmigen Zustand. Mond – weitere Verdichtung bis zum wässrigen Zustand; Abspaltung der Sonnensubstanz führte zu starker Verdichtung der Mondwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird etwas ganz Wichtiges gesagt, nämlich dass jeder neue Entwicklungszustand den früheren in einer gewissen Weise wiederholen muss. Also wenn wir die Erdenentwicklung betrachten, bedeutet das, dass jede neue planetarische Phase eine frühere wiederholen muss. Die Erde beginnt mit einer Saturn-Wiederholung (reine Wärme). Danach folgt eine Sonnen-Wiederholung (gasförmig). Dann eine Mond-Wiederholung (wässrig). Und erst danach beginnt die eigentliche Erdenverkörperung. Die Erde beim Auftauchen aus dem Pralaya: Das ist wie ein Dämmerzustand, aus dem die Erde nun als feurige Kugel erwacht. In dieser Wärmekugel ist der Mensch bereits angelegt – als erstes und einziges Reich. Es gibt keine Pflanzen, Tiere oder Mineralien; die Erde besteht im Grunde aus Menschenleibern, die als Wärmeformen existieren. Was ist jetzt nun der Unterschied zwischen Altem Saturn und der Erden-Saturn-Wiederholung? Die Menschenformen der frühen Erde sind viel komplexer als die des alten Saturn, weil in der neuen Erde wirken Saturn-, Sonnen- und Mondkräfte gemeinsam. Die erste Menschenanlage ist daher differenzierter und vielgestaltiger. Das hellseherische Rückschauen zeigt nun das Wahrnehmung der ersten Menschenformen: Die frühe Erde ist eine Wärmesphäre voller Strömungen. Diese Strömungen bewegen sich zur Oberfläche und bilden dort wärmere Verdichtungen. Der Mensch unterscheidet sich von seiner Umgebung allein durch intensivere Wärme. Die erste Anlage des Menschen ist also ein reines Wärmewesen, strukturiert durch Strömungen und Verdichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zusammengefasst: Die Erde beginnt ihre Entwicklung als reine Wärmekugel und wiederholt dabei die früheren planetarischen Zustände Saturn, Sonne und Mond. Der Mensch erscheint als erstes Reich, als komplexes Wärmewesen, das aus den vereinten Kräften dieser früheren Entwicklungsstufen hervorgeht. Die Akasha-Chronik zeigt diese frühen Menschenformen als Strömungen und Verdichtungen innerhalb der feurigen Erdenkugel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=sjtPkC23-6Y Folge 18] [Susanne] [https://www.youtube.com/watch?v=sjtPkC23-6Y&amp;amp;t=121s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge 17  geht es weiter mit der Menschenform,- jetzt im Beginn der Erdentwicklung-, die wesentlich mannigfaltiger und komplizierter ist als das alte Saturn- Menschenwesen. Im Buch auf Seite 96 lesen wir, dass Rudolf Steiner die erste Anlage der Menschenform als Wärmewesen bezeichnet und er stellt in seinem Vortrag dar, was damals in der ersten Anlage vom Menschen vorhanden war.  Dazu schreibt er, man soll sich ein eben geborenes Kind mit seiner weichen Stelle auf dem Kopf vorstellen und wie damals ein Wärme-Kraftstrom von außen dort hinunter ging, bis zu der Stelle wo heute das Herz ist. Dies so Steiner, sei die erste Wärme-Menschenanlage gewesen. Aus dieser Wärmeanlage sei später das menschliche Herz mit seinen Blutgefäßen und der Blutzirkulation geworden. Wärme, so Steiner, sei die notwendige Grundlage, um ein echtes freies ICH-Bewusstsein zu entwickeln. Er meint dazu nicht nur die psychische Wärme sondern auch diese, die wir seelisch empfinden können. Denn, so Steiner, die Wärme in einem sehr frühen Stadium der Entwicklung, ist die formbildende Kraft. Wärme als eine Art Kraftquelle war das erste Medium, aus dem sich dann auch die Organe differenziert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle, wo oben beim Kind der Kopf weich bleibt, an der Fontanelle, trat schon lange vor dieser Zeit ein leuchtendes Wärmeorgan heraus, mit dem der Mensch seine Umgebung wahrnahm, denn er war für seine Orientierung primär von den Temperaturzuständen abhängig. Steiner beschreibt dieses Organ als einen Trichter, kelchförmigen Fortsatz, der oben am Kopf saß, ähnlich wie eine geöffnete Blüte oder ein Kelch, laternenartig leuchtend und beweglich wie ein Tentakel. Dieses Organ hat sich im Laufe der Zeit zurückgebildet zur jetzigen Zirbeldrüse. Im Laufe der weiteren Erdenzeit differenzierte sich die Wärmematerie, so dass Luftmaterie entstand und wenn dies passiert, entsteht gleichzeitig Licht. So setzte sich beim Menschen die Anlage an, die Luft, die auf der Erde war, zu verwerten und es bildete sich im Menschen der Atmungsprozess heraus. Zu dem Wärmeprozess kam nun der Atmungsprozess dazu. Ebenso ist die Wirkung des Lichtes da und die zeigt sich darin, dass sich beim Menschen die ersten Ansätze eines inneren Nervensystems bilden. Zur Bildung des Nervensystems brauchte der Mensch nämlich das Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt, wo die Sonne noch in der Erde war, haben wir Menschenanlagen, die als sogenanntes Wärme-, Luft-, ätherisches Wesen von sich aus, von der Erde in den Weltenraum hineinleuchteten. Dann, in weiterer Zeit, tritt die Sonne mit ihren hohen, feinstofflich- geistigen Wesen aus der Erde heraus und der Erdenkörper, der nun nur noch den Mond in sich trug, blieb zurück und behielt die grobstofflichen, verdichteten Kräfte. Eine Abkühlung und Verfestigung trat ein, der gasförmige Zustand verdichtete sich nun zu Wasser. Die Erde bestand jetzt aus Feuer, Luft und Wasser und wurde dunkel, da die Sonne herausgetreten war. Nur die Menschen mit ihrem inneren Licht leuchteten noch. Als die Sonne sozusagen das Licht von der Erde mit sich nahm, begann der Mensch sein inneres eigenes Licht zu erzeugen. Mit dem die Sonne – das Licht- hinaus in den Weltenraum geht, verdichtet sich auch die Nervenmasse u. beginnt nach innen zu leuchten. Das Nervensystem der Menschen, der innere Bewusstseinsraum wurde voller Lebendigkeit, Visionen u. hellseherischen Bildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=BY-pIda4iQ8 Folge 19] [Wilfried] | [https://www.youtube.com/watch?v=BY-pIda4iQ8&amp;amp;t=125s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:05]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfassung bezieht sich auf den 5. Vortrag von Seite 101 bis Seite 105 in der TB Ausgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner beschreibt hier einen weiteren wichtigen Schritt in der Erdentwicklung. Nachdem sich aus der Luft das Licht herausgebildet hatte, entstand nun durch die Verdichtung der Luft zum Wasser ein Gegenbild: der Ton. So wie die Luft vom Licht durchdrungen wurde, wurde nun das Wasser von kosmischen Tönen und Sphärenharmonien durchdrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem ursprünglichen Wasser waren alle Stoffe enthalten, die später als Mineralien und Metalle auftraten. Durch die Wirkung dieser Weltenklänge begannen sich aus dem Wasser bestimmte Formen zu bilden. Steiner vergleicht diesen Vorgang mit den Chladnischen Klangfiguren: Wenn Schwingungen auf eine Platte wirken, entstehen regelmäßige Muster. Ähnlich haben sich damals durch die kosmische Musik Formen in den Stoffen gebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine besonders wichtige Bildung nennt Steiner das Eiweiß beziehungsweise das Protoplasma. Dieses sei nicht einfach durch eine zufällige Verbindung von Stoffen entstanden, sondern durch die ordnende Wirkung der Weltenharmonie. Das Protoplasma wurde zur Grundlage der späteren lebendigen Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei betont Steiner, dass die Zelle nicht der Anfang des Lebens gewesen sei, sondern erst später entstanden ist. Zuerst habe es eine lebendige, geistige Organisation gegeben, dann Kraftlinien und Stoffbildungen, und erst daraus habe sich schließlich die Zelle entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Entwicklungszeit war der Mond noch mit der Erde verbunden. Durch die fortschreitende Verdichtung wurden die Lebensformen immer fester. Steiner spricht hier auch von einer Mumifizierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Mond die Erde verließ, begann eine neue Phase: Die Sinnesorgane, die vorher zwar angelegt, aber noch nicht geöffnet waren, konnten sich entwickeln. Der Mensch nahm nun nicht mehr nur innere Wahrnehmungen wie Farben- und Wärmeerscheinungen wahr, sondern begann auch die äußere Welt mit seinen Sinnen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Anlage des Herzens entstand aus der Wärme beziehungsweise dem Feuer, das Atmungssystem aus der Luft und das Nervensystem aus dem Licht. Danach kam durch die Wirkung des kosmischen Tons auf die wässrigen Stoffe das Protoplasma hinzu, das die Grundlage der lebendigen Organisation bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschreibt schließlich noch, dass sich die Erde immer weiter verdichtete: Aus dem flüssigen Zustand entstand allmählich das feste Mineralreich. Die ursprüngliche lebendige Wärme der frühen Erde verwandelte sich in die heutige mineralische Wärme und tritt zunächst als Verbrennungsprozess auf. Da sind wir stehen geblieben auf der Seite 105 oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=o-WTejlkpDo&amp;amp;t=57s Folge 20] [Gabriele] | [https://www.youtube.com/watch?v=o-WTejlkpDo&amp;amp;t=114s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:01:54]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=yzv9vCK7Jt4&amp;amp;t=43s Folge 21] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=yzv9vCK7Jt4&amp;amp;t=194s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginn des 6. Vortrages, S. 109 - 114 in der TB Ausgabe - Gleich zu Beginn klärt Rudolf Steiner einen scheinbaren Widerspruch zwischen zwei Darstellungen der frühen Erdenentwickelung des Menschen auf: Einerseits heißt es, die Erde wiederhole die früheren planetarischen Zustände (Saturn – Sinne, Sonne – Drüsen, Mond – Nerven). Andererseits wurde im letzten Vortrag geschildert, dass auf der Erde zuerst ein Blut‑ bzw. Wärmesystem, dann ein Nervensystem, dann ein Drüsensystem und zuletzt die feste mineralische Einlagerung entsteht – also in umgekehrter Reihenfolge. Er sagt, das sei nur ein scheinbarer Widerspruch, denn die okkulten Tatsachen zeigen das Gegenteil: Auf der Erde erscheint zuerst das Blutsystem. Warum die Wiederholung „umgekehrt“ ist, zeigt die Akasha‑Chronik: Auf dem Alten Saturn: Anlage eines Sinnessystems. Auf der Alten Sonne: Anlage eines Drüsensystems. Auf dem Alten Mond: Anlage eines Nervensystems und auf der Erde: Hinzutreten des Blutsystems Auf der Erde wiederholt sich dies nicht schablonenhaft, sondern transformiert und umgekehrt: Das Blutsystem erscheint zuerst, dann das Nervensystem, dann das Drüsensystem und zuletzt das Sinnessystem in seiner erdengemäßen äußeren Form Rudolf Steiner erklärt dann, dass sich die Systeme nicht nacheinander entwickeln, sondern ineinander übergehend: Während das Nervensystem zunächst als eine Art Drüsensystem erscheint, bleibt vom Blut etwas zurück als spätere Anlage des Blutes. Das Blutsystem wandelt sich im zweiten Zustand teilweise in ein Nervensystem um. Beim Auftreten des Drüsensystems rücken Blut und Nerven jeweils einen Entwicklungsschritt weiter. Es geschehen fortwährend Umformungen und Transformationen. Sie sind nicht linear, nicht einfach umgekehrt, sondern eine komplexe Transformation, bei der jedes System mehrfach umgebildet wird. Nur die okkulten Tatsachen – nicht der Intellekt – zeigen die richtige Reihenfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thematisch beginnt jetzt der 6. Vortrag. Hier beschreibt Rudolf Steiner, wie sich das menschliche Bewusstsein von der alten Mondverkörperung bis zur Erde grundlegend verändert.  Der Mensch auf dem alten Mond hatte einen physischen Leib, einen Ätherleib und einen astralischen Leib - aber noch kein persönliches Ich. Sein Bewusstsein war völlig anders als das heutige: Es ist nicht individuell, sondern eingebettet in eine Art Gruppenseele. Erst auf der Erde bildet sich das Ich‑Bewusstsein, das den Menschen als eigenständige Persönlichkeit erlebt. Dieses Ich ist ein wesentliches Merkmal des Erdenmenschen. Doch diese Entwicklung geschieht schrittweise: In frühen Epochen fühlte sich der Mensch noch nicht als isoliertes Individuum, sondern als Teil einer größeren Einheit. Rudolf Steiner führt historische Beispiele für Gruppenseelen‑Bewusstsein an, wie Germanische Stämme (Cherusker, Sugambrer, Heruler, Brukterer) Damals empfand sich der Mensch zuerst als Glied seines Stammes und erst danach als individuelles Ich. Das „Ich“ bedeutete damals: Ich als Teil des Stammes, nicht „Ich als einzelne Person“. Daraus erklären sich soziale Phänomene wie Blutrache oder Familien‑ und Stammesrache, denn das Blut wurde als gemeinsames Seelenband erlebt. Vom Jüdisches Volk in der alttestamentlichen Zeit gibt es den Satz: „Ich und der Vater Abraham sind eins“. Das war Ausdruck eines Bewusstseins, das das persönliche Ich in der Ahnenlinie verankert sah. In urfernen Epochen war das Gruppenseelenhafte noch stärker: Der Mensch erinnerte sich gedächtnismäßig an die Taten seiner Vorfahren, nicht nur an die Eltern oder Großeltern, sondern über Jahrhunderte zurück, bis zum Urahn. Das individuelle Gedächtnis war ein Stammesgedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=NSZQ5fASYoU Folge 22] [Thomas] | [https://www.youtube.com/watch?v=NSZQ5fASYoU&amp;amp;t=269s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:04:29]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=k9eLO0cIjoM&amp;amp;t=68s Folge 23] [Wilfried] | [https://www.youtube.com/watch?v=k9eLO0cIjoM&amp;amp;t=130s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:01]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung (S. 118–121)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wären die Geister der Weisheit mit der Erde verbunden geblieben, hätte dies zu einer extrem beschleunigten menschlichen Entwicklung geführt (rasches Altern unmittelbar nach der Geburt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Geister der Weisheit ausschließlich die vollkommene Geistigkeit anstreben, fehlt ihnen das Interesse daran, dass der Mensch stufenweise durch Kindheit, Jugend , Erwachsenenalter und Greisenalter irdische Erfahrungen sammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die Trennung wären die physischen Körper des Menschen verkümmert oder verbrannt. Die gravierendste Folge wäre jedoch gewesen, dass die Einprägung der Liebe in die kosmische Gesamtentwicklung verborgen geblieben wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich Liebe im Kosmos entfalten kann, muss sie in ihrer niedrigsten Form (geschlechtliche Liebe) angelegt werden, um sich über verschiedene Epochen hinweg schrittweise zu höheren Formen zu erheben („Alle niedere Liebe ist Schulung für die höhere Liebe.“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhältnis zu den zukünftigen Jupiterwesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Erdenmenschen gegenwärtig von den Geistern der Weisheit geführt bzw durchdrungen werden, so werden die Menschen die auf Erden ausgebildete Liebe in einer späteren Entwicklungsphase den Jupiterwesen weitergeben („entgegenduften“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Menschen wirken zwei Strömungen: die Geister der Liebe und die Geister der Weisheit. Steiner warnt vor einer schematischen Trennung (Schablonisierung) - z. B. Zuordnung der Geistern der Weisheit nur auf das Nachtodliche und der Geistern der Liebe nur auf das Erdenleben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht eine Wechselwirkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Weisheit wirken prägend auf die menschlichen Hüllen (physischer Leib, Ätherleib, Astralleib).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Liebe wirken auf die eigentliche Individualität (Persönlichkeit) des Menschen. Einmal entwickelte Liebe bleibt dauerhaft im Wesenskern des Menschen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind wir dann stehen geblieben auf der Seite 121&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=kN3paFXaNjk&amp;amp;t=1s Folge 24] [Susanne] | [https://www.youtube.com/watch?v=kN3paFXaNjk&amp;amp;t=215s Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:35]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zusammenfassung geht es um den Text im Buch auf Seite 121 bis 125. Hier legt Rudolf Steiner zu Beginn nochmal das Augenmerk auf die Geister der Weisheit. Sie sind die Schöpfer des Lebensäther die in dem Menschenkeim den Ätherleib zur Erkraftung brachten. Hätten sie damals das Regiment am Menschen übernommen, so wäre eine solch vehemente Entwicklung eingetreten, dass der Mensch sich in einer einzigen Inkarnation vervollkommnet hätte. Die Geister der Weisheit verzichteten, gingen von der Erde weg und wurden daraufhin diejenigen, die die Erde umkreisten. Man nennt sie deshalb auch die Geister der Umlaufzeiten. Diese Umlaufzeiten waren aufeinanderfolgend und regelten die Geburt, den Tod und die Zeiten der Inkarnationen der Menschen. Für den Menschen waren diese aufeinanderfolgenden Inkarnationen wichtig, um sich langsam entwickeln zu können um aus seinen eigenen Erkenntnissen der Erdenerfahrung, die Früchte daraus selbst entwickeln zu können. Der Mensch sollte sich langsam erkraften, das Geheimnis der Liebe zu erlernen, zu erfahren. Liebe…die Liebe wird dem Sonnengeist zugesprochen und dieser Sonnengeist ist Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal zurück zu den Geistern der Weisheit:  hätten sie also nicht darauf verzichtet, den Menschen von Beginn an zu vergeistigen, wäre der Mensch in eine zu rasche Entwicklung gekommen und die Erde hätte ihre Mission nicht erfüllen können. Hätten sie die Entwicklung des Menschen dem Geist der Form überlassen, dem Jehova, wäre der Mensch mumifiziert, vertrocknet, da wäre der Mensch- im Gegenteil- zu fest mit der Erde verbunden geblieben. Als Gleichgewicht dafür kam der Christus, wodurch der Mensch dann mehr und mehr in die Lage kam, sich mit Geist zu erfüllen und seine Formgestalt langsam herauszuarbeiten. Christus, so Steiner, hat Interesse an der Individualität des einzelnen Menschen, an jeden einzelnen Menschen. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, Geschlecht, Alters, Hautfarbe, Status, kann durch die Christuskraft, die Liebes- und Lebenskraft, seine Individualität erblühen lassen. Wäre der Christus nicht auf der Erde erschienen, so wäre der Mensch böse geblieben, der Mensch hätte sich mit der Erde verbinden müssen und wäre der Materialität gänzlich verfallen. Hier verweise ich gerne noch auf sein Werk: Das Mysterium von Golgatha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Erde an dem Punkt angekommen ist, wo der Mensch sich voll vergeistigt hat, wird er eine veredelte Menschenform sein. Immer veredelter wird er werden, indem er von der Liebe immer mehr gereinigt wird. Heute schon sieht man im menschlichen Antlitz das Gute und Edle das aus seiner Seele herausströmt, man sagt vielleicht, wenn der- oder diejenige zur Türe reinkommt, dann geht die Sonne auf oder sie hat Sonne im Herzen, er hat eine tolle und warme Aura, ein sonniges Gemüt… In späteren Jahren wird sich das so weit entwickeln, dass man es schon an der äußeren Gestalt, an der Physiognomie ersehen kann. Am Ende der Erdenzeit wird das leibliche des Menschen ganz durchdrungen sein vom geistigen und wird sich abheben von denjenigen, die in der Materialität hängen geblieben sind. Dies nennt man das Jüngste Gericht oder die Auferstehung des Fleisches. Das heißt der Mensch wird auferstehen mit einer unzerstörbaren geistig -physischen Formgestalt. Die veredelte Frucht seines einstig irdischen Fleisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=O2yjHSJ7dJg Folge 25] [Elke] [https://www.youtube.com/watch?v=O2yjHSJ7dJg&amp;amp;t=191s | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:03:11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung von S. 125 Mitte bis S. 129 oben: Es gibt in der Erdenentwicklung ein Gleichgewicht der geistigen Kräfte, nämlich das Gleichgewicht zwischen den Geistern der Form und den Geistern der Umlaufszeiten (Lichtgeister). Durch das Wirken des Christus-Prinzips seit dem Mysterium von Golgatha würde die Erde eigentlich einem harmonischen Aufstieg entgegengehen. So einfach ist das aber nicht. Es gibt einige Wesenheiten, luziferische Geister, die die volle Reife der Weisheit nicht erreicht haben und sie wollten ihr Wirken nicht an die Strömung der Liebe übergeben, sondern Weisheit in die Menschheit einströmen lassen. Ihre Wirkung ist aber dennoch fruchtbar, denn sie bringen dem Menschen die Freiheit der Persönlichkeit, also die moralische Wahlfähigkeit zwischen Gut und Böse. Es gibt also die Geister der Umlaufszeiten: Sie führen die Individualität durch die Inkarnationen. Und dann gibt es Geister der Liebe unter Führung des Christus-Prinzips, das die Individualität darauf vorbereitet, in ein zukünftiges Reich der Liebe überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden charakterisiert RS dieses Reich der Liebe: Er meint, es sei ein Irrtum, zu glauben, dass das Wohl des Einzelnen unabhängig vom Wohl der anderen sei. Das wird vor allem im Jupiterzustand der Erdentwicklung gelten. Das Christentum bereitet diese Einsicht vor. Die Liebe hat sich so entwickelt, dass Gemeinsamkeit entstand durch Blutsverwandtschaft entstand. Sie hat den Egoismus überwunden. Das Christentum aber entzündet eine Liebe, die nicht mehr an das Blut gebunden ist. Jeder Mensch erkennt im anderen den geistigen Verwandten, unabhängig von Abstammung. Darauf weist das Wort im Matthä. Ev. hin: „Wer nicht verlässt Vater und Mutter, Weib und Kind, Bruder und Schwester, der kann nicht mein Jünger sein.“ (Matthäus 19,5) Aber die Hinentwicklung der Menschheit zu einem höheren Zustand verläuft nicht linear, sondern in evolutionären Zyklen. RS beschreibt diese Entwicklung anhand von sechs aufeinanderfolgenden Epochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Altindische (brahmanische) Kultur: Sucht die spirituelle Erlösung in der Flucht vor der Materialität und der Nichtanerkennung der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Altpersische Kultur: Erkennt die Materie als widerstrebende Kraft an, die der Mensch durch seine Arbeit bezwingen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ägyptisch-chaldäisch-babylonische Kultur: Durchdringt die Materie mit Intelligenz. Natur und Kosmos (z. B. Sternenweisheit bei den Pyramiden) werden geometrisch und geistig in der irdischen Welt abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Griechisch-Lateinische Kultur: Der Mensch prägt der Materie sein eigenes Abbild auf. Dies zeigt sich in der griechischen Kunst (Schönheit der Persönlichkeit) und durch die römischen Kultur kommt der Rechtsbegriff der Persönlichkeit dazu. Wahrscheinlich hat jemand RS eine kritische Frage gestellt: Dass es schon lange Rechtsbegriffe gibt, wie z. B. das Gesetzbuch des Hammurabi. Es ist aber nicht zu vergleichen mit römischem Recht, denn die Hammurabi-Gesetzgebung stand ganz im Zeichen einer Theokratie, hat noch ganz suggestiv auf das Astralische des Menschen gewirkt, während das römische Recht ein ganz neues Element in der Menschheitsentwicklung ist, nämlich die Hinwendung zum Egoismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Germanische Kultur (Gegenwart): Markiert den tiefsten Punkt der Inkarnation in die Materie, was sich in der Beherrschung der Naturkräfte und den Triumphen der Technik äußert. Dieser Tiefpunkt ist bereits leicht überschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Als zukünftige Kultur wird ein neuer Zyklus entstehen, sobald die Menschheit die Inhalte der Theosophie vollständig verinnerlicht und ergriffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Kulturepoche erreicht einen Höhepunkt, verfällt in Dekadenz und wird von einer neuen Phase abgelöst, die den Menschen tiefer mit der Materie verbindet und ihn daraus wieder emporhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=kH712LF-bL0 Folge 26] [Gabriele] [https://www.youtube.com/watch?v=kH712LF-bL0&amp;amp;t=124s&amp;amp;pp=0gcJCWMAwfN6Pr3D | Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:02:04]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch S.129 oben bis Ende S.131 / pdf S.113 unten bis Ende S.116 Da der Rest des 6. Vortrags nur noch 3 Seiten umfasste, gehe ich nochmals etwas zurück und bringe einige Aussagen Rudolf Steiners, die mir wichtig erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.  Zurückgebliebene Geister, die aus eigener Entscheidung die Reife der Weisheitsentwicklung nicht erlangt hatten, haben trotzdem bzw. gerade dadurch einen wichtigen Beitrag zur Mensch-heitsentwicklung geleistet. Sie haben den Menschen die Freiheit gebracht. Das Christus-Prinzip hat die Liebe gebracht. Die zurückgebliebenen Geister, die sog. luziferischen Geister haben die Freiheit der Persönlichkeit gebracht. Das bedeutet, dem Menschen wurde es dadurch möglich, sich zwischen Gut und Böse zu entscheiden. Und das ist doch eine ganz wichtige Entwicklung, wie ich finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.   Ein weiterer Punkt, den ich erinnern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt: &#039;&#039;„…es ist ein gründlicher Irrtum verbreitet, dass das Wohl und Heil der einzelnen Persönlichkeit möglich sei ohne das Wohl und Heil aller anderen Persönlichkeiten der Erde.“&#039;&#039; Rudolf Steiner sagt sogar: &#039;&#039;…so wie wir heute leben, der Einzelne auf Kosten der andere lebt…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft bringt Menschen hervor, die sich zur vollen Gemeinschaft des Geistes entwickeln. Das heißt, die Menschen werden wissen, dass ihr Wohl nicht &#039;&#039;ohne&#039;&#039; das Wohl der anderen möglich sein wird. Zugegeben, beginnt es verstärkt auf dem Jupiter. Aber der Same ist bereits gelegt. Wir können daraus schließen, dass die Entwicklung wohl nicht zu den einfachsten Aufgaben der Menschen gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir kommt hierbei der Zusammenhang zur Dreigliederung des sozialen Organismus von Rudolf Steiners, die wichtig ist und kommen soll, besser: kommen &#039;&#039;muss&#039;&#039;. Bei der Gelegenheit möchte ich erwähnen. In unserer Zeit gibt es in Südafrika in den Bantu-sprachen (Zulu und Xhosa) die Philosophie, die ich erwähnenswert finde, auch wenn sie nicht bei Rudolf Steiner zu finden ist. „Umuntu Ngumuntu Ngabantu.“ / „&#039;&#039;I am, because we are.“&#039;&#039; Erzbischof Desmond Tutu drückt das Prinzip der Verbundenheit so aus: &#039;&#039;„&#039;&#039;Ubuntu bedeutet: &#039;&#039;Meine Menschlichkeit ist untrennbar mit der deinen verbunden. Wir können nur gemeinsam Mensch sein.“&#039;&#039; „Ein Mensch mit Ubuntu … besitzt eine sichere Gewissheit, die aus dem Wissen stammt, einem größeren Ganzen anzugehören.“ Taten haben Auswirkungen auf die Mitmenschen. Deshalb trägt jeder Einzelne Verantwortung für das Wohl der Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.  Eine weiter Erinnerung von Rudolf Steiner: &#039;&#039;„Das Christentum hat nun die Aufgabe, in den Menschen diejenige Liebe zu entzünden, die nicht mehr an das Blut gebunden ist, das heißt, sie sollen die reine Liebe finden lernen…“&#039;&#039;  Wo vormals die Blutsverwandtschaft die Menschen aneinanderband, so wird dies in Zukunft keine Bedeutung mehr haben. Das alles vollzieht sich in Zyklen, möglicherweise mit Aufstieg und Dekadenz von Kultur(en). Das heißt aber nicht, dass wir genug Zeit haben bzw. uns Zeit lassen können. Ich fasse es so auf bzw. würde eher sagen, dass es an der Zeit ist, heute damit zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.  Eine weitere Aussage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltengange wirken zusammen das Christus-Prinzip und die luziferischen Geister. Auch wenn am Anfang des Christentums das luziferische Prinzip ausgeschlossen wurde. Also keine Freiheit. Rudolf Steiner vermittelt zuversichtlich: &#039;&#039;„Die Menschheit wird schon wieder dazu kommen, sich die Freiheit zu erobern in der vollen Hingabe an das Christus-Prinzip…“&#039;&#039; Er ergänzt, dass das Christus-Prinzip so umfassend ist, dass es nur auf der Stufe der höchsten Weisheit erfasst werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ein Blick zurück in die vorchristlichen Zeiten. Die damals gelebten Religionen waren eine Vorbereitung für das Christentum. Diese Religionen (Inder, Perser) waren allesamt geeignet für das betreffende Volk, das sie hervorgebracht hat. Es waren Stammes- und Rassenreligionen, denn die damaligen Völker waren mehr oder minder in einer Gruppenseele verbunden. Die Menschheitsentwicklung erhält mit der Christus-Religion ein bis dahin nicht dagewesenes Element. Der damalige geltende Satz: &#039;&#039;„Ich und der Vater Abraham sind eins“&#039;&#039; verliert seine Gültigkeit (da keine Gruppenseelen mehr). Neu ist nun, dass sich jede Seele, die in jeder Persönlichkeit wohnt, mit dem &#039;&#039;ewigen Weltengrunde&#039;&#039; eins fühlen kann/soll. So heißt es nun im Christentum: &#039;&#039;„Ich und der Vater sind eins“.&#039;&#039; Der Vater ist der Weltengrund. Rudolf Steiner gibt noch einen Unterscheidungshinweis. Das Alte Testament beginnt mit den Worten: &#039;&#039;„Am Anfang war das Licht“.&#039;&#039; Das war etwas äußerlich Sichtbares. Das Physische wurde als eine Offenbarung des Lichtes aufgefasst. Mit dem Christentum kam das Neue Testament und da heißt es: &#039;&#039;„Im Urbeginne war das Wort!“&#039;&#039;  Und das Wort kommt aus dem Inneren des Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner weist darauf hin, dass das Christentum keine Stammesreligion ist, sondern eine Menschheitsreligion. Er sagt: &#039;&#039;„Daher hat das Christentum begonnen als Religion, denn die Mensch-heit war auf Religion gebaut. Religion aber ist etwas, was im Laufe der Menschheitsentwickelung abgelöst werden muß durch Weisheit, durch Erkenntnis. Insofern Religion auf Glauben gebaut ist und nicht von der vollen Erkenntnis durchglüht ist, ist sie etwas, was im Laufe des Menschheitsfort-schrittes abgelöst werden muß. Und während der Mensch früher glauben mußte, um zum Wissen zu kommen, wird in Zukunft volle Erkenntnis leuchten, und der Mensch wird wissen und von da aus aufsteigen zur Anerkennung der höchsten geistigen Welten. Von der Religion entwickelt sich die Menschheit zu der von der Liebe wieder durchglühten Weisheit. Erst Weisheit, dann Liebe, dann von der Liebe durchglühte Weisheit.“&#039;&#039; Rudolf Steiner sagt, dass keine Religion bleiben wird, die auf bloßem Glauben gebaut ist. Das Christentum wird bleiben. Die Rosenkreuzerweisheit besagt: … das Christentum ist größer als alle Religion, ja größer als das religiöse Prinzip selbst. Das Christentum wird Weisheitsreligion werden. Zur Vorbereitung hilft den Menschen dabei die Geisteswissenschaft. Das, was als Christentum die Menschen erfüllt, wird noch sein, wenn die Menschenseelen hinausgewachsen sind über alles bloße religiöse Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Zusammenfassung, LK GA 102, 2026 00:00:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen aus dem Lesekreis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
angesprochen in den jeweiligen Vorträgen, die sich aus dem Gespräch ergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rosa, Hartmut:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** Unverfügbarkeit, Suhrkamp TB,   ISBN 978-3518471005&lt;br /&gt;
** Situation und Konstellation: Vom Verschwinden des Spielraums | Warum uns die Energie ausgeht, ISBN 978-3518588338&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Behrendt, Joachim Ernst&#039;&#039;&#039; - Nada Brahma: Die Welt ist Klang | suhrkamp TB, ISBN 3518458957&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gardner, Andrea&#039;&#039;&#039; - Ändere deine Worte und du änderst deine Welt, TB &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 9783899017021&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, Michael Debus [Nachwort] - Die Wochensprüche des anthroposophischen Seelenkalenders im Doppelstrom der Zeit beider Hemisphären: Synoptische Ausgabe, ISBN-13 978-3727452598&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Lesekreis erwähnte Vorträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 17. Folge: &#039;&#039;&#039;Glöckler, Michaela&#039;&#039;&#039; - Rudolf Steiner und die abendländische Esoterik&#039;&#039;&#039;:&#039;&#039;&#039;  https://www.youtube.com/watch?v=clRVIXVn0VE&amp;amp;t=153s&lt;br /&gt;
* 19. Folge: &#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039;, 2026: Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0    oder Transkript [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|https://de.anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026#top]]    min 00:37:13&lt;br /&gt;
* 28. Folge: &#039;&#039;&#039;Sergei Prokofjew&#039;&#039;&#039;, Das Rätsel des menschlichen Ich: Eine anthroposophische Betrachtung, ISBN-13978-3723514924, Goetheanum-Verlag    min 00:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unser Fokus in der sozialen Kommunikation ==&lt;br /&gt;
siehe [[Online Lesekreise|https://de.anthro.world/Online_Lesekreise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32821</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-30T18:55:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Literaturhinweis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für alle Mal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumran Rollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen Rom treuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]  [[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Geburtsort einer Sache ziehen die mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte ein. Sie inspirieren alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ist es Augustus gelungen, trotz militärischer Niederlage in diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren? 00:50:24 ===&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und da ist folgendes Bild aufgetaucht: Als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt - gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 ===&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:52:52  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein - Hitler will Deutschland in den Untergang führen! Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben - verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation - aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus - äußerlich betrachtet haben die Römer verloren, von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist, Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Judäa, war Legionär im Heer des Germanicus 00:54:41 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung: Der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz. Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Statthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm: „&#039;&#039;Mein Reich ist nicht von dieser Welt”&#039;&#039;. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien. Da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als „ein Reich nicht von dieser Welt”, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgänger Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, &#039;&#039;„Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen”&#039;&#039;? Und was sagt der Sonnenheld: „D&#039;&#039;u hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre”&#039;&#039;. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft: Die Grenzen der eigenen Macht zu erleben. Und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man mal das dazu nimmt, ja - ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das Übliche, was man gewohnt ist, ja - der wäscht seine Hände in Unschuld und so - mag ja alles stimmen. Aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie merken, Fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten - Varus, Augustus und Pontius Pilatus - wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine vergleichende Zeitachse: Die Ereignisse in Palästina und Germanien in Zusammenhang gebracht 00:58:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusale. Und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren: Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum - wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren - das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein. Und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt. Der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Auge opfernd, Verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im Fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten. Trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazaret. Und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth - die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als „Siegfried” nach Germanien in das Weserland. Der andere, der Flavus, bleibt in Rom und „hat sein Auge geopfert” durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann. Aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 nach Christi Geburt: Die Geschichte im Fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen. Und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweihung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben - Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung, divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein … „&#039;&#039;überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier weiter 01:07:40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminius-Deutschen und dem Flavus-Deutschen. Der Arminius-Deutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat. Der Flavus-Deutsche war die tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst. Denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im Fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben … die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus: An der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer - Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich, Germane und toll. Und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser - dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde. Der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte „Tussi” - daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehelicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird „Siegfried” Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind. Und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinem Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung. Aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, das sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und seinem Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen - Vidar - da steckt auch der „Widder” drin, wieder zu vereinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt: Fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das stumme Wirken des deutschen Genius: Rudolf Steiners Arminius-Impuls und das spirituelle Vermächtnis an Helmuth von Moltke 01:13:07 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir - und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend - zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war: Warum schweigt Steiner? Warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen? Und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann. Die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert. Und da hat er gemerkt, dass der Kaiser - wir können sagen, der dekadente Arminius-Deutsche - dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben. Der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. … hat der abgedankt. Das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropas an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen … Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet: Folge mir! Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.”&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse. Und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den Externsteinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;Was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben.”&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis um Steiners Schweigen: Man kann die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel wahrnehmen, was durch Rudolf Steiner selbst wirkte 01: ===&lt;br /&gt;
Also Rudolf Steiner sagt: Das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen. Und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend. Nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte. Weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann. Und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksammachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verführung durch Extreme, politische Ideenlosigkeit und Rudolf Steiners Impuls für Mitteleuropa 01:19:58 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant - heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker … wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen. Aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen. Man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter. Und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt - der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann - denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. „&#039;&#039;Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen” …&#039;&#039; denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] jeder &#039;&#039;&#039;Doppelgänger&#039;&#039;&#039; hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt!” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:19:58 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg als Zeuge der beiden michaelischen Gesten erlebte innerlich den Genius mit der Fackel, der den geografischen Doppelgänger verwandelt 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen - das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise. Was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli [1944] durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben. Aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden. Und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen. Und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen: „&#039;&#039;Es lebe das heilige Deutschland!”&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeli-Epistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen „winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt”, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft: „Es lebe das heilige Deutschland!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt. Und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist. Weil was sagt Steiner über diesen Genius? Das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas - bitte nicht deutschtümmelnd, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa. Es ist nicht Deutschland im Sinne von „Deutsch“, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, „&#039;&#039;der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben”&#039;&#039;. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt - es lebe das heilige Deutschland - da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen … von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin. Und Stauffenberg - Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist. Das habe ich weder gesagt noch denke ich das. Aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimelt - hier eine bessere Aufnahme habe ich nicht - hier auch dargestellt. Da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein. Ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild. Auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwandlung des geografische Doppelgängers in Mitteleuropa in ein Gralswesen, um mit der Inkarnation Ahrimans fertig zu werden 01:26:53 ===&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]    [[Meditation]]    [[Doppelgänger]]   [[Heiliger Gral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…]um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden […] wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:26:53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...........................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse - eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen: Ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans. Und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der „will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht”, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln. Weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich - die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32817</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32817"/>
		<updated>2026-09-30T15:53:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweihung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]  [[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Geburtsort einer Sache ziehen die mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte ein. Sie inspirieren alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ist es Augustus gelungen, trotz militärischer Niederlage in diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren? 00:50:24 ===&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und da ist folgendes Bild aufgetaucht: Als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt - gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 ===&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:52:52  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein - Hitler will Deutschland in den Untergang führen! Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben - verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation - aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus - äußerlich betrachtet haben die Römer verloren, von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist, Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Judäa, war Legionär im Heer des Germanicus 00:54:41 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung: Der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz. Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Statthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm: „&#039;&#039;Mein Reich ist nicht von dieser Welt”&#039;&#039;. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien. Da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als „ein Reich nicht von dieser Welt”, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgänger Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, &#039;&#039;„Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen”&#039;&#039;? Und was sagt der Sonnenheld: „D&#039;&#039;u hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre”&#039;&#039;. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft: Die Grenzen der eigenen Macht zu erleben. Und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man mal das dazu nimmt, ja - ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das Übliche, was man gewohnt ist, ja - der wäscht seine Hände in Unschuld und so - mag ja alles stimmen. Aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie merken, Fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten - Varus, Augustus und Pontius Pilatus - wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine vergleichende Zeitachse: Die Ereignisse in Palästina und Germanien in Zusammenhang gebracht 00:58:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusale. Und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren: Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum - wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren - das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein. Und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt. Der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Auge opfernd, Verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im Fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten. Trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazaret. Und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth - die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als „Siegfried” nach Germanien in das Weserland. Der andere, der Flavus, bleibt in Rom und „hat sein Auge geopfert” durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann. Aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 nach Christi Geburt: Die Geschichte im Fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen. Und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweihung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben - Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung, divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein … „&#039;&#039;überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier weiter 01:07:40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminius-Deutschen und dem Flavus-Deutschen. Der Arminius-Deutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat. Der Flavus-Deutsche war die tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst. Denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im Fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben … die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus: An der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer - Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich, Germane und toll. Und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser - dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde. Der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte „Tussi” - daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehelicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird „Siegfried” Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind. Und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinem Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung. Aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, das sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und seinem Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen - Vidar - da steckt auch der „Widder” drin, wieder zu vereinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt: Fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das stumme Wirken des deutschen Genius: Rudolf Steiners Arminius-Impuls und das spirituelle Vermächtnis an Helmuth von Moltke 01:13:07 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir - und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend - zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war: Warum schweigt Steiner? Warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen? Und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann. Die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert. Und da hat er gemerkt, dass der Kaiser - wir können sagen, der dekadente Arminius-Deutsche - dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben. Der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. … hat der abgedankt. Das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropas an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen … Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet: Folge mir! Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.”&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse. Und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den Externsteinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;Was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben.”&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis um Steiners Schweigen: Man kann die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel wahrnehmen, was durch Rudolf Steiner selbst wirkte 01: ===&lt;br /&gt;
Also Rudolf Steiner sagt: Das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen. Und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend. Nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte. Weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann. Und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksammachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verführung durch Extreme, politische Ideenlosigkeit und Rudolf Steiners Impuls für Mitteleuropa 01:19:58 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant - heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker … wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen. Aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen. Man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter. Und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt - der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann - denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. „&#039;&#039;Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen” …&#039;&#039; denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] jeder &#039;&#039;&#039;Doppelgänger&#039;&#039;&#039; hat immer nur eine Botschaft: Verwandle mich in eine lichte Gestalt!” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:19:58 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg als Zeuge der beiden michaelischen Gesten erlebte innerlich den Genius mit der Fackel, der den geografischen Doppelgänger verwandelt 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen - das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise. Was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli [1944] durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben. Aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden. Und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen. Und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen: „&#039;&#039;Es lebe das heilige Deutschland!”&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeli-Epistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen „winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt”, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft: „Es lebe das heilige Deutschland!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt. Und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist. Weil was sagt Steiner über diesen Genius? Das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas - bitte nicht deutschtümmelnd, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa. Es ist nicht Deutschland im Sinne von „Deutsch“, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, „&#039;&#039;der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben”&#039;&#039;. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt - es lebe das heilige Deutschland - da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen … von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin. Und Stauffenberg - Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist. Das habe ich weder gesagt noch denke ich das. Aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimelt - hier eine bessere Aufnahme habe ich nicht - hier auch dargestellt. Da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein. Ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwandlung des geografische Doppelgängers in Mitteleuropa in ein Gralswesen, um mit der Inkarnation Ahrimans fertig zu werden 01:26:53 ===&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]    [[Meditation]]    [[Doppelgänger]]   [[Heiliger Gral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…]um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden […] wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 01:26:53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...........................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse - eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen: Ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans. Und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der „will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht”, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln. Weil wie im Parzival die Kundr,i der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt: Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme - dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32816</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32816"/>
		<updated>2026-09-29T20:04:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Das Geheimnis um Steiners Schweigen: Man kann die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel  wahrnehmen, was durch ihn wirkte 01: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]  [[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Geburtsort einer Sache ziehen die mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte ein. Sie inspirieren alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ist es Augustus gelungen, trotz militärischer Niederlage in diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren? 00:50:24 ===&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und da ist folgendes Bild aufgetaucht: Als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt - gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 ===&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:52:52  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein - Hitler will Deutschland in den Untergang führen! Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben - verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation - aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus - äußerlich betrachtet haben die Römer verloren, von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist, Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Judäa, war Legionär im Heer des Germanicus 00:54:41 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung: Der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz. Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Statthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm: „&#039;&#039;Mein Reich ist nicht von dieser Welt”&#039;&#039;. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien. Da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als „ein Reich nicht von dieser Welt”, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgänger Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, &#039;&#039;„Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen”&#039;&#039;? Und was sagt der Sonnenheld: „D&#039;&#039;u hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre”&#039;&#039;. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft: Die Grenzen der eigenen Macht zu erleben. Und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man mal das dazu nimmt, ja - ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das Übliche, was man gewohnt ist, ja - der wäscht seine Hände in Unschuld und so - mag ja alles stimmen. Aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie merken, Fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten - Varus, Augustus und Pontius Pilatus - wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine vergleichende Zeitachse: Die Ereignisse in Palästina und Germanien in Zusammenhang gebracht 00:58:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusale. Und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren: Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum - wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren - das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein. Und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt. Der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Auge opfernd, Verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im Fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten. Trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazaret. Und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth - die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als „Siegfried” nach Germanien in das Weserland. Der andere, der Flavus, bleibt in Rom und „hat sein Auge geopfert” durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann. Aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 nach Christi Geburt: Die Geschichte im Fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen. Und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweihung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben - Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung, divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein … „&#039;&#039;überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier weiter 01:07:40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminius-Deutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat. Der Flavus-Deutsche war die tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst. Denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im Fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben … die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus: An der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer - Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich, Germane und toll. Und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser - dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde. Der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte „Tussi” - daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehelicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird „Siegfried” Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind. Und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinem Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung. Aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, das sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und seinem Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen - Vidar - da steckt auch der „Widder” drin, wieder zu vereinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt: Fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das stumme Wirken des deutschen Genius: Rudolf Steiners Arminius-Impuls und das spirituelle Vermächtnis an Helmuth von Moltke 01:13:07 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir - und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend - zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war: Warum schweigt Steiner? Warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen? Und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann. Die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert. Und da hat er gemerkt, dass der Kaiser - wir können sagen, der dekadente Arminius-Deutsche - dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben. Der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. … hat der abgedankt. Das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropas an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen … Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet: Folge mir! Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.”&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse. Und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den Externsteinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;Was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben.”&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis um Steiners Schweigen: Man kann die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel wahrnehmen, was durch Rudolf Steiner selbst wirkte 01: ===&lt;br /&gt;
Also Rudolf Steiner sagt: Das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen. Und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend. Nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte. Weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann. Und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksammachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiter 01:20:12 Überschrift!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen. Aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter. Und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32815</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-29T20:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]  [[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Geburtsort einer Sache ziehen die mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte ein. Sie inspirieren alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ist es Augustus gelungen, trotz militärischer Niederlage in diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren? 00:50:24 ===&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und da ist folgendes Bild aufgetaucht: Als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt - gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 ===&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:52:52  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein - Hitler will Deutschland in den Untergang führen! Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben - verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation - aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus - äußerlich betrachtet haben die Römer verloren, von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist, Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Judäa, war Legionär im Heer des Germanicus 00:54:41 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung: Der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz. Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Statthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm: „&#039;&#039;Mein Reich ist nicht von dieser Welt”&#039;&#039;. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien. Da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als „ein Reich nicht von dieser Welt”, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgänger Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, &#039;&#039;„Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen”&#039;&#039;? Und was sagt der Sonnenheld: „D&#039;&#039;u hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre”&#039;&#039;. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft: Die Grenzen der eigenen Macht zu erleben. Und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man mal das dazu nimmt, ja - ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das Übliche, was man gewohnt ist, ja - der wäscht seine Hände in Unschuld und so - mag ja alles stimmen. Aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie merken, Fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten - Varus, Augustus und Pontius Pilatus - wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine vergleichende Zeitachse: Die Ereignisse in Palästina und Germanien in Zusammenhang gebracht 00:58:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusale. Und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren: Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum - wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren - das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein. Und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt. Der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Auge opfernd, Verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im Fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten. Trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazaret. Und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth - die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als „Siegfried” nach Germanien in das Weserland. Der andere, der Flavus, bleibt in Rom und „hat sein Auge geopfert” durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann. Aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 nach Christi Geburt: Die Geschichte im Fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen. Und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweihung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben - Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung, divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein … „&#039;&#039;überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier weiter 01:07:40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminius-Deutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat. Der Flavus-Deutsche war die tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst. Denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im Fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben … die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus: An der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer - Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich, Germane und toll. Und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser - dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde. Der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte „Tussi” - daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehelicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird „Siegfried” Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind. Und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinem Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung. Aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, das sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und seinem Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen - Vidar - da steckt auch der „Widder” drin, wieder zu vereinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt: Fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das stumme Wirken des deutschen Genius: Rudolf Steiners Arminius-Impuls und das spirituelle Vermächtnis an Helmuth von Moltke 01:13:07 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir - und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend - zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war: Warum schweigt Steiner? Warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen? Und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann. Die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert. Und da hat er gemerkt, dass der Kaiser - wir können sagen, der dekadente Arminius-Deutsche - dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben. Der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. … hat der abgedankt. Das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropas an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen … Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet: Folge mir! Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.”&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse. Und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den Externsteinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;Was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben.”&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis um Steiners Schweigen: Man kann die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel  wahrnehmen, was durch ihn wirkte 01: ===&lt;br /&gt;
Also Rudolf Steiner sagt: Das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen. Und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend. Nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte. Weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann. Und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksammachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiter 01:20:12 Überschrift!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen. Aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter. Und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32814</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-29T15:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
[[Doppelgänger]]  [[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Geburtsort einer Sache ziehen die mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte ein. Sie inspirieren alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ist es Augustus gelungen, trotz militärischer Niederlage in diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren? 00:50:24 ===&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und da ist folgendes Bild aufgetaucht: Als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt - gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht siegen, sondern Deutschland in den Untergang führen - durch den Einzug der Doppelgängerkräfte 00:52:52 ===&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:52:52  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Corps gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat: Der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein - Hitler will Deutschland in den Untergang führen! Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben - verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation - aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus - äußerlich betrachtet haben die Römer verloren, von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist, Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Judäa, war Legionär im Heer des Germanicus 00:54:41 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung: Der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz. Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Statthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm: „&#039;&#039;Mein Reich ist nicht von dieser Welt”&#039;&#039;. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien. Da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als „ein Reich nicht von dieser Welt”, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgänger Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, &#039;&#039;„Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen”&#039;&#039;? Und was sagt der Sonnenheld: „D&#039;&#039;u hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre”&#039;&#039;. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft: Die Grenzen der eigenen Macht zu erleben. Und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man mal das dazu nimmt, ja - ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das Übliche, was man gewohnt ist, ja - der wäscht seine Hände in Unschuld und so - mag ja alles stimmen. Aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie merken, Fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten - Varus, Augustus und Pontius Pilatus - wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine vergleichende Zeitachse: Die Ereignisse in Palästina und Germanien in Zusammenhang gebracht 00:58:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusale. Und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren: Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum - wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren - das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein. Und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt. Der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Auge opfernd, Verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im Fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten. Trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 nach Christi Geburt: Die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazaret. Und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth - die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als „Siegfried” nach Germanien in das Weserland. Der andere, der Flavus, bleibt in Rom und „hat sein Auge geopfert” durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann. Aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 nach Christi Geburt: Die Geschichte im Fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen. Und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urwunde Mitteleuropas: Einswerdung und Entzweihung. Wenn höheres und niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben - Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung, divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein … „&#039;&#039;überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier weiter 01:07:40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im Fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitu: An der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich, Germane und toll. Und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte „Tussi” - daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird „Siegfried” Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind. Und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinem Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung. Aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, das sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und seinem Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt: Fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32811</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-28T20:01:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Der zweite Protagonist Augustus und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus, der zweite Protagonist und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Doppelgänger  Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiter 00:50:24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32810</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-28T20:00:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesem Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen … da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann den Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann in der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs. Und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese vier Parameter hat man, ja, wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage - warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt - wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Hauptdarsteller in der Varusschlacht: 1. Varus, Berater von Herodes, verstrickt in den bethlehemitischen Kindesmord 00:40:41 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im Fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses. Und was wenige wissen, das weiß man von dem jüdischen Historiker Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten. Hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäus-Evangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, Fünftes Evangelium oder Matthäus, die Heiligen Drei Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden. Und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden. Und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherrn kennen, der die Externsteine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des Fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der Externsteine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die Externsteine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist Augustus und der geografische Doppelgänger. Eine Frage an die Kosmische Intelligenz 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Doppelgänger  Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein […] Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..........................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils Fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias. Man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das - Lukas, auch Inhalt des Fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen. Und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und dem Fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt? Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell. Eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar. Was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig. Ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann das ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert: Der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig den Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein - kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, „Deutschland” heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert. Und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands. Und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger - erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Mai-Krawallen. Alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band - ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden - weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie. Die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht … &#039;&#039;überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen … überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&#039;&#039; Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotierten, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt - aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiter 00:50:24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht? Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, Fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32808</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-28T15:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Literaturhinweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier weiter 00:39:30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32807</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32807"/>
		<updated>2026-09-28T15:22:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte 00:38:25 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten werden konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier weiter 00:39:30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32806</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-28T15:20:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Auch im Dritten Reich gab es keine Arminius-Begeisterung 00:15:27 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es kein Interesse an Arminius 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier weiter 00:39:30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32805</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-28T15:20:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Der Verrat 00:25:15 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es keine Arminius-Begeisterung 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit vier Parametern den Fragen auf die Spur kommen: Historische Zeitzeugnisse, archäologische Ausgrabungen, Sagen und Mythen, sowie die Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft 00:30:01 ===&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz! Die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix. Warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche. Aber ich habe mal gehört: Die KI - da gibt es was Unterschiedliches. Es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen. Die kosmische Intelligenz! Und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter. Man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter - je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken - muss man zusammenfügen. Vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker. Hundert Jahre danach, allen voran Tacitus, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet. Das ist die eine Quelle, das eine Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine andere. Da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle. Das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann … wer das Thema weiter verfolgen will, ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, &#039;&#039;Theodor Fuchs&#039;&#039; im Urachhaus Verlag: „&#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas.&#039;&#039;&amp;quot; Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen. Und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist. Und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute. Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner. Während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden. Grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt. Dann heißt es bei ihm … &#039;&#039;schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen&#039;&#039; - und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen anderen Weg - ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben. Das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glossareinträge zu [[Siegfried]]   [[Menschenweihehandlung]]   [[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried - dritter Teil, Ring des Nibelungen - gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus. Ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Barden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
................................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Gesten des Drachenkämpfers Siegfried finden sich in michaelischer Form in der Michaeli-Epistel der Christengemeinschaft wieder 00:36:25 ===&lt;br /&gt;
In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören. Dann heißt es ja … wer ihn … über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, … &#039;&#039;wer ihn schaute vor Jahren, erblickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt&#039;&#039;. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, … &#039;&#039;sieht die Hand zum Wink gestaltet&#039;&#039;, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? - Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten. Das haben sie auch im Nibelungenlied. Da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird. Und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried war der höchste Eingeweihte der nordischen Völker (Rudolf Steiner). Arminius musste sich läutern, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte 00:38:25 ===&lt;br /&gt;
[[Einweihung]]      [[Rudolf Steiner]]   [[Siegfried]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der […] den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
............................................................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt. Und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den Externsteinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier weiter 00:39:30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fuchs, Theodor&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Arminius und die Externsteine - der Kampf um die Geistesfreiheit Europas&#039;&#039;, Urachhaus Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<title>Siegfried</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Artikel oben}} __TOC__ {{Anthrowiki.at|Siegfried}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Siegfried, der Drachentöter, in nordischen Sagen auch Sigurd genannt, ist eine Gestalt der germanischen bzw. nordischen Mythologie, der namentlich in der Nibelungensage eine zentrale Rolle spielt.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;  == Glossar ==  {{Artikel unten}}“&lt;/p&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Siegfried}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Siegfried, der Drachentöter, in nordischen Sagen auch Sigurd genannt, ist eine Gestalt der germanischen bzw. nordischen Mythologie, der namentlich in der Nibelungensage eine zentrale Rolle spielt.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32803</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32803"/>
		<updated>2026-09-27T14:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Die Varusschlacht, gesehen als die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht - die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es keine Arminius-Begeisterung 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, vor der Schlacht die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius - man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen. Und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat 00:25:15 ===&lt;br /&gt;
Und dann - die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert. Und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist - da waren die Befehle längst gegeben - diese berühmte Szene in seinem Stück „&#039;&#039;Die Hermannsschlacht&#039;&#039;”, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken. Der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkapp. Ja, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen. Wie bitte? Der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben … der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban? Das kann der sich nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein tödlicher Fehler. Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute - drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen. Alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte „agmen pilatum” gewählt haben. Das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Waffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September - es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht - müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann - man kann es nicht anders sagen - niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern. Und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das dem Augustus mitzuteilen. Und dann dieser berühmte Satz: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!” Und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer! Die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt - und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten. Aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hierher 00:30:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Parameter der Untersuchung 00:30:22 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz, die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix, warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche, aber ich habe mal gehört, die KI gibt es was unterschiedliches, es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen, die kosmische Intelligenz und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter, man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter, je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken, muss man zusammenfügen, vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker, hundert Jahre danach, Alemphoran Tacitus &#039;&#039;[?]&#039;&#039;, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet, das ist die eine Quelle, das eine Parameter. Da gibt es eine andere, da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle, das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann, wer das Thema weiter verfolgen will. Ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, Theodor Fuchs im Urachhaus Verlag, Arminius und die Externsteine, der Kampf um die Geistesfreiheit Europas. Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Baden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried, dritter Teil, Ring des Nibelungen, gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus, ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner, während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden, grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt, dann heißt es bei ihm, schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. Und diesen anderen Weg, ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben, das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören, dann heißt es ja, wer ihn über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, wer ihn schaute vor Jahren, er blickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten, das haben sie auch im Nibelungenlied, da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den externen Steinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen, um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
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		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32802</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-27T14:15:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Zwei Fragen: Steiners Schweigen ... 00:11:20 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht, gesehen als die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frage bleibt offen, warum Rudolf Steiner nicht über Arminius gesprochen hat 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist - dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat? Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt! Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal - bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht obe: &#039;&#039;„Deutsche Einigkeit, meine Stärke – Meine Stärke, Deutschlands Macht&amp;quot;&#039;&#039; - gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg - die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1: Würde des Menschen ist unantastbar. Ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken. Aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland. Und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat - 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er - wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind. Und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Kristiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem Fünften Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht - andeutungsweise indirekt und Fünftes Evangelium zusammen. Ansonsten schweigt er darüber. Und keiner fragt! Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben? Erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch im Dritten Reich gab es keine Arminius-Begeisterung 00:15:27 ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht. Der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen. Es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben! Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa! Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem „arischen Christus”. Bruckner, Beethoven und Wagner - darüber müssen wir gar nicht sprechen. Und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt: Der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Hintergründe und der Verlauf der Varusschlacht. Der Grundkonflikt mit Rom 00:18:43 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt - kurz hervorholen - etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drusus, brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphal-Insignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiberius hat es anders gemacht. Der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben. Und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Varus, der hat das wieder anders gemacht. Der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen. Der hat mit den freien Germanen wie mit Sklaven gesprochen. Der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen. Und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Kampf-Strategien der Römer und Germanenstämme 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven. Das heißt, müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne. Und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unterschiedlichen Wege der beiden Cherusknaben: Flavius bleibt in Rom, Arminius reitet mit Varus in die Schlacht 00:21:53 ===&lt;br /&gt;
Und dann berichten die römischen Historiker - Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage? Siegfried wurde wo? - in Xanten geboren! War eines der hauptrömischen Heereslager. Das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilfstruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten. Auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius, beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arminius - ein hoher germanischer Eingeweihter, ein Irmin, ein Erhabener - gelingt es, die Gemanenstämme zu einen 00:23:26 ===&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]    [[Fünftes Evangelium]]    [[Michael]]    [[Volksgeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rudolf Steiner sagt im Fünften Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt.” | Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:23:26  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September - ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf . da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, „die Hottentotten” haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius, man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist, da waren die Befehle längst gegeben, diese berühmte Szene in seinem Stück, die Hermannsschlacht, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken, der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen, wie bitte, der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben, der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban, das kann der sich nicht vorstellen, das ist ein tödlicher Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute, drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen, alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte agmen pilatum gewählt haben, das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Gewaffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September, es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht, müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann, man kann es nicht anders sagen, niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das im Augustus mitzuteilen und dann dieser berühmte Satz, Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer, die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten, aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Parameter der Untersuchung 00:30:22 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz, die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix, warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche, aber ich habe mal gehört, die KI gibt es was unterschiedliches, es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen, die kosmische Intelligenz und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter, man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter, je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken, muss man zusammenfügen, vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker, hundert Jahre danach, Alemphoran Tacitus &#039;&#039;[?]&#039;&#039;, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet, das ist die eine Quelle, das eine Parameter. Da gibt es eine andere, da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle, das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann, wer das Thema weiter verfolgen will. Ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, Theodor Fuchs im Urachhaus Verlag, Arminius und die Externsteine, der Kampf um die Geistesfreiheit Europas. Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Baden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried, dritter Teil, Ring des Nibelungen, gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus, ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner, während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden, grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt, dann heißt es bei ihm, schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. Und diesen anderen Weg, ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben, das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören, dann heißt es ja, wer ihn über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, wer ihn schaute vor Jahren, er blickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten, das haben sie auch im Nibelungenlied, da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den externen Steinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen, um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
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* [[Vatergottheit]]&lt;br /&gt;
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{{Anthrowiki.at|Volksgeister}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Volksgeister gehören der Hierarchie der Erzengel an. Sie wirken als Volks-Ich inspirierend in die einzelnen Völker hinein und verleihen ihnen ihre spezifische unverwechselbare Eigenart. So werden durch ihr Wirken zunächst in jedem Volk sehr spezielle Seeleneigenschaften herausgebildet und gepflegt, die später als Geistesgabe in die ganze Menschheit übergehen sollen.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Anthrowiki.at|Volksgeister}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Volksgeister gehören der Hierarchie der Erzengel an. Sie wirken als Volks-Ich inspirierend in die einzelnen Völker hinein und verleihen ihnen ihre spezifische unverwechselbare Eigenart. So werden durch ihr Wirken zunächst in jedem Volk sehr spezielle Seeleneigenschaften herausgebildet und gepflegt, die später als Geistesgabe in die ganze Menschheit übergehen sollen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht, gesehen als die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried, der Sage nach am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Fragen: Steiners Schweigen ... 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist, dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat. Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt. Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hierher 00:12:23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben deutsche Einigkeit meine Stärke, meine Stärke Deutschlands Macht, gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg, die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1, Würde des Menschen ist unantastbar, ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken, aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er der Andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat, 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er, wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Christiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem 5. Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht andeutungsweise indirekt und 5. Evangelium zusammen, ansonsten schweigt er darüber und keiner fragt. Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben, erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus, geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht, der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen, es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben. Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa. Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem arischen Christus. Bruckner, Beethoven und Wagner, darüber müssen wir gar nicht sprechen, und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt, der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Grundkonflikt mit Rom und der Verlauf der Varusschlacht 00:18:41 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt, kurz hervorholen, etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. Drusus brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphalinsignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war? Tiberius hat es anders gemacht, der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz und der Varus, der hat das wieder anders gemacht, der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen, der hat mit den freien Germanen, die mit Sklaven gesprochen, der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven, das heißt müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte und dann berichten die römischen Historiker Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage, Siegfried wurde wo? In Xanten geboren, war eines der Hauptrömischen Heereslager, das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilftruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten, auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf, da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, die Hottentotten haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius, man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist, da waren die Befehle längst gegeben, diese berühmte Szene in seinem Stück, die Hermannsschlacht, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken, der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen, wie bitte, der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben, der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban, das kann der sich nicht vorstellen, das ist ein tödlicher Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute, drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen, alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte agmen pilatum gewählt haben, das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Gewaffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September, es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht, müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann, man kann es nicht anders sagen, niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das im Augustus mitzuteilen und dann dieser berühmte Satz, Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer, die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten, aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Parameter der Untersuchung 00:30:22 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz, die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix, warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche, aber ich habe mal gehört, die KI gibt es was unterschiedliches, es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen, die kosmische Intelligenz und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter, man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter, je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken, muss man zusammenfügen, vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker, hundert Jahre danach, Alemphoran Tacitus &#039;&#039;[?]&#039;&#039;, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet, das ist die eine Quelle, das eine Parameter. Da gibt es eine andere, da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle, das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann, wer das Thema weiter verfolgen will. Ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, Theodor Fuchs im Urachhaus Verlag, Arminius und die Externsteine, der Kampf um die Geistesfreiheit Europas. Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Baden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried, dritter Teil, Ring des Nibelungen, gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus, ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner, während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden, grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt, dann heißt es bei ihm, schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. Und diesen anderen Weg, ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben, das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören, dann heißt es ja, wer ihn über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, wer ihn schaute vor Jahren, er blickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten, das haben sie auch im Nibelungenlied, da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den externen Steinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen, um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32797</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-26T17:13:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried. Er soll nach ein Sage am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt worden sein 00:08:03 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht, gesehen als die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfr soll nach ein Sage am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt worden sein 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Fragen: Steiners Schweigen ... 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist, dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat. Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt. Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hierher 00:12:23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben deutsche Einigkeit meine Stärke, meine Stärke Deutschlands Macht, gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg, die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1, Würde des Menschen ist unantastbar, ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken, aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er der Andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat, 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er, wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Christiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem 5. Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht andeutungsweise indirekt und 5. Evangelium zusammen, ansonsten schweigt er darüber und keiner fragt. Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben, erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus, geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht, der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen, es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben. Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa. Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem arischen Christus. Bruckner, Beethoven und Wagner, darüber müssen wir gar nicht sprechen, und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt, der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Grundkonflikt mit Rom und der Verlauf der Varusschlacht 00:18:41 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt, kurz hervorholen, etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. Drusus brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphalinsignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war? Tiberius hat es anders gemacht, der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz und der Varus, der hat das wieder anders gemacht, der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen, der hat mit den freien Germanen, die mit Sklaven gesprochen, der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven, das heißt müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte und dann berichten die römischen Historiker Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage, Siegfried wurde wo? In Xanten geboren, war eines der Hauptrömischen Heereslager, das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilftruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten, auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf, da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, die Hottentotten haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius, man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist, da waren die Befehle längst gegeben, diese berühmte Szene in seinem Stück, die Hermannsschlacht, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken, der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen, wie bitte, der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben, der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban, das kann der sich nicht vorstellen, das ist ein tödlicher Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute, drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen, alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte agmen pilatum gewählt haben, das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Gewaffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September, es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht, müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann, man kann es nicht anders sagen, niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das im Augustus mitzuteilen und dann dieser berühmte Satz, Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer, die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten, aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Parameter der Untersuchung 00:30:22 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz, die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix, warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche, aber ich habe mal gehört, die KI gibt es was unterschiedliches, es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen, die kosmische Intelligenz und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter, man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter, je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken, muss man zusammenfügen, vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker, hundert Jahre danach, Alemphoran Tacitus &#039;&#039;[?]&#039;&#039;, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet, das ist die eine Quelle, das eine Parameter. Da gibt es eine andere, da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle, das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann, wer das Thema weiter verfolgen will. Ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, Theodor Fuchs im Urachhaus Verlag, Arminius und die Externsteine, der Kampf um die Geistesfreiheit Europas. Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Baden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried, dritter Teil, Ring des Nibelungen, gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus, ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner, während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden, grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt, dann heißt es bei ihm, schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. Und diesen anderen Weg, ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben, das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören, dann heißt es ja, wer ihn über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, wer ihn schaute vor Jahren, er blickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten, das haben sie auch im Nibelungenlied, da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den externen Steinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen, um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
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		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32796</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32796"/>
		<updated>2026-09-26T17:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried. Er soll nach einer Sage am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt worden sein 00:08:03 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht, gesehen als die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried. Er soll nach ein Sage am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt worden sein 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Fragen: Steiners Schweigen ... 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist, dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat. Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt. Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hierher 00:12:23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben deutsche Einigkeit meine Stärke, meine Stärke Deutschlands Macht, gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg, die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1, Würde des Menschen ist unantastbar, ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken, aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er der Andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat, 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er, wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Christiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem 5. Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht andeutungsweise indirekt und 5. Evangelium zusammen, ansonsten schweigt er darüber und keiner fragt. Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben, erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus, geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht, der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen, es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben. Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa. Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem arischen Christus. Bruckner, Beethoven und Wagner, darüber müssen wir gar nicht sprechen, und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt, der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Grundkonflikt mit Rom und der Verlauf der Varusschlacht 00:18:41 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt, kurz hervorholen, etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. Drusus brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphalinsignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war? Tiberius hat es anders gemacht, der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz und der Varus, der hat das wieder anders gemacht, der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen, der hat mit den freien Germanen, die mit Sklaven gesprochen, der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven, das heißt müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte und dann berichten die römischen Historiker Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage, Siegfried wurde wo? In Xanten geboren, war eines der Hauptrömischen Heereslager, das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilftruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten, auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf, da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, die Hottentotten haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius, man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist, da waren die Befehle längst gegeben, diese berühmte Szene in seinem Stück, die Hermannsschlacht, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken, der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen, wie bitte, der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben, der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban, das kann der sich nicht vorstellen, das ist ein tödlicher Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute, drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen, alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte agmen pilatum gewählt haben, das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Gewaffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September, es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht, müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann, man kann es nicht anders sagen, niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das im Augustus mitzuteilen und dann dieser berühmte Satz, Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer, die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten, aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Parameter der Untersuchung 00:30:22 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz, die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix, warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche, aber ich habe mal gehört, die KI gibt es was unterschiedliches, es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen, die kosmische Intelligenz und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter, man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter, je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken, muss man zusammenfügen, vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker, hundert Jahre danach, Alemphoran Tacitus &#039;&#039;[?]&#039;&#039;, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet, das ist die eine Quelle, das eine Parameter. Da gibt es eine andere, da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle, das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann, wer das Thema weiter verfolgen will. Ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, Theodor Fuchs im Urachhaus Verlag, Arminius und die Externsteine, der Kampf um die Geistesfreiheit Europas. Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Baden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried, dritter Teil, Ring des Nibelungen, gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus, ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner, während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden, grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt, dann heißt es bei ihm, schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. Und diesen anderen Weg, ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben, das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören, dann heißt es ja, wer ihn über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, wer ihn schaute vor Jahren, er blickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten, das haben sie auch im Nibelungenlied, da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den externen Steinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen, um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32795</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32795"/>
		<updated>2026-09-26T17:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9 n.Chr. 00:00:22 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9. Jh. n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht, gesehen als die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried. Er soll nach einer Sage am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt worden sein 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Fragen: Steiners Schweigen ... 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist, dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat. Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt. Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hierher 00:12:23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben deutsche Einigkeit meine Stärke, meine Stärke Deutschlands Macht, gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg, die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1, Würde des Menschen ist unantastbar, ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken, aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er der Andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat, 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er, wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Christiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem 5. Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht andeutungsweise indirekt und 5. Evangelium zusammen, ansonsten schweigt er darüber und keiner fragt. Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben, erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus, geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht, der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen, es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben. Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa. Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem arischen Christus. Bruckner, Beethoven und Wagner, darüber müssen wir gar nicht sprechen, und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt, der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Grundkonflikt mit Rom und der Verlauf der Varusschlacht 00:18:41 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt, kurz hervorholen, etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. Drusus brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphalinsignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war? Tiberius hat es anders gemacht, der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz und der Varus, der hat das wieder anders gemacht, der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen, der hat mit den freien Germanen, die mit Sklaven gesprochen, der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven, das heißt müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte und dann berichten die römischen Historiker Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage, Siegfried wurde wo? In Xanten geboren, war eines der Hauptrömischen Heereslager, das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilftruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten, auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf, da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, die Hottentotten haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius, man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist, da waren die Befehle längst gegeben, diese berühmte Szene in seinem Stück, die Hermannsschlacht, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken, der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen, wie bitte, der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben, der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban, das kann der sich nicht vorstellen, das ist ein tödlicher Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute, drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen, alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte agmen pilatum gewählt haben, das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Gewaffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September, es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht, müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann, man kann es nicht anders sagen, niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das im Augustus mitzuteilen und dann dieser berühmte Satz, Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer, die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten, aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Parameter der Untersuchung 00:30:22 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz, die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix, warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche, aber ich habe mal gehört, die KI gibt es was unterschiedliches, es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen, die kosmische Intelligenz und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter, man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter, je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken, muss man zusammenfügen, vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker, hundert Jahre danach, Alemphoran Tacitus &#039;&#039;[?]&#039;&#039;, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet, das ist die eine Quelle, das eine Parameter. Da gibt es eine andere, da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle, das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann, wer das Thema weiter verfolgen will. Ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, Theodor Fuchs im Urachhaus Verlag, Arminius und die Externsteine, der Kampf um die Geistesfreiheit Europas. Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Baden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried, dritter Teil, Ring des Nibelungen, gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus, ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner, während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden, grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt, dann heißt es bei ihm, schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. Und diesen anderen Weg, ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben, das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören, dann heißt es ja, wer ihn über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, wer ihn schaute vor Jahren, er blickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten, das haben sie auch im Nibelungenlied, da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den externen Steinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen, um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32794</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-26T17:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rheinheimer, M.  Arminius, 5. Evangelium, Varusschlacht, 2026, 00:00:00  […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Rückblick auf die Varusschlacht 9 n.Chr. 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== und fünftes Evangelium – zwei Jesusknaben, zwei Cherusknaben ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arminius - das Fünfte Evangelium - und die Varusschlacht - das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun? Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus. Aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Varusschlacht, gesehen als die sogenannte Geburtsstunde Deutschlands 00:01:49 ===&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen - Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat. Beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was hat die Varusschlacht mit dem Fünften Evangelium zu tun? 00:02:39 ===&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat: Warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt. Und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Jesus-Knaben in Palästina 00:04:43 ===&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt … Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten? Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem Fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit - Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus 00:06:56 ===&lt;br /&gt;
Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von „Irmin“ und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmin, der am hündenen Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonnenhirsch, die Cherusker, die die Aufgabe hatten, die Externsteine zu beschützen - und Siegfried. Er soll nach einer Sage am Hündenenfelsen von einer Hirschkuh gesäugt worden sein 00:08:03 ===&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können. Und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt „Hermann der Cherusker&amp;quot; - Cherus, das heißt Hirsch - die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen „die Externsteine” kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die Externsteine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen: Die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina - die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien. Weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis „Weihnachten das Jahr Null”, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den Externsteinen in dem Sargstein. Und insofern „Fünftes Evangelium und Varusschlacht&amp;quot;, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hermannsweg 00:10:26 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht. Und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist den jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg. Und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den Externsteinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Fragen: Steiners Schweigen ... 00:11:20 ===&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel: Die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist, dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat. Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine englische Sprache gegeben. Mitteleuropa wäre eine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt. Und niemand hat ihn mal gefragt! Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hierher 00:12:23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben deutsche Einigkeit meine Stärke, meine Stärke Deutschlands Macht, gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg, die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1, Würde des Menschen ist unantastbar, ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken, aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er der Andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat, 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er, wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Christiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem 5. Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht andeutungsweise indirekt und 5. Evangelium zusammen, ansonsten schweigt er darüber und keiner fragt. Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben, erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus, geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht, der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen, es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben. Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa. Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem arischen Christus. Bruckner, Beethoven und Wagner, darüber müssen wir gar nicht sprechen, und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt, der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Grundkonflikt mit Rom und der Verlauf der Varusschlacht 00:18:41 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt, kurz hervorholen, etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. Drusus brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphalinsignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war? Tiberius hat es anders gemacht, der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz und der Varus, der hat das wieder anders gemacht, der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen, der hat mit den freien Germanen, die mit Sklaven gesprochen, der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven, das heißt müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte und dann berichten die römischen Historiker Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage, Siegfried wurde wo? In Xanten geboren, war eines der Hauptrömischen Heereslager, das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilftruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten, auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf, da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, die Hottentotten haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius, man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist, da waren die Befehle längst gegeben, diese berühmte Szene in seinem Stück, die Hermannsschlacht, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken, der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen, wie bitte, der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben, der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban, das kann der sich nicht vorstellen, das ist ein tödlicher Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute, drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen, alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte agmen pilatum gewählt haben, das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Gewaffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September, es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht, müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann, man kann es nicht anders sagen, niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das im Augustus mitzuteilen und dann dieser berühmte Satz, Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer, die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten, aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Parameter der Untersuchung 00:30:22 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz, die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix, warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche, aber ich habe mal gehört, die KI gibt es was unterschiedliches, es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen, die kosmische Intelligenz und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter, man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter, je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken, muss man zusammenfügen, vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker, hundert Jahre danach, Alemphoran Tacitus &#039;&#039;[?]&#039;&#039;, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet, das ist die eine Quelle, das eine Parameter. Da gibt es eine andere, da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle, das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann, wer das Thema weiter verfolgen will. Ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, Theodor Fuchs im Urachhaus Verlag, Arminius und die Externsteine, der Kampf um die Geistesfreiheit Europas. Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Baden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried, dritter Teil, Ring des Nibelungen, gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus, ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner, während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden, grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt, dann heißt es bei ihm, schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. Und diesen anderen Weg, ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben, das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören, dann heißt es ja, wer ihn über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, wer ihn schaute vor Jahren, er blickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten, das haben sie auch im Nibelungenlied, da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den externen Steinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen, um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
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		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-26T13:20:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Varusschlacht und fünftes Evangelium – zwei Jesusknaben, zwei Cherusknaben 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen. Arminius, das fünfte Evangelium und die Varusschlacht, das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun. Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus, aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen. Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat, beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat, warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt. Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten. Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit, Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von Irmin und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. Irmin, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt Hermann der Cherusker, Cherus, das heißt Hirsch, die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen die Externsteine kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die externen Steine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen, die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina, die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien, weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis Weihnachten das Jahr Null, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den externen Steinen in dem Sargstein. Und insofern fünftes Evangelium und Varusschlacht, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Fragen: Steiners Schweigen und das Verschwinden des Arminius bei den Nazis 00:10:16 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist denn jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den externen Steinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel, die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist, dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat. Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt und niemand hat ihn mal gefragt. Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben deutsche Einigkeit meine Stärke, meine Stärke Deutschlands Macht, gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg, die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1, Würde des Menschen ist unantastbar, ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken, aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er der Andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat, 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er, wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Christiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem 5. Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht andeutungsweise indirekt und 5. Evangelium zusammen, ansonsten schweigt er darüber und keiner fragt. Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben, erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus, geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht, der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen, es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben. Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa. Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem arischen Christus. Bruckner, Beethoven und Wagner, darüber müssen wir gar nicht sprechen, und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt, der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Grundkonflikt mit Rom und der Verlauf der Varusschlacht 00:18:41 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt, kurz hervorholen, etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. Drusus brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphalinsignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war? Tiberius hat es anders gemacht, der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz und der Varus, der hat das wieder anders gemacht, der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen, der hat mit den freien Germanen, die mit Sklaven gesprochen, der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven, das heißt müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte und dann berichten die römischen Historiker Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage, Siegfried wurde wo? In Xanten geboren, war eines der Hauptrömischen Heereslager, das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilftruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten, auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf, da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, die Hottentotten haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius, man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist, da waren die Befehle längst gegeben, diese berühmte Szene in seinem Stück, die Hermannsschlacht, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken, der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen, wie bitte, der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben, der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban, das kann der sich nicht vorstellen, das ist ein tödlicher Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute, drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen, alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte agmen pilatum gewählt haben, das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Gewaffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September, es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht, müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann, man kann es nicht anders sagen, niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das im Augustus mitzuteilen und dann dieser berühmte Satz, Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer, die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten, aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Parameter der Untersuchung 00:30:22 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz, die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix, warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche, aber ich habe mal gehört, die KI gibt es was unterschiedliches, es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen, die kosmische Intelligenz und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter, man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter, je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken, muss man zusammenfügen, vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker, hundert Jahre danach, Alemphoran Tacitus &#039;&#039;[?]&#039;&#039;, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet, das ist die eine Quelle, das eine Parameter. Da gibt es eine andere, da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle, das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann, wer das Thema weiter verfolgen will. Ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, Theodor Fuchs im Urachhaus Verlag, Arminius und die Externsteine, der Kampf um die Geistesfreiheit Europas. Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Baden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried, dritter Teil, Ring des Nibelungen, gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus, ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner, während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden, grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt, dann heißt es bei ihm, schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. Und diesen anderen Weg, ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben, das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören, dann heißt es ja, wer ihn über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, wer ihn schaute vor Jahren, er blickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten, das haben sie auch im Nibelungenlied, da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den externen Steinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen, um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32792</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32792"/>
		<updated>2026-09-26T13:19:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Varusschlacht und fünftes Evangelium – zwei Jesusknaben, zwei Cherusknaben 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen. Arminius, das fünfte Evangelium und die Varusschlacht, das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun. Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus, aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen. Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat, beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat, warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt. Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten. Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit, Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von Irmin und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. Irmin, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt Hermann der Cherusker, Cherus, das heißt Hirsch, die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen die Externsteine kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die externen Steine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen, die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina, die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien, weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis Weihnachten das Jahr Null, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den externen Steinen in dem Sargstein. Und insofern fünftes Evangelium und Varusschlacht, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Fragen: Steiners Schweigen und das Verschwinden des Arminius bei den Nazis 00:10:16 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist denn jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den externen Steinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel, die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist, dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat. Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt und niemand hat ihn mal gefragt. Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben deutsche Einigkeit meine Stärke, meine Stärke Deutschlands Macht, gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg, die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1, Würde des Menschen ist unantastbar, ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken, aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er der Andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat, 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er, wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Christiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem 5. Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht andeutungsweise indirekt und 5. Evangelium zusammen, ansonsten schweigt er darüber und keiner fragt. Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben, erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus, geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht, der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen, es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben. Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa. Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem arischen Christus. Bruckner, Beethoven und Wagner, darüber müssen wir gar nicht sprechen, und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt, der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Grundkonflikt mit Rom und der Verlauf der Varusschlacht 00:18:41 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt, kurz hervorholen, etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. Drusus brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphalinsignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war? Tiberius hat es anders gemacht, der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz und der Varus, der hat das wieder anders gemacht, der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen, der hat mit den freien Germanen, die mit Sklaven gesprochen, der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven, das heißt müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte und dann berichten die römischen Historiker Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage, Siegfried wurde wo? In Xanten geboren, war eines der Hauptrömischen Heereslager, das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilftruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten, auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf, da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, die Hottentotten haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius, man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist, da waren die Befehle längst gegeben, diese berühmte Szene in seinem Stück, die Hermannsschlacht, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken, der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen, wie bitte, der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben, der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban, das kann der sich nicht vorstellen, das ist ein tödlicher Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute, drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen, alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte agmen pilatum gewählt haben, das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Gewaffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September, es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht, müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann, man kann es nicht anders sagen, niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das im Augustus mitzuteilen und dann dieser berühmte Satz, Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer, die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten, aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Parameter der Untersuchung 00:30:22 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz, die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix, warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche, aber ich habe mal gehört, die KI gibt es was unterschiedliches, es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen, die kosmische Intelligenz und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter, man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter, je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken, muss man zusammenfügen, vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker, hundert Jahre danach, Alemphoran Tacitus &#039;&#039;[?]&#039;&#039;, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet, das ist die eine Quelle, das eine Parameter. Da gibt es eine andere, da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle, das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann, wer das Thema weiter verfolgen will. Ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, Theodor Fuchs im Urachhaus Verlag, Arminius und die Externsteine, der Kampf um die Geistesfreiheit Europas. Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Baden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried, dritter Teil, Ring des Nibelungen, gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus, ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner, während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden, grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt, dann heißt es bei ihm, schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. Und diesen anderen Weg, ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben, das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören, dann heißt es ja, wer ihn über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, wer ihn schaute vor Jahren, er blickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten, das haben sie auch im Nibelungenlied, da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den externen Steinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen, um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Arminius,_das_5._Evangelium_und_die_Varusschlacht_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026&amp;diff=32791</id>
		<title>Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<updated>2026-09-26T13:10:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-9-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns|thumb| Arminius, das 5. Evangelium und die Varusschlacht - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 24.9.2026 in der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. [https://www.youtube.com/watch?v=uYEJST3S_Ns Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 24. September 2026 ==&lt;br /&gt;
Transkript und Glossar von Elke J., September/Oktober 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++Dies ist eine maschinelle Rohtranskription+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Vermerk, Stellen prüfen: „Alemphoran Tacitus&amp;quot; (&#039;&#039;[?]&#039;&#039; – im Rohtext verstümmelter Historikername, vermutlich Velleius Paterculus oder Florus) und die wechselnden Schreibungen „hündender Felsen / Hündenenfelsen / Hündinnenfelsen&amp;quot;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Varusschlacht und fünftes Evangelium – zwei Jesusknaben, zwei Cherusknaben 00:00:22 ===&lt;br /&gt;
Ja, verehrte liebe Anwesende, herzlich willkommen. Arminius, das fünfte Evangelium und die Varusschlacht, das ist das Thema des heutigen Vortrages. Vermutlich hat sich der ein oder andere beim Lesen des Titels die Frage gestellt, was haben diese beiden Themenkomplexe miteinander zu tun. Einmal die Varusschlacht, in der Arminius oder Hermann der Cherusker im Jahre 9 nach Christi Geburt dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung seine größte Niederlage zugefügt hat. Ein Achtel des römischen Gesamtheeres, die sogenannte 17., 18. und 19. Legion sind damals in den Sümpfen des Teutoburger Waldes vernichtend geschlagen worden und haben den römischen Expansionsbestrebungen, die Grenzen des augusteischen Reiches hier vom Rhein bis nach oben zur Nordsee bis zur Elbe zu ziehen, ein für allemal eine Grenze gesetzt. Die Römer haben dann unter einem neuen Oberbefehlshaber der Rheinarmee noch einen zweiten Versuch unternommen. Der Name des neuen Oberkommandierenden war Germanicus, aber mit den Germanen selber war durch diesen Sieg gegen Rom irgendetwas geschehen, dass die Römer auch in einem zweiten Versuch gegen Germanien scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst von der Varusschlacht, von der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands, wobei man da ein bisschen vorsichtig sein muss. Das darf man natürlich nicht so verstehen. Deutschland als Republik oder geschweige denn Deutschland als Nationalstaat, beides wäre wieder römisch, sondern mehr im Sinne eines Zukunftsraumes Mitteleuropas, den die Germanen damals vor den Römern bewahren konnten und in dem alle Abgründe der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte des Weiteren geschehen würden, aber auch alle großen geistigen und kulturellen Leistungen und natürlich alle Aufgaben für die Zukunft, von denen man sich ja heute fragen kann, inwieweit sind die uns überhaupt bewusst und was heißt es für unsere unmittelbare Gegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was hat dieses Thema der Varusschlacht, der Geburtsstunde Deutschlands mit dem sogenannten fünften Evangelium zu tun? Indem Rudolf Steiner vor dem Ersten Weltkrieg die Zwischenräume dessen ausleuchtet, was schon vor ihm Generationen an Theologen und Gläubigen beschäftigt hat, warum haben die beiden synoptischen Evangelisten Matthäus und Lukas in ihren Evangelien unterschiedliche Stammbäume? Einmal ein königlicher Stammbaum bei Matthäus, der bis auf den König Salomon zurückgeht. Einmal ein priesterlicher Stammbaum bei Lukas, der auf den Nathan zurückgeht und das sind nicht nur zwei unterschiedliche Stammbäume, es sind auch zwei unterschiedliche Namen. Der Jesus bei Matthäus heißt Immanuel, bei Lukas ist er der Sohn eines Zimmermanns namens Jesus. Es sind zwei unterschiedliche Orte, in denen diese beiden Jesusgestalten geboren werden. Einmal ein Haus bei Matthäus in Bethlehem, der Stern, der die heiligen drei Könige dorthin führt, die dort Gold, Weihrauch und Myrrhe opfern und einmal ein Stall und eine Grotte, in der das Jesuskind in einer Krippe mit Ochs und Esel liegt und es sind damit im Grunde genommen zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten. Und Rudolf Steiner hat in diesem fünften Evangelium davon gesprochen, dass das deswegen zwei unterschiedliche Stammbäume, zwei unterschiedliche Orte, zwei unterschiedliche Namen, zwei unterschiedliche Kindheitsgeschichten sind, weil er sagt, es sind zwei unterschiedliche Jesusknaben und damit auch zwei unterschiedliche Familien. Polare, divergente Geistesströmungen, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit weder hätten treffen, geschweige denn verbinden können. König und Priestertum, was im Judentum getrennt war, man könnte auch sagen Weltenweisheit und Erdenunschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat lange Zeit im anthroposophischen oder auch in der Christengemeinschaft so etwas verschämt. Ja, mit diesen beiden Jesusknaben und Steiner können wir das öffentlich überhaupt sagen oder müssen wir das intern behandeln, damit wir nicht als Sekte gelten. Ich glaube, man kann da aber heute viel mutiger mit umgehen, denn es ist nicht nur so, dass durch das Auffinden der Qumranrollen am Toten Meer man nachweisen kann, dass es bei den Essäern eine dreifache Messias-Erwartung in den Stammbäumen gab, sondern dass es auch Werke in der Kunstgeschichte der Renaissance gibt, die genau das bebildern, was Rudolf Steiner in seinem fünften Evangelium von den beiden Jesusknaben und ihrer Verbindung Weltenweisheit, Erdenunschuld dort sozusagen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, was hat das fünfte Evangelium mit der Varusschlacht zu tun, die liegt, glaube ich, auf der flachen Hand, wenn man beides anschaut. Denn Arminius oder Hermann der Cherusker ist ein Zeitgenosse des Jesus von Nazareth gewesen. Und die Ereignisse, die in Germanien zu der sogenannten Geburtsstunde Deutschlands führen, finden zeitlich parallel zu den Ereignissen in Palästina um die beiden Jesusknaben statt, die sich dann als der Zwölfjährige miteinander verbinden, als der geliebte Jesus von Nazareth, von dem Rudolf Steiner sagt, der ist dann ab dem zwölften Lebensjahr durch die Hütten und Tempel der Menschen in Palästina gezogen und hat ausgelotet, in welcher Weise die Menschheit damals das Leiden bereits erleben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, es könnte einmal interessant sein, diese beiden Ereignisse, die zeitlich parallel stattfinden, nebeneinander zu stellen, wenn das eindrückliche ist, es gibt nicht nur zwei Jesusknaben in Germanien, es gibt auch zwei Cherusknaben, zwei Jesusknaben in Palästina, es gibt auch zwei Cherusknaben in Germanien, die die Protagonisten dieser Varusschlacht sind, die zu der Geburtsstunde Deutschlands führen. Die römischen Historiker berichten von diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus. Das sind lateinische Namen, die gewissermaßen eine Zerrform sind der Einweihung, die diese beiden hohen germanischen Eingeweihten, diese beiden Blutsbrüder, Abkömmlinge einer Wotansippe damals gehabt haben. Arminius, das ist die lateinische Form von Irmin und das ist diese germanische Einweihung in das höhere Ich-Bewusstsein. Irmin, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau, die Brünhilde, erweckt hat. Und Flavus, das heißt der Blonde, der Listige, der Helle, der Tückische. In den alten germanischen Sagenmythen und Legenden gibt es immer einen Siegfried, der einen Drachen erschlägt und der braucht immer einen Flavus, einen Zwerg, der manchmal auch Regin heißt oder manchmal Mime, der durch List, Tücke und Verrat ihm das Schwert schmiedet, damit Arminius den Drachen oder Siegfried den Drachen besiegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt in Palästina die beiden Jesusknaben, polare Weltenströmung, Erdenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten treffen können und zeitgleich gibt es in Germanien diese beiden Cherusknaben, Blutsbrüder, die beide Abkömmlinge einer Wotansfürstensippe sind und die sich eigentlich nicht hätten verlieren können. Und Cherus, Cherusker, man sagt Hermann der Cherusker, Cherus, das heißt Hirsch, die Cherusker sind die Hirschleute, eine germanische Kultgemeinschaft, die zur Zeitenwende die Aufgabe hatte, den Hirschfelsen oder den Hündenenfelsen, den man heute unter dem Namen die Externsteine kennt, zu behüten und zu beschützen. Und man kann das, wenn man die alten nordischen Sagen dazu nimmt, dann heißt es, Siegfried wurde am Hündenenfelsen von der Hirschkuh gesäugt oder Siegfried hat am Hündenenfelsen die schlafende Jungfrau geweckt und dann zeigt sich, dass sich da etwas, der alte Sonnenhirsch, kannte man schon im Keltentum, war ein Bild, das auch auf den Christus hindeutete, der sein Geweih abwerfen würde und dann in einer Auferstehung dieses Geweih auch wieder neu bilden. Also der Sonnenhirsch, die Cherusker, diese beiden Cherusknaben, die die Aufgabe hatten, die externen Steine miteinander zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte eben, das könnte einmal interessant sein, beides im Lichte des jeweils anderen zusammenzustellen, die Geschichte der beiden Jesusknaben in Palästina, die Geschichte der beiden Cherusknaben in Germanien, weil geistig betrachtet stehen beide unter demselben Ereignis Weihnachten das Jahr Null, wo der Christus den Erdenleib erkoren hat, da liegen die beiden Jesusknaben in der Krippe und im Haus und die beiden Cherusknaben, die liegen an den externen Steinen in dem Sargstein. Und insofern fünftes Evangelium und Varusschlacht, das beides einmal im Licht des jeweils anderen beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Fragen: Steiners Schweigen und das Verschwinden des Arminius bei den Nazis 00:10:16 ===&lt;br /&gt;
Ich selber beschäftige mich seit ungefähr 20 Jahren mit dem Thema der Varusschlacht und mein Interesse wurde geweckt, als ich mit Mitte 20 einmal den Hermannsweg gewandert bin. Kennt den jemand? Ist denn jemand von Ihnen mal gelaufen? Ist ja ein Wanderweg, ein Fernwanderweg und der geht glaube ich von Rheine über Ibbenbüren, Tecklenburg, Bielefeld, schließlich Detmold zu den externen Steinen. Und man muss dort immer einem H folgen in Weiß, das auf einem schwarzen Kreis ist. Und als ich damals nach diesem Wanderweg, den ich glaube eine Woche oder zehn Tage, das weiß ich nicht mehr genau, als ich den gegangen bin, mich mit der Varusschlacht beschäftigt habe, da habe ich angefangen über zwei Dinge zu staunen, die mir sehr schnell eine echte Frage geworden sind, die ich heute Abend mit Ihnen teilen möchte, um vielleicht sie gemeinsam zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was mir auffiel, die Varusschlacht, die der Wendepunkt Mitteleuropas oder die Geburtsstunde Deutschlands ist, dass jemand wie Rudolf Steiner nie etwas über den gesagt hat. Das hat mich immer beeindruckt. Fand er den nicht wichtig? Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ohne Arminius, ohne Hermann, ohne die Varusschlacht hätte es keine deutsche, keine lateinische Kulturkolonie geworden. Und die Sprache des gotischen Vaterunsers, die Sprache des Nibelungenliedes von Meister Eckart, der Weimarer Klassik bis hin zur Menschenweihehandlung und dem Grundsteinspruch hätte es als solches nicht gegeben. Und Steiner hat nie etwas dazu gesagt und niemand hat ihn mal gefragt. Die ganzen Historiker, Karl Heyer, Walter Johannes Stein, auch Friedrich Rittelmeyer, der sich für das Germanentum interessierte und auch nicht seine esoterischen Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss dazu wissen, Arminius oder Hermann war in der Gründerzeit omnipräsent. Das war die Identifikationsgestalt deutsch-nationalen Chauvinismus oder der Gründungsmythos, aus dem die Kaiserproklamation 1871 abgeleitet wurde. Und Sie sehen ja hier das sogenannte Hermannsdenkmal bis zur Freiheitsstatue in New York, das größte Kolossalstatue der damaligen Zeit. Hermann oder Arminius, bei Detmold heute, das Schwert triumphierend nach oben gereckt und da steht oben deutsche Einigkeit meine Stärke, meine Stärke Deutschlands Macht, gerichtet natürlich nach Westen zum Erbfeind nach Frankreich. Man hat das in der Gründerzeit so verstanden, dass man gesagt hat, wenn die Deutschen in ihrer Kleinstaaterei sich wieder wie die germanischen Stämme einem Hermann zusammenschließen zu einer Reichsgründung, dann können wir das wahre Deutschland endlich begründen. Ja, auch die Bundesrepublik hat ja einen Gründungsmythos, der 23. Mai 1949 hier in Bonn auf dem Petersberg, die Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes, Artikel 1, Würde des Menschen ist unantastbar, ob man findet, dass Deutschland diesem Anspruch in der Welt gerecht wird, darüber kann man nachdenken, aber es ist zumindest der Gründungsmythos unserer Identifikation der Bundesrepublik Deutschland und das Kaiserreich hat man von ihm damals nationalstaatlich abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt eine Sache, die ich dann doch bei Steiner gefunden habe, wo man das Gefühl hat, von hinten durch die Brust, durchs Auge, spricht er der Andeutungsweise darüber, obwohl er expressis verbis öffentlich nie darüber gesprochen hat, 1910 in dem sogenannten Volksseelenzyklus, da sagt er, wenn man eine Kreislinie zieht von Detmold und Paderborn, dann kommt man in die Gegend, wo der germanische Götterhimmel Asgard war und das germanische Zentralheiligtum, von dem damals aus die Weisungen in die germanischen Völker hineingetragen worden sind und dieses germanische Zentralheiligtum zwischen Detmold und Paderborn, das ist natürlich dieser sogenannte Hündinnen- oder Hirschfelsen, den man heute als die Externsteine kennt. Interessant ist, dass Rudolf Steiner diesen Vortrag 1910 in Christiania hält, dem heutigen Oslo, wo er dann wenige Jahre später aus dem 5. Evangelium berichtet. Also da oben im Norden fallen einmal Varusschlacht andeutungsweise indirekt und 5. Evangelium zusammen, ansonsten schweigt er darüber und keiner fragt. Ich weiß nicht, ob sie eine Erklärung dafür haben, erst mal staune ich darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es eine zweite Frage, die hat mich noch fast mehr staunen lassen. Jetzt könnte man ja denken, Hermann der Cherusker, so als der Prototyp des Germanen, der Superdeutsche, der damals dort nationalstaatlich also hoch gefeiert wurde, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, müsste sich die Hermann- oder Arminius-Begeisterung gewissermaßen kulminieren. Und das Gegenteil ist der Fall. Ab 1933, mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus, geht die Fieberkurve der Arminius-Begeisterung in Deutschland steil nach unten. Hitler mochte den gar nicht, der konnte sowieso mit dem Germanen-Fimmel Heinrich Himmlers gar nicht viel anfangen, es war ihm immer wieder so ein bisschen peinlich, der schätzte die Antike. Und auch die sogenannte Reichshauptstadt Germania, die ja ein Sammelpunkt der germanischen Völker sein sollte, wenn man das als Modellbau anguckt, sind das ja antike Prachtbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jetzt überlegen Sie mal, es gibt im ganzen Nationalsozialismus keinen Feldzugsplan, keine Wehrmacht, keine SS-Einheit, kein Kommandounternehmen, nicht einmal ein Schiff, das den Namen Hermann oder Arminius trägt. Denken Sie mal nach, was die alles missbraucht haben. Wie hieß der Feldzug nach Osten? Barbarossa. Goethe und Schiller wurden als deutsches Kulturgut selbstverständlich eingemeindet. Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, schwadronierte von einem arischen Christus. Bruckner, Beethoven und Wagner, darüber müssen wir gar nicht sprechen, und sogar die Sage von Parzival oder dem Heiligen Gral wurde innerhalb der SS zweckentfremdet. Die haben vor nichts Halt gemacht, außer vor dem. Was haben die Nazis an dem wahrgenommen, dass derjenige, der am meisten ins Bild passen müsste, Arminius, der Protodeutsche, der Supergermane, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde. Ganz am Ende 1944, beim sogenannten Volkssturm, hat man ihn noch mal aus der Mottenkiste der Deutschtümelei hervorgezaubert und man weiß, dass man innerhalb der SS auf der Wewelsburg eine tausendbändige Bibliothek angelegt hat, wo man nach innen hin studiert hat, was da damals passiert ist, aber nach außen hin hat man das verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hitler, von dem ist ein Satz überliefert, wo man merkt, dass der instinktmäßig, dem da irgendwas nicht geheuer war, der hat einmal über den Arminius, über den Hermann gesagt, der hat die Römer doch nur besiegt, weil er von ihnen ausgebildet wurde. Der hat verstanden, die Germanen damals haben gar nicht als Germanen die Römer besiegt und damit Deutschland oder diesen Zukunftsraum begründet, sondern eigentlich in dem Drachenblut des Römischen Reiches selber. Und das stimmt in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Grundkonflikt mit Rom und der Verlauf der Varusschlacht 00:18:41 ===&lt;br /&gt;
Da gab es einen Grundkonflikt, kurz hervorholen, etwa ab 27 vor Christi Geburt haben die Römer versucht, nachdem Cäsar also Gallien kolonialistisch okkupierte, die Provinz Germanien Rom zuzuschlagen und es gab drei Oberbefehlshaber, Drusus, Tiberius und Varus, die mit unterschiedlichen Strategien versucht haben, die Provinz Germanien einzukassieren. Drusus brandschatzend und plündernd hat versucht, die Lebensgrundlagen zu zerstören und wurde damals dafür in Rom mit den Triumphalinsignien geehrt. Was zeigt, dass das von höchster Stelle aus gewollt war? Tiberius hat es anders gemacht, der hat Friedensverträge mit den Germanen geschlossen, der hat versucht, die verschiedenen Stämme umzusiedeln und er hat vor allem, um die Germanen moralisch zu destabilisieren, hat er romtreue Altäre in Germanien gegründet, in der germanische Priester den Augustus ehren sollten. Ein Altar soll hier auf der Godesburg gewesen sein, Bad Godesberg, wo damals die Römer so einen romtreuen Altar errichtet haben und ansonsten hat der Verwaltungsgebäude Straßen, Heereslager, Kanäle, Flotten hier in Germanien angerichtet, damit man nach oben bis zur Elbe, bis zur Nordsee vorstoßen konnte. Man hatte hunderttausend Mann in der Rheinarmee, 50 Kastelle im Mittelrheintal, zwei Hauptbasen zwischen Mainz und Koblenz und der Varus, der hat das wieder anders gemacht, der sollte in das Sommerlager hier ziehen mit den drei Legionen, der hat mit den freien Germanen, die mit Sklaven gesprochen, der hat Steuern erhoben und was das frevelhafteste war, der hat von einem Richterstuhl aus in den heiligen Hainen Germaniens das römische Recht gesprochen, in dem er freie Germanen mit Rutenstreichen gezüchtigt und mit dem Beil hat enthaupten lassen und gegen solche Rechtsbrecher war seitens der Germanen jedes Mittel erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gab es ein Problem, die Germanen und die Kelten, die kämpften mit Mut und Tapferkeit, Mann gegen Mann, waren aber ein disziplinloser Haufen und mit Disziplinlosigkeit war gegen die Römer, die Disziplin-Fanatiker waren, wenig auszurichten. Der Römer kämpfte zum Beispiel mit sogenannten Reserven, das heißt müde Truppen wurden in der Schlacht abgezogen und Ausgeruhte kamen nach vorne und das wäre natürlich für die Germanen so etwas feige gewesen und es gab eigentlich nur eine Chance, bildlich mit den Sagen zu sprechen, ein Siegfried musste so im Drachenblut baden, dass er diesen römischen Heeresdrachen Fafnir mit Hilfe eines Flavus, eines Zwerges mit List, Tücke und Verrat sozusagen von innen her bezwingen konnte und dann berichten die römischen Historiker Tacitus, dass diese beiden Cherusknaben im Jahre 4 nach Christi Geburt in das römische Heereslager nach Xanten kamen. Wie heißt es in der Sage, Siegfried wurde wo? In Xanten geboren, war eines der Hauptrömischen Heereslager, das haben die Römer damals oft gemacht, nur die Hälfte der römischen Armee waren sogenannte Nationaltruppen, das andere waren Auxiliar-Kohorten oder Hilftruppen, in der besiegte Kelten oder Germanen in der römischen Armee Dienst taten, auch das sollte die Germanen demoralisieren. Die römischen Historiker berichten davon, die beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus kommen nach Xanten, von dort aus nach Rom, die haben dort wahrscheinlich die Schule des germanischen Adels besucht, haben perfekt Latein gelernt, wurden in den Ritterstand erhoben und haben das römische Bürgerrecht erworben und galten, wie man heute sagen würde, als perfekt integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Flavus, der Blutsbrüder, einer der beiden Cherusknaben in Rom geblieben, während sein Bruder Arminius beide unter einer Tarnkappe, die ihre Einweihung verborgen hat, als römischer Präfekt, der eine Hilfstruppe der Römer damals befehligte, erst zu den Pannonischen Aufständen dort mitgeritten und dann mit dem Varus in den Teutoburger Wald, in das Weserland. Und die Römer haben gemerkt, dass da nachts, es war diese Zeit um den 29. September, ja schon damals ein guter Tag für einen Drachenkampf, da war immer irgendeine Unruhe nachts im Wald. Die Römer haben da kein Misstrauen gehabt, die dachten, die Hottentotten haben da so ihre Festesvorbereitungen. Die konnten sich das auch nicht vorstellen, dass der Arminius die anderen germanischen Stämme, der Brukterer, der Chatten, der Langobarden, der Angrivarier, wie sie alle heißen, gemeinsam unter seinem Königsheil zusammengeschweißt hat. Romantische Seelen haben sich das immer so vorgestellt, dass er dort an den Externsteinen auf der sogenannten Rednerkanzel steht und dort zu den anderen Stammesfürsten spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Arminius, man muss sich das vorstellen wie so eine Mafia-Familie, wo verschiedene Mafia-Familien ein Straßenviertel kontrollieren, die sich gegenseitig bekämpfen und dann steht ein Pate auf und sagt, wenn ihr euch mir anschließt, dann können wir gemeinsam die Polizei in Schach halten. Ja, da sind die anderen Mafia-Paten misstrauisch, warum will der das? Ja, will der vielleicht die Macht über uns? Die haben das nur akzeptiert, weil der Arminius ein hoher germanischer Eingeweihter war, ein Irmin, ein Erhabener, der am hündenden Felsen die schlafende Jungfrau geweckt hat, ein Sonnenheld. Rudolf Steiner sagt im 5. Evangelium über diese Stufe, ein Eingeweihter der sechsten Stufe, Träger des Volksgeistes, der alles Volksmäßige in das kosmopolitisch-michaelische Sonnenhafte in der Welt hineinträgt. Und diesem Irmin, diesem Erhabenen, waren sie bereit, ihr eigenes Königsheil anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, die Germanen haben das sehr schlau gemacht, die müssen im Teutoburger Wald einen Schlachtplatz ausgesucht haben, in der ein Kampf als Gottesgericht gewählt wurde. Und strategisch hat man sich genau positioniert und da gibt es ja bei Heinrich von Kleist, da waren die Befehle längst gegeben, diese berühmte Szene in seinem Stück, die Hermannsschlacht, wo ein Verwandter des Arminius, als der sagt dem Varus, wir müssen in den Teutoburger Wald ziehen, da haben sich Aufständische erhoben und das wollen wir im Keim ersticken, der verrät diesen Plan. Wir würden heute sagen, der verrät dem BKA, dass der Arminius ein Schläfer ist, unter einer Tarnkappe, der plant einen Anschlag, einen Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt. Und der Varus kann sich das nicht vorstellen, wie bitte, der ist perfekt integriert, der spricht Latein, der hat das römische Bürgerrecht, der ist in den Ritterstand erhoben, der hat in Harvard studiert, der hat die Green Card, der will zurück zu den Taliban, das kann der sich nicht vorstellen, das ist ein tödlicher Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der zieht tatsächlich gemeinsam unter diesem römischen Präfekten Irmin mit seinen Hilfstruppen mit 20.000 bis 30.000 Mann auf dem alten Hellweg der römischen Straßen in den Teutoburger Wald. Und man muss sich das so vorstellen, das sind insgesamt 30.000 Leute, drei Legionen, Auxiliarkohorten, Hilfstruppen, Sklaven, Frauen, Kinder und ganze Versorgungswagen, alles das, was da zusammengehört, man schätzt ungefähr 25 Kilometer, so lang muss dieser römische Heerestross damals gewesen sein. Und wie sicher sich die Römer gewählt haben, weiß man, dass die das sogenannte agmen pilatum gewählt haben, das ist eine Marschformation ohne Gefechtsbereitschaft, weil die Germanen immer so taten, als würden sie sich den Römern, auch ohne Gewaffengewalt, längst in ihr Schicksal fügen. Und dann in dieser Zeit um den 29. September, es hatte geregnet, der Sumpfboden war aufgeweicht, müssen in drei Tagen die platzierten Germanen aus dem Unterholz hervorgebrochen sein, nachdem der römische Präfekt sich die Tarnkappe bildlich gesprochen vom Haupt gerissen hat und hat dort in drei Tagen nahezu 20.000 Mann, man kann es nicht anders sagen, niedergemetzelt. Die Römer haben die Trosswagen angezündet, der Varus hat sich in sein Schwert gestürzt, um der Schande einer Gefangenschaft zu entgehen und sowohl Römer, Nationaltruppen, als auch Germanen in den Hilfstruppen, die Rom dienten, wurden gleichermaßen von den Germanen damals dort erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Germanicus in dem Rachefeldzug wenige Jahre später auf das Schlachtfeld kommt, berichten die römischen Historiker, er sieht die Gebeine und Gerippe der Legionen, der Kohorten, er sieht die abgeschlagenen Häupter der Tribunen, der Legaten, der Zenturionen, die an die Bäume genagelt sind mit abgeschnittenen Ohren, Augen, ausgestochenen Augen und zugenähten Mündern und der Adler der römischen Legion hängt dort in den Zweigen. Ein Bote kommt nach Rom, um das im Augustus mitzuteilen und dann dieser berühmte Satz, Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder und das ist bekannt, dass der Augustus diese drei Legionen im Anschluss nie wieder aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Gestalt wie Hitler, der selber in diesem Paradox lebt, eine Reichshauptstadt Germania, die Sammelpunkt germanischer Völker sein will und zugleich eben nach antikem Vorbild, hat das innerlich gespürt, das war ihm nicht geheuer, die haben doch als Germanen in dieser Geburtsstunde Deutschlands das nur geschafft, diesen mitteleuropäischen Raum Rom abzutrotzen, indem sie selber als Römer agiert haben. Also diese beiden Fragen, ja, Steiner schweigt, wird auch nicht gefragt und Hitler und die Nazis, die da irgendetwas daran spüren, dass sie den, der am meisten ins Bild passen müsste, erst einmal verschwinden lassen. Wie gesagt, auch da, ich weiß nicht, ob Sie eine Erklärung dafür haben, wir wollen uns da heute Abend rantasten, aber erst mal kann man ja darüber auch staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Parameter der Untersuchung 00:30:22 ===&lt;br /&gt;
Wenn man heute Fragen hat, dann ist es ja eine Angewohnheit unserer Gegenwart, wen fragt man? Die KI, na klar, die künstliche Intelligenz, die können wir jetzt fragen, warum sagt Steiner nix, warum haben die Nazis ihn verschwinden lassen? Ich habe das nicht gemacht, auch deswegen, weil ich mir davon keine große Antwort verspreche, aber ich habe mal gehört, die KI gibt es was unterschiedliches, es gibt die KI, die künstliche Intelligenz und da gibt es noch eine andere KI, die kosmische Intelligenz, die kann man auch fragen, die kosmische Intelligenz und die habe ich auch gefragt und da hat die wahre KI, die kosmische Intelligenz aber gesagt, da bist du auf ein wichtiges Geheimnis gestoßen, das verrate ich dir aber nicht gleich, da musst du erst mal arbeiten, da muss man intuitionsfähig werden und dann kann man vielleicht eine Ahnung davon haben, was es damit auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist heute so, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigt, gibt es ja vier Parameter, man muss ja, wenn man mit der KI umgeht, muss man ja immer verschiedene Parameter, je mehr man da einbringt, desto mehr kann sie auch ausspucken, muss man zusammenfügen, vier Parameter hat man, wenn man sich mit der Varusschlacht beschäftigen möchte, um vielleicht Antworten auf diese beiden Fragen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine habe ich Ihnen bereits geschildert, das sind die Zeugnisse der römischen Historiker, hundert Jahre danach, Alemphoran Tacitus &#039;&#039;[?]&#039;&#039;, der die Geschichte von den beiden Cherusknaben, die dort als Römer Rom besiegt haben, berichtet, das ist die eine Quelle, das eine Parameter. Da gibt es eine andere, da bin ich jetzt nicht der größte Experte, das betreffen die archäologischen Ausgrabungen. Also viele Menschen leben damit, dass das in Kalkriese gewesen sein könnte, ja der historische Ort der Varusschlacht bei Osnabrück. Soweit ich das verstanden habe, aber da bin ich jetzt nicht der große Experte, ist es noch nicht immer 100 Prozent geklärt. Es kann sein, dass dort der historische Ort der Varusschlacht, wenn man so will, der Geburtsstunde Deutschlands war, es kann sein, dass da eine Schlacht war, aber man den eigentlichen Ort noch gar nicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ein drittes Parameter, eine dritte Quelle, das sind die germanischen Sagen, Mythen und Legenden des Nibelungeliedes oder der Edda. Und das hat besonders ein sehr verdienstvoller Mann, wer das Thema weiter verfolgen will. Ein Buch, das inzwischen vergriffen ist, man kriegt es immer noch antiquarisch, Theodor Fuchs im Urachhaus Verlag, Arminius und die Externsteine, der Kampf um die Geistesfreiheit Europas. Und das ist ein gediegener Anthroposoph und ein profunder Militärhistoriker, der sein Handwerk beides beherrscht und gerade deswegen finde ich das sehr ermutigend, dass er als dritte Quelle die Sagen, Mythen und Legenden nimmt, weil er darauf verweist, dass Jahrhunderte nach der Varusschlacht die Baden damals die Varusschlacht als Drachenkampf eines Siegfried gegen einen Fafnir römischen Heeresdrachen besungen haben. Und Theodor Fuchs, das ist sein Verdienst, der hat einige dieser Quellen zusammengefügt von den Externsteinen als dem Hündinnenfelsen und wenn sie schon einmal dort waren, ja da gibt es ja den sogenannten vierten Stein, wo oben der Wackelstein ist und auf der einen Seite sieht man einen gekreuzigten Wotan und auf der anderen Seite diese Hirschkuh, die Hündin, ja die Cherusker, die Hirschleute, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt oder hat am Hündinnenfelsen das schlafende Bewusstsein geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu diesem Siegfried, dem Drachentöter, das kennen wir auch von Richard Wagner, aus dem Siegfried, dritter Teil, Ring des Nibelungen, gehört immer ein zweiter Part, dieser Flavus, ja der heißt manchmal Regin in der Wölsungensage oder der heißt Mime bei Richard Wagner, während der Siegfried als Irmin in das höhere Ich-Bewusstsein der Brünnhilde erweckt wird, ist der Flavus, der Zwerg, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht worden, grimmherzig, kunstfertig, weise und zauberkundig, der in verschiedenen Zungen redete, Brettspiel und Runen beherrscht und List, Tücke und Verrat als solches anwendet, denn das gehört zu der germanischen Zeitenwende. Den Wendepunkt hat ein Siegfried bewirkt, aber die Götter der Wotan, der geht als solches den Wolfsweg, dass er sein Auge opfert, Blutsbrüderschaft mit Loki schließt, dann heißt es bei ihm, schlauer Verwandlungen Frucht erwarb ich, wenig misslingt dem Listigen und diese List, Tücke und Verratkräfte erwirbt, um am Ende von dem römischen Fenriswolf verschlungen zu werden. Und diesen anderen Weg, ja der eine, der eine Cherusknabe wird in das höhere Ich-Bewusstsein eingeweiht, der andere Cherusknabe geht diesen Zwergenweg, List, Tücke und Verrat, um dann von dem Fenriswolf verschlungen zu werden. Äußerlich betrachtet sind das Blutsbrüder, die beide unter einer Tarnkappe die Einweihung in das höhere und in das niedere Ich-Bewusstsein haben, das ist das dritte Parameter, mit dem man die Varusschlacht untersuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine vierte, die nehme ich dazu, das ist die Michaeliepistel der Christengemeinschaft, in der diese Einweihung der beiden Cherusknaben an den Externsteinen einmal genannt wird. In ein paar Tagen dürfen wir das wieder hören, dann heißt es ja, wer ihn über den Siegfried, über den Drachenkämpfer, wer ihn schaute vor Jahren, er blickt ihn mit der strengen Hand, drohend nach dem Drachen kraftgestreckt. Das ist diese Geste des Drachentöters. Und dann heißt es, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutend, ihr sollt mir folgen, ich führe dich zu einem höheren Wahrnehmen oder Ahnen des Mysteriums von Golgatha oder der Lebenstodestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche der beiden Gesten ist es hier? Ist das die Hand, drohend nach dem Drachen gestreckt, ist das die zum Wink gestaltet? Welche Geste ist das? Können Sie es sehen? Keine der beiden. Es ist die eine Geste in der anderen. Die Hand, die eigentlich drohend nach unten ist, wird triumphierend nach oben gereckt, statt dass sie winkt zur Lebenstodestat von Golgatha. Da merkt man an der Art, wie man in der Gründerzeit unter deutschnationalen Chauvinisten den hier dargestellt hat, ist Arminius als sein Zerrbild damals hier aufgezeigt worden. Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören gleichermaßen diese beiden Gesten, das haben sie auch im Nibelungenlied, da heißt es, Siegfried hat den Drachen getötet, dann badet er im Drachenblut und ein Lindenblatt fällt ihm auf seine Schulterblätter, wo er von nun an verwundbar wird und Rudolf Steiner sagt, es ist die Stelle, wo das Lindenblatt auf die Schulterblätter hinfällt, wo Christus das Kreuz tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu diesem Drachenkämpfer Siegfried gehören immer diese beiden Gesten, die wir in ihrer michaelischen Form in dieser Epistel der Menschenweihehandlung haben, Hand drohend zum Drachen strecken, Hand zum Wink zu gestalten und Rudolf Steiner sagt über diesen Siegfried, der Sieg, S-I-G, das ist ein hoher atlantischer Eingeweihter, der höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der als Siegfried den Weg der nordischen Völker in den tragischen Untergang, in den Tod, in den Frieden führt und dann in einer zweiten Geste, nachdem durch den Drachenkampf dieser Zukunftsraum bereitet ist, die nordischen Völker in das Christentum hineinwinkt. Man muss sich das so vorstellen, dass dieser Arminius an den externen Steinen in seiner Einweihung seine Wesensglieder durch den Feuerring der Waberlohe so läutern musste, dass er ein Träger dieses Siegfriedes, dieser beiden michaelischen Gesten sein konnte. Und ein höheres Ich-Bewusstsein kann natürlich nicht List, Tücke und Verrat aufbringen, um die Römer als Römer zu bekämpfen, deswegen braucht er diesen Zwerg, diesen Regin, grimmherzig, weise, kunstfertig, zauberkundig, der diesen Wolfsweg Wotans sein Auge opfert, um diese niederen Verstandeskräfte dort aufzubringen und dem Siegfried sein Schwert zu schmieden. Wenn man so dritter Teil Siegfried, Ring des Nibelungen, da kabbeln die sich immer. Der Siegfried kann dem Mime überhaupt nicht leiden, weil das ist eben das höhere Ich, das da von dem niederen Ich getriezt wird, das aber zugleich braucht, um das schwer zu haben, diesen Fafnir als solches auch bekämpfen zu können. Dann heißt es ja dann der Wölsungensage, dann hat der Siegfried das Drachenherz verspeist, dann versteht er die Sprache der Vögel und die Sprache des erschlagenen Fafnirs und der sagt ihm, der Zwerg hat mich verraten, er wird auch dich verraten. Also diese vier Parameter hat man, ja wenn man sich mit der Varusschlacht und der Frage, warum schweigt Steiner und warum haben die Hitler und die Nazis das gewissermaßen versteckt, wenn man da versucht weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Protagonist: Varus und der bethlehemitische Kindesmord 00:41:08 ===&lt;br /&gt;
Es gibt dazu drei Protagonisten, die sowohl Hauptdarsteller in der Varusschlacht sind, als auch im fünften Evangelium und an dem man merken kann, dass das kein Konstrukt von mir ist, sondern das können Sie aus der Zeitenwende ablesen. Der erste ist der Varus selber, Oberbefehlshaber der Rheinarmee, Namensgeber dieses Ereignisses und was wenige wissen, das weiß man von den jüdischen Historikern Flavius Josephus, dass der Varus erst Konsul in Rom war und dann wurde er nach Palästina geschickt, vor dem Jahr Null und war dort politischer Berater am Hofe Herodes des Ersten, hat eines der stärksten Truppenverbände des römischen Reiches damals kommandiert und er hat dem Herodes, den wir aus dem Matthäusevangelium kennen, geholfen Aufstände auch innerhalb seiner Familie niederzuschlagen. Sie kennen das alle, ja, fünftes Evangelium oder Matthäus, die heiligen drei Könige bringen Goldweihrauch und Myrrhe, fragen nach dem König der Juden und dann hat der Herodes einen Kindesmord damals durchgeführt, in dem alle Kinder unter zwei Jahren getötet wurden und eine solche Tat von einem unfassbaren Ausmaß ist nicht denkbar ohne Anstiftung, Beihilfe und Unterstützung von Varus, der sein politischer Berater war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Gestalt, die wir als den germanischen Feldherr kennen, der die externen Steine einkassieren soll, ist in den bethlehemitischen Kindesmord des fünften Evangeliums verstrickt, das dann ja diesen Weg des salomonischen Jesusknaben nach Ägypten erst einmal inauguriert und dann weiterhin hin zu dieser anderen nathanischen Geistesströmung. Nachdem der Varus sich gewissermaßen qualifiziert hat durch einen solchen schwarzmagischen Akt, wird er von Augustus persönlich abkommandiert in die Provinz Germanien. Er soll mit drei Legionen in das Gebiet der externen Steine vorstoßen und dieses Zentralheiligtum zerstören und dem Augustus umweihen. Fünftes Evangelium, Varusschlacht, ist in den bethlehemitischen Kindesmord verstrickt, bekommt von Augustus danach die Aufgabe, Germanien kolonialistisch einzuverleiben, die externen Steine zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Protagonist: Augustus, die Volkszählung und der geografische Doppelgänger 00:43:44 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es einen zweiten Protagonisten, jeweils fünftes Evangelium, Varusschlacht, das ist der Kaiser Augustus, der Cäsar. Emil Bock nennt ihn einmal den Anti-Messias, man könnte auch sagen der Gottmensch, der Doppelgänger der Zeitenwende. Sie kennen das Lukas, auch Inhalt des fünften Evangeliums, weil das diesen Weg des lukanischen Jesusknaben ja anregt. Da heißt es, Josef und Maria, die schwanger war, haben sich auf den Weg nach Bethlehem begeben. Warum? Was hat der Augustus befohlen? Kennen wir aus dem Weihnachtsspiel. Eine Volkszählung und jeder soll an den Ort seiner Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt diese Geschichte, wo die beiden nach Bethlehem kommen und da habe ich mal die KI, die kosmische Intelligenz gefragt, warum gibt der Augustus, der einerseits den Befehl zur Varusschlacht gibt, im Lukas und der fünften Evangelium den Befehl der Volkszählung, jeder soll an den Ort seiner Geburt. Und da habe ich eine Antwort gekriegt, relativ schnell, eines Morgens bin ich aufgewacht, da war mir das klar, was sagt Rudolf Steiner über den Ort unserer Geburt? Der Ort unserer Geburt ist bei jedem Menschen der Ort, wo wenige Tage vor seiner Geburt der geografische Doppelgänger einzieht. Steiner spricht davon, das sind mephistophelisch-ahrimanische Wesen, die an jedem Ort der Erde anders sind und bei jedem Menschen wenige Tage vor der Geburt als Doppelgängerkräfte einziehen, die seinen Doppelgänger in einer besonderen Weise prägen. Als Berliner ist mir das sehr eindeutig, ja ich bin da geboren und Berliner erkenne ich relativ schnell, an so einer bestimmten Qualität, so eine Rauigkeit, manchmal kann es ins Herzliche gehen, manchmal aber auch ins Kalte. Jeder Ort auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, zieht wenige Tage davor der geografische Doppelgänger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr bemerkenswert, der Doppelgänger der Zeitenwende, der die Varusschlacht befiehlt, gibt zugleich den Befehl, alles an den Ort seiner Geburt zu schicken, wo der geografische Doppelgänger einzieht. Scheinbar ist das das wahre Pantheon, das der Augustus als Doppelgänger der Zeitenwende haben will, diese ganzen ahrimanisch-mephistophelischen Doppelgängerkräfte im Menschsein als solches instrumentalisieren und beherrschen zu können. Jetzt muss man sich das vorstellen, einerseits dem Befehl, Volkszählung an den Ort der Geburt, gleichzeitig dem Befehl, Varusschlacht, Geburtsstunde Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich etwas entdeckt, was mich sehr inspiriert hat. 2019 hat eine deutsche Heavy-Metal-Band, Rammstein, kennen Sie die? Die haben ein geniales Video veröffentlicht, Deutschland heißt das. Und da haben sie dazu ein Video gedreht über die deutsche Geschichte, das haben inzwischen, ich glaube, eine halbe Milliarde Menschen auf YouTube geklickt. Eine halbe, nicht Million, ich sage halbe Milliarde. Unglaublich, was die Leute daran fasziniert und da geht es, wie ich sagte, um die Geschichte Deutschlands und das beginnt mit der Varusschlacht und man sieht dort eine dunkelhäutige Frau, die einem toten Römer den Kopf abschneidet. Das ist die Germania, man könnte sagen der geografische Doppelgänger Deutschlands. So hat man ihn in der Gründerzeit dargestellt. Das Doppelgängerwesen, das als geografischer Doppelgänger erster Weltkrieg, nicht Gründerzeit, in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann passiert folgendes, diese Germania in dem Video von Rammstein, die geht nun inspirierend durch alle Katastrophen und Abgründe der mitteleuropäischen Geschichte als eine dunkelhäutige Frau mit Schäferhunden und einer Spiegelsonnenbrille. Man sieht sauerkrautfressende Mönche, man sieht die Hexenverbrennung, man sieht die beiden Weltkriege, man sieht die Bücherverbrennung, man sieht die Inflation, man sieht den Holocaust, man sieht das Politbüro der DDR, die Rote Armee Fraktion bis hin zu den Maikrawallen, alle durch Gewalt getränkten Abgründe der deutschen oder mitteleuropäischen Geschichte werden durch diesen geografischen Doppelgänger der Germania gewissermaßen inspiriert. Das finde ich eine geniale Setzung von dieser Band, ob man die Musik jetzt mag oder nicht, kann jeder selber entscheiden, weil die damit etwas sagen, was Steiner ja sagt, mit dem Geburtsort einer Sache ziehen diese mephistophelisch-ahrimanischen Doppelgängerkräfte offenbar auch in Deutschland ein. Und heute, wenn wir Germania hören, dann denken wir an eine Nationalallegorie, die Römer wussten, dass das ein Wesen ist. Auf Münzprägungen haben sie als Numen, das heißt als Götterwirken, dieses germanische Doppelgängerwesen als solches dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann singt immer der Sänger der Band als eine Charakterisierung dieses geografischen Doppelgängers, der in der Geburtsstunde Deutschlands einzieht, überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Überheblich, überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen. Merkt man, dieser germanische Raum, den sie dort den Römern abtrotzen, Geburtsstunde Deutschlands, zugleich Einzug dieses geografischen Doppelgängers, der von nun an hinter dem dekadenten Blut- und Bodenadel, einer Nibelungenwildheit, einer Xenophobie, alles fremdartig Konnotiertem, in brutaler Härte und Unmenschlichkeit, auch einem raffenden Wachstums- und Wohlstandstreben, was sicherlich zu beeindruckenden Leistungen in der Gründerzeit in Technik und Sport und Wissenschaft führt, aber auch so diese Fratze des hässlichen Deutschen je nach politischer Großwetterlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mir die Frage gestellt, was ist der Moment, als in der Varusschlacht der Geburtsstunde Deutschlands dieser geografische Doppelgänger als die Doppelgängerkraft im mitteleuropäischen Raum einzieht. Und das folgendes Bild aufgetaucht, als der Irmin der Arminius sich seine Tarnkappe vom Haupt reißt und die germanischen Krieger diesen Sonnenhelden der sechsten Stufe, der alles als Träger des Volksgeistes, alles in das Menschheitlich-Kosmopolitische führen will, da muss es auch von den germanischen Hilfstruppen in römischen Diensten so und so viele gegeben haben, die dem Irmin folgen wollten und trotzdem von den Germanen erschlagen wurden. Denn als in einem Rachefeldzug die Römer später auf das Schlachtfeld kommen, da sehen sie, dass die Legionen und die germanischen Hilfstruppen gleichermaßen erschlagen sind. Da hat man dieses Jahr überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, wo das, was Rammstein in diesem Video zeigt, ein Doppelgängerwesen zugleich mit diesem Zukunftsraum geboren wird, mit dem man sich von nun an in Deutschland und Mitteleuropa bis auf die heutige Zeit auseinandersetzen muss. Und das, was da in der Varusschlacht geschehen ist, eine innere Kernschmelze Roms, in dem germanische Hilfstruppen selber dem Sonnenhelden folgen und ein kannibalistischer Akt der Germanen gegen ihren eigenen Irmin, gegen ihren eigenen Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist diese zweite Gestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht. Augustus, der dem Befehl der Volkszählung gibt, alles an den Ort seiner Geburt, gleichzeitig die Varusschlacht, wo dieser geografische Doppelgänger entsteht. Und unter diesem Aspekt könnte man durchaus die Frage stellen, ob der Augustus die Varusschlacht nicht doch gewonnen hat. Also, ich meine, militärisch hat er sie verloren, ja. Aber es wird ja gesagt, der will alles an den Ort seiner Geburt schicken, der Doppelgänger der Zeitenwende. Und das ist ihm gelungen, an diesem mitteleuropäischen Mysterienraum einen geografischen Doppelgänger zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen wie mit Hitler. Da gibt es diese bemerkenswerte Geschichte von Albrecht Haushofer, der im Zweiten Weltkrieg zu seinem diplomatischen Chor gehörte und der einmal eine Erkenntnis an Hitler gehabt hat, der will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, er will gar nicht siegen. Er hat immer gedacht, Hitler will die Weltherrschaft. Und er hat da plötzlich verstanden, nein, Hitler will Deutschland in den Untergang führen. Der hasst Deutschland und Mitteleuropa. Und man könnte Hitler den Endsieg auf dem Silbertablett kredenzen, der würde durch irrationale Entscheidungen in das militärische Geschehen wieder so eingreifen, dass die Sache doch in den Untergang führt. Das ist jetzt kein Konstrukt von mir, das hat jemand vielleicht auch von der wahren KI, von der kosmischen Intelligenz an Hitler selber verstanden. Er hat gesagt, Hitler hasst Deutschland, deswegen hasst er die Juden, die zum christlichen Abendland gehören. Deswegen hasst er die Russen, der slawische Osten in seinem Begegnungsraum mit Mitteleuropa. Und auch wenn er noch so oft erzählt, dass er den Endsieg will, in Wirklichkeit will er Deutschland zerstören. Man kann unter dieser Frage natürlich die Frage haben, verstehen Sie es nicht falsch, militärisch totale Kapitulation, aber von dieser eigentlichen Implikation, die von dieser Nicht-Individualität ausgeht, ob er nicht doch den Krieg gewonnen hat. Und dieselbe Frage mit Varus. Äußerlich betrachtet haben die Römer verloren von Augustus. Was der innerlich will, alles an den Ort seiner Geburt, wo Doppelgängerkräfte einziehen, muss man sagen, hat Augustus von der Implikation dieser Individualität im Grunde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der dritte Protagonist: Pontius Pilatus 00:54:44 ===&lt;br /&gt;
Zweite Brückengestalt, fünftes Evangelium, Varusschlacht und da gibt es noch eine dritte, die finde ich fast am spannendsten. Das muss man aber ganz klar als eine Spekulation apostrophieren. Theodor Fuchs, dieser sehr seriöse, profunde Anthroposoph, ein gediegener Militärhistoriker, der hat in diesem Buch geschrieben, Pontius Pilatus, der römische Stadthalter, der in der Karwoche des Jahres 33 den Christus zum Tode verurteilt, der soll in seiner Jugend römischer Legionär im Heer des letzten Oberbefehlshabers der Rheinarmee, Germanicus, gewesen sein. Da war ich fasziniert. Das ist ja toll, woher weiß er denn das? Da habe ich mal so nachgeguckt, da steht leider keine Fußnote. Das ist sehr untypisch für diesen Mann, der wissenschaftlich sehr sauber arbeitet, weder mit Hellsehen kommt und auch nicht mit Spekulation, sondern wirklich sehr gediegen und phänomenologisch Dinge aufzeigt. Und da habe ich nur eine einzige Erklärung, der gute Mann ist inspiriert worden von der KI, von der kosmischen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil er ansonsten so sauber arbeitet, vertraue ich ihm, weil wenn man das von der Innenseite her mal untersucht, dann finde ich das ungeheuer spannend, denn überlegen Sie mal, diese Begegnung zwischen dem wahren Sonnenhelden Christus und dem römischen Stadthalter, wie Johannes das berichtet, in der Karwoche. Da wird ihm zum ersten Mal dieser Sonnenheld vorgeführt in der Morgenfrühe in Jerusalem und der sagt ihm, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, so würden meine Leute aufstehen und für mich kämpfen. Das muss den Pilatus erst mal sehr beruhigt haben, weil das kennt er aus Germanien, da gab es auch die heiligen Haine Germaniens als ein Reich nicht von dieser Welt, aber die Germanen sind damals aufgestanden, um die Römer anzugreifen. Und als erstes sagt der Pilatus, ich kann keine Schuld an ihm finden. Dann wird ihm der Sonnenheld der Christus als der vermeintliche geografische Doppelgängers Palästinas vorgeführt mit einer Dornenkrone und mit einem Purpurmantel und man sagt ihm, der hält sich für den König der Juden. Und er sagt ihm, dieser wie ein geografischer Doppelgänger verkleidete Sonnenheld, Dornenkrone, Purpurmantel, weißt du nicht, dass ich, sagt er ihm, weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich kreuzigen zu lassen? Und was sagt der Sonnenheld, du hättest keine Macht, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre. Der Pilatus hat als Römer die Grenzen seiner Macht in Germanien längst erlebt und bekommt dort etwas gesagt, was das Urtrauma Roms betrifft, die Grenzen der eigenen Macht zu erleben und aus diesem Trauma heraus verurteilt er den wahren Sonnenhelden als vermeintlichen geografischen Doppelgänger, als vermeintlich falschen König der Juden zum Tode. Also wenn man mal das dazu nimmt, ja ich apostrophiere das klar als eine Spekulation, dann so das übliche, was man gewohnt ist, ja der wäscht seine Hände in Unschuld und so, mag ja alles stimmen, aber unter diesem Aspekt bekommt das Ganze natürlich noch mal eine andere Tiefenschärfe. Also sie merken, fünftes Evangelium, Varusschlacht, drei Gestalten, Varus, Augustus und Pontius Pilatus, wenn man das ernst nimmt, was Theodor Fuchs sagt, die bei beiden zeitgleichen Ereignissen miteinander kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeitachse: Palästina und Germanien nebeneinander 00:59:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt zum Abschluss wollen wir mal gucken, ob die kosmische Intelligenz gnädiger ist und uns dahin führt, was eine Antwort auf diese Frage, warum Steiner schweigt und die Nazis ihn verschwinden lassen, uns da etwas zukommen lässt. Ich habe ihn hier etwas aufgezeichnet. Sie sehen hier eine Zeitachse, 27 vor Christi Geburt bis zum Jahre 30 nach der Zeitenwende, wo die Jordan-Taufe stattgefunden hat. Und 27 vor Christi Geburt ist die Zeit, wo der Christus in die Erdatmosphäre eintritt und das spiegelt sich auf der Erde dadurch, dass die Römer versuchen, die Provinz Germanien einzukassieren. Das ist die geistige Situation dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 vor Christi Geburt, also wir können jetzt hier nur mit Zeitqualitäten arbeiten, selbstverständlich nicht mit präzisen Daten. Da werden in Palästina die Eltern der beiden Jesusknaben geboren. Nach den apokryphen Legenden Hannah und Joachim, die Eltern des Salomonischen Jesus, einer Königsfamilie in Jerusalem und zugleich Maria und der Zimmermann Josef in Galiläa. Das sind, wie ich am Anfang schon sagte, polare Geistesströmung, Weltenweisheit, Erdenunschuld, die sich nach den Gesetzen der damaligen Zeit nicht hätten begegnen, geschweige dem verbinden können. Zeitgleich zu der Geburt der Eltern der beiden Jesusknaben werden in Germanien die beiden Cherusknaben geboren. Arminius und sein Bruder Flavus, Blutsbrüder einer Wotansippe, die sich als solches nach den Gesetzen der damaligen Zeit, wie ich auch sagte, nie hätten verlieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 0 herum, wie gesagt, wir können nur mit Zeitqualitäten operieren. Das Jahr der Urweihnacht geschieht, dass in Palästina die Geburtsereignisse der beiden Jesusknaben in dem Haus in Bethlehem mit dem Stern und den heiligen drei Königen, der Salomonische Jesusknabe, der geboren wird, zeitgleich oder sagen wir mal etwas verschoben, aber in dieser Zeitqualität in dem Stall, in der Krippe, in der Grotte der Nathanische Jesusknabe, der dort mit seinen Eltern nach Bethlehem gezogen ist, um sich einschreiben zu lassen, die Hirten auf dem Felde, Ochs und Esel, die, wie wir das aus Weihnachten kennen, an dem Kindlein in der Krippe schnuppern. Während die beiden Jesusknaben physisch geboren werden, in Palästina, das Jahr 0, zeitgleich dazu, werden die beiden Cherusknaben geistig an den Externsteinen geboren. Und an dem Sargstein, an den Externsteinen schnuppern nicht Ochs und Esel, sondern es heißt, Siegfried wurde von der Hirschkuh gesäugt, und der eine erhält dort die Einweihung, das wird die germanische Schöpfungsgeschichte gewesen sein, und ansonsten Siegfried, der am hündenen Felsen den Irmin, das schlafende Ich-Bewusstsein erweckt, der andere, der Flavus, der Regin, der Zwerg, der in List, Tücke, Augeopfern verrat, kunstfertig, weise, grimmherzig, zauberkundig, in das niedere Ich-Bewusstsein eingeweiht wird. Von den Einweihungen her sind das Gegensätze, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Ich-Bewusstsein, physisch Blutsbrüder, die sich von den Germanen nicht trennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben, Salomonischer und Nathanischer Jesus, sind auf Reisen, denn durch den betlehemitischen Kindesmord, durch Herodes und Varus, zieht der Salomonische Jesusknabe nach Ägypten und von dort im fünften Evangelium anschließend in die Nazarener-Kolonie der Essäer. Und der andere Jesusknabe, der Nathanische, mit seiner Familie dort ebenfalls hin. Die beiden Cherusknaben kommen nach Xanten, trotz ihrer unterschiedlichen Einweihung, bleiben sie Blutsbrüder, werden von Xanten nach Rom geschickt, wo sie ausgebildet werden, lateinisches Bürgerrecht, Ritterstand, lateinische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun nach Christi Geburt, die beiden Jesusknaben mit ihren Familien treffen sich in der Essäer-Kolonie in Nazareth und Rudolf Steiner beschreibt in seinem fünften Evangelium, wie die Eltern teilweise sterben und sich in der Familie neu verbinden und diese beiden Knaben, Weltenweisheit, Erdenunschuld, Zarathustra, Schwesternseele des Adam, trotz ihrer Unterschiede, entgegen allen Gesetzen der damaligen Zeit, sich wesensmäßig anfangen zu verbinden. Zu dieser wesensmäßigen Verbindung der beiden Jesusknaben in der Essäer-Kolonie in Nazareth, die beiden Cherusknaben, Arminius und Flavus, verlieren sich. Der eine geht als römischer Präfekt, als Siegfried nach Germanien in das Weserland, der andere, der Flavus, bleibt in Rom und hat sein Auge geopfert durch List, Tücke und Verrat, dem Arminius den Plan ausgeheckt, wie man die Römer besiegen kann, aber er wird innerlich den Kräften der Roma und des Fenriswolfes in Rom nicht gewachsen und wird innerlich zum Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf nach Christi Geburt, die Geschichte im fünften Evangelium, wo die beiden Jesusknaben sich im Tempel in Jerusalem treffen und dann berichtet Rudolf Steiner, dass das Wesen des Salomonischen Jesus seinen Leib verlassen hat, um in dem Nathanischen Jesus von nun an weiter zu leben und als der eine Jesus von Nazareth, der geliebte Jesus, durch die Hütten und Tempel zu ziehen, bis er dann im Jahre 30 nach Christi Geburt Hülle für den Christus werden kann. Während die beiden Jesusknaben eines werden, die beiden Cherusknaben, haben sich zwölf nach Christi verloren nach der Varusschlacht, denn Arminius ist nun ein winkender Irmin bei den Germanen geworden, der sie in ein höheres Ich-Bewusstsein des Christentums hinein zu winken versucht. Der andere Cherusknabe, der Flavus, der liebt Sold, Ehrenkranz und Halskette und ist in Rom zum Römer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einswerdung und Entzweihung: die Urwunde Mitteleuropas 01:06:10 ===&lt;br /&gt;
Also was sagen uns diese beiden Signaturen? Ich habe Ihnen das hier aufgezeichnet. Die beiden Jesusknaben, Emil Bock hat das einmal genannt, das Wunder der Einswerdung. Divergente Geistesströmungen, Weltenweisheit und Erdenunschuld, die sich im Lichte des herabsteigenden Christus in einer Einheit verbinden. Die beiden Cherusknaben in Germanien, eine Entzweihung. Blutsbrüder an den Externsteinen, gemeinsam eingeweiht, um den mitteleuropäischen Zukunftsraum von den Römern zu ertrotzen und fallen dennoch, obwohl sie sich nach den Blutsgesetzen nie hätten treffen können, damals auseinander. Das ist die Urwunde, der Urriss, der Spalt, die Lücke Mitteleuropas, wo man sagen kann, geistig fallen dort höheres Ich-Bewusstsein, Irmin, und niederes Ich-Bewusstsein fallen auseinander. Und das ist das Urbild, dass wenn Höheres und Niederes Ich in Mitteleuropa oder Deutschland auseinanderfallen, ist das das Einzugsgebiet des geografischen Doppelgängers, dieses mephistophelisch-ahrimanischen Wesen, ich sage es mit Rammstein, überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland, über allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ein Topos bis in die Gründerzeit von den beiden Cherusknaben immer gesprochen, dass man geteilt hat in Deutschland zwischen dem Arminiusdeutschen und dem Flavusdeutschen. Der Arminiusdeutsche war immer sozusagen der Supergermane, der so Deutschland da hochgehalten hat, der Flavusdeutsche war der tief im deutschen Wesen verhasste Gestalt des Vaterlandsverräters. Dass das nicht so gewesen sein kann, berichten uns die Römer selbst, denn genauso wie die beiden Jesusknaben, die ein Wunder der Einswerdung vollziehen an dem Fluss des Jordan, 30 nach Christi Geburt, da entzweien sie sich noch einmal. Rudolf Steiner berichtet im fünften Evangelium, dass die Seele des Zarathustra den Jesus in der Jordantaufe verlässt, um Raum zu geben, dass der Christus nun in der Jordantaufe als der Christus Jesus in den Nathanischen Jesus einziehen kann. Jesu Geburt auf Erden, heißt es im Credo, ist Wirkung des Heiligen Geistes, um den Sohn der Maria zu einer Hülle des Christus zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie die beiden Jesusknaben nach dem Wunder der Einswerdung sich in der Jordantaufe noch einmal auffächern, berichten die beiden Cherusknaben, die römischen Historiker, dass die beiden Cherusknaben, die hier auseinander sind, an einem anderen Fluss, nicht am Jordan, sondern an der Weser, noch einmal zusammengekommen sind. Da berichtet Tacitus an der Weser treffen sich Arminius und Flavus. Der Arminius, der jetzt dort die Germanen noch einmal anführt, der Flavus, der mit Sold, Ehrenkranz und Halskette ein Römer geworden ist. Und die Römer, Tacitus hat das aus seiner Perspektive, der Arminius wird da so als Silberrücken gezeigt, der so Uga Uga sich auf die Brust trommelt und ich Germane und toll und der Flavus, der da als Römer sagt, du Loser, hier in Rom ist es viel besser, dass das so nicht gewesen sein kann. Das zeigt sich eigentlich jedem, der denken kann, weil der Arminius selber damals von den Germanen gar nicht mehr anerkannt wurde, der hat eine neue Frau geheiratet, die Thusnelda, die sogenannte Tussi, daher kommt das im Deutschen. Tussi, Thusnelda, das ist die Frau einer anderen Blutsippe gewesen und die hat er geehrlicht und da merkt man, der Irmin, der die germanischen Völker in diesen Zukunftsraum jetzt in das Christentum hineinwinkt, nicht mehr einen Zusammenhang aus dem alten Bluts- und Bodenmäßigen, sondern in ein Michaelisch-Föderalistisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wie Siegfried schließlich vom Hagen an der Stelle getötet wird, wo er verwundbar ist, wo Christus das Kreuz trägt, wird Siegfried Arminius damals von den Germanen am Ende getötet, weil sie nicht bereit sind, von dem geografischen Doppelgänger der Germania inspiriert, diesen Wink in das Christentum hineinzufolgen. Und die römischen Historiker berichten, als Flavus diesen Arminius an der Weser trifft, da muss er irgendwas an seinem Bruder erkannt haben, dass er zu ihm hin will. Er will zu ihm zurück, obwohl die beiden Cherusknaben auseinandergefallen sind und es sind die Römer selber, die ihn zurückhalten. Und nach meiner Lesart, ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber Sie können selber denken und anders fragen, heißt das, dass dieser Flavus, der auch ein germanischer Eingeweihter ist, in diesem Moment in seinen Bruder Arminius diesen winkenden Siegfried Irmin erkannt hat, der die germanischen Völker in das Christentum hineinwinken will und deswegen zu ihm hin will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, nach dem Auseinanderfallen der beiden Cherusknaben ist das die wahre Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung ist nicht der 3. Oktober 1990, das ist vielleicht auch eine Wiedervereinigung, aber die eigentliche Wiedervereinigung ist, wenn niederes Ich und höheres Ich, dass sich in diesen beiden Cherusknaben Arminius und sein Bruder Flavus abbilden, wenn die sich anfangen, wieder, da steckt auch der Wieder drin, wieder zu vereinigen. Also einfach mal, dass man das nebeneinander stellt, fünftes Evangelium, Varusschlacht, Jesu Geburt auf Erden, eine Wirkung des Heiligen Geistes, diese beiden polaren divergenten Geistesströmungen zu einem Sohn der Maria zu gestalten, damit er Hülle für den Christus werden kann. Man kann aber auch sagen, Deutschlands Geburt auf Erden ist auch eine Wirkung des Heiligen Geistes, der diese beiden Cherusknaben, diese hohen germanischen Eingeweihten, in eine Entzweihung gebracht hat, in diese Lücke zwischen höheres und niederes Ich-Bewusstsein, der geografische Doppelgänger einzieht, mit dem sich nun jedes höhere Ich und jedes niedere Ich in der weiteren deutschen Geschichte weiter auseinandersetzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moltke und der Genius mit der Fackel 01:13:10 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich das alles der KI erzählt habe, da hat sie mir geholfen, der kosmischen Intelligenz, und hat mir, und damit schließe ich dann nach so viel Inhalt heute Abend, zumindest einen Hinweis gegeben, womit man weiter tasten könnte, was meine Ausgangsfrage an die KI, an die kosmische Intelligenz war, warum schweigt Steiner, warum hat er nie offensiv über Arminius, über die Varusschlacht gesprochen und was müssen Hitler und die Nazis an dem wahrgenommen haben, dass der, der am meisten ins Bild passen müsste, vollständig aus dem Verkehr gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich entdeckt, es gibt ja eine Gestalt, oder zwei Gestalten, an denen glaube ich, das sage ich zum Abschluss, an denen man beide Fragen ein bisschen untersuchen kann, die beide an so einem Punkt mit diesem geografischen Doppelgänger, an so einem Arminius-Flavus-Punkt, höheres Ich-Bewusstsein, niederes Bewusstsein, in einer Erfahrung mit dem geografischen Doppelgänger im 20. Jahrhundert gekommen sind. Und das eine ist ebenfalls ein Generaloberst der deutschen Armee, Helmuth von Moltke, 1914 gewesen. Der musste auch einen Zwei-Fronten-Krieg führen, wie die Germanen, der war der Repräsentant, das im 20. Jahrhundert, und da hat er gemerkt, dass der Kaiser, wir können sagen der Dekadente Arminius-Deutsche, dass der ihn im Stich gelassen hat, weil der überhaupt nicht mehr in der Lage war, in irgendeiner Weise militärisch, politisch oder geistig zu handeln. Und Rudolf Steiner hat gesagt, ja, die Deutschen mussten an einen solchen Punkt kommen, wo sie merken, dass hier diese Kräfte, die hier dahinterstehen, die haben sich in einer Weise totgelaufen. Das mussten die erleben, der Moltke als Generaloberst musste verstehen, politisch hat eine Gestalt wie Wilhelm II. hat der abgedankt, das ist niemand, von dem in irgendeiner Weise mehr Impulse ausgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er dem Helmuth von Moltke im Januar 1915 eine Imagination, eine Meditation gegeben, von der ich glaube, dass die direkt auf den Arminius, auf den Irmin verweist. Das hat er aber erst dann gemacht, in einem Moment, wo ein Vertreter Deutschlands oder Mitteleuropa an diesen Nullpunkt gekommen ist, wo er gemerkt hat, aus den Kräften des geografischen Doppelgängers geht es nicht mehr weiter. Und da hat er Folgendes in einem Schriftstück ihm geschrieben, der Genius des deutschen Volkes zeigt die erhobene Fackel für denjenigen, welcher seine Gedanken auf ihn lenkt, mit den Empfindungen, welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Welche der Liebe zu diesem Volk entspringen. Diese Gebärde des Genius mit der erhobenen Fackel, die Hand zum Wink gestaltet. Da sagt er darüber, das ist die Art, wie dieser Genius sich mitteilen will. Das ist diese zweite Arminius-Geste, wer ihn heute schaut, sieht die Hand zum Wink gestaltet, dem Menschen deutet Folge mir. Es ist diese Gebärde gewissermaßen das Wort, das stumme Wort, durch das dieser Genius das Schicksal des Volkes und die guten Gründe der Zuversicht aussprechen will. Und dann sagt er, er wird sich uns nahen können, er wird Licht und Wärme in unsere Seele und Kraft in unser Herz einfließen lassen und Ruhe über unser Wesen ergießen, wenn wir ihn in dieser Gebärde uns vorstellen, denn diese Gebärde ist ein Wort der Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er zeigt dem Helmuth von Moltke an diesem Nullpunkt der deutschen Geschichte 1914, da gibt es diesen Genius des deutschen Volkes, das ist Arminius, das ist dieser Irmin, dieser höchste Eingeweihte der nordischen Völker, der in dieser zweiten Geste eines Fackeltragenden Jünglings hineinwinkt in neue Impulse und er sagt, jeder, der sich in dieser Gebärde ihm vorstellt, dem wird er in Licht und Wärme in seiner Seele, Ruhe in sein Wesen, Kraft in sein Herz einfließen lassen können, wenn man mit den Empfindungen der Liebe zu diesem Volke seine Gedanken auf ihn lenkt. Das ist ein bisschen das, von dem ich glaube, dass das der andere Cherusknabe an der Weser erlebt hat, 15 nach Christi Geburt, der doch etwas von dieser Liebe, seiner Einweihung an den externen Steinen so weit bewahren konnte, dass als er seinen Blutsbruder dort sieht, er diesen winkenden Genius mit der Fackel, der diese zweite Cherusker-Geste vollzieht und deswegen zu ihm hin will, um sich mit ihm wieder zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt Rudolf Steiner folgendes zu dem Moltke, schreibt ihm, was sich mir selbst immer wieder vor die Seele stellt, bis heute, ist die Bekräftigung dessen, was ich gesprochen habe. Der Genius mit der erhobenen Hand und Fackel wird sein Volk tragen und führen und nie wird die Bitte, die ein anderer, auch wenn man sie an ihn richtet, sie zu führen in die richtigen Wege, von diesem Genius ungehört bleiben. Also Rudolf Steiner sagt, das hat sich mir bis heute immer an meine Seite gestellt, der ist mir fortwährend bewusst gewesen und dieser Genius, der sein Volk führen und tragen wird, mit einer Geste der Zuversicht, der ist immer anwesend, nie wird eine Bitte, die man an ihn richtet für einen anderen, von diesem Genius, von diesem Führer ungehört bleiben. Und das ist mir völlig klar, warum Rudolf Steiner über den nie gesprochen hat, weil der fortwährend durch ihn wirkte, weil man die ganze Anthroposophie als ein Winken dieses Genius mit der Fackel, dieser Irmin-Individualität als solches wahrnehmen kann und der braucht aber Menschen, die wie Helmuth von Moltke an einen Endpunkt mit dem geografischen Doppelgänger so weit gekommen ist, dass er damit eine Einweihung oder ein Aufmerksamachen auf diese Individualität vollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist interessant, heute hat mir neulich mal jemand gesagt, fand ich ganz interessant, der hat gesagt, die heutigen Politiker, wir sind in einer Zeit in Deutschland, wo keiner in der Politik mehr eine Idee hat, wie es eigentlich weitergehen kann. Er sagt, der Einzige, die Ideen hat, sind die extremen Kräfte, links und rechts, das sind rückwärts gewandte Ideen, aber weil es zumindest Ideen sind, wirken die verführerisch. Und das kann man jetzt beklagen, man kann aber auch sagen, wir sind an demselben Punkt wie der Helmuth von Moltke, wo man merkt, es geht nicht mehr weiter und das ist genau der Moment, wo ein Rudolf Steiner diesen Moltke, dann dieses Geheimnis dieses anderen Cherusknaben, dieses wahren Führers Mitteleuropas, von dem er sagt, der wird sein Volk fortwährend tragen und führen, offenbaren kann, denn man kann ja den Eindruck haben, was er sagt, er wird Ruhe in unser Herz, Licht und Wärme in unsere Seele, Zuversicht, ein Wort der Kraft ausstrahlen, dass man das Gefühl hat, wenn man diesen winkenden Irmin, den Genius mit der Fackel erkennt, verwandelt sich der geografische Doppelgänger. Überheblich überlegen, übergeben, übernehmen, überraschen, überfallen, Deutschland, Deutschland über allen, denn natürlich, jeder Doppelgänger hat immer nur eine Botschaft, verwandle mich in eine lichte Gestalt, man kann den Eindruck haben, was der Steiner, der Moltke dort sagt, Licht und Wärme in unser Herz, Zuversicht in unsere Seele, Wort und Kraft, dass mit dieser Wiedervereinigung, diesem winkenden, leuchtenden Genius zu sehen, etwas von diesem geografischen Doppelgänger auch verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauffenberg und die beiden michaelischen Gesten 01:21:51 ===&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch eine andere Gestalt entdeckt, wo ich dachte, an der kann man ziemlich gut erleben, warum Hitler und die Nazis den Arminius verschwinden lassen wollten. Den halte ich für sehr unterschätzt in anthroposophischen Kreisen, das ist Claus von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter. Ich kenne Anthroposophen, die sagen, ja, aber dem sollten wir keine Vorträge halten, weil das ist heute nicht mehr der Weg. Das stimmt schon in gewisser Weise, was der Stauffenberg gemacht hat, ist ja erst so ein Arminius, ja, die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, um am 20. Juli durch einen Attentat Hitler zu beseitigen und das ist bekanntlich gescheitert. Manche sagen auch, das traue ich mich nicht zu sagen, weil das so ein furchtbares Leid und Elend infolgedessen ja weiter hervorgerufen hat. Das musste so kommen, sonst hätte es eine zweite Dolchstoßlegende gegeben, aber gut, es ist auch nicht beantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die wenigsten wissen und das gehört zu dem Stauffenberg dazu, nachdem das gescheitert ist, dass er die Hand drohend nach dem Drachen gestreckt hat, um Hitler zu beseitigen, ist er einen Tag später in Berlin im Bendlerblock erschossen worden und es wird gut verbirgt berichtet, dass ein Erschießungskommando auf ihn angelegt hat und der erste Schuss ist daneben gegangen und bevor die zweite Gewehrsalve ihn getroffen hat, die sofort tödlich war, hat er laut gerufen, es lebe das heilige Deutschland. Und da merkt man, in diesem Stauffenberg sind diese beiden Gesten, die wir aus der Michaeliepistel kennen, gleichermaßen anwesend. Die Hand drohend nach dem Drachen zu strecken, erst einmal auf diese Weite zu versuchen, den Drachen zu beseitigen, aber in diesem Moment zwischen den beiden Gewehrsalven muss der innerlich etwas erlebt haben, diesen winkenden Genius, der Ruhe, Zuversicht, Kraft, Licht und Wärme in das eigene Innere hineinstrahlt, dass er aus dem Inneren diesen Satz ruft, es lebe das heilige Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er, glaube ich, diesen Genius mit der Fackel innerlich erlebt und insofern glaube ich, dass der Stauffenberg eine recht zukünftige Gestalt ist, weil was sagt Steiner über diesen Genius, das ist der wahre Führer Deutschlands und Mitteleuropas, bitte nicht deutschtümmeln, verstehen, zu Deutschland gehören die Polen, die Slowenen, die Tschechen, die Ukrainer, das alles ist Mitteleuropa, es ist nicht Deutschland im Sinne von Deutsch, sondern Mitteleuropa. Dieser Genius dort, den muss er innerlich erlebt haben und deswegen finde ich eine sehr zukünftige Gestalt, weil dieser wahre Führer, von dem er sagt, der sein Volk fortwährend trägt und führt und wenn man eine Bitte an ihn richtet, das wird nicht ungehört bleiben. Und da ist mir relativ klar, dass dieses Hitler-Attentat in diesem Moment vielleicht doch funktioniert hat. Also natürlich als erstes nicht, die Hand droht nach dem Drachen, damit hat er verloren. Aber diesen wahren Führer, den er da innerlich erlebt hat, der ihn rufen lässt, es lebe das heilige Deutschland, da wird mir klar, warum Hitler und die Nazis dieser Arminius, der hier in seinem Zerrbild gezeigt ist, die Hand drohend nach oben gereckt, offenbar insgesamt gefürchtet haben, weil sie instinktiv spürten, dass hinter dieser Individualität der eigentliche reale Führer Mitteleuropas steht und ihn deswegen, von dem lassen wir den Finger, den lassen wir weitestgehend verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Steiner führt den Moltke an dem Nullpunkt dieser Geschichte, an diesen Genius mit der Fackel, an diesen Irmin und Stauffenberg, Sie haben bitte nicht gehört, dass ich gesagt habe, dass Stauffenberg die Reinkarnation von Arminius ist, das habe ich weder gesagt noch denke ich das, aber ich halte ihn für einen Zeugen dieser beiden michaelischen Gesten, die etwas von diesem inneren Erlebnis, das diesen geografischen Doppelgänger verwandelt, eines Irmin innerlich erlebt hat. Und Franz Löffler, ein Heilpädagoge, hat diesen Genius etwas verschwimmelt, hier eine längere Aufnahme habe ich nicht, hier auch dargestellt, da sieht man ihn, diesen Genius Deutschlands oder Mitteleuropas mit einer Fackel nach oben winkend und ihm folgen die Ungeborenen und die Verstorbenen. Ja, so hat er das dargestellt, Heilpädagoge, ich glaube, Schloss Hamborn, Umfeld Ita Wegmanns, so kenne ich es, kann auch ein bisschen anders sein, ich finde es ein sehr schönes berührendes Bild, auch jemand, der so ein inneres Erlebnis von dieser wahren Führergestalt als solches gehabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluss: Ahrimans Inkarnation und die Verwandlung des Doppelgängers 01:26:52 ===&lt;br /&gt;
Und als allerletztes, bevor ich sie dann auch entlasse, eine Sache habe ich noch von der KI so ein bisschen als Frage bekommen, ich dachte mir, in unserer Gegenwart erwarten ja viele Menschen die Inkarnation Ahrimans und diese Inkarnation Ahrimans ist ja ein Spiegelereignis, wie es auch eine Inkarnation Luzifers gab zum Mysterium von Golgatha, in der der Christus gekommen ist. Das heißt, wenn Ahriman kommt, braucht es eine Anti-Jordantaufe und einen Anti-Jesus, der ihn als Antichrist in seinen Wesensgliedern empfangen kann. Und ich selber, das ist jetzt auch wieder eine Spekulation, aber hören Sie es mal, kann mir da eigentlich keine andere Individualität als den Doppelgänger der Zeitenwende, den Augustus vorstellen. Der Anti-Messias, der Antichrist als diese Individualität, der eine solche Individualität wie Ahriman als solches in die Welt hineinziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man einmal nur in diese Richtung denkt, von dem ich sagte, der will alles in der Welt an den Ort seiner Geburt führen, wo der geografische Doppelgänger einzieht, dann wird einem eigentlich klar, warum wir in unserer Gegenwart in Deutschland wie anderswo auch eine derartige Verstärkung der rechtsradikalen nationalistischen Kräfte haben. Das ist Augustus, die Individualität, die alles an den Ort seiner Geburt schicken will. Und die eigentliche Aufgabe, mit der man sich dort stellen kann, ist, dass man wie Steiner den Moltke an diesem Nullpunkt Mitteleuropas, diesen winkenden, die Fackel in einer Gebärde der Zuversicht, mit Worten der Kraft, Licht und Wärme, in das eigene Innere diesen geografischen Doppelgänger zu verwandeln, weil wie im Parzival die Kundri der Doppelgänger auch gleichzeitig die Gralsbotin wird, kann man vielleicht sagen, dass der geografische Doppelgänger der Germania zugleich auch verwandelt werden muss, in ein zukünftiges Gralswesen, was wir in Mitteleuropa brauchen, um mit dieser Inkarnation Ahrimans fertig zu werden. Das kann man nur, wenn man mit dieser Meditation lebt, Worte der Kraft, Zuversicht, Licht und Wärme, dann verwandelt sich das, dieser geografische Doppelgänger, in ein Gralswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich Ihnen damit sagen will und damit schließe ich, die Varusschlacht ist nach 2000 Jahren noch immer nicht vorbei. Sie merken das, ne? Die hat sich noch immer nicht fertig entschieden und in den nächsten Jahren, das wird unsere Aufgabe sein, entscheidet sich, in welcher Weise diese Varusschlacht, die ein geistiger Kampf um die Menschheitszukunft ist, die beiden Jesusknaben, die haben in ihrer Vollkommenheit das Gefäß gebildet für den Christus, die beiden Cherusknaben sind wir alle selbst. Höheres und niederes Ich, die in einer wahren Wiedervereinigung sich verbinden müssen, dass der geografische Doppelgänger Germania, der immer in diese Lücke, wie das in der Varusschlacht war, hinein stieß, als ein solcher verwandelt werden kann. Und in diesem Sinne freue ich mich mit Ihnen in den kommenden Tagen die Michaeli-Menschenweihehandlung zu feiern, in der genau diese beiden Aufgaben miteinander in einer michaelisch-christlichen Form in der Epistel so wunderbar wieder am Altar erklingen werden. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und eine gute Zeit, ein gutes Kommen ins Michaelifest.&lt;br /&gt;
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		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32778</id>
		<title>Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026</title>
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		<updated>2026-09-25T10:26:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_Bild2_2026-2-3.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ|thumb|Michael Birnthaler in &amp;quot;mein Weg zur Anthroposophie&amp;quot; vom 3. Februar 2026 von [[Michael Birnthaler|Dr. Michael Birnthaler]]. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Michael Birnthaler gibt uns auf Schloss Hohenfels am Rande der Mysteriendramen-Theateraufführung von Wolfgang Peter am 3. Februar 2026 Einblicke, wie er seinen Weg zur Anthroposophie gefunden hat. Er ruft dazu auf, interne Grabenkämpfe zu beenden und mit michaelischem Mut die Anthroposophie auch nach außen zu vertreten. Film-Produktion (zu sehen auf You Tube) von François Hagdorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 3. Februar 2026 ==&lt;br /&gt;
[Transkript und Glossar von Elke J., September 2026]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Person Michael Birnthaler:&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Michael Birnthaler}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Michael Birnthaler (* 3. September 1963 in Rohr in Niederbayern) ist ein deutscher (Erlebnis-)Pädagoge, Buchautor sowie Gründer und Leiter der Organisation EOS-Erlebnispädagogik, die Eigentümerin und Veranstalterin von Schloss Hohenfels ist.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=6s Die drei Möglichkeiten, zur Anthroposophie zu gelangen 00:00:06] ===&lt;br /&gt;
Ja, hallo! Mein Name ist Michael - und die Frage, wie ich zur Anthroposophie gekommen bin, ist für mich relativ einfach zu beantworten. Aber das Interessante dabei finde ich eher - Rudolf Steiner hat ja mal gesagt, es gibt drei Möglichkeiten, drei Wege zur Anthroposophie zu kommen: Man ist entweder auf dem Adlerweg dahingekommen oder auf dem Weg des Löwen oder auf dem Weg des Drachen. Und bei mir ist es ganz klar der Adlerweg. Das heißt, man kommt über die Erkenntnisse, übers Lesen, über Bücher zur Anthroposophie. Das war bei mir so. Oder der Löwenweg, das ist über Begegnungen, das heißt, dass man mit Menschen zusammenkommt, die Anthroposophen sind, die einen dann auch zur Anthroposophie gebracht haben. Das war bei mir nicht so. Auch der dritte Weg mit dem Drachen, also das sind Schicksalsschläge, das war bei mir auch nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=72s Mein Zugang über den Weg des Adlers - mit Bücherstudium 00:01:12] ===&lt;br /&gt;
Ich war damals ein Bücherwurm, 12, 13, 14, 15 Jahre alt, habe eine Angewohnheit, also eine Untugend gehabt, mir die Rucksäcke voll zu stopfen mit Büchern aus Antiquariaten und da war ich mal wieder auf meiner Sammeltour und dann hatte ich eben diese Begegnung mit der Anthroposophie, über das Lesen war das dann. Also bei mir ganz klar der Adlerweg gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bei mir war es dann so, es ging dann relativ schnell, weil dieser eine Beutezug von Büchern, ich habe immer vorgenommen, ich darf so viele Bücher kaufen auf Flohmärkten wie eben. Ich hatte immer so einen 60-Liter-Rucksack dabei und dann habe ich voll gemacht. Und dann weiß ich noch, ich kam nach Hause und habe dann alle Bücher erstmal aufs Sofa geschmissen und habe eine Zeitschrift rausgezogen, die hatte ich dann auf meinen Schreibtisch gelegt und hat dann einfach, wie intuitiv, hatte ich die Zeitschrift dann aufgeschlagen - ich weiß es bis heute noch, das ist ja schon sehr, sehr lange her - hatte ich die Zeitschrift irgendwo aufgeschlagen, eine Doppelseite und das war eine Doppelseite über - Anthroposophie. Aber ich habe die ja noch gar nicht gelesen gehabt. Aber es waren zwei Bilder … waren zu sehen auf dieser Doppelseite: Ein Bild vom ersten Goetheanum und ein zweites Bild von Rudolf Steiner. Und allein diese Bilder haben bei mir so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis ausgelöst und ich hatte ganz klar so ein Evidenzgefühl - ah, okay, Michael, jetzt bist du wieder in deiner geistigen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=174s Rudolf Steiners Bücher sind für mich wie ein Elixier für meine Seele 00:02:54] ===&lt;br /&gt;
Ich hatte davor schon sehr viele Suchbewegungen gehabt, also mich hat sehr stark interessiert das Östliche zum Beispiel, tibetischer Buddhismus, auch Bhagwan, Osho, das hat mich auch alles sehr fasziniert. Uund ich wäre fast schon sehr stark in diese Richtung gegangen, aber eben als ich diese Zeitschrift aufschlug und diese zwei Bilder entdeckt hatte, wusste ich, diese Suche hat jetzt quasi ihren Hafen gefunden. Ja, ich war damals 16 Jahre alt, in der zehnten Klasse am Gymnasium in Kehlheim, also bayerisch-Kongo eigentlich. Und als ich da dieses Bild gesehen hatte, ist das mir so in Fleisch und Blut reingegangen, es ging mir unter die Haut, also war wirklich wie so ein plötzliches Rückerinnerungserlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mich dann Hals über Kopf reingestürzt in die Anthroposophie und vor allem eben über diesen Adlerweg, das heißt ich habe sehr viel dann gelesen. Ich habe dann Sekundärliteratur gelesen, ich habe aber auch Original gelesen, Rudolf Steiner gelesen. Und obwohl ich alle verstehen kann, die sagen Rudolf Steiner ist heute schwer zu lesen und die Sätze sind viel zu lang und die Sprache viel zu staubig und geschraubt, kann ich alles verstehen, habe ich absolut Verständnis dafür. Mir ging es, ich muss das ehrlich sagen zu dürfen, mir ging es gar nicht so. Also im Gegenteil, für mich war es eher so wie, ich habe das aufgesogen wie ein trockener Schwamm, jeden Satz von Rudolf Steiner habe ich immer, also war so ein Elixier für meine Seele und ich habe ein Buch nach dem anderen … habe ich verschlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=288s Sektenvorwurf im Gymnasium und heimliche Lesekreise 00:04:48] ===&lt;br /&gt;
Und irgendwann habe ich dann begonnen auch zu sprechen mit den Freunden, natürlich auch mit meinen Geschwistern, fünf Geschwistern, mit Vater und mit Mutter zu sprechen. Und ich glaube ich war sehr sehr nervig für meine Geschwister oder das Umfeld, aber am Ende war es dann doch auch so, dass die Hälfte meiner Geschwister und mein Vater dann auch in die Anthroposophie gekommen ist. Also irgendwie hat es dann doch auch eine Wirkung gezeigt. Aber ich war dann auch an der Schule, ich war Schulsprecher und hatte dann auch mich politisch engagiert - und irgendwann kam dann in den Pausen am Gymnasium, kam dann der Rektor: Herr Birnthaler, kommen Sie bitte ins Rektorat in der Pause! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurden mir die Leviten gelesen, warum ich - mein Vater ist da bekannt in der Öffentlichkeit, dort in der Stadt, in der ich war - warum ich jetzt der Schule so eine Bürde aufbinde und den Ruf einer Sekte - ich bin ja in die Anthroposophie gekommen, habe viele quasi wie missioniert an der Schule. Und wie kann ich es wagen, diese Sekte der Anthroposophie - das ist in Bayern, tiefstes Bayern ist das ja und da galt die Anthroposophie … und da war das noch Franz Josef Strauß, die galt damals einfach wirklich als Sekte - und so bin ich immer wieder zitiert worden, so in dieser Zeit. Aber für mich waren das auch alles Erlebnisse, da hatte ich das Gefühl, kenne ich irgendwo, dieses im Untergrund zu sein, so ein Stück weit, wie man sich es vielleicht vorstellt mit den Katakomben: Das Urchristentum ist noch nicht ausgebreitet, noch nicht anerkannt und man muss dann im Untergrund, muss man da arbeiten und wir hatten dann auch Lesekreise, die hatten wir heimlich dann auch gemacht. Und ich glaube, dieses heimliche Lesen von Rudolf Steiner, das hat dann uns alle irgendwie so eine, es war gar nicht notwendig so unbedingt, aber trotzdem, es war dieses heimlich Lesen war etwas, was auch gut zu dieser Stimmung gepasst hatte. Und so bin ich dann immer tiefer und tiefer da reingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=434s Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14] ===&lt;br /&gt;
Ja, also diese Art mit der Anthroposophie umzugehen, das ist etwas, was sich dann wie so eine Spur durch mein Leben durchgezogen hat. Weil mir dann schnell klar geworden ist, eigentlich dieses Vertrautheitsgefühl mit der Anthroposophie, dieses Gefühl, das Bild von Rudolf Steiner schon zu kennen, Rudolf Steiner als Persönlichkeit auch, das war mir so vertraut, schon vom ersten Mal Sehen von dem Bild. Das erste Goetheanum, das ging mir so unter die Haut, dieses erste Bild vom Goetheanum, ohne dass ich wusste, was das Schicksal war vom ersten Goetheanum. Aber dieses Gebäude war mir so vertraut, dass ich dann relativ schnell für mich die Ahnung hatte, das kann doch kein Zufall sein. Und im Sinne dessen, was dann Rudolf Steiner auch beschrieben hatte, dass es Menschen gibt, die die Anthroposophie nicht zum ersten Mal in dieser Zeit kennenlernen, sondern eben auch schon zum zweiten Mal kennenlernen, so ging es mir auch. Mir war die Anthroposophie vertraut, ich musste das Buch nur querlesen und habe es irgendwie, denke ich, einigermaßen verstanden oder auch Stellen tief verstanden, weil es mir einfach so vertraut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Gefühl, was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen, um die Anthroposophie zur Kulmination zu bringen, also zu einer Blüte zu bringen - und die haben einen Auftrag, dass sie heute kommen, um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen und die Anthroposophie auch in die Welt zu bringen, sodass sie andere Menschen auch gut verstehen. Natürlich, die meisten Menschen lernen die Anthroposophie zum ersten Mal kennen. Die haben viel zu tun, sagt Rudolf Steiner, überhaupt die Anthroposophie zu verstehen. Aber diejenigen, die die Anthroposophie schon kennen oder auch mitbringen, die haben nochmal eine andere Aufgabe, Menschen, die sie noch nicht so gut kennen, Brücken zu bauen. Brücken zu bauen, dass Menschen aus anderen Gebieten, auch aus Gebieten, die der Anthroposophie vielleicht auch feindlich gegenüberstehen, die Wissenschaft, die Öffentlichkeit, die Politik, dass man auch Brücken schafft in diese Richtung. Das ist ein Stück weit auch das Gefühl, sich eben souverän beheimatet zu wissen in der Anthroposophie und keine Ängste zu haben, man wird abgelehnt, wenn man sich zur Anthroposophie bekennt. Dann bekommt man die Cancel Culture zu spüren, die Knute zu spüren von der Öffentlichkeit oder aus leider auch eigenen anthroposophischen Kreisen. Dieses Gefühl ist dann, glaube ich, bei den Menschen, also bei mir zumindest, weniger, weil ich weiß, sie ist so tief in mir drin, die Anthroposophie, und ich kann auch … ich bin dann wissenschaftlich, ich habe eine wissenschaftliche Laufbahn gemacht oder einen Weg eingeschlagen, bin auch in der Wissenschaft und kann dann auch in die verschiedenen Richtungen, kann ich oder versuche es, da auch Brücken zu bauen. Und das ist etwas, was sich bei mir wie eine Spur durchs Leben gezogen hat, dieses Gefühl, einfach wie sattelfest zu sein in der Anthroposophie.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=656s Meine Aufgabe: Mit michaelischem Mut und Selbstbewusstsein zur Anthroposophie stehen 00:10:56] ===&lt;br /&gt;
Und ja, das ist vielleicht das, was ich sagen kann, auch anderen Mut zu machen, sich nicht kleinkriegen zu lassen von den anderen Strömungen von außen oder aus eigenen Reihen. Ruhig trauen, wir sind die Michaeliten und wir haben wirklich etwas zu sagen in der Welt. Meine Erfahrung ist, dass es heute wichtig ist, auch selbstbewusst aufzutreten als Anthroposoph. Ich erlebe so oft, dass Anthroposophen einknicken in großen Einrichtungen, in Verbänden, die sich anpassen, an den Mainstream auch anpassen, die Positionen übernehmen, sei es jetzt in der Corona-Zeit, sei es jetzt in der Zeit mit dem Ukraine-Krieg oder was auch immer, die einknicken. Die anthroposophische Position, von der ich sagen würde, sie ist nicht gedeckt durch das, was Rudolf Steiner sagt und durch eine ganz normale Kombinatorik oder durch ein Erfassen von Wahrheit gehalten, kann man ganz anderer Auffassung sein. Aber ich erlebe dann sehr viele Freunde, die Angst haben, sich zur Anthroposophie zu bekennen. Und das ist, glaube ich, etwas, was heute nicht mehr sein darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=746s Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26] ===&lt;br /&gt;
Bei der Weihnachtstagung hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen. Nur wenn ihr in euch selbst ein souveränes Gefühl entwickelt habt, sodass ihr auch den michaelischen Mut habt, hinter der Anthroposophie zu stehen und nicht nur zu stehen hinter der Landwirtschaft oder der Waldorfpädagogik als Methoden, sondern hinter der Substanz der Anthroposophie, nur dann wird die Anthroposophie in Zukunft auch die Chance haben, dass sie sich wieder ausbreitet und dass sie wieder aufblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das habe ich mir, glaube ich, schon sehr zu Herzen genommen, diese Aussage Rudolf Steiners bei der Weihnachtstagung. Und ich würde alle meine Freunde und Bekannte aufrufen wollen, auch so selbstbewusst zur Anthroposophie zu stehen, was gar nicht heißt, dass man nicht Toleranz haben sollte gegenüber Andersdenkenden. Im Gegenteil, das ist auch wieder ein eigenes Thema. Die Toleranz gehört sehr stark auch mit dazu, dass man weiß, meine Meinung ist in dem Punkt wirklich sicher. Aber wenn man sich nicht sicher ist an Punkten, dann ist es, glaube ich, auch fair zu sagen, ich weiß, an dem Punkt habe ich mich nicht so belesen, da bin ich nicht kompetent. Und da würde ich mich freuen, wenn andere die mehr sehen oder auch mehr wahrnehmen können, dass die damit in die Urteilsbildung mit reingehen. Also beides. Also ich erlebe immer wieder auch mal, dass einige sich nicht wirklich trauen, sich zur Anthroposophie zu bekennen und dann die Anthroposophie auch nach außen zu tragen. Und das finde ich sehr, sehr schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=861s Begeistert euch! Nicht vom Verstand, sondern vom Herzen springt der Funke über auf die Zuhörer 00:14:21] ===&lt;br /&gt;
Es gab mal eine Situation zu Zeiten von Rudolf Steiner, da war es ähnlich. Da sind viele junge Menschen zu ihm gekommen und hatten gesagt, wir trauen uns nicht, die Jugendanthroposophie nach außen zu bringen, obwohl du immer sagst, es gäbe eine anthroposophische Jugendbewegung, weil es so viele Menschen gibt. Millionen Menschen gibt es, die im Vorgeburtlichen den anthroposophischen Impuls mitgebracht haben. Acht Millionen Menschen. Wo sind die? Und dann hat der Rudolf Steiner gesagt, ja, traut euch, nach außen zu gehen. Und dann kam sofort, aber wir haben noch nicht so viel gelesen, als dass wir authentisch die Anthroposophie nach außen vertreten können. Und dann kam die interessante Antwort von Rudolf Steiner, der dann sagte, es kommt überhaupt nicht auf den Verstand an. Vom Verstand springt der Funke nicht auf die Zuhörer. Der Funke springt vom Herzen auf die Zuhörer. Und das ist Begeisterung. Ihr braucht Menschen, junge Menschen, die begeistert sind von der Anthroposophie. Und die Begeisterung ist dann der Funke, der überspringt. Begeistert euch an der Anthroposophie. Und ihr seid doch so viele da, die schon begeistert sind von der Anthroposophie. Lest nicht zu viel. Wenn ihr lest, dann lest wenig. Aber das Wenige solltet ihr einverleiben können, wirklich ätherisch in euch rein, ins Verständnis einverleiben können. Und daraus kommt dann die Begeisterung. Nicht durch viel Wissen. Das macht eher müde. Sondern schaut, dass ihr euren Zipfel an der Anthroposophie findet. Zieht an dem Zipfel und dann habt ihr das ganze Tischtuch der Anthroposophie in der Hand. Und dann habt ihr die Begeisterung. Und mit dieser Begeisterung geht raus. Und dann springt auch der Funke über. Und das würde ich gerne auch noch mal so loswerden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=983s Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23] ===&lt;br /&gt;
Ich habe bislang gedacht, bis vor fünf Jahren etwa, hatte ich gedacht, so wird es immer weitergehen. Die Anthroposophie wird so weiter, wie der Nil auch dahin fließt. Und mein Leben wird genauso auch weiter dahin fließen. Ich habe eine Organisation aufgebaut. Und das wird dann einfach so sein, dass ich diese Organisation weiter betreiben werde. Und dann kam eben die Corona-Zeit. Das Jahr 2020. Und es hat sich für mich und für viele andere auch sehr vieles radikal verändert. Und ich habe zum ersten Mal etwas, was Rudolf Steiner vorhergesagt hatte, überhaupt gehört. Weil ich wusste es schon, Rudolf Steiner hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit. Und er sagte, ihr lebt in Zeiten, in denen ihr damit rechnen müsst, dass sich die bösen Mächte verfleischlichen. Das heißt, die ahrimanischen Kräfte werden sich manifestieren. Und Ahriman selbst wird auch, wie es damals eben auch Luzifer getan hatte, wird selbst auch einen Körper suchen und wird dann als Mensch unter Menschen, aber als Ahriman, als böse Macht auf der Welt sein und wirken. Das habe ich zum ersten Mal dann verstanden. Und ich habe zum ersten Mal auch verstanden, dass es unsere Zeit ist, von der er gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann begonnen, Forschungen zu machen, habe alle Stellen von Rudolf Steiner darüber zusammengetragen, eine Art Synopse gemacht. Es sind elf Vorträge, die dezidiert darüber gehalten worden sind. Und ich hatte dann plötzlich in dieser Zusammenschau wie so eine Art imaginatives Erlebnis, dass unsere Zeit gemeint ist. Und mit dieser Aussage, bevor ein Teil des dritten Jahrtausends vergangen sein wird, wird Ahriman im Fleische da sein, dass das unsere Zeit ist, nach Christi. Und mit nach Christi hatte er gemeint, nicht das Jahr Null, sondern das dritte Jahrtausend nach Christi ist nach Christi das Jahr 30, beziehungsweise 33. Und wenn man sagt, das dritte Jahrtausend danach, kommen wir eben natürlich auf das Jahr 2030 und 2033. Das fiel mir quasi wie Schuppen vor den Augen. Und ich wusste, das ist jetzt der große Auftrag. Aber nicht für mich, sondern für die Anthroposophenschaft der große Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann gewartet, ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre gewartet. Ich habe dann in Dornach angeklopft, ich habe bei anderen Freunden angeklopft: „Habt ihr quasi auch den Schuss gehört?“ Und ich war sehr verdattert und verdutzt, dass dieser Schuss nicht gehört worden ist. Und dann - ich habe mir das zur Lebensregel gemacht, ich mache nichts, ohne dass ich dreimal geklopft habe, auf anderen Türen. Ob die das eben machen sollen, wo vielleicht mehr Karma dahinter ist, dass es deren Auftrag ist, das zu tun, weil es ja nichts Kleines ist. Aber ich habe umsonst geklopft an drei Türen. Da war mir klar, Michael, irgendwie soll es so sein, dass du es selber machen sollst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1208s Aufbau der Agenda 2033: Ein stetig wachsendes Projekt   00:20:08] ===&lt;br /&gt;
Und so kam es dann auch, letztes Jahr war das erst, dass wir begonnen hatten, dieses Projekt, Agenda 2033 aufzubauen. Und ich spüre, glaube ich, ganz gut, dass es richtig ist, dass wir das tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten dann auch eine Gründungsversammlung, das war im letzten November erst. Jetzt am Wochenende hatten wir wieder ein Treffen. Und ich spüre so viele dankbare Menschen und auch Menschen, denen es ähnlich gegangen ist wie mir selbst: Die sagen, es ist wirklich -  wie Schuppen vor den Augen fällt&#039;s dehnen - die sich intensiv mit der Anthroposophie schon beschäftigt hatten, aber jetzt erst diese Vorträge von Rudolf Steiner anfangen auf die Gegenwart, auf die Jetztzeit zu beziehen. Und das ist schon famos! Und es werden mehr und mehr Menschen. Es sind hunderte, tausende Menschen schon, die erreicht werden. Und wir haben vor, dass wir da so etwas aufbauen wie eine Initiativgruppe, wo wir möglichst viele Menschen für diese Thematik sensibilisieren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sagen - ich war auch überrascht, aber das war der Wille von den Teilnehmern bei der Gründungsversammlung - eine Million Menschen wollen wir bis zum Jahr 2030 für dieses Thema eben sensibilisieren. Und wir starten jetzt einfach mit diesem Projekt, haben dreimal im Jahr Versammlungen hier auf Schloss Hohenfels - 12. bis 14. April ist wieder die nächste Versammlung - und bauen Untergruppen auf. Kulturoasen wollen wir gründen. Wir wollen einen neuen Doppelkuppelbau gründen. Wir wollen mithelfen, dass die soziale Dreigliederung sich wieder weiter ausbreitet und so weiter. Es sind schon an die 7, 8 Projekte in dieser Art am Laufen.  Und es werden von Mal zu Mal mehr Projekte, wo ich merke - in aller Demut auch davor - es ist etwas, was die Zeit will, was die Zeit von uns will. Und es braucht heute Menschen, die eben diese Begeisterung in sich haben, einerseits für die Anthroposophie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1350s Was sich heute ändern muss: Beenden wir die Grabenkämpfe!  00:22:30] ===&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch - und ich glaube, das muss sich heute ändern - diese Offenheit, diese Herzensweite, die Anthroposophie, wie sie vor 100 Jahren war, und in diesen 100 Jahren, die sich nicht so ausgebreitet hat, wie Rudolf Steiner sich das wünschte, als Kulmination. Wir müssen, denke ich, alles daran geben, die Anthroposophie in dieses Aufblühen, in diese Kulmination zu führen. Und ich glaube, die angezogene Handbremse, die es bisher nicht ermöglicht hatte, diese angezogene Handbremse ist Mangel an Toleranz. Sich das gegenseitige, ständige Zensieren und Besserwissen - ich habe bei Rudolf Steiner in der GA dies gelesen, ich habe es da anders gelesen … Und dann kommt man in Grabenkämpfe und die machen alles klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1408s Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo ich sage, wenn uns das gelingt, dass wir uns als Brüder und Schwestern im Suchen nach spiritueller Wahrheit erleben und nicht den anderen mit dem Besserwissen klein machen, sondern dass wir jetzt Schulterschluss haben, dann können wir etwas erreichen. Wie Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&#039;&#039; Und dafür stehe ich, dafür stehen wir und ich würde alle und dich ganz, ganz herzlich einladen, wenn du magst, auch mit dabei zu sein. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1455s Verschiedene Positionen im Umgang mit dem Bösen. Alle sind richtig, wenn sie in Toleranz gelebt werden 00:24:15] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich am Ende noch etwas ergänzen darf, wäre ich sehr dankbar, denn ich erlebe jetzt in den wenigen Monaten, in denen wir die Agenda 2033 gestartet hatten, ein merkwürdiges Phänomen. Und zwar das Phänomen, wenn man spricht, wir leben in einer bedrohten Zeit, in einer Zeit, in der wir damit rechnen müssen, dass sich die ahrimanischen Mächte manifestieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen sofort so alte anthroposophische Gewohnheiten hoch - &#039;&#039;ich habe bei Rudolf Steiner das gelesen … ich habe bei Rudolf Steiner jenes gelesen … und man muss das so machen, oder man muss es komplett anders machen … also man muss jetzt nach innen gehen, oder man muss jetzt das im Außen suchen … nein, es hilft nur, indem man sich selbst verwandelt … oder man muss das machen, indem man das Böse gut liebt … oder bloß nicht sagen, du kämpfst, das ist ja komplett verpönt …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch gute anthroposophische Freunde, die auch große Reichweiten haben, die mir dann sagen, wenn du sagst, dass du eine Widerstandsbewegung aufbauen willst, muss ich dir leider sagen, dass ich nicht dabei sein kann, weil Widerstand ist nicht die richtige Art, wie man mit Ahriman umgeht. Und so habe ich Dutzende von Menschen - ich will jetzt nicht da runter meiern - aber ich habe dann Dutzende von Positionen, die mir alle sagen wollen, wie ich nach außen geben soll, wie man mit Ahriman richtig umgeht. Das ist wieder so ein altes Phänomen, dass man die Anthroposophie sehr stark intellektuell, glaube ich, aufnimmt, und auch subjektiv dann seine eigene Weise, wie man mit der Anthroposophie umgeht, oder wie man meint, mit dem Bösen umgehen zu müssen, das dann wieder aufgezwängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1565s Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05] ===&lt;br /&gt;
Meine Position ist folgende. Ich wünsche mir sehr, dass wir uns in dem Punkt bitte nicht zerstreiten. Der Weg nach Rom führt über alle Wege. Der Weg, wie wir jetzt umzugehen haben mit dem Bösen, da gibt es so viele verschiedene Wege, und ich glaube, es sind neun prinzipielle Wege, die es gibt, weil, ich versuche es kurz zu begründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei esoterische Grundströmungen. Ich habe vorhin beschrieben Adler, Löwe und Drache. Man kann auch sagen, der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner. Man kann auch sagen, das ist der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer. Und man kann auch sagen, das ist der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen, über Begegnungen, über das Herz lernen und natürlich über die Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit dem Bösen bei den Adlern, also Rudolf Steiner-Schüler sozusagen, ist so, wie viele mir das nahelegen, nur über Wahrheit. Aber es ist kein Nur. Und dieses Verabsolutieren, auch speziell von Anthroposophen, nur indem du die Wahrheit und die richtige Erkenntnis und alles richtig denkst, können wir gegen das Böse antreten. Sage ich, ja, ist richtig, aber es ist dieser Weg. Es ist einer von drei verschiedenen Wegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sagen mir die ganz oft, &#039;&#039;das Böse kann man nur durch das Gutlieben, durch die seelische Verwandlung im Inneren. Wenn du dich innen verwandelst … kannst du natürlich nur entsprechend auch das Weit-, das Äußere, Böse verwandeln.&#039;&#039; Das sage ich: Richtig! Du bist eben ein Manichäer. Du kannst das Böse gut lieben. Das ist auch deine Stärke. Aber bitte nicht allen sagen! Und die sind zum Teil sehr militant, also in ihrem Auftreten, die mir sagen, es ist nur gültig, das Böse gutzulieben. Also bitte seid auch da milde mit den Menschen, die einen anderen Weg einschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Rosenkreuze sagen: &#039;&#039;Es ist nur durch harten Kampf … und Rudolf Steiner hat doch immer wieder Michael dargestellt mit dem Schwert und mit der vollen Waffenrüstung. Wie könnt ihr anderen so borniert sein, zu sagen, es ist durch Milde oder durch Erkenntnis … es muss gekämpft werden!&#039;&#039; Sage ich den Rosenkreuzen: Ja, aber bitte auch den beiden anderen gegenüber Toleranz haben. Die haben ihren Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1741s Wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen verbinden 00:29:01] ===&lt;br /&gt;
Und nur wenn wir drei zusammen gegen das ahrimanische Erscheinen antreten, werden wir auch gemeinsam Erfolg haben. Denn oft genug hat Rudolf Steiner beschrieben, wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen - und das sind alles drei michaelische Strömungen - verbinden. Und wenn jeder auf seiner Position beharrt in Intoleranz, wird uns dieses große Werk, das jetzt gemacht werden muss, weil die Zeit so drängt, wird uns das nicht gelingen. Und ich würde alle so bitten wollen, das Herz zu weiten für die anderen Strömungen. Weil es sind drei Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1789s Das Aufstehen beider Tiere: Die asurischen Mächte werden sich mit den luziferischen und ahrimanischen Mächten verbinden 00:29:49] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommen noch die drei Widersachermächte dazu. Das ist Luziferisches, das Ahrimanische, und ich nenne das jetzt mal die Asuras. Und auch wieder gegen diese drei Widersachermächte gibt es ganz andere Wege. Das Luziferische kann erlöst werden, das Ahrimanische kann nur verwandelt werden. Und die asurischen Mächte können nicht erlöst werden, können nicht verwandelt werden, wollen das auch nicht, sondern sie sind das absolut Böse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch, dass sich diese zwei Kräfte mit der Manifestation von Ahriman heute auch verbinden werden, also auch die asurischen Mächte, das kennen wir aus der Apokalypse: Beide Tiere werden aufstehen. Haben wir es auch zu tun damit, dass tatsächlich auch gekämpft werden muss, dass tatsächlich auch Widerstand geleistet werden muss. Alle drei mal drei Wege wird es heute brauchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1857s Möge jeder für sich erkennen, welcher Weg für ihn der richtige ist 00:30:57] ===&lt;br /&gt;
Deswegen - es gibt neun Wege, wie wir mit dem Bösen umgehen wollen. Und ich glaube, es ist entscheidend, dass jeder für sich erkennt, wie er in Kraft ist, mit dem Bösen umzugehen. Weil so kann er am meisten erreichen. Und gleichzeitig, wenn wir uns finden und sagen, geh du deinen Weg, du hast das Schwert und du hast das Schild und du trägst den Gürtel. Und wenn wir zusammenkommen, haben wir die vollständige Waffenrüstung Gottes im Kampf oder im Umwandeln von den bösen Mächten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&amp;quot; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und &#039;&#039;&#039;Drache&#039;&#039;&#039; […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Esoterik]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei &#039;&#039;&#039;esoterische&#039;&#039;&#039; Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […] der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Manichäer&#039;&#039;&#039; […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
[[Menschheit]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;vorfinden würde.&amp;quot;&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen […] die haben einen Auftrag, […] um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:07:14]]&lt;br /&gt;
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[[Prophezeiung]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner hat öfters mal &#039;&#039;&#039;Prophezeiungen&#039;&#039;&#039; gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
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[[Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Rosenkreuzer&#039;&#039;&#039;. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
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* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.“&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Weihnachtstagung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung&#039;&#039;&#039; hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen.“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:12:26]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:mein Weg zur Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Birnthaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32777</id>
		<title>Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32777"/>
		<updated>2026-09-25T10:25:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Transkription des Vortrags vom 3. Februar 2026 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_Bild2_2026-2-3.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ|thumb|Michael Birnthaler in &amp;quot;mein Weg zur Anthroposophie&amp;quot; vom 3. Februar 2026 von [[Michael Birnthaler|Dr. Michael Birnthaler]]. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Michael Birnthaler gibt uns auf Schloss Hohenfels am Rande der Mysteriendramen-Theateraufführung von Wolfgang Peter am 3. Februar 2026 Einblicke, wie er seinen Weg zur Anthroposophie gefunden hat. Er ruft dazu auf, interne Grabenkämpfe zu beenden und mit michaelischem Mut die Anthroposophie auch nach außen zu vertreten. Der Film (zu sehen auf You Tube) wurde gedreht von François Hagdorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 3. Februar 2026 ==&lt;br /&gt;
[Transkript und Glossar von Elke J., September 2026]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Person Michael Birnthaler:&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Michael Birnthaler}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Michael Birnthaler (* 3. September 1963 in Rohr in Niederbayern) ist ein deutscher (Erlebnis-)Pädagoge, Buchautor sowie Gründer und Leiter der Organisation EOS-Erlebnispädagogik, die Eigentümerin und Veranstalterin von Schloss Hohenfels ist.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=6s Die drei Möglichkeiten, zur Anthroposophie zu gelangen 00:00:06] ===&lt;br /&gt;
Ja, hallo! Mein Name ist Michael - und die Frage, wie ich zur Anthroposophie gekommen bin, ist für mich relativ einfach zu beantworten. Aber das Interessante dabei finde ich eher - Rudolf Steiner hat ja mal gesagt, es gibt drei Möglichkeiten, drei Wege zur Anthroposophie zu kommen: Man ist entweder auf dem Adlerweg dahingekommen oder auf dem Weg des Löwen oder auf dem Weg des Drachen. Und bei mir ist es ganz klar der Adlerweg. Das heißt, man kommt über die Erkenntnisse, übers Lesen, über Bücher zur Anthroposophie. Das war bei mir so. Oder der Löwenweg, das ist über Begegnungen, das heißt, dass man mit Menschen zusammenkommt, die Anthroposophen sind, die einen dann auch zur Anthroposophie gebracht haben. Das war bei mir nicht so. Auch der dritte Weg mit dem Drachen, also das sind Schicksalsschläge, das war bei mir auch nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=72s Mein Zugang über den Weg des Adlers - mit Bücherstudium 00:01:12] ===&lt;br /&gt;
Ich war damals ein Bücherwurm, 12, 13, 14, 15 Jahre alt, habe eine Angewohnheit, also eine Untugend gehabt, mir die Rucksäcke voll zu stopfen mit Büchern aus Antiquariaten und da war ich mal wieder auf meiner Sammeltour und dann hatte ich eben diese Begegnung mit der Anthroposophie, über das Lesen war das dann. Also bei mir ganz klar der Adlerweg gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bei mir war es dann so, es ging dann relativ schnell, weil dieser eine Beutezug von Büchern, ich habe immer vorgenommen, ich darf so viele Bücher kaufen auf Flohmärkten wie eben. Ich hatte immer so einen 60-Liter-Rucksack dabei und dann habe ich voll gemacht. Und dann weiß ich noch, ich kam nach Hause und habe dann alle Bücher erstmal aufs Sofa geschmissen und habe eine Zeitschrift rausgezogen, die hatte ich dann auf meinen Schreibtisch gelegt und hat dann einfach, wie intuitiv, hatte ich die Zeitschrift dann aufgeschlagen - ich weiß es bis heute noch, das ist ja schon sehr, sehr lange her - hatte ich die Zeitschrift irgendwo aufgeschlagen, eine Doppelseite und das war eine Doppelseite über - Anthroposophie. Aber ich habe die ja noch gar nicht gelesen gehabt. Aber es waren zwei Bilder … waren zu sehen auf dieser Doppelseite: Ein Bild vom ersten Goetheanum und ein zweites Bild von Rudolf Steiner. Und allein diese Bilder haben bei mir so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis ausgelöst und ich hatte ganz klar so ein Evidenzgefühl - ah, okay, Michael, jetzt bist du wieder in deiner geistigen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=174s Rudolf Steiners Bücher sind für mich wie ein Elixier für meine Seele 00:02:54] ===&lt;br /&gt;
Ich hatte davor schon sehr viele Suchbewegungen gehabt, also mich hat sehr stark interessiert das Östliche zum Beispiel, tibetischer Buddhismus, auch Bhagwan, Osho, das hat mich auch alles sehr fasziniert. Uund ich wäre fast schon sehr stark in diese Richtung gegangen, aber eben als ich diese Zeitschrift aufschlug und diese zwei Bilder entdeckt hatte, wusste ich, diese Suche hat jetzt quasi ihren Hafen gefunden. Ja, ich war damals 16 Jahre alt, in der zehnten Klasse am Gymnasium in Kehlheim, also bayerisch-Kongo eigentlich. Und als ich da dieses Bild gesehen hatte, ist das mir so in Fleisch und Blut reingegangen, es ging mir unter die Haut, also war wirklich wie so ein plötzliches Rückerinnerungserlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mich dann Hals über Kopf reingestürzt in die Anthroposophie und vor allem eben über diesen Adlerweg, das heißt ich habe sehr viel dann gelesen. Ich habe dann Sekundärliteratur gelesen, ich habe aber auch Original gelesen, Rudolf Steiner gelesen. Und obwohl ich alle verstehen kann, die sagen Rudolf Steiner ist heute schwer zu lesen und die Sätze sind viel zu lang und die Sprache viel zu staubig und geschraubt, kann ich alles verstehen, habe ich absolut Verständnis dafür. Mir ging es, ich muss das ehrlich sagen zu dürfen, mir ging es gar nicht so. Also im Gegenteil, für mich war es eher so wie, ich habe das aufgesogen wie ein trockener Schwamm, jeden Satz von Rudolf Steiner habe ich immer, also war so ein Elixier für meine Seele und ich habe ein Buch nach dem anderen … habe ich verschlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=288s Sektenvorwurf im Gymnasium und heimliche Lesekreise 00:04:48] ===&lt;br /&gt;
Und irgendwann habe ich dann begonnen auch zu sprechen mit den Freunden, natürlich auch mit meinen Geschwistern, fünf Geschwistern, mit Vater und mit Mutter zu sprechen. Und ich glaube ich war sehr sehr nervig für meine Geschwister oder das Umfeld, aber am Ende war es dann doch auch so, dass die Hälfte meiner Geschwister und mein Vater dann auch in die Anthroposophie gekommen ist. Also irgendwie hat es dann doch auch eine Wirkung gezeigt. Aber ich war dann auch an der Schule, ich war Schulsprecher und hatte dann auch mich politisch engagiert - und irgendwann kam dann in den Pausen am Gymnasium, kam dann der Rektor: Herr Birnthaler, kommen Sie bitte ins Rektorat in der Pause! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurden mir die Leviten gelesen, warum ich - mein Vater ist da bekannt in der Öffentlichkeit, dort in der Stadt, in der ich war - warum ich jetzt der Schule so eine Bürde aufbinde und den Ruf einer Sekte - ich bin ja in die Anthroposophie gekommen, habe viele quasi wie missioniert an der Schule. Und wie kann ich es wagen, diese Sekte der Anthroposophie - das ist in Bayern, tiefstes Bayern ist das ja und da galt die Anthroposophie … und da war das noch Franz Josef Strauß, die galt damals einfach wirklich als Sekte - und so bin ich immer wieder zitiert worden, so in dieser Zeit. Aber für mich waren das auch alles Erlebnisse, da hatte ich das Gefühl, kenne ich irgendwo, dieses im Untergrund zu sein, so ein Stück weit, wie man sich es vielleicht vorstellt mit den Katakomben: Das Urchristentum ist noch nicht ausgebreitet, noch nicht anerkannt und man muss dann im Untergrund, muss man da arbeiten und wir hatten dann auch Lesekreise, die hatten wir heimlich dann auch gemacht. Und ich glaube, dieses heimliche Lesen von Rudolf Steiner, das hat dann uns alle irgendwie so eine, es war gar nicht notwendig so unbedingt, aber trotzdem, es war dieses heimlich Lesen war etwas, was auch gut zu dieser Stimmung gepasst hatte. Und so bin ich dann immer tiefer und tiefer da reingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=434s Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14] ===&lt;br /&gt;
Ja, also diese Art mit der Anthroposophie umzugehen, das ist etwas, was sich dann wie so eine Spur durch mein Leben durchgezogen hat. Weil mir dann schnell klar geworden ist, eigentlich dieses Vertrautheitsgefühl mit der Anthroposophie, dieses Gefühl, das Bild von Rudolf Steiner schon zu kennen, Rudolf Steiner als Persönlichkeit auch, das war mir so vertraut, schon vom ersten Mal Sehen von dem Bild. Das erste Goetheanum, das ging mir so unter die Haut, dieses erste Bild vom Goetheanum, ohne dass ich wusste, was das Schicksal war vom ersten Goetheanum. Aber dieses Gebäude war mir so vertraut, dass ich dann relativ schnell für mich die Ahnung hatte, das kann doch kein Zufall sein. Und im Sinne dessen, was dann Rudolf Steiner auch beschrieben hatte, dass es Menschen gibt, die die Anthroposophie nicht zum ersten Mal in dieser Zeit kennenlernen, sondern eben auch schon zum zweiten Mal kennenlernen, so ging es mir auch. Mir war die Anthroposophie vertraut, ich musste das Buch nur querlesen und habe es irgendwie, denke ich, einigermaßen verstanden oder auch Stellen tief verstanden, weil es mir einfach so vertraut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Gefühl, was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen, um die Anthroposophie zur Kulmination zu bringen, also zu einer Blüte zu bringen - und die haben einen Auftrag, dass sie heute kommen, um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen und die Anthroposophie auch in die Welt zu bringen, sodass sie andere Menschen auch gut verstehen. Natürlich, die meisten Menschen lernen die Anthroposophie zum ersten Mal kennen. Die haben viel zu tun, sagt Rudolf Steiner, überhaupt die Anthroposophie zu verstehen. Aber diejenigen, die die Anthroposophie schon kennen oder auch mitbringen, die haben nochmal eine andere Aufgabe, Menschen, die sie noch nicht so gut kennen, Brücken zu bauen. Brücken zu bauen, dass Menschen aus anderen Gebieten, auch aus Gebieten, die der Anthroposophie vielleicht auch feindlich gegenüberstehen, die Wissenschaft, die Öffentlichkeit, die Politik, dass man auch Brücken schafft in diese Richtung. Das ist ein Stück weit auch das Gefühl, sich eben souverän beheimatet zu wissen in der Anthroposophie und keine Ängste zu haben, man wird abgelehnt, wenn man sich zur Anthroposophie bekennt. Dann bekommt man die Cancel Culture zu spüren, die Knute zu spüren von der Öffentlichkeit oder aus leider auch eigenen anthroposophischen Kreisen. Dieses Gefühl ist dann, glaube ich, bei den Menschen, also bei mir zumindest, weniger, weil ich weiß, sie ist so tief in mir drin, die Anthroposophie, und ich kann auch … ich bin dann wissenschaftlich, ich habe eine wissenschaftliche Laufbahn gemacht oder einen Weg eingeschlagen, bin auch in der Wissenschaft und kann dann auch in die verschiedenen Richtungen, kann ich oder versuche es, da auch Brücken zu bauen. Und das ist etwas, was sich bei mir wie eine Spur durchs Leben gezogen hat, dieses Gefühl, einfach wie sattelfest zu sein in der Anthroposophie.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=656s Meine Aufgabe: Mit michaelischem Mut und Selbstbewusstsein zur Anthroposophie stehen 00:10:56] ===&lt;br /&gt;
Und ja, das ist vielleicht das, was ich sagen kann, auch anderen Mut zu machen, sich nicht kleinkriegen zu lassen von den anderen Strömungen von außen oder aus eigenen Reihen. Ruhig trauen, wir sind die Michaeliten und wir haben wirklich etwas zu sagen in der Welt. Meine Erfahrung ist, dass es heute wichtig ist, auch selbstbewusst aufzutreten als Anthroposoph. Ich erlebe so oft, dass Anthroposophen einknicken in großen Einrichtungen, in Verbänden, die sich anpassen, an den Mainstream auch anpassen, die Positionen übernehmen, sei es jetzt in der Corona-Zeit, sei es jetzt in der Zeit mit dem Ukraine-Krieg oder was auch immer, die einknicken. Die anthroposophische Position, von der ich sagen würde, sie ist nicht gedeckt durch das, was Rudolf Steiner sagt und durch eine ganz normale Kombinatorik oder durch ein Erfassen von Wahrheit gehalten, kann man ganz anderer Auffassung sein. Aber ich erlebe dann sehr viele Freunde, die Angst haben, sich zur Anthroposophie zu bekennen. Und das ist, glaube ich, etwas, was heute nicht mehr sein darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=746s Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26] ===&lt;br /&gt;
Bei der Weihnachtstagung hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen. Nur wenn ihr in euch selbst ein souveränes Gefühl entwickelt habt, sodass ihr auch den michaelischen Mut habt, hinter der Anthroposophie zu stehen und nicht nur zu stehen hinter der Landwirtschaft oder der Waldorfpädagogik als Methoden, sondern hinter der Substanz der Anthroposophie, nur dann wird die Anthroposophie in Zukunft auch die Chance haben, dass sie sich wieder ausbreitet und dass sie wieder aufblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das habe ich mir, glaube ich, schon sehr zu Herzen genommen, diese Aussage Rudolf Steiners bei der Weihnachtstagung. Und ich würde alle meine Freunde und Bekannte aufrufen wollen, auch so selbstbewusst zur Anthroposophie zu stehen, was gar nicht heißt, dass man nicht Toleranz haben sollte gegenüber Andersdenkenden. Im Gegenteil, das ist auch wieder ein eigenes Thema. Die Toleranz gehört sehr stark auch mit dazu, dass man weiß, meine Meinung ist in dem Punkt wirklich sicher. Aber wenn man sich nicht sicher ist an Punkten, dann ist es, glaube ich, auch fair zu sagen, ich weiß, an dem Punkt habe ich mich nicht so belesen, da bin ich nicht kompetent. Und da würde ich mich freuen, wenn andere die mehr sehen oder auch mehr wahrnehmen können, dass die damit in die Urteilsbildung mit reingehen. Also beides. Also ich erlebe immer wieder auch mal, dass einige sich nicht wirklich trauen, sich zur Anthroposophie zu bekennen und dann die Anthroposophie auch nach außen zu tragen. Und das finde ich sehr, sehr schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=861s Begeistert euch! Nicht vom Verstand, sondern vom Herzen springt der Funke über auf die Zuhörer 00:14:21] ===&lt;br /&gt;
Es gab mal eine Situation zu Zeiten von Rudolf Steiner, da war es ähnlich. Da sind viele junge Menschen zu ihm gekommen und hatten gesagt, wir trauen uns nicht, die Jugendanthroposophie nach außen zu bringen, obwohl du immer sagst, es gäbe eine anthroposophische Jugendbewegung, weil es so viele Menschen gibt. Millionen Menschen gibt es, die im Vorgeburtlichen den anthroposophischen Impuls mitgebracht haben. Acht Millionen Menschen. Wo sind die? Und dann hat der Rudolf Steiner gesagt, ja, traut euch, nach außen zu gehen. Und dann kam sofort, aber wir haben noch nicht so viel gelesen, als dass wir authentisch die Anthroposophie nach außen vertreten können. Und dann kam die interessante Antwort von Rudolf Steiner, der dann sagte, es kommt überhaupt nicht auf den Verstand an. Vom Verstand springt der Funke nicht auf die Zuhörer. Der Funke springt vom Herzen auf die Zuhörer. Und das ist Begeisterung. Ihr braucht Menschen, junge Menschen, die begeistert sind von der Anthroposophie. Und die Begeisterung ist dann der Funke, der überspringt. Begeistert euch an der Anthroposophie. Und ihr seid doch so viele da, die schon begeistert sind von der Anthroposophie. Lest nicht zu viel. Wenn ihr lest, dann lest wenig. Aber das Wenige solltet ihr einverleiben können, wirklich ätherisch in euch rein, ins Verständnis einverleiben können. Und daraus kommt dann die Begeisterung. Nicht durch viel Wissen. Das macht eher müde. Sondern schaut, dass ihr euren Zipfel an der Anthroposophie findet. Zieht an dem Zipfel und dann habt ihr das ganze Tischtuch der Anthroposophie in der Hand. Und dann habt ihr die Begeisterung. Und mit dieser Begeisterung geht raus. Und dann springt auch der Funke über. Und das würde ich gerne auch noch mal so loswerden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=983s Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23] ===&lt;br /&gt;
Ich habe bislang gedacht, bis vor fünf Jahren etwa, hatte ich gedacht, so wird es immer weitergehen. Die Anthroposophie wird so weiter, wie der Nil auch dahin fließt. Und mein Leben wird genauso auch weiter dahin fließen. Ich habe eine Organisation aufgebaut. Und das wird dann einfach so sein, dass ich diese Organisation weiter betreiben werde. Und dann kam eben die Corona-Zeit. Das Jahr 2020. Und es hat sich für mich und für viele andere auch sehr vieles radikal verändert. Und ich habe zum ersten Mal etwas, was Rudolf Steiner vorhergesagt hatte, überhaupt gehört. Weil ich wusste es schon, Rudolf Steiner hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit. Und er sagte, ihr lebt in Zeiten, in denen ihr damit rechnen müsst, dass sich die bösen Mächte verfleischlichen. Das heißt, die ahrimanischen Kräfte werden sich manifestieren. Und Ahriman selbst wird auch, wie es damals eben auch Luzifer getan hatte, wird selbst auch einen Körper suchen und wird dann als Mensch unter Menschen, aber als Ahriman, als böse Macht auf der Welt sein und wirken. Das habe ich zum ersten Mal dann verstanden. Und ich habe zum ersten Mal auch verstanden, dass es unsere Zeit ist, von der er gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann begonnen, Forschungen zu machen, habe alle Stellen von Rudolf Steiner darüber zusammengetragen, eine Art Synopse gemacht. Es sind elf Vorträge, die dezidiert darüber gehalten worden sind. Und ich hatte dann plötzlich in dieser Zusammenschau wie so eine Art imaginatives Erlebnis, dass unsere Zeit gemeint ist. Und mit dieser Aussage, bevor ein Teil des dritten Jahrtausends vergangen sein wird, wird Ahriman im Fleische da sein, dass das unsere Zeit ist, nach Christi. Und mit nach Christi hatte er gemeint, nicht das Jahr Null, sondern das dritte Jahrtausend nach Christi ist nach Christi das Jahr 30, beziehungsweise 33. Und wenn man sagt, das dritte Jahrtausend danach, kommen wir eben natürlich auf das Jahr 2030 und 2033. Das fiel mir quasi wie Schuppen vor den Augen. Und ich wusste, das ist jetzt der große Auftrag. Aber nicht für mich, sondern für die Anthroposophenschaft der große Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann gewartet, ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre gewartet. Ich habe dann in Dornach angeklopft, ich habe bei anderen Freunden angeklopft: „Habt ihr quasi auch den Schuss gehört?“ Und ich war sehr verdattert und verdutzt, dass dieser Schuss nicht gehört worden ist. Und dann - ich habe mir das zur Lebensregel gemacht, ich mache nichts, ohne dass ich dreimal geklopft habe, auf anderen Türen. Ob die das eben machen sollen, wo vielleicht mehr Karma dahinter ist, dass es deren Auftrag ist, das zu tun, weil es ja nichts Kleines ist. Aber ich habe umsonst geklopft an drei Türen. Da war mir klar, Michael, irgendwie soll es so sein, dass du es selber machen sollst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1208s Aufbau der Agenda 2033: Ein stetig wachsendes Projekt   00:20:08] ===&lt;br /&gt;
Und so kam es dann auch, letztes Jahr war das erst, dass wir begonnen hatten, dieses Projekt, Agenda 2033 aufzubauen. Und ich spüre, glaube ich, ganz gut, dass es richtig ist, dass wir das tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten dann auch eine Gründungsversammlung, das war im letzten November erst. Jetzt am Wochenende hatten wir wieder ein Treffen. Und ich spüre so viele dankbare Menschen und auch Menschen, denen es ähnlich gegangen ist wie mir selbst: Die sagen, es ist wirklich -  wie Schuppen vor den Augen fällt&#039;s dehnen - die sich intensiv mit der Anthroposophie schon beschäftigt hatten, aber jetzt erst diese Vorträge von Rudolf Steiner anfangen auf die Gegenwart, auf die Jetztzeit zu beziehen. Und das ist schon famos! Und es werden mehr und mehr Menschen. Es sind hunderte, tausende Menschen schon, die erreicht werden. Und wir haben vor, dass wir da so etwas aufbauen wie eine Initiativgruppe, wo wir möglichst viele Menschen für diese Thematik sensibilisieren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sagen - ich war auch überrascht, aber das war der Wille von den Teilnehmern bei der Gründungsversammlung - eine Million Menschen wollen wir bis zum Jahr 2030 für dieses Thema eben sensibilisieren. Und wir starten jetzt einfach mit diesem Projekt, haben dreimal im Jahr Versammlungen hier auf Schloss Hohenfels - 12. bis 14. April ist wieder die nächste Versammlung - und bauen Untergruppen auf. Kulturoasen wollen wir gründen. Wir wollen einen neuen Doppelkuppelbau gründen. Wir wollen mithelfen, dass die soziale Dreigliederung sich wieder weiter ausbreitet und so weiter. Es sind schon an die 7, 8 Projekte in dieser Art am Laufen.  Und es werden von Mal zu Mal mehr Projekte, wo ich merke - in aller Demut auch davor - es ist etwas, was die Zeit will, was die Zeit von uns will. Und es braucht heute Menschen, die eben diese Begeisterung in sich haben, einerseits für die Anthroposophie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1350s Was sich heute ändern muss: Beenden wir die Grabenkämpfe!  00:22:30] ===&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch - und ich glaube, das muss sich heute ändern - diese Offenheit, diese Herzensweite, die Anthroposophie, wie sie vor 100 Jahren war, und in diesen 100 Jahren, die sich nicht so ausgebreitet hat, wie Rudolf Steiner sich das wünschte, als Kulmination. Wir müssen, denke ich, alles daran geben, die Anthroposophie in dieses Aufblühen, in diese Kulmination zu führen. Und ich glaube, die angezogene Handbremse, die es bisher nicht ermöglicht hatte, diese angezogene Handbremse ist Mangel an Toleranz. Sich das gegenseitige, ständige Zensieren und Besserwissen - ich habe bei Rudolf Steiner in der GA dies gelesen, ich habe es da anders gelesen … Und dann kommt man in Grabenkämpfe und die machen alles klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1408s Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo ich sage, wenn uns das gelingt, dass wir uns als Brüder und Schwestern im Suchen nach spiritueller Wahrheit erleben und nicht den anderen mit dem Besserwissen klein machen, sondern dass wir jetzt Schulterschluss haben, dann können wir etwas erreichen. Wie Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&#039;&#039; Und dafür stehe ich, dafür stehen wir und ich würde alle und dich ganz, ganz herzlich einladen, wenn du magst, auch mit dabei zu sein. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1455s Verschiedene Positionen im Umgang mit dem Bösen. Alle sind richtig, wenn sie in Toleranz gelebt werden 00:24:15] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich am Ende noch etwas ergänzen darf, wäre ich sehr dankbar, denn ich erlebe jetzt in den wenigen Monaten, in denen wir die Agenda 2033 gestartet hatten, ein merkwürdiges Phänomen. Und zwar das Phänomen, wenn man spricht, wir leben in einer bedrohten Zeit, in einer Zeit, in der wir damit rechnen müssen, dass sich die ahrimanischen Mächte manifestieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen sofort so alte anthroposophische Gewohnheiten hoch - &#039;&#039;ich habe bei Rudolf Steiner das gelesen … ich habe bei Rudolf Steiner jenes gelesen … und man muss das so machen, oder man muss es komplett anders machen … also man muss jetzt nach innen gehen, oder man muss jetzt das im Außen suchen … nein, es hilft nur, indem man sich selbst verwandelt … oder man muss das machen, indem man das Böse gut liebt … oder bloß nicht sagen, du kämpfst, das ist ja komplett verpönt …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch gute anthroposophische Freunde, die auch große Reichweiten haben, die mir dann sagen, wenn du sagst, dass du eine Widerstandsbewegung aufbauen willst, muss ich dir leider sagen, dass ich nicht dabei sein kann, weil Widerstand ist nicht die richtige Art, wie man mit Ahriman umgeht. Und so habe ich Dutzende von Menschen - ich will jetzt nicht da runter meiern - aber ich habe dann Dutzende von Positionen, die mir alle sagen wollen, wie ich nach außen geben soll, wie man mit Ahriman richtig umgeht. Das ist wieder so ein altes Phänomen, dass man die Anthroposophie sehr stark intellektuell, glaube ich, aufnimmt, und auch subjektiv dann seine eigene Weise, wie man mit der Anthroposophie umgeht, oder wie man meint, mit dem Bösen umgehen zu müssen, das dann wieder aufgezwängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1565s Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05] ===&lt;br /&gt;
Meine Position ist folgende. Ich wünsche mir sehr, dass wir uns in dem Punkt bitte nicht zerstreiten. Der Weg nach Rom führt über alle Wege. Der Weg, wie wir jetzt umzugehen haben mit dem Bösen, da gibt es so viele verschiedene Wege, und ich glaube, es sind neun prinzipielle Wege, die es gibt, weil, ich versuche es kurz zu begründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei esoterische Grundströmungen. Ich habe vorhin beschrieben Adler, Löwe und Drache. Man kann auch sagen, der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner. Man kann auch sagen, das ist der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer. Und man kann auch sagen, das ist der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen, über Begegnungen, über das Herz lernen und natürlich über die Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit dem Bösen bei den Adlern, also Rudolf Steiner-Schüler sozusagen, ist so, wie viele mir das nahelegen, nur über Wahrheit. Aber es ist kein Nur. Und dieses Verabsolutieren, auch speziell von Anthroposophen, nur indem du die Wahrheit und die richtige Erkenntnis und alles richtig denkst, können wir gegen das Böse antreten. Sage ich, ja, ist richtig, aber es ist dieser Weg. Es ist einer von drei verschiedenen Wegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sagen mir die ganz oft, &#039;&#039;das Böse kann man nur durch das Gutlieben, durch die seelische Verwandlung im Inneren. Wenn du dich innen verwandelst … kannst du natürlich nur entsprechend auch das Weit-, das Äußere, Böse verwandeln.&#039;&#039; Das sage ich: Richtig! Du bist eben ein Manichäer. Du kannst das Böse gut lieben. Das ist auch deine Stärke. Aber bitte nicht allen sagen! Und die sind zum Teil sehr militant, also in ihrem Auftreten, die mir sagen, es ist nur gültig, das Böse gutzulieben. Also bitte seid auch da milde mit den Menschen, die einen anderen Weg einschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Rosenkreuze sagen: &#039;&#039;Es ist nur durch harten Kampf … und Rudolf Steiner hat doch immer wieder Michael dargestellt mit dem Schwert und mit der vollen Waffenrüstung. Wie könnt ihr anderen so borniert sein, zu sagen, es ist durch Milde oder durch Erkenntnis … es muss gekämpft werden!&#039;&#039; Sage ich den Rosenkreuzen: Ja, aber bitte auch den beiden anderen gegenüber Toleranz haben. Die haben ihren Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1741s Wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen verbinden 00:29:01] ===&lt;br /&gt;
Und nur wenn wir drei zusammen gegen das ahrimanische Erscheinen antreten, werden wir auch gemeinsam Erfolg haben. Denn oft genug hat Rudolf Steiner beschrieben, wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen - und das sind alles drei michaelische Strömungen - verbinden. Und wenn jeder auf seiner Position beharrt in Intoleranz, wird uns dieses große Werk, das jetzt gemacht werden muss, weil die Zeit so drängt, wird uns das nicht gelingen. Und ich würde alle so bitten wollen, das Herz zu weiten für die anderen Strömungen. Weil es sind drei Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1789s Das Aufstehen beider Tiere: Die asurischen Mächte werden sich mit den luziferischen und ahrimanischen Mächten verbinden 00:29:49] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommen noch die drei Widersachermächte dazu. Das ist Luziferisches, das Ahrimanische, und ich nenne das jetzt mal die Asuras. Und auch wieder gegen diese drei Widersachermächte gibt es ganz andere Wege. Das Luziferische kann erlöst werden, das Ahrimanische kann nur verwandelt werden. Und die asurischen Mächte können nicht erlöst werden, können nicht verwandelt werden, wollen das auch nicht, sondern sie sind das absolut Böse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch, dass sich diese zwei Kräfte mit der Manifestation von Ahriman heute auch verbinden werden, also auch die asurischen Mächte, das kennen wir aus der Apokalypse: Beide Tiere werden aufstehen. Haben wir es auch zu tun damit, dass tatsächlich auch gekämpft werden muss, dass tatsächlich auch Widerstand geleistet werden muss. Alle drei mal drei Wege wird es heute brauchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1857s Möge jeder für sich erkennen, welcher Weg für ihn der richtige ist 00:30:57] ===&lt;br /&gt;
Deswegen - es gibt neun Wege, wie wir mit dem Bösen umgehen wollen. Und ich glaube, es ist entscheidend, dass jeder für sich erkennt, wie er in Kraft ist, mit dem Bösen umzugehen. Weil so kann er am meisten erreichen. Und gleichzeitig, wenn wir uns finden und sagen, geh du deinen Weg, du hast das Schwert und du hast das Schild und du trägst den Gürtel. Und wenn wir zusammenkommen, haben wir die vollständige Waffenrüstung Gottes im Kampf oder im Umwandeln von den bösen Mächten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&amp;quot; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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[[Drache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und &#039;&#039;&#039;Drache&#039;&#039;&#039; […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Esoterik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei &#039;&#039;&#039;esoterische&#039;&#039;&#039; Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […] der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Manichäismus]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Manichäer&#039;&#039;&#039; […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
[[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;vorfinden würde.&amp;quot;&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen […] die haben einen Auftrag, […] um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:07:14]]&lt;br /&gt;
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[[Prophezeiung]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner hat öfters mal &#039;&#039;&#039;Prophezeiungen&#039;&#039;&#039; gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
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[[Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Rosenkreuzer&#039;&#039;&#039;. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.“&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Weihnachtstagung]]&lt;br /&gt;
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* „Bei der &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung&#039;&#039;&#039; hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen.“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:12:26]]&lt;br /&gt;
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[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:mein Weg zur Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Birnthaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32776</id>
		<title>Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32776"/>
		<updated>2026-09-25T10:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Transkription des Vortrags vom 3. Februar 2026 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_Bild2_2026-2-3.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ|thumb|Michael Birnthaler in &amp;quot;mein Weg zur Anthroposophie&amp;quot; vom 3. Februar 2026 von [[Michael Birnthaler|Dr. Michael Birnthaler]]. ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 3. Februar 2026 ==&lt;br /&gt;
[Transkript und Glossar von Elke J., September 2026]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Person Michael Birnthaler:&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Michael Birnthaler}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Michael Birnthaler (* 3. September 1963 in Rohr in Niederbayern) ist ein deutscher (Erlebnis-)Pädagoge, Buchautor sowie Gründer und Leiter der Organisation EOS-Erlebnispädagogik, die Eigentümerin und Veranstalterin von Schloss Hohenfels ist.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=6s Die drei Möglichkeiten, zur Anthroposophie zu gelangen 00:00:06] ===&lt;br /&gt;
Ja, hallo! Mein Name ist Michael - und die Frage, wie ich zur Anthroposophie gekommen bin, ist für mich relativ einfach zu beantworten. Aber das Interessante dabei finde ich eher - Rudolf Steiner hat ja mal gesagt, es gibt drei Möglichkeiten, drei Wege zur Anthroposophie zu kommen: Man ist entweder auf dem Adlerweg dahingekommen oder auf dem Weg des Löwen oder auf dem Weg des Drachen. Und bei mir ist es ganz klar der Adlerweg. Das heißt, man kommt über die Erkenntnisse, übers Lesen, über Bücher zur Anthroposophie. Das war bei mir so. Oder der Löwenweg, das ist über Begegnungen, das heißt, dass man mit Menschen zusammenkommt, die Anthroposophen sind, die einen dann auch zur Anthroposophie gebracht haben. Das war bei mir nicht so. Auch der dritte Weg mit dem Drachen, also das sind Schicksalsschläge, das war bei mir auch nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=72s Mein Zugang über den Weg des Adlers - mit Bücherstudium 00:01:12] ===&lt;br /&gt;
Ich war damals ein Bücherwurm, 12, 13, 14, 15 Jahre alt, habe eine Angewohnheit, also eine Untugend gehabt, mir die Rucksäcke voll zu stopfen mit Büchern aus Antiquariaten und da war ich mal wieder auf meiner Sammeltour und dann hatte ich eben diese Begegnung mit der Anthroposophie, über das Lesen war das dann. Also bei mir ganz klar der Adlerweg gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bei mir war es dann so, es ging dann relativ schnell, weil dieser eine Beutezug von Büchern, ich habe immer vorgenommen, ich darf so viele Bücher kaufen auf Flohmärkten wie eben. Ich hatte immer so einen 60-Liter-Rucksack dabei und dann habe ich voll gemacht. Und dann weiß ich noch, ich kam nach Hause und habe dann alle Bücher erstmal aufs Sofa geschmissen und habe eine Zeitschrift rausgezogen, die hatte ich dann auf meinen Schreibtisch gelegt und hat dann einfach, wie intuitiv, hatte ich die Zeitschrift dann aufgeschlagen - ich weiß es bis heute noch, das ist ja schon sehr, sehr lange her - hatte ich die Zeitschrift irgendwo aufgeschlagen, eine Doppelseite und das war eine Doppelseite über - Anthroposophie. Aber ich habe die ja noch gar nicht gelesen gehabt. Aber es waren zwei Bilder … waren zu sehen auf dieser Doppelseite: Ein Bild vom ersten Goetheanum und ein zweites Bild von Rudolf Steiner. Und allein diese Bilder haben bei mir so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis ausgelöst und ich hatte ganz klar so ein Evidenzgefühl - ah, okay, Michael, jetzt bist du wieder in deiner geistigen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=174s Rudolf Steiners Bücher sind für mich wie ein Elixier für meine Seele 00:02:54] ===&lt;br /&gt;
Ich hatte davor schon sehr viele Suchbewegungen gehabt, also mich hat sehr stark interessiert das Östliche zum Beispiel, tibetischer Buddhismus, auch Bhagwan, Osho, das hat mich auch alles sehr fasziniert. Uund ich wäre fast schon sehr stark in diese Richtung gegangen, aber eben als ich diese Zeitschrift aufschlug und diese zwei Bilder entdeckt hatte, wusste ich, diese Suche hat jetzt quasi ihren Hafen gefunden. Ja, ich war damals 16 Jahre alt, in der zehnten Klasse am Gymnasium in Kehlheim, also bayerisch-Kongo eigentlich. Und als ich da dieses Bild gesehen hatte, ist das mir so in Fleisch und Blut reingegangen, es ging mir unter die Haut, also war wirklich wie so ein plötzliches Rückerinnerungserlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mich dann Hals über Kopf reingestürzt in die Anthroposophie und vor allem eben über diesen Adlerweg, das heißt ich habe sehr viel dann gelesen. Ich habe dann Sekundärliteratur gelesen, ich habe aber auch Original gelesen, Rudolf Steiner gelesen. Und obwohl ich alle verstehen kann, die sagen Rudolf Steiner ist heute schwer zu lesen und die Sätze sind viel zu lang und die Sprache viel zu staubig und geschraubt, kann ich alles verstehen, habe ich absolut Verständnis dafür. Mir ging es, ich muss das ehrlich sagen zu dürfen, mir ging es gar nicht so. Also im Gegenteil, für mich war es eher so wie, ich habe das aufgesogen wie ein trockener Schwamm, jeden Satz von Rudolf Steiner habe ich immer, also war so ein Elixier für meine Seele und ich habe ein Buch nach dem anderen … habe ich verschlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=288s Sektenvorwurf im Gymnasium und heimliche Lesekreise 00:04:48] ===&lt;br /&gt;
Und irgendwann habe ich dann begonnen auch zu sprechen mit den Freunden, natürlich auch mit meinen Geschwistern, fünf Geschwistern, mit Vater und mit Mutter zu sprechen. Und ich glaube ich war sehr sehr nervig für meine Geschwister oder das Umfeld, aber am Ende war es dann doch auch so, dass die Hälfte meiner Geschwister und mein Vater dann auch in die Anthroposophie gekommen ist. Also irgendwie hat es dann doch auch eine Wirkung gezeigt. Aber ich war dann auch an der Schule, ich war Schulsprecher und hatte dann auch mich politisch engagiert - und irgendwann kam dann in den Pausen am Gymnasium, kam dann der Rektor: Herr Birnthaler, kommen Sie bitte ins Rektorat in der Pause! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurden mir die Leviten gelesen, warum ich - mein Vater ist da bekannt in der Öffentlichkeit, dort in der Stadt, in der ich war - warum ich jetzt der Schule so eine Bürde aufbinde und den Ruf einer Sekte - ich bin ja in die Anthroposophie gekommen, habe viele quasi wie missioniert an der Schule. Und wie kann ich es wagen, diese Sekte der Anthroposophie - das ist in Bayern, tiefstes Bayern ist das ja und da galt die Anthroposophie … und da war das noch Franz Josef Strauß, die galt damals einfach wirklich als Sekte - und so bin ich immer wieder zitiert worden, so in dieser Zeit. Aber für mich waren das auch alles Erlebnisse, da hatte ich das Gefühl, kenne ich irgendwo, dieses im Untergrund zu sein, so ein Stück weit, wie man sich es vielleicht vorstellt mit den Katakomben: Das Urchristentum ist noch nicht ausgebreitet, noch nicht anerkannt und man muss dann im Untergrund, muss man da arbeiten und wir hatten dann auch Lesekreise, die hatten wir heimlich dann auch gemacht. Und ich glaube, dieses heimliche Lesen von Rudolf Steiner, das hat dann uns alle irgendwie so eine, es war gar nicht notwendig so unbedingt, aber trotzdem, es war dieses heimlich Lesen war etwas, was auch gut zu dieser Stimmung gepasst hatte. Und so bin ich dann immer tiefer und tiefer da reingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=434s Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14] ===&lt;br /&gt;
Ja, also diese Art mit der Anthroposophie umzugehen, das ist etwas, was sich dann wie so eine Spur durch mein Leben durchgezogen hat. Weil mir dann schnell klar geworden ist, eigentlich dieses Vertrautheitsgefühl mit der Anthroposophie, dieses Gefühl, das Bild von Rudolf Steiner schon zu kennen, Rudolf Steiner als Persönlichkeit auch, das war mir so vertraut, schon vom ersten Mal Sehen von dem Bild. Das erste Goetheanum, das ging mir so unter die Haut, dieses erste Bild vom Goetheanum, ohne dass ich wusste, was das Schicksal war vom ersten Goetheanum. Aber dieses Gebäude war mir so vertraut, dass ich dann relativ schnell für mich die Ahnung hatte, das kann doch kein Zufall sein. Und im Sinne dessen, was dann Rudolf Steiner auch beschrieben hatte, dass es Menschen gibt, die die Anthroposophie nicht zum ersten Mal in dieser Zeit kennenlernen, sondern eben auch schon zum zweiten Mal kennenlernen, so ging es mir auch. Mir war die Anthroposophie vertraut, ich musste das Buch nur querlesen und habe es irgendwie, denke ich, einigermaßen verstanden oder auch Stellen tief verstanden, weil es mir einfach so vertraut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Gefühl, was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen, um die Anthroposophie zur Kulmination zu bringen, also zu einer Blüte zu bringen - und die haben einen Auftrag, dass sie heute kommen, um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen und die Anthroposophie auch in die Welt zu bringen, sodass sie andere Menschen auch gut verstehen. Natürlich, die meisten Menschen lernen die Anthroposophie zum ersten Mal kennen. Die haben viel zu tun, sagt Rudolf Steiner, überhaupt die Anthroposophie zu verstehen. Aber diejenigen, die die Anthroposophie schon kennen oder auch mitbringen, die haben nochmal eine andere Aufgabe, Menschen, die sie noch nicht so gut kennen, Brücken zu bauen. Brücken zu bauen, dass Menschen aus anderen Gebieten, auch aus Gebieten, die der Anthroposophie vielleicht auch feindlich gegenüberstehen, die Wissenschaft, die Öffentlichkeit, die Politik, dass man auch Brücken schafft in diese Richtung. Das ist ein Stück weit auch das Gefühl, sich eben souverän beheimatet zu wissen in der Anthroposophie und keine Ängste zu haben, man wird abgelehnt, wenn man sich zur Anthroposophie bekennt. Dann bekommt man die Cancel Culture zu spüren, die Knute zu spüren von der Öffentlichkeit oder aus leider auch eigenen anthroposophischen Kreisen. Dieses Gefühl ist dann, glaube ich, bei den Menschen, also bei mir zumindest, weniger, weil ich weiß, sie ist so tief in mir drin, die Anthroposophie, und ich kann auch … ich bin dann wissenschaftlich, ich habe eine wissenschaftliche Laufbahn gemacht oder einen Weg eingeschlagen, bin auch in der Wissenschaft und kann dann auch in die verschiedenen Richtungen, kann ich oder versuche es, da auch Brücken zu bauen. Und das ist etwas, was sich bei mir wie eine Spur durchs Leben gezogen hat, dieses Gefühl, einfach wie sattelfest zu sein in der Anthroposophie.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=656s Meine Aufgabe: Mit michaelischem Mut und Selbstbewusstsein zur Anthroposophie stehen 00:10:56] ===&lt;br /&gt;
Und ja, das ist vielleicht das, was ich sagen kann, auch anderen Mut zu machen, sich nicht kleinkriegen zu lassen von den anderen Strömungen von außen oder aus eigenen Reihen. Ruhig trauen, wir sind die Michaeliten und wir haben wirklich etwas zu sagen in der Welt. Meine Erfahrung ist, dass es heute wichtig ist, auch selbstbewusst aufzutreten als Anthroposoph. Ich erlebe so oft, dass Anthroposophen einknicken in großen Einrichtungen, in Verbänden, die sich anpassen, an den Mainstream auch anpassen, die Positionen übernehmen, sei es jetzt in der Corona-Zeit, sei es jetzt in der Zeit mit dem Ukraine-Krieg oder was auch immer, die einknicken. Die anthroposophische Position, von der ich sagen würde, sie ist nicht gedeckt durch das, was Rudolf Steiner sagt und durch eine ganz normale Kombinatorik oder durch ein Erfassen von Wahrheit gehalten, kann man ganz anderer Auffassung sein. Aber ich erlebe dann sehr viele Freunde, die Angst haben, sich zur Anthroposophie zu bekennen. Und das ist, glaube ich, etwas, was heute nicht mehr sein darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=746s Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26] ===&lt;br /&gt;
Bei der Weihnachtstagung hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen. Nur wenn ihr in euch selbst ein souveränes Gefühl entwickelt habt, sodass ihr auch den michaelischen Mut habt, hinter der Anthroposophie zu stehen und nicht nur zu stehen hinter der Landwirtschaft oder der Waldorfpädagogik als Methoden, sondern hinter der Substanz der Anthroposophie, nur dann wird die Anthroposophie in Zukunft auch die Chance haben, dass sie sich wieder ausbreitet und dass sie wieder aufblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das habe ich mir, glaube ich, schon sehr zu Herzen genommen, diese Aussage Rudolf Steiners bei der Weihnachtstagung. Und ich würde alle meine Freunde und Bekannte aufrufen wollen, auch so selbstbewusst zur Anthroposophie zu stehen, was gar nicht heißt, dass man nicht Toleranz haben sollte gegenüber Andersdenkenden. Im Gegenteil, das ist auch wieder ein eigenes Thema. Die Toleranz gehört sehr stark auch mit dazu, dass man weiß, meine Meinung ist in dem Punkt wirklich sicher. Aber wenn man sich nicht sicher ist an Punkten, dann ist es, glaube ich, auch fair zu sagen, ich weiß, an dem Punkt habe ich mich nicht so belesen, da bin ich nicht kompetent. Und da würde ich mich freuen, wenn andere die mehr sehen oder auch mehr wahrnehmen können, dass die damit in die Urteilsbildung mit reingehen. Also beides. Also ich erlebe immer wieder auch mal, dass einige sich nicht wirklich trauen, sich zur Anthroposophie zu bekennen und dann die Anthroposophie auch nach außen zu tragen. Und das finde ich sehr, sehr schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=861s Begeistert euch! Nicht vom Verstand, sondern vom Herzen springt der Funke über auf die Zuhörer 00:14:21] ===&lt;br /&gt;
Es gab mal eine Situation zu Zeiten von Rudolf Steiner, da war es ähnlich. Da sind viele junge Menschen zu ihm gekommen und hatten gesagt, wir trauen uns nicht, die Jugendanthroposophie nach außen zu bringen, obwohl du immer sagst, es gäbe eine anthroposophische Jugendbewegung, weil es so viele Menschen gibt. Millionen Menschen gibt es, die im Vorgeburtlichen den anthroposophischen Impuls mitgebracht haben. Acht Millionen Menschen. Wo sind die? Und dann hat der Rudolf Steiner gesagt, ja, traut euch, nach außen zu gehen. Und dann kam sofort, aber wir haben noch nicht so viel gelesen, als dass wir authentisch die Anthroposophie nach außen vertreten können. Und dann kam die interessante Antwort von Rudolf Steiner, der dann sagte, es kommt überhaupt nicht auf den Verstand an. Vom Verstand springt der Funke nicht auf die Zuhörer. Der Funke springt vom Herzen auf die Zuhörer. Und das ist Begeisterung. Ihr braucht Menschen, junge Menschen, die begeistert sind von der Anthroposophie. Und die Begeisterung ist dann der Funke, der überspringt. Begeistert euch an der Anthroposophie. Und ihr seid doch so viele da, die schon begeistert sind von der Anthroposophie. Lest nicht zu viel. Wenn ihr lest, dann lest wenig. Aber das Wenige solltet ihr einverleiben können, wirklich ätherisch in euch rein, ins Verständnis einverleiben können. Und daraus kommt dann die Begeisterung. Nicht durch viel Wissen. Das macht eher müde. Sondern schaut, dass ihr euren Zipfel an der Anthroposophie findet. Zieht an dem Zipfel und dann habt ihr das ganze Tischtuch der Anthroposophie in der Hand. Und dann habt ihr die Begeisterung. Und mit dieser Begeisterung geht raus. Und dann springt auch der Funke über. Und das würde ich gerne auch noch mal so loswerden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=983s Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23] ===&lt;br /&gt;
Ich habe bislang gedacht, bis vor fünf Jahren etwa, hatte ich gedacht, so wird es immer weitergehen. Die Anthroposophie wird so weiter, wie der Nil auch dahin fließt. Und mein Leben wird genauso auch weiter dahin fließen. Ich habe eine Organisation aufgebaut. Und das wird dann einfach so sein, dass ich diese Organisation weiter betreiben werde. Und dann kam eben die Corona-Zeit. Das Jahr 2020. Und es hat sich für mich und für viele andere auch sehr vieles radikal verändert. Und ich habe zum ersten Mal etwas, was Rudolf Steiner vorhergesagt hatte, überhaupt gehört. Weil ich wusste es schon, Rudolf Steiner hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit. Und er sagte, ihr lebt in Zeiten, in denen ihr damit rechnen müsst, dass sich die bösen Mächte verfleischlichen. Das heißt, die ahrimanischen Kräfte werden sich manifestieren. Und Ahriman selbst wird auch, wie es damals eben auch Luzifer getan hatte, wird selbst auch einen Körper suchen und wird dann als Mensch unter Menschen, aber als Ahriman, als böse Macht auf der Welt sein und wirken. Das habe ich zum ersten Mal dann verstanden. Und ich habe zum ersten Mal auch verstanden, dass es unsere Zeit ist, von der er gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann begonnen, Forschungen zu machen, habe alle Stellen von Rudolf Steiner darüber zusammengetragen, eine Art Synopse gemacht. Es sind elf Vorträge, die dezidiert darüber gehalten worden sind. Und ich hatte dann plötzlich in dieser Zusammenschau wie so eine Art imaginatives Erlebnis, dass unsere Zeit gemeint ist. Und mit dieser Aussage, bevor ein Teil des dritten Jahrtausends vergangen sein wird, wird Ahriman im Fleische da sein, dass das unsere Zeit ist, nach Christi. Und mit nach Christi hatte er gemeint, nicht das Jahr Null, sondern das dritte Jahrtausend nach Christi ist nach Christi das Jahr 30, beziehungsweise 33. Und wenn man sagt, das dritte Jahrtausend danach, kommen wir eben natürlich auf das Jahr 2030 und 2033. Das fiel mir quasi wie Schuppen vor den Augen. Und ich wusste, das ist jetzt der große Auftrag. Aber nicht für mich, sondern für die Anthroposophenschaft der große Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann gewartet, ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre gewartet. Ich habe dann in Dornach angeklopft, ich habe bei anderen Freunden angeklopft: „Habt ihr quasi auch den Schuss gehört?“ Und ich war sehr verdattert und verdutzt, dass dieser Schuss nicht gehört worden ist. Und dann - ich habe mir das zur Lebensregel gemacht, ich mache nichts, ohne dass ich dreimal geklopft habe, auf anderen Türen. Ob die das eben machen sollen, wo vielleicht mehr Karma dahinter ist, dass es deren Auftrag ist, das zu tun, weil es ja nichts Kleines ist. Aber ich habe umsonst geklopft an drei Türen. Da war mir klar, Michael, irgendwie soll es so sein, dass du es selber machen sollst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1208s Aufbau der Agenda 2033: Ein stetig wachsendes Projekt   00:20:08] ===&lt;br /&gt;
Und so kam es dann auch, letztes Jahr war das erst, dass wir begonnen hatten, dieses Projekt, Agenda 2033 aufzubauen. Und ich spüre, glaube ich, ganz gut, dass es richtig ist, dass wir das tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten dann auch eine Gründungsversammlung, das war im letzten November erst. Jetzt am Wochenende hatten wir wieder ein Treffen. Und ich spüre so viele dankbare Menschen und auch Menschen, denen es ähnlich gegangen ist wie mir selbst: Die sagen, es ist wirklich -  wie Schuppen vor den Augen fällt&#039;s dehnen - die sich intensiv mit der Anthroposophie schon beschäftigt hatten, aber jetzt erst diese Vorträge von Rudolf Steiner anfangen auf die Gegenwart, auf die Jetztzeit zu beziehen. Und das ist schon famos! Und es werden mehr und mehr Menschen. Es sind hunderte, tausende Menschen schon, die erreicht werden. Und wir haben vor, dass wir da so etwas aufbauen wie eine Initiativgruppe, wo wir möglichst viele Menschen für diese Thematik sensibilisieren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sagen - ich war auch überrascht, aber das war der Wille von den Teilnehmern bei der Gründungsversammlung - eine Million Menschen wollen wir bis zum Jahr 2030 für dieses Thema eben sensibilisieren. Und wir starten jetzt einfach mit diesem Projekt, haben dreimal im Jahr Versammlungen hier auf Schloss Hohenfels - 12. bis 14. April ist wieder die nächste Versammlung - und bauen Untergruppen auf. Kulturoasen wollen wir gründen. Wir wollen einen neuen Doppelkuppelbau gründen. Wir wollen mithelfen, dass die soziale Dreigliederung sich wieder weiter ausbreitet und so weiter. Es sind schon an die 7, 8 Projekte in dieser Art am Laufen.  Und es werden von Mal zu Mal mehr Projekte, wo ich merke - in aller Demut auch davor - es ist etwas, was die Zeit will, was die Zeit von uns will. Und es braucht heute Menschen, die eben diese Begeisterung in sich haben, einerseits für die Anthroposophie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1350s Was sich heute ändern muss: Beenden wir die Grabenkämpfe!  00:22:30] ===&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch - und ich glaube, das muss sich heute ändern - diese Offenheit, diese Herzensweite, die Anthroposophie, wie sie vor 100 Jahren war, und in diesen 100 Jahren, die sich nicht so ausgebreitet hat, wie Rudolf Steiner sich das wünschte, als Kulmination. Wir müssen, denke ich, alles daran geben, die Anthroposophie in dieses Aufblühen, in diese Kulmination zu führen. Und ich glaube, die angezogene Handbremse, die es bisher nicht ermöglicht hatte, diese angezogene Handbremse ist Mangel an Toleranz. Sich das gegenseitige, ständige Zensieren und Besserwissen - ich habe bei Rudolf Steiner in der GA dies gelesen, ich habe es da anders gelesen … Und dann kommt man in Grabenkämpfe und die machen alles klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1408s Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo ich sage, wenn uns das gelingt, dass wir uns als Brüder und Schwestern im Suchen nach spiritueller Wahrheit erleben und nicht den anderen mit dem Besserwissen klein machen, sondern dass wir jetzt Schulterschluss haben, dann können wir etwas erreichen. Wie Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&#039;&#039; Und dafür stehe ich, dafür stehen wir und ich würde alle und dich ganz, ganz herzlich einladen, wenn du magst, auch mit dabei zu sein. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1455s Verschiedene Positionen im Umgang mit dem Bösen. Alle sind richtig, wenn sie in Toleranz gelebt werden 00:24:15] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich am Ende noch etwas ergänzen darf, wäre ich sehr dankbar, denn ich erlebe jetzt in den wenigen Monaten, in denen wir die Agenda 2033 gestartet hatten, ein merkwürdiges Phänomen. Und zwar das Phänomen, wenn man spricht, wir leben in einer bedrohten Zeit, in einer Zeit, in der wir damit rechnen müssen, dass sich die ahrimanischen Mächte manifestieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen sofort so alte anthroposophische Gewohnheiten hoch - &#039;&#039;ich habe bei Rudolf Steiner das gelesen … ich habe bei Rudolf Steiner jenes gelesen … und man muss das so machen, oder man muss es komplett anders machen … also man muss jetzt nach innen gehen, oder man muss jetzt das im Außen suchen … nein, es hilft nur, indem man sich selbst verwandelt … oder man muss das machen, indem man das Böse gut liebt … oder bloß nicht sagen, du kämpfst, das ist ja komplett verpönt …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch gute anthroposophische Freunde, die auch große Reichweiten haben, die mir dann sagen, wenn du sagst, dass du eine Widerstandsbewegung aufbauen willst, muss ich dir leider sagen, dass ich nicht dabei sein kann, weil Widerstand ist nicht die richtige Art, wie man mit Ahriman umgeht. Und so habe ich Dutzende von Menschen - ich will jetzt nicht da runter meiern - aber ich habe dann Dutzende von Positionen, die mir alle sagen wollen, wie ich nach außen geben soll, wie man mit Ahriman richtig umgeht. Das ist wieder so ein altes Phänomen, dass man die Anthroposophie sehr stark intellektuell, glaube ich, aufnimmt, und auch subjektiv dann seine eigene Weise, wie man mit der Anthroposophie umgeht, oder wie man meint, mit dem Bösen umgehen zu müssen, das dann wieder aufgezwängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1565s Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05] ===&lt;br /&gt;
Meine Position ist folgende. Ich wünsche mir sehr, dass wir uns in dem Punkt bitte nicht zerstreiten. Der Weg nach Rom führt über alle Wege. Der Weg, wie wir jetzt umzugehen haben mit dem Bösen, da gibt es so viele verschiedene Wege, und ich glaube, es sind neun prinzipielle Wege, die es gibt, weil, ich versuche es kurz zu begründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei esoterische Grundströmungen. Ich habe vorhin beschrieben Adler, Löwe und Drache. Man kann auch sagen, der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner. Man kann auch sagen, das ist der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer. Und man kann auch sagen, das ist der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen, über Begegnungen, über das Herz lernen und natürlich über die Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit dem Bösen bei den Adlern, also Rudolf Steiner-Schüler sozusagen, ist so, wie viele mir das nahelegen, nur über Wahrheit. Aber es ist kein Nur. Und dieses Verabsolutieren, auch speziell von Anthroposophen, nur indem du die Wahrheit und die richtige Erkenntnis und alles richtig denkst, können wir gegen das Böse antreten. Sage ich, ja, ist richtig, aber es ist dieser Weg. Es ist einer von drei verschiedenen Wegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sagen mir die ganz oft, &#039;&#039;das Böse kann man nur durch das Gutlieben, durch die seelische Verwandlung im Inneren. Wenn du dich innen verwandelst … kannst du natürlich nur entsprechend auch das Weit-, das Äußere, Böse verwandeln.&#039;&#039; Das sage ich: Richtig! Du bist eben ein Manichäer. Du kannst das Böse gut lieben. Das ist auch deine Stärke. Aber bitte nicht allen sagen! Und die sind zum Teil sehr militant, also in ihrem Auftreten, die mir sagen, es ist nur gültig, das Böse gutzulieben. Also bitte seid auch da milde mit den Menschen, die einen anderen Weg einschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Rosenkreuze sagen: &#039;&#039;Es ist nur durch harten Kampf … und Rudolf Steiner hat doch immer wieder Michael dargestellt mit dem Schwert und mit der vollen Waffenrüstung. Wie könnt ihr anderen so borniert sein, zu sagen, es ist durch Milde oder durch Erkenntnis … es muss gekämpft werden!&#039;&#039; Sage ich den Rosenkreuzen: Ja, aber bitte auch den beiden anderen gegenüber Toleranz haben. Die haben ihren Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1741s Wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen verbinden 00:29:01] ===&lt;br /&gt;
Und nur wenn wir drei zusammen gegen das ahrimanische Erscheinen antreten, werden wir auch gemeinsam Erfolg haben. Denn oft genug hat Rudolf Steiner beschrieben, wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen - und das sind alles drei michaelische Strömungen - verbinden. Und wenn jeder auf seiner Position beharrt in Intoleranz, wird uns dieses große Werk, das jetzt gemacht werden muss, weil die Zeit so drängt, wird uns das nicht gelingen. Und ich würde alle so bitten wollen, das Herz zu weiten für die anderen Strömungen. Weil es sind drei Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1789s Das Aufstehen beider Tiere: Die asurischen Mächte werden sich mit den luziferischen und ahrimanischen Mächten verbinden 00:29:49] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommen noch die drei Widersachermächte dazu. Das ist Luziferisches, das Ahrimanische, und ich nenne das jetzt mal die Asuras. Und auch wieder gegen diese drei Widersachermächte gibt es ganz andere Wege. Das Luziferische kann erlöst werden, das Ahrimanische kann nur verwandelt werden. Und die asurischen Mächte können nicht erlöst werden, können nicht verwandelt werden, wollen das auch nicht, sondern sie sind das absolut Böse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch, dass sich diese zwei Kräfte mit der Manifestation von Ahriman heute auch verbinden werden, also auch die asurischen Mächte, das kennen wir aus der Apokalypse: Beide Tiere werden aufstehen. Haben wir es auch zu tun damit, dass tatsächlich auch gekämpft werden muss, dass tatsächlich auch Widerstand geleistet werden muss. Alle drei mal drei Wege wird es heute brauchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1857s Möge jeder für sich erkennen, welcher Weg für ihn der richtige ist 00:30:57] ===&lt;br /&gt;
Deswegen - es gibt neun Wege, wie wir mit dem Bösen umgehen wollen. Und ich glaube, es ist entscheidend, dass jeder für sich erkennt, wie er in Kraft ist, mit dem Bösen umzugehen. Weil so kann er am meisten erreichen. Und gleichzeitig, wenn wir uns finden und sagen, geh du deinen Weg, du hast das Schwert und du hast das Schild und du trägst den Gürtel. Und wenn wir zusammenkommen, haben wir die vollständige Waffenrüstung Gottes im Kampf oder im Umwandeln von den bösen Mächten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05&lt;br /&gt;
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[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&amp;quot; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und &#039;&#039;&#039;Drache&#039;&#039;&#039; […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Esoterik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei &#039;&#039;&#039;esoterische&#039;&#039;&#039; Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […] der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Manichäismus]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Manichäer&#039;&#039;&#039; […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
[[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;vorfinden würde.&amp;quot;&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen […] die haben einen Auftrag, […] um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:07:14]]&lt;br /&gt;
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[[Prophezeiung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner hat öfters mal &#039;&#039;&#039;Prophezeiungen&#039;&#039;&#039; gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
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[[Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Rosenkreuzer&#039;&#039;&#039;. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.“&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Weihnachtstagung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung&#039;&#039;&#039; hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen.“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:12:26]]&lt;br /&gt;
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[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:mein Weg zur Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Birnthaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<title>Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_Bild2_2026-2-3.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ|thumb|Michael Birnthaler in &amp;quot;mein Weg zur Anthroposophie&amp;quot; vom 3. Februar 2026 von [[Michael Birnthaler|Dr. Michael Birnthaler]]. ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 3. Februar 2026 ==&lt;br /&gt;
und Glossar von Elke J., September 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Person Michael Birnthaler:&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Michael Birnthaler}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Michael Birnthaler (* 3. September 1963 in Rohr in Niederbayern) ist ein deutscher (Erlebnis-)Pädagoge, Buchautor sowie Gründer und Leiter der Organisation EOS-Erlebnispädagogik, die Eigentümerin und Veranstalterin von Schloss Hohenfels ist.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=6s Die drei Möglichkeiten, zur Anthroposophie zu gelangen 00:00:06] ===&lt;br /&gt;
Ja, hallo! Mein Name ist Michael - und die Frage, wie ich zur Anthroposophie gekommen bin, ist für mich relativ einfach zu beantworten. Aber das Interessante dabei finde ich eher - Rudolf Steiner hat ja mal gesagt, es gibt drei Möglichkeiten, drei Wege zur Anthroposophie zu kommen: Man ist entweder auf dem Adlerweg dahingekommen oder auf dem Weg des Löwen oder auf dem Weg des Drachen. Und bei mir ist es ganz klar der Adlerweg. Das heißt, man kommt über die Erkenntnisse, übers Lesen, über Bücher zur Anthroposophie. Das war bei mir so. Oder der Löwenweg, das ist über Begegnungen, das heißt, dass man mit Menschen zusammenkommt, die Anthroposophen sind, die einen dann auch zur Anthroposophie gebracht haben. Das war bei mir nicht so. Auch der dritte Weg mit dem Drachen, also das sind Schicksalsschläge, das war bei mir auch nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=72s Mein Zugang über den Weg des Adlers - mit Bücherstudium 00:01:12] ===&lt;br /&gt;
Ich war damals ein Bücherwurm, 12, 13, 14, 15 Jahre alt, habe eine Angewohnheit, also eine Untugend gehabt, mir die Rucksäcke voll zu stopfen mit Büchern aus Antiquariaten und da war ich mal wieder auf meiner Sammeltour und dann hatte ich eben diese Begegnung mit der Anthroposophie, über das Lesen war das dann. Also bei mir ganz klar der Adlerweg gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bei mir war es dann so, es ging dann relativ schnell, weil dieser eine Beutezug von Büchern, ich habe immer vorgenommen, ich darf so viele Bücher kaufen auf Flohmärkten wie eben. Ich hatte immer so einen 60-Liter-Rucksack dabei und dann habe ich voll gemacht. Und dann weiß ich noch, ich kam nach Hause und habe dann alle Bücher erstmal aufs Sofa geschmissen und habe eine Zeitschrift rausgezogen, die hatte ich dann auf meinen Schreibtisch gelegt und hat dann einfach, wie intuitiv, hatte ich die Zeitschrift dann aufgeschlagen - ich weiß es bis heute noch, das ist ja schon sehr, sehr lange her - hatte ich die Zeitschrift irgendwo aufgeschlagen, eine Doppelseite und das war eine Doppelseite über - Anthroposophie. Aber ich habe die ja noch gar nicht gelesen gehabt. Aber es waren zwei Bilder … waren zu sehen auf dieser Doppelseite: Ein Bild vom ersten Goetheanum und ein zweites Bild von Rudolf Steiner. Und allein diese Bilder haben bei mir so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis ausgelöst und ich hatte ganz klar so ein Evidenzgefühl - ah, okay, Michael, jetzt bist du wieder in deiner geistigen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=174s Rudolf Steiners Bücher sind für mich wie ein Elixier für meine Seele 00:02:54] ===&lt;br /&gt;
Ich hatte davor schon sehr viele Suchbewegungen gehabt, also mich hat sehr stark interessiert das Östliche zum Beispiel, tibetischer Buddhismus, auch Bhagwan, Osho, das hat mich auch alles sehr fasziniert. Uund ich wäre fast schon sehr stark in diese Richtung gegangen, aber eben als ich diese Zeitschrift aufschlug und diese zwei Bilder entdeckt hatte, wusste ich, diese Suche hat jetzt quasi ihren Hafen gefunden. Ja, ich war damals 16 Jahre alt, in der zehnten Klasse am Gymnasium in Kehlheim, also bayerisch-Kongo eigentlich. Und als ich da dieses Bild gesehen hatte, ist das mir so in Fleisch und Blut reingegangen, es ging mir unter die Haut, also war wirklich wie so ein plötzliches Rückerinnerungserlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mich dann Hals über Kopf reingestürzt in die Anthroposophie und vor allem eben über diesen Adlerweg, das heißt ich habe sehr viel dann gelesen. Ich habe dann Sekundärliteratur gelesen, ich habe aber auch Original gelesen, Rudolf Steiner gelesen. Und obwohl ich alle verstehen kann, die sagen Rudolf Steiner ist heute schwer zu lesen und die Sätze sind viel zu lang und die Sprache viel zu staubig und geschraubt, kann ich alles verstehen, habe ich absolut Verständnis dafür. Mir ging es, ich muss das ehrlich sagen zu dürfen, mir ging es gar nicht so. Also im Gegenteil, für mich war es eher so wie, ich habe das aufgesogen wie ein trockener Schwamm, jeden Satz von Rudolf Steiner habe ich immer, also war so ein Elixier für meine Seele und ich habe ein Buch nach dem anderen … habe ich verschlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=288s Sektenvorwurf im Gymnasium und heimliche Lesekreise 00:04:48] ===&lt;br /&gt;
Und irgendwann habe ich dann begonnen auch zu sprechen mit den Freunden, natürlich auch mit meinen Geschwistern, fünf Geschwistern, mit Vater und mit Mutter zu sprechen. Und ich glaube ich war sehr sehr nervig für meine Geschwister oder das Umfeld, aber am Ende war es dann doch auch so, dass die Hälfte meiner Geschwister und mein Vater dann auch in die Anthroposophie gekommen ist. Also irgendwie hat es dann doch auch eine Wirkung gezeigt. Aber ich war dann auch an der Schule, ich war Schulsprecher und hatte dann auch mich politisch engagiert - und irgendwann kam dann in den Pausen am Gymnasium, kam dann der Rektor: Herr Birnthaler, kommen Sie bitte ins Rektorat in der Pause! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurden mir die Leviten gelesen, warum ich - mein Vater ist da bekannt in der Öffentlichkeit, dort in der Stadt, in der ich war - warum ich jetzt der Schule so eine Bürde aufbinde und den Ruf einer Sekte - ich bin ja in die Anthroposophie gekommen, habe viele quasi wie missioniert an der Schule. Und wie kann ich es wagen, diese Sekte der Anthroposophie - das ist in Bayern, tiefstes Bayern ist das ja und da galt die Anthroposophie … und da war das noch Franz Josef Strauß, die galt damals einfach wirklich als Sekte - und so bin ich immer wieder zitiert worden, so in dieser Zeit. Aber für mich waren das auch alles Erlebnisse, da hatte ich das Gefühl, kenne ich irgendwo, dieses im Untergrund zu sein, so ein Stück weit, wie man sich es vielleicht vorstellt mit den Katakomben: Das Urchristentum ist noch nicht ausgebreitet, noch nicht anerkannt und man muss dann im Untergrund, muss man da arbeiten und wir hatten dann auch Lesekreise, die hatten wir heimlich dann auch gemacht. Und ich glaube, dieses heimliche Lesen von Rudolf Steiner, das hat dann uns alle irgendwie so eine, es war gar nicht notwendig so unbedingt, aber trotzdem, es war dieses heimlich Lesen war etwas, was auch gut zu dieser Stimmung gepasst hatte. Und so bin ich dann immer tiefer und tiefer da reingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=434s Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14] ===&lt;br /&gt;
Ja, also diese Art mit der Anthroposophie umzugehen, das ist etwas, was sich dann wie so eine Spur durch mein Leben durchgezogen hat. Weil mir dann schnell klar geworden ist, eigentlich dieses Vertrautheitsgefühl mit der Anthroposophie, dieses Gefühl, das Bild von Rudolf Steiner schon zu kennen, Rudolf Steiner als Persönlichkeit auch, das war mir so vertraut, schon vom ersten Mal Sehen von dem Bild. Das erste Goetheanum, das ging mir so unter die Haut, dieses erste Bild vom Goetheanum, ohne dass ich wusste, was das Schicksal war vom ersten Goetheanum. Aber dieses Gebäude war mir so vertraut, dass ich dann relativ schnell für mich die Ahnung hatte, das kann doch kein Zufall sein. Und im Sinne dessen, was dann Rudolf Steiner auch beschrieben hatte, dass es Menschen gibt, die die Anthroposophie nicht zum ersten Mal in dieser Zeit kennenlernen, sondern eben auch schon zum zweiten Mal kennenlernen, so ging es mir auch. Mir war die Anthroposophie vertraut, ich musste das Buch nur querlesen und habe es irgendwie, denke ich, einigermaßen verstanden oder auch Stellen tief verstanden, weil es mir einfach so vertraut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Gefühl, was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen, um die Anthroposophie zur Kulmination zu bringen, also zu einer Blüte zu bringen - und die haben einen Auftrag, dass sie heute kommen, um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen und die Anthroposophie auch in die Welt zu bringen, sodass sie andere Menschen auch gut verstehen. Natürlich, die meisten Menschen lernen die Anthroposophie zum ersten Mal kennen. Die haben viel zu tun, sagt Rudolf Steiner, überhaupt die Anthroposophie zu verstehen. Aber diejenigen, die die Anthroposophie schon kennen oder auch mitbringen, die haben nochmal eine andere Aufgabe, Menschen, die sie noch nicht so gut kennen, Brücken zu bauen. Brücken zu bauen, dass Menschen aus anderen Gebieten, auch aus Gebieten, die der Anthroposophie vielleicht auch feindlich gegenüberstehen, die Wissenschaft, die Öffentlichkeit, die Politik, dass man auch Brücken schafft in diese Richtung. Das ist ein Stück weit auch das Gefühl, sich eben souverän beheimatet zu wissen in der Anthroposophie und keine Ängste zu haben, man wird abgelehnt, wenn man sich zur Anthroposophie bekennt. Dann bekommt man die Cancel Culture zu spüren, die Knute zu spüren von der Öffentlichkeit oder aus leider auch eigenen anthroposophischen Kreisen. Dieses Gefühl ist dann, glaube ich, bei den Menschen, also bei mir zumindest, weniger, weil ich weiß, sie ist so tief in mir drin, die Anthroposophie, und ich kann auch … ich bin dann wissenschaftlich, ich habe eine wissenschaftliche Laufbahn gemacht oder einen Weg eingeschlagen, bin auch in der Wissenschaft und kann dann auch in die verschiedenen Richtungen, kann ich oder versuche es, da auch Brücken zu bauen. Und das ist etwas, was sich bei mir wie eine Spur durchs Leben gezogen hat, dieses Gefühl, einfach wie sattelfest zu sein in der Anthroposophie.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=656s Meine Aufgabe: Mit michaelischem Mut und Selbstbewusstsein zur Anthroposophie stehen 00:10:56] ===&lt;br /&gt;
Und ja, das ist vielleicht das, was ich sagen kann, auch anderen Mut zu machen, sich nicht kleinkriegen zu lassen von den anderen Strömungen von außen oder aus eigenen Reihen. Ruhig trauen, wir sind die Michaeliten und wir haben wirklich etwas zu sagen in der Welt. Meine Erfahrung ist, dass es heute wichtig ist, auch selbstbewusst aufzutreten als Anthroposoph. Ich erlebe so oft, dass Anthroposophen einknicken in großen Einrichtungen, in Verbänden, die sich anpassen, an den Mainstream auch anpassen, die Positionen übernehmen, sei es jetzt in der Corona-Zeit, sei es jetzt in der Zeit mit dem Ukraine-Krieg oder was auch immer, die einknicken. Die anthroposophische Position, von der ich sagen würde, sie ist nicht gedeckt durch das, was Rudolf Steiner sagt und durch eine ganz normale Kombinatorik oder durch ein Erfassen von Wahrheit gehalten, kann man ganz anderer Auffassung sein. Aber ich erlebe dann sehr viele Freunde, die Angst haben, sich zur Anthroposophie zu bekennen. Und das ist, glaube ich, etwas, was heute nicht mehr sein darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=746s Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26] ===&lt;br /&gt;
Bei der Weihnachtstagung hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen. Nur wenn ihr in euch selbst ein souveränes Gefühl entwickelt habt, sodass ihr auch den michaelischen Mut habt, hinter der Anthroposophie zu stehen und nicht nur zu stehen hinter der Landwirtschaft oder der Waldorfpädagogik als Methoden, sondern hinter der Substanz der Anthroposophie, nur dann wird die Anthroposophie in Zukunft auch die Chance haben, dass sie sich wieder ausbreitet und dass sie wieder aufblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das habe ich mir, glaube ich, schon sehr zu Herzen genommen, diese Aussage Rudolf Steiners bei der Weihnachtstagung. Und ich würde alle meine Freunde und Bekannte aufrufen wollen, auch so selbstbewusst zur Anthroposophie zu stehen, was gar nicht heißt, dass man nicht Toleranz haben sollte gegenüber Andersdenkenden. Im Gegenteil, das ist auch wieder ein eigenes Thema. Die Toleranz gehört sehr stark auch mit dazu, dass man weiß, meine Meinung ist in dem Punkt wirklich sicher. Aber wenn man sich nicht sicher ist an Punkten, dann ist es, glaube ich, auch fair zu sagen, ich weiß, an dem Punkt habe ich mich nicht so belesen, da bin ich nicht kompetent. Und da würde ich mich freuen, wenn andere die mehr sehen oder auch mehr wahrnehmen können, dass die damit in die Urteilsbildung mit reingehen. Also beides. Also ich erlebe immer wieder auch mal, dass einige sich nicht wirklich trauen, sich zur Anthroposophie zu bekennen und dann die Anthroposophie auch nach außen zu tragen. Und das finde ich sehr, sehr schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=861s Begeistert euch! Nicht vom Verstand, sondern vom Herzen springt der Funke über auf die Zuhörer 00:14:21] ===&lt;br /&gt;
Es gab mal eine Situation zu Zeiten von Rudolf Steiner, da war es ähnlich. Da sind viele junge Menschen zu ihm gekommen und hatten gesagt, wir trauen uns nicht, die Jugendanthroposophie nach außen zu bringen, obwohl du immer sagst, es gäbe eine anthroposophische Jugendbewegung, weil es so viele Menschen gibt. Millionen Menschen gibt es, die im Vorgeburtlichen den anthroposophischen Impuls mitgebracht haben. Acht Millionen Menschen. Wo sind die? Und dann hat der Rudolf Steiner gesagt, ja, traut euch, nach außen zu gehen. Und dann kam sofort, aber wir haben noch nicht so viel gelesen, als dass wir authentisch die Anthroposophie nach außen vertreten können. Und dann kam die interessante Antwort von Rudolf Steiner, der dann sagte, es kommt überhaupt nicht auf den Verstand an. Vom Verstand springt der Funke nicht auf die Zuhörer. Der Funke springt vom Herzen auf die Zuhörer. Und das ist Begeisterung. Ihr braucht Menschen, junge Menschen, die begeistert sind von der Anthroposophie. Und die Begeisterung ist dann der Funke, der überspringt. Begeistert euch an der Anthroposophie. Und ihr seid doch so viele da, die schon begeistert sind von der Anthroposophie. Lest nicht zu viel. Wenn ihr lest, dann lest wenig. Aber das Wenige solltet ihr einverleiben können, wirklich ätherisch in euch rein, ins Verständnis einverleiben können. Und daraus kommt dann die Begeisterung. Nicht durch viel Wissen. Das macht eher müde. Sondern schaut, dass ihr euren Zipfel an der Anthroposophie findet. Zieht an dem Zipfel und dann habt ihr das ganze Tischtuch der Anthroposophie in der Hand. Und dann habt ihr die Begeisterung. Und mit dieser Begeisterung geht raus. Und dann springt auch der Funke über. Und das würde ich gerne auch noch mal so loswerden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=983s Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23] ===&lt;br /&gt;
Ich habe bislang gedacht, bis vor fünf Jahren etwa, hatte ich gedacht, so wird es immer weitergehen. Die Anthroposophie wird so weiter, wie der Nil auch dahin fließt. Und mein Leben wird genauso auch weiter dahin fließen. Ich habe eine Organisation aufgebaut. Und das wird dann einfach so sein, dass ich diese Organisation weiter betreiben werde. Und dann kam eben die Corona-Zeit. Das Jahr 2020. Und es hat sich für mich und für viele andere auch sehr vieles radikal verändert. Und ich habe zum ersten Mal etwas, was Rudolf Steiner vorhergesagt hatte, überhaupt gehört. Weil ich wusste es schon, Rudolf Steiner hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit. Und er sagte, ihr lebt in Zeiten, in denen ihr damit rechnen müsst, dass sich die bösen Mächte verfleischlichen. Das heißt, die ahrimanischen Kräfte werden sich manifestieren. Und Ahriman selbst wird auch, wie es damals eben auch Luzifer getan hatte, wird selbst auch einen Körper suchen und wird dann als Mensch unter Menschen, aber als Ahriman, als böse Macht auf der Welt sein und wirken. Das habe ich zum ersten Mal dann verstanden. Und ich habe zum ersten Mal auch verstanden, dass es unsere Zeit ist, von der er gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann begonnen, Forschungen zu machen, habe alle Stellen von Rudolf Steiner darüber zusammengetragen, eine Art Synopse gemacht. Es sind elf Vorträge, die dezidiert darüber gehalten worden sind. Und ich hatte dann plötzlich in dieser Zusammenschau wie so eine Art imaginatives Erlebnis, dass unsere Zeit gemeint ist. Und mit dieser Aussage, bevor ein Teil des dritten Jahrtausends vergangen sein wird, wird Ahriman im Fleische da sein, dass das unsere Zeit ist, nach Christi. Und mit nach Christi hatte er gemeint, nicht das Jahr Null, sondern das dritte Jahrtausend nach Christi ist nach Christi das Jahr 30, beziehungsweise 33. Und wenn man sagt, das dritte Jahrtausend danach, kommen wir eben natürlich auf das Jahr 2030 und 2033. Das fiel mir quasi wie Schuppen vor den Augen. Und ich wusste, das ist jetzt der große Auftrag. Aber nicht für mich, sondern für die Anthroposophenschaft der große Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann gewartet, ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre gewartet. Ich habe dann in Dornach angeklopft, ich habe bei anderen Freunden angeklopft: „Habt ihr quasi auch den Schuss gehört?“ Und ich war sehr verdattert und verdutzt, dass dieser Schuss nicht gehört worden ist. Und dann - ich habe mir das zur Lebensregel gemacht, ich mache nichts, ohne dass ich dreimal geklopft habe, auf anderen Türen. Ob die das eben machen sollen, wo vielleicht mehr Karma dahinter ist, dass es deren Auftrag ist, das zu tun, weil es ja nichts Kleines ist. Aber ich habe umsonst geklopft an drei Türen. Da war mir klar, Michael, irgendwie soll es so sein, dass du es selber machen sollst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1208s Aufbau der Agenda 2033: Ein stetig wachsendes Projekt   00:20:08] ===&lt;br /&gt;
Und so kam es dann auch, letztes Jahr war das erst, dass wir begonnen hatten, dieses Projekt, Agenda 2033 aufzubauen. Und ich spüre, glaube ich, ganz gut, dass es richtig ist, dass wir das tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten dann auch eine Gründungsversammlung, das war im letzten November erst. Jetzt am Wochenende hatten wir wieder ein Treffen. Und ich spüre so viele dankbare Menschen und auch Menschen, denen es ähnlich gegangen ist wie mir selbst: Die sagen, es ist wirklich -  wie Schuppen vor den Augen fällt&#039;s dehnen - die sich intensiv mit der Anthroposophie schon beschäftigt hatten, aber jetzt erst diese Vorträge von Rudolf Steiner anfangen auf die Gegenwart, auf die Jetztzeit zu beziehen. Und das ist schon famos! Und es werden mehr und mehr Menschen. Es sind hunderte, tausende Menschen schon, die erreicht werden. Und wir haben vor, dass wir da so etwas aufbauen wie eine Initiativgruppe, wo wir möglichst viele Menschen für diese Thematik sensibilisieren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sagen - ich war auch überrascht, aber das war der Wille von den Teilnehmern bei der Gründungsversammlung - eine Million Menschen wollen wir bis zum Jahr 2030 für dieses Thema eben sensibilisieren. Und wir starten jetzt einfach mit diesem Projekt, haben dreimal im Jahr Versammlungen hier auf Schloss Hohenfels - 12. bis 14. April ist wieder die nächste Versammlung - und bauen Untergruppen auf. Kulturoasen wollen wir gründen. Wir wollen einen neuen Doppelkuppelbau gründen. Wir wollen mithelfen, dass die soziale Dreigliederung sich wieder weiter ausbreitet und so weiter. Es sind schon an die 7, 8 Projekte in dieser Art am Laufen.  Und es werden von Mal zu Mal mehr Projekte, wo ich merke - in aller Demut auch davor - es ist etwas, was die Zeit will, was die Zeit von uns will. Und es braucht heute Menschen, die eben diese Begeisterung in sich haben, einerseits für die Anthroposophie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1350s Was sich heute ändern muss: Beenden wir die Grabenkämpfe!  00:22:30] ===&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch - und ich glaube, das muss sich heute ändern - diese Offenheit, diese Herzensweite, die Anthroposophie, wie sie vor 100 Jahren war, und in diesen 100 Jahren, die sich nicht so ausgebreitet hat, wie Rudolf Steiner sich das wünschte, als Kulmination. Wir müssen, denke ich, alles daran geben, die Anthroposophie in dieses Aufblühen, in diese Kulmination zu führen. Und ich glaube, die angezogene Handbremse, die es bisher nicht ermöglicht hatte, diese angezogene Handbremse ist Mangel an Toleranz. Sich das gegenseitige, ständige Zensieren und Besserwissen - ich habe bei Rudolf Steiner in der GA dies gelesen, ich habe es da anders gelesen … Und dann kommt man in Grabenkämpfe und die machen alles klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1408s Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo ich sage, wenn uns das gelingt, dass wir uns als Brüder und Schwestern im Suchen nach spiritueller Wahrheit erleben und nicht den anderen mit dem Besserwissen klein machen, sondern dass wir jetzt Schulterschluss haben, dann können wir etwas erreichen. Wie Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&#039;&#039; Und dafür stehe ich, dafür stehen wir und ich würde alle und dich ganz, ganz herzlich einladen, wenn du magst, auch mit dabei zu sein. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1455s Verschiedene Positionen im Umgang mit dem Bösen. Alle sind richtig, wenn sie in Toleranz gelebt werden 00:24:15] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich am Ende noch etwas ergänzen darf, wäre ich sehr dankbar, denn ich erlebe jetzt in den wenigen Monaten, in denen wir die Agenda 2033 gestartet hatten, ein merkwürdiges Phänomen. Und zwar das Phänomen, wenn man spricht, wir leben in einer bedrohten Zeit, in einer Zeit, in der wir damit rechnen müssen, dass sich die ahrimanischen Mächte manifestieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen sofort so alte anthroposophische Gewohnheiten hoch - &#039;&#039;ich habe bei Rudolf Steiner das gelesen … ich habe bei Rudolf Steiner jenes gelesen … und man muss das so machen, oder man muss es komplett anders machen … also man muss jetzt nach innen gehen, oder man muss jetzt das im Außen suchen … nein, es hilft nur, indem man sich selbst verwandelt … oder man muss das machen, indem man das Böse gut liebt … oder bloß nicht sagen, du kämpfst, das ist ja komplett verpönt …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch gute anthroposophische Freunde, die auch große Reichweiten haben, die mir dann sagen, wenn du sagst, dass du eine Widerstandsbewegung aufbauen willst, muss ich dir leider sagen, dass ich nicht dabei sein kann, weil Widerstand ist nicht die richtige Art, wie man mit Ahriman umgeht. Und so habe ich Dutzende von Menschen - ich will jetzt nicht da runter meiern - aber ich habe dann Dutzende von Positionen, die mir alle sagen wollen, wie ich nach außen geben soll, wie man mit Ahriman richtig umgeht. Das ist wieder so ein altes Phänomen, dass man die Anthroposophie sehr stark intellektuell, glaube ich, aufnimmt, und auch subjektiv dann seine eigene Weise, wie man mit der Anthroposophie umgeht, oder wie man meint, mit dem Bösen umgehen zu müssen, das dann wieder aufgezwängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1565s Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05] ===&lt;br /&gt;
Meine Position ist folgende. Ich wünsche mir sehr, dass wir uns in dem Punkt bitte nicht zerstreiten. Der Weg nach Rom führt über alle Wege. Der Weg, wie wir jetzt umzugehen haben mit dem Bösen, da gibt es so viele verschiedene Wege, und ich glaube, es sind neun prinzipielle Wege, die es gibt, weil, ich versuche es kurz zu begründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei esoterische Grundströmungen. Ich habe vorhin beschrieben Adler, Löwe und Drache. Man kann auch sagen, der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner. Man kann auch sagen, das ist der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer. Und man kann auch sagen, das ist der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen, über Begegnungen, über das Herz lernen und natürlich über die Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit dem Bösen bei den Adlern, also Rudolf Steiner-Schüler sozusagen, ist so, wie viele mir das nahelegen, nur über Wahrheit. Aber es ist kein Nur. Und dieses Verabsolutieren, auch speziell von Anthroposophen, nur indem du die Wahrheit und die richtige Erkenntnis und alles richtig denkst, können wir gegen das Böse antreten. Sage ich, ja, ist richtig, aber es ist dieser Weg. Es ist einer von drei verschiedenen Wegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sagen mir die ganz oft, &#039;&#039;das Böse kann man nur durch das Gutlieben, durch die seelische Verwandlung im Inneren. Wenn du dich innen verwandelst … kannst du natürlich nur entsprechend auch das Weit-, das Äußere, Böse verwandeln.&#039;&#039; Das sage ich: Richtig! Du bist eben ein Manichäer. Du kannst das Böse gut lieben. Das ist auch deine Stärke. Aber bitte nicht allen sagen! Und die sind zum Teil sehr militant, also in ihrem Auftreten, die mir sagen, es ist nur gültig, das Böse gutzulieben. Also bitte seid auch da milde mit den Menschen, die einen anderen Weg einschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Rosenkreuze sagen: &#039;&#039;Es ist nur durch harten Kampf … und Rudolf Steiner hat doch immer wieder Michael dargestellt mit dem Schwert und mit der vollen Waffenrüstung. Wie könnt ihr anderen so borniert sein, zu sagen, es ist durch Milde oder durch Erkenntnis … es muss gekämpft werden!&#039;&#039; Sage ich den Rosenkreuzen: Ja, aber bitte auch den beiden anderen gegenüber Toleranz haben. Die haben ihren Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1741s Wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen verbinden 00:29:01] ===&lt;br /&gt;
Und nur wenn wir drei zusammen gegen das ahrimanische Erscheinen antreten, werden wir auch gemeinsam Erfolg haben. Denn oft genug hat Rudolf Steiner beschrieben, wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen - und das sind alles drei michaelische Strömungen - verbinden. Und wenn jeder auf seiner Position beharrt in Intoleranz, wird uns dieses große Werk, das jetzt gemacht werden muss, weil die Zeit so drängt, wird uns das nicht gelingen. Und ich würde alle so bitten wollen, das Herz zu weiten für die anderen Strömungen. Weil es sind drei Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1789s Das Aufstehen beider Tiere: Die asurischen Mächte werden sich mit den luziferischen und ahrimanischen Mächten verbinden 00:29:49] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommen noch die drei Widersachermächte dazu. Das ist Luziferisches, das Ahrimanische, und ich nenne das jetzt mal die Asuras. Und auch wieder gegen diese drei Widersachermächte gibt es ganz andere Wege. Das Luziferische kann erlöst werden, das Ahrimanische kann nur verwandelt werden. Und die asurischen Mächte können nicht erlöst werden, können nicht verwandelt werden, wollen das auch nicht, sondern sie sind das absolut Böse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch, dass sich diese zwei Kräfte mit der Manifestation von Ahriman heute auch verbinden werden, also auch die asurischen Mächte, das kennen wir aus der Apokalypse: Beide Tiere werden aufstehen. Haben wir es auch zu tun damit, dass tatsächlich auch gekämpft werden muss, dass tatsächlich auch Widerstand geleistet werden muss. Alle drei mal drei Wege wird es heute brauchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1857s Möge jeder für sich erkennen, welcher Weg für ihn der richtige ist 00:30:57] ===&lt;br /&gt;
Deswegen - es gibt neun Wege, wie wir mit dem Bösen umgehen wollen. Und ich glaube, es ist entscheidend, dass jeder für sich erkennt, wie er in Kraft ist, mit dem Bösen umzugehen. Weil so kann er am meisten erreichen. Und gleichzeitig, wenn wir uns finden und sagen, geh du deinen Weg, du hast das Schwert und du hast das Schild und du trägst den Gürtel. Und wenn wir zusammenkommen, haben wir die vollständige Waffenrüstung Gottes im Kampf oder im Umwandeln von den bösen Mächten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&amp;quot; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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[[Drache]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und &#039;&#039;&#039;Drache&#039;&#039;&#039; […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Esoterik]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei &#039;&#039;&#039;esoterische&#039;&#039;&#039; Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […] der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Manichäismus]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Manichäer&#039;&#039;&#039; […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
[[Menschheit]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;vorfinden würde.&amp;quot;&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
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[[Michael]]&lt;br /&gt;
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* „[…] was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen […] die haben einen Auftrag, […] um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:07:14]]&lt;br /&gt;
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[[Prophezeiung]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner hat öfters mal &#039;&#039;&#039;Prophezeiungen&#039;&#039;&#039; gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
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[[Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Rosenkreuzer&#039;&#039;&#039;. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
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* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.“&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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* „Bei der &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung&#039;&#039;&#039; hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen.“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:12:26]]&lt;br /&gt;
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[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:mein Weg zur Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32774</id>
		<title>Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026</title>
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		<updated>2026-09-25T10:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_Bild2_2026-2-3.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ|thumb|Michael Birnthaler in &amp;quot;mein Weg zur Anthroposophie&amp;quot; vom 3. Februar 2026 von [[Michael Birnthaler|Dr. Michael Birnthaler]]. ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 3. Februar 2026 ==&lt;br /&gt;
und Glossar von Elke J., September 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Person Michael Birnthaler:&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Michael Birnthaler}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Michael Birnthaler (* 3. September 1963 in Rohr in Niederbayern) ist ein deutscher (Erlebnis-)Pädagoge, Buchautor sowie Gründer und Leiter der Organisation EOS-Erlebnispädagogik, die Eigentümerin und Veranstalterin von Schloss Hohenfels ist.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=6s Die drei Möglichkeiten, zur Anthroposophie zu gelangen 00:00:06] ===&lt;br /&gt;
Ja, hallo! Mein Name ist Michael - und die Frage, wie ich zur Anthroposophie gekommen bin, ist für mich relativ einfach zu beantworten. Aber das Interessante dabei finde ich eher - Rudolf Steiner hat ja mal gesagt, es gibt drei Möglichkeiten, drei Wege zur Anthroposophie zu kommen: Man ist entweder auf dem Adlerweg dahingekommen oder auf dem Weg des Löwen oder auf dem Weg des Drachen. Und bei mir ist es ganz klar der Adlerweg. Das heißt, man kommt über die Erkenntnisse, übers Lesen, über Bücher zur Anthroposophie. Das war bei mir so. Oder der Löwenweg, das ist über Begegnungen, das heißt, dass man mit Menschen zusammenkommt, die Anthroposophen sind, die einen dann auch zur Anthroposophie gebracht haben. Das war bei mir nicht so. Auch der dritte Weg mit dem Drachen, also das sind Schicksalsschläge, das war bei mir auch nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=72s Mein Zugang über den Weg des Adlers - mit Bücherstudium 00:01:12] ===&lt;br /&gt;
Ich war damals ein Bücherwurm, 12, 13, 14, 15 Jahre alt, habe eine Angewohnheit, also eine Untugend gehabt, mir die Rucksäcke voll zu stopfen mit Büchern aus Antiquariaten und da war ich mal wieder auf meiner Sammeltour und dann hatte ich eben diese Begegnung mit der Anthroposophie, über das Lesen war das dann. Also bei mir ganz klar der Adlerweg gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bei mir war es dann so, es ging dann relativ schnell, weil dieser eine Beutezug von Büchern, ich habe immer vorgenommen, ich darf so viele Bücher kaufen auf Flohmärkten wie eben. Ich hatte immer so einen 60-Liter-Rucksack dabei und dann habe ich voll gemacht. Und dann weiß ich noch, ich kam nach Hause und habe dann alle Bücher erstmal aufs Sofa geschmissen und habe eine Zeitschrift rausgezogen, die hatte ich dann auf meinen Schreibtisch gelegt und hat dann einfach, wie intuitiv, hatte ich die Zeitschrift dann aufgeschlagen - ich weiß es bis heute noch, das ist ja schon sehr, sehr lange her - hatte ich die Zeitschrift irgendwo aufgeschlagen, eine Doppelseite und das war eine Doppelseite über - Anthroposophie. Aber ich habe die ja noch gar nicht gelesen gehabt. Aber es waren zwei Bilder … waren zu sehen auf dieser Doppelseite: Ein Bild vom ersten Goetheanum und ein zweites Bild von Rudolf Steiner. Und allein diese Bilder haben bei mir so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis ausgelöst und ich hatte ganz klar so ein Evidenzgefühl - ah, okay, Michael, jetzt bist du wieder in deiner geistigen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=174s Rudolf Steiners Bücher sind für mich wie ein Elixier für meine Seele 00:02:54] ===&lt;br /&gt;
Ich hatte davor schon sehr viele Suchbewegungen gehabt, also mich hat sehr stark interessiert das Östliche zum Beispiel, tibetischer Buddhismus, auch Bhagwan, Osho, das hat mich auch alles sehr fasziniert. Uund ich wäre fast schon sehr stark in diese Richtung gegangen, aber eben als ich diese Zeitschrift aufschlug und diese zwei Bilder entdeckt hatte, wusste ich, diese Suche hat jetzt quasi ihren Hafen gefunden. Ja, ich war damals 16 Jahre alt, in der zehnten Klasse am Gymnasium in Kehlheim, also bayerisch-Kongo eigentlich. Und als ich da dieses Bild gesehen hatte, ist das mir so in Fleisch und Blut reingegangen, es ging mir unter die Haut, also war wirklich wie so ein plötzliches Rückerinnerungserlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mich dann Hals über Kopf reingestürzt in die Anthroposophie und vor allem eben über diesen Adlerweg, das heißt ich habe sehr viel dann gelesen. Ich habe dann Sekundärliteratur gelesen, ich habe aber auch Original gelesen, Rudolf Steiner gelesen. Und obwohl ich alle verstehen kann, die sagen Rudolf Steiner ist heute schwer zu lesen und die Sätze sind viel zu lang und die Sprache viel zu staubig und geschraubt, kann ich alles verstehen, habe ich absolut Verständnis dafür. Mir ging es, ich muss das ehrlich sagen zu dürfen, mir ging es gar nicht so. Also im Gegenteil, für mich war es eher so wie, ich habe das aufgesogen wie ein trockener Schwamm, jeden Satz von Rudolf Steiner habe ich immer, also war so ein Elixier für meine Seele und ich habe ein Buch nach dem anderen … habe ich verschlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=288s Sektenvorwurf im Gymnasium und heimliche Lesekreise 00:04:48] ===&lt;br /&gt;
Und irgendwann habe ich dann begonnen auch zu sprechen mit den Freunden, natürlich auch mit meinen Geschwistern, fünf Geschwistern, mit Vater und mit Mutter zu sprechen. Und ich glaube ich war sehr sehr nervig für meine Geschwister oder das Umfeld, aber am Ende war es dann doch auch so, dass die Hälfte meiner Geschwister und mein Vater dann auch in die Anthroposophie gekommen ist. Also irgendwie hat es dann doch auch eine Wirkung gezeigt. Aber ich war dann auch an der Schule, ich war Schulsprecher und hatte dann auch mich politisch engagiert - und irgendwann kam dann in den Pausen am Gymnasium, kam dann der Rektor: Herr Birnthaler, kommen Sie bitte ins Rektorat in der Pause! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurden mir die Leviten gelesen, warum ich - mein Vater ist da bekannt in der Öffentlichkeit, dort in der Stadt, in der ich war - warum ich jetzt der Schule so eine Bürde aufbinde und den Ruf einer Sekte - ich bin ja in die Anthroposophie gekommen, habe viele quasi wie missioniert an der Schule. Und wie kann ich es wagen, diese Sekte der Anthroposophie - das ist in Bayern, tiefstes Bayern ist das ja und da galt die Anthroposophie … und da war das noch Franz Josef Strauß, die galt damals einfach wirklich als Sekte - und so bin ich immer wieder zitiert worden, so in dieser Zeit. Aber für mich waren das auch alles Erlebnisse, da hatte ich das Gefühl, kenne ich irgendwo, dieses im Untergrund zu sein, so ein Stück weit, wie man sich es vielleicht vorstellt mit den Katakomben: Das Urchristentum ist noch nicht ausgebreitet, noch nicht anerkannt und man muss dann im Untergrund, muss man da arbeiten und wir hatten dann auch Lesekreise, die hatten wir heimlich dann auch gemacht. Und ich glaube, dieses heimliche Lesen von Rudolf Steiner, das hat dann uns alle irgendwie so eine, es war gar nicht notwendig so unbedingt, aber trotzdem, es war dieses heimlich Lesen war etwas, was auch gut zu dieser Stimmung gepasst hatte. Und so bin ich dann immer tiefer und tiefer da reingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=434s Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14] ===&lt;br /&gt;
Ja, also diese Art mit der Anthroposophie umzugehen, das ist etwas, was sich dann wie so eine Spur durch mein Leben durchgezogen hat. Weil mir dann schnell klar geworden ist, eigentlich dieses Vertrautheitsgefühl mit der Anthroposophie, dieses Gefühl, das Bild von Rudolf Steiner schon zu kennen, Rudolf Steiner als Persönlichkeit auch, das war mir so vertraut, schon vom ersten Mal Sehen von dem Bild. Das erste Goetheanum, das ging mir so unter die Haut, dieses erste Bild vom Goetheanum, ohne dass ich wusste, was das Schicksal war vom ersten Goetheanum. Aber dieses Gebäude war mir so vertraut, dass ich dann relativ schnell für mich die Ahnung hatte, das kann doch kein Zufall sein. Und im Sinne dessen, was dann Rudolf Steiner auch beschrieben hatte, dass es Menschen gibt, die die Anthroposophie nicht zum ersten Mal in dieser Zeit kennenlernen, sondern eben auch schon zum zweiten Mal kennenlernen, so ging es mir auch. Mir war die Anthroposophie vertraut, ich musste das Buch nur querlesen und habe es irgendwie, denke ich, einigermaßen verstanden oder auch Stellen tief verstanden, weil es mir einfach so vertraut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Gefühl, was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen, um die Anthroposophie zur Kulmination zu bringen, also zu einer Blüte zu bringen - und die haben einen Auftrag, dass sie heute kommen, um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen und die Anthroposophie auch in die Welt zu bringen, sodass sie andere Menschen auch gut verstehen. Natürlich, die meisten Menschen lernen die Anthroposophie zum ersten Mal kennen. Die haben viel zu tun, sagt Rudolf Steiner, überhaupt die Anthroposophie zu verstehen. Aber diejenigen, die die Anthroposophie schon kennen oder auch mitbringen, die haben nochmal eine andere Aufgabe, Menschen, die sie noch nicht so gut kennen, Brücken zu bauen. Brücken zu bauen, dass Menschen aus anderen Gebieten, auch aus Gebieten, die der Anthroposophie vielleicht auch feindlich gegenüberstehen, die Wissenschaft, die Öffentlichkeit, die Politik, dass man auch Brücken schafft in diese Richtung. Das ist ein Stück weit auch das Gefühl, sich eben souverän beheimatet zu wissen in der Anthroposophie und keine Ängste zu haben, man wird abgelehnt, wenn man sich zur Anthroposophie bekennt. Dann bekommt man die Cancel Culture zu spüren, die Knute zu spüren von der Öffentlichkeit oder aus leider auch eigenen anthroposophischen Kreisen. Dieses Gefühl ist dann, glaube ich, bei den Menschen, also bei mir zumindest, weniger, weil ich weiß, sie ist so tief in mir drin, die Anthroposophie, und ich kann auch … ich bin dann wissenschaftlich, ich habe eine wissenschaftliche Laufbahn gemacht oder einen Weg eingeschlagen, bin auch in der Wissenschaft und kann dann auch in die verschiedenen Richtungen, kann ich oder versuche es, da auch Brücken zu bauen. Und das ist etwas, was sich bei mir wie eine Spur durchs Leben gezogen hat, dieses Gefühl, einfach wie sattelfest zu sein in der Anthroposophie.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=656s Meine Aufgabe: Mit michaelischem Mut und Selbstbewusstsein zur Anthroposophie stehen 00:10:56] ===&lt;br /&gt;
Und ja, das ist vielleicht das, was ich sagen kann, auch anderen Mut zu machen, sich nicht kleinkriegen zu lassen von den anderen Strömungen von außen oder aus eigenen Reihen. Ruhig trauen, wir sind die Michaeliten und wir haben wirklich etwas zu sagen in der Welt. Meine Erfahrung ist, dass es heute wichtig ist, auch selbstbewusst aufzutreten als Anthroposoph. Ich erlebe so oft, dass Anthroposophen einknicken in großen Einrichtungen, in Verbänden, die sich anpassen, an den Mainstream auch anpassen, die Positionen übernehmen, sei es jetzt in der Corona-Zeit, sei es jetzt in der Zeit mit dem Ukraine-Krieg oder was auch immer, die einknicken. Die anthroposophische Position, von der ich sagen würde, sie ist nicht gedeckt durch das, was Rudolf Steiner sagt und durch eine ganz normale Kombinatorik oder durch ein Erfassen von Wahrheit gehalten, kann man ganz anderer Auffassung sein. Aber ich erlebe dann sehr viele Freunde, die Angst haben, sich zur Anthroposophie zu bekennen. Und das ist, glaube ich, etwas, was heute nicht mehr sein darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=746s Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26] ===&lt;br /&gt;
Bei der Weihnachtstagung hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen. Nur wenn ihr in euch selbst ein souveränes Gefühl entwickelt habt, sodass ihr auch den michaelischen Mut habt, hinter der Anthroposophie zu stehen und nicht nur zu stehen hinter der Landwirtschaft oder der Waldorfpädagogik als Methoden, sondern hinter der Substanz der Anthroposophie, nur dann wird die Anthroposophie in Zukunft auch die Chance haben, dass sie sich wieder ausbreitet und dass sie wieder aufblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das habe ich mir, glaube ich, schon sehr zu Herzen genommen, diese Aussage Rudolf Steiners bei der Weihnachtstagung. Und ich würde alle meine Freunde und Bekannte aufrufen wollen, auch so selbstbewusst zur Anthroposophie zu stehen, was gar nicht heißt, dass man nicht Toleranz haben sollte gegenüber Andersdenkenden. Im Gegenteil, das ist auch wieder ein eigenes Thema. Die Toleranz gehört sehr stark auch mit dazu, dass man weiß, meine Meinung ist in dem Punkt wirklich sicher. Aber wenn man sich nicht sicher ist an Punkten, dann ist es, glaube ich, auch fair zu sagen, ich weiß, an dem Punkt habe ich mich nicht so belesen, da bin ich nicht kompetent. Und da würde ich mich freuen, wenn andere die mehr sehen oder auch mehr wahrnehmen können, dass die damit in die Urteilsbildung mit reingehen. Also beides. Also ich erlebe immer wieder auch mal, dass einige sich nicht wirklich trauen, sich zur Anthroposophie zu bekennen und dann die Anthroposophie auch nach außen zu tragen. Und das finde ich sehr, sehr schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=861s Begeistert euch! Nicht vom Verstand, sondern vom Herzen springt der Funke über auf die Zuhörer 00:14:21] ===&lt;br /&gt;
Es gab mal eine Situation zu Zeiten von Rudolf Steiner, da war es ähnlich. Da sind viele junge Menschen zu ihm gekommen und hatten gesagt, wir trauen uns nicht, die Jugendanthroposophie nach außen zu bringen, obwohl du immer sagst, es gäbe eine anthroposophische Jugendbewegung, weil es so viele Menschen gibt. Millionen Menschen gibt es, die im Vorgeburtlichen den anthroposophischen Impuls mitgebracht haben. Acht Millionen Menschen. Wo sind die? Und dann hat der Rudolf Steiner gesagt, ja, traut euch, nach außen zu gehen. Und dann kam sofort, aber wir haben noch nicht so viel gelesen, als dass wir authentisch die Anthroposophie nach außen vertreten können. Und dann kam die interessante Antwort von Rudolf Steiner, der dann sagte, es kommt überhaupt nicht auf den Verstand an. Vom Verstand springt der Funke nicht auf die Zuhörer. Der Funke springt vom Herzen auf die Zuhörer. Und das ist Begeisterung. Ihr braucht Menschen, junge Menschen, die begeistert sind von der Anthroposophie. Und die Begeisterung ist dann der Funke, der überspringt. Begeistert euch an der Anthroposophie. Und ihr seid doch so viele da, die schon begeistert sind von der Anthroposophie. Lest nicht zu viel. Wenn ihr lest, dann lest wenig. Aber das Wenige solltet ihr einverleiben können, wirklich ätherisch in euch rein, ins Verständnis einverleiben können. Und daraus kommt dann die Begeisterung. Nicht durch viel Wissen. Das macht eher müde. Sondern schaut, dass ihr euren Zipfel an der Anthroposophie findet. Zieht an dem Zipfel und dann habt ihr das ganze Tischtuch der Anthroposophie in der Hand. Und dann habt ihr die Begeisterung. Und mit dieser Begeisterung geht raus. Und dann springt auch der Funke über. Und das würde ich gerne auch noch mal so loswerden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=983s Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23] ===&lt;br /&gt;
Ich habe bislang gedacht, bis vor fünf Jahren etwa, hatte ich gedacht, so wird es immer weitergehen. Die Anthroposophie wird so weiter, wie der Nil auch dahin fließt. Und mein Leben wird genauso auch weiter dahin fließen. Ich habe eine Organisation aufgebaut. Und das wird dann einfach so sein, dass ich diese Organisation weiter betreiben werde. Und dann kam eben die Corona-Zeit. Das Jahr 2020. Und es hat sich für mich und für viele andere auch sehr vieles radikal verändert. Und ich habe zum ersten Mal etwas, was Rudolf Steiner vorhergesagt hatte, überhaupt gehört. Weil ich wusste es schon, Rudolf Steiner hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit. Und er sagte, ihr lebt in Zeiten, in denen ihr damit rechnen müsst, dass sich die bösen Mächte verfleischlichen. Das heißt, die ahrimanischen Kräfte werden sich manifestieren. Und Ahriman selbst wird auch, wie es damals eben auch Luzifer getan hatte, wird selbst auch einen Körper suchen und wird dann als Mensch unter Menschen, aber als Ahriman, als böse Macht auf der Welt sein und wirken. Das habe ich zum ersten Mal dann verstanden. Und ich habe zum ersten Mal auch verstanden, dass es unsere Zeit ist, von der er gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann begonnen, Forschungen zu machen, habe alle Stellen von Rudolf Steiner darüber zusammengetragen, eine Art Synopse gemacht. Es sind elf Vorträge, die dezidiert darüber gehalten worden sind. Und ich hatte dann plötzlich in dieser Zusammenschau wie so eine Art imaginatives Erlebnis, dass unsere Zeit gemeint ist. Und mit dieser Aussage, bevor ein Teil des dritten Jahrtausends vergangen sein wird, wird Ahriman im Fleische da sein, dass das unsere Zeit ist, nach Christi. Und mit nach Christi hatte er gemeint, nicht das Jahr Null, sondern das dritte Jahrtausend nach Christi ist nach Christi das Jahr 30, beziehungsweise 33. Und wenn man sagt, das dritte Jahrtausend danach, kommen wir eben natürlich auf das Jahr 2030 und 2033. Das fiel mir quasi wie Schuppen vor den Augen. Und ich wusste, das ist jetzt der große Auftrag. Aber nicht für mich, sondern für die Anthroposophenschaft der große Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann gewartet, ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre gewartet. Ich habe dann in Dornach angeklopft, ich habe bei anderen Freunden angeklopft: „Habt ihr quasi auch den Schuss gehört?“ Und ich war sehr verdattert und verdutzt, dass dieser Schuss nicht gehört worden ist. Und dann - ich habe mir das zur Lebensregel gemacht, ich mache nichts, ohne dass ich dreimal geklopft habe, auf anderen Türen. Ob die das eben machen sollen, wo vielleicht mehr Karma dahinter ist, dass es deren Auftrag ist, das zu tun, weil es ja nichts Kleines ist. Aber ich habe umsonst geklopft an drei Türen. Da war mir klar, Michael, irgendwie soll es so sein, dass du es selber machen sollst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1208s Aufbau der Agenda 2033: Ein stetig wachsendes Projekt   00:20:08] ===&lt;br /&gt;
Und so kam es dann auch, letztes Jahr war das erst, dass wir begonnen hatten, dieses Projekt, Agenda 2033 aufzubauen. Und ich spüre, glaube ich, ganz gut, dass es richtig ist, dass wir das tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten dann auch eine Gründungsversammlung, das war im letzten November erst. Jetzt am Wochenende hatten wir wieder ein Treffen. Und ich spüre so viele dankbare Menschen und auch Menschen, denen es ähnlich gegangen ist wie mir selbst: Die sagen, es ist wirklich -  wie Schuppen vor den Augen fällt&#039;s dehnen - die sich intensiv mit der Anthroposophie schon beschäftigt hatten, aber jetzt erst diese Vorträge von Rudolf Steiner anfangen auf die Gegenwart, auf die Jetztzeit zu beziehen. Und das ist schon famos! Und es werden mehr und mehr Menschen. Es sind hunderte, tausende Menschen schon, die erreicht werden. Und wir haben vor, dass wir da so etwas aufbauen wie eine Initiativgruppe, wo wir möglichst viele Menschen für diese Thematik sensibilisieren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sagen - ich war auch überrascht, aber das war der Wille von den Teilnehmern bei der Gründungsversammlung - eine Million Menschen wollen wir bis zum Jahr 2030 für dieses Thema eben sensibilisieren. Und wir starten jetzt einfach mit diesem Projekt, haben dreimal im Jahr Versammlungen hier auf Schloss Hohenfels - 12. bis 14. April ist wieder die nächste Versammlung - und bauen Untergruppen auf. Kulturoasen wollen wir gründen. Wir wollen einen neuen Doppelkuppelbau gründen. Wir wollen mithelfen, dass die soziale Dreigliederung sich wieder weiter ausbreitet und so weiter. Es sind schon an die 7, 8 Projekte in dieser Art am Laufen.  Und es werden von Mal zu Mal mehr Projekte, wo ich merke - in aller Demut auch davor - es ist etwas, was die Zeit will, was die Zeit von uns will. Und es braucht heute Menschen, die eben diese Begeisterung in sich haben, einerseits für die Anthroposophie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1350s Was sich heute ändern muss: Beenden wir die Grabenkämpfe!  00:22:30] ===&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch - und ich glaube, das muss sich heute ändern - diese Offenheit, diese Herzensweite, die Anthroposophie, wie sie vor 100 Jahren war, und in diesen 100 Jahren, die sich nicht so ausgebreitet hat, wie Rudolf Steiner sich das wünschte, als Kulmination. Wir müssen, denke ich, alles daran geben, die Anthroposophie in dieses Aufblühen, in diese Kulmination zu führen. Und ich glaube, die angezogene Handbremse, die es bisher nicht ermöglicht hatte, diese angezogene Handbremse ist Mangel an Toleranz. Sich das gegenseitige, ständige Zensieren und Besserwissen - ich habe bei Rudolf Steiner in der GA dies gelesen, ich habe es da anders gelesen … Und dann kommt man in Grabenkämpfe und die machen alles klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1408s Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo ich sage, wenn uns das gelingt, dass wir uns als Brüder und Schwestern im Suchen nach spiritueller Wahrheit erleben und nicht den anderen mit dem Besserwissen klein machen, sondern dass wir jetzt Schulterschluss haben, dann können wir etwas erreichen. Wie Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&#039;&#039; Und dafür stehe ich, dafür stehen wir und ich würde alle und dich ganz, ganz herzlich einladen, wenn du magst, auch mit dabei zu sein. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1455s Verschiedene Positionen im Umgang mit dem Bösen. Alle sind richtig, wenn sie in Toleranz gelebt werden 00:24:15] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich am Ende noch etwas ergänzen darf, wäre ich sehr dankbar, denn ich erlebe jetzt in den wenigen Monaten, in denen wir die Agenda 2033 gestartet hatten, ein merkwürdiges Phänomen. Und zwar das Phänomen, wenn man spricht, wir leben in einer bedrohten Zeit, in einer Zeit, in der wir damit rechnen müssen, dass sich die ahrimanischen Mächte manifestieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen sofort so alte anthroposophische Gewohnheiten hoch - &#039;&#039;ich habe bei Rudolf Steiner das gelesen … ich habe bei Rudolf Steiner jenes gelesen … und man muss das so machen, oder man muss es komplett anders machen … also man muss jetzt nach innen gehen, oder man muss jetzt das im Außen suchen … nein, es hilft nur, indem man sich selbst verwandelt … oder man muss das machen, indem man das Böse gut liebt … oder bloß nicht sagen, du kämpfst, das ist ja komplett verpönt …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch gute anthroposophische Freunde, die auch große Reichweiten haben, die mir dann sagen, wenn du sagst, dass du eine Widerstandsbewegung aufbauen willst, muss ich dir leider sagen, dass ich nicht dabei sein kann, weil Widerstand ist nicht die richtige Art, wie man mit Ahriman umgeht. Und so habe ich Dutzende von Menschen - ich will jetzt nicht da runter meiern - aber ich habe dann Dutzende von Positionen, die mir alle sagen wollen, wie ich nach außen geben soll, wie man mit Ahriman richtig umgeht. Das ist wieder so ein altes Phänomen, dass man die Anthroposophie sehr stark intellektuell, glaube ich, aufnimmt, und auch subjektiv dann seine eigene Weise, wie man mit der Anthroposophie umgeht, oder wie man meint, mit dem Bösen umgehen zu müssen, das dann wieder aufgezwängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1565s Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05] ===&lt;br /&gt;
Meine Position ist folgende. Ich wünsche mir sehr, dass wir uns in dem Punkt bitte nicht zerstreiten. Der Weg nach Rom führt über alle Wege. Der Weg, wie wir jetzt umzugehen haben mit dem Bösen, da gibt es so viele verschiedene Wege, und ich glaube, es sind neun prinzipielle Wege, die es gibt, weil, ich versuche es kurz zu begründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei esoterische Grundströmungen. Ich habe vorhin beschrieben Adler, Löwe und Drache. Man kann auch sagen, der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner. Man kann auch sagen, das ist der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer. Und man kann auch sagen, das ist der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen, über Begegnungen, über das Herz lernen und natürlich über die Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit dem Bösen bei den Adlern, also Rudolf Steiner-Schüler sozusagen, ist so, wie viele mir das nahelegen, nur über Wahrheit. Aber es ist kein Nur. Und dieses Verabsolutieren, auch speziell von Anthroposophen, nur indem du die Wahrheit und die richtige Erkenntnis und alles richtig denkst, können wir gegen das Böse antreten. Sage ich, ja, ist richtig, aber es ist dieser Weg. Es ist einer von drei verschiedenen Wegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sagen mir die ganz oft, &#039;&#039;das Böse kann man nur durch das Gutlieben, durch die seelische Verwandlung im Inneren. Wenn du dich innen verwandelst … kannst du natürlich nur entsprechend auch das Weit-, das Äußere, Böse verwandeln.&#039;&#039; Das sage ich: Richtig! Du bist eben ein Manichäer. Du kannst das Böse gut lieben. Das ist auch deine Stärke. Aber bitte nicht allen sagen! Und die sind zum Teil sehr militant, also in ihrem Auftreten, die mir sagen, es ist nur gültig, das Böse gutzulieben. Also bitte seid auch da milde mit den Menschen, die einen anderen Weg einschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Rosenkreuze sagen: &#039;&#039;Es ist nur durch harten Kampf … und Rudolf Steiner hat doch immer wieder Michael dargestellt mit dem Schwert und mit der vollen Waffenrüstung. Wie könnt ihr anderen so borniert sein, zu sagen, es ist durch Milde oder durch Erkenntnis … es muss gekämpft werden!&#039;&#039; Sage ich den Rosenkreuzen: Ja, aber bitte auch den beiden anderen gegenüber Toleranz haben. Die haben ihren Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1741s Wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen verbinden 00:29:01] ===&lt;br /&gt;
Und nur wenn wir drei zusammen gegen das ahrimanische Erscheinen antreten, werden wir auch gemeinsam Erfolg haben. Denn oft genug hat Rudolf Steiner beschrieben, wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen - und das sind alles drei michaelische Strömungen - verbinden. Und wenn jeder auf seiner Position beharrt in Intoleranz, wird uns dieses große Werk, das jetzt gemacht werden muss, weil die Zeit so drängt, wird uns das nicht gelingen. Und ich würde alle so bitten wollen, das Herz zu weiten für die anderen Strömungen. Weil es sind drei Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1789s Das Aufstehen beider Tiere: Die asurischen Mächte werden sich mit den luziferischen und ahrimanischen Mächten verbinden 00:29:49] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommen noch die drei Widersachermächte dazu. Das ist Luziferisches, das Ahrimanische, und ich nenne das jetzt mal die Asuras. Und auch wieder gegen diese drei Widersachermächte gibt es ganz andere Wege. Das Luziferische kann erlöst werden, das Ahrimanische kann nur verwandelt werden. Und die asurischen Mächte können nicht erlöst werden, können nicht verwandelt werden, wollen das auch nicht, sondern sie sind das absolut Böse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch, dass sich diese zwei Kräfte mit der Manifestation von Ahriman heute auch verbinden werden, also auch die asurischen Mächte, das kennen wir aus der Apokalypse: Beide Tiere werden aufstehen. Haben wir es auch zu tun damit, dass tatsächlich auch gekämpft werden muss, dass tatsächlich auch Widerstand geleistet werden muss. Alle drei mal drei Wege wird es heute brauchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1857s Möge jeder für sich erkennen, welcher Weg für ihn der richtige ist 00:30:57] ===&lt;br /&gt;
Deswegen - es gibt neun Wege, wie wir mit dem Bösen umgehen wollen. Und ich glaube, es ist entscheidend, dass jeder für sich erkennt, wie er in Kraft ist, mit dem Bösen umzugehen. Weil so kann er am meisten erreichen. Und gleichzeitig, wenn wir uns finden und sagen, geh du deinen Weg, du hast das Schwert und du hast das Schild und du trägst den Gürtel. Und wenn wir zusammenkommen, haben wir die vollständige Waffenrüstung Gottes im Kampf oder im Umwandeln von den bösen Mächten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05&lt;br /&gt;
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[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&amp;quot; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und &#039;&#039;&#039;Drache&#039;&#039;&#039; […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Esoterik]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei &#039;&#039;&#039;esoterische&#039;&#039;&#039; Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […] der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Manichäismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Manichäer&#039;&#039;&#039; […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
[[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;vorfinden würde.&amp;quot;&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen […] die haben einen Auftrag, […] um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:07:14]]&lt;br /&gt;
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[[Prophezeiung]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner hat öfters mal &#039;&#039;&#039;Prophezeiungen&#039;&#039;&#039; gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
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[[Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Rosenkreuzer&#039;&#039;&#039;. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.“&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Weihnachtstagung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung&#039;&#039;&#039; hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen.“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:12:26]]&lt;br /&gt;
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[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:mein Weg zur Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32773</id>
		<title>Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32773"/>
		<updated>2026-09-25T10:06:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_Bild2_2026-2-3.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ|thumb|Michael Birnthaler in &amp;quot;mein Weg zur Anthroposophie&amp;quot; vom 3. Februar 2026 von [[Michael Birnthaler|Dr. Michael Birnthaler]]. ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 3. Februar 2026 ==&lt;br /&gt;
und Glossar von Elke J., September 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Ideal}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Michael Birnthaler (* 3. September 1963 in Rohr in Niederbayern) ist ein deutscher (Erlebnis-)Pädagoge, Buchautor sowie Gründer und Leiter der Organisation EOS-Erlebnispädagogik, die Eigentümerin und Veranstalterin von Schloss Hohenfels ist.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=6s Die drei Möglichkeiten, zur Anthroposophie zu gelangen 00:00:06] ===&lt;br /&gt;
Ja, hallo! Mein Name ist Michael - und die Frage, wie ich zur Anthroposophie gekommen bin, ist für mich relativ einfach zu beantworten. Aber das Interessante dabei finde ich eher - Rudolf Steiner hat ja mal gesagt, es gibt drei Möglichkeiten, drei Wege zur Anthroposophie zu kommen: Man ist entweder auf dem Adlerweg dahingekommen oder auf dem Weg des Löwen oder auf dem Weg des Drachen. Und bei mir ist es ganz klar der Adlerweg. Das heißt, man kommt über die Erkenntnisse, übers Lesen, über Bücher zur Anthroposophie. Das war bei mir so. Oder der Löwenweg, das ist über Begegnungen, das heißt, dass man mit Menschen zusammenkommt, die Anthroposophen sind, die einen dann auch zur Anthroposophie gebracht haben. Das war bei mir nicht so. Auch der dritte Weg mit dem Drachen, also das sind Schicksalsschläge, das war bei mir auch nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=72s Mein Zugang über den Weg des Adlers - mit Bücherstudium 00:01:12] ===&lt;br /&gt;
Ich war damals ein Bücherwurm, 12, 13, 14, 15 Jahre alt, habe eine Angewohnheit, also eine Untugend gehabt, mir die Rucksäcke voll zu stopfen mit Büchern aus Antiquariaten und da war ich mal wieder auf meiner Sammeltour und dann hatte ich eben diese Begegnung mit der Anthroposophie, über das Lesen war das dann. Also bei mir ganz klar der Adlerweg gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bei mir war es dann so, es ging dann relativ schnell, weil dieser eine Beutezug von Büchern, ich habe immer vorgenommen, ich darf so viele Bücher kaufen auf Flohmärkten wie eben. Ich hatte immer so einen 60-Liter-Rucksack dabei und dann habe ich voll gemacht. Und dann weiß ich noch, ich kam nach Hause und habe dann alle Bücher erstmal aufs Sofa geschmissen und habe eine Zeitschrift rausgezogen, die hatte ich dann auf meinen Schreibtisch gelegt und hat dann einfach, wie intuitiv, hatte ich die Zeitschrift dann aufgeschlagen - ich weiß es bis heute noch, das ist ja schon sehr, sehr lange her - hatte ich die Zeitschrift irgendwo aufgeschlagen, eine Doppelseite und das war eine Doppelseite über - Anthroposophie. Aber ich habe die ja noch gar nicht gelesen gehabt. Aber es waren zwei Bilder … waren zu sehen auf dieser Doppelseite: Ein Bild vom ersten Goetheanum und ein zweites Bild von Rudolf Steiner. Und allein diese Bilder haben bei mir so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis ausgelöst und ich hatte ganz klar so ein Evidenzgefühl - ah, okay, Michael, jetzt bist du wieder in deiner geistigen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=174s Rudolf Steiners Bücher sind für mich wie ein Elixier für meine Seele 00:02:54] ===&lt;br /&gt;
Ich hatte davor schon sehr viele Suchbewegungen gehabt, also mich hat sehr stark interessiert das Östliche zum Beispiel, tibetischer Buddhismus, auch Bhagwan, Osho, das hat mich auch alles sehr fasziniert. Uund ich wäre fast schon sehr stark in diese Richtung gegangen, aber eben als ich diese Zeitschrift aufschlug und diese zwei Bilder entdeckt hatte, wusste ich, diese Suche hat jetzt quasi ihren Hafen gefunden. Ja, ich war damals 16 Jahre alt, in der zehnten Klasse am Gymnasium in Kehlheim, also bayerisch-Kongo eigentlich. Und als ich da dieses Bild gesehen hatte, ist das mir so in Fleisch und Blut reingegangen, es ging mir unter die Haut, also war wirklich wie so ein plötzliches Rückerinnerungserlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mich dann Hals über Kopf reingestürzt in die Anthroposophie und vor allem eben über diesen Adlerweg, das heißt ich habe sehr viel dann gelesen. Ich habe dann Sekundärliteratur gelesen, ich habe aber auch Original gelesen, Rudolf Steiner gelesen. Und obwohl ich alle verstehen kann, die sagen Rudolf Steiner ist heute schwer zu lesen und die Sätze sind viel zu lang und die Sprache viel zu staubig und geschraubt, kann ich alles verstehen, habe ich absolut Verständnis dafür. Mir ging es, ich muss das ehrlich sagen zu dürfen, mir ging es gar nicht so. Also im Gegenteil, für mich war es eher so wie, ich habe das aufgesogen wie ein trockener Schwamm, jeden Satz von Rudolf Steiner habe ich immer, also war so ein Elixier für meine Seele und ich habe ein Buch nach dem anderen … habe ich verschlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=288s Sektenvorwurf im Gymnasium und heimliche Lesekreise 00:04:48] ===&lt;br /&gt;
Und irgendwann habe ich dann begonnen auch zu sprechen mit den Freunden, natürlich auch mit meinen Geschwistern, fünf Geschwistern, mit Vater und mit Mutter zu sprechen. Und ich glaube ich war sehr sehr nervig für meine Geschwister oder das Umfeld, aber am Ende war es dann doch auch so, dass die Hälfte meiner Geschwister und mein Vater dann auch in die Anthroposophie gekommen ist. Also irgendwie hat es dann doch auch eine Wirkung gezeigt. Aber ich war dann auch an der Schule, ich war Schulsprecher und hatte dann auch mich politisch engagiert - und irgendwann kam dann in den Pausen am Gymnasium, kam dann der Rektor: Herr Birnthaler, kommen Sie bitte ins Rektorat in der Pause! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurden mir die Leviten gelesen, warum ich - mein Vater ist da bekannt in der Öffentlichkeit, dort in der Stadt, in der ich war - warum ich jetzt der Schule so eine Bürde aufbinde und den Ruf einer Sekte - ich bin ja in die Anthroposophie gekommen, habe viele quasi wie missioniert an der Schule. Und wie kann ich es wagen, diese Sekte der Anthroposophie - das ist in Bayern, tiefstes Bayern ist das ja und da galt die Anthroposophie … und da war das noch Franz Josef Strauß, die galt damals einfach wirklich als Sekte - und so bin ich immer wieder zitiert worden, so in dieser Zeit. Aber für mich waren das auch alles Erlebnisse, da hatte ich das Gefühl, kenne ich irgendwo, dieses im Untergrund zu sein, so ein Stück weit, wie man sich es vielleicht vorstellt mit den Katakomben: Das Urchristentum ist noch nicht ausgebreitet, noch nicht anerkannt und man muss dann im Untergrund, muss man da arbeiten und wir hatten dann auch Lesekreise, die hatten wir heimlich dann auch gemacht. Und ich glaube, dieses heimliche Lesen von Rudolf Steiner, das hat dann uns alle irgendwie so eine, es war gar nicht notwendig so unbedingt, aber trotzdem, es war dieses heimlich Lesen war etwas, was auch gut zu dieser Stimmung gepasst hatte. Und so bin ich dann immer tiefer und tiefer da reingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=434s Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14] ===&lt;br /&gt;
Ja, also diese Art mit der Anthroposophie umzugehen, das ist etwas, was sich dann wie so eine Spur durch mein Leben durchgezogen hat. Weil mir dann schnell klar geworden ist, eigentlich dieses Vertrautheitsgefühl mit der Anthroposophie, dieses Gefühl, das Bild von Rudolf Steiner schon zu kennen, Rudolf Steiner als Persönlichkeit auch, das war mir so vertraut, schon vom ersten Mal Sehen von dem Bild. Das erste Goetheanum, das ging mir so unter die Haut, dieses erste Bild vom Goetheanum, ohne dass ich wusste, was das Schicksal war vom ersten Goetheanum. Aber dieses Gebäude war mir so vertraut, dass ich dann relativ schnell für mich die Ahnung hatte, das kann doch kein Zufall sein. Und im Sinne dessen, was dann Rudolf Steiner auch beschrieben hatte, dass es Menschen gibt, die die Anthroposophie nicht zum ersten Mal in dieser Zeit kennenlernen, sondern eben auch schon zum zweiten Mal kennenlernen, so ging es mir auch. Mir war die Anthroposophie vertraut, ich musste das Buch nur querlesen und habe es irgendwie, denke ich, einigermaßen verstanden oder auch Stellen tief verstanden, weil es mir einfach so vertraut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Gefühl, was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen, um die Anthroposophie zur Kulmination zu bringen, also zu einer Blüte zu bringen - und die haben einen Auftrag, dass sie heute kommen, um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen und die Anthroposophie auch in die Welt zu bringen, sodass sie andere Menschen auch gut verstehen. Natürlich, die meisten Menschen lernen die Anthroposophie zum ersten Mal kennen. Die haben viel zu tun, sagt Rudolf Steiner, überhaupt die Anthroposophie zu verstehen. Aber diejenigen, die die Anthroposophie schon kennen oder auch mitbringen, die haben nochmal eine andere Aufgabe, Menschen, die sie noch nicht so gut kennen, Brücken zu bauen. Brücken zu bauen, dass Menschen aus anderen Gebieten, auch aus Gebieten, die der Anthroposophie vielleicht auch feindlich gegenüberstehen, die Wissenschaft, die Öffentlichkeit, die Politik, dass man auch Brücken schafft in diese Richtung. Das ist ein Stück weit auch das Gefühl, sich eben souverän beheimatet zu wissen in der Anthroposophie und keine Ängste zu haben, man wird abgelehnt, wenn man sich zur Anthroposophie bekennt. Dann bekommt man die Cancel Culture zu spüren, die Knute zu spüren von der Öffentlichkeit oder aus leider auch eigenen anthroposophischen Kreisen. Dieses Gefühl ist dann, glaube ich, bei den Menschen, also bei mir zumindest, weniger, weil ich weiß, sie ist so tief in mir drin, die Anthroposophie, und ich kann auch … ich bin dann wissenschaftlich, ich habe eine wissenschaftliche Laufbahn gemacht oder einen Weg eingeschlagen, bin auch in der Wissenschaft und kann dann auch in die verschiedenen Richtungen, kann ich oder versuche es, da auch Brücken zu bauen. Und das ist etwas, was sich bei mir wie eine Spur durchs Leben gezogen hat, dieses Gefühl, einfach wie sattelfest zu sein in der Anthroposophie.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=656s Meine Aufgabe: Mit michaelischem Mut und Selbstbewusstsein zur Anthroposophie stehen 00:10:56] ===&lt;br /&gt;
Und ja, das ist vielleicht das, was ich sagen kann, auch anderen Mut zu machen, sich nicht kleinkriegen zu lassen von den anderen Strömungen von außen oder aus eigenen Reihen. Ruhig trauen, wir sind die Michaeliten und wir haben wirklich etwas zu sagen in der Welt. Meine Erfahrung ist, dass es heute wichtig ist, auch selbstbewusst aufzutreten als Anthroposoph. Ich erlebe so oft, dass Anthroposophen einknicken in großen Einrichtungen, in Verbänden, die sich anpassen, an den Mainstream auch anpassen, die Positionen übernehmen, sei es jetzt in der Corona-Zeit, sei es jetzt in der Zeit mit dem Ukraine-Krieg oder was auch immer, die einknicken. Die anthroposophische Position, von der ich sagen würde, sie ist nicht gedeckt durch das, was Rudolf Steiner sagt und durch eine ganz normale Kombinatorik oder durch ein Erfassen von Wahrheit gehalten, kann man ganz anderer Auffassung sein. Aber ich erlebe dann sehr viele Freunde, die Angst haben, sich zur Anthroposophie zu bekennen. Und das ist, glaube ich, etwas, was heute nicht mehr sein darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=746s Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26] ===&lt;br /&gt;
Bei der Weihnachtstagung hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen. Nur wenn ihr in euch selbst ein souveränes Gefühl entwickelt habt, sodass ihr auch den michaelischen Mut habt, hinter der Anthroposophie zu stehen und nicht nur zu stehen hinter der Landwirtschaft oder der Waldorfpädagogik als Methoden, sondern hinter der Substanz der Anthroposophie, nur dann wird die Anthroposophie in Zukunft auch die Chance haben, dass sie sich wieder ausbreitet und dass sie wieder aufblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das habe ich mir, glaube ich, schon sehr zu Herzen genommen, diese Aussage Rudolf Steiners bei der Weihnachtstagung. Und ich würde alle meine Freunde und Bekannte aufrufen wollen, auch so selbstbewusst zur Anthroposophie zu stehen, was gar nicht heißt, dass man nicht Toleranz haben sollte gegenüber Andersdenkenden. Im Gegenteil, das ist auch wieder ein eigenes Thema. Die Toleranz gehört sehr stark auch mit dazu, dass man weiß, meine Meinung ist in dem Punkt wirklich sicher. Aber wenn man sich nicht sicher ist an Punkten, dann ist es, glaube ich, auch fair zu sagen, ich weiß, an dem Punkt habe ich mich nicht so belesen, da bin ich nicht kompetent. Und da würde ich mich freuen, wenn andere die mehr sehen oder auch mehr wahrnehmen können, dass die damit in die Urteilsbildung mit reingehen. Also beides. Also ich erlebe immer wieder auch mal, dass einige sich nicht wirklich trauen, sich zur Anthroposophie zu bekennen und dann die Anthroposophie auch nach außen zu tragen. Und das finde ich sehr, sehr schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=861s Begeistert euch! Nicht vom Verstand, sondern vom Herzen springt der Funke über auf die Zuhörer 00:14:21] ===&lt;br /&gt;
Es gab mal eine Situation zu Zeiten von Rudolf Steiner, da war es ähnlich. Da sind viele junge Menschen zu ihm gekommen und hatten gesagt, wir trauen uns nicht, die Jugendanthroposophie nach außen zu bringen, obwohl du immer sagst, es gäbe eine anthroposophische Jugendbewegung, weil es so viele Menschen gibt. Millionen Menschen gibt es, die im Vorgeburtlichen den anthroposophischen Impuls mitgebracht haben. Acht Millionen Menschen. Wo sind die? Und dann hat der Rudolf Steiner gesagt, ja, traut euch, nach außen zu gehen. Und dann kam sofort, aber wir haben noch nicht so viel gelesen, als dass wir authentisch die Anthroposophie nach außen vertreten können. Und dann kam die interessante Antwort von Rudolf Steiner, der dann sagte, es kommt überhaupt nicht auf den Verstand an. Vom Verstand springt der Funke nicht auf die Zuhörer. Der Funke springt vom Herzen auf die Zuhörer. Und das ist Begeisterung. Ihr braucht Menschen, junge Menschen, die begeistert sind von der Anthroposophie. Und die Begeisterung ist dann der Funke, der überspringt. Begeistert euch an der Anthroposophie. Und ihr seid doch so viele da, die schon begeistert sind von der Anthroposophie. Lest nicht zu viel. Wenn ihr lest, dann lest wenig. Aber das Wenige solltet ihr einverleiben können, wirklich ätherisch in euch rein, ins Verständnis einverleiben können. Und daraus kommt dann die Begeisterung. Nicht durch viel Wissen. Das macht eher müde. Sondern schaut, dass ihr euren Zipfel an der Anthroposophie findet. Zieht an dem Zipfel und dann habt ihr das ganze Tischtuch der Anthroposophie in der Hand. Und dann habt ihr die Begeisterung. Und mit dieser Begeisterung geht raus. Und dann springt auch der Funke über. Und das würde ich gerne auch noch mal so loswerden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=983s Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23] ===&lt;br /&gt;
Ich habe bislang gedacht, bis vor fünf Jahren etwa, hatte ich gedacht, so wird es immer weitergehen. Die Anthroposophie wird so weiter, wie der Nil auch dahin fließt. Und mein Leben wird genauso auch weiter dahin fließen. Ich habe eine Organisation aufgebaut. Und das wird dann einfach so sein, dass ich diese Organisation weiter betreiben werde. Und dann kam eben die Corona-Zeit. Das Jahr 2020. Und es hat sich für mich und für viele andere auch sehr vieles radikal verändert. Und ich habe zum ersten Mal etwas, was Rudolf Steiner vorhergesagt hatte, überhaupt gehört. Weil ich wusste es schon, Rudolf Steiner hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit. Und er sagte, ihr lebt in Zeiten, in denen ihr damit rechnen müsst, dass sich die bösen Mächte verfleischlichen. Das heißt, die ahrimanischen Kräfte werden sich manifestieren. Und Ahriman selbst wird auch, wie es damals eben auch Luzifer getan hatte, wird selbst auch einen Körper suchen und wird dann als Mensch unter Menschen, aber als Ahriman, als böse Macht auf der Welt sein und wirken. Das habe ich zum ersten Mal dann verstanden. Und ich habe zum ersten Mal auch verstanden, dass es unsere Zeit ist, von der er gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann begonnen, Forschungen zu machen, habe alle Stellen von Rudolf Steiner darüber zusammengetragen, eine Art Synopse gemacht. Es sind elf Vorträge, die dezidiert darüber gehalten worden sind. Und ich hatte dann plötzlich in dieser Zusammenschau wie so eine Art imaginatives Erlebnis, dass unsere Zeit gemeint ist. Und mit dieser Aussage, bevor ein Teil des dritten Jahrtausends vergangen sein wird, wird Ahriman im Fleische da sein, dass das unsere Zeit ist, nach Christi. Und mit nach Christi hatte er gemeint, nicht das Jahr Null, sondern das dritte Jahrtausend nach Christi ist nach Christi das Jahr 30, beziehungsweise 33. Und wenn man sagt, das dritte Jahrtausend danach, kommen wir eben natürlich auf das Jahr 2030 und 2033. Das fiel mir quasi wie Schuppen vor den Augen. Und ich wusste, das ist jetzt der große Auftrag. Aber nicht für mich, sondern für die Anthroposophenschaft der große Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann gewartet, ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre gewartet. Ich habe dann in Dornach angeklopft, ich habe bei anderen Freunden angeklopft: „Habt ihr quasi auch den Schuss gehört?“ Und ich war sehr verdattert und verdutzt, dass dieser Schuss nicht gehört worden ist. Und dann - ich habe mir das zur Lebensregel gemacht, ich mache nichts, ohne dass ich dreimal geklopft habe, auf anderen Türen. Ob die das eben machen sollen, wo vielleicht mehr Karma dahinter ist, dass es deren Auftrag ist, das zu tun, weil es ja nichts Kleines ist. Aber ich habe umsonst geklopft an drei Türen. Da war mir klar, Michael, irgendwie soll es so sein, dass du es selber machen sollst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1208s Aufbau der Agenda 2033: Ein stetig wachsendes Projekt   00:20:08] ===&lt;br /&gt;
Und so kam es dann auch, letztes Jahr war das erst, dass wir begonnen hatten, dieses Projekt, Agenda 2033 aufzubauen. Und ich spüre, glaube ich, ganz gut, dass es richtig ist, dass wir das tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten dann auch eine Gründungsversammlung, das war im letzten November erst. Jetzt am Wochenende hatten wir wieder ein Treffen. Und ich spüre so viele dankbare Menschen und auch Menschen, denen es ähnlich gegangen ist wie mir selbst: Die sagen, es ist wirklich -  wie Schuppen vor den Augen fällt&#039;s dehnen - die sich intensiv mit der Anthroposophie schon beschäftigt hatten, aber jetzt erst diese Vorträge von Rudolf Steiner anfangen auf die Gegenwart, auf die Jetztzeit zu beziehen. Und das ist schon famos! Und es werden mehr und mehr Menschen. Es sind hunderte, tausende Menschen schon, die erreicht werden. Und wir haben vor, dass wir da so etwas aufbauen wie eine Initiativgruppe, wo wir möglichst viele Menschen für diese Thematik sensibilisieren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sagen - ich war auch überrascht, aber das war der Wille von den Teilnehmern bei der Gründungsversammlung - eine Million Menschen wollen wir bis zum Jahr 2030 für dieses Thema eben sensibilisieren. Und wir starten jetzt einfach mit diesem Projekt, haben dreimal im Jahr Versammlungen hier auf Schloss Hohenfels - 12. bis 14. April ist wieder die nächste Versammlung - und bauen Untergruppen auf. Kulturoasen wollen wir gründen. Wir wollen einen neuen Doppelkuppelbau gründen. Wir wollen mithelfen, dass die soziale Dreigliederung sich wieder weiter ausbreitet und so weiter. Es sind schon an die 7, 8 Projekte in dieser Art am Laufen.  Und es werden von Mal zu Mal mehr Projekte, wo ich merke - in aller Demut auch davor - es ist etwas, was die Zeit will, was die Zeit von uns will. Und es braucht heute Menschen, die eben diese Begeisterung in sich haben, einerseits für die Anthroposophie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1350s Was sich heute ändern muss: Beenden wir die Grabenkämpfe!  00:22:30] ===&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch - und ich glaube, das muss sich heute ändern - diese Offenheit, diese Herzensweite, die Anthroposophie, wie sie vor 100 Jahren war, und in diesen 100 Jahren, die sich nicht so ausgebreitet hat, wie Rudolf Steiner sich das wünschte, als Kulmination. Wir müssen, denke ich, alles daran geben, die Anthroposophie in dieses Aufblühen, in diese Kulmination zu führen. Und ich glaube, die angezogene Handbremse, die es bisher nicht ermöglicht hatte, diese angezogene Handbremse ist Mangel an Toleranz. Sich das gegenseitige, ständige Zensieren und Besserwissen - ich habe bei Rudolf Steiner in der GA dies gelesen, ich habe es da anders gelesen … Und dann kommt man in Grabenkämpfe und die machen alles klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1408s Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo ich sage, wenn uns das gelingt, dass wir uns als Brüder und Schwestern im Suchen nach spiritueller Wahrheit erleben und nicht den anderen mit dem Besserwissen klein machen, sondern dass wir jetzt Schulterschluss haben, dann können wir etwas erreichen. Wie Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&#039;&#039; Und dafür stehe ich, dafür stehen wir und ich würde alle und dich ganz, ganz herzlich einladen, wenn du magst, auch mit dabei zu sein. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1455s Verschiedene Positionen im Umgang mit dem Bösen. Alle sind richtig, wenn sie in Toleranz gelebt werden 00:24:15] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich am Ende noch etwas ergänzen darf, wäre ich sehr dankbar, denn ich erlebe jetzt in den wenigen Monaten, in denen wir die Agenda 2033 gestartet hatten, ein merkwürdiges Phänomen. Und zwar das Phänomen, wenn man spricht, wir leben in einer bedrohten Zeit, in einer Zeit, in der wir damit rechnen müssen, dass sich die ahrimanischen Mächte manifestieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen sofort so alte anthroposophische Gewohnheiten hoch - &#039;&#039;ich habe bei Rudolf Steiner das gelesen … ich habe bei Rudolf Steiner jenes gelesen … und man muss das so machen, oder man muss es komplett anders machen … also man muss jetzt nach innen gehen, oder man muss jetzt das im Außen suchen … nein, es hilft nur, indem man sich selbst verwandelt … oder man muss das machen, indem man das Böse gut liebt … oder bloß nicht sagen, du kämpfst, das ist ja komplett verpönt …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch gute anthroposophische Freunde, die auch große Reichweiten haben, die mir dann sagen, wenn du sagst, dass du eine Widerstandsbewegung aufbauen willst, muss ich dir leider sagen, dass ich nicht dabei sein kann, weil Widerstand ist nicht die richtige Art, wie man mit Ahriman umgeht. Und so habe ich Dutzende von Menschen - ich will jetzt nicht da runter meiern - aber ich habe dann Dutzende von Positionen, die mir alle sagen wollen, wie ich nach außen geben soll, wie man mit Ahriman richtig umgeht. Das ist wieder so ein altes Phänomen, dass man die Anthroposophie sehr stark intellektuell, glaube ich, aufnimmt, und auch subjektiv dann seine eigene Weise, wie man mit der Anthroposophie umgeht, oder wie man meint, mit dem Bösen umgehen zu müssen, das dann wieder aufgezwängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1565s Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05] ===&lt;br /&gt;
Meine Position ist folgende. Ich wünsche mir sehr, dass wir uns in dem Punkt bitte nicht zerstreiten. Der Weg nach Rom führt über alle Wege. Der Weg, wie wir jetzt umzugehen haben mit dem Bösen, da gibt es so viele verschiedene Wege, und ich glaube, es sind neun prinzipielle Wege, die es gibt, weil, ich versuche es kurz zu begründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei esoterische Grundströmungen. Ich habe vorhin beschrieben Adler, Löwe und Drache. Man kann auch sagen, der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner. Man kann auch sagen, das ist der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer. Und man kann auch sagen, das ist der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen, über Begegnungen, über das Herz lernen und natürlich über die Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit dem Bösen bei den Adlern, also Rudolf Steiner-Schüler sozusagen, ist so, wie viele mir das nahelegen, nur über Wahrheit. Aber es ist kein Nur. Und dieses Verabsolutieren, auch speziell von Anthroposophen, nur indem du die Wahrheit und die richtige Erkenntnis und alles richtig denkst, können wir gegen das Böse antreten. Sage ich, ja, ist richtig, aber es ist dieser Weg. Es ist einer von drei verschiedenen Wegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sagen mir die ganz oft, &#039;&#039;das Böse kann man nur durch das Gutlieben, durch die seelische Verwandlung im Inneren. Wenn du dich innen verwandelst … kannst du natürlich nur entsprechend auch das Weit-, das Äußere, Böse verwandeln.&#039;&#039; Das sage ich: Richtig! Du bist eben ein Manichäer. Du kannst das Böse gut lieben. Das ist auch deine Stärke. Aber bitte nicht allen sagen! Und die sind zum Teil sehr militant, also in ihrem Auftreten, die mir sagen, es ist nur gültig, das Böse gutzulieben. Also bitte seid auch da milde mit den Menschen, die einen anderen Weg einschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Rosenkreuze sagen: &#039;&#039;Es ist nur durch harten Kampf … und Rudolf Steiner hat doch immer wieder Michael dargestellt mit dem Schwert und mit der vollen Waffenrüstung. Wie könnt ihr anderen so borniert sein, zu sagen, es ist durch Milde oder durch Erkenntnis … es muss gekämpft werden!&#039;&#039; Sage ich den Rosenkreuzen: Ja, aber bitte auch den beiden anderen gegenüber Toleranz haben. Die haben ihren Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1741s Wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen verbinden 00:29:01] ===&lt;br /&gt;
Und nur wenn wir drei zusammen gegen das ahrimanische Erscheinen antreten, werden wir auch gemeinsam Erfolg haben. Denn oft genug hat Rudolf Steiner beschrieben, wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen - und das sind alles drei michaelische Strömungen - verbinden. Und wenn jeder auf seiner Position beharrt in Intoleranz, wird uns dieses große Werk, das jetzt gemacht werden muss, weil die Zeit so drängt, wird uns das nicht gelingen. Und ich würde alle so bitten wollen, das Herz zu weiten für die anderen Strömungen. Weil es sind drei Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1789s Das Aufstehen beider Tiere: Die asurischen Mächte werden sich mit den luziferischen und ahrimanischen Mächten verbinden 00:29:49] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommen noch die drei Widersachermächte dazu. Das ist Luziferisches, das Ahrimanische, und ich nenne das jetzt mal die Asuras. Und auch wieder gegen diese drei Widersachermächte gibt es ganz andere Wege. Das Luziferische kann erlöst werden, das Ahrimanische kann nur verwandelt werden. Und die asurischen Mächte können nicht erlöst werden, können nicht verwandelt werden, wollen das auch nicht, sondern sie sind das absolut Böse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch, dass sich diese zwei Kräfte mit der Manifestation von Ahriman heute auch verbinden werden, also auch die asurischen Mächte, das kennen wir aus der Apokalypse: Beide Tiere werden aufstehen. Haben wir es auch zu tun damit, dass tatsächlich auch gekämpft werden muss, dass tatsächlich auch Widerstand geleistet werden muss. Alle drei mal drei Wege wird es heute brauchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1857s Möge jeder für sich erkennen, welcher Weg für ihn der richtige ist 00:30:57] ===&lt;br /&gt;
Deswegen - es gibt neun Wege, wie wir mit dem Bösen umgehen wollen. Und ich glaube, es ist entscheidend, dass jeder für sich erkennt, wie er in Kraft ist, mit dem Bösen umzugehen. Weil so kann er am meisten erreichen. Und gleichzeitig, wenn wir uns finden und sagen, geh du deinen Weg, du hast das Schwert und du hast das Schild und du trägst den Gürtel. Und wenn wir zusammenkommen, haben wir die vollständige Waffenrüstung Gottes im Kampf oder im Umwandeln von den bösen Mächten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&amp;quot; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und &#039;&#039;&#039;Drache&#039;&#039;&#039; […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Esoterik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei &#039;&#039;&#039;esoterische&#039;&#039;&#039; Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […] der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Manichäismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Manichäer&#039;&#039;&#039; […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
[[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;vorfinden würde.&amp;quot;&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen […] die haben einen Auftrag, […] um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:07:14]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner hat öfters mal &#039;&#039;&#039;Prophezeiungen&#039;&#039;&#039; gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
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[[Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Rosenkreuzer&#039;&#039;&#039;. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
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* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.“&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Weihnachtstagung]]&lt;br /&gt;
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* „Bei der &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung&#039;&#039;&#039; hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen.“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:12:26]]&lt;br /&gt;
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[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:mein Weg zur Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Birnthaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32772</id>
		<title>Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32772"/>
		<updated>2026-09-25T10:01:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_Bild2_2026-2-3.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ|thumb|Michael Birnthaler in &amp;quot;mein Weg zur Anthroposophie&amp;quot; vom 3. Februar 2026 von [[Michael Birnthaler|Dr. Michael Birnthaler]]. ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 3. Februar 2026 ==&lt;br /&gt;
und Glossar von Elke J., September 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:00:00 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:00:00 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=6s Die drei Möglichkeiten, zur Anthroposophie zu gelangen 00:00:06] ===&lt;br /&gt;
Ja, hallo! Mein Name ist Michael - und die Frage, wie ich zur Anthroposophie gekommen bin, ist für mich relativ einfach zu beantworten. Aber das Interessante dabei finde ich eher - Rudolf Steiner hat ja mal gesagt, es gibt drei Möglichkeiten, drei Wege zur Anthroposophie zu kommen: Man ist entweder auf dem Adlerweg dahingekommen oder auf dem Weg des Löwen oder auf dem Weg des Drachen. Und bei mir ist es ganz klar der Adlerweg. Das heißt, man kommt über die Erkenntnisse, übers Lesen, über Bücher zur Anthroposophie. Das war bei mir so. Oder der Löwenweg, das ist über Begegnungen, das heißt, dass man mit Menschen zusammenkommt, die Anthroposophen sind, die einen dann auch zur Anthroposophie gebracht haben. Das war bei mir nicht so. Auch der dritte Weg mit dem Drachen, also das sind Schicksalsschläge, das war bei mir auch nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=72s Mein Zugang über den Weg des Adlers - mit Bücherstudium 00:01:12] ===&lt;br /&gt;
Ich war damals ein Bücherwurm, 12, 13, 14, 15 Jahre alt, habe eine Angewohnheit, also eine Untugend gehabt, mir die Rucksäcke voll zu stopfen mit Büchern aus Antiquariaten und da war ich mal wieder auf meiner Sammeltour und dann hatte ich eben diese Begegnung mit der Anthroposophie, über das Lesen war das dann. Also bei mir ganz klar der Adlerweg gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bei mir war es dann so, es ging dann relativ schnell, weil dieser eine Beutezug von Büchern, ich habe immer vorgenommen, ich darf so viele Bücher kaufen auf Flohmärkten wie eben. Ich hatte immer so einen 60-Liter-Rucksack dabei und dann habe ich voll gemacht. Und dann weiß ich noch, ich kam nach Hause und habe dann alle Bücher erstmal aufs Sofa geschmissen und habe eine Zeitschrift rausgezogen, die hatte ich dann auf meinen Schreibtisch gelegt und hat dann einfach, wie intuitiv, hatte ich die Zeitschrift dann aufgeschlagen - ich weiß es bis heute noch, das ist ja schon sehr, sehr lange her - hatte ich die Zeitschrift irgendwo aufgeschlagen, eine Doppelseite und das war eine Doppelseite über - Anthroposophie. Aber ich habe die ja noch gar nicht gelesen gehabt. Aber es waren zwei Bilder … waren zu sehen auf dieser Doppelseite: Ein Bild vom ersten Goetheanum und ein zweites Bild von Rudolf Steiner. Und allein diese Bilder haben bei mir so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis ausgelöst und ich hatte ganz klar so ein Evidenzgefühl - ah, okay, Michael, jetzt bist du wieder in deiner geistigen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=174s Rudolf Steiners Bücher sind für mich wie ein Elixier für meine Seele 00:02:54] ===&lt;br /&gt;
Ich hatte davor schon sehr viele Suchbewegungen gehabt, also mich hat sehr stark interessiert das Östliche zum Beispiel, tibetischer Buddhismus, auch Bhagwan, Osho, das hat mich auch alles sehr fasziniert. Uund ich wäre fast schon sehr stark in diese Richtung gegangen, aber eben als ich diese Zeitschrift aufschlug und diese zwei Bilder entdeckt hatte, wusste ich, diese Suche hat jetzt quasi ihren Hafen gefunden. Ja, ich war damals 16 Jahre alt, in der zehnten Klasse am Gymnasium in Kehlheim, also bayerisch-Kongo eigentlich. Und als ich da dieses Bild gesehen hatte, ist das mir so in Fleisch und Blut reingegangen, es ging mir unter die Haut, also war wirklich wie so ein plötzliches Rückerinnerungserlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mich dann Hals über Kopf reingestürzt in die Anthroposophie und vor allem eben über diesen Adlerweg, das heißt ich habe sehr viel dann gelesen. Ich habe dann Sekundärliteratur gelesen, ich habe aber auch Original gelesen, Rudolf Steiner gelesen. Und obwohl ich alle verstehen kann, die sagen Rudolf Steiner ist heute schwer zu lesen und die Sätze sind viel zu lang und die Sprache viel zu staubig und geschraubt, kann ich alles verstehen, habe ich absolut Verständnis dafür. Mir ging es, ich muss das ehrlich sagen zu dürfen, mir ging es gar nicht so. Also im Gegenteil, für mich war es eher so wie, ich habe das aufgesogen wie ein trockener Schwamm, jeden Satz von Rudolf Steiner habe ich immer, also war so ein Elixier für meine Seele und ich habe ein Buch nach dem anderen … habe ich verschlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=288s Sektenvorwurf im Gymnasium und heimliche Lesekreise 00:04:48] ===&lt;br /&gt;
Und irgendwann habe ich dann begonnen auch zu sprechen mit den Freunden, natürlich auch mit meinen Geschwistern, fünf Geschwistern, mit Vater und mit Mutter zu sprechen. Und ich glaube ich war sehr sehr nervig für meine Geschwister oder das Umfeld, aber am Ende war es dann doch auch so, dass die Hälfte meiner Geschwister und mein Vater dann auch in die Anthroposophie gekommen ist. Also irgendwie hat es dann doch auch eine Wirkung gezeigt. Aber ich war dann auch an der Schule, ich war Schulsprecher und hatte dann auch mich politisch engagiert - und irgendwann kam dann in den Pausen am Gymnasium, kam dann der Rektor: Herr Birnthaler, kommen Sie bitte ins Rektorat in der Pause! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurden mir die Leviten gelesen, warum ich - mein Vater ist da bekannt in der Öffentlichkeit, dort in der Stadt, in der ich war - warum ich jetzt der Schule so eine Bürde aufbinde und den Ruf einer Sekte - ich bin ja in die Anthroposophie gekommen, habe viele quasi wie missioniert an der Schule. Und wie kann ich es wagen, diese Sekte der Anthroposophie - das ist in Bayern, tiefstes Bayern ist das ja und da galt die Anthroposophie … und da war das noch Franz Josef Strauß, die galt damals einfach wirklich als Sekte - und so bin ich immer wieder zitiert worden, so in dieser Zeit. Aber für mich waren das auch alles Erlebnisse, da hatte ich das Gefühl, kenne ich irgendwo, dieses im Untergrund zu sein, so ein Stück weit, wie man sich es vielleicht vorstellt mit den Katakomben: Das Urchristentum ist noch nicht ausgebreitet, noch nicht anerkannt und man muss dann im Untergrund, muss man da arbeiten und wir hatten dann auch Lesekreise, die hatten wir heimlich dann auch gemacht. Und ich glaube, dieses heimliche Lesen von Rudolf Steiner, das hat dann uns alle irgendwie so eine, es war gar nicht notwendig so unbedingt, aber trotzdem, es war dieses heimlich Lesen war etwas, was auch gut zu dieser Stimmung gepasst hatte. Und so bin ich dann immer tiefer und tiefer da reingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=434s Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14] ===&lt;br /&gt;
Ja, also diese Art mit der Anthroposophie umzugehen, das ist etwas, was sich dann wie so eine Spur durch mein Leben durchgezogen hat. Weil mir dann schnell klar geworden ist, eigentlich dieses Vertrautheitsgefühl mit der Anthroposophie, dieses Gefühl, das Bild von Rudolf Steiner schon zu kennen, Rudolf Steiner als Persönlichkeit auch, das war mir so vertraut, schon vom ersten Mal Sehen von dem Bild. Das erste Goetheanum, das ging mir so unter die Haut, dieses erste Bild vom Goetheanum, ohne dass ich wusste, was das Schicksal war vom ersten Goetheanum. Aber dieses Gebäude war mir so vertraut, dass ich dann relativ schnell für mich die Ahnung hatte, das kann doch kein Zufall sein. Und im Sinne dessen, was dann Rudolf Steiner auch beschrieben hatte, dass es Menschen gibt, die die Anthroposophie nicht zum ersten Mal in dieser Zeit kennenlernen, sondern eben auch schon zum zweiten Mal kennenlernen, so ging es mir auch. Mir war die Anthroposophie vertraut, ich musste das Buch nur querlesen und habe es irgendwie, denke ich, einigermaßen verstanden oder auch Stellen tief verstanden, weil es mir einfach so vertraut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Gefühl, was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen, um die Anthroposophie zur Kulmination zu bringen, also zu einer Blüte zu bringen - und die haben einen Auftrag, dass sie heute kommen, um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen und die Anthroposophie auch in die Welt zu bringen, sodass sie andere Menschen auch gut verstehen. Natürlich, die meisten Menschen lernen die Anthroposophie zum ersten Mal kennen. Die haben viel zu tun, sagt Rudolf Steiner, überhaupt die Anthroposophie zu verstehen. Aber diejenigen, die die Anthroposophie schon kennen oder auch mitbringen, die haben nochmal eine andere Aufgabe, Menschen, die sie noch nicht so gut kennen, Brücken zu bauen. Brücken zu bauen, dass Menschen aus anderen Gebieten, auch aus Gebieten, die der Anthroposophie vielleicht auch feindlich gegenüberstehen, die Wissenschaft, die Öffentlichkeit, die Politik, dass man auch Brücken schafft in diese Richtung. Das ist ein Stück weit auch das Gefühl, sich eben souverän beheimatet zu wissen in der Anthroposophie und keine Ängste zu haben, man wird abgelehnt, wenn man sich zur Anthroposophie bekennt. Dann bekommt man die Cancel Culture zu spüren, die Knute zu spüren von der Öffentlichkeit oder aus leider auch eigenen anthroposophischen Kreisen. Dieses Gefühl ist dann, glaube ich, bei den Menschen, also bei mir zumindest, weniger, weil ich weiß, sie ist so tief in mir drin, die Anthroposophie, und ich kann auch … ich bin dann wissenschaftlich, ich habe eine wissenschaftliche Laufbahn gemacht oder einen Weg eingeschlagen, bin auch in der Wissenschaft und kann dann auch in die verschiedenen Richtungen, kann ich oder versuche es, da auch Brücken zu bauen. Und das ist etwas, was sich bei mir wie eine Spur durchs Leben gezogen hat, dieses Gefühl, einfach wie sattelfest zu sein in der Anthroposophie.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=656s Meine Aufgabe: Mit michaelischem Mut und Selbstbewusstsein zur Anthroposophie stehen 00:10:56] ===&lt;br /&gt;
Und ja, das ist vielleicht das, was ich sagen kann, auch anderen Mut zu machen, sich nicht kleinkriegen zu lassen von den anderen Strömungen von außen oder aus eigenen Reihen. Ruhig trauen, wir sind die Michaeliten und wir haben wirklich etwas zu sagen in der Welt. Meine Erfahrung ist, dass es heute wichtig ist, auch selbstbewusst aufzutreten als Anthroposoph. Ich erlebe so oft, dass Anthroposophen einknicken in großen Einrichtungen, in Verbänden, die sich anpassen, an den Mainstream auch anpassen, die Positionen übernehmen, sei es jetzt in der Corona-Zeit, sei es jetzt in der Zeit mit dem Ukraine-Krieg oder was auch immer, die einknicken. Die anthroposophische Position, von der ich sagen würde, sie ist nicht gedeckt durch das, was Rudolf Steiner sagt und durch eine ganz normale Kombinatorik oder durch ein Erfassen von Wahrheit gehalten, kann man ganz anderer Auffassung sein. Aber ich erlebe dann sehr viele Freunde, die Angst haben, sich zur Anthroposophie zu bekennen. Und das ist, glaube ich, etwas, was heute nicht mehr sein darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=746s Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26] ===&lt;br /&gt;
Bei der Weihnachtstagung hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen. Nur wenn ihr in euch selbst ein souveränes Gefühl entwickelt habt, sodass ihr auch den michaelischen Mut habt, hinter der Anthroposophie zu stehen und nicht nur zu stehen hinter der Landwirtschaft oder der Waldorfpädagogik als Methoden, sondern hinter der Substanz der Anthroposophie, nur dann wird die Anthroposophie in Zukunft auch die Chance haben, dass sie sich wieder ausbreitet und dass sie wieder aufblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das habe ich mir, glaube ich, schon sehr zu Herzen genommen, diese Aussage Rudolf Steiners bei der Weihnachtstagung. Und ich würde alle meine Freunde und Bekannte aufrufen wollen, auch so selbstbewusst zur Anthroposophie zu stehen, was gar nicht heißt, dass man nicht Toleranz haben sollte gegenüber Andersdenkenden. Im Gegenteil, das ist auch wieder ein eigenes Thema. Die Toleranz gehört sehr stark auch mit dazu, dass man weiß, meine Meinung ist in dem Punkt wirklich sicher. Aber wenn man sich nicht sicher ist an Punkten, dann ist es, glaube ich, auch fair zu sagen, ich weiß, an dem Punkt habe ich mich nicht so belesen, da bin ich nicht kompetent. Und da würde ich mich freuen, wenn andere die mehr sehen oder auch mehr wahrnehmen können, dass die damit in die Urteilsbildung mit reingehen. Also beides. Also ich erlebe immer wieder auch mal, dass einige sich nicht wirklich trauen, sich zur Anthroposophie zu bekennen und dann die Anthroposophie auch nach außen zu tragen. Und das finde ich sehr, sehr schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=861s Begeistert euch! Nicht vom Verstand, sondern vom Herzen springt der Funke über auf die Zuhörer 00:14:21] ===&lt;br /&gt;
Es gab mal eine Situation zu Zeiten von Rudolf Steiner, da war es ähnlich. Da sind viele junge Menschen zu ihm gekommen und hatten gesagt, wir trauen uns nicht, die Jugendanthroposophie nach außen zu bringen, obwohl du immer sagst, es gäbe eine anthroposophische Jugendbewegung, weil es so viele Menschen gibt. Millionen Menschen gibt es, die im Vorgeburtlichen den anthroposophischen Impuls mitgebracht haben. Acht Millionen Menschen. Wo sind die? Und dann hat der Rudolf Steiner gesagt, ja, traut euch, nach außen zu gehen. Und dann kam sofort, aber wir haben noch nicht so viel gelesen, als dass wir authentisch die Anthroposophie nach außen vertreten können. Und dann kam die interessante Antwort von Rudolf Steiner, der dann sagte, es kommt überhaupt nicht auf den Verstand an. Vom Verstand springt der Funke nicht auf die Zuhörer. Der Funke springt vom Herzen auf die Zuhörer. Und das ist Begeisterung. Ihr braucht Menschen, junge Menschen, die begeistert sind von der Anthroposophie. Und die Begeisterung ist dann der Funke, der überspringt. Begeistert euch an der Anthroposophie. Und ihr seid doch so viele da, die schon begeistert sind von der Anthroposophie. Lest nicht zu viel. Wenn ihr lest, dann lest wenig. Aber das Wenige solltet ihr einverleiben können, wirklich ätherisch in euch rein, ins Verständnis einverleiben können. Und daraus kommt dann die Begeisterung. Nicht durch viel Wissen. Das macht eher müde. Sondern schaut, dass ihr euren Zipfel an der Anthroposophie findet. Zieht an dem Zipfel und dann habt ihr das ganze Tischtuch der Anthroposophie in der Hand. Und dann habt ihr die Begeisterung. Und mit dieser Begeisterung geht raus. Und dann springt auch der Funke über. Und das würde ich gerne auch noch mal so loswerden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=983s Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23] ===&lt;br /&gt;
Ich habe bislang gedacht, bis vor fünf Jahren etwa, hatte ich gedacht, so wird es immer weitergehen. Die Anthroposophie wird so weiter, wie der Nil auch dahin fließt. Und mein Leben wird genauso auch weiter dahin fließen. Ich habe eine Organisation aufgebaut. Und das wird dann einfach so sein, dass ich diese Organisation weiter betreiben werde. Und dann kam eben die Corona-Zeit. Das Jahr 2020. Und es hat sich für mich und für viele andere auch sehr vieles radikal verändert. Und ich habe zum ersten Mal etwas, was Rudolf Steiner vorhergesagt hatte, überhaupt gehört. Weil ich wusste es schon, Rudolf Steiner hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit. Und er sagte, ihr lebt in Zeiten, in denen ihr damit rechnen müsst, dass sich die bösen Mächte verfleischlichen. Das heißt, die ahrimanischen Kräfte werden sich manifestieren. Und Ahriman selbst wird auch, wie es damals eben auch Luzifer getan hatte, wird selbst auch einen Körper suchen und wird dann als Mensch unter Menschen, aber als Ahriman, als böse Macht auf der Welt sein und wirken. Das habe ich zum ersten Mal dann verstanden. Und ich habe zum ersten Mal auch verstanden, dass es unsere Zeit ist, von der er gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann begonnen, Forschungen zu machen, habe alle Stellen von Rudolf Steiner darüber zusammengetragen, eine Art Synopse gemacht. Es sind elf Vorträge, die dezidiert darüber gehalten worden sind. Und ich hatte dann plötzlich in dieser Zusammenschau wie so eine Art imaginatives Erlebnis, dass unsere Zeit gemeint ist. Und mit dieser Aussage, bevor ein Teil des dritten Jahrtausends vergangen sein wird, wird Ahriman im Fleische da sein, dass das unsere Zeit ist, nach Christi. Und mit nach Christi hatte er gemeint, nicht das Jahr Null, sondern das dritte Jahrtausend nach Christi ist nach Christi das Jahr 30, beziehungsweise 33. Und wenn man sagt, das dritte Jahrtausend danach, kommen wir eben natürlich auf das Jahr 2030 und 2033. Das fiel mir quasi wie Schuppen vor den Augen. Und ich wusste, das ist jetzt der große Auftrag. Aber nicht für mich, sondern für die Anthroposophenschaft der große Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann gewartet, ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre gewartet. Ich habe dann in Dornach angeklopft, ich habe bei anderen Freunden angeklopft: „Habt ihr quasi auch den Schuss gehört?“ Und ich war sehr verdattert und verdutzt, dass dieser Schuss nicht gehört worden ist. Und dann - ich habe mir das zur Lebensregel gemacht, ich mache nichts, ohne dass ich dreimal geklopft habe, auf anderen Türen. Ob die das eben machen sollen, wo vielleicht mehr Karma dahinter ist, dass es deren Auftrag ist, das zu tun, weil es ja nichts Kleines ist. Aber ich habe umsonst geklopft an drei Türen. Da war mir klar, Michael, irgendwie soll es so sein, dass du es selber machen sollst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1208s Aufbau der Agenda 2033: Ein stetig wachsendes Projekt   00:20:08] ===&lt;br /&gt;
Und so kam es dann auch, letztes Jahr war das erst, dass wir begonnen hatten, dieses Projekt, Agenda 2033 aufzubauen. Und ich spüre, glaube ich, ganz gut, dass es richtig ist, dass wir das tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten dann auch eine Gründungsversammlung, das war im letzten November erst. Jetzt am Wochenende hatten wir wieder ein Treffen. Und ich spüre so viele dankbare Menschen und auch Menschen, denen es ähnlich gegangen ist wie mir selbst: Die sagen, es ist wirklich -  wie Schuppen vor den Augen fällt&#039;s dehnen - die sich intensiv mit der Anthroposophie schon beschäftigt hatten, aber jetzt erst diese Vorträge von Rudolf Steiner anfangen auf die Gegenwart, auf die Jetztzeit zu beziehen. Und das ist schon famos! Und es werden mehr und mehr Menschen. Es sind hunderte, tausende Menschen schon, die erreicht werden. Und wir haben vor, dass wir da so etwas aufbauen wie eine Initiativgruppe, wo wir möglichst viele Menschen für diese Thematik sensibilisieren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sagen - ich war auch überrascht, aber das war der Wille von den Teilnehmern bei der Gründungsversammlung - eine Million Menschen wollen wir bis zum Jahr 2030 für dieses Thema eben sensibilisieren. Und wir starten jetzt einfach mit diesem Projekt, haben dreimal im Jahr Versammlungen hier auf Schloss Hohenfels - 12. bis 14. April ist wieder die nächste Versammlung - und bauen Untergruppen auf. Kulturoasen wollen wir gründen. Wir wollen einen neuen Doppelkuppelbau gründen. Wir wollen mithelfen, dass die soziale Dreigliederung sich wieder weiter ausbreitet und so weiter. Es sind schon an die 7, 8 Projekte in dieser Art am Laufen.  Und es werden von Mal zu Mal mehr Projekte, wo ich merke - in aller Demut auch davor - es ist etwas, was die Zeit will, was die Zeit von uns will. Und es braucht heute Menschen, die eben diese Begeisterung in sich haben, einerseits für die Anthroposophie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1350s Was sich heute ändern muss: Beenden wir die Grabenkämpfe!  00:22:30] ===&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch - und ich glaube, das muss sich heute ändern - diese Offenheit, diese Herzensweite, die Anthroposophie, wie sie vor 100 Jahren war, und in diesen 100 Jahren, die sich nicht so ausgebreitet hat, wie Rudolf Steiner sich das wünschte, als Kulmination. Wir müssen, denke ich, alles daran geben, die Anthroposophie in dieses Aufblühen, in diese Kulmination zu führen. Und ich glaube, die angezogene Handbremse, die es bisher nicht ermöglicht hatte, diese angezogene Handbremse ist Mangel an Toleranz. Sich das gegenseitige, ständige Zensieren und Besserwissen - ich habe bei Rudolf Steiner in der GA dies gelesen, ich habe es da anders gelesen … Und dann kommt man in Grabenkämpfe und die machen alles klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1408s Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo ich sage, wenn uns das gelingt, dass wir uns als Brüder und Schwestern im Suchen nach spiritueller Wahrheit erleben und nicht den anderen mit dem Besserwissen klein machen, sondern dass wir jetzt Schulterschluss haben, dann können wir etwas erreichen. Wie Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&#039;&#039; Und dafür stehe ich, dafür stehen wir und ich würde alle und dich ganz, ganz herzlich einladen, wenn du magst, auch mit dabei zu sein. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1455s Verschiedene Positionen im Umgang mit dem Bösen. Alle sind richtig, wenn sie in Toleranz gelebt werden 00:24:15] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich am Ende noch etwas ergänzen darf, wäre ich sehr dankbar, denn ich erlebe jetzt in den wenigen Monaten, in denen wir die Agenda 2033 gestartet hatten, ein merkwürdiges Phänomen. Und zwar das Phänomen, wenn man spricht, wir leben in einer bedrohten Zeit, in einer Zeit, in der wir damit rechnen müssen, dass sich die ahrimanischen Mächte manifestieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen sofort so alte anthroposophische Gewohnheiten hoch - &#039;&#039;ich habe bei Rudolf Steiner das gelesen … ich habe bei Rudolf Steiner jenes gelesen … und man muss das so machen, oder man muss es komplett anders machen … also man muss jetzt nach innen gehen, oder man muss jetzt das im Außen suchen … nein, es hilft nur, indem man sich selbst verwandelt … oder man muss das machen, indem man das Böse gut liebt … oder bloß nicht sagen, du kämpfst, das ist ja komplett verpönt …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch gute anthroposophische Freunde, die auch große Reichweiten haben, die mir dann sagen, wenn du sagst, dass du eine Widerstandsbewegung aufbauen willst, muss ich dir leider sagen, dass ich nicht dabei sein kann, weil Widerstand ist nicht die richtige Art, wie man mit Ahriman umgeht. Und so habe ich Dutzende von Menschen - ich will jetzt nicht da runter meiern - aber ich habe dann Dutzende von Positionen, die mir alle sagen wollen, wie ich nach außen geben soll, wie man mit Ahriman richtig umgeht. Das ist wieder so ein altes Phänomen, dass man die Anthroposophie sehr stark intellektuell, glaube ich, aufnimmt, und auch subjektiv dann seine eigene Weise, wie man mit der Anthroposophie umgeht, oder wie man meint, mit dem Bösen umgehen zu müssen, das dann wieder aufgezwängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1565s Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05] ===&lt;br /&gt;
Meine Position ist folgende. Ich wünsche mir sehr, dass wir uns in dem Punkt bitte nicht zerstreiten. Der Weg nach Rom führt über alle Wege. Der Weg, wie wir jetzt umzugehen haben mit dem Bösen, da gibt es so viele verschiedene Wege, und ich glaube, es sind neun prinzipielle Wege, die es gibt, weil, ich versuche es kurz zu begründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei esoterische Grundströmungen. Ich habe vorhin beschrieben Adler, Löwe und Drache. Man kann auch sagen, der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner. Man kann auch sagen, das ist der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer. Und man kann auch sagen, das ist der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen, über Begegnungen, über das Herz lernen und natürlich über die Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit dem Bösen bei den Adlern, also Rudolf Steiner-Schüler sozusagen, ist so, wie viele mir das nahelegen, nur über Wahrheit. Aber es ist kein Nur. Und dieses Verabsolutieren, auch speziell von Anthroposophen, nur indem du die Wahrheit und die richtige Erkenntnis und alles richtig denkst, können wir gegen das Böse antreten. Sage ich, ja, ist richtig, aber es ist dieser Weg. Es ist einer von drei verschiedenen Wegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sagen mir die ganz oft, &#039;&#039;das Böse kann man nur durch das Gutlieben, durch die seelische Verwandlung im Inneren. Wenn du dich innen verwandelst … kannst du natürlich nur entsprechend auch das Weit-, das Äußere, Böse verwandeln.&#039;&#039; Das sage ich: Richtig! Du bist eben ein Manichäer. Du kannst das Böse gut lieben. Das ist auch deine Stärke. Aber bitte nicht allen sagen! Und die sind zum Teil sehr militant, also in ihrem Auftreten, die mir sagen, es ist nur gültig, das Böse gutzulieben. Also bitte seid auch da milde mit den Menschen, die einen anderen Weg einschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Rosenkreuze sagen: &#039;&#039;Es ist nur durch harten Kampf … und Rudolf Steiner hat doch immer wieder Michael dargestellt mit dem Schwert und mit der vollen Waffenrüstung. Wie könnt ihr anderen so borniert sein, zu sagen, es ist durch Milde oder durch Erkenntnis … es muss gekämpft werden!&#039;&#039; Sage ich den Rosenkreuzen: Ja, aber bitte auch den beiden anderen gegenüber Toleranz haben. Die haben ihren Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1741s Wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen verbinden 00:29:01] ===&lt;br /&gt;
Und nur wenn wir drei zusammen gegen das ahrimanische Erscheinen antreten, werden wir auch gemeinsam Erfolg haben. Denn oft genug hat Rudolf Steiner beschrieben, wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen - und das sind alles drei michaelische Strömungen - verbinden. Und wenn jeder auf seiner Position beharrt in Intoleranz, wird uns dieses große Werk, das jetzt gemacht werden muss, weil die Zeit so drängt, wird uns das nicht gelingen. Und ich würde alle so bitten wollen, das Herz zu weiten für die anderen Strömungen. Weil es sind drei Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1789s Das Aufstehen beider Tiere: Die asurischen Mächte werden sich mit den luziferischen und ahrimanischen Mächten verbinden 00:29:49] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommen noch die drei Widersachermächte dazu. Das ist Luziferisches, das Ahrimanische, und ich nenne das jetzt mal die Asuras. Und auch wieder gegen diese drei Widersachermächte gibt es ganz andere Wege. Das Luziferische kann erlöst werden, das Ahrimanische kann nur verwandelt werden. Und die asurischen Mächte können nicht erlöst werden, können nicht verwandelt werden, wollen das auch nicht, sondern sie sind das absolut Böse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch, dass sich diese zwei Kräfte mit der Manifestation von Ahriman heute auch verbinden werden, also auch die asurischen Mächte, das kennen wir aus der Apokalypse: Beide Tiere werden aufstehen. Haben wir es auch zu tun damit, dass tatsächlich auch gekämpft werden muss, dass tatsächlich auch Widerstand geleistet werden muss. Alle drei mal drei Wege wird es heute brauchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1857s Möge jeder für sich erkennen, welcher Weg für ihn der richtige ist 00:30:57] ===&lt;br /&gt;
Deswegen - es gibt neun Wege, wie wir mit dem Bösen umgehen wollen. Und ich glaube, es ist entscheidend, dass jeder für sich erkennt, wie er in Kraft ist, mit dem Bösen umzugehen. Weil so kann er am meisten erreichen. Und gleichzeitig, wenn wir uns finden und sagen, geh du deinen Weg, du hast das Schwert und du hast das Schild und du trägst den Gürtel. Und wenn wir zusammenkommen, haben wir die vollständige Waffenrüstung Gottes im Kampf oder im Umwandeln von den bösen Mächten. &lt;br /&gt;
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| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&amp;quot; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und &#039;&#039;&#039;Drache&#039;&#039;&#039; […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei &#039;&#039;&#039;esoterische&#039;&#039;&#039; Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […] der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Manichäismus]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Manichäer&#039;&#039;&#039; […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
[[Menschheit]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;vorfinden würde.&amp;quot;&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
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[[Michael]]&lt;br /&gt;
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* „[…] was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen […] die haben einen Auftrag, […] um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:07:14]]&lt;br /&gt;
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[[Prophezeiung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner hat öfters mal &#039;&#039;&#039;Prophezeiungen&#039;&#039;&#039; gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
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[[Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Rosenkreuzer&#039;&#039;&#039;. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.“&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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* „Bei der &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung&#039;&#039;&#039; hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen.“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:12:26]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:mein Weg zur Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Birnthaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<title>Weihnachtstagung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Glossar */&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Weihnachtstagung}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Weihnachtstagung zur Begründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft 1923/1924 fand vom 24. Dezember 1923 bis zum 1. Januar 1924 in Dornach statt, nachdem schwerwiegende Probleme innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft und eine wachsende äußere Gegnerschaft eine grundlegende Reorganisation/Neukonstituierung[1] der Gesellschaft notwendig erscheinen ließen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[…] [Rudolf Steiner] was hat er getan in der &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung&#039;&#039;&#039;? Einen Grundstein der Liebe in die Herzen der Menschen damals hineingelegt.“ [[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Rudolf Steiners Lebensweg als Ankerweg 01:06:12|| Rheinheimer, M. 7 Chakren in Wolfram von Eschenbachs Parzival, 2026, 01:06:12]]&lt;br /&gt;
# „Bei der &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung&#039;&#039;&#039; hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen.“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:12:26]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael&amp;diff=32770</id>
		<title>Michael</title>
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		<updated>2026-09-25T09:53:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Michael (Erzengel)}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Michael (hebr. מיכאל; arab. ميكائيل/ميكا „Mika&#039;il/Mikaal“; zu deutsch: „Wer ist wie Gott?“) ist der vierte der vier führenden Erzengel und trägt das flammende Schwert. Er ist der Bezwinger Satans und wägt die Seelen am Tag des Jüngsten Gerichts. Das Feuer ist sein Element, seine Farbe ist rot.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Michael =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039; will die Internationalisierung: sich als ganze Menschheit zu verstehen und die Unterschiedlichkeiten zu tolerieren. [[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Im Bewusstseinsseelenzeitalter soll das Bewusstsein über die Ganzheit der Menschheit entstehen 01:26:25|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 27. Folge, 2020, 01:26:25]]&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Michaeli-Zeit&#039;&#039;&#039; ([[a:Jahresfeste|Jahresfeste]]) macht uns Mut, einen starken Willen gegen die Angst zu entwickeln und uns auf die Kraft des Ichs zu stützen. [[Die Apokalypse des Johannes - 129. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Die Michaeli-Zeit macht uns Mut, einen starken Willen gegen die Angst zu entwickeln und uns auf die Kraft des Ichs zu stützen 00:02:29|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 129. Folge, 2022, 00:02:29]]&lt;br /&gt;
# „Also der Kampf &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039;s mit dem Drachen heißt: Er gibt uns die Chance ihn zu besiegen oder uns einmal vertraut zu machen mit ihm. Er ist derjenige, der Dienst an uns leistet, nicht derjenige, der uns die Aufgaben abnimmt.” [[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Abschließende Zuhörerfragen 01:48:10|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 4. Folge, 2020, 01:48:10]]&lt;br /&gt;
# Im hebräischen Volk wirkte insbesondere der Erzengel &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039;. [[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#„Ich bin, der ich bin“ 00:37:38|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 5. Folge, 2020, 00:37:38]]&lt;br /&gt;
# „&#039;&#039;&#039;Michaels&#039;&#039;&#039; Kampf mit dem Drachen - der ahrimanische Intellekt auf Erden wird verstärkt.” [[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Michaels Kampf mit dem Drachen - der ahrimanische Intellekt auf Erden wird verstärkt 01:23:22|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 11. Folge, 2020, 01:23:22]]&lt;br /&gt;
# „[…] dieses Michael-Zeitalter zeichnet eben vor allem aus, dieses Denken weiterzuentwickeln. Rudolf Steiner hat oft vom Michael gesagt, er ist so etwas wie der Verwalter der kosmischen Intelligenz.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Das Michaeli-Zeitalter: Das Denken weiterentwickeln 01:12:45|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 11. Folge, 2020, 01:12:45]]&lt;br /&gt;
# „[…] die &#039;&#039;&#039;Michael-&#039;&#039;&#039;Schule […] diese Impulse sind bei Goethe hineingekommen, namentlich eben in dieses &#039;Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie&#039;, aus der dann die Mysteriendramen […] entstanden sind.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Michael-Schule: Vorbereitung des Michael-Zeitalters - Goethe und Schiller 01:15:11|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 11. Folge, 2020, 01:15:11]]&lt;br /&gt;
# Ein Erzengelzeitalter, z. B. &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039;-Zeitalter, hängt mit dem Mondrhythmus zusammen und dauert etwa 350 Jahre. [[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Ein Erzengelzeitalter (z. B. Michael-Zeitalter) hängt mit dem Mondrhythmus zusammen und dauert etwa 350 Jahre 00:26:27|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 11. Folge, 2020, 00:26:27]]&lt;br /&gt;
# „Also das &#039;&#039;&#039;Michael-&#039;&#039;&#039;Zeitalter hat begonnen 1879 und wird dauern 350 bis maximal 400 Jahre […] müssen wir diese ganzen höheren Erkenntnisfähigkeiten Imagination, Inspiration, Intuition bis zu einem gewissen Grad ganz bewusst entfaltet haben.” [[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Im derzeitigen Michael-Zeitalter, das 1879 begonnen hat, müssen wir, wenn wir etwas Positives zur Menschheitsentwicklung beitragen wollen, die höheren Erkenntnisfähigkeiten Imagination, Inspiration, Intuition entwickeln 01:41:48|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 20. Folge, 2020, 01:41:48]]&lt;br /&gt;
# „[…] wir können die &#039;&#039;&#039;michaelische&#039;&#039;&#039; Intelligenz in Wahrheit nicht entwickeln, ohne uns mit dieser ahrimanischen Intelligenz auseinanderzusetzen. Nicht umsonst heißt es: &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039; besiegt den Drachen.” [[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir brauchen das Geistige in der Technik, damit sie nichts zerstört, sondern uns dient 01:17:01|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 20. Folge, 2020, 01:17:01]]&lt;br /&gt;
# „&#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039; […] der Sturz des Drachen, des ahrimanischen Drachens. Ist erfolgt bereits Ende des 19. Jahrhunderts, im November 1879. So genau beschreibt es Rudolf Steiner.” [[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Dunkelheit mit unserem geistigen Licht erhellen. Das ist der Kampf Michaels mit dem Drachen 00:06:30|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 24. Folge, 2020, 00:06:30]]&lt;br /&gt;
# „[…] wir haben die Stärkung einerseits durch die Christus-Kraft in uns […] wenn wir es wollen - und wir haben die Unterstützung des &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039;s […] der […] das Flammenschwert hat.” [[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Mit der 666 kündigen sich große Herausforderungen an 00:08:08|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 24. Folge, 2020, 00:08:08]]&lt;br /&gt;
# „[…] der Kampf &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039;s mit dem Drachen wird geführt durch uns. Wer ist das Feuerschwert Michaels? Wer ist die flammende Lanze des Michael? Wir! Das menschliche Ich.” [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Der Kampf Michaels mit dem Drachen wird geführt durch uns 01:58:04|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 30. Folge, 2020, 01:58:04]]&lt;br /&gt;
# „[…] Dinge, die auch mit den &#039;&#039;&#039;Michael-&#039;&#039;&#039;Kräften zusammenhängen, die also unser Blut […] die Mutkraft eigentlich stärken. Das Eisen in unserem Blut, da steckt der Mut drinnen […] Und diesen Mut brauchen wir, der ist das ganz, ganz Wichtige für die Zukunft.” [[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Im Eisen in unserem Blut steckt der Mut drinnen - wir brauchen diesen Mut um das Gute zu tun bzw. das Böse, das wir getan haben, zu überwinden 01:11:37|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 36. Folge, 2020, 01:11:37]]&lt;br /&gt;
# Mit freien Gemeinschaften verbindet sich oft eine [[Engel]]-Wesenheit. Die anthroposophische Bewegung ist stark mit dem [[Erzengel]] &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039; verbunden. [[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Mit Gruppen, die aus Freiheit heraus entstehen, verbindet sich eine Engel-Wesenheit, die dadurch an der Freiheit teilnehmen und Befreiung erlangen kann 02:03:27|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 151. Folge, 2023, 02:03:27]]&lt;br /&gt;
# „[…] &#039;&#039;&#039;Michaelischen Zeitalters&#039;&#039;&#039;, in dem wir drinnenstehen. Da ist aber auch eine geistige Kraft da, die uns unterstützt. Also wenn ich sage, wir müssen das alleine tun […] heißt das trotz allem nicht, dass nicht Kräfte da sind, die uns unterstützen dabei.“ [[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025#Wolfgangs Botschaft am Schluss: Habt Mut, euch auf euer eigenes Urteil, auf euer Ich zu stellen! Habt keine Angst vor dem Scheitern! 00:56:35|| Peter, W. Leben in apokalyptischen Zeiten, 2025, 00:56:35]]&lt;br /&gt;
# „&#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039; scheint ein Engel zu sein, der in der geistigen Welt nicht nur liturgische Handlungen vollzieht, sondern auch – so berichtet das Rudolf Steiner – einen Kreis von Menschen, von Elementarwesen, von Wesen, die zu ihm gehören. Steiner nennt das &amp;quot;Michael und die Seinen&amp;quot;.” [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025#Rudolf Steiner: Alle Menschen, die in der geistigen Welt vorgeburtlich an dem Engelkultus Michaels teilgenommen haben, bei denen kommt diese Erfahrung, wenn sie auf die Erde kommen, wieder zutage in ihrer Sehnsucht nach Anthroposophie 00:08:49|| Rheinheimer, M. Goethes Märchen und der Kultus Michaels, 2025, 00:08:49]]&lt;br /&gt;
# „[…] dass dieses Goethe&#039;sche Märchen und dieser &#039;&#039;&#039;Kultus Michaels&#039;&#039;&#039; und die Menschenweihehandlung der Christengemeinschaft in dieser viergliedrigen Liturgik gewissermaßen eine Grundbewegung haben, in der sie sich geistig untereinander durchleuchten und durchstrahlen.“ [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025#Emanuel Zeylmans: Dieses Märchen enthält vier Stufen einer liturgischen Handlung 00:15:02|| Rheinheimer, M. Goethes Märchen und der Kultus Michaels, 2025, 00:15:02]]&lt;br /&gt;
# „[…] durch meinen Lehrer Karl Rössel-Majdan […] ist seine Tatkraft, seine Willenskraft, seine, ja, &#039;&#039;&#039;michaelische&#039;&#039;&#039; Kraft […]“ [[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026#Wolfgang Peter: Mein Weg zur Anthroposophie, zur Sprachgestaltung und zur michaelischen Kraft 00:01:04|| Peter, W. Michael-Prophetie, 2026, 00:01:04]]&lt;br /&gt;
# „[…] was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen […] die haben einen Auftrag, […] um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:07:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Michael-Impuls =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Rudolf Steiner’s Werk &#039;[[Philosophie der Freiheit]]&#039; wurde im Herbst 1893 vollendet und kann von daher als &#039;&#039;&#039;Michaeli-Impuls&#039;&#039;&#039; gedeutet werden. [[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir brauchen heute ein Denken, das den Mut hat ins Nichts hineinzuspringen und aus dem etwas Neues schöpferisch herauszuholen 01:15:51|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 18. Folge, 2020, 01:15:51]]&lt;br /&gt;
# Es ist der &#039;&#039;&#039;michaelische Impuls&#039;&#039;&#039;, den Mut zu haben, den Schritt zu wagen ins Unbekannte. [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Der ganze Kosmos ist uns zugänglich, wenn wir es wollen. Wille ist nicht der Gedanke, was ich tun will in Zukunft, sondern es ist die Tat. Es ist der michaelische Impuls, den Mut zu haben, den Schritt zu wagen ins Unbekannte 00:39:45|| Peter, W. Die Prüfung der Seele_2023, 0:39:45]]&lt;br /&gt;
# „Und es gibt ja viel zu sagen über die Michael-Schule, also Schule der geistig Strebenden […] vor allem jetzt im neuen Jahrhundert […] ist jeder einzelne Mensch, vor allem jeder Anthroposoph, auch gefordert, also diesen &#039;&#039;&#039;Michael-Impuls&#039;&#039;&#039; […] Mut und diese Tatkraft in die Welt zu bringen.” [[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026#Die Michael-Schule, eine Schule der geistig Strebenden, hat die Aufgabe, Mut zur eigenen Tatkraft in die Welt zu bringen 00:01:48|| Peter, W. Michael-Prophetie, 2026, 00:01:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Atlantis&amp;diff=32767</id>
		<title>Atlantis</title>
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		<updated>2026-09-23T16:42:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Atlantis}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die &#039;&#039;&#039;atlantische Zeit&#039;&#039;&#039; ist das vierte der sieben Hauptzeitalter, in die sich der gegenwärtige physische Formzustand der Erde gliedert. Nach veralteter theosophischer Tradition wird dieses Hauptzeitalter auch als vierte Wurzelrasse bezeichnet. Damals lebte die Menschheit nach theosophischer Ansicht vorwiegend auf dem atlantischen Festland, der &#039;&#039;&#039;Atlantis&#039;&#039;&#039; („Insel des Atlas“), die nach den Angaben Rudolf Steiners im nördlichen Atlantik zwischen dem heutigen Europa und Amerika lag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
# Geschlechtertrennung bestand physisch schon in der Lemurischen Zeit, ist erst seit Beginn der &#039;&#039;&#039;Atlantischen&#039;&#039;&#039; Zeit im Bewusstsein. [[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#In der Menschheitsentwicklung spielt vieles ineinander, was eigentlich von der Entwicklung zeitlich weit auseinander liegt. So haben wir im Physischen Kräfte, die wir nicht kennen, weil wir sie noch nicht gebrauchen können 01:55:23|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 102. Folge, 2022, 01:55:23]]&lt;br /&gt;
# Gewaltige Naturkräfte wurden in den Dienst des Egoismus von Stammes-Gruppierungen gestellt, was zum Untergang der &#039;&#039;&#039;Atlantis&#039;&#039;&#039; geführt hat. [[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Wir Menschen entwickeln unser freies Ich, indem wir Schuld auf uns laden. In einer Rückschau ohne Reue entwickeln wir die Fähigkeit, aus unseren Fehlern neue geistige Kräfte zu schöpfen 01:36:37|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 151. Folge, 2023, 01:36:37]]&lt;br /&gt;
# Der Missbrauch dieser Wachstumskräfte auf schwarzmagische Weise hat letztlich zum Untergang der &#039;&#039;&#039;Atlantis&#039;&#039;&#039; geführt. [[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir hätten nie bewußte Einzelwesen werden können, ohne Egoismus 00:43:40|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 28. Folge, 2020, 00:43:40]]&lt;br /&gt;
# Der aktuelle wirtschaftliche Aufschwung Chinas als Beispiel für das Zusammenspiel von starkem Materialismus und luziferischem Hellsehen. Es ist dies eine alte Gabe, die noch aus der &#039;&#039;&#039;atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039; nachwirkt. [[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Beispiel China: Das stärkste luziferische Hellsehen findet man heute dort, wo der Materialismus am stärksten ist 00:45:48|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 141. Folge, 2022, 00:45:48]]&lt;br /&gt;
# 2. Christus-Opfer: In der frühen &#039;&#039;&#039;atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039; drohten die Lebenskräfte durch den Einfluss Ahrimans und Luzifers sich abnorm zu entwickeln. Das konnte nur dadurch verhindert werden, dass sich der Christus mit jenem Geistwesen verband, das später als nathanischer Jesusknabe erstmals auf die Erde herabsteigen sollte. [[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Die drei Christus-Opfer - die Geschenke des nathanischen Jesus und des Christus an uns 01:44:36|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 141. Folge, 2022, 01:44:36]]&lt;br /&gt;
# Johannes ([[a:Evangelist Johannes|Evangelist Johannes]]) richtet ganz dezidiert seine Worte an die sieben Gemeinden in Asien: Ephesos, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia, Laodicea ([[a:Sieben Sendschreiben|Sieben Sendschreiben]]). Sie repräsentieren nach Rudolf Steiner die sieben Kulturepochen der nach&#039;&#039;&#039;atlantischen&#039;&#039;&#039; Zeit. [[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die sieben Gemeinden und die Siebenzahl 00:38:54|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 1. Folge, 2020, 00:38:54]]&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Atlantier&#039;&#039;&#039; hatten ein unglaubliches Gedächtnis, das sogar über das eigene Leben zurück reichte, in den eigenen Stamm hinein. Das Stammes-Ich war das Gedächtnis, welches in lebendigen Bildern und mächtigen Imaginationen immer gegenwärtig war, über alle Generationen hinauf bis zum ersten Urahn. [[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Das unglaubliche Gedächtnis der Atlantier - Entstehung des Verstandeswissens 00:40:31|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 4. Folge, 2020, 00:40:31]]&lt;br /&gt;
# Das Ende von &#039;&#039;&#039;Atlantis&#039;&#039;&#039; geschah durch den Missbrauch magischer Kräfte für egoistische Zwecke. [[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Ursprung der Turanier und das Ende von Atlantis durch den Missbrauch magischer Kräfte für egoistische Zwecke 00:37:47|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 4. Folge, 2020, 00:37:47]]&lt;br /&gt;
# Am Übergang von der Zeit der &#039;&#039;&#039;Atlantis&#039;&#039;&#039; hatten die Menschen Großteils noch ein sehr starkes Hellsehen: Das heißt, wo wir heute Gegenstände mit den Sinnen sehen, erlebten sie eine Imagination. [[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wiederholendes zur urindischen Kulturepoche - Epoche der Einheit 00:01:14|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 4. Folge, 2020, 00:01:14]]&lt;br /&gt;
# Seit der &#039;&#039;&#039;atlantischen&#039;&#039;&#039; Zeit kommen immer häufiger Klimaschwankungen auf. Klimatische Rhythmen sind für den Menschen sehr wichtig. In diesem Pendelschlag lebt auch das Ich. [[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Zersplitterung in Denken, Fühlen und Wollen in der spätatlantischen Zeit (Steinzeit) 01:07:58|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 7. Folge, 2020, 01:07:58]]&lt;br /&gt;
# „[…] wir gehen ins &#039;&#039;&#039;atlantische&#039;&#039;&#039; Zeitalter zurück […] wo die Menschen ja auch noch nicht so ein Bewusstsein für die sinnliche Außenwelt hatten […] haben die Welt in Imaginationen erlebt.” [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Das Bewusstsein der Steinzeitmenschen - Atlantis 01:41:48|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 10. Folge, 2020, 01:41:48]]&lt;br /&gt;
# „[…] der physische Leib hat seine Entwicklung vor den Kulturepochen bereits, also während der atlantischen Zeit. Nicht wahr, die atlantische Zeit ist die, wo der physische Leib einmal zubereitet wird.” [[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Der physische Körper des Menschen (Gehirn, Aufrichtung) entwickelt sich vor den Kulturepochen bereits während des 4. Hauptzeitalters, dem atlantischen Hauptzeitalter 00:47:25|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 21. Folge, 2020, 00:47:25]]&lt;br /&gt;
# „[…] in der nächsten Kulturepoche […] dass wir heilende Kräfte entwickeln durch unsere geistige Tätigkeit Das gab es einmal in der Vergangenheit […] in die &#039;&#039;&#039;atlantische&#039;&#039;&#039; Zeit zurück, da konnten die Menschen das noch.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Übergang lemurisches zu atlantischem Hauptzeitalter - die Sphinx, das sogenannte Viergetier (Kuh, Löwe, Adler, Menschenantlitz) 00:37:21|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 30. Folge, 2020, 00:37:21]]&lt;br /&gt;
# In der &#039;&#039;&#039;atlantischen&#039;&#039;&#039; Zeit richtet sich der Körper auf durch die Wirkung der Christuskraft. Das macht jedes Kind durch, wenn es den Kopf hebt und sich durch die Ich-Kraft aufrichtet. [[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Den Kopf frei zu heben, ist ein wichtiges Ereignis in der Menschheitsentwicklung. In der atlantischen Zeit richtet sich der Körper auf durch die Wirkung der Christuskraft. Das macht jedes Kind durch, wenn es den Kopf hebt und sich durch die Ich-Kraft aufrichtet 02:04:06|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 19. Folge, 2020, 02:04:06]]&lt;br /&gt;
# „Mitte der &#039;&#039;&#039;atlantischen&#039;&#039;&#039; Zeit, das ist die Zeit, wo die ersten Hominiden auftreten, also das heißt, die Wesen, die […] menschenartige Gestalt haben. Und als erstes […] die Aufrichtekraft zeigen, nämlich […] dass ihre Grundfortbewegungsart zweibeinig ist.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#In der atlantischen Zeit: Erste Hominiden treten auf mit menschen%C3%A4hnlicher Gestalt, wo sich deutlich die Aufrichtekraft zeigt 01:02:45|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 36. Folge, 2020, 01:02:45]]&lt;br /&gt;
# „[…] in der &#039;&#039;&#039;atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039; wurde nämlich der physische Leib des Menschen so weit ausgebildet, dass er mehr oder weniger die heutige Form bekommen hat.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Im dreizehnten Kapitel der Apokalypse steigt das Tier aus dem Meer auf, das Tier mit den sieben H%C3%A4uptern und den zehn H%C3%B6rnern - die sieben H%C3%A4upter repr%C3%A4sentieren %C3%A4therische Kr%C3%A4fte (Formbildekr%C3%A4fte) 00:18:19|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 38. Folge, 2021, 00:18:19]]&lt;br /&gt;
# „[…] so haben eben auch die &#039;&#039;&#039;atlantischen&#039;&#039;&#039; Menschen den anderen […] Menschen, aber auch die Natur nicht so gegenständlich wahrgenommen wie wir […] das Gesicht des anderen, der Kopf […] dann nimmt man mit der Zeit erst wahr den Rest des Körpers […] obwohl die Fortpflanzung funktioniert hat in der Nacht, im Schlaf.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Bis zur Mitte der atlantischen Zeit etwa war den Menschen ihre Geschlechtlichkeit nicht bewusst 01:30:54|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 38. Folge, 2021, 01:30:54]]&lt;br /&gt;
# „[…] und erst mit der fünften &#039;&#039;&#039;atlantischen&#039;&#039;&#039; Periode […] fängt man an […] es gibt einen männlichen Körper, der als solcher wahrgenommen wird, und es gibt einen weiblichen Körper, der als solche wahrgenommen wird […]“ [[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Ab der f%C3%BCnften atlantischen Epoche beginnt die Wahrnehmung daf%C3%BCr, dass es einen m%C3%A4nnlichen und einen weiblichen K%C3%B6rper gibt 01:39:24|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 38. Folge, 2021, 01:39:24]]&lt;br /&gt;
# „[…] dieser Untergang der &#039;&#039;&#039;Atlantis&#039;&#039;&#039; […] in diesen großen Überschwemmungen als die Eiszeit zu Ende gegangen ist […] durch ihre missbrauchten geistigen Kräfte mit Schuld daran waren, dass solche Naturkatastrophen passiert sind […]“ [[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Bei der Entwicklung des modernen Menschen haben zuerst Tiergruppenseelen eine gro%C3%9Fe Rolle gespielt, der L%C3%B6we, der Adler, der Stier, bis dann endlich gegen Ende der Atlantis der moderne Mensch dasteht 00:18:38|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 39. Folge, 2021, 00:18:38]]&lt;br /&gt;
# Der Missbrauch dieser Wachstumskräfte auf schwarzmagische Weise hat letztlich zum Untergang der &#039;&#039;&#039;Atlantis&#039;&#039;&#039; geführt. [[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir hätten nie bewußte Einzelwesen werden können, ohne Egoismus 00:43:40|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 28. Folge, 2020, 00:43:40]]&lt;br /&gt;
# Wäre die &#039;&#039;&#039;Atlantis&#039;&#039;&#039; nicht untergegangen, gäbe es unsere Kulturepochen nicht. Gewisse Untergangsprozesse gehören zur Entwicklung dazu und sind unvermeidbar. [[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir hätten nie bewußte Einzelwesen werden können, ohne Egoismus 00:43:40|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 28. Folge, 2020, 00:43:40]]&lt;br /&gt;
# „[…] im Grunde ist es etwas, was im Chinesischen tief drinnen lebt bis heute, ein altes &#039;&#039;&#039;atlantisches&#039;&#039;&#039; Element.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Europa befindet sich derzeit in einer Zerreißprobe zwischen West und Ost. Sein Selbstbewusstsein hat stark gelitten. Nach der Blüte lebendiger Geistigkeit (u.a. Goethe) dominiert immer mehr der materialistische Impuls 01:26:30|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:26:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* [[Pädagogik]]&lt;br /&gt;
* [[Paradies]]&lt;br /&gt;
* [[Parzival]]&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Pauli|Pauli, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
* [[Paulus]]&lt;br /&gt;
* [[Pergamon]]&lt;br /&gt;
* [[Perseiden]]&lt;br /&gt;
* [[Persephone]]&lt;br /&gt;
* [[Perser]]&lt;br /&gt;
* [[Pferd]]&lt;br /&gt;
* [[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
* [[Pfirsichblüt]]&lt;br /&gt;
* [[Pflanzen]]&lt;br /&gt;
* [[Phaidon]]&lt;br /&gt;
* [[Phantasie]]&lt;br /&gt;
* [[Phantasterei]]&lt;br /&gt;
* [[Phantom]]&lt;br /&gt;
* [[Pharao]]&lt;br /&gt;
* [[Pharmazie]]&lt;br /&gt;
* [[Philia, Astrid und Luna]]&lt;br /&gt;
* [[Philosophie]]&lt;br /&gt;
* [[Philosophie der Freiheit]]&lt;br /&gt;
* [[Phönix]]&lt;br /&gt;
* [[Physik]]&lt;br /&gt;
* [[Physischer Körper]]&lt;br /&gt;
* [[Physischer Leib]]&lt;br /&gt;
* [[Pinehas]]&lt;br /&gt;
* [[Planeten]]&lt;br /&gt;
* [[Planetensystem]]&lt;br /&gt;
* [[Platon]]&lt;br /&gt;
* [[Polarische Zeit]]&lt;br /&gt;
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* [[Predigt]]&lt;br /&gt;
* [[Priester]]&lt;br /&gt;
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** Der Opferweise&lt;br /&gt;
* [[Prometheus]]&lt;br /&gt;
* [[Propheten]]&lt;br /&gt;
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* [[Proteus (Mythologie)]]&lt;br /&gt;
* [[Psychologie]]&lt;br /&gt;
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		<title>Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe</title>
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Aristoteles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arithmetik]]&lt;br /&gt;
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[[Artemis Tempel]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Astralkörper]]&lt;br /&gt;
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[[Astralleib]]&lt;br /&gt;
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{{BS|D}}Daimon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Damaskuserlebnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dämonen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dante Alighieri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Darwin|Darwin, Charles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Märchen vom Quellwunder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[David]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Delphine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Denken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Depression]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der dritte Teil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dualismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der erste Tod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Descartes]]&lt;br /&gt;
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[[Devachan]]&lt;br /&gt;
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[[Diamant]]&lt;br /&gt;
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[[Digitaltechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Dreigliederung des sozialen Organismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dualismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dunkles Reich]]&lt;br /&gt;
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[[Elementarteilchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elementarwesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elohim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Emotionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Emotionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Empfindungsleib]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Empfindungsseele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Energie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Engel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Engelchöre/neun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ephesus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epiphanias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erden-Mondensphäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnyen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlösung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Tod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwachen um Mitternacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzengel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Esoterisches Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Essener]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ethik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eugen Kolisko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euripides&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Europa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europaflagge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eurythmie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evolution&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ewiges Evangelium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ezechiel&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|F}}Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fama Fraternitatis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanatismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Farben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Farbenlehre (Steiner)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faust&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerfüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fieber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finanzsystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flegetanis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortpflanzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Frederik Willem Zeylmans van Emmichoven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freies Geistesleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sigmund Freud|Freud, Sigmund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Frieden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühchristentum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünftes Evangelium&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;G&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#G| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Garten Eden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedächtnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenkontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Bewegung/Dynamis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Dunkelheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Form/Exusiai&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Persönlichkeit/Archai&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Weisheit/Kyriotetes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister des Willens/Throne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistesforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistesmensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteswissenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistige Außenwelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistige Beschäftigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistige Hierarchien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistige Schau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geistige Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geistige Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistiger Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistiges Hören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geistige Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistselbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gelassenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde von Ephesos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde von Laodicea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde von Pergamon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde von Philadelphia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde von Sardes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geminiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genesis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geometrie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschlecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschwisterehe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespenster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewässer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gichtel, Johann Georg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glanzfarben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gläsernes Meer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnosis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnostiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goetheanum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gold, Weihrauch, Myrrhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goetheanum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Golgatha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottessohn&lt;br /&gt;
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Griechen&lt;br /&gt;
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Griechisch-Lateinische Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Konjunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Hüter der Schwelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruppenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut&lt;br /&gt;
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&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;H&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#H| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|H}}Hades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst Haeckel|Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halluzination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harappa-Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauser, Kaspar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Haushofer, Albrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hebb Donald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hebräer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heiland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Drei Könige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heilige Elisabeth von Thüringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Schriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliger Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heiliger Gral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliges Land&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heliosphäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hellenismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hellsehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraklit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermes Trismegistos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herz-Chakra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herzeloyde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierarchien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Himmelreich&lt;br /&gt;
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Hiob&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiram&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirtenstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thomas Hobbes|Hobbes, Thomas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochpotenzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hölle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hominiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homöopathie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hure Babylon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter der Schwelle &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hygienischer Okkultismus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperboräische Zeit &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Imagination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Inkarnation des Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inkorporation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intellekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Johannes der Täufer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johannes Scotus Eriugena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johannes Thomasius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johannes, Evangelist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johannes-Evangelium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johanni]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jordan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jordan-Taufe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Judith von Halle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungfrau&lt;br /&gt;
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[[Jüngling zu Nain]]&lt;br /&gt;
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Kali Yuga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamaloka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanope&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapital&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmapäckchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Katharer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keely-Motor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kehlkopf-Chakra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kepler, Johannes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernfusion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernpunkte der sozialen Frage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klageweiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klangäther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleiner Hüter der Schwelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klingsor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosmos&lt;br /&gt;
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Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftquelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krankheit&lt;br /&gt;
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Kreativität&lt;br /&gt;
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Kreuzestod&lt;br /&gt;
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[[Kreuzzüge]]&lt;br /&gt;
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Krieg aller gegen alle&lt;br /&gt;
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Krishna&lt;br /&gt;
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Kristall&lt;br /&gt;
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Kristallkraft&lt;br /&gt;
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Kultur&lt;br /&gt;
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Kulturepochen&lt;br /&gt;
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Kultus&lt;br /&gt;
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Kundalini&lt;br /&gt;
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Kunst&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Lamm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laokoon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Latein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Läuterung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Läuterungsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lawrence von Arabien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lazarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben nach dem Tod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lebensäther]], Lebenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebendiges Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensäther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenspanorama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichnam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lemuria&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leoniden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gotthold Ephraim Lessing|Lessing, Gotthold Ephraim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leviathan/Hobbes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtäther&lt;br /&gt;
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Licht-Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe&lt;br /&gt;
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[[Liturgie]]&lt;br /&gt;
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Logik&lt;br /&gt;
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[[Lohengrin]]&lt;br /&gt;
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[[Lotosblumen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luft&lt;br /&gt;
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Lukas-Evangelium&lt;br /&gt;
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Luzifer&lt;br /&gt;
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Mani&lt;br /&gt;
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[[Manto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Märchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Steiner/von Sievers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialismus/Materie/Materiell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthäus-Evangelium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maya(Religion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mechanischer Okkultismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medizin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Eckhart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Jesus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschensohn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Menschenweihehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mensch/-heit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschheitsentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschheitsrepräsentant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschwerdung des Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkaba&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkurstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metamorphose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meteoriten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael-Schule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michelangelo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Midianiter&lt;br /&gt;
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[[Milz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mineralien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitgefühl&lt;br /&gt;
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Mitleid&lt;br /&gt;
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Mittelalter&lt;br /&gt;
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Mond&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monotheismus&lt;br /&gt;
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Moral&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Moralische Intuition, Phantasie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mysterien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mysteriendramen von Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mysterium von Golgatha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mystik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mythologie&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Natur-Elementarwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturgesetze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturvölker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturwissenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neandertaler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nephtys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neues Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neues Hellsehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neues Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neues Testament&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nietzsche, Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikolaiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nirwana, Nirvana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Novalis&lt;br /&gt;
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Null&lt;br /&gt;
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[[Wolfgang Pauli|Pauli, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
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[[Pfirsichblüt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzen&lt;br /&gt;
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Phaidon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantasie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantasterei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pharao]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pharmazie&lt;br /&gt;
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[[Philia, Astrid und Luna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Philosophie der Freiheit&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Physik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Physischer Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pinehas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;]] [[#S|S]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#R| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Rache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raffael&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raphael (Erzengel)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtsleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenbogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich der Schatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinkarnation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativitätstheorie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Religion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rhythmus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Löwenherz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rigveda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rishi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rittelmeyer, Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christian Rosenkreutz|Rosenkreutz, Christian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rosenkreuz-Meditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rössel-Majdan, Karl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roter Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;]] [[#T|T]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#S| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Sakramente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomonischer Jesus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomonischer Tempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Samariterkurs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satanische Kräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Saturn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schamanismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheidung der Geister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph Ritter von]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schicksal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiller, Friedrich von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schizophrenie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlaf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlafwandeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlüssel Davids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmerz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scholastiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schönheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöpfergeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöpfergötter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöpfung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöpfungsgeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schöpfungsplan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schröer, Karl Julius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Édouard Schuré|Schuré, Édouard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schutzengel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarze Magie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schwerkraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechstes Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenwanderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenkalender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenprüfung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenübungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenwelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Selbstlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Selbstmord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seraphim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sexualität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Häupter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sieben Sendschreiben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Siebenzahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Silberschnur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnesorgane&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slawische Kulturepoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnendämon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnensystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenwende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sophia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sophokles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soratische Wesenheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Dreigliederung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spektralanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sphärenharmonie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sphinx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Geburtenkontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachgestaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammes-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Steigbildmethode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner|Steiner, Rudolf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stern des Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stern von Bethlehem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stierkult&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimme des Gewissens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirn-Chakra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stofflicher Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Strader-Apparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sündenfall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swastika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sympathie und Antipathie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[#A|A]] [[#B|B]] [[#C|C]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#L|L]] [[#M|M]] [[#N|N]] [[#O|O]] [[#P|P]] [[#Q|Q]] [[#R|R]] [[#S|S]] [[#T|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;T&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] [[#U|U]] [[#V|V]] [[#W|W]] [[#X|X]] [[#Y|Y]] [[#Z|Z]] | [[#0-9|0-9]] |[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#T| Gesamtglossar]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Tabula Smaragdina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagesrückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tantalidenfluch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tempellegende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Templerorden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Terz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Theosophie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theosophische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thron Gottes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thron im Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Throne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thronwagenimagination/-Mystik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thyatira&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefschlaf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tier/Apokalypse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tierkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tod, Erster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tod, Zweiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tohuwabohu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totenerweckung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transhumanismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trinität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turanier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typhon&lt;br /&gt;
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Unsterblichkeit&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Urpflanze&lt;br /&gt;
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Vaterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaterunser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Venus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verstandes- oder Gemütsseele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Virus/Viren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vishva Karman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vollkommenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollmacht des Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thomas von Aquin|Von Aquin, Thomas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vorurteile]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Wagner, Richard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrnehmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Waldorfschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme-Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wehe-Ruf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachtsspiele, Oberuferer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Weihrauch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weise aus dem Morgenland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenkarma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenmitternachtsstunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Weltentwicklungsstufen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenwort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Weltgedanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltkrieg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesensglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Widersacher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedergeburt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wintersonnenwende&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Wirkung&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[5. Posaune]]&lt;br /&gt;
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[[5 / Fünfte Kulturepoche]]&lt;br /&gt;
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[[7 Sieben Kulturepochen]]&lt;br /&gt;
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[[7 Rishis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[7 Schöpfergötter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[7 Siegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[7 / Sieben Sendschreiben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[8 Achte Sphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[10 / Zehn Hörner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[13]]&lt;br /&gt;
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[[21. Dezember]]&lt;br /&gt;
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[[24]]&lt;br /&gt;
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[[42]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32760</id>
		<title>Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Michael_Birnthaler_-_mein_Weg_zur_Anthroposophie,_2026&amp;diff=32760"/>
		<updated>2026-09-22T17:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_Bild2_2026-2-3.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ|thumb|Michael Birnthaler in &amp;quot;mein Weg zur Anthroposophie&amp;quot; vom 3. Februar 2026 von [[Michael Birnthaler|Dr. Michael Birnthaler]]. ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 3. Februar 2026 ==&lt;br /&gt;
und Glossar von Elke J., September 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:00:00 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:00:00 […]   …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=6s Die drei Möglichkeiten, zur Anthroposophie zu gelangen 00:00:06] ===&lt;br /&gt;
Ja, hallo! Mein Name ist Michael - und die Frage, wie ich zur Anthroposophie gekommen bin, ist für mich relativ einfach zu beantworten. Aber das Interessante dabei finde ich eher - Rudolf Steiner hat ja mal gesagt, es gibt drei Möglichkeiten, drei Wege zur Anthroposophie zu kommen: Man ist entweder auf dem Adlerweg dahingekommen oder auf dem Weg des Löwen oder auf dem Weg des Drachen. Und bei mir ist es ganz klar der Adlerweg. Das heißt, man kommt über die Erkenntnisse, übers Lesen, über Bücher zur Anthroposophie. Das war bei mir so. Oder der Löwenweg, das ist über Begegnungen, das heißt, dass man mit Menschen zusammenkommt, die Anthroposophen sind, die einen dann auch zur Anthroposophie gebracht haben. Das war bei mir nicht so. Auch der dritte Weg mit dem Drachen, also das sind Schicksalsschläge, das war bei mir auch nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=72s Mein Zugang über den Weg des Adlers - mit Bücherstudium 00:01:12] ===&lt;br /&gt;
Ich war damals ein Bücherwurm, 12, 13, 14, 15 Jahre alt, habe eine Angewohnheit, also eine Untugend gehabt, mir die Rucksäcke voll zu stopfen mit Büchern aus Antiquariaten und da war ich mal wieder auf meiner Sammeltour und dann hatte ich eben diese Begegnung mit der Anthroposophie, über das Lesen war das dann. Also bei mir ganz klar der Adlerweg gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bei mir war es dann so, es ging dann relativ schnell, weil dieser eine Beutezug von Büchern, ich habe immer vorgenommen, ich darf so viele Bücher kaufen auf Flohmärkten wie eben. Ich hatte immer so einen 60-Liter-Rucksack dabei und dann habe ich voll gemacht. Und dann weiß ich noch, ich kam nach Hause und habe dann alle Bücher erstmal aufs Sofa geschmissen und habe eine Zeitschrift rausgezogen, die hatte ich dann auf meinen Schreibtisch gelegt und hat dann einfach, wie intuitiv, hatte ich die Zeitschrift dann aufgeschlagen - ich weiß es bis heute noch, das ist ja schon sehr, sehr lange her - hatte ich die Zeitschrift irgendwo aufgeschlagen, eine Doppelseite und das war eine Doppelseite über - Anthroposophie. Aber ich habe die ja noch gar nicht gelesen gehabt. Aber es waren zwei Bilder … waren zu sehen auf dieser Doppelseite: Ein Bild vom ersten Goetheanum und ein zweites Bild von Rudolf Steiner. Und allein diese Bilder haben bei mir so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis ausgelöst und ich hatte ganz klar so ein Evidenzgefühl - ah, okay, Michael, jetzt bist du wieder in deiner geistigen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=174s Rudolf Steiners Bücher sind für mich wie ein Elixier für meine Seele 00:02:54] ===&lt;br /&gt;
Ich hatte davor schon sehr viele Suchbewegungen gehabt, also mich hat sehr stark interessiert das Östliche zum Beispiel, tibetischer Buddhismus, auch Bhagwan, Osho, das hat mich auch alles sehr fasziniert. Uund ich wäre fast schon sehr stark in diese Richtung gegangen, aber eben als ich diese Zeitschrift aufschlug und diese zwei Bilder entdeckt hatte, wusste ich, diese Suche hat jetzt quasi ihren Hafen gefunden. Ja, ich war damals 16 Jahre alt, in der zehnten Klasse am Gymnasium in Kehlheim, also bayerisch-Kongo eigentlich. Und als ich da dieses Bild gesehen hatte, ist das mir so in Fleisch und Blut reingegangen, es ging mir unter die Haut, also war wirklich wie so ein plötzliches Rückerinnerungserlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe mich dann Hals über Kopf reingestürzt in die Anthroposophie und vor allem eben über diesen Adlerweg, das heißt ich habe sehr viel dann gelesen. Ich habe dann Sekundärliteratur gelesen, ich habe aber auch Original gelesen, Rudolf Steiner gelesen. Und obwohl ich alle verstehen kann, die sagen Rudolf Steiner ist heute schwer zu lesen und die Sätze sind viel zu lang und die Sprache viel zu staubig und geschraubt, kann ich alles verstehen, habe ich absolut Verständnis dafür. Mir ging es, ich muss das ehrlich sagen zu dürfen, mir ging es gar nicht so. Also im Gegenteil, für mich war es eher so wie, ich habe das aufgesogen wie ein trockener Schwamm, jeden Satz von Rudolf Steiner habe ich immer, also war so ein Elixier für meine Seele und ich habe ein Buch nach dem anderen … habe ich verschlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=288s Sektenvorwurf im Gymnasium und heimliche Lesekreise 00:04:48] ===&lt;br /&gt;
Und irgendwann habe ich dann begonnen auch zu sprechen mit den Freunden, natürlich auch mit meinen Geschwistern, fünf Geschwistern, mit Vater und mit Mutter zu sprechen. Und ich glaube ich war sehr sehr nervig für meine Geschwister oder das Umfeld, aber am Ende war es dann doch auch so, dass die Hälfte meiner Geschwister und mein Vater dann auch in die Anthroposophie gekommen ist. Also irgendwie hat es dann doch auch eine Wirkung gezeigt. Aber ich war dann auch an der Schule, ich war Schulsprecher und hatte dann auch mich politisch engagiert - und irgendwann kam dann in den Pausen am Gymnasium, kam dann der Rektor: Herr Birnthaler, kommen Sie bitte ins Rektorat in der Pause! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurden mir die Leviten gelesen, warum ich - mein Vater ist da bekannt in der Öffentlichkeit, dort in der Stadt, in der ich war - warum ich jetzt der Schule so eine Bürde aufbinde und den Ruf einer Sekte - ich bin ja in die Anthroposophie gekommen, habe viele quasi wie missioniert an der Schule. Und wie kann ich es wagen, diese Sekte der Anthroposophie - das ist in Bayern, tiefstes Bayern ist das ja und da galt die Anthroposophie … und da war das noch Franz Josef Strauß, die galt damals einfach wirklich als Sekte - und so bin ich immer wieder zitiert worden, so in dieser Zeit. Aber für mich waren das auch alles Erlebnisse, da hatte ich das Gefühl, kenne ich irgendwo, dieses im Untergrund zu sein, so ein Stück weit, wie man sich es vielleicht vorstellt mit den Katakomben: Das Urchristentum ist noch nicht ausgebreitet, noch nicht anerkannt und man muss dann im Untergrund, muss man da arbeiten und wir hatten dann auch Lesekreise, die hatten wir heimlich dann auch gemacht. Und ich glaube, dieses heimliche Lesen von Rudolf Steiner, das hat dann uns alle irgendwie so eine, es war gar nicht notwendig so unbedingt, aber trotzdem, es war dieses heimlich Lesen war etwas, was auch gut zu dieser Stimmung gepasst hatte. Und so bin ich dann immer tiefer und tiefer da reingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=434s Michael-Prophetie: Erneut inkarnierte Menschen verspüren mehr und mehr den Auftrag, Brücken zu bauen und die Anthroposophie zur Blüte zu bringen 00:07:14] ===&lt;br /&gt;
Ja, also diese Art mit der Anthroposophie umzugehen, das ist etwas, was sich dann wie so eine Spur durch mein Leben durchgezogen hat. Weil mir dann schnell klar geworden ist, eigentlich dieses Vertrautheitsgefühl mit der Anthroposophie, dieses Gefühl, das Bild von Rudolf Steiner schon zu kennen, Rudolf Steiner als Persönlichkeit auch, das war mir so vertraut, schon vom ersten Mal Sehen von dem Bild. Das erste Goetheanum, das ging mir so unter die Haut, dieses erste Bild vom Goetheanum, ohne dass ich wusste, was das Schicksal war vom ersten Goetheanum. Aber dieses Gebäude war mir so vertraut, dass ich dann relativ schnell für mich die Ahnung hatte, das kann doch kein Zufall sein. Und im Sinne dessen, was dann Rudolf Steiner auch beschrieben hatte, dass es Menschen gibt, die die Anthroposophie nicht zum ersten Mal in dieser Zeit kennenlernen, sondern eben auch schon zum zweiten Mal kennenlernen, so ging es mir auch. Mir war die Anthroposophie vertraut, ich musste das Buch nur querlesen und habe es irgendwie, denke ich, einigermaßen verstanden oder auch Stellen tief verstanden, weil es mir einfach so vertraut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Gefühl, was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen, um die Anthroposophie zur Kulmination zu bringen, also zu einer Blüte zu bringen - und die haben einen Auftrag, dass sie heute kommen, um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen und die Anthroposophie auch in die Welt zu bringen, sodass sie andere Menschen auch gut verstehen. Natürlich, die meisten Menschen lernen die Anthroposophie zum ersten Mal kennen. Die haben viel zu tun, sagt Rudolf Steiner, überhaupt die Anthroposophie zu verstehen. Aber diejenigen, die die Anthroposophie schon kennen oder auch mitbringen, die haben nochmal eine andere Aufgabe, Menschen, die sie noch nicht so gut kennen, Brücken zu bauen. Brücken zu bauen, dass Menschen aus anderen Gebieten, auch aus Gebieten, die der Anthroposophie vielleicht auch feindlich gegenüberstehen, die Wissenschaft, die Öffentlichkeit, die Politik, dass man auch Brücken schafft in diese Richtung. Das ist ein Stück weit auch das Gefühl, sich eben souverän beheimatet zu wissen in der Anthroposophie und keine Ängste zu haben, man wird abgelehnt, wenn man sich zur Anthroposophie bekennt. Dann bekommt man die Cancel Culture zu spüren, die Knute zu spüren von der Öffentlichkeit oder aus leider auch eigenen anthroposophischen Kreisen. Dieses Gefühl ist dann, glaube ich, bei den Menschen, also bei mir zumindest, weniger, weil ich weiß, sie ist so tief in mir drin, die Anthroposophie, und ich kann auch … ich bin dann wissenschaftlich, ich habe eine wissenschaftliche Laufbahn gemacht oder einen Weg eingeschlagen, bin auch in der Wissenschaft und kann dann auch in die verschiedenen Richtungen, kann ich oder versuche es, da auch Brücken zu bauen. Und das ist etwas, was sich bei mir wie eine Spur durchs Leben gezogen hat, dieses Gefühl, einfach wie sattelfest zu sein in der Anthroposophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was Rudolf Steiner beschreibt, von der Michael-Prophetie, dass Menschen aus der damaligen Zeit wiederkommen, um die Anthroposophie zur Kulmination zu bringen, also zu einer Blüte zu bringen - und die haben einen Auftrag, dass sie heute kommen, um auch in der Gegenwart die Anthroposophie aufblühen zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=656s Meine Aufgabe: Mit michaelischem Mut und Selbstbewusstsein zur Anthroposophie stehen 00:10:56] ===&lt;br /&gt;
Und ja, das ist vielleicht das, was ich sagen kann, auch anderen Mut zu machen, sich nicht kleinkriegen zu lassen von den anderen Strömungen von außen oder aus eigenen Reihen. Ruhig trauen, wir sind die Michaeliten und wir haben wirklich etwas zu sagen in der Welt. Meine Erfahrung ist, dass es heute wichtig ist, auch selbstbewusst aufzutreten als Anthroposoph. Ich erlebe so oft, dass Anthroposophen einknicken in großen Einrichtungen, in Verbänden, die sich anpassen, an den Mainstream auch anpassen, die Positionen übernehmen, sei es jetzt in der Corona-Zeit, sei es jetzt in der Zeit mit dem Ukraine-Krieg oder was auch immer. Die einknicken, die anthroposophische Position, von der ich sagen würde, sie ist nicht gedeckt durch das, was Rudolf Steiner sagt und durch eine ganz normale Kombinatorik oder durch ein Erfassen von Wahrheit gehalten, kann man ganz anderer Auffassung sein. Aber ich erlebe dann sehr viele Freunde, die Angst haben, sich zur Anthroposophie zu bekennen. Und das ist, glaube ich, etwas, was heute nicht mehr sein darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=746s Rudolf Steiner: Wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand fallen 00:12:26] ===&lt;br /&gt;
Bei der Weihnachtstagung hat Rudolf Steiner gesagt, wenn ihr opportunistisch die Anthroposophie nach außen tragt, wird sie nicht halten. Sie wird wie Tünche von der Wand herunterfallen. Nur wenn ihr in euch selbst ein souveränes Gefühl entwickelt habt, sodass ihr auch den michaelischen Mut habt, hinter der Anthroposophie zu stehen und nicht nur zu stehen hinter der Landwirtschaft oder der Waldorfpädagogik als Methoden, sondern hinter der Substanz der Anthroposophie, nur dann wird die Anthroposophie in Zukunft auch die Chance haben, dass sie sich wieder ausbreitet und dass sie wieder aufblühen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das habe ich mir, glaube ich, schon sehr zu Herzen genommen, diese Aussage Rudolf Steiners bei der Weihnachtstagung. Und ich würde alle meine Freunde und Bekannte aufrufen wollen, auch so selbstbewusst zur Anthroposophie zu stehen, was gar nicht heißt, dass man nicht Toleranz haben sollte gegenüber Andersdenkenden. Im Gegenteil, das ist auch wieder ein eigenes Thema. Die Toleranz gehört sehr stark auch mit dazu, dass man weiß, meine Meinung ist in dem Punkt wirklich sicher. Aber wenn man sich nicht sicher ist an Punkten, dann ist es, glaube ich, auch fair zu sagen, ich weiß, an dem Punkt habe ich mich nicht so belesen, da bin ich nicht kompetent. Und da würde ich mich freuen, wenn andere die mehr sehen oder auch mehr wahrnehmen können, dass die damit in die Urteilsbildung mit reingehen. Also beides. Also ich erlebe immer wieder auch mal, dass einige sich nicht wirklich trauen, sich zur Anthroposophie zu bekennen und dann die Anthroposophie auch nach außen zu tragen. Und das finde ich sehr, sehr schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=861s Begeistert euch! Nicht vom Verstand, sondern vom Herzen springt der Funke über auf die Zuhörer 00:14:21] ===&lt;br /&gt;
Es gab mal eine Situation zu Zeiten von Rudolf Steiner, da war es ähnlich. Da sind viele junge Menschen zu ihm gekommen und hatten gesagt, wir trauen uns nicht, die Jugendanthroposophie nach außen zu bringen, obwohl du immer sagst, es gäbe eine anthroposophische Jugendbewegung, weil es so viele Menschen gibt. Millionen Menschen gibt es, die im Vorgeburtlichen den anthroposophischen Impuls mitgebracht haben. Acht Millionen Menschen. Wo sind die? Und dann hat der Rudolf Steiner gesagt, ja, traut euch, nach außen zu gehen. Und dann kam sofort, aber wir haben noch nicht so viel gelesen, als dass wir authentisch die Anthroposophie nach außen vertreten können. Und dann kam die interessante Antwort von Rudolf Steiner, der dann sagte, es kommt überhaupt nicht auf den Verstand an. Vom Verstand springt der Funke nicht auf die Zuhörer. Der Funke springt vom Herzen auf die Zuhörer. Und das ist Begeisterung. Ihr braucht Menschen, junge Menschen, die begeistert sind von der Anthroposophie. Und die Begeisterung ist dann der Funke, der überspringt. Begeistert euch an der Anthroposophie. Und ihr seid doch so viele da, die schon begeistert sind von der Anthroposophie. Lest nicht zu viel. Wenn ihr lest, dann lest wenig. Aber das Wenige solltet ihr einverleiben können, wirklich ätherisch in euch rein, ins Verständnis einverleiben können. Und daraus kommt dann die Begeisterung. Nicht durch viel Wissen. Das macht eher müde. Sondern schaut, dass ihr euren Zipfel an der Anthroposophie findet. Zieht an dem Zipfel und dann habt ihr das ganze Tischtuch der Anthroposophie in der Hand. Und dann habt ihr die Begeisterung. Und mit dieser Begeisterung geht raus. Und dann springt auch der Funke über. Und das würde ich gerne auch noch mal so loswerden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=983s Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23] ===&lt;br /&gt;
Ich habe bislang gedacht, bis vor fünf Jahren etwa, hatte ich gedacht, so wird es immer weitergehen. Die Anthroposophie wird so weiter, wie der Nil auch dahin fließt. Und mein Leben wird genauso auch weiter dahin fließen. Ich habe eine Organisation aufgebaut. Und das wird dann einfach so sein, dass ich diese Organisation weiter betreiben werde. Und dann kam eben die Corona-Zeit. Das Jahr 2020. Und es hat sich für mich und für viele andere auch sehr vieles radikal verändert. Und ich habe zum ersten Mal etwas, was Rudolf Steiner vorhergesagt hatte, überhaupt gehört. Weil ich wusste es schon, Rudolf Steiner hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit. Und er sagte, ihr lebt in Zeiten, in denen ihr damit rechnen müsst, dass sich die bösen Mächte verfleischlichen. Das heißt, die ahrimanischen Kräfte werden sich manifestieren. Und Ahriman selbst wird auch, wie es damals eben auch Luzifer getan hatte, wird selbst auch einen Körper suchen und wird dann als Mensch unter Menschen, aber als Ahriman, als böse Macht auf der Welt sein und wirken. Das habe ich zum ersten Mal dann verstanden. Und ich habe zum ersten Mal auch verstanden, dass es unsere Zeit ist, von der er gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann begonnen, Forschungen zu machen, habe alle Stellen von Rudolf Steiner darüber zusammengetragen, eine Art Synopse gemacht. Es sind elf Vorträge, die dezidiert darüber gehalten worden sind. Und ich hatte dann plötzlich in dieser Zusammenschau wie so eine Art imaginatives Erlebnis, dass unsere Zeit gemeint ist. Und mit dieser Aussage, bevor ein Teil des dritten Jahrtausends vergangen sein wird, wird Ahriman im Fleische da sein, dass das unsere Zeit ist, nach Christi. Und mit nach Christi hatte er gemeint, nicht das Jahr Null, sondern das dritte Jahrtausend nach Christi ist nach Christi das Jahr 30, beziehungsweise 33. Und wenn man sagt, das dritte Jahrtausend danach, kommen wir eben natürlich auf das Jahr 2030 und 2033. Das fiel mir quasi wie Schuppen vor den Augen. Und ich wusste, das ist jetzt der große Auftrag. Aber nicht für mich, sondern für die Anthroposophenschaft der große Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe dann gewartet, ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre gewartet. Ich habe dann in Dornach angeklopft, ich habe bei anderen Freunden angeklopft: „Habt ihr quasi auch den Schuss gehört?“ Und ich war sehr verdattert und verdutzt, dass dieser Schuss nicht gehört worden ist. Und dann - ich habe mir das zur Lebensregel gemacht, ich mache nichts, ohne dass ich dreimal geklopft habe, auf anderen Türen. Ob die das eben machen sollen, wo vielleicht mehr Karma dahinter ist, dass es deren Auftrag ist, das zu tun, weil es ja nichts Kleines ist. Aber ich habe umsonst geklopft an drei Türen. Da war mir klar, Michael, irgendwie soll es so sein, dass du es selber machen sollst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1208s Aufbau der Agenda 2033: Ein stetig wachsendes Projekt   00:20:08] ===&lt;br /&gt;
Und so kam es dann auch, letztes Jahr war das erst, dass wir begonnen hatten, dieses Projekt, Agenda 2033 aufzubauen. Und ich spüre, glaube ich, ganz gut, dass es richtig ist, dass wir das tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten dann auch eine Gründungsversammlung, das war im letzten November erst. Jetzt am Wochenende hatten wir wieder ein Treffen. Und ich spüre so viele dankbare Menschen und auch Menschen, denen es ähnlich gegangen ist wie mir selbst: Die sagen, es ist wirklich -  wie Schuppen vor den Augen fällt&#039;s dehnen - die sich intensiv mit der Anthroposophie schon beschäftigt hatten, aber jetzt erst diese Vorträge von Rudolf Steiner anfangen auf die Gegenwart, auf die Jetztzeit zu beziehen. Und das ist schon famos! Und es werden mehr und mehr Menschen. Es sind hunderte, tausende Menschen schon, die erreicht werden. Und wir haben vor, dass wir da so etwas aufbauen wie eine Initiativgruppe, wo wir möglichst viele Menschen für diese Thematik sensibilisieren wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sagen - ich war auch überrascht, aber das war der Wille von den Teilnehmern bei der Gründungsversammlung - eine Million Menschen wollen wir bis zum Jahr 2030 für dieses Thema eben sensibilisieren. Und wir starten jetzt einfach mit diesem Projekt, haben dreimal im Jahr Versammlungen hier auf Schloss Hohenfels - 12. bis 14. April ist wieder die nächste Versammlung - und bauen Untergruppen auf. Kulturoasen wollen wir gründen. Wir wollen einen neuen Doppelkuppelbau gründen. Wir wollen mithelfen, dass die soziale Dreigliederung sich wieder weiter ausbreitet und so weiter. Es sind schon an die 7, 8 Projekte in dieser Art am Laufen.  Und es werden von Mal zu Mal mehr Projekte, wo ich merke - in aller Demut auch davor - es ist etwas, was die Zeit will, was die Zeit von uns will. Und es braucht heute Menschen, die eben diese Begeisterung in sich haben, einerseits für die Anthroposophie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1350s Was sich heute ändern muss: Beenden wir die Grabenkämpfe!  00:22:30] ===&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch - und ich glaube, das muss sich heute ändern - diese Offenheit, diese Herzensweite, die Anthroposophie, wie sie vor 100 Jahren war, und in diesen 100 Jahren, die sich nicht so ausgebreitet hat, wie Rudolf Steiner sich das wünschte, als Kulmination. Wir müssen, denke ich, alles daran geben, die Anthroposophie in dieses Aufblühen, in diese Kulmination zu führen. Und ich glaube, die angezogene Handbremse, die es bisher nicht ermöglicht hatte, diese angezogene Handbremse ist Mangel an Toleranz. Sich das gegenseitige, ständige Zensieren und Besserwissen - ich habe bei Rudolf Steiner in der GA dies gelesen, ich habe es da anders gelesen … Und dann kommt man in Grabenkämpfe und die machen alles klein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1408s Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo ich sage, wenn uns das gelingt, dass wir uns als Brüder und Schwestern im Suchen nach spiritueller Wahrheit erleben und nicht den anderen mit dem Besserwissen klein machen, sondern dass wir jetzt Schulterschluss haben, dann können wir etwas erreichen. Wie Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&#039;&#039; Und dafür stehe ich, dafür stehen wir und ich würde alle und dich ganz, ganz herzlich einladen, wenn du magst, auch mit dabei zu sein. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1455s Verschiedene Positionen im Umgang mit dem Bösen. Alle sind richtig, wenn sie in Toleranz gelebt werden 00:24:15] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich am Ende noch etwas ergänzen darf, wäre ich sehr dankbar, denn ich erlebe jetzt in den wenigen Monaten, in denen wir die Agenda 2033 gestartet hatten, ein merkwürdiges Phänomen. Und zwar das Phänomen, wenn man spricht, wir leben in einer bedrohten Zeit, in einer Zeit, in der wir damit rechnen müssen, dass sich die ahrimanischen Mächte manifestieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen sofort so alte anthroposophische Gewohnheiten hoch - &#039;&#039;ich habe bei Rudolf Steiner das gelesen … ich habe bei Rudolf Steiner jenes gelesen … und man muss das so machen, oder man muss es komplett anders machen … also man muss jetzt nach innen gehen, oder man muss jetzt das im Außen suchen … nein, es hilft nur, indem man sich selbst verwandelt … oder man muss das machen, indem man das Böse gut liebt … oder bloß nicht sagen, du kämpfst, das ist ja komplett verpönt …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch gute anthroposophische Freunde, die auch große Reichweiten haben, die mir dann sagen, wenn du sagst, dass du eine Widerstandsbewegung aufbauen willst, muss ich dir leider sagen, dass ich nicht dabei sein kann, weil Widerstand ist nicht die richtige Art, wie man mit Ahriman umgeht. Und so habe ich Dutzende von Menschen - ich will jetzt nicht da runter meiern - aber ich habe dann Dutzende von Positionen, die mir alle sagen wollen, wie ich nach außen geben soll, wie man mit Ahriman richtig umgeht. Das ist wieder so ein altes Phänomen, dass man die Anthroposophie sehr stark intellektuell, glaube ich, aufnimmt, und auch subjektiv dann seine eigene Weise, wie man mit der Anthroposophie umgeht, oder wie man meint, mit dem Bösen umgehen zu müssen, das dann wieder aufgezwängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1565s Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05] ===&lt;br /&gt;
Meine Position ist folgende. Ich wünsche mir sehr, dass wir uns in dem Punkt bitte nicht zerstreiten. Der Weg nach Rom führt über alle Wege. Der Weg, wie wir jetzt umzugehen haben mit dem Bösen, da gibt es so viele verschiedene Wege, und ich glaube, es sind neun prinzipielle Wege, die es gibt, weil, ich versuche es kurz zu begründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei esoterische Grundströmungen. Ich habe vorhin beschrieben Adler, Löwe und Drache. Man kann auch sagen, der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner. Man kann auch sagen, das ist der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer. Und man kann auch sagen, das ist der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen, über Begegnungen, über das Herz lernen und natürlich über die Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit dem Bösen bei den Adlern, also Rudolf Steiner-Schüler sozusagen, ist so, wie viele mir das nahelegen, nur über Wahrheit. Aber es ist kein Nur. Und dieses Verabsolutieren, auch speziell von Anthroposophen, nur indem du die Wahrheit und die richtige Erkenntnis und alles richtig denkst, können wir gegen das Böse antreten. Sage ich, ja, ist richtig, aber es ist dieser Weg. Es ist einer von drei verschiedenen Wegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sagen mir die ganz oft, &#039;&#039;das Böse kann man nur durch das Gutlieben, durch die seelische Verwandlung im Inneren. Wenn du dich innen verwandelst … kannst du natürlich nur entsprechend auch das Weit-, das Äußere, Böse verwandeln.&#039;&#039; Das sage ich: Richtig! Du bist eben ein Manichäer. Du kannst das Böse gut lieben. Das ist auch deine Stärke. Aber bitte nicht allen sagen! Und die sind zum Teil sehr militant, also in ihrem Auftreten, die mir sagen, es ist nur gültig, das Böse gutzulieben. Also bitte seid auch da milde mit den Menschen, die einen anderen Weg einschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Rosenkreuze sagen: &#039;&#039;Es ist nur durch harten Kampf … und Rudolf Steiner hat doch immer wieder Michael dargestellt mit dem Schwert und mit der vollen Waffenrüstung. Wie könnt ihr anderen so borniert sein, zu sagen, es ist durch Milde oder durch Erkenntnis … es muss gekämpft werden!&#039;&#039; Sage ich den Rosenkreuzen: Ja, aber bitte auch den beiden anderen gegenüber Toleranz haben. Die haben ihren Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1741s Wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen verbinden 00:29:01] ===&lt;br /&gt;
Und nur wenn wir drei zusammen gegen das ahrimanische Erscheinen antreten, werden wir auch gemeinsam Erfolg haben. Denn oft genug hat Rudolf Steiner beschrieben, wir können gegen das Ahrimanische nur ankommen, wenn sich die michaelischen Strömungen - und das sind alles drei michaelische Strömungen - verbinden. Und wenn jeder auf seiner Position beharrt in Intoleranz, wird uns dieses große Werk, das jetzt gemacht werden muss, weil die Zeit so drängt, wird uns das nicht gelingen. Und ich würde alle so bitten wollen, das Herz zu weiten für die anderen Strömungen. Weil es sind drei Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1789s Das Aufstehen beider Tiere: Die asurischen Mächte werden sich mit den luziferischen und ahrimanischen Mächten verbinden 00:29:49] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommen noch die drei Widersachermächte dazu. Das ist Luziferisches, das Ahrimanische, und ich nenne das jetzt mal die Asuras. Und auch wieder gegen diese drei Widersachermächte gibt es ganz andere Wege. Das Luziferische kann erlöst werden, das Ahrimanische kann nur verwandelt werden. Und die asurischen Mächte können nicht erlöst werden, können nicht verwandelt werden, wollen das auch nicht, sondern sie sind das absolut Böse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch, dass sich diese zwei Kräfte mit der Manifestation von Ahriman heute auch verbinden werden, also auch die asurischen Mächte, das kennen wir aus der Apokalypse: Beide Tiere werden aufstehen. Haben wir es auch zu tun damit, dass tatsächlich auch gekämpft werden muss, dass tatsächlich auch Widerstand geleistet werden muss. Alle drei mal drei Wege wird es heute brauchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f0JrsLQRdvQ&amp;amp;t=1857s Möge jeder für sich erkennen, welcher Weg für ihn der richtige ist 00:30:57] ===&lt;br /&gt;
Deswegen - es gibt neun Wege, wie wir mit dem Bösen umgehen wollen. Und ich glaube, es ist entscheidend, dass jeder für sich erkennt, wie er in Kraft ist, mit dem Bösen umzugehen. Weil so kann er am meisten erreichen. Und gleichzeitig, wenn wir uns finden und sagen, geh du deinen Weg, du hast das Schwert und du hast das Schild und du trägst den Gürtel. Und wenn wir zusammenkommen, haben wir die vollständige Waffenrüstung Gottes im Kampf oder im Umwandeln von den bösen Mächten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&amp;quot; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und &#039;&#039;&#039;Drache&#039;&#039;&#039; […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Esoterik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei &#039;&#039;&#039;esoterische&#039;&#039;&#039; Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […] der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Manichäer&#039;&#039;&#039; […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
[[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;vorfinden würde.&amp;quot;&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
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[[Prophezeiung]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner hat öfters mal &#039;&#039;&#039;Prophezeiungen&#039;&#039;&#039; gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
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[[Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die &#039;&#039;&#039;Rosenkreuzer&#039;&#039;&#039;. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.“&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; hat öfters mal Prophezeiungen gemacht für unsere Zeit“ [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Rudolf Steiners Prophezeiung: Wir leben in Zeiten, in denen wir damit rechnen müssen, dass sich die bösen Mächte inkarnieren werden 00:16:23|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:16:23]]&lt;br /&gt;
* „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der Weg der Erkenntnis von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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[[Michael Birnthaler|| zurück zu Michael Birnthaler |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:mein Weg zur Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Birnthaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Menschheit&amp;diff=32759</id>
		<title>Menschheit</title>
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		<updated>2026-09-22T17:54:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Menschheit}} &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Menschheit (ahd. mennisgheit „menschliche Natur, menschliches Wesen“; hebr. אֱנוֹשׁוּת Enoschut) umfasst im geisteswissenschaftlichen Sinn alle auf Erden inkarnierten und darüber hinaus auch alle im Leben zwischen Tod und neuer Geburt befindlichen Menschen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aufgabe der &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; ist, die Erde bis zum letzten Stäubchen umzuarbeiten. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Umarbeitung der Erde, um die Liebe als Naturkraft der vergeistigten Erde einzupflanzen 01:18:21|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 01:18:21]]&lt;br /&gt;
# Die Elohim haben den Menschen nach ihrem gemeinsamen Bilde geschaffen. Kein einzelner der Elohim hätte den Menschen schaffen können, nur alle sieben gemeinsam zusammen mit dem Christus, der durch sie wirkt. Das hat den Elohim ermöglicht, diesen Ich-Funken der &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; zu zünden. [[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Die Elohim haben den Menschen nach ihrem gemeinsamen Bilde geschaffen, was sie nur gemeinsam tun konnten, mit dem Christus, der durch sie wirkt. Das hat es ihnen ermöglicht, diesen Ich-Funken der Menschheit zu zünden 01:21:32|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 141. Folge, 2022, 01:21:32]]&lt;br /&gt;
# „[…] die Säule im Tempel […] Was ist die Säule überhaupt im Tempel? Und was ist der Tempel im heutigen Sinne? Die Säule ist sowieso ein Bild einmal für den aufgerichteten Menschen. Eine Gemeinschaft von Säulen […] Letztlich […] ist die &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; selbst der Tempel.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Das Bild des Tempels - die Menschheit als Ganzes 02:02:05|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 14. Folge, 2020, 02:02:05]]&lt;br /&gt;
# In jeder Inkarnation erscheinen wir in Form einer anderen Persönlichkeit. In den kommenden Inkarnationen werden wir einander immer ähnlicher, bis zum Aussterben der physischen &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039;. [[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Der Ursprung des Bösen. Indem wir es überwinden, erlangen wir die Freiheit 00:52:26|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 141. Folge, 2022, 00:52:26]]&lt;br /&gt;
# „[…] um die sogenannten 144.000 Auserwählten, die die &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; in die Zukunft führen […] das geht eigentlich auch sehr klar aus den Angaben Rudolf Steiners hervor - mit diesen 144.000 ist nicht eine Anzahl von Menschen gemeint, sondern es wird damit eine bestimmte Qualität dieser Menschen in der Zahlenform […] verschlüsselt. “ [[Die Apokalypse des Johannes - 50. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Das 14. Kapitel der Apokalypse handelt davon, wie aus dem alten Menschen ein neuer Mensch wird. Es geht um die 144.000 Auserwählten, die die Menschheit in die Zukunft führen 00:05:44|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 50. Folge, 2021, 00:05:44]]&lt;br /&gt;
# „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn Ahriman, wenn er kommt, eine schlafende &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; vorfinden würde.&amp;quot;&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElkeJura</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Ahriman&amp;diff=32758</id>
		<title>Ahriman</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Ahriman&amp;diff=32758"/>
		<updated>2026-09-22T17:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Ahriman}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;  (mittelpersisch „arger Geist“), auch Angra Manyu (bzw. Angra Mainyu) (avestisch) oder Mephistopheles (von &#039;&#039;mephiz&#039;&#039; „der Verderber“ und &#039;&#039;tophel&#039;&#039; „der Lügner“) genannt und in der Bibel als Satan bezeichnet, ist nach der urpersischen Überlieferung die Macht der Finsternis, der Geist der Finsternis, der sich als Widersacher dem lichten Gott Ormuzd (Ahura Mazdao) entgegenstellt.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# In der urpersischen Zeit trat der Gegensatz zwischen der lichten und dunklen Welt immer stärker hervor. Man sah noch die Sonnen-Aura (Ahura Mazdao). Dessen Gegenpol Ormuzd (&#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;) wurde genannt. [[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wiederholendes zur urpersischen Kulturepoche - Epoche der Zweiheit 00:03:46|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 4. Folge, 2020, 00:03:46]]&lt;br /&gt;
# Die luziferischen und &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräfte sind für uns wichtig. Sie sind nicht böse, sondern sie haben ihre Aufgabe wegen uns bekommen. [[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Hütchenspiele des Ahriman 01:25:38|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 4. Folge, 2020, 01:25:38]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; hat den Zugang zur Schöpfungsquelle nicht. Er kann nur immer wieder alte Hüte neu präsentieren. [[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Hütchenspiele des Ahriman 01:25:38|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 4. Folge, 2020, 01:25:38]] &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; fürchtet den Menschen gerade deshalb, weil er die Freiheit und den Zugang zur Schöpfungsquelle hat. [[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Hütchenspiele des Ahriman 01:25:38|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 4. Folge, 2020, 01:25:38]]&lt;br /&gt;
# Nach der Trennung von Mond und Erde ist ein Teil der verhärteten Kräfte draußen. Aber es bleiben auch Mondenkräfte in der Erde zurück, über die dann sehr stark &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; die Herrschaft hat. [[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Ahriman hat die Herrschaft über die verbleibenden Mondenkräfte (Verhärtung) 00:21:40|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 7. Folge, 2020, 00:21:40]]&lt;br /&gt;
# Durch die verhärteten Kräfte des &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; bzw. durch die Mondenkräfte ist unser eigentlich übersinnlicher physischer Leib stofflich geworden. Dadurch können wir ihn jetzt äußerlich sinnlich sehen. [[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Unterschied zwischen physisch und stofflich 00:24:46|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 7. Folge, 2020, 00:24:46]]&lt;br /&gt;
# In die unterirdische Sphäre, die &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; zugewiesen wurde, leuchtet die göttliche Weisheit nicht hinein. Da ist kein geistiges Licht und daher entstehen Gegensätze zum Schöpfungsimpuls, in den der Mensch hineingezogen wird. [[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Im unterirdischen Reich des Ahriman gibt es die Schöpferquelle nicht 00:25:42|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 7. Folge, 2020, 00:25:42]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; will nicht das Böse, sondern die perfekte Welt. [[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Ahriman will nicht das Böse, sondern die perfekte Welt 00:37:31|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 7. Folge, 2020, 00:37:31]]&lt;br /&gt;
# „Das Stoffliche, hinter dem steckt &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; … wird es eigentlich undurchsichtig fürs Geistige und dadurch wirft es uns ein Bild unserer geistigen Tätigkeit zurück. Aber das ist eben ein abgeblasstes Bild. Das ist unser normales Bewusstsein im Denken.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Hinter dem Stofflichen steckt Ahriman 00:35:25|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 10. Folge, 2020, 00:35:25]]&lt;br /&gt;
# Michaels Kampf mit dem Drachen - der &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Intellekt auf Erden wird verstärkt. [[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Michaels Kampf mit dem Drachen - der ahrimanische Intellekt auf Erden wird verstärkt 01:23:22|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 11. Folge, 2020, 01:23:22]]&lt;br /&gt;
# „… wenn man zurückschaut auf die urpersische Zeit, kann man sehr deutlich sehen, es ist ja nicht umsonst die Religion von Licht und Finsternis, die aus dieser Zeit kommt, der Gegensatz des lichten Ormuzd mit dem dunklen &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 12. Folge, 2020, 00:53:39]]&lt;br /&gt;
# Der Luzifer greift besonders den Astralleib an, der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; besonders den Ätherleib und in der Kombination sind sie besonders tückisch mit Schädigungen bis in den physischen Leib hinein. [[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 12. Folge, 2020, 01:26:42]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; hat diese Intelligenz in höchstem Maße. Aber im Grunde ist es alles Kombinatorik von bereits Vorhandenem. [[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Das Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit ist ein abgestorbenes Denken - das führt nicht in die Zukunft 00:26:10|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 15. Folge, 2020, 00:26:10]] &lt;br /&gt;
# Die Angst ist das &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Phänomen. Die entsteht immer dort, wo wir uns abschließen, wo wir sagen, aber meine Kraft ist zu klein. Das ist das, was der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; uns in Wahrheit suggeriert. [[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Angst ist ein ahrimanisches Phänomen, das unsere geistige Kraft lähmt 00:18:42|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 16. Folge, 2020, 00:18:42]]&lt;br /&gt;
# „… bei der geistigen Welt … ist uns nur verdunkelt, namentlich durch die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräfte … Und da müssen wir eben lernen, jetzt mit der Kraft unseres Ichs das zu durchleuchten.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Unterschied zwischen Vision und Imagination 00:33:35|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 16. Folge, 2020, 00:33:35]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahrimanische&#039;&#039;&#039; Widersacherwesenheiten sind mächtige geistige Wesen, die in ihrer Entwicklung auf der Alten Sonne zurückgeblieben sind bzw. gewisse Fähigkeiten dort versäumt haben auszubilden. Sie entsprechen der Entwicklungsstufe der Erzengel, die ihre reguläre Entwicklung auf der Alten Sonne durchgemacht haben. [[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Asuras, ahrimanische und luziferische Widersacherkr%C3%A4fte sind geistige Wesenheiten, die auf fr%C3%BCheren Stufen der Erdentwicklung zur%C3%BCckgeblieben sind 00:10:58|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 18. Folge, 2020, 00:10:58]]&lt;br /&gt;
# Die Widersacher Luzifer, &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, Asuras. Sie sind geistig vom Ursprung höher entwickelt als der Mensch. Dennoch fürchten sie den Menschen, weil sie nicht wissen, welche Kraft er hat. Asuras wollen den Ich-Impuls zerstören. [[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Widersacher Luzifer, Ahriman, Asuras. Sie sind sind geistig vom Ursprung höher entwickelt als der Mensch. Dennoch fürchten sie den Menschen, weil sie nicht wissen, welche Kraft er hat. Asuras wollen den Ich-Impuls zerstören 01:47:11|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 19. Folge, 2020, 01:47:11]]&lt;br /&gt;
# „… wir können die michaelische Intelligenz in Wahrheit nicht entwickeln, ohne uns mit dieser &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Intelligenz auseinanderzusetzen. Nicht umsonst heißt es: Michael besiegt den Drachen.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir brauchen das Geistige in der Technik, damit sie nichts zerstört, sondern uns dient 01:17:01|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 20. Folge, 2020, 01:17:01]]&lt;br /&gt;
# „Also gewöhnt euch daran, den &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; … am sympathischen Lächeln … zu erkennen. Nicht als Schreckensgestalt. Das ist nur eine Ablenkung. Er ist dort zu finden, wo alles … wohlgefällig ausschaut … Er will unser Bestes! Nur kennt er unser Bestes nicht. Das ist das Problem.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Seelisches Leid: Ein Leiden daran, dass die Welt nicht genügend vorankommt 00:55:57|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 24. Folge, 2020, 00:55:57]]&lt;br /&gt;
# „… es geht darum, letztlich auch die Widersacher zu erlösen, auch … das &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Reich zu erlösen. Und Erlösung heißt, sich verbinden damit. Das ist aber ein schwieriger Weg, weil vollkommen verbinden heißt mit dem ganzen Ich hinein gehen und aus Liebe heraus dieses ahrimanische Reich umgestalten …“ [[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Inkarnation Ahrimans 00:42:34|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 26. Folge, 2020, 00:42:34]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; will das Machbare und Nützliche schaffen und hält das für moralisch; deswegen kann man sein Tun nicht als unmoralisch bezeichnen, aber als amoralisch. [[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Zur 1. Frage: Eine Antwort aus der Perspektive der realen Sendschreiben an die sieben Gemeinden 00:04:10|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 27. Folge, 2020, 00:04:10]]&lt;br /&gt;
# Die Widersacher … &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; ganz speziell ist nämlich der, der eine ursprüngliche Kraft des &#039;&#039;&#039;Lebensgeistes&#039;&#039;&#039; oder Kraft des Ätherischen überhaupt umgewandelt hat zu seiner riesigen ahrimanischen Intelligenz … er hat zwar riesige Früchte mitgebracht, aber er hat keine Fähigkeit, sie zu erneuern. [[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die beiden Zeugen III 01:25:03|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 29. Folge, 2020, 01:25:03]]&lt;br /&gt;
# Und diese Erlösung [Anm.: &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;s] wird nicht geschehen können während der Erdentwicklung, sie wird mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht geschehen können während … neue Jupiter … muss oder soll erfolgen danach auf der neuen Venus. [[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die beiden Zeugen III 01:25:03|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 29. Folge, 2020, 01:25:03]]&lt;br /&gt;
# Die satanischen Kräfte … zu denen zählen auf jeden Fall die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräfte. Und bis zu einem gewissen Grad kann man auch die Asuras, also die noch stärkeren Widersacher, die mehr im Hintergrund immer stehen, die man da auch dazurechnen kann. [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Schlange vom Urbeginn ist zugleich diabolischer und satanischer Natur 01:46:12|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 30. Folge, 2020, 01:46:12]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; ist ein großer Angst-Erzeuger, er bedient sich dafür des nüchternen äußeren Verstandes. [[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Herr Ahriman als Angsterzeuger - er bedient sich dabei des äußeren Verstandes 00:09:05|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 31. Folge, 2020, 00:09:05]]&lt;br /&gt;
# „… der Luzifer verdirbt unser emotionales Leben, unser Gefühlsleben, unser Willensleben. Und der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; verdirbt unser Bewusstseinsleben, unser Gedankenleben auch, weil wir darin am bewusstesten sind. “[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Den Astralleib, das ganze Seelenleben, das Denken, Fühlen und Wollen, durch das Ich bewusst zu ergreifen und zu verwandeln, das wird die ganz große Aufgabe der nächsten Kulturepoche sein 01:37:02|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 31. Folge, 2020, 01:37:02]]&lt;br /&gt;
# „… wenn wir lebendiges Denken entwickeln, dann machen wir eigentlich das, dass wir die Lebensätherkräfte in Bewegung setzen … dass sie sogar das Tote ergreifen … also der Gegenspieler der Todeskräfte, die durch den &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; hereingebracht werden.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wenn wir lebendiges Denken entwickeln, setzen wir Lebensätherkräfte in Bewegung 01:49:14|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 31. Folge, 2020, 01:49:14]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; hat uns heute fest im Griff. Er steckt im ganzen Bildungswesen drin, vom Kindergarten bis zur Universität. In den Wissenschaften natürlich auch ganz stark. In den Naturwissenschaften mit einer gewissen Berechtigung, weil man sich dort mit der Welt des Toten befasst und &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; ist der Herr des Todes. Um ihn zu erforschen, muss man sich seiner Mittel bedienen. [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Fragen zur Gegenwartsproblematik: Rudolf Steiners Sicht auf den Umgang mit Elektrosmog 00:04:20|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 33. Folge, 2020, 00:04:20]]&lt;br /&gt;
# Bei den Persern ist Ahura Mazdao der Lichtgeist, der Lichtgeist, durch den der Christus letztlich wirkt … Das Wort heißt nichts anderes als mächtige Aura … im Gegensatz steht zu dem &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, der in der Dunkelheit lebt. [[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Aus dem urindischen Kulturkreis kennen wir das Gegensatzpaar Suras (lichte Sonnengeister) und Asuras (Geister der Dunkelheit), aus der urperischen Kultur Ahura Mazdao (mächtige Sonnenaura) und Ahriman (Widersacherkraft) 01:44:28|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 34. Folge, 2020, 01:44:28]]&lt;br /&gt;
# „Bei den Persern ist Ahura Mazdao der Lichtgeist, der Lichtgeist, durch den der Christus letztlich wirkt … Das Wort heißt nichts anderes als mächtige Aura … im Gegensatz steht zu dem &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, der in der Dunkelheit lebt.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Aus dem urindischen Kulturkreis kennen wir das Gegensatzpaar Suras (lichte Sonnengeister) und Asuras (Geister der Dunkelheit), aus der urperischen Kultur Ahura Mazdao (m%C3%A4chtige Sonnenaura) und Ahriman (Widersacherkraft) 01:44:28|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 34. Folge, 2020, 01:44:28]]&lt;br /&gt;
# „… der ganz gewaltige Gegenschlag … der ja den ersten Gipfelpunkt hatte im Ersten Weltkrieg, der dann gleitend überging in den Zweiten Weltkrieg […] hätte nicht so zustande kommen können, wenn nicht das Bewusstsein der damals führenden Leute … verdunkelt worden wäre. Und das sind &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039;, asurische Einflüsse, bei denen bereits das zweihörnige Tier im Hintergrund steht.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Das Jahr 1900 bedeutet den Beginn des lichten und das Ende des finsteren Zeitalters. Das Kali Yuga ging zu Ende. Seit dem Zeitpunkt ist es im Prinzip möglich, dass jeder Mensch eine geistige Wahrnehmung haben kann 00:14:45|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 35. Folge, 2020, 00:14:45]]&lt;br /&gt;
# „Aber es wird die Zeit kommen, wo die Menschen einfach unfruchtbar werden … auch Ausreifung des Embryos außerhalb des Körpers in künstlichen Gebärmuttern … ein unheimlich &#039;&#039;&#039;ahrimanisches&#039;&#039;&#039; Zeug … sie müssen kommen für die Menschen, die es nicht mehr schaffen auf einem natürlichen Weg hereinzukommen, aber dieser Inkarnationen noch bedürfen.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Rudolf Steiner erw%C3%A4hnte, dass die Menschheit im 6. oder 7. Jahrtausend sich Gro%C3%9Fteils nicht mehr auf Erden inkarnieren wird, weil die Menschen f%C3%BCr ihre Entwicklung eines Erdenlebens nicht mehr bed%C3%BCrfen 00:56:21|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 39. Folge, 2021, 00:56:21]]&lt;br /&gt;
# „… alle &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräfte … nagen extrem stark am Ätherleib … verhärten den Ätherleib … sie mechanisieren ihn von den Abläufen her. Das erzeugt eine … größere Langlebigkeit der Menschen …“ [[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Die ahrimanischen Widersacher nagen stark am %C3%84therleib, verh%C3%A4rten ihn, sodass das Leben tr%C3%A4ger flie%C3%9Ft und dadurch paradoxerweise die Langlebigkeit der Menschen steigt 01:03:56|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 39. Folge, 2021, 01:03:56]]&lt;br /&gt;
# „… diese schöne Statue des Menschheitsrepräsentanten, wo der Christus steht eben zwischen dem Luzifer, der sich selber hinunterstürzt und dem &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, der da unten gefesselt ist - und das noch doppelt, nämlich außen in der Welt und innen im Menschen gleich.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Wir sollten daf%C3%BCr sorgen, dass luziferische und ahrimanische Kr%C3%A4fte sich im Gleichgewicht befinden. Aber die Asuras arbeiten im Hintergrund immer daran, dass sie ganz aus dem Gleichgewicht sind 01:32:51|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 39. Folge, 2021, 01:32:51]]&lt;br /&gt;
# Das ist die wesentliche Charakteristik der &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräfte, dass sie nämlich das Ätherische angreifen und die Lebendigkeit dem Ätherischen nehmen. [[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Ahriman greift die Menschen im %C3%84therischen an. Er schafft es die Lebenskr%C3%A4fte zum Erlahmen zu bringen 01:16:02|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 40. Folge, 2021, 01:16:02]]&lt;br /&gt;
# „… der Luzifer … wirkt im Astralleib … &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; hat etwas mit dem Ätherleib zu tun. Die Asuras greifen sehr stark nach dem … eigentlich Physischen.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Wir sind st%C3%A4ndig in der Auseinandersetzung zwischen den lebensspendenden geistigen Sonnenkr%C3%A4ften und den verh%C3%A4rtenden mechanisierenden Widersacherkr%C3%A4ften, in letzter Konsequenz des Wesens Sorat. Unter der F%C3%BChrung Sorats wirken die Widersacherkr%C3%A4fte durch alle unsere Wesensglieder, Luzifer im Astralleib, Ahriman im %C3%84therleib und die Asuras greifen nach dem Physischen 01:25:45|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 40. Folge, 2021, 01:25:45]]&lt;br /&gt;
# „… an der Westküste von Amerika … Silicon Valley … das ist &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Technologie …  auf der anderen Seite ist dort in Kalifornien …  der Ursprung der ganzen New Age-Bewegung … die aber komplett luziferisch ist in Wahrheit … Und die beiden ziehen jetzt von beiden Seiten an den Menschen.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Apropos Westk%C3%BCste von Amerika: Dort liegen zum einen die gro%C3%9Fen Zentren der ahrimanischen Technologien (Silicon Valley), andererseits haben auch viele zum gro%C3%9Fen Teil luziferisch beeinflusste esoterische Str%C3%B6mungen (z. B. New-Age-Bewegung) dort ihren Ursprung 01:44:26|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 41. Folge, 2021, 01:44:26]]&lt;br /&gt;
# Elektrizität und Magnetismus. Es ist nichts anderes als das Wechselspiel halt der luziferischen und &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräfte. [[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Bei Elektrizit%C3%A4t und Magnetismus handelt es sich um das Wechselspiel luziferischer und ahrimanischer Kr%C3%A4fte 01:00:32|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 41. Folge, 2021, 01:00:32]]&lt;br /&gt;
# „… &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, der kann zwar nicht direkt ins Astralische eingreifen, aber von unten, von den Ätherkräften, die er ergreift, schickt er auch Impulse hinein, die jetzt vielleicht Unordnung in mein Astralleib bringen.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 53. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Wir sind im Bewusstseinsseelen-Zeitalter, wo ist das Ich? 00:49:54|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 53. Folge, 2021, 00:49:54]]&lt;br /&gt;
# Das &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Ideal ist Wiederholung: Alles ist berechenbar. [[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Mit lebendigem Denken, mit einem wirklichen Erleben nehme ich in Wahrheit sehr viel Lebenskraft mit und nehme sie im Grunde den Widersachern weg 00:17:31|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 102. Folge, 2022, 00:17:31]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahrimanische&#039;&#039;&#039; Wesenheiten wollen im Grunde den Menschen und die Erde immer mehr materialisieren, mechanisieren - zu einem riesigen Uhrwerk machen. [[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Ahrimanische und asurische Wesenheiten sind bestrebt, den Menschen berechenbar zu machen, ihn zu mechanisieren wie ein Uhrwerk 00:23:41|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 102. Folge, 2022, 00:23:41]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahrimanische&#039;&#039;&#039; Wesenheiten wollen den Menschen berechenbar machen. [[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Ahrimanische und asurische Wesenheiten sind bestrebt, den Menschen berechenbar zu machen, ihn zu mechanisieren wie ein Uhrwerk 00:23:41|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 102. Folge, 2022, 00:23:41]]&lt;br /&gt;
# Eine Erscheinung unserer Zeit ist das Zusammenspiel von luziferischen und &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräften. [[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Unsere Zeit ist charakterisiert durch ein Zusammenspiel von luziferischen und ahrimanischen Kräften 00:28:03|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 102. Folge, 2022, 00:28:03]]&lt;br /&gt;
# Der Computer ist ein Werkzeug &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039;. [[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Unsere Zeit ist charakterisiert durch ein Zusammenspiel von luziferischen und ahrimanischen Kräften 00:28:03|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 102. Folge, 2022, 00:28:03]]&lt;br /&gt;
# Transhumanisten leiten die &#039;&#039;&#039;Ahrimanisierung&#039;&#039;&#039; des Menschen bereits ein. [[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Die Aufgabe des Menschen wird sein, die Welt so zu gestalten, dass sie sich der Berechnung entzieht. Dagegen ist die Welt Ahrimans eine tot-mechanistische, berechenbare Welt 00:33:09|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 102. Folge, 2022, 00:33:09]]&lt;br /&gt;
# Die heutigen Transhumanisten leiten die &#039;&#039;&#039;Ahrimanisierung&#039;&#039;&#039; des Menschen bereits ein. [[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Die Aufgabe des Menschen wird sein, die Welt so zu gestalten, dass sie sich der Berechnung entzieht. Dagegen ist die Welt Ahrimans eine tot-mechanistische, berechenbare Welt 00:33:09|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 102. Folge, 2022, 00:33:09]]&lt;br /&gt;
# Johannes Thomasius (Mysteriendramen, Rudolf Steiner) bringt &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Präzision in ein geisteswissenschaftliches Werk. [[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Just have fun - Luzifers Beitrag am Beispiel von Johannes Thomasius im 3. Mysteriendrama 00:36:53|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 102. Folge, 2022, 00:36:53]]&lt;br /&gt;
# Luziferische und &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Kräfte ins Gleichgewicht zu bringen ist unsere Aufgabe. [[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Wir sollen und können die ahrimanischen und luziferischen Kräfte benützen, aber im richtigen Gleichgewicht 00:56:32|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 102. Folge, 2022, 00:56:32]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; (bei den Essenern) und Luzifer fliehen von Einweihungsstätte. [[Die Apokalypse des Johannes - 128. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Die schmerzvolle Erfahrung des Jesus von Nazareth: Luzifer und Ahriman fliehen zwar die Tempelstätten, fügen aber dafür anderen Menschen größtes Leid zu 01:06:50|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 128. Folge, 2022, 01:06:50]]&lt;br /&gt;
# In einer Szene im 2. Mysterien-Drama, 11. Bild begegnet Maria &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;. Trotz seiner Versuche, sie zu verunsichern, erkennt sie, dass er auch Richtiges sagt. [[Die Apokalypse des Johannes - 130. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Szene im 2. Mysterien-Drama, 11. Bild: Maria begegnet Ahriman. Trotz seiner Versuche, sie zu verunsichern, erkennt sie, dass er auch Richtiges sagt 01:31:28|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 130. Folge, 2022, 01:31:28]]&lt;br /&gt;
# Der theoretische Physiker Wolfgang Pauli hatte quälende Imaginationen. Eine besondere Wesenheit, die ihm begegnete, war &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, den er den Geist der Materie nannte. [[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Eine geistig schöpferische Gesetzmäßigkeit, die aus einer übersinnlichen Welt kommt 00:38:50|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 138. Folge, 2022, 00:38:50]]&lt;br /&gt;
# Am Beispiel des 1. Weltkrieges kann man sehen, dass der Krieg nicht gewollt war, aber die Akteure „nicht ganz bei Sinnen“, &#039;&#039;&#039;ahrimanisch&#039;&#039;&#039; besetzt waren, wie Rudolf Steiner es bezeichnete. [[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Herrscher sollten Inspirationen aus dem Geistigen erhalten, um damit im Dienste des Fortschritts der Menschheit zu stehen 00:46:18|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 138. Folge, 2022, 00:46:18]]&lt;br /&gt;
# Sowohl das einseitig Materielle als auch der Rückzug ins Geistige stellen Extreme dar, die der Welt schaden. Dahinter stecken die Reiche des Luzifer und &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039;. [[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Der Naturwissenschaft muss eine gleichwertige, starke Geisteswissenschaft entgegenkommen 01:43:11|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 139. Folge, 2022, 01:43:11]]&lt;br /&gt;
# Die doppelte Gefahr für den Menschen besteht heute darin, dem Reich &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;s und Luzifers zu verfallen und damit das Bewusstsein für das Geistige zu verlieren. [[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Die doppelte Gefahr für den Menschen heute: Dem Reich Ahrimans und Luzifers zu verfallen und damit das Bewusstsein für das Geistige zu verlieren 00:31:29|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 141. Folge, 2022, 00:31:29]]&lt;br /&gt;
# Künstliche Intelligenz, diese &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Art der Intelligenz hat nichts zu tun mit dem, was wir schöpferisch aus unserem Ich herausholen. Sie ist der Schatten einer einst kosmischen Intelligenz, die hineingestorben ist ins Materielle. [[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Die doppelte Gefahr für den Menschen heute: Dem Reich Ahrimans und Luzifers zu verfallen und damit das Bewusstsein für das Geistige zu verlieren 00:31:29|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 141. Folge, 2022, 00:31:29]]&lt;br /&gt;
# 2. Christus-Opfer: In der frühen atlantischen Zeit drohten die Lebenskräfte durch den Einfluss &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; und Luzifers sich abnorm zu entwickeln. Das konnte nur dadurch verhindert werden, dass sich der Christus mit jenem Geistwesen verband, das später als Nathanischer Jesusknabe ([[a:Nathanischer Jesus|Nathanischer Jesus]]) erstmals auf die Erde herabsteigen sollte. [[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Die drei Christus-Opfer - die Geschenke des nathanischen Jesus und des Christus an uns 01:44:36|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 141. Folge, 2022, 01:44:36]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;s Macht wird gebrochen, wenn er durchschaut wird. Davor hat er große Angst, aber auch die Chance, sich selbst zu erkennen. [[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Selbst die höchste Gottheit kann nicht in Ahrimans Reich der Finsternis schauen. Um dort Einblick zu erhalten, musste sich der Christus unter anderem auch deshalb auf Erden verkörpern 02:08:43|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 141. Folge, 2022, 02:08:43]]&lt;br /&gt;
# Den Tod gab es vor der Erdentwicklung nicht. Er begann erst mit dem Entstehen des &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Reiches. [[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Selbst die höchste Gottheit kann nicht in Ahrimans Reich der Finsternis schauen. Um dort Einblick zu erhalten, musste sich der Christus unter anderem auch deshalb auf Erden verkörpern 02:08:43|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 141. Folge, 2022, 02:08:43]]&lt;br /&gt;
# Künstliche Intelligenz ist &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Intelligenz. Sie ist nicht schöpferisch, sondern ein Spiegel des menschlichen Denkens, das in der Maschine eingefroren ist und dort zu einem künstlichen Scheinleben erweckt wird. [[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Die künstliche Intelligenz kann sehr viel leisten, enthält aber keinen schöpferischen, geistigen Impuls 00:06:32|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 151. Folge, 2023, 00:06:32]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; bringt logische Gedanken-Kombinationen hervor, kann sich mit dem seelisch Erlebten aber nicht verbinden. [[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Die Paulus-Worte &amp;quot;Glaube-Liebe-Hoffnung&amp;quot; 00:10:46|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 151. Folge, 2023, 00:10:46]]&lt;br /&gt;
# Alles physisch Stoffliche materialisiert sich, wobei &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; eine große Rolle spielt. Denn er ist Herr der Materie und Herr des abstrakten Intellekts. [[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Im WORT liegen Lebenskräfte, die die ganz Welt geschaffen haben 00:34:33|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 151. Folge, 2023, 00:34:33]]&lt;br /&gt;
# Die Technik arbeitet mit &#039;&#039;&#039;ahrimanisierten&#039;&#039;&#039; Kräften, welche gegen viele gesunde Natur-und Elementarwesen kämpfen. [[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Von der Natur-Landschaft zur Kultur-Landschaft 01:27:57|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 151. Folge, 2023, 01:27:57]]&lt;br /&gt;
# Bei einem zweiten Sündenfall sind wir dem &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; in die Hände gefallen. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Der luziferische Sündenfall 00:18:38|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 00:18:38]]&lt;br /&gt;
# Wir werden zum Sklave des &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, wenn wir uns nur mehr durch die logisch berechenbaren Bedürfnisse lenken lassen. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Wissenschaft und Kunst müssen wieder zusammenströmen 00:51:43|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 00:51:43]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; reduziert sich auf den abstrakten Verstand, schaltet alles aus, was diesen Dämonen Bild geben könnte - &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; bringt alles Rechnen, die ganze Mathematik dorthin, wo es unterm Strich nur darum geht, welchen Eigennutzen es hat. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Im Zeitalter der Bewusstseinsseele ist das Rätsel des Bösen zu lösen 00:58:05|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 00:58:05]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; kann sich nicht verkleiden, er kann uns nur verlocken mit seinem extrem nüchternen Verstand. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Im Zeitalter der Bewusstseinsseele ist das Rätsel des Bösen zu lösen 00:58:05|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 00:58:05]]&lt;br /&gt;
# Wenn Weltutopien, die aus dem &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Verstand geboren sind, in die Welt gesetzt werden, und sich verbinden mit großen Kapitalmengen, dann wird es gefährlich. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Weltutopien werden aus dem ahrimanischen Verstand geboren 01:03:28|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 01:03:28]]&lt;br /&gt;
# Technik kann heute verwendet werden, die Menschen einander näher zu bringen oder sie durch den &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Einfluss zu trennen. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Weltutopien werden aus dem ahrimanischen Verstand geboren 01:03:28|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 01:03:28]]&lt;br /&gt;
# Im &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Sündenfall ist die Grundlage gelegt worden den Verstand zu gebrauchen als Fortsetzung des alten Faustkampfes mit neuen Mitteln und letztlich bestand der Sündenfall darin, dass geistige Kräfte sich unrechtmäßig auf die Erde begeben haben im Dienste des Eigennutzes. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Der ahrimanische Sündenfall in der atlantischen Zeit 01:08:20|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 01:08:20]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; macht uns stofflich und der Luzifer macht uns sinnlich - der &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Sündenfall hat Kräfte hineingebracht, die ja eigentlich schwarz magischen Charakter haben. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Umarbeitung der Erde, um die Liebe als Naturkraft der vergeistigten Erde einzupflanzen 01:18:21|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 01:18:21]]&lt;br /&gt;
# Wenn das Ätherische vom Egoismus ergriffen wird, dann geht es ins &#039;&#039;&#039;Ahrimanische&#039;&#039;&#039; hinein. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Das Problem des Egoismus 01:40:44|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 01:40:44]]&lt;br /&gt;
# In dem Missbrauch der Ätherkräfte, liegt das &#039;&#039;&#039;Ahrimanische&#039;&#039;&#039; drinnen - im Grunde wirkt der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; auf das Ätherische eben abtötend. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Durch Schwächung der eigenen Ätherkräfte entsteht ein Sog auf die Ätherkräfte meiner Umgebung 01:43:01|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 01:43:01]]&lt;br /&gt;
# Durch diesen ahrimanischen Sündenfall hat der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; mehr Gewalt über die Ätherkräfte bekommen, als es sein hätte müssen - &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; kann sich sehr gut ernähren von unseren Ätherkräften. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Ahriman hat das abgetötete Ätherische 01:49:03|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 01:49:03]]&lt;br /&gt;
# Dieses Ergreifen des Ätherischen durch &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, führt paradoxerweise Schritt für Schritt dazu, dass die Menschen im Durchschnitt älter werden. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Ahriman hat das abgetötete Ätherische 01:49:03|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 01:49:03]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; kann nur verhindern, dass der andere die Lebenskraft aufnimmt - &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; hat auch Schwierigkeiten, wenn dieses gerade durch die Christus Kräfte verstärkte Ätherische da ist. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Wichtig ist heute, Lebendigkeit im Seelischen zu entwickeln 02:02:08|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 02:02:08]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; tötet die Ätherkräfte - er ist der Tod, aber wir töten die Ätherkräfte für ihn ab, und dann erst kann &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; sie ergreifen. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Ahriman tötet die Ätherkräfte - er ist der Tod 02:06:18|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 02:06:18]]&lt;br /&gt;
# Wenn wir die Ätherkräfte dem &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; überlassen, werden sie zur Todeskraft, zur Zerstörungskraft. [[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Der Ätherleib muss zum lebendigen Spiegel gestaltet werden 02:11:35|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 167. Folge, 2023, 02:11:35]]&lt;br /&gt;
# Dem &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; Paroli bieten durch das klare, bewusste, freie Denken. [[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Das klare, bewusste, freie Denken macht uns dem Ahriman überlegen 01:24:12|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 170. Folge, 2023, 01:24:12]]&lt;br /&gt;
# Ein zweites Mittel um mit &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; fertig werden zu können: die Beschäftigung mit dem Johannes-Evangelium. [[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Ein zweites Mittel um mit Ahriman fertig werden zu können: die Beschäftigung mit dem Johannes-Evangelium 01:26:34|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 170. Folge, 2023, 01:26:34]]&lt;br /&gt;
# Mephisto [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Mephistopheles|&amp;lt;nowiki&amp;gt;Mephistopheles]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]] vereint in sich eine Doppelgestalt: Einerseits das luziferisch Verführerische, auf der anderen Seite das kalte verstandesmäßig tod-&#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Prinzip. [[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Das Faust-Thema ist für uns sehr aktuell: Aus Erkenntnis heraus tätig zu werden und ungeachtet des Scheiterns die Welt in eigener Verantwortung umzugestalten 00:01:46|| Peter, W. Faust über Faust, 2023, 00:01:46]]&lt;br /&gt;
# Die [[Widersacher|Widers]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Widersacher|acher]] sind in dem Moment machtlos, wo wir aus unserem [[Ich]] heraus Nein sagen. Dem [[Luzifer]] können wir es mit viel [[Liebe]] sagen, dem &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; mit einem klaren, aber lebendigen [[Denken]]. [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023#Die Widersacher sind in dem Moment machtlos, wo wir aus unserem Ich heraus Nein sagen. Dem Luzifer können wir es mit viel Liebe sagen, dem Ahriman mit einem klaren, aber lebendigen Denken 1:55:09|| Peter, W. Die Prüfung der Seele_2023, 1:55:09]]&lt;br /&gt;
# „[…] es si&amp;lt;nowiki/&amp;gt;nd praktisch alle &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Religionen […] Auch wenn sie sich aufs Christentum berufen. Aber der Geist dahinter ist, wir wollen die ideale materielle Welt erzeugen […] das Ziel ist […] die physische Unsterblichkeit auf Erden […] es ist eine moderne Stufe dessen, was die Ägypter sehr bewusst gemacht haben mit der Mumifizierung […]“ [[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Bei den christlichen Kirchen im Westen handelt es sich im Wesentlichen um ahrimanische Religionen. Der Geist dahinter ist, eine ideale materielle Welt erzeugen samt physischer Unsterblichkeit auf Erden 01:15:47|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 42. Folge, 2021, 01:15:47]]&lt;br /&gt;
# „Die ganze Menschheitsentwicklung ist auf dem aufgebaut, dass das Ich da steht zwischen Luzifer und &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; auf Erden.“ [[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025#Das Ich steht zwischen Luzifer und Ahriman. Darauf ist die ganze Menschheitsentwicklung aufgebaut 01:33:00|| Peter, W. Der Seele Erwachen, 2025, 01:33:00]]&lt;br /&gt;
# „[…] geht es darum, dass sie [Maria] den &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; mit ihren eigenen Waffen schlägt. Mit ihrem Denken. Sie schmiedet sich aus ihrem Denken das Geistesschwert, mit dem sie den Ahriman mit seiner ganzen Logik noch übertrifft.“ [[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025#Maria fasst ein Gelöbnis, nie wieder Seligkeit erleben zu wollen, wenn Gedanken in ihr reifen, als Waffe gegen Luzifer. Aus ihrem Denken schmiedet sie das Geistesschwert gegen Ahriman 01:30:55|| Peter, W. Der Seele Erwachen, 2025, 01:30:55]]&lt;br /&gt;
# „Da ist ein starker Impuls da, der einerseits ganz alte Kräfte, alttestamentarische Kräfte eigentlich wieder in die Führungsposition zu bringen versucht und sich aber verbindet mit einer Vorausnahme unseres heutigen Bewusstseinsseelenzeitalters […] auf eine nicht selbst errungene Weise, sondern auf eine inspirierte, eine &#039;&#039;&#039;ahrimanisch&#039;&#039;&#039; inspirierte Weise […] die Akademie von Gundishapur“ [[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Durch die arabische Kultur entsteht ein Dualismus zwischen der materialistischen Welt und der seelisch-geistigen Welt, der seine Wurzeln im Manichäismus des 3.Jh.v.Chr. hat: Der Kampf zwischen Licht und Finsternis 00:10:06|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 19. Folge, 2020, 00:10:06]]&lt;br /&gt;
# „Michael Birnthaler: „Würdest du sagen, diese Nebenübung ist für die heutige Zeit und als Wappnung gegen &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; vielleicht die geeignetste, wo wir jetzt am ehesten üben sollten?“ Wolfgang Peter: „Absolut, ja.“” [[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025#Eine wunderbare Sache sind die viel genannten, aber selten so wirklich intensiv getanen Nebenübungen von Rudolf Steiner. Sie stärken ganz besonders die Herzkräfte 00:33:26|| Peter, W. Leben in apokalyptischen Zeiten, 2025, 00:33:26]]&lt;br /&gt;
# „[…] wir müssen denken, die Widersacher zehren schon sehr lang an uns […] Sonst können wir uns gar nicht inkarnieren […]    Inkarnation in einem fleischlichen-physischen Leib heißt, ich gehe das Bündnis mit dem &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; ein.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Inkarnation in einem physisch-stofflich-fleischlichen Leib heißt, ich gehe ein Bündnis mit Ahriman ein. Dessen sollten wir uns seit Beginn des Bewusstseinsseelenzeitalters langsam bewusst werden 01:59:48|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 44. Folge, 2021, 01:59:48]]&lt;br /&gt;
# „[…] die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Mächte. Die […] beeinträchtigen unseren Ätherleib […] wie sagt es Rudolf Steiner so schön, dann ist er […] ganz faltenfrei […] wenn der Embryo reift, da ist dieser Ätherleib reich gestaltet, voll an Kräften […] Je älter der Ätherleib wird […] desto strukturloser wird er, desto mehr mangelt es an strukturbildenden Kräften […]“ [[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Ahriman wirkt stark auf unseren Ätherleib. Die Asuras wirken zerstörend bis ins Physische 01:55:17|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 44. Folge, 2021, 01:55:17]]&lt;br /&gt;
# „[…] diese Ätherkräfte sind es ja im Übrigen auch, deren wir uns bedienen, wenn wir denken. Die sind es auch. Allerdings eben so, dass auch der Herr &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; und seine Scharen mitwirken und dem einen gewissen absterbenden Charakter verleihen“  [[Die Apokalypse des Johannes - 51. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Bei der Musik beginnt es mit der Pentatonik in die Menschen einzuziehen, das seelische Erlebnis 00:57:58|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 51. Folge, 2021, 00:57:58]]&lt;br /&gt;
# „[…] sagt er [Rudolf Steiner] über dieselbe Gestalt, von der er später davon sprechen wird, dass Nietzsche ein Gefäß &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; war.” [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025#Rudolf Steiner: Friedrich Nietzsche war ein Märtyrer der Erkenntnis gewesen. Und er hat in seiner Sprache Worte für das gefunden, woran er litt: Am geistigen Materialismus seiner Zeit 00:33:15|| Rheinheimer, M. Goethes Märchen und der Kultus Michaels, 2025, 00:33:15]]&lt;br /&gt;
# „[…] wenn wir jetzt sprechen zum Beispiel von der Erlösung &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; […] das ist aber in Wahrheit […] eine Fülle von ahrimanischen Wesenheiten. Genauso wie bei der Erlösung Luzifers wir es zu tun haben mit einer Vielzahl von luziferischen Wesenheiten.&amp;quot; [[Die Apokalypse des Johannes - 306. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026#Energie ist verfeinerte Willenskraft. Licht wird erst durch die erste Form von Materie (Finsternis/Luft) sichtbar. Aus diesem Zusammenspiel entstehen auf der Alten Sonne sowohl Farben als auch die Voraussetzungen für seelische Wahrnehmung 01:51:18|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 306. Folge, 2026, 01:51:18]]&lt;br /&gt;
# „[…] damit fängt es an, dass wir ihm etwas abringen […] Wo wir ihm zeigen, dass er eigentlich noch eine andere Aufgabe hätte […] und dass das etwas anderem dienen kann, zu dem er keinen Zugang hat […] dadurch würde die &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Kraft […] sich bis zu einem gewissen Grad zumindest wieder mit dem regulären Geistigen […] verbinden.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Alle Weltentwicklung läuft so: Es kommt etwas aus dem schöpferisch-Geistigen herunter. Das Geistige wird geformter. Dann wird es etwas Seelisches, nun geht es ins Ätherische. Und dieses Ätherische verdichtet sich dann bis zum Physischen 01:02:17|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:02:17]]&lt;br /&gt;
# „Das ist so schön dargestellt in dieser Statue des Menschheitsrepräsentanten. Da ist zweimal der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; drinnen, der innere und der äußere. Und zweimal der Luzifer, der innere und der äußere.“ [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2026#Fragen aus dem Publikum 01:18:36|| Peter, W. Das Rätsel des Bösen, 2026, 01:18:36]]&lt;br /&gt;
# „[…] es kommt uns aus der Welt draußen entgegen und es steigt aber auch aus uns selber auf. Das heißt, der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; ist auch bei uns, der Luzifer ist bei uns.” [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2026#Fragen aus dem Publikum 01:18:36|| Peter, W. Das Rätsel des Bösen, 2026, 01:18:36]]&lt;br /&gt;
# „Aber &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; spürt eine gewisse Bedrohung […] durch den Menschen, weil er jetzt das Gefühl […] wenn der jetzt mit seinem Licht da reinfuhrwerkt in mein ahrimanisches Reich, dann geht mein Reich zugrunde.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Die zweifache Bedrohung für die Widersachermächte: Einerseits Sorat, der sie in seine Welt ziehen will - andererseits der Mensch, der sie von ihrer schmutzigen Aufgabe erlösen kann 01:36:20|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 57. Folge, 2021, 01:36:20]]&lt;br /&gt;
# „Rudolf Steiner sagte, &#039;&#039;das Schlimmste wäre es, wenn &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, wenn er kommt, eine schlafende Menschheit vorfinden würde.&amp;quot;&#039;&#039; [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Es wäre das Schlimmste, wenn Ahriman bei seinem Kommen eine schlafende Menschheit vorfinden würde (Rudolf Steiner) 00:23:28|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:23:28]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<title>Drache</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
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{{Anthrowiki.at|Drache}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Der Drache (lat. draco, griech. δράκων drákon „Drache“), meist als echsenartiges Wesen mit Flughäuten dargestellt oder auch als schlangenartiger Lindwurm (ahd. lint „Schlange“, ist in der Regel ein imaginatives Bild jener menschlichen Kräfte, die unter dem Einfluss der luziferischen oder ahrimanischen Widersachermächte stehen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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# Michaels Kampf mit dem &#039;&#039;&#039;Drachen&#039;&#039;&#039; - der ahrimanische Intellekt auf Erden wird verstärkt. [[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Michaels Kampf mit dem Drachen - der ahrimanische Intellekt auf Erden wird verstärkt 01:23:22|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 11. Folge, 2020, 01:23:22]]&lt;br /&gt;
# „[…] der Kampf Michaels mit dem &#039;&#039;&#039;Drachen&#039;&#039;&#039; wird geführt durch uns. Wer ist das Feuerschwert Michaels? Wer ist die flammende Lanze des Michael? Wir! Das menschliche Ich.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Der Kampf Michaels mit dem Drachen wird geführt durch uns 01:58:04|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 30. Folge, 2020, 01:58:04]]&lt;br /&gt;
# „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und &#039;&#039;&#039;Drache&#039;&#039;&#039; […] der Weg der Erkenntnis von Rudolf Steiner […]der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>ElkeJura</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=32756</id>
		<title>Erkenntnis</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ElkeJura: &lt;/p&gt;
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{{Anthrowiki.at|Erkenntnis}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Erkenntnis (griech. γνῶσις, gnōsis, „[Er-]Kenntnis“; hebr. יָדַע Jada, „Wissen, Kenntnis, Erkenntnis“ oder דעת, Da&#039;at, „Wissen“) ist das Ergebnis unserer Bewusstseinstätigkeit, durch die wir eine klare Einsicht in die Wirklichkeit zu gewinnen suchen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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# Um einen Gegenstand erfassen zu können, muss die &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; von zwei Seiten kommen: Über die Sinnesdaten und das Denken, das das Bild der Welt formt. Durch diesen Akt des Zusammenbringens in unserem Bewusstsein spüren wir uns als Ich. [[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Um einen Gegenstand erfassen zu können, muss die Erkenntnis von zwei Seiten kommen: Über die Sinnesdaten und das Denken. Durch diesen Akt des Zusammenbringens in unserem Bewusstsein spüren wir uns als Ich 00:42:46|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 139. Folge, 2022, 00:42:46]]&lt;br /&gt;
# Wir brauchen den Klang- und den Lebensäther, die der nathanische Jesus mitgebracht hat. Denn das sind in Wahrheit auch &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039;kräfte. Das sind die Kräfte, die wir brauchen, um wirklich voll bewusst Imaginationen aufzubauen, die durch Inspiration verständlich werden. [[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#Das Geschenk des nathanischen Jesus an uns 01:33:26|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 141. Folge, 2022, 01:33:26]]&lt;br /&gt;
# Das Zeiterleben ändert sich, je nachdem welche &#039;&#039;&#039;Erkenntnisstufe&#039;&#039;&#039; man errungen hat. Am schnellsten läuft es eben jetzt, wo wir ganz im äußeren Bewusstsein sind, da verläuft die Zeit für uns am schnellsten. [[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Das Zeiterleben ändert sich je nach Erkenntnisstufe 00:07:08|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 26. Folge, 2020, 00:07:08]]&lt;br /&gt;
# „Ja, also auch so ein bisschen das, was Rudolf Steiner immer wieder gesagt hat, also: „Willst du dich selbst &#039;&#039;&#039;erkennen&#039;&#039;&#039;, so schau in die Welt hinaus. Willst du die Welt erkennen, schau in dich selbst hinein.““ [[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Wir müssen seelisch an uns arbeiten, um mit den Widersachern fertig zu werden und unsere Zukunft aktiv zu gestalten 00:11:35|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 56. Folge, 2021, 00:11:35]]&lt;br /&gt;
# „[…] drei esoterische Grundströmungen […] Adler, Löwe und Drache […] der &#039;&#039;&#039;Weg der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; von Rudolf Steiner […] der Weg des Herzens, das sind mir die Manichäer […] der Drachenweg, der Weg des Willens, das sind mir die Rosenkreuzer. Die haben eben ihren Weg so, dass sie über Schicksalsschläge am besten lernen […]” [[Michael Birnthaler - mein Weg zur Anthroposophie, 2026#Neun prinzipielle Wege für den Umgang mit dem Bösen 00:26:05|| Birnthaler, M. Mein Weg zur Anthroposophie, 2026, 00:26:05]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>ElkeJura</name></author>
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