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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-28T08:35:03Z</updated>
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		<title>Geister der Freiheit - Teil 13 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-19T16:06:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Äussere, innerlich-äusserliche und innere Sinne und ihr Bezug auf das Denken, Fühlen und Wollen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 12 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 14 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 13.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=CWB8taMBIuY|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 13]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 13 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 13 (Die 12 Sinne des Menschen)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung, Rückblick und der 7. Schöpfungstag ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kultur Epochen zum 13. Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir stehen &#039;&#039;&#039;immer noch im ersten Buch Mose, in der Schöpfungsgeschichte des Alten Testamentes&#039;&#039;&#039;. Und wir haben den sechsten Schöpfungstag nun beleuchtet und es steht natürlich noch der &#039;&#039;&#039;siebte Schöpfungstag&#039;&#039;&#039; an, der allerdings, wie ihr vielleicht wisst, im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;aus einer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ruhephase&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;besteht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es soll aber, wenn wir nun mit diesem siebten Schöpfungstag, mit dieser schöpferischen Pause könnte man sagen, wenn wir die jetzt einfach in aller Kürze erwähnen, dann soll das nicht heißen, dass diese kreative Pause in irgendeiner Form zu vernachlässigen wäre, sondern wie es auch in unserem menschlichen Dasein so ist, sollte man also niemals die Phasen, in denen man scheinbar äußerlich nicht tätig ist, niemals geringschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn &#039;&#039;&#039;auch in diesen Ruhephasen vollziehen sich wichtige Prozesse&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die auch zum Ganzen gehören&#039;&#039;&#039;. Und ebenso wie es in unserem kleinen Rahmen der Fall ist, so ist es eben auch im Großen. Allerdings bevor wir nun die Schöpfungstage hinter uns lassen und weitergehen zu den Geschehnissen im Garten Eden, möchte ich gerne noch auf eine &#039;&#039;&#039;weitere Anzahl von Ereignissen&#039;&#039;&#039; könnte man sagen, hinweisen, &#039;&#039;&#039;die geisteswissenschaftlich sehr eng mit der Zeit der Schöpfungstage verbunden ist.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert Euch, wir befinden uns, wenn wir die Angaben Rudolf Steiners nun hinzunehmen, ungefähr in der Zeit, die wir genannt haben&#039;&#039;&#039;, lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;. Wir hatten kurz angedeutet, es gibt eben &#039;&#039;&#039;sieben sogenannte Zeitalter&#039;&#039;&#039; und diese Zeitalter sind Teil des Erdenkosmos, des Geschehens im Erdenkosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten dieses &#039;&#039;&#039;erste Zeitalter&#039;&#039;&#039; benannt als Polaris oder das &#039;&#039;&#039;Polaris Zeitalter&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;zweite&#039;&#039;&#039; war Hyperboräa oder das &#039;&#039;&#039;hyperboräische Zeitalter&#039;&#039;&#039; und nun folgt &#039;&#039;&#039;Lemuria&#039;&#039;&#039; und das darauffolgende Zeitalter ist dann das &#039;&#039;&#039;atlantische&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten kurz erwähnt, dass eben dieses lemurische und auch das atlantische Zeitalter, das danach folgt und auch aus unseren Größenverhältnissen heraus sehr, sehr lange jeweils auch gedauert hat, dass in diesen beiden Zeitaltern was die Herausbildung der &#039;&#039;&#039;menschlichen Gestalt&#039;&#039;&#039;, das heißt des &#039;&#039;&#039;physischen Menschen&#039;&#039;&#039; betrifft, dass es also sehr, sehr entscheidende Zeiträume gewesen sind, dass aber natürlich auch ebenso die &#039;&#039;&#039;seelische Entwicklung&#039;&#039;&#039; große Sprünge gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die lemurische Zeit und die menschlichen Sinne ===&lt;br /&gt;
Und so möchte ich heute, weil es &#039;&#039;&#039;in dieser lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; auch eine sehr bedeutsame Anzahl von Ereignissen in dieser Richtung gegeben hat, einmal zu sprechen kommen auf die &#039;&#039;&#039;menschlichen Sinne&#039;&#039;&#039;. Und hier gehen wir vielleicht zunächst einmal aus von unserer heutigen physisch-stofflichen Erscheinung, wenn wir von diesem Standpunkt aus heute die menschlichen Sinne betrachten, dann sind es ja &#039;&#039;&#039;naturwissenschaftlich gesehen fünf Sinne&#039;&#039;&#039;, die den Menschen zur Verfügung stehen, um sich in der Welt zu orientieren: Wir haben zunächst einmal den &#039;&#039;&#039;Sehsinn&#039;&#039;&#039;, das Sehen, wir haben den &#039;&#039;&#039;Geruchssinn&#039;&#039;&#039;, wir haben das &#039;&#039;&#039;Hören&#039;&#039;&#039;, wir haben das &#039;&#039;&#039;Schmecken&#039;&#039;&#039; und wir haben das &#039;&#039;&#039;Tasten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesen &#039;&#039;&#039;fünf physischen Sinnen&#039;&#039;&#039; tritt, wenn wir so wollen aus naturwissenschaftlicher Sicht das Gegenständliche in der Welt an uns heran und wir können dann anhand dieser Sinneseindrücke die Welt erschließen mithilfe unseres Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Sache nun anthroposophisch-geisteswissenschaftlich einmal näher beleuchten, haben wir ja gesagt, dass der menschliche Leib, also der physische Leib vor allen Dingen - der ja zum großen Teil auch übersinnlich ist, das heißt übersinnliche Anteile hat, der stoffliche Leib ist nur ein Teil unseres gesamten physischen Leibes - der, man könnte sagen, von den Widersacherkräften weiter heruntergezogen worden ist in die stoffliche Materialität, als es eigentlich vorgesehen war. Wir werden auf diese Dinge noch weiterhin zu sprechen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zunächst einmal würde ich gerne an diesem Punkt wieder ansetzen mit euch, wo wir gesagt haben, der physische Leib des Menschen steht in ganz engem Zusammenhang mit dem Tierkreis. Ihr erinnert euch, &#039;&#039;&#039;mit dem Tierkreis beginnt eigentlich unsere gesamte Weltenschöpfung&#039;&#039;&#039;: Kräfte aus dem Tierkreis formieren sich, um die &#039;&#039;&#039;erste planetarische Entwicklungsstufe des Alten Saturn hervorzubringen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinter diesen Kräften aus dem Tierkreis stehen natürlich wie immer in der geisteswissenschaftlichen Betrachtung auch Wesenheiten. Und diese Wesenheiten rekrutieren sich vornehmlich aus der &#039;&#039;&#039;Hierarchiestufe der Cherubim&#039;&#039;&#039;. Und so haben wir also &#039;&#039;&#039;zwölf Tierkreisbilder&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zwölf Cherubim&#039;&#039;&#039;, die sich in einer kreisförmigen Formation anordnen, könnte man sagen, und in deren Mitte sich dann das Erdengeschehen, bzw. dazu zählt eben unser Sonnensystem vor allen Dingen auch, diese menschliche und Weltenentwicklung abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei Gruppen der zwölf menschlichen Sinne ===&lt;br /&gt;
Und da wir eben &#039;&#039;&#039;zwölf Tierkreiskräfte&#039;&#039;&#039; haben, so hat der Mensch eben &#039;&#039;&#039;nicht fünf Sinne&#039;&#039;&#039;, sondern der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mensch hat zwölf Sinne,&#039;&#039;&#039; und diese zwölf Sinne sind also in direktem Kontakt, sind also, man könnte sagen, Bilder oder Entsprechungen dieser Tierkreiskräfte, die von den Cherubim vertreten werden, verkörpert werden. Und wir wollen uns diese &#039;&#039;&#039;zwölf Sinne&#039;&#039;&#039; einmal genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner unterteilt zunächst einmal diese zwölf Sinne in &#039;&#039;&#039;drei Einheiten&#039;&#039;&#039;. Alle zwölf Sinne sind natürlich eine Einheit, aber wie wir eben beim Tierkreis auch bereits besprochen haben, gibt es auch da &#039;&#039;&#039;unterschiedliche Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und so ist das eben bei den zwölf Sinnen des Menschen ebenso, dass wir also &#039;&#039;&#039;drei Formationen haben mit jeweils vier Sinnen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht nennen wir diese zwölf Sinne einmal, wenn man so will, von oben nach unten: Und zwar zunächst einmal beginnt die anthroposophische Sinneslehre mit dem &#039;&#039;&#039;Ich-Sinn&#039;&#039;&#039;. Der zweite Sinn wäre der &#039;&#039;&#039;Denksinn,&#039;&#039;&#039; der dritte wäre der &#039;&#039;&#039;Sprachsinn&#039;&#039;&#039; und der vierte wäre der &#039;&#039;&#039;Gehörsinn&#039;&#039;&#039;. Das wäre die &#039;&#039;&#039;erste Gruppe&#039;&#039;&#039; der zwölf Sinne, die ersten vier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;zweite Gruppe&#039;&#039;&#039; beginnt mit dem &#039;&#039;&#039;Wärmesinn&#039;&#039;&#039;, dann folgt der &#039;&#039;&#039;Sehsinn&#039;&#039;&#039;, als nächstes der &#039;&#039;&#039;Geschmackssinn&#039;&#039;&#039; und schließlich der &#039;&#039;&#039;Geruchssinn&#039;&#039;&#039;. Diese vier bilden die &#039;&#039;&#039;zweite Gruppe&#039;&#039;&#039; der menschlichen Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die untere Vierheit, wenn man so will, beginnt mit dem &#039;&#039;&#039;Gleichgewichtssinn,&#039;&#039;&#039; als nächstes auf den Gleichgewichtssinn folgt der &#039;&#039;&#039;Bewegungssinn&#039;&#039;&#039;, dann der &#039;&#039;&#039;Lebenssinn&#039;&#039;&#039; und schließlich der &#039;&#039;&#039;Tastsinn&#039;&#039;&#039;. Und diese vier bilden &#039;&#039;&#039;die untere Vierheit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwölf menschlichen Sinne als Abbilder der zwölf Tierkreisbilder ===&lt;br /&gt;
Nun haben wir hier in diesen drei Gruppen von Sinnen zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Abbilder des Tierkreises&#039;&#039;&#039;. Man kann sich nun fragen, okay, wir haben zwölf Tierkreisbilder, wir haben zwölf Sinne. Welcher Sinn entspricht denn nun welchem Tierkreisbild?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben wir zunächst einmal die Entsprechung, dass der &#039;&#039;&#039;Ich-Sinn&#039;&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;&#039;Tierkreisbild des Widders&#039;&#039;&#039; stammt, der &#039;&#039;&#039;Denksinn&#039;&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;&#039;Sternbild des Stieres&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sprachsinn&#039;&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;&#039;Sternbild der Zwillinge&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Gehörsinn&#039;&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;&#039;Tierkreisbild des Krebses&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Gruppe steht der &#039;&#039;&#039;Wärmesinn in Verbindung zum Löwen&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sehsinn zur Jungfrau&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Geschmackssinn zur Waage&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Geruchssinn zum Skorpion&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich die dritte Gruppe: Die dritte Vierheit hat die Entsprechungen &#039;&#039;&#039;Gleichgewichtssinn Schütze,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegungssinn Steinbock&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Lebenssinn Wassermann&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Tastsinn Fische&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äussere, innerlich-äusserliche und innere Sinne und ihr Bezug auf das Denken, Fühlen und Wollen ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun diese drei Blöcke oder Einheiten auf den Menschen beziehen, dann können wir sagen, diese obere Vierheit aus Ich-Sinn, Denksinn, Sprachsinn und Gehörsinn, diese Sinne haben in erster Linie &#039;&#039;&#039;mit dem Denken zu tun&#039;&#039;&#039;. Diese Sinne bezeichnet Rudolf Steiner auch als &#039;&#039;&#039;äußerliche Sinne&#039;&#039;&#039;. Warum äußerlich? Diese Sinne haben alle einen starken Bezug, dass sie den Menschen mit dem Außen verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dazu im Zuge der Seelenentwicklungen und vor allen Dingen auch des denkerischen Erfassens der Welt noch an den Punkt kommen, wo wir Erstaunliches von Rudolf Steiner erfahren, nämlich dass es nicht so ist, dass die Gegenstände separiert von uns an uns herantreten, an unsere Seele herantreten, sondern dass wir in diese Gegenstände hineinragen, und dass, indem Teile von uns, Teile unserer Wesenheit sich mit diesen Gegenständen verbinden, dadurch werden sie uns bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da findet eine &#039;&#039;&#039;Spiegelung&#039;&#039;&#039; statt. Das werden wir später noch genauer anschauen. Und indem dieses &#039;&#039;&#039;Verbinden mit den Gegenständen der Welt, seelisches Verbinden zustande kommt&#039;&#039;&#039; und diese Eindrücke dann zurückgespiegelt werden an unseren physischen Sinnesorganen, dadurch werden sie uns bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, die obere Vierheit der Sinne sind die &#039;&#039;&#039;äußeren Sinne&#039;&#039;&#039;. Und diese äußeren Sinne haben ganz &#039;&#039;&#039;stark mit dem Vorstellen zu tun&#039;&#039;&#039;. Die &#039;&#039;&#039;Welt wird uns bewusst durch Vorstellungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun haben wir die mittlere Vierheit der Sinne: Wärmesinn, Sehsinn, Geschmackssinn und Geruchssinn. Und diese Sinne bezeichnet Rudolf Steiner als &#039;&#039;&#039;innerlich, äußerlich&#039;&#039;&#039;. Sie erfüllen also diese Aufgabe, die &#039;&#039;&#039;Mitte&#039;&#039;&#039; zu bilden &#039;&#039;&#039;zwischen den äußerlichen Sinnen&#039;&#039;&#039;, den äußeren Sinnen und den darunterliegenden &#039;&#039;&#039;inneren Sinnen&#039;&#039;&#039;. Diese vier bewegen sich also in der Mitte und haben genauso, wie wir gesagt haben, die Mitte des Menschen. Der &#039;&#039;&#039;rhythmische Mensch&#039;&#039;&#039; ist in erster Linie zuständig für das &#039;&#039;&#039;Fühlen&#039;&#039;&#039;, und deshalb beziehen sich diese vier Sinne der Mitte vor allen Dingen auf das Fühlen, auf das Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann die untere Vierheit der Sinne. Das sind Gleichgewichtssinn, Bewegungssinn, Lebenssinn und Tastsinn. Und diese Sinne bezeichnet Rudolf Steiner als innerlich. Und diese &#039;&#039;&#039;innerlichen Sinne&#039;&#039;&#039;, diese inneren Sinne, die haben sehr, sehr stark mit unserem &#039;&#039;&#039;Wollen&#039;&#039;&#039; zu tun, mit unserem Willensorganismus. Und so ist es auch nicht verwunderlich, wenn man von dieser Seite auf die Sinne schaut. So könnte man ja denken, ja die obere Vierheit der Sinne, die sich auf das Denken beziehen, die stehen unserer Erkenntnisbildung besonders nahe. So ist es aber nicht. Rudolf Steiner sagt, dass eben genau &#039;&#039;&#039;diese inneren Sinne, die dem Wollen nahestehen, mit Hilfe dieser Sinne, dort bildet sich die wahre Erkenntnis&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also der Gleichgewichtssinn, das Gleichgewicht halten zu können, steht sehr, sehr stark in Bezug zu unserem Willen. Wir können das zum Beispiel beobachten, wenn wir Alkohol konsumieren. Alkohol schwächt den Willen. Alkohol schwächt das Ich. Und dementsprechend sieht man also betrunkene Menschen sich dann auch schwankend fortbewegen, wenn eine Fortbewegung überhaupt noch wirklich möglich ist. Hier sehen wir also, der Gleichgewichtssinn wird gestört, ebenso der Bewegungssinn, und dass der Tastsinn eben auch sehr, sehr stark mit unserem Willenswesen verbunden ist, dazu werden wir noch kommen, wenn wir uns die atlantische Epoche anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ist die Rede davon, dass die Atlantier in der Lage waren, über den Tastsinn ihre Leiblichkeit zu vergrößern und auch andere Wesen dahingehend zu beeinflussen, das werden wir uns später noch anschauen. Jedenfalls &#039;&#039;&#039;diese zwölf Sinne des Menschen beginnen sich nun in der lemurischen Zeit zu bilden&#039;&#039;&#039;. Sie haben aber ihren Ursprung auf der allerersten Verkörperung unseres Planeten, nämlich auf dem Alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwölf Sinne: Veranlagung auf dem Alten Saturn und ihr Bezug zum seelisch-geistigen Licht ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;diese zwölf Sinnesorgane haben alle einen starken Bezug zum Licht, zum seelisch-geistigen Licht&#039;&#039;&#039;, ebenso wie wir, wenn wir die Regionen der Seelenwelt beschreiben, ja auch irgendwann in die Regionen des Seelenlichtes kommen. Das heißt also, wenn der Geist beginnt seelisch zu werden, dann entsteht &#039;&#039;&#039;Seelenlicht&#039;&#039;&#039;, und das heißt, unsere Sinnesorgane, dass uns die Welt bewusst werden kann, stehen also in starkem Bezug zum Licht und die &#039;&#039;&#039;Keimanlagen unsere Sinnesorgane sind auf dem Alten Saturn bereits entstanden.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun muss man sich ja fragen, wie ist das geschehen auf dem Alten Saturn, denn ihr erinnert euch, der Alte Saturn war ein reiner Wärmeplanet und hatte noch kein eigenes Licht. Also wo kam auf dem Alten Saturn das Licht her, das es möglich gemacht hat, die Keimanlagen für die menschlichen Sinne zu bilden? Und hier haben wir die Angabe Rudolf Steiners, dass dieses &#039;&#039;&#039;Licht auf dem Alten Saturn von den erhabenen Wesenheiten der Seraphim kam&#039;&#039;&#039;. Die Seraphim sind diejenigen, die der Trinität der höchsten göttlichen Quelle am nächsten stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben den damals ihre Menschenstufe durchmachenden heutigen Archai, den Urengeln, denen haben sie damals den Weg geleuchtet, könnte man sagen. Sie haben ein Licht erzeugt, ohne persönliche Motive zu haben, einfach in dienender Art und Weise haben sie Licht gebracht den Menschen des Alten Saturn und anhand dieses Seraphim Lichtes konnten sich die Keimanlagen unserer heutigen Sinnesorgane bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir also einen &#039;&#039;&#039;gewaltigen Dienst der Seraphim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;denn ohne Sinnesorgane wäre es uns heute nicht möglich, uns in der Welt zurechtzufinden&#039;&#039;&#039;, und dementsprechend wäre es uns auch nicht möglich, den Christus zu erkennen. Und auf der Alten Sonne tritt ja nun das äußere Licht in die Welt. Und nun &#039;&#039;&#039;trifft also äußeres Licht auf inneres Licht&#039;&#039;&#039; und mit diesem &#039;&#039;&#039;Zusammentreffen dieser beiden Lichtquellen beginnt eigentlich das, was wir heute als Erkenntnis bezeichnen können&#039;&#039;&#039;. Und gleichzeitig beginnt damit auch die &#039;&#039;&#039;Individualisierung&#039;&#039;&#039;, der Weg hin zum Geist der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun wieder auf die Erde schauen, in die lemurischen Zeit, so stehen wir kurz vor dem &#039;&#039;&#039;Garten Eden.&#039;&#039;&#039; Dieser Garten Eden ist im Grunde genommen die &#039;&#039;&#039;Seelenatmosphäre der Erde&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Es sind nun durch die Elohim, die mit den Thronen zusammenarbeiten, die mit den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes zusammenarbeiten, die mit den Dynameis, mit den Geistern der Bewegung zusammenarbeiten so weit, dass zunächst einmal die Erde als solche beginnt, sich im Seelischen zu manifestieren, dass sich die &#039;&#039;&#039;Naturreiche in ihrer seelischen Anlage bilden&#039;&#039;&#039;, dass der Mensch auf seinem Weg zum physischen Menschen diese &#039;&#039;&#039;Naturreiche aus sich heraussetzt&#039;&#039;&#039; - wir hatten es kurz angedeutet - um frei zu werden, zunächst einmal sich selbst erkennen zu können. Und nun beginnt, da wir uns zum einen schon in einem fortgeschritteneren Stadium des Erringens der menschlichen Freiheit befinden, wenn wir auf die gesamte Weltentwicklung schauen und auch aufgrund der Tatsache, dass wir schon relativ weit in die Verdichtung des Geistes hineingekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinleitung auf den Garten Eden und den luziferischen Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Nun erfüllen Wesenheiten ihren Auftrag, ihren göttlichen Auftrag, in Aktion zu kommen, die wir genannt haben die luziferischen und die ahrimanischen Wesen. Die luziferischen waren die, die vorwiegend auf dem Alten Monde zurückgeblieben waren, und die ahrimanischen Wesen waren die, die auf der Alten Sonne vorwiegend zurückgeblieben waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Bezug auf die zwölf Sinne des Menschen haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass sich die ahrimanischen Wesen vornehmlich in den vier oberen, das heißt den &#039;&#039;&#039;äußeren Sinnen, den Sinnen der Vorstellung&#039;&#039;&#039; in Tätigkeit versetzen. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Wesen&#039;&#039;&#039; sind in diesem Bereich &#039;&#039;&#039;unserer Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; besonders aktiv, und dass sich die &#039;&#039;&#039;luziferischen Wesen&#039;&#039;&#039; vornehmlich in den &#039;&#039;&#039;inneren Sinnen&#039;&#039;&#039; zurechtfinden, uns dort stark beeinflussen. Und wenn wir uns das klar machen, dass wir es also bei den Sinnen, die unserem Willensorganismus und damit auch unserer innersten Wesenheit sozusagen, wenn wir uns klar machen, dass dort die luziferischen Wesen in erster Linie ihr Werk verrichten, dann ist das eine sehr &#039;&#039;&#039;gute Hinleitung auf den Garten Eden und auf diesen ersten luziferischen Sündenfall&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird dadurch auch erklärlich, dass der Mensch damals, wir damals in diesem seelischen Zustand, wir befinden uns immer noch auf dem Weg in die physisch-ätherische Erscheinung, dass da große Willenskräfte auch von unserer Seite aufgewendet werden, um uns in diesen physischen Zustand hineinbringen zu können. Alle Wesen helfen mit, aber auch wir sind bereits beteiligt mit unseren sich immer mehr individualisierenden Willenskräften, und in der Anlage des Gleichgewichtssinnes, des Bewegungssinnes, des Lebenssinnes und auch des Tastsinnes, der sich also damals noch im Seelischen äußert. Wir versuchen uns in dieser Seelenwelt voranzutasten. Wir suchen nach Erkenntnis, könnte man sagen, wir suchen nach Zurechtfinden in dieser seelischen Umgebung. Und an dieser Stelle treten dann die luziferischen Wesen an uns heran und versuchen uns, und sie sind erfolgreich natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Umstand ist natürlich auf der einen Seite negativ zu sehen, aber auf der anderen Seite ist es gleichzeitig der Beginn einer großen Reise, die uns direkt wieder zu Christus führen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle würde ich gerne beim nächsten Mal mit euch weitermachen und habe heute fast nicht überzogen. Ich danke euch fürs Dabeisein, für eure Unterstützung. Wer etwas spenden möchte, wer einen Kommentar hinterlassen möchte, wer mir eine E-mail schreiben möchte, sehr, sehr gerne, ist alles sehr willkommen und ich wünsche euch alles Gute und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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|Stand 2023-6-19: Die Beispiele bitte löschen ...&lt;br /&gt;
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== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_13_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=10007</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 13 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-19T15:57:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Geister der Freiheit Teil 13 () */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 12 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 14 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 13.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=CWB8taMBIuY|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 13]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 13 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 13 (Die 12 Sinne des Menschen)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung, Rückblick und der 7. Schöpfungstag ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kultur Epochen zum 13. Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir stehen &#039;&#039;&#039;immer noch im ersten Buch Mose, in der Schöpfungsgeschichte des Alten Testamentes&#039;&#039;&#039;. Und wir haben den sechsten Schöpfungstag nun beleuchtet und es steht natürlich noch der &#039;&#039;&#039;siebte Schöpfungstag&#039;&#039;&#039; an, der allerdings, wie ihr vielleicht wisst, im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;aus einer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ruhephase&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;besteht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es soll aber, wenn wir nun mit diesem siebten Schöpfungstag, mit dieser schöpferischen Pause könnte man sagen, wenn wir die jetzt einfach in aller Kürze erwähnen, dann soll das nicht heißen, dass diese kreative Pause in irgendeiner Form zu vernachlässigen wäre, sondern wie es auch in unserem menschlichen Dasein so ist, sollte man also niemals die Phasen, in denen man scheinbar äußerlich nicht tätig ist, niemals geringschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn &#039;&#039;&#039;auch in diesen Ruhephasen vollziehen sich wichtige Prozesse&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die auch zum Ganzen gehören&#039;&#039;&#039;. Und ebenso wie es in unserem kleinen Rahmen der Fall ist, so ist es eben auch im Großen. Allerdings bevor wir nun die Schöpfungstage hinter uns lassen und weitergehen zu den Geschehnissen im Garten Eden, möchte ich gerne noch auf eine &#039;&#039;&#039;weitere Anzahl von Ereignissen&#039;&#039;&#039; könnte man sagen, hinweisen, &#039;&#039;&#039;die geisteswissenschaftlich sehr eng mit der Zeit der Schöpfungstage verbunden ist.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert Euch, wir befinden uns, wenn wir die Angaben Rudolf Steiners nun hinzunehmen, ungefähr in der Zeit, die wir genannt haben&#039;&#039;&#039;, lemurische Zeit&#039;&#039;&#039;. Wir hatten kurz angedeutet, es gibt eben &#039;&#039;&#039;sieben sogenannte Zeitalter&#039;&#039;&#039; und diese Zeitalter sind Teil des Erdenkosmos, des Geschehens im Erdenkosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten dieses &#039;&#039;&#039;erste Zeitalter&#039;&#039;&#039; benannt als Polaris oder das &#039;&#039;&#039;Polaris Zeitalter&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;zweite&#039;&#039;&#039; war Hyperboräa oder das &#039;&#039;&#039;hyperboräische Zeitalter&#039;&#039;&#039; und nun folgt &#039;&#039;&#039;Lemuria&#039;&#039;&#039; und das darauffolgende Zeitalter ist dann das &#039;&#039;&#039;atlantische&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten kurz erwähnt, dass eben dieses lemurische und auch das atlantische Zeitalter, das danach folgt und auch aus unseren Größenverhältnissen heraus sehr, sehr lange jeweils auch gedauert hat, dass in diesen beiden Zeitaltern was die Herausbildung der &#039;&#039;&#039;menschlichen Gestalt&#039;&#039;&#039;, das heißt des &#039;&#039;&#039;physischen Menschen&#039;&#039;&#039; betrifft, dass es also sehr, sehr entscheidende Zeiträume gewesen sind, dass aber natürlich auch ebenso die &#039;&#039;&#039;seelische Entwicklung&#039;&#039;&#039; große Sprünge gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die lemurische Zeit und die menschlichen Sinne ===&lt;br /&gt;
Und so möchte ich heute, weil es &#039;&#039;&#039;in dieser lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; auch eine sehr bedeutsame Anzahl von Ereignissen in dieser Richtung gegeben hat, einmal zu sprechen kommen auf die &#039;&#039;&#039;menschlichen Sinne&#039;&#039;&#039;. Und hier gehen wir vielleicht zunächst einmal aus von unserer heutigen physisch-stofflichen Erscheinung, wenn wir von diesem Standpunkt aus heute die menschlichen Sinne betrachten, dann sind es ja &#039;&#039;&#039;naturwissenschaftlich gesehen fünf Sinne&#039;&#039;&#039;, die den Menschen zur Verfügung stehen, um sich in der Welt zu orientieren: Wir haben zunächst einmal den &#039;&#039;&#039;Sehsinn&#039;&#039;&#039;, das Sehen, wir haben den &#039;&#039;&#039;Geruchssinn&#039;&#039;&#039;, wir haben das &#039;&#039;&#039;Hören&#039;&#039;&#039;, wir haben das &#039;&#039;&#039;Schmecken&#039;&#039;&#039; und wir haben das &#039;&#039;&#039;Tasten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesen &#039;&#039;&#039;fünf physischen Sinnen&#039;&#039;&#039; tritt, wenn wir so wollen aus naturwissenschaftlicher Sicht das Gegenständliche in der Welt an uns heran und wir können dann anhand dieser Sinneseindrücke die Welt erschließen mithilfe unseres Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Sache nun anthroposophisch-geisteswissenschaftlich einmal näher beleuchten, haben wir ja gesagt, dass der menschliche Leib, also der physische Leib vor allen Dingen - der ja zum großen Teil auch übersinnlich ist, das heißt übersinnliche Anteile hat, der stoffliche Leib ist nur ein Teil unseres gesamten physischen Leibes - der, man könnte sagen, von den Widersacherkräften weiter heruntergezogen worden ist in die stoffliche Materialität, als es eigentlich vorgesehen war. Wir werden auf diese Dinge noch weiterhin zu sprechen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zunächst einmal würde ich gerne an diesem Punkt wieder ansetzen mit euch, wo wir gesagt haben, der physische Leib des Menschen steht in ganz engem Zusammenhang mit dem Tierkreis. Ihr erinnert euch, &#039;&#039;&#039;mit dem Tierkreis beginnt eigentlich unsere gesamte Weltenschöpfung&#039;&#039;&#039;: Kräfte aus dem Tierkreis formieren sich, um die &#039;&#039;&#039;erste planetarische Entwicklungsstufe des Alten Saturn hervorzubringen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinter diesen Kräften aus dem Tierkreis stehen natürlich wie immer in der geisteswissenschaftlichen Betrachtung auch Wesenheiten. Und diese Wesenheiten rekrutieren sich vornehmlich aus der &#039;&#039;&#039;Hierarchiestufe der Cherubim&#039;&#039;&#039;. Und so haben wir also &#039;&#039;&#039;zwölf Tierkreisbilder&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zwölf Cherubim&#039;&#039;&#039;, die sich in einer kreisförmigen Formation anordnen, könnte man sagen, und in deren Mitte sich dann das Erdengeschehen, bzw. dazu zählt eben unser Sonnensystem vor allen Dingen auch, diese menschliche und Weltenentwicklung abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei Gruppen der zwölf menschlichen Sinne ===&lt;br /&gt;
Und da wir eben &#039;&#039;&#039;zwölf Tierkreiskräfte&#039;&#039;&#039; haben, so hat der Mensch eben &#039;&#039;&#039;nicht fünf Sinne&#039;&#039;&#039;, sondern der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mensch hat zwölf Sinne,&#039;&#039;&#039; und diese zwölf Sinne sind also in direktem Kontakt, sind also, man könnte sagen, Bilder oder Entsprechungen dieser Tierkreiskräfte, die von den Cherubim vertreten werden, verkörpert werden. Und wir wollen uns diese &#039;&#039;&#039;zwölf Sinne&#039;&#039;&#039; einmal genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner unterteilt zunächst einmal diese zwölf Sinne in &#039;&#039;&#039;drei Einheiten&#039;&#039;&#039;. Alle zwölf Sinne sind natürlich eine Einheit, aber wie wir eben beim Tierkreis auch bereits besprochen haben, gibt es auch da &#039;&#039;&#039;unterschiedliche Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und so ist das eben bei den zwölf Sinnen des Menschen ebenso, dass wir also &#039;&#039;&#039;drei Formationen haben mit jeweils vier Sinnen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht nennen wir diese zwölf Sinne einmal, wenn man so will, von oben nach unten: Und zwar zunächst einmal beginnt die anthroposophische Sinneslehre mit dem &#039;&#039;&#039;Ich-Sinn&#039;&#039;&#039;. Der zweite Sinn wäre der &#039;&#039;&#039;Denksinn,&#039;&#039;&#039; der dritte wäre der &#039;&#039;&#039;Sprachsinn&#039;&#039;&#039; und der vierte wäre der &#039;&#039;&#039;Gehörsinn&#039;&#039;&#039;. Das wäre die &#039;&#039;&#039;erste Gruppe&#039;&#039;&#039; der zwölf Sinne, die ersten vier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;zweite Gruppe&#039;&#039;&#039; beginnt mit dem &#039;&#039;&#039;Wärmesinn&#039;&#039;&#039;, dann folgt der &#039;&#039;&#039;Sehsinn&#039;&#039;&#039;, als nächstes der &#039;&#039;&#039;Geschmackssinn&#039;&#039;&#039; und schließlich der &#039;&#039;&#039;Geruchssinn&#039;&#039;&#039;. Diese vier bilden die &#039;&#039;&#039;zweite Gruppe&#039;&#039;&#039; der menschlichen Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die untere Vierheit, wenn man so will, beginnt mit dem &#039;&#039;&#039;Gleichgewichtssinn,&#039;&#039;&#039; als nächstes auf den Gleichgewichtssinn folgt der &#039;&#039;&#039;Bewegungssinn&#039;&#039;&#039;, dann der &#039;&#039;&#039;Lebenssinn&#039;&#039;&#039; und schließlich der &#039;&#039;&#039;Tastsinn&#039;&#039;&#039;. Und diese vier bilden &#039;&#039;&#039;die untere Vierheit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwölf menschlichen Sinne als Abbilder der zwölf Tierkreisbilder ===&lt;br /&gt;
Nun haben wir hier in diesen drei Gruppen von Sinnen zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Abbilder des Tierkreises&#039;&#039;&#039;. Man kann sich nun fragen, okay, wir haben zwölf Tierkreisbilder, wir haben zwölf Sinne. Welcher Sinn entspricht denn nun welchem Tierkreisbild?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben wir zunächst einmal die Entsprechung, dass der &#039;&#039;&#039;Ich-Sinn&#039;&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;&#039;Tierkreisbild des Widders&#039;&#039;&#039; stammt, der &#039;&#039;&#039;Denksinn&#039;&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;&#039;Sternbild des Stieres&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sprachsinn&#039;&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;&#039;Sternbild der Zwillinge&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Gehörsinn&#039;&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;&#039;Tierkreisbild des Krebses&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Gruppe steht der &#039;&#039;&#039;Wärmesinn in Verbindung zum Löwen&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sehsinn zur Jungfrau&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Geschmackssinn zur Waage&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Geruchssinn zum Skorpion&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich die dritte Gruppe: Die dritte Vierheit hat die Entsprechungen &#039;&#039;&#039;Gleichgewichtssinn Schütze,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegungssinn Steinbock&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Lebenssinn Wassermann&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Tastsinn Fische&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äussere, innerlich-äusserliche und innere Sinne und ihr Bezug auf das Denken, Fühlen und Wollen ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun diese drei Blöcke oder Einheiten auf den Menschen beziehen, dann können wir sagen, diese obere Vierheit aus Ich-Sinn, Denksinn, Sprachsinn und Gehörsinn, diese Sinne haben in erster Linie &#039;&#039;&#039;mit dem Denken zu tun&#039;&#039;&#039;. Diese Sinne bezeichnet Rudolf Steiner auch als &#039;&#039;&#039;äußerliche Sinne&#039;&#039;&#039;. Warum äußerlich? Diese Sinne haben alle einen starken Bezug, dass sie den Menschen mit dem Außen verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dazu im Zuge der Seelenentwicklungen und vor allen Dingen auch des denkerischen Erfassens der Welt noch an den Punkt kommen, wo wir Erstaunliches von Rudolf Steiner erfahren, nämlich dass es nicht so ist, dass die Gegenstände separiert von uns an uns herantreten, an unsere Seele herantreten, sondern dass wir in diese Gegenstände hineinragen, und dass, indem Teile von uns, Teile unserer Wesenheit sich mit diesen Gegenständen verbinden, dadurch werden sie uns bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da findet eine &#039;&#039;&#039;Spiegelung&#039;&#039;&#039; statt. Das werden wir später noch genauer anschauen. Und indem dieses &#039;&#039;&#039;Verbinden mit den Gegenständen der Welt, seelisches Verbinden zustande kommt&#039;&#039;&#039; und diese Eindrücke dann zurückgespiegelt werden an unseren physischen Sinnesorganen, dadurch werden sie uns bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, die obere Vierheit der Sinne sind die &#039;&#039;&#039;äußeren Sinne&#039;&#039;&#039;. Und diese äußeren Sinne haben ganz &#039;&#039;&#039;stark mit dem Vorstellen zu tun&#039;&#039;&#039;. Die &#039;&#039;&#039;Welt wird uns bewusst durch Vorstellungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun haben wir die mittlere Vierheit der Sinne: Wärmesinn, Sehsinn, Geschmackssinn und Geruchssinn. Und diese Sinne bezeichnet Rudolf Steiner als &#039;&#039;&#039;innerlich, äußerlich&#039;&#039;&#039;. Sie erfüllen also diese Aufgabe, die &#039;&#039;&#039;Mitte&#039;&#039;&#039; zu bilden &#039;&#039;&#039;zwischen den äußerlichen Sinnen&#039;&#039;&#039;, den äußeren Sinnen und den darunterliegenden &#039;&#039;&#039;inneren Sinnen&#039;&#039;&#039;. Diese vier bewegen sich also in der Mitte und haben genauso, wie wir gesagt haben, die Mitte des Menschen. Der &#039;&#039;&#039;rhythmische Mensch&#039;&#039;&#039; ist in erster Linie zuständig für das &#039;&#039;&#039;Fühlen&#039;&#039;&#039;, und deshalb beziehen sich diese vier Sinne der Mitte vor allen Dingen auf das Fühlen, auf das Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann die untere Vierheit der Sinne. Das sind Gleichgewichtssinn, Bewegungssinn, Lebenssinn und Tastsinn. Und diese Sinne bezeichnet Rudolf Steiner als innerlich. Und diese &#039;&#039;&#039;innerlichen Sinne&#039;&#039;&#039;, diese inneren Sinne, die haben sehr, sehr stark mit unserem &#039;&#039;&#039;Wollen&#039;&#039;&#039; zu tun, mit unserem Willensorganismus. Und so ist es auch nicht verwunderlich, wenn man von dieser Seite auf die Sinne schaut. So könnte man ja denken, ja die obere Vierheit der Sinne, die sich auf das Denken beziehen, die stehen unserer Erkenntnisbildung besonders nahe. So ist es aber nicht. Rudolf Steiner sagt, dass eben genau &#039;&#039;&#039;diese inneren Sinne, die dem Wollen nahestehen, mit Hilfe dieser Sinne, dort bildet sich die wahre Erkenntnis&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also der Gleichgewichtssinn, das Gleichgewicht halten zu können, steht sehr, sehr stark in Bezug zu unserem Willen. Wir können das zum Beispiel beobachten, wenn wir Alkohol konsumieren. Alkohol schwächt den Willen. Alkohol schwächt das Ich. Und dementsprechend sieht man also betrunkene Menschen sich dann auch schwankend fortbewegen, wenn eine Fortbewegung überhaupt noch wirklich möglich ist. Hier sehen wir also, der Gleichgewichtssinn wird gestört, ebenso der Bewegungssinn, und dass der Tastsinn eben auch sehr, sehr stark mit unserem Willenswesen verbunden ist, dazu werden wir noch kommen, wenn wir uns die atlantische Epoche anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ist die Rede davon, dass die Atlantier in der Lage waren, über den Tastsinn ihre Leiblichkeit zu vergrößern und auch andere Wesen dahingehend zu beeinflussen, das werden wir uns später noch anschauen. Jedenfalls &#039;&#039;&#039;diese zwölf Sinne des Menschen beginnen sich nun in der lemurischen Zeit zu bilden&#039;&#039;&#039;. Sie haben aber ihren Ursprung auf der allerersten Verkörperung unseres Planeten, nämlich auf dem Alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwölf Sinne: Veranlagung auf dem Alten Saturn und ihr Bezug zum seelisch-geistigen Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;diese zwölf Sinnesorgane haben alle einen starken Bezug zum Licht, zum seelisch-geistigen Licht&#039;&#039;&#039;, ebenso wie wir, wenn wir die Regionen der Seelenwelt beschreiben, ja auch irgendwann in die Regionen des Seelenlichtes kommen. Das heißt also, wenn der Geist beginnt seelisch zu werden, dann entsteht &#039;&#039;&#039;Seelenlicht&#039;&#039;&#039;, und das heißt, unsere Sinnesorgane, dass uns die Welt bewusst werden kann, stehen also in starkem Bezug zum Licht und die &#039;&#039;&#039;Keimanlagen unsere Sinnesorgane sind auf dem Alten Saturn bereits entstanden.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun muss man sich ja fragen, wie ist das geschehen auf dem Alten Saturn, denn ihr erinnert euch, der Alte Saturn war ein reiner Wärmeplanet und hatte noch kein eigenes Licht. Also wo kam auf dem Alten Saturn das Licht her, das es möglich gemacht hat, die Keimanlagen für die menschlichen Sinne zu bilden? Und hier haben wir die Angabe Rudolf Steiners, dass dieses &#039;&#039;&#039;Licht auf dem Alten Saturn von den erhabenen Wesenheiten der Seraphim kam&#039;&#039;&#039;. Die Seraphim sind diejenigen, die der Trinität der höchsten göttlichen Quelle am nächsten stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben den damals ihre Menschenstufe durchmachenden heutigen Archai, den Urengeln, denen haben sie damals den Weg geleuchtet, könnte man sagen. Sie haben ein Licht erzeugt, ohne persönliche Motive zu haben, einfach in dienender Art und Weise haben sie Licht gebracht den Menschen des Alten Saturn und anhand dieses Seraphim Lichtes konnten sich die Keimanlagen unserer heutigen Sinnesorgane bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir also einen &#039;&#039;&#039;gewaltigen Dienst der Seraphim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;denn ohne Sinnesorgane wäre es uns heute nicht möglich, uns in der Welt zurechtzufinden&#039;&#039;&#039;, und dementsprechend wäre es uns auch nicht möglich, den Christus zu erkennen. Und auf der Alten Sonne tritt ja nun das äußere Licht in die Welt. Und nun &#039;&#039;&#039;trifft also äußeres Licht auf inneres Licht&#039;&#039;&#039; und mit diesem &#039;&#039;&#039;Zusammentreffen dieser beiden Lichtquellen beginnt eigentlich das, was wir heute als Erkenntnis bezeichnen können&#039;&#039;&#039;. Und gleichzeitig beginnt damit auch die &#039;&#039;&#039;Individualisierung&#039;&#039;&#039;, der Weg hin zum Geist der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun wieder auf die Erde schauen, in die lemurischen Zeit, so stehen wir kurz vor dem &#039;&#039;&#039;Garten Eden.&#039;&#039;&#039; Dieser Garten Eden ist im Grunde genommen die &#039;&#039;&#039;Seelenatmosphäre der Erde&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Es sind nun durch die Elohim, die mit den Thronen zusammenarbeiten, die mit den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes zusammenarbeiten, die mit den Dynameis, mit den Geistern der Bewegung zusammenarbeiten so weit, dass zunächst einmal die Erde als solche beginnt, sich im Seelischen zu manifestieren, dass sich die &#039;&#039;&#039;Naturreiche in ihrer seelischen Anlage bilden&#039;&#039;&#039;, dass der Mensch auf seinem Weg zum physischen Menschen diese &#039;&#039;&#039;Naturreiche aus sich heraussetzt&#039;&#039;&#039; - wir hatten es kurz angedeutet - um frei zu werden, zunächst einmal sich selbst erkennen zu können. Und nun beginnt, da wir uns zum einen schon in einem fortgeschritteneren Stadium des Erringens der menschlichen Freiheit befinden, wenn wir auf die gesamte Weltentwicklung schauen und auch aufgrund der Tatsache, dass wir schon relativ weit in die Verdichtung des Geistes hineingekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinleitung auf den Garten Eden und den luziferischen Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Nun erfüllen Wesenheiten ihren Auftrag, ihren göttlichen Auftrag, in Aktion zu kommen, die wir genannt haben die luziferischen und die ahrimanischen Wesen. Die luziferischen waren die, die vorwiegend auf dem Alten Monde zurückgeblieben waren, und die ahrimanischen Wesen waren die, die auf der Alten Sonne vorwiegend zurückgeblieben waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Bezug auf die zwölf Sinne des Menschen haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass sich die ahrimanischen Wesen vornehmlich in den vier oberen, das heißt den &#039;&#039;&#039;äußeren Sinnen, den Sinnen der Vorstellung&#039;&#039;&#039; in Tätigkeit versetzen. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Wesen&#039;&#039;&#039; sind in diesem Bereich &#039;&#039;&#039;unserer Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; besonders aktiv, und dass sich die &#039;&#039;&#039;luziferischen Wesen&#039;&#039;&#039; vornehmlich in den &#039;&#039;&#039;inneren Sinnen&#039;&#039;&#039; zurechtfinden, uns dort stark beeinflussen. Und wenn wir uns das klar machen, dass wir es also bei den Sinnen, die unserem Willensorganismus und damit auch unserer innersten Wesenheit sozusagen, wenn wir uns klar machen, dass dort die luziferischen Wesen in erster Linie ihr Werk verrichten, dann ist das eine sehr &#039;&#039;&#039;gute Hinleitung auf den Garten Eden und auf diesen ersten luziferischen Sündenfall&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird dadurch auch erklärlich, dass der Mensch damals, wir damals in diesem seelischen Zustand, wir befinden uns immer noch auf dem Weg in die physisch-ätherische Erscheinung, dass da große Willenskräfte auch von unserer Seite aufgewendet werden, um uns in diesen physischen Zustand hineinbringen zu können. Alle Wesen helfen mit, aber auch wir sind bereits beteiligt mit unseren sich immer mehr individualisierenden Willenskräften, und in der Anlage des Gleichgewichtssinnes, des Bewegungssinnes, des Lebenssinnes und auch des Tastsinnes, der sich also damals noch im Seelischen äußert. Wir versuchen uns in dieser Seelenwelt voranzutasten. Wir suchen nach Erkenntnis, könnte man sagen, wir suchen nach Zurechtfinden in dieser seelischen Umgebung. Und an dieser Stelle treten dann die luziferischen Wesen an uns heran und versuchen uns, und sie sind erfolgreich natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Umstand ist natürlich auf der einen Seite negativ zu sehen, aber auf der anderen Seite ist es gleichzeitig der Beginn einer großen Reise, die uns direkt wieder zu Christus führen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle würde ich gerne beim nächsten Mal mit euch weitermachen und habe heute fast nicht überzogen. Ich danke euch fürs Dabeisein, für eure Unterstützung. Wer etwas spenden möchte, wer einen Kommentar hinterlassen möchte, wer mir eine E-mail schreiben möchte, sehr, sehr gerne, ist alles sehr willkommen und ich wünsche euch alles Gute und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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|Stand 2023-6-19: Die Beispiele bitte löschen ...&lt;br /&gt;
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== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 12 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 14 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Ern%C3%A4hrung_-_ein_Vortrag_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=10006</id>
		<title>Ernährung - ein Vortrag von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Ern%C3%A4hrung_-_ein_Vortrag_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=10006"/>
		<updated>2023-06-19T15:49:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Der Prozess der Ernährung aus geisteswissenschaftlicher Sicht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Videokurs Sonderthemen Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Sonderthemen Teil 2 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Vorlage:Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Sonderthemen von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:1.Folge GdF CB.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=jbPA3opgT3A]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Sonderthemen Teil 1 (Ernährung) -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Videokurs Sonderthemen Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des Vortrages Sonderthema (Ernährung)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Einleitung ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum ersten Video zu einem Sonderthema. Und unser Thema heute soll die menschliche [[A:Ernährung|Ernährung]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich hatte ja auf meinen Aufruf hin einige Zuschriften von euch erhalten. Vielen Dank dafür. Und ich habe gemerkt, dass das Thema Ernährung doch ein relativ wichtiges Thema für einige zu sein scheint. Und deshalb habe ich mich entschlossen, heute dieses Video unter das Motto der Ernährungsbetrachtung zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke, die Ernährung ist auch im &amp;quot;normalen&amp;quot; gesellschaftlichen Diskurs heute nach wie vor wichtig und ist es auch in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer gewesen, weil es ein so elementarer Kernbereich unseres heutigen Lebens ist und an die Ernährung selber auch viele Aspekte geknüpft sind, die eben nicht nur damit zu tun haben, welche Art von Lebensmitteln wir in uns aufnehmen, sondern wir haben über die Ernährung – ich denke, das ist heute den meisten Menschen bewusst – auch die Möglichkeit, Dinge in der Welt zu beeinflussen. Von der Nachfrage der Lebensmittel für uns Menschen hängt also sehr viel ab. Und das betrifft im Grunde zunächst einmal die Ressourcen der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann betrifft es natürlich auch die vielen wirtschaftlichen Strukturen, die damit verbunden sind. Die Menschen in den Gebieten, vor allen Dingen in den städtischen und großstädtischen Bereichen mit Nahrung versorgen zu können. Und deshalb kann man heute sagen, die Ernährung zieht große Kreise im menschlichen Dasein. Und darum soll es aber heute nicht so sehr gehen, sondern dieser Kanal beschäftigt sich ja mit den anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Hintergründen. Und hier soll heute versucht werden, den Aspekt der Ernährung einmal aus dieser Perspektive mehr zu beleuchten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alle Materie hat ihren Ursprung im Geistigen ===&lt;br /&gt;
Ja, was können wir sagen? Welchen Einstieg können wir finden? In Anlehnung an unseren derzeitigen Stand bei den Videos &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; befinden wir uns ja nun in einem &#039;&#039;&#039;Endstadium&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;der Schöpfungsgeschichte im ersten Buch Mose&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort war also auch schon ein wenig die Rede davon, dass &#039;&#039;&#039;der Mensch das Samen tragende Kraut und die Frucht tragenden Bäume als seine Nahrung ansehen soll.&#039;&#039;&#039; Und wir hatten ja gesagt, dass sich das aber jetzt noch nicht so sehr auf unsere heutige Situation, in der wir uns in einer physisch-stofflichen Existenz befinden, gesehen werden kann, sondern dass dies zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die werdende Menschheit im Seelischen betrifft.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass auch alle Erscheinungen der Welt, alle Objekte, alle Gegenstände, die wir heute mit unseren sinnlichen Organen wahrnehmen können, ihren Ursprung letztendlich auch im Geistigen haben, sich dann über das Seelische in eine Kräfte-Umgebung kleiden, um dann schließlich physisch zu erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir haben gesagt, physische Erscheinung meint hier noch nicht unbedingt sinnlich-stofflich, sondern physisch bezieht sich auf eine relativ verdichtete Form erst einmal. Wenn wir das vergleichen mit den ätherischen Formen, mit den seelischen Formen und mit den geistigen Formen, handelt es sich also beim Physischen tatsächlich um einen relativ stark verdichteten Zustand, und dass es dann letztendlich &#039;&#039;&#039;mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften zu tun hat,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Schöpfung, diese Erdenschöpfung dann ins Stoffliche hineingezogen worden ist.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so möchte ich vielleicht heute einsteigen mit euch, dass wir uns noch einmal kurz bewusst machen, dass Materie, &#039;&#039;&#039;stoffliche Materie sich also so bildet, dass luziferische Kräfte an die physische Form herantreten&#039;&#039;&#039;, sie also quasi &#039;&#039;&#039;von außen unter Druck setzen&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, und dass aufgrund dieses luziferischen Drucks von außen die &#039;&#039;&#039;physischen Formen zerbrechen&#039;&#039;&#039;. Die physisch-ätherischen Formen zerbrechen, zersplittern und in diese zersplitterten, man könnte auch sagen, zerrütteten Formgebilde nehmen dann &#039;&#039;&#039;ahrimanische Wesen, ahrimanische Kräfte ihren Einzug&#039;&#039;&#039; und sorgen dafür, dass sich diese Formen mit Stofflichkeit vollsaugen, sich mit Stofflichkeit durchdringen. Und letzten Endes könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;alle Materie hat ihren Ursprung im Geistigen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir auch &#039;&#039;&#039;das Physische mit seinem Ursprung im Geistigen&#039;&#039;&#039;, das wir aber in der &#039;&#039;&#039;stofflichen Erscheinung&#039;&#039;&#039; immer im Hinterkopf haben sollten, dass hier die luziferischen und ahrimanischen, also die Widersacherkräfte, bereits ihren Einfluss geltend gemacht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun auf die Ernährung schauen, dann können wir zunächst einmal sagen, dass natürlich die &#039;&#039;&#039;Lebensmittel,&#039;&#039;&#039; die wir heute vor uns haben, &#039;&#039;&#039;sinnlich-stofflich,&#039;&#039;&#039; haben natürlich übergeordnet auch alle &#039;&#039;&#039;ätherische Qualitäten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;astralische&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Qualitäten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;geistige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich diese Qualitäten freisetzen, könnte man sagen, die also hinter dem Wesen des Stofflichen angesiedelt sind, die dort vorhanden sind, dann werden diese Qualitäten natürlich auch wieder zum Vorschein kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die pflanzliche Nahrung ===&lt;br /&gt;
Und nun gibt es einige Aspekte Rudolf Steiners zu Ernährung; er hat uns auch hier sehr umfangreich Angaben hinterlassen. Ich kann hier heute auch wieder nur einige aufgreifen, und zwar vielleicht einmal beginnend mit der [[A:Pflanzenernährung|pflanzlichen Ernährung.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten das im letzten Video von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; schon einmal beleuchtet, dass eine durchaus &#039;&#039;&#039;enge Verwandtschaft des Menschen nicht nur zu den Tieren, sondern auch zu den Pflanzen&#039;&#039;&#039; vorherrscht und dass die Pflanze im Grunde aus drei Bereichen besteht, nämlich der [[A:Wurzel (Pflanze)|Wurzel]], dem [[A:Sprossachse|Stängel]], der ja eigentlich ein verwandeltes [[A:Blatt (Pflanze)|Blatt]] ist, also könnte man sagen &#039;&#039;&#039;Wurzel, Blatt und schließlich&#039;&#039;&#039; [[A:Blüten|Blüte]] &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; [[A:Frucht|Frucht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Blüte wird die Frucht. Das heißt, wir unterscheiden jetzt, um die Begrifflichkeiten leichter verwenden zu können, zwischen &#039;&#039;&#039;Wurzel, Blatt und Frucht&#039;&#039;&#039;. Und wir hatten ja gesehen, dass die Pflanze mit dem Menschen zusammen eine &#039;&#039;&#039;aufrechte Gestalt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch in unserer physisch-sinnlichen Welt&#039;&#039;&#039; hat, und dass wir nur gesagt haben, das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Pflanze&#039;&#039;&#039;, also die &#039;&#039;&#039;Wurzel ist im Erdboden&#039;&#039;&#039; verankert, richtet sich Richtung Erdmittelpunkt, und das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum des Menschen&#039;&#039;&#039; richtet sich &#039;&#039;&#039;Richtung Himmel&#039;&#039;&#039;. Man könnte also sagen, der Mensch ist eine auf dem Kopf stehende Pflanze, und wir teilen aber zunächst mal für diese Betrachtungen hier nun diese Auffassung, dass auch der Mensch ebenso wie die Pflanze in &#039;&#039;&#039;drei Glieder unterteilt&#039;&#039;&#039; werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal den &#039;&#039;&#039;Kopf,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;bei der Pflanze der Wurzel&#039;&#039;&#039; entspricht. Dann haben wir die Mitte des Menschen, den &#039;&#039;&#039;rhythmischen Menschen&#039;&#039;&#039;, der bei der &#039;&#039;&#039;Pflanze dem Blatt&#039;&#039;&#039; entspricht. Und schließlich haben wir den Bereich der &#039;&#039;&#039;Frucht&#039;&#039;&#039;, und das ist &#039;&#039;&#039;beim Menschen der Unterleib, die Verdauungsregion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir zunächst einmal von Rudolf Steiner die Angabe, dass, wenn wir nun Pflanzen oder Pflanzenbestandteile zu uns nehmen, dass, wenn wir also Wurzelartiges zu uns nehmen, von diesem &#039;&#039;&#039;Wurzelartigen der Pflanze&#039;&#039;&#039; in erster Linie die &#039;&#039;&#039;menschliche Kopforganisation&#039;&#039;&#039; genährt wird, dass von &#039;&#039;&#039;Blattspeisen der rhythmische Mensch&#039;&#039;&#039; ernährt wird und dass also von &#039;&#039;&#039;Fruchtspeisen&#039;&#039;&#039; in erster Linie das &#039;&#039;&#039;Verdauungssystem, der untere Mensch&#039;&#039;&#039; genährt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Unterschied zwischen pflanzlicher und tierischer Nahrung ===&lt;br /&gt;
Und wenn es nun darum geht, zu beschreiben, wo liegt denn nun der &#039;&#039;&#039;Unterschied zwischen pflanzlicher Nahrung und der tierischen Nahrung&#039;&#039;&#039;  –  denn die pflanzliche Nahrung ist ja nur eine Komponente der menschlichen Ernährung  –  dann hatten wir ja auch gesagt, dass die Pflanze als Wesen, wie es dann in der Welt, in unserer sinnlich-physischen Welt erscheint, ein Wesen ist, das aus einem physischen Leib besteht und aus einem &#039;&#039;&#039;ätherischen Leib&#039;&#039;&#039;, einem &#039;&#039;&#039;Bildekräfte-Leib,&#039;&#039;&#039; und dass dieser [[A:Ätherleib|Bildekräfte-Leib]] bei der Pflanze besonders stark zum Ausdruck kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn wir &#039;&#039;&#039;Pflanzliches&#039;&#039;&#039; zu uns nehmen, dann nehmen wir &#039;&#039;&#039;kein Astralisches&#039;&#039;&#039; in uns auf. Und da liegt der Unterschied zu den tierischen Lebensmitteln. Wir haben also dadurch, dass &#039;&#039;&#039;das Tier über einen eigenen Astralleib&#039;&#039;&#039; verfügt – das bedeutet also, dass das [[A:Astralwelt|Astralische]] innerhalb der Tierwesenheit eingeschlossen ist, integriert ist in die Leiblichkeit, bei den Pflanzen bleibt das Astralische außerhalb des Pflanzenwesens – dass wir dementsprechend, wenn wir nun tierische Lebensmittel konsumieren, wir also sehen müssen, dass wir da &#039;&#039;&#039;auch Astralisches des Tieres&#039;&#039;&#039; mit in unseren Organismus hineinbringen. Und zusätzlich könnte man noch sagen, bei den &#039;&#039;&#039;tierischen Lebensmitteln&#039;&#039;&#039; kann man ja &#039;&#039;&#039;unterscheiden zwischen den Milchprodukten und den&#039;&#039;&#039; [[A:Fleisch|Fleischprodukten]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Unterschied zwischen Milchprodukten und Fleischnahrung ===&lt;br /&gt;
Und hier haben wir also auch die Angabe Rudolf Steiners, dass &#039;&#039;&#039;Milchprodukte vor allem von der Kuh immer Leben spendend&#039;&#039;&#039; sind, wohingegen die &#039;&#039;&#039;Fleischnahrung etwas Totes&#039;&#039;&#039; ist. Das heißt, wenn wir Fleisch von Tieren essen, dann bringen wir also etwas &#039;&#039;&#039;Abgestorbenes&#039;&#039;&#039; in unseren Organismus hinein, wohingegen das, was von der Milch kommt, lebensspendend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat eben damit zu tun, dass das &#039;&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;&#039; etwas ist, was bereits &#039;&#039;&#039;ins Physisch-Stoffliche hinein gestorben&#039;&#039;&#039; ist. Erinnert euch, dass wir das mehrfach in den Grundlagenvideos auch erwähnt haben, dass das im Grunde in dieser physisch-sinnlichen Welt alles bildhaft erstarrt ist. Es ist also weitestgehend aus dem lebendigen Prozess herausgefallen. Und somit ist das &#039;&#039;&#039;Fleisch von Tieren eigentlich tot&#039;&#039;&#039;, wohingegen die &#039;&#039;&#039;Milch ganz, ganz eng mit dem Ätherischen verbunden&#039;&#039;&#039; ist, das heißt die Milch, auch durch ihre flüssige Natur ist also noch nicht so stark in ihrer Lebendigkeit dezimiert wie das Fleisch, sondern in der Milch befinden sich also noch durchaus lebendigere Qualitäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tierische Milch – Muttermilch ===&lt;br /&gt;
Und nun würde ich diese Betrachtung gerne noch ein wenig erweitern. Und zwar gibt es heute die Ansicht, die ja auch richtig ist, dass [[A:Milch|Milch]] &#039;&#039;&#039;von Tieren eigentlich immer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Muttermilch&#039;&#039;&#039; ist, das heißt also ebenso wie das auch bei weiblichen Menschen ist. Dort gibt es auch Milchdrüsen, die in Tätigkeit kommen, wenn eben &#039;&#039;&#039;Nachwuchs vorhanden ist bzw. sich ankündigt&#039;&#039;&#039;, und ähnliche Prozesse gibt es auch beim Tier. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;Tiere geben nicht einfach so Milch&#039;&#039;&#039;, sondern auch hier ist es so, dass eine &#039;&#039;&#039;Schwangerschaft&#039;&#039;&#039; vorliegen muss beim Tier und dass eben auch Nachwuchs da sein muss, damit diese &#039;&#039;&#039;Milchbildungsprozesse&#039;&#039;&#039; in Gang gesetzt werden beim Tier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Feststellung ist zunächst einmal interessant, dass wir uns das also klar machen müssen. Immer dann, wenn wir als Menschen tierische Milch zu uns nehmen bzw. Milchprodukte, dann ist das darauf zurückzuführen, dass irgendwo ein Tier, ein weibliches Tier, schwanger wurde und dann auch Nachkommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während nun die Milch im Gegensatz zum Fleisch noch lebendigere Eigenschaften hat, ist es beim Fleisch dann eben schon hinein gestorben in das Grob-Physische oder in das Stoffliche. Und wir haben &#039;&#039;&#039;in beiden Kategorien von Lebensmitteln allerdings, wie gesagt, dieses Astralische, diese astralen Kräfte des Tieres.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle nicht verschweigen, ich möchte hier nicht dogmatisch für eine vegetarische oder rein pflanzliche Ernährung sprechen, und doch möchte ich auch sagen, dass man sich natürlich darüber im Klaren sein muss, dass &#039;&#039;&#039;das Astrale, das Astralische&#039;&#039;&#039;, die Kräfte, die mit dem Tier sind, die das Tier in seinem Astralleib trägt, natürlich &#039;&#039;&#039;auch davon beeinflusst werden, wie dieses Tier vorher gelebt hat,&#039;&#039;&#039; und natürlich auch &#039;&#039;&#039;wie dieses Tier dann sein Ende gefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle möchte ich es jetzt jedem selbst überlassen, die Kausalkette weiterzuführen, vielleicht nur einmal vielleicht ein wenig sensibler auch dafür zu werden, wenn wir vor allem Fleischnahrung zu uns nehmen, aber auch die Milchprodukte, dass hier etwas in uns eindringt, in unseren Organismus hineinkommt, was nicht unerheblich mit der Vorgeschichte dieses Lebensmittels zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Prozess der Ernährung aus geisteswissenschaftlicher Sicht ===&lt;br /&gt;
Und wie läuft nun &#039;&#039;&#039;aus geisteswissenschaftlicher Sicht dieser Prozess der Ernährung&#039;&#039;&#039;? Das heißt, wir haben ein Lebensmittel, das wir in uns aufnehmen, und wie haben wir das nun geisteswissenschaftlich zu verstehen, was geschieht da mit dieser Materie? Denn alle Lebensmittel, die wir heute zu uns nehmen in unserer physisch-sinnlichen Welt und in unserer physisch-sinnlichen Existenz, haben natürlich einen materiellen Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu ist zunächst zu sagen, dass wir Menschen eine ganz besondere Eigenschaft haben, die uns über das [[A:Tiere|Tierreich]] hinaushebt. Und zwar ist das die Eigenschaft, dass wir Menschen in der Lage sind, &#039;&#039;&#039;stoffliche Nahrung&#039;&#039;&#039;, die in unseren Organismus hineinkommt, &#039;&#039;&#039;vollständig zu vernichten.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt würde ich, weil das sehr hart klingt, aber vernichten im Sinne von vielleicht auflösen oder an einen bestimmten Nullpunkt heranführen, und dazu möchte ich gerne noch mal ins Gedächtnis rufen, dass wir gesagt haben, die Grundlage von allem Physischen und auch damit die Grundlage des Stofflichen bis zu einem gewissen Grad darauf basiert, dass die [[A:Geister des Willens|Throne]], die hohen Wesen, die hohen, erhabenen Wesen der &#039;&#039;&#039;Throne aus der ersten Engelhierarchie vor langer, langer Zeit ihre Leiblichkeit geopfert haben, ihre Willenskraft geopfert haben.&#039;&#039;&#039; Und diese Willenskraft äußert sich &#039;&#039;&#039;in Form von Wärme.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit können wir den Rückschluss ziehen, dass &#039;&#039;&#039;alle Materie, die wir heute vor uns haben, letzten Endes auf der Leiblichkeit oder auf die Leiblichkeit der Throne zurückgeht&#039;&#039;&#039;. Sie bieten in Form von &#039;&#039;&#039;geistiger Wärme&#039;&#039;&#039;, die sich dann verdichtet bis ins Physische hinein, aber in Form von Wärme bieten sie uns die Grundlage von allem, was ist. In noch höheren geistigen Bereichen erhalten wir das auch vom &#039;&#039;&#039;Vater, vom ersten Logos.&#039;&#039;&#039; Allerdings würde ich hier gerne bei den Thronen bleiben, weil die Throne für uns die ersten, ja man könnte sagen greifbaren Wesen sind, die Ihren Einfluss auch in der Erdenschöpfung laufend noch geltend machen und die wir auch irgendwo geistig erreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten auch schon über die hohe Komplexität der Betrachtung der Trinität gesprochen und deshalb sage ich an der Stelle, &#039;&#039;&#039;die Throne sind die Grundlage aller Materie, alles Physischen&#039;&#039;&#039;. Und dementsprechend haben wir es mit Allem, bei allen Welterscheinungen zunächst einmal mit &#039;&#039;&#039;stark verdichteter Wärme&#039;&#039;&#039; zu tun. Und es gibt zwei Punkte bzw. zwei Arten von Punkten innerhalb des Erdenkosmos, die in der Lage sind, Materie so weit zu vernichten, so wie wir es jetzt eben erklärt haben, dass &#039;&#039;&#039;diese Materie im Grunde&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in ihrer geistigen Struktur verändert&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden kann&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der eine &#039;&#039;&#039;Ort, an dem das geschieht, ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Und wir hatten uns ja bereits diese Mehrdeutigkeit dieser Region, dieser Region des Erdkerns angeschaut. Wir haben gesagt, zum einen befinden sich im Erdkern die &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, das heißt also die stärksten ahrimanischen Kräfte, wenn man so will, und gleichzeitig befindet sich dort die &#039;&#039;&#039;Wesenheit des Christus&#039;&#039;&#039; und bilden dort, könnte man sagen, eine sehr ambivalente Kräftekombination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagt Rudolf Steiner, dass wir Menschen so einen, man könnte sagen Mini-Vernichtungsherd auch in uns tragen. Und das heißt, wenn wir Materie aufnehmen, diese Materie in unseren Körper gelangt, dann wird sie zunächst einmal vorbereitet &#039;&#039;&#039;durch den Magen und dann durch die Därme hingeführt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Vernichtungsherd.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Angabe Rudolf Steiners, dass dieser Vernichtungsherd sich während des &#039;&#039;&#039;Tagesbewußtseins&#039;&#039;&#039;, während des Wachens ungefähr &#039;&#039;&#039;im Bereich des Zwerchfells&#039;&#039;&#039; befindet, und dass dieser Punkt, wenn wir nachts mit unserem Ich und mit unserem Astralleib den Körper im Bett zurücklassen und dann nur noch der physische Leib und der ätherische Leib wirklich hier bleiben in dieser sinnlichen Welt, dann ist dieser Punkt noch ein Stückchen tiefer zu finden, ungefähr im &#039;&#039;&#039;Bereich des Bauchnabels&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Niedere opfert sich für das Höhere, die Verantwortung des Höheren für das Niedere ===&lt;br /&gt;
Und nun, wenn wir das uns versuchen klarzumachen, die Nahrung, das Stoffliche, das wir aufnehmen, die Erdengaben, die entstehen aus dem Naturreich. Wir haben zunächst einmal das [[A:Mineralreich|Mineralreich]], das den &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; die Möglichkeit gibt, ihre Existenz, ihr Leben hervorzubringen. Dann haben wir das [[A:Pflanzen|Pflanzenreich]], das den &#039;&#039;&#039;Tieren&#039;&#039;&#039; die Möglichkeit bietet, zu leben. Und schließlich haben wir den Menschen. Und man könnte an dieser Stelle, aus meiner Sicht sagen, &#039;&#039;&#039;das Niedere opfert sich für das Höhere&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gleichzeitig hat das Höhere aber dadurch auch eine Verantwortung&#039;&#039;&#039;, nämlich, dass die Ziele, für die sich das Niedere opfert, auch erreicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bedeutet, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind sozusagen die Schutzpatronen des Mineralreiches.&#039;&#039;&#039; Die &#039;&#039;&#039;Tiere sind die Schutzpatronen des Pflanzenreiches&#039;&#039;&#039;. Und wir &#039;&#039;&#039;Menschen sind im Prinzip die Schutzpatronen aller Naturreiche.&#039;&#039;&#039; Und somit würde ich sagen, aus meiner Sicht, wenn wir Lebensmittel zu uns nehmen, ob tierischer, ob pflanzlicher Art, dann ist damit wie immer eigentlich in unserer Welt eine &#039;&#039;&#039;Verantwortung&#039;&#039;&#039; verbunden, nämlich dass wir Menschen erkennen, was unsere Aufgabe ist im großen Weltgeschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir diese Verantwortung erkennen, diese Ziele beginnen ins Auge zu fassen und diese Ziele zu verfolgen, dann ist &#039;&#039;&#039;die Aufopferung der Naturbereiche, die unter uns stehen&#039;&#039;&#039; und die ja, wie wir auch noch sehr ausführlich behandeln werden, Teile unseres Wesens sind, dann ist diese Aufopferung der niederen Naturreiche &#039;&#039;&#039;nicht vergebens&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;großen Geschenke der Natur&#039;&#039;&#039;, die unaufhörlich ausgeschüttet werden – man muss sich das ja mal vorstellen, was für Mengen an Nahrungsmitteln, an Fleisch, an Milchprodukten, an Gemüse, an Obst, an Getreide erzeugt werden, nur um den Menschen zu ernähren, damit wir so in der Welt stehen können, damit &#039;&#039;&#039;das große Ziel dieser Erdenschöpfung&#039;&#039;&#039; erreicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das große Ziel der Erdenschöpfung ===&lt;br /&gt;
Und was ist dieses große Ziel? &#039;&#039;&#039;Dieses große Ziel ist, dass wir Menschen freie Menschen werden&#039;&#039;&#039; und dass wir aus Freiheit unser höheres Ich ergreifen und dass wir beginnen, damit unser Seelisches christlich zu gestalten und dass wir dann, wenn wir nun bei der Ernährung bleiben, mit diesen Kräften, die wir dann in unserem Wesen vorfinden, bei der Ernährung dafür sorgen, dass, wenn wir die Nahrungsmittel an den Nullpunkt heranführen, wenn wir diese Materie in die Vernichtung hineinführen, so dass sie offen wird, sich öffnet, Informationen aufzunehmen und wieder in die geistige Welt zurück zu transportieren, dass diese Kräfte nicht von Egoismus durchzogen sind, dass diese Kräfte nicht von materialistischen Motiven durchzogen sind, sondern dass diese Kräfte, die dort einverleibt werden, von &#039;&#039;&#039;hoher idealistischer Qualität&#039;&#039;&#039; sind und von &#039;&#039;&#039;hoher geistiger Lebendigkeit.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn diese Gaben der Natur obliegen uns. Wir müssen immer sehen, aus der Vergangenheit kommt dieser Schöpfungsimpuls, der uns so reich beschenkt heute. Wir haben ein absolutes Überangebot, jedenfalls die meisten von uns. Es gibt auch Menschen, die kein Überangebot haben, die im Mangel sind. Deshalb richte ich diesen Appell in erster Linie an uns westliche Menschen, dass wir nicht vergessen, wenn wir nicht an den Punkt kommen, wo wir verstehen, &#039;&#039;&#039;dass wir diejenigen sind, die die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gesamte Schöpfung weiterführen müssen&#039;&#039;&#039;, dass wir diejenigen sind, die &#039;&#039;&#039;neuen geistigen Impulse aus unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus in die Materie&#039;&#039;&#039; – und damit meine ich nun in das, was von den hohen Hierarchiewesen, von den Thronen herunter bis zu den Engeln, bis zu uns, und ganz besonders auch die Elohim – bringen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt, dass die Geister der Form, die Elohim sind diejenigen, die mit ihren Gedanken die Substanz, die Leiblichkeit der Throne durchziehen und gestalten, das heißt, diese Opfer nicht nur der Naturreiche, sondern auch der Hierarchien, die über uns stehen, diese Opfer wirken, aber sie wirken nicht in alle Ewigkeit, sondern ihr Wirken wird schwächer. Und nun &#039;&#039;&#039;braucht es Geister der Freiheit&#039;&#039;&#039;, die erkennen, dass sie ganz, ganz eng mit dem Christus, mit der schöpferischen Quelle des Universums verbunden sind, und dass sie aus diesem Anteil, den wir an Christus haben, auch im Hinblick auf die Ernährung beginnen, &#039;&#039;&#039;aus Verantwortung zu handeln&#039;&#039;&#039;, und man könnte sagen, aus Verantwortung, &#039;&#039;&#039;aus christlicher Verantwortung auch zu essen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ja man könnte noch sehr viel sagen zu diesem Thema. Aber ich schaue auf die Uhr und würde an dieser Stelle das Video zu Ende führen. Ich danke euch sehr für eure Aufmerksamkeit. Ich danke euch für eure Unterstützung, dass ihr dabei seid, alles mitverfolgt. Wir nähern uns den 2000 Abonnenten, was mich sehr freut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit schließe ich dieses erste Sonderthema-Video und würde mich freuen, wenn ihr weiterhin dem Kanal treu bleibt, wenn ihr den Kanal weiterempfehlt. Und beim &#039;&#039;&#039;nächsten Mal geht es weiter mit &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;zu gegebener Zeit&#039;&#039;&#039; gerne auch &#039;&#039;&#039;das nächste Sonderthema&#039;&#039;&#039;. Vielen Dank, alles Gute und bis zum nächsten Mal. &lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
{{Sonderthemen als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Sonderthemen Teil 2 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Ern%C3%A4hrung_-_ein_Vortrag_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=10005</id>
		<title>Ernährung - ein Vortrag von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Ern%C3%A4hrung_-_ein_Vortrag_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=10005"/>
		<updated>2023-06-19T15:44:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Das Niedere opfert sich für das Höhere, die Verantwortung des Höheren für das Niedere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Videokurs Sonderthemen Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
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|}{{Vorlage:Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Sonderthemen von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:1.Folge GdF CB.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=jbPA3opgT3A]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Sonderthemen Teil 1 (Ernährung) -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Videokurs Sonderthemen Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des Vortrages Sonderthema (Ernährung)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Einleitung ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum ersten Video zu einem Sonderthema. Und unser Thema heute soll die menschliche [[A:Ernährung|Ernährung]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich hatte ja auf meinen Aufruf hin einige Zuschriften von euch erhalten. Vielen Dank dafür. Und ich habe gemerkt, dass das Thema Ernährung doch ein relativ wichtiges Thema für einige zu sein scheint. Und deshalb habe ich mich entschlossen, heute dieses Video unter das Motto der Ernährungsbetrachtung zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke, die Ernährung ist auch im &amp;quot;normalen&amp;quot; gesellschaftlichen Diskurs heute nach wie vor wichtig und ist es auch in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer gewesen, weil es ein so elementarer Kernbereich unseres heutigen Lebens ist und an die Ernährung selber auch viele Aspekte geknüpft sind, die eben nicht nur damit zu tun haben, welche Art von Lebensmitteln wir in uns aufnehmen, sondern wir haben über die Ernährung – ich denke, das ist heute den meisten Menschen bewusst – auch die Möglichkeit, Dinge in der Welt zu beeinflussen. Von der Nachfrage der Lebensmittel für uns Menschen hängt also sehr viel ab. Und das betrifft im Grunde zunächst einmal die Ressourcen der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann betrifft es natürlich auch die vielen wirtschaftlichen Strukturen, die damit verbunden sind. Die Menschen in den Gebieten, vor allen Dingen in den städtischen und großstädtischen Bereichen mit Nahrung versorgen zu können. Und deshalb kann man heute sagen, die Ernährung zieht große Kreise im menschlichen Dasein. Und darum soll es aber heute nicht so sehr gehen, sondern dieser Kanal beschäftigt sich ja mit den anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Hintergründen. Und hier soll heute versucht werden, den Aspekt der Ernährung einmal aus dieser Perspektive mehr zu beleuchten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alle Materie hat ihren Ursprung im Geistigen ===&lt;br /&gt;
Ja, was können wir sagen? Welchen Einstieg können wir finden? In Anlehnung an unseren derzeitigen Stand bei den Videos &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; befinden wir uns ja nun in einem &#039;&#039;&#039;Endstadium&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;der Schöpfungsgeschichte im ersten Buch Mose&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort war also auch schon ein wenig die Rede davon, dass &#039;&#039;&#039;der Mensch das Samen tragende Kraut und die Frucht tragenden Bäume als seine Nahrung ansehen soll.&#039;&#039;&#039; Und wir hatten ja gesagt, dass sich das aber jetzt noch nicht so sehr auf unsere heutige Situation, in der wir uns in einer physisch-stofflichen Existenz befinden, gesehen werden kann, sondern dass dies zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die werdende Menschheit im Seelischen betrifft.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass auch alle Erscheinungen der Welt, alle Objekte, alle Gegenstände, die wir heute mit unseren sinnlichen Organen wahrnehmen können, ihren Ursprung letztendlich auch im Geistigen haben, sich dann über das Seelische in eine Kräfte-Umgebung kleiden, um dann schließlich physisch zu erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir haben gesagt, physische Erscheinung meint hier noch nicht unbedingt sinnlich-stofflich, sondern physisch bezieht sich auf eine relativ verdichtete Form erst einmal. Wenn wir das vergleichen mit den ätherischen Formen, mit den seelischen Formen und mit den geistigen Formen, handelt es sich also beim Physischen tatsächlich um einen relativ stark verdichteten Zustand, und dass es dann letztendlich &#039;&#039;&#039;mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften zu tun hat,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Schöpfung, diese Erdenschöpfung dann ins Stoffliche hineingezogen worden ist.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so möchte ich vielleicht heute einsteigen mit euch, dass wir uns noch einmal kurz bewusst machen, dass Materie, &#039;&#039;&#039;stoffliche Materie sich also so bildet, dass luziferische Kräfte an die physische Form herantreten&#039;&#039;&#039;, sie also quasi &#039;&#039;&#039;von außen unter Druck setzen&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, und dass aufgrund dieses luziferischen Drucks von außen die &#039;&#039;&#039;physischen Formen zerbrechen&#039;&#039;&#039;. Die physisch-ätherischen Formen zerbrechen, zersplittern und in diese zersplitterten, man könnte auch sagen, zerrütteten Formgebilde nehmen dann &#039;&#039;&#039;ahrimanische Wesen, ahrimanische Kräfte ihren Einzug&#039;&#039;&#039; und sorgen dafür, dass sich diese Formen mit Stofflichkeit vollsaugen, sich mit Stofflichkeit durchdringen. Und letzten Endes könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;alle Materie hat ihren Ursprung im Geistigen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir auch &#039;&#039;&#039;das Physische mit seinem Ursprung im Geistigen&#039;&#039;&#039;, das wir aber in der &#039;&#039;&#039;stofflichen Erscheinung&#039;&#039;&#039; immer im Hinterkopf haben sollten, dass hier die luziferischen und ahrimanischen, also die Widersacherkräfte, bereits ihren Einfluss geltend gemacht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun auf die Ernährung schauen, dann können wir zunächst einmal sagen, dass natürlich die &#039;&#039;&#039;Lebensmittel,&#039;&#039;&#039; die wir heute vor uns haben, &#039;&#039;&#039;sinnlich-stofflich,&#039;&#039;&#039; haben natürlich übergeordnet auch alle &#039;&#039;&#039;ätherische Qualitäten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;astralische&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Qualitäten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;geistige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich diese Qualitäten freisetzen, könnte man sagen, die also hinter dem Wesen des Stofflichen angesiedelt sind, die dort vorhanden sind, dann werden diese Qualitäten natürlich auch wieder zum Vorschein kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die pflanzliche Nahrung ===&lt;br /&gt;
Und nun gibt es einige Aspekte Rudolf Steiners zu Ernährung; er hat uns auch hier sehr umfangreich Angaben hinterlassen. Ich kann hier heute auch wieder nur einige aufgreifen, und zwar vielleicht einmal beginnend mit der [[A:Pflanzenernährung|pflanzlichen Ernährung.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten das im letzten Video von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; schon einmal beleuchtet, dass eine durchaus &#039;&#039;&#039;enge Verwandtschaft des Menschen nicht nur zu den Tieren, sondern auch zu den Pflanzen&#039;&#039;&#039; vorherrscht und dass die Pflanze im Grunde aus drei Bereichen besteht, nämlich der [[A:Wurzel (Pflanze)|Wurzel]], dem [[A:Sprossachse|Stängel]], der ja eigentlich ein verwandeltes [[A:Blatt (Pflanze)|Blatt]] ist, also könnte man sagen &#039;&#039;&#039;Wurzel, Blatt und schließlich&#039;&#039;&#039; [[A:Blüten|Blüte]] &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; [[A:Frucht|Frucht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Blüte wird die Frucht. Das heißt, wir unterscheiden jetzt, um die Begrifflichkeiten leichter verwenden zu können, zwischen &#039;&#039;&#039;Wurzel, Blatt und Frucht&#039;&#039;&#039;. Und wir hatten ja gesehen, dass die Pflanze mit dem Menschen zusammen eine &#039;&#039;&#039;aufrechte Gestalt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch in unserer physisch-sinnlichen Welt&#039;&#039;&#039; hat, und dass wir nur gesagt haben, das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Pflanze&#039;&#039;&#039;, also die &#039;&#039;&#039;Wurzel ist im Erdboden&#039;&#039;&#039; verankert, richtet sich Richtung Erdmittelpunkt, und das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum des Menschen&#039;&#039;&#039; richtet sich &#039;&#039;&#039;Richtung Himmel&#039;&#039;&#039;. Man könnte also sagen, der Mensch ist eine auf dem Kopf stehende Pflanze, und wir teilen aber zunächst mal für diese Betrachtungen hier nun diese Auffassung, dass auch der Mensch ebenso wie die Pflanze in &#039;&#039;&#039;drei Glieder unterteilt&#039;&#039;&#039; werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal den &#039;&#039;&#039;Kopf,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;bei der Pflanze der Wurzel&#039;&#039;&#039; entspricht. Dann haben wir die Mitte des Menschen, den &#039;&#039;&#039;rhythmischen Menschen&#039;&#039;&#039;, der bei der &#039;&#039;&#039;Pflanze dem Blatt&#039;&#039;&#039; entspricht. Und schließlich haben wir den Bereich der &#039;&#039;&#039;Frucht&#039;&#039;&#039;, und das ist &#039;&#039;&#039;beim Menschen der Unterleib, die Verdauungsregion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir zunächst einmal von Rudolf Steiner die Angabe, dass, wenn wir nun Pflanzen oder Pflanzenbestandteile zu uns nehmen, dass, wenn wir also Wurzelartiges zu uns nehmen, von diesem &#039;&#039;&#039;Wurzelartigen der Pflanze&#039;&#039;&#039; in erster Linie die &#039;&#039;&#039;menschliche Kopforganisation&#039;&#039;&#039; genährt wird, dass von &#039;&#039;&#039;Blattspeisen der rhythmische Mensch&#039;&#039;&#039; ernährt wird und dass also von &#039;&#039;&#039;Fruchtspeisen&#039;&#039;&#039; in erster Linie das &#039;&#039;&#039;Verdauungssystem, der untere Mensch&#039;&#039;&#039; genährt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Unterschied zwischen pflanzlicher und tierischer Nahrung ===&lt;br /&gt;
Und wenn es nun darum geht, zu beschreiben, wo liegt denn nun der &#039;&#039;&#039;Unterschied zwischen pflanzlicher Nahrung und der tierischen Nahrung&#039;&#039;&#039;  –  denn die pflanzliche Nahrung ist ja nur eine Komponente der menschlichen Ernährung  –  dann hatten wir ja auch gesagt, dass die Pflanze als Wesen, wie es dann in der Welt, in unserer sinnlich-physischen Welt erscheint, ein Wesen ist, das aus einem physischen Leib besteht und aus einem &#039;&#039;&#039;ätherischen Leib&#039;&#039;&#039;, einem &#039;&#039;&#039;Bildekräfte-Leib,&#039;&#039;&#039; und dass dieser Bildekräfte-Leib bei der Pflanze besonders stark zum Ausdruck kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn wir &#039;&#039;&#039;Pflanzliches&#039;&#039;&#039; zu uns nehmen, dann nehmen wir &#039;&#039;&#039;kein Astralisches&#039;&#039;&#039; in uns auf. Und da liegt der Unterschied zu den tierischen Lebensmitteln. Wir haben also dadurch, dass &#039;&#039;&#039;das Tier über einen eigenen Astralleib&#039;&#039;&#039; verfügt – das bedeutet also, dass das [[A:Astralwelt|Astralische]] innerhalb der Tierwesenheit eingeschlossen ist, integriert ist in die Leiblichkeit, bei den Pflanzen bleibt das Astralische außerhalb des Pflanzenwesens – dass wir dementsprechend, wenn wir nun tierische Lebensmittel konsumieren, wir also sehen müssen, dass wir da &#039;&#039;&#039;auch Astralisches des Tieres&#039;&#039;&#039; mit in unseren Organismus hineinbringen. Und zusätzlich könnte man noch sagen, bei den &#039;&#039;&#039;tierischen Lebensmitteln&#039;&#039;&#039; kann man ja &#039;&#039;&#039;unterscheiden zwischen den Milchprodukten und den&#039;&#039;&#039; [[A:Fleisch|Fleischprodukten]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Unterschied zwischen Milchprodukten und Fleischnahrung ===&lt;br /&gt;
Und hier haben wir also auch die Angabe Rudolf Steiners, dass &#039;&#039;&#039;Milchprodukte vor allem von der Kuh immer Leben spendend&#039;&#039;&#039; sind, wohingegen die &#039;&#039;&#039;Fleischnahrung etwas Totes&#039;&#039;&#039; ist. Das heißt, wenn wir Fleisch von Tieren essen, dann bringen wir also etwas &#039;&#039;&#039;Abgestorbenes&#039;&#039;&#039; in unseren Organismus hinein, wohingegen das, was von der Milch kommt, lebensspendend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat eben damit zu tun, dass das &#039;&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;&#039; etwas ist, was bereits &#039;&#039;&#039;ins Physisch-Stoffliche hinein gestorben&#039;&#039;&#039; ist. Erinnert euch, dass wir das mehrfach in den Grundlagenvideos auch erwähnt haben, dass das im Grunde in dieser physisch-sinnlichen Welt alles bildhaft erstarrt ist. Es ist also weitestgehend aus dem lebendigen Prozess herausgefallen. Und somit ist das &#039;&#039;&#039;Fleisch von Tieren eigentlich tot&#039;&#039;&#039;, wohingegen die &#039;&#039;&#039;Milch ganz, ganz eng mit dem Ätherischen verbunden&#039;&#039;&#039; ist, das heißt die Milch, auch durch ihre flüssige Natur ist also noch nicht so stark in ihrer Lebendigkeit dezimiert wie das Fleisch, sondern in der Milch befinden sich also noch durchaus lebendigere Qualitäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tierische Milch – Muttermilch ===&lt;br /&gt;
Und nun würde ich diese Betrachtung gerne noch ein wenig erweitern. Und zwar gibt es heute die Ansicht, die ja auch richtig ist, dass [[A:Milch|Milch]] &#039;&#039;&#039;von Tieren eigentlich immer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Muttermilch&#039;&#039;&#039; ist, das heißt also ebenso wie das auch bei weiblichen Menschen ist. Dort gibt es auch Milchdrüsen, die in Tätigkeit kommen, wenn eben &#039;&#039;&#039;Nachwuchs vorhanden ist bzw. sich ankündigt&#039;&#039;&#039;, und ähnliche Prozesse gibt es auch beim Tier. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;Tiere geben nicht einfach so Milch&#039;&#039;&#039;, sondern auch hier ist es so, dass eine &#039;&#039;&#039;Schwangerschaft&#039;&#039;&#039; vorliegen muss beim Tier und dass eben auch Nachwuchs da sein muss, damit diese &#039;&#039;&#039;Milchbildungsprozesse&#039;&#039;&#039; in Gang gesetzt werden beim Tier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Feststellung ist zunächst einmal interessant, dass wir uns das also klar machen müssen. Immer dann, wenn wir als Menschen tierische Milch zu uns nehmen bzw. Milchprodukte, dann ist das darauf zurückzuführen, dass irgendwo ein Tier, ein weibliches Tier, schwanger wurde und dann auch Nachkommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während nun die Milch im Gegensatz zum Fleisch noch lebendigere Eigenschaften hat, ist es beim Fleisch dann eben schon hinein gestorben in das Grob-Physische oder in das Stoffliche. Und wir haben &#039;&#039;&#039;in beiden Kategorien von Lebensmitteln allerdings, wie gesagt, dieses Astralische, diese astralen Kräfte des Tieres.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle nicht verschweigen, ich möchte hier nicht dogmatisch für eine vegetarische oder rein pflanzliche Ernährung sprechen, und doch möchte ich auch sagen, dass man sich natürlich darüber im Klaren sein muss, dass &#039;&#039;&#039;das Astrale, das Astralische&#039;&#039;&#039;, die Kräfte, die mit dem Tier sind, die das Tier in seinem Astralleib trägt, natürlich &#039;&#039;&#039;auch davon beeinflusst werden, wie dieses Tier vorher gelebt hat,&#039;&#039;&#039; und natürlich auch &#039;&#039;&#039;wie dieses Tier dann sein Ende gefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle möchte ich es jetzt jedem selbst überlassen, die Kausalkette weiterzuführen, vielleicht nur einmal vielleicht ein wenig sensibler auch dafür zu werden, wenn wir vor allem Fleischnahrung zu uns nehmen, aber auch die Milchprodukte, dass hier etwas in uns eindringt, in unseren Organismus hineinkommt, was nicht unerheblich mit der Vorgeschichte dieses Lebensmittels zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Prozess der Ernährung aus geisteswissenschaftlicher Sicht ===&lt;br /&gt;
Und wie läuft nun &#039;&#039;&#039;aus geisteswissenschaftlicher Sicht dieser Prozess der Ernährung&#039;&#039;&#039;? Das heißt, wir haben ein Lebensmittel, das wir in uns aufnehmen, und wie haben wir das nun geisteswissenschaftlich zu verstehen, was geschieht da mit dieser Materie? Denn alle Lebensmittel, die wir heute zu uns nehmen in unserer physisch-sinnlichen Welt und in unserer physisch-sinnlichen Existenz, haben natürlich einen materiellen Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu ist zunächst zu sagen, dass wir Menschen eine ganz besondere Eigenschaft haben, die uns über das Tierreich hinaushebt. Und zwar ist das die Eigenschaft, dass wir Menschen in der Lage sind, &#039;&#039;&#039;stoffliche Nahrung&#039;&#039;&#039;, die in unseren Organismus hineinkommt, &#039;&#039;&#039;vollständig zu vernichten.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt würde ich, weil das sehr hart klingt, aber vernichten im Sinne von vielleicht auflösen oder an einen bestimmten Nullpunkt heranführen, und dazu möchte ich gerne noch mal ins Gedächtnis rufen, dass wir gesagt haben, die Grundlage von allem Physischen und auch damit die Grundlage des Stofflichen bis zu einem gewissen Grad darauf basiert, dass die Throne, die hohen Wesen, die hohen, erhabenen Wesen der &#039;&#039;&#039;Throne aus der ersten Engelhierarchie vor langer, langer Zeit ihre Leiblichkeit geopfert haben, ihre Willenskraft geopfert haben.&#039;&#039;&#039; Und diese Willenskraft äußert sich &#039;&#039;&#039;in Form von Wärme.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit können wir den Rückschluss ziehen, dass &#039;&#039;&#039;alle Materie, die wir heute vor uns haben, letzten Endes auf der Leiblichkeit oder auf die Leiblichkeit der Throne zurückgeht&#039;&#039;&#039;. Sie bieten in Form von &#039;&#039;&#039;geistiger Wärme&#039;&#039;&#039;, die sich dann verdichtet bis ins Physische hinein, aber in Form von Wärme bieten sie uns die Grundlage von allem, was ist. In noch höheren geistigen Bereichen erhalten wir das auch vom &#039;&#039;&#039;Vater, vom ersten Logos.&#039;&#039;&#039; Allerdings würde ich hier gerne bei den Thronen bleiben, weil die Throne für uns die ersten, ja man könnte sagen greifbaren Wesen sind, die Ihren Einfluss auch in der Erdenschöpfung laufend noch geltend machen und die wir auch irgendwo geistig erreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten auch schon über die hohe Komplexität der Betrachtung der Trinität gesprochen und deshalb sage ich an der Stelle, &#039;&#039;&#039;die Throne sind die Grundlage aller Materie, alles Physischen&#039;&#039;&#039;. Und dementsprechend haben wir es mit Allem, bei allen Welterscheinungen zunächst einmal mit &#039;&#039;&#039;stark verdichteter Wärme&#039;&#039;&#039; zu tun. Und es gibt zwei Punkte bzw. zwei Arten von Punkten innerhalb des Erdenkosmos, die in der Lage sind, Materie so weit zu vernichten, so wie wir es jetzt eben erklärt haben, dass &#039;&#039;&#039;diese Materie im Grunde&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in ihrer geistigen Struktur verändert&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden kann&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der eine &#039;&#039;&#039;Ort, an dem das geschieht, ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Und wir hatten uns ja bereits diese Mehrdeutigkeit dieser Region, dieser Region des Erdkerns angeschaut. Wir haben gesagt, zum einen befinden sich im Erdkern die &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, das heißt also die stärksten ahrimanischen Kräfte, wenn man so will, und gleichzeitig befindet sich dort die &#039;&#039;&#039;Wesenheit des Christus&#039;&#039;&#039; und bilden dort, könnte man sagen, eine sehr ambivalente Kräftekombination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagt Rudolf Steiner, dass wir Menschen so einen, man könnte sagen Mini-Vernichtungsherd auch in uns tragen. Und das heißt, wenn wir Materie aufnehmen, diese Materie in unseren Körper gelangt, dann wird sie zunächst einmal vorbereitet &#039;&#039;&#039;durch den Magen und dann durch die Därme hingeführt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Vernichtungsherd.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Angabe Rudolf Steiners, dass dieser Vernichtungsherd sich während des &#039;&#039;&#039;Tagesbewußtseins&#039;&#039;&#039;, während des Wachens ungefähr &#039;&#039;&#039;im Bereich des Zwerchfells&#039;&#039;&#039; befindet, und dass dieser Punkt, wenn wir nachts mit unserem Ich und mit unserem Astralleib den Körper im Bett zurücklassen und dann nur noch der physische Leib und der ätherische Leib wirklich hier bleiben in dieser sinnlichen Welt, dann ist dieser Punkt noch ein Stückchen tiefer zu finden, ungefähr im &#039;&#039;&#039;Bereich des Bauchnabels&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Niedere opfert sich für das Höhere, die Verantwortung des Höheren für das Niedere ===&lt;br /&gt;
Und nun, wenn wir das uns versuchen klarzumachen, die Nahrung, das Stoffliche, das wir aufnehmen, die Erdengaben, die entstehen aus dem Naturreich. Wir haben zunächst einmal das [[A:Mineralreich|Mineralreich]], das den &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; die Möglichkeit gibt, ihre Existenz, ihr Leben hervorzubringen. Dann haben wir das [[A:Pflanzen|Pflanzenreich]], das den &#039;&#039;&#039;Tieren&#039;&#039;&#039; die Möglichkeit bietet, zu leben. Und schließlich haben wir den Menschen. Und man könnte an dieser Stelle, aus meiner Sicht sagen, &#039;&#039;&#039;das Niedere opfert sich für das Höhere&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gleichzeitig hat das Höhere aber dadurch auch eine Verantwortung&#039;&#039;&#039;, nämlich, dass die Ziele, für die sich das Niedere opfert, auch erreicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bedeutet, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind sozusagen die Schutzpatronen des Mineralreiches.&#039;&#039;&#039; Die &#039;&#039;&#039;Tiere sind die Schutzpatronen des Pflanzenreiches&#039;&#039;&#039;. Und wir &#039;&#039;&#039;Menschen sind im Prinzip die Schutzpatronen aller Naturreiche.&#039;&#039;&#039; Und somit würde ich sagen, aus meiner Sicht, wenn wir Lebensmittel zu uns nehmen, ob tierischer, ob pflanzlicher Art, dann ist damit wie immer eigentlich in unserer Welt eine &#039;&#039;&#039;Verantwortung&#039;&#039;&#039; verbunden, nämlich dass wir Menschen erkennen, was unsere Aufgabe ist im großen Weltgeschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir diese Verantwortung erkennen, diese Ziele beginnen ins Auge zu fassen und diese Ziele zu verfolgen, dann ist &#039;&#039;&#039;die Aufopferung der Naturbereiche, die unter uns stehen&#039;&#039;&#039; und die ja, wie wir auch noch sehr ausführlich behandeln werden, Teile unseres Wesens sind, dann ist diese Aufopferung der niederen Naturreiche &#039;&#039;&#039;nicht vergebens&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;großen Geschenke der Natur&#039;&#039;&#039;, die unaufhörlich ausgeschüttet werden – man muss sich das ja mal vorstellen, was für Mengen an Nahrungsmitteln, an Fleisch, an Milchprodukten, an Gemüse, an Obst, an Getreide erzeugt werden, nur um den Menschen zu ernähren, damit wir so in der Welt stehen können, damit &#039;&#039;&#039;das große Ziel dieser Erdenschöpfung&#039;&#039;&#039; erreicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das große Ziel der Erdenschöpfung ===&lt;br /&gt;
Und was ist dieses große Ziel? &#039;&#039;&#039;Dieses große Ziel ist, dass wir Menschen freie Menschen werden&#039;&#039;&#039; und dass wir aus Freiheit unser höheres Ich ergreifen und dass wir beginnen, damit unser Seelisches christlich zu gestalten und dass wir dann, wenn wir nun bei der Ernährung bleiben, mit diesen Kräften, die wir dann in unserem Wesen vorfinden, bei der Ernährung dafür sorgen, dass, wenn wir die Nahrungsmittel an den Nullpunkt heranführen, wenn wir diese Materie in die Vernichtung hineinführen, so dass sie offen wird, sich öffnet, Informationen aufzunehmen und wieder in die geistige Welt zurück zu transportieren, dass diese Kräfte nicht von Egoismus durchzogen sind, dass diese Kräfte nicht von materialistischen Motiven durchzogen sind, sondern dass diese Kräfte, die dort einverleibt werden, von &#039;&#039;&#039;hoher idealistischer Qualität&#039;&#039;&#039; sind und von &#039;&#039;&#039;hoher geistiger Lebendigkeit.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn diese Gaben der Natur obliegen uns. Wir müssen immer sehen, aus der Vergangenheit kommt dieser Schöpfungsimpuls, der uns so reich beschenkt heute. Wir haben ein absolutes Überangebot, jedenfalls die meisten von uns. Es gibt auch Menschen, die kein Überangebot haben, die im Mangel sind. Deshalb richte ich diesen Appell in erster Linie an uns westliche Menschen, dass wir nicht vergessen, wenn wir nicht an den Punkt kommen, wo wir verstehen, &#039;&#039;&#039;dass wir diejenigen sind, die die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gesamte Schöpfung weiterführen müssen&#039;&#039;&#039;, dass wir diejenigen sind, die &#039;&#039;&#039;neuen geistigen Impulse aus unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus in die Materie&#039;&#039;&#039; – und damit meine ich nun in das, was von den hohen Hierarchiewesen, von den Thronen herunter bis zu den Engeln, bis zu uns, und ganz besonders auch die Elohim – bringen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt, dass die Geister der Form, die Elohim sind diejenigen, die mit ihren Gedanken die Substanz, die Leiblichkeit der Throne durchziehen und gestalten, das heißt, diese Opfer nicht nur der Naturreiche, sondern auch der Hierarchien, die über uns stehen, diese Opfer wirken, aber sie wirken nicht in alle Ewigkeit, sondern ihr Wirken wird schwächer. Und nun &#039;&#039;&#039;braucht es Geister der Freiheit&#039;&#039;&#039;, die erkennen, dass sie ganz, ganz eng mit dem Christus, mit der schöpferischen Quelle des Universums verbunden sind, und dass sie aus diesem Anteil, den wir an Christus haben, auch im Hinblick auf die Ernährung beginnen, &#039;&#039;&#039;aus Verantwortung zu handeln&#039;&#039;&#039;, und man könnte sagen, aus Verantwortung, &#039;&#039;&#039;aus christlicher Verantwortung auch zu essen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ja man könnte noch sehr viel sagen zu diesem Thema. Aber ich schaue auf die Uhr und würde an dieser Stelle das Video zu Ende führen. Ich danke euch sehr für eure Aufmerksamkeit. Ich danke euch für eure Unterstützung, dass ihr dabei seid, alles mitverfolgt. Wir nähern uns den 2000 Abonnenten, was mich sehr freut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit schließe ich dieses erste Sonderthema-Video und würde mich freuen, wenn ihr weiterhin dem Kanal treu bleibt, wenn ihr den Kanal weiterempfehlt. Und beim &#039;&#039;&#039;nächsten Mal geht es weiter mit &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;zu gegebener Zeit&#039;&#039;&#039; gerne auch &#039;&#039;&#039;das nächste Sonderthema&#039;&#039;&#039;. Vielen Dank, alles Gute und bis zum nächsten Mal. &lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
{{Sonderthemen als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Sonderthemen Teil 2 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Ern%C3%A4hrung_-_ein_Vortrag_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=10004</id>
		<title>Ernährung - ein Vortrag von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-19T15:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Videokurs Sonderthemen Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:1.Folge GdF CB.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=jbPA3opgT3A]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Sonderthemen Teil 1 (Ernährung) -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Transkription des Vortrages Sonderthema (Ernährung)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Einleitung ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum ersten Video zu einem Sonderthema. Und unser Thema heute soll die menschliche Ernährung sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich hatte ja auf meinen Aufruf hin einige Zuschriften von euch erhalten. Vielen Dank dafür. Und ich habe gemerkt, dass das Thema Ernährung doch ein relativ wichtiges Thema für einige zu sein scheint. Und deshalb habe ich mich entschlossen, heute dieses Video unter das Motto der Ernährungsbetrachtung zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke, die Ernährung ist auch im &amp;quot;normalen&amp;quot; gesellschaftlichen Diskurs heute nach wie vor wichtig und ist es auch in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer gewesen, weil es ein so elementarer Kernbereich unseres heutigen Lebens ist und an die Ernährung selber auch viele Aspekte geknüpft sind, die eben nicht nur damit zu tun haben, welche Art von Lebensmitteln wir in uns aufnehmen, sondern wir haben über die Ernährung – ich denke, das ist heute den meisten Menschen bewusst – auch die Möglichkeit, Dinge in der Welt zu beeinflussen. Von der Nachfrage der Lebensmittel für uns Menschen hängt also sehr viel ab. Und das betrifft im Grunde zunächst einmal die Ressourcen der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann betrifft es natürlich auch die vielen wirtschaftlichen Strukturen, die damit verbunden sind. Die Menschen in den Gebieten, vor allen Dingen in den städtischen und großstädtischen Bereichen mit Nahrung versorgen zu können. Und deshalb kann man heute sagen, die Ernährung zieht große Kreise im menschlichen Dasein. Und darum soll es aber heute nicht so sehr gehen, sondern dieser Kanal beschäftigt sich ja mit den anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Hintergründen. Und hier soll heute versucht werden, den Aspekt der Ernährung einmal aus dieser Perspektive mehr zu beleuchten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alle Materie hat ihren Ursprung im Geistigen ===&lt;br /&gt;
Ja, was können wir sagen? Welchen Einstieg können wir finden? In Anlehnung an unseren derzeitigen Stand bei den Videos &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; befinden wir uns ja nun in einem &#039;&#039;&#039;Endstadium&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;der Schöpfungsgeschichte im ersten Buch Mose&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort war also auch schon ein wenig die Rede davon, dass &#039;&#039;&#039;der Mensch das Samen tragende Kraut und die Frucht tragenden Bäume als seine Nahrung ansehen soll.&#039;&#039;&#039; Und wir hatten ja gesagt, dass sich das aber jetzt noch nicht so sehr auf unsere heutige Situation, in der wir uns in einer physisch-stofflichen Existenz befinden, gesehen werden kann, sondern dass dies zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die werdende Menschheit im Seelischen betrifft.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass auch alle Erscheinungen der Welt, alle Objekte, alle Gegenstände, die wir heute mit unseren sinnlichen Organen wahrnehmen können, ihren Ursprung letztendlich auch im Geistigen haben, sich dann über das Seelische in eine Kräfte-Umgebung kleiden, um dann schließlich physisch zu erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir haben gesagt, physische Erscheinung meint hier noch nicht unbedingt sinnlich-stofflich, sondern physisch bezieht sich auf eine relativ verdichtete Form erst einmal. Wenn wir das vergleichen mit den ätherischen Formen, mit den seelischen Formen und mit den geistigen Formen, handelt es sich also beim Physischen tatsächlich um einen relativ stark verdichteten Zustand, und dass es dann letztendlich &#039;&#039;&#039;mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften zu tun hat,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Schöpfung, diese Erdenschöpfung dann ins Stoffliche hineingezogen worden ist.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so möchte ich vielleicht heute einsteigen mit euch, dass wir uns noch einmal kurz bewusst machen, dass Materie, &#039;&#039;&#039;stoffliche Materie sich also so bildet, dass luziferische Kräfte an die physische Form herantreten&#039;&#039;&#039;, sie also quasi &#039;&#039;&#039;von außen unter Druck setzen&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, und dass aufgrund dieses luziferischen Drucks von außen die &#039;&#039;&#039;physischen Formen zerbrechen&#039;&#039;&#039;. Die physisch-ätherischen Formen zerbrechen, zersplittern und in diese zersplitterten, man könnte auch sagen, zerrütteten Formgebilde nehmen dann &#039;&#039;&#039;ahrimanische Wesen, ahrimanische Kräfte ihren Einzug&#039;&#039;&#039; und sorgen dafür, dass sich diese Formen mit Stofflichkeit vollsaugen, sich mit Stofflichkeit durchdringen. Und letzten Endes könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;alle Materie hat ihren Ursprung im Geistigen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir auch &#039;&#039;&#039;das Physische mit seinem Ursprung im Geistigen&#039;&#039;&#039;, das wir aber in der &#039;&#039;&#039;stofflichen Erscheinung&#039;&#039;&#039; immer im Hinterkopf haben sollten, dass hier die luziferischen und ahrimanischen, also die Widersacherkräfte, bereits ihren Einfluss geltend gemacht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun auf die Ernährung schauen, dann können wir zunächst einmal sagen, dass natürlich die &#039;&#039;&#039;Lebensmittel,&#039;&#039;&#039; die wir heute vor uns haben, &#039;&#039;&#039;sinnlich-stofflich,&#039;&#039;&#039; haben natürlich übergeordnet auch alle &#039;&#039;&#039;ätherische Qualitäten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;astralische&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Qualitäten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;geistige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich diese Qualitäten freisetzen, könnte man sagen, die also hinter dem Wesen des Stofflichen angesiedelt sind, die dort vorhanden sind, dann werden diese Qualitäten natürlich auch wieder zum Vorschein kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die pflanzliche Nahrung ===&lt;br /&gt;
Und nun gibt es einige Aspekte Rudolf Steiners zu Ernährung; er hat uns auch hier sehr umfangreich Angaben hinterlassen. Ich kann hier heute auch wieder nur einige aufgreifen, und zwar vielleicht einmal beginnend mit der [[A:Pflanzenernährung|pflanzlichen Ernährung.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten das im letzten Video von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; schon einmal beleuchtet, dass eine durchaus &#039;&#039;&#039;enge Verwandtschaft des Menschen nicht nur zu den Tieren, sondern auch zu den Pflanzen&#039;&#039;&#039; vorherrscht und dass die Pflanze im Grunde aus drei Bereichen besteht, nämlich der [[A:Wurzel (Pflanze)|Wurzel]], dem [[A:Sprossachse|Stängel]], der ja eigentlich ein verwandeltes [[A:Blatt (Pflanze)|Blatt]] ist, also könnte man sagen &#039;&#039;&#039;Wurzel, Blatt und schließlich&#039;&#039;&#039; [[A:Blüten|Blüte]] &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; [[A:Frucht|Frucht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Blüte wird die Frucht. Das heißt, wir unterscheiden jetzt, um die Begrifflichkeiten leichter verwenden zu können, zwischen &#039;&#039;&#039;Wurzel, Blatt und Frucht&#039;&#039;&#039;. Und wir hatten ja gesehen, dass die Pflanze mit dem Menschen zusammen eine &#039;&#039;&#039;aufrechte Gestalt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch in unserer physisch-sinnlichen Welt&#039;&#039;&#039; hat, und dass wir nur gesagt haben, das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Pflanze&#039;&#039;&#039;, also die &#039;&#039;&#039;Wurzel ist im Erdboden&#039;&#039;&#039; verankert, richtet sich Richtung Erdmittelpunkt, und das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum des Menschen&#039;&#039;&#039; richtet sich &#039;&#039;&#039;Richtung Himmel&#039;&#039;&#039;. Man könnte also sagen, der Mensch ist eine auf dem Kopf stehende Pflanze, und wir teilen aber zunächst mal für diese Betrachtungen hier nun diese Auffassung, dass auch der Mensch ebenso wie die Pflanze in &#039;&#039;&#039;drei Glieder unterteilt&#039;&#039;&#039; werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal den &#039;&#039;&#039;Kopf,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;bei der Pflanze der Wurzel&#039;&#039;&#039; entspricht. Dann haben wir die Mitte des Menschen, den &#039;&#039;&#039;rhythmischen Menschen&#039;&#039;&#039;, der bei der &#039;&#039;&#039;Pflanze dem Blatt&#039;&#039;&#039; entspricht. Und schließlich haben wir den Bereich der &#039;&#039;&#039;Frucht&#039;&#039;&#039;, und das ist &#039;&#039;&#039;beim Menschen der Unterleib, die Verdauungsregion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir zunächst einmal von Rudolf Steiner die Angabe, dass, wenn wir nun Pflanzen oder Pflanzenbestandteile zu uns nehmen, dass, wenn wir also Wurzelartiges zu uns nehmen, von diesem &#039;&#039;&#039;Wurzelartigen der Pflanze&#039;&#039;&#039; in erster Linie die &#039;&#039;&#039;menschliche Kopforganisation&#039;&#039;&#039; genährt wird, dass von &#039;&#039;&#039;Blattspeisen der rhythmische Mensch&#039;&#039;&#039; ernährt wird und dass also von &#039;&#039;&#039;Fruchtspeisen&#039;&#039;&#039; in erster Linie das &#039;&#039;&#039;Verdauungssystem, der untere Mensch&#039;&#039;&#039; genährt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Unterschied zwischen pflanzlicher und tierischer Nahrung ===&lt;br /&gt;
Und wenn es nun darum geht, zu beschreiben, wo liegt denn nun der &#039;&#039;&#039;Unterschied zwischen pflanzlicher Nahrung und der tierischen Nahrung&#039;&#039;&#039;  –  denn die pflanzliche Nahrung ist ja nur eine Komponente der menschlichen Ernährung  –  dann hatten wir ja auch gesagt, dass die Pflanze als Wesen, wie es dann in der Welt, in unserer sinnlich-physischen Welt erscheint, ein Wesen ist, das aus einem physischen Leib besteht und aus einem &#039;&#039;&#039;ätherischen Leib&#039;&#039;&#039;, einem &#039;&#039;&#039;Bildekräfte-Leib,&#039;&#039;&#039; und dass dieser Bildekräfte-Leib bei der Pflanze besonders stark zum Ausdruck kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn wir &#039;&#039;&#039;Pflanzliches&#039;&#039;&#039; zu uns nehmen, dann nehmen wir &#039;&#039;&#039;kein Astralisches&#039;&#039;&#039; in uns auf. Und da liegt der Unterschied zu den tierischen Lebensmitteln. Wir haben also dadurch, dass &#039;&#039;&#039;das Tier über einen eigenen Astralleib&#039;&#039;&#039; verfügt – das bedeutet also, dass das Astralische innerhalb der Tierwesenheit eingeschlossen ist, integriert ist in die Leiblichkeit, bei den Pflanzen bleibt das Astralische außerhalb des Pflanzenwesens – dass wir dementsprechend, wenn wir nun tierische Lebensmittel konsumieren, wir also sehen müssen, dass wir da &#039;&#039;&#039;auch Astralisches des Tieres&#039;&#039;&#039; mit in unseren Organismus hineinbringen. Und zusätzlich könnte man noch sagen, bei den &#039;&#039;&#039;tierischen Lebensmitteln&#039;&#039;&#039; kann man ja &#039;&#039;&#039;unterscheiden zwischen den Milchprodukten und den Fleischprodukten.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Unterschied zwischen Milchprodukten und Fleischnahrung ===&lt;br /&gt;
Und hier haben wir also auch die Angabe Rudolf Steiners, dass &#039;&#039;&#039;Milchprodukte vor allem von der Kuh immer Leben spendend&#039;&#039;&#039; sind, wohingegen die &#039;&#039;&#039;Fleischnahrung etwas Totes&#039;&#039;&#039; ist. Das heißt, wenn wir Fleisch von Tieren essen, dann bringen wir also etwas &#039;&#039;&#039;Abgestorbenes&#039;&#039;&#039; in unseren Organismus hinein, wohingegen das, was von der Milch kommt, lebensspendend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat eben damit zu tun, dass das &#039;&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;&#039; etwas ist, was bereits &#039;&#039;&#039;ins Physisch-Stoffliche hinein gestorben&#039;&#039;&#039; ist. Erinnert euch, dass wir das mehrfach in den Grundlagenvideos auch erwähnt haben, dass das im Grunde in dieser physisch-sinnlichen Welt alles bildhaft erstarrt ist. Es ist also weitestgehend aus dem lebendigen Prozess herausgefallen. Und somit ist das &#039;&#039;&#039;Fleisch von Tieren eigentlich tot&#039;&#039;&#039;, wohingegen die &#039;&#039;&#039;Milch ganz, ganz eng mit dem Ätherischen verbunden&#039;&#039;&#039; ist, das heißt die Milch, auch durch ihre flüssige Natur ist also noch nicht so stark in ihrer Lebendigkeit dezimiert wie das Fleisch, sondern in der Milch befinden sich also noch durchaus lebendigere Qualitäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tierische Milch – Muttermilch ===&lt;br /&gt;
Und nun würde ich diese Betrachtung gerne noch ein wenig erweitern. Und zwar gibt es heute die Ansicht, die ja auch richtig ist, dass &#039;&#039;&#039;Milch von Tieren eigentlich immer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Muttermilch&#039;&#039;&#039; ist, das heißt also ebenso wie das auch bei weiblichen Menschen ist. Dort gibt es auch Milchdrüsen, die in Tätigkeit kommen, wenn eben &#039;&#039;&#039;Nachwuchs vorhanden ist bzw. sich ankündigt&#039;&#039;&#039;, und ähnliche Prozesse gibt es auch beim Tier. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;Tiere geben nicht einfach so Milch&#039;&#039;&#039;, sondern auch hier ist es so, dass eine &#039;&#039;&#039;Schwangerschaft&#039;&#039;&#039; vorliegen muss beim Tier und dass eben auch Nachwuchs da sein muss, damit diese &#039;&#039;&#039;Milchbildungsprozesse&#039;&#039;&#039; in Gang gesetzt werden beim Tier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Feststellung ist zunächst einmal interessant, dass wir uns das also klar machen müssen. Immer dann, wenn wir als Menschen tierische Milch zu uns nehmen bzw. Milchprodukte, dann ist das darauf zurückzuführen, dass irgendwo ein Tier, ein weibliches Tier, schwanger wurde und dann auch Nachkommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während nun die Milch im Gegensatz zum Fleisch noch lebendigere Eigenschaften hat, ist es beim Fleisch dann eben schon hinein gestorben in das Grob-Physische oder in das Stoffliche. Und wir haben &#039;&#039;&#039;in beiden Kategorien von Lebensmitteln allerdings, wie gesagt, dieses Astralische, diese astralen Kräfte des Tieres.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle nicht verschweigen, ich möchte hier nicht dogmatisch für eine vegetarische oder rein pflanzliche Ernährung sprechen, und doch möchte ich auch sagen, dass man sich natürlich darüber im Klaren sein muss, dass &#039;&#039;&#039;das Astrale, das Astralische&#039;&#039;&#039;, die Kräfte, die mit dem Tier sind, die das Tier in seinem Astralleib trägt, natürlich &#039;&#039;&#039;auch davon beeinflusst werden, wie dieses Tier vorher gelebt hat,&#039;&#039;&#039; und natürlich auch &#039;&#039;&#039;wie dieses Tier dann sein Ende gefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle möchte ich es jetzt jedem selbst überlassen, die Kausalkette weiterzuführen, vielleicht nur einmal vielleicht ein wenig sensibler auch dafür zu werden, wenn wir vor allem Fleischnahrung zu uns nehmen, aber auch die Milchprodukte, dass hier etwas in uns eindringt, in unseren Organismus hineinkommt, was nicht unerheblich mit der Vorgeschichte dieses Lebensmittels zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Prozess der Ernährung aus geisteswissenschaftlicher Sicht ===&lt;br /&gt;
Und wie läuft nun &#039;&#039;&#039;aus geisteswissenschaftlicher Sicht dieser Prozess der Ernährung&#039;&#039;&#039;? Das heißt, wir haben ein Lebensmittel, das wir in uns aufnehmen, und wie haben wir das nun geisteswissenschaftlich zu verstehen, was geschieht da mit dieser Materie? Denn alle Lebensmittel, die wir heute zu uns nehmen in unserer physisch-sinnlichen Welt und in unserer physisch-sinnlichen Existenz, haben natürlich einen materiellen Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu ist zunächst zu sagen, dass wir Menschen eine ganz besondere Eigenschaft haben, die uns über das Tierreich hinaushebt. Und zwar ist das die Eigenschaft, dass wir Menschen in der Lage sind, &#039;&#039;&#039;stoffliche Nahrung&#039;&#039;&#039;, die in unseren Organismus hineinkommt, &#039;&#039;&#039;vollständig zu vernichten.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt würde ich, weil das sehr hart klingt, aber vernichten im Sinne von vielleicht auflösen oder an einen bestimmten Nullpunkt heranführen, und dazu möchte ich gerne noch mal ins Gedächtnis rufen, dass wir gesagt haben, die Grundlage von allem Physischen und auch damit die Grundlage des Stofflichen bis zu einem gewissen Grad darauf basiert, dass die Throne, die hohen Wesen, die hohen, erhabenen Wesen der &#039;&#039;&#039;Throne aus der ersten Engelhierarchie vor langer, langer Zeit ihre Leiblichkeit geopfert haben, ihre Willenskraft geopfert haben.&#039;&#039;&#039; Und diese Willenskraft äußert sich &#039;&#039;&#039;in Form von Wärme.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit können wir den Rückschluss ziehen, dass &#039;&#039;&#039;alle Materie, die wir heute vor uns haben, letzten Endes auf der Leiblichkeit oder auf die Leiblichkeit der Throne zurückgeht&#039;&#039;&#039;. Sie bieten in Form von &#039;&#039;&#039;geistiger Wärme&#039;&#039;&#039;, die sich dann verdichtet bis ins Physische hinein, aber in Form von Wärme bieten sie uns die Grundlage von allem, was ist. In noch höheren geistigen Bereichen erhalten wir das auch vom &#039;&#039;&#039;Vater, vom ersten Logos.&#039;&#039;&#039; Allerdings würde ich hier gerne bei den Thronen bleiben, weil die Throne für uns die ersten, ja man könnte sagen greifbaren Wesen sind, die Ihren Einfluss auch in der Erdenschöpfung laufend noch geltend machen und die wir auch irgendwo geistig erreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten auch schon über die hohe Komplexität der Betrachtung der Trinität gesprochen und deshalb sage ich an der Stelle, &#039;&#039;&#039;die Throne sind die Grundlage aller Materie, alles Physischen&#039;&#039;&#039;. Und dementsprechend haben wir es mit Allem, bei allen Welterscheinungen zunächst einmal mit &#039;&#039;&#039;stark verdichteter Wärme&#039;&#039;&#039; zu tun. Und es gibt zwei Punkte bzw. zwei Arten von Punkten innerhalb des Erdenkosmos, die in der Lage sind, Materie so weit zu vernichten, so wie wir es jetzt eben erklärt haben, dass &#039;&#039;&#039;diese Materie im Grunde&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in ihrer geistigen Struktur verändert&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden kann&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der eine &#039;&#039;&#039;Ort, an dem das geschieht, ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Und wir hatten uns ja bereits diese Mehrdeutigkeit dieser Region, dieser Region des Erdkerns angeschaut. Wir haben gesagt, zum einen befinden sich im Erdkern die &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, das heißt also die stärksten ahrimanischen Kräfte, wenn man so will, und gleichzeitig befindet sich dort die &#039;&#039;&#039;Wesenheit des Christus&#039;&#039;&#039; und bilden dort, könnte man sagen, eine sehr ambivalente Kräftekombination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagt Rudolf Steiner, dass wir Menschen so einen, man könnte sagen Mini-Vernichtungsherd auch in uns tragen. Und das heißt, wenn wir Materie aufnehmen, diese Materie in unseren Körper gelangt, dann wird sie zunächst einmal vorbereitet &#039;&#039;&#039;durch den Magen und dann durch die Därme hingeführt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Vernichtungsherd.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Angabe Rudolf Steiners, dass dieser Vernichtungsherd sich während des &#039;&#039;&#039;Tagesbewußtseins&#039;&#039;&#039;, während des Wachens ungefähr &#039;&#039;&#039;im Bereich des Zwerchfells&#039;&#039;&#039; befindet, und dass dieser Punkt, wenn wir nachts mit unserem Ich und mit unserem Astralleib den Körper im Bett zurücklassen und dann nur noch der physische Leib und der ätherische Leib wirklich hier bleiben in dieser sinnlichen Welt, dann ist dieser Punkt noch ein Stückchen tiefer zu finden, ungefähr im &#039;&#039;&#039;Bereich des Bauchnabels&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Niedere opfert sich für das Höhere, die Verantwortung des Höheren für das Niedere ===&lt;br /&gt;
Und nun, wenn wir das uns versuchen klarzumachen, die Nahrung, das Stoffliche, das wir aufnehmen, die Erdengaben, die entstehen aus dem Naturreich. Wir haben zunächst einmal das &#039;&#039;&#039;Mineralreich&#039;&#039;&#039;, das den &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; die Möglichkeit gibt, ihre Existenz, ihr Leben hervorzubringen. Dann haben wir das &#039;&#039;&#039;Pflanzenreich&#039;&#039;&#039;, das den &#039;&#039;&#039;Tieren&#039;&#039;&#039; die Möglichkeit bietet, zu leben. Und schließlich haben wir den Menschen. Und man könnte an dieser Stelle, aus meiner Sicht sagen, &#039;&#039;&#039;das Niedere opfert sich für das Höhere&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gleichzeitig hat das Höhere aber dadurch auch eine Verantwortung&#039;&#039;&#039;, nämlich, dass die Ziele, für die sich das Niedere opfert, auch erreicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bedeutet, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind sozusagen die Schutzpatronen des Mineralreiches.&#039;&#039;&#039; Die &#039;&#039;&#039;Tiere sind die Schutzpatronen des Pflanzenreiches&#039;&#039;&#039;. Und wir &#039;&#039;&#039;Menschen sind im Prinzip die Schutzpatronen aller Naturreiche.&#039;&#039;&#039; Und somit würde ich sagen, aus meiner Sicht, wenn wir Lebensmittel zu uns nehmen, ob tierischer, ob pflanzlicher Art, dann ist damit wie immer eigentlich in unserer Welt eine &#039;&#039;&#039;Verantwortung&#039;&#039;&#039; verbunden, nämlich dass wir Menschen erkennen, was unsere Aufgabe ist im großen Weltgeschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir diese Verantwortung erkennen, diese Ziele beginnen ins Auge zu fassen und diese Ziele zu verfolgen, dann ist &#039;&#039;&#039;die Aufopferung der Naturbereiche, die unter uns stehen&#039;&#039;&#039; und die ja, wie wir auch noch sehr ausführlich behandeln werden, Teile unseres Wesens sind, dann ist diese Aufopferung der niederen Naturreiche &#039;&#039;&#039;nicht vergebens&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;großen Geschenke der Natur&#039;&#039;&#039;, die unaufhörlich ausgeschüttet werden – man muss sich das ja mal vorstellen, was für Mengen an Nahrungsmitteln, an Fleisch, an Milchprodukten, an Gemüse, an Obst, an Getreide erzeugt werden, nur um den Menschen zu ernähren, damit wir so in der Welt stehen können, damit &#039;&#039;&#039;das große Ziel dieser Erdenschöpfung&#039;&#039;&#039; erreicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das große Ziel der Erdenschöpfung ===&lt;br /&gt;
Und was ist dieses große Ziel? &#039;&#039;&#039;Dieses große Ziel ist, dass wir Menschen freie Menschen werden&#039;&#039;&#039; und dass wir aus Freiheit unser höheres Ich ergreifen und dass wir beginnen, damit unser Seelisches christlich zu gestalten und dass wir dann, wenn wir nun bei der Ernährung bleiben, mit diesen Kräften, die wir dann in unserem Wesen vorfinden, bei der Ernährung dafür sorgen, dass, wenn wir die Nahrungsmittel an den Nullpunkt heranführen, wenn wir diese Materie in die Vernichtung hineinführen, so dass sie offen wird, sich öffnet, Informationen aufzunehmen und wieder in die geistige Welt zurück zu transportieren, dass diese Kräfte nicht von Egoismus durchzogen sind, dass diese Kräfte nicht von materialistischen Motiven durchzogen sind, sondern dass diese Kräfte, die dort einverleibt werden, von &#039;&#039;&#039;hoher idealistischer Qualität&#039;&#039;&#039; sind und von &#039;&#039;&#039;hoher geistiger Lebendigkeit.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn diese Gaben der Natur obliegen uns. Wir müssen immer sehen, aus der Vergangenheit kommt dieser Schöpfungsimpuls, der uns so reich beschenkt heute. Wir haben ein absolutes Überangebot, jedenfalls die meisten von uns. Es gibt auch Menschen, die kein Überangebot haben, die im Mangel sind. Deshalb richte ich diesen Appell in erster Linie an uns westliche Menschen, dass wir nicht vergessen, wenn wir nicht an den Punkt kommen, wo wir verstehen, &#039;&#039;&#039;dass wir diejenigen sind, die die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gesamte Schöpfung weiterführen müssen&#039;&#039;&#039;, dass wir diejenigen sind, die &#039;&#039;&#039;neuen geistigen Impulse aus unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus in die Materie&#039;&#039;&#039; – und damit meine ich nun in das, was von den hohen Hierarchiewesen, von den Thronen herunter bis zu den Engeln, bis zu uns, und ganz besonders auch die Elohim – bringen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt, dass die Geister der Form, die Elohim sind diejenigen, die mit ihren Gedanken die Substanz, die Leiblichkeit der Throne durchziehen und gestalten, das heißt, diese Opfer nicht nur der Naturreiche, sondern auch der Hierarchien, die über uns stehen, diese Opfer wirken, aber sie wirken nicht in alle Ewigkeit, sondern ihr Wirken wird schwächer. Und nun &#039;&#039;&#039;braucht es Geister der Freiheit&#039;&#039;&#039;, die erkennen, dass sie ganz, ganz eng mit dem Christus, mit der schöpferischen Quelle des Universums verbunden sind, und dass sie aus diesem Anteil, den wir an Christus haben, auch im Hinblick auf die Ernährung beginnen, &#039;&#039;&#039;aus Verantwortung zu handeln&#039;&#039;&#039;, und man könnte sagen, aus Verantwortung, &#039;&#039;&#039;aus christlicher Verantwortung auch zu essen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ja man könnte noch sehr viel sagen zu diesem Thema. Aber ich schaue auf die Uhr und würde an dieser Stelle das Video zu Ende führen. Ich danke euch sehr für eure Aufmerksamkeit. Ich danke euch für eure Unterstützung, dass ihr dabei seid, alles mitverfolgt. Wir nähern uns den 2000 Abonnenten, was mich sehr freut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit schließe ich dieses erste Sonderthema-Video und würde mich freuen, wenn ihr weiterhin dem Kanal treu bleibt, wenn ihr den Kanal weiterempfehlt. Und beim &#039;&#039;&#039;nächsten Mal geht es weiter mit &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;zu gegebener Zeit&#039;&#039;&#039; gerne auch &#039;&#039;&#039;das nächste Sonderthema&#039;&#039;&#039;. Vielen Dank, alles Gute und bis zum nächsten Mal. &lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
{{Sonderthemen als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Ern%C3%A4hrung_-_ein_Vortrag_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=10001</id>
		<title>Ernährung - ein Vortrag von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Ern%C3%A4hrung_-_ein_Vortrag_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=10001"/>
		<updated>2023-06-19T15:23:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Transkription des Vortrages Sonderthema (Ernährung) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:1.Folge GdF CB.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=jbPA3opgT3A]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Sonderthemen Teil 1 (Ernährung) -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Transkription des Vortrages Sonderthema (Ernährung)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Einleitung ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum ersten Video zu einem Sonderthema. Und unser Thema heute soll die menschliche Ernährung sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich hatte ja auf meinen Aufruf hin einige Zuschriften von euch erhalten. Vielen Dank dafür. Und ich habe gemerkt, dass das Thema Ernährung doch ein relativ wichtiges Thema für einige zu sein scheint. Und deshalb habe ich mich entschlossen, heute dieses Video unter das Motto der Ernährungsbetrachtung zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke, die Ernährung ist auch im &amp;quot;normalen&amp;quot; gesellschaftlichen Diskurs heute nach wie vor wichtig und ist es auch in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer gewesen, weil es ein so elementarer Kernbereich unseres heutigen Lebens ist und an die Ernährung selber auch viele Aspekte geknüpft sind, die eben nicht nur damit zu tun haben, welche Art von Lebensmitteln wir in uns aufnehmen, sondern wir haben über die Ernährung – ich denke, das ist heute den meisten Menschen bewusst – auch die Möglichkeit, Dinge in der Welt zu beeinflussen. Von der Nachfrage der Lebensmittel für uns Menschen hängt also sehr viel ab. Und das betrifft im Grunde zunächst einmal die Ressourcen der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann betrifft es natürlich auch die vielen wirtschaftlichen Strukturen, die damit verbunden sind. Die Menschen in den Gebieten, vor allen Dingen in den städtischen und großstädtischen Bereichen mit Nahrung versorgen zu können. Und deshalb kann man heute sagen, die Ernährung zieht große Kreise im menschlichen Dasein. Und darum soll es aber heute nicht so sehr gehen, sondern dieser Kanal beschäftigt sich ja mit den anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Hintergründen. Und hier soll heute versucht werden, den Aspekt der Ernährung einmal aus dieser Perspektive mehr zu beleuchten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alle Materie hat ihren Ursprung im Geistigen ===&lt;br /&gt;
Ja, was können wir sagen? Welchen Einstieg können wir finden? In Anlehnung an unseren derzeitigen Stand bei den Videos &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; befinden wir uns ja nun in einem &#039;&#039;&#039;Endstadium&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;der Schöpfungsgeschichte im ersten Buch Mose&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort war also auch schon ein wenig die Rede davon, dass &#039;&#039;&#039;der Mensch das Samen tragende Kraut und die Frucht tragenden Bäume als seine Nahrung ansehen soll.&#039;&#039;&#039; Und wir hatten ja gesagt, dass sich das aber jetzt noch nicht so sehr auf unsere heutige Situation, in der wir uns in einer physisch-stofflichen Existenz befinden, gesehen werden kann, sondern dass dies zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die werdende Menschheit im Seelischen betrifft.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass auch alle Erscheinungen der Welt, alle Objekte, alle Gegenstände, die wir heute mit unseren sinnlichen Organen wahrnehmen können, ihren Ursprung letztendlich auch im Geistigen haben, sich dann über das Seelische in eine Kräfte-Umgebung kleiden, um dann schließlich physisch zu erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir haben gesagt, physische Erscheinung meint hier noch nicht unbedingt sinnlich-stofflich, sondern physisch bezieht sich auf eine relativ verdichtete Form erst einmal. Wenn wir das vergleichen mit den ätherischen Formen, mit den seelischen Formen und mit den geistigen Formen, handelt es sich also beim Physischen tatsächlich um einen relativ stark verdichteten Zustand, und dass es dann letztendlich &#039;&#039;&#039;mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften zu tun hat,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Schöpfung, diese Erdenschöpfung dann ins Stoffliche hineingezogen worden ist.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so möchte ich vielleicht heute einsteigen mit euch, dass wir uns noch einmal kurz bewusst machen, dass Materie, &#039;&#039;&#039;stoffliche Materie sich also so bildet, dass luziferische Kräfte an die physische Form herantreten&#039;&#039;&#039;, sie also quasi &#039;&#039;&#039;von außen unter Druck setzen&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, und dass aufgrund dieses luziferischen Drucks von außen die &#039;&#039;&#039;physischen Formen zerbrechen&#039;&#039;&#039;. Die physisch-ätherischen Formen zerbrechen, zersplittern und in diese zersplitterten, man könnte auch sagen, zerrütteten Formgebilde nehmen dann &#039;&#039;&#039;ahrimanische Wesen, ahrimanische Kräfte ihren Einzug&#039;&#039;&#039; und sorgen dafür, dass sich diese Formen mit Stofflichkeit vollsaugen, sich mit Stofflichkeit durchdringen. Und letzten Endes könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;alle Materie hat ihren Ursprung im Geistigen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir auch &#039;&#039;&#039;das Physische mit seinem Ursprung im Geistigen&#039;&#039;&#039;, das wir aber in der &#039;&#039;&#039;stofflichen Erscheinung&#039;&#039;&#039; immer im Hinterkopf haben sollten, dass hier die luziferischen und ahrimanischen, also die Widersacherkräfte, bereits ihren Einfluss geltend gemacht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun auf die Ernährung schauen, dann können wir zunächst einmal sagen, dass natürlich die &#039;&#039;&#039;Lebensmittel,&#039;&#039;&#039; die wir heute vor uns haben, &#039;&#039;&#039;sinnlich-stofflich,&#039;&#039;&#039; haben natürlich übergeordnet auch alle &#039;&#039;&#039;ätherische Qualitäten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;astralische&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Qualitäten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;geistige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich diese Qualitäten freisetzen, könnte man sagen, die also hinter dem Wesen des Stofflichen angesiedelt sind, die dort vorhanden sind, dann werden diese Qualitäten natürlich auch wieder zum Vorschein kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die pflanzliche Nahrung ===&lt;br /&gt;
Und nun gibt es einige Aspekte Rudolf Steiners zu Ernährung; er hat uns auch hier sehr umfangreich Angaben hinterlassen. Ich kann hier heute auch wieder nur einige aufgreifen, und zwar vielleicht einmal beginnend mit der &#039;&#039;&#039;pflanzlichen Ernährung&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten das im letzten Video von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; schon einmal beleuchtet, dass eine durchaus &#039;&#039;&#039;enge Verwandtschaft des Menschen nicht nur zu den Tieren, sondern auch zu den Pflanzen&#039;&#039;&#039; vorherrscht und dass die Pflanze im Grunde aus drei Bereichen besteht, nämlich der Wurzel, dem Stängel, der ja eigentlich ein verwandeltes Blatt ist, also könnte man sagen &#039;&#039;&#039;Wurzel, Blatt und schließlich Blüte und Frucht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Blüte wird die Frucht. Das heißt, wir unterscheiden jetzt, um die Begrifflichkeiten leichter verwenden zu können, zwischen &#039;&#039;&#039;Wurzel, Blatt und Frucht&#039;&#039;&#039;. Und wir hatten ja gesehen, dass die Pflanze mit dem Menschen zusammen eine &#039;&#039;&#039;aufrechte Gestalt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch in unserer physisch-sinnlichen Welt&#039;&#039;&#039; hat, und dass wir nur gesagt haben, das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Pflanze&#039;&#039;&#039;, also die &#039;&#039;&#039;Wurzel ist im Erdboden&#039;&#039;&#039; verankert, richtet sich Richtung Erdmittelpunkt, und das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum des Menschen&#039;&#039;&#039; richtet sich &#039;&#039;&#039;Richtung Himmel&#039;&#039;&#039;. Man könnte also sagen, der Mensch ist eine auf dem Kopf stehende Pflanze, und wir teilen aber zunächst mal für diese Betrachtungen hier nun diese Auffassung, dass auch der Mensch ebenso wie die Pflanze in &#039;&#039;&#039;drei Glieder unterteilt&#039;&#039;&#039; werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal den &#039;&#039;&#039;Kopf,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;bei der Pflanze der Wurzel&#039;&#039;&#039; entspricht. Dann haben wir die Mitte des Menschen, den &#039;&#039;&#039;rhythmischen Menschen&#039;&#039;&#039;, der bei der &#039;&#039;&#039;Pflanze dem Blatt&#039;&#039;&#039; entspricht. Und schließlich haben wir den Bereich der &#039;&#039;&#039;Frucht&#039;&#039;&#039;, und das ist &#039;&#039;&#039;beim Menschen der Unterleib, die Verdauungsregion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir zunächst einmal von Rudolf Steiner die Angabe, dass, wenn wir nun Pflanzen oder Pflanzenbestandteile zu uns nehmen, dass, wenn wir also Wurzelartiges zu uns nehmen, von diesem &#039;&#039;&#039;Wurzelartigen der Pflanze&#039;&#039;&#039; in erster Linie die &#039;&#039;&#039;menschliche Kopforganisation&#039;&#039;&#039; genährt wird, dass von &#039;&#039;&#039;Blattspeisen der rhythmische Mensch&#039;&#039;&#039; ernährt wird und dass also von &#039;&#039;&#039;Fruchtspeisen&#039;&#039;&#039; in erster Linie das &#039;&#039;&#039;Verdauungssystem, der untere Mensch&#039;&#039;&#039; genährt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Unterschied zwischen pflanzlicher und tierischer Nahrung ===&lt;br /&gt;
Und wenn es nun darum geht, zu beschreiben, wo liegt denn nun der &#039;&#039;&#039;Unterschied zwischen pflanzlicher Nahrung und der tierischen Nahrung&#039;&#039;&#039;  –  denn die pflanzliche Nahrung ist ja nur eine Komponente der menschlichen Ernährung  –  dann hatten wir ja auch gesagt, dass die Pflanze als Wesen, wie es dann in der Welt, in unserer sinnlich-physischen Welt erscheint, ein Wesen ist, das aus einem physischen Leib besteht und aus einem &#039;&#039;&#039;ätherischen Leib&#039;&#039;&#039;, einem &#039;&#039;&#039;Bildekräfte-Leib,&#039;&#039;&#039; und dass dieser Bildekräfte-Leib bei der Pflanze besonders stark zum Ausdruck kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn wir &#039;&#039;&#039;Pflanzliches&#039;&#039;&#039; zu uns nehmen, dann nehmen wir &#039;&#039;&#039;kein Astralisches&#039;&#039;&#039; in uns auf. Und da liegt der Unterschied zu den tierischen Lebensmitteln. Wir haben also dadurch, dass &#039;&#039;&#039;das Tier über einen eigenen Astralleib&#039;&#039;&#039; verfügt – das bedeutet also, dass das Astralische innerhalb der Tierwesenheit eingeschlossen ist, integriert ist in die Leiblichkeit, bei den Pflanzen bleibt das Astralische außerhalb des Pflanzenwesens – dass wir dementsprechend, wenn wir nun tierische Lebensmittel konsumieren, wir also sehen müssen, dass wir da &#039;&#039;&#039;auch Astralisches des Tieres&#039;&#039;&#039; mit in unseren Organismus hineinbringen. Und zusätzlich könnte man noch sagen, bei den &#039;&#039;&#039;tierischen Lebensmitteln&#039;&#039;&#039; kann man ja &#039;&#039;&#039;unterscheiden zwischen den Milchprodukten und den Fleischprodukten.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Unterschied zwischen Milchprodukten und Fleischnahrung ===&lt;br /&gt;
Und hier haben wir also auch die Angabe Rudolf Steiners, dass &#039;&#039;&#039;Milchprodukte vor allem von der Kuh immer Leben spendend&#039;&#039;&#039; sind, wohingegen die &#039;&#039;&#039;Fleischnahrung etwas Totes&#039;&#039;&#039; ist. Das heißt, wenn wir Fleisch von Tieren essen, dann bringen wir also etwas &#039;&#039;&#039;Abgestorbenes&#039;&#039;&#039; in unseren Organismus hinein, wohingegen das, was von der Milch kommt, lebensspendend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat eben damit zu tun, dass das &#039;&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;&#039; etwas ist, was bereits &#039;&#039;&#039;ins Physisch-Stoffliche hinein gestorben&#039;&#039;&#039; ist. Erinnert euch, dass wir das mehrfach in den Grundlagenvideos auch erwähnt haben, dass das im Grunde in dieser physisch-sinnlichen Welt alles bildhaft erstarrt ist. Es ist also weitestgehend aus dem lebendigen Prozess herausgefallen. Und somit ist das &#039;&#039;&#039;Fleisch von Tieren eigentlich tot&#039;&#039;&#039;, wohingegen die &#039;&#039;&#039;Milch ganz, ganz eng mit dem Ätherischen verbunden&#039;&#039;&#039; ist, das heißt die Milch, auch durch ihre flüssige Natur ist also noch nicht so stark in ihrer Lebendigkeit dezimiert wie das Fleisch, sondern in der Milch befinden sich also noch durchaus lebendigere Qualitäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tierische Milch – Muttermilch ===&lt;br /&gt;
Und nun würde ich diese Betrachtung gerne noch ein wenig erweitern. Und zwar gibt es heute die Ansicht, die ja auch richtig ist, dass &#039;&#039;&#039;Milch von Tieren eigentlich immer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Muttermilch&#039;&#039;&#039; ist, das heißt also ebenso wie das auch bei weiblichen Menschen ist. Dort gibt es auch Milchdrüsen, die in Tätigkeit kommen, wenn eben &#039;&#039;&#039;Nachwuchs vorhanden ist bzw. sich ankündigt&#039;&#039;&#039;, und ähnliche Prozesse gibt es auch beim Tier. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;Tiere geben nicht einfach so Milch&#039;&#039;&#039;, sondern auch hier ist es so, dass eine &#039;&#039;&#039;Schwangerschaft&#039;&#039;&#039; vorliegen muss beim Tier und dass eben auch Nachwuchs da sein muss, damit diese &#039;&#039;&#039;Milchbildungsprozesse&#039;&#039;&#039; in Gang gesetzt werden beim Tier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Feststellung ist zunächst einmal interessant, dass wir uns das also klar machen müssen. Immer dann, wenn wir als Menschen tierische Milch zu uns nehmen bzw. Milchprodukte, dann ist das darauf zurückzuführen, dass irgendwo ein Tier, ein weibliches Tier, schwanger wurde und dann auch Nachkommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während nun die Milch im Gegensatz zum Fleisch noch lebendigere Eigenschaften hat, ist es beim Fleisch dann eben schon hinein gestorben in das Grob-Physische oder in das Stoffliche. Und wir haben &#039;&#039;&#039;in beiden Kategorien von Lebensmitteln allerdings, wie gesagt, dieses Astralische, diese astralen Kräfte des Tieres.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle nicht verschweigen, ich möchte hier nicht dogmatisch für eine vegetarische oder rein pflanzliche Ernährung sprechen, und doch möchte ich auch sagen, dass man sich natürlich darüber im Klaren sein muss, dass &#039;&#039;&#039;das Astrale, das Astralische&#039;&#039;&#039;, die Kräfte, die mit dem Tier sind, die das Tier in seinem Astralleib trägt, natürlich &#039;&#039;&#039;auch davon beeinflusst werden, wie dieses Tier vorher gelebt hat,&#039;&#039;&#039; und natürlich auch &#039;&#039;&#039;wie dieses Tier dann sein Ende gefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle möchte ich es jetzt jedem selbst überlassen, die Kausalkette weiterzuführen, vielleicht nur einmal vielleicht ein wenig sensibler auch dafür zu werden, wenn wir vor allem Fleischnahrung zu uns nehmen, aber auch die Milchprodukte, dass hier etwas in uns eindringt, in unseren Organismus hineinkommt, was nicht unerheblich mit der Vorgeschichte dieses Lebensmittels zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Prozess der Ernährung aus geisteswissenschaftlicher Sicht ===&lt;br /&gt;
Und wie läuft nun &#039;&#039;&#039;aus geisteswissenschaftlicher Sicht dieser Prozess der Ernährung&#039;&#039;&#039;? Das heißt, wir haben ein Lebensmittel, das wir in uns aufnehmen, und wie haben wir das nun geisteswissenschaftlich zu verstehen, was geschieht da mit dieser Materie? Denn alle Lebensmittel, die wir heute zu uns nehmen in unserer physisch-sinnlichen Welt und in unserer physisch-sinnlichen Existenz, haben natürlich einen materiellen Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu ist zunächst zu sagen, dass wir Menschen eine ganz besondere Eigenschaft haben, die uns über das Tierreich hinaushebt. Und zwar ist das die Eigenschaft, dass wir Menschen in der Lage sind, &#039;&#039;&#039;stoffliche Nahrung&#039;&#039;&#039;, die in unseren Organismus hineinkommt, &#039;&#039;&#039;vollständig zu vernichten.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt würde ich, weil das sehr hart klingt, aber vernichten im Sinne von vielleicht auflösen oder an einen bestimmten Nullpunkt heranführen, und dazu möchte ich gerne noch mal ins Gedächtnis rufen, dass wir gesagt haben, die Grundlage von allem Physischen und auch damit die Grundlage des Stofflichen bis zu einem gewissen Grad darauf basiert, dass die Throne, die hohen Wesen, die hohen, erhabenen Wesen der &#039;&#039;&#039;Throne aus der ersten Engelhierarchie vor langer, langer Zeit ihre Leiblichkeit geopfert haben, ihre Willenskraft geopfert haben.&#039;&#039;&#039; Und diese Willenskraft äußert sich &#039;&#039;&#039;in Form von Wärme.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit können wir den Rückschluss ziehen, dass &#039;&#039;&#039;alle Materie, die wir heute vor uns haben, letzten Endes auf der Leiblichkeit oder auf die Leiblichkeit der Throne zurückgeht&#039;&#039;&#039;. Sie bieten in Form von &#039;&#039;&#039;geistiger Wärme&#039;&#039;&#039;, die sich dann verdichtet bis ins Physische hinein, aber in Form von Wärme bieten sie uns die Grundlage von allem, was ist. In noch höheren geistigen Bereichen erhalten wir das auch vom &#039;&#039;&#039;Vater, vom ersten Logos.&#039;&#039;&#039; Allerdings würde ich hier gerne bei den Thronen bleiben, weil die Throne für uns die ersten, ja man könnte sagen greifbaren Wesen sind, die Ihren Einfluss auch in der Erdenschöpfung laufend noch geltend machen und die wir auch irgendwo geistig erreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten auch schon über die hohe Komplexität der Betrachtung der Trinität gesprochen und deshalb sage ich an der Stelle, &#039;&#039;&#039;die Throne sind die Grundlage aller Materie, alles Physischen&#039;&#039;&#039;. Und dementsprechend haben wir es mit Allem, bei allen Welterscheinungen zunächst einmal mit &#039;&#039;&#039;stark verdichteter Wärme&#039;&#039;&#039; zu tun. Und es gibt zwei Punkte bzw. zwei Arten von Punkten innerhalb des Erdenkosmos, die in der Lage sind, Materie so weit zu vernichten, so wie wir es jetzt eben erklärt haben, dass &#039;&#039;&#039;diese Materie im Grunde&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in ihrer geistigen Struktur verändert&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden kann&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der eine &#039;&#039;&#039;Ort, an dem das geschieht, ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Und wir hatten uns ja bereits diese Mehrdeutigkeit dieser Region, dieser Region des Erdkerns angeschaut. Wir haben gesagt, zum einen befinden sich im Erdkern die &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, das heißt also die stärksten ahrimanischen Kräfte, wenn man so will, und gleichzeitig befindet sich dort die &#039;&#039;&#039;Wesenheit des Christus&#039;&#039;&#039; und bilden dort, könnte man sagen, eine sehr ambivalente Kräftekombination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagt Rudolf Steiner, dass wir Menschen so einen, man könnte sagen Mini-Vernichtungsherd auch in uns tragen. Und das heißt, wenn wir Materie aufnehmen, diese Materie in unseren Körper gelangt, dann wird sie zunächst einmal vorbereitet &#039;&#039;&#039;durch den Magen und dann durch die Därme hingeführt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Vernichtungsherd.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Angabe Rudolf Steiners, dass dieser Vernichtungsherd sich während des &#039;&#039;&#039;Tagesbewußtseins&#039;&#039;&#039;, während des Wachens ungefähr &#039;&#039;&#039;im Bereich des Zwerchfells&#039;&#039;&#039; befindet, und dass dieser Punkt, wenn wir nachts mit unserem Ich und mit unserem Astralleib den Körper im Bett zurücklassen und dann nur noch der physische Leib und der ätherische Leib wirklich hier bleiben in dieser sinnlichen Welt, dann ist dieser Punkt noch ein Stückchen tiefer zu finden, ungefähr im &#039;&#039;&#039;Bereich des Bauchnabels&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Niedere opfert sich für das Höhere, die Verantwortung des Höheren für das Niedere ===&lt;br /&gt;
Und nun, wenn wir das uns versuchen klarzumachen, die Nahrung, das Stoffliche, das wir aufnehmen, die Erdengaben, die entstehen aus dem Naturreich. Wir haben zunächst einmal das &#039;&#039;&#039;Mineralreich&#039;&#039;&#039;, das den &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; die Möglichkeit gibt, ihre Existenz, ihr Leben hervorzubringen. Dann haben wir das &#039;&#039;&#039;Pflanzenreich&#039;&#039;&#039;, das den &#039;&#039;&#039;Tieren&#039;&#039;&#039; die Möglichkeit bietet, zu leben. Und schließlich haben wir den Menschen. Und man könnte an dieser Stelle, aus meiner Sicht sagen, &#039;&#039;&#039;das Niedere opfert sich für das Höhere&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gleichzeitig hat das Höhere aber dadurch auch eine Verantwortung&#039;&#039;&#039;, nämlich, dass die Ziele, für die sich das Niedere opfert, auch erreicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bedeutet, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind sozusagen die Schutzpatronen des Mineralreiches.&#039;&#039;&#039; Die &#039;&#039;&#039;Tiere sind die Schutzpatronen des Pflanzenreiches&#039;&#039;&#039;. Und wir &#039;&#039;&#039;Menschen sind im Prinzip die Schutzpatronen aller Naturreiche.&#039;&#039;&#039; Und somit würde ich sagen, aus meiner Sicht, wenn wir Lebensmittel zu uns nehmen, ob tierischer, ob pflanzlicher Art, dann ist damit wie immer eigentlich in unserer Welt eine &#039;&#039;&#039;Verantwortung&#039;&#039;&#039; verbunden, nämlich dass wir Menschen erkennen, was unsere Aufgabe ist im großen Weltgeschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir diese Verantwortung erkennen, diese Ziele beginnen ins Auge zu fassen und diese Ziele zu verfolgen, dann ist &#039;&#039;&#039;die Aufopferung der Naturbereiche, die unter uns stehen&#039;&#039;&#039; und die ja, wie wir auch noch sehr ausführlich behandeln werden, Teile unseres Wesens sind, dann ist diese Aufopferung der niederen Naturreiche &#039;&#039;&#039;nicht vergebens&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;großen Geschenke der Natur&#039;&#039;&#039;, die unaufhörlich ausgeschüttet werden – man muss sich das ja mal vorstellen, was für Mengen an Nahrungsmitteln, an Fleisch, an Milchprodukten, an Gemüse, an Obst, an Getreide erzeugt werden, nur um den Menschen zu ernähren, damit wir so in der Welt stehen können, damit &#039;&#039;&#039;das große Ziel dieser Erdenschöpfung&#039;&#039;&#039; erreicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das große Ziel der Erdenschöpfung ===&lt;br /&gt;
Und was ist dieses große Ziel? &#039;&#039;&#039;Dieses große Ziel ist, dass wir Menschen freie Menschen werden&#039;&#039;&#039; und dass wir aus Freiheit unser höheres Ich ergreifen und dass wir beginnen, damit unser Seelisches christlich zu gestalten und dass wir dann, wenn wir nun bei der Ernährung bleiben, mit diesen Kräften, die wir dann in unserem Wesen vorfinden, bei der Ernährung dafür sorgen, dass, wenn wir die Nahrungsmittel an den Nullpunkt heranführen, wenn wir diese Materie in die Vernichtung hineinführen, so dass sie offen wird, sich öffnet, Informationen aufzunehmen und wieder in die geistige Welt zurück zu transportieren, dass diese Kräfte nicht von Egoismus durchzogen sind, dass diese Kräfte nicht von materialistischen Motiven durchzogen sind, sondern dass diese Kräfte, die dort einverleibt werden, von &#039;&#039;&#039;hoher idealistischer Qualität&#039;&#039;&#039; sind und von &#039;&#039;&#039;hoher geistiger Lebendigkeit.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn diese Gaben der Natur obliegen uns. Wir müssen immer sehen, aus der Vergangenheit kommt dieser Schöpfungsimpuls, der uns so reich beschenkt heute. Wir haben ein absolutes Überangebot, jedenfalls die meisten von uns. Es gibt auch Menschen, die kein Überangebot haben, die im Mangel sind. Deshalb richte ich diesen Appell in erster Linie an uns westliche Menschen, dass wir nicht vergessen, wenn wir nicht an den Punkt kommen, wo wir verstehen, &#039;&#039;&#039;dass wir diejenigen sind, die die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gesamte Schöpfung weiterführen müssen&#039;&#039;&#039;, dass wir diejenigen sind, die &#039;&#039;&#039;neuen geistigen Impulse aus unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus in die Materie&#039;&#039;&#039; – und damit meine ich nun in das, was von den hohen Hierarchiewesen, von den Thronen herunter bis zu den Engeln, bis zu uns, und ganz besonders auch die Elohim – bringen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt, dass die Geister der Form, die Elohim sind diejenigen, die mit ihren Gedanken die Substanz, die Leiblichkeit der Throne durchziehen und gestalten, das heißt, diese Opfer nicht nur der Naturreiche, sondern auch der Hierarchien, die über uns stehen, diese Opfer wirken, aber sie wirken nicht in alle Ewigkeit, sondern ihr Wirken wird schwächer. Und nun &#039;&#039;&#039;braucht es Geister der Freiheit&#039;&#039;&#039;, die erkennen, dass sie ganz, ganz eng mit dem Christus, mit der schöpferischen Quelle des Universums verbunden sind, und dass sie aus diesem Anteil, den wir an Christus haben, auch im Hinblick auf die Ernährung beginnen, &#039;&#039;&#039;aus Verantwortung zu handeln&#039;&#039;&#039;, und man könnte sagen, aus Verantwortung, &#039;&#039;&#039;aus christlicher Verantwortung auch zu essen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ja man könnte noch sehr viel sagen zu diesem Thema. Aber ich schaue auf die Uhr und würde an dieser Stelle das Video zu Ende führen. Ich danke euch sehr für eure Aufmerksamkeit. Ich danke euch für eure Unterstützung, dass ihr dabei seid, alles mitverfolgt. Wir nähern uns den 2000 Abonnenten, was mich sehr freut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit schließe ich dieses erste Sonderthema-Video und würde mich freuen, wenn ihr weiterhin dem Kanal treu bleibt, wenn ihr den Kanal weiterempfehlt. Und beim &#039;&#039;&#039;nächsten Mal geht es weiter mit &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;zu gegebener Zeit&#039;&#039;&#039; gerne auch &#039;&#039;&#039;das nächste Sonderthema&#039;&#039;&#039;. Vielen Dank, alles Gute und bis zum nächsten Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stichwortverzeichnis==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
{{Sonderthemen als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Sonderthemen Teil 2 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kaha</name></author>
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		<title>Geister der Freiheit - Teil 12 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9838"/>
		<updated>2023-06-16T09:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* 6. Schöpfungstag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Videokurs==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 12 (6. Schöpfungstag, Pflanze &amp;amp; Mensch)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Rückblick ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zum zwölften Teil von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; hier auf dem Kanal Kulturepochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal etwas stehengeblieben dabei, dass wir den sechsten der sieben Schöpfungstage aus dem ersten Buch Mose angeschaut haben. Und erinnert euch, es war oder ist eine etwas längere Passage, und wir waren ungefähr bis zur Hälfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns die &#039;&#039;&#039;Bildung der zwei menschlichen Geschlechter&#039;&#039;&#039; angeschaut. Wir hatten gesagt, dass es ab einer gewissen Verdichtungsstufe aus dem Geistigen heraus für den Menschen nicht mehr möglich war, für den ja nun ätherischen Menschen, der aus der Seelenwelt in Richtung Ätherwelt hinabsteigt, könnte man sagen, dass in diesen Bereichen des menschlichen Wesens, die in das untere Seelische und damit natürlich auch in die Ätherwelt hinabsteigen, der physische Leib als unterstes Glied sich beginnt zu bilden, dass es hier langsam nicht mehr möglich ist, dass der Mensch in seiner &#039;&#039;&#039;Eingeschlechtlichkeit&#039;&#039;&#039; weiterbesteht, sondern diese unteren Wesensglieder, das heißt also der physische Leib vor allen Dingen muss sich zukünftig [[A:Geschlechtertrennung|eingeschlechtlich]], das heißt hier also abwechselnd männlich und weiblich inkarnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Schöpfungstag ===&lt;br /&gt;
Und wir haben von Rudolf Steiner die Information, dass dies auch abwechselnd geschieht. Wir werden also alle &#039;&#039;&#039;abwechselnd mit einem männlichen physischen Leib und mit einem weiblichen physischen Leib geboren&#039;&#039;&#039;. Allerdings haben wir auch die Möglichkeit, &#039;&#039;&#039;mehrmals hintereinander in einem weiblichen oder männlichen Leib&#039;&#039;&#039; zu inkarnieren, aber &#039;&#039;&#039;maximal sieben Mal in Folge&#039;&#039;&#039;. So ist die Angabe Rudolf Steiners dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso teilt er uns mit, dass es schon im Ätherischen so ist, dass Menschen mit einem &#039;&#039;&#039;männlichen physischen Leib&#039;&#039;&#039; einen &#039;&#039;&#039;weiblichen Ätherleib&#039;&#039;&#039; haben &#039;&#039;&#039;und umgekehrt&#039;&#039;&#039;, Menschen mit einem weiblichen physischen Leib einen männlichen Ätherleib haben. Und somit bemerken wir bereits, dass diese &#039;&#039;&#039;strikte Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039; eigentlich ein Wesensmerkmal des Physischen ist und dass wir beide Kräfte, beide Qualitäten in uns tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher könnte man sagen, dass auch, wenn heute unter den Geschlechtern, unter Männern und Frauen ein gewisses Unverständnis manchmal vorhanden ist, man da vielleicht auch den einen oder anderen Machtkampf austrägt, so muss man von einer höheren Perspektive aussagen: Wem es an Verständnis für die andere Qualität wirklich mangeln sollte, wird dann in einem der nächsten Leben durchaus auch in den Genuss kommen, dieses Geschlecht selber tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher lohnt es sich, die höhere Perspektive auch hier einzunehmen und sich klarzumachen, es handelt sich um &#039;&#039;&#039;zwei wichtige, gleichwertige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann also&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus geistiger Sicht überhaupt nicht darum gehen, das eine dem anderen vorzuziehen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, in der heutigen Zeit kann man das durchaus auch in beide Richtungen sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde gerne mit euch diesen Text zum sechsten Schöpfungstag, diese Passage noch einmal ganz lesen, um wieder in den Text zurückzufinden:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und wilde Tiere der Erde nach ihrer Art. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die wilden Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich.  Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan, und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Siehe, hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: Es soll euch zur Nahrung dienen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gegeben. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah alles, was er gemacht hatte. Und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, in diesem zweiten Teil der Schilderung hier finden wir Angaben, die mit der Speise des Menschen zu tun haben. Wir haben also hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist. Es soll euch zur Nahrung dienen. Und die Tiere sollen also das grüne Kraut zur Speise haben. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen, dass wir uns also hier in diesen Schilderungen noch nicht in einer physisch materiellen Welt befinden, sondern dass wir uns &#039;&#039;&#039;immer noch in einer seelisch-ätherischen Atmosphäre&#039;&#039;&#039; befinden, das heißt [[A:Übersinnliche Welt|übersinnlich.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Unterscheidung zwischen den Pflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und wie können wir diese Angabe hier nun verstehen? Es gibt ja einige Deutungen, die sagen: Hier ist ganz eindeutig gesagt, der Mensch soll sich pflanzlich ernähren, dass also die Speise sich hier auf Lebensmittel in unserem heutigen Sinne beziehen. Allerdings bleibt dann die Frage, kann es so etwas wie Lebensmittel, wie wir sie heute kennen, in diesem Stadium der Entwicklung eigentlich geben oder ist hier vielleicht auch etwas im übertragenen Sinne damit angedeutet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich ganz gerne noch einmal ganz kurz eingehen auf das Pflanzliche an sich. Hier wird ja unterschieden zwischen dem &#039;&#039;&#039;grünen Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; [[A:Same|Samen]] &#039;&#039;&#039;tragenden Kraut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dem [[A:Frucht|Frucht]] tragenden Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Bäumen, die Früchte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tragen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben zunächst einmal im [[A:Pflanzen|Pflanzenreich]] eine relativ große Gruppe von Pflanzen, die es &#039;&#039;&#039;nicht bis zu einer&#039;&#039;&#039; [[A:Blüten|Blüte]] &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, die also &#039;&#039;&#039;immer grün&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bleiben&#039;&#039;&#039; und sich &#039;&#039;&#039;vegetativ vermehren&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, die also absterben. Der &#039;&#039;&#039;obere Teil stirbt ab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;treibt dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrjährig im nächsten Jahr wieder heraus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;oder die sich auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fortpflanzen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;allerdings nicht in dieser Blüte&#039;&#039;&#039;, so wie wir es heute kennen, wo die Bestäubung erfolgen muss, und diese Farbenpracht der Blüten also ein ganz deutliches Kennzeichen dieser Pflanzengattungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;der Baum&#039;&#039;&#039; ist ja nun auch ganz eindeutig &#039;&#039;&#039;anders beschaffen als das grüne Kraut&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir uns nun das Pflanzenhafte anschauen, das sich ja auf der Alten Sonne gebildet hat zum ersten Mal, welche Qualitäten bzw. welche Kräfte hat das Pflanzenartige und zunächst einmal das grüne Kraut? Das grüne Kraut sprießt und sprosst in der Regel sehr, sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat also diese beiden Qualitäten, dass eine &#039;&#039;&#039;hohe Triebkraft&#039;&#039;&#039; vorhanden ist, eine hohe Regenerationskraft, und dass aber &#039;&#039;&#039;die Blüte ausbleibt&#039;&#039;&#039;, ein starker Wuchs, könnte man sagen, aber die Blüte bleibt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen&#039;&#039;&#039; ist es in der Regel so, dass an der Stelle, wo eine starke Betonung oder eine Betonung auf der Blüte liegt und auf dieser Samen tragenden Blüte, dass in diesem Moment die &#039;&#039;&#039;Pflanzen im Gegensatz zum grünen Kraut&#039;&#039;&#039; eigentlich eher &#039;&#039;&#039;fragiler&#039;&#039;&#039; werden. Das heißt, die Robustheit, die Wüchsigkeit nimmt ein wenig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der physische Leib und der Ätherleib und das Astralische der Blühpflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle haben wir einen Hinweis. Es gibt auch die Angabe von Rudolf Steiner, dass eben die Blühpflanzen - eine Pflanze hat ja eigentlich nur, wenn man so will, einen [[A:Physischer Leib|physischen Leib]] &#039;&#039;&#039;und einen Ätherleib&#039;&#039;&#039;, wobei die Betonung bei der Pflanze ganz stark auf dem [[A:Ätherleib|Ätherleib]] liegt - so haben doch die Blühpflanzen eine so hohe Entwicklung, könnte man sagen, dass sie &#039;&#039;&#039;mit ihrer Blüte an das Astrale heranreichen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden vom Astralischen geküsst. So nutzt Rudolf Steiner das Bild. Und in dem Moment, wo das Astralische wirklich an die Pflanze herankommt - die &#039;&#039;&#039;Pflanze hat keinen eigenen&#039;&#039;&#039; [[A:Astralleib|Astralleib]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; aber das Astrale kommt sehr nah an die Blüte heran - und in dem Moment haben wir eine &#039;&#039;&#039;Farbäußerung&#039;&#039;&#039; im Pflanzenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr &#039;&#039;&#039;oft nur ein Weiß&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Es ist ja noch keine richtige Farbenpracht. Die Farbe Weiß ist sehr verbreitet unter den Blühpflanzen. Und trotzdem muss man sagen, ist das Weiß in dem Sinne eine ungeheure Wandlung, als die Pflanze ansonsten eigentlich nur Grüntöne kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das also schon ein starker Kontrast, eine unglaubliche Erweiterung des Spektrums. Und man könnte das auch als &#039;&#039;&#039;Farbgebung oder als Farbeinschlag&#039;&#039;&#039; durchaus bezeichnen, auch wenn es sich um eine weiße Blüte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir die &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen, die also ans Astralische, ans Astrale&#039;&#039;&#039; heranreichen. Und gleichzeitig findet im Inneren der Blüte etwas statt, das ganz stark mit der &#039;&#039;&#039;Metamorphose&#039;&#039;&#039; zu tun hat, zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüte ist von ihrer Gestaltung, von ihrer Darbietung etwas ganz anderes als der Rest der Pflanze. Wir haben im &#039;&#039;&#039;Zentrum dieser Blüte&#039;&#039;&#039; etwas wie eine &#039;&#039;&#039;Interaktion mit dem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, durch Bestäubung, durch Einflüsse, Kräfte, die aus der Natur auf diese Blüte einwirken, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Gegensatz zur vegetativen Vermehrung die Generationenfolge über die Blüte und über den Samen&#039;&#039;&#039; die Eigenschaft, dass hier eine &#039;&#039;&#039;Entwicklung in die Zukunft&#039;&#039;&#039; hinein möglich ist, aber nicht als bloße Kopie desjenigen, was in den vorigen Generationen vorliegt, sondern es verändert sich. Es kommen ganz leise, ganz langsam kommen &#039;&#039;&#039;neue Einflüsse&#039;&#039;&#039; herein, und diese Einflüsse sind kumuliert gesehen sehr gravierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht es natürlich nicht in der Generationenfolge von Jahr zu Jahr. Da machen die Pflanzen, sofern sie am gleichen Ort wachsen, einen relativ gleichen Eindruck. Aber wenn man doch die &#039;&#039;&#039;Generationenfolge länger beobachtet&#039;&#039;&#039;, so sieht man, dass durch äußere Einflüsse abhängig, die Pflanze sich sehr stark verändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pflanze an das Seelische immer mehr heran ragt&#039;&#039;&#039;, haben wir zwei Effekte. Zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Wüchsigkeit, die Robustheit&#039;&#039;&#039;, das in sich geschlossen Sein der Pflanze nimmt ab. Es findet eine &#039;&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;in höhere Reiche&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Öffnung für umgestaltende Kräfte&#039;&#039;&#039; aus dem Umkreis. Und das wiederum hat die Fähigkeit, &#039;&#039;&#039;sich in die Generationenfolge, in das Erbgut&#039;&#039;&#039;, wie man heute sagt, &#039;&#039;&#039;der Pflanze einzubringen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Einfluss der toten Menschenseelen auf das Pflanzenreich  ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir jetzt den Schwenk wieder versuchen zum Menschen, was haben wir Menschen denn mit dieser Eigenschaft der Blühpflanzen zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir die Angabe Rudolf Steiners, dass wenn wir Menschen durch die Pforte des Todes hindurchgehen, dann arbeiten wir aus einem nicht verkörperten Zustand heraus an den Naturreichen, das heißt also, &#039;&#039;&#039;die toten Menschen wirken nach der Aufgabe ihres Leibes auch am Pflanzenreich.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also überall dort, &#039;&#039;&#039;wo Blumen blühen, haben wir also tote Menschenseelen&#039;&#039;&#039; der toten Menschen, deren Gaben, deren Impulse, die sie während des letzten Erdenlebens für sich errungen haben, nun zu Willensimpulsen werden, die &#039;&#039;&#039;Welt für die nächste Inkarnation so umzugestalten&#039;&#039;&#039;, dass höhere Ziele, die mit dem eigenen Leben zusammenhängen zunächst einmal, aber mit entsprechender Ausrichtung auf das Geistige auch die anderen Menschen betreffen. Das heißt, man könnte sagen, in dem Moment, wo wir nach dem Tode in diesem Zustande zu uns kommen, dass wir erleben, wir haben jetzt die Möglichkeit, die Erde mit umzugestalten. In dem Moment ist es wichtig, dass auch im Pflanzenreich Möglichkeiten da sind, Möglichkeiten, Türen geöffnet werden, dass diese Einflussnahme auch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, das grüne Kraut, das ja hier den Tieren auch zur [[A:Ernährung|Speise]] dienen soll, das hat diese Eigenschaften weniger, sich zu öffnen. Und das ist ein Hinweis darauf, dass &#039;&#039;&#039;das grüne Kraut und auch die Tiere letztendlich zunächst einmal noch nicht so stark an das Freiheitliche, an das Individuelle heranreichen interessanterweise wie die Blühpflanzen und die Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, auch wenn wir als Menschen sehr, sehr eng mit den Tieren verwandt sind, besteht also eine ebenso wichtige Verwandtschaft mit dem Pflanzenreich. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind also das Tor für uns, um nach dem Tode auch an der Erde mitzugestalten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten auch am Tierreich. Aber ich würde mich an dieser Stelle gerne an dieser Passage orientieren. &#039;&#039;&#039;Warum sind die Samen tragenden, die Frucht bildenden Pflanzen unsere Speise?&#039;&#039;&#039; Und Speise ist natürlich hier so gemeint, dass wir uns laben an den Eigenschaften der Pflanzen, an den Früchten dieser Pflanzen, allerdings noch nicht in einem physisch-materiellen Sinne, sondern &#039;&#039;&#039;es handelt sich um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seelische Speise&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die [[A:Bäume|Bäume]] anschauen: Die Bäume sind natürlich im Pflanzenreich, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;die Königsklasse, der Baum&#039;&#039;&#039;, der sich über die Erdoberfläche deutlich heraushebt und der nach seiner Stammbildung sich umstülpen darf und eine eigene Wiese, eine eigene Blumenwiese dem Himmel darbieten darf. Das ist also quasi noch mal eine &#039;&#039;&#039;gesteigerte Form: Vom grünen Kraut zur Blühpflanze zum Baum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt, dass letztlich eigentlich jedes Pflanzenwesen, jede Pflanze Baum werden möchte. Und so haben wir im Baum, in diesem mehrjährigen, lange Zeit überdauernden und über die Wurzeln sehr starke geistige Kräfte kultivierenden &#039;&#039;&#039;Pflanzenkönig, den Baum&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ein Prinzip der &#039;&#039;&#039;höchsten Vollendung im Pflanzenreich, dem alle Pflanzen letztendlich zustreben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verwandtschaft zwischen Pflanze und Mensch   ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns jetzt anschauen, warum sind Mensch und Baum oder Mensch und Pflanze so miteinander verwandt? Warum ist es so wichtig für uns Menschen, diese Verbindung auch zum Pflanzenreich zu haben? Dann können wir sagen, die Pflanze besteht ja aus [[A:Wurzel (Pflanze)|Wurzel,]] [[A:Sprossachse|Stänge]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;l, [[A:Blatt (Pflanze)|Blatt]] und [[A:Blüten|Blüte.]] Die &#039;&#039;&#039;Wurzel einer Pflanze ist das geistige Zentrum&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Blüten sind sozusagen die&#039;&#039;&#039; [[A:Geschlechtsorgane|Fortpflanzungsorgane]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurzel befindet sich bei den Pflanzen &#039;&#039;&#039;in der Erde&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane&#039;&#039;&#039; streckt sie in den Himmel. Sie &#039;&#039;&#039;streckt ihre Fortpflanzungsorgane der Sonne und dem Himmel entgegen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns Menschen ist es genau umgekehrt. Bei uns Menschen ist das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Kopf.&#039;&#039;&#039; Und den Kopf haben wir nicht in der Erde, sondern wir richten &#039;&#039;&#039;unseren Kopf gen Himmel&#039;&#039;&#039; und richten &#039;&#039;&#039;unsere Fortpflanzungsorgane nach unten Richtung Erde&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es auch zu erklären, dass Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Pflanzen als Himmelswesen&#039;&#039;&#039; bezeichnet, als &#039;&#039;&#039;Himmelsgeschenke für die Erde&#039;&#039;&#039;, und dass &#039;&#039;&#039;Tiere und Menschen irdische Wesen&#039;&#039;&#039; sind von ihrer Leiblichkeit her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;Pflanze streckt ihre Wurzeln in Richtung Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, das heißt die Pflanze sucht ihr geistiges Zentrum, ihr Ich dort, &#039;&#039;&#039;wo der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. Die Pflanze ist ein Sinnbild dafür, das Lebendige auszudrücken mit ihrem ganzen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten ja gesagt, dass wir zunächst einmal in der Erde sagen können, dort sind die &#039;&#039;&#039;irdischen Kräfte, die vom Mond stark beeinflusst&#039;&#039;&#039; werden. Und wir haben &#039;&#039;&#039;im Himmel die Sonnenkräfte&#039;&#039;&#039;. Und wenn sich die Pflanze nun so ausrichtet, dass sie die irdischen Kräfte mit ihrem Geistigen durchdringt bzw die Kräfte der Erde zu ihrem geistigen Zentrum macht und ihre Fortpflanzungsorgane dem Himmel öffnet, dann sehen wir, wie stark &#039;&#039;&#039;die Pflanze eigentlich mit dem Göttlichen verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Sie ist ganz der Schöpfung hingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei uns Menschen - es tut mir leid, ich überziehe heute schon wieder - bei uns Menschen ist es so, dass es bei uns genau umgekehrt ist. &#039;&#039;&#039;Unser geistiges Zentrum ist in Richtung Himmel ausgerichtet&#039;&#039;&#039; und unsere &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane nach unten in das Irdische.&#039;&#039;&#039; Und hier haben wir wieder diese Ambivalenz des Entgegengesetzten, könnte man sagen, der Mensch als Geschöpf, das sich aber aus dem Schöpfungskontext emanzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier ist in der Mitte. Das Tier ist in der Waagerechten. Das Tier ist nicht aufrecht. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze ist aufrecht&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Mensch ist aufrecht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Tier ist waagerecht angeordnet zur Erde. Es befindet sich also in der Mitte.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gilt es für uns Menschen &#039;&#039;&#039;anhand der Pflanze etwas zu erkennen, nämlich die göttliche Tugend&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;sich hinzugeben dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, nicht in Unruhe zu verfallen, nicht zu stark im eigen Sein, im abgeschlossen Sein vom Umkreis zu verfallen, dass wir uns dem Himmel öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unser Ich in der Mitte zwischen Himmel und Erde   ====&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzungsorgane sind unser Blick in die Zukunft hinein, könnte man sagen, unsere Ausrichtung in die Zukunft. Und auch wenn sie &#039;&#039;&#039;bei uns Menschen zum Irdischen hin ausgerichtet&#039;&#039;&#039; sind, so gilt es doch für uns zu erkennen, dass der Himmel eigentlich unsere Zukunft ist, und dass es darum geht, mit unserem geistigen Zentrum diese &#039;&#039;&#039;Himmelskräfte auf die Erde zu holen&#039;&#039;&#039;, und dass wir unser höheres Ich in beide Richtungen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist nicht im Himmel, es ist nicht in der Erde, sondern es ist in der Mitte&#039;&#039;&#039;. Aber diese &#039;&#039;&#039;Mitte muss aktiv von uns gebildet werden&#039;&#039;&#039;. Sie ist nicht einfach da. Es ist nicht ein Ausbalancieren zwischen Irdischem und Himmlischen, so eine Art gleicher Anteil 50 50, wir hatten es schon angesprochen, sondern wir müssen diese Mitte immer wieder suchen, uns selbst herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was uns dabei hilft, wenn wir unsere Mitte suchen, ist natürlich das &#039;&#039;&#039;Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Verbindung zur Sonne, zum Licht&#039;&#039;&#039;. Aber wenn wir Christus nachfolgen wollen, dann müssen wir eben auch &#039;&#039;&#039;in diese Dunkelheit des Irdischen herabsteigen&#039;&#039;&#039;, um dann die finsteren Seiten unseres Wesens auch kennen zu lernen und sie zu erlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist damit gemeint, dass wir als Menschen die Frucht tragenden Kräuter und die Frucht tragenden Bäume, die sollen uns zur Speise dienen, das heißt, wir sollten uns &#039;&#039;&#039;immer am Höheren orientieren&#039;&#039;&#039;, unseren &#039;&#039;&#039;Blick nach oben richten,&#039;&#039;&#039; nicht die Tierreihe vollenden, in dem wir uns als Geschöpf Gottes sehen oder nur als Geschöpf Gottes sehen. Geschöpfe Gottes sind wir von Geburt an, aber &#039;&#039;&#039;Kinder Gottes müssen wir werden.&#039;&#039;&#039; Und wir werden Kinder Gottes, indem wir uns nach dem höheren Geistigen ausrichten, uns &#039;&#039;&#039;nicht das grüne Kraut zur Speise nehmen&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;das Frucht Tragende in die Zukunft hinein&#039;&#039;&#039; und uns selber als etwas Werdendes im Geistigen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss    ===&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht so viel für heute. Beim nächsten Mal nähern wir uns dann dem &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; und dem &#039;&#039;&#039;Sündenfall.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte euch an dieser Stelle vielleicht noch um eines bitten: Wenn ihr Gestaltungsvorschläge habt für die Videos, die künftigen Videos, wenn ihr Themen habt, die wir miteinander besprechen sollen, wenn ihr auch Fragen habt, dann schreibt mir gerne eine E-Mail oder schreibt es in den Kommentarbereich gerne hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde Themen sammeln und Fragen sammeln und möchte dann vielleicht in Zukunft in regelmäßigen Abständen auch Folgen produzieren, wo es dann um eure Wünsche, Themen, Wünsche oder Fragen oder Ähnliches geht. Und wer also da etwas äußern möchte, wendet euch an mich. Gut, ich danke euch für euer Interesse, für euer Dabeisein und sage alles Gute und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9837</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 12 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9837"/>
		<updated>2023-06-16T09:37:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Begrüssung und Rückblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 12.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=mDKgK04-nUk//|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 12]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 12 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 12 (6. Schöpfungstag, Pflanze &amp;amp; Mensch)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Rückblick ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zum zwölften Teil von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; hier auf dem Kanal Kulturepochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal etwas stehengeblieben dabei, dass wir den sechsten der sieben Schöpfungstage aus dem ersten Buch Mose angeschaut haben. Und erinnert euch, es war oder ist eine etwas längere Passage, und wir waren ungefähr bis zur Hälfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns die &#039;&#039;&#039;Bildung der zwei menschlichen Geschlechter&#039;&#039;&#039; angeschaut. Wir hatten gesagt, dass es ab einer gewissen Verdichtungsstufe aus dem Geistigen heraus für den Menschen nicht mehr möglich war, für den ja nun ätherischen Menschen, der aus der Seelenwelt in Richtung Ätherwelt hinabsteigt, könnte man sagen, dass in diesen Bereichen des menschlichen Wesens, die in das untere Seelische und damit natürlich auch in die Ätherwelt hinabsteigen, der physische Leib als unterstes Glied sich beginnt zu bilden, dass es hier langsam nicht mehr möglich ist, dass der Mensch in seiner &#039;&#039;&#039;Eingeschlechtlichkeit&#039;&#039;&#039; weiterbesteht, sondern diese unteren Wesensglieder, das heißt also der physische Leib vor allen Dingen muss sich zukünftig [[A:Geschlechtertrennung|eingeschlechtlich]], das heißt hier also abwechselnd männlich und weiblich inkarnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Schöpfungstag ===&lt;br /&gt;
Und wir haben von Rudolf Steiner die Information, dass dies auch abwechselnd geschieht. Wir werden also alle &#039;&#039;&#039;abwechselnd mit einem männlichen physischen Leib und mit einem weiblichen physischen Leib geboren&#039;&#039;&#039;. Allerdings haben wir auch die Möglichkeit, &#039;&#039;&#039;mehrmals hintereinander in einem weiblichen oder männlichen Leib&#039;&#039;&#039; zu inkarnieren, aber &#039;&#039;&#039;maximal sieben Mal in Folge&#039;&#039;&#039;. So ist die Angabe Rudolf Steiners dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso teilt er uns mit, dass es schon im Ätherischen so ist, dass Menschen mit einem &#039;&#039;&#039;männlichen physischen Leib&#039;&#039;&#039; einen &#039;&#039;&#039;weiblichen Ätherleib&#039;&#039;&#039; haben &#039;&#039;&#039;und umgekehrt&#039;&#039;&#039;, Menschen mit einem weiblichen physischen Leib einen männlichen Ätherleib haben. Und somit bemerken wir bereits, dass diese &#039;&#039;&#039;strikte Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039; eigentlich ein Wesensmerkmal des Physischen ist und dass wir beide Kräfte, beide Qualitäten in uns tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher könnte man sagen, dass auch, wenn heute unter den Geschlechtern, unter Männern und Frauen ein gewisses Unverständnis manchmal vorhanden ist, man da vielleicht auch den einen oder anderen Machtkampf austrägt, so muss man von einer höheren Perspektive aussagen: Wem es an Verständnis für die andere Qualität wirklich mangeln sollte, wird dann in einem der nächsten Leben durchaus auch in den Genuss kommen, dieses Geschlecht selber tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher lohnt es sich, die höhere Perspektive auch hier einzunehmen und sich klarzumachen, es handelt sich um &#039;&#039;&#039;zwei wichtige, gleichwertige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und es kann also aus geistiger Sicht überhaupt nicht darum gehen, das eine dem anderen vorzuziehen. Und ich glaube, in der heutigen Zeit kann man das durchaus auch in beide Richtungen sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde gerne mit euch diesen Text zum sechsten Schöpfungstag, diese Passage noch einmal ganz lesen, um wieder in den Text zurückzufinden:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und wilde Tiere der Erde nach ihrer Art. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die wilden Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich.  Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan, und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Siehe, hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: Es soll euch zur Nahrung dienen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gegeben. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah alles, was er gemacht hatte. Und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, in diesem zweiten Teil der Schilderung hier finden wir Angaben, die mit der Speise des Menschen zu tun haben. Wir haben also hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist. Es soll euch zur Nahrung dienen. Und die Tiere sollen also das grüne Kraut zur Speise haben. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen, dass wir uns also hier in diesen Schilderungen noch nicht in einer physisch materiellen Welt befinden, sondern dass wir uns &#039;&#039;&#039;immer noch in einer seelisch-ätherischen Atmosphäre&#039;&#039;&#039; befinden, das heißt [[A:Übersinnliche Welt|übersinnlich.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Unterscheidung zwischen den Pflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und wie können wir diese Angabe hier nun verstehen? Es gibt ja einige Deutungen, die sagen: Hier ist ganz eindeutig gesagt, der Mensch soll sich pflanzlich ernähren, dass also die Speise sich hier auf Lebensmittel in unserem heutigen Sinne beziehen. Allerdings bleibt dann die Frage, kann es so etwas wie Lebensmittel, wie wir sie heute kennen, in diesem Stadium der Entwicklung eigentlich geben oder ist hier vielleicht auch etwas im übertragenen Sinne damit angedeutet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich ganz gerne noch einmal ganz kurz eingehen auf das Pflanzliche an sich. Hier wird ja unterschieden zwischen dem &#039;&#039;&#039;grünen Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; [[A:Same|Samen]] &#039;&#039;&#039;tragenden Kraut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dem [[A:Frucht|Frucht]] tragenden Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Bäumen, die Früchte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tragen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben zunächst einmal im [[A:Pflanzen|Pflanzenreich]] eine relativ große Gruppe von Pflanzen, die es &#039;&#039;&#039;nicht bis zu einer&#039;&#039;&#039; [[A:Blüten|Blüte]] &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, die also &#039;&#039;&#039;immer grün&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bleiben&#039;&#039;&#039; und sich &#039;&#039;&#039;vegetativ vermehren&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, die also absterben. Der &#039;&#039;&#039;obere Teil stirbt ab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;treibt dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrjährig im nächsten Jahr wieder heraus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;oder die sich auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fortpflanzen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;allerdings nicht in dieser Blüte&#039;&#039;&#039;, so wie wir es heute kennen, wo die Bestäubung erfolgen muss, und diese Farbenpracht der Blüten also ein ganz deutliches Kennzeichen dieser Pflanzengattungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;der Baum&#039;&#039;&#039; ist ja nun auch ganz eindeutig &#039;&#039;&#039;anders beschaffen als das grüne Kraut&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir uns nun das Pflanzenhafte anschauen, das sich ja auf der Alten Sonne gebildet hat zum ersten Mal, welche Qualitäten bzw. welche Kräfte hat das Pflanzenartige und zunächst einmal das grüne Kraut? Das grüne Kraut sprießt und sprosst in der Regel sehr, sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat also diese beiden Qualitäten, dass eine &#039;&#039;&#039;hohe Triebkraft&#039;&#039;&#039; vorhanden ist, eine hohe Regenerationskraft, und dass aber &#039;&#039;&#039;die Blüte ausbleibt&#039;&#039;&#039;, ein starker Wuchs, könnte man sagen, aber die Blüte bleibt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen&#039;&#039;&#039; ist es in der Regel so, dass an der Stelle, wo eine starke Betonung oder eine Betonung auf der Blüte liegt und auf dieser Samen tragenden Blüte, dass in diesem Moment die &#039;&#039;&#039;Pflanzen im Gegensatz zum grünen Kraut&#039;&#039;&#039; eigentlich eher &#039;&#039;&#039;fragiler&#039;&#039;&#039; werden. Das heißt, die Robustheit, die Wüchsigkeit nimmt ein wenig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der physische Leib und der Ätherleib und das Astralische der Blühpflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle haben wir einen Hinweis. Es gibt auch die Angabe von Rudolf Steiner, dass eben die Blühpflanzen - eine Pflanze hat ja eigentlich nur, wenn man so will, einen [[A:Physischer Leib|physischen Leib]] &#039;&#039;&#039;und einen Ätherleib&#039;&#039;&#039;, wobei die Betonung bei der Pflanze ganz stark auf dem [[A:Ätherleib|Ätherleib]] liegt - so haben doch die Blühpflanzen eine so hohe Entwicklung, könnte man sagen, dass sie &#039;&#039;&#039;mit ihrer Blüte an das Astrale heranreichen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden vom Astralischen geküsst. So nutzt Rudolf Steiner das Bild. Und in dem Moment, wo das Astralische wirklich an die Pflanze herankommt - die &#039;&#039;&#039;Pflanze hat keinen eigenen&#039;&#039;&#039; [[A:Astralleib|Astralleib]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; aber das Astrale kommt sehr nah an die Blüte heran - und in dem Moment haben wir eine &#039;&#039;&#039;Farbäußerung&#039;&#039;&#039; im Pflanzenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr &#039;&#039;&#039;oft nur ein Weiß&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Es ist ja noch keine richtige Farbenpracht. Die Farbe Weiß ist sehr verbreitet unter den Blühpflanzen. Und trotzdem muss man sagen, ist das Weiß in dem Sinne eine ungeheure Wandlung, als die Pflanze ansonsten eigentlich nur Grüntöne kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das also schon ein starker Kontrast, eine unglaubliche Erweiterung des Spektrums. Und man könnte das auch als &#039;&#039;&#039;Farbgebung oder als Farbeinschlag&#039;&#039;&#039; durchaus bezeichnen, auch wenn es sich um eine weiße Blüte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir die &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen, die also ans Astralische, ans Astrale&#039;&#039;&#039; heranreichen. Und gleichzeitig findet im Inneren der Blüte etwas statt, das ganz stark mit der &#039;&#039;&#039;Metamorphose&#039;&#039;&#039; zu tun hat, zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüte ist von ihrer Gestaltung, von ihrer Darbietung etwas ganz anderes als der Rest der Pflanze. Wir haben im &#039;&#039;&#039;Zentrum dieser Blüte&#039;&#039;&#039; etwas wie eine &#039;&#039;&#039;Interaktion mit dem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, durch Bestäubung, durch Einflüsse, Kräfte, die aus der Natur auf diese Blüte einwirken, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Gegensatz zur vegetativen Vermehrung die Generationenfolge über die Blüte und über den Samen&#039;&#039;&#039; die Eigenschaft, dass hier eine &#039;&#039;&#039;Entwicklung in die Zukunft&#039;&#039;&#039; hinein möglich ist, aber nicht als bloße Kopie desjenigen, was in den vorigen Generationen vorliegt, sondern es verändert sich. Es kommen ganz leise, ganz langsam kommen &#039;&#039;&#039;neue Einflüsse&#039;&#039;&#039; herein, und diese Einflüsse sind kumuliert gesehen sehr gravierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht es natürlich nicht in der Generationenfolge von Jahr zu Jahr. Da machen die Pflanzen, sofern sie am gleichen Ort wachsen, einen relativ gleichen Eindruck. Aber wenn man doch die &#039;&#039;&#039;Generationenfolge länger beobachtet&#039;&#039;&#039;, so sieht man, dass durch äußere Einflüsse abhängig, die Pflanze sich sehr stark verändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pflanze an das Seelische immer mehr heran ragt&#039;&#039;&#039;, haben wir zwei Effekte. Zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Wüchsigkeit, die Robustheit&#039;&#039;&#039;, das in sich geschlossen Sein der Pflanze nimmt ab. Es findet eine &#039;&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;in höhere Reiche&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Öffnung für umgestaltende Kräfte&#039;&#039;&#039; aus dem Umkreis. Und das wiederum hat die Fähigkeit, &#039;&#039;&#039;sich in die Generationenfolge, in das Erbgut&#039;&#039;&#039;, wie man heute sagt, &#039;&#039;&#039;der Pflanze einzubringen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Einfluss der toten Menschenseelen auf das Pflanzenreich  ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir jetzt den Schwenk wieder versuchen zum Menschen, was haben wir Menschen denn mit dieser Eigenschaft der Blühpflanzen zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir die Angabe Rudolf Steiners, dass wenn wir Menschen durch die Pforte des Todes hindurchgehen, dann arbeiten wir aus einem nicht verkörperten Zustand heraus an den Naturreichen, das heißt also, &#039;&#039;&#039;die toten Menschen wirken nach der Aufgabe ihres Leibes auch am Pflanzenreich.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also überall dort, &#039;&#039;&#039;wo Blumen blühen, haben wir also tote Menschenseelen&#039;&#039;&#039; der toten Menschen, deren Gaben, deren Impulse, die sie während des letzten Erdenlebens für sich errungen haben, nun zu Willensimpulsen werden, die &#039;&#039;&#039;Welt für die nächste Inkarnation so umzugestalten&#039;&#039;&#039;, dass höhere Ziele, die mit dem eigenen Leben zusammenhängen zunächst einmal, aber mit entsprechender Ausrichtung auf das Geistige auch die anderen Menschen betreffen. Das heißt, man könnte sagen, in dem Moment, wo wir nach dem Tode in diesem Zustande zu uns kommen, dass wir erleben, wir haben jetzt die Möglichkeit, die Erde mit umzugestalten. In dem Moment ist es wichtig, dass auch im Pflanzenreich Möglichkeiten da sind, Möglichkeiten, Türen geöffnet werden, dass diese Einflussnahme auch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, das grüne Kraut, das ja hier den Tieren auch zur [[A:Ernährung|Speise]] dienen soll, das hat diese Eigenschaften weniger, sich zu öffnen. Und das ist ein Hinweis darauf, dass &#039;&#039;&#039;das grüne Kraut und auch die Tiere letztendlich zunächst einmal noch nicht so stark an das Freiheitliche, an das Individuelle heranreichen interessanterweise wie die Blühpflanzen und die Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, auch wenn wir als Menschen sehr, sehr eng mit den Tieren verwandt sind, besteht also eine ebenso wichtige Verwandtschaft mit dem Pflanzenreich. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind also das Tor für uns, um nach dem Tode auch an der Erde mitzugestalten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten auch am Tierreich. Aber ich würde mich an dieser Stelle gerne an dieser Passage orientieren. &#039;&#039;&#039;Warum sind die Samen tragenden, die Frucht bildenden Pflanzen unsere Speise?&#039;&#039;&#039; Und Speise ist natürlich hier so gemeint, dass wir uns laben an den Eigenschaften der Pflanzen, an den Früchten dieser Pflanzen, allerdings noch nicht in einem physisch-materiellen Sinne, sondern &#039;&#039;&#039;es handelt sich um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seelische Speise&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die [[A:Bäume|Bäume]] anschauen: Die Bäume sind natürlich im Pflanzenreich, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;die Königsklasse, der Baum&#039;&#039;&#039;, der sich über die Erdoberfläche deutlich heraushebt und der nach seiner Stammbildung sich umstülpen darf und eine eigene Wiese, eine eigene Blumenwiese dem Himmel darbieten darf. Das ist also quasi noch mal eine &#039;&#039;&#039;gesteigerte Form: Vom grünen Kraut zur Blühpflanze zum Baum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt, dass letztlich eigentlich jedes Pflanzenwesen, jede Pflanze Baum werden möchte. Und so haben wir im Baum, in diesem mehrjährigen, lange Zeit überdauernden und über die Wurzeln sehr starke geistige Kräfte kultivierenden &#039;&#039;&#039;Pflanzenkönig, den Baum&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ein Prinzip der &#039;&#039;&#039;höchsten Vollendung im Pflanzenreich, dem alle Pflanzen letztendlich zustreben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verwandtschaft zwischen Pflanze und Mensch   ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns jetzt anschauen, warum sind Mensch und Baum oder Mensch und Pflanze so miteinander verwandt? Warum ist es so wichtig für uns Menschen, diese Verbindung auch zum Pflanzenreich zu haben? Dann können wir sagen, die Pflanze besteht ja aus [[A:Wurzel (Pflanze)|Wurzel,]] [[A:Sprossachse|Stänge]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;l, [[A:Blatt (Pflanze)|Blatt]] und [[A:Blüten|Blüte.]] Die &#039;&#039;&#039;Wurzel einer Pflanze ist das geistige Zentrum&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Blüten sind sozusagen die&#039;&#039;&#039; [[A:Geschlechtsorgane|Fortpflanzungsorgane]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurzel befindet sich bei den Pflanzen &#039;&#039;&#039;in der Erde&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane&#039;&#039;&#039; streckt sie in den Himmel. Sie &#039;&#039;&#039;streckt ihre Fortpflanzungsorgane der Sonne und dem Himmel entgegen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns Menschen ist es genau umgekehrt. Bei uns Menschen ist das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Kopf.&#039;&#039;&#039; Und den Kopf haben wir nicht in der Erde, sondern wir richten &#039;&#039;&#039;unseren Kopf gen Himmel&#039;&#039;&#039; und richten &#039;&#039;&#039;unsere Fortpflanzungsorgane nach unten Richtung Erde&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es auch zu erklären, dass Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Pflanzen als Himmelswesen&#039;&#039;&#039; bezeichnet, als &#039;&#039;&#039;Himmelsgeschenke für die Erde&#039;&#039;&#039;, und dass &#039;&#039;&#039;Tiere und Menschen irdische Wesen&#039;&#039;&#039; sind von ihrer Leiblichkeit her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;Pflanze streckt ihre Wurzeln in Richtung Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, das heißt die Pflanze sucht ihr geistiges Zentrum, ihr Ich dort, &#039;&#039;&#039;wo der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. Die Pflanze ist ein Sinnbild dafür, das Lebendige auszudrücken mit ihrem ganzen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten ja gesagt, dass wir zunächst einmal in der Erde sagen können, dort sind die &#039;&#039;&#039;irdischen Kräfte, die vom Mond stark beeinflusst&#039;&#039;&#039; werden. Und wir haben &#039;&#039;&#039;im Himmel die Sonnenkräfte&#039;&#039;&#039;. Und wenn sich die Pflanze nun so ausrichtet, dass sie die irdischen Kräfte mit ihrem Geistigen durchdringt bzw die Kräfte der Erde zu ihrem geistigen Zentrum macht und ihre Fortpflanzungsorgane dem Himmel öffnet, dann sehen wir, wie stark &#039;&#039;&#039;die Pflanze eigentlich mit dem Göttlichen verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Sie ist ganz der Schöpfung hingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei uns Menschen - es tut mir leid, ich überziehe heute schon wieder - bei uns Menschen ist es so, dass es bei uns genau umgekehrt ist. &#039;&#039;&#039;Unser geistiges Zentrum ist in Richtung Himmel ausgerichtet&#039;&#039;&#039; und unsere &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane nach unten in das Irdische.&#039;&#039;&#039; Und hier haben wir wieder diese Ambivalenz des Entgegengesetzten, könnte man sagen, der Mensch als Geschöpf, das sich aber aus dem Schöpfungskontext emanzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier ist in der Mitte. Das Tier ist in der Waagerechten. Das Tier ist nicht aufrecht. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze ist aufrecht&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Mensch ist aufrecht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Tier ist waagerecht angeordnet zur Erde. Es befindet sich also in der Mitte.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gilt es für uns Menschen &#039;&#039;&#039;anhand der Pflanze etwas zu erkennen, nämlich die göttliche Tugend&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;sich hinzugeben dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, nicht in Unruhe zu verfallen, nicht zu stark im eigen Sein, im abgeschlossen Sein vom Umkreis zu verfallen, dass wir uns dem Himmel öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unser Ich in der Mitte zwischen Himmel und Erde   ====&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzungsorgane sind unser Blick in die Zukunft hinein, könnte man sagen, unsere Ausrichtung in die Zukunft. Und auch wenn sie &#039;&#039;&#039;bei uns Menschen zum Irdischen hin ausgerichtet&#039;&#039;&#039; sind, so gilt es doch für uns zu erkennen, dass der Himmel eigentlich unsere Zukunft ist, und dass es darum geht, mit unserem geistigen Zentrum diese &#039;&#039;&#039;Himmelskräfte auf die Erde zu holen&#039;&#039;&#039;, und dass wir unser höheres Ich in beide Richtungen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist nicht im Himmel, es ist nicht in der Erde, sondern es ist in der Mitte&#039;&#039;&#039;. Aber diese &#039;&#039;&#039;Mitte muss aktiv von uns gebildet werden&#039;&#039;&#039;. Sie ist nicht einfach da. Es ist nicht ein Ausbalancieren zwischen Irdischem und Himmlischen, so eine Art gleicher Anteil 50 50, wir hatten es schon angesprochen, sondern wir müssen diese Mitte immer wieder suchen, uns selbst herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was uns dabei hilft, wenn wir unsere Mitte suchen, ist natürlich das &#039;&#039;&#039;Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Verbindung zur Sonne, zum Licht&#039;&#039;&#039;. Aber wenn wir Christus nachfolgen wollen, dann müssen wir eben auch &#039;&#039;&#039;in diese Dunkelheit des Irdischen herabsteigen&#039;&#039;&#039;, um dann die finsteren Seiten unseres Wesens auch kennen zu lernen und sie zu erlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist damit gemeint, dass wir als Menschen die Frucht tragenden Kräuter und die Frucht tragenden Bäume, die sollen uns zur Speise dienen, das heißt, wir sollten uns &#039;&#039;&#039;immer am Höheren orientieren&#039;&#039;&#039;, unseren &#039;&#039;&#039;Blick nach oben richten,&#039;&#039;&#039; nicht die Tierreihe vollenden, in dem wir uns als Geschöpf Gottes sehen oder nur als Geschöpf Gottes sehen. Geschöpfe Gottes sind wir von Geburt an, aber &#039;&#039;&#039;Kinder Gottes müssen wir werden.&#039;&#039;&#039; Und wir werden Kinder Gottes, indem wir uns nach dem höheren Geistigen ausrichten, uns &#039;&#039;&#039;nicht das grüne Kraut zur Speise nehmen&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;das Frucht Tragende in die Zukunft hinein&#039;&#039;&#039; und uns selber als etwas Werdendes im Geistigen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss    ===&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht so viel für heute. Beim nächsten Mal nähern wir uns dann dem &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; und dem &#039;&#039;&#039;Sündenfall.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte euch an dieser Stelle vielleicht noch um eines bitten: Wenn ihr Gestaltungsvorschläge habt für die Videos, die künftigen Videos, wenn ihr Themen habt, die wir miteinander besprechen sollen, wenn ihr auch Fragen habt, dann schreibt mir gerne eine E-Mail oder schreibt es in den Kommentarbereich gerne hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde Themen sammeln und Fragen sammeln und möchte dann vielleicht in Zukunft in regelmäßigen Abständen auch Folgen produzieren, wo es dann um eure Wünsche, Themen, Wünsche oder Fragen oder Ähnliches geht. Und wer also da etwas äußern möchte, wendet euch an mich. Gut, ich danke euch für euer Interesse, für euer Dabeisein und sage alles Gute und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9836</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 12 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9836"/>
		<updated>2023-06-16T09:33:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Die Verwandtschaft zwischen Pflanze und Mensch   */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 12.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=mDKgK04-nUk//|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 12]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 12 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 12 (6. Schöpfungstag, Pflanze &amp;amp; Mensch)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Rückblick ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zum zwölften Teil von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; hier auf dem Kanal Kulturepochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal etwas stehengeblieben dabei, dass wir den sechsten der sieben Schöpfungstage aus dem ersten Buch Mose angeschaut haben. Und erinnert euch, es war oder ist eine etwas längere Passage, und wir waren ungefähr bis zur Hälfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns die &#039;&#039;&#039;Bildung der zwei menschlichen Geschlechter&#039;&#039;&#039; angeschaut. Wir hatten gesagt, dass es ab einer gewissen Verdichtungsstufe aus dem Geistigen heraus für den Menschen nicht mehr möglich war, für den ja nun ätherischen Menschen, der aus der Seelenwelt in Richtung Ätherwelt hinabsteigt, könnte man sagen, dass in diesen Bereichen des menschlichen Wesens, die in das untere Seelische und damit natürlich auch in die Ätherwelt hinabsteigen, der physische Leib als unterstes Glied sich beginnt zu bilden, dass es hier langsam nicht mehr möglich ist, dass der Mensch in seiner &#039;&#039;&#039;Eingeschlechtlichkeit&#039;&#039;&#039; weiterbesteht, sondern diese unteren Wesensglieder, das heißt also der physische Leib vor allen Dingen muss sich zukünftig eingeschlechtlich, das heißt hier also abwechselnd männlich und weiblich inkarnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Schöpfungstag ===&lt;br /&gt;
Und wir haben von Rudolf Steiner die Information, dass dies auch abwechselnd geschieht. Wir werden also alle &#039;&#039;&#039;abwechselnd mit einem männlichen physischen Leib und mit einem weiblichen physischen Leib geboren&#039;&#039;&#039;. Allerdings haben wir auch die Möglichkeit, &#039;&#039;&#039;mehrmals hintereinander in einem weiblichen oder männlichen Leib&#039;&#039;&#039; zu inkarnieren, aber &#039;&#039;&#039;maximal sieben Mal in Folge&#039;&#039;&#039;. So ist die Angabe Rudolf Steiners dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso teilt er uns mit, dass es schon im Ätherischen so ist, dass Menschen mit einem &#039;&#039;&#039;männlichen physischen Leib&#039;&#039;&#039; einen &#039;&#039;&#039;weiblichen Ätherleib&#039;&#039;&#039; haben &#039;&#039;&#039;und umgekehrt&#039;&#039;&#039;, Menschen mit einem weiblichen physischen Leib einen männlichen Ätherleib haben. Und somit bemerken wir bereits, dass diese &#039;&#039;&#039;strikte Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039; eigentlich ein Wesensmerkmal des Physischen ist und dass wir beide Kräfte, beide Qualitäten in uns tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher könnte man sagen, dass auch, wenn heute unter den Geschlechtern, unter Männern und Frauen ein gewisses Unverständnis manchmal vorhanden ist, man da vielleicht auch den einen oder anderen Machtkampf austrägt, so muss man von einer höheren Perspektive aussagen: Wem es an Verständnis für die andere Qualität wirklich mangeln sollte, wird dann in einem der nächsten Leben durchaus auch in den Genuss kommen, dieses Geschlecht selber tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher lohnt es sich, die höhere Perspektive auch hier einzunehmen und sich klarzumachen, es handelt sich um &#039;&#039;&#039;zwei wichtige, gleichwertige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und es kann also aus geistiger Sicht überhaupt nicht darum gehen, das eine dem anderen vorzuziehen. Und ich glaube, in der heutigen Zeit kann man das durchaus auch in beide Richtungen sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde gerne mit euch diesen Text zum sechsten Schöpfungstag, diese Passage noch einmal ganz lesen, um wieder in den Text zurückzufinden:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und wilde Tiere der Erde nach ihrer Art. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die wilden Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich.  Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan, und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Siehe, hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: Es soll euch zur Nahrung dienen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gegeben. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah alles, was er gemacht hatte. Und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, in diesem zweiten Teil der Schilderung hier finden wir Angaben, die mit der Speise des Menschen zu tun haben. Wir haben also hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist. Es soll euch zur Nahrung dienen. Und die Tiere sollen also das grüne Kraut zur Speise haben. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen, dass wir uns also hier in diesen Schilderungen noch nicht in einer physisch materiellen Welt befinden, sondern dass wir uns &#039;&#039;&#039;immer noch in einer seelisch-ätherischen Atmosphäre&#039;&#039;&#039; befinden, das heißt [[A:Übersinnliche Welt|übersinnlich.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Unterscheidung zwischen den Pflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und wie können wir diese Angabe hier nun verstehen? Es gibt ja einige Deutungen, die sagen: Hier ist ganz eindeutig gesagt, der Mensch soll sich pflanzlich ernähren, dass also die Speise sich hier auf Lebensmittel in unserem heutigen Sinne beziehen. Allerdings bleibt dann die Frage, kann es so etwas wie Lebensmittel, wie wir sie heute kennen, in diesem Stadium der Entwicklung eigentlich geben oder ist hier vielleicht auch etwas im übertragenen Sinne damit angedeutet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich ganz gerne noch einmal ganz kurz eingehen auf das Pflanzliche an sich. Hier wird ja unterschieden zwischen dem &#039;&#039;&#039;grünen Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; [[A:Same|Samen]] &#039;&#039;&#039;tragenden Kraut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dem [[A:Frucht|Frucht]] tragenden Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Bäumen, die Früchte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tragen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben zunächst einmal im [[A:Pflanzen|Pflanzenreich]] eine relativ große Gruppe von Pflanzen, die es &#039;&#039;&#039;nicht bis zu einer&#039;&#039;&#039; [[A:Blüten|Blüte]] &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, die also &#039;&#039;&#039;immer grün&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bleiben&#039;&#039;&#039; und sich &#039;&#039;&#039;vegetativ vermehren&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, die also absterben. Der &#039;&#039;&#039;obere Teil stirbt ab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;treibt dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrjährig im nächsten Jahr wieder heraus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;oder die sich auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fortpflanzen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;allerdings nicht in dieser Blüte&#039;&#039;&#039;, so wie wir es heute kennen, wo die Bestäubung erfolgen muss, und diese Farbenpracht der Blüten also ein ganz deutliches Kennzeichen dieser Pflanzengattungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;der Baum&#039;&#039;&#039; ist ja nun auch ganz eindeutig &#039;&#039;&#039;anders beschaffen als das grüne Kraut&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir uns nun das Pflanzenhafte anschauen, das sich ja auf der Alten Sonne gebildet hat zum ersten Mal, welche Qualitäten bzw. welche Kräfte hat das Pflanzenartige und zunächst einmal das grüne Kraut? Das grüne Kraut sprießt und sprosst in der Regel sehr, sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat also diese beiden Qualitäten, dass eine &#039;&#039;&#039;hohe Triebkraft&#039;&#039;&#039; vorhanden ist, eine hohe Regenerationskraft, und dass aber &#039;&#039;&#039;die Blüte ausbleibt&#039;&#039;&#039;, ein starker Wuchs, könnte man sagen, aber die Blüte bleibt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen&#039;&#039;&#039; ist es in der Regel so, dass an der Stelle, wo eine starke Betonung oder eine Betonung auf der Blüte liegt und auf dieser Samen tragenden Blüte, dass in diesem Moment die &#039;&#039;&#039;Pflanzen im Gegensatz zum grünen Kraut&#039;&#039;&#039; eigentlich eher &#039;&#039;&#039;fragiler&#039;&#039;&#039; werden. Das heißt, die Robustheit, die Wüchsigkeit nimmt ein wenig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der physische Leib und der Ätherleib und das Astralische der Blühpflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle haben wir einen Hinweis. Es gibt auch die Angabe von Rudolf Steiner, dass eben die Blühpflanzen - eine Pflanze hat ja eigentlich nur, wenn man so will, einen [[A:Physischer Leib|physischen Leib]] &#039;&#039;&#039;und einen Ätherleib&#039;&#039;&#039;, wobei die Betonung bei der Pflanze ganz stark auf dem [[A:Ätherleib|Ätherleib]] liegt - so haben doch die Blühpflanzen eine so hohe Entwicklung, könnte man sagen, dass sie &#039;&#039;&#039;mit ihrer Blüte an das Astrale heranreichen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden vom Astralischen geküsst. So nutzt Rudolf Steiner das Bild. Und in dem Moment, wo das Astralische wirklich an die Pflanze herankommt - die &#039;&#039;&#039;Pflanze hat keinen eigenen&#039;&#039;&#039; [[A:Astralleib|Astralleib]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; aber das Astrale kommt sehr nah an die Blüte heran - und in dem Moment haben wir eine &#039;&#039;&#039;Farbäußerung&#039;&#039;&#039; im Pflanzenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr &#039;&#039;&#039;oft nur ein Weiß&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Es ist ja noch keine richtige Farbenpracht. Die Farbe Weiß ist sehr verbreitet unter den Blühpflanzen. Und trotzdem muss man sagen, ist das Weiß in dem Sinne eine ungeheure Wandlung, als die Pflanze ansonsten eigentlich nur Grüntöne kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das also schon ein starker Kontrast, eine unglaubliche Erweiterung des Spektrums. Und man könnte das auch als &#039;&#039;&#039;Farbgebung oder als Farbeinschlag&#039;&#039;&#039; durchaus bezeichnen, auch wenn es sich um eine weiße Blüte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir die &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen, die also ans Astralische, ans Astrale&#039;&#039;&#039; heranreichen. Und gleichzeitig findet im Inneren der Blüte etwas statt, das ganz stark mit der &#039;&#039;&#039;Metamorphose&#039;&#039;&#039; zu tun hat, zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüte ist von ihrer Gestaltung, von ihrer Darbietung etwas ganz anderes als der Rest der Pflanze. Wir haben im &#039;&#039;&#039;Zentrum dieser Blüte&#039;&#039;&#039; etwas wie eine &#039;&#039;&#039;Interaktion mit dem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, durch Bestäubung, durch Einflüsse, Kräfte, die aus der Natur auf diese Blüte einwirken, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Gegensatz zur vegetativen Vermehrung die Generationenfolge über die Blüte und über den Samen&#039;&#039;&#039; die Eigenschaft, dass hier eine &#039;&#039;&#039;Entwicklung in die Zukunft&#039;&#039;&#039; hinein möglich ist, aber nicht als bloße Kopie desjenigen, was in den vorigen Generationen vorliegt, sondern es verändert sich. Es kommen ganz leise, ganz langsam kommen &#039;&#039;&#039;neue Einflüsse&#039;&#039;&#039; herein, und diese Einflüsse sind kumuliert gesehen sehr gravierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht es natürlich nicht in der Generationenfolge von Jahr zu Jahr. Da machen die Pflanzen, sofern sie am gleichen Ort wachsen, einen relativ gleichen Eindruck. Aber wenn man doch die &#039;&#039;&#039;Generationenfolge länger beobachtet&#039;&#039;&#039;, so sieht man, dass durch äußere Einflüsse abhängig, die Pflanze sich sehr stark verändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pflanze an das Seelische immer mehr heran ragt&#039;&#039;&#039;, haben wir zwei Effekte. Zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Wüchsigkeit, die Robustheit&#039;&#039;&#039;, das in sich geschlossen Sein der Pflanze nimmt ab. Es findet eine &#039;&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;in höhere Reiche&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Öffnung für umgestaltende Kräfte&#039;&#039;&#039; aus dem Umkreis. Und das wiederum hat die Fähigkeit, &#039;&#039;&#039;sich in die Generationenfolge, in das Erbgut&#039;&#039;&#039;, wie man heute sagt, &#039;&#039;&#039;der Pflanze einzubringen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Einfluss der toten Menschenseelen auf das Pflanzenreich  ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir jetzt den Schwenk wieder versuchen zum Menschen, was haben wir Menschen denn mit dieser Eigenschaft der Blühpflanzen zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir die Angabe Rudolf Steiners, dass wenn wir Menschen durch die Pforte des Todes hindurchgehen, dann arbeiten wir aus einem nicht verkörperten Zustand heraus an den Naturreichen, das heißt also, &#039;&#039;&#039;die toten Menschen wirken nach der Aufgabe ihres Leibes auch am Pflanzenreich.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also überall dort, &#039;&#039;&#039;wo Blumen blühen, haben wir also tote Menschenseelen&#039;&#039;&#039; der toten Menschen, deren Gaben, deren Impulse, die sie während des letzten Erdenlebens für sich errungen haben, nun zu Willensimpulsen werden, die &#039;&#039;&#039;Welt für die nächste Inkarnation so umzugestalten&#039;&#039;&#039;, dass höhere Ziele, die mit dem eigenen Leben zusammenhängen zunächst einmal, aber mit entsprechender Ausrichtung auf das Geistige auch die anderen Menschen betreffen. Das heißt, man könnte sagen, in dem Moment, wo wir nach dem Tode in diesem Zustande zu uns kommen, dass wir erleben, wir haben jetzt die Möglichkeit, die Erde mit umzugestalten. In dem Moment ist es wichtig, dass auch im Pflanzenreich Möglichkeiten da sind, Möglichkeiten, Türen geöffnet werden, dass diese Einflussnahme auch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, das grüne Kraut, das ja hier den Tieren auch zur [[A:Ernährung|Speise]] dienen soll, das hat diese Eigenschaften weniger, sich zu öffnen. Und das ist ein Hinweis darauf, dass &#039;&#039;&#039;das grüne Kraut und auch die Tiere letztendlich zunächst einmal noch nicht so stark an das Freiheitliche, an das Individuelle heranreichen interessanterweise wie die Blühpflanzen und die Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, auch wenn wir als Menschen sehr, sehr eng mit den Tieren verwandt sind, besteht also eine ebenso wichtige Verwandtschaft mit dem Pflanzenreich. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind also das Tor für uns, um nach dem Tode auch an der Erde mitzugestalten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten auch am Tierreich. Aber ich würde mich an dieser Stelle gerne an dieser Passage orientieren. &#039;&#039;&#039;Warum sind die Samen tragenden, die Frucht bildenden Pflanzen unsere Speise?&#039;&#039;&#039; Und Speise ist natürlich hier so gemeint, dass wir uns laben an den Eigenschaften der Pflanzen, an den Früchten dieser Pflanzen, allerdings noch nicht in einem physisch-materiellen Sinne, sondern &#039;&#039;&#039;es handelt sich um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seelische Speise&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die [[A:Bäume|Bäume]] anschauen: Die Bäume sind natürlich im Pflanzenreich, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;die Königsklasse, der Baum&#039;&#039;&#039;, der sich über die Erdoberfläche deutlich heraushebt und der nach seiner Stammbildung sich umstülpen darf und eine eigene Wiese, eine eigene Blumenwiese dem Himmel darbieten darf. Das ist also quasi noch mal eine &#039;&#039;&#039;gesteigerte Form: Vom grünen Kraut zur Blühpflanze zum Baum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt, dass letztlich eigentlich jedes Pflanzenwesen, jede Pflanze Baum werden möchte. Und so haben wir im Baum, in diesem mehrjährigen, lange Zeit überdauernden und über die Wurzeln sehr starke geistige Kräfte kultivierenden &#039;&#039;&#039;Pflanzenkönig, den Baum&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ein Prinzip der &#039;&#039;&#039;höchsten Vollendung im Pflanzenreich, dem alle Pflanzen letztendlich zustreben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verwandtschaft zwischen Pflanze und Mensch   ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns jetzt anschauen, warum sind Mensch und Baum oder Mensch und Pflanze so miteinander verwandt? Warum ist es so wichtig für uns Menschen, diese Verbindung auch zum Pflanzenreich zu haben? Dann können wir sagen, die Pflanze besteht ja aus [[A:Wurzel (Pflanze)|Wurzel,]] [[A:Sprossachse|Stänge]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;l, [[A:Blatt (Pflanze)|Blatt]] und [[A:Blüten|Blüte.]] Die &#039;&#039;&#039;Wurzel einer Pflanze ist das geistige Zentrum&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Blüten sind sozusagen die&#039;&#039;&#039; [[A:Geschlechtsorgane|Fortpflanzungsorgane]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurzel befindet sich bei den Pflanzen &#039;&#039;&#039;in der Erde&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane&#039;&#039;&#039; streckt sie in den Himmel. Sie &#039;&#039;&#039;streckt ihre Fortpflanzungsorgane der Sonne und dem Himmel entgegen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns Menschen ist es genau umgekehrt. Bei uns Menschen ist das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Kopf.&#039;&#039;&#039; Und den Kopf haben wir nicht in der Erde, sondern wir richten &#039;&#039;&#039;unseren Kopf gen Himmel&#039;&#039;&#039; und richten &#039;&#039;&#039;unsere Fortpflanzungsorgane nach unten Richtung Erde&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es auch zu erklären, dass Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Pflanzen als Himmelswesen&#039;&#039;&#039; bezeichnet, als &#039;&#039;&#039;Himmelsgeschenke für die Erde&#039;&#039;&#039;, und dass &#039;&#039;&#039;Tiere und Menschen irdische Wesen&#039;&#039;&#039; sind von ihrer Leiblichkeit her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;Pflanze streckt ihre Wurzeln in Richtung Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, das heißt die Pflanze sucht ihr geistiges Zentrum, ihr Ich dort, &#039;&#039;&#039;wo der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. Die Pflanze ist ein Sinnbild dafür, das Lebendige auszudrücken mit ihrem ganzen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten ja gesagt, dass wir zunächst einmal in der Erde sagen können, dort sind die &#039;&#039;&#039;irdischen Kräfte, die vom Mond stark beeinflusst&#039;&#039;&#039; werden. Und wir haben &#039;&#039;&#039;im Himmel die Sonnenkräfte&#039;&#039;&#039;. Und wenn sich die Pflanze nun so ausrichtet, dass sie die irdischen Kräfte mit ihrem Geistigen durchdringt bzw die Kräfte der Erde zu ihrem geistigen Zentrum macht und ihre Fortpflanzungsorgane dem Himmel öffnet, dann sehen wir, wie stark &#039;&#039;&#039;die Pflanze eigentlich mit dem Göttlichen verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Sie ist ganz der Schöpfung hingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei uns Menschen - es tut mir leid, ich überziehe heute schon wieder - bei uns Menschen ist es so, dass es bei uns genau umgekehrt ist. &#039;&#039;&#039;Unser geistiges Zentrum ist in Richtung Himmel ausgerichtet&#039;&#039;&#039; und unsere &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane nach unten in das Irdische.&#039;&#039;&#039; Und hier haben wir wieder diese Ambivalenz des Entgegengesetzten, könnte man sagen, der Mensch als Geschöpf, das sich aber aus dem Schöpfungskontext emanzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier ist in der Mitte. Das Tier ist in der Waagerechten. Das Tier ist nicht aufrecht. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze ist aufrecht&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Mensch ist aufrecht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Tier ist waagerecht angeordnet zur Erde. Es befindet sich also in der Mitte.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gilt es für uns Menschen &#039;&#039;&#039;anhand der Pflanze etwas zu erkennen, nämlich die göttliche Tugend&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;sich hinzugeben dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, nicht in Unruhe zu verfallen, nicht zu stark im eigen Sein, im abgeschlossen Sein vom Umkreis zu verfallen, dass wir uns dem Himmel öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unser Ich in der Mitte zwischen Himmel und Erde   ====&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzungsorgane sind unser Blick in die Zukunft hinein, könnte man sagen, unsere Ausrichtung in die Zukunft. Und auch wenn sie &#039;&#039;&#039;bei uns Menschen zum Irdischen hin ausgerichtet&#039;&#039;&#039; sind, so gilt es doch für uns zu erkennen, dass der Himmel eigentlich unsere Zukunft ist, und dass es darum geht, mit unserem geistigen Zentrum diese &#039;&#039;&#039;Himmelskräfte auf die Erde zu holen&#039;&#039;&#039;, und dass wir unser höheres Ich in beide Richtungen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist nicht im Himmel, es ist nicht in der Erde, sondern es ist in der Mitte&#039;&#039;&#039;. Aber diese &#039;&#039;&#039;Mitte muss aktiv von uns gebildet werden&#039;&#039;&#039;. Sie ist nicht einfach da. Es ist nicht ein Ausbalancieren zwischen Irdischem und Himmlischen, so eine Art gleicher Anteil 50 50, wir hatten es schon angesprochen, sondern wir müssen diese Mitte immer wieder suchen, uns selbst herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was uns dabei hilft, wenn wir unsere Mitte suchen, ist natürlich das &#039;&#039;&#039;Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Verbindung zur Sonne, zum Licht&#039;&#039;&#039;. Aber wenn wir Christus nachfolgen wollen, dann müssen wir eben auch &#039;&#039;&#039;in diese Dunkelheit des Irdischen herabsteigen&#039;&#039;&#039;, um dann die finsteren Seiten unseres Wesens auch kennen zu lernen und sie zu erlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist damit gemeint, dass wir als Menschen die Frucht tragenden Kräuter und die Frucht tragenden Bäume, die sollen uns zur Speise dienen, das heißt, wir sollten uns &#039;&#039;&#039;immer am Höheren orientieren&#039;&#039;&#039;, unseren &#039;&#039;&#039;Blick nach oben richten,&#039;&#039;&#039; nicht die Tierreihe vollenden, in dem wir uns als Geschöpf Gottes sehen oder nur als Geschöpf Gottes sehen. Geschöpfe Gottes sind wir von Geburt an, aber &#039;&#039;&#039;Kinder Gottes müssen wir werden.&#039;&#039;&#039; Und wir werden Kinder Gottes, indem wir uns nach dem höheren Geistigen ausrichten, uns &#039;&#039;&#039;nicht das grüne Kraut zur Speise nehmen&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;das Frucht Tragende in die Zukunft hinein&#039;&#039;&#039; und uns selber als etwas Werdendes im Geistigen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss    ===&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht so viel für heute. Beim nächsten Mal nähern wir uns dann dem &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; und dem &#039;&#039;&#039;Sündenfall.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte euch an dieser Stelle vielleicht noch um eines bitten: Wenn ihr Gestaltungsvorschläge habt für die Videos, die künftigen Videos, wenn ihr Themen habt, die wir miteinander besprechen sollen, wenn ihr auch Fragen habt, dann schreibt mir gerne eine E-Mail oder schreibt es in den Kommentarbereich gerne hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde Themen sammeln und Fragen sammeln und möchte dann vielleicht in Zukunft in regelmäßigen Abständen auch Folgen produzieren, wo es dann um eure Wünsche, Themen, Wünsche oder Fragen oder Ähnliches geht. Und wer also da etwas äußern möchte, wendet euch an mich. Gut, ich danke euch für euer Interesse, für euer Dabeisein und sage alles Gute und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9835</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 12 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9835"/>
		<updated>2023-06-16T09:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Der Einfluss der toten Menschenseelen auf das Pflanzenreich  */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 12.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=mDKgK04-nUk//|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 12]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 12 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 12 (6. Schöpfungstag, Pflanze &amp;amp; Mensch)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Rückblick ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zum zwölften Teil von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; hier auf dem Kanal Kulturepochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal etwas stehengeblieben dabei, dass wir den sechsten der sieben Schöpfungstage aus dem ersten Buch Mose angeschaut haben. Und erinnert euch, es war oder ist eine etwas längere Passage, und wir waren ungefähr bis zur Hälfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns die &#039;&#039;&#039;Bildung der zwei menschlichen Geschlechter&#039;&#039;&#039; angeschaut. Wir hatten gesagt, dass es ab einer gewissen Verdichtungsstufe aus dem Geistigen heraus für den Menschen nicht mehr möglich war, für den ja nun ätherischen Menschen, der aus der Seelenwelt in Richtung Ätherwelt hinabsteigt, könnte man sagen, dass in diesen Bereichen des menschlichen Wesens, die in das untere Seelische und damit natürlich auch in die Ätherwelt hinabsteigen, der physische Leib als unterstes Glied sich beginnt zu bilden, dass es hier langsam nicht mehr möglich ist, dass der Mensch in seiner &#039;&#039;&#039;Eingeschlechtlichkeit&#039;&#039;&#039; weiterbesteht, sondern diese unteren Wesensglieder, das heißt also der physische Leib vor allen Dingen muss sich zukünftig eingeschlechtlich, das heißt hier also abwechselnd männlich und weiblich inkarnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Schöpfungstag ===&lt;br /&gt;
Und wir haben von Rudolf Steiner die Information, dass dies auch abwechselnd geschieht. Wir werden also alle &#039;&#039;&#039;abwechselnd mit einem männlichen physischen Leib und mit einem weiblichen physischen Leib geboren&#039;&#039;&#039;. Allerdings haben wir auch die Möglichkeit, &#039;&#039;&#039;mehrmals hintereinander in einem weiblichen oder männlichen Leib&#039;&#039;&#039; zu inkarnieren, aber &#039;&#039;&#039;maximal sieben Mal in Folge&#039;&#039;&#039;. So ist die Angabe Rudolf Steiners dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso teilt er uns mit, dass es schon im Ätherischen so ist, dass Menschen mit einem &#039;&#039;&#039;männlichen physischen Leib&#039;&#039;&#039; einen &#039;&#039;&#039;weiblichen Ätherleib&#039;&#039;&#039; haben &#039;&#039;&#039;und umgekehrt&#039;&#039;&#039;, Menschen mit einem weiblichen physischen Leib einen männlichen Ätherleib haben. Und somit bemerken wir bereits, dass diese &#039;&#039;&#039;strikte Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039; eigentlich ein Wesensmerkmal des Physischen ist und dass wir beide Kräfte, beide Qualitäten in uns tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher könnte man sagen, dass auch, wenn heute unter den Geschlechtern, unter Männern und Frauen ein gewisses Unverständnis manchmal vorhanden ist, man da vielleicht auch den einen oder anderen Machtkampf austrägt, so muss man von einer höheren Perspektive aussagen: Wem es an Verständnis für die andere Qualität wirklich mangeln sollte, wird dann in einem der nächsten Leben durchaus auch in den Genuss kommen, dieses Geschlecht selber tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher lohnt es sich, die höhere Perspektive auch hier einzunehmen und sich klarzumachen, es handelt sich um &#039;&#039;&#039;zwei wichtige, gleichwertige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und es kann also aus geistiger Sicht überhaupt nicht darum gehen, das eine dem anderen vorzuziehen. Und ich glaube, in der heutigen Zeit kann man das durchaus auch in beide Richtungen sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde gerne mit euch diesen Text zum sechsten Schöpfungstag, diese Passage noch einmal ganz lesen, um wieder in den Text zurückzufinden:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und wilde Tiere der Erde nach ihrer Art. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die wilden Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich.  Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan, und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Siehe, hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: Es soll euch zur Nahrung dienen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gegeben. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah alles, was er gemacht hatte. Und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, in diesem zweiten Teil der Schilderung hier finden wir Angaben, die mit der Speise des Menschen zu tun haben. Wir haben also hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist. Es soll euch zur Nahrung dienen. Und die Tiere sollen also das grüne Kraut zur Speise haben. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen, dass wir uns also hier in diesen Schilderungen noch nicht in einer physisch materiellen Welt befinden, sondern dass wir uns &#039;&#039;&#039;immer noch in einer seelisch-ätherischen Atmosphäre&#039;&#039;&#039; befinden, das heißt [[A:Übersinnliche Welt|übersinnlich.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Unterscheidung zwischen den Pflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und wie können wir diese Angabe hier nun verstehen? Es gibt ja einige Deutungen, die sagen: Hier ist ganz eindeutig gesagt, der Mensch soll sich pflanzlich ernähren, dass also die Speise sich hier auf Lebensmittel in unserem heutigen Sinne beziehen. Allerdings bleibt dann die Frage, kann es so etwas wie Lebensmittel, wie wir sie heute kennen, in diesem Stadium der Entwicklung eigentlich geben oder ist hier vielleicht auch etwas im übertragenen Sinne damit angedeutet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich ganz gerne noch einmal ganz kurz eingehen auf das Pflanzliche an sich. Hier wird ja unterschieden zwischen dem &#039;&#039;&#039;grünen Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; [[A:Same|Samen]] &#039;&#039;&#039;tragenden Kraut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dem [[A:Frucht|Frucht]] tragenden Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Bäumen, die Früchte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tragen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben zunächst einmal im [[A:Pflanzen|Pflanzenreich]] eine relativ große Gruppe von Pflanzen, die es &#039;&#039;&#039;nicht bis zu einer&#039;&#039;&#039; [[A:Blüten|Blüte]] &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, die also &#039;&#039;&#039;immer grün&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bleiben&#039;&#039;&#039; und sich &#039;&#039;&#039;vegetativ vermehren&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, die also absterben. Der &#039;&#039;&#039;obere Teil stirbt ab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;treibt dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrjährig im nächsten Jahr wieder heraus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;oder die sich auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fortpflanzen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;allerdings nicht in dieser Blüte&#039;&#039;&#039;, so wie wir es heute kennen, wo die Bestäubung erfolgen muss, und diese Farbenpracht der Blüten also ein ganz deutliches Kennzeichen dieser Pflanzengattungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;der Baum&#039;&#039;&#039; ist ja nun auch ganz eindeutig &#039;&#039;&#039;anders beschaffen als das grüne Kraut&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir uns nun das Pflanzenhafte anschauen, das sich ja auf der Alten Sonne gebildet hat zum ersten Mal, welche Qualitäten bzw. welche Kräfte hat das Pflanzenartige und zunächst einmal das grüne Kraut? Das grüne Kraut sprießt und sprosst in der Regel sehr, sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat also diese beiden Qualitäten, dass eine &#039;&#039;&#039;hohe Triebkraft&#039;&#039;&#039; vorhanden ist, eine hohe Regenerationskraft, und dass aber &#039;&#039;&#039;die Blüte ausbleibt&#039;&#039;&#039;, ein starker Wuchs, könnte man sagen, aber die Blüte bleibt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen&#039;&#039;&#039; ist es in der Regel so, dass an der Stelle, wo eine starke Betonung oder eine Betonung auf der Blüte liegt und auf dieser Samen tragenden Blüte, dass in diesem Moment die &#039;&#039;&#039;Pflanzen im Gegensatz zum grünen Kraut&#039;&#039;&#039; eigentlich eher &#039;&#039;&#039;fragiler&#039;&#039;&#039; werden. Das heißt, die Robustheit, die Wüchsigkeit nimmt ein wenig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der physische Leib und der Ätherleib und das Astralische der Blühpflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle haben wir einen Hinweis. Es gibt auch die Angabe von Rudolf Steiner, dass eben die Blühpflanzen - eine Pflanze hat ja eigentlich nur, wenn man so will, einen [[A:Physischer Leib|physischen Leib]] &#039;&#039;&#039;und einen Ätherleib&#039;&#039;&#039;, wobei die Betonung bei der Pflanze ganz stark auf dem [[A:Ätherleib|Ätherleib]] liegt - so haben doch die Blühpflanzen eine so hohe Entwicklung, könnte man sagen, dass sie &#039;&#039;&#039;mit ihrer Blüte an das Astrale heranreichen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden vom Astralischen geküsst. So nutzt Rudolf Steiner das Bild. Und in dem Moment, wo das Astralische wirklich an die Pflanze herankommt - die &#039;&#039;&#039;Pflanze hat keinen eigenen&#039;&#039;&#039; [[A:Astralleib|Astralleib]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; aber das Astrale kommt sehr nah an die Blüte heran - und in dem Moment haben wir eine &#039;&#039;&#039;Farbäußerung&#039;&#039;&#039; im Pflanzenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr &#039;&#039;&#039;oft nur ein Weiß&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Es ist ja noch keine richtige Farbenpracht. Die Farbe Weiß ist sehr verbreitet unter den Blühpflanzen. Und trotzdem muss man sagen, ist das Weiß in dem Sinne eine ungeheure Wandlung, als die Pflanze ansonsten eigentlich nur Grüntöne kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das also schon ein starker Kontrast, eine unglaubliche Erweiterung des Spektrums. Und man könnte das auch als &#039;&#039;&#039;Farbgebung oder als Farbeinschlag&#039;&#039;&#039; durchaus bezeichnen, auch wenn es sich um eine weiße Blüte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir die &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen, die also ans Astralische, ans Astrale&#039;&#039;&#039; heranreichen. Und gleichzeitig findet im Inneren der Blüte etwas statt, das ganz stark mit der &#039;&#039;&#039;Metamorphose&#039;&#039;&#039; zu tun hat, zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüte ist von ihrer Gestaltung, von ihrer Darbietung etwas ganz anderes als der Rest der Pflanze. Wir haben im &#039;&#039;&#039;Zentrum dieser Blüte&#039;&#039;&#039; etwas wie eine &#039;&#039;&#039;Interaktion mit dem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, durch Bestäubung, durch Einflüsse, Kräfte, die aus der Natur auf diese Blüte einwirken, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Gegensatz zur vegetativen Vermehrung die Generationenfolge über die Blüte und über den Samen&#039;&#039;&#039; die Eigenschaft, dass hier eine &#039;&#039;&#039;Entwicklung in die Zukunft&#039;&#039;&#039; hinein möglich ist, aber nicht als bloße Kopie desjenigen, was in den vorigen Generationen vorliegt, sondern es verändert sich. Es kommen ganz leise, ganz langsam kommen &#039;&#039;&#039;neue Einflüsse&#039;&#039;&#039; herein, und diese Einflüsse sind kumuliert gesehen sehr gravierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht es natürlich nicht in der Generationenfolge von Jahr zu Jahr. Da machen die Pflanzen, sofern sie am gleichen Ort wachsen, einen relativ gleichen Eindruck. Aber wenn man doch die &#039;&#039;&#039;Generationenfolge länger beobachtet&#039;&#039;&#039;, so sieht man, dass durch äußere Einflüsse abhängig, die Pflanze sich sehr stark verändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pflanze an das Seelische immer mehr heran ragt&#039;&#039;&#039;, haben wir zwei Effekte. Zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Wüchsigkeit, die Robustheit&#039;&#039;&#039;, das in sich geschlossen Sein der Pflanze nimmt ab. Es findet eine &#039;&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;in höhere Reiche&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Öffnung für umgestaltende Kräfte&#039;&#039;&#039; aus dem Umkreis. Und das wiederum hat die Fähigkeit, &#039;&#039;&#039;sich in die Generationenfolge, in das Erbgut&#039;&#039;&#039;, wie man heute sagt, &#039;&#039;&#039;der Pflanze einzubringen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Einfluss der toten Menschenseelen auf das Pflanzenreich  ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir jetzt den Schwenk wieder versuchen zum Menschen, was haben wir Menschen denn mit dieser Eigenschaft der Blühpflanzen zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir die Angabe Rudolf Steiners, dass wenn wir Menschen durch die Pforte des Todes hindurchgehen, dann arbeiten wir aus einem nicht verkörperten Zustand heraus an den Naturreichen, das heißt also, &#039;&#039;&#039;die toten Menschen wirken nach der Aufgabe ihres Leibes auch am Pflanzenreich.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also überall dort, &#039;&#039;&#039;wo Blumen blühen, haben wir also tote Menschenseelen&#039;&#039;&#039; der toten Menschen, deren Gaben, deren Impulse, die sie während des letzten Erdenlebens für sich errungen haben, nun zu Willensimpulsen werden, die &#039;&#039;&#039;Welt für die nächste Inkarnation so umzugestalten&#039;&#039;&#039;, dass höhere Ziele, die mit dem eigenen Leben zusammenhängen zunächst einmal, aber mit entsprechender Ausrichtung auf das Geistige auch die anderen Menschen betreffen. Das heißt, man könnte sagen, in dem Moment, wo wir nach dem Tode in diesem Zustande zu uns kommen, dass wir erleben, wir haben jetzt die Möglichkeit, die Erde mit umzugestalten. In dem Moment ist es wichtig, dass auch im Pflanzenreich Möglichkeiten da sind, Möglichkeiten, Türen geöffnet werden, dass diese Einflussnahme auch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, das grüne Kraut, das ja hier den Tieren auch zur [[A:Ernährung|Speise]] dienen soll, das hat diese Eigenschaften weniger, sich zu öffnen. Und das ist ein Hinweis darauf, dass &#039;&#039;&#039;das grüne Kraut und auch die Tiere letztendlich zunächst einmal noch nicht so stark an das Freiheitliche, an das Individuelle heranreichen interessanterweise wie die Blühpflanzen und die Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, auch wenn wir als Menschen sehr, sehr eng mit den Tieren verwandt sind, besteht also eine ebenso wichtige Verwandtschaft mit dem Pflanzenreich. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind also das Tor für uns, um nach dem Tode auch an der Erde mitzugestalten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten auch am Tierreich. Aber ich würde mich an dieser Stelle gerne an dieser Passage orientieren. &#039;&#039;&#039;Warum sind die Samen tragenden, die Frucht bildenden Pflanzen unsere Speise?&#039;&#039;&#039; Und Speise ist natürlich hier so gemeint, dass wir uns laben an den Eigenschaften der Pflanzen, an den Früchten dieser Pflanzen, allerdings noch nicht in einem physisch-materiellen Sinne, sondern &#039;&#039;&#039;es handelt sich um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seelische Speise&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die [[A:Bäume|Bäume]] anschauen: Die Bäume sind natürlich im Pflanzenreich, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;die Königsklasse, der Baum&#039;&#039;&#039;, der sich über die Erdoberfläche deutlich heraushebt und der nach seiner Stammbildung sich umstülpen darf und eine eigene Wiese, eine eigene Blumenwiese dem Himmel darbieten darf. Das ist also quasi noch mal eine &#039;&#039;&#039;gesteigerte Form: Vom grünen Kraut zur Blühpflanze zum Baum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt, dass letztlich eigentlich jedes Pflanzenwesen, jede Pflanze Baum werden möchte. Und so haben wir im Baum, in diesem mehrjährigen, lange Zeit überdauernden und über die Wurzeln sehr starke geistige Kräfte kultivierenden &#039;&#039;&#039;Pflanzenkönig, den Baum&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ein Prinzip der &#039;&#039;&#039;höchsten Vollendung im Pflanzenreich, dem alle Pflanzen letztendlich zustreben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verwandtschaft zwischen Pflanze und Mensch   ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns jetzt anschauen, warum sind Mensch und Baum oder Mensch und Pflanze so miteinander verwandt? Warum ist es so wichtig für uns Menschen, diese Verbindung auch zum Pflanzenreich zu haben? Dann können wir sagen, die Pflanze besteht ja aus Wurzel, Stängel, Blatt und Blüte. Die &#039;&#039;&#039;Wurzel einer Pflanze ist das geistige Zentrum&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Blüten sind sozusagen die Fortpflanzungsorgane.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; befindet sich bei den Pflanzen &#039;&#039;&#039;in der Erde&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane&#039;&#039;&#039; streckt sie in den Himmel. Sie &#039;&#039;&#039;streckt ihre Fortpflanzungsorgane der Sonne und dem Himmel entgegen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns Menschen ist es genau umgekehrt. Bei uns Menschen ist das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Kopf.&#039;&#039;&#039; Und den Kopf haben wir nicht in der Erde, sondern wir richten &#039;&#039;&#039;unseren Kopf gen Himmel&#039;&#039;&#039; und richten &#039;&#039;&#039;unsere Fortpflanzungsorgane nach unten Richtung Erde&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es auch zu erklären, dass Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Pflanzen als Himmelswesen&#039;&#039;&#039; bezeichnet, als &#039;&#039;&#039;Himmelsgeschenke für die Erde&#039;&#039;&#039;, und dass &#039;&#039;&#039;Tiere und Menschen irdische Wesen&#039;&#039;&#039; sind von ihrer Leiblichkeit her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;Pflanze streckt ihre Wurzeln in Richtung Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, das heißt die Pflanze sucht ihr geistiges Zentrum, ihr Ich dort, &#039;&#039;&#039;wo der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. Die Pflanze ist ein Sinnbild dafür, das Lebendige auszudrücken mit ihrem ganzen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten ja gesagt, dass wir zunächst einmal in der Erde sagen können, dort sind die &#039;&#039;&#039;irdischen Kräfte, die vom Mond stark beeinflusst&#039;&#039;&#039; werden. Und wir haben &#039;&#039;&#039;im Himmel die Sonnenkräfte&#039;&#039;&#039;. Und wenn sich die Pflanze nun so ausrichtet, dass sie die irdischen Kräfte mit ihrem Geistigen durchdringt bzw die Kräfte der Erde zu ihrem geistigen Zentrum macht und ihre Fortpflanzungsorgane dem Himmel öffnet, dann sehen wir, wie stark &#039;&#039;&#039;die Pflanze eigentlich mit dem Göttlichen verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Sie ist ganz der Schöpfung hingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei uns Menschen - es tut mir leid, ich überziehe heute schon wieder - bei uns Menschen ist es so, dass es bei uns genau umgekehrt ist. &#039;&#039;&#039;Unser geistiges Zentrum ist in Richtung Himmel ausgerichtet&#039;&#039;&#039; und unsere &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane nach unten in das Irdische.&#039;&#039;&#039; Und hier haben wir wieder diese Ambivalenz des Entgegengesetzten, könnte man sagen, der Mensch als Geschöpf, das sich aber aus dem Schöpfungskontext emanzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier ist in der Mitte. Das Tier ist in der Waagerechten. Das Tier ist nicht aufrecht. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze ist aufrecht&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Mensch ist aufrecht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Tier ist waagerecht angeordnet zur Erde. Es befindet sich also in der Mitte.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gilt es für uns Menschen &#039;&#039;&#039;anhand der Pflanze etwas zu erkennen, nämlich die göttliche Tugend&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;sich hinzugeben dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, nicht in Unruhe zu verfallen, nicht zu stark im eigen Sein, im abgeschlossen Sein vom Umkreis zu verfallen, dass wir uns dem Himmel öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unser Ich in der Mitte zwischen Himmel und Erde   ====&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzungsorgane sind unser Blick in die Zukunft hinein, könnte man sagen, unsere Ausrichtung in die Zukunft. Und auch wenn sie &#039;&#039;&#039;bei uns Menschen zum Irdischen hin ausgerichtet&#039;&#039;&#039; sind, so gilt es doch für uns zu erkennen, dass der Himmel eigentlich unsere Zukunft ist, und dass es darum geht, mit unserem geistigen Zentrum diese &#039;&#039;&#039;Himmelskräfte auf die Erde zu holen&#039;&#039;&#039;, und dass wir unser höheres Ich in beide Richtungen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist nicht im Himmel, es ist nicht in der Erde, sondern es ist in der Mitte&#039;&#039;&#039;. Aber diese &#039;&#039;&#039;Mitte muss aktiv von uns gebildet werden&#039;&#039;&#039;. Sie ist nicht einfach da. Es ist nicht ein Ausbalancieren zwischen Irdischem und Himmlischen, so eine Art gleicher Anteil 50 50, wir hatten es schon angesprochen, sondern wir müssen diese Mitte immer wieder suchen, uns selbst herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was uns dabei hilft, wenn wir unsere Mitte suchen, ist natürlich das &#039;&#039;&#039;Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Verbindung zur Sonne, zum Licht&#039;&#039;&#039;. Aber wenn wir Christus nachfolgen wollen, dann müssen wir eben auch &#039;&#039;&#039;in diese Dunkelheit des Irdischen herabsteigen&#039;&#039;&#039;, um dann die finsteren Seiten unseres Wesens auch kennen zu lernen und sie zu erlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist damit gemeint, dass wir als Menschen die Frucht tragenden Kräuter und die Frucht tragenden Bäume, die sollen uns zur Speise dienen, das heißt, wir sollten uns &#039;&#039;&#039;immer am Höheren orientieren&#039;&#039;&#039;, unseren &#039;&#039;&#039;Blick nach oben richten,&#039;&#039;&#039; nicht die Tierreihe vollenden, in dem wir uns als Geschöpf Gottes sehen oder nur als Geschöpf Gottes sehen. Geschöpfe Gottes sind wir von Geburt an, aber &#039;&#039;&#039;Kinder Gottes müssen wir werden.&#039;&#039;&#039; Und wir werden Kinder Gottes, indem wir uns nach dem höheren Geistigen ausrichten, uns &#039;&#039;&#039;nicht das grüne Kraut zur Speise nehmen&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;das Frucht Tragende in die Zukunft hinein&#039;&#039;&#039; und uns selber als etwas Werdendes im Geistigen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss    ===&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht so viel für heute. Beim nächsten Mal nähern wir uns dann dem &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; und dem &#039;&#039;&#039;Sündenfall.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte euch an dieser Stelle vielleicht noch um eines bitten: Wenn ihr Gestaltungsvorschläge habt für die Videos, die künftigen Videos, wenn ihr Themen habt, die wir miteinander besprechen sollen, wenn ihr auch Fragen habt, dann schreibt mir gerne eine E-Mail oder schreibt es in den Kommentarbereich gerne hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde Themen sammeln und Fragen sammeln und möchte dann vielleicht in Zukunft in regelmäßigen Abständen auch Folgen produzieren, wo es dann um eure Wünsche, Themen, Wünsche oder Fragen oder Ähnliches geht. Und wer also da etwas äußern möchte, wendet euch an mich. Gut, ich danke euch für euer Interesse, für euer Dabeisein und sage alles Gute und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9834</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 12 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9834"/>
		<updated>2023-06-16T09:14:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Der physische Leib und der Ätherleib und das Astralische der Blühpflanzen   */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 12.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=mDKgK04-nUk//|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 12]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 12 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 12 (6. Schöpfungstag, Pflanze &amp;amp; Mensch)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Rückblick ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zum zwölften Teil von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; hier auf dem Kanal Kulturepochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal etwas stehengeblieben dabei, dass wir den sechsten der sieben Schöpfungstage aus dem ersten Buch Mose angeschaut haben. Und erinnert euch, es war oder ist eine etwas längere Passage, und wir waren ungefähr bis zur Hälfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns die &#039;&#039;&#039;Bildung der zwei menschlichen Geschlechter&#039;&#039;&#039; angeschaut. Wir hatten gesagt, dass es ab einer gewissen Verdichtungsstufe aus dem Geistigen heraus für den Menschen nicht mehr möglich war, für den ja nun ätherischen Menschen, der aus der Seelenwelt in Richtung Ätherwelt hinabsteigt, könnte man sagen, dass in diesen Bereichen des menschlichen Wesens, die in das untere Seelische und damit natürlich auch in die Ätherwelt hinabsteigen, der physische Leib als unterstes Glied sich beginnt zu bilden, dass es hier langsam nicht mehr möglich ist, dass der Mensch in seiner &#039;&#039;&#039;Eingeschlechtlichkeit&#039;&#039;&#039; weiterbesteht, sondern diese unteren Wesensglieder, das heißt also der physische Leib vor allen Dingen muss sich zukünftig eingeschlechtlich, das heißt hier also abwechselnd männlich und weiblich inkarnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Schöpfungstag ===&lt;br /&gt;
Und wir haben von Rudolf Steiner die Information, dass dies auch abwechselnd geschieht. Wir werden also alle &#039;&#039;&#039;abwechselnd mit einem männlichen physischen Leib und mit einem weiblichen physischen Leib geboren&#039;&#039;&#039;. Allerdings haben wir auch die Möglichkeit, &#039;&#039;&#039;mehrmals hintereinander in einem weiblichen oder männlichen Leib&#039;&#039;&#039; zu inkarnieren, aber &#039;&#039;&#039;maximal sieben Mal in Folge&#039;&#039;&#039;. So ist die Angabe Rudolf Steiners dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso teilt er uns mit, dass es schon im Ätherischen so ist, dass Menschen mit einem &#039;&#039;&#039;männlichen physischen Leib&#039;&#039;&#039; einen &#039;&#039;&#039;weiblichen Ätherleib&#039;&#039;&#039; haben &#039;&#039;&#039;und umgekehrt&#039;&#039;&#039;, Menschen mit einem weiblichen physischen Leib einen männlichen Ätherleib haben. Und somit bemerken wir bereits, dass diese &#039;&#039;&#039;strikte Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039; eigentlich ein Wesensmerkmal des Physischen ist und dass wir beide Kräfte, beide Qualitäten in uns tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher könnte man sagen, dass auch, wenn heute unter den Geschlechtern, unter Männern und Frauen ein gewisses Unverständnis manchmal vorhanden ist, man da vielleicht auch den einen oder anderen Machtkampf austrägt, so muss man von einer höheren Perspektive aussagen: Wem es an Verständnis für die andere Qualität wirklich mangeln sollte, wird dann in einem der nächsten Leben durchaus auch in den Genuss kommen, dieses Geschlecht selber tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher lohnt es sich, die höhere Perspektive auch hier einzunehmen und sich klarzumachen, es handelt sich um &#039;&#039;&#039;zwei wichtige, gleichwertige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und es kann also aus geistiger Sicht überhaupt nicht darum gehen, das eine dem anderen vorzuziehen. Und ich glaube, in der heutigen Zeit kann man das durchaus auch in beide Richtungen sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde gerne mit euch diesen Text zum sechsten Schöpfungstag, diese Passage noch einmal ganz lesen, um wieder in den Text zurückzufinden:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und wilde Tiere der Erde nach ihrer Art. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die wilden Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich.  Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan, und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Siehe, hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: Es soll euch zur Nahrung dienen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gegeben. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah alles, was er gemacht hatte. Und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, in diesem zweiten Teil der Schilderung hier finden wir Angaben, die mit der Speise des Menschen zu tun haben. Wir haben also hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist. Es soll euch zur Nahrung dienen. Und die Tiere sollen also das grüne Kraut zur Speise haben. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen, dass wir uns also hier in diesen Schilderungen noch nicht in einer physisch materiellen Welt befinden, sondern dass wir uns &#039;&#039;&#039;immer noch in einer seelisch-ätherischen Atmosphäre&#039;&#039;&#039; befinden, das heißt [[A:Übersinnliche Welt|übersinnlich.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Unterscheidung zwischen den Pflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und wie können wir diese Angabe hier nun verstehen? Es gibt ja einige Deutungen, die sagen: Hier ist ganz eindeutig gesagt, der Mensch soll sich pflanzlich ernähren, dass also die Speise sich hier auf Lebensmittel in unserem heutigen Sinne beziehen. Allerdings bleibt dann die Frage, kann es so etwas wie Lebensmittel, wie wir sie heute kennen, in diesem Stadium der Entwicklung eigentlich geben oder ist hier vielleicht auch etwas im übertragenen Sinne damit angedeutet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich ganz gerne noch einmal ganz kurz eingehen auf das Pflanzliche an sich. Hier wird ja unterschieden zwischen dem &#039;&#039;&#039;grünen Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; [[A:Same|Samen]] &#039;&#039;&#039;tragenden Kraut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dem [[A:Frucht|Frucht]] tragenden Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Bäumen, die Früchte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tragen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben zunächst einmal im [[A:Pflanzen|Pflanzenreich]] eine relativ große Gruppe von Pflanzen, die es &#039;&#039;&#039;nicht bis zu einer&#039;&#039;&#039; [[A:Blüten|Blüte]] &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, die also &#039;&#039;&#039;immer grün&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bleiben&#039;&#039;&#039; und sich &#039;&#039;&#039;vegetativ vermehren&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, die also absterben. Der &#039;&#039;&#039;obere Teil stirbt ab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;treibt dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrjährig im nächsten Jahr wieder heraus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;oder die sich auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fortpflanzen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;allerdings nicht in dieser Blüte&#039;&#039;&#039;, so wie wir es heute kennen, wo die Bestäubung erfolgen muss, und diese Farbenpracht der Blüten also ein ganz deutliches Kennzeichen dieser Pflanzengattungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;der Baum&#039;&#039;&#039; ist ja nun auch ganz eindeutig &#039;&#039;&#039;anders beschaffen als das grüne Kraut&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir uns nun das Pflanzenhafte anschauen, das sich ja auf der Alten Sonne gebildet hat zum ersten Mal, welche Qualitäten bzw. welche Kräfte hat das Pflanzenartige und zunächst einmal das grüne Kraut? Das grüne Kraut sprießt und sprosst in der Regel sehr, sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat also diese beiden Qualitäten, dass eine &#039;&#039;&#039;hohe Triebkraft&#039;&#039;&#039; vorhanden ist, eine hohe Regenerationskraft, und dass aber &#039;&#039;&#039;die Blüte ausbleibt&#039;&#039;&#039;, ein starker Wuchs, könnte man sagen, aber die Blüte bleibt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen&#039;&#039;&#039; ist es in der Regel so, dass an der Stelle, wo eine starke Betonung oder eine Betonung auf der Blüte liegt und auf dieser Samen tragenden Blüte, dass in diesem Moment die &#039;&#039;&#039;Pflanzen im Gegensatz zum grünen Kraut&#039;&#039;&#039; eigentlich eher &#039;&#039;&#039;fragiler&#039;&#039;&#039; werden. Das heißt, die Robustheit, die Wüchsigkeit nimmt ein wenig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der physische Leib und der Ätherleib und das Astralische der Blühpflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle haben wir einen Hinweis. Es gibt auch die Angabe von Rudolf Steiner, dass eben die Blühpflanzen - eine Pflanze hat ja eigentlich nur, wenn man so will, einen [[A:Physischer Leib|physischen Leib]] &#039;&#039;&#039;und einen Ätherleib&#039;&#039;&#039;, wobei die Betonung bei der Pflanze ganz stark auf dem [[A:Ätherleib|Ätherleib]] liegt - so haben doch die Blühpflanzen eine so hohe Entwicklung, könnte man sagen, dass sie &#039;&#039;&#039;mit ihrer Blüte an das Astrale heranreichen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden vom Astralischen geküsst. So nutzt Rudolf Steiner das Bild. Und in dem Moment, wo das Astralische wirklich an die Pflanze herankommt - die &#039;&#039;&#039;Pflanze hat keinen eigenen&#039;&#039;&#039; [[A:Astralleib|Astralleib]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; aber das Astrale kommt sehr nah an die Blüte heran - und in dem Moment haben wir eine &#039;&#039;&#039;Farbäußerung&#039;&#039;&#039; im Pflanzenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr &#039;&#039;&#039;oft nur ein Weiß&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Es ist ja noch keine richtige Farbenpracht. Die Farbe Weiß ist sehr verbreitet unter den Blühpflanzen. Und trotzdem muss man sagen, ist das Weiß in dem Sinne eine ungeheure Wandlung, als die Pflanze ansonsten eigentlich nur Grüntöne kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das also schon ein starker Kontrast, eine unglaubliche Erweiterung des Spektrums. Und man könnte das auch als &#039;&#039;&#039;Farbgebung oder als Farbeinschlag&#039;&#039;&#039; durchaus bezeichnen, auch wenn es sich um eine weiße Blüte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir die &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen, die also ans Astralische, ans Astrale&#039;&#039;&#039; heranreichen. Und gleichzeitig findet im Inneren der Blüte etwas statt, das ganz stark mit der &#039;&#039;&#039;Metamorphose&#039;&#039;&#039; zu tun hat, zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüte ist von ihrer Gestaltung, von ihrer Darbietung etwas ganz anderes als der Rest der Pflanze. Wir haben im &#039;&#039;&#039;Zentrum dieser Blüte&#039;&#039;&#039; etwas wie eine &#039;&#039;&#039;Interaktion mit dem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, durch Bestäubung, durch Einflüsse, Kräfte, die aus der Natur auf diese Blüte einwirken, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Gegensatz zur vegetativen Vermehrung die Generationenfolge über die Blüte und über den Samen&#039;&#039;&#039; die Eigenschaft, dass hier eine &#039;&#039;&#039;Entwicklung in die Zukunft&#039;&#039;&#039; hinein möglich ist, aber nicht als bloße Kopie desjenigen, was in den vorigen Generationen vorliegt, sondern es verändert sich. Es kommen ganz leise, ganz langsam kommen &#039;&#039;&#039;neue Einflüsse&#039;&#039;&#039; herein, und diese Einflüsse sind kumuliert gesehen sehr gravierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht es natürlich nicht in der Generationenfolge von Jahr zu Jahr. Da machen die Pflanzen, sofern sie am gleichen Ort wachsen, einen relativ gleichen Eindruck. Aber wenn man doch die &#039;&#039;&#039;Generationenfolge länger beobachtet&#039;&#039;&#039;, so sieht man, dass durch äußere Einflüsse abhängig, die Pflanze sich sehr stark verändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pflanze an das Seelische immer mehr heran ragt&#039;&#039;&#039;, haben wir zwei Effekte. Zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Wüchsigkeit, die Robustheit&#039;&#039;&#039;, das in sich geschlossen Sein der Pflanze nimmt ab. Es findet eine &#039;&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;in höhere Reiche&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Öffnung für umgestaltende Kräfte&#039;&#039;&#039; aus dem Umkreis. Und das wiederum hat die Fähigkeit, &#039;&#039;&#039;sich in die Generationenfolge, in das Erbgut&#039;&#039;&#039;, wie man heute sagt, &#039;&#039;&#039;der Pflanze einzubringen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Einfluss der toten Menschenseelen auf das Pflanzenreich  ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir jetzt den Schwenk wieder versuchen zum Menschen, was haben wir Menschen denn mit dieser Eigenschaft der Blühpflanzen zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir die Angabe Rudolf Steiners, dass wenn wir Menschen durch die Pforte des Todes hindurchgehen, dann arbeiten wir aus einem nicht verkörperten Zustand heraus an den Naturreichen, das heißt also, &#039;&#039;&#039;die toten Menschen wirken nach der Aufgabe ihres Leibes auch am Pflanzenreich.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also überall dort, &#039;&#039;&#039;wo Blumen blühen, haben wir also tote Menschenseelen&#039;&#039;&#039; der toten Menschen, deren Gaben, deren Impulse, die sie während des letzten Erdenlebens für sich errungen haben, nun zu Willensimpulsen werden, die &#039;&#039;&#039;Welt für die nächste Inkarnation so umzugestalten&#039;&#039;&#039;, dass höhere Ziele, die mit dem eigenen Leben zusammenhängen zunächst einmal, aber mit entsprechender Ausrichtung auf das Geistige auch die anderen Menschen betreffen. Das heißt, man könnte sagen, in dem Moment, wo wir nach dem Tode in diesem Zustande zu uns kommen, dass wir erleben, wir haben jetzt die Möglichkeit, die Erde mit umzugestalten. In dem Moment ist es wichtig, dass auch im Pflanzenreich Möglichkeiten da sind, Möglichkeiten, Türen geöffnet werden, dass diese Einflussnahme auch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, das grüne Kraut, das ja hier den Tieren auch zur Speise dienen soll, das hat diese Eigenschaften weniger, sich zu öffnen. Und das ist ein Hinweis darauf, dass &#039;&#039;&#039;das grüne Kraut und auch die Tiere letztendlich zunächst einmal noch nicht so stark an das Freiheitliche, an das Individuelle heranreichen interessanterweise wie die Blühpflanzen und die Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, auch wenn wir als Menschen sehr, sehr eng mit den Tieren verwandt sind, besteht also eine ebenso wichtige Verwandtschaft mit dem Pflanzenreich. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind also das Tor für uns, um nach dem Tode auch an der Erde mitzugestalten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten auch am Tierreich. Aber ich würde mich an dieser Stelle gerne an dieser Passage orientieren. &#039;&#039;&#039;Warum sind die Samen tragenden, die Frucht bildenden Pflanzen unsere Speise?&#039;&#039;&#039; Und Speise ist natürlich hier so gemeint, dass wir uns laben an den Eigenschaften der Pflanzen, an den Früchten dieser Pflanzen, allerdings noch nicht in einem physisch-materiellen Sinne, sondern &#039;&#039;&#039;es handelt sich um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seelische Speise&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Bäume anschauen: Die Bäume sind natürlich im Pflanzenreich, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;die Königsklasse, der Baum&#039;&#039;&#039;, der sich über die Erdoberfläche deutlich heraushebt und der nach seiner Stammbildung sich umstülpen darf und eine eigene Wiese, eine eigene Blumenwiese dem Himmel darbieten darf. Das ist also quasi noch mal eine &#039;&#039;&#039;gesteigerte Form: Vom grünen Kraut zur Blühpflanze zum Baum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt, dass letztlich eigentlich jedes Pflanzenwesen, jede Pflanze Baum werden möchte. Und so haben wir im Baum, in diesem mehrjährigen, lange Zeit überdauernden und über die Wurzeln sehr starke geistige Kräfte kultivierenden &#039;&#039;&#039;Pflanzenkönig, den Baum&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ein Prinzip der &#039;&#039;&#039;höchsten Vollendung im Pflanzenreich, dem alle Pflanzen letztendlich zustreben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verwandtschaft zwischen Pflanze und Mensch   ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns jetzt anschauen, warum sind Mensch und Baum oder Mensch und Pflanze so miteinander verwandt? Warum ist es so wichtig für uns Menschen, diese Verbindung auch zum Pflanzenreich zu haben? Dann können wir sagen, die Pflanze besteht ja aus Wurzel, Stängel, Blatt und Blüte. Die &#039;&#039;&#039;Wurzel einer Pflanze ist das geistige Zentrum&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Blüten sind sozusagen die Fortpflanzungsorgane.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; befindet sich bei den Pflanzen &#039;&#039;&#039;in der Erde&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane&#039;&#039;&#039; streckt sie in den Himmel. Sie &#039;&#039;&#039;streckt ihre Fortpflanzungsorgane der Sonne und dem Himmel entgegen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns Menschen ist es genau umgekehrt. Bei uns Menschen ist das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Kopf.&#039;&#039;&#039; Und den Kopf haben wir nicht in der Erde, sondern wir richten &#039;&#039;&#039;unseren Kopf gen Himmel&#039;&#039;&#039; und richten &#039;&#039;&#039;unsere Fortpflanzungsorgane nach unten Richtung Erde&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es auch zu erklären, dass Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Pflanzen als Himmelswesen&#039;&#039;&#039; bezeichnet, als &#039;&#039;&#039;Himmelsgeschenke für die Erde&#039;&#039;&#039;, und dass &#039;&#039;&#039;Tiere und Menschen irdische Wesen&#039;&#039;&#039; sind von ihrer Leiblichkeit her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;Pflanze streckt ihre Wurzeln in Richtung Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, das heißt die Pflanze sucht ihr geistiges Zentrum, ihr Ich dort, &#039;&#039;&#039;wo der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. Die Pflanze ist ein Sinnbild dafür, das Lebendige auszudrücken mit ihrem ganzen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten ja gesagt, dass wir zunächst einmal in der Erde sagen können, dort sind die &#039;&#039;&#039;irdischen Kräfte, die vom Mond stark beeinflusst&#039;&#039;&#039; werden. Und wir haben &#039;&#039;&#039;im Himmel die Sonnenkräfte&#039;&#039;&#039;. Und wenn sich die Pflanze nun so ausrichtet, dass sie die irdischen Kräfte mit ihrem Geistigen durchdringt bzw die Kräfte der Erde zu ihrem geistigen Zentrum macht und ihre Fortpflanzungsorgane dem Himmel öffnet, dann sehen wir, wie stark &#039;&#039;&#039;die Pflanze eigentlich mit dem Göttlichen verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Sie ist ganz der Schöpfung hingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei uns Menschen - es tut mir leid, ich überziehe heute schon wieder - bei uns Menschen ist es so, dass es bei uns genau umgekehrt ist. &#039;&#039;&#039;Unser geistiges Zentrum ist in Richtung Himmel ausgerichtet&#039;&#039;&#039; und unsere &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane nach unten in das Irdische.&#039;&#039;&#039; Und hier haben wir wieder diese Ambivalenz des Entgegengesetzten, könnte man sagen, der Mensch als Geschöpf, das sich aber aus dem Schöpfungskontext emanzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier ist in der Mitte. Das Tier ist in der Waagerechten. Das Tier ist nicht aufrecht. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze ist aufrecht&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Mensch ist aufrecht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Tier ist waagerecht angeordnet zur Erde. Es befindet sich also in der Mitte.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gilt es für uns Menschen &#039;&#039;&#039;anhand der Pflanze etwas zu erkennen, nämlich die göttliche Tugend&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;sich hinzugeben dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, nicht in Unruhe zu verfallen, nicht zu stark im eigen Sein, im abgeschlossen Sein vom Umkreis zu verfallen, dass wir uns dem Himmel öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unser Ich in der Mitte zwischen Himmel und Erde   ====&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzungsorgane sind unser Blick in die Zukunft hinein, könnte man sagen, unsere Ausrichtung in die Zukunft. Und auch wenn sie &#039;&#039;&#039;bei uns Menschen zum Irdischen hin ausgerichtet&#039;&#039;&#039; sind, so gilt es doch für uns zu erkennen, dass der Himmel eigentlich unsere Zukunft ist, und dass es darum geht, mit unserem geistigen Zentrum diese &#039;&#039;&#039;Himmelskräfte auf die Erde zu holen&#039;&#039;&#039;, und dass wir unser höheres Ich in beide Richtungen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist nicht im Himmel, es ist nicht in der Erde, sondern es ist in der Mitte&#039;&#039;&#039;. Aber diese &#039;&#039;&#039;Mitte muss aktiv von uns gebildet werden&#039;&#039;&#039;. Sie ist nicht einfach da. Es ist nicht ein Ausbalancieren zwischen Irdischem und Himmlischen, so eine Art gleicher Anteil 50 50, wir hatten es schon angesprochen, sondern wir müssen diese Mitte immer wieder suchen, uns selbst herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was uns dabei hilft, wenn wir unsere Mitte suchen, ist natürlich das &#039;&#039;&#039;Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Verbindung zur Sonne, zum Licht&#039;&#039;&#039;. Aber wenn wir Christus nachfolgen wollen, dann müssen wir eben auch &#039;&#039;&#039;in diese Dunkelheit des Irdischen herabsteigen&#039;&#039;&#039;, um dann die finsteren Seiten unseres Wesens auch kennen zu lernen und sie zu erlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist damit gemeint, dass wir als Menschen die Frucht tragenden Kräuter und die Frucht tragenden Bäume, die sollen uns zur Speise dienen, das heißt, wir sollten uns &#039;&#039;&#039;immer am Höheren orientieren&#039;&#039;&#039;, unseren &#039;&#039;&#039;Blick nach oben richten,&#039;&#039;&#039; nicht die Tierreihe vollenden, in dem wir uns als Geschöpf Gottes sehen oder nur als Geschöpf Gottes sehen. Geschöpfe Gottes sind wir von Geburt an, aber &#039;&#039;&#039;Kinder Gottes müssen wir werden.&#039;&#039;&#039; Und wir werden Kinder Gottes, indem wir uns nach dem höheren Geistigen ausrichten, uns &#039;&#039;&#039;nicht das grüne Kraut zur Speise nehmen&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;das Frucht Tragende in die Zukunft hinein&#039;&#039;&#039; und uns selber als etwas Werdendes im Geistigen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss    ===&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht so viel für heute. Beim nächsten Mal nähern wir uns dann dem &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; und dem &#039;&#039;&#039;Sündenfall.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte euch an dieser Stelle vielleicht noch um eines bitten: Wenn ihr Gestaltungsvorschläge habt für die Videos, die künftigen Videos, wenn ihr Themen habt, die wir miteinander besprechen sollen, wenn ihr auch Fragen habt, dann schreibt mir gerne eine E-Mail oder schreibt es in den Kommentarbereich gerne hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde Themen sammeln und Fragen sammeln und möchte dann vielleicht in Zukunft in regelmäßigen Abständen auch Folgen produzieren, wo es dann um eure Wünsche, Themen, Wünsche oder Fragen oder Ähnliches geht. Und wer also da etwas äußern möchte, wendet euch an mich. Gut, ich danke euch für euer Interesse, für euer Dabeisein und sage alles Gute und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9833</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 12 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9833"/>
		<updated>2023-06-16T09:08:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* 6. Schöpfungstag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 12.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=mDKgK04-nUk//|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 12]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 12 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 12 (6. Schöpfungstag, Pflanze &amp;amp; Mensch)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Rückblick ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zum zwölften Teil von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; hier auf dem Kanal Kulturepochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal etwas stehengeblieben dabei, dass wir den sechsten der sieben Schöpfungstage aus dem ersten Buch Mose angeschaut haben. Und erinnert euch, es war oder ist eine etwas längere Passage, und wir waren ungefähr bis zur Hälfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns die &#039;&#039;&#039;Bildung der zwei menschlichen Geschlechter&#039;&#039;&#039; angeschaut. Wir hatten gesagt, dass es ab einer gewissen Verdichtungsstufe aus dem Geistigen heraus für den Menschen nicht mehr möglich war, für den ja nun ätherischen Menschen, der aus der Seelenwelt in Richtung Ätherwelt hinabsteigt, könnte man sagen, dass in diesen Bereichen des menschlichen Wesens, die in das untere Seelische und damit natürlich auch in die Ätherwelt hinabsteigen, der physische Leib als unterstes Glied sich beginnt zu bilden, dass es hier langsam nicht mehr möglich ist, dass der Mensch in seiner &#039;&#039;&#039;Eingeschlechtlichkeit&#039;&#039;&#039; weiterbesteht, sondern diese unteren Wesensglieder, das heißt also der physische Leib vor allen Dingen muss sich zukünftig eingeschlechtlich, das heißt hier also abwechselnd männlich und weiblich inkarnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Schöpfungstag ===&lt;br /&gt;
Und wir haben von Rudolf Steiner die Information, dass dies auch abwechselnd geschieht. Wir werden also alle &#039;&#039;&#039;abwechselnd mit einem männlichen physischen Leib und mit einem weiblichen physischen Leib geboren&#039;&#039;&#039;. Allerdings haben wir auch die Möglichkeit, &#039;&#039;&#039;mehrmals hintereinander in einem weiblichen oder männlichen Leib&#039;&#039;&#039; zu inkarnieren, aber &#039;&#039;&#039;maximal sieben Mal in Folge&#039;&#039;&#039;. So ist die Angabe Rudolf Steiners dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso teilt er uns mit, dass es schon im Ätherischen so ist, dass Menschen mit einem &#039;&#039;&#039;männlichen physischen Leib&#039;&#039;&#039; einen &#039;&#039;&#039;weiblichen Ätherleib&#039;&#039;&#039; haben &#039;&#039;&#039;und umgekehrt&#039;&#039;&#039;, Menschen mit einem weiblichen physischen Leib einen männlichen Ätherleib haben. Und somit bemerken wir bereits, dass diese &#039;&#039;&#039;strikte Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039; eigentlich ein Wesensmerkmal des Physischen ist und dass wir beide Kräfte, beide Qualitäten in uns tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher könnte man sagen, dass auch, wenn heute unter den Geschlechtern, unter Männern und Frauen ein gewisses Unverständnis manchmal vorhanden ist, man da vielleicht auch den einen oder anderen Machtkampf austrägt, so muss man von einer höheren Perspektive aussagen: Wem es an Verständnis für die andere Qualität wirklich mangeln sollte, wird dann in einem der nächsten Leben durchaus auch in den Genuss kommen, dieses Geschlecht selber tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher lohnt es sich, die höhere Perspektive auch hier einzunehmen und sich klarzumachen, es handelt sich um &#039;&#039;&#039;zwei wichtige, gleichwertige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und es kann also aus geistiger Sicht überhaupt nicht darum gehen, das eine dem anderen vorzuziehen. Und ich glaube, in der heutigen Zeit kann man das durchaus auch in beide Richtungen sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde gerne mit euch diesen Text zum sechsten Schöpfungstag, diese Passage noch einmal ganz lesen, um wieder in den Text zurückzufinden:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und wilde Tiere der Erde nach ihrer Art. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die wilden Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich.  Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan, und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Siehe, hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: Es soll euch zur Nahrung dienen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gegeben. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah alles, was er gemacht hatte. Und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, in diesem zweiten Teil der Schilderung hier finden wir Angaben, die mit der Speise des Menschen zu tun haben. Wir haben also hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist. Es soll euch zur Nahrung dienen. Und die Tiere sollen also das grüne Kraut zur Speise haben. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen, dass wir uns also hier in diesen Schilderungen noch nicht in einer physisch materiellen Welt befinden, sondern dass wir uns &#039;&#039;&#039;immer noch in einer seelisch-ätherischen Atmosphäre&#039;&#039;&#039; befinden, das heißt [[A:Übersinnliche Welt|übersinnlich.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Unterscheidung zwischen den Pflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und wie können wir diese Angabe hier nun verstehen? Es gibt ja einige Deutungen, die sagen: Hier ist ganz eindeutig gesagt, der Mensch soll sich pflanzlich ernähren, dass also die Speise sich hier auf Lebensmittel in unserem heutigen Sinne beziehen. Allerdings bleibt dann die Frage, kann es so etwas wie Lebensmittel, wie wir sie heute kennen, in diesem Stadium der Entwicklung eigentlich geben oder ist hier vielleicht auch etwas im übertragenen Sinne damit angedeutet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich ganz gerne noch einmal ganz kurz eingehen auf das Pflanzliche an sich. Hier wird ja unterschieden zwischen dem &#039;&#039;&#039;grünen Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; [[A:Same|Samen]] &#039;&#039;&#039;tragenden Kraut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dem [[A:Frucht|Frucht]] tragenden Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Bäumen, die Früchte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tragen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben zunächst einmal im [[A:Pflanzen|Pflanzenreich]] eine relativ große Gruppe von Pflanzen, die es &#039;&#039;&#039;nicht bis zu einer&#039;&#039;&#039; [[A:Blüten|Blüte]] &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, die also &#039;&#039;&#039;immer grün&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bleiben&#039;&#039;&#039; und sich &#039;&#039;&#039;vegetativ vermehren&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, die also absterben. Der &#039;&#039;&#039;obere Teil stirbt ab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;treibt dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrjährig im nächsten Jahr wieder heraus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;oder die sich auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fortpflanzen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;allerdings nicht in dieser Blüte&#039;&#039;&#039;, so wie wir es heute kennen, wo die Bestäubung erfolgen muss, und diese Farbenpracht der Blüten also ein ganz deutliches Kennzeichen dieser Pflanzengattungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;der Baum&#039;&#039;&#039; ist ja nun auch ganz eindeutig &#039;&#039;&#039;anders beschaffen als das grüne Kraut&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir uns nun das Pflanzenhafte anschauen, das sich ja auf der Alten Sonne gebildet hat zum ersten Mal, welche Qualitäten bzw. welche Kräfte hat das Pflanzenartige und zunächst einmal das grüne Kraut? Das grüne Kraut sprießt und sprosst in der Regel sehr, sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat also diese beiden Qualitäten, dass eine &#039;&#039;&#039;hohe Triebkraft&#039;&#039;&#039; vorhanden ist, eine hohe Regenerationskraft, und dass aber &#039;&#039;&#039;die Blüte ausbleibt&#039;&#039;&#039;, ein starker Wuchs, könnte man sagen, aber die Blüte bleibt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen&#039;&#039;&#039; ist es in der Regel so, dass an der Stelle, wo eine starke Betonung oder eine Betonung auf der Blüte liegt und auf dieser Samen tragenden Blüte, dass in diesem Moment die &#039;&#039;&#039;Pflanzen im Gegensatz zum grünen Kraut&#039;&#039;&#039; eigentlich eher &#039;&#039;&#039;fragiler&#039;&#039;&#039; werden. Das heißt, die Robustheit, die Wüchsigkeit nimmt ein wenig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der physische Leib und der Ätherleib und das Astralische der Blühpflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle haben wir einen Hinweis. Es gibt auch die Angabe von Rudolf Steiner, dass eben die Blühpflanzen - eine Pflanze hat ja eigentlich nur, wenn man so will, einen &#039;&#039;&#039;physischen Leib und einen Ätherleib&#039;&#039;&#039;, wobei die Betonung bei der Pflanze ganz stark auf dem &#039;&#039;&#039;Ätherleib&#039;&#039;&#039; liegt - so haben doch die Blühpflanzen eine so hohe Entwicklung, könnte man sagen, dass sie &#039;&#039;&#039;mit ihrer Blüte an das Astrale heranreichen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden vom Astralischen geküsst. So nutzt Rudolf Steiner das Bild. Und in dem Moment, wo das Astralische wirklich an die Pflanze herankommt - die &#039;&#039;&#039;Pflanze hat keinen eigenen Astralleib,&#039;&#039;&#039; aber das Astrale kommt sehr nah an die Blüte heran - und in dem Moment haben wir eine &#039;&#039;&#039;Farbäußerung&#039;&#039;&#039; im Pflanzenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr &#039;&#039;&#039;oft nur ein Weiß&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Es ist ja noch keine richtige Farbenpracht. Die Farbe Weiß ist sehr verbreitet unter den Blühpflanzen. Und trotzdem muss man sagen, ist das Weiß in dem Sinne eine ungeheure Wandlung, als die Pflanze ansonsten eigentlich nur Grüntöne kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das also schon ein starker Kontrast, eine unglaubliche Erweiterung des Spektrums. Und man könnte das auch als &#039;&#039;&#039;Farbgebung oder als Farbeinschlag&#039;&#039;&#039; durchaus bezeichnen, auch wenn es sich um eine weiße Blüte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir die &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen, die also ans Astralische, ans Astrale&#039;&#039;&#039; heranreichen. Und gleichzeitig findet im Inneren der Blüte etwas statt, das ganz stark mit der &#039;&#039;&#039;Metamorphose&#039;&#039;&#039; zu tun hat, zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüte ist von ihrer Gestaltung, von ihrer Darbietung etwas ganz anderes als der Rest der Pflanze. Wir haben im &#039;&#039;&#039;Zentrum dieser Blüte&#039;&#039;&#039; etwas wie eine &#039;&#039;&#039;Interaktion mit dem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, durch Bestäubung, durch Einflüsse, Kräfte, die aus der Natur auf diese Blüte einwirken, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Gegensatz zur vegetativen Vermehrung die Generationenfolge über die Blüte und über den Samen&#039;&#039;&#039; die Eigenschaft, dass hier eine &#039;&#039;&#039;Entwicklung in die Zukunft&#039;&#039;&#039; hinein möglich ist, aber nicht als bloße Kopie desjenigen, was in den vorigen Generationen vorliegt, sondern es verändert sich. Es kommen ganz leise, ganz langsam kommen &#039;&#039;&#039;neue Einflüsse&#039;&#039;&#039; herein, und diese Einflüsse sind kumuliert gesehen sehr gravierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht es natürlich nicht in der Generationenfolge von Jahr zu Jahr. Da machen die Pflanzen, sofern sie am gleichen Ort wachsen, einen relativ gleichen Eindruck. Aber wenn man doch die &#039;&#039;&#039;Generationenfolge länger beobachtet&#039;&#039;&#039;, so sieht man, dass durch äußere Einflüsse abhängig, die Pflanze sich sehr stark verändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pflanze an das Seelische immer mehr heran ragt&#039;&#039;&#039;, haben wir zwei Effekte. Zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Wüchsigkeit, die Robustheit&#039;&#039;&#039;, das in sich geschlossen Sein der Pflanze nimmt ab. Es findet eine &#039;&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;in höhere Reiche&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Öffnung für umgestaltende Kräfte&#039;&#039;&#039; aus dem Umkreis. Und das wiederum hat die Fähigkeit, &#039;&#039;&#039;sich in die Generationenfolge, in das Erbgut&#039;&#039;&#039;, wie man heute sagt, &#039;&#039;&#039;der Pflanze einzubringen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Einfluss der toten Menschenseelen auf das Pflanzenreich  ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir jetzt den Schwenk wieder versuchen zum Menschen, was haben wir Menschen denn mit dieser Eigenschaft der Blühpflanzen zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir die Angabe Rudolf Steiners, dass wenn wir Menschen durch die Pforte des Todes hindurchgehen, dann arbeiten wir aus einem nicht verkörperten Zustand heraus an den Naturreichen, das heißt also, &#039;&#039;&#039;die toten Menschen wirken nach der Aufgabe ihres Leibes auch am Pflanzenreich.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also überall dort, &#039;&#039;&#039;wo Blumen blühen, haben wir also tote Menschenseelen&#039;&#039;&#039; der toten Menschen, deren Gaben, deren Impulse, die sie während des letzten Erdenlebens für sich errungen haben, nun zu Willensimpulsen werden, die &#039;&#039;&#039;Welt für die nächste Inkarnation so umzugestalten&#039;&#039;&#039;, dass höhere Ziele, die mit dem eigenen Leben zusammenhängen zunächst einmal, aber mit entsprechender Ausrichtung auf das Geistige auch die anderen Menschen betreffen. Das heißt, man könnte sagen, in dem Moment, wo wir nach dem Tode in diesem Zustande zu uns kommen, dass wir erleben, wir haben jetzt die Möglichkeit, die Erde mit umzugestalten. In dem Moment ist es wichtig, dass auch im Pflanzenreich Möglichkeiten da sind, Möglichkeiten, Türen geöffnet werden, dass diese Einflussnahme auch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, das grüne Kraut, das ja hier den Tieren auch zur Speise dienen soll, das hat diese Eigenschaften weniger, sich zu öffnen. Und das ist ein Hinweis darauf, dass &#039;&#039;&#039;das grüne Kraut und auch die Tiere letztendlich zunächst einmal noch nicht so stark an das Freiheitliche, an das Individuelle heranreichen interessanterweise wie die Blühpflanzen und die Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, auch wenn wir als Menschen sehr, sehr eng mit den Tieren verwandt sind, besteht also eine ebenso wichtige Verwandtschaft mit dem Pflanzenreich. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind also das Tor für uns, um nach dem Tode auch an der Erde mitzugestalten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten auch am Tierreich. Aber ich würde mich an dieser Stelle gerne an dieser Passage orientieren. &#039;&#039;&#039;Warum sind die Samen tragenden, die Frucht bildenden Pflanzen unsere Speise?&#039;&#039;&#039; Und Speise ist natürlich hier so gemeint, dass wir uns laben an den Eigenschaften der Pflanzen, an den Früchten dieser Pflanzen, allerdings noch nicht in einem physisch-materiellen Sinne, sondern &#039;&#039;&#039;es handelt sich um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seelische Speise&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Bäume anschauen: Die Bäume sind natürlich im Pflanzenreich, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;die Königsklasse, der Baum&#039;&#039;&#039;, der sich über die Erdoberfläche deutlich heraushebt und der nach seiner Stammbildung sich umstülpen darf und eine eigene Wiese, eine eigene Blumenwiese dem Himmel darbieten darf. Das ist also quasi noch mal eine &#039;&#039;&#039;gesteigerte Form: Vom grünen Kraut zur Blühpflanze zum Baum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt, dass letztlich eigentlich jedes Pflanzenwesen, jede Pflanze Baum werden möchte. Und so haben wir im Baum, in diesem mehrjährigen, lange Zeit überdauernden und über die Wurzeln sehr starke geistige Kräfte kultivierenden &#039;&#039;&#039;Pflanzenkönig, den Baum&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ein Prinzip der &#039;&#039;&#039;höchsten Vollendung im Pflanzenreich, dem alle Pflanzen letztendlich zustreben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verwandtschaft zwischen Pflanze und Mensch   ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns jetzt anschauen, warum sind Mensch und Baum oder Mensch und Pflanze so miteinander verwandt? Warum ist es so wichtig für uns Menschen, diese Verbindung auch zum Pflanzenreich zu haben? Dann können wir sagen, die Pflanze besteht ja aus Wurzel, Stängel, Blatt und Blüte. Die &#039;&#039;&#039;Wurzel einer Pflanze ist das geistige Zentrum&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Blüten sind sozusagen die Fortpflanzungsorgane.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; befindet sich bei den Pflanzen &#039;&#039;&#039;in der Erde&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane&#039;&#039;&#039; streckt sie in den Himmel. Sie &#039;&#039;&#039;streckt ihre Fortpflanzungsorgane der Sonne und dem Himmel entgegen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns Menschen ist es genau umgekehrt. Bei uns Menschen ist das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Kopf.&#039;&#039;&#039; Und den Kopf haben wir nicht in der Erde, sondern wir richten &#039;&#039;&#039;unseren Kopf gen Himmel&#039;&#039;&#039; und richten &#039;&#039;&#039;unsere Fortpflanzungsorgane nach unten Richtung Erde&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es auch zu erklären, dass Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Pflanzen als Himmelswesen&#039;&#039;&#039; bezeichnet, als &#039;&#039;&#039;Himmelsgeschenke für die Erde&#039;&#039;&#039;, und dass &#039;&#039;&#039;Tiere und Menschen irdische Wesen&#039;&#039;&#039; sind von ihrer Leiblichkeit her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;Pflanze streckt ihre Wurzeln in Richtung Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, das heißt die Pflanze sucht ihr geistiges Zentrum, ihr Ich dort, &#039;&#039;&#039;wo der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. Die Pflanze ist ein Sinnbild dafür, das Lebendige auszudrücken mit ihrem ganzen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten ja gesagt, dass wir zunächst einmal in der Erde sagen können, dort sind die &#039;&#039;&#039;irdischen Kräfte, die vom Mond stark beeinflusst&#039;&#039;&#039; werden. Und wir haben &#039;&#039;&#039;im Himmel die Sonnenkräfte&#039;&#039;&#039;. Und wenn sich die Pflanze nun so ausrichtet, dass sie die irdischen Kräfte mit ihrem Geistigen durchdringt bzw die Kräfte der Erde zu ihrem geistigen Zentrum macht und ihre Fortpflanzungsorgane dem Himmel öffnet, dann sehen wir, wie stark &#039;&#039;&#039;die Pflanze eigentlich mit dem Göttlichen verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Sie ist ganz der Schöpfung hingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei uns Menschen - es tut mir leid, ich überziehe heute schon wieder - bei uns Menschen ist es so, dass es bei uns genau umgekehrt ist. &#039;&#039;&#039;Unser geistiges Zentrum ist in Richtung Himmel ausgerichtet&#039;&#039;&#039; und unsere &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane nach unten in das Irdische.&#039;&#039;&#039; Und hier haben wir wieder diese Ambivalenz des Entgegengesetzten, könnte man sagen, der Mensch als Geschöpf, das sich aber aus dem Schöpfungskontext emanzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier ist in der Mitte. Das Tier ist in der Waagerechten. Das Tier ist nicht aufrecht. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze ist aufrecht&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Mensch ist aufrecht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Tier ist waagerecht angeordnet zur Erde. Es befindet sich also in der Mitte.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gilt es für uns Menschen &#039;&#039;&#039;anhand der Pflanze etwas zu erkennen, nämlich die göttliche Tugend&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;sich hinzugeben dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, nicht in Unruhe zu verfallen, nicht zu stark im eigen Sein, im abgeschlossen Sein vom Umkreis zu verfallen, dass wir uns dem Himmel öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unser Ich in der Mitte zwischen Himmel und Erde   ====&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzungsorgane sind unser Blick in die Zukunft hinein, könnte man sagen, unsere Ausrichtung in die Zukunft. Und auch wenn sie &#039;&#039;&#039;bei uns Menschen zum Irdischen hin ausgerichtet&#039;&#039;&#039; sind, so gilt es doch für uns zu erkennen, dass der Himmel eigentlich unsere Zukunft ist, und dass es darum geht, mit unserem geistigen Zentrum diese &#039;&#039;&#039;Himmelskräfte auf die Erde zu holen&#039;&#039;&#039;, und dass wir unser höheres Ich in beide Richtungen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist nicht im Himmel, es ist nicht in der Erde, sondern es ist in der Mitte&#039;&#039;&#039;. Aber diese &#039;&#039;&#039;Mitte muss aktiv von uns gebildet werden&#039;&#039;&#039;. Sie ist nicht einfach da. Es ist nicht ein Ausbalancieren zwischen Irdischem und Himmlischen, so eine Art gleicher Anteil 50 50, wir hatten es schon angesprochen, sondern wir müssen diese Mitte immer wieder suchen, uns selbst herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was uns dabei hilft, wenn wir unsere Mitte suchen, ist natürlich das &#039;&#039;&#039;Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Verbindung zur Sonne, zum Licht&#039;&#039;&#039;. Aber wenn wir Christus nachfolgen wollen, dann müssen wir eben auch &#039;&#039;&#039;in diese Dunkelheit des Irdischen herabsteigen&#039;&#039;&#039;, um dann die finsteren Seiten unseres Wesens auch kennen zu lernen und sie zu erlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist damit gemeint, dass wir als Menschen die Frucht tragenden Kräuter und die Frucht tragenden Bäume, die sollen uns zur Speise dienen, das heißt, wir sollten uns &#039;&#039;&#039;immer am Höheren orientieren&#039;&#039;&#039;, unseren &#039;&#039;&#039;Blick nach oben richten,&#039;&#039;&#039; nicht die Tierreihe vollenden, in dem wir uns als Geschöpf Gottes sehen oder nur als Geschöpf Gottes sehen. Geschöpfe Gottes sind wir von Geburt an, aber &#039;&#039;&#039;Kinder Gottes müssen wir werden.&#039;&#039;&#039; Und wir werden Kinder Gottes, indem wir uns nach dem höheren Geistigen ausrichten, uns &#039;&#039;&#039;nicht das grüne Kraut zur Speise nehmen&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;das Frucht Tragende in die Zukunft hinein&#039;&#039;&#039; und uns selber als etwas Werdendes im Geistigen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss    ===&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht so viel für heute. Beim nächsten Mal nähern wir uns dann dem &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; und dem &#039;&#039;&#039;Sündenfall.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte euch an dieser Stelle vielleicht noch um eines bitten: Wenn ihr Gestaltungsvorschläge habt für die Videos, die künftigen Videos, wenn ihr Themen habt, die wir miteinander besprechen sollen, wenn ihr auch Fragen habt, dann schreibt mir gerne eine E-Mail oder schreibt es in den Kommentarbereich gerne hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde Themen sammeln und Fragen sammeln und möchte dann vielleicht in Zukunft in regelmäßigen Abständen auch Folgen produzieren, wo es dann um eure Wünsche, Themen, Wünsche oder Fragen oder Ähnliches geht. Und wer also da etwas äußern möchte, wendet euch an mich. Gut, ich danke euch für euer Interesse, für euer Dabeisein und sage alles Gute und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9832</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 12 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_12_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9832"/>
		<updated>2023-06-16T08:46:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Geister der Freiheit Teil 12 (6. Schöpfungstag, Pflanze &amp;amp; Mensch) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 12.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=mDKgK04-nUk//|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 12]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 12 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 12 (6. Schöpfungstag, Pflanze &amp;amp; Mensch)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Rückblick ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zum zwölften Teil von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; hier auf dem Kanal Kulturepochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal etwas stehengeblieben dabei, dass wir den sechsten der sieben Schöpfungstage aus dem ersten Buch Mose angeschaut haben. Und erinnert euch, es war oder ist eine etwas längere Passage, und wir waren ungefähr bis zur Hälfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns die &#039;&#039;&#039;Bildung der zwei menschlichen Geschlechter&#039;&#039;&#039; angeschaut. Wir hatten gesagt, dass es ab einer gewissen Verdichtungsstufe aus dem Geistigen heraus für den Menschen nicht mehr möglich war, für den ja nun ätherischen Menschen, der aus der Seelenwelt in Richtung Ätherwelt hinabsteigt, könnte man sagen, dass in diesen Bereichen des menschlichen Wesens, die in das untere Seelische und damit natürlich auch in die Ätherwelt hinabsteigen, der physische Leib als unterstes Glied sich beginnt zu bilden, dass es hier langsam nicht mehr möglich ist, dass der Mensch in seiner &#039;&#039;&#039;Eingeschlechtlichkeit&#039;&#039;&#039; weiterbesteht, sondern diese unteren Wesensglieder, das heißt also der physische Leib vor allen Dingen muss sich zukünftig eingeschlechtlich, das heißt hier also abwechselnd männlich und weiblich inkarnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Schöpfungstag ===&lt;br /&gt;
Und wir haben von Rudolf Steiner die Information, dass dies auch abwechselnd geschieht. Wir werden also alle &#039;&#039;&#039;abwechselnd mit einem männlichen physischen Leib und mit einem weiblichen physischen Leib geboren&#039;&#039;&#039;. Allerdings haben wir auch die Möglichkeit, &#039;&#039;&#039;mehrmals hintereinander in einem weiblichen oder männlichen Leib&#039;&#039;&#039; zu inkarnieren, aber &#039;&#039;&#039;maximal sieben Mal in Folge&#039;&#039;&#039;. So ist die Angabe Rudolf Steiners dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso teilt er uns mit, dass es schon im Ätherischen so ist, dass Menschen mit einem &#039;&#039;&#039;männlichen physischen Leib&#039;&#039;&#039; einen &#039;&#039;&#039;weiblichen Ätherleib&#039;&#039;&#039; haben &#039;&#039;&#039;und umgekehrt&#039;&#039;&#039;, Menschen mit einem weiblichen physischen Leib einen männlichen Ätherleib haben. Und somit bemerken wir bereits, dass diese &#039;&#039;&#039;strikte Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039; eigentlich ein Wesensmerkmal des Physischen ist und dass wir beide Kräfte, beide Qualitäten in uns tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher könnte man sagen, dass auch, wenn heute unter den Geschlechtern, unter Männern und Frauen ein gewisses Unverständnis manchmal vorhanden ist, man da vielleicht auch den einen oder anderen Machtkampf austrägt, so muss man von einer höheren Perspektive aussagen: Wem es an Verständnis für die andere Qualität wirklich mangeln sollte, wird dann in einem der nächsten Leben durchaus auch in den Genuss kommen, dieses Geschlecht selber tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher lohnt es sich, die höhere Perspektive auch hier einzunehmen und sich klarzumachen, es handelt sich um &#039;&#039;&#039;zwei wichtige, gleichwertige Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und es kann also aus geistiger Sicht überhaupt nicht darum gehen, das eine dem anderen vorzuziehen. Und ich glaube, in der heutigen Zeit kann man das durchaus auch in beide Richtungen sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde gerne mit euch diesen Text zum sechsten Schöpfungstag, diese Passage noch einmal ganz lesen, um wieder in den Text zurückzufinden:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und wilde Tiere der Erde nach ihrer Art. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die wilden Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich.  Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan, und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Siehe, hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: Es soll euch zur Nahrung dienen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gegeben. Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah alles, was er gemacht hatte. Und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, in diesem zweiten Teil der Schilderung hier finden wir Angaben, die mit der Speise des Menschen zu tun haben. Wir haben also hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hiermit gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist. Es soll euch zur Nahrung dienen. Und die Tiere sollen also das grüne Kraut zur Speise haben. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen, dass wir uns also hier in diesen Schilderungen noch nicht in einer physisch materiellen Welt befinden, sondern dass wir uns &#039;&#039;&#039;immer noch in einer seelisch ätherischen Atmosphäre&#039;&#039;&#039; befinden, das heißt übersinnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Unterscheidung zwischen den Pflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und wie können wir diese Angabe hier nun verstehen? Es gibt ja einige Deutungen, die sagen: Hier ist ganz eindeutig gesagt, der Mensch soll sich pflanzlich ernähren, dass also die Speise sich hier auf Lebensmittel in unserem heutigen Sinne beziehen. Allerdings bleibt dann die Frage, kann es so etwas wie Lebensmittel, wie wir sie heute kennen, in diesem Stadium der Entwicklung eigentlich geben oder ist hier vielleicht auch etwas im übertragenen Sinne damit angedeutet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich ganz gerne noch einmal ganz kurz eingehen auf das Pflanzliche an sich. Hier wird ja unterschieden zwischen dem &#039;&#039;&#039;grünen Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;dem Samen tragenden Kraut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dem Frucht tragenden Kraut&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Bäumen, die Früchte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tragen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben zunächst einmal im Pflanzenreich eine relativ große Gruppe von Pflanzen, die es &#039;&#039;&#039;nicht bis zu einer Blüte bringen&#039;&#039;&#039;, die also &#039;&#039;&#039;immer grün&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bleiben&#039;&#039;&#039; und sich &#039;&#039;&#039;vegetativ vermehren&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, die also absterben. Der &#039;&#039;&#039;obere Teil stirbt ab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;treibt dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrjährig im nächsten Jahr wieder heraus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;oder die sich auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fortpflanzen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;allerdings nicht in dieser Blüte&#039;&#039;&#039;, so wie wir es heute kennen, wo die Bestäubung erfolgen muss, und diese Farbenpracht der Blüten also ein ganz deutliches Kennzeichen dieser Pflanzengattungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;der Baum&#039;&#039;&#039; ist ja nun auch ganz eindeutig &#039;&#039;&#039;anders beschaffen als das grüne Kraut&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir uns nun das Pflanzenhafte anschauen, das sich ja auf der Alten Sonne gebildet hat zum ersten Mal, welche Qualitäten bzw. welche Kräfte hat das Pflanzenartige und zunächst einmal das grüne Kraut? Das grüne Kraut sprießt und sprosst in der Regel sehr, sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat also diese beiden Qualitäten, dass eine &#039;&#039;&#039;hohe Triebkraft&#039;&#039;&#039; vorhanden ist, eine hohe Regenerationskraft, und dass aber &#039;&#039;&#039;die Blüte ausbleibt&#039;&#039;&#039;, ein starker Wuchs, könnte man sagen, aber die Blüte bleibt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen&#039;&#039;&#039; ist es in der Regel so, dass an der Stelle, wo eine starke Betonung oder eine Betonung auf der Blüte liegt und auf dieser Samen tragenden Blüte, dass in diesem Moment die &#039;&#039;&#039;Pflanzen im Gegensatz zum grünen Kraut&#039;&#039;&#039; eigentlich eher &#039;&#039;&#039;fragiler&#039;&#039;&#039; werden. Das heißt, die Robustheit, die Wüchsigkeit nimmt ein wenig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der physische Leib und der Ätherleib und das Astralische der Blühpflanzen   ====&lt;br /&gt;
Und an dieser Stelle haben wir einen Hinweis. Es gibt auch die Angabe von Rudolf Steiner, dass eben die Blühpflanzen - eine Pflanze hat ja eigentlich nur, wenn man so will, einen &#039;&#039;&#039;physischen Leib und einen Ätherleib&#039;&#039;&#039;, wobei die Betonung bei der Pflanze ganz stark auf dem &#039;&#039;&#039;Ätherleib&#039;&#039;&#039; liegt - so haben doch die Blühpflanzen eine so hohe Entwicklung, könnte man sagen, dass sie &#039;&#039;&#039;mit ihrer Blüte an das Astrale heranreichen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden vom Astralischen geküsst. So nutzt Rudolf Steiner das Bild. Und in dem Moment, wo das Astralische wirklich an die Pflanze herankommt - die &#039;&#039;&#039;Pflanze hat keinen eigenen Astralleib,&#039;&#039;&#039; aber das Astrale kommt sehr nah an die Blüte heran - und in dem Moment haben wir eine &#039;&#039;&#039;Farbäußerung&#039;&#039;&#039; im Pflanzenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr &#039;&#039;&#039;oft nur ein Weiß&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Es ist ja noch keine richtige Farbenpracht. Die Farbe Weiß ist sehr verbreitet unter den Blühpflanzen. Und trotzdem muss man sagen, ist das Weiß in dem Sinne eine ungeheure Wandlung, als die Pflanze ansonsten eigentlich nur Grüntöne kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das also schon ein starker Kontrast, eine unglaubliche Erweiterung des Spektrums. Und man könnte das auch als &#039;&#039;&#039;Farbgebung oder als Farbeinschlag&#039;&#039;&#039; durchaus bezeichnen, auch wenn es sich um eine weiße Blüte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir die &#039;&#039;&#039;Blühpflanzen, die also ans Astralische, ans Astrale&#039;&#039;&#039; heranreichen. Und gleichzeitig findet im Inneren der Blüte etwas statt, das ganz stark mit der &#039;&#039;&#039;Metamorphose&#039;&#039;&#039; zu tun hat, zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüte ist von ihrer Gestaltung, von ihrer Darbietung etwas ganz anderes als der Rest der Pflanze. Wir haben im &#039;&#039;&#039;Zentrum dieser Blüte&#039;&#039;&#039; etwas wie eine &#039;&#039;&#039;Interaktion mit dem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, durch Bestäubung, durch Einflüsse, Kräfte, die aus der Natur auf diese Blüte einwirken, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Gegensatz zur vegetativen Vermehrung die Generationenfolge über die Blüte und über den Samen&#039;&#039;&#039; die Eigenschaft, dass hier eine &#039;&#039;&#039;Entwicklung in die Zukunft&#039;&#039;&#039; hinein möglich ist, aber nicht als bloße Kopie desjenigen, was in den vorigen Generationen vorliegt, sondern es verändert sich. Es kommen ganz leise, ganz langsam kommen &#039;&#039;&#039;neue Einflüsse&#039;&#039;&#039; herein, und diese Einflüsse sind kumuliert gesehen sehr gravierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht es natürlich nicht in der Generationenfolge von Jahr zu Jahr. Da machen die Pflanzen, sofern sie am gleichen Ort wachsen, einen relativ gleichen Eindruck. Aber wenn man doch die &#039;&#039;&#039;Generationenfolge länger beobachtet&#039;&#039;&#039;, so sieht man, dass durch äußere Einflüsse abhängig, die Pflanze sich sehr stark verändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pflanze an das Seelische immer mehr heran ragt&#039;&#039;&#039;, haben wir zwei Effekte. Zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Wüchsigkeit, die Robustheit&#039;&#039;&#039;, das in sich geschlossen Sein der Pflanze nimmt ab. Es findet eine &#039;&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;in höhere Reiche&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Öffnung für umgestaltende Kräfte&#039;&#039;&#039; aus dem Umkreis. Und das wiederum hat die Fähigkeit, &#039;&#039;&#039;sich in die Generationenfolge, in das Erbgut&#039;&#039;&#039;, wie man heute sagt, &#039;&#039;&#039;der Pflanze einzubringen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Einfluss der toten Menschenseelen auf das Pflanzenreich  ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir jetzt den Schwenk wieder versuchen zum Menschen, was haben wir Menschen denn mit dieser Eigenschaft der Blühpflanzen zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir die Angabe Rudolf Steiners, dass wenn wir Menschen durch die Pforte des Todes hindurchgehen, dann arbeiten wir aus einem nicht verkörperten Zustand heraus an den Naturreichen, das heißt also, &#039;&#039;&#039;die toten Menschen wirken nach der Aufgabe ihres Leibes auch am Pflanzenreich.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also überall dort, &#039;&#039;&#039;wo Blumen blühen, haben wir also tote Menschenseelen&#039;&#039;&#039; der toten Menschen, deren Gaben, deren Impulse, die sie während des letzten Erdenlebens für sich errungen haben, nun zu Willensimpulsen werden, die &#039;&#039;&#039;Welt für die nächste Inkarnation so umzugestalten&#039;&#039;&#039;, dass höhere Ziele, die mit dem eigenen Leben zusammenhängen zunächst einmal, aber mit entsprechender Ausrichtung auf das Geistige auch die anderen Menschen betreffen. Das heißt, man könnte sagen, in dem Moment, wo wir nach dem Tode in diesem Zustande zu uns kommen, dass wir erleben, wir haben jetzt die Möglichkeit, die Erde mit umzugestalten. In dem Moment ist es wichtig, dass auch im Pflanzenreich Möglichkeiten da sind, Möglichkeiten, Türen geöffnet werden, dass diese Einflussnahme auch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, das grüne Kraut, das ja hier den Tieren auch zur Speise dienen soll, das hat diese Eigenschaften weniger, sich zu öffnen. Und das ist ein Hinweis darauf, dass &#039;&#039;&#039;das grüne Kraut und auch die Tiere letztendlich zunächst einmal noch nicht so stark an das Freiheitliche, an das Individuelle heranreichen interessanterweise wie die Blühpflanzen und die Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, auch wenn wir als Menschen sehr, sehr eng mit den Tieren verwandt sind, besteht also eine ebenso wichtige Verwandtschaft mit dem Pflanzenreich. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Pflanzen sind also das Tor für uns, um nach dem Tode auch an der Erde mitzugestalten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten auch am Tierreich. Aber ich würde mich an dieser Stelle gerne an dieser Passage orientieren. &#039;&#039;&#039;Warum sind die Samen tragenden, die Frucht bildenden Pflanzen unsere Speise?&#039;&#039;&#039; Und Speise ist natürlich hier so gemeint, dass wir uns laben an den Eigenschaften der Pflanzen, an den Früchten dieser Pflanzen, allerdings noch nicht in einem physisch-materiellen Sinne, sondern &#039;&#039;&#039;es handelt sich um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seelische Speise&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Bäume anschauen: Die Bäume sind natürlich im Pflanzenreich, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;die Königsklasse, der Baum&#039;&#039;&#039;, der sich über die Erdoberfläche deutlich heraushebt und der nach seiner Stammbildung sich umstülpen darf und eine eigene Wiese, eine eigene Blumenwiese dem Himmel darbieten darf. Das ist also quasi noch mal eine &#039;&#039;&#039;gesteigerte Form: Vom grünen Kraut zur Blühpflanze zum Baum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt, dass letztlich eigentlich jedes Pflanzenwesen, jede Pflanze Baum werden möchte. Und so haben wir im Baum, in diesem mehrjährigen, lange Zeit überdauernden und über die Wurzeln sehr starke geistige Kräfte kultivierenden &#039;&#039;&#039;Pflanzenkönig, den Baum&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ein Prinzip der &#039;&#039;&#039;höchsten Vollendung im Pflanzenreich, dem alle Pflanzen letztendlich zustreben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verwandtschaft zwischen Pflanze und Mensch   ====&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns jetzt anschauen, warum sind Mensch und Baum oder Mensch und Pflanze so miteinander verwandt? Warum ist es so wichtig für uns Menschen, diese Verbindung auch zum Pflanzenreich zu haben? Dann können wir sagen, die Pflanze besteht ja aus Wurzel, Stängel, Blatt und Blüte. Die &#039;&#039;&#039;Wurzel einer Pflanze ist das geistige Zentrum&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Blüten sind sozusagen die Fortpflanzungsorgane.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; befindet sich bei den Pflanzen &#039;&#039;&#039;in der Erde&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane&#039;&#039;&#039; streckt sie in den Himmel. Sie &#039;&#039;&#039;streckt ihre Fortpflanzungsorgane der Sonne und dem Himmel entgegen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns Menschen ist es genau umgekehrt. Bei uns Menschen ist das &#039;&#039;&#039;geistige Zentrum der Kopf.&#039;&#039;&#039; Und den Kopf haben wir nicht in der Erde, sondern wir richten &#039;&#039;&#039;unseren Kopf gen Himmel&#039;&#039;&#039; und richten &#039;&#039;&#039;unsere Fortpflanzungsorgane nach unten Richtung Erde&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es auch zu erklären, dass Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Pflanzen als Himmelswesen&#039;&#039;&#039; bezeichnet, als &#039;&#039;&#039;Himmelsgeschenke für die Erde&#039;&#039;&#039;, und dass &#039;&#039;&#039;Tiere und Menschen irdische Wesen&#039;&#039;&#039; sind von ihrer Leiblichkeit her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;Pflanze streckt ihre Wurzeln in Richtung Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, das heißt die Pflanze sucht ihr geistiges Zentrum, ihr Ich dort, &#039;&#039;&#039;wo der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. Die Pflanze ist ein Sinnbild dafür, das Lebendige auszudrücken mit ihrem ganzen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten ja gesagt, dass wir zunächst einmal in der Erde sagen können, dort sind die &#039;&#039;&#039;irdischen Kräfte, die vom Mond stark beeinflusst&#039;&#039;&#039; werden. Und wir haben &#039;&#039;&#039;im Himmel die Sonnenkräfte&#039;&#039;&#039;. Und wenn sich die Pflanze nun so ausrichtet, dass sie die irdischen Kräfte mit ihrem Geistigen durchdringt bzw die Kräfte der Erde zu ihrem geistigen Zentrum macht und ihre Fortpflanzungsorgane dem Himmel öffnet, dann sehen wir, wie stark &#039;&#039;&#039;die Pflanze eigentlich mit dem Göttlichen verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Sie ist ganz der Schöpfung hingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei uns Menschen - es tut mir leid, ich überziehe heute schon wieder - bei uns Menschen ist es so, dass es bei uns genau umgekehrt ist. &#039;&#039;&#039;Unser geistiges Zentrum ist in Richtung Himmel ausgerichtet&#039;&#039;&#039; und unsere &#039;&#039;&#039;Fortpflanzungsorgane nach unten in das Irdische.&#039;&#039;&#039; Und hier haben wir wieder diese Ambivalenz des Entgegengesetzten, könnte man sagen, der Mensch als Geschöpf, das sich aber aus dem Schöpfungskontext emanzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier ist in der Mitte. Das Tier ist in der Waagerechten. Das Tier ist nicht aufrecht. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze ist aufrecht&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Mensch ist aufrecht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Tier ist waagerecht angeordnet zur Erde. Es befindet sich also in der Mitte.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gilt es für uns Menschen &#039;&#039;&#039;anhand der Pflanze etwas zu erkennen, nämlich die göttliche Tugend&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;sich hinzugeben dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, nicht in Unruhe zu verfallen, nicht zu stark im eigen Sein, im abgeschlossen Sein vom Umkreis zu verfallen, dass wir uns dem Himmel öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unser Ich in der Mitte zwischen Himmel und Erde   ====&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzungsorgane sind unser Blick in die Zukunft hinein, könnte man sagen, unsere Ausrichtung in die Zukunft. Und auch wenn sie &#039;&#039;&#039;bei uns Menschen zum Irdischen hin ausgerichtet&#039;&#039;&#039; sind, so gilt es doch für uns zu erkennen, dass der Himmel eigentlich unsere Zukunft ist, und dass es darum geht, mit unserem geistigen Zentrum diese &#039;&#039;&#039;Himmelskräfte auf die Erde zu holen&#039;&#039;&#039;, und dass wir unser höheres Ich in beide Richtungen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist nicht im Himmel, es ist nicht in der Erde, sondern es ist in der Mitte&#039;&#039;&#039;. Aber diese &#039;&#039;&#039;Mitte muss aktiv von uns gebildet werden&#039;&#039;&#039;. Sie ist nicht einfach da. Es ist nicht ein Ausbalancieren zwischen Irdischem und Himmlischen, so eine Art gleicher Anteil 50 50, wir hatten es schon angesprochen, sondern wir müssen diese Mitte immer wieder suchen, uns selbst herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was uns dabei hilft, wenn wir unsere Mitte suchen, ist natürlich das &#039;&#039;&#039;Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Verbindung zur Sonne, zum Licht&#039;&#039;&#039;. Aber wenn wir Christus nachfolgen wollen, dann müssen wir eben auch &#039;&#039;&#039;in diese Dunkelheit des Irdischen herabsteigen&#039;&#039;&#039;, um dann die finsteren Seiten unseres Wesens auch kennen zu lernen und sie zu erlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist damit gemeint, dass wir als Menschen die Frucht tragenden Kräuter und die Frucht tragenden Bäume, die sollen uns zur Speise dienen, das heißt, wir sollten uns &#039;&#039;&#039;immer am Höheren orientieren&#039;&#039;&#039;, unseren &#039;&#039;&#039;Blick nach oben richten,&#039;&#039;&#039; nicht die Tierreihe vollenden, in dem wir uns als Geschöpf Gottes sehen oder nur als Geschöpf Gottes sehen. Geschöpfe Gottes sind wir von Geburt an, aber &#039;&#039;&#039;Kinder Gottes müssen wir werden.&#039;&#039;&#039; Und wir werden Kinder Gottes, indem wir uns nach dem höheren Geistigen ausrichten, uns &#039;&#039;&#039;nicht das grüne Kraut zur Speise nehmen&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;das Frucht Tragende in die Zukunft hinein&#039;&#039;&#039; und uns selber als etwas Werdendes im Geistigen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss    ===&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht so viel für heute. Beim nächsten Mal nähern wir uns dann dem &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; und dem &#039;&#039;&#039;Sündenfall.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte euch an dieser Stelle vielleicht noch um eines bitten: Wenn ihr Gestaltungsvorschläge habt für die Videos, die künftigen Videos, wenn ihr Themen habt, die wir miteinander besprechen sollen, wenn ihr auch Fragen habt, dann schreibt mir gerne eine E-Mail oder schreibt es in den Kommentarbereich gerne hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde Themen sammeln und Fragen sammeln und möchte dann vielleicht in Zukunft in regelmäßigen Abständen auch Folgen produzieren, wo es dann um eure Wünsche, Themen, Wünsche oder Fragen oder Ähnliches geht. Und wer also da etwas äußern möchte, wendet euch an mich. Gut, ich danke euch für euer Interesse, für euer Dabeisein und sage alles Gute und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 13 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9674</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9674"/>
		<updated>2023-06-07T14:26:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-23 09 39 10-Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten) Anthroposophie Rudolf Steiner - You.png|link=https://www.youtube.com/watch?v=5H-RtbHMZLg|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 09]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 9 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Ätherleib]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Auferstehung]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Gehirn]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Spiegelapparat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Gaben]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Einsicht]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Frömmigkeit]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Gottesfurcht]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Rat]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Stärke]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Weisheit]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Johannes]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Evangelium]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Jünger]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|ungläubiger Thomas]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kopforganisation]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kraft]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|feurige Zungen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium|Matthäus]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium|Evangelium]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostern]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostersonntag]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Physischer Leib]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Taube]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Symbol]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9673</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9673"/>
		<updated>2023-06-07T14:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-23 09 39 10-Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten) Anthroposophie Rudolf Steiner - You.png|link=https://www.youtube.com/watch?v=5H-RtbHMZLg|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 09]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 9 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Ätherleib]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Auferstehung]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Gehirn]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Spiegelapparat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Gaben]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Einsicht]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Frömmigkeit]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Gottesfurcht]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Rat]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Stärke]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Weisheit]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Johannes]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Evangelium]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Jünger]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|ungläubiger Thomas]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kopforganisation]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kraft]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|feurige Zungen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Matthäus&lt;br /&gt;
** Evangelium&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostern]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostersonntag]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Physischer Leib]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Taube]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Symbol]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9672</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9672"/>
		<updated>2023-06-07T14:23:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-23 09 39 10-Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten) Anthroposophie Rudolf Steiner - You.png|link=https://www.youtube.com/watch?v=5H-RtbHMZLg|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 09]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 9 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Ätherleib]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Auferstehung]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Gehirn]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Spiegelapparat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Gaben]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Einsicht]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Frömmigkeit]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Gottesfurcht]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Rat]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Stärke]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Weisheit]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Johannes]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Evangelium]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Jünger]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|ungläubiger Thomas]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kopforganisation]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kraft]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|feurige Zungen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostern]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostersonntag]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Physischer Leib]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Taube]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Symbol]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9671</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9671"/>
		<updated>2023-06-07T14:21:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-23 09 39 10-Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten) Anthroposophie Rudolf Steiner - You.png|link=https://www.youtube.com/watch?v=5H-RtbHMZLg|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 09]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 9 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Ätherleib]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Auferstehung]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Gehirn]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Spiegelapparat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Gaben]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Einsicht]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Rat]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Stärke]]&lt;br /&gt;
*** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Die sieben Gaben des Heiligen Geistes|Weisheit]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Johannes]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Evangelium]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Jünger]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|ungläubiger Thomas]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kopforganisation]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kraft]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|feurige Zungen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostern]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostersonntag]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Physischer Leib]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Taube]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Symbol]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9670</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T14:16:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-23 09 39 10-Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten) Anthroposophie Rudolf Steiner - You.png|link=https://www.youtube.com/watch?v=5H-RtbHMZLg|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 09]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 9 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Ätherleib]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Auferstehung]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Gehirn]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Spiegelapparat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Johannes]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Evangelium]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Jünger]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|ungläubiger Thomas]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kopforganisation]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kraft]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|feurige Zungen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostern]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostersonntag]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen|Physischer Leib]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Taube]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Symbol]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9669</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T14:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-23 09 39 10-Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten) Anthroposophie Rudolf Steiner - You.png|link=https://www.youtube.com/watch?v=5H-RtbHMZLg|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 09]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 9 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Auferstehung]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Gehirn]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Spiegelapparat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Johannes]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Evangelium]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Jünger]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|ungläubiger Thomas]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kopforganisation]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Kraft]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|feurige Zungen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostern]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostersonntag]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Taube]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Der Empfang des Heiligen Geistes|Symbol]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9668</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T14:05:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-23 09 39 10-Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten) Anthroposophie Rudolf Steiner - You.png|link=https://www.youtube.com/watch?v=5H-RtbHMZLg|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 09]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 9 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Auferstehung]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Johannes]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Evangelium]]&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Jünger]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|ungläubiger Thomas]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostern]]&lt;br /&gt;
** [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen#Einleitung und Fragen zum Pfingstfest|Ostersonntag]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9667</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9667"/>
		<updated>2023-06-07T13:45:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-23 09 39 10-Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten) Anthroposophie Rudolf Steiner - You.png|link=https://www.youtube.com/watch?v=5H-RtbHMZLg|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 09]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 9 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_8_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9666</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 8 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:45:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 08 (Christi Himmelfahrt).png|link=https://www.youtube.com/watch?v=DvYen8rCnxY|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 8 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/aocdixj7k2vtq1m/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2008%20%28Christi%20Himmelfahrt%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/iquorik0t5ujv8o/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2008%20%28Christi%20Himmelfahrt%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 08 (Christi Himmelfahrt )==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Einleitung ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum achten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal stehengeblieben beim fünften Schöpfungstag, bei der Deutung des fünften Schöpfungstages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bevor wir nun mit dem sechsten Schöpfungstag fortfahren, möchte ich heute einen kleinen weiteren Einschub vornehmen. Denn in dieser Woche befindet sich ein Feiertag, ein christlicher Feiertag, der auch im anthroposophischen Kontext wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich würde heute gerne einige Gedanken mit euch teilen zu diesem Feiertag. Es handelt sich um [[A:Christi Himmelfahrt|Christi Himmelfahrt]] und was es mit diesem Feiertag auf sich hat. Eine etwas nähere Betrachtung und auch eine Deutung vielleicht der einen oder anderen Zusammenhänge hier anzustreben heute, das wäre mir wichtig, bevor wir dann im Kontext der Schöpfungstage weitermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christi Himmelfahrt im Kontext mit dem Osterfest ===&lt;br /&gt;
Wie können wir diesen Feiertag Christi Himmelfahrt in einen Kontext setzen? Zunächst einmal steht er im Zusammenhang mit dem Osterfest. &#039;&#039;&#039;Christi Himmelfahrt wird 40 Tage nach der Auferstehung am Ostersonntag gefeiert, fällt immer auf einen Donnerstag&#039;&#039;&#039;. Und bis auf ganz wenige Ausnahmen ist dieser Feiertag immer im Monat Mai verortet. Und es gibt ja diese Zeile aus einem deutschen Volkslied &amp;quot;Alles neu macht der Mai&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christi Himmelfahrt im geisteswissenschaftlichen Kontext ===&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun dieses Fest Christi Himmelfahrt greifen? Wie können wir das begreifen oder in einen weiteren Kontext des Verstehens hinein setzen? Dazu würde ich ganz gerne noch einmal zurückgehen zu den Geschehnissen der &#039;&#039;&#039;Kreuzigung&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Auferstehung, zum&#039;&#039;&#039; [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], und zwar zu der Szene, als Maria Magdalena als erste zum Grab Christi kommt. Sie bemerkt, dass der Stein, mit dem das Grab verschlossen wurde, beiseite gerollt ist. Und sie holt dann zunächst andere Menschen, nachdem sie festgestellt hat, der Leichnam ist nicht mehr dort zu finden. Die anderen schauen sich den Ort an, verlassen den Ort wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bleibt und sie ist dann der erste Mensch, der eine Begegnung mit dem Auferstandenen hat. Sie hört dann seine Stimme. Ihr erinnert euch, sie hält ihn zunächst für den Gärtner. Und dann erkennt sie ihn an seiner Stimme. Und dann kommt ein Satz, den Christus ausspricht. Er sagt sinngemäß: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Frau, rühr mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Satz ist von wichtiger Bedeutung, wenn wir das Fest der Himmelfahrt ins Auge fassen. Denn &#039;&#039;&#039;Christi Himmelfahrt bedeutet&#039;&#039;&#039; ja zunächst einmal, dass &#039;&#039;&#039;der Christus zum Vater aufsteigt,&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;theologischen Kontext,&#039;&#039;&#039; er wird dem Vater zu seiner Rechten gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun diesen Vorgang der Himmelfahrt auch &#039;&#039;&#039;geisteswissenschaftlich&#039;&#039;&#039; verstehen? Wir hatten gesagt, dass im Moment der Kreuzigung bzw. &#039;&#039;&#039;im Moment des Todes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;am Kreuz die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollständige Inkarnation der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Christus Wesenheit in die Leibeshüllen des Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, des [[A:Nathanischer Jesus|nathanischen Jesusknaben]] stattfindet, und dass dann durch das Blut, das aus seinen Wunden tropft, eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattfindet zwischen der Ich-Kraft des Christus und der Erde&#039;&#039;&#039; und in diesem Zusammenhang mit allem, was auf der Erde an Wesen vorhanden ist. Das heißt, diese &#039;&#039;&#039;Erde erfährt einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufstieg,&#039;&#039;&#039; eine geistige Aufwertung in diesem Moment. Und was gleichzeitig nun beginnt, ist die sogenannte [[A:Höllenfahrt Christi|Höllenfahrt Christi]]. Er verlässt also diesen physischen Leib, verbindet sich mit der Erde und nun steigt er hinab in die tiefsten Tiefen des Totenreiches. Wie haben wir das zu verstehen? Wir hatten das kurz angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verstandesseele, die Verstandeskräfte und das Mysterium von Golgatha   ====&lt;br /&gt;
Zur Zeit des Mysteriums von Golgatha war die Menschheit in einem Zustande, indem sie sich die &#039;&#039;&#039;Verstandeskräfte&#039;&#039;&#039; sehr, sehr stark zunutze gemacht hat. Der Verstand war, man könnte sagen, in seiner Hochblüte. Und gleichzeitig war dieser Verstand nun &#039;&#039;&#039;losgelöst von jeglichem alten, lebendigen Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das heißt &#039;&#039;&#039;losgelöst von jeglicher Verbindung zur geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Und somit waren die Menschen zum ersten Mal auf ihren Verstand allein zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden uns in der Betrachtung der drei Seelenglieder, [[A:Empfindungsseele|Empfindungsseele]], [[A:Verstandes- oder Gemütsseele|Verstandesseele]], [[A:Bewusstseinsseele|Bewußtseinsseele]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; noch einmal genau anschauen, was dieser Verstand eigentlich genau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Moment könnte man sagen, der Verstand birgt diejenigen Kräfte in sich, die uns einen Sachverhalt ganz genau zu einem Gegenstand formen können. Und diesen Gegenstand in seiner Starrheit könnte man sagen, aber nicht negativ gemeint, sondern in seiner festen Form, in einer Starrheit uns dadurch vor die Augen treten kann. Wir können durch die Verstandeskräfte etwas zum Stillstand bringen, um es uns genau anschauen zu können. Aber gleichzeitig bedeutet diese &#039;&#039;&#039;Anwendung der Verstandeskräfte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus geistiger Sicht ein Gedanke erstirbt&#039;&#039;&#039;. Er verliert seine Lebendigkeit, er wird starr, er hält still, verliert seine Lebendigkeit und damit ist er, wenn man das geistig so ausdrücken möchte, eigentlich dem Reich des Todes übergeben durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir benutzen den Leichnam eines lebendigen Gedankens, um ihn klar erkennen zu können, um ihn von allen Seiten anschauen zu können. Und indem wir diese Verstandeskräfte in dieser Art und Weise benutzen, anwenden – das bleibt natürlich auch nicht ohne Rückwirkung auf unsere eigene Leiblichkeit, indem wir eben diese Verstandeskräfte oft und viel nutzen – hat das natürlich auch eine Rückwirkung auf unsere Leibeshüllen, die durch diese Kräfte, die da durch uns hindurchgehen, natürlich auch immer mehr in die Verhärtung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, so wie Rudolf Steiner es ausdrückt, &#039;&#039;&#039;die Leiber der Menschen waren zum Zeitpunkt des Mysteriums von Golgatha so weit ausgetrocknet, dass sie sehr nahe dem Tode waren.&#039;&#039;&#039; Die physischen Leiber waren eigentlich am Ende, so sagt Rudolf Steiner. Und wenn dieses Mysterium von Golgatha, &#039;&#039;&#039;wenn dieses große Christus Opfer nicht gekommen wäre, dann wäre die Menschheit in sich selbst verhärtet.&#039;&#039;&#039; Wir wären also nicht mehr in der Lage gewesen, lebendige Kräfte zu erzeugen in uns. Denn wir waren so fasziniert und auch vereinnahmt von dieser Fähigkeit, die Welt mit dem Verstand zu begreifen, dass wir in dieser Euphorie und in diesem Wohlfühlen, uns die Welt mit dem Verstande zu erschließen, dass wir da wie in einer Betriebsblindheit könnte man sagen, das Lebendige sehr stark vergessen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Abstieg Christi in das Reich der Toten ====&lt;br /&gt;
Was aber notwendig war, war dieses gegenständlich Machen der Welt, um unser Erden-Ich Erlebnis haben zu können. Und wenn dann gesagt wird, &#039;&#039;&#039;Christus steigt herab in das Reich der Toten,&#039;&#039;&#039; dann ist damit zunächst auch mal tatsächlich die zur Zeit des Mysteriums von Golgatha anwesende inkarnierte Menschheit gemeint und eben auch die Menschen, die &#039;&#039;&#039;in solch einem Zustand des vollen Ausschöpfens der Verstandeskräfte in den Tod gegangen waren&#039;&#039;&#039;. Und denen begegnet er sozusagen mit seinem Opfer und steigt immer tiefer hinab in das [[A:Totenreich|Reich der Toten]] durch die Reiche der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten es auf unserer kleinen geistigen Landkarte auch einmal beschrieben, wie diese Reiche aussehen. Und er durchdringt diese Reiche bis zum Erdmittelpunkt und verbleibt mit einem Teil seiner Kraft an oder in diesem Erdmittelpunkt und verortet sich dort direkt neben dem Wesen Sorat, Christus als der Sonnengeist und Sorat als der Sonnendämon. Beide sind im Erdkern anwesend. Wir hatten das einmal kurz beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiederaufstieg und das [[A:Die Wiederkehr des Christus im Ätherischen|Wiedererscheinen]] von Christus in einer anderen Form ====&lt;br /&gt;
Und ein anderer Teil der Christuskraft macht sich nun wieder auf den Weg zurück. Er &#039;&#039;&#039;steigt wieder aus dem tiefen Reich der&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacher]]&#039;&#039;&#039;, dem Reich der Toten auf&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nun erscheint er wieder in einer anderen Form&#039;&#039;&#039;, er kommt nicht zurück in einem physischen Leib, in einem physisch-stofflichen Leib, dieser Vorgang findet nur ein einziges Mal während der gesamten Weltentwicklung statt, sagt Rudolf Steiner ganz deutlich: &#039;&#039;&#039;Es wird also keine zweite Verkörperung im Stofflichen von Christus geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt er mit der Himmelfahrt. Das bedeutet, er wandelt, er geht uns voran und wandelt nun die gesamte Substanz oder Substanzen der Leibeshüllen des Menschen mit seiner Ich-Kraft um. Er durchdringt sie, er gestaltet sie um und auf diesem Weg zum Vater durchdringt er zunächst einmal alle Sphären der Seelenwelt, der Ätherwelt zunächst einmal, dann der Seelenwelt, die sich ja teilweise überschneiden, und kehrt zurück in die geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verbindung von Christus mit der Erdensphäre ====&lt;br /&gt;
Und was hier nun geschieht, ist, dass der Christus sich &#039;&#039;&#039;so eng mit der Erde, der&#039;&#039;&#039; [[A:Erdensphäre|Erdensphäre]] &#039;&#039;&#039;verbindet, dass er nicht wieder in die höchsten Himmel zurückkehrt&#039;&#039;&#039;, man könnte sagen, sich also wieder ganz, ganz weit von der Erde entfernt, sondern er vollzieht etwas, nämlich er macht die Erdensphäre, die ja eigentlich eine Astralsphäre ist, wenn man so will, die macht er zu seinem Devachan, das heißt &#039;&#039;&#039;seine geistige Welt ist im Grunde ab sofort die Erdensphäre&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was es nun für uns zu verstehen gilt, ist einmal diesen Weg, den der Christus da geht, innerhalb weniger Tage, das ist der Weg, der auch für uns Menschen vorbestimmt oder angelegt ist. Ob wir ihn gehen, liegt in unserer persönlichen Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Bedeutung der Zahl [[A:40 (Zahl)|Vierzig]] ====&lt;br /&gt;
Und ich würde an dieser Stelle gerne auf diese 40 Tage einmal kurz eingehen. &#039;&#039;&#039;Warum sind es 40 Tage nach der Auferstehung?&#039;&#039;&#039; Da würde ich gerne kurz auf die Zahl 40 eingehen. Die Zahl 40 setzt sich zusammen aus vier mal zehn. Und die Zahl zehn ist laut Rudolf Steiner eine besondere Zahl. Sie besteht aus einer Eins und einer Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der okkulten Betrachtung, sagt Rudolf Steiner, bedeutet die zehn immer &#039;&#039;&#039;die Eins aus der Null bzw. die Eins aus dem Ei.&#039;&#039;&#039; Es bedeutet also, es kommt etwas Neues. Es wird eine &#039;&#039;&#039;neue Stufe&#039;&#039;&#039; erklommen, &#039;&#039;&#039;indem die Eins aus dieser Null herausschlüpft,&#039;&#039;&#039; aus diesem Ei schlüpft. Und hier haben wir nun vier Mal in der 40 die eins aus dem Ei. Und &#039;&#039;&#039;diese vier Male beziehen sich auf die&#039;&#039;&#039; [[A:Wesensglieder|Wesensglieder]] &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben also zunächst mal &#039;&#039;&#039;die erste Eins&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Ei&#039;&#039;&#039;. Der Christus &#039;&#039;&#039;verbindet sich mit den Ichen der Menschen,&#039;&#039;&#039; durchchristet sie. Das ist die erste Eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;zweite Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039;, er &#039;&#039;&#039;durchchristet den Astralleib&#039;&#039;&#039;. Wir hatten gesagt, der Astralleib ist der Ich-Träger des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben wir die &#039;&#039;&#039;dritte Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039;, das wäre &#039;&#039;&#039;der Ätherleib.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;vierte Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;&#039;Durchchristung des physischen Leibes&#039;&#039;&#039;. Und mit der &#039;&#039;&#039;Durchchristung des physischen Leibes&#039;&#039;&#039; sind die 40 Tage vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Durchchristung unseres Ich&#039;s, das Geistselbst, der Lebensgeist, der Geistmensch ====&lt;br /&gt;
Und nun ist dieser Aufstieg, diese Himmelfahrt vollzogen. Und wir hatten einmal kurz beschrieben, dass dieser Weg im Prinzip auch der ist, den wir Menschen gehen können. Es beginnt mit der [[A:Nicht ich, sondern der Christus in mir|Durchchristung unseres Ichs&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;]] das bedeutet das &#039;&#039;&#039;Aufheben unseres Egos&#039;&#039;&#039;, das aus dem Verstand, aus der Verstandesseele heraus geboren wird. Wir heben es auf, durchchristen dieses Ego und es wird zum höheren Ich, zum Christus-Ich. Dieser Vorgang ist bereits ein völlig freiheitlicher Akt. Da haben wir die erste Eins aus dem Ei, unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes ergreift dann unser höheres Ich unseren &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039; und wandelt ihn um in das sogenannte [[A:Geistselbst|Geistselbst]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das bedeutet, unser Seelisches wird immer mehr durchchristet. Wir handeln nicht mehr aus dem Ego heraus, sondern wir handeln aus unserem höheren Ich heraus und durchchristen somit unseren Astralleib, und durch dieses Durchchristen verwandelt er sich in Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als nächstes kommt die &#039;&#039;&#039;Durchchristung der Lebenskräfte unseres Ätherleibes&#039;&#039;&#039;, indem wir mit unserem höheren Ich durch unseren Astralleib in die Lebenskräfte hineinwirken. Und das wird genannt [[A:Lebensgeist|Lebensgeist]]. Wir wandeln unseren Ätherleib mithilfe unserer Christus Kraft um in den sogenannten Lebensgeist. Und schließlich dann die vierte Stufe: Das bedeutet unsere Kraft, unser Bewusstsein wird so erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lernen uns selbst so sehr kennen, jeden Winkel unseres Wesens, dass wir sogar bewusst die Vorgänge unseres physischen Leibes ergreifen können. Denn man muss sich vorstellen, wo ist in unserer Leiblichkeit die höchste Geistigkeit, könnte man sagen, verortet? Das ist im physischen Leib. Der physische Leib, die Anlage des physischen Leibes wurde ja, wie ihr wisst, auf dem alten Saturn veranlagt. Und gleichzeitig wurde auf dem alten Saturn –  das können wir vielleicht hier noch kurz anfügen, ich hoffe, es verwirrt euch jetzt nicht so sehr, aber es macht Sinn, das an der Stelle miteinzubeziehen – sowohl die &#039;&#039;&#039;Anlage für unseren physischen Leib&#039;&#039;&#039; gegeben und in der siebten Lebensstufe, ihr erinnert euch, jede planetarische Bewusstseinsstufe umfasst sieben Lebensrunden und in der siebten Lebensrunde, im siebten Formzustand, wurde dann als krönender Abschluss auch die &#039;&#039;&#039;Anlage für unser&#039;&#039;&#039; [[A:Geistesmensch|Geistesmensch]] Dasein gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;&#039;Vollendung der Durchchristung unserer Leiber&#039;&#039;&#039;. Das heißt dieser Geistesmensch ist dann unsere Stufe, auf der wir in der Lage sind, bis in unseren physischen Leib hinein unsere Wesenheit bewusst zu ergreifen. Also auf dem alten Saturn, siebte Lebensstufe, siebter Formzustand, wird auch der Keim, die Anlage unseres Geistesmenschen bereits bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist es mit der &#039;&#039;&#039;Anlage für unseren Lebensgeist&#039;&#039;&#039;. Dieser Lebensgeist entsteht &#039;&#039;&#039;auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039;, und zwar in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand. Und ihr seht vielleicht diesen kleinen Schwenk, wir hatten das bereits erwähnt, dass auf der neuen Venus, die übernächste Inkarnation unseres Planeten, in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand die &#039;&#039;&#039;letzte Entscheidung&#039;&#039;&#039; stattfindet, &#039;&#039;&#039;ob ein Mensch mit dem Wesen Sorat geht oder ob ein Mensch mit Christus geht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, dieser Lebensgeist wird auf der alten Sonne veranlagt, &#039;&#039;&#039;dieser Lebensgeist muss also spätestens auf der alten Venus, in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand ergriffen werden&#039;&#039;&#039;. Denn wenn ein Mensch zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Lage ist, die Widersacherkräfte in seinem Ätherleib, in seinem Ätherischen, in seinen Lebenskräften zu durchchristen, dann wird die Substanz, das Substantielle für die völlig neue Welt, in der wir einmal als Schöpferwesen, als Geister der Freiheit einen ganzen Kosmos schöpfen, dann würde dieses Substantielle in Gefahr sein. Wir werden auf diese Dinge noch öfter zu sprechen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Himmelfahrt - der Weg Christi steht auch uns Erdenmenschen offen ====&lt;br /&gt;
Und das bedeutet also, der Geistesmensch, die Durchchristung unseres physischen Leibes ist von einem gewissen Standpunkt aus die &#039;&#039;&#039;Rückkehr zum Vater,&#039;&#039;&#039; der [[A:Vater (Trinität)|Vater]] als derjenige, der seine Substanz in allem, was ist, gegeben hat. In allem, was ist, liegt die Substanz des Vaters zugrunde. Und die Himmelfahrt bedeutet &#039;&#039;&#039;die Durchchristung aller Leibessubstanzen, von der Ich Substanz über die Seelen Substanz über die Substanz der Lebenskräfte bis hin zur physischen Substanz.&#039;&#039;&#039; Und das ist also zum einen der Weg Christi und gleichzeitig auch für uns eine Perspektive, ein Weg, wie wir unser Erdenmensch Sein auf die höchste Stufe heben können, wenn wir es wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ja so viel für heute. Ich sage wie immer vielen Dank für eure Zeit, für das Interesse, dass ihr dabei wart. Ich wünsche euch einen schönen Himmelfahrtstag und das Pfingstfest ist ja nicht mehr weit. Auch hier werden wir dann noch einmal draufschauen. Und bis dahin alles Gute euch und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
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		<title>Geister der Freiheit - Teil 7 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:44:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 6 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:7.Gdf.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 7 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/vbbxt28kqnnhdd5/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2007%20%285.%20Sch%C3%B6pfungstag%2C%20Tierreich%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/jm9hg556eatysmt/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2007%20%285.%20Sch%C3%B6pfungstag%2C%20Tierreich%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 07 (5. Schöpfungstag, Tierreich)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=28s Begrüßung und Anknüpfung an Teil 6 0:00:28] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum siebten Teil der Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal den vierten Schöpfungstag angeschaut haben im ersten Buch Mose und ein wenig der Verbindung zu den Zeitgeistern, zu den Geistern der Persönlichkeit, die Wesenheiten aus der Hierarchiestufe der Archai, ein wenig näher untersucht haben und wir uns nun diesem fünften Schöpfungstage nähern, hatten wir gesagt, dass der Mensch sich mit seinem Astralleib oder die Menschen mit ihren Astralleibern im Umkreise, man könnte auch sagen, in den Himmelsbereichen unserer sich bildenden Erde aufhalten, dass sich in diesem Weltenastralischen ihre Leiber immer mehr individualisieren, immer mehr verdichten und sich dann die Ätherleiber herausgehend aus den Astralleibern der Menschen, man könnte sagen, im Inneren dieses Erdenkeimes – wir haben ja in den Schöpfungstagen nun schon diese Himmelswölbung, und wir haben das Wasser, das sich vom Wasser geschieden hat – das heißt also es befindet sich nun langsam auch Astralisches des Menschen im Inneren der Erde, nicht nur in der Peripherie. Aber dieses Astralische, das nach innen wirkt, das wird nun geformt zu den Ätherleibern, und gleichzeitig saugen sich diese Ätherleiber und auch die Astralleiber der Menschen voll mit den Qualitäten der sieben Planeten unseres Sonnensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten gesagt, dass hinter diesen Planeten Qualitäten, diese Zeitgeister stehen, die ihren Zeitleib zur Verfügung stellen, um diese Qualitäten im Astralischen und damit auch im zweiten Schritt im Ätherischen auszudrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=229s Fünfter Schöpfungstag 0:03:49] ===&lt;br /&gt;
Und nun würde ich gerne den &#039;&#039;&#039;Text zum fünften Schöpfungstag&#039;&#039;&#039; einmal mit euch lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Es soll das Wasser vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln, und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schuf die großen Seeungeheuer und alle sich regenden lebenden Wesen, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, und alle geflügelten Vögel nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott segnete sie, und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich vermehren auf der Erde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein fünfter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Nun sehen wir an diesem fünften Schöpfungstag sehr deutlich die &#039;&#039;&#039;Betonung auf der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entstehung des&#039;&#039;&#039; [[A:Tiere|Tierreiches]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und dieses Tierreich entsteht hier in einer bestimmten Reihenfolge. Wir hören also zunächst einmal,&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Es sollen die Wasser oder die Meere, das Wasser soll also vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln.&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das bedeutet also, zunächst einmal sind die &#039;&#039;&#039;Meerestiere&#039;&#039;&#039; vorhanden&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vögel sollen über der Erde fliegen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unter der Wölbung des Himmels.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Und Gott schuf die großen Seeungeheuer und alle sich regenden lebenden Wesen, von denen das Wasser wimmelt&amp;quot;.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;es beginnt im Wasser, im Wässrigen&#039;&#039;&#039;. Und wie wir von Rudolf Steiner wissen, sagt er, dass sich also zunächst einmal im Wasser beginnt etwas zu bilden, was also das &#039;&#039;&#039;Tierreich&#039;&#039;&#039; vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=418s Die Bildung des Tierreiches 0:06:58] ===&lt;br /&gt;
Wir hatten gesagt, dass zunächst einmal etwas &#039;&#039;&#039;auf die neue Erde vom alten Mond herüberkommt&#039;&#039;&#039;, das teilweise noch Zwischenstufen sind. Wir hatten gesagt, es gab die &#039;&#039;&#039;Tiermenschen,&#039;&#039;&#039; es gab die &#039;&#039;&#039;Pflanzentiere&#039;&#039;&#039; und es gab die &#039;&#039;&#039;Pflanzenminerale.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt es dazu, dass sich zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;ersten Lebewesen im Wasser&#039;&#039;&#039;, das sind also &#039;&#039;&#039;Schwämme, Muscheln und Korallen&#039;&#039;&#039;, die sich im Meere bilden, die quasi zunächst einmal noch Ausdruck dieser Übergangsformen sind, die dann in unserem heutigen Tierreich münden, was wir heute als Tierreich verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten in dieser Reihe sind dann die &#039;&#039;&#039;Fische,&#039;&#039;&#039; die sich zunächst in den Meeren bilden. Und ich möchte an dieser Stelle sagen, es handelt sich also noch nicht um physisch-stoffliche Erscheinungen, sondern diese Vorgänge – wir befinden uns immer noch im Übersinnlichen, im Astralischen – gehen in Ätherisches über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Zuge dieser Bildung des Tierreiches ist natürlich hier eine sehr interessante Stelle, nämlich der Satz:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Und Gott schuf die großen Seeungeheuer.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wie können wir das anthroposophisch versuchen zu verstehen? Dieses Wort &amp;quot;Seeungeheuer&amp;quot;, das lässt sich alternativ übersetzen mit dem Wort &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Schlange&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder mit dem Wort &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Drache&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Und an dieser Stelle kommen wir zu einem sehr interessanten Punkt, an dem wir teilweise uns noch einmal etwas weiter zurückbewegen müssen in die Grundlagenvideos zur Anthroposophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=595s Die vier Sternbilder des Tierkreises 0:09:55] ====&lt;br /&gt;
Wir sehen hier, es geht um den Erdenmenschen, es geht um die Gestalt des Erdenmenschen. Und wir hatten in den Grundlagenvideos gesagt, es gibt &#039;&#039;&#039;vier bestimmende Sternbilder des&#039;&#039;&#039; [[A:Tierkreis|Tierkreises]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; aus denen sich die menschliche Gestalt beginnt, aus dem Astralischen heraus, aus dem sich gestaltenden Astralischen heraus, zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten diese &#039;&#039;&#039;vier Tiere oder Tiergestalten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Tierqualitäten&#039;&#039;&#039; bezeichnet als den &#039;&#039;&#039;Adler,&#039;&#039;&#039; den &#039;&#039;&#039;Löwen&#039;&#039;&#039; und den &#039;&#039;&#039;Stier&#039;&#039;&#039; und dann schließlich der &#039;&#039;&#039;Wassermann oder der Wassermensch&#039;&#039;&#039;. Diese Gestalt ist dann diejenige, die den Menschen einmal könnte man sagen, darstellen soll. Der Wassermensch ist also die Gestalt, die sich heute bei uns weitestgehend kumuliert hat zu dem, was wir als menschliche Erscheinung heute verstehen, dass aber dann diese drei Tierkreisbilder Adler, Löwe, und Stier ebenso auf unsere Gestalt eingewirkt haben und auch heute noch einwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=709s Das fünfte Sternbild des Tierkreises 0:11:49] ====&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es noch ein &#039;&#039;&#039;fünftes Tierkreiszeichen&#039;&#039;&#039;, das ebenso mit unserer Gestalt und mit unserer astralischen Natur zu tun hat, und das ist das &#039;&#039;&#039;Sternbild des Drachen.&#039;&#039;&#039; Der Drache ist also ebenso verbunden mit uns. Es sind kleine Anteile, &#039;&#039;&#039;aber warum sind diese Anteile in uns verhältnismäßig gering im Vergleich zu Adler, Löwe und Stier&#039;&#039;&#039;? Das liegt daran, dass große Teile dieser Einflüsse, vor allen Dingen auch dieser &#039;&#039;&#039;Einflüsse aus dem Tierkreisbereich des Drachen, aber auch der anderen drei Adler, Löwe und Stier so starke astralische Kräfte beinhaltet&#039;&#039;&#039;: Das sind &#039;&#039;&#039;Begierden, Leidenschaften, Triebe.&#039;&#039;&#039; Wenn die mehr oder weniger ohne Minderung in unsere Gestalt eingeflossen wären in dieser Stärke, in dieser Intensität, dann hätte das zur Folge gehabt, dass wir als Erdenmenschen es mit Sicherheit sehr viel schwerer gehabt hätten, unser Ich zu finden, zu unserem Ich zu kommen, und vielleicht wäre es sogar unmöglich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Heraussetzung starker Astralkräfte aus dem Menschen ins Tierreich 0:14:10 ===&lt;br /&gt;
Und aus diesem Grund – und jetzt sind wir beim Tierreich, was ist das Tierreich – &#039;&#039;&#039;wurden sehr starke&#039;&#039;&#039; [[A:Astralwelt|Astralkräfte]]&#039;&#039;&#039;, die mit den Sternbildern vor allem auch dem Drachen zu tun haben, wurden aus dem Menschen herausgesetzt und ins Tierreich verlagert.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet also, wenn man sich das vorstellt, wenn wir jetzt zum Beispiel mal den Unterschied nehmen zwischen einer Kuh und einem Löwen, dann fällt uns auf, dass im Bereich der Gliedmaßen große Unterschiede vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gliedmaßen der Kuh zum Beispie&#039;&#039;&#039;l sind so angelegt, auch von der Form her, dass darin Energien fließen. Wir müssen uns ja vorstellen, Seelisches konzentriert sich zu Ätherischem, dieses Ätherische fließt und entwickelt Formen, die aber wiederum einem Seelischen, einer seelischen Qualität entsprechen. Und wenn wir uns nun die Gliedmaßen einer Kuh anschauen, dann sehen wir den Unterschied zu den &#039;&#039;&#039;Gliedmaßen eines Löwen&#039;&#039;&#039;, dass der Löwe Krallen hat und Tatzen, um sich anzuschleichen, um mit den Krallen auch seine Beute zu packen, zu verletzen, zu erlegen. Und &#039;&#039;&#039;hinter diesen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stecken&#039;&#039;&#039; natürlich auch &#039;&#039;&#039;bestimmte Triebe, Begierden und Leidenschaften,&#039;&#039;&#039; die in dieser Löwennatur zum Ausdruck kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei der Kuh ist es ganz anders. Bei der Kuh sind diese Energien nicht vorhanden, sondern bei der Kuh haben sich die Gliedmaßen anders gestaltet. Die Kuh muss sich fortbewegen können, die Gliedmaßen müssen ein hohes Gewicht tragen können zum Beispiel, und die Gliedmaßen spielen bei der Kuh jetzt nicht so eine große Rolle wie bei den Löwen. Das heißt auch, im Tierreich ist es so: Alles, was wir im physisch manifestierten Tierreich sehen, dahinter stehen &#039;&#039;&#039;bestimmte seelische Qualitäten,&#039;&#039;&#039; ob es zum Beispiel das Gebiss der Tiere ist, die Art und Weise wie die Sinnesorgane betont bzw. ausgeprägt sind, die Körperhaltung vor allem auch die Gliedmaßen, das Verdauungssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinter all diesen physischen Leibern der Tiere stehen also bestimmte astralische Kräfte&#039;&#039;&#039;, und diese astralischen Kräfte haben auch mit uns Menschen zu tun. Das sind wie gesagt Einflüsse, die so starker Natur sind, dass sie zunächst einmal ausgelagert werden müssen aus der Menschheit, weil sie ansonsten für uns nicht zu bändigen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=1101s Ein Beispiel 0:18:21] ====&lt;br /&gt;
Und ich kann nur als Beispiel einmal geben: Ich hatte in meinem Leben einige Begegnungen mit Tieren, aber eine ist mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben. Das war ein Waschbär, der im Garten immer das Futter aus der Vogelfutterstation entwendet hat, und ich hatte dann den Plan, vielleicht gelingt es mir, durch ein bisschen Lärm und entschlossenem Gegenübertreten, ihn so weit einzuschüchtern, dass er dann eben von dieser Vogelfutterstation ablässt und sich eine andere Futterquelle sucht. Und ich erinnere mich dann noch, wie ich dann auf ihn zugegangen bin. Und er hat mich dann zunächst nicht richtig erkannt, Waschbären haben keinen so ausgeprägten Sehsinn, aber anhand meiner inneren Haltung und anhand auch der Geräusche natürlich – ich habe dann mit einem Stock auf den Boden gehauen und habe versucht eine entsprechende Geräuschkulisse aufzubauen – konnte man dann sehen, ihm dämmerte, das ist eine Bedrohung, da will mir jemand das Futter streitig machen. Und dann ist dieser kleine Waschbär – die sind ja, sage ich mal, vielleicht so groß (zeigt mit den Händen die ungefähre Körperlänge) – ganz entschlossen auf mich zugekommen, und ich habe sofort gemerkt, da ist eine Wucht, eine Kraft dahinter, die wir als Menschen völlig unterschätzen bei so einem kleinen Tier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, diese Kräfte, die da aus dem Tierreich mobilisiert werden können – es gibt ja auch Aufnahmen, wie eine kleine Ratte zum Beispiel auf einen Hund oder auf eine Katze losgeht – die da auch in diesen kleinen Tieren teilweise walten, sind sehr stark, viel stärker als das, was wir heute aus uns bewusst heraussetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die langen Prozesse vom Astralischen bis ins Physisch-Stoffliche 0:20:53 ===&lt;br /&gt;
Und man kann sich vorstellen, wenn diese Kräfte jetzt alle in uns wären, dann würden wir im Grunde genommen völlig überfordert sein. Und &#039;&#039;&#039;somit ist das Tierreich der Ort, wo uns diese starken astralischen Kräfte zunächst einmal die Möglichkeit verschaffen, uns selbst zu finden und als Menschen an unsere Leiber zu gewöhnen, in diese Leiber zu inkarnieren, diese kennenzulernen und dann irgendwann auch zu unserem Ich zu finden.&#039;&#039;&#039; Aus diesem Grund, um uns diese Zeit zu geben, werden diese Kräfte ausgelagert ins Tierreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir nun eben zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Korallenmuscheln&#039;&#039;&#039;, die entstehen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Soll das Wasser vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist also dieser große Plan. Es sollen Tiere vorhanden sein, die sowohl &#039;&#039;&#039;im Himmel fliegen&#039;&#039;&#039; als auch zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das Wasser bevölkern&#039;&#039;&#039;. Und dann gibt es dann eben diese Stelle mit den Seeungeheuern und den Wasserwesen, und dann kommen die Vögel. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und das ist dieser fünfte Schöpfungstag&#039;&#039;&#039; und das, was hinter dem Tierreich letztendlich steht. Und wie gesagt, wir befinden uns noch nicht im Physisch-Sinnlichen, sondern das sind &#039;&#039;&#039;alles noch Vorgänge, die sich im&#039;&#039;&#039; [[A:Astral|Astralischen]] &#039;&#039;&#039;abspielen.&#039;&#039;&#039; Und wir befinden uns immer noch auf dem Weg zum Physisch-Materiellen, aber diese Schilderungen, was sich im Astralischen abspielt, sind also notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr merkt, wie gewaltig, &#039;&#039;&#039;wie langwierig auch dieser ganze Prozess ist, bevor es dann zur Manifestation ins&#039;&#039;&#039; [[A:Physischer Leib|Physisch-Stoffliche]] &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, und letztendlich wie auch in diesen Bereichen die eigentliche Wirklichkeit, das bedeutet also, die Prozesse, die ablaufen, damit sich etwas im Physischen äußert, wie entscheidend die Betrachtung dieser Stufen, dieser Schritte ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=1479s Die Herausbildung des Tierreiches aus den Ätherleibern der Menschen, die langsame Bildung der physischen Leiber der Menschen 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
Vielleicht auch hier noch einmal der Verweis, was sich in Bezug auf die Ätherarten, die wir ja schon genannt haben, ebenso vollzieht. Wir haben gesagt, auch die menschliche Gestalt ist dabei sich zu bilden, und das geschieht, wie Rudolf Steiner sagt, auf dem Prinzip der Entwicklung, dass sich das Niedere mehr oder weniger opfert, damit das Höhere entstehen kann. Und so sagt Rudolf Steiner, es vollzieht sich nun auch in dieser Astralatmosphäre der Erde, dass &#039;&#039;&#039;sich das Tierreich langsam aus den&#039;&#039;&#039; [[A:Ätherleib|Ätherleibern]] &#039;&#039;&#039;der Menschen herausbildet&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund der sich bildenden Ätherleiber und auch in Bezug auf &#039;&#039;&#039;die langsame Bildung der&#039;&#039;&#039; [[A:Physischer Leib|physischen Leiber]], die bereiten sich ja nun langsam vor, kommt es auch dazu, dass die &#039;&#039;&#039;ersten Anlagen&#039;&#039;&#039; gebildet werden für unsere Organe, &#039;&#039;&#039;für unsere heutigen physischen Organe&#039;&#039;&#039; und letztlich auch für die Prozesse, die damit zu tun haben. Das heißt also Stoffe aufnehmen zu können und Stoffe auch wieder ausscheiden zu können, also das [[A:Stoffwechsel-Gliedmaßen-System|Stoffwechselsystem]] &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039; beginnt sich zu formieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte dafür, zunächst einmal die seelischen Kräfte und dann auch die ätherischen Kräfte bilden sich nun langsam heraus. Und das bedeutet also im Zuge dessen, dass der Mensch sich herausbildet – er befindet sich aber immer noch im Himmel und steigt nicht herunter so wie die Tiere –, hat sich eines noch nicht vollzogen, wir hatten das ganz am Anfang einmal angesprochen. &#039;&#039;&#039;Es haben sich die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sieben Elohim noch nicht vereinigt mit dem Christus zusammen zu&#039;&#039;&#039; [[A:Jahve|Jahve Elohim]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; und das bedeutet, diese Vereinigung hat noch nicht stattgefunden, sprich &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch nicht möglich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass der menschliche Leib oder die menschlichen Leiber, die sich nun herausbilden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ein Erden Ich empfangen können.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir das jetzt in Bezug setzen: Das kann jetzt auch noch nicht geschehen, denn würde es jetzt geschehen, dann wären die Tiere ja bereits fähig, ein eigenes Ich in sich aufzunehmen. Diese Stufe soll aber den Erdenmenschen vorbehalten sein, weil zunächst einmal diese astralischen Kräfte des Tierreiches ausgelagert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr seht also, wie sich hier das eine und das andere wieder bedingt: Also die Tiere müssen zunächst aus uns ausgesetzt werden, &#039;&#039;&#039;das Tierreich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;muss zunächst herunterkommen ins Ätherische&#039;&#039;&#039;, und dann können sich die Elohim zu dem großen gemeinsamen Akt verbinden, den Jahve Elohim bilden. Dann ist der Weg frei, dass der Mensch aus dem Himmel ins Irdische hinabsteigen und dort dann eine physische, ätherische Gestalt bilden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Vorgang werden wir uns dann im nächsten, im sechsten Schöpfungstag genauer anschauen. Aber in der Zeit, bevor das geschieht und sich wie gesagt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;dieser Stoffwechsel des Menschen und auch der Tiere beginnt zu bilden&#039;&#039;&#039;, so sagt Rudolf Steiner, solange das im Astralischen noch vor sich hin arbeitet, &#039;&#039;&#039;ernährt sich der Mensch von anderen Menschen und von Tieren.&#039;&#039;&#039; Das ist also auch eine sehr interessante Schilderung, dass es dann im Zuge dieser immer weiter sich verdichtenden Menschengestalt notwendig wird, diese Stoffe in sich aufzunehmen und wieder auszuscheiden, was übrigens auch stark mit den Qualitäten des Klangäthers oder des chemischen Äthers verbunden ist, dass sich dies also auch schon im Astralischen abbildet, schon beginnt zu zeigen, damit es sich dann später auch im Ätherleib und im physischen Leib äußern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=1872s Abschluss 0:31:12] ===&lt;br /&gt;
Ja es passiert gerade sehr, sehr viel. Ich hoffe, ich war heute nicht zu unklar, zu unstrukturiert und hoffe, dass wir dann beim nächsten Mal an dieser Stelle zusammen weitermachen. Vielen Dank wie immer für euer Interesse, für eure Zeit und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 6 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_6_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9664</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 6 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_6_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9664"/>
		<updated>2023-06-07T13:44:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 5 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:6.GdF.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 6 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/w7kp0vuasgk1hb5/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2006%20%284.%20Sch%C3%B6pfungstag%2C%20%C3%84onen%2C%20Planeten%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/dir79b8mvtd1vkd/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2006%20%284.%20Sch%C3%B6pfungstag%2C%20%C3%84onen%2C%20Planeten%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 6  (4. Schöpfungstag, Äonen, Planeten)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=30s Begrüßung und Dank 0:00:30] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum sechsten Teil von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja beginnen möchte ich heute mit einem Dankeschön, bevor wir mit den Schöpfungstagen und den Geschehnissen der Erden- und Menschheitsentwicklung fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar möchte ich mich zunächst mal ganz herzlich bei euch allen bedanken. Der Kanal bekommt weiterhin neue Abonnenten hinzu. Und an euch alle, die ihr diese Inhalte geistig mitverfolgt, vielen, vielen Dank. Das ist, denke ich, nicht unerheblich in der heutigen Zeit, dass wir uns mit diesen hochwertigen Aussagen Rudolf Steiners, die ja Schauungen der geistigen Welt sind, dass wir uns damit beschäftigen, dass wir diese Inhalte durch unsere Seelen hindurchgehen lassen und vielleicht auch das eine oder andere annehmen und in unser Leben einfließen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das denke ich ist sehr wichtig, dass wir so viele Menschen wie möglich erreichen, die eventuell auch ein Interesse für die Geisteswissenschaft, für die Anthroposophie entwickeln können. Und des Weiteren möchte ich mich bedanken bei den Unterstützern. Ich denke, ihr wisst, wen ich meine, ihr fühlt euch jetzt angesprochen, die fleißig im Hintergrund mir zum Beispiel helfen bei den Transkriptionen der Videos, die die Texte bearbeiten, es gibt mittlerweile – vielleicht mögt ihr noch mal reinschauen in den Videos oder unter den Videos, wo es um diese geistige Landkarte ging – ,dort ist ein sehr schönes Schaubild verlinkt, das dankenswerterweise angefertigt wurde, das könnt ihr euch anschauen, das könnt ihr euch auch runterladen, um da vielleicht noch ein wenig drüber zu meditieren, euch das anzuschauen, welche Bereiche gibt es da, welche Wesen sind wo tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also vielen, vielen Dank an die Unterstützer und selbstverständlich auch an diejenigen, die spenden. Spenden sind sehr willkommen und sehr dienlich, vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=232s Der vierte Schöpfungstag 0:03:52] ===&lt;br /&gt;
Ja ich würde sagen, heute wenden wir uns wieder dem [[A:1. Buch Mose|ersten Buch Mose]] zu und dem Siebentagewerk. Wir hatten uns den ersten Schöpfungstag, den zweiten Schöpfungstag und den dritten angeschaut. Und beim letzten Mal gab es ja diesen kleinen Einschub, und heute widmen wir uns diesem vierten Schöpfungstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nähern uns der ersten Erwähnung des Erdenmenschen auch hier in der Bibel, und vielleicht lesen wir als Auftakt einfach noch einmal die &#039;&#039;&#039;ersten drei Schöpfungstage&#039;&#039;&#039; und dann im Kontext schließe ich dann den vierten mit an:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah das Licht, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Nun die Ausführungen zum &#039;&#039;&#039;vierten Schöpfungstag:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie werden dienen als Zeichen und Zeiten und Tagen und Jahren; und sie werden als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die beiden großen Lichter: das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, über die Erde zu leuchten und zu herrschen über den Tag und über die Nacht und zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein vierter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=597s &amp;quot;Und sie werden dienen als Zeichen und Zeiten und Tagen und Jahren diese Lichter&amp;quot; 0:09:57] ====&lt;br /&gt;
Ja dieser vierte Tag: da haben wir nun zum ersten Mal &#039;&#039;&#039;eine ganz deutliche Betonung auf die Zeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben also hier den Satz zu beginnen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Und sie werden dienen als Zeichen und Zeiten und Tagen und Jahren diese Lichter.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Nun, wie können wir das anthroposophisch deuten? Wir hatten ja gesagt, dass an diesem großen &#039;&#039;&#039;Projekt &amp;quot;Erdenmensch&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch an der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Erdenschöpfung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, dass hier also nun &#039;&#039;&#039;nicht nur die Elohim&#039;&#039;&#039; sozusagen ihr Bestes geben, um dieses Projekt zum Gelingen zu bringen, sondern es sind im Grunde &#039;&#039;&#039;alle Hierarchien beteiligt&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;auch der Christus,&#039;&#039;&#039; oder man könnte sagen, die &#039;&#039;&#039;ganze&#039;&#039;&#039; [[A:Trinität|Trinität]] ist natürlich beteiligt, auch der &#039;&#039;&#039;Vater&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ist in diesem Moment der Sohn, ist in diesem Moment könnte man sagen, der Regent, der mit den Elohim zusammen diese Erdenschöpfung hervorbringt, sich ganz besonders einbringt mit seinem Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und was ist nun zu verstehen unter diesen Lichtern?&#039;&#039;&#039; Wir haben &#039;&#039;&#039;das große Licht&#039;&#039;&#039;; das können wir natürlich in Verbindung bringen mit dem &#039;&#039;&#039;austretenden Sonnenhaften&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gibt es dieses &#039;&#039;&#039;kleine Licht und die Sterne&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das kleine Licht, das wir heute natürlich als den Mond wahrnehmen&#039;&#039;&#039;, ist zu dieser Zeit &#039;&#039;&#039;noch mit der Erde vereinigt&#039;&#039;&#039;. Der Mond trennt sich im späteren Verlauf ebenso noch von der Erde, er tritt aus. Hier ist er noch mit der Erde vereinigt, und was nun beschrieben wird, das bezieht sich auf die Planeten unseres Sonnensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=780s Die sieben Hauptplaneten und die sieben Äonen 0:13:00] ===&lt;br /&gt;
Wir hatten das schon einmal kurz beschrieben, dass wir &#039;&#039;&#039;in unserem Sonnensystem im Grunde sieben&#039;&#039;&#039; [[A:Sieben Planeten|Hauptplaneten]] &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, die bestimmend sind für uns Menschen, die also &#039;&#039;&#039;an unserer Gestalt mitbilden mit ihren Qualitäten.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben gesagt, dass &#039;&#039;&#039;diese sieben Planeten natürlich einen Leib brauchen&#039;&#039;&#039;, und diesen Leib stellen also an der Stelle die [[A:Zeitgeister|Zeitgeister,]] &#039;&#039;&#039;die Äonen&#039;&#039;&#039; zur Verfügung, und die Zeitgeister sind die &#039;&#039;&#039;Geister der Persönlichkeit,&#039;&#039;&#039; die Archai, die Urengel, die also den Elohim zur Hilfe kommen oder die von den Elohim berufen werden, um an dieser Erdenschöpfung mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Zeitgeister, einige dieser Zeitgeister, die &#039;&#039;&#039;sieben&#039;&#039;&#039; [[A:Äon#%C3%84onen%20als%20Zeitgeister%20(Archai)|Äonen]]&#039;&#039;&#039;, die stellen nun ihren Leib zur Verfügung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit sich die Qualitäten der Planeten bilden können&#039;&#039;&#039;. Und vielleicht schauen wir uns jetzt ganz kurz an, wenn wir bei den Hierarchien sind, wo haben wir denn das Wirken der über uns stehenden Wesen, wenn wir nun von uns ausgehend nach oben schauen? Welche Aufgaben übernehmen denn die Wesen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=903s Die Hierarchien der Engel und ihre Aufgaben 0:15:03] ===&lt;br /&gt;
Dann haben wir zunächst einmal die [[A:Engel|Engel]]. Die Hierarchie der Engel übernimmt, sofern der Mensch physisch-stofflich auf der Erde erschienen ist – so weit sind wir noch nicht, aber ich möchte das gerne an der Stelle schon einmal ins Spiel bringen, um das Bild ein wenig lebendiger zu machen – so haben wir gesagt, dass die Engel zum einen besonders wirken im Wässrigen und dass sie gleichzeitig die Aufgabe haben, einen Menschen durch die Inkarnationen hindurchzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben also, jeder Mensch hat einen, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Schutzengel&#039;&#039;&#039;, der ihn begleitet und der noch bestimmte andere Aufgaben hat, die mit unserer Seelenentwicklung zu tun haben und mit unseren Inkarnationen. Darauf werden wir später noch kommen. Aber zunächst einmal können wir uns merken, die &#039;&#039;&#039;Engelhierarchie findet sich im Naturgeschehen, besonders im Wässrigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sie geleiten einen Menschen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben wir darüber die [[A:Erzengel|Erzengelwesen.]] Da haben wir schon gesagt, dass diese Erzengel ja auch &#039;&#039;&#039;Volksgeister&#039;&#039;&#039; genannt werden. Einige von ihnen übernehmen die Aufgabe, Volksgeister zu werden. Das heißt, größere Menschengruppen werden von diesen Erzengeln geführt, geleitet und gleichzeitig sind diese Erzengel auch sehr stark verbunden in ihrer &#039;&#039;&#039;Tätigkeit im Naturgeschehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit dem luftigen Element.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun haben wir die &#039;&#039;&#039;Zeitgeister, die&#039;&#039;&#039; [[A:Urengel|Urengel]]. Und diese Urengel, der Name Zeitgeister sagt schon, das sind große erhabene Wesenheiten, die also die gesamte Menschheit von [[A:Kulturepoche|Kulturepoche]] zu Kulturepoche führen, könnte man sagen. Man sagt auch, der Zeitgeist verändert sich, man kann das ja sehr deutlich beobachten, das heißt also die Führung mehr oder weniger der gesamten Menschheit unterliegt dann diesen Urengelwesen, diesen Archai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir dann weiter hinauf gehen, dann sind wir ja nun bei den [[A:Elohim|Elohim]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; und diese Elohim wirken also ganz stark &#039;&#039;&#039;im Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, wie wir ja wissen, und diese Wärme, die entstammt ja ganz im Ursprung von den &#039;&#039;&#039;Thronen&#039;&#039;&#039;. Das heißt &#039;&#039;&#039;diese Wärme, mit der die Elohim arbeiten, die entstammt also schon dem Leib oder ist der Leib dieser höheren Wesenheiten.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die höheren Wesenheiten sind wie gesagt nicht untätig. Sie übernehmen jetzt Aufgaben, die besonders wichtig sind. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; [[A:Throne|Throne]] &#039;&#039;&#039;geben zum einen ihren Leib, und aus diesem Leib kommt die Wärme, mit der die Elohim arbeiten&#039;&#039;&#039;. Zum anderen sind die Throne aber auch dafür verantwortlich, dass das Feste, das Erdige auf der Erde entsteht, wir hatten das schon einmal angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist eine kleine Brücke, die man sich bauen kann, dieses Erdige bedarf so hoher geistiger Kräfte, dieses Zusammenhalten des Erdigen, was letztlich auch &amp;quot;nur&amp;quot; eine verdichtete Wärme ist, aber diese Wärmekräfte hinter denen unwahrscheinlich &#039;&#039;&#039;starke&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskräfte]] &#039;&#039;&#039;stehen&#039;&#039;&#039;, die muss so stark sein, dass sie in der Lage ist, hier auf der Erde &#039;&#039;&#039;das Feste, das Erdige zu erzeugen und das auch zusammenzuhalten&#039;&#039;&#039;. Und dann kann man sich vorstellen, dass ein Engel oder ein Erzengel dazu nicht fähig ist, dazu braucht es die Throne, die erste Hierarchie. Die können diese Kraft aufbringen mit den Elohim zusammen, das Feste entstehen zu lassen und dauerhaft zusammenzuhalten, zumindest für eine gewisse Zeit sogar bis ins Physische hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Throne und die Elohim arbeiten zusammen&#039;&#039;&#039;, um zunächst einmal im Wärmehaften tätig zu sein und auch das Feste hervorzubringen. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Elohim&#039;&#039;&#039; sind also eher könnte man sagen, die &#039;&#039;&#039;Verwalter der Wärme&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Throne&#039;&#039;&#039; sind diejenigen, die neben ihrer Leibspende für das Hervorbringen der Wärme bis ins Feste hinein ihre Willenskraft spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir die [[A:Kyriotetes|Kyriotetes]] unterhalb der Throne, und diese Kyriotetes arbeiten mit den Elohim zusammen, um das &#039;&#039;&#039;Prinzip des Flüssigen&#039;&#039;&#039; zu verwalten. Sie geben ihren Einfluss, ihre Leiblichkeit, ihr erinnert euch, die Kyriotetes waren auf der alten Sonne die Regenten, und sie haben also &#039;&#039;&#039;auf der Erde die Aufgabe, das Flüssige mit den Elohim zusammen zu verwalten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir die [[A:Dynameis|Dynameis]], die &#039;&#039;&#039;Dynameis sind für das Luftartige zuständig bei uns auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Das heißt sie arbeiten mit den Elohim zusammen an diesem Luftartigen, der Verwaltung des Luftelementes, des Gasigen. Dort findet man die Dynameis, wenn wir in die Erdenschöpfung schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch zwei Arten von Wesen, die wir eigentlich noch haben, und zwar die [[A:Cherubim|Cherubim]] und die [[A:Seraphim|Seraphim]]. Auch die sind im ganz großen Geschehen stark eingebunden. Wir haben gesagt, dass die &#039;&#039;&#039;Cherubim sehr stark aus dem&#039;&#039;&#039; [[A:Tierkreis|Tierkreis]] &#039;&#039;&#039;wirken&#039;&#039;&#039;, aber auch die Cherubim übernehmen sozusagen noch eine Nebentätigkeit auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagt Rudolf Steiner: wo erkennen wir die Cherubim und die Seraphim, wenn wir heute in die Natur schauen? Da sagt er, dass die &#039;&#039;&#039;Cherubim sich in der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wolkenbildung ausdrücken,&#039;&#039;&#039; das finde ich ein sehr schönes Bild. Also in diesen Kräften, die wir beobachten können, wenn sich die Wolken bilden, Wolken von ganz zarten Schleierwolken bis hin zu kleinen Wattebäuschchen, wie man die auch immer nennen möchte, bis hin zu diesen gewaltigen Cumulus- und Turmwolken, die sich dann manchmal am Himmel zeigen und bilden. In diesen Kräften finden wir die Qualität der Cherubim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft, den &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Seraphim&#039;&#039;&#039; finden wir laut Rudolf Steiner in &#039;&#039;&#039;Blitz und Donner&#039;&#039;&#039;. das finde ich also auch sehr eindrucksvoll. Wenn man zum Beispiel draußen in der Natur ein Aufziehen des Gewitters erlebt, diese Wolkenbildung, dann dieser Donner und diese Blitze. Wenn man das mal im Freien erlebt, dann denke ich, diejenigen von euch, die es schon einmal erlebt haben, die wissen, dass ein solches Naturschauspiel einen wirklich bis ins Mark hinein erschüttert. Man ist, man könnte sagen, in eine Ehrfurchtshaltung hineinversetzt, und gleichzeitig ist man beglückt und fasziniert von dieser hohen Kraft, die sich dort äußert. Dementsprechend finde ich, kann man sehr gut nachvollziehen, dass dort diese hohen geistigen Wesen tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=1598s Der Aufbau des menschlichen Ätherleibes und der Bezug zu den sieben Äonen/Zeitgeistern und den sieben Planeten 0:26:38] ===&lt;br /&gt;
Wir hatten gesagt, dass sich der Mensch nun nach diesem dritten Schöpfungstag oder &#039;&#039;&#039;während des dritten Schöpfungstages beginnt mit dem&#039;&#039;&#039; [[A:Astralleib|Astralleib]] &#039;&#039;&#039;zu umkleiden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier ist es auch sehr wichtig zu sagen, dass mit der Umkleidung mit dem Astralleib &#039;&#039;&#039;das Astralische eigentlich das Außen ist an diesem Erdenkeim&#039;&#039;&#039;, dass &#039;&#039;&#039;dieser Erdenkeim in seiner äußeren Hülle eigentlich nur noch aus menschlichen Astralleibern besteht&#039;&#039;&#039;, und dass diese Außenwirkung nun aber im Inneren des Keimes bewirkt, dass sich die &#039;&#039;&#039;menschlichen&#039;&#039;&#039; [[A:Ätherleib|Ätherleiber]] bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das wie ein Keim vorstellen, der in der äußeren Hülle Astralisches hat, und &#039;&#039;&#039;wir Menschen mit Hilfe der höheren Wesen arbeiten nun an unseren Ätherleibern, die sich im Inneren dieser astralischen Hülle befinden,&#039;&#039;&#039; sich zu bilden beginnen. Und &#039;&#039;&#039;damit sich diese Ätherleiber bilden, brauchen wir diese Qualitäten der sieben Zeitgeister, der sieben&#039;&#039;&#039; [[A:Äon#Gnosis|Äonen]]&#039;&#039;&#039;, die sich also nun hinter den Qualitäten der sieben Planeten&#039;&#039;&#039; unseres Sonnensystems manifestieren. Es gibt mehr Planeten, Rudolf Steiner spricht von diesen sieben Hauptplaneten. Ohne da jetzt weiter darauf einzugehen, möchte ich es gerne bei diesen sieben Planeten erst einmal belassen, um unseren Bezug herzustellen zwischen unserem Ätherleib und diesen sieben Planeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt wir haben also, wenn man das in eine Reihenfolge bringen will, wir hatten das ja schon einmal in Verbindung mit der menschlichen Gestalt, dass diese Qualitäten der Planeten mit einbezogen worden sind, und es beginnt eben mit dem &#039;&#039;&#039;Saturn&#039;&#039;&#039;, dann kommt der &#039;&#039;&#039;Jupiter&#039;&#039;&#039;, dann kommt der &#039;&#039;&#039;Mars,&#039;&#039;&#039; das waren die &#039;&#039;&#039;oberen drei Planeten&#039;&#039;&#039; könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;in der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mitte haben wir die Sonne&#039;&#039;&#039; und dann folgen eben &#039;&#039;&#039;Venus, Merkur&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Mond.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun sagt Rudolf Steiner, dass sich in der Bildung dieser Planeten es sich vollzieht, dass sich unsere Ätherleiber mit den Qualitäten dieser Planeten, hinter denen Wesen stehen, hinter den Zeitgeister stehen, Geister der Persönlichkeit, dass sich unsere Ätherleiber nun beginnen mit den Qualitäten dieser Planeten voll zu saugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst ja, dass die ätherische Form dann bis ins Physische hineinragt, und dass &#039;&#039;&#039;diese physisch-ätherische Form nun die eigentliche Form des Menschen ist&#039;&#039;&#039; und dass dann diese &#039;&#039;&#039;Verdichtung ins Stoffliche&#039;&#039;&#039; hinein schon sehr stark mit den &#039;&#039;&#039;Widersachern zusammenhängt&#039;&#039;&#039;. Wir werden später noch dazu kommen, zu dem sogenannten [[A:Luziferische Versuchung|Sündenfall]], das heißt, da kommen die luziferischen Kräfte, treten an uns heran. Und dass dieses stofflich Werden des Menschen nicht physisch – an der Stelle müssen wir sehr genau sein –, dass das physisch-ätherisch Werden des Menschen mit diesen Kräften zusammenhängt, die wir nun beschrieben haben, und dass es dann aber noch weiter in die Materie, in die Verdichtung hineingeht, dass das aber schon stark mit den Widersacherkräften verbunden ist, mit der Tätigkeit der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=1921s Abschluss 0:32:01] ===&lt;br /&gt;
Ja ich schaue auf die Uhr und würde sagen, vielleicht so viel für heute. Wir haben den Astralleib, und nun beginnt sich der Ätherleib aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinter diesen Ereignissen stehen nun im Großen hier, im vierten Schöpfungstag, auch diese Ereignisse, dass es die Sterne gibt, es gibt das große Licht, die Sonne, die sich herauszieht, es gibt das kleine Licht, das noch mit der Erde verbunden ist, aber es wird nun nicht mehr lange dauern, dann wird sich auch dieses Mondenhafte von der Erde trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an der Stelle würde ich dann beim nächsten Mal gerne weitermachen. Wie immer vielen Dank fürs Dabeisein und bis zum nächsten Mal. Alles Gute euch und vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 5 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_5_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9663</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 5 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:43:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 4 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 6 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-04-28 22 03 40-Geister der Freiheit Teil 04 (Genesis, 2. und 3. Schöpfungstag) Anthroposophie.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 5 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/vestxrrarpfhemc/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2005%20%28Mensch%20%26%20Welt%2C%20moralische%20Intuition%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/oevfshuxq4q39t6/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2005%20%28Mensch%20%26%20Welt%2C%20moralische%20Intuition%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 5  (Mensch &amp;amp; Welt, moralische Intuition)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=28s Begrüßung und Anknüpfung an Teil 4 0:00:28] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum fünften Teil der Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren beim letzten Mal stehen geblieben dabei, dass wir uns den zweiten und dritten Schöpfungstag im Alten Testament genauer angeschaut haben und ein wenig versucht haben, mit Hilfe der anthroposophischen Begrifflichkeiten und den Angaben Rudolf Steiners da in eine etwas erweiterte Deutung einzusteigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=81s Mensch und Welt von der polarischen zur hyperboräischen Zeit 0:01:21] ===&lt;br /&gt;
Wir waren auf das &#039;&#039;&#039;Wesen des Pflanzenhaften&#039;&#039;&#039; eingegangen und haben auch gesehen, dass nun –wir befinden uns ja mittlerweile in der Zeit, die wir als [[A:Polarische Zeit|polarische Zeit]] bezeichnen, zunächst einmal ein wenig eine Wiederholung des alten Saturn Zustandes und dann die [[A:Hyperboräische Zeit|hyperboräische Zeit]], in der sich dann Erde und Sonne – die Erde ist noch mit dem Mondenhaften vereint – trennen, und dass sich der Mensch beginnt, mit seinem Astralleib zu umkleiden – in diesem Zuge die drei Seelenglieder, das heißt [[A:Empfindungsseele|Empfindungsseele]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; [[A:Verstandesseele|Verstandesseele]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; [[A:Bewusstseinsseele|Bewusstseinsseele]] in ihren Anlagen hervorgebracht werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte heute, bevor wir mit den Schöpfungstagen weitergehen, vielleicht noch einige Erläuterungen zu dieser Zeit, in der wir uns jetzt gerade befinden bzw. die wir jetzt gerade betrachten, an dieser Stelle hinzufügen, dass wir vielleicht immer im Auge halten sollten, wie können wir uns in diese Zeiten, die wir jetzt gemeinsam anschauen, hineinfühlen, wie können wir da einen Bezug herstellen, und zwar als konkrete Vorbereitung auf die Dinge, die nun im weiteren Verlaufe der Schöpfungstage geschehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja sozusagen nicht alleine auf der Erde, sondern es gibt ja die [[A:Naturreiche|Naturreiche]], das heißt also das &#039;&#039;&#039;Tierreich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Pflanzenreich&#039;&#039;&#039; und das &#039;&#039;&#039;Mineralreich&#039;&#039;&#039;, und da werden wir uns einmal anschauen, was hat es mit diesen Reichen auf sich, woher stammen diese Reiche? Wir werden sehen, dass es also im Grunde nicht möglich ist, auch diese Naturreiche ohne den Menschen zu verstehen, und vielleicht als Beginn, als Startpunkt würde ich ganz gerne noch einmal bestimmte Verhältnismäßigkeiten darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=265s Zeit- und Grössenverhältnisse 0:04:25] ====&lt;br /&gt;
Und zwar ist es so: wir haben immer von einer Verdichtung, von einem Zusammenziehen von Geistigkeit gesprochen in Bezug auf die Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit man sich vielleicht ein bisschen mehr vorstellen kann, wie die &#039;&#039;&#039;Größenverhältnisse und die Zeitverhältnisse&#039;&#039;&#039; eigentlich sind, möchte ich euch an dieser Stelle vielleicht Angaben Rudolf Steiners dazu mitteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir vom [[A:Alter Saturn|alten Saturn]] sprechen, von dieser ersten Bewusstseinsstufe unseres Planeten, dann haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass dieser &#039;&#039;&#039;alte Saturn in seiner räumlichen Ausdehnung etwa so groß war wie von der Sonne, von unserer heutigen physischen Sonne bis zum heutigen physischen Saturn&#039;&#039;&#039;. Es war also ein riesiger Planet, der auch räumlich gesehen eine riesige Ausdehnung hatte, und wenn wir uns dann diesen Weg vorstellen von diesen Ausmaßen zur heutigen Erde, ist ja dann im Verhältnis wirklich nur ein winziger Raum, auf der sich der Erdenzustand abspielt, dann können wir auch ins Verhältnis setzen. Wenn wir nun sagen, es kommt die polarische Zeit unserer Erdenentwicklung, und diese &#039;&#039;&#039;polarische Zeit&#039;&#039;&#039;, wenn wir das in ein heutiges Zeitverhältnis setzen, &#039;&#039;&#039;begann ungefähr vor 4,6 Milliarden Jahren&#039;&#039;&#039;, dann können wir uns vorstellen, wie viel Zeit also quasi vom alten Saturn bis zu diesem polarischen Zeitalter, das wir ja dann näher betrachtet haben, vergangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns vorstellen, also von unserer heutigen Sicht 2023 nach Christus zurück zur polarischen Zeit sind es bereits 4,6 Milliarden Jahre, dann bekommt man so einen Bezug dazu, wenn wir also vom alten Saturn, wenn wir von der [[A:Alte Sonne|alten Sonne]], dem [[A:Alter Mond|alten Mond]] sprechen, welche Zeiträume, welche Zeitverhältnisse da nötig sind, um diese Abläufe, diese geistigen Dinge, die dort geschehen sind, zu greifen, und dass das sehr große Zeiträume sind, über die wir da sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Zuge dieser Verhältnisse können wir dann auch ein wenig besser aus meiner Sicht verstehen, dass, wenn wir nun sagen, dieser Erdenkeim, den wir vor uns haben in der hyperboräischen Zeit, wir haben gesagt, die &#039;&#039;&#039;biblische Schöpfungsgeschichte beginnt ungefähr da, wo sich Sonne und Erde voneinander trennen, und dann ist es auch vielleicht wichtig zu sagen, dass dieser Zeitraum etwa vor 3 Milliarden&#039;&#039;&#039;, 2 - 3 Milliarden Jahren war, und gemessen an den Zeiträumen zurück bis zum alten Saturn ist das noch ein sehr junger Prozess, der sich da abspielt. Also ich will jetzt nicht sagen, es ist erst gestern gewesen, das wäre übertrieben, aber einfach um so ein bisschen ein Gefühl für die Zeitverhältnisse zu bekommen, es liegt sehr, sehr lange zurück, aber gemessen an der Gesamtentwicklung ist es wirklich etwas sehr Neues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=547s Weiterentwicklung des Astralleibes des Menschen 0:09:07] ====&lt;br /&gt;
Und wenn gesagt wird, &#039;&#039;&#039;in dieser hyperboräischen Zeit beginnt der Mensch, sich mit seinem Astralleib zu umkleiden&#039;&#039;&#039; und die weiteren Geschehnisse, die wir dann in den Schöpfungstagen bereits gemeinsam angeschaut haben, dann ist es also tatsächlich so, dass dieser Erdenkeim, der sich vom alten Saturn bis zu diesem Punkt immer weiter verdichtet und damit auch räumlich verkleinert hat, im Grunde nur aus Astralleibern der Menschen besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=601s Abschnürung unseres Astralischen aus dem Weltastralischen 0:10:01] ====&lt;br /&gt;
Wir hatten schon ein wenig gesehen, es gibt einen &#039;&#039;&#039;Unterschied zwischen dem Astralleib oder den Astralleibern des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet also, dass dort &#039;&#039;&#039;Astralisches aus dem Weltastralischen abgeschnürt&#039;&#039;&#039; wurde, also eine Abgrenzung zum anderen erhalten hat, und dass wir nun also vermehrt, je mehr wir uns der Zeit annähern, in der der heutige Mensch physisch-stofflich die Erdoberfläche betritt, dass wir es da in diesem Gestaltungsraum, in dem das alles stattfindet, was wir jetzt beschreiben, dieses Weltastralische, dieses Weltenseelische könnte man sagen, sich eigentlich immer mehr im Außen befindet. Was wir hier wahrnehmen in unserer heutigen Welt ist zum überwiegenden Teil etwas, das ganz stark mit uns zu tun hat, mit unserer Leiblichkeit seelisch gesehen, mit unserem Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=698s Unsere Emanzipation vom Willen der Trinität 0:11:38] ====&lt;br /&gt;
Wie ihr ja wisst, waren wir bereits auf dem alten Saturn schon dabei, so drückt Rudolf Steiner das aus, natürlich nicht in einem Bewusstsein und in einem Zustand, in dem wir heute sind, aber doch haben wir auch diesen Weg mitvollzogen, wir sind diesen Weg mitgegangen und dementsprechend ist auch alles, was wir auf diesem Weg seelisch-geistig erlebt haben, in diesen Verdichtungsprozess miteingeflossen. Und je mehr wir uns nun dieser Erdenschöpfung angenähert haben, desto mehr ist auch dieses Element hereingekommen, dass es zu einer Art &#039;&#039;&#039;Emanzipation vom Willen der Trinität&#039;&#039;&#039; gekommen ist, eine gewisse &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039; hat sich da immer mehr in den Prozess miteingebracht, und &#039;&#039;&#039;das hat mit uns zu tun&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=770s Vorbereitung auf unsere physisch-stoffliche Inkarnation 0:12:50] ====&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal gesagt, wir sind nun im &#039;&#039;&#039;Landeanflug auf unsere physisch-stoffliche Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wir drängen also quasi in dieses materielle Leben hinein, und um das möglich zu machen, ist es geboten, dass sich dieses Allgemeine, nicht wertend, dieses &#039;&#039;&#039;allgemein Weltenastralische immer mehr außen vorsetzt, dass es auch immer mehr außen vor bleibt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir das im Kleinen denken, dann merken wir das ja jeden Tag, wenn wir in der Welt stehen, wenn wir in der Welt tätig sind, dann merkt man manchmal diesen Unterschied zu den anderen Menschen, dass da manchmal Welten dazwischen liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=827s Das allgemein Weltenastralische bleibt immer mehr außen vor: ein Beispiel 0:13:47] =====&lt;br /&gt;
Man hat also vielleicht einen Mitmenschen, einen Kollegen, den man bei der Arbeit trifft, oder einen Freund, einen Bekannten, der wie man sagt, vielleicht mit dem falschen Bein aufgestanden ist, und dann ist man selbst vielleicht motiviert und fühlt sich kräftig, in den Tag zu starten, positiv gestimmt, und dann treffen diese beiden Astralwelten aufeinander. Und da spürt man, wie stark wir uns eigentlich von diesem Allgemeinen entfernt haben, denn wenn wir jetzt in die Natur schauen, zum Beispiel ins Tierreich, da gibt es diese Schwankungen, dieses eigen Sein schon nicht mehr so stark, bei weitem nicht mehr so stark, geschweige denn im Pflanzenreich oder im Mineralreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=876s Noch stärkere Verbundenheit der Naturreiche mit der Weltenastralität 0:14:36] ====&lt;br /&gt;
Das heißt, diese Naturreiche sind &#039;&#039;&#039;noch stärker verbunden mit der Weltenastralität&#039;&#039;&#039;, während wir Menschen also schon weitestgehend &#039;&#039;&#039;sehr stark auf uns zurückgeworfen sind&#039;&#039;&#039;, auf das, was in unserem Mikrokosmos vor sich geht. Aber wenn man das Ganze nun größer denkt, denn auch unserer Erde ist ja ein Lebewesen, dann kann man sagen, dass auch im Zuge der [[A:Bewusstseinsstufen|Bewusstseinsstufen]] unseres Planeten, dieses auf sich selbst hin Orientierte sich immer stärker erhöht hat im Vergleich zum alten Mond, zur alten Sonne und zum alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=932s Der Begriff und der Weg einer Monade 0:15:32] ====&lt;br /&gt;
Und nun ist es eben so, dass tatsächlich in dem Moment, wo wir in der hyperboräischen Zeit stehen, dieses Seelische, das sich da beginnt zu formieren, eigentlich nur noch aus Astralleibern von Menschen besteht, das heißt, was heißt hier Mensch? Das sind zunächst einmal geistige Funken. Wir alle haben unsere Heimat in den höchsten Höhen der geistigen Welt. Wir hatten das angedeutet, wir sind &#039;&#039;&#039;vom Nirvana Plan immer weiter herabgestiegen&#039;&#039;&#039; und man könnte auch sagen, wir waren einmal oder wir sind &#039;&#039;&#039;Monaden&#039;&#039;&#039; – [[A:Monade|Monade]] ist ein Begriff, der in der abendländischen Geisteskultur, Philosophie bereits gebildet wurde, und das bedeutet so viel wie &#039;&#039;&#039;Gottesfunken oder Gottesteilchen&#039;&#039;&#039; – die durch [[A:Entelechie|Entelechien]] hindurchgehen, das sind also mehr oder weniger Wege, die sich mal dem Göttlichen annähern, sich mit dem Göttlichen überschneiden, aber dann auch immer mehr im Laufe der Zeit sich vom Göttlichen entfernen. Das ist wie so ein mäandernder Fluss könnte man sagen, dieser Weg einer Monade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dementsprechend ist es auch bei uns Menschen so, dass sich von diesen vielen Monaden, die sich auf den Weg machen, Geister der Freiheit zu werden, dass es da, wie es bei den Hierarchien ist, die wir angeschaut haben, auch &#039;&#039;&#039;Wesen gibt, die zurückbleiben, und es gibt Wesen, die sich regelrecht entwickeln&#039;&#039;&#039;, einige eilen voraus, es ist also ein stetiger Entwicklungsprozess auch bei uns Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1094s Herausbildung der Naturreiche aus der menschlichen Astralität 0:18:14] ====&lt;br /&gt;
Und bevor wir zu den Naturreichen kommen, denn diese Naturreiche, das ist jetzt dieses neue Denken, das wir in der Anthroposophie versuchen heranzubilden, dass wir uns vorstellen, dass die Erde und die Naturreiche, so wie wir sie heute vor uns haben, im Grunde aus dem Menschen herausgesetzt worden sind. Also das heißt in diesem Zustand der hyperboräischen Zeit im Übergang zur [[A:Lemurische Zeit|lemurischen Zeit]], ja dann später Abtrennung von Sonne und Erde und dann auch dem Mondenhaften, dass wir es da mit einem Zustand zu tun haben, der wie gesagt eigentlich schon sehr vom Menschen bestimmt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Tatsache ist, dass sich diese Dinge vollziehen. Dabei helfen uns die höheren Hierarchien. Wir bringen also etwas mit, mit dem sie immer mehr arbeiten, so muss man sich das eben vorstellen. Es ist also &#039;&#039;&#039;weitestgehend nur menschliche Astralität, die nun vorhanden ist, und aus der sich dann die Naturreiche herausbilden&#039;&#039;&#039;. Und man kann diesen Prozess, diese Tendenz aus meiner Sicht auch sehr gut in der Schöpfungsgeschichte bereits erkennen, nämlich daran, dass wir ja immer wieder diese Formulierung vorfinden &amp;quot;und die Elohim sahen, dass es gut war&amp;quot;. Und da kann man sich ja vielleicht ganz einfach mal die Frage stellen, ja wie kann man denn sehen, ob etwas gut ist? Wenn wir heute den Begriff &amp;quot;sehen&amp;quot; haben, dann versteht man ja unter &amp;quot;sehen&amp;quot; in der Regel so etwas wie, ich erkenne, was da geschieht, ich nehme das auf, zeichne es auf, was da geschieht, aber &amp;quot;sehen&amp;quot; bedeutet viel mehr als das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1272s Der Begriff des Sehens, die Wahrnehmung in Verbindung mit unserer Seele, die Kraft des Denkens 0:21:12] ====&lt;br /&gt;
Wir haben hier den Begriff des Sehens, &amp;quot;die Elohim sahen das Licht, und sahen, dass es gut war&amp;quot;. Da haben wir diese &#039;&#039;&#039;Verbindung ins Seelische hinein&#039;&#039;&#039;. Es ist also nie losgelöst, eine Wahrnehmung, auch bei uns heute, eine &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung ist nie losgelöst vom seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Erst wenn uns das klar ist, dass wir mit jeder Wahrnehmung auch an unsere Seele angeschlossen sind, und diese Seele, dieses Bewusstsein – wir hatten ja gesagt, dass &#039;&#039;&#039;die Seele, der Astralleib des Menschen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gleichzeitig unser Bewusstsein&#039;&#039;&#039; ist –, dieses Zusammenspiel zwischen &#039;&#039;&#039;sinnlichem Wahrnehmen&#039;&#039;&#039; und man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;Bewertung oder Verbindung mit unserem seelischen Wesenskern&#039;&#039;&#039;, wenn man das zusammen greift und sagt, das ist Sehen, dann kann man sehen, dass etwas gut ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seelische muss also mit dazu kommen, und so ist das hier zu verstehen, und wenn man es genau nimmt, dann steht also &#039;&#039;&#039;zwischen dem Bewusstseinsimpuls im Moralischen&#039;&#039;&#039; könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;und der reinen Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; noch eins, und das ist eine Kraft, die sehr viel mit dem &#039;&#039;&#039;Ätherischen&#039;&#039;&#039; zu tun hat, eine Kraft, die nicht nur in uns vorhanden ist, wie wir von Rudolf Steiner wissen, sondern die im Grunde genommen die Welt zusammenhält, und diese &#039;&#039;&#039;Kraft ist das Denken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1422s Hinter dem Denken stehen Wesen 0:23:42] =====&lt;br /&gt;
Das [[A:Denken|Denken]] ist also nicht nur eine rein subjektive, unpersönliche Energie oder ein unpersönlicher Vorgang, sondern &#039;&#039;&#039;dieses Denken ist ein Wesen&#039;&#039;&#039;. Hinter diesem Denken stehen große, erhabene Wesen, die dafür sorgen, dass sich also Wahrnehmung im Physischen, im Stofflichen und Bewertung, oder in Bezug setzen zum Höheren, zum Moralischen z.B., dass das zusammenkommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir dann auch gleichzeitig einen Schlüssel oder einen Anhaltspunkt, was bedeutet eigentlich dieses Wort &amp;quot;[[A:Hellsehen|hellsehen]]&amp;quot; zum Beispiel. Und dieses &#039;&#039;&#039;Hellsehen&#039;&#039;&#039; ist für mich ein Ausdruck dafür, dass man sich auch &#039;&#039;&#039;seelisch mit dem verbindet, was man tut&#039;&#039;&#039;, das würde ich einfach mal so definieren wollen, dass wir nicht nur einfach ausführen, wenn wir gesagt bekommen, es ist erforderlich, das und das zu tun und wir dann maschinenhaft darauf reagieren und es genauso ausführen, was ja leider in unserer heutigen Welt nicht selten der Fall ist, sondern wir brauchen bei allem, was wir tun, die Verbindung zur Seele. Dann wird diese Resonanz, die da entsteht, diese Tat, die wir da begehen, die wird dann für uns hell, wenn wir es zulassen, dass es sich mit unserer Seele auch verbindet, und dann nehmen wir als Folge unserer Taten Dinge wahr, die aus dem Seelischen kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1589s Die Bewertung unserer eigenen Taten durch unsere Seele, durch unser Herz 0:26:29] ====&lt;br /&gt;
Wir haben eine Bewertung, die da stattfindet, und diese Bewertung hat natürlich auch viel mit dem Herzen zu tun, und wenn man diese &#039;&#039;&#039;Bewertung der eigenen Taten durch die Seele, durch das Herz&#039;&#039;&#039; zulässt, dann entsteht eine Art &#039;&#039;&#039;Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; könnte man sagen, dass wir weitaus weiter und größer wirken und angeschlossen sind, als wir das vielleicht denken. Das heißt die Art und Weise, wie wir in der Welt stehen, wie wir anderen Menschen begegnen, wie wir uns Tieren zuwenden, wie wir uns Pflanzen zuwenden, wie wir uns sogar Mineralien zuwenden, das hat immer mit uns zu tun. Es ist nicht losgelöst, dass es ein großes Geheimnis unserer Erdenentwicklung ist, dass wir im Grunde das, was wir anderen tun, gleichzeitig uns selbst zufügen, was ihr dem geringsten meiner Brüder angetan habt, das habt ihr auch mir angetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt nicht so wortgetreu zitiert, aber ihr wisst, was ich meine, aber diese Stelle gibt es in der Bibel. Und das bezieht sich eben darauf, dass wir einfach unser Bewusstsein dahingehend erweitern sollten, dass wir uns klar machen, alles, was um uns herum geschieht, hat mit uns Menschen zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1729s Unser abgeschnürtes Seelisches ist mit Allem verbunden 0:28:49] ====&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses abgeschnürte Seelische&#039;&#039;&#039; ist insofern zunächst einmal auf der einen Seite &#039;&#039;&#039;eine Illusion&#039;&#039;&#039;, das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind mit Allem verbunden&#039;&#039;&#039;, unsere seelisch-geistige Wesenheit ist ausgebreitet in der ganzen Welt und darüber hinaus. Aber trotzdem ist es keine [[A:Illusion|Illusion]] in der Form, dass wir sagen, dieses eigene Astralische, das vergessen wir jetzt mal, das können wir vernachlässigen, sondern im Gegenteil, wir müssen uns genau um dieses eigene Astralische kümmern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1787s Vorbereitung unseres Astralischen für die spätere Wiederaufnahme der Naturreiche 0:29:47] ====&lt;br /&gt;
Das, was wir jetzt als unser Astralisches bereits bewusst erleben können, damit wir das, was von uns draußen ist, umgestalten können, denn wir werden früher oder später &#039;&#039;&#039;diese Naturreiche, Tierreich, Pflanzenreich, Mineralreich wieder in uns aufnehmen&#039;&#039;&#039;, und je mehr wir dann den Boden bereitet haben, dass wenn diese Wiedervereinigung stattfindet, dass diese Dinge die dann von außen wieder uns zugeführt werden, uns einverleibt werden, auf einen guten Nährboden treffen. Das heißt, wenn wir &#039;&#039;&#039;unser Seelisches so gestalten, dass wir uns mit der Christuskraft durchdringen&#039;&#039;&#039;, dass wir die &#039;&#039;&#039;aus Freiheit ergreifen&#039;&#039;&#039; und uns damit durchdringen, dann wird auch dieses Astralische, diese Kräfte, die wir im Moment noch ausgelagert vorfinden in der Natur, wird dann mit durchchristet und wird fähig gemacht, mit uns gemeinsam als Teil von uns mit in die Zukunft zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben aus meiner Sicht hier in der Schöpfungsgeschichte bereits die ersten Hinweise auf etwas, das vielleicht, mit Blick auf die Uhr heute noch zum Abschluss, sehr entscheidend in diesem Zusammenhang des Verwandelns des eigenen Seelischen ist, was damit viel zu tun hat, wenn wir eben sagen, die Elohim tun etwas, und sie sahen, dass es gut war. Der Christus ist bereits mit den Elohim verbunden zu dieser Zeit, und das bedeutet, durch diese Prinzipien, die damals durch den Christus und die Elohim in die Welt gekommen sind, können wir für uns bereits etwas erkennen, was Rudolf Steiner in seiner Philosophie der Freiheit deutlich ausspricht, was wir brauchen als moderne Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1991s Moralische Intuition, moralische Phantasie, moralische Technik 0:33:11]===&lt;br /&gt;
Und zwar spricht er da zunächst einmal von der [[A:Moralische Intuition|moralischen Intuition]], das bedeutet, es muss oder es sollte in uns etwas herangebildet werden, dass wir uns aus Freiheit heraus mit Hilfe unseres Herzens, mit Hilfe unseres Gewissens und letztlich aber auch mit Hilfe unseres Verstandes – den brauchen wir auch heute noch –, dass wir uns so mit der Welt verbinden, dass unser Bewusstsein in der Lage ist, zu begreifen, dass wir &#039;&#039;&#039;ein aktiver Teil der Welt&#039;&#039;&#039; sind. Wir sind nicht losgelöst von der Welt, und doch sind wir es. Da haben wir wieder diese Ambivalenz, die wir auch im Zuge der Widersacherkräfte schon öfter vor uns hatten. Wir sind individuelle Wesen und sollen es auch immer mehr und mehr werden, aber auf der anderen Seite sind wir &#039;&#039;&#039;mit der Welt verbunden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was wir tun, hat eine Auswirkung auf unseren Umkreis, weil wir mit diesem Umkreis verbunden sind, und die &#039;&#039;&#039;moralische Intuition ist dann etwas, was wir Menschen aus Freiheit heraus erkennen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zwingt uns niemand dazu, uns selbst zu prüfen, wie bin ich denn diesen Menschen begegnet, bin ich ihm mit Verständnis, mit Offenheit und liebevoll entgegengetreten oder habe ich ihn vielleicht vergessen und war so ein bisschen in meinen eigenen mehr egoistischen Dingen verstrickt. Und diese Fragen nach dem Wirkungskreis von uns, wie groß der eigentlich ist, daran können wir die moralische Intuition schulen, denn wenn wir uns mit dem Umkreis verbinden und wenn wir die geistig-seelischen Wahrheiten, die uns umgeben, miteinbeziehen in unser Innenleben, dann werden sie auch mit uns Kontakt aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden langsam aber sicher spüren, wie die Elohim, ob etwas gut war, ob wir etwas gut gemacht haben oder ob etwas nicht so gut war. Und &#039;&#039;&#039;aus dieser&#039;&#039;&#039; – um das noch zu Ende zu führen, es tut mir leid, ich muss heute etwas überziehen – &#039;&#039;&#039;moralischen Intuition&#039;&#039;&#039; ergibt sich dann eine weitere Stufe, nämlich die sogenannte &#039;&#039;&#039;moralische Phantasie&#039;&#039;&#039;. Das heißt die moralische Phantasie ist &#039;&#039;&#039;ein Bedürfnis, über mich hinaus zu wachsen in meinem Erkennen, in meinem Bewusstsein von der Welt&#039;&#039;&#039;, über mich hinaus zu wachsen. Was kann ich werden, wer möchte ich werden, wie möchte ich für die anderen, für die Menschen, für die Tiere, für die Pflanzen, wer möchte ich sein, wie möchte ich in dieser Welt Dinge tun. Und aus diesem Bedürfnis, aus dieser moralischen Phantasie erwächst dann die moralische Technik, und diese &#039;&#039;&#039;moralische Technik&#039;&#039;&#039;, die ist dann das, was wir werden können mit unserem Ich, mit unserer Individualität, um dann aktiv die Dinge in der Welt zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Lernen, ein Wachsen, ein sich Entwickeln aus dem Tätigsein heraus. &#039;&#039;&#039;Aus der Intuition wird moralische Phantasie, und aus der moralischen Phantasie, aus dem inneren Erleben&#039;&#039;&#039;, nach diesem &#039;&#039;&#039;&amp;quot;wie kann ich weiterkommen, wie kann ich ein guter Mensch werden&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, werden uns dann aus der &#039;&#039;&#039;geistigen Welt&#039;&#039;&#039; bzw. aus &#039;&#039;&#039;unserem Ich&#039;&#039;&#039; – so muss man das sonst &amp;quot;ich möchte das nicht wieder so, dass das von außen kommt&amp;quot;, sondern es kommt von innen, aus unserem Ich heraus – die &#039;&#039;&#039;Wege, die Mittel, die moralische Technik&#039;&#039;&#039;, wie das funktioniert, aufgezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geben uns die Elohim hier ein wunderbares Vorreiterbeispiel, wie wir als Menschen heute in der Welt stehen sollten, tun und dann sehen, dass es gut ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=2396s Abschluss 0:39:56]===&lt;br /&gt;
Ja das war jetzt ein kleiner Einschub. Und beim nächsten Mal geht es weiter mit den Schöpfungstagen. Vielen Dank, dass ihr dabei wart und bis zum nächsten Mal. Danke sehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 4 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 6 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
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		<title>Geister der Freiheit - Teil 1 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Abschluss 0:32:43 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Grundlagen Anthroposophie Teil 29 von Christoph Bolleßen|vorige Folge (Vortragszyklus Grundlagen Anthroposophie)◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 2 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:1.Folge GdF CB.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 1 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/p36lp0oijdaefr8/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2001%20%28Einleitung%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 1 (Einleitung) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=28s Begrüßung und Einleitung zu einer neuen Videoreihe 0:00:28] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum Beginn einer neuen Videoreihe mit dem Titel &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, falls ihr euch wundert, hier nun nicht in der Einleitung auf die Reihe &amp;quot;Grundlagen Anthroposophie&amp;quot; verwiesen zu werden, denn heute hätte es ja eigentlich den 30. Teil geben sollen. Doch ich hatte schon seit einiger Zeit, vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass so viele neue Menschen in den Kreis der Abonnenten und der Zuschauer hinzugekommen sind und letztendlich auch aufgrund der Tatsache, dass wir jetzt bei unserer Erdenentwicklung angekommen sind, &#039;&#039;&#039;immer mehr die Erdenmenschhei&#039;&#039;&#039;t, also das heißt im Grunde die entscheidende Entwicklungszeit, die auch uns heute stark betrifft, &#039;&#039;&#039;in den Fokus zu nehmen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Osterzeit liegt hinter uns. Wir haben das Mysterium der Auferstehung nun auch miterlebt. Und so dachte ich, es wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, ein günstiger Zeitpunkt mit etwas Neuem zu beginnen, so dass auch die Neuen unter uns, die neuen Zuschauer sozusagen noch einmal frisch mit einsteigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=157s Beweggründe für den Titel &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; 0:02:37] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich habe den Titel &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; gewählt aus mehreren Gründen.&#039;&#039;&#039; Zunächst mal aufgrund der Tatsache, dass dieses wunderbare Wort &amp;quot;Freiheit&amp;quot; und was Freiheit ist und was Freiheit für uns immer mehr werden soll, aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;hochaktuell&#039;&#039;&#039; ist, aktueller denn je, und weil wir letztlich mit diesem Begriff &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;  auch in einem &#039;&#039;&#039;absoluten Kerngebiet der Geisteswissenschaft Rudolf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Steiners&#039;&#039;&#039; stehen, nämlich und vielleicht das als kleiner Auftakt, ich möchte natürlich den &#039;&#039;&#039;Übergang zwischen den Grundlagenvideos und dieser neuen Reihe fließend gestalten&#039;&#039;&#039;, das heißt wir sind an dem Punkt der Erdenschöpfung, wo nun die Elohim ihr Werk beginnen und &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;, das ist ein Ausspruch, eine Bezeichnung, die Rudolf Steiner in Bezug auf die Erdenmenschheit gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=259s Begründung einer vierten Hierarchiestufe mit uns Erdenmenschen 0:04:19] ===&lt;br /&gt;
Denn wenn wir nur noch mal ausgehen von den Grundlagen, die wir ja sehr ausführlich behandelt haben, dann wissen wir, es gibt in unserem derzeitigen Weltenplan &#039;&#039;&#039;drei Hierarchien von Wesen, von Engelwesen:&#039;&#039;&#039; Die &#039;&#039;&#039;erste Hierarchie&#039;&#039;&#039; man könnte sagen, die am höchst stehenden Wesen, die am nächsten an der göttlichen Quelle leben ‒ ich möchte jetzt nicht in aller Ausführlichkeit das noch mal wiederholen, ihr könnt das den Grundlagenvideos entnehmen ‒ das sind eben in der ersten Hierarchie die &#039;&#039;&#039;Seraphim&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Cherubim&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Throne&#039;&#039;&#039;,  dann folgt die &#039;&#039;&#039;zweite Hierarchie&#039;&#039;&#039; mit den &#039;&#039;&#039;Kyriotetes,&#039;&#039;&#039;  den &#039;&#039;&#039;Dynameis&#039;&#039;&#039; und den &#039;&#039;&#039;Elohim&#039;&#039;&#039; oder den &#039;&#039;&#039;Exusiai&#039;&#039;&#039;,  dann folgt die &#039;&#039;&#039;dritte Hierarchie&#039;&#039;&#039; mit den &#039;&#039;&#039;Urengeln&#039;&#039;&#039;, den &#039;&#039;&#039;Archai&#039;&#039;&#039;, dann den &#039;&#039;&#039;Erzengeln&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Archangeloi&#039;&#039;&#039; und schließlich den &#039;&#039;&#039;Angeloi, den Engeln&#039;&#039;&#039;, das sind die Wesen, die unmittelbar über uns stehen in dieser hierarchischen Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und hier bemerken wir, die &#039;&#039;&#039;Angeloi als das dritte Glied der dritten Hierarchie&#039;&#039;&#039; bedeutet eben auch, dass &#039;&#039;&#039;mit uns Erdenmenschen eine neue Hierarchiestufe sich beginnt zu bilden&#039;&#039;&#039;. Man könnte also sagen, die &#039;&#039;&#039;vierte Hierarchie wird mit uns begründet.&#039;&#039;&#039; Und das Besondere an dieser vierten Hierarchie wird sein, dass wir mit Hilfe des Christus ein Ich erhalten bzw schon erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist jetzt an uns, mit diesem Ich zu arbeiten, dieses Ich in Tätigkeit zu versetzen&#039;&#039;&#039;, ein Ich erhalten haben, das in der Lage ist aus sich selbst heraus ‒ wir hatten das schon ein paarmal angesprochen ‒ göttliche Schöpferkräfte freizusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit es zu diesem besonderen Ich kommen kann oder kommen konnte, war es eben notwendig, dass wir Erdenmenschen als die ersten Wesen in die Lage versetzt werden, auch gegen den göttlichen Willen zu handeln, und zwar bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn dieses Vorhaben, wenn dieses Freisetzen von geistigen Kapazitäten in uns erfolgreich sein wird, was wir alle hoffen, dann &#039;&#039;&#039;werden wir als Geister der Freiheit die gesamte geistige Welt mit etwas bereichern, was weder die Angeloi noch die Erzengel noch die Archai bis hoch zu den Seraphim besitzen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=506s Völlige Neuausrichtung und Umwandlung des Weltentwicklungsplans mit der Menschwerdung Christi 0:08:26] ===&lt;br /&gt;
Wir hatten das schon einmal kurz erwähnt dass der Weg der ersten drei Inkarnationen unseres Planeten, die Rudolf Steiner bezeichnet als alter Saturn, alte Sonne, alter Mond und man könnte sagen, auch noch hinein in die erste Hälfte der Erdentwicklung, die wir als Mars Erde oder Mars Periode bezeichnet haben, dass diese langen, langen Zeiträume unter der Prämisse standen, es erfüllt sich der Wille der Trinität, also der göttlichen Quelle bestehend aus Vater, Sohn und heiligem Geist, und dass wir dann &#039;&#039;&#039;in der Mitte unserer Erdenentwicklung dieses Mittelpunktsereignis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Menschwerdung Christi,&#039;&#039;&#039; der Kreuzestod auf Golgatha, das in der Tat mit diesem großen Ereignis unsere Entwicklung übergeht &#039;&#039;&#039;von der Mars Periode in die sogenannte Merkur Periode&#039;&#039;&#039; oder Merkur Erde, und dass das also nicht nur ein kleiner Paradigmenwechsel ist, sondern dass das wirklich &#039;&#039;&#039;eine völlige Umgestaltung, eine völlige Neuausrichtung des Weltentwicklungsplans bedeutet&#039;&#039;&#039;, der ja aus sieben Stufen besteht, wie wir gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=632s Die vierte Bewusstseinsstufe, die Erde 0:10:32] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun vielleicht anknüpfen an das, was vorher in den Grundlagenvideos von uns gemeinsam erarbeitet wurde, noch einmal ganz kurz fokussieren auf den Punkt, an dem wir uns jetzt befinden, dann möchte ich damit beginnen, noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, dass wir gesagt haben, es befindet sich unser Kosmos, unser Heimatplanet, zu dem ja auch die umliegenden Planeten dazugehören, zurzeit auf der &#039;&#039;&#039;vierten sogenannten Bewusstseinsstufe&#039;&#039;&#039;, abgeleitet von Bewusstsein, Leben und Formen, die trinitarischen Qualitäten der göttlichen Quelle Vater, Sohn, heiliger Geisr. Wir &#039;&#039;&#039;befinden uns nun auf der&#039;&#039;&#039; [[A:Bewusstseinsstufen|vierten Bewusstseinsstufe,]] &#039;&#039;&#039;die wir Erde nennen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bewusstseinsstufen.jpg|zentriert|650x650px|Die sieben Bewusstseinsstufen &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ersteller: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creative Commons License &amp;lt;br&amp;gt;Quelle: Geister der Freiheit Teil 1 &amp;amp; [[A:Weltentwicklungsstufen#Bewusstsein%20-%20Leben%20-%20Form|Anthrowiki]]&amp;lt;/small&amp;gt;|alternativtext=Die sieben Bewusstseinsstufen|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=707s Die vierte Lebensstufe, das Mineralreich 0:11:47] ===&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;vierte Bewusstseinsstufe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unterteilt sich wiederum in sieben Lebensstufen.&#039;&#039;&#039; Das sind also Entwicklungszyklen, die innerhalb der großen Zyklen der großen Bewusstseinsstufen ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und von diesen Lebensstufen haben wir auch bereits drei absolviert,&#039;&#039;&#039; wir befinden uns in der [[A:Lebenszustände|vierten Lebensstufe.]] Und diese vierte Lebensstufe bezeichnen wir als &#039;&#039;&#039;Mineralreich.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hatten wir auch schon gesagt, dass eben die &#039;&#039;&#039;erste, zweite und dritte Lebensstufe&#039;&#039;&#039; bezeichnet werden als die &#039;&#039;&#039;ersten drei Elementarreiche, erstes Elementarreich, zweites, drittes Elementarreich,&#039;&#039;&#039; und dass die &#039;&#039;&#039;vierte Stufe als Mineralreich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bezeichnet&#039;&#039;&#039; wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebensstufen.jpg|zentriert|650x650px|Die sieben Lebensstufen  &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ersteller: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creatice Commons License&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: Geister der Freiheit Teil 1 &amp;amp; [[A:Weltentwicklungsstufen#Bewusstsein%20-%20Leben%20-%20Form|Anthrowiki]]&amp;lt;/small&amp;gt;|alternativtext=Die sieben Lebensstufen|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=785s Der vierte Formzustand, physischer Formzustand 0:13:05] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;innerhalb dieser sieben Lebensstufen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;besteht dann auch wieder jede Lebensstufe aus sieben Formzuständen.&#039;&#039;&#039; Und wir befinden uns auch hier im [[A:Physisch|vierten Formzustand,]] und diesen vierten Formzustand haben wir bezeichnet als &#039;&#039;&#039;physisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist dieser Begriff zu verstehen? Wir haben auch bei den Formzuständen Begrifflichkeiten aus der Anthroposophie. Man bezeichnet den &#039;&#039;&#039;ersten Formzustand&#039;&#039;&#039; als sogenannten &#039;&#039;&#039;Arupa Zustand.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten diese Begriffe auch in den Grundlagenvideos hergeleitet. Wir haben also &#039;&#039;&#039;Arupa, das bedeutet formlos&#039;&#039;&#039;, dann die zweite Stufe, der zweite Formzustand ist der sogenannte &#039;&#039;&#039;Rupa Zustand, das bedeutet geformt oder Form,&#039;&#039;&#039; und dann folgt die &#039;&#039;&#039;dritte Stufe,&#039;&#039;&#039; die wird bezeichnet haben als die &#039;&#039;&#039;Astralstufe&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;vierte Stufe,&#039;&#039;&#039; die bezeichnen wir als &#039;&#039;&#039;physisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Formzustände.jpg|zentriert|650x650px|Die sieben Formzustände &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ersteller: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creatice Commons License&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: Geister der Freiheit Teil 1 &amp;amp; [[A:Weltentwicklungsstufen#Bewusstsein%20-%20Leben%20-%20Form|Anthrowiki]]&amp;lt;/small&amp;gt;|alternativtext=Die sieben Formzustände|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=896s Die Qualität der Zahl Vier innerhalb der Siebner Reihe 0:14:56] ===&lt;br /&gt;
Und wie wir ja bereits hergeleitet haben, hat diese [[A:4 (Zahl)|Zahl Vier,]] diese vierte Stufe, &#039;&#039;&#039;eine ganz besondere Qualität innerhalb der Siebner Reihe,&#039;&#039;&#039; nämlich dass wir gesagt haben, die Zahlen eins, zwei, drei, fünf, sechs uns sieben stehen sich spiegelbildlich gegenüber. Das heißt, der siebte Zustand ist eine aufgehobene Stufe der eins, die sechste Stufe ist eine aufgehobene Stufe der zwei und die fünfte Stufe ist ein aufgehobener Zustand der drei, und dass eben &#039;&#039;&#039;diese vierte Stufe die Einzige ist, die in sich selbst diesen Aufhebungsprozess vollziehen muss.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=968s Die Zahl Vier in der Bewusstseinsstufe, in der Lebensstufe, im Formzustand, Zustand der Unruhe 0:16:08] ===&lt;br /&gt;
Und das heißt, wir haben &#039;&#039;&#039;dreimal die Vier&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sowohl im Bewusstsein als auch in den Lebensstufen als auch im Formzustand.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir befinden uns also mitten in der Qualität der Vier auch als Menschheit.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich das klar macht, dann hat man auch ein wenig mehr Verständnis aus meiner Sicht dafür, dass die Zeiten, in denen wir leben, sehr unruhige Zeiten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot; möchte also diesen &#039;&#039;&#039;Zustand der Unruhe, der Umwandlung, des Paradigmenwechsels, der Neuausrichtung,&#039;&#039;&#039; des sich immer wieder neu erfinden müssen, fokussieren und hoffentlich auch in der Lage sein, Mut zu machen, dass also in diesem anstrengenden Prozess des immer wieder sich neu Erfindens, Altes zurücklassen, Strukturen aufzubrechen, sein Denken zu verlebendigen, Dinge anders sehen, andere Standpunkte einnehmen, dass uns das immer mehr in Fleisch und Blut buchstäblich übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=1069s Anthroposophie, ein möglicher Weg des modernen Menschen 0:17:49] ===&lt;br /&gt;
Denn in diesem Wandel, der sowohl unseren Geist als auch unser Seelisches vor allen Dingen und letztlich dann als großes Ziel unsere Lebenskräfte und sogar unseren physischen Leib durchdringen soll, mit dieser Aussicht, dass wir &#039;&#039;&#039;durchchristete Wesen&#039;&#039;&#039; werden und letztlich auch als &#039;&#039;&#039;Schöpfer einer neuen Welt&#039;&#039;&#039; oder neuer Welten einmal vorgesehen sind, das Potenzial überreicht bekommen haben, dann lohnt es sich aus meiner Sicht dem nachzugehen und sich darüber klar zu werden, wie groß eigentlich diese Aufgabe ist, die wir haben, und dass die Anthroposophie der Weg des modernen Menschen ist ‒ ich spreche da jetzt für mich, es gibt viele andere Wege ‒ aber hier soll es in erster Linie um den anthroposophischen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hoffe, dass ihr mitgehen werdet, dass ihr die Dinge mitverfolgen werdet und diesem Format weiter treu bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=1185s Das fünfte Zeitalter, das nachatlantische Zeitalter 0:19:45] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte heute in der Einführung dann gerne, damit wir auch diese Verbindung in die Gegenwart haben, wir haben gesagt, vierter Bewusstseinszustand, vierte Lebensstufe, vierter Formzustand, noch diesen Weg mit euch bis in die heutige Zeit gehen. Und zwar ist es dann so, dass sich die Formzustände auch noch einmal aufgliedern in sieben sogenannte Zeitalter, und diese &#039;&#039;&#039;sieben Zeitalter&#039;&#039;&#039; unseres Formzustandes beginnen mit der sogenannten &#039;&#039;&#039;polarischen Zeit&#039;&#039;&#039;, dann folgt die &#039;&#039;&#039;hyperboräische Zeit&#039;&#039;&#039; gefolgt von Lemuria, der &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039;. Dann folgt &#039;&#039;&#039;Atlantis&#039;&#039;&#039;, die vierte Stufe, das vierte Zeitalter und dann sind wir in unserem aktuellen Zeitalter, das ist das &#039;&#039;&#039;fünfte&#039;&#039;&#039; [[A:Kulturepochen|nachatlantische Zeitalter.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitalter.jpg|zentriert|650x650px|Die sieben Zeitalter &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ersteller: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creative Commons License&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: Geister der Freiheit Teil 1 &amp;amp; [[A:Weltentwicklungsstufen#Bewusstsein%20-%20Leben%20-%20Form|Anthrowiki]]&amp;lt;/small&amp;gt;|alternativtext=Die sieben Zeitalter|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=1283s Die fünfte Kulturepoche, die angloamerikanisch-germanische Kultur 0:21:23] ===&lt;br /&gt;
Und schließlich, wie sollte es anders sein in der Welt der Sieben, &#039;&#039;&#039;unterteilen sich dann diese Zeitalter auch noch mal in sieben sogenannte&#039;&#039;&#039; [[A:Kulturepochen|Kulturepochen]]&#039;&#039;&#039;. Und in diesen Kulturepochen stehen wir ebenfalls auf der fünften Stufe.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben also das fünfte nachatlantische Zeitalter im Moment, und dieses Zeitalter wird von Rudolf Steiner auch als das &#039;&#039;&#039;angloamerikanisch-germanische Zeitalter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder Kulturepoche&#039;&#039;&#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kulturepochen.jpg|zentriert|650x650px|Die sieben Kulturepochen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ersteller: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creative Commons License&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: Geister der Freiheit Teil 1 &amp;amp; [[A:Weltentwicklungsstufen#Bewusstsein%20-%20Leben%20-%20Form|Anthrowiki]]&amp;lt;/small&amp;gt;|alternativtext=Die sieben Kulturepochen|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=1330s Die Qualität der Zahl Fünf 0:22:10] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun von der vier einmal unseren Blick richten auf die [[A:5 (Zahl)|Fünf]], vielleicht das abschließend für heute, so ist das also aus meiner Sicht eine gute Erklärung, was eigentlich die Qualität, die Herausforderung dieser Fünf ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt &#039;&#039;&#039;wir sind im fünften Zeitalter, in der fünften Kulturepoche,&#039;&#039;&#039; wir haben einen größeren Fokus, wo man sagen kann, es wird immer detaillierter, geht immer mehr auf die konkrete Lebensebene herunter. Dann befinden wir uns dort in der Qualität der Fünf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir also einmal ausgehen von den Formzuständen - wir haben ja gesagt, diese Formzustände kommen in die Welt oder gestalten sich Arupa, Rupa, Astral, dann kommt &#039;&#039;&#039;physisch&#039;&#039;&#039; in der vierten Stufe - dann kann man sich ja fragen, ja was ist denn innerhalb dieser Formzustände die Qualität der fünf? Und &#039;&#039;&#039;diese Qualität der fünf, das heißt also die Spiegelung der drei, der Astralzustand, wird dann wieder ein höherer Astralzustand sein, den Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aber interessanterweise bezeichnet als&#039;&#039;&#039; [[A:Plastischer Formzustand|plastisch]]&#039;&#039;&#039;, und das heißt von physisch zu plastisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Qualität dieses Wortes, dieses Begriffes erkennt man: &#039;&#039;&#039;plastisch bedeutet,&#039;&#039;&#039; dass etwas gebildet wird, dass plastisch gearbeitet wird, damit sich dieser fünfte Zustand entfalten kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kommen wir nun wieder zurück auf das, was wir eingangs sagten, dass die Stufen &#039;&#039;&#039;eins, zwei, drei und die Hälfte der Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;empfangende Zustände&#039;&#039;&#039; sind. Das heißt, wir nehmen die Dinge auf, die aus der Vergangenheit, die aus dem Schöpfungsimpuls herausgekommen sind,  bilden uns daran, finden zu uns selbst, und &#039;&#039;&#039;nach der Vier, eingeleitet mit der zweiten Hälfte der Vier, spätestens dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aber mit dem Beginn der Fünf beginnt die plastische Tätigkeit, die schöpferische Tätigkeit, wir müssen als Menschheit aktiv mitgestalten.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Zustand sind wir nun mittendrin, das heißt also &#039;&#039;&#039;innerhalb der Stufe der Kulturepochen haben wir die Fünf bereits aktiv&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;ebenso bei den Zeitaltern.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ihr seht wir sind schon ziemlich im Bereich, wo es gilt, aktiv zu werden und diesem Aktivwerden denke ich, hat Rudolf Steiner sein gesamtes Werk gewidmet, dass wir &#039;&#039;&#039;lernen, mit dem Geistigen zu arbeiten&#039;&#039;&#039;, ohne dabei ‒ kann ich auch immer nur wieder sagen ‒ &#039;&#039;&#039;das Irdische zu vernachlässigen oder herabzuwürdigen.&#039;&#039;&#039; Denn wir brauchen das Irdische, um im Geistigen klar zu sehen. Und deshalb auch hier noch einmal der Hinweis, dass versucht wird, &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft auf Augenhöhe beisammenzuhalten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=1619s Zusammenführung von Irdischem und Geistigem, von Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft 0:26:59] ===&lt;br /&gt;
Es kann nicht sein, dass wir hier den Anspruch erheben, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse von heute zu verwerfen. Ganz im Gegenteil, wir möchten diese Ergebnisse, diese Beobachtungen und auch die Deutungen teilweise miteinbeziehen, denn an dieser Stelle wird es dann spannend. Es kann nicht sein, dass die Naturwissenschaft den Anspruch erhebt, das Geistige auszuschließen und sich nur auf die irdischen Beobachtungen zu stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite kann es auch nicht der Anspruch sein, dass die Geisteswissenschaft die Naturwissenschaft ausklammert und sagt, wir erklären die Welt ohne die sinnlich stofflichen Wahrnehmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beide Wege sind unvollkommen und führen mitunter auf Abwege&#039;&#039;&#039;, und hier soll &#039;&#039;&#039;mit der Anthroposophie,&#039;&#039;&#039; denn so verstehe ich sie, der Versuch unternommen werden, &#039;&#039;&#039;Geistigkeit und irdische Gegebenheiten zusammenzuführen&#039;&#039;&#039;, unter der Prämisse ‒ so haben wir auch die Grundlagenvideos begonnen ‒, dass wir uns immer darüber bewusst sind, dass das Irdische aus dem Geistigen heraus entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde, dass es ein guter Punkt ist, sich immer wieder klarzumachen, und das vielleicht auch als die &#039;&#039;&#039;erste Zusammenführung von Irdischem und Geistigem&#039;&#039;&#039; genau diese Beobachtung,  dass, wenn wir heute in ein Geschäft, in einen Laden gehen und wir finden dort ein Produkt, das wir gerne kaufen würden, dann haben wir mit diesem Produkt eigentlich das Fertige, das Abgestorbene eines vorhergehenden langen langen geistigen Prozesses vor uns. Dieses fertige Produkt als Wahrnehmung, so wird es ja heute oft gemacht, wir nehmen etwas aus dem Regal, legen es in unseren Einkaufskorb und vergessen dabei manchmal, wie viele geistige Energie, wieviel Arbeit von vielen vielen Menschen notwendig war, bis dieses Produkt in unserem Einkaufskorb landet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=1813s Sinnliche und übersinnliche Welt, sinnliche und übersinnliche Wahrnehmungsorgane 0:30:13] ===&lt;br /&gt;
Und so verstehe ich die Anthroposophie, dass sie aufmerksam machen möchte darauf, dass die Dinge, die wir mit den Sinnesorganen vor uns sehen, die wir wahrnehmen, dass &#039;&#039;&#039;dahinter ein riesiger geistiger Überbau steht&#039;&#039;&#039;, den wir nicht außer Acht lassen sollten. Und ich glaube, man kann auch sagen, den wir nicht außer Acht lassen dürfen, denn wenn wir das tun, dann kommt es zu fragwürdigen Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kann man auf der anderen Seite verstehen, dass dieser geistige Überbau nicht so einfach zu durchdringen ist, &#039;&#039;&#039;dass uns mitunter heute noch weitestgehend die Fähigkeiten nicht gegeben sind, dort im Geistigen ebenso klar zu sehen&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;wahrzunehmen&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;wie im Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, dass wir aber dabei sind, uns auch in diesem Bereich in eine Richtung zu entwickeln, wo wir losgelöst von den Wahrnehmungsorganen für das Sinnliche uns dieses Geistige Schritt für Schritt immer mehr selbst erschließen. Dazu bedarf es eben wie der Aneignung von irdischen Fähigkeiten auch bestimmter Maßnahmen, Erkenntnisse, Wege, die man beschreiten kann, Geister der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und wenn wir das tun, dann erschließen wir uns auch immer mehr die Wahrnehmung in den übersinnlichen Bereichen.&#039;&#039;&#039; Und diesen Weg, den wir als Erdenmenschheit beschritten haben, den wollen wir uns dann mit Hilfe der reichhaltigen Angaben Rudolf Steiners einmal genauer anschauen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0Vy2yDwwuPM&amp;amp;t=1963s Abschluss 0:32:43] ===&lt;br /&gt;
Dazu möchte ich euch hiermit noch einmal einladen und sage für heute vielen Dank fürs Dabeisein, und ich freue mich auf den nächsten Teil. Danke sehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Grundlagen Anthroposophie Teil 29 von Christoph Bolleßen|vorige Folge (Vortragszyklus Grundlagen Anthroposophie)◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 2 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alle Stufen.jpg|zentriert|thumb|400px|Weltenwicklungsstufen]]&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Autor: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creatice Commons License &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: [[A:Weltentwicklungsstufen|Weltentwicklungsstufen – AnthroWiki]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liteaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_2_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9661</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 2 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_2_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9661"/>
		<updated>2023-06-07T13:42:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Erster Schöpfungstag und Abschluss 0:29:00 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 1 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 3 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2.Folge GdF CB.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=f9CDQuF8gI8]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 2 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/5s9ggb2e5rpxdyk/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2002%20%28Polaris%2C%20Hyperbor%C3%A4a%2C%20Sonnenaustritt%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/phpi4c9om5o6mn8/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2002%20%28Polaris%2C%20Hyperbor%C3%A4a%2C%20Sonnenaustritt%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 2 (Polaris, Hyperboräa, Sonnenaustritt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f9CDQuF8gI8&amp;amp;t=28s Begrüßung und Anknüpfung an Teil 1 0:00:28] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum zweiten Teil unserer neuen Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der kleinen Einführung und Wiederholung letztes Mal würde ich nun heute gerne einsteigen mit euch in unseren aktuellen Formzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f9CDQuF8gI8&amp;amp;t=62s Das polarische Zeitalter 0:01:02] ===&lt;br /&gt;
Wir hatten gesagt, dass wir diesen [[A:Formzustände|Formzustand]] &#039;&#039;&#039;als physisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bezeichnen&#039;&#039;&#039;, und dass dieser Formzustand [[A:Wurzelrassen|sieben Zeitalter]] umfasst, und das erste Zeitalter, das erste physische Zeitalter ist die sogenannte Polaris oder &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; [[A:Polarische Zeit|polarische Zeitalter]] und dieses polarische Zeitalter müssen wir uns so vorstellen, dass es natürlich im Übersinnlichen abläuft und es gibt, das muss man sich immer wieder klar machen, erst ab der Mitte bis Ende des dritten Zeitalters unseres Formzustandes beginnt die Welt stofflich zu werden, das heißt in unseren heutigen sinnlichen Bereich sich hineinzuverdichten, das heißt also, die &#039;&#039;&#039;ersten drei Zeitalter&#039;&#039;&#039; könnte man sagen, stehen also noch &#039;&#039;&#039;im Zeichen des Übersinnlichen&#039;&#039;&#039;. Wir haben also den Weg des Geistigen, wie es sich immer weiter verdichtet, in den Grundlagenvideos anhand dieser Landkarte auch einmal aufgezeichnet, und wir müssen uns das, oder ich stelle mir das so vor, dass in diesem polarischen Zeitalter vor allen Dingen eines vorherrschend war, nämlich die geistige Wärme. Und woher kommt diese geistige Wärme? Diese geistige Wärme ist vorhanden aufgrund der Throne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, die [[A:Throne|Throne]] &#039;&#039;&#039;sind die Geister des Willens&#039;&#039;&#039;, sie sind die dritte Stufe, bilden &#039;&#039;&#039;die dritte Stufe der ersten Hierarchie&#039;&#039;&#039; und ihnen verdanken wir mit dem Beginn des alten Saturn, dass unsere Weltentwicklung eine erste Hülle bekommt, könnte man sagen, indem sich dann alles weitere abspielen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so steht also dieses polarische Zeitalter vor allen Dingen &#039;&#039;&#039;im Zeichen der Wärme.&#039;&#039;&#039; Es bilden sich geistige Wärmeschichten, die beginnen sich zu durchdringen, zu überschneiden. Wir hatten mal das Beispiel mit dem Laserkristall, das hatte ich in den Vorträgen mal gebracht, wo ein Lichtstrahl etwas Räumliches durchdringt, noch keinen großen Effekt hat. Wenn sich allerdings zwei Lichtstrahlen oder drei oder mehrere an einem Punkt kreuzen, dann entsteht an diesem Punkt eine Konzentration von Wärme und aus dieser Konzentration von Wärme verdichten sich die Prozesse weiter. Es entsteht dann &#039;&#039;&#039;Seelisches&#039;&#039;&#039;, es entsteht &#039;&#039;&#039;Ätherisches&#039;&#039;&#039; und schließlich dann auch &#039;&#039;&#039;Physisches,&#039;&#039;&#039; wobei wir ja immer gesagt haben, auch das Physische ist größtenteils noch Teil des Übersinnlichen, und so müssen wir uns das auf der Polaris vorstellen. Die Wärme beginnt sich zu durchdringen, der Leib der Throne, so wird das auch von Rudolf Steiner beschrieben, die Throne stellen ihre Leiblichkeit zur Verfügung. Es sind Nachwirkungen des großen Willensopfers auf dem alten Saturn, denn auch diese Opfertaten vollziehen sich immer wieder zyklisch in kleineren Abstufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also nicht so, das hatten wir auch vorher gesagt, dass wenn die Throne ihr Willensopfer einmal vollzogen haben, dass es dann bei dieser Einmaligkeit verbleibt, sondern diese großen, geistigen Taten spiegeln sich vom Großen ins Kleine immer wieder hinein und tauchen zyklisch auf, begegnen uns immer wieder im Zuge der Weltenentwicklung in kleinerer Form könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f9CDQuF8gI8&amp;amp;t=376s Das hyperboräische Zeitalter und der Sonnenaustritt aus der Erde 0:06:16] ===&lt;br /&gt;
Und schließlich beginnen sich also schon in dieser polarischen Epoche, in diesem polarischen Zeitalter, im hochvergeistigten Zustand die ersten Dinge anzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen also die ersten Qualitäten der Planeten, es bilden sich unsere heutigen physischen Planeten, alles geistige Vorläufer von dem, was wir dann schließlich im Physisch-Sinnlichen später vor uns haben werden, und gefolgt von dieser polarischen Zeit befinden wir uns dann im Zeitalter, das Rudolf Steiner als &#039;&#039;&#039;Hyperboräa&#039;&#039;&#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Zeitalter ist für uns von großem Interesse, denn in dieser [[A:Hyperboräische Zeit|hyperboräischen Zeit]] passiert es, dass sich das Sonnenhafte, ‒ hier auch noch mal kurz zur Wiederholung: die Erde ist zunächst einmal eine Vereinigung aus Sonne, Erde und Mond, das heißt das Mondenhafte und das Sonnenhafte sind geistig noch mit der Erde vereint ‒ &#039;&#039;&#039;dass sich das&#039;&#039;&#039; [[A:Hyperboräische Zeit#Austritt%20der%20Sonne|Sonnenhafte aus der Erde]] &#039;&#039;&#039;herauszieht. Und es verbleibt also quasi unsere heutige Erde, allerdings noch vereint mit dem Mond&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f9CDQuF8gI8&amp;amp;t=514s Das Kopfprinzip der Elohim und das Herausziehen der drei höchsten Ätherarten aus der Erde 0:08:34] ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass wir hier bereits erkennen, was sich mit den Regenten der Erdenentwicklung, mit den sieben [[A:Geister der Form|Elohim]] aus der Hierarchiestufe der Exusiai hier vollzieht. Wir hatten gesagt, dass in dem Moment &#039;&#039;&#039;die Elohim ihre Leiblichkeit bilden aus dem Sonnenhaften und aus dem Erden-Mondhaften&#039;&#039;&#039; und dass also &#039;&#039;&#039;das Sonnenhafte der Kopf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Elohim ist&#039;&#039;&#039; und dass das &#039;&#039;&#039;Erden-Mondhafte den unteren Körper, die untere Leiblichkeit der Elohim&#039;&#039;&#039; zunächst einmal bildet, und dass es also zukünftig dann so ist, dass die Qualität des Kopfes von außen auf die Erde einwirkt. Das ist ganz wichtig, dass das &#039;&#039;&#039;Kopfprinzip nicht mit der Erde vereint&#039;&#039;&#039; bleibt, sondern dass das Kopfprinzip sich ein wenig heraushebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen das auch an unserer Gestalt, dass der Kopf über dem unteren Körper zunächst einmal gelagert ist und dass unser Kopf sozusagen seine Qualitäten, seine Vermögen von oben ausstrahlt auf unsere untere Leiblichkeit. Dieses Prinzip finden wir also an dieser Stelle im höheren Geistigen, wo sich die Sonne, das Sonnenhafte aus der Erde herauszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was hier nun passiert ist das Folgende: dieses &#039;&#039;&#039;Kopfprinzip&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das sich herauszieht aus der Erde&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nimmt auch drei ätherische Zustände mit&#039;&#039;&#039;. Und zwar hatten wir gesagt, dass es verschiedene Zustände des Ätherischen, vier Ätherarten gibt, das war der Lebensäther, der Klangäther, der Lichtäther und der Wärmeäther.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f9CDQuF8gI8&amp;amp;t=719s Aufstieg der Ätherarten ins Geistige und gleichzeitige Verdichtung ins Physische 0:11:59] ===&lt;br /&gt;
Und wir hatten gesagt, dass wir diese Ätherarten auch den Vorgängen der Weltenentwicklung zu verdanken haben als Errungenschaften könnte man sagen, im Zuge dieser &#039;&#039;&#039;Verdichtung aus dem Geistigen in Richtung physisch&#039;&#039;&#039;, und dass wir auf den einzelnen Bewusstseinsstufen unseres Planeten also finden, dass diese Ätherarten sich herausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben gesagt, auf dem alten Saturn bildete sich der Wärmeäther, auf der alten Sonne der Lichtäther, auf dem alten Mond der Klangäther und dann auf der Erde haben wir den Einschlag des Lebensäthers, die höchste Ätherkraft, wenn man so will. Und wir haben gesagt, dass genauso wie diese vier Ätherarten ein aufsteigendes Element haben, sich also hinauf entwickeln zu dieser Ätherart, entwickeln sie sich gleichzeitig ins Irdische hinein als die Verfestigung in die Aggregatzustände, die wir bezeichnet haben als &#039;&#039;&#039;physische Wärme&#039;&#039;&#039;, dann kommt das &#039;&#039;&#039;Luftige&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Gasige&#039;&#039;&#039;, dann kommt das &#039;&#039;&#039;Flüssige&#039;&#039;&#039; und schließlich das &#039;&#039;&#039;Erdige,&#039;&#039;&#039; das Feste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir eben nun diese Entsprechung, dass wir sagen können, der [[A:Lebensäther|Lebensäther]], die höchste Form des Ätherischen, die allerdings dann als letztes auf der Erde sich erst bildet, verdichtet sich in das Feste, ins Erdige, der [[A:Klangäther|Klangäther]] steigt eben auf, hat auf der anderen Seite die Verdichtung ins Wässrige hinein, der [[A:Lichtäther|Lichtäther]] geht in seiner verdichteten Form ins Element des Luftigen hinein, und schließlich haben wir den [[A:Wärmeäther|Wärmeäther,]] der die Grenze bildet könnte man sagen, dass er auf der einen Seite &#039;&#039;&#039;wärmeätherisch&#039;&#039;&#039; ist, auf der anderen Seite die &#039;&#039;&#039;physische Wärme&#039;&#039;&#039; bildet. Hier haben wir wieder diese &#039;&#039;&#039;Qualität der Vier&#039;&#039;&#039;, dass also dieser Wärmeäther diese Grenze in sich ist, also auf der einen Seite ätherisch aufsteigend in Richtung geistig und auf der anderen Seite, die Unterseite sich ins Irdische hinein verdichtet als physische Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir nun bei diesem Vorgang, dass sich &#039;&#039;&#039;das Sonnenhafte aus der Erde herauszieht&#039;&#039;&#039;, das war unser Ausgangspunkt, es also so ist, dass &#039;&#039;&#039;dieses Sonnenhafte die drei höheren Ätherformen, das heißt Lebensäther, Klangäther und Lichtäther mit sich aus der Erde herauszieht&#039;&#039;&#039; und nur der &#039;&#039;&#039;Wärmeäther als Bindeglied zwischen Erde und Sonne&#039;&#039;&#039; verbleibt. Er teilt sich auf ins Sonnenhafte hinein und die andere Hälfte verbleibt im Irdischen als physische Wärme, so dass wir also sagen können, das Sonnenhafte ist zwar losgelöst vom Irdischen, aber trotzdem bleiben &#039;&#039;&#039;Erde und Sonne verbunden über die Wärme&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f9CDQuF8gI8&amp;amp;t=1034s Entschleunigung des geistigen Entwicklungstempos 0:17:14] ===&lt;br /&gt;
Und warum musste dieser Schritt gegangen werden? Da erfahren wir von Rudolf Steiner, dass diese Qualität der drei Ätherarten, Lebensäther, Klangäther und Lichtäther diese geistige Geschwindigkeit oder diese geistige Wucht, die sich hinter diesen drei Ätherarten verbirgt, die mit diesen Ätherarten verbunden ist, musste ein wenig abgeschwächt werden, musste also von den Menschen ein wenig entfernt werden, damit wir in der Lage sind, eine Entwicklung durchzumachen, bei der wir Gelegenheit haben, uns selbst zu finden und selbst zu erkennen. Man könnte also sagen, dieses &#039;&#039;&#039;Herausziehen des Sonnenhaften ist eine Art Entschleunigung des geistigen Entwicklungstempos&#039;&#039;&#039;, das absolut notwendig war, damit wir &#039;&#039;&#039;Gelegenheit haben, Menschen zu werden&#039;&#039;&#039;, und zwar in einer Geschwindigkeit, die der Tiefe unseres Ichs, das wir ja verliehen bekommen ‒ wir werden gleich dazu kommen in den Schöpfungsbeschreibungen der Genesis ‒ damit wir durch dieses Herausnehmen dieser hohen Ätherkräfte Gelegenheit bekommen, die Tiefen unseres Ichs zu erkennen und nicht in einem so hohen geistigen Tempo voranschreiten wie in den Zeiten der alten planetarischen Bewusstseinsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann man sich vorstellen, dass es eben durch diese unmittelbare Verbindung mit dem trinitarischen Schöpfungsgeschehen durchaus legitim war, dass diese hohe geistige Geschwindigkeit einfach vorliegt, denn es handelt sich, ich möchte das jetzt nicht abwertend klingen lassen, aber es handelt sich um ein Ausführen von Plänen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Pläne bereits vorhanden sind und es um die Ausführung geht, dann ist das ein Vorgang, der wesentlich schneller vonstattengehen kann, als wenn geistiger Schöpfungsprozess und Ausführung sozusagen in einem geschehen müssen. Wenn man da die Geschwindigkeit zu stark erhöht, dann hat man eigentlich nicht die Chance von A bis Z von der Schöpfung bis zur Ausführung alles bewusst mitzuerleben. Und somit &#039;&#039;&#039;mussten also diese drei hohen Ätherkräfte ein Stück ausgelagert werden, um uns hier unten im Irdischen entschleunigen zu können&#039;&#039;&#039;, das heißt also &#039;&#039;&#039;Lebensäther, Klangäther, Lichtäther gehen mit dem Sonnenhaften in der hyperboräischen Zeit aus der Erde heraus, trennen sich&#039;&#039;&#039; und zurück bleibt aber dann die Kehrseite könnte man sagen, also die Qualität, die auf der anderen Seite mit diesen Ätherkräften verbunden sind, nämlich also das Luftige-Gasige, das Flüssige und das Erdige, aber noch ist die Erde nun natürlich noch mit dem Mondenhaften verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f9CDQuF8gI8&amp;amp;t=1318s Trennung des Mondes von der Erde im lemurischen Zeitalter 0:21:58] ===&lt;br /&gt;
Und wie wir ja wissen, wird sich auch dieses &#039;&#039;&#039;Mondenhafte noch von der Erde trennen&#039;&#039;&#039; und das geschieht nicht in der hyperboräischen Zeit, sondern nun im dritten Zeitalter, dem sogenannten [[A:Lemurische Zeit|lemurischen Zeitalter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f9CDQuF8gI8&amp;amp;t=1346s Die sieben Schöpfungstage - nicht nur Zeiträume, sondern Wesenheiten 0:22:26] ===&lt;br /&gt;
Und ich würde nun gerne mit euch gemeinsam einmal diese Vorgänge, die wir gerade beschrieben haben, anschauen. Rudolf Steiner sagt, ungefähr in dieser Übergangszone zwischen der hyperboräischen Zeit und der lemurischen Zeit beginnen also ungefähr die &#039;&#039;&#039;Schilderungen in der Bibel im&#039;&#039;&#039; [[A:1. Buch Mose|ersten Buch Mose]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und ich habe mir jetzt hier mal eine Bibel hinzugenommen und würde gerne mit euch einmal auf dieses Sieben-Tage-Werk ‒ wir haben ja sieben Schöpfungstage in der Bibel, wieder diese wunderbare Siebenzahl hier vor uns ‒ eingehen. Dazu ist zunächst einmal zu sagen, dass Rudolf Steiner darauf verweist, dass diese sieben Schöpfungstage jetzt &#039;&#039;&#039;nicht einfach nur Zeiträume sind&#039;&#039;&#039;, sondern dass &#039;&#039;&#039;diese sieben&#039;&#039;&#039; [[A:1. Buch Mose#Die%20Sch%C3%B6pfung|Schöpfungstage]] &#039;&#039;&#039;Wesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten in den Grundlagenvideos bereits genannt, dass im Grunde in der geistigen Welt nichts unpersönlich ist, sondern &#039;&#039;&#039;hinter jedem Vorgang, hinter jeder Gegebenheit stecken Wesenheiten,&#039;&#039;&#039; die mit ihrer Tätigkeit, mit ihrer Willenskraft könnte man sagen, mit ihrem Vermögen etwas zum Ausdruck bringen, was wir dann von unten bis in die physische Welt hinein als Gleichnis wahrnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es also hier auch, dass die &#039;&#039;&#039;Elohim natürlich nicht allein an dieser Erdenschöpfung beteiligt sind, sondern alle Hierarchien von den Seraphim bis zu den Angeloi&#039;&#039;&#039; möchten natürlich an diesem großen Vorhaben, an diesem großen Projekt, den freien Erdenmenschen, die Geister der Freiheit hervorzubringen, mithelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so sind eben auch diese [[A:Zeitgeister|Zeitgeister,]] ihr erinnert euch, das sind Wesen aus der Hierarchie der &#039;&#039;&#039;Archai, der Urenge&#039;&#039;&#039;l, die ihre Menschheitsstufe ‒ Mensch sein oder Menschheitsstufe durchmachen bedeutet ja zunächst einmal ein Selbsterlebnis zu haben, sich selbst zu erleben ‒ auf dem alten Saturn durchgemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &#039;&#039;&#039;Archai, diese Urengel, heissen auch Geister der Persönlichkeit,&#039;&#039;&#039; das heißt mit ihnen beginnt die große Vorbereitung des freien Erdenmenschen. Sie sind die ersten, die an dieser großen Aufgabe &amp;quot;Geister der Freiheit zu schaffen&amp;quot; mithelfen dürfen, und haben an diesem Mithelfen, an diesem Mittun ihr Ich Erlebnis auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das haben sie ganz konkret dadurch, dass auf dem alten Saturn Wärme gebildet wird, Wärmeblasen, ihr erinnert euch, das waren die ersten Anlagen unserer physischen Leiber, und dass diese Wärmeblasen gebildet werden und wieder vergehen oder aufgelöst werden, wieder gebildet werden, wieder aufgelöst werden im Sinne des Aufhebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an diesem Gestalten der Wärme erleben diese Archai, Urengel, sich selbst, haben also ihr Selbsterlebnis und damit verbunden ist natürlich mit diesem Bilden und Auflösen auch das unmittelbare Erleben der Zeit. Ihr erinnert euch, &#039;&#039;&#039;die Zeit ist ja auf dem&#039;&#039;&#039; [[A:Alter Saturn|alten Saturn]] &#039;&#039;&#039;entstanden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;vorher befand sich alles in einem Zustand der zeitlosen Ewigkeit&#039;&#039;&#039; und mit dem &#039;&#039;&#039;Entstehen der Zeit&#039;&#039;&#039; ist eben auch klar, es bildet sich etwas und es vergeht auch wieder, wird wieder aufgelöst, es bildet sich, erscheint wieder, wird wieder zurückgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis, die Wärme zu bilden, Wärme gebildet zu haben und wieder aufzulösen, das war das Menschheitserlebnis, das Ich Erlebnis dieser Zeitgeister.&#039;&#039;&#039; Und diese Zeitgeister sind nun die Wesen, die sich hinter den Schöpfungstagen verbergen, die hinter den Schöpfungstagen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=f9CDQuF8gI8&amp;amp;t=1740s Erster Schöpfungstag und Abschluss 0:29:00] ===&lt;br /&gt;
Und ich schaue auf die Uhr. Ich möchte auch in diesem Format bleiben, dass wir ungefähr die 30 Minuten einhalten und deshalb vielleicht heute den &#039;&#039;&#039;ersten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der lautet:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer und Finsternis war über der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht!  Und es wurde Licht. Und Gott sah das Licht, dass es gut war, und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, vielleicht für heute so weit, beim nächsten Mal knüpfen wir dann dort an, wie haben wir diesen Text, diesen ersten Schöpfungstag anthroposophisch, geisteswissenschaftlich zu verstehen und werden uns dann um die Deutung kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle, die es interessiert, ich verwende die Elberfelder Bibel, die Elberfelder Übersetzung, die mir bekannt ist als sehr nah am ursprünglichen Text, und vielleicht hat der eine oder andere von euch auch diese Ausgabe zu Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut so viel für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein, wünsche euch eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 1 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 3 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_3_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9660</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 3 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_3_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9660"/>
		<updated>2023-06-07T13:41:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Abschluss 0:30:48 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 2 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 4 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:3.Folge GdF CB.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 3 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/95m30ibzb0dizv9/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2003%20%28Genesis%2C%201.%20Sch%C3%B6pfungstag%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/fk00id4ft0e4i08/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2003%20%28Genesis%2C%201.%20Sch%C3%B6pfungstag%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 3 (Genesis, 1. Schöpfungstag) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g&amp;amp;t=31s Begrüßung und Anknüpfung an Teil 2 0:00:31] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum dritten Teil unserer neuen Reihe Geister der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren beim letzten Mal bis zum ersten Schöpfungstag in der Genesis im ersten Buch Mose gekommen. Wir hatten diese Schilderungen, die wir dort finden, zum ersten Schöpfungstag gelesen und wollten heute in die Deutung der Schöpfungstage ein wenig einsteigen und als kleine Vorbereitung vielleicht noch einmal für unsere Seelenstimmung, die wir brauchen um diese Texte ein wenig tiefer betrachten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g&amp;amp;t=99s Erster Schöpfungstag 0:01:39] ===&lt;br /&gt;
Wir befinden uns an dem Punkt in unserer Erdenentwicklung, an dem wir den &#039;&#039;&#039;Leib der&#039;&#039;&#039; [[A:Geister des Willens|Throne]] vorfinden, der also im Großen und Ganzen aus &#039;&#039;&#039;Wärme und Willenskraft&#039;&#039;&#039; besteht. Die Throne stellen auch erneut, wie wir gesagt haben, es passiert nicht zum ersten Mal, wiederum für die Erdenentwicklung ihren Leib, ihre Leiblichkeit zur Verfügung, damit etwas Neues bzw. etwas neues Aufgehobenes entstehen kann, und innerhalb dieses Leibes der Throne befinden sich nun die &#039;&#039;&#039;Elohim, die Exusiai&#039;&#039;&#039; und erhalten jetzt könnte man sagen, die &#039;&#039;&#039;Regentschaft über diese Erdenentwicklung&#039;&#039;&#039;, und es steht nun an, der Erdenmensch soll erscheinen und dieser Erdenmensch soll auch ein ganz besonderes Wesen werden, das mit einem ganz besonderen Ich ausgestattet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an der Stelle, wir haben das gesehen oder auch benannt, an dem diese Schilderungen der Genesis einsetzen, da befinden wir uns laut Rudolf Steiner ungefähr an dem Zeitpunkt, an dem &#039;&#039;&#039;sich das Sonnenhafte vom Erdenhaften trennt&#039;&#039;&#039;, und dieses Ereignis geschieht &#039;&#039;&#039;im zweiten der sieben Zeitalter unseres Formzustandes,&#039;&#039;&#039; unseres physischen Formzustandes. Dieses Zeitalter bezeichnen wir als [[A:Hyperboräische Zeit|hyperboräische Zeit]], und wir haben ja auch gesagt, dass innerhalb des Leibes der Throne die Elohim schaffen, und innerhalb der Leiblichkeit der Elohim werden nun auch zunächst einmal die [[A:Geister der Persönlichkeit|Geister der Persönlichkeit]] oder auch &#039;&#039;&#039;Zeitgeister&#039;&#039;&#039; genannt aus der Hierarchiestufe der Archai von den Elohim in Tätigkeit gerufen. Diese Archai, diese Zeitgeister befinden sich nun innerhalb der Leiblichkeit der Elohim, um dort ihre Fähigkeiten anzuwenden und für die Schöpfung des Erdenmenschen zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen uns das dann so vorstellen, dass dieser Leib der Zeitgeister, der Leib der Geister der Persönlichkeit, aus Zeit besteht. Da hatten wir gesehen, warum haben diese Geister einen so starken Bezug zur Zeit? Weil sie auf dem alten Saturn ihre Menschheitsstufe erlebt haben, ihr Ich Erlebnis hatten und maßgeblich auf dem [[A:Alter Saturn|alten Saturn]], der ersten Bewusstseinsstufe unseres Planeten, dort war die &#039;&#039;&#039;Entstehung der Zeit die große Errungenschaft der Weltenentwicklung&#039;&#039;&#039;, und somit ist die Essenz des Ich Erlebnisses der Geister der Persönlichkeit damals auf dem alten Saturn eben, dass in ihrer Leiblichkeit das Zeitgeschehen oder die Zeit eine sehr große Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir dann jetzt noch mal schauen, welche Schilderungen wir hier in der Bibel finden zu diesem ersten Schöpfungstag, dann heißt es hier, ich lese ihn einfach noch mal:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer und Finsternis war über der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah das Licht, dass es gut war, und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja das ist der Wortlaut aus der Bibel. Und wenn wir nun versuchen, diesen Text einmal mit Hilfe der Angaben Rudolf Steiners geisteswissenschaftlich in Bezug zu setzen und uns klarzumachen, was hier zwischen den Zeilen bildhaft ausgedrückt wird, vielleicht gehen wir mal Schritt für Schritt vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g&amp;amp;t=513s &amp;quot;Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.&amp;quot; 0:08:33] ====&lt;br /&gt;
Der erste Satz: &amp;quot;Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.&amp;quot;, dann ist an dieser Stelle eine nicht unbedeutende Kleinigkeit zu erwähnen. In der deutschen Übersetzung finden wir &amp;quot; Im Anfang &#039;&#039;&#039;schuf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gott&#039;&#039;&#039; den Himmel und die Erde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, hier haben wir eine Singularisierung, und wir werden allerdings von Rudolf Steiner darauf aufmerksam gemacht, dass &#039;&#039;&#039;in der hebräischen Sprache hier ganz klar nicht von einem einzelnen Gott die Rede ist,&#039;&#039;&#039; sondern die &#039;&#039;&#039;Übersetzung müsste eigentlich lauten: &amp;quot;Im Anfang schufen die Elohim&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; im hebräischen Originaltext ist also ganz klar die Rede von Elohim, und es wurde dann im Zuge der Bearbeitung der Texte könnte man sagen, der Textdeutung wurde dann ein kleiner etymologischer Prozess vollzogen, dass man eben aus dieser Mehrzahl der Elohim dann das Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; verwendet hat, oder man ist &#039;&#039;&#039;von der Mehrzahl &amp;quot;Elohim&amp;quot; dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zum Singular &amp;quot;Gott&amp;quot; zu diesem Sammelbegriff &amp;quot;Gott&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;übergegangen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g&amp;amp;t=632s &amp;quot;Und die Erde war wüst und leer und Finsternis war über der Tiefe&amp;quot; 0:10:32] ====&lt;br /&gt;
Wenn hier gesagt wird, Himmel und Erde werden geschaffen, und wenn wir das jetzt noch in Bezug setzen zum zweiten Satz: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und die Erde war wüst und leer und Finsternis war über der Tiefe&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;dann sehen wir uns hier zurückversetzt könnte man sagen, auf die &#039;&#039;&#039;Verhältnisse des alten Saturn&#039;&#039;&#039;, der alte Saturn als &#039;&#039;&#039;Wärmekugel, als Wärmesphäre&#039;&#039;&#039;, die außer geistiger Wärme als Äußerung der Willenskraft der Throne noch finster ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, zunächst einmal ist mit diesem Schöpfungsprozess von Himmel und Erde, die da noch vereint sind, zunächst einmal gemeint, es findet hier etwas statt, Wärme formiert sich sphärenhaft, und wir haben noch kein Licht, sondern wir haben nur Finsternis, Wärme und das Zeitgeschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem Moment, wo wir sehen, eine Form bildet sich, haben wir eine Gestaltung innerhalb der Zeit. Wir können sagen, &#039;&#039;&#039;vorher war es ungeformt und nachher hat es eine Form&#039;&#039;&#039;, es erhält eine Form. &#039;&#039;&#039;Somit haben wir es also hier mit einer Zeitgestaltung zu tun,&#039;&#039;&#039; und das wird hier beschrieben &amp;quot;die Erde war wüst und leer und Finsternis war über der Tiefe&amp;quot;, dass sich diese Wüste und diese Leere nun darauf bezieht, dass sich alles noch in einem &#039;&#039;&#039;hochgeistigen Zustand&#039;&#039;&#039; befindet und teilweise sogar auch noch nicht feststeht, denn die Elohim sind diejenigen, die nun diesen Schöpfungsauftrag haben. Und die Elohim müssen zunächst einmal in Tätigkeit kommen, damit das, was entstehen soll, zunächst einmal in die Welt kommt. Hier haben wir also auch wieder diesen Hinweis darauf, dass nicht alles von A bis Z vom Größten bis ins Kleinste im Zuge der Erdenschöpfung vorher bestimmt ist, sondern dass wir bereits drei andere Zustände hinter uns haben und dass dieser deterministische Schöpfungsplan der Trinität vom alten Saturn über die alte Sonne, über den alten Mond nun hin zur Erde im Prinzip immer mehr vermischt wird könnte man sagen, mit den Ereignissen eines langen Entwicklungsvorgangs. Und diese Ereignisse waren so von Anfang an noch nicht vorgesehen, sondern sie sind geworden, und deshalb kann man hier sagen, die Erde war wüst und leer, denn das, was entstehen soll, ist noch nicht vorhanden, sondern es wird, es folgt, es kommt erst in die Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g&amp;amp;t=880s &amp;quot;Und der Geist Gottes, also der Elohim, der Geist der Elohim schwebte über dem Wasser&amp;quot; 0:14:40] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und der Geist Gottes, also der Elohim, der Geist der Elohim schwebte über dem Wasser.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Jetzt haben wir auf einmal dieses Wort &amp;quot;Wasser&amp;quot;, und damit ist gemeint, das &#039;&#039;&#039;Wasser ist immer ein Bild für Seelisches&#039;&#039;&#039;, und wir müssen uns das gemäß den Stufen, die wir in den Grundlagenvideos auch relativ ausführlich geschildert haben, nun vorstellen, dass aus den geistigen Höhen heraus sich nun – ich habe manche Zuschriften bekommen und Anmerkungen, was bedeutet denn &amp;quot;Verdichtung&amp;quot;? Ja das ist vielleicht ein Wort, das die Sache nicht ganz trifft, aber es bedeutet im Grunde genommen, dass es immer konkreter wird, dass es sich immer mehr auf einen Punkt fokussiert, sozusagen – also wenn wir uns das Hochgeistige nun vorstellen als ein nahezu grenzenloses Potenzial und das dann im Zuge wenn wir – wir kennen das ja vielleicht von uns selber, wir haben eine Idee und nun möchten wir diese Idee auch wirklich werden lassen, ein Haus zu bauen oder ähnliches, und dann kennen wir das ja, wie soll das Haus aussehen, oder wo soll es gebaut werden, welche Form soll es haben, wie viele Fenster, wie soll das Dach aussehen, und dass es dann aber vom Ideenhaften bis hin zum fertigen Haus viele Schritte gibt wo wir sehen, je mehr wir ins Konkrete gehen, desto geringer werden im Grunde die Möglichkeiten – und so könnte man sagen im positiven Sinne gibt es immer mehr hier, je mehr wir aus dem Geistigen heruntersteigen ins Physische, gibt es viele, viele Kompromisse, aber positiv, damit aus dem Geistigen etwas im Materiellen erscheinen kann. Und so ist es eben hier, &#039;&#039;&#039;das Wasser bedeutet, dass Seelisches sich aus dem Geistigen gebildet hat&#039;&#039;&#039;, die Elohim, ihr erinnert euch an dieses Bild, das Rudolf Steiner gibt, dass die Elohim über dem Schöpfungspotenzial stehen, sie brüten von oben über dieser Wärmewelt, dieser finsteren Wärmewelt und kommen nun in Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g&amp;amp;t=1091s &amp;quot;Und Gott sprach, also die Elohim, es werde Licht! Und es wurde Licht und die Elohim sahen das Licht, dass es gut war&amp;quot; 0:18:11] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir den nächsten Satz: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach, also die Elohim, es werde Licht! Und es wurde Licht und die Elohim sahen das Licht, dass es gut war.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;An dieser Stelle haben wir den Einschlag des Lichtäthers&#039;&#039;&#039;. Wir befinden uns damit auf einer Art &#039;&#039;&#039;Wiederholung der Zustände der&#039;&#039;&#039; [[A:Alte Sonne|alten Sonne]], ihr erinnert euch, dass der alte Saturn noch ein &#039;&#039;&#039;finsterer Wärmeplanet&#039;&#039;&#039; war, und dass dann auf der alten Sonne durch den Einschlag des Lichtäthers und die Tätigkeit der damaligen Erzengel auf einmal das Licht in die Welt kam, und die Elohim bedienen sich sozusagen nun dieser Errungenschaft von der alten Sonne und rufen dieses Licht wieder in die Existenz, in die Tätigkeit. Und nun steht hier &amp;quot;und Gott sah das Licht, dass es gut war&amp;quot;, da haben wir wieder diesen Verweis, also die Tätigkeit der Elohim ist nicht deterministisch, sondern sie kommen in Tätigkeit, sie erinnern sich an das, was aus der Vergangenheit in die Erdenschöpfung hinein möchte, sie rufen das wieder in Tätigkeit, und in dem Moment, wo sie das tun, sehen sie, dass es gut ist. In dem Moment, wo es da ist, im Moment der Schöpfung, nicht deterministisch, dass man sagen kann, die Elohim bekommen die Informationen Licht und das ist gut, nein sie wissen es erst in dem Moment, wo es da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g&amp;amp;t=1237s &amp;quot;Und Gott, die Elohim schieden das Licht von der Finsternis&amp;quot; 0:20:37] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott, die Elohim schieden das Licht von der Finsternis.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt also auch die Finsternis wird weiterhin ihren Platz haben, denn sonst wäre das, wenn es jetzt nur noch Licht geben würde, im Grunde genommen eine Vernachlässigung der Zustände des alten Saturns, und diese Zustände des alten Saturns sind äußerst wichtig auch für uns Menschen. &#039;&#039;&#039;Das heißt sowohl Licht als auch Finsternis finden ihren Platz.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g&amp;amp;t=1282s &amp;quot;Und Gott, die Elohim nannten das Licht Tag und die Finsternis nannte er, nannten sie Nacht&amp;quot; 0:21:22] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott, die Elohim nannten das Licht Tag und die Finsternis nannte er, nannten sie Nacht.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;An dieser Stelle auch wieder der &#039;&#039;&#039;Verweis auf bestimmte Wesenheiten, Licht und Finsternis, Tag und Nacht sind also nicht einfach unpersönliche Zustände&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;auch hinter diesen Begriffen stehen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; und bestimmte Tätigkeiten Qualitäten dieser Wesenheiten. Vielleicht an der Stelle auch noch mal der Verweis, dass wir von Rudolf Steiner ganz klar wissen, es gibt in der geistigen Welt nichts Unpersönliches, hinter allem stehen Wesen, und diese Wesen vollbringen bestimmte Taten, das heißt also die geistige Welt besteht immer aus Wesenhaftem und den Tätigkeiten dieses Wesenhaften oder dieser Wesen. Und so ist auch hier zu sehen, dass also die Wesen des Tages und die Wesen der Nacht, da haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass es eben die &#039;&#039;&#039;Tagwesen gibt aus der Hierarchiestufe der Geister der Persönlichkeit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder der Zeitgeister,&#039;&#039;&#039; der Exusiai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eben die &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Zeitgeister oder Archai&#039;&#039;&#039;, die wir &#039;&#039;&#039;auch als&#039;&#039;&#039; [[A:Asuras|Asuras]] bezeichnet haben, und dass wir aber, obwohl sie zurückgeblieben sind, nicht den Stempel &amp;quot;böse&amp;quot; so ohne weiteres aufdrücken können, weil wir ja auch erfahren haben, dass es diese zurückgebliebenen Geister der Persönlichkeit sind, diese &#039;&#039;&#039;Asuras, die in der Nacht heute bei uns Menschen für die Regeneration des physischen Leibes zuständig&#039;&#039;&#039; sind, und diese Wesen heißen oder haben unter anderem auch den Namen die &#039;&#039;&#039;Wesen des Tages&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet Rudolf Steiner auch als [[A:Jom|Jom,]] Jom bedeutet Tag und die &#039;&#039;&#039;Wesen der Nacht heißen auch&#039;&#039;&#039; [[A:Laj&#039;lah|Laj&#039;lah]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; ich hoffe, dass ich das einigermaßen richtig ausspreche, das heißt also wir haben &#039;&#039;&#039;Zeitgeister des Tages&#039;&#039;&#039;, wir haben &#039;&#039;&#039;Zeitgeister der Nacht&#039;&#039;&#039; und die werden hier von den Elohim in Tätigkeit berufen könnte man sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g&amp;amp;t=1496s &amp;quot;Und es wurde Abend und es wurde morgen: ein Tag&amp;quot; 0:24:56] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und es wurde Abend und es wurde morgen: ein Tag.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das ist dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun sagen, wir haben es hier zu tun mit der Wiederholung des alten Saturns und der alten Sonne, die alte Sonne spielt mit hinein durch das Erscheinen des Lichtes, dann ist natürlich jetzt auch die Frage legitim, wo sind denn wir, wir Erdenmenschen zu diesem Zeitpunkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu uns Erdenmenschen könnte man zwei Dinge sagen: zum einen sagt Rudolf Steiner, &#039;&#039;&#039;befinden wir Erdenmenschen uns noch im Umkreise der Erde&#039;&#039;&#039;, man könnte sagen, wir befinden uns im Landeanflug, wenn man das vielleicht ein wenig weltlicher formulieren möchte, und dieser Landeanflug, ich verweise wieder auf unsere geistige Landkarte, dieser Landeanflug ist nicht kurz, denn wir müssen uns vorstellen, woher kommt eigentlich unser Ich, unser geistiger Wesenskern? Welchen Ursprung hat er? Und dazu wäre zu sagen, erinnert euch, wir haben, wenn wir die geistige Welt, die geistigen Reiche, die geistigen Plane, wie Rudolf Steiner auch sagt, wenn wir die anschauen, dann beginnt das Ganze in der &#039;&#039;&#039;Sphäre des Vaters mit dem&#039;&#039;&#039; [[A:Mahaparinirwanaplan|Maha Pari Nirvana]], dann darunter räumlich gesprochen befindet sich die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Sohnes, das sogenannte&#039;&#039;&#039; [[A:Paranirwanaplan|Pari Nirvana]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; und dann kommt die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Heiligen Geistes,&#039;&#039;&#039; die wir auch als [[A:Nirwana|Nirvana Plan]] bezeichnet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dieser &#039;&#039;&#039;Sphäre, aus dem Nirvana Plan, dort ist unsere geistige Heimat&#039;&#039;&#039;, und das ist eine sehr, sehr hohe Platzierung innerhalb der geistigen Welt. Ich möchte das jetzt nicht noch mal wiederholen, vielleicht schaut ihr euch die Grundlagenvideos dazu an, aber aus diesem Nirvana Plan oder von diesem Nirvana Plan beginnt nun unser Landeanflug durch die geistige Welt, durch das höhere Devachan, wir passieren auch den Buddhi Plan, die Welt der Vorsehung, wir befinden uns also, &#039;&#039;&#039;unsere geistige Heimat ist also noch über der Welt der Vorsehung,&#039;&#039;&#039; und von dort steigen wir nun schrittweise im Zuge der Erdenschöpfung herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu dieser Zeit, als das passiert, befinden wir uns also im Umkreise sagt Rudolf Steiner, und die Tatsache, dass wir uns im Umkreise befinden und die Welt bereits im Zuge ist, sich seelisch zu bilden, wir werden noch dazu kommen, dass wir den höheren Wesenheiten zu großem Dank verpflichtet sind, dass sie ihre Fähigkeiten und auch ihre Leiber zur Verfügung stellen, damit unsere Leiblichkeit bis ins Physische hinein zustande kommen kann. Das heißt, wir erleben nun könnte man sagen, aus weiter Ferne dieses Schaffen der höheren Wesenheiten an unserer Leiblichkeit, das erleben wir ganz dumpf. Man könnte sagen, wir spüren, dass es etwas mit uns zu tun hat, dass da etwas vorbereitet wird, was mit uns zu tun hat, an dem wir einmal eine große Aufgabe haben werden. Und wir sind von diesem Tun, von diesem Schaffen der Wesen angezogen, aber noch in einer sehr, sehr dumpfen Form, aber wir merken, dass es die Richtung, in die es uns zieht, und so sind wir, wenn man so will, noch im Umkreise oder im Himmel, in den Himmeln und machen uns auf den Weg zur Inkarnation.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geistige Wesenheiten Trinität bis Akasha Chronik.jpg|zentriert|mini|650x650px|Landkarte der geistigen Wesen - Trinität bis Throne&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ersteller: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creative Commons License&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: [[Grundlagen Anthroposophie Teil 22 von Christoph Bolleßen|Teil 22]], [[Grundlagen Anthroposophie Teil 23 von Christoph Bolleßen|Teil 23]] und [[Grundlagen Anthroposophie Teil 24 von Christoph Bolleßen|Teil 24]] Grundlagen Anthroposophie von Christoph Bolleßen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=z8qjRqTAW1g&amp;amp;t=1848s Abschluss 0:30:48] ===&lt;br /&gt;
Ja ich schaue auf die Uhr. So viel vielleicht zum ersten Schöpfungstag, und dort werden wir dann mit dem zweiten Schöpfungstag in der nächsten Folge wieder einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich fürs Dabeisein und sage eine gute Zeit, euch alles Gute und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 2 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 4 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_4_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9659</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 4 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_4_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9659"/>
		<updated>2023-06-07T13:39:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
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|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-04-28 22 03 40-Geister der Freiheit Teil 04 (Genesis, 2. und 3. Schöpfungstag) Anthroposophie.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 4 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/ozxsjn1tylezhyi/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2004%20%28Genesis%2C%202.%20und%203.%20Sch%C3%B6pfungstag%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/imofoupjzntjpg0/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2004%20%28Genesis%2C%202.%20und%203.%20Sch%C3%B6pfungstag%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 4 (Genesis, 2. und 3. Schöpfungstag) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=28s Begrüßung und Anknüpfung an Teil 3 0:00:28] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zu unserer neuen Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns heute beim vierten Teil, in der vierten Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns beim letzten Mal den ersten der sieben Schöpfungstage etwas genauer angeschaut, und ich möchte heute gerne fortfahren mit dem zweiten Schöpfungstag.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=78s Zweiter Schöpfungstag 0:01:18] ===&lt;br /&gt;
Und beim letzten Mal haben wir ja gesehen, dass wir es in den Schilderungen zum ersten Schöpfungstag zu tun haben mit der Wiederholung des alten Saturnzustandes und mit der Wiederholung des alten Sonnenzustandes, das heißt wir haben also die Einschläge von [[A:Wärmeäther|Wärmeäther]] und [[A:Lichtäther|Lichtäther]] nun hinter uns. Und wir haben gesagt, wir Menschen befinden uns auf dem Weg in die physisch-stoffliche Inkarnation. Wir steigen von den Himmeln quasi herab, herunter. Und beim letzten Mal waren wir ja an dem Punkt im Zuge der Schöpfungsschilderungen, dass wir gesagt haben, es beginnt sich nun Seelisches zu formieren, Seelisches zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun möchte ich gerne die Ausführungen aus der Bibel zum zweiten Schöpfungstag mit euch einmal lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier heißt es:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser! Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so. Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=220s &amp;quot;Gott, also die Elohim sprachen, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser!&amp;quot; 0:03:40] ====&lt;br /&gt;
Ja wie haben wir das nun zu verstehen? &amp;quot;Gott, also die [[A:Elohim|Elohim]] sprachen, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir nun eine Schilderung, ihr erinnert euch – wir haben gesagt, dass sich die Leiblichkeit der Elohim zunächst einmal mit dem Herausziehen des Sonnenhaften aus dem Irdischen, das noch aus Erde und Mond besteht, zunächst einmal, in zwei Bereiche unterteilt. Und dahinter steht unter anderem eben auch dieses Bild, dass sich quasi &#039;&#039;&#039;irdische Stoffmassen und himmlische&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoffmassen&#039;&#039;&#039; separieren, und hinter diesem Separationsvorgang steht der &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangäthers.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben im Zuge der Erklärung dieser Qualitäten der Ätherarten gesagt, wie können wir uns diese Kraft oder diese Qualität des Klangäthers physisch erklären, wie können wir den mit physischen Begriffen, mit sinnlichen Begriffen so ein bisschen greifbarer machen? Und da haben wir ja gesagt, wenn wir eine Schallquelle haben, die Schallwellenfrequenzen erzeugt mit einer ganz bestimmten Frequenz, und wir haben dann eine Fläche, die von diesem Schall in Schwingung versetzt wird, und auf dieser Fläche liegen jetzt zum Beispiel kleine Sandkörner oder kleine Teilchen, dann können wir sehen, dass durch diese Schwingung, durch diese Schallschwingung sich die Teilchen beginnen, in eine symmetrische Formation hineinzubringen. Das bedeutet, dass, was vorher als Ganzes vorhanden war, beginnt sich mit der eintretenden Schwingung oder mit dem &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangs,&#039;&#039;&#039; dieser [[A:Klangäther|Klangäther]] heißt ja auch der chemische Äther, das heißt in der Chemie haben wir es ja auch, dass sich bestimmte Stoffgruppen bilden und sich dann von anderen Stoffgruppen eher so ein bisschen fernhalten, also es findet eine Formation im weitesten Sinne statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so können wir das auch hier verstehen, dass also dieser Prozess beginnt. Wir haben zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Weltenseele&#039;&#039;&#039;, das Weltastralische könnte man sagen, als [[A:Arupa|Arupa]], als formloses Ganzes und mit dem &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangäthers&#039;&#039;&#039;, eigentlich schon mit dem Einschlag des &#039;&#039;&#039;Lichtäthers&#039;&#039;&#039;, da findet ja auch schon eine &#039;&#039;&#039;Separierung&#039;&#039;&#039; statt könnte man sagen, aber ganz besonders vielfältig beginnt das mit dem Einschlag des Klangäthers, wo sich jetzt also zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;irdischen und die himmlischen Stoffmassen beginnen zu formieren&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben also eine &#039;&#039;&#039;Scheidung des Weltastralischen&#039;&#039;&#039; in bestimmte Gruppen. Zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gruppierung irdisch und himmlisch&#039;&#039;&#039;, so könnte man das im weitesten Sinne formulieren, man könnte auch sagen &#039;&#039;&#039;oben und unten&#039;&#039;&#039;, je nachdem welche Worte man verwenden möchte, aber Wasser und Wasser bedeutet, es geht hier um Seelisches, &#039;&#039;&#039;seelische Stofflichkeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=511s &amp;quot;Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so.&amp;quot; 0:08:31] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wir haben &#039;&#039;&#039;diese Wölbung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dieses Sphärenhafte&#039;&#039;&#039; hier noch einmal betont. Und nachdem die Elohim diesen Schritt, diesen schöpferischen Schritt gehen, da geschah es so, auch hier wieder ist es nicht deterministisch, sondern es ist ein schöpferischer Akt aus dem Moment heraus.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wir Menschen befinden uns immer noch im Umkreise, wir sind immer noch im Landeanflug auf unserer Reise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=587s Dritter Schöpfungstag 0:09:47] ===&lt;br /&gt;
Und nun schauen wir mal, was im dritten Schöpfungstag geschieht:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja ihr merkt, die Textpassagen werden länger, und an diesem dritten Schöpfungstag geschieht der Einschlag des Lebensäthers und vielleicht schauen wir uns noch einmal Satz für Satz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=728s &amp;quot;Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar&amp;quot; 0:12:08] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach, die Elohim sprachen, es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels, also das Irdische, an einen Ort sammeln und es werde das Trockene sichtbar.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir also diesen &#039;&#039;&#039;Einschlag des Lebensäthers&#039;&#039;&#039;. Wir haben gesagt, dass dieser Lebensäther in der Lage ist, bis ins Mineralische hineinzugestalten, und dieses &#039;&#039;&#039;Trockene, dieses erdige Element&#039;&#039;&#039; ist also quasi ein &#039;&#039;&#039;Ausdruck des Lebensäthers,&#039;&#039;&#039; allerdings immer noch nicht so stofflich, wie wir uns das nun vorstellen, sondern es beginnt zunächst einmal, dass das Mineralreich entsteht als zunächst einmal als &amp;quot;Mitbringsel&amp;quot; aus dem Entwicklungszyklus des alten Mondes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass es &#039;&#039;&#039;auf dem alten Mond also Menschentiere&#039;&#039;&#039; gab, dann gab es &#039;&#039;&#039;Tierpflanzen&#039;&#039;&#039; und es gab &#039;&#039;&#039;Pflanzenminerale,&#039;&#039;&#039; und diese Pflanzenminerale waren also die Vorboten sozusagen unseres heutigen Mineralreiches, und vielleicht merkt ihr es an den Schilderungen, die nun folgen, also das heißt, das Trockene kommt, wir haben diese Pflanzenminerale vom alten Mond herüber, dieses geistige Prinzip des Pflanzenminerals und das ist eben dieses trockene Element, was hinein kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun passiert also, dass ein Teil das Trockene wird und das andere wird Meere genannt, da sehen wir, da wird also nicht alles von diesem Durchtrocknungsprozess zunächst einmal erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah, dass es gut war, dieser Einschlag des Lebensäthers, wird von den Elohim aufgegriffen, und sie bringen nun diesen Lebensäther hinein und sehen, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier wieder nicht deterministisch, sondern sie nehmen ein Potential, wenden es an, beziehen es in ihren Prozess mit ein, und dann sehen sie, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=921s &amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt&amp;quot; 0:15:21] ====&lt;br /&gt;
Und nun: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut das Samen hervorbringt&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir nun diesen &#039;&#039;&#039;Verweis auf dieses Pflanzenmineralische,&#039;&#039;&#039; und an dieser Stelle ist es vielleicht auch noch mal gut darauf einzugehen, dass wir es hier nicht zu tun haben mit Pflanzen, so wie wir sie jetzt draußen sehen, sondern wenn hier von krautartigem Gras, Kraut, das Samen hervorbringt, Sprossendes, wenn hier davon die Rede ist, dann meint es das &#039;&#039;&#039;geistige Prinzip, die geistigen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn wir heute die physisch-stoffliche Pflanze vor uns sehen, und zwar nicht in einem Abbild des Momentes, sondern ganz wichtig ist, dass wir das Ätherische, das Gestaltende immer als etwas verstehen, das in der Bewegung, in der permanenten Gestaltung in Raum und Zeit lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eine Blume, eine Pflanze, die wir jetzt in dem Moment anschauen und ein Foto machen, also wenn wir da jetzt hinschauen, und wir benutzen jetzt, wenn wir das könnten, unsere Wahrnehmungsorgane als Kamera, und wir sagen, das ist jetzt die Pflanze, dann erfassen wir nicht die Pflanze, sondern wir erfassen einen kleinen temporären Ausdruck des Ätherbildes, das in permanenter Verwandlung sich befindet, das erfassen wir, einen kleinen Teil, einen kleinen Moment davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir aber das Wesen der Pflanze, des Pflanzenhaften ins Auge fassen wollen, dann brauchen wir lebendiges Denken und dabei kann uns zum Beispiel helfen, dass wir einmal versuchen, selbst eine Pflanze vom Samenkorn, dieses Samenkorn in die Erde legen und dann jeden Tag genau beobachten vom Frühjahr bis zum Spätherbst, wo die Pflanze dann in den Absterbeprozess hineinkommt, wenn wir uns diesen Prozess denken und mit dem Absterben der Pflanze ist dieses Prozesshafte nicht abgeschlossen, denn es findet ja wieder eine Samenbildung statt. Und dieser Same keimt dann wieder, er steht, vergeht also, das heißt, wenn wir das Pflanzenhafte versuchen zu verstehen, dann müssen wir das als etwas sehen, das in permanentem Wandel sich befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wesen der Pflanze drückt sich aus durch die &#039;&#039;&#039;permanente Metamorphose&#039;&#039;&#039;, das heißt also dieses Spriessende, die Erde lasse Gras hervorsprossen, das ist dieses Pflanzenhafte des Sprießens, von Keimen zum Sprießen und dann &#039;&#039;&#039;Kraut&#039;&#039;&#039;, das ist dann die &#039;&#039;&#039;Pflanze in ihrer Entfaltung in ihrer materiellen Entfaltung&#039;&#039;&#039; könnte man auch sagen, und das Samen hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Same ist dann die volle Entfaltung der Pflanze im Geistigen. Man sieht das auch daran, dass sich dann die physische Erscheinung der Pflanze wieder zurücknimmt, sie verfällt und im Samen ist sie dann voll lebendig, und dann keimt der Same wieder, die Pflanze vergeht, wenn man so will im Geistigen, erscheint im Physischen und dann beginnt das Ganze wieder von vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Unterschied ist, darauf macht Rudolf Steiner auch immer wieder aufmerksam, wenn wir in einem Sommer eine Blumenwiese sehen, und wir betreten die gleiche Blumenwiese dann im nächsten Jahr wieder, dann handelt es sich nicht um die gleiche Blumenwiese. Denn zwischen dieser Blumenwiese des letzten Jahres und der Blumenwiese dieses Jahres liegt geistig gesehen sehr, sehr viel dazwischen. Auch wenn für das normale Auge, sage ich mal, diese Blumenwiese jedes Jahr mehr oder weniger gleich aussieht, so hat sich doch aus der Tatsache heraus, dass während des laufenden Jahres diese Pflanze in den Ablauf der Jahreszeiten eingebunden war und letztendlich auch aus dem Feinstofflichen, aus dem Seelischen, aus dem Geistigen heraus Einflüsse auf diese Pflanze eingewirkt haben, ist diese Pflanze, die im nächsten Jahr wieder Samen hervorbringt, nicht mehr dieselbe Pflanze, sondern mit dieser Pflanze ist etwas passiert, wenn es auch rein äußerlich vielleicht nicht so auffällt, aber sie hat neue Impulse aufgenommen aus dem Umkreis, und in Nuancen wirken sich diese neuen Einflüsse im nächsten Jahr auf diese Pflanze aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für unser Auge kaum wahrnehmbar, aber diese Veränderungen finden statt. Und so ist hier dieses Prinzip des Pflanzenhaften zu verstehen, die geistigen Gesetzmäßigkeiten, die hinter dem Pflanzenreich stehen, also die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1381s &amp;quot;Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist&amp;quot; 0:23:01] ====&lt;br /&gt;
Nun haben wir den Verweis auf die &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir das also das Deterministische. Natürlich sind die Arten zunächst einmal jetzt nicht von einem Jahr zum anderen veränderbar, aber sie bringen wieder Samen hervor und dieser Same ist beeinflusst vom Werdenden in die Zukunft hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1423s &amp;quot;Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag&amp;quot; - der Abstieg des Menschen aus den geistigen Höhen&amp;quot; 0:23:43] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und nach den Angaben Rudolf Steiners ist es jetzt so, dass &#039;&#039;&#039;am Ende dieses dritten Schöpfungstages wir Menschen am Ort des Geschehens langsam eintreffen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir befinden uns zu diesem Zeitpunkt in der Astralwelt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind also heruntergestiegen aus den geistigen Höhen. Unsere Leiblichkeit, die wir mitgebracht haben aus der geistigen Welt, bestand also zunächst einmal weitestgehend aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Substanz, dieser Feuerluft&#039;&#039;&#039; beim Durchgang durch das [[A:Höheres Devachan|höhere Devachan]], durch den Akasha Bereich und unterhalb dieses Akasha Bereiches könnte man sagen, wie ihr wisst, befinden sich die [[A:Niederes Devachan|Urbilder]], die &#039;&#039;&#039;Welt der Urbilder&#039;&#039;&#039; und durch diese Welt der Urbilder sind wir nun hindurchgegangen und sind nun gegen Ende dieses dritten Schöpfungstages dabei, uns mit unserem Astralleib zu umkleiden, so ist die Formulierung Rudolf Steiners, und wir sind immer noch in der Substanz höherer geistiger Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns also immer noch im Großen, &#039;&#039;&#039;im Leib der Throne&#039;&#039;&#039;, wir befinden uns immer noch in der Stufe darunter, im &#039;&#039;&#039;Leib der Elohim&#039;&#039;&#039;, und wir befinden uns noch eine Stufe weiter &#039;&#039;&#039;im Leib der Archai,&#039;&#039;&#039; der Zeitgeister, und unser Bewusstsein ist nun mittlerweile so weit, dass wir, irgendwie könnte man sagen, Organe dieser Leiber, die da ineinanderfließen, [[A:Geister des Willens|Throne]] und [[A:Elohim|Elohim]] und [[A:Urengel|Archai]], immer mehr spüren, wir sind auch Teil des Ganzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 4.jpg|zentriert|mini|550x550px|Der Mensch als Teil des Ganzen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ersteller: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creative Commons License&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: Grundlagen Antroposophie von Christoph Bolleßen [[Grundlagen Anthroposophie Teil 22 von Christoph Bolleßen|Teil 22]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1595s Bildung der Empfindungsseele, der Verstandes- oder Gemütsseele und der Bewusstseinsseele 0:26:35] ====&lt;br /&gt;
Und in diesen drei Schöpfungstagen geschieht auch für uns noch etwas sehr Wichtiges, und zwar haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass am &#039;&#039;&#039;ersten&#039;&#039;&#039; Schöpfungstag die sogenannte [[A:Empfindungsseele|Empfindungsseele]] des Menschen gebildet wird, am &#039;&#039;&#039;zweiten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Verstandes- oder&#039;&#039;&#039; [[A:Verstandes- oder Gemütsseele|Gemütsseele]] und am &#039;&#039;&#039;dritten&#039;&#039;&#039; Schöpfungstag die sogenannte [[A:Bewusstseinsseele|Bewusstseinsseele]], und was es mit diesen Gliedern des Menschen auf sich hat, das werden wir uns im Laufe der Vorträge noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden darauf immer wieder zu sprechen kommen, jedenfalls vielleicht hier an dieser Stelle, unser Astralleib ist zunächst einmal unser eigenes Astralisches, das aus dem Weltenastralischen, aus der Weltenseele könnte man sagen, abgeschnürt wird, und die Tatsache, dass wir dazu in der Lage sind, uns Seelisches aus der Weltenastralität abzuschnüren und zu unserem eigenen Seelischen zu machen, das hat schon mit der Stellung unserer Ich Kraft zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten im letzten Teil gesagt, &#039;&#039;&#039;dass unser Ich ein sehr hohes Potenzial hat&#039;&#039;&#039;, dass es aus sehr hohen geistigen Höhen kommt und &#039;&#039;&#039;direkt aus dem&#039;&#039;&#039; [[A:Nirvana|Nirvana Plan]] diese Fähigkeiten, diese Kräfte mitbringt, und dementsprechend ist es für uns gegeben, dass wir in der Lage sind, zunächst einmal einen Astralleib zu bilden, aber dass dieser Astralleib nun wirklich abgeschlossen ist von der Weltenastralität und dass innerhalb dieses Astralleibes mit Hilfe unserer Ich Kraft das Seelische verwandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben dieses Verwandeln des Astralleibes mit Hilfe unseres Ichs schon einmal als Geistselbst definiert, dazu werden wir auch noch kommen. Wichtig ist zu verstehen, dass sich &#039;&#039;&#039;innerhalb unseres Astralleibes noch einmal drei eigene Seelenbereiche befinden,&#039;&#039;&#039; die an diesen drei Schöpfungstagen nun eben gebildet werden, und man könnte eben sagen, wenn man jetzt den Menschen anschaut, wie er heute ist, &#039;&#039;&#039;physischer Leib, Ätherleib, Astralleib oder Seelenleib&#039;&#039;&#039;, dann könnte man sagen, dieser Astralleib orientiert sich dann weiter nach oben Richtung Geistigkeit, Richtung Ich, so dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Empfindungsseele&#039;&#039;&#039; haben, dann die &#039;&#039;&#039;Verstandes- und Gemütsseele&#039;&#039;&#039; und dann die &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseele.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bewusstseinsseele steht unserem Ich sehr nah&#039;&#039;&#039;, ist also schon von der Qualität her stärker vom Ich beeinflusst als die Empfindungsseele. Die Empfindungsseele ist noch eher beeinflusst von den, man könnte sagen, niederen Bereichen der Seele, nicht wertend, sondern nur als neutrale Kategorisierung, um uns besser orientieren zu können, und was es mit diesen drei Seelengliedern auf sich hat, dazu wie gesagt im Verlaufe der Vorträge mehr, aber nun wurden Empfindungsseele Verstandesseele und Bewusstseinsseele gebildet, und wir nähern uns nun immer mehr dem Punkt, &#039;&#039;&#039;wo sich die Elohim dann schließlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; [[A:Jahve|Jahve-Elohim]] &#039;&#039;&#039;vereinigen&#039;&#039;&#039; und damit unser besonderes Ich in die Welt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zunächst einmal haben wir die Bildung dieser drei Seelenglieder, ich nenne sie noch mal: Empfindungsseele, Verstandes- und Gemütsseele, Bewusstseinsseele und die Bildung dieser Wesensglieder, die uns dann später auch verliehen werden, das heißt diese drei Wesensglieder werden nun für uns vorbereitet, und nun am Ende dieser Vorbereitung können wir uns zunächst einmal mit dem Astralleib umkleiden, um dann später diese drei Wesensglieder in Empfang zu nehmen könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1973s Abschluss 0:32:53] ===&lt;br /&gt;
Ja so viel zum zweiten und dritten Schöpfungstag, beim nächsten Mal dann gerne weiter. Ich hoffe, ihr seid beim nächsten Mal wieder dabei. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit fürs mit Dabeisein und wünsche euch alles Gute bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick   ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 3 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 5 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_4_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9658</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 4 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:39:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-04-28 22 03 40-Geister der Freiheit Teil 04 (Genesis, 2. und 3. Schöpfungstag) Anthroposophie.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 4 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/ozxsjn1tylezhyi/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2004%20%28Genesis%2C%202.%20und%203.%20Sch%C3%B6pfungstag%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 4 (Genesis, 2. und 3. Schöpfungstag) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=28s Begrüßung und Anknüpfung an Teil 3 0:00:28] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zu unserer neuen Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns heute beim vierten Teil, in der vierten Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns beim letzten Mal den ersten der sieben Schöpfungstage etwas genauer angeschaut, und ich möchte heute gerne fortfahren mit dem zweiten Schöpfungstag.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=78s Zweiter Schöpfungstag 0:01:18] ===&lt;br /&gt;
Und beim letzten Mal haben wir ja gesehen, dass wir es in den Schilderungen zum ersten Schöpfungstag zu tun haben mit der Wiederholung des alten Saturnzustandes und mit der Wiederholung des alten Sonnenzustandes, das heißt wir haben also die Einschläge von [[A:Wärmeäther|Wärmeäther]] und [[A:Lichtäther|Lichtäther]] nun hinter uns. Und wir haben gesagt, wir Menschen befinden uns auf dem Weg in die physisch-stoffliche Inkarnation. Wir steigen von den Himmeln quasi herab, herunter. Und beim letzten Mal waren wir ja an dem Punkt im Zuge der Schöpfungsschilderungen, dass wir gesagt haben, es beginnt sich nun Seelisches zu formieren, Seelisches zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun möchte ich gerne die Ausführungen aus der Bibel zum zweiten Schöpfungstag mit euch einmal lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier heißt es:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser! Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so. Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=220s &amp;quot;Gott, also die Elohim sprachen, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser!&amp;quot; 0:03:40] ====&lt;br /&gt;
Ja wie haben wir das nun zu verstehen? &amp;quot;Gott, also die [[A:Elohim|Elohim]] sprachen, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir nun eine Schilderung, ihr erinnert euch – wir haben gesagt, dass sich die Leiblichkeit der Elohim zunächst einmal mit dem Herausziehen des Sonnenhaften aus dem Irdischen, das noch aus Erde und Mond besteht, zunächst einmal, in zwei Bereiche unterteilt. Und dahinter steht unter anderem eben auch dieses Bild, dass sich quasi &#039;&#039;&#039;irdische Stoffmassen und himmlische&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoffmassen&#039;&#039;&#039; separieren, und hinter diesem Separationsvorgang steht der &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangäthers.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben im Zuge der Erklärung dieser Qualitäten der Ätherarten gesagt, wie können wir uns diese Kraft oder diese Qualität des Klangäthers physisch erklären, wie können wir den mit physischen Begriffen, mit sinnlichen Begriffen so ein bisschen greifbarer machen? Und da haben wir ja gesagt, wenn wir eine Schallquelle haben, die Schallwellenfrequenzen erzeugt mit einer ganz bestimmten Frequenz, und wir haben dann eine Fläche, die von diesem Schall in Schwingung versetzt wird, und auf dieser Fläche liegen jetzt zum Beispiel kleine Sandkörner oder kleine Teilchen, dann können wir sehen, dass durch diese Schwingung, durch diese Schallschwingung sich die Teilchen beginnen, in eine symmetrische Formation hineinzubringen. Das bedeutet, dass, was vorher als Ganzes vorhanden war, beginnt sich mit der eintretenden Schwingung oder mit dem &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangs,&#039;&#039;&#039; dieser [[A:Klangäther|Klangäther]] heißt ja auch der chemische Äther, das heißt in der Chemie haben wir es ja auch, dass sich bestimmte Stoffgruppen bilden und sich dann von anderen Stoffgruppen eher so ein bisschen fernhalten, also es findet eine Formation im weitesten Sinne statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so können wir das auch hier verstehen, dass also dieser Prozess beginnt. Wir haben zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Weltenseele&#039;&#039;&#039;, das Weltastralische könnte man sagen, als [[A:Arupa|Arupa]], als formloses Ganzes und mit dem &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangäthers&#039;&#039;&#039;, eigentlich schon mit dem Einschlag des &#039;&#039;&#039;Lichtäthers&#039;&#039;&#039;, da findet ja auch schon eine &#039;&#039;&#039;Separierung&#039;&#039;&#039; statt könnte man sagen, aber ganz besonders vielfältig beginnt das mit dem Einschlag des Klangäthers, wo sich jetzt also zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;irdischen und die himmlischen Stoffmassen beginnen zu formieren&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben also eine &#039;&#039;&#039;Scheidung des Weltastralischen&#039;&#039;&#039; in bestimmte Gruppen. Zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gruppierung irdisch und himmlisch&#039;&#039;&#039;, so könnte man das im weitesten Sinne formulieren, man könnte auch sagen &#039;&#039;&#039;oben und unten&#039;&#039;&#039;, je nachdem welche Worte man verwenden möchte, aber Wasser und Wasser bedeutet, es geht hier um Seelisches, &#039;&#039;&#039;seelische Stofflichkeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=511s &amp;quot;Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so.&amp;quot; 0:08:31] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wir haben &#039;&#039;&#039;diese Wölbung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dieses Sphärenhafte&#039;&#039;&#039; hier noch einmal betont. Und nachdem die Elohim diesen Schritt, diesen schöpferischen Schritt gehen, da geschah es so, auch hier wieder ist es nicht deterministisch, sondern es ist ein schöpferischer Akt aus dem Moment heraus.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wir Menschen befinden uns immer noch im Umkreise, wir sind immer noch im Landeanflug auf unserer Reise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=587s Dritter Schöpfungstag 0:09:47] ===&lt;br /&gt;
Und nun schauen wir mal, was im dritten Schöpfungstag geschieht:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja ihr merkt, die Textpassagen werden länger, und an diesem dritten Schöpfungstag geschieht der Einschlag des Lebensäthers und vielleicht schauen wir uns noch einmal Satz für Satz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=728s &amp;quot;Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar&amp;quot; 0:12:08] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach, die Elohim sprachen, es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels, also das Irdische, an einen Ort sammeln und es werde das Trockene sichtbar.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir also diesen &#039;&#039;&#039;Einschlag des Lebensäthers&#039;&#039;&#039;. Wir haben gesagt, dass dieser Lebensäther in der Lage ist, bis ins Mineralische hineinzugestalten, und dieses &#039;&#039;&#039;Trockene, dieses erdige Element&#039;&#039;&#039; ist also quasi ein &#039;&#039;&#039;Ausdruck des Lebensäthers,&#039;&#039;&#039; allerdings immer noch nicht so stofflich, wie wir uns das nun vorstellen, sondern es beginnt zunächst einmal, dass das Mineralreich entsteht als zunächst einmal als &amp;quot;Mitbringsel&amp;quot; aus dem Entwicklungszyklus des alten Mondes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass es &#039;&#039;&#039;auf dem alten Mond also Menschentiere&#039;&#039;&#039; gab, dann gab es &#039;&#039;&#039;Tierpflanzen&#039;&#039;&#039; und es gab &#039;&#039;&#039;Pflanzenminerale,&#039;&#039;&#039; und diese Pflanzenminerale waren also die Vorboten sozusagen unseres heutigen Mineralreiches, und vielleicht merkt ihr es an den Schilderungen, die nun folgen, also das heißt, das Trockene kommt, wir haben diese Pflanzenminerale vom alten Mond herüber, dieses geistige Prinzip des Pflanzenminerals und das ist eben dieses trockene Element, was hinein kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun passiert also, dass ein Teil das Trockene wird und das andere wird Meere genannt, da sehen wir, da wird also nicht alles von diesem Durchtrocknungsprozess zunächst einmal erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah, dass es gut war, dieser Einschlag des Lebensäthers, wird von den Elohim aufgegriffen, und sie bringen nun diesen Lebensäther hinein und sehen, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier wieder nicht deterministisch, sondern sie nehmen ein Potential, wenden es an, beziehen es in ihren Prozess mit ein, und dann sehen sie, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=921s &amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt&amp;quot; 0:15:21] ====&lt;br /&gt;
Und nun: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut das Samen hervorbringt&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir nun diesen &#039;&#039;&#039;Verweis auf dieses Pflanzenmineralische,&#039;&#039;&#039; und an dieser Stelle ist es vielleicht auch noch mal gut darauf einzugehen, dass wir es hier nicht zu tun haben mit Pflanzen, so wie wir sie jetzt draußen sehen, sondern wenn hier von krautartigem Gras, Kraut, das Samen hervorbringt, Sprossendes, wenn hier davon die Rede ist, dann meint es das &#039;&#039;&#039;geistige Prinzip, die geistigen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn wir heute die physisch-stoffliche Pflanze vor uns sehen, und zwar nicht in einem Abbild des Momentes, sondern ganz wichtig ist, dass wir das Ätherische, das Gestaltende immer als etwas verstehen, das in der Bewegung, in der permanenten Gestaltung in Raum und Zeit lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eine Blume, eine Pflanze, die wir jetzt in dem Moment anschauen und ein Foto machen, also wenn wir da jetzt hinschauen, und wir benutzen jetzt, wenn wir das könnten, unsere Wahrnehmungsorgane als Kamera, und wir sagen, das ist jetzt die Pflanze, dann erfassen wir nicht die Pflanze, sondern wir erfassen einen kleinen temporären Ausdruck des Ätherbildes, das in permanenter Verwandlung sich befindet, das erfassen wir, einen kleinen Teil, einen kleinen Moment davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir aber das Wesen der Pflanze, des Pflanzenhaften ins Auge fassen wollen, dann brauchen wir lebendiges Denken und dabei kann uns zum Beispiel helfen, dass wir einmal versuchen, selbst eine Pflanze vom Samenkorn, dieses Samenkorn in die Erde legen und dann jeden Tag genau beobachten vom Frühjahr bis zum Spätherbst, wo die Pflanze dann in den Absterbeprozess hineinkommt, wenn wir uns diesen Prozess denken und mit dem Absterben der Pflanze ist dieses Prozesshafte nicht abgeschlossen, denn es findet ja wieder eine Samenbildung statt. Und dieser Same keimt dann wieder, er steht, vergeht also, das heißt, wenn wir das Pflanzenhafte versuchen zu verstehen, dann müssen wir das als etwas sehen, das in permanentem Wandel sich befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wesen der Pflanze drückt sich aus durch die &#039;&#039;&#039;permanente Metamorphose&#039;&#039;&#039;, das heißt also dieses Spriessende, die Erde lasse Gras hervorsprossen, das ist dieses Pflanzenhafte des Sprießens, von Keimen zum Sprießen und dann &#039;&#039;&#039;Kraut&#039;&#039;&#039;, das ist dann die &#039;&#039;&#039;Pflanze in ihrer Entfaltung in ihrer materiellen Entfaltung&#039;&#039;&#039; könnte man auch sagen, und das Samen hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Same ist dann die volle Entfaltung der Pflanze im Geistigen. Man sieht das auch daran, dass sich dann die physische Erscheinung der Pflanze wieder zurücknimmt, sie verfällt und im Samen ist sie dann voll lebendig, und dann keimt der Same wieder, die Pflanze vergeht, wenn man so will im Geistigen, erscheint im Physischen und dann beginnt das Ganze wieder von vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Unterschied ist, darauf macht Rudolf Steiner auch immer wieder aufmerksam, wenn wir in einem Sommer eine Blumenwiese sehen, und wir betreten die gleiche Blumenwiese dann im nächsten Jahr wieder, dann handelt es sich nicht um die gleiche Blumenwiese. Denn zwischen dieser Blumenwiese des letzten Jahres und der Blumenwiese dieses Jahres liegt geistig gesehen sehr, sehr viel dazwischen. Auch wenn für das normale Auge, sage ich mal, diese Blumenwiese jedes Jahr mehr oder weniger gleich aussieht, so hat sich doch aus der Tatsache heraus, dass während des laufenden Jahres diese Pflanze in den Ablauf der Jahreszeiten eingebunden war und letztendlich auch aus dem Feinstofflichen, aus dem Seelischen, aus dem Geistigen heraus Einflüsse auf diese Pflanze eingewirkt haben, ist diese Pflanze, die im nächsten Jahr wieder Samen hervorbringt, nicht mehr dieselbe Pflanze, sondern mit dieser Pflanze ist etwas passiert, wenn es auch rein äußerlich vielleicht nicht so auffällt, aber sie hat neue Impulse aufgenommen aus dem Umkreis, und in Nuancen wirken sich diese neuen Einflüsse im nächsten Jahr auf diese Pflanze aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für unser Auge kaum wahrnehmbar, aber diese Veränderungen finden statt. Und so ist hier dieses Prinzip des Pflanzenhaften zu verstehen, die geistigen Gesetzmäßigkeiten, die hinter dem Pflanzenreich stehen, also die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1381s &amp;quot;Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist&amp;quot; 0:23:01] ====&lt;br /&gt;
Nun haben wir den Verweis auf die &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir das also das Deterministische. Natürlich sind die Arten zunächst einmal jetzt nicht von einem Jahr zum anderen veränderbar, aber sie bringen wieder Samen hervor und dieser Same ist beeinflusst vom Werdenden in die Zukunft hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1423s &amp;quot;Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag&amp;quot; - der Abstieg des Menschen aus den geistigen Höhen&amp;quot; 0:23:43] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und nach den Angaben Rudolf Steiners ist es jetzt so, dass &#039;&#039;&#039;am Ende dieses dritten Schöpfungstages wir Menschen am Ort des Geschehens langsam eintreffen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir befinden uns zu diesem Zeitpunkt in der Astralwelt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind also heruntergestiegen aus den geistigen Höhen. Unsere Leiblichkeit, die wir mitgebracht haben aus der geistigen Welt, bestand also zunächst einmal weitestgehend aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Substanz, dieser Feuerluft&#039;&#039;&#039; beim Durchgang durch das [[A:Höheres Devachan|höhere Devachan]], durch den Akasha Bereich und unterhalb dieses Akasha Bereiches könnte man sagen, wie ihr wisst, befinden sich die [[A:Niederes Devachan|Urbilder]], die &#039;&#039;&#039;Welt der Urbilder&#039;&#039;&#039; und durch diese Welt der Urbilder sind wir nun hindurchgegangen und sind nun gegen Ende dieses dritten Schöpfungstages dabei, uns mit unserem Astralleib zu umkleiden, so ist die Formulierung Rudolf Steiners, und wir sind immer noch in der Substanz höherer geistiger Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns also immer noch im Großen, &#039;&#039;&#039;im Leib der Throne&#039;&#039;&#039;, wir befinden uns immer noch in der Stufe darunter, im &#039;&#039;&#039;Leib der Elohim&#039;&#039;&#039;, und wir befinden uns noch eine Stufe weiter &#039;&#039;&#039;im Leib der Archai,&#039;&#039;&#039; der Zeitgeister, und unser Bewusstsein ist nun mittlerweile so weit, dass wir, irgendwie könnte man sagen, Organe dieser Leiber, die da ineinanderfließen, [[A:Geister des Willens|Throne]] und [[A:Elohim|Elohim]] und [[A:Urengel|Archai]], immer mehr spüren, wir sind auch Teil des Ganzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 4.jpg|zentriert|mini|550x550px|Der Mensch als Teil des Ganzen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ersteller: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creative Commons License&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: Grundlagen Antroposophie von Christoph Bolleßen [[Grundlagen Anthroposophie Teil 22 von Christoph Bolleßen|Teil 22]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1595s Bildung der Empfindungsseele, der Verstandes- oder Gemütsseele und der Bewusstseinsseele 0:26:35] ====&lt;br /&gt;
Und in diesen drei Schöpfungstagen geschieht auch für uns noch etwas sehr Wichtiges, und zwar haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass am &#039;&#039;&#039;ersten&#039;&#039;&#039; Schöpfungstag die sogenannte [[A:Empfindungsseele|Empfindungsseele]] des Menschen gebildet wird, am &#039;&#039;&#039;zweiten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Verstandes- oder&#039;&#039;&#039; [[A:Verstandes- oder Gemütsseele|Gemütsseele]] und am &#039;&#039;&#039;dritten&#039;&#039;&#039; Schöpfungstag die sogenannte [[A:Bewusstseinsseele|Bewusstseinsseele]], und was es mit diesen Gliedern des Menschen auf sich hat, das werden wir uns im Laufe der Vorträge noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden darauf immer wieder zu sprechen kommen, jedenfalls vielleicht hier an dieser Stelle, unser Astralleib ist zunächst einmal unser eigenes Astralisches, das aus dem Weltenastralischen, aus der Weltenseele könnte man sagen, abgeschnürt wird, und die Tatsache, dass wir dazu in der Lage sind, uns Seelisches aus der Weltenastralität abzuschnüren und zu unserem eigenen Seelischen zu machen, das hat schon mit der Stellung unserer Ich Kraft zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten im letzten Teil gesagt, &#039;&#039;&#039;dass unser Ich ein sehr hohes Potenzial hat&#039;&#039;&#039;, dass es aus sehr hohen geistigen Höhen kommt und &#039;&#039;&#039;direkt aus dem&#039;&#039;&#039; [[A:Nirvana|Nirvana Plan]] diese Fähigkeiten, diese Kräfte mitbringt, und dementsprechend ist es für uns gegeben, dass wir in der Lage sind, zunächst einmal einen Astralleib zu bilden, aber dass dieser Astralleib nun wirklich abgeschlossen ist von der Weltenastralität und dass innerhalb dieses Astralleibes mit Hilfe unserer Ich Kraft das Seelische verwandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben dieses Verwandeln des Astralleibes mit Hilfe unseres Ichs schon einmal als Geistselbst definiert, dazu werden wir auch noch kommen. Wichtig ist zu verstehen, dass sich &#039;&#039;&#039;innerhalb unseres Astralleibes noch einmal drei eigene Seelenbereiche befinden,&#039;&#039;&#039; die an diesen drei Schöpfungstagen nun eben gebildet werden, und man könnte eben sagen, wenn man jetzt den Menschen anschaut, wie er heute ist, &#039;&#039;&#039;physischer Leib, Ätherleib, Astralleib oder Seelenleib&#039;&#039;&#039;, dann könnte man sagen, dieser Astralleib orientiert sich dann weiter nach oben Richtung Geistigkeit, Richtung Ich, so dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Empfindungsseele&#039;&#039;&#039; haben, dann die &#039;&#039;&#039;Verstandes- und Gemütsseele&#039;&#039;&#039; und dann die &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseele.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bewusstseinsseele steht unserem Ich sehr nah&#039;&#039;&#039;, ist also schon von der Qualität her stärker vom Ich beeinflusst als die Empfindungsseele. Die Empfindungsseele ist noch eher beeinflusst von den, man könnte sagen, niederen Bereichen der Seele, nicht wertend, sondern nur als neutrale Kategorisierung, um uns besser orientieren zu können, und was es mit diesen drei Seelengliedern auf sich hat, dazu wie gesagt im Verlaufe der Vorträge mehr, aber nun wurden Empfindungsseele Verstandesseele und Bewusstseinsseele gebildet, und wir nähern uns nun immer mehr dem Punkt, &#039;&#039;&#039;wo sich die Elohim dann schließlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; [[A:Jahve|Jahve-Elohim]] &#039;&#039;&#039;vereinigen&#039;&#039;&#039; und damit unser besonderes Ich in die Welt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zunächst einmal haben wir die Bildung dieser drei Seelenglieder, ich nenne sie noch mal: Empfindungsseele, Verstandes- und Gemütsseele, Bewusstseinsseele und die Bildung dieser Wesensglieder, die uns dann später auch verliehen werden, das heißt diese drei Wesensglieder werden nun für uns vorbereitet, und nun am Ende dieser Vorbereitung können wir uns zunächst einmal mit dem Astralleib umkleiden, um dann später diese drei Wesensglieder in Empfang zu nehmen könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1973s Abschluss 0:32:53] ===&lt;br /&gt;
Ja so viel zum zweiten und dritten Schöpfungstag, beim nächsten Mal dann gerne weiter. Ich hoffe, ihr seid beim nächsten Mal wieder dabei. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit fürs mit Dabeisein und wünsche euch alles Gute bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick   ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 3 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 5 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_4_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9657</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 4 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:37:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 3 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 5 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-04-28 22 03 40-Geister der Freiheit Teil 04 (Genesis, 2. und 3. Schöpfungstag) Anthroposophie.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 4 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/ozxsjn1tylezhyi/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2004%20%28Genesis%2C%202.%20und%203.%20Sch%C3%B6pfungstag%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/imofoupjzntjpg0/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2004%20%28Genesis%2C%202.%20und%203.%20Sch%C3%B6pfungstag%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 4 (Genesis, 2. und 3. Schöpfungstag) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=28s Begrüßung und Anknüpfung an Teil 3 0:00:28] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zu unserer neuen Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns heute beim vierten Teil, in der vierten Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns beim letzten Mal den ersten der sieben Schöpfungstage etwas genauer angeschaut, und ich möchte heute gerne fortfahren mit dem zweiten Schöpfungstag.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=78s Zweiter Schöpfungstag 0:01:18] ===&lt;br /&gt;
Und beim letzten Mal haben wir ja gesehen, dass wir es in den Schilderungen zum ersten Schöpfungstag zu tun haben mit der Wiederholung des alten Saturnzustandes und mit der Wiederholung des alten Sonnenzustandes, das heißt wir haben also die Einschläge von [[A:Wärmeäther|Wärmeäther]] und [[A:Lichtäther|Lichtäther]] nun hinter uns. Und wir haben gesagt, wir Menschen befinden uns auf dem Weg in die physisch-stoffliche Inkarnation. Wir steigen von den Himmeln quasi herab, herunter. Und beim letzten Mal waren wir ja an dem Punkt im Zuge der Schöpfungsschilderungen, dass wir gesagt haben, es beginnt sich nun Seelisches zu formieren, Seelisches zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun möchte ich gerne die Ausführungen aus der Bibel zum zweiten Schöpfungstag mit euch einmal lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier heißt es:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser! Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so. Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=220s &amp;quot;Gott, also die Elohim sprachen, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser!&amp;quot; 0:03:40] ====&lt;br /&gt;
Ja wie haben wir das nun zu verstehen? &amp;quot;Gott, also die [[A:Elohim|Elohim]] sprachen, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir nun eine Schilderung, ihr erinnert euch – wir haben gesagt, dass sich die Leiblichkeit der Elohim zunächst einmal mit dem Herausziehen des Sonnenhaften aus dem Irdischen, das noch aus Erde und Mond besteht, zunächst einmal, in zwei Bereiche unterteilt. Und dahinter steht unter anderem eben auch dieses Bild, dass sich quasi &#039;&#039;&#039;irdische Stoffmassen und himmlische&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoffmassen&#039;&#039;&#039; separieren, und hinter diesem Separationsvorgang steht der &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangäthers.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben im Zuge der Erklärung dieser Qualitäten der Ätherarten gesagt, wie können wir uns diese Kraft oder diese Qualität des Klangäthers physisch erklären, wie können wir den mit physischen Begriffen, mit sinnlichen Begriffen so ein bisschen greifbarer machen? Und da haben wir ja gesagt, wenn wir eine Schallquelle haben, die Schallwellenfrequenzen erzeugt mit einer ganz bestimmten Frequenz, und wir haben dann eine Fläche, die von diesem Schall in Schwingung versetzt wird, und auf dieser Fläche liegen jetzt zum Beispiel kleine Sandkörner oder kleine Teilchen, dann können wir sehen, dass durch diese Schwingung, durch diese Schallschwingung sich die Teilchen beginnen, in eine symmetrische Formation hineinzubringen. Das bedeutet, dass, was vorher als Ganzes vorhanden war, beginnt sich mit der eintretenden Schwingung oder mit dem &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangs,&#039;&#039;&#039; dieser [[A:Klangäther|Klangäther]] heißt ja auch der chemische Äther, das heißt in der Chemie haben wir es ja auch, dass sich bestimmte Stoffgruppen bilden und sich dann von anderen Stoffgruppen eher so ein bisschen fernhalten, also es findet eine Formation im weitesten Sinne statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so können wir das auch hier verstehen, dass also dieser Prozess beginnt. Wir haben zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Weltenseele&#039;&#039;&#039;, das Weltastralische könnte man sagen, als [[A:Arupa|Arupa]], als formloses Ganzes und mit dem &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangäthers&#039;&#039;&#039;, eigentlich schon mit dem Einschlag des &#039;&#039;&#039;Lichtäthers&#039;&#039;&#039;, da findet ja auch schon eine &#039;&#039;&#039;Separierung&#039;&#039;&#039; statt könnte man sagen, aber ganz besonders vielfältig beginnt das mit dem Einschlag des Klangäthers, wo sich jetzt also zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;irdischen und die himmlischen Stoffmassen beginnen zu formieren&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben also eine &#039;&#039;&#039;Scheidung des Weltastralischen&#039;&#039;&#039; in bestimmte Gruppen. Zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gruppierung irdisch und himmlisch&#039;&#039;&#039;, so könnte man das im weitesten Sinne formulieren, man könnte auch sagen &#039;&#039;&#039;oben und unten&#039;&#039;&#039;, je nachdem welche Worte man verwenden möchte, aber Wasser und Wasser bedeutet, es geht hier um Seelisches, &#039;&#039;&#039;seelische Stofflichkeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=511s &amp;quot;Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so.&amp;quot; 0:08:31] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wir haben &#039;&#039;&#039;diese Wölbung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dieses Sphärenhafte&#039;&#039;&#039; hier noch einmal betont. Und nachdem die Elohim diesen Schritt, diesen schöpferischen Schritt gehen, da geschah es so, auch hier wieder ist es nicht deterministisch, sondern es ist ein schöpferischer Akt aus dem Moment heraus.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wir Menschen befinden uns immer noch im Umkreise, wir sind immer noch im Landeanflug auf unserer Reise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=587s Dritter Schöpfungstag 0:09:47] ===&lt;br /&gt;
Und nun schauen wir mal, was im dritten Schöpfungstag geschieht:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja ihr merkt, die Textpassagen werden länger, und an diesem dritten Schöpfungstag geschieht der Einschlag des Lebensäthers und vielleicht schauen wir uns noch einmal Satz für Satz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=728s &amp;quot;Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar&amp;quot; 0:12:08] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach, die Elohim sprachen, es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels, also das Irdische, an einen Ort sammeln und es werde das Trockene sichtbar.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir also diesen &#039;&#039;&#039;Einschlag des Lebensäthers&#039;&#039;&#039;. Wir haben gesagt, dass dieser Lebensäther in der Lage ist, bis ins Mineralische hineinzugestalten, und dieses &#039;&#039;&#039;Trockene, dieses erdige Element&#039;&#039;&#039; ist also quasi ein &#039;&#039;&#039;Ausdruck des Lebensäthers,&#039;&#039;&#039; allerdings immer noch nicht so stofflich, wie wir uns das nun vorstellen, sondern es beginnt zunächst einmal, dass das Mineralreich entsteht als zunächst einmal als &amp;quot;Mitbringsel&amp;quot; aus dem Entwicklungszyklus des alten Mondes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass es &#039;&#039;&#039;auf dem alten Mond also Menschentiere&#039;&#039;&#039; gab, dann gab es &#039;&#039;&#039;Tierpflanzen&#039;&#039;&#039; und es gab &#039;&#039;&#039;Pflanzenminerale,&#039;&#039;&#039; und diese Pflanzenminerale waren also die Vorboten sozusagen unseres heutigen Mineralreiches, und vielleicht merkt ihr es an den Schilderungen, die nun folgen, also das heißt, das Trockene kommt, wir haben diese Pflanzenminerale vom alten Mond herüber, dieses geistige Prinzip des Pflanzenminerals und das ist eben dieses trockene Element, was hinein kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun passiert also, dass ein Teil das Trockene wird und das andere wird Meere genannt, da sehen wir, da wird also nicht alles von diesem Durchtrocknungsprozess zunächst einmal erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah, dass es gut war, dieser Einschlag des Lebensäthers, wird von den Elohim aufgegriffen, und sie bringen nun diesen Lebensäther hinein und sehen, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier wieder nicht deterministisch, sondern sie nehmen ein Potential, wenden es an, beziehen es in ihren Prozess mit ein, und dann sehen sie, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=921s &amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt&amp;quot; 0:15:21] ====&lt;br /&gt;
Und nun: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut das Samen hervorbringt&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir nun diesen &#039;&#039;&#039;Verweis auf dieses Pflanzenmineralische,&#039;&#039;&#039; und an dieser Stelle ist es vielleicht auch noch mal gut darauf einzugehen, dass wir es hier nicht zu tun haben mit Pflanzen, so wie wir sie jetzt draußen sehen, sondern wenn hier von krautartigem Gras, Kraut, das Samen hervorbringt, Sprossendes, wenn hier davon die Rede ist, dann meint es das &#039;&#039;&#039;geistige Prinzip, die geistigen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn wir heute die physisch-stoffliche Pflanze vor uns sehen, und zwar nicht in einem Abbild des Momentes, sondern ganz wichtig ist, dass wir das Ätherische, das Gestaltende immer als etwas verstehen, das in der Bewegung, in der permanenten Gestaltung in Raum und Zeit lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eine Blume, eine Pflanze, die wir jetzt in dem Moment anschauen und ein Foto machen, also wenn wir da jetzt hinschauen, und wir benutzen jetzt, wenn wir das könnten, unsere Wahrnehmungsorgane als Kamera, und wir sagen, das ist jetzt die Pflanze, dann erfassen wir nicht die Pflanze, sondern wir erfassen einen kleinen temporären Ausdruck des Ätherbildes, das in permanenter Verwandlung sich befindet, das erfassen wir, einen kleinen Teil, einen kleinen Moment davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir aber das Wesen der Pflanze, des Pflanzenhaften ins Auge fassen wollen, dann brauchen wir lebendiges Denken und dabei kann uns zum Beispiel helfen, dass wir einmal versuchen, selbst eine Pflanze vom Samenkorn, dieses Samenkorn in die Erde legen und dann jeden Tag genau beobachten vom Frühjahr bis zum Spätherbst, wo die Pflanze dann in den Absterbeprozess hineinkommt, wenn wir uns diesen Prozess denken und mit dem Absterben der Pflanze ist dieses Prozesshafte nicht abgeschlossen, denn es findet ja wieder eine Samenbildung statt. Und dieser Same keimt dann wieder, er steht, vergeht also, das heißt, wenn wir das Pflanzenhafte versuchen zu verstehen, dann müssen wir das als etwas sehen, das in permanentem Wandel sich befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wesen der Pflanze drückt sich aus durch die &#039;&#039;&#039;permanente Metamorphose&#039;&#039;&#039;, das heißt also dieses Spriessende, die Erde lasse Gras hervorsprossen, das ist dieses Pflanzenhafte des Sprießens, von Keimen zum Sprießen und dann &#039;&#039;&#039;Kraut&#039;&#039;&#039;, das ist dann die &#039;&#039;&#039;Pflanze in ihrer Entfaltung in ihrer materiellen Entfaltung&#039;&#039;&#039; könnte man auch sagen, und das Samen hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Same ist dann die volle Entfaltung der Pflanze im Geistigen. Man sieht das auch daran, dass sich dann die physische Erscheinung der Pflanze wieder zurücknimmt, sie verfällt und im Samen ist sie dann voll lebendig, und dann keimt der Same wieder, die Pflanze vergeht, wenn man so will im Geistigen, erscheint im Physischen und dann beginnt das Ganze wieder von vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Unterschied ist, darauf macht Rudolf Steiner auch immer wieder aufmerksam, wenn wir in einem Sommer eine Blumenwiese sehen, und wir betreten die gleiche Blumenwiese dann im nächsten Jahr wieder, dann handelt es sich nicht um die gleiche Blumenwiese. Denn zwischen dieser Blumenwiese des letzten Jahres und der Blumenwiese dieses Jahres liegt geistig gesehen sehr, sehr viel dazwischen. Auch wenn für das normale Auge, sage ich mal, diese Blumenwiese jedes Jahr mehr oder weniger gleich aussieht, so hat sich doch aus der Tatsache heraus, dass während des laufenden Jahres diese Pflanze in den Ablauf der Jahreszeiten eingebunden war und letztendlich auch aus dem Feinstofflichen, aus dem Seelischen, aus dem Geistigen heraus Einflüsse auf diese Pflanze eingewirkt haben, ist diese Pflanze, die im nächsten Jahr wieder Samen hervorbringt, nicht mehr dieselbe Pflanze, sondern mit dieser Pflanze ist etwas passiert, wenn es auch rein äußerlich vielleicht nicht so auffällt, aber sie hat neue Impulse aufgenommen aus dem Umkreis, und in Nuancen wirken sich diese neuen Einflüsse im nächsten Jahr auf diese Pflanze aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für unser Auge kaum wahrnehmbar, aber diese Veränderungen finden statt. Und so ist hier dieses Prinzip des Pflanzenhaften zu verstehen, die geistigen Gesetzmäßigkeiten, die hinter dem Pflanzenreich stehen, also die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1381s &amp;quot;Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist&amp;quot; 0:23:01] ====&lt;br /&gt;
Nun haben wir den Verweis auf die &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir das also das Deterministische. Natürlich sind die Arten zunächst einmal jetzt nicht von einem Jahr zum anderen veränderbar, aber sie bringen wieder Samen hervor und dieser Same ist beeinflusst vom Werdenden in die Zukunft hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1423s &amp;quot;Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag&amp;quot; - der Abstieg des Menschen aus den geistigen Höhen&amp;quot; 0:23:43] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und nach den Angaben Rudolf Steiners ist es jetzt so, dass &#039;&#039;&#039;am Ende dieses dritten Schöpfungstages wir Menschen am Ort des Geschehens langsam eintreffen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir befinden uns zu diesem Zeitpunkt in der Astralwelt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind also heruntergestiegen aus den geistigen Höhen. Unsere Leiblichkeit, die wir mitgebracht haben aus der geistigen Welt, bestand also zunächst einmal weitestgehend aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Substanz, dieser Feuerluft&#039;&#039;&#039; beim Durchgang durch das [[A:Höheres Devachan|höhere Devachan]], durch den Akasha Bereich und unterhalb dieses Akasha Bereiches könnte man sagen, wie ihr wisst, befinden sich die [[A:Niederes Devachan|Urbilder]], die &#039;&#039;&#039;Welt der Urbilder&#039;&#039;&#039; und durch diese Welt der Urbilder sind wir nun hindurchgegangen und sind nun gegen Ende dieses dritten Schöpfungstages dabei, uns mit unserem Astralleib zu umkleiden, so ist die Formulierung Rudolf Steiners, und wir sind immer noch in der Substanz höherer geistiger Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns also immer noch im Großen, &#039;&#039;&#039;im Leib der Throne&#039;&#039;&#039;, wir befinden uns immer noch in der Stufe darunter, im &#039;&#039;&#039;Leib der Elohim&#039;&#039;&#039;, und wir befinden uns noch eine Stufe weiter &#039;&#039;&#039;im Leib der Archai,&#039;&#039;&#039; der Zeitgeister, und unser Bewusstsein ist nun mittlerweile so weit, dass wir, irgendwie könnte man sagen, Organe dieser Leiber, die da ineinanderfließen, [[A:Geister des Willens|Throne]] und [[A:Elohim|Elohim]] und [[A:Urengel|Archai]], immer mehr spüren, wir sind auch Teil des Ganzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 4.jpg|zentriert|mini|550x550px|Der Mensch als Teil des Ganzen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ersteller: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creative Commons License&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: Grundlagen Antroposophie von Christoph Bolleßen [[Grundlagen Anthroposophie Teil 22 von Christoph Bolleßen|Teil 22]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1595s Bildung der Empfindungsseele, der Verstandes- oder Gemütsseele und der Bewusstseinsseele 0:26:35] ====&lt;br /&gt;
Und in diesen drei Schöpfungstagen geschieht auch für uns noch etwas sehr Wichtiges, und zwar haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass am &#039;&#039;&#039;ersten&#039;&#039;&#039; Schöpfungstag die sogenannte [[A:Empfindungsseele|Empfindungsseele]] des Menschen gebildet wird, am &#039;&#039;&#039;zweiten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Verstandes- oder&#039;&#039;&#039; [[A:Verstandes- oder Gemütsseele|Gemütsseele]] und am &#039;&#039;&#039;dritten&#039;&#039;&#039; Schöpfungstag die sogenannte [[A:Bewusstseinsseele|Bewusstseinsseele]], und was es mit diesen Gliedern des Menschen auf sich hat, das werden wir uns im Laufe der Vorträge noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden darauf immer wieder zu sprechen kommen, jedenfalls vielleicht hier an dieser Stelle, unser Astralleib ist zunächst einmal unser eigenes Astralisches, das aus dem Weltenastralischen, aus der Weltenseele könnte man sagen, abgeschnürt wird, und die Tatsache, dass wir dazu in der Lage sind, uns Seelisches aus der Weltenastralität abzuschnüren und zu unserem eigenen Seelischen zu machen, das hat schon mit der Stellung unserer Ich Kraft zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten im letzten Teil gesagt, &#039;&#039;&#039;dass unser Ich ein sehr hohes Potenzial hat&#039;&#039;&#039;, dass es aus sehr hohen geistigen Höhen kommt und &#039;&#039;&#039;direkt aus dem&#039;&#039;&#039; [[A:Nirvana|Nirvana Plan]] diese Fähigkeiten, diese Kräfte mitbringt, und dementsprechend ist es für uns gegeben, dass wir in der Lage sind, zunächst einmal einen Astralleib zu bilden, aber dass dieser Astralleib nun wirklich abgeschlossen ist von der Weltenastralität und dass innerhalb dieses Astralleibes mit Hilfe unserer Ich Kraft das Seelische verwandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben dieses Verwandeln des Astralleibes mit Hilfe unseres Ichs schon einmal als Geistselbst definiert, dazu werden wir auch noch kommen. Wichtig ist zu verstehen, dass sich &#039;&#039;&#039;innerhalb unseres Astralleibes noch einmal drei eigene Seelenbereiche befinden,&#039;&#039;&#039; die an diesen drei Schöpfungstagen nun eben gebildet werden, und man könnte eben sagen, wenn man jetzt den Menschen anschaut, wie er heute ist, &#039;&#039;&#039;physischer Leib, Ätherleib, Astralleib oder Seelenleib&#039;&#039;&#039;, dann könnte man sagen, dieser Astralleib orientiert sich dann weiter nach oben Richtung Geistigkeit, Richtung Ich, so dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Empfindungsseele&#039;&#039;&#039; haben, dann die &#039;&#039;&#039;Verstandes- und Gemütsseele&#039;&#039;&#039; und dann die &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseele.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bewusstseinsseele steht unserem Ich sehr nah&#039;&#039;&#039;, ist also schon von der Qualität her stärker vom Ich beeinflusst als die Empfindungsseele. Die Empfindungsseele ist noch eher beeinflusst von den, man könnte sagen, niederen Bereichen der Seele, nicht wertend, sondern nur als neutrale Kategorisierung, um uns besser orientieren zu können, und was es mit diesen drei Seelengliedern auf sich hat, dazu wie gesagt im Verlaufe der Vorträge mehr, aber nun wurden Empfindungsseele Verstandesseele und Bewusstseinsseele gebildet, und wir nähern uns nun immer mehr dem Punkt, &#039;&#039;&#039;wo sich die Elohim dann schließlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; [[A:Jahve|Jahve-Elohim]] &#039;&#039;&#039;vereinigen&#039;&#039;&#039; und damit unser besonderes Ich in die Welt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zunächst einmal haben wir die Bildung dieser drei Seelenglieder, ich nenne sie noch mal: Empfindungsseele, Verstandes- und Gemütsseele, Bewusstseinsseele und die Bildung dieser Wesensglieder, die uns dann später auch verliehen werden, das heißt diese drei Wesensglieder werden nun für uns vorbereitet, und nun am Ende dieser Vorbereitung können wir uns zunächst einmal mit dem Astralleib umkleiden, um dann später diese drei Wesensglieder in Empfang zu nehmen könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1973s Abschluss 0:32:53] ===&lt;br /&gt;
Ja so viel zum zweiten und dritten Schöpfungstag, beim nächsten Mal dann gerne weiter. Ich hoffe, ihr seid beim nächsten Mal wieder dabei. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit fürs mit Dabeisein und wünsche euch alles Gute bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Alle Folgen im Überblick==  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 3 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 5 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_4_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9656</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 4 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:36:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Abschluss 0:32:53 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 3 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 5 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-04-28 22 03 40-Geister der Freiheit Teil 04 (Genesis, 2. und 3. Schöpfungstag) Anthroposophie.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 4 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/ozxsjn1tylezhyi/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2004%20%28Genesis%2C%202.%20und%203.%20Sch%C3%B6pfungstag%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/imofoupjzntjpg0/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2004%20%28Genesis%2C%202.%20und%203.%20Sch%C3%B6pfungstag%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 4 (Genesis, 2. und 3. Schöpfungstag) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=28s Begrüßung und Anknüpfung an Teil 3 0:00:28] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zu unserer neuen Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns heute beim vierten Teil, in der vierten Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten uns beim letzten Mal den ersten der sieben Schöpfungstage etwas genauer angeschaut, und ich möchte heute gerne fortfahren mit dem zweiten Schöpfungstag.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=78s Zweiter Schöpfungstag 0:01:18] ===&lt;br /&gt;
Und beim letzten Mal haben wir ja gesehen, dass wir es in den Schilderungen zum ersten Schöpfungstag zu tun haben mit der Wiederholung des alten Saturnzustandes und mit der Wiederholung des alten Sonnenzustandes, das heißt wir haben also die Einschläge von [[A:Wärmeäther|Wärmeäther]] und [[A:Lichtäther|Lichtäther]] nun hinter uns. Und wir haben gesagt, wir Menschen befinden uns auf dem Weg in die physisch-stoffliche Inkarnation. Wir steigen von den Himmeln quasi herab, herunter. Und beim letzten Mal waren wir ja an dem Punkt im Zuge der Schöpfungsschilderungen, dass wir gesagt haben, es beginnt sich nun Seelisches zu formieren, Seelisches zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun möchte ich gerne die Ausführungen aus der Bibel zum zweiten Schöpfungstag mit euch einmal lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier heißt es:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser! Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so. Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=220s &amp;quot;Gott, also die Elohim sprachen, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser!&amp;quot; 0:03:40] ====&lt;br /&gt;
Ja wie haben wir das nun zu verstehen? &amp;quot;Gott, also die [[A:Elohim|Elohim]] sprachen, es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir nun eine Schilderung, ihr erinnert euch – wir haben gesagt, dass sich die Leiblichkeit der Elohim zunächst einmal mit dem Herausziehen des Sonnenhaften aus dem Irdischen, das noch aus Erde und Mond besteht, zunächst einmal, in zwei Bereiche unterteilt. Und dahinter steht unter anderem eben auch dieses Bild, dass sich quasi &#039;&#039;&#039;irdische Stoffmassen und himmlische&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoffmassen&#039;&#039;&#039; separieren, und hinter diesem Separationsvorgang steht der &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangäthers.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben im Zuge der Erklärung dieser Qualitäten der Ätherarten gesagt, wie können wir uns diese Kraft oder diese Qualität des Klangäthers physisch erklären, wie können wir den mit physischen Begriffen, mit sinnlichen Begriffen so ein bisschen greifbarer machen? Und da haben wir ja gesagt, wenn wir eine Schallquelle haben, die Schallwellenfrequenzen erzeugt mit einer ganz bestimmten Frequenz, und wir haben dann eine Fläche, die von diesem Schall in Schwingung versetzt wird, und auf dieser Fläche liegen jetzt zum Beispiel kleine Sandkörner oder kleine Teilchen, dann können wir sehen, dass durch diese Schwingung, durch diese Schallschwingung sich die Teilchen beginnen, in eine symmetrische Formation hineinzubringen. Das bedeutet, dass, was vorher als Ganzes vorhanden war, beginnt sich mit der eintretenden Schwingung oder mit dem &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangs,&#039;&#039;&#039; dieser [[A:Klangäther|Klangäther]] heißt ja auch der chemische Äther, das heißt in der Chemie haben wir es ja auch, dass sich bestimmte Stoffgruppen bilden und sich dann von anderen Stoffgruppen eher so ein bisschen fernhalten, also es findet eine Formation im weitesten Sinne statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so können wir das auch hier verstehen, dass also dieser Prozess beginnt. Wir haben zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Weltenseele&#039;&#039;&#039;, das Weltastralische könnte man sagen, als [[A:Arupa|Arupa]], als formloses Ganzes und mit dem &#039;&#039;&#039;Einschlag des Klangäthers&#039;&#039;&#039;, eigentlich schon mit dem Einschlag des &#039;&#039;&#039;Lichtäthers&#039;&#039;&#039;, da findet ja auch schon eine &#039;&#039;&#039;Separierung&#039;&#039;&#039; statt könnte man sagen, aber ganz besonders vielfältig beginnt das mit dem Einschlag des Klangäthers, wo sich jetzt also zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;irdischen und die himmlischen Stoffmassen beginnen zu formieren&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben also eine &#039;&#039;&#039;Scheidung des Weltastralischen&#039;&#039;&#039; in bestimmte Gruppen. Zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gruppierung irdisch und himmlisch&#039;&#039;&#039;, so könnte man das im weitesten Sinne formulieren, man könnte auch sagen &#039;&#039;&#039;oben und unten&#039;&#039;&#039;, je nachdem welche Worte man verwenden möchte, aber Wasser und Wasser bedeutet, es geht hier um Seelisches, &#039;&#039;&#039;seelische Stofflichkeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=511s &amp;quot;Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so.&amp;quot; 0:08:31] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wir haben &#039;&#039;&#039;diese Wölbung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dieses Sphärenhafte&#039;&#039;&#039; hier noch einmal betont. Und nachdem die Elohim diesen Schritt, diesen schöpferischen Schritt gehen, da geschah es so, auch hier wieder ist es nicht deterministisch, sondern es ist ein schöpferischer Akt aus dem Moment heraus.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wir Menschen befinden uns immer noch im Umkreise, wir sind immer noch im Landeanflug auf unserer Reise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=587s Dritter Schöpfungstag 0:09:47] ===&lt;br /&gt;
Und nun schauen wir mal, was im dritten Schöpfungstag geschieht:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja ihr merkt, die Textpassagen werden länger, und an diesem dritten Schöpfungstag geschieht der Einschlag des Lebensäthers und vielleicht schauen wir uns noch einmal Satz für Satz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=728s &amp;quot;Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar&amp;quot; 0:12:08] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach, die Elohim sprachen, es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels, also das Irdische, an einen Ort sammeln und es werde das Trockene sichtbar.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir also diesen &#039;&#039;&#039;Einschlag des Lebensäthers&#039;&#039;&#039;. Wir haben gesagt, dass dieser Lebensäther in der Lage ist, bis ins Mineralische hineinzugestalten, und dieses &#039;&#039;&#039;Trockene, dieses erdige Element&#039;&#039;&#039; ist also quasi ein &#039;&#039;&#039;Ausdruck des Lebensäthers,&#039;&#039;&#039; allerdings immer noch nicht so stofflich, wie wir uns das nun vorstellen, sondern es beginnt zunächst einmal, dass das Mineralreich entsteht als zunächst einmal als &amp;quot;Mitbringsel&amp;quot; aus dem Entwicklungszyklus des alten Mondes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass es &#039;&#039;&#039;auf dem alten Mond also Menschentiere&#039;&#039;&#039; gab, dann gab es &#039;&#039;&#039;Tierpflanzen&#039;&#039;&#039; und es gab &#039;&#039;&#039;Pflanzenminerale,&#039;&#039;&#039; und diese Pflanzenminerale waren also die Vorboten sozusagen unseres heutigen Mineralreiches, und vielleicht merkt ihr es an den Schilderungen, die nun folgen, also das heißt, das Trockene kommt, wir haben diese Pflanzenminerale vom alten Mond herüber, dieses geistige Prinzip des Pflanzenminerals und das ist eben dieses trockene Element, was hinein kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun passiert also, dass ein Teil das Trockene wird und das andere wird Meere genannt, da sehen wir, da wird also nicht alles von diesem Durchtrocknungsprozess zunächst einmal erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah, dass es gut war, dieser Einschlag des Lebensäthers, wird von den Elohim aufgegriffen, und sie bringen nun diesen Lebensäther hinein und sehen, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier wieder nicht deterministisch, sondern sie nehmen ein Potential, wenden es an, beziehen es in ihren Prozess mit ein, und dann sehen sie, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=921s &amp;quot;Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt&amp;quot; 0:15:21] ====&lt;br /&gt;
Und nun: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut das Samen hervorbringt&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir nun diesen &#039;&#039;&#039;Verweis auf dieses Pflanzenmineralische,&#039;&#039;&#039; und an dieser Stelle ist es vielleicht auch noch mal gut darauf einzugehen, dass wir es hier nicht zu tun haben mit Pflanzen, so wie wir sie jetzt draußen sehen, sondern wenn hier von krautartigem Gras, Kraut, das Samen hervorbringt, Sprossendes, wenn hier davon die Rede ist, dann meint es das &#039;&#039;&#039;geistige Prinzip, die geistigen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn wir heute die physisch-stoffliche Pflanze vor uns sehen, und zwar nicht in einem Abbild des Momentes, sondern ganz wichtig ist, dass wir das Ätherische, das Gestaltende immer als etwas verstehen, das in der Bewegung, in der permanenten Gestaltung in Raum und Zeit lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eine Blume, eine Pflanze, die wir jetzt in dem Moment anschauen und ein Foto machen, also wenn wir da jetzt hinschauen, und wir benutzen jetzt, wenn wir das könnten, unsere Wahrnehmungsorgane als Kamera, und wir sagen, das ist jetzt die Pflanze, dann erfassen wir nicht die Pflanze, sondern wir erfassen einen kleinen temporären Ausdruck des Ätherbildes, das in permanenter Verwandlung sich befindet, das erfassen wir, einen kleinen Teil, einen kleinen Moment davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir aber das Wesen der Pflanze, des Pflanzenhaften ins Auge fassen wollen, dann brauchen wir lebendiges Denken und dabei kann uns zum Beispiel helfen, dass wir einmal versuchen, selbst eine Pflanze vom Samenkorn, dieses Samenkorn in die Erde legen und dann jeden Tag genau beobachten vom Frühjahr bis zum Spätherbst, wo die Pflanze dann in den Absterbeprozess hineinkommt, wenn wir uns diesen Prozess denken und mit dem Absterben der Pflanze ist dieses Prozesshafte nicht abgeschlossen, denn es findet ja wieder eine Samenbildung statt. Und dieser Same keimt dann wieder, er steht, vergeht also, das heißt, wenn wir das Pflanzenhafte versuchen zu verstehen, dann müssen wir das als etwas sehen, das in permanentem Wandel sich befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wesen der Pflanze drückt sich aus durch die &#039;&#039;&#039;permanente Metamorphose&#039;&#039;&#039;, das heißt also dieses Spriessende, die Erde lasse Gras hervorsprossen, das ist dieses Pflanzenhafte des Sprießens, von Keimen zum Sprießen und dann &#039;&#039;&#039;Kraut&#039;&#039;&#039;, das ist dann die &#039;&#039;&#039;Pflanze in ihrer Entfaltung in ihrer materiellen Entfaltung&#039;&#039;&#039; könnte man auch sagen, und das Samen hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Same ist dann die volle Entfaltung der Pflanze im Geistigen. Man sieht das auch daran, dass sich dann die physische Erscheinung der Pflanze wieder zurücknimmt, sie verfällt und im Samen ist sie dann voll lebendig, und dann keimt der Same wieder, die Pflanze vergeht, wenn man so will im Geistigen, erscheint im Physischen und dann beginnt das Ganze wieder von vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Unterschied ist, darauf macht Rudolf Steiner auch immer wieder aufmerksam, wenn wir in einem Sommer eine Blumenwiese sehen, und wir betreten die gleiche Blumenwiese dann im nächsten Jahr wieder, dann handelt es sich nicht um die gleiche Blumenwiese. Denn zwischen dieser Blumenwiese des letzten Jahres und der Blumenwiese dieses Jahres liegt geistig gesehen sehr, sehr viel dazwischen. Auch wenn für das normale Auge, sage ich mal, diese Blumenwiese jedes Jahr mehr oder weniger gleich aussieht, so hat sich doch aus der Tatsache heraus, dass während des laufenden Jahres diese Pflanze in den Ablauf der Jahreszeiten eingebunden war und letztendlich auch aus dem Feinstofflichen, aus dem Seelischen, aus dem Geistigen heraus Einflüsse auf diese Pflanze eingewirkt haben, ist diese Pflanze, die im nächsten Jahr wieder Samen hervorbringt, nicht mehr dieselbe Pflanze, sondern mit dieser Pflanze ist etwas passiert, wenn es auch rein äußerlich vielleicht nicht so auffällt, aber sie hat neue Impulse aufgenommen aus dem Umkreis, und in Nuancen wirken sich diese neuen Einflüsse im nächsten Jahr auf diese Pflanze aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für unser Auge kaum wahrnehmbar, aber diese Veränderungen finden statt. Und so ist hier dieses Prinzip des Pflanzenhaften zu verstehen, die geistigen Gesetzmäßigkeiten, die hinter dem Pflanzenreich stehen, also die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1381s &amp;quot;Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist&amp;quot; 0:23:01] ====&lt;br /&gt;
Nun haben wir den Verweis auf die &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier haben wir das also das Deterministische. Natürlich sind die Arten zunächst einmal jetzt nicht von einem Jahr zum anderen veränderbar, aber sie bringen wieder Samen hervor und dieser Same ist beeinflusst vom Werdenden in die Zukunft hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1423s &amp;quot;Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag&amp;quot; - der Abstieg des Menschen aus den geistigen Höhen&amp;quot; 0:23:43] ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und nach den Angaben Rudolf Steiners ist es jetzt so, dass &#039;&#039;&#039;am Ende dieses dritten Schöpfungstages wir Menschen am Ort des Geschehens langsam eintreffen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir befinden uns zu diesem Zeitpunkt in der Astralwelt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind also heruntergestiegen aus den geistigen Höhen. Unsere Leiblichkeit, die wir mitgebracht haben aus der geistigen Welt, bestand also zunächst einmal weitestgehend aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Substanz, dieser Feuerluft&#039;&#039;&#039; beim Durchgang durch das [[A:Höheres Devachan|höhere Devachan]], durch den Akasha Bereich und unterhalb dieses Akasha Bereiches könnte man sagen, wie ihr wisst, befinden sich die [[A:Niederes Devachan|Urbilder]], die &#039;&#039;&#039;Welt der Urbilder&#039;&#039;&#039; und durch diese Welt der Urbilder sind wir nun hindurchgegangen und sind nun gegen Ende dieses dritten Schöpfungstages dabei, uns mit unserem Astralleib zu umkleiden, so ist die Formulierung Rudolf Steiners, und wir sind immer noch in der Substanz höherer geistiger Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns also immer noch im Großen, &#039;&#039;&#039;im Leib der Throne&#039;&#039;&#039;, wir befinden uns immer noch in der Stufe darunter, im &#039;&#039;&#039;Leib der Elohim&#039;&#039;&#039;, und wir befinden uns noch eine Stufe weiter &#039;&#039;&#039;im Leib der Archai,&#039;&#039;&#039; der Zeitgeister, und unser Bewusstsein ist nun mittlerweile so weit, dass wir, irgendwie könnte man sagen, Organe dieser Leiber, die da ineinanderfließen, [[A:Geister des Willens|Throne]] und [[A:Elohim|Elohim]] und [[A:Urengel|Archai]], immer mehr spüren, wir sind auch Teil des Ganzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 4.jpg|zentriert|mini|550x550px|Der Mensch als Teil des Ganzen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ersteller: Jean-Paul Hahn / Lizenz: Creative Commons License&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: Grundlagen Antroposophie von Christoph Bolleßen [[Grundlagen Anthroposophie Teil 22 von Christoph Bolleßen|Teil 22]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1595s Bildung der Empfindungsseele, der Verstandes- oder Gemütsseele und der Bewusstseinsseele 0:26:35] ====&lt;br /&gt;
Und in diesen drei Schöpfungstagen geschieht auch für uns noch etwas sehr Wichtiges, und zwar haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass am &#039;&#039;&#039;ersten&#039;&#039;&#039; Schöpfungstag die sogenannte [[A:Empfindungsseele|Empfindungsseele]] des Menschen gebildet wird, am &#039;&#039;&#039;zweiten Schöpfungstag&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Verstandes- oder&#039;&#039;&#039; [[A:Verstandes- oder Gemütsseele|Gemütsseele]] und am &#039;&#039;&#039;dritten&#039;&#039;&#039; Schöpfungstag die sogenannte [[A:Bewusstseinsseele|Bewusstseinsseele]], und was es mit diesen Gliedern des Menschen auf sich hat, das werden wir uns im Laufe der Vorträge noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden darauf immer wieder zu sprechen kommen, jedenfalls vielleicht hier an dieser Stelle, unser Astralleib ist zunächst einmal unser eigenes Astralisches, das aus dem Weltenastralischen, aus der Weltenseele könnte man sagen, abgeschnürt wird, und die Tatsache, dass wir dazu in der Lage sind, uns Seelisches aus der Weltenastralität abzuschnüren und zu unserem eigenen Seelischen zu machen, das hat schon mit der Stellung unserer Ich Kraft zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten im letzten Teil gesagt, &#039;&#039;&#039;dass unser Ich ein sehr hohes Potenzial hat&#039;&#039;&#039;, dass es aus sehr hohen geistigen Höhen kommt und &#039;&#039;&#039;direkt aus dem&#039;&#039;&#039; [[A:Nirvana|Nirvana Plan]] diese Fähigkeiten, diese Kräfte mitbringt, und dementsprechend ist es für uns gegeben, dass wir in der Lage sind, zunächst einmal einen Astralleib zu bilden, aber dass dieser Astralleib nun wirklich abgeschlossen ist von der Weltenastralität und dass innerhalb dieses Astralleibes mit Hilfe unserer Ich Kraft das Seelische verwandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben dieses Verwandeln des Astralleibes mit Hilfe unseres Ichs schon einmal als Geistselbst definiert, dazu werden wir auch noch kommen. Wichtig ist zu verstehen, dass sich &#039;&#039;&#039;innerhalb unseres Astralleibes noch einmal drei eigene Seelenbereiche befinden,&#039;&#039;&#039; die an diesen drei Schöpfungstagen nun eben gebildet werden, und man könnte eben sagen, wenn man jetzt den Menschen anschaut, wie er heute ist, &#039;&#039;&#039;physischer Leib, Ätherleib, Astralleib oder Seelenleib&#039;&#039;&#039;, dann könnte man sagen, dieser Astralleib orientiert sich dann weiter nach oben Richtung Geistigkeit, Richtung Ich, so dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Empfindungsseele&#039;&#039;&#039; haben, dann die &#039;&#039;&#039;Verstandes- und Gemütsseele&#039;&#039;&#039; und dann die &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseele.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bewusstseinsseele steht unserem Ich sehr nah&#039;&#039;&#039;, ist also schon von der Qualität her stärker vom Ich beeinflusst als die Empfindungsseele. Die Empfindungsseele ist noch eher beeinflusst von den, man könnte sagen, niederen Bereichen der Seele, nicht wertend, sondern nur als neutrale Kategorisierung, um uns besser orientieren zu können, und was es mit diesen drei Seelengliedern auf sich hat, dazu wie gesagt im Verlaufe der Vorträge mehr, aber nun wurden Empfindungsseele Verstandesseele und Bewusstseinsseele gebildet, und wir nähern uns nun immer mehr dem Punkt, &#039;&#039;&#039;wo sich die Elohim dann schließlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; [[A:Jahve|Jahve-Elohim]] &#039;&#039;&#039;vereinigen&#039;&#039;&#039; und damit unser besonderes Ich in die Welt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zunächst einmal haben wir die Bildung dieser drei Seelenglieder, ich nenne sie noch mal: Empfindungsseele, Verstandes- und Gemütsseele, Bewusstseinsseele und die Bildung dieser Wesensglieder, die uns dann später auch verliehen werden, das heißt diese drei Wesensglieder werden nun für uns vorbereitet, und nun am Ende dieser Vorbereitung können wir uns zunächst einmal mit dem Astralleib umkleiden, um dann später diese drei Wesensglieder in Empfang zu nehmen könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=1TU2DKdKWnQ&amp;amp;t=1973s Abschluss 0:32:53] ===&lt;br /&gt;
Ja so viel zum zweiten und dritten Schöpfungstag, beim nächsten Mal dann gerne weiter. Ich hoffe, ihr seid beim nächsten Mal wieder dabei. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit fürs mit Dabeisein und wünsche euch alles Gute bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 3 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 5 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_5_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9655</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 5 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:35:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Abschluss 0:39:56 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-04-28 22 03 40-Geister der Freiheit Teil 04 (Genesis, 2. und 3. Schöpfungstag) Anthroposophie.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 5 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/vestxrrarpfhemc/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2005%20%28Mensch%20%26%20Welt%2C%20moralische%20Intuition%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/oevfshuxq4q39t6/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2005%20%28Mensch%20%26%20Welt%2C%20moralische%20Intuition%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 5  (Mensch &amp;amp; Welt, moralische Intuition)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=28s Begrüßung und Anknüpfung an Teil 4 0:00:28] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum fünften Teil der Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren beim letzten Mal stehen geblieben dabei, dass wir uns den zweiten und dritten Schöpfungstag im Alten Testament genauer angeschaut haben und ein wenig versucht haben, mit Hilfe der anthroposophischen Begrifflichkeiten und den Angaben Rudolf Steiners da in eine etwas erweiterte Deutung einzusteigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=81s Mensch und Welt von der polarischen zur hyperboräischen Zeit 0:01:21] ===&lt;br /&gt;
Wir waren auf das &#039;&#039;&#039;Wesen des Pflanzenhaften&#039;&#039;&#039; eingegangen und haben auch gesehen, dass nun –wir befinden uns ja mittlerweile in der Zeit, die wir als [[A:Polarische Zeit|polarische Zeit]] bezeichnen, zunächst einmal ein wenig eine Wiederholung des alten Saturn Zustandes und dann die [[A:Hyperboräische Zeit|hyperboräische Zeit]], in der sich dann Erde und Sonne – die Erde ist noch mit dem Mondenhaften vereint – trennen, und dass sich der Mensch beginnt, mit seinem Astralleib zu umkleiden – in diesem Zuge die drei Seelenglieder, das heißt [[A:Empfindungsseele|Empfindungsseele]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; [[A:Verstandesseele|Verstandesseele]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; [[A:Bewusstseinsseele|Bewusstseinsseele]] in ihren Anlagen hervorgebracht werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte heute, bevor wir mit den Schöpfungstagen weitergehen, vielleicht noch einige Erläuterungen zu dieser Zeit, in der wir uns jetzt gerade befinden bzw. die wir jetzt gerade betrachten, an dieser Stelle hinzufügen, dass wir vielleicht immer im Auge halten sollten, wie können wir uns in diese Zeiten, die wir jetzt gemeinsam anschauen, hineinfühlen, wie können wir da einen Bezug herstellen, und zwar als konkrete Vorbereitung auf die Dinge, die nun im weiteren Verlaufe der Schöpfungstage geschehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind ja sozusagen nicht alleine auf der Erde, sondern es gibt ja die [[A:Naturreiche|Naturreiche]], das heißt also das &#039;&#039;&#039;Tierreich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Pflanzenreich&#039;&#039;&#039; und das &#039;&#039;&#039;Mineralreich&#039;&#039;&#039;, und da werden wir uns einmal anschauen, was hat es mit diesen Reichen auf sich, woher stammen diese Reiche? Wir werden sehen, dass es also im Grunde nicht möglich ist, auch diese Naturreiche ohne den Menschen zu verstehen, und vielleicht als Beginn, als Startpunkt würde ich ganz gerne noch einmal bestimmte Verhältnismäßigkeiten darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=265s Zeit- und Grössenverhältnisse 0:04:25] ====&lt;br /&gt;
Und zwar ist es so: wir haben immer von einer Verdichtung, von einem Zusammenziehen von Geistigkeit gesprochen in Bezug auf die Weltentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit man sich vielleicht ein bisschen mehr vorstellen kann, wie die &#039;&#039;&#039;Größenverhältnisse und die Zeitverhältnisse&#039;&#039;&#039; eigentlich sind, möchte ich euch an dieser Stelle vielleicht Angaben Rudolf Steiners dazu mitteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir vom [[A:Alter Saturn|alten Saturn]] sprechen, von dieser ersten Bewusstseinsstufe unseres Planeten, dann haben wir von Rudolf Steiner die Angabe, dass dieser &#039;&#039;&#039;alte Saturn in seiner räumlichen Ausdehnung etwa so groß war wie von der Sonne, von unserer heutigen physischen Sonne bis zum heutigen physischen Saturn&#039;&#039;&#039;. Es war also ein riesiger Planet, der auch räumlich gesehen eine riesige Ausdehnung hatte, und wenn wir uns dann diesen Weg vorstellen von diesen Ausmaßen zur heutigen Erde, ist ja dann im Verhältnis wirklich nur ein winziger Raum, auf der sich der Erdenzustand abspielt, dann können wir auch ins Verhältnis setzen. Wenn wir nun sagen, es kommt die polarische Zeit unserer Erdenentwicklung, und diese &#039;&#039;&#039;polarische Zeit&#039;&#039;&#039;, wenn wir das in ein heutiges Zeitverhältnis setzen, &#039;&#039;&#039;begann ungefähr vor 4,6 Milliarden Jahren&#039;&#039;&#039;, dann können wir uns vorstellen, wie viel Zeit also quasi vom alten Saturn bis zu diesem polarischen Zeitalter, das wir ja dann näher betrachtet haben, vergangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns vorstellen, also von unserer heutigen Sicht 2023 nach Christus zurück zur polarischen Zeit sind es bereits 4,6 Milliarden Jahre, dann bekommt man so einen Bezug dazu, wenn wir also vom alten Saturn, wenn wir von der [[A:Alte Sonne|alten Sonne]], dem [[A:Alter Mond|alten Mond]] sprechen, welche Zeiträume, welche Zeitverhältnisse da nötig sind, um diese Abläufe, diese geistigen Dinge, die dort geschehen sind, zu greifen, und dass das sehr große Zeiträume sind, über die wir da sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Zuge dieser Verhältnisse können wir dann auch ein wenig besser aus meiner Sicht verstehen, dass, wenn wir nun sagen, dieser Erdenkeim, den wir vor uns haben in der hyperboräischen Zeit, wir haben gesagt, die &#039;&#039;&#039;biblische Schöpfungsgeschichte beginnt ungefähr da, wo sich Sonne und Erde voneinander trennen, und dann ist es auch vielleicht wichtig zu sagen, dass dieser Zeitraum etwa vor 3 Milliarden&#039;&#039;&#039;, 2 - 3 Milliarden Jahren war, und gemessen an den Zeiträumen zurück bis zum alten Saturn ist das noch ein sehr junger Prozess, der sich da abspielt. Also ich will jetzt nicht sagen, es ist erst gestern gewesen, das wäre übertrieben, aber einfach um so ein bisschen ein Gefühl für die Zeitverhältnisse zu bekommen, es liegt sehr, sehr lange zurück, aber gemessen an der Gesamtentwicklung ist es wirklich etwas sehr Neues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=547s Weiterentwicklung des Astralleibes des Menschen 0:09:07] ====&lt;br /&gt;
Und wenn gesagt wird, &#039;&#039;&#039;in dieser hyperboräischen Zeit beginnt der Mensch, sich mit seinem Astralleib zu umkleiden&#039;&#039;&#039; und die weiteren Geschehnisse, die wir dann in den Schöpfungstagen bereits gemeinsam angeschaut haben, dann ist es also tatsächlich so, dass dieser Erdenkeim, der sich vom alten Saturn bis zu diesem Punkt immer weiter verdichtet und damit auch räumlich verkleinert hat, im Grunde nur aus Astralleibern der Menschen besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=601s Abschnürung unseres Astralischen aus dem Weltastralischen 0:10:01] ====&lt;br /&gt;
Wir hatten schon ein wenig gesehen, es gibt einen &#039;&#039;&#039;Unterschied zwischen dem Astralleib oder den Astralleibern des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet also, dass dort &#039;&#039;&#039;Astralisches aus dem Weltastralischen abgeschnürt&#039;&#039;&#039; wurde, also eine Abgrenzung zum anderen erhalten hat, und dass wir nun also vermehrt, je mehr wir uns der Zeit annähern, in der der heutige Mensch physisch-stofflich die Erdoberfläche betritt, dass wir es da in diesem Gestaltungsraum, in dem das alles stattfindet, was wir jetzt beschreiben, dieses Weltastralische, dieses Weltenseelische könnte man sagen, sich eigentlich immer mehr im Außen befindet. Was wir hier wahrnehmen in unserer heutigen Welt ist zum überwiegenden Teil etwas, das ganz stark mit uns zu tun hat, mit unserer Leiblichkeit seelisch gesehen, mit unserem Astralischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=698s Unsere Emanzipation vom Willen der Trinität 0:11:38] ====&lt;br /&gt;
Wie ihr ja wisst, waren wir bereits auf dem alten Saturn schon dabei, so drückt Rudolf Steiner das aus, natürlich nicht in einem Bewusstsein und in einem Zustand, in dem wir heute sind, aber doch haben wir auch diesen Weg mitvollzogen, wir sind diesen Weg mitgegangen und dementsprechend ist auch alles, was wir auf diesem Weg seelisch-geistig erlebt haben, in diesen Verdichtungsprozess miteingeflossen. Und je mehr wir uns nun dieser Erdenschöpfung angenähert haben, desto mehr ist auch dieses Element hereingekommen, dass es zu einer Art &#039;&#039;&#039;Emanzipation vom Willen der Trinität&#039;&#039;&#039; gekommen ist, eine gewisse &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039; hat sich da immer mehr in den Prozess miteingebracht, und &#039;&#039;&#039;das hat mit uns zu tun&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=770s Vorbereitung auf unsere physisch-stoffliche Inkarnation 0:12:50] ====&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal gesagt, wir sind nun im &#039;&#039;&#039;Landeanflug auf unsere physisch-stoffliche Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wir drängen also quasi in dieses materielle Leben hinein, und um das möglich zu machen, ist es geboten, dass sich dieses Allgemeine, nicht wertend, dieses &#039;&#039;&#039;allgemein Weltenastralische immer mehr außen vorsetzt, dass es auch immer mehr außen vor bleibt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir das im Kleinen denken, dann merken wir das ja jeden Tag, wenn wir in der Welt stehen, wenn wir in der Welt tätig sind, dann merkt man manchmal diesen Unterschied zu den anderen Menschen, dass da manchmal Welten dazwischen liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=827s Das allgemein Weltenastralische bleibt immer mehr außen vor: ein Beispiel 0:13:47] =====&lt;br /&gt;
Man hat also vielleicht einen Mitmenschen, einen Kollegen, den man bei der Arbeit trifft, oder einen Freund, einen Bekannten, der wie man sagt, vielleicht mit dem falschen Bein aufgestanden ist, und dann ist man selbst vielleicht motiviert und fühlt sich kräftig, in den Tag zu starten, positiv gestimmt, und dann treffen diese beiden Astralwelten aufeinander. Und da spürt man, wie stark wir uns eigentlich von diesem Allgemeinen entfernt haben, denn wenn wir jetzt in die Natur schauen, zum Beispiel ins Tierreich, da gibt es diese Schwankungen, dieses eigen Sein schon nicht mehr so stark, bei weitem nicht mehr so stark, geschweige denn im Pflanzenreich oder im Mineralreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=876s Noch stärkere Verbundenheit der Naturreiche mit der Weltenastralität 0:14:36] ====&lt;br /&gt;
Das heißt, diese Naturreiche sind &#039;&#039;&#039;noch stärker verbunden mit der Weltenastralität&#039;&#039;&#039;, während wir Menschen also schon weitestgehend &#039;&#039;&#039;sehr stark auf uns zurückgeworfen sind&#039;&#039;&#039;, auf das, was in unserem Mikrokosmos vor sich geht. Aber wenn man das Ganze nun größer denkt, denn auch unserer Erde ist ja ein Lebewesen, dann kann man sagen, dass auch im Zuge der [[A:Bewusstseinsstufen|Bewusstseinsstufen]] unseres Planeten, dieses auf sich selbst hin Orientierte sich immer stärker erhöht hat im Vergleich zum alten Mond, zur alten Sonne und zum alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=932s Der Begriff und der Weg einer Monade 0:15:32] ====&lt;br /&gt;
Und nun ist es eben so, dass tatsächlich in dem Moment, wo wir in der hyperboräischen Zeit stehen, dieses Seelische, das sich da beginnt zu formieren, eigentlich nur noch aus Astralleibern von Menschen besteht, das heißt, was heißt hier Mensch? Das sind zunächst einmal geistige Funken. Wir alle haben unsere Heimat in den höchsten Höhen der geistigen Welt. Wir hatten das angedeutet, wir sind &#039;&#039;&#039;vom Nirvana Plan immer weiter herabgestiegen&#039;&#039;&#039; und man könnte auch sagen, wir waren einmal oder wir sind &#039;&#039;&#039;Monaden&#039;&#039;&#039; – [[A:Monade|Monade]] ist ein Begriff, der in der abendländischen Geisteskultur, Philosophie bereits gebildet wurde, und das bedeutet so viel wie &#039;&#039;&#039;Gottesfunken oder Gottesteilchen&#039;&#039;&#039; – die durch [[A:Entelechie|Entelechien]] hindurchgehen, das sind also mehr oder weniger Wege, die sich mal dem Göttlichen annähern, sich mit dem Göttlichen überschneiden, aber dann auch immer mehr im Laufe der Zeit sich vom Göttlichen entfernen. Das ist wie so ein mäandernder Fluss könnte man sagen, dieser Weg einer Monade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dementsprechend ist es auch bei uns Menschen so, dass sich von diesen vielen Monaden, die sich auf den Weg machen, Geister der Freiheit zu werden, dass es da, wie es bei den Hierarchien ist, die wir angeschaut haben, auch &#039;&#039;&#039;Wesen gibt, die zurückbleiben, und es gibt Wesen, die sich regelrecht entwickeln&#039;&#039;&#039;, einige eilen voraus, es ist also ein stetiger Entwicklungsprozess auch bei uns Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1094s Herausbildung der Naturreiche aus der menschlichen Astralität 0:18:14] ====&lt;br /&gt;
Und bevor wir zu den Naturreichen kommen, denn diese Naturreiche, das ist jetzt dieses neue Denken, das wir in der Anthroposophie versuchen heranzubilden, dass wir uns vorstellen, dass die Erde und die Naturreiche, so wie wir sie heute vor uns haben, im Grunde aus dem Menschen herausgesetzt worden sind. Also das heißt in diesem Zustand der hyperboräischen Zeit im Übergang zur [[A:Lemurische Zeit|lemurischen Zeit]], ja dann später Abtrennung von Sonne und Erde und dann auch dem Mondenhaften, dass wir es da mit einem Zustand zu tun haben, der wie gesagt eigentlich schon sehr vom Menschen bestimmt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Tatsache ist, dass sich diese Dinge vollziehen. Dabei helfen uns die höheren Hierarchien. Wir bringen also etwas mit, mit dem sie immer mehr arbeiten, so muss man sich das eben vorstellen. Es ist also &#039;&#039;&#039;weitestgehend nur menschliche Astralität, die nun vorhanden ist, und aus der sich dann die Naturreiche herausbilden&#039;&#039;&#039;. Und man kann diesen Prozess, diese Tendenz aus meiner Sicht auch sehr gut in der Schöpfungsgeschichte bereits erkennen, nämlich daran, dass wir ja immer wieder diese Formulierung vorfinden &amp;quot;und die Elohim sahen, dass es gut war&amp;quot;. Und da kann man sich ja vielleicht ganz einfach mal die Frage stellen, ja wie kann man denn sehen, ob etwas gut ist? Wenn wir heute den Begriff &amp;quot;sehen&amp;quot; haben, dann versteht man ja unter &amp;quot;sehen&amp;quot; in der Regel so etwas wie, ich erkenne, was da geschieht, ich nehme das auf, zeichne es auf, was da geschieht, aber &amp;quot;sehen&amp;quot; bedeutet viel mehr als das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1272s Der Begriff des Sehens, die Wahrnehmung in Verbindung mit unserer Seele, die Kraft des Denkens 0:21:12] ====&lt;br /&gt;
Wir haben hier den Begriff des Sehens, &amp;quot;die Elohim sahen das Licht, und sahen, dass es gut war&amp;quot;. Da haben wir diese &#039;&#039;&#039;Verbindung ins Seelische hinein&#039;&#039;&#039;. Es ist also nie losgelöst, eine Wahrnehmung, auch bei uns heute, eine &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung ist nie losgelöst vom seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Erst wenn uns das klar ist, dass wir mit jeder Wahrnehmung auch an unsere Seele angeschlossen sind, und diese Seele, dieses Bewusstsein – wir hatten ja gesagt, dass &#039;&#039;&#039;die Seele, der Astralleib des Menschen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gleichzeitig unser Bewusstsein&#039;&#039;&#039; ist –, dieses Zusammenspiel zwischen &#039;&#039;&#039;sinnlichem Wahrnehmen&#039;&#039;&#039; und man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;Bewertung oder Verbindung mit unserem seelischen Wesenskern&#039;&#039;&#039;, wenn man das zusammen greift und sagt, das ist Sehen, dann kann man sehen, dass etwas gut ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seelische muss also mit dazu kommen, und so ist das hier zu verstehen, und wenn man es genau nimmt, dann steht also &#039;&#039;&#039;zwischen dem Bewusstseinsimpuls im Moralischen&#039;&#039;&#039; könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;und der reinen Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; noch eins, und das ist eine Kraft, die sehr viel mit dem &#039;&#039;&#039;Ätherischen&#039;&#039;&#039; zu tun hat, eine Kraft, die nicht nur in uns vorhanden ist, wie wir von Rudolf Steiner wissen, sondern die im Grunde genommen die Welt zusammenhält, und diese &#039;&#039;&#039;Kraft ist das Denken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1422s Hinter dem Denken stehen Wesen 0:23:42] =====&lt;br /&gt;
Das [[A:Denken|Denken]] ist also nicht nur eine rein subjektive, unpersönliche Energie oder ein unpersönlicher Vorgang, sondern &#039;&#039;&#039;dieses Denken ist ein Wesen&#039;&#039;&#039;. Hinter diesem Denken stehen große, erhabene Wesen, die dafür sorgen, dass sich also Wahrnehmung im Physischen, im Stofflichen und Bewertung, oder in Bezug setzen zum Höheren, zum Moralischen z.B., dass das zusammenkommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir dann auch gleichzeitig einen Schlüssel oder einen Anhaltspunkt, was bedeutet eigentlich dieses Wort &amp;quot;[[A:Hellsehen|hellsehen]]&amp;quot; zum Beispiel. Und dieses &#039;&#039;&#039;Hellsehen&#039;&#039;&#039; ist für mich ein Ausdruck dafür, dass man sich auch &#039;&#039;&#039;seelisch mit dem verbindet, was man tut&#039;&#039;&#039;, das würde ich einfach mal so definieren wollen, dass wir nicht nur einfach ausführen, wenn wir gesagt bekommen, es ist erforderlich, das und das zu tun und wir dann maschinenhaft darauf reagieren und es genauso ausführen, was ja leider in unserer heutigen Welt nicht selten der Fall ist, sondern wir brauchen bei allem, was wir tun, die Verbindung zur Seele. Dann wird diese Resonanz, die da entsteht, diese Tat, die wir da begehen, die wird dann für uns hell, wenn wir es zulassen, dass es sich mit unserer Seele auch verbindet, und dann nehmen wir als Folge unserer Taten Dinge wahr, die aus dem Seelischen kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1589s Die Bewertung unserer eigenen Taten durch unsere Seele, durch unser Herz 0:26:29] ====&lt;br /&gt;
Wir haben eine Bewertung, die da stattfindet, und diese Bewertung hat natürlich auch viel mit dem Herzen zu tun, und wenn man diese &#039;&#039;&#039;Bewertung der eigenen Taten durch die Seele, durch das Herz&#039;&#039;&#039; zulässt, dann entsteht eine Art &#039;&#039;&#039;Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; könnte man sagen, dass wir weitaus weiter und größer wirken und angeschlossen sind, als wir das vielleicht denken. Das heißt die Art und Weise, wie wir in der Welt stehen, wie wir anderen Menschen begegnen, wie wir uns Tieren zuwenden, wie wir uns Pflanzen zuwenden, wie wir uns sogar Mineralien zuwenden, das hat immer mit uns zu tun. Es ist nicht losgelöst, dass es ein großes Geheimnis unserer Erdenentwicklung ist, dass wir im Grunde das, was wir anderen tun, gleichzeitig uns selbst zufügen, was ihr dem geringsten meiner Brüder angetan habt, das habt ihr auch mir angetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt nicht so wortgetreu zitiert, aber ihr wisst, was ich meine, aber diese Stelle gibt es in der Bibel. Und das bezieht sich eben darauf, dass wir einfach unser Bewusstsein dahingehend erweitern sollten, dass wir uns klar machen, alles, was um uns herum geschieht, hat mit uns Menschen zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1729s Unser abgeschnürtes Seelisches ist mit Allem verbunden 0:28:49] ====&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses abgeschnürte Seelische&#039;&#039;&#039; ist insofern zunächst einmal auf der einen Seite &#039;&#039;&#039;eine Illusion&#039;&#039;&#039;, das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind mit Allem verbunden&#039;&#039;&#039;, unsere seelisch-geistige Wesenheit ist ausgebreitet in der ganzen Welt und darüber hinaus. Aber trotzdem ist es keine [[A:Illusion|Illusion]] in der Form, dass wir sagen, dieses eigene Astralische, das vergessen wir jetzt mal, das können wir vernachlässigen, sondern im Gegenteil, wir müssen uns genau um dieses eigene Astralische kümmern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1787s Vorbereitung unseres Astralischen für die spätere Wiederaufnahme der Naturreiche 0:29:47] ====&lt;br /&gt;
Das, was wir jetzt als unser Astralisches bereits bewusst erleben können, damit wir das, was von uns draußen ist, umgestalten können, denn wir werden früher oder später &#039;&#039;&#039;diese Naturreiche, Tierreich, Pflanzenreich, Mineralreich wieder in uns aufnehmen&#039;&#039;&#039;, und je mehr wir dann den Boden bereitet haben, dass wenn diese Wiedervereinigung stattfindet, dass diese Dinge die dann von außen wieder uns zugeführt werden, uns einverleibt werden, auf einen guten Nährboden treffen. Das heißt, wenn wir &#039;&#039;&#039;unser Seelisches so gestalten, dass wir uns mit der Christuskraft durchdringen&#039;&#039;&#039;, dass wir die &#039;&#039;&#039;aus Freiheit ergreifen&#039;&#039;&#039; und uns damit durchdringen, dann wird auch dieses Astralische, diese Kräfte, die wir im Moment noch ausgelagert vorfinden in der Natur, wird dann mit durchchristet und wird fähig gemacht, mit uns gemeinsam als Teil von uns mit in die Zukunft zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben aus meiner Sicht hier in der Schöpfungsgeschichte bereits die ersten Hinweise auf etwas, das vielleicht, mit Blick auf die Uhr heute noch zum Abschluss, sehr entscheidend in diesem Zusammenhang des Verwandelns des eigenen Seelischen ist, was damit viel zu tun hat, wenn wir eben sagen, die Elohim tun etwas, und sie sahen, dass es gut war. Der Christus ist bereits mit den Elohim verbunden zu dieser Zeit, und das bedeutet, durch diese Prinzipien, die damals durch den Christus und die Elohim in die Welt gekommen sind, können wir für uns bereits etwas erkennen, was Rudolf Steiner in seiner Philosophie der Freiheit deutlich ausspricht, was wir brauchen als moderne Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=1991s Moralische Intuition, moralische Phantasie, moralische Technik 0:33:11]===&lt;br /&gt;
Und zwar spricht er da zunächst einmal von der [[A:Moralische Intuition|moralischen Intuition]], das bedeutet, es muss oder es sollte in uns etwas herangebildet werden, dass wir uns aus Freiheit heraus mit Hilfe unseres Herzens, mit Hilfe unseres Gewissens und letztlich aber auch mit Hilfe unseres Verstandes – den brauchen wir auch heute noch –, dass wir uns so mit der Welt verbinden, dass unser Bewusstsein in der Lage ist, zu begreifen, dass wir &#039;&#039;&#039;ein aktiver Teil der Welt&#039;&#039;&#039; sind. Wir sind nicht losgelöst von der Welt, und doch sind wir es. Da haben wir wieder diese Ambivalenz, die wir auch im Zuge der Widersacherkräfte schon öfter vor uns hatten. Wir sind individuelle Wesen und sollen es auch immer mehr und mehr werden, aber auf der anderen Seite sind wir &#039;&#039;&#039;mit der Welt verbunden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was wir tun, hat eine Auswirkung auf unseren Umkreis, weil wir mit diesem Umkreis verbunden sind, und die &#039;&#039;&#039;moralische Intuition ist dann etwas, was wir Menschen aus Freiheit heraus erkennen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zwingt uns niemand dazu, uns selbst zu prüfen, wie bin ich denn diesen Menschen begegnet, bin ich ihm mit Verständnis, mit Offenheit und liebevoll entgegengetreten oder habe ich ihn vielleicht vergessen und war so ein bisschen in meinen eigenen mehr egoistischen Dingen verstrickt. Und diese Fragen nach dem Wirkungskreis von uns, wie groß der eigentlich ist, daran können wir die moralische Intuition schulen, denn wenn wir uns mit dem Umkreis verbinden und wenn wir die geistig-seelischen Wahrheiten, die uns umgeben, miteinbeziehen in unser Innenleben, dann werden sie auch mit uns Kontakt aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden langsam aber sicher spüren, wie die Elohim, ob etwas gut war, ob wir etwas gut gemacht haben oder ob etwas nicht so gut war. Und &#039;&#039;&#039;aus dieser&#039;&#039;&#039; – um das noch zu Ende zu führen, es tut mir leid, ich muss heute etwas überziehen – &#039;&#039;&#039;moralischen Intuition&#039;&#039;&#039; ergibt sich dann eine weitere Stufe, nämlich die sogenannte &#039;&#039;&#039;moralische Phantasie&#039;&#039;&#039;. Das heißt die moralische Phantasie ist &#039;&#039;&#039;ein Bedürfnis, über mich hinaus zu wachsen in meinem Erkennen, in meinem Bewusstsein von der Welt&#039;&#039;&#039;, über mich hinaus zu wachsen. Was kann ich werden, wer möchte ich werden, wie möchte ich für die anderen, für die Menschen, für die Tiere, für die Pflanzen, wer möchte ich sein, wie möchte ich in dieser Welt Dinge tun. Und aus diesem Bedürfnis, aus dieser moralischen Phantasie erwächst dann die moralische Technik, und diese &#039;&#039;&#039;moralische Technik&#039;&#039;&#039;, die ist dann das, was wir werden können mit unserem Ich, mit unserer Individualität, um dann aktiv die Dinge in der Welt zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Lernen, ein Wachsen, ein sich Entwickeln aus dem Tätigsein heraus. &#039;&#039;&#039;Aus der Intuition wird moralische Phantasie, und aus der moralischen Phantasie, aus dem inneren Erleben&#039;&#039;&#039;, nach diesem &#039;&#039;&#039;&amp;quot;wie kann ich weiterkommen, wie kann ich ein guter Mensch werden&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, werden uns dann aus der &#039;&#039;&#039;geistigen Welt&#039;&#039;&#039; bzw. aus &#039;&#039;&#039;unserem Ich&#039;&#039;&#039; – so muss man das sonst &amp;quot;ich möchte das nicht wieder so, dass das von außen kommt&amp;quot;, sondern es kommt von innen, aus unserem Ich heraus – die &#039;&#039;&#039;Wege, die Mittel, die moralische Technik&#039;&#039;&#039;, wie das funktioniert, aufgezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geben uns die Elohim hier ein wunderbares Vorreiterbeispiel, wie wir als Menschen heute in der Welt stehen sollten, tun und dann sehen, dass es gut ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=goP5UqN59JQ&amp;amp;t=2396s Abschluss 0:39:56]===&lt;br /&gt;
Ja das war jetzt ein kleiner Einschub. Und beim nächsten Mal geht es weiter mit den Schöpfungstagen. Vielen Dank, dass ihr dabei wart und bis zum nächsten Mal. Danke sehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 4 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 6 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_6_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9654</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 6 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Abschluss 0:32:01 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 5 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:6.GdF.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 6 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/w7kp0vuasgk1hb5/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2006%20%284.%20Sch%C3%B6pfungstag%2C%20%C3%84onen%2C%20Planeten%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/dir79b8mvtd1vkd/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2006%20%284.%20Sch%C3%B6pfungstag%2C%20%C3%84onen%2C%20Planeten%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Transkription des Vortrages Geister der Freiheit Teil 6  (4. Schöpfungstag, Äonen, Planeten)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=30s Begrüßung und Dank 0:00:30] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum sechsten Teil von &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja beginnen möchte ich heute mit einem Dankeschön, bevor wir mit den Schöpfungstagen und den Geschehnissen der Erden- und Menschheitsentwicklung fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar möchte ich mich zunächst mal ganz herzlich bei euch allen bedanken. Der Kanal bekommt weiterhin neue Abonnenten hinzu. Und an euch alle, die ihr diese Inhalte geistig mitverfolgt, vielen, vielen Dank. Das ist, denke ich, nicht unerheblich in der heutigen Zeit, dass wir uns mit diesen hochwertigen Aussagen Rudolf Steiners, die ja Schauungen der geistigen Welt sind, dass wir uns damit beschäftigen, dass wir diese Inhalte durch unsere Seelen hindurchgehen lassen und vielleicht auch das eine oder andere annehmen und in unser Leben einfließen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das denke ich ist sehr wichtig, dass wir so viele Menschen wie möglich erreichen, die eventuell auch ein Interesse für die Geisteswissenschaft, für die Anthroposophie entwickeln können. Und des Weiteren möchte ich mich bedanken bei den Unterstützern. Ich denke, ihr wisst, wen ich meine, ihr fühlt euch jetzt angesprochen, die fleißig im Hintergrund mir zum Beispiel helfen bei den Transkriptionen der Videos, die die Texte bearbeiten, es gibt mittlerweile – vielleicht mögt ihr noch mal reinschauen in den Videos oder unter den Videos, wo es um diese geistige Landkarte ging – ,dort ist ein sehr schönes Schaubild verlinkt, das dankenswerterweise angefertigt wurde, das könnt ihr euch anschauen, das könnt ihr euch auch runterladen, um da vielleicht noch ein wenig drüber zu meditieren, euch das anzuschauen, welche Bereiche gibt es da, welche Wesen sind wo tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also vielen, vielen Dank an die Unterstützer und selbstverständlich auch an diejenigen, die spenden. Spenden sind sehr willkommen und sehr dienlich, vielen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=232s Der vierte Schöpfungstag 0:03:52] ===&lt;br /&gt;
Ja ich würde sagen, heute wenden wir uns wieder dem [[A:1. Buch Mose|ersten Buch Mose]] zu und dem Siebentagewerk. Wir hatten uns den ersten Schöpfungstag, den zweiten Schöpfungstag und den dritten angeschaut. Und beim letzten Mal gab es ja diesen kleinen Einschub, und heute widmen wir uns diesem vierten Schöpfungstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nähern uns der ersten Erwähnung des Erdenmenschen auch hier in der Bibel, und vielleicht lesen wir als Auftakt einfach noch einmal die &#039;&#039;&#039;ersten drei Schöpfungstage&#039;&#039;&#039; und dann im Kontext schließe ich dann den vierten mit an:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah das Licht, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war, und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Nun die Ausführungen zum &#039;&#039;&#039;vierten Schöpfungstag:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie werden dienen als Zeichen und Zeiten und Tagen und Jahren; und sie werden als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten und es geschah so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott machte die beiden großen Lichter: das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, über die Erde zu leuchten und zu herrschen über den Tag und über die Nacht und zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein vierter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=597s &amp;quot;Und sie werden dienen als Zeichen und Zeiten und Tagen und Jahren diese Lichter&amp;quot; 0:09:57] ====&lt;br /&gt;
Ja dieser vierte Tag: da haben wir nun zum ersten Mal &#039;&#039;&#039;eine ganz deutliche Betonung auf die Zeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben also hier den Satz zu beginnen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Und sie werden dienen als Zeichen und Zeiten und Tagen und Jahren diese Lichter.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Nun, wie können wir das anthroposophisch deuten? Wir hatten ja gesagt, dass an diesem großen &#039;&#039;&#039;Projekt &amp;quot;Erdenmensch&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch an der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Erdenschöpfung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, dass hier also nun &#039;&#039;&#039;nicht nur die Elohim&#039;&#039;&#039; sozusagen ihr Bestes geben, um dieses Projekt zum Gelingen zu bringen, sondern es sind im Grunde &#039;&#039;&#039;alle Hierarchien beteiligt&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;auch der Christus,&#039;&#039;&#039; oder man könnte sagen, die &#039;&#039;&#039;ganze&#039;&#039;&#039; [[A:Trinität|Trinität]] ist natürlich beteiligt, auch der &#039;&#039;&#039;Vater&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ist in diesem Moment der Sohn, ist in diesem Moment könnte man sagen, der Regent, der mit den Elohim zusammen diese Erdenschöpfung hervorbringt, sich ganz besonders einbringt mit seinem Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und was ist nun zu verstehen unter diesen Lichtern?&#039;&#039;&#039; Wir haben &#039;&#039;&#039;das große Licht&#039;&#039;&#039;; das können wir natürlich in Verbindung bringen mit dem &#039;&#039;&#039;austretenden Sonnenhaften&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gibt es dieses &#039;&#039;&#039;kleine Licht und die Sterne&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das kleine Licht, das wir heute natürlich als den Mond wahrnehmen&#039;&#039;&#039;, ist zu dieser Zeit &#039;&#039;&#039;noch mit der Erde vereinigt&#039;&#039;&#039;. Der Mond trennt sich im späteren Verlauf ebenso noch von der Erde, er tritt aus. Hier ist er noch mit der Erde vereinigt, und was nun beschrieben wird, das bezieht sich auf die Planeten unseres Sonnensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=780s Die sieben Hauptplaneten und die sieben Äonen 0:13:00] ===&lt;br /&gt;
Wir hatten das schon einmal kurz beschrieben, dass wir &#039;&#039;&#039;in unserem Sonnensystem im Grunde sieben&#039;&#039;&#039; [[A:Sieben Planeten|Hauptplaneten]] &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, die bestimmend sind für uns Menschen, die also &#039;&#039;&#039;an unserer Gestalt mitbilden mit ihren Qualitäten.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben gesagt, dass &#039;&#039;&#039;diese sieben Planeten natürlich einen Leib brauchen&#039;&#039;&#039;, und diesen Leib stellen also an der Stelle die [[A:Zeitgeister|Zeitgeister,]] &#039;&#039;&#039;die Äonen&#039;&#039;&#039; zur Verfügung, und die Zeitgeister sind die &#039;&#039;&#039;Geister der Persönlichkeit,&#039;&#039;&#039; die Archai, die Urengel, die also den Elohim zur Hilfe kommen oder die von den Elohim berufen werden, um an dieser Erdenschöpfung mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Zeitgeister, einige dieser Zeitgeister, die &#039;&#039;&#039;sieben&#039;&#039;&#039; [[A:Äon#%C3%84onen%20als%20Zeitgeister%20(Archai)|Äonen]]&#039;&#039;&#039;, die stellen nun ihren Leib zur Verfügung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit sich die Qualitäten der Planeten bilden können&#039;&#039;&#039;. Und vielleicht schauen wir uns jetzt ganz kurz an, wenn wir bei den Hierarchien sind, wo haben wir denn das Wirken der über uns stehenden Wesen, wenn wir nun von uns ausgehend nach oben schauen? Welche Aufgaben übernehmen denn die Wesen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=903s Die Hierarchien der Engel und ihre Aufgaben 0:15:03] ===&lt;br /&gt;
Dann haben wir zunächst einmal die [[A:Engel|Engel]]. Die Hierarchie der Engel übernimmt, sofern der Mensch physisch-stofflich auf der Erde erschienen ist – so weit sind wir noch nicht, aber ich möchte das gerne an der Stelle schon einmal ins Spiel bringen, um das Bild ein wenig lebendiger zu machen – so haben wir gesagt, dass die Engel zum einen besonders wirken im Wässrigen und dass sie gleichzeitig die Aufgabe haben, einen Menschen durch die Inkarnationen hindurchzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben also, jeder Mensch hat einen, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Schutzengel&#039;&#039;&#039;, der ihn begleitet und der noch bestimmte andere Aufgaben hat, die mit unserer Seelenentwicklung zu tun haben und mit unseren Inkarnationen. Darauf werden wir später noch kommen. Aber zunächst einmal können wir uns merken, die &#039;&#039;&#039;Engelhierarchie findet sich im Naturgeschehen, besonders im Wässrigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sie geleiten einen Menschen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben wir darüber die [[A:Erzengel|Erzengelwesen.]] Da haben wir schon gesagt, dass diese Erzengel ja auch &#039;&#039;&#039;Volksgeister&#039;&#039;&#039; genannt werden. Einige von ihnen übernehmen die Aufgabe, Volksgeister zu werden. Das heißt, größere Menschengruppen werden von diesen Erzengeln geführt, geleitet und gleichzeitig sind diese Erzengel auch sehr stark verbunden in ihrer &#039;&#039;&#039;Tätigkeit im Naturgeschehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit dem luftigen Element.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun haben wir die &#039;&#039;&#039;Zeitgeister, die&#039;&#039;&#039; [[A:Urengel|Urengel]]. Und diese Urengel, der Name Zeitgeister sagt schon, das sind große erhabene Wesenheiten, die also die gesamte Menschheit von [[A:Kulturepoche|Kulturepoche]] zu Kulturepoche führen, könnte man sagen. Man sagt auch, der Zeitgeist verändert sich, man kann das ja sehr deutlich beobachten, das heißt also die Führung mehr oder weniger der gesamten Menschheit unterliegt dann diesen Urengelwesen, diesen Archai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir dann weiter hinauf gehen, dann sind wir ja nun bei den [[A:Elohim|Elohim]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; und diese Elohim wirken also ganz stark &#039;&#039;&#039;im Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, wie wir ja wissen, und diese Wärme, die entstammt ja ganz im Ursprung von den &#039;&#039;&#039;Thronen&#039;&#039;&#039;. Das heißt &#039;&#039;&#039;diese Wärme, mit der die Elohim arbeiten, die entstammt also schon dem Leib oder ist der Leib dieser höheren Wesenheiten.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die höheren Wesenheiten sind wie gesagt nicht untätig. Sie übernehmen jetzt Aufgaben, die besonders wichtig sind. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; [[A:Throne|Throne]] &#039;&#039;&#039;geben zum einen ihren Leib, und aus diesem Leib kommt die Wärme, mit der die Elohim arbeiten&#039;&#039;&#039;. Zum anderen sind die Throne aber auch dafür verantwortlich, dass das Feste, das Erdige auf der Erde entsteht, wir hatten das schon einmal angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist eine kleine Brücke, die man sich bauen kann, dieses Erdige bedarf so hoher geistiger Kräfte, dieses Zusammenhalten des Erdigen, was letztlich auch &amp;quot;nur&amp;quot; eine verdichtete Wärme ist, aber diese Wärmekräfte hinter denen unwahrscheinlich &#039;&#039;&#039;starke&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskräfte]] &#039;&#039;&#039;stehen&#039;&#039;&#039;, die muss so stark sein, dass sie in der Lage ist, hier auf der Erde &#039;&#039;&#039;das Feste, das Erdige zu erzeugen und das auch zusammenzuhalten&#039;&#039;&#039;. Und dann kann man sich vorstellen, dass ein Engel oder ein Erzengel dazu nicht fähig ist, dazu braucht es die Throne, die erste Hierarchie. Die können diese Kraft aufbringen mit den Elohim zusammen, das Feste entstehen zu lassen und dauerhaft zusammenzuhalten, zumindest für eine gewisse Zeit sogar bis ins Physische hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Throne und die Elohim arbeiten zusammen&#039;&#039;&#039;, um zunächst einmal im Wärmehaften tätig zu sein und auch das Feste hervorzubringen. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Elohim&#039;&#039;&#039; sind also eher könnte man sagen, die &#039;&#039;&#039;Verwalter der Wärme&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Throne&#039;&#039;&#039; sind diejenigen, die neben ihrer Leibspende für das Hervorbringen der Wärme bis ins Feste hinein ihre Willenskraft spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir die [[A:Kyriotetes|Kyriotetes]] unterhalb der Throne, und diese Kyriotetes arbeiten mit den Elohim zusammen, um das &#039;&#039;&#039;Prinzip des Flüssigen&#039;&#039;&#039; zu verwalten. Sie geben ihren Einfluss, ihre Leiblichkeit, ihr erinnert euch, die Kyriotetes waren auf der alten Sonne die Regenten, und sie haben also &#039;&#039;&#039;auf der Erde die Aufgabe, das Flüssige mit den Elohim zusammen zu verwalten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir die [[A:Dynameis|Dynameis]], die &#039;&#039;&#039;Dynameis sind für das Luftartige zuständig bei uns auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Das heißt sie arbeiten mit den Elohim zusammen an diesem Luftartigen, der Verwaltung des Luftelementes, des Gasigen. Dort findet man die Dynameis, wenn wir in die Erdenschöpfung schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch zwei Arten von Wesen, die wir eigentlich noch haben, und zwar die [[A:Cherubim|Cherubim]] und die [[A:Seraphim|Seraphim]]. Auch die sind im ganz großen Geschehen stark eingebunden. Wir haben gesagt, dass die &#039;&#039;&#039;Cherubim sehr stark aus dem&#039;&#039;&#039; [[A:Tierkreis|Tierkreis]] &#039;&#039;&#039;wirken&#039;&#039;&#039;, aber auch die Cherubim übernehmen sozusagen noch eine Nebentätigkeit auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sagt Rudolf Steiner: wo erkennen wir die Cherubim und die Seraphim, wenn wir heute in die Natur schauen? Da sagt er, dass die &#039;&#039;&#039;Cherubim sich in der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wolkenbildung ausdrücken,&#039;&#039;&#039; das finde ich ein sehr schönes Bild. Also in diesen Kräften, die wir beobachten können, wenn sich die Wolken bilden, Wolken von ganz zarten Schleierwolken bis hin zu kleinen Wattebäuschchen, wie man die auch immer nennen möchte, bis hin zu diesen gewaltigen Cumulus- und Turmwolken, die sich dann manchmal am Himmel zeigen und bilden. In diesen Kräften finden wir die Qualität der Cherubim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft, den &#039;&#039;&#039;Ausdruck der Seraphim&#039;&#039;&#039; finden wir laut Rudolf Steiner in &#039;&#039;&#039;Blitz und Donner&#039;&#039;&#039;. das finde ich also auch sehr eindrucksvoll. Wenn man zum Beispiel draußen in der Natur ein Aufziehen des Gewitters erlebt, diese Wolkenbildung, dann dieser Donner und diese Blitze. Wenn man das mal im Freien erlebt, dann denke ich, diejenigen von euch, die es schon einmal erlebt haben, die wissen, dass ein solches Naturschauspiel einen wirklich bis ins Mark hinein erschüttert. Man ist, man könnte sagen, in eine Ehrfurchtshaltung hineinversetzt, und gleichzeitig ist man beglückt und fasziniert von dieser hohen Kraft, die sich dort äußert. Dementsprechend finde ich, kann man sehr gut nachvollziehen, dass dort diese hohen geistigen Wesen tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=1598s Der Aufbau des menschlichen Ätherleibes und der Bezug zu den sieben Äonen/Zeitgeistern und den sieben Planeten 0:26:38] ===&lt;br /&gt;
Wir hatten gesagt, dass sich der Mensch nun nach diesem dritten Schöpfungstag oder &#039;&#039;&#039;während des dritten Schöpfungstages beginnt mit dem&#039;&#039;&#039; [[A:Astralleib|Astralleib]] &#039;&#039;&#039;zu umkleiden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier ist es auch sehr wichtig zu sagen, dass mit der Umkleidung mit dem Astralleib &#039;&#039;&#039;das Astralische eigentlich das Außen ist an diesem Erdenkeim&#039;&#039;&#039;, dass &#039;&#039;&#039;dieser Erdenkeim in seiner äußeren Hülle eigentlich nur noch aus menschlichen Astralleibern besteht&#039;&#039;&#039;, und dass diese Außenwirkung nun aber im Inneren des Keimes bewirkt, dass sich die &#039;&#039;&#039;menschlichen&#039;&#039;&#039; [[A:Ätherleib|Ätherleiber]] bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das wie ein Keim vorstellen, der in der äußeren Hülle Astralisches hat, und &#039;&#039;&#039;wir Menschen mit Hilfe der höheren Wesen arbeiten nun an unseren Ätherleibern, die sich im Inneren dieser astralischen Hülle befinden,&#039;&#039;&#039; sich zu bilden beginnen. Und &#039;&#039;&#039;damit sich diese Ätherleiber bilden, brauchen wir diese Qualitäten der sieben Zeitgeister, der sieben&#039;&#039;&#039; [[A:Äon#Gnosis|Äonen]]&#039;&#039;&#039;, die sich also nun hinter den Qualitäten der sieben Planeten&#039;&#039;&#039; unseres Sonnensystems manifestieren. Es gibt mehr Planeten, Rudolf Steiner spricht von diesen sieben Hauptplaneten. Ohne da jetzt weiter darauf einzugehen, möchte ich es gerne bei diesen sieben Planeten erst einmal belassen, um unseren Bezug herzustellen zwischen unserem Ätherleib und diesen sieben Planeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt wir haben also, wenn man das in eine Reihenfolge bringen will, wir hatten das ja schon einmal in Verbindung mit der menschlichen Gestalt, dass diese Qualitäten der Planeten mit einbezogen worden sind, und es beginnt eben mit dem &#039;&#039;&#039;Saturn&#039;&#039;&#039;, dann kommt der &#039;&#039;&#039;Jupiter&#039;&#039;&#039;, dann kommt der &#039;&#039;&#039;Mars,&#039;&#039;&#039; das waren die &#039;&#039;&#039;oberen drei Planeten&#039;&#039;&#039; könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;in der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mitte haben wir die Sonne&#039;&#039;&#039; und dann folgen eben &#039;&#039;&#039;Venus, Merkur&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Mond.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun sagt Rudolf Steiner, dass sich in der Bildung dieser Planeten es sich vollzieht, dass sich unsere Ätherleiber mit den Qualitäten dieser Planeten, hinter denen Wesen stehen, hinter den Zeitgeister stehen, Geister der Persönlichkeit, dass sich unsere Ätherleiber nun beginnen mit den Qualitäten dieser Planeten voll zu saugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst ja, dass die ätherische Form dann bis ins Physische hineinragt, und dass &#039;&#039;&#039;diese physisch-ätherische Form nun die eigentliche Form des Menschen ist&#039;&#039;&#039; und dass dann diese &#039;&#039;&#039;Verdichtung ins Stoffliche&#039;&#039;&#039; hinein schon sehr stark mit den &#039;&#039;&#039;Widersachern zusammenhängt&#039;&#039;&#039;. Wir werden später noch dazu kommen, zu dem sogenannten [[A:Luziferische Versuchung|Sündenfall]], das heißt, da kommen die luziferischen Kräfte, treten an uns heran. Und dass dieses stofflich Werden des Menschen nicht physisch – an der Stelle müssen wir sehr genau sein –, dass das physisch-ätherisch Werden des Menschen mit diesen Kräften zusammenhängt, die wir nun beschrieben haben, und dass es dann aber noch weiter in die Materie, in die Verdichtung hineingeht, dass das aber schon stark mit den Widersacherkräften verbunden ist, mit der Tätigkeit der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-TXP3SqDFwg&amp;amp;t=1921s Abschluss 0:32:01] ===&lt;br /&gt;
Ja ich schaue auf die Uhr und würde sagen, vielleicht so viel für heute. Wir haben den Astralleib, und nun beginnt sich der Ätherleib aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinter diesen Ereignissen stehen nun im Großen hier, im vierten Schöpfungstag, auch diese Ereignisse, dass es die Sterne gibt, es gibt das große Licht, die Sonne, die sich herauszieht, es gibt das kleine Licht, das noch mit der Erde verbunden ist, aber es wird nun nicht mehr lange dauern, dann wird sich auch dieses Mondenhafte von der Erde trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an der Stelle würde ich dann beim nächsten Mal gerne weitermachen. Wie immer vielen Dank fürs Dabeisein und bis zum nächsten Mal. Alles Gute euch und vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 5 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen der Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophische Begriffsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_7_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9653</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 7 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_7_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9653"/>
		<updated>2023-06-07T13:33:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Abschluss 0:31:12 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 6 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:7.Gdf.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 7 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/vbbxt28kqnnhdd5/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2007%20%285.%20Sch%C3%B6pfungstag%2C%20Tierreich%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/jm9hg556eatysmt/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2007%20%285.%20Sch%C3%B6pfungstag%2C%20Tierreich%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 07 (5. Schöpfungstag, Tierreich)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=28s Begrüßung und Anknüpfung an Teil 6 0:00:28] ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum siebten Teil der Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal den vierten Schöpfungstag angeschaut haben im ersten Buch Mose und ein wenig der Verbindung zu den Zeitgeistern, zu den Geistern der Persönlichkeit, die Wesenheiten aus der Hierarchiestufe der Archai, ein wenig näher untersucht haben und wir uns nun diesem fünften Schöpfungstage nähern, hatten wir gesagt, dass der Mensch sich mit seinem Astralleib oder die Menschen mit ihren Astralleibern im Umkreise, man könnte auch sagen, in den Himmelsbereichen unserer sich bildenden Erde aufhalten, dass sich in diesem Weltenastralischen ihre Leiber immer mehr individualisieren, immer mehr verdichten und sich dann die Ätherleiber herausgehend aus den Astralleibern der Menschen, man könnte sagen, im Inneren dieses Erdenkeimes – wir haben ja in den Schöpfungstagen nun schon diese Himmelswölbung, und wir haben das Wasser, das sich vom Wasser geschieden hat – das heißt also es befindet sich nun langsam auch Astralisches des Menschen im Inneren der Erde, nicht nur in der Peripherie. Aber dieses Astralische, das nach innen wirkt, das wird nun geformt zu den Ätherleibern, und gleichzeitig saugen sich diese Ätherleiber und auch die Astralleiber der Menschen voll mit den Qualitäten der sieben Planeten unseres Sonnensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten gesagt, dass hinter diesen Planeten Qualitäten, diese Zeitgeister stehen, die ihren Zeitleib zur Verfügung stellen, um diese Qualitäten im Astralischen und damit auch im zweiten Schritt im Ätherischen auszudrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=229s Fünfter Schöpfungstag 0:03:49] ===&lt;br /&gt;
Und nun würde ich gerne den &#039;&#039;&#039;Text zum fünften Schöpfungstag&#039;&#039;&#039; einmal mit euch lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und Gott sprach: Es soll das Wasser vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln, und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott schuf die großen Seeungeheuer und alle sich regenden lebenden Wesen, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, und alle geflügelten Vögel nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott segnete sie, und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich vermehren auf der Erde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein fünfter Tag.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Nun sehen wir an diesem fünften Schöpfungstag sehr deutlich die &#039;&#039;&#039;Betonung auf der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entstehung des&#039;&#039;&#039; [[A:Tiere|Tierreiches]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und dieses Tierreich entsteht hier in einer bestimmten Reihenfolge. Wir hören also zunächst einmal,&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Es sollen die Wasser oder die Meere, das Wasser soll also vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln.&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das bedeutet also, zunächst einmal sind die &#039;&#039;&#039;Meerestiere&#039;&#039;&#039; vorhanden&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vögel sollen über der Erde fliegen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unter der Wölbung des Himmels.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Und Gott schuf die großen Seeungeheuer und alle sich regenden lebenden Wesen, von denen das Wasser wimmelt&amp;quot;.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;es beginnt im Wasser, im Wässrigen&#039;&#039;&#039;. Und wie wir von Rudolf Steiner wissen, sagt er, dass sich also zunächst einmal im Wasser beginnt etwas zu bilden, was also das &#039;&#039;&#039;Tierreich&#039;&#039;&#039; vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=418s Die Bildung des Tierreiches 0:06:58] ===&lt;br /&gt;
Wir hatten gesagt, dass zunächst einmal etwas &#039;&#039;&#039;auf die neue Erde vom alten Mond herüberkommt&#039;&#039;&#039;, das teilweise noch Zwischenstufen sind. Wir hatten gesagt, es gab die &#039;&#039;&#039;Tiermenschen,&#039;&#039;&#039; es gab die &#039;&#039;&#039;Pflanzentiere&#039;&#039;&#039; und es gab die &#039;&#039;&#039;Pflanzenminerale.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt es dazu, dass sich zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;ersten Lebewesen im Wasser&#039;&#039;&#039;, das sind also &#039;&#039;&#039;Schwämme, Muscheln und Korallen&#039;&#039;&#039;, die sich im Meere bilden, die quasi zunächst einmal noch Ausdruck dieser Übergangsformen sind, die dann in unserem heutigen Tierreich münden, was wir heute als Tierreich verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten in dieser Reihe sind dann die &#039;&#039;&#039;Fische,&#039;&#039;&#039; die sich zunächst in den Meeren bilden. Und ich möchte an dieser Stelle sagen, es handelt sich also noch nicht um physisch-stoffliche Erscheinungen, sondern diese Vorgänge – wir befinden uns immer noch im Übersinnlichen, im Astralischen – gehen in Ätherisches über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Zuge dieser Bildung des Tierreiches ist natürlich hier eine sehr interessante Stelle, nämlich der Satz:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Und Gott schuf die großen Seeungeheuer.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wie können wir das anthroposophisch versuchen zu verstehen? Dieses Wort &amp;quot;Seeungeheuer&amp;quot;, das lässt sich alternativ übersetzen mit dem Wort &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Schlange&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder mit dem Wort &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Drache&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Und an dieser Stelle kommen wir zu einem sehr interessanten Punkt, an dem wir teilweise uns noch einmal etwas weiter zurückbewegen müssen in die Grundlagenvideos zur Anthroposophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=595s Die vier Sternbilder des Tierkreises 0:09:55] ====&lt;br /&gt;
Wir sehen hier, es geht um den Erdenmenschen, es geht um die Gestalt des Erdenmenschen. Und wir hatten in den Grundlagenvideos gesagt, es gibt &#039;&#039;&#039;vier bestimmende Sternbilder des&#039;&#039;&#039; [[A:Tierkreis|Tierkreises]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; aus denen sich die menschliche Gestalt beginnt, aus dem Astralischen heraus, aus dem sich gestaltenden Astralischen heraus, zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir hatten diese &#039;&#039;&#039;vier Tiere oder Tiergestalten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Tierqualitäten&#039;&#039;&#039; bezeichnet als den &#039;&#039;&#039;Adler,&#039;&#039;&#039; den &#039;&#039;&#039;Löwen&#039;&#039;&#039; und den &#039;&#039;&#039;Stier&#039;&#039;&#039; und dann schließlich der &#039;&#039;&#039;Wassermann oder der Wassermensch&#039;&#039;&#039;. Diese Gestalt ist dann diejenige, die den Menschen einmal könnte man sagen, darstellen soll. Der Wassermensch ist also die Gestalt, die sich heute bei uns weitestgehend kumuliert hat zu dem, was wir als menschliche Erscheinung heute verstehen, dass aber dann diese drei Tierkreisbilder Adler, Löwe, und Stier ebenso auf unsere Gestalt eingewirkt haben und auch heute noch einwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=709s Das fünfte Sternbild des Tierkreises 0:11:49] ====&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es noch ein &#039;&#039;&#039;fünftes Tierkreiszeichen&#039;&#039;&#039;, das ebenso mit unserer Gestalt und mit unserer astralischen Natur zu tun hat, und das ist das &#039;&#039;&#039;Sternbild des Drachen.&#039;&#039;&#039; Der Drache ist also ebenso verbunden mit uns. Es sind kleine Anteile, &#039;&#039;&#039;aber warum sind diese Anteile in uns verhältnismäßig gering im Vergleich zu Adler, Löwe und Stier&#039;&#039;&#039;? Das liegt daran, dass große Teile dieser Einflüsse, vor allen Dingen auch dieser &#039;&#039;&#039;Einflüsse aus dem Tierkreisbereich des Drachen, aber auch der anderen drei Adler, Löwe und Stier so starke astralische Kräfte beinhaltet&#039;&#039;&#039;: Das sind &#039;&#039;&#039;Begierden, Leidenschaften, Triebe.&#039;&#039;&#039; Wenn die mehr oder weniger ohne Minderung in unsere Gestalt eingeflossen wären in dieser Stärke, in dieser Intensität, dann hätte das zur Folge gehabt, dass wir als Erdenmenschen es mit Sicherheit sehr viel schwerer gehabt hätten, unser Ich zu finden, zu unserem Ich zu kommen, und vielleicht wäre es sogar unmöglich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Heraussetzung starker Astralkräfte aus dem Menschen ins Tierreich 0:14:10 ===&lt;br /&gt;
Und aus diesem Grund – und jetzt sind wir beim Tierreich, was ist das Tierreich – &#039;&#039;&#039;wurden sehr starke&#039;&#039;&#039; [[A:Astralwelt|Astralkräfte]]&#039;&#039;&#039;, die mit den Sternbildern vor allem auch dem Drachen zu tun haben, wurden aus dem Menschen herausgesetzt und ins Tierreich verlagert.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet also, wenn man sich das vorstellt, wenn wir jetzt zum Beispiel mal den Unterschied nehmen zwischen einer Kuh und einem Löwen, dann fällt uns auf, dass im Bereich der Gliedmaßen große Unterschiede vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gliedmaßen der Kuh zum Beispie&#039;&#039;&#039;l sind so angelegt, auch von der Form her, dass darin Energien fließen. Wir müssen uns ja vorstellen, Seelisches konzentriert sich zu Ätherischem, dieses Ätherische fließt und entwickelt Formen, die aber wiederum einem Seelischen, einer seelischen Qualität entsprechen. Und wenn wir uns nun die Gliedmaßen einer Kuh anschauen, dann sehen wir den Unterschied zu den &#039;&#039;&#039;Gliedmaßen eines Löwen&#039;&#039;&#039;, dass der Löwe Krallen hat und Tatzen, um sich anzuschleichen, um mit den Krallen auch seine Beute zu packen, zu verletzen, zu erlegen. Und &#039;&#039;&#039;hinter diesen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stecken&#039;&#039;&#039; natürlich auch &#039;&#039;&#039;bestimmte Triebe, Begierden und Leidenschaften,&#039;&#039;&#039; die in dieser Löwennatur zum Ausdruck kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei der Kuh ist es ganz anders. Bei der Kuh sind diese Energien nicht vorhanden, sondern bei der Kuh haben sich die Gliedmaßen anders gestaltet. Die Kuh muss sich fortbewegen können, die Gliedmaßen müssen ein hohes Gewicht tragen können zum Beispiel, und die Gliedmaßen spielen bei der Kuh jetzt nicht so eine große Rolle wie bei den Löwen. Das heißt auch, im Tierreich ist es so: Alles, was wir im physisch manifestierten Tierreich sehen, dahinter stehen &#039;&#039;&#039;bestimmte seelische Qualitäten,&#039;&#039;&#039; ob es zum Beispiel das Gebiss der Tiere ist, die Art und Weise wie die Sinnesorgane betont bzw. ausgeprägt sind, die Körperhaltung vor allem auch die Gliedmaßen, das Verdauungssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinter all diesen physischen Leibern der Tiere stehen also bestimmte astralische Kräfte&#039;&#039;&#039;, und diese astralischen Kräfte haben auch mit uns Menschen zu tun. Das sind wie gesagt Einflüsse, die so starker Natur sind, dass sie zunächst einmal ausgelagert werden müssen aus der Menschheit, weil sie ansonsten für uns nicht zu bändigen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=1101s Ein Beispiel 0:18:21] ====&lt;br /&gt;
Und ich kann nur als Beispiel einmal geben: Ich hatte in meinem Leben einige Begegnungen mit Tieren, aber eine ist mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben. Das war ein Waschbär, der im Garten immer das Futter aus der Vogelfutterstation entwendet hat, und ich hatte dann den Plan, vielleicht gelingt es mir, durch ein bisschen Lärm und entschlossenem Gegenübertreten, ihn so weit einzuschüchtern, dass er dann eben von dieser Vogelfutterstation ablässt und sich eine andere Futterquelle sucht. Und ich erinnere mich dann noch, wie ich dann auf ihn zugegangen bin. Und er hat mich dann zunächst nicht richtig erkannt, Waschbären haben keinen so ausgeprägten Sehsinn, aber anhand meiner inneren Haltung und anhand auch der Geräusche natürlich – ich habe dann mit einem Stock auf den Boden gehauen und habe versucht eine entsprechende Geräuschkulisse aufzubauen – konnte man dann sehen, ihm dämmerte, das ist eine Bedrohung, da will mir jemand das Futter streitig machen. Und dann ist dieser kleine Waschbär – die sind ja, sage ich mal, vielleicht so groß (zeigt mit den Händen die ungefähre Körperlänge) – ganz entschlossen auf mich zugekommen, und ich habe sofort gemerkt, da ist eine Wucht, eine Kraft dahinter, die wir als Menschen völlig unterschätzen bei so einem kleinen Tier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, diese Kräfte, die da aus dem Tierreich mobilisiert werden können – es gibt ja auch Aufnahmen, wie eine kleine Ratte zum Beispiel auf einen Hund oder auf eine Katze losgeht – die da auch in diesen kleinen Tieren teilweise walten, sind sehr stark, viel stärker als das, was wir heute aus uns bewusst heraussetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die langen Prozesse vom Astralischen bis ins Physisch-Stoffliche 0:20:53 ===&lt;br /&gt;
Und man kann sich vorstellen, wenn diese Kräfte jetzt alle in uns wären, dann würden wir im Grunde genommen völlig überfordert sein. Und &#039;&#039;&#039;somit ist das Tierreich der Ort, wo uns diese starken astralischen Kräfte zunächst einmal die Möglichkeit verschaffen, uns selbst zu finden und als Menschen an unsere Leiber zu gewöhnen, in diese Leiber zu inkarnieren, diese kennenzulernen und dann irgendwann auch zu unserem Ich zu finden.&#039;&#039;&#039; Aus diesem Grund, um uns diese Zeit zu geben, werden diese Kräfte ausgelagert ins Tierreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir nun eben zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Korallenmuscheln&#039;&#039;&#039;, die entstehen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Soll das Wasser vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist also dieser große Plan. Es sollen Tiere vorhanden sein, die sowohl &#039;&#039;&#039;im Himmel fliegen&#039;&#039;&#039; als auch zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das Wasser bevölkern&#039;&#039;&#039;. Und dann gibt es dann eben diese Stelle mit den Seeungeheuern und den Wasserwesen, und dann kommen die Vögel. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und das ist dieser fünfte Schöpfungstag&#039;&#039;&#039; und das, was hinter dem Tierreich letztendlich steht. Und wie gesagt, wir befinden uns noch nicht im Physisch-Sinnlichen, sondern das sind &#039;&#039;&#039;alles noch Vorgänge, die sich im&#039;&#039;&#039; [[A:Astral|Astralischen]] &#039;&#039;&#039;abspielen.&#039;&#039;&#039; Und wir befinden uns immer noch auf dem Weg zum Physisch-Materiellen, aber diese Schilderungen, was sich im Astralischen abspielt, sind also notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr merkt, wie gewaltig, &#039;&#039;&#039;wie langwierig auch dieser ganze Prozess ist, bevor es dann zur Manifestation ins&#039;&#039;&#039; [[A:Physischer Leib|Physisch-Stoffliche]] &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, und letztendlich wie auch in diesen Bereichen die eigentliche Wirklichkeit, das bedeutet also, die Prozesse, die ablaufen, damit sich etwas im Physischen äußert, wie entscheidend die Betrachtung dieser Stufen, dieser Schritte ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=1479s Die Herausbildung des Tierreiches aus den Ätherleibern der Menschen, die langsame Bildung der physischen Leiber der Menschen 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
Vielleicht auch hier noch einmal der Verweis, was sich in Bezug auf die Ätherarten, die wir ja schon genannt haben, ebenso vollzieht. Wir haben gesagt, auch die menschliche Gestalt ist dabei sich zu bilden, und das geschieht, wie Rudolf Steiner sagt, auf dem Prinzip der Entwicklung, dass sich das Niedere mehr oder weniger opfert, damit das Höhere entstehen kann. Und so sagt Rudolf Steiner, es vollzieht sich nun auch in dieser Astralatmosphäre der Erde, dass &#039;&#039;&#039;sich das Tierreich langsam aus den&#039;&#039;&#039; [[A:Ätherleib|Ätherleibern]] &#039;&#039;&#039;der Menschen herausbildet&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund der sich bildenden Ätherleiber und auch in Bezug auf &#039;&#039;&#039;die langsame Bildung der&#039;&#039;&#039; [[A:Physischer Leib|physischen Leiber]], die bereiten sich ja nun langsam vor, kommt es auch dazu, dass die &#039;&#039;&#039;ersten Anlagen&#039;&#039;&#039; gebildet werden für unsere Organe, &#039;&#039;&#039;für unsere heutigen physischen Organe&#039;&#039;&#039; und letztlich auch für die Prozesse, die damit zu tun haben. Das heißt also Stoffe aufnehmen zu können und Stoffe auch wieder ausscheiden zu können, also das [[A:Stoffwechsel-Gliedmaßen-System|Stoffwechselsystem]] &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039; beginnt sich zu formieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte dafür, zunächst einmal die seelischen Kräfte und dann auch die ätherischen Kräfte bilden sich nun langsam heraus. Und das bedeutet also im Zuge dessen, dass der Mensch sich herausbildet – er befindet sich aber immer noch im Himmel und steigt nicht herunter so wie die Tiere –, hat sich eines noch nicht vollzogen, wir hatten das ganz am Anfang einmal angesprochen. &#039;&#039;&#039;Es haben sich die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sieben Elohim noch nicht vereinigt mit dem Christus zusammen zu&#039;&#039;&#039; [[A:Jahve|Jahve Elohim]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; und das bedeutet, diese Vereinigung hat noch nicht stattgefunden, sprich &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch nicht möglich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass der menschliche Leib oder die menschlichen Leiber, die sich nun herausbilden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ein Erden Ich empfangen können.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir das jetzt in Bezug setzen: Das kann jetzt auch noch nicht geschehen, denn würde es jetzt geschehen, dann wären die Tiere ja bereits fähig, ein eigenes Ich in sich aufzunehmen. Diese Stufe soll aber den Erdenmenschen vorbehalten sein, weil zunächst einmal diese astralischen Kräfte des Tierreiches ausgelagert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr seht also, wie sich hier das eine und das andere wieder bedingt: Also die Tiere müssen zunächst aus uns ausgesetzt werden, &#039;&#039;&#039;das Tierreich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;muss zunächst herunterkommen ins Ätherische&#039;&#039;&#039;, und dann können sich die Elohim zu dem großen gemeinsamen Akt verbinden, den Jahve Elohim bilden. Dann ist der Weg frei, dass der Mensch aus dem Himmel ins Irdische hinabsteigen und dort dann eine physische, ätherische Gestalt bilden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Vorgang werden wir uns dann im nächsten, im sechsten Schöpfungstag genauer anschauen. Aber in der Zeit, bevor das geschieht und sich wie gesagt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;dieser Stoffwechsel des Menschen und auch der Tiere beginnt zu bilden&#039;&#039;&#039;, so sagt Rudolf Steiner, solange das im Astralischen noch vor sich hin arbeitet, &#039;&#039;&#039;ernährt sich der Mensch von anderen Menschen und von Tieren.&#039;&#039;&#039; Das ist also auch eine sehr interessante Schilderung, dass es dann im Zuge dieser immer weiter sich verdichtenden Menschengestalt notwendig wird, diese Stoffe in sich aufzunehmen und wieder auszuscheiden, was übrigens auch stark mit den Qualitäten des Klangäthers oder des chemischen Äthers verbunden ist, dass sich dies also auch schon im Astralischen abbildet, schon beginnt zu zeigen, damit es sich dann später auch im Ätherleib und im physischen Leib äußern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=g9c3IXVXS60&amp;amp;t=1872s Abschluss 0:31:12] ===&lt;br /&gt;
Ja es passiert gerade sehr, sehr viel. Ich hoffe, ich war heute nicht zu unklar, zu unstrukturiert und hoffe, dass wir dann beim nächsten Mal an dieser Stelle zusammen weitermachen. Vielen Dank wie immer für euer Interesse, für eure Zeit und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Alle Folgen im Überblick==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 6 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9652</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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==Videokurs==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_8_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9651</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 8 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 08 (Christi Himmelfahrt).png|link=https://www.youtube.com/watch?v=DvYen8rCnxY|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 8 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/aocdixj7k2vtq1m/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2008%20%28Christi%20Himmelfahrt%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/iquorik0t5ujv8o/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2008%20%28Christi%20Himmelfahrt%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 08 (Christi Himmelfahrt )==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Einleitung ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum achten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal stehengeblieben beim fünften Schöpfungstag, bei der Deutung des fünften Schöpfungstages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bevor wir nun mit dem sechsten Schöpfungstag fortfahren, möchte ich heute einen kleinen weiteren Einschub vornehmen. Denn in dieser Woche befindet sich ein Feiertag, ein christlicher Feiertag, der auch im anthroposophischen Kontext wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich würde heute gerne einige Gedanken mit euch teilen zu diesem Feiertag. Es handelt sich um [[A:Christi Himmelfahrt|Christi Himmelfahrt]] und was es mit diesem Feiertag auf sich hat. Eine etwas nähere Betrachtung und auch eine Deutung vielleicht der einen oder anderen Zusammenhänge hier anzustreben heute, das wäre mir wichtig, bevor wir dann im Kontext der Schöpfungstage weitermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christi Himmelfahrt im Kontext mit dem Osterfest ===&lt;br /&gt;
Wie können wir diesen Feiertag Christi Himmelfahrt in einen Kontext setzen? Zunächst einmal steht er im Zusammenhang mit dem Osterfest. &#039;&#039;&#039;Christi Himmelfahrt wird 40 Tage nach der Auferstehung am Ostersonntag gefeiert, fällt immer auf einen Donnerstag&#039;&#039;&#039;. Und bis auf ganz wenige Ausnahmen ist dieser Feiertag immer im Monat Mai verortet. Und es gibt ja diese Zeile aus einem deutschen Volkslied &amp;quot;Alles neu macht der Mai&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christi Himmelfahrt im geisteswissenschaftlichen Kontext ===&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun dieses Fest Christi Himmelfahrt greifen? Wie können wir das begreifen oder in einen weiteren Kontext des Verstehens hinein setzen? Dazu würde ich ganz gerne noch einmal zurückgehen zu den Geschehnissen der &#039;&#039;&#039;Kreuzigung&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Auferstehung, zum&#039;&#039;&#039; [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], und zwar zu der Szene, als Maria Magdalena als erste zum Grab Christi kommt. Sie bemerkt, dass der Stein, mit dem das Grab verschlossen wurde, beiseite gerollt ist. Und sie holt dann zunächst andere Menschen, nachdem sie festgestellt hat, der Leichnam ist nicht mehr dort zu finden. Die anderen schauen sich den Ort an, verlassen den Ort wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bleibt und sie ist dann der erste Mensch, der eine Begegnung mit dem Auferstandenen hat. Sie hört dann seine Stimme. Ihr erinnert euch, sie hält ihn zunächst für den Gärtner. Und dann erkennt sie ihn an seiner Stimme. Und dann kommt ein Satz, den Christus ausspricht. Er sagt sinngemäß: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Frau, rühr mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Satz ist von wichtiger Bedeutung, wenn wir das Fest der Himmelfahrt ins Auge fassen. Denn &#039;&#039;&#039;Christi Himmelfahrt bedeutet&#039;&#039;&#039; ja zunächst einmal, dass &#039;&#039;&#039;der Christus zum Vater aufsteigt,&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;theologischen Kontext,&#039;&#039;&#039; er wird dem Vater zu seiner Rechten gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun diesen Vorgang der Himmelfahrt auch &#039;&#039;&#039;geisteswissenschaftlich&#039;&#039;&#039; verstehen? Wir hatten gesagt, dass im Moment der Kreuzigung bzw. &#039;&#039;&#039;im Moment des Todes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;am Kreuz die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollständige Inkarnation der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Christus Wesenheit in die Leibeshüllen des Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, des [[A:Nathanischer Jesus|nathanischen Jesusknaben]] stattfindet, und dass dann durch das Blut, das aus seinen Wunden tropft, eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattfindet zwischen der Ich-Kraft des Christus und der Erde&#039;&#039;&#039; und in diesem Zusammenhang mit allem, was auf der Erde an Wesen vorhanden ist. Das heißt, diese &#039;&#039;&#039;Erde erfährt einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufstieg,&#039;&#039;&#039; eine geistige Aufwertung in diesem Moment. Und was gleichzeitig nun beginnt, ist die sogenannte [[A:Höllenfahrt Christi|Höllenfahrt Christi]]. Er verlässt also diesen physischen Leib, verbindet sich mit der Erde und nun steigt er hinab in die tiefsten Tiefen des Totenreiches. Wie haben wir das zu verstehen? Wir hatten das kurz angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verstandesseele, die Verstandeskräfte und das Mysterium von Golgatha   ====&lt;br /&gt;
Zur Zeit des Mysteriums von Golgatha war die Menschheit in einem Zustande, indem sie sich die &#039;&#039;&#039;Verstandeskräfte&#039;&#039;&#039; sehr, sehr stark zunutze gemacht hat. Der Verstand war, man könnte sagen, in seiner Hochblüte. Und gleichzeitig war dieser Verstand nun &#039;&#039;&#039;losgelöst von jeglichem alten, lebendigen Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das heißt &#039;&#039;&#039;losgelöst von jeglicher Verbindung zur geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Und somit waren die Menschen zum ersten Mal auf ihren Verstand allein zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden uns in der Betrachtung der drei Seelenglieder, [[A:Empfindungsseele|Empfindungsseele]], [[A:Verstandes- oder Gemütsseele|Verstandesseele]], [[A:Bewusstseinsseele|Bewußtseinsseele]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; noch einmal genau anschauen, was dieser Verstand eigentlich genau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Moment könnte man sagen, der Verstand birgt diejenigen Kräfte in sich, die uns einen Sachverhalt ganz genau zu einem Gegenstand formen können. Und diesen Gegenstand in seiner Starrheit könnte man sagen, aber nicht negativ gemeint, sondern in seiner festen Form, in einer Starrheit uns dadurch vor die Augen treten kann. Wir können durch die Verstandeskräfte etwas zum Stillstand bringen, um es uns genau anschauen zu können. Aber gleichzeitig bedeutet diese &#039;&#039;&#039;Anwendung der Verstandeskräfte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus geistiger Sicht ein Gedanke erstirbt&#039;&#039;&#039;. Er verliert seine Lebendigkeit, er wird starr, er hält still, verliert seine Lebendigkeit und damit ist er, wenn man das geistig so ausdrücken möchte, eigentlich dem Reich des Todes übergeben durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir benutzen den Leichnam eines lebendigen Gedankens, um ihn klar erkennen zu können, um ihn von allen Seiten anschauen zu können. Und indem wir diese Verstandeskräfte in dieser Art und Weise benutzen, anwenden – das bleibt natürlich auch nicht ohne Rückwirkung auf unsere eigene Leiblichkeit, indem wir eben diese Verstandeskräfte oft und viel nutzen – hat das natürlich auch eine Rückwirkung auf unsere Leibeshüllen, die durch diese Kräfte, die da durch uns hindurchgehen, natürlich auch immer mehr in die Verhärtung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, so wie Rudolf Steiner es ausdrückt, &#039;&#039;&#039;die Leiber der Menschen waren zum Zeitpunkt des Mysteriums von Golgatha so weit ausgetrocknet, dass sie sehr nahe dem Tode waren.&#039;&#039;&#039; Die physischen Leiber waren eigentlich am Ende, so sagt Rudolf Steiner. Und wenn dieses Mysterium von Golgatha, &#039;&#039;&#039;wenn dieses große Christus Opfer nicht gekommen wäre, dann wäre die Menschheit in sich selbst verhärtet.&#039;&#039;&#039; Wir wären also nicht mehr in der Lage gewesen, lebendige Kräfte zu erzeugen in uns. Denn wir waren so fasziniert und auch vereinnahmt von dieser Fähigkeit, die Welt mit dem Verstand zu begreifen, dass wir in dieser Euphorie und in diesem Wohlfühlen, uns die Welt mit dem Verstande zu erschließen, dass wir da wie in einer Betriebsblindheit könnte man sagen, das Lebendige sehr stark vergessen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Abstieg Christi in das Reich der Toten ====&lt;br /&gt;
Was aber notwendig war, war dieses gegenständlich Machen der Welt, um unser Erden-Ich Erlebnis haben zu können. Und wenn dann gesagt wird, &#039;&#039;&#039;Christus steigt herab in das Reich der Toten,&#039;&#039;&#039; dann ist damit zunächst auch mal tatsächlich die zur Zeit des Mysteriums von Golgatha anwesende inkarnierte Menschheit gemeint und eben auch die Menschen, die &#039;&#039;&#039;in solch einem Zustand des vollen Ausschöpfens der Verstandeskräfte in den Tod gegangen waren&#039;&#039;&#039;. Und denen begegnet er sozusagen mit seinem Opfer und steigt immer tiefer hinab in das [[A:Totenreich|Reich der Toten]] durch die Reiche der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten es auf unserer kleinen geistigen Landkarte auch einmal beschrieben, wie diese Reiche aussehen. Und er durchdringt diese Reiche bis zum Erdmittelpunkt und verbleibt mit einem Teil seiner Kraft an oder in diesem Erdmittelpunkt und verortet sich dort direkt neben dem Wesen Sorat, Christus als der Sonnengeist und Sorat als der Sonnendämon. Beide sind im Erdkern anwesend. Wir hatten das einmal kurz beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiederaufstieg und das [[A:Die Wiederkehr des Christus im Ätherischen|Wiedererscheinen]] von Christus in einer anderen Form ====&lt;br /&gt;
Und ein anderer Teil der Christuskraft macht sich nun wieder auf den Weg zurück. Er &#039;&#039;&#039;steigt wieder aus dem tiefen Reich der&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacher]]&#039;&#039;&#039;, dem Reich der Toten auf&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nun erscheint er wieder in einer anderen Form&#039;&#039;&#039;, er kommt nicht zurück in einem physischen Leib, in einem physisch-stofflichen Leib, dieser Vorgang findet nur ein einziges Mal während der gesamten Weltentwicklung statt, sagt Rudolf Steiner ganz deutlich: &#039;&#039;&#039;Es wird also keine zweite Verkörperung im Stofflichen von Christus geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt er mit der Himmelfahrt. Das bedeutet, er wandelt, er geht uns voran und wandelt nun die gesamte Substanz oder Substanzen der Leibeshüllen des Menschen mit seiner Ich-Kraft um. Er durchdringt sie, er gestaltet sie um und auf diesem Weg zum Vater durchdringt er zunächst einmal alle Sphären der Seelenwelt, der Ätherwelt zunächst einmal, dann der Seelenwelt, die sich ja teilweise überschneiden, und kehrt zurück in die geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verbindung von Christus mit der Erdensphäre ====&lt;br /&gt;
Und was hier nun geschieht, ist, dass der Christus sich &#039;&#039;&#039;so eng mit der Erde, der&#039;&#039;&#039; [[A:Erdensphäre|Erdensphäre]] &#039;&#039;&#039;verbindet, dass er nicht wieder in die höchsten Himmel zurückkehrt&#039;&#039;&#039;, man könnte sagen, sich also wieder ganz, ganz weit von der Erde entfernt, sondern er vollzieht etwas, nämlich er macht die Erdensphäre, die ja eigentlich eine Astralsphäre ist, wenn man so will, die macht er zu seinem Devachan, das heißt &#039;&#039;&#039;seine geistige Welt ist im Grunde ab sofort die Erdensphäre&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was es nun für uns zu verstehen gilt, ist einmal diesen Weg, den der Christus da geht, innerhalb weniger Tage, das ist der Weg, der auch für uns Menschen vorbestimmt oder angelegt ist. Ob wir ihn gehen, liegt in unserer persönlichen Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Bedeutung der Zahl [[A:40 (Zahl)|Vierzig]] ====&lt;br /&gt;
Und ich würde an dieser Stelle gerne auf diese 40 Tage einmal kurz eingehen. &#039;&#039;&#039;Warum sind es 40 Tage nach der Auferstehung?&#039;&#039;&#039; Da würde ich gerne kurz auf die Zahl 40 eingehen. Die Zahl 40 setzt sich zusammen aus vier mal zehn. Und die Zahl zehn ist laut Rudolf Steiner eine besondere Zahl. Sie besteht aus einer Eins und einer Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der okkulten Betrachtung, sagt Rudolf Steiner, bedeutet die zehn immer &#039;&#039;&#039;die Eins aus der Null bzw. die Eins aus dem Ei.&#039;&#039;&#039; Es bedeutet also, es kommt etwas Neues. Es wird eine &#039;&#039;&#039;neue Stufe&#039;&#039;&#039; erklommen, &#039;&#039;&#039;indem die Eins aus dieser Null herausschlüpft,&#039;&#039;&#039; aus diesem Ei schlüpft. Und hier haben wir nun vier Mal in der 40 die eins aus dem Ei. Und &#039;&#039;&#039;diese vier Male beziehen sich auf die&#039;&#039;&#039; [[A:Wesensglieder|Wesensglieder]] &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben also zunächst mal &#039;&#039;&#039;die erste Eins&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Ei&#039;&#039;&#039;. Der Christus &#039;&#039;&#039;verbindet sich mit den Ichen der Menschen,&#039;&#039;&#039; durchchristet sie. Das ist die erste Eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;zweite Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039;, er &#039;&#039;&#039;durchchristet den Astralleib&#039;&#039;&#039;. Wir hatten gesagt, der Astralleib ist der Ich-Träger des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben wir die &#039;&#039;&#039;dritte Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039;, das wäre &#039;&#039;&#039;der Ätherleib.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;vierte Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;&#039;Durchchristung des physischen Leibes&#039;&#039;&#039;. Und mit der &#039;&#039;&#039;Durchchristung des physischen Leibes&#039;&#039;&#039; sind die 40 Tage vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Durchchristung unseres Ich&#039;s, das Geistselbst, der Lebensgeist, der Geistmensch ====&lt;br /&gt;
Und nun ist dieser Aufstieg, diese Himmelfahrt vollzogen. Und wir hatten einmal kurz beschrieben, dass dieser Weg im Prinzip auch der ist, den wir Menschen gehen können. Es beginnt mit der [[A:Nicht ich, sondern der Christus in mir|Durchchristung unseres Ichs&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;]] das bedeutet das &#039;&#039;&#039;Aufheben unseres Egos&#039;&#039;&#039;, das aus dem Verstand, aus der Verstandesseele heraus geboren wird. Wir heben es auf, durchchristen dieses Ego und es wird zum höheren Ich, zum Christus-Ich. Dieser Vorgang ist bereits ein völlig freiheitlicher Akt. Da haben wir die erste Eins aus dem Ei, unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes ergreift dann unser höheres Ich unseren &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039; und wandelt ihn um in das sogenannte [[A:Geistselbst|Geistselbst]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das bedeutet, unser Seelisches wird immer mehr durchchristet. Wir handeln nicht mehr aus dem Ego heraus, sondern wir handeln aus unserem höheren Ich heraus und durchchristen somit unseren Astralleib, und durch dieses Durchchristen verwandelt er sich in Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als nächstes kommt die &#039;&#039;&#039;Durchchristung der Lebenskräfte unseres Ätherleibes&#039;&#039;&#039;, indem wir mit unserem höheren Ich durch unseren Astralleib in die Lebenskräfte hineinwirken. Und das wird genannt [[A:Lebensgeist|Lebensgeist]]. Wir wandeln unseren Ätherleib mithilfe unserer Christus Kraft um in den sogenannten Lebensgeist. Und schließlich dann die vierte Stufe: Das bedeutet unsere Kraft, unser Bewusstsein wird so erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lernen uns selbst so sehr kennen, jeden Winkel unseres Wesens, dass wir sogar bewusst die Vorgänge unseres physischen Leibes ergreifen können. Denn man muss sich vorstellen, wo ist in unserer Leiblichkeit die höchste Geistigkeit, könnte man sagen, verortet? Das ist im physischen Leib. Der physische Leib, die Anlage des physischen Leibes wurde ja, wie ihr wisst, auf dem alten Saturn veranlagt. Und gleichzeitig wurde auf dem alten Saturn –  das können wir vielleicht hier noch kurz anfügen, ich hoffe, es verwirrt euch jetzt nicht so sehr, aber es macht Sinn, das an der Stelle miteinzubeziehen – sowohl die &#039;&#039;&#039;Anlage für unseren physischen Leib&#039;&#039;&#039; gegeben und in der siebten Lebensstufe, ihr erinnert euch, jede planetarische Bewusstseinsstufe umfasst sieben Lebensrunden und in der siebten Lebensrunde, im siebten Formzustand, wurde dann als krönender Abschluss auch die &#039;&#039;&#039;Anlage für unser&#039;&#039;&#039; [[A:Geistesmensch|Geistesmensch]] Dasein gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;&#039;Vollendung der Durchchristung unserer Leiber&#039;&#039;&#039;. Das heißt dieser Geistesmensch ist dann unsere Stufe, auf der wir in der Lage sind, bis in unseren physischen Leib hinein unsere Wesenheit bewusst zu ergreifen. Also auf dem alten Saturn, siebte Lebensstufe, siebter Formzustand, wird auch der Keim, die Anlage unseres Geistesmenschen bereits bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist es mit der &#039;&#039;&#039;Anlage für unseren Lebensgeist&#039;&#039;&#039;. Dieser Lebensgeist entsteht &#039;&#039;&#039;auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039;, und zwar in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand. Und ihr seht vielleicht diesen kleinen Schwenk, wir hatten das bereits erwähnt, dass auf der neuen Venus, die übernächste Inkarnation unseres Planeten, in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand die &#039;&#039;&#039;letzte Entscheidung&#039;&#039;&#039; stattfindet, &#039;&#039;&#039;ob ein Mensch mit dem Wesen Sorat geht oder ob ein Mensch mit Christus geht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, dieser Lebensgeist wird auf der alten Sonne veranlagt, &#039;&#039;&#039;dieser Lebensgeist muss also spätestens auf der alten Venus, in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand ergriffen werden&#039;&#039;&#039;. Denn wenn ein Mensch zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Lage ist, die Widersacherkräfte in seinem Ätherleib, in seinem Ätherischen, in seinen Lebenskräften zu durchchristen, dann wird die Substanz, das Substantielle für die völlig neue Welt, in der wir einmal als Schöpferwesen, als Geister der Freiheit einen ganzen Kosmos schöpfen, dann würde dieses Substantielle in Gefahr sein. Wir werden auf diese Dinge noch öfter zu sprechen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Himmelfahrt - der Weg Christi steht auch uns Erdenmenschen offen ====&lt;br /&gt;
Und das bedeutet also, der Geistesmensch, die Durchchristung unseres physischen Leibes ist von einem gewissen Standpunkt aus die &#039;&#039;&#039;Rückkehr zum Vater,&#039;&#039;&#039; der [[A:Vater (Trinität)|Vater]] als derjenige, der seine Substanz in allem, was ist, gegeben hat. In allem, was ist, liegt die Substanz des Vaters zugrunde. Und die Himmelfahrt bedeutet &#039;&#039;&#039;die Durchchristung aller Leibessubstanzen, von der Ich Substanz über die Seelen Substanz über die Substanz der Lebenskräfte bis hin zur physischen Substanz.&#039;&#039;&#039; Und das ist also zum einen der Weg Christi und gleichzeitig auch für uns eine Perspektive, ein Weg, wie wir unser Erdenmensch Sein auf die höchste Stufe heben können, wenn wir es wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ja so viel für heute. Ich sage wie immer vielen Dank für eure Zeit, für das Interesse, dass ihr dabei wart. Ich wünsche euch einen schönen Himmelfahrtstag und das Pfingstfest ist ja nicht mehr weit. Auch hier werden wir dann noch einmal draufschauen. Und bis dahin alles Gute euch und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_8_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9650</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 8 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_8_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9650"/>
		<updated>2023-06-07T13:28:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 08 (Christi Himmelfahrt).png|link=https://www.youtube.com/watch?v=DvYen8rCnxY|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 8 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/aocdixj7k2vtq1m/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2008%20%28Christi%20Himmelfahrt%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dropbox.com/s/iquorik0t5ujv8o/Geister%20der%20Freiheit%20Teil%2008%20%28Christi%20Himmelfahrt%29%20_%20Anthroposophie%20_%20Rudolf%20Steiner.mp4?dl=0 Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 08 (Christi Himmelfahrt )==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Einleitung ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum achten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal stehengeblieben beim fünften Schöpfungstag, bei der Deutung des fünften Schöpfungstages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bevor wir nun mit dem sechsten Schöpfungstag fortfahren, möchte ich heute einen kleinen weiteren Einschub vornehmen. Denn in dieser Woche befindet sich ein Feiertag, ein christlicher Feiertag, der auch im anthroposophischen Kontext wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich würde heute gerne einige Gedanken mit euch teilen zu diesem Feiertag. Es handelt sich um [[A:Christi Himmelfahrt|Christi Himmelfahrt]] und was es mit diesem Feiertag auf sich hat. Eine etwas nähere Betrachtung und auch eine Deutung vielleicht der einen oder anderen Zusammenhänge hier anzustreben heute, das wäre mir wichtig, bevor wir dann im Kontext der Schöpfungstage weitermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christi Himmelfahrt im Kontext mit dem Osterfest ===&lt;br /&gt;
Wie können wir diesen Feiertag Christi Himmelfahrt in einen Kontext setzen? Zunächst einmal steht er im Zusammenhang mit dem Osterfest. &#039;&#039;&#039;Christi Himmelfahrt wird 40 Tage nach der Auferstehung am Ostersonntag gefeiert, fällt immer auf einen Donnerstag&#039;&#039;&#039;. Und bis auf ganz wenige Ausnahmen ist dieser Feiertag immer im Monat Mai verortet. Und es gibt ja diese Zeile aus einem deutschen Volkslied &amp;quot;Alles neu macht der Mai&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christi Himmelfahrt im geisteswissenschaftlichen Kontext ===&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun dieses Fest Christi Himmelfahrt greifen? Wie können wir das begreifen oder in einen weiteren Kontext des Verstehens hinein setzen? Dazu würde ich ganz gerne noch einmal zurückgehen zu den Geschehnissen der &#039;&#039;&#039;Kreuzigung&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Auferstehung, zum&#039;&#039;&#039; [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], und zwar zu der Szene, als Maria Magdalena als erste zum Grab Christi kommt. Sie bemerkt, dass der Stein, mit dem das Grab verschlossen wurde, beiseite gerollt ist. Und sie holt dann zunächst andere Menschen, nachdem sie festgestellt hat, der Leichnam ist nicht mehr dort zu finden. Die anderen schauen sich den Ort an, verlassen den Ort wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bleibt und sie ist dann der erste Mensch, der eine Begegnung mit dem Auferstandenen hat. Sie hört dann seine Stimme. Ihr erinnert euch, sie hält ihn zunächst für den Gärtner. Und dann erkennt sie ihn an seiner Stimme. Und dann kommt ein Satz, den Christus ausspricht. Er sagt sinngemäß: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Frau, rühr mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Satz ist von wichtiger Bedeutung, wenn wir das Fest der Himmelfahrt ins Auge fassen. Denn &#039;&#039;&#039;Christi Himmelfahrt bedeutet&#039;&#039;&#039; ja zunächst einmal, dass &#039;&#039;&#039;der Christus zum Vater aufsteigt,&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;theologischen Kontext,&#039;&#039;&#039; er wird dem Vater zu seiner Rechten gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun diesen Vorgang der Himmelfahrt auch &#039;&#039;&#039;geisteswissenschaftlich&#039;&#039;&#039; verstehen? Wir hatten gesagt, dass im Moment der Kreuzigung bzw. &#039;&#039;&#039;im Moment des Todes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;am Kreuz die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollständige Inkarnation der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Christus Wesenheit in die Leibeshüllen des Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, des [[A:Nathanischer Jesus|nathanischen Jesusknaben]] stattfindet, und dass dann durch das Blut, das aus seinen Wunden tropft, eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattfindet zwischen der Ich-Kraft des Christus und der Erde&#039;&#039;&#039; und in diesem Zusammenhang mit allem, was auf der Erde an Wesen vorhanden ist. Das heißt, diese &#039;&#039;&#039;Erde erfährt einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufstieg,&#039;&#039;&#039; eine geistige Aufwertung in diesem Moment. Und was gleichzeitig nun beginnt, ist die sogenannte [[A:Höllenfahrt Christi|Höllenfahrt Christi]]. Er verlässt also diesen physischen Leib, verbindet sich mit der Erde und nun steigt er hinab in die tiefsten Tiefen des Totenreiches. Wie haben wir das zu verstehen? Wir hatten das kurz angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verstandesseele, die Verstandeskräfte und das Mysterium von Golgatha   ====&lt;br /&gt;
Zur Zeit des Mysteriums von Golgatha war die Menschheit in einem Zustande, indem sie sich die &#039;&#039;&#039;Verstandeskräfte&#039;&#039;&#039; sehr, sehr stark zunutze gemacht hat. Der Verstand war, man könnte sagen, in seiner Hochblüte. Und gleichzeitig war dieser Verstand nun &#039;&#039;&#039;losgelöst von jeglichem alten, lebendigen Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das heißt &#039;&#039;&#039;losgelöst von jeglicher Verbindung zur geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Und somit waren die Menschen zum ersten Mal auf ihren Verstand allein zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden uns in der Betrachtung der drei Seelenglieder, [[A:Empfindungsseele|Empfindungsseele]], [[A:Verstandes- oder Gemütsseele|Verstandesseele]], [[A:Bewusstseinsseele|Bewußtseinsseele]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; noch einmal genau anschauen, was dieser Verstand eigentlich genau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Moment könnte man sagen, der Verstand birgt diejenigen Kräfte in sich, die uns einen Sachverhalt ganz genau zu einem Gegenstand formen können. Und diesen Gegenstand in seiner Starrheit könnte man sagen, aber nicht negativ gemeint, sondern in seiner festen Form, in einer Starrheit uns dadurch vor die Augen treten kann. Wir können durch die Verstandeskräfte etwas zum Stillstand bringen, um es uns genau anschauen zu können. Aber gleichzeitig bedeutet diese &#039;&#039;&#039;Anwendung der Verstandeskräfte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus geistiger Sicht ein Gedanke erstirbt&#039;&#039;&#039;. Er verliert seine Lebendigkeit, er wird starr, er hält still, verliert seine Lebendigkeit und damit ist er, wenn man das geistig so ausdrücken möchte, eigentlich dem Reich des Todes übergeben durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir benutzen den Leichnam eines lebendigen Gedankens, um ihn klar erkennen zu können, um ihn von allen Seiten anschauen zu können. Und indem wir diese Verstandeskräfte in dieser Art und Weise benutzen, anwenden – das bleibt natürlich auch nicht ohne Rückwirkung auf unsere eigene Leiblichkeit, indem wir eben diese Verstandeskräfte oft und viel nutzen – hat das natürlich auch eine Rückwirkung auf unsere Leibeshüllen, die durch diese Kräfte, die da durch uns hindurchgehen, natürlich auch immer mehr in die Verhärtung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, so wie Rudolf Steiner es ausdrückt, &#039;&#039;&#039;die Leiber der Menschen waren zum Zeitpunkt des Mysteriums von Golgatha so weit ausgetrocknet, dass sie sehr nahe dem Tode waren.&#039;&#039;&#039; Die physischen Leiber waren eigentlich am Ende, so sagt Rudolf Steiner. Und wenn dieses Mysterium von Golgatha, &#039;&#039;&#039;wenn dieses große Christus Opfer nicht gekommen wäre, dann wäre die Menschheit in sich selbst verhärtet.&#039;&#039;&#039; Wir wären also nicht mehr in der Lage gewesen, lebendige Kräfte zu erzeugen in uns. Denn wir waren so fasziniert und auch vereinnahmt von dieser Fähigkeit, die Welt mit dem Verstand zu begreifen, dass wir in dieser Euphorie und in diesem Wohlfühlen, uns die Welt mit dem Verstande zu erschließen, dass wir da wie in einer Betriebsblindheit könnte man sagen, das Lebendige sehr stark vergessen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Abstieg Christi in das Reich der Toten ====&lt;br /&gt;
Was aber notwendig war, war dieses gegenständlich Machen der Welt, um unser Erden-Ich Erlebnis haben zu können. Und wenn dann gesagt wird, &#039;&#039;&#039;Christus steigt herab in das Reich der Toten,&#039;&#039;&#039; dann ist damit zunächst auch mal tatsächlich die zur Zeit des Mysteriums von Golgatha anwesende inkarnierte Menschheit gemeint und eben auch die Menschen, die &#039;&#039;&#039;in solch einem Zustand des vollen Ausschöpfens der Verstandeskräfte in den Tod gegangen waren&#039;&#039;&#039;. Und denen begegnet er sozusagen mit seinem Opfer und steigt immer tiefer hinab in das [[A:Totenreich|Reich der Toten]] durch die Reiche der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten es auf unserer kleinen geistigen Landkarte auch einmal beschrieben, wie diese Reiche aussehen. Und er durchdringt diese Reiche bis zum Erdmittelpunkt und verbleibt mit einem Teil seiner Kraft an oder in diesem Erdmittelpunkt und verortet sich dort direkt neben dem Wesen Sorat, Christus als der Sonnengeist und Sorat als der Sonnendämon. Beide sind im Erdkern anwesend. Wir hatten das einmal kurz beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiederaufstieg und das [[A:Die Wiederkehr des Christus im Ätherischen|Wiedererscheinen]] von Christus in einer anderen Form ====&lt;br /&gt;
Und ein anderer Teil der Christuskraft macht sich nun wieder auf den Weg zurück. Er &#039;&#039;&#039;steigt wieder aus dem tiefen Reich der&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacher]]&#039;&#039;&#039;, dem Reich der Toten auf&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nun erscheint er wieder in einer anderen Form&#039;&#039;&#039;, er kommt nicht zurück in einem physischen Leib, in einem physisch-stofflichen Leib, dieser Vorgang findet nur ein einziges Mal während der gesamten Weltentwicklung statt, sagt Rudolf Steiner ganz deutlich: &#039;&#039;&#039;Es wird also keine zweite Verkörperung im Stofflichen von Christus geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt er mit der Himmelfahrt. Das bedeutet, er wandelt, er geht uns voran und wandelt nun die gesamte Substanz oder Substanzen der Leibeshüllen des Menschen mit seiner Ich-Kraft um. Er durchdringt sie, er gestaltet sie um und auf diesem Weg zum Vater durchdringt er zunächst einmal alle Sphären der Seelenwelt, der Ätherwelt zunächst einmal, dann der Seelenwelt, die sich ja teilweise überschneiden, und kehrt zurück in die geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verbindung von Christus mit der Erdensphäre ====&lt;br /&gt;
Und was hier nun geschieht, ist, dass der Christus sich &#039;&#039;&#039;so eng mit der Erde, der&#039;&#039;&#039; [[A:Erdensphäre|Erdensphäre]] &#039;&#039;&#039;verbindet, dass er nicht wieder in die höchsten Himmel zurückkehrt&#039;&#039;&#039;, man könnte sagen, sich also wieder ganz, ganz weit von der Erde entfernt, sondern er vollzieht etwas, nämlich er macht die Erdensphäre, die ja eigentlich eine Astralsphäre ist, wenn man so will, die macht er zu seinem Devachan, das heißt &#039;&#039;&#039;seine geistige Welt ist im Grunde ab sofort die Erdensphäre&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was es nun für uns zu verstehen gilt, ist einmal diesen Weg, den der Christus da geht, innerhalb weniger Tage, das ist der Weg, der auch für uns Menschen vorbestimmt oder angelegt ist. Ob wir ihn gehen, liegt in unserer persönlichen Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Bedeutung der Zahl [[A:40 (Zahl)|Vierzig]] ====&lt;br /&gt;
Und ich würde an dieser Stelle gerne auf diese 40 Tage einmal kurz eingehen. &#039;&#039;&#039;Warum sind es 40 Tage nach der Auferstehung?&#039;&#039;&#039; Da würde ich gerne kurz auf die Zahl 40 eingehen. Die Zahl 40 setzt sich zusammen aus vier mal zehn. Und die Zahl zehn ist laut Rudolf Steiner eine besondere Zahl. Sie besteht aus einer Eins und einer Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der okkulten Betrachtung, sagt Rudolf Steiner, bedeutet die zehn immer &#039;&#039;&#039;die Eins aus der Null bzw. die Eins aus dem Ei.&#039;&#039;&#039; Es bedeutet also, es kommt etwas Neues. Es wird eine &#039;&#039;&#039;neue Stufe&#039;&#039;&#039; erklommen, &#039;&#039;&#039;indem die Eins aus dieser Null herausschlüpft,&#039;&#039;&#039; aus diesem Ei schlüpft. Und hier haben wir nun vier Mal in der 40 die eins aus dem Ei. Und &#039;&#039;&#039;diese vier Male beziehen sich auf die&#039;&#039;&#039; [[A:Wesensglieder|Wesensglieder]] &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben also zunächst mal &#039;&#039;&#039;die erste Eins&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Ei&#039;&#039;&#039;. Der Christus &#039;&#039;&#039;verbindet sich mit den Ichen der Menschen,&#039;&#039;&#039; durchchristet sie. Das ist die erste Eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;zweite Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039;, er &#039;&#039;&#039;durchchristet den Astralleib&#039;&#039;&#039;. Wir hatten gesagt, der Astralleib ist der Ich-Träger des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben wir die &#039;&#039;&#039;dritte Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039;, das wäre &#039;&#039;&#039;der Ätherleib.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;vierte Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;&#039;Durchchristung des physischen Leibes&#039;&#039;&#039;. Und mit der &#039;&#039;&#039;Durchchristung des physischen Leibes&#039;&#039;&#039; sind die 40 Tage vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Durchchristung unseres Ich&#039;s, das Geistselbst, der Lebensgeist, der Geistmensch ====&lt;br /&gt;
Und nun ist dieser Aufstieg, diese Himmelfahrt vollzogen. Und wir hatten einmal kurz beschrieben, dass dieser Weg im Prinzip auch der ist, den wir Menschen gehen können. Es beginnt mit der [[A:Nicht ich, sondern der Christus in mir|Durchchristung unseres Ichs&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;]] das bedeutet das &#039;&#039;&#039;Aufheben unseres Egos&#039;&#039;&#039;, das aus dem Verstand, aus der Verstandesseele heraus geboren wird. Wir heben es auf, durchchristen dieses Ego und es wird zum höheren Ich, zum Christus-Ich. Dieser Vorgang ist bereits ein völlig freiheitlicher Akt. Da haben wir die erste Eins aus dem Ei, unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes ergreift dann unser höheres Ich unseren &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039; und wandelt ihn um in das sogenannte [[A:Geistselbst|Geistselbst]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das bedeutet, unser Seelisches wird immer mehr durchchristet. Wir handeln nicht mehr aus dem Ego heraus, sondern wir handeln aus unserem höheren Ich heraus und durchchristen somit unseren Astralleib, und durch dieses Durchchristen verwandelt er sich in Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als nächstes kommt die &#039;&#039;&#039;Durchchristung der Lebenskräfte unseres Ätherleibes&#039;&#039;&#039;, indem wir mit unserem höheren Ich durch unseren Astralleib in die Lebenskräfte hineinwirken. Und das wird genannt [[A:Lebensgeist|Lebensgeist]]. Wir wandeln unseren Ätherleib mithilfe unserer Christus Kraft um in den sogenannten Lebensgeist. Und schließlich dann die vierte Stufe: Das bedeutet unsere Kraft, unser Bewusstsein wird so erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lernen uns selbst so sehr kennen, jeden Winkel unseres Wesens, dass wir sogar bewusst die Vorgänge unseres physischen Leibes ergreifen können. Denn man muss sich vorstellen, wo ist in unserer Leiblichkeit die höchste Geistigkeit, könnte man sagen, verortet? Das ist im physischen Leib. Der physische Leib, die Anlage des physischen Leibes wurde ja, wie ihr wisst, auf dem alten Saturn veranlagt. Und gleichzeitig wurde auf dem alten Saturn –  das können wir vielleicht hier noch kurz anfügen, ich hoffe, es verwirrt euch jetzt nicht so sehr, aber es macht Sinn, das an der Stelle miteinzubeziehen – sowohl die &#039;&#039;&#039;Anlage für unseren physischen Leib&#039;&#039;&#039; gegeben und in der siebten Lebensstufe, ihr erinnert euch, jede planetarische Bewusstseinsstufe umfasst sieben Lebensrunden und in der siebten Lebensrunde, im siebten Formzustand, wurde dann als krönender Abschluss auch die &#039;&#039;&#039;Anlage für unser&#039;&#039;&#039; [[A:Geistesmensch|Geistesmensch]] Dasein gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;&#039;Vollendung der Durchchristung unserer Leiber&#039;&#039;&#039;. Das heißt dieser Geistesmensch ist dann unsere Stufe, auf der wir in der Lage sind, bis in unseren physischen Leib hinein unsere Wesenheit bewusst zu ergreifen. Also auf dem alten Saturn, siebte Lebensstufe, siebter Formzustand, wird auch der Keim, die Anlage unseres Geistesmenschen bereits bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist es mit der &#039;&#039;&#039;Anlage für unseren Lebensgeist&#039;&#039;&#039;. Dieser Lebensgeist entsteht &#039;&#039;&#039;auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039;, und zwar in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand. Und ihr seht vielleicht diesen kleinen Schwenk, wir hatten das bereits erwähnt, dass auf der neuen Venus, die übernächste Inkarnation unseres Planeten, in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand die &#039;&#039;&#039;letzte Entscheidung&#039;&#039;&#039; stattfindet, &#039;&#039;&#039;ob ein Mensch mit dem Wesen Sorat geht oder ob ein Mensch mit Christus geht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, dieser Lebensgeist wird auf der alten Sonne veranlagt, &#039;&#039;&#039;dieser Lebensgeist muss also spätestens auf der alten Venus, in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand ergriffen werden&#039;&#039;&#039;. Denn wenn ein Mensch zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Lage ist, die Widersacherkräfte in seinem Ätherleib, in seinem Ätherischen, in seinen Lebenskräften zu durchchristen, dann wird die Substanz, das Substantielle für die völlig neue Welt, in der wir einmal als Schöpferwesen, als Geister der Freiheit einen ganzen Kosmos schöpfen, dann würde dieses Substantielle in Gefahr sein. Wir werden auf diese Dinge noch öfter zu sprechen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Himmelfahrt - der Weg Christi steht auch uns Erdenmenschen offen ====&lt;br /&gt;
Und das bedeutet also, der Geistesmensch, die Durchchristung unseres physischen Leibes ist von einem gewissen Standpunkt aus die &#039;&#039;&#039;Rückkehr zum Vater,&#039;&#039;&#039; der [[A:Vater (Trinität)|Vater]] als derjenige, der seine Substanz in allem, was ist, gegeben hat. In allem, was ist, liegt die Substanz des Vaters zugrunde. Und die Himmelfahrt bedeutet &#039;&#039;&#039;die Durchchristung aller Leibessubstanzen, von der Ich Substanz über die Seelen Substanz über die Substanz der Lebenskräfte bis hin zur physischen Substanz.&#039;&#039;&#039; Und das ist also zum einen der Weg Christi und gleichzeitig auch für uns eine Perspektive, ein Weg, wie wir unser Erdenmensch Sein auf die höchste Stufe heben können, wenn wir es wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ja so viel für heute. Ich sage wie immer vielen Dank für eure Zeit, für das Interesse, dass ihr dabei wart. Ich wünsche euch einen schönen Himmelfahrtstag und das Pfingstfest ist ja nicht mehr weit. Auch hier werden wir dann noch einmal draufschauen. Und bis dahin alles Gute euch und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes%20Offenbarung%2C%20Kapitel%2019:%20%22Das%20Hochzeitsmahl%20des%20Lammes%22|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_8_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9649</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 8 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Abschluss   */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geister der Freiheit Teil 08 (Christi Himmelfahrt).png|link=https://www.youtube.com/watch?v=DvYen8rCnxY|zentriert|450x450px]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 8 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 08 (Christi Himmelfahrt )==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung und Einleitung ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum achten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir waren beim letzten Mal stehengeblieben beim fünften Schöpfungstag, bei der Deutung des fünften Schöpfungstages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bevor wir nun mit dem sechsten Schöpfungstag fortfahren, möchte ich heute einen kleinen weiteren Einschub vornehmen. Denn in dieser Woche befindet sich ein Feiertag, ein christlicher Feiertag, der auch im anthroposophischen Kontext wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich würde heute gerne einige Gedanken mit euch teilen zu diesem Feiertag. Es handelt sich um [[A:Christi Himmelfahrt|Christi Himmelfahrt]] und was es mit diesem Feiertag auf sich hat. Eine etwas nähere Betrachtung und auch eine Deutung vielleicht der einen oder anderen Zusammenhänge hier anzustreben heute, das wäre mir wichtig, bevor wir dann im Kontext der Schöpfungstage weitermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christi Himmelfahrt im Kontext mit dem Osterfest ===&lt;br /&gt;
Wie können wir diesen Feiertag Christi Himmelfahrt in einen Kontext setzen? Zunächst einmal steht er im Zusammenhang mit dem Osterfest. &#039;&#039;&#039;Christi Himmelfahrt wird 40 Tage nach der Auferstehung am Ostersonntag gefeiert, fällt immer auf einen Donnerstag&#039;&#039;&#039;. Und bis auf ganz wenige Ausnahmen ist dieser Feiertag immer im Monat Mai verortet. Und es gibt ja diese Zeile aus einem deutschen Volkslied &amp;quot;Alles neu macht der Mai&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christi Himmelfahrt im geisteswissenschaftlichen Kontext ===&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun dieses Fest Christi Himmelfahrt greifen? Wie können wir das begreifen oder in einen weiteren Kontext des Verstehens hinein setzen? Dazu würde ich ganz gerne noch einmal zurückgehen zu den Geschehnissen der &#039;&#039;&#039;Kreuzigung&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Auferstehung, zum&#039;&#039;&#039; [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], und zwar zu der Szene, als Maria Magdalena als erste zum Grab Christi kommt. Sie bemerkt, dass der Stein, mit dem das Grab verschlossen wurde, beiseite gerollt ist. Und sie holt dann zunächst andere Menschen, nachdem sie festgestellt hat, der Leichnam ist nicht mehr dort zu finden. Die anderen schauen sich den Ort an, verlassen den Ort wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bleibt und sie ist dann der erste Mensch, der eine Begegnung mit dem Auferstandenen hat. Sie hört dann seine Stimme. Ihr erinnert euch, sie hält ihn zunächst für den Gärtner. Und dann erkennt sie ihn an seiner Stimme. Und dann kommt ein Satz, den Christus ausspricht. Er sagt sinngemäß: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Frau, rühr mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Satz ist von wichtiger Bedeutung, wenn wir das Fest der Himmelfahrt ins Auge fassen. Denn &#039;&#039;&#039;Christi Himmelfahrt bedeutet&#039;&#039;&#039; ja zunächst einmal, dass &#039;&#039;&#039;der Christus zum Vater aufsteigt,&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;theologischen Kontext,&#039;&#039;&#039; er wird dem Vater zu seiner Rechten gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun diesen Vorgang der Himmelfahrt auch &#039;&#039;&#039;geisteswissenschaftlich&#039;&#039;&#039; verstehen? Wir hatten gesagt, dass im Moment der Kreuzigung bzw. &#039;&#039;&#039;im Moment des Todes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;am Kreuz die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollständige Inkarnation der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Christus Wesenheit in die Leibeshüllen des Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, des [[A:Nathanischer Jesus|nathanischen Jesusknaben]] stattfindet, und dass dann durch das Blut, das aus seinen Wunden tropft, eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattfindet zwischen der Ich-Kraft des Christus und der Erde&#039;&#039;&#039; und in diesem Zusammenhang mit allem, was auf der Erde an Wesen vorhanden ist. Das heißt, diese &#039;&#039;&#039;Erde erfährt einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufstieg,&#039;&#039;&#039; eine geistige Aufwertung in diesem Moment. Und was gleichzeitig nun beginnt, ist die sogenannte [[A:Höllenfahrt Christi|Höllenfahrt Christi]]. Er verlässt also diesen physischen Leib, verbindet sich mit der Erde und nun steigt er hinab in die tiefsten Tiefen des Totenreiches. Wie haben wir das zu verstehen? Wir hatten das kurz angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verstandesseele, die Verstandeskräfte und das Mysterium von Golgatha   ====&lt;br /&gt;
Zur Zeit des Mysteriums von Golgatha war die Menschheit in einem Zustande, indem sie sich die &#039;&#039;&#039;Verstandeskräfte&#039;&#039;&#039; sehr, sehr stark zunutze gemacht hat. Der Verstand war, man könnte sagen, in seiner Hochblüte. Und gleichzeitig war dieser Verstand nun &#039;&#039;&#039;losgelöst von jeglichem alten, lebendigen Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das heißt &#039;&#039;&#039;losgelöst von jeglicher Verbindung zur geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Und somit waren die Menschen zum ersten Mal auf ihren Verstand allein zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden uns in der Betrachtung der drei Seelenglieder, [[A:Empfindungsseele|Empfindungsseele]], [[A:Verstandes- oder Gemütsseele|Verstandesseele]], [[A:Bewusstseinsseele|Bewußtseinsseele]]&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; noch einmal genau anschauen, was dieser Verstand eigentlich genau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Moment könnte man sagen, der Verstand birgt diejenigen Kräfte in sich, die uns einen Sachverhalt ganz genau zu einem Gegenstand formen können. Und diesen Gegenstand in seiner Starrheit könnte man sagen, aber nicht negativ gemeint, sondern in seiner festen Form, in einer Starrheit uns dadurch vor die Augen treten kann. Wir können durch die Verstandeskräfte etwas zum Stillstand bringen, um es uns genau anschauen zu können. Aber gleichzeitig bedeutet diese &#039;&#039;&#039;Anwendung der Verstandeskräfte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus geistiger Sicht ein Gedanke erstirbt&#039;&#039;&#039;. Er verliert seine Lebendigkeit, er wird starr, er hält still, verliert seine Lebendigkeit und damit ist er, wenn man das geistig so ausdrücken möchte, eigentlich dem Reich des Todes übergeben durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir benutzen den Leichnam eines lebendigen Gedankens, um ihn klar erkennen zu können, um ihn von allen Seiten anschauen zu können. Und indem wir diese Verstandeskräfte in dieser Art und Weise benutzen, anwenden – das bleibt natürlich auch nicht ohne Rückwirkung auf unsere eigene Leiblichkeit, indem wir eben diese Verstandeskräfte oft und viel nutzen – hat das natürlich auch eine Rückwirkung auf unsere Leibeshüllen, die durch diese Kräfte, die da durch uns hindurchgehen, natürlich auch immer mehr in die Verhärtung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, so wie Rudolf Steiner es ausdrückt, &#039;&#039;&#039;die Leiber der Menschen waren zum Zeitpunkt des Mysteriums von Golgatha so weit ausgetrocknet, dass sie sehr nahe dem Tode waren.&#039;&#039;&#039; Die physischen Leiber waren eigentlich am Ende, so sagt Rudolf Steiner. Und wenn dieses Mysterium von Golgatha, &#039;&#039;&#039;wenn dieses große Christus Opfer nicht gekommen wäre, dann wäre die Menschheit in sich selbst verhärtet.&#039;&#039;&#039; Wir wären also nicht mehr in der Lage gewesen, lebendige Kräfte zu erzeugen in uns. Denn wir waren so fasziniert und auch vereinnahmt von dieser Fähigkeit, die Welt mit dem Verstand zu begreifen, dass wir in dieser Euphorie und in diesem Wohlfühlen, uns die Welt mit dem Verstande zu erschließen, dass wir da wie in einer Betriebsblindheit könnte man sagen, das Lebendige sehr stark vergessen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Abstieg Christi in das Reich der Toten ====&lt;br /&gt;
Was aber notwendig war, war dieses gegenständlich Machen der Welt, um unser Erden-Ich Erlebnis haben zu können. Und wenn dann gesagt wird, &#039;&#039;&#039;Christus steigt herab in das Reich der Toten,&#039;&#039;&#039; dann ist damit zunächst auch mal tatsächlich die zur Zeit des Mysteriums von Golgatha anwesende inkarnierte Menschheit gemeint und eben auch die Menschen, die &#039;&#039;&#039;in solch einem Zustand des vollen Ausschöpfens der Verstandeskräfte in den Tod gegangen waren&#039;&#039;&#039;. Und denen begegnet er sozusagen mit seinem Opfer und steigt immer tiefer hinab in das [[A:Totenreich|Reich der Toten]] durch die Reiche der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten es auf unserer kleinen geistigen Landkarte auch einmal beschrieben, wie diese Reiche aussehen. Und er durchdringt diese Reiche bis zum Erdmittelpunkt und verbleibt mit einem Teil seiner Kraft an oder in diesem Erdmittelpunkt und verortet sich dort direkt neben dem Wesen Sorat, Christus als der Sonnengeist und Sorat als der Sonnendämon. Beide sind im Erdkern anwesend. Wir hatten das einmal kurz beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiederaufstieg und das [[A:Die Wiederkehr des Christus im Ätherischen|Wiedererscheinen]] von Christus in einer anderen Form ====&lt;br /&gt;
Und ein anderer Teil der Christuskraft macht sich nun wieder auf den Weg zurück. Er &#039;&#039;&#039;steigt wieder aus dem tiefen Reich der&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacher]]&#039;&#039;&#039;, dem Reich der Toten auf&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nun erscheint er wieder in einer anderen Form&#039;&#039;&#039;, er kommt nicht zurück in einem physischen Leib, in einem physisch-stofflichen Leib, dieser Vorgang findet nur ein einziges Mal während der gesamten Weltentwicklung statt, sagt Rudolf Steiner ganz deutlich: &#039;&#039;&#039;Es wird also keine zweite Verkörperung im Stofflichen von Christus geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt er mit der Himmelfahrt. Das bedeutet, er wandelt, er geht uns voran und wandelt nun die gesamte Substanz oder Substanzen der Leibeshüllen des Menschen mit seiner Ich-Kraft um. Er durchdringt sie, er gestaltet sie um und auf diesem Weg zum Vater durchdringt er zunächst einmal alle Sphären der Seelenwelt, der Ätherwelt zunächst einmal, dann der Seelenwelt, die sich ja teilweise überschneiden, und kehrt zurück in die geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verbindung von Christus mit der Erdensphäre ====&lt;br /&gt;
Und was hier nun geschieht, ist, dass der Christus sich &#039;&#039;&#039;so eng mit der Erde, der&#039;&#039;&#039; [[A:Erdensphäre|Erdensphäre]] &#039;&#039;&#039;verbindet, dass er nicht wieder in die höchsten Himmel zurückkehrt&#039;&#039;&#039;, man könnte sagen, sich also wieder ganz, ganz weit von der Erde entfernt, sondern er vollzieht etwas, nämlich er macht die Erdensphäre, die ja eigentlich eine Astralsphäre ist, wenn man so will, die macht er zu seinem Devachan, das heißt &#039;&#039;&#039;seine geistige Welt ist im Grunde ab sofort die Erdensphäre&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was es nun für uns zu verstehen gilt, ist einmal diesen Weg, den der Christus da geht, innerhalb weniger Tage, das ist der Weg, der auch für uns Menschen vorbestimmt oder angelegt ist. Ob wir ihn gehen, liegt in unserer persönlichen Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Bedeutung der Zahl [[A:40 (Zahl)|Vierzig]] ====&lt;br /&gt;
Und ich würde an dieser Stelle gerne auf diese 40 Tage einmal kurz eingehen. &#039;&#039;&#039;Warum sind es 40 Tage nach der Auferstehung?&#039;&#039;&#039; Da würde ich gerne kurz auf die Zahl 40 eingehen. Die Zahl 40 setzt sich zusammen aus vier mal zehn. Und die Zahl zehn ist laut Rudolf Steiner eine besondere Zahl. Sie besteht aus einer Eins und einer Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der okkulten Betrachtung, sagt Rudolf Steiner, bedeutet die zehn immer &#039;&#039;&#039;die Eins aus der Null bzw. die Eins aus dem Ei.&#039;&#039;&#039; Es bedeutet also, es kommt etwas Neues. Es wird eine &#039;&#039;&#039;neue Stufe&#039;&#039;&#039; erklommen, &#039;&#039;&#039;indem die Eins aus dieser Null herausschlüpft,&#039;&#039;&#039; aus diesem Ei schlüpft. Und hier haben wir nun vier Mal in der 40 die eins aus dem Ei. Und &#039;&#039;&#039;diese vier Male beziehen sich auf die&#039;&#039;&#039; [[A:Wesensglieder|Wesensglieder]] &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben also zunächst mal &#039;&#039;&#039;die erste Eins&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Ei&#039;&#039;&#039;. Der Christus &#039;&#039;&#039;verbindet sich mit den Ichen der Menschen,&#039;&#039;&#039; durchchristet sie. Das ist die erste Eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;zweite Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039;, er &#039;&#039;&#039;durchchristet den Astralleib&#039;&#039;&#039;. Wir hatten gesagt, der Astralleib ist der Ich-Träger des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben wir die &#039;&#039;&#039;dritte Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039;, das wäre &#039;&#039;&#039;der Ätherleib.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;vierte Eins aus dem Ei&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;&#039;Durchchristung des physischen Leibes&#039;&#039;&#039;. Und mit der &#039;&#039;&#039;Durchchristung des physischen Leibes&#039;&#039;&#039; sind die 40 Tage vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Durchchristung unseres Ich&#039;s, das Geistselbst, der Lebensgeist, der Geistmensch ====&lt;br /&gt;
Und nun ist dieser Aufstieg, diese Himmelfahrt vollzogen. Und wir hatten einmal kurz beschrieben, dass dieser Weg im Prinzip auch der ist, den wir Menschen gehen können. Es beginnt mit der [[A:Nicht ich, sondern der Christus in mir|Durchchristung unseres Ichs&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;]] das bedeutet das &#039;&#039;&#039;Aufheben unseres Egos&#039;&#039;&#039;, das aus dem Verstand, aus der Verstandesseele heraus geboren wird. Wir heben es auf, durchchristen dieses Ego und es wird zum höheren Ich, zum Christus-Ich. Dieser Vorgang ist bereits ein völlig freiheitlicher Akt. Da haben wir die erste Eins aus dem Ei, unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes ergreift dann unser höheres Ich unseren &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039; und wandelt ihn um in das sogenannte [[A:Geistselbst|Geistselbst]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das bedeutet, unser Seelisches wird immer mehr durchchristet. Wir handeln nicht mehr aus dem Ego heraus, sondern wir handeln aus unserem höheren Ich heraus und durchchristen somit unseren Astralleib, und durch dieses Durchchristen verwandelt er sich in Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als nächstes kommt die &#039;&#039;&#039;Durchchristung der Lebenskräfte unseres Ätherleibes&#039;&#039;&#039;, indem wir mit unserem höheren Ich durch unseren Astralleib in die Lebenskräfte hineinwirken. Und das wird genannt [[A:Lebensgeist|Lebensgeist]]. Wir wandeln unseren Ätherleib mithilfe unserer Christus Kraft um in den sogenannten Lebensgeist. Und schließlich dann die vierte Stufe: Das bedeutet unsere Kraft, unser Bewusstsein wird so erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lernen uns selbst so sehr kennen, jeden Winkel unseres Wesens, dass wir sogar bewusst die Vorgänge unseres physischen Leibes ergreifen können. Denn man muss sich vorstellen, wo ist in unserer Leiblichkeit die höchste Geistigkeit, könnte man sagen, verortet? Das ist im physischen Leib. Der physische Leib, die Anlage des physischen Leibes wurde ja, wie ihr wisst, auf dem alten Saturn veranlagt. Und gleichzeitig wurde auf dem alten Saturn –  das können wir vielleicht hier noch kurz anfügen, ich hoffe, es verwirrt euch jetzt nicht so sehr, aber es macht Sinn, das an der Stelle miteinzubeziehen – sowohl die &#039;&#039;&#039;Anlage für unseren physischen Leib&#039;&#039;&#039; gegeben und in der siebten Lebensstufe, ihr erinnert euch, jede planetarische Bewusstseinsstufe umfasst sieben Lebensrunden und in der siebten Lebensrunde, im siebten Formzustand, wurde dann als krönender Abschluss auch die &#039;&#039;&#039;Anlage für unser&#039;&#039;&#039; [[A:Geistesmensch|Geistesmensch]] Dasein gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;&#039;Vollendung der Durchchristung unserer Leiber&#039;&#039;&#039;. Das heißt dieser Geistesmensch ist dann unsere Stufe, auf der wir in der Lage sind, bis in unseren physischen Leib hinein unsere Wesenheit bewusst zu ergreifen. Also auf dem alten Saturn, siebte Lebensstufe, siebter Formzustand, wird auch der Keim, die Anlage unseres Geistesmenschen bereits bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist es mit der &#039;&#039;&#039;Anlage für unseren Lebensgeist&#039;&#039;&#039;. Dieser Lebensgeist entsteht &#039;&#039;&#039;auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039;, und zwar in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand. Und ihr seht vielleicht diesen kleinen Schwenk, wir hatten das bereits erwähnt, dass auf der neuen Venus, die übernächste Inkarnation unseres Planeten, in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand die &#039;&#039;&#039;letzte Entscheidung&#039;&#039;&#039; stattfindet, &#039;&#039;&#039;ob ein Mensch mit dem Wesen Sorat geht oder ob ein Mensch mit Christus geht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, dieser Lebensgeist wird auf der alten Sonne veranlagt, &#039;&#039;&#039;dieser Lebensgeist muss also spätestens auf der alten Venus, in der sechsten Lebensstufe, im sechsten Formzustand ergriffen werden&#039;&#039;&#039;. Denn wenn ein Mensch zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Lage ist, die Widersacherkräfte in seinem Ätherleib, in seinem Ätherischen, in seinen Lebenskräften zu durchchristen, dann wird die Substanz, das Substantielle für die völlig neue Welt, in der wir einmal als Schöpferwesen, als Geister der Freiheit einen ganzen Kosmos schöpfen, dann würde dieses Substantielle in Gefahr sein. Wir werden auf diese Dinge noch öfter zu sprechen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Himmelfahrt - der Weg Christi steht auch uns Erdenmenschen offen ====&lt;br /&gt;
Und das bedeutet also, der Geistesmensch, die Durchchristung unseres physischen Leibes ist von einem gewissen Standpunkt aus die &#039;&#039;&#039;Rückkehr zum Vater,&#039;&#039;&#039; der [[A:Vater (Trinität)|Vater]] als derjenige, der seine Substanz in allem, was ist, gegeben hat. In allem, was ist, liegt die Substanz des Vaters zugrunde. Und die Himmelfahrt bedeutet &#039;&#039;&#039;die Durchchristung aller Leibessubstanzen, von der Ich Substanz über die Seelen Substanz über die Substanz der Lebenskräfte bis hin zur physischen Substanz.&#039;&#039;&#039; Und das ist also zum einen der Weg Christi und gleichzeitig auch für uns eine Perspektive, ein Weg, wie wir unser Erdenmensch Sein auf die höchste Stufe heben können, wenn wir es wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ja so viel für heute. Ich sage wie immer vielen Dank für eure Zeit, für das Interesse, dass ihr dabei wart. Ich wünsche euch einen schönen Himmelfahrtstag und das Pfingstfest ist ja nicht mehr weit. Auch hier werden wir dann noch einmal draufschauen. Und bis dahin alles Gute euch und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes%20Offenbarung%2C%20Kapitel%2019:%20%22Das%20Hochzeitsmahl%20des%20Lammes%22|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 7 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9648</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9648"/>
		<updated>2023-06-07T13:23:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-23 09 39 10-Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten) Anthroposophie Rudolf Steiner - You.png|link=https://www.youtube.com/watch?v=5H-RtbHMZLg|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 09]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 9 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: %22Das Hochzeitsmahl des Lammes%22|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_9_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9647</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 9 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:22:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Alle Folgen im Überblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-23 09 39 10-Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten) Anthroposophie Rudolf Steiner - You.png|link=https://www.youtube.com/watch?v=5H-RtbHMZLg|zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 09]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 9 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 09 (Pfingsten)==&lt;br /&gt;
=== Begrüssung   ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich Willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum neunten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns beim letzten Mal ein wenig genauer dem Mysterium der Himmelfahrt gewidmet haben, steht heute eigentlich aufgrund der zeitlichen Anordnung der Feiertage der nächste Einschub ins Haus, bevor wir in unserem normalen Kontext mit den Schöpfungstagen fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung und Fragen zum Pfingstfest    ===&lt;br /&gt;
Und zwar soll es heute um das [[A:Pfingstfest|Pfingstfest]] gehen. Und einleitend zu diesen Betrachtungen heute möchte ich auf etwas eingehen, das unmittelbar mit dem [[A:Mysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]], mit dem [[A:Jahresfeste#Ostern|Osterfest]], mit der [[A:Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] und auch mit Pfingsten verbunden ist, damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Kommentarbereich auch auf diese Szene, auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen worden. Und dieses Ereignis würde ich hier gerne einleitend zu unseren Betrachtungen hinzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar handelt es sich um die Szene, in der der [[A:Thomas (Apostel)|Jünger Thomas]], der auch bekannt geworden ist als der ungläubige Thomas, seine Bekundung könnte man sagen, die Annahme der Auferstehung Christi davon abhängig macht, dass er im Gegensatz zu den anderen Jüngern &#039;&#039;&#039;einen Beweis einfordert, dass Christus auferstanden ist&#039;&#039;&#039;, und er möchte also gerne die Wundmale sehen. Er braucht einen Beweis dafür, dass sich die Auferstehung vollzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hatte ja gesagt, dass wir im Hinblick auf die Himmelfahrt, auf das Himmelfahrtsereignis diese Aussage von Christus haben, dass er Maria Magdalena sagt &amp;quot;Frau, rühr mich nicht an&amp;quot; oder &amp;quot;halte mich nicht fest&amp;quot;, – das ist auch eine andere Übersetzung – &amp;quot;denn ich bin noch nicht aufgestiegen zum Vater&amp;quot;. Und in dieser Szene mit Thomas macht es ja den Anschein, dass er die Berührung seines Auferstehungsleibes zulässt. Wie kann man das nun in Verbindung bringen? Ich fürchte, ich kann euch da heute auch keine eindeutige. Lösung dieses Sachverhalts bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir zunächst einmal die &#039;&#039;&#039;Angabe im Johannesevangelium&#039;&#039;&#039; finden, dass sich dieses Ereignis mit dem &amp;quot;ungläubigen&amp;quot; Thomas zeitlich gesehen nach dem Ostersonntag, und zwar ist dort die Rede von &#039;&#039;&#039;acht Tagen nach diesem Abend der Auferstehung,&#039;&#039;&#039; dass sich dort diese Szene mit Thomas abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe in diesem Kontext auch noch einmal nachgeschaut, dass es also insofern mit dem Zeitlichen noch ein wenig undurchsichtiger wird, dass man also im theologischen Kontext auch davon ausgeht, dass, wenn früher gesagt wurde, am achten Tage nach diesem Ostersonntag, dann meinte man auch, dass die Sonntage nach dem Ostersonntag als Tage gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat früher das Pfingstfest als den Abschluss des Osterfestes angesehen&#039;&#039;&#039;. Und dieses Pfingstfest, dieser &#039;&#039;&#039;Pfingstsonntag, ist acht Wochen nach dem Ostersonntag&#039;&#039;&#039;. Und ihr seht, dass diese Zeitangaben ein wenig undurchsichtig für unser heutiges Bewusstsein sind. Und ich kann zu der Szene mit Thomas nur vermuten, dass sich &#039;&#039;&#039;diese Szene unmittelbar vor der Himmelfahrt abgespielt hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es wirklich der achte Tag in diesem theologischen Kontext gewesen wäre, dann würde das ja bedeuten, dass dieses Thomas Ereignis zu Pfingsten stattgefunden hat. Und das würde sich aber wieder ein wenig widersprechen mit dem Himmelfahrtsereignis. Also wie gesagt, ich kann diese Dinge heute nur in den Raum stellen, und ich denke, &#039;&#039;&#039;diese Zeitangaben sind im Grunde etwas relativierter zu sehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pfingstfest - das Fest der freien Individualität   ===&lt;br /&gt;
Ja nun zum Pfingstfest oder wie Rudolf Steiner auch sagt, das &#039;&#039;&#039;Fest der freien Individualität&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was geschieht an&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem zehnten Tag&#039;&#039;&#039;? Hier haben wir wieder die [[A:10 (Zahl)|Zehn]], die Null und die Eins, die Eins aus dem Ei. Da wird gesagt, dass an diesem zehnten Tage, an diesem Pfingsttage die Jünger beisammen sind und dass sie auf einmal ein Brausen verspüren, ein Brausen wahrnehmen. Das heißt also, mit der Luft hat es etwas zu tun, mit dem Wind, und dass im Zuge dieses Brausens auf die Jünger der Heilige Geist hernieder geht. &#039;&#039;&#039;Die Jünger empfangen also den Heiligen Geist zehn Tage nach der Himmelfahrt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Empfang des Heiligen Geistes   ====&lt;br /&gt;
Und dieses Empfangen des [[A:Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] löst etwas in den Jüngern aus. In der Bibel wird gesagt, dass sich &#039;&#039;&#039;feurige Zungen&#039;&#039;&#039; in den Jüngern regen. [[A:Zungenreden|Feurige Zungen]], die also die Jünger anregen, in Sprachen, die sie eigentlich gar nicht sprechen können zu predigen. Das heißt also, die &#039;&#039;&#039;Botschaft des Auferstandenen zu verkünden&#039;&#039;&#039; an wesentlich größere Menschengruppen. Eigentlich könnte man sagen, die Verkündigung soll an alle Menschen fortan stattfinden. Das heißt also, &#039;&#039;&#039;die Jünger sprechen auf einmal in vielen Sprachen und verbreiten so Gottes Wort unter den Menschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinzu kommt das &#039;&#039;&#039;Bild des Heiligen Geistes in Form einer Taube&#039;&#039;&#039;. Dieses Bild ist auch bekanntermaßen in der Ikonographie und in der christlichen Malerei öfter verwendet. Nun wollen wir uns vielleicht einmal anschauen aus geisteswissenschaftlicher Sicht, wie wir diese Ereignisse zu deuten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir vielleicht zunächst einmal mit dem &#039;&#039;&#039;Symbol der Taube&#039;&#039;&#039;. Die [[A:Taube|Taube]] ist ein Vogel, ein Wesen aus dem Vogelreich und dieser Taube wird im Volksmund Sanftheit zugesprochen. Und wir können das auch sehr gut beobachten. Die Tauben sind im Gegensatz zu anderen Vögeln eher ein wenig schüchtern, könnte man sagen, und sind sehr sanft. Sie greifen also keine anderen Vögel an, und sie haben auch in ihrem Wesen finde ich, immer etwas Unschuldiges, daher auch die Friedenstaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn in diesem Falle der &#039;&#039;&#039;Heilige Geist in der Gestalt einer Taube&#039;&#039;&#039; hier auftaucht, im Kontext des Pfingstereignisses, dann erinnern wir uns daran, dass wir das Vogelartige &#039;&#039;&#039;das Adler Prinzip&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang sehen können mit der &#039;&#039;&#039;Kopforganisation des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, der Heilige Geist geht von oben in die Leibeshüllen der Jünger ein, steigt hinab und geht zunächst einmal in die Kopforganisation. Und was finden wir in diesem [[A:Adlermenschen|Adlermenschen]]-Anteil, dort in diesem Kopfbereich? Da finden wir natürlich die Vorgänge des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; [[A:Gehirn|Gehirn]] &#039;&#039;&#039;als Organ nicht die Gedanken hervorbringt&#039;&#039;&#039; – das sagt Rudolf Steiner immer wieder –, sondern &#039;&#039;&#039;das Gehirn ist ein Spiegelapparat,&#039;&#039;&#039; an dem sich die Gedanken, die aus der geistigen Welt sich in uns abspielen, uns dann zu Bewusstsein gebracht werden können. &#039;&#039;&#039;Es findet nicht das Denken im Gehirn statt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir nun diesen Rückschluss ziehen, dass der Adler natürlich ein Greifvogel ist, ein Raubvogel, dann ist aus meiner Sicht hier diese &#039;&#039;&#039;Umwandlung von Adler in Taube&#039;&#039;&#039; zunächst einmal ein &#039;&#039;&#039;Besänftigen des Denkens&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, der Heilige Geist kommt nicht in einer überwältigenden Form, sondern er &#039;&#039;&#039;erreicht die Jünger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit Sanftmut.&#039;&#039;&#039; Das ist auch für uns heute nicht unerheblich, wenn es auch für uns heute darum geht, zu unterscheiden, welche Impulse, die da in unsere Seele kommen, welchen Charakter haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Regel erkennt man die &#039;&#039;&#039;guten Impulse&#039;&#039;&#039; daran, dass sie &#039;&#039;&#039;sich ganz leise ankündigen&#039;&#039;&#039;, im Gegensatz zu den Impulsen, die also eher diesen überwältigenden, diesen strengen Charakter haben, die sich in unserer Seele also aufdrängen. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit als uns denen zu ergeben, dass es also oft diese Seelen Impulse sind, die mit solch einer Wucht in uns eingehen, dass man bei denen dann häufig ein bisschen vorsichtig sein muss, dass da in der Regel schon die Widersacher mit im Spiel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist dieses Symbol der Taube, die dann als Heiliger Geist in die Jünger hinab geht, &#039;&#039;&#039;gefolgt von den feurigen Zungen, von der Begabung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das [[A:Feuer|Feuer]] &#039;&#039;&#039;ist auch die&#039;&#039;&#039; [[A:Wollen|Willenskraft]], die sich durch das Empfangen des Heiligen Geistes in den Jüngern regt. Sie möchten das Wort Gottes verkünden. Und diese &#039;&#039;&#039;Kraft der feurigen Zungen sorgt nun dafür, dass sie in der Lage sind, Sprachbarrieren zu überwinden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft des Überwindens der Sprachbarrieren hat mit Sicherheit auch etwas zu tun damit, dass das Empfangen und auch das Senden, das Predigen, könnte man sagen, des &#039;&#039;&#039;Wortes Gottes jenseits des Verstandes&#039;&#039;&#039; stattfindet. Das heißt also, dieses Feuer, das da im Inneren entsteht, dieses Willensfeuer, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen, das hat mit Sicherheit auch nicht nur mit dem [[A:Verstand|Verstand]] zu tun. Das hatten wir beim letzten Mal schon angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Heilige Geist im Zusammenhang mit dem Astralleib des Menschen  ====&lt;br /&gt;
Und nun empfangen die Jünger den Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;wie können wir diesen Heiligen Geist nun ein wenig genauer beschreiben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zunächst einmal wieder die Wesenheit des Menschen kurz zu betrachten. Und so finden wir im dreigliedrigen Menschen – das heißt [[A:Physischer Leib|physischer Leib]], [[A:Ätherleib|Ätherleib]] und [[A:Astralleib|Astralleib]] und der Astralleib dann als der Träger des Ich – die &#039;&#039;&#039;Qualität des Heiligen Geistes in erster Linie einmal im astralischen Leib&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist steht also im direkten Zusammenhang, könnte man sagen, mit dem Astralischen des Menschen. Und wir hatten ja auch gesagt, dass der Christus im Zuge der Himmelfahrt die Astralsphäre der Erde, und diese Astralsphäre der Erde umschließt, ja im Grunde genommen alles, was auf der Erde ist, alles, was wir an Objekten, an Wesen auf der Erde wahrnehmen, hat auch Astralisches, natürlich, denn alles kommt aus der geistigen Welt, verdichtet sich, wie wir das in den Grundlagenvideos angesprochen haben, dann immer mehr bis ins Physische hinein. Und das heißt, die Astralsphäre der Erde, alles, was die Erde umschließt, auch die astralische Sphäre der Erde selbst, macht der Christus zu seiner geistigen Welt, zu seinem Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist. Dieser &#039;&#039;&#039;Heilige Geist erfasst&#039;&#039;&#039; nun könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal der Jünger hier in dieser Pfingstszene und löst eben aus, dass eine &#039;&#039;&#039;Umkehr&#039;&#039;&#039; stattfindet, oder man könnte auch sagen, etwas Neues beginnt durch die Astralität der Menschen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier haben wir ein kleines Sinnbild, eine bildliche Beschreibung davon, was wir im Zuge der Himmelfahrt schon angesprochen hatten. In dem Moment, wo wir mit unserem Ich, das ja zunächst einmal zu großen Teilen aus unserem Ego besteht – ich möchte auch hier den Begriff &amp;quot;Ego&amp;quot; nicht zu negativ werten, wir kommen aus dem Ego, unser Ich Erlebnis hat seine Wurzeln in diesem Ego, wir werden darauf noch genauer zu sprechen kommen – wo dieses Ich zu sich selbst kommt, das Christus-Ich in sich erkennt, in dem Moment wird es möglich für die Kraft des Heiligen Geistes, aktiv zu werden, und der Wunsch entsteht, aus diesem höheren Ich heraus, unser &#039;&#039;&#039;Wesensglied Astralleib umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das hatten wir auch vormals bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang beginnt nun auch bei den Jüngern, indem sie Gottes Wort verkünden, indem sie beginnen zu predigen. Auch diesen Begriff des Predigens würde ich an dieser Stelle eher sehen, dass sie &#039;&#039;&#039;beginnen, mit ihrer Christus Erkenntnis zu leben&#039;&#039;&#039;, dass sie ein Beispiel den anderen Menschen geben, was sie erkannt haben. Denn Predigen bedeutet nicht nur auf einer Kanzel stehen und sprechen, sondern Predigen bedeutet aus meiner Sicht vorleben, nicht nur die Worte, sondern auch die Gedanken, die Bewegungen, die Handlungen, die Taten, kann alles zum Predigen dazugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die sieben Gaben des Heiligen Geistes  ====&lt;br /&gt;
Und es gibt eine sehr interessante Beschreibung dieser Qualität des Heiligen Geistes, der da in diesem Pfingstmoment, in diesem Pfingstereignis dann auf die Jünger und auch auf die gesamte Menschheit hernieder geht. Und da wird gesprochen von den [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]], die ich finde, auch für uns eine sehr gute Hinweisqualität darauf haben, wie wir denn unser Leben immer mehr in eine geistige Richtung bringen können. Ich werde in den Kommentaren und auch in Zuschriften immer wieder gefragt, wie ist das denn möglich? Wie kann ich mich denn durchchristen? Und hier haben wir in diesem Pfingstereignis und in den sieben Gaben des Heiligen Geistes, finde ich auch ein weiteres Bausteinchen, wie wir dazu kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar wird zunächst einmal gesagt, die erste Gabe des Heiligen Geistes ist die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Die zweite Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht&#039;&#039;&#039;. Die dritte Gabe ist der &#039;&#039;&#039;Rat.&#039;&#039;&#039; Die vierte Gabe ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Die fünfte Gabe ist &#039;&#039;&#039;Erkenntnis.&#039;&#039;&#039; Die sechste Gabe ist &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039; und die siebte Gabe &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie können wir nun versuchen, diese sieben Gaben zu beschreiben? Wir haben hier wieder diesen wunderbaren Kanon der Sieben. Und wir hatten das ja in den vormaligen Videos schon gesagt, dass in dieser &#039;&#039;&#039;Siebenheit&#039;&#039;&#039; auch immer eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwandtschaft&#039;&#039;&#039; besteht zwischen der &#039;&#039;&#039;Sieben und der Eins&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Sechs und der Zwei,&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Fünf und&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Drei&#039;&#039;&#039; und dass &#039;&#039;&#039;die Vier&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;für sich steht&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;diese Zweiheit, dieses Spiegelhafte sich selbst an sich vollziehen muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die erste Gabe &amp;quot;Weisheit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und wenn wir mit der [[A:Weisheit|Weisheit]] beginnen, dann bezieht sich das also zunächst mal aus meiner Sicht auf die Entstehung unseres &#039;&#039;&#039;Astralleibs auf dem alten Mond&#039;&#039;&#039;. Der [[A:Alter Mond|alte Mond]] wird auch genannt der Kosmos der Weisheit und vieles, was auf dem alten Mond entstanden ist, ist auf der Erde in eine aufgehobene Stufe hineingekommen. Das heißt also, viele Dinge, die auf dem alten Mond hervorgebracht wurden, wirken auch heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die &#039;&#039;&#039;Weisheit als starke Kraft im Naturgeschehen z&#039;&#039;&#039;um Beispiel. Wenn wir heute in die Welt schauen, dann ist die Weisheit eine sehr tragende Kraft in den Naturgesetzen zum Beispiel oder auch in der Organisation der Flora und Fauna. Die einzelnen Beziehungen, die sich in der Natur ergeben Räuber-Beute-Symbiosen und so weiter. Das heißt also, die Weisheit ist ganz klar auch durch den &#039;&#039;&#039;starken Bezug zur Aktualität&#039;&#039;&#039; hier die erste Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zweite Gabe &amp;quot;Einsicht&amp;quot;   =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die zweite Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Einsicht.&#039;&#039;&#039; Und [[A:Einsicht|Einsicht]] ist wirklich ein wunderbares Wort. Denn Einsicht bedeutet zum einen oder kann bedeuten, dass ich einen Fehler, den ich gemacht habe und vielleicht vorher nicht bemerkt habe, dass &#039;&#039;&#039;dieser Fehler mir bewusst gemacht wird durch innere Prozesse oder auch durch äußere Hinweise&#039;&#039;&#039; und dass ich aufgrund dieser Kraft der Einsicht dann mich bemühen kann, meinen Fehler zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite bedeutet Einsicht auch &#039;&#039;&#039;Einblick haben&#039;&#039;&#039;. Und das bedeutet im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist – der beginnt in unserer Aktualität zu wirken – bedeutet das auch, die bewusste Einsicht in die geistige Welt anzustreben. Und diese Einsichten in die Bewertung unseres Denkens, Fühlens und Wollens miteinfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die dritte Gabe &amp;quot;Rat&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und die dritte Gabe ist der [[A:Rat|Rat]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Das ist auch sehr interessant. Dieses Rat Halten und Rat Geben bedeutet im Prinzip auch, sich Zeit zu nehmen, über die Dinge nachzudenken: Habe ich die richtigen Worte gewählt? Habe ich über diesen und jenen Sachverhalt richtig gedacht? Habe ich etwas übersehen? Habe ich vielleicht vorschnell gehandelt? Dieses Rat Halten mit sich selbst, vielleicht auch mit anderen Menschen oder auch mit der geistigen Welt, mit unserem Schutzengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können Fragen stellen, und wenn wir diese Fragen aus dem Herzen an die geistige Welt richten, dann wird, wenn wir wach sind, wenn wir aufmerksam sind – denn wie gesagt, diese leisen Töne aus der geistigen Welt, die überhört man sehr schnell – da auch eine Antwort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die vierte Gabe &amp;quot;Stärke&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei der vierten, der mittleren Gabe könnte man sagen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Stärke&#039;&#039;&#039;. Und [[A:Stärke|Stärke]] ist natürlich etwas, das man deuten kann sowohl im Weltlichen als auch im Geistigen. Und ich möchte hier an der Stelle auf diese Spiegelung der Stärke verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen, wenn wir geistig strebende Menschen sein wollen aus meiner Sicht &#039;&#039;&#039;die Stärke in unserer Mitte&#039;&#039;&#039;, die sich nach beiden Richtungen unseres Lebens hin erstreckt, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in das Irdische, in das Weltliche hinein,&#039;&#039;&#039; dass wir uns im Weltlichen bemühen, uns nicht vereinnahmen zu lassen von vielen Geschehnissen, die einem oft viel abverlangen, dass wir uns ärgern, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen, was ja auch oft der Fall ist. Man kann sich auch oft ärgern. Man wird auch häufig ungerecht behandelt, aber dass uns &#039;&#039;&#039;die Verbindung unserer irdischen Existenz mit der geistigen Seite&#039;&#039;&#039; von uns dann &#039;&#039;&#039;die nötige Stärke verleiht&#039;&#039;&#039;, über diesen Dingen stehen zu können, uns nicht aus der Reserve locken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der anderen Seite brauchen wir diese irdische Stärke, wiederum dieses &#039;&#039;&#039;mit beiden Beinen in der Welt stehen&#039;&#039;&#039;, um &#039;&#039;&#039;auch im Geistigen eine gesunde Stärke erlangen&#039;&#039;&#039; zu können. Denn die Gefahr in der Beschäftigung mit dem Geistigen besteht natürlich auch darin, dass man sich allzu schnell, gerade heutzutage in dieser vielfältigen Angebotswelt, &#039;&#039;&#039;Illusionen hingibt&#039;&#039;&#039;. Und da ist die Erdung im Irdischen sehr wichtig, was von Rudolf Steiner auch immer wieder betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, die Naturwissenschaft von der Geisteswissenschaft ablösen zu lassen, sondern &#039;&#039;&#039;wir brauchen beides. Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sollen sich begegnen als gleichwertige Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; und somit also &#039;&#039;&#039;Stärke im Geistigen und Stärke im Irdischen&#039;&#039;&#039;. Was jetzt nicht heißt, dass wir jetzt alle ins Fitnessstudio gehen müssen und Gewichte stemmen, sondern es bezieht sich eher auf das Meistern der weltlichen Einflüsse, uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir sind Geistwesen, und das Irdische ist dem Geistigen letztendlich unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wir haben alle Möglichkeiten, wenn wir unser Geistiges ergreifen, die irdischen Herausforderungen zu überstehen und sie sogar zu verwandeln in etwas Wertvolles, was wir dann wiederum für unsere geistige Stärke verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die fünfte Gabe &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die fünfte Gabe &#039;&#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das Streben nach [[A:Erkenntnis|Erkenntnis]] ist im Irdischen besonders wichtig. Ich finde, eine gute Allgemeinbildung bringt uns in vielfältiger Art und Weise weiter. Interesse zeigen auch für scheinbar uninteressante Dinge, die vielleicht trocken und zunächst einmal auch nicht besonders förderlich für die eigene Lebensgestaltung erscheinen, ist es doch immer geboten, sich nicht ganz zu verschließen, wann immer man Kapazitäten hat. Wann immer das Leben bestimmte Themenbereiche an einen heranträgt, sollte man vielleicht, wenn man noch ein Fünkchen Aufmerksamkeit aufbringen kann, sich dem zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn man weiß nie, wozu bestimmte Erkenntnisse im späteren Verlauf der Entwicklung noch einmal dienlich sein können. Somit ist &#039;&#039;&#039;das Streben nach Erkenntnis sowohl im Irdischen als auch im Geistigen hier durchaus von Bedeutung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die sechste Gabe &amp;quot;Frömmigkeit&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Dann haben wir die sechste Gabe, das ist die &#039;&#039;&#039;Frömmigkeit&#039;&#039;&#039;. Wie haben wir diese [[A:Frömmigkeit|Frömmigkeit]], die ja heutzutage auch ein wenig eindimensional gesehen wird, auch eher negativ konnotiert ist, zu verstehen. Frömmigkeit bedeutet im geisteswissenschaftlichen Kontext zunächst einmal &#039;&#039;&#039;Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor den Geheimnissen der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, dass wir, wenn wir unseren Blick richten auf die geistige Welt, es da zahlreiche Geheimnisse gibt, die unserem normalen Alltagsbewusstsein verborgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser Haltung, wir möchten gerne diese Geheimnisse für uns enthüllen, wir möchten gerne dahinterkommen, wie diese Geheimnisse sind. Dazu braucht es eben eine ehrfürchtige Haltung, damit wir nicht willkürlich und wie soll man sagen, egoistisch und auch vielleicht ein bisschen unangemessen versuchen, in die geistige Welt einzudringen, sondern darauf zu warten, dass wir den nächsten Schritt machen dürfen und nicht mit dem Vorschlaghammer die Türen einschlagen – das ist mit Sicherheit kein guter Weg – also Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;behutsam, sanft wie die Tauben an die Sache herangehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die siebte Gabe &amp;quot;Gottesfurcht&amp;quot; &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Und schließlich die siebte Gabe, die [[A:Gottesfurcht|Gottesfurcht]]&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Dieses Wort, diesen Begriff würde ich an der Stelle auch etwas positiver darstellen wollen. Landläufig ist dieser Begriff heute auch eher negativ behaftet. Man versteht heute darunter, dass man sich klein machen soll, dass man vor der göttlichen Autorität im Grunde genommen sein eigenes Sein aufgeben muss und quasi nur Geboten und Verboten zu folgen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist hiermit mit Sicherheit im geisteswissenschaftlichen Kontext nicht gemeint, sondern ich interpretiere es so: &#039;&#039;&#039;Gottesfurcht bedeutet an dieser Stelle&#039;&#039;&#039; auch wieder ein &#039;&#039;&#039;ehrfürchtiges Hinschauen auf das Mysterium der Trinität,&#039;&#039;&#039; die Dreifaltigkeit oder auch die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, dass wir stets ehrfürchtig und auch eingedenk dieser undurchdringlichen Eigenschaft der Dreiheit, die aber gleichzeitig eine Einheit ist, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, wenn wir über das Göttliche sprechen – wie geheimnisvoll diese Trinität ist und wie vorsichtig man sein muss, wenn man sich dieser Trinität annähern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da auch in der &#039;&#039;&#039;Haltung der Ehrfurcht&#039;&#039;&#039; verbleiben, dann sind wir auch da, geschützt vor Einflüssen der Widersacher, die uns dann vielleicht das eine oder andere Mal hinreißen wollen zu einem Urteil oder einer Kategorisierung, einer Ableitung, wie auch immer, die dann eigentlich nur unvollständig sein kann. Wenn wir in der Ehrfurcht bleiben, dann ist es möglich, behutsam immer wieder auf die Trinität zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Zusammenhänge dieser sieben Gaben     =====&lt;br /&gt;
Und nun würde ich ganz gerne noch kurz auf die Zusammenhänge eingehen. Wir haben gesagt, &#039;&#039;&#039;eins und sieben stehen im Zusammenhang&#039;&#039;&#039;. Das heißt also in diesem Falle die &#039;&#039;&#039;Weisheit und die Gottesfurcht.&#039;&#039;&#039; Da kann man das vielleicht, was ich vorher gesagt habe, ganz gut in diesem Kontext sehen. &#039;&#039;&#039;Weisheit im Geistigen braucht die Ehrfurcht vor der geistigen Hochgewalt&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den Rudolf Steiner verwendet hat. Diese geistige Hochgewalt steht so weit über uns, dass wir mit unseren begrenzten Fähigkeiten eigentlich nur staunen können, wie ein Kind, das zum ersten Mal den Ozean sieht oder einen hohen Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gefühle sind nicht unerheblich für uns, dass wir uns die bewahren, immer, wenn wir dem Geistigen gegenübertreten. Denn nur in dieser Seelenhaltung der Gottesfurcht, so wie wir sie eben definiert haben, daraus entsteht dann auch die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso ist das bei der &#039;&#039;&#039;Einsicht und der Frömmigkeit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wenn wir uns die Ehrfurcht vor den Geheimnissen der geistigen Welt und der Trinität bewahren, dann öffnen sich auch, wenn unsere Motive für unsere geistige Entwicklung frei sind von egoistischen Motiven, von egoistischen Bedürfnissen, dann entsteht auch aus der Frömmigkeit die wahre Einsicht, nämlich in die Geheimnisse der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich haben wir dann noch &#039;&#039;&#039;Rat und Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Das würde ich an der Stelle so sehen, dass immer, wenn wir eine Erkenntnis haben, dass wir, bevor wir diese Erkenntnis als gesetzt ansehen, dass wir immer noch mal versuchen, die Kraft des Rates anzuwenden. Das heißt im anthroposophischen Kontext, dass man zum Beispiel die Dinge mit in die Nacht nimmt, dass man wartet, ob sich ein bestimmtes Urteil, die Sicht auf einen bestimmten, auf einen bestimmten Sachverhalt vielleicht noch einmal verändert, kommen neue Aspekte hinzu, die das Urteil der Revision unterziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letzten Endes ist dieser Rat natürlich auch im Geistigen, nicht nur im Irdischen, so zu sehen, dass man sich mit anderen Wesen, mit anderen Menschen, vielleicht aber auch mit Tieren, mit Pflanzen beraten kann – man kann durchaus ein Ratserlebnis auch mit einer Pflanze haben, sogar mit einem Mineral –, wenn wir uns Fragen stellen über bestimmte Sachverhalte. Und wir erblicken, wie sich ein Tier gerade verhält, wie eine Pflanze sich im Raum organisiert. Die Blütenfarbe, der Duft der Blüte oder auch die Formation eines Berges oder eines Hügels kann uns in dem Moment ein Auslöser sein, um eine Erkenntnis zu haben bzw. eine Erkenntnis zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im weiteren Verlauf ist es auch möglich, sich natürlich mit geistigen Wesen zu beraten, also einfach diese Offenheit in beide Richtungen. &amp;quot;Liebe irdische Welt, liebe geistige Welt, wie kann ich in dieser Erkenntnis weiterkommen?&amp;quot; ist immer eine sehr segensreiche innere Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und über die Stärke haben wir ja schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;irdische und geistige Stärke zu erlangen ist mit Sicherheit der Kern des Pfingstfestes.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seligpreisungen aus dem Matthäus Evangelium    ===&lt;br /&gt;
Und im Kontext des Pfingstfestes möchte ich gerne noch etwas lesen, und zwar aus dem &#039;&#039;&#039;Matthäus Evangelium, und zwar die&#039;&#039;&#039; [[A:Seligpreisungen|Seligpreisungen]]. Ich finde, die passen sehr schön in den Pfingstkontext hinein.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg, und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig, die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, das Predigen, das Verbreiten der frohen Botschaft, einstehen für das Geistige, das ist mit Sicherheit heute ein ganz zentraler Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss   ===&lt;br /&gt;
Ich schaue auf die Uhr. Ich habe heute sehr überzogen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber ich möchte gerne noch mit einem &#039;&#039;&#039;Spruch von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; für heute schließen, der lautet:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöscht sind in mir persönliche Eitelkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Pfingsten und freue mich, wenn Ihr beim nächsten Mal dann wieder bei den Schöpfungstagen mit dabei seid. Danke sehr. Alles Gute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
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*&lt;br /&gt;
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*&lt;br /&gt;
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*&lt;br /&gt;
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*&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: %22Das Hochzeitsmahl des Lammes%22|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 8 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9646</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 10 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9646"/>
		<updated>2023-06-07T13:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei: Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2).jpg|zentriert|mini|450x450px|Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)|link=https://www.youtube.com/watch?v=8cAi5iiXg24 |zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 10]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 10 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung  &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum zehnten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir befinden uns immer noch in der Pfingstzeit. Ich hoffe, ihr konntet den ersten Teil von Pfingsten gut verleben und konntet vielleicht den einen oder anderen geistigen Hintergrund näher beleuchten. Vielleicht habt ihr Familie getroffen, Verwandte getroffen und in der Begegnung mit den Menschen wurde vielleicht auch etwas angeregt in euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anknüpfung an Teil 9, Stellungnahme zu Kommentaren und Anfragen     ===&lt;br /&gt;
Ich wollte heute die Gelegenheit nutzen, um noch einmal einige Gedanken mit euch zu teilen, die ich gerne in diesen Pfingstkontext einbinden möchte, weil sie im weitesten Sinne mit unserem Thema, mit unserem Einschub Pfingsten und auch Himmelfahrt und Ostern zu tun haben. Und Anstoß war, dass ich im Kommentarbereich gefragt wurde, auch mehrfach in Zuschriften, warum ich diese langsame Sprechform in den Videos wähle, warum ich nicht schneller spreche, warum ich vielleicht nicht mehr Stimmfarben anwende, um die Inhalte vorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich gerne Stellung nehmen und das Ganze versuchen auch einzubetten in den Kontext, in die Zeit des Jahres und auch in die damit verbundenen geistigen Ereignisse, die sich gerade vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zunächst einmal meine Entscheidung, in den Videos eher eine &#039;&#039;&#039;langsame Sprechweise&#039;&#039;&#039; an den Tag zu legen, hat sich ergeben aus Informationen, die ich erhalten habe, aus einer Dokumentation, eine Fernsehsendung aus den 70er Jahren. Da hat der &#039;&#039;&#039;SWR&#039;&#039;&#039;, das ist hier ein Fernsehsender in Deutschland, eine &#039;&#039;&#039;Dokumentation veröffentlicht&#039;&#039;&#039;, das ist eine Reihe, die nannte sich damals &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Magische Namen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Reihe gab es auch eine &#039;&#039;&#039;Sendung über Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Und es hat sich ein Journalist damals auf den Weg gemacht, ist nach Dornach gefahren und hat dort unter anderem auch noch Menschen interviewen können, die Rudolf Steiner noch persönlich erlebt haben. Und diese Schilderungen dieser Menschen fand ich besonders wertvoll. Da wurde gesagt oder immer wieder betont von denjenigen, die ihn persönlich erleben durften, dass er ein ausgesprochen ruhiges Sprechen hatte, ein langsames, ruhiges Sprechen, und dass er also niemals in Schnelligkeit verfallen ist, während er vortrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesen Schilderungen wurde mir persönlich klar, dass Rudolf Steiner das natürlich bewusst so gewählt hat. Denn aus meiner Sicht ist es so, und da sind wir auch wieder beim Pfingstgedanken, wir befinden uns nach dem Mysterium von Golgatha in einer Zeit, in der die Menschheit die Dinge selbst ergreifen muss. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch muss für sich sein Leben, sein Denken, sein Fühlen und sein Wollen ergreifen&#039;&#039;&#039; und mit diesem selbst ergriffenen seelischen Tun nach außen treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist in dieser Zeit, in der wir uns nun befinden, heute ja ganz besonders, kontraproduktiv, wenn wir im Geistigen mit einer gewissen Überzeugungskraft könnte man sagen, die aber über das normale Maß hinausgeht, an andere Menschen herantreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird heutzutage zum Beispiel im Marketingbereich, im Vertrieb ja alles darangesetzt, den Empfänger der Botschaft, das ist ja in den meisten Fällen eine Botschaft, wir möchten etwas verkaufen, wir möchten etwas an die Menschen bringen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Und dann wird sehr viel Kraft aufgewendet, es werden sehr viele Gedanken gehegt, wie wir den anderen Menschen dazu bringen können, dass er unser Produkt kauft und nicht das Produkt einer anderen Firma oder dass er vielleicht auch nicht kauft. Und die Geistigkeit, die hier dahintersteht, die haben wir auch sehr häufig in religiös-esoterischen Richtungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also enorm viel aufgewendet, um andere Menschen davon zu überzeugen, diesen Weg jetzt einzuschlagen, geistig, wie auch immer, das heißt also, eine Überzeugungskraft auf den anderen auszuüben, der aber, und das ist der Punkt, verstärkt wird durch den Einfluss der Menschen, die diesen Überzeugungsakt tätigen, und nicht nur die Überzeugungskraft aus der Sache selber wirken lassen. Und das ist genau der Punkt, wo wir im Geistigen sehr, sehr vorsichtig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn ein Mensch, der von einer Sache voll überzeugt ist, sich nicht damit begnügt, die Dinge neutral, ruhig und sachlich vorzubringen, sondern sich dazu hinreißen lässt, zusätzliches Gewicht hineinzulegen dadurch, dass man mit großer idealistischer Freude die Sache an die anderen heranträgt zum Beispiel, und die anderen Menschen dann vielleicht eher durch diese Freude des anderen Menschen zunächst einmal, ich will mal sagen geblendet werden, denn sie denken, na ja, wenn er sich so freut, wenn das für ihn so positiv ist, dann muss das ja für mich auch gut sein. Das kann hilfreich sein, es kann aber auch in ein sehr gefährliches Fahrwasser führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten ===&lt;br /&gt;
Denn die [[A:Wahrheit|Wahrheit]], wenn wir nun vielleicht einmal etwas tiefer gehen, die &#039;&#039;&#039;Wahrheit ist jenseits aller Überzeugungskraft&#039;&#039;&#039;, die aus den Menschenseelen hervorgeht. Die Wahrheit ist etwas, das nur jeder Mensch für sich selbst hervorbringen kann. Das ist also ein ganz entscheidender Punkt, der von Rudolf Steiner in seinen Grundlagenwerken betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit ist also in den seltensten Fällen – sagen wir mal, die &#039;&#039;&#039;geistige Wahrheit&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten werden immer durch den Menschen selbst hervorgebracht&#039;&#039;&#039; – nur die Wahrheit, die sich aus dem Gewordenen heraus als Leichnam vor uns ausbreitet – wir hatten ja diesen Vorgang beschrieben – das ist das, was sich uns als Wahrheit von außen darlegt, aber das sind Wahrheiten, die wir am Toten ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;geistigen Wahrheiten müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Lebendigen heraus von jedem Menschen selbst&#039;&#039;&#039;, ja man könnte wirklich sagen, &#039;&#039;&#039;erzeugt werden&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben eine &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, der Himmelfahrt und auch des Pfingstereignisses&#039;&#039;&#039;, dass wir erfahren, dass Christus uns vorangeht, dass Christus sich mit der gesamten Erde verbunden hat, dass Christus die Seelenwelt, die Astralsphäre der Erde zu seinem Devachan gemacht hat und dass er sich mit jedem einzelnen Menschen-Ich verbunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus und wird uns frei machen    ===&lt;br /&gt;
Und hier schließt sich der Kreis. Die Wahrheit ist etwas &#039;&#039;&#039;nicht mehr von außen Einwirkendes&#039;&#039;&#039;, sondern die &#039;&#039;&#039;Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;wir tragen den Christus in uns&#039;&#039;&#039;. Und die Tatsache – jetzt werden viele sagen, na ja, aber es wäre unklug, sich immer hundertprozentig auf das zu verlassen, was man vielleicht im ersten, zweiten, dritten Moment als Wahrheit erkennt –, das ist richtig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass, wenn wir diesen Weg nicht beschreiten, wir die Wahrheit immer in uns zunächst einmal zu suchen, dann kommt die Lebendigkeit, die wir immer wieder aufsuchen müssen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt dieser Prozess immer mehr zum Stillstand, wenn wir nicht das Selbstvertrauen haben, das &#039;&#039;&#039;Selbstvertrauen in uns stärken&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;Quelle suchen, aus der die Wahrheit aus unserem tiefsten Inneren hervorkommt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir diesen Akt nicht immer wieder vollziehen und uns daran gewöhnen, diesen Weg zu gehen, dann wird das Lebendige in uns immer mehr zurückgedrängt. Und wir haben eben die Aufgabe, diesen Weg zu gehen, die Wahrheit aus dem Inneren hervorzuholen ins Außen, &#039;&#039;&#039;abzugleichen mit dem, was uns von außen entgegentritt&#039;&#039;&#039; und danach zu leben. Und das klingt zunächst einmal fast unmöglich, aber es ist nicht unmöglich. Denn &#039;&#039;&#039;die Wahrheit wird uns frei machen&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Ankündigung, die wir durch den Christus erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe ist nun, die Wahrheit zu suchen&#039;&#039;&#039;. Und Wahrheitssuche soll hier vor allen Dingen bedeuten, unsere &#039;&#039;&#039;Wahrheit zu erweitern&#039;&#039;&#039;. Denn woran wir heute in der Menschheit aus meiner Sicht mit am meisten leiden, ist eine &#039;&#039;&#039;zu starke Fokussierung auf einzelne Teilaspekte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt zum Ausdruck unter anderem in mehreren Aussagen Rudolf Steiners, wo er darauf eingeht: Was ist Gerechtigkeit? Was ist Moralität? Ich hatte das in einem Vortrag einmal näher ausgeführt im letzten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, derjenige handelt gerecht, der seine Ich-Kraft anwendet, um sich in der Welt in ein rechtes Verhältnis zu setzen, sowohl &#039;&#039;&#039;die irdischen, aber noch viel mehr die geistigen&#039;&#039;&#039; [[A:Wirklichkeit|Wirklichkeiten]] &#039;&#039;&#039;miteinzubeziehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; [[A:Gerechtigkeit|Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;geistigen Hintergründe&#039;&#039;&#039; nicht suchen, dann bedeutet das im Umkehrschluss, wir lassen nur einen ganz kleinen Teil der Wahrheit gelten. Und damit wird es nicht automatisch zur Lüge, aber es wird zur &#039;&#039;&#039;Unwahrheit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weil es nicht das Ganze anstrebt abzubilden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt in diesem Falle für die Videos: Ich habe mich entschlossen, diesen Stil zu wählen, damit ich nicht Gefahr laufe, hoffentlich, euch durch meine eigenen Motive – denn ich möchte ja die Anthroposophie über diesen Weg an Menschen herantragen, die vielleicht bisher mit diesem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind oder sich vielleicht einfach einmal orientieren, interessieren, ich möchte nicht den Fehler machen, hier mit vielen bunten Lichtern zu versprechen: Das ist der beste Weg, der tollste Weg, das möchte ich hier vermeiden – zu überzeugen, sondern die Inhalte hier auf meine Weise, auf unvollständige Art und Weise wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das möchte ich auch noch einmal sagen. Die Angaben Rudolf Steiners sind so gewaltig, sind so tiefgründig, dass man nur staunen kann. Und ich empfehle euch, wenn ihr die Kraft aufbringen könnt, wenn ihr die Stimme hört in euch, versucht auch die Bücher Rudolf Steiners zu lesen, versucht, die Vortrags-Mitschriften euch zuzuführen. Das ist überaus wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja nun haben wir den &#039;&#039;&#039;Heiligen Geist,&#039;&#039;&#039; der auf &#039;&#039;&#039;die Jünge&#039;&#039;&#039;r herabsteigt, und diese &#039;&#039;&#039;feurigen Zungen&#039;&#039;&#039; in ihnen aufsteigen im Zuge des Pfingstereignisses. Und mit diesem Vorgang, mit diesem ersten Pfingstereignis beginnt immer wieder jedes Jahr auch für uns die Möglichkeit, diesem Ereignis zu folgen, dieses Ereignis in unseren Seelen nachzuvollziehen, und dann aus Freiheit zu beginnen, bestimmte Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, aber auch nur als Startpunkt stattgefunden haben, nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der luziferische und ahrimanische Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Dazu werden wir jetzt auch bald kommen, wenn wir uns weiter bewegen in den Schöpfungstagen. Da kommen wir zum Ereignis des &#039;&#039;&#039;Sündenfalls&#039;&#039;&#039;. Und wir werden sehen, ähnlich wie es &#039;&#039;&#039;für den Christus Jesus zwei unterschiedliche Versuchungen&#039;&#039;&#039; gegeben hat, nämlich eine &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039; und eine &#039;&#039;&#039;ahrimanische Versuchung&#039;&#039;&#039;, werden wir auch im Zuge der Beschäftigung mit den Schöpfungstagen und dem Menschen, der nun in der &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; langsam beginnt, sich auf der Erde zu verkörpern, werden wir auch sehen, dass es einen [[A:Luziferische Versuchung|luziferischen Sündenfall]] des Menschen gibt und einen [[A:Gottessöhne und Menschentöchter|ahrimanischen Sündenfall.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser ahrimanische Sündenfall steht sehr stark in Verbindung damit, dass die Welt heute in dieser stofflichen Gestalt, wie wir sie um uns herum finden, vorhanden ist. Wir hatten das in den Grundlagenvideos zum Thema &amp;quot;Entstehung von Materie&amp;quot; einmal kurz angedeutet, dass also hier die beiden Kräfte Luzifer und Ahriman oder die Wesenheiten &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman zusammenarbeiten&#039;&#039;&#039;, um dann schließlich uns Menschen und auch die Wesen um uns herum &#039;&#039;&#039;in diese physisch-stoffliche Erscheinungsform hineinzuziehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes ===&lt;br /&gt;
Und in diesem Zuge ist es noch einmal sehr, sehr wichtig, die Wahrheit zu fokussieren und dieses Spannungsverhältnis, was ich schon öfter versucht habe darzustellen, auszuhalten, dass wir uns auf der einen Seite sehr tief bereits in das Reich Ahrimans hinab begeben haben, dass aber auf der anderen Seite aus dieser Tiefe heraus die Kräfte entstehen, die wir benötigen, um zur Wahrheit zu kommen, dass wir aber nicht den Fehler machen sollten, uns zu stark mit diesen physisch-stofflichen Gegebenheiten zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das, was Ahriman von uns möchte, was von Luzifer vorbereitet wird, ist, dass wir den Glanz der stofflichen Welt, der ja durchaus sehr groß ist, dann als Anlass nehmen zu vergessen, &#039;&#039;&#039;dass wir hinter all diesen stofflichen Erscheinungen einen geistigen Überbau&#039;&#039;&#039; haben. Und unsere Aufgabe ist, uns dahingehend zu schulen, dass wir &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Heiligen Geistes nun beginnen, unsere Wahrheit, unser Bewusstsein dahingehend zu erweitern&#039;&#039;&#039;, dass, wenn wir etwas sehen, einen Gegenstand, ein Objekt in der physischen Welt, dass wir uns immer daran erinnern, was dahinter an zunächst einmal ätherischen, dann seelischen und an geistigen Kräften waltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nur dann zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit und auch zum Menschsein kommen, wenn wir den Geist suchen. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir den Geist suchen, dann erscheint&#039;&#039;&#039; [[A:Geistselbst|Geistselbst]] &#039;&#039;&#039;in uns&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist Astralisches&#039;&#039;&#039; in unserer Leiblichkeit, das mit diesem Erkennen des Geistes durchsetzt ist. Das heißt, wir bringen Licht, &#039;&#039;&#039;geistiges Licht in unser eigenes Seelisches&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge, die aus unseren Leidenschaften kommen, die aus unseren Begierden kommen, stellen sich nicht einfach so vor uns und wir akzeptieren sie, handeln danach, sondern wir hinterfragen und suchen das Geistige. Und in diesem Moment, in dem wir versuchen, hinter die Dinge zu blicken, eröffnen sie sich immer mehr als das, was sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir sie dann wieder ergreifen aus unserer geistigen Identität heraus, aus unserem höheren Ich, dann werden sie verwandelt. Denn dann steht eine Instanz über ihnen und dann wird geschaut, welchen Bestand, welche Intention, welche Funktion in die Zukunft hinein kann denn dieses Seelische, was wir da anschauen, haben. Und wenn wir das messen an unserem erhöhten, sensibleren [[A:Bewusstsein|Bewusstsein]], dann können wir daraus etwas sehr, sehr Schönes machen, auch wenn es im ersten Moment nicht so brauchbar erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte auch heute wieder eine Bibelstelle lesen, um das noch einmal zu verdeutlichen, was ich gerade versucht habe, anzudeuten, fokussiert, und zwar ist es aus der [[A:Offenbarung Kapitel 19|Offenbarung des Johannes, Kapitel 19]]: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Passage, die es aber in sich hat, wenn wir versuchen, mit unseren anthroposophischen Begrifflichkeiten diese Passage zu deuten. Ich möchte sie einmal lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein. Denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Siehe zu. Tu es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da passiert sehr viel in dieser Passage. Ich schaue auf die Uhr. Ich werde heute wieder ein wenig überziehen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Ich werde mich bald wieder an den 30 Minuten Rahmen halten, aber an dieser Stelle, auch weil es so gut zu Pfingsten passt. Was erfahren wir hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt zunächst ein Rauschen auf, viele Wasser, wie ein Rollen starker Donner. Wir hatten gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; immer auch ein &#039;&#039;&#039;Hinweis ist auf das Seelische&#039;&#039;&#039;, das wogende Meer mit starken Wellen, manchmal auch seicht, aber in der Regel aufbrausend, stürmisch. Das ist eine &#039;&#039;&#039;Beschreibung des Seelischen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe, unser Seelisches zu ergreifen und umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagen diese Stimmen: &amp;quot;Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot; Hier haben wir, könnte man sagen, so &#039;&#039;&#039;etwas ähnliches wie das Pfingstereignis&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist fährt in die Jünger und erweckt diese feurigen Zungen und sie beginnen, das Wort Gottes unter die Menschen zu bringen. Und hier haben wir &amp;quot;Halleluja! Der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;hier beginnt der Geist, das Ich, das Seelische zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Und wenn das geschieht, dann entsteht natürlich ein Durcheinander im Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir dürfen nicht vergessen, dass &#039;&#039;&#039;unser Astralleib&#039;&#039;&#039; nicht unwesentlich &#039;&#039;&#039;bereits von den&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacherkräften]] &#039;&#039;&#039;vereinnahmt&#039;&#039;&#039; worden sind. Und wenn da jetzt der Geist, das höhere Ich beginnt, das Seelische zu durchsetzen, dann kann man sich natürlich vorstellen, dass das für die Herrschaften, die sich bei uns eingenistet haben, kein besonders angenehmer Zustand ist zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt eben diese Hochzeit des Lammes. Und dann haben wir diesen Hinweis &amp;quot;und seine Frau hat sich bereit gemacht, und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese feine Leinwand, die Frau, die Seele, die sich bereit macht, um diese Hochzeit mit dem höheren Ich zu vollziehen&#039;&#039;&#039;, das ist dieser Vorgang, der vor uns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen unsere Seelen, wenn man so will, herausputzen&#039;&#039;&#039;, sage ich jetzt mal. Wir müssen erkennen, dass wir in unseren Seelen schon sehr, sehr lange nicht mehr gereinigt haben, dass viele Dinge in uns eingeflossen sind, die wir nicht bewusst in uns aufgenommen haben, sondern die uns passiert sind. Man kann das nicht anders sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge unseres bewusst Werdens oder bewusster Werdens sind ganz eindeutig in unserem Seelischen verwerfliche Dinge passiert. Wir werden dazu auch noch kommen, wenn wir uns vor allen Dingen zunächst die lemurische Epoche, in der wir nun stehen, und dann auch besonders die atlantische Zeit ansehen werden. Dort kam es zu Verwerfungen, die wir alle mitverschuldet haben. Und aus dieser Zeit kommen diese Dinge, die wir aufzuarbeiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist hier die Rede von dieser feinen Leinwand. Denn &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;. Da haben wir also wieder diesen Begriff der &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;, ganz zentral hier, gerechte Taten der Heiligen. Daraus besteht dieses glänzende, reine Kleid unserer Seelen, aus gerechten Taten. Und gerechte Taten der Heiligen, das ist zunächst einmal etwas, dass wir uns ein Beispiel nehmen können an denjenigen, die uns vorausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heiligen Taten in den Schriften, heilige Taten von Eingeweihten, die sie uns hinterlassen haben. Daran kann man sich orientieren und kann erst einmal entdecken, was ist denn das Heilige? Und wenn dann in uns der Wunsch entsteht, ich habe dieses Heilige als heilig, als heilend für mich, für andere Menschen, für die Welt erkannt, und ich möchte auch so werden oder ich möchte diese Dinge auch vollbringen, dann beginnt die Umkleidung unseres Seelischen in diese feine Leinwand. &amp;quot;Glänzend, rein&amp;quot; bedeutet, rein von diesen alten Verwerfungen aus Marotten, vielleicht schlechten Angewohnheiten, die aus unserem Seelischen kommen, dass wir die ablegen, dass wir die verwandeln in gute Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;die feine Leinwand, sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;, ein wunderschönes Bild, und auch hier Gerechtigkeit. Wir müssen das Geistige miteinbeziehen, sonst würde ich den Umkehrschluss so formulieren wollen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Geistige unberücksichtigt lassen, kann es heutzutage keine Gerechtigkeit mehr geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann: &amp;quot;Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes: Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht, ich bin dein Mitknecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder diesen Hinweis: Der Christus hat sich mit allen Menschen verbunden und er ist Mensch geworden. Und das bedeutet auch hier ein &#039;&#039;&#039;Paradigmenwechsel&#039;&#039;&#039;, dass es nicht weiterhin so ist, wie es in alten Zeiten war, dass das Göttliche im Himmel ist, also oben, und wir Menschen sind unten und müssen also von unten das Göttliche oben anbeten – diese Zeiten sind vorüber –, sondern der Christus in uns und in allen Menschen ist das, womit wir sehr pfleglich umgehen sollten. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Das heißt also, Weissagung ist hier so zu verstehen: &#039;&#039;&#039;Geist der Weissagung, der Geist, der zum Vorschein kommt, der Geist, der uns in allem begegnet, vor allen Dingen aber in den anderen Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tritt zum Vorschein und wir müssen uns bereit machen, ihn zu erkennen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Hochzeit des Lammes&#039;&#039;&#039;, denn &#039;&#039;&#039;das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung&#039;&#039;&#039;, nicht im Himmel anbeten das Göttliche, abstrakt, sondern verstehen, das Göttliche ist mitten unter uns, in uns, in den anderen Menschen und hinter allen Erscheinungen dieser Welt. Das ist ein wichtiger Aspekt in Verbindung mit dem Pfingstereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal die [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]] näher betrachtet und ich finde, das, was wir heute versucht haben, noch einmal darzustellen, ist wie ein geistiges Band, das noch dazu gehört, unsere Aufgabe, uns immer wieder klarzumachen. Natürlich ist es immer wieder schön und wichtig, sich mit diesen Ereignissen um das Pfingstfest, um Christi Himmelfahrt, um das Osterfest, dass man sich da mehr oder weniger äußerlich auch damit verbindet, dass wir hinschauen auf diese Feste und auch die besondere Stimmung genießen, die damit verbunden ist. Aber mindestens genauso wichtig ist immer auch zu sehen, da wird eine Aufgabe an uns herangetragen. Ja, das Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche euch einen schönen Pfingstfestausklang. Und beim nächsten Mal geht es jetzt aber wirklich weiter mit den Schöpfungstagen, mit dem Menschwerden, dem physisch Werden des Menschen. Wir kommen bald, wie gesagt, zum Sündenfall, zunächst mal zum luziferischen Sündenfall und später dann auch zum ahrimanischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, vielen, vielen Dank, dass ihr diesen zweiten Pfingsteinschub noch mitgemacht habt und hoffentlich bis zum nächsten Video. Alles Gute bis dahin und bis zum nächsten Mal. Ich danke euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Geistselbst]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Gaben]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Hochzeit des Lammes]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Jünger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Licht]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|geistiges]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Mysterium von Golgatha]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Paradigmenwechsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Pfingsten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Sündenfall]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Unwahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Versuchung]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|ahrimanisch]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|luziferisch]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Wahrheit]] &lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|geistige]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Widersacherkräfte]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|geistige]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9645</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 10 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9645"/>
		<updated>2023-06-07T13:16:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei: Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2).jpg|zentriert|mini|450x450px|Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)|link=https://www.youtube.com/watch?v=8cAi5iiXg24 |zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 10]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 10 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung  &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum zehnten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir befinden uns immer noch in der Pfingstzeit. Ich hoffe, ihr konntet den ersten Teil von Pfingsten gut verleben und konntet vielleicht den einen oder anderen geistigen Hintergrund näher beleuchten. Vielleicht habt ihr Familie getroffen, Verwandte getroffen und in der Begegnung mit den Menschen wurde vielleicht auch etwas angeregt in euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anknüpfung an Teil 9, Stellungnahme zu Kommentaren und Anfragen     ===&lt;br /&gt;
Ich wollte heute die Gelegenheit nutzen, um noch einmal einige Gedanken mit euch zu teilen, die ich gerne in diesen Pfingstkontext einbinden möchte, weil sie im weitesten Sinne mit unserem Thema, mit unserem Einschub Pfingsten und auch Himmelfahrt und Ostern zu tun haben. Und Anstoß war, dass ich im Kommentarbereich gefragt wurde, auch mehrfach in Zuschriften, warum ich diese langsame Sprechform in den Videos wähle, warum ich nicht schneller spreche, warum ich vielleicht nicht mehr Stimmfarben anwende, um die Inhalte vorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich gerne Stellung nehmen und das Ganze versuchen auch einzubetten in den Kontext, in die Zeit des Jahres und auch in die damit verbundenen geistigen Ereignisse, die sich gerade vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zunächst einmal meine Entscheidung, in den Videos eher eine &#039;&#039;&#039;langsame Sprechweise&#039;&#039;&#039; an den Tag zu legen, hat sich ergeben aus Informationen, die ich erhalten habe, aus einer Dokumentation, eine Fernsehsendung aus den 70er Jahren. Da hat der &#039;&#039;&#039;SWR&#039;&#039;&#039;, das ist hier ein Fernsehsender in Deutschland, eine &#039;&#039;&#039;Dokumentation veröffentlicht&#039;&#039;&#039;, das ist eine Reihe, die nannte sich damals &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Magische Namen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Reihe gab es auch eine &#039;&#039;&#039;Sendung über Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Und es hat sich ein Journalist damals auf den Weg gemacht, ist nach Dornach gefahren und hat dort unter anderem auch noch Menschen interviewen können, die Rudolf Steiner noch persönlich erlebt haben. Und diese Schilderungen dieser Menschen fand ich besonders wertvoll. Da wurde gesagt oder immer wieder betont von denjenigen, die ihn persönlich erleben durften, dass er ein ausgesprochen ruhiges Sprechen hatte, ein langsames, ruhiges Sprechen, und dass er also niemals in Schnelligkeit verfallen ist, während er vortrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesen Schilderungen wurde mir persönlich klar, dass Rudolf Steiner das natürlich bewusst so gewählt hat. Denn aus meiner Sicht ist es so, und da sind wir auch wieder beim Pfingstgedanken, wir befinden uns nach dem Mysterium von Golgatha in einer Zeit, in der die Menschheit die Dinge selbst ergreifen muss. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch muss für sich sein Leben, sein Denken, sein Fühlen und sein Wollen ergreifen&#039;&#039;&#039; und mit diesem selbst ergriffenen seelischen Tun nach außen treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist in dieser Zeit, in der wir uns nun befinden, heute ja ganz besonders, kontraproduktiv, wenn wir im Geistigen mit einer gewissen Überzeugungskraft könnte man sagen, die aber über das normale Maß hinausgeht, an andere Menschen herantreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird heutzutage zum Beispiel im Marketingbereich, im Vertrieb ja alles darangesetzt, den Empfänger der Botschaft, das ist ja in den meisten Fällen eine Botschaft, wir möchten etwas verkaufen, wir möchten etwas an die Menschen bringen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Und dann wird sehr viel Kraft aufgewendet, es werden sehr viele Gedanken gehegt, wie wir den anderen Menschen dazu bringen können, dass er unser Produkt kauft und nicht das Produkt einer anderen Firma oder dass er vielleicht auch nicht kauft. Und die Geistigkeit, die hier dahintersteht, die haben wir auch sehr häufig in religiös-esoterischen Richtungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also enorm viel aufgewendet, um andere Menschen davon zu überzeugen, diesen Weg jetzt einzuschlagen, geistig, wie auch immer, das heißt also, eine Überzeugungskraft auf den anderen auszuüben, der aber, und das ist der Punkt, verstärkt wird durch den Einfluss der Menschen, die diesen Überzeugungsakt tätigen, und nicht nur die Überzeugungskraft aus der Sache selber wirken lassen. Und das ist genau der Punkt, wo wir im Geistigen sehr, sehr vorsichtig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn ein Mensch, der von einer Sache voll überzeugt ist, sich nicht damit begnügt, die Dinge neutral, ruhig und sachlich vorzubringen, sondern sich dazu hinreißen lässt, zusätzliches Gewicht hineinzulegen dadurch, dass man mit großer idealistischer Freude die Sache an die anderen heranträgt zum Beispiel, und die anderen Menschen dann vielleicht eher durch diese Freude des anderen Menschen zunächst einmal, ich will mal sagen geblendet werden, denn sie denken, na ja, wenn er sich so freut, wenn das für ihn so positiv ist, dann muss das ja für mich auch gut sein. Das kann hilfreich sein, es kann aber auch in ein sehr gefährliches Fahrwasser führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten ===&lt;br /&gt;
Denn die [[A:Wahrheit|Wahrheit]], wenn wir nun vielleicht einmal etwas tiefer gehen, die &#039;&#039;&#039;Wahrheit ist jenseits aller Überzeugungskraft&#039;&#039;&#039;, die aus den Menschenseelen hervorgeht. Die Wahrheit ist etwas, das nur jeder Mensch für sich selbst hervorbringen kann. Das ist also ein ganz entscheidender Punkt, der von Rudolf Steiner in seinen Grundlagenwerken betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit ist also in den seltensten Fällen – sagen wir mal, die &#039;&#039;&#039;geistige Wahrheit&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten werden immer durch den Menschen selbst hervorgebracht&#039;&#039;&#039; – nur die Wahrheit, die sich aus dem Gewordenen heraus als Leichnam vor uns ausbreitet – wir hatten ja diesen Vorgang beschrieben – das ist das, was sich uns als Wahrheit von außen darlegt, aber das sind Wahrheiten, die wir am Toten ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;geistigen Wahrheiten müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Lebendigen heraus von jedem Menschen selbst&#039;&#039;&#039;, ja man könnte wirklich sagen, &#039;&#039;&#039;erzeugt werden&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben eine &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, der Himmelfahrt und auch des Pfingstereignisses&#039;&#039;&#039;, dass wir erfahren, dass Christus uns vorangeht, dass Christus sich mit der gesamten Erde verbunden hat, dass Christus die Seelenwelt, die Astralsphäre der Erde zu seinem Devachan gemacht hat und dass er sich mit jedem einzelnen Menschen-Ich verbunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus und wird uns frei machen    ===&lt;br /&gt;
Und hier schließt sich der Kreis. Die Wahrheit ist etwas &#039;&#039;&#039;nicht mehr von außen Einwirkendes&#039;&#039;&#039;, sondern die &#039;&#039;&#039;Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;wir tragen den Christus in uns&#039;&#039;&#039;. Und die Tatsache – jetzt werden viele sagen, na ja, aber es wäre unklug, sich immer hundertprozentig auf das zu verlassen, was man vielleicht im ersten, zweiten, dritten Moment als Wahrheit erkennt –, das ist richtig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass, wenn wir diesen Weg nicht beschreiten, wir die Wahrheit immer in uns zunächst einmal zu suchen, dann kommt die Lebendigkeit, die wir immer wieder aufsuchen müssen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt dieser Prozess immer mehr zum Stillstand, wenn wir nicht das Selbstvertrauen haben, das &#039;&#039;&#039;Selbstvertrauen in uns stärken&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;Quelle suchen, aus der die Wahrheit aus unserem tiefsten Inneren hervorkommt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir diesen Akt nicht immer wieder vollziehen und uns daran gewöhnen, diesen Weg zu gehen, dann wird das Lebendige in uns immer mehr zurückgedrängt. Und wir haben eben die Aufgabe, diesen Weg zu gehen, die Wahrheit aus dem Inneren hervorzuholen ins Außen, &#039;&#039;&#039;abzugleichen mit dem, was uns von außen entgegentritt&#039;&#039;&#039; und danach zu leben. Und das klingt zunächst einmal fast unmöglich, aber es ist nicht unmöglich. Denn &#039;&#039;&#039;die Wahrheit wird uns frei machen&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Ankündigung, die wir durch den Christus erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe ist nun, die Wahrheit zu suchen&#039;&#039;&#039;. Und Wahrheitssuche soll hier vor allen Dingen bedeuten, unsere &#039;&#039;&#039;Wahrheit zu erweitern&#039;&#039;&#039;. Denn woran wir heute in der Menschheit aus meiner Sicht mit am meisten leiden, ist eine &#039;&#039;&#039;zu starke Fokussierung auf einzelne Teilaspekte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt zum Ausdruck unter anderem in mehreren Aussagen Rudolf Steiners, wo er darauf eingeht: Was ist Gerechtigkeit? Was ist Moralität? Ich hatte das in einem Vortrag einmal näher ausgeführt im letzten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, derjenige handelt gerecht, der seine Ich-Kraft anwendet, um sich in der Welt in ein rechtes Verhältnis zu setzen, sowohl &#039;&#039;&#039;die irdischen, aber noch viel mehr die geistigen&#039;&#039;&#039; [[A:Wirklichkeit|Wirklichkeiten]] &#039;&#039;&#039;miteinzubeziehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; [[A:Gerechtigkeit|Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;geistigen Hintergründe&#039;&#039;&#039; nicht suchen, dann bedeutet das im Umkehrschluss, wir lassen nur einen ganz kleinen Teil der Wahrheit gelten. Und damit wird es nicht automatisch zur Lüge, aber es wird zur &#039;&#039;&#039;Unwahrheit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weil es nicht das Ganze anstrebt abzubilden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt in diesem Falle für die Videos: Ich habe mich entschlossen, diesen Stil zu wählen, damit ich nicht Gefahr laufe, hoffentlich, euch durch meine eigenen Motive – denn ich möchte ja die Anthroposophie über diesen Weg an Menschen herantragen, die vielleicht bisher mit diesem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind oder sich vielleicht einfach einmal orientieren, interessieren, ich möchte nicht den Fehler machen, hier mit vielen bunten Lichtern zu versprechen: Das ist der beste Weg, der tollste Weg, das möchte ich hier vermeiden – zu überzeugen, sondern die Inhalte hier auf meine Weise, auf unvollständige Art und Weise wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das möchte ich auch noch einmal sagen. Die Angaben Rudolf Steiners sind so gewaltig, sind so tiefgründig, dass man nur staunen kann. Und ich empfehle euch, wenn ihr die Kraft aufbringen könnt, wenn ihr die Stimme hört in euch, versucht auch die Bücher Rudolf Steiners zu lesen, versucht, die Vortrags-Mitschriften euch zuzuführen. Das ist überaus wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja nun haben wir den &#039;&#039;&#039;Heiligen Geist,&#039;&#039;&#039; der auf &#039;&#039;&#039;die Jünge&#039;&#039;&#039;r herabsteigt, und diese &#039;&#039;&#039;feurigen Zungen&#039;&#039;&#039; in ihnen aufsteigen im Zuge des Pfingstereignisses. Und mit diesem Vorgang, mit diesem ersten Pfingstereignis beginnt immer wieder jedes Jahr auch für uns die Möglichkeit, diesem Ereignis zu folgen, dieses Ereignis in unseren Seelen nachzuvollziehen, und dann aus Freiheit zu beginnen, bestimmte Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, aber auch nur als Startpunkt stattgefunden haben, nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der luziferische und ahrimanische Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Dazu werden wir jetzt auch bald kommen, wenn wir uns weiter bewegen in den Schöpfungstagen. Da kommen wir zum Ereignis des &#039;&#039;&#039;Sündenfalls&#039;&#039;&#039;. Und wir werden sehen, ähnlich wie es &#039;&#039;&#039;für den Christus Jesus zwei unterschiedliche Versuchungen&#039;&#039;&#039; gegeben hat, nämlich eine &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039; und eine &#039;&#039;&#039;ahrimanische Versuchung&#039;&#039;&#039;, werden wir auch im Zuge der Beschäftigung mit den Schöpfungstagen und dem Menschen, der nun in der &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; langsam beginnt, sich auf der Erde zu verkörpern, werden wir auch sehen, dass es einen [[A:Luziferische Versuchung|luziferischen Sündenfall]] des Menschen gibt und einen [[A:Gottessöhne und Menschentöchter|ahrimanischen Sündenfall.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser ahrimanische Sündenfall steht sehr stark in Verbindung damit, dass die Welt heute in dieser stofflichen Gestalt, wie wir sie um uns herum finden, vorhanden ist. Wir hatten das in den Grundlagenvideos zum Thema &amp;quot;Entstehung von Materie&amp;quot; einmal kurz angedeutet, dass also hier die beiden Kräfte Luzifer und Ahriman oder die Wesenheiten &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman zusammenarbeiten&#039;&#039;&#039;, um dann schließlich uns Menschen und auch die Wesen um uns herum &#039;&#039;&#039;in diese physisch-stoffliche Erscheinungsform hineinzuziehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes ===&lt;br /&gt;
Und in diesem Zuge ist es noch einmal sehr, sehr wichtig, die Wahrheit zu fokussieren und dieses Spannungsverhältnis, was ich schon öfter versucht habe darzustellen, auszuhalten, dass wir uns auf der einen Seite sehr tief bereits in das Reich Ahrimans hinab begeben haben, dass aber auf der anderen Seite aus dieser Tiefe heraus die Kräfte entstehen, die wir benötigen, um zur Wahrheit zu kommen, dass wir aber nicht den Fehler machen sollten, uns zu stark mit diesen physisch-stofflichen Gegebenheiten zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das, was Ahriman von uns möchte, was von Luzifer vorbereitet wird, ist, dass wir den Glanz der stofflichen Welt, der ja durchaus sehr groß ist, dann als Anlass nehmen zu vergessen, &#039;&#039;&#039;dass wir hinter all diesen stofflichen Erscheinungen einen geistigen Überbau&#039;&#039;&#039; haben. Und unsere Aufgabe ist, uns dahingehend zu schulen, dass wir &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Heiligen Geistes nun beginnen, unsere Wahrheit, unser Bewusstsein dahingehend zu erweitern&#039;&#039;&#039;, dass, wenn wir etwas sehen, einen Gegenstand, ein Objekt in der physischen Welt, dass wir uns immer daran erinnern, was dahinter an zunächst einmal ätherischen, dann seelischen und an geistigen Kräften waltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nur dann zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit und auch zum Menschsein kommen, wenn wir den Geist suchen. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir den Geist suchen, dann erscheint&#039;&#039;&#039; [[A:Geistselbst|Geistselbst]] &#039;&#039;&#039;in uns&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist Astralisches&#039;&#039;&#039; in unserer Leiblichkeit, das mit diesem Erkennen des Geistes durchsetzt ist. Das heißt, wir bringen Licht, &#039;&#039;&#039;geistiges Licht in unser eigenes Seelisches&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge, die aus unseren Leidenschaften kommen, die aus unseren Begierden kommen, stellen sich nicht einfach so vor uns und wir akzeptieren sie, handeln danach, sondern wir hinterfragen und suchen das Geistige. Und in diesem Moment, in dem wir versuchen, hinter die Dinge zu blicken, eröffnen sie sich immer mehr als das, was sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir sie dann wieder ergreifen aus unserer geistigen Identität heraus, aus unserem höheren Ich, dann werden sie verwandelt. Denn dann steht eine Instanz über ihnen und dann wird geschaut, welchen Bestand, welche Intention, welche Funktion in die Zukunft hinein kann denn dieses Seelische, was wir da anschauen, haben. Und wenn wir das messen an unserem erhöhten, sensibleren [[A:Bewusstsein|Bewusstsein]], dann können wir daraus etwas sehr, sehr Schönes machen, auch wenn es im ersten Moment nicht so brauchbar erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte auch heute wieder eine Bibelstelle lesen, um das noch einmal zu verdeutlichen, was ich gerade versucht habe, anzudeuten, fokussiert, und zwar ist es aus der [[A:Offenbarung Kapitel 19|Offenbarung des Johannes, Kapitel 19]]: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Passage, die es aber in sich hat, wenn wir versuchen, mit unseren anthroposophischen Begrifflichkeiten diese Passage zu deuten. Ich möchte sie einmal lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;span id=&amp;quot;VM_1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein. Denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Siehe zu. Tu es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da passiert sehr viel in dieser Passage. Ich schaue auf die Uhr. Ich werde heute wieder ein wenig überziehen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Ich werde mich bald wieder an den 30 Minuten Rahmen halten, aber an dieser Stelle, auch weil es so gut zu Pfingsten passt. Was erfahren wir hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt zunächst ein Rauschen auf, viele Wasser, wie ein Rollen starker Donner. Wir hatten gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; immer auch ein &#039;&#039;&#039;Hinweis ist auf das Seelische&#039;&#039;&#039;, das wogende Meer mit starken Wellen, manchmal auch seicht, aber in der Regel aufbrausend, stürmisch. Das ist eine &#039;&#039;&#039;Beschreibung des Seelischen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe, unser Seelisches zu ergreifen und umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagen diese Stimmen: &amp;quot;Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot; Hier haben wir, könnte man sagen, so &#039;&#039;&#039;etwas ähnliches wie das Pfingstereignis&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist fährt in die Jünger und erweckt diese feurigen Zungen und sie beginnen, das Wort Gottes unter die Menschen zu bringen. Und hier haben wir &amp;quot;Halleluja! Der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;hier beginnt der Geist, das Ich, das Seelische zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Und wenn das geschieht, dann entsteht natürlich ein Durcheinander im Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir dürfen nicht vergessen, dass &#039;&#039;&#039;unser Astralleib&#039;&#039;&#039; nicht unwesentlich &#039;&#039;&#039;bereits von den&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacherkräften]] &#039;&#039;&#039;vereinnahmt&#039;&#039;&#039; worden sind. Und wenn da jetzt der Geist, das höhere Ich beginnt, das Seelische zu durchsetzen, dann kann man sich natürlich vorstellen, dass das für die Herrschaften, die sich bei uns eingenistet haben, kein besonders angenehmer Zustand ist zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt eben diese Hochzeit des Lammes. Und dann haben wir diesen Hinweis &amp;quot;und seine Frau hat sich bereit gemacht, und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese feine Leinwand, die Frau, die Seele, die sich bereit macht, um diese Hochzeit mit dem höheren Ich zu vollziehen&#039;&#039;&#039;, das ist dieser Vorgang, der vor uns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen unsere Seelen, wenn man so will, herausputzen&#039;&#039;&#039;, sage ich jetzt mal. Wir müssen erkennen, dass wir in unseren Seelen schon sehr, sehr lange nicht mehr gereinigt haben, dass viele Dinge in uns eingeflossen sind, die wir nicht bewusst in uns aufgenommen haben, sondern die uns passiert sind. Man kann das nicht anders sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge unseres bewusst Werdens oder bewusster Werdens sind ganz eindeutig in unserem Seelischen verwerfliche Dinge passiert. Wir werden dazu auch noch kommen, wenn wir uns vor allen Dingen zunächst die lemurische Epoche, in der wir nun stehen, und dann auch besonders die atlantische Zeit ansehen werden. Dort kam es zu Verwerfungen, die wir alle mitverschuldet haben. Und aus dieser Zeit kommen diese Dinge, die wir aufzuarbeiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist hier die Rede von dieser feinen Leinwand. Denn &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;. Da haben wir also wieder diesen Begriff der &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;, ganz zentral hier, gerechte Taten der Heiligen. Daraus besteht dieses glänzende, reine Kleid unserer Seelen, aus gerechten Taten. Und gerechte Taten der Heiligen, das ist zunächst einmal etwas, dass wir uns ein Beispiel nehmen können an denjenigen, die uns vorausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heiligen Taten in den Schriften, heilige Taten von Eingeweihten, die sie uns hinterlassen haben. Daran kann man sich orientieren und kann erst einmal entdecken, was ist denn das Heilige? Und wenn dann in uns der Wunsch entsteht, ich habe dieses Heilige als heilig, als heilend für mich, für andere Menschen, für die Welt erkannt, und ich möchte auch so werden oder ich möchte diese Dinge auch vollbringen, dann beginnt die Umkleidung unseres Seelischen in diese feine Leinwand. &amp;quot;Glänzend, rein&amp;quot; bedeutet, rein von diesen alten Verwerfungen aus Marotten, vielleicht schlechten Angewohnheiten, die aus unserem Seelischen kommen, dass wir die ablegen, dass wir die verwandeln in gute Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;die feine Leinwand, sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;, ein wunderschönes Bild, und auch hier Gerechtigkeit. Wir müssen das Geistige miteinbeziehen, sonst würde ich den Umkehrschluss so formulieren wollen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Geistige unberücksichtigt lassen, kann es heutzutage keine Gerechtigkeit mehr geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann: &amp;quot;Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes: Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht, ich bin dein Mitknecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder diesen Hinweis: Der Christus hat sich mit allen Menschen verbunden und er ist Mensch geworden. Und das bedeutet auch hier ein &#039;&#039;&#039;Paradigmenwechsel&#039;&#039;&#039;, dass es nicht weiterhin so ist, wie es in alten Zeiten war, dass das Göttliche im Himmel ist, also oben, und wir Menschen sind unten und müssen also von unten das Göttliche oben anbeten – diese Zeiten sind vorüber –, sondern der Christus in uns und in allen Menschen ist das, womit wir sehr pfleglich umgehen sollten. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Das heißt also, Weissagung ist hier so zu verstehen: &#039;&#039;&#039;Geist der Weissagung, der Geist, der zum Vorschein kommt, der Geist, der uns in allem begegnet, vor allen Dingen aber in den anderen Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tritt zum Vorschein und wir müssen uns bereit machen, ihn zu erkennen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Hochzeit des Lammes&#039;&#039;&#039;, denn &#039;&#039;&#039;das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung&#039;&#039;&#039;, nicht im Himmel anbeten das Göttliche, abstrakt, sondern verstehen, das Göttliche ist mitten unter uns, in uns, in den anderen Menschen und hinter allen Erscheinungen dieser Welt. Das ist ein wichtiger Aspekt in Verbindung mit dem Pfingstereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal die [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]] näher betrachtet und ich finde, das, was wir heute versucht haben, noch einmal darzustellen, ist wie ein geistiges Band, das noch dazu gehört, unsere Aufgabe, uns immer wieder klarzumachen. Natürlich ist es immer wieder schön und wichtig, sich mit diesen Ereignissen um das Pfingstfest, um Christi Himmelfahrt, um das Osterfest, dass man sich da mehr oder weniger äußerlich auch damit verbindet, dass wir hinschauen auf diese Feste und auch die besondere Stimmung genießen, die damit verbunden ist. Aber mindestens genauso wichtig ist immer auch zu sehen, da wird eine Aufgabe an uns herangetragen. Ja, das Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche euch einen schönen Pfingstfestausklang. Und beim nächsten Mal geht es jetzt aber wirklich weiter mit den Schöpfungstagen, mit dem Menschwerden, dem physisch Werden des Menschen. Wir kommen bald, wie gesagt, zum Sündenfall, zunächst mal zum luziferischen Sündenfall und später dann auch zum ahrimanischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, vielen, vielen Dank, dass ihr diesen zweiten Pfingsteinschub noch mitgemacht habt und hoffentlich bis zum nächsten Video. Alles Gute bis dahin und bis zum nächsten Mal. Ich danke euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Geistselbst]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Gaben]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Hochzeit des Lammes]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Jünger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Licht]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|geistiges]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Mysterium von Golgatha]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Paradigmenwechsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Pfingsten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Sündenfall]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[VM 1|&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[VM_1&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Unwahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Versuchung]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|ahrimanisch]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|luziferisch]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Wahrheit]] &lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|geistige]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Widersacherkräfte]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|geistige]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9644</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 10 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei: Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2).jpg|zentriert|mini|450x450px|Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)|link=https://www.youtube.com/watch?v=8cAi5iiXg24 |zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 10]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 10 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung  &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum zehnten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir befinden uns immer noch in der Pfingstzeit. Ich hoffe, ihr konntet den ersten Teil von Pfingsten gut verleben und konntet vielleicht den einen oder anderen geistigen Hintergrund näher beleuchten. Vielleicht habt ihr Familie getroffen, Verwandte getroffen und in der Begegnung mit den Menschen wurde vielleicht auch etwas angeregt in euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anknüpfung an Teil 9, Stellungnahme zu Kommentaren und Anfragen     ===&lt;br /&gt;
Ich wollte heute die Gelegenheit nutzen, um noch einmal einige Gedanken mit euch zu teilen, die ich gerne in diesen Pfingstkontext einbinden möchte, weil sie im weitesten Sinne mit unserem Thema, mit unserem Einschub Pfingsten und auch Himmelfahrt und Ostern zu tun haben. Und Anstoß war, dass ich im Kommentarbereich gefragt wurde, auch mehrfach in Zuschriften, warum ich diese langsame Sprechform in den Videos wähle, warum ich nicht schneller spreche, warum ich vielleicht nicht mehr Stimmfarben anwende, um die Inhalte vorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich gerne Stellung nehmen und das Ganze versuchen auch einzubetten in den Kontext, in die Zeit des Jahres und auch in die damit verbundenen geistigen Ereignisse, die sich gerade vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zunächst einmal meine Entscheidung, in den Videos eher eine &#039;&#039;&#039;langsame Sprechweise&#039;&#039;&#039; an den Tag zu legen, hat sich ergeben aus Informationen, die ich erhalten habe, aus einer Dokumentation, eine Fernsehsendung aus den 70er Jahren. Da hat der &#039;&#039;&#039;SWR&#039;&#039;&#039;, das ist hier ein Fernsehsender in Deutschland, eine &#039;&#039;&#039;Dokumentation veröffentlicht&#039;&#039;&#039;, das ist eine Reihe, die nannte sich damals &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Magische Namen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Reihe gab es auch eine &#039;&#039;&#039;Sendung über Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Und es hat sich ein Journalist damals auf den Weg gemacht, ist nach Dornach gefahren und hat dort unter anderem auch noch Menschen interviewen können, die Rudolf Steiner noch persönlich erlebt haben. Und diese Schilderungen dieser Menschen fand ich besonders wertvoll. Da wurde gesagt oder immer wieder betont von denjenigen, die ihn persönlich erleben durften, dass er ein ausgesprochen ruhiges Sprechen hatte, ein langsames, ruhiges Sprechen, und dass er also niemals in Schnelligkeit verfallen ist, während er vortrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesen Schilderungen wurde mir persönlich klar, dass Rudolf Steiner das natürlich bewusst so gewählt hat. Denn aus meiner Sicht ist es so, und da sind wir auch wieder beim Pfingstgedanken, wir befinden uns nach dem Mysterium von Golgatha in einer Zeit, in der die Menschheit die Dinge selbst ergreifen muss. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch muss für sich sein Leben, sein Denken, sein Fühlen und sein Wollen ergreifen&#039;&#039;&#039; und mit diesem selbst ergriffenen seelischen Tun nach außen treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist in dieser Zeit, in der wir uns nun befinden, heute ja ganz besonders, kontraproduktiv, wenn wir im Geistigen mit einer gewissen Überzeugungskraft könnte man sagen, die aber über das normale Maß hinausgeht, an andere Menschen herantreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird heutzutage zum Beispiel im Marketingbereich, im Vertrieb ja alles darangesetzt, den Empfänger der Botschaft, das ist ja in den meisten Fällen eine Botschaft, wir möchten etwas verkaufen, wir möchten etwas an die Menschen bringen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Und dann wird sehr viel Kraft aufgewendet, es werden sehr viele Gedanken gehegt, wie wir den anderen Menschen dazu bringen können, dass er unser Produkt kauft und nicht das Produkt einer anderen Firma oder dass er vielleicht auch nicht kauft. Und die Geistigkeit, die hier dahintersteht, die haben wir auch sehr häufig in religiös-esoterischen Richtungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also enorm viel aufgewendet, um andere Menschen davon zu überzeugen, diesen Weg jetzt einzuschlagen, geistig, wie auch immer, das heißt also, eine Überzeugungskraft auf den anderen auszuüben, der aber, und das ist der Punkt, verstärkt wird durch den Einfluss der Menschen, die diesen Überzeugungsakt tätigen, und nicht nur die Überzeugungskraft aus der Sache selber wirken lassen. Und das ist genau der Punkt, wo wir im Geistigen sehr, sehr vorsichtig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn ein Mensch, der von einer Sache voll überzeugt ist, sich nicht damit begnügt, die Dinge neutral, ruhig und sachlich vorzubringen, sondern sich dazu hinreißen lässt, zusätzliches Gewicht hineinzulegen dadurch, dass man mit großer idealistischer Freude die Sache an die anderen heranträgt zum Beispiel, und die anderen Menschen dann vielleicht eher durch diese Freude des anderen Menschen zunächst einmal, ich will mal sagen geblendet werden, denn sie denken, na ja, wenn er sich so freut, wenn das für ihn so positiv ist, dann muss das ja für mich auch gut sein. Das kann hilfreich sein, es kann aber auch in ein sehr gefährliches Fahrwasser führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten ===&lt;br /&gt;
Denn die [[A:Wahrheit|Wahrheit]], wenn wir nun vielleicht einmal etwas tiefer gehen, die &#039;&#039;&#039;Wahrheit ist jenseits aller Überzeugungskraft&#039;&#039;&#039;, die aus den Menschenseelen hervorgeht. Die Wahrheit ist etwas, das nur jeder Mensch für sich selbst hervorbringen kann. Das ist also ein ganz entscheidender Punkt, der von Rudolf Steiner in seinen Grundlagenwerken betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit ist also in den seltensten Fällen – sagen wir mal, die &#039;&#039;&#039;geistige Wahrheit&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten werden immer durch den Menschen selbst hervorgebracht&#039;&#039;&#039; – nur die Wahrheit, die sich aus dem Gewordenen heraus als Leichnam vor uns ausbreitet – wir hatten ja diesen Vorgang beschrieben – das ist das, was sich uns als Wahrheit von außen darlegt, aber das sind Wahrheiten, die wir am Toten ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;geistigen Wahrheiten müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Lebendigen heraus von jedem Menschen selbst&#039;&#039;&#039;, ja man könnte wirklich sagen, &#039;&#039;&#039;erzeugt werden&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben eine &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, der Himmelfahrt und auch des Pfingstereignisses&#039;&#039;&#039;, dass wir erfahren, dass Christus uns vorangeht, dass Christus sich mit der gesamten Erde verbunden hat, dass Christus die Seelenwelt, die Astralsphäre der Erde zu seinem Devachan gemacht hat und dass er sich mit jedem einzelnen Menschen-Ich verbunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus und wird uns frei machen    ===&lt;br /&gt;
Und hier schließt sich der Kreis. Die Wahrheit ist etwas &#039;&#039;&#039;nicht mehr von außen Einwirkendes&#039;&#039;&#039;, sondern die &#039;&#039;&#039;Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;wir tragen den Christus in uns&#039;&#039;&#039;. Und die Tatsache – jetzt werden viele sagen, na ja, aber es wäre unklug, sich immer hundertprozentig auf das zu verlassen, was man vielleicht im ersten, zweiten, dritten Moment als Wahrheit erkennt –, das ist richtig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass, wenn wir diesen Weg nicht beschreiten, wir die Wahrheit immer in uns zunächst einmal zu suchen, dann kommt die Lebendigkeit, die wir immer wieder aufsuchen müssen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt dieser Prozess immer mehr zum Stillstand, wenn wir nicht das Selbstvertrauen haben, das &#039;&#039;&#039;Selbstvertrauen in uns stärken&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;Quelle suchen, aus der die Wahrheit aus unserem tiefsten Inneren hervorkommt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir diesen Akt nicht immer wieder vollziehen und uns daran gewöhnen, diesen Weg zu gehen, dann wird das Lebendige in uns immer mehr zurückgedrängt. Und wir haben eben die Aufgabe, diesen Weg zu gehen, die Wahrheit aus dem Inneren hervorzuholen ins Außen, &#039;&#039;&#039;abzugleichen mit dem, was uns von außen entgegentritt&#039;&#039;&#039; und danach zu leben. Und das klingt zunächst einmal fast unmöglich, aber es ist nicht unmöglich. Denn &#039;&#039;&#039;die Wahrheit wird uns frei machen&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Ankündigung, die wir durch den Christus erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe ist nun, die Wahrheit zu suchen&#039;&#039;&#039;. Und Wahrheitssuche soll hier vor allen Dingen bedeuten, unsere &#039;&#039;&#039;Wahrheit zu erweitern&#039;&#039;&#039;. Denn woran wir heute in der Menschheit aus meiner Sicht mit am meisten leiden, ist eine &#039;&#039;&#039;zu starke Fokussierung auf einzelne Teilaspekte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt zum Ausdruck unter anderem in mehreren Aussagen Rudolf Steiners, wo er darauf eingeht: Was ist Gerechtigkeit? Was ist Moralität? Ich hatte das in einem Vortrag einmal näher ausgeführt im letzten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, derjenige handelt gerecht, der seine Ich-Kraft anwendet, um sich in der Welt in ein rechtes Verhältnis zu setzen, sowohl &#039;&#039;&#039;die irdischen, aber noch viel mehr die geistigen&#039;&#039;&#039; [[A:Wirklichkeit|Wirklichkeiten]] &#039;&#039;&#039;miteinzubeziehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; [[A:Gerechtigkeit|Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;geistigen Hintergründe&#039;&#039;&#039; nicht suchen, dann bedeutet das im Umkehrschluss, wir lassen nur einen ganz kleinen Teil der Wahrheit gelten. Und damit wird es nicht automatisch zur Lüge, aber es wird zur &#039;&#039;&#039;Unwahrheit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weil es nicht das Ganze anstrebt abzubilden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt in diesem Falle für die Videos: Ich habe mich entschlossen, diesen Stil zu wählen, damit ich nicht Gefahr laufe, hoffentlich, euch durch meine eigenen Motive – denn ich möchte ja die Anthroposophie über diesen Weg an Menschen herantragen, die vielleicht bisher mit diesem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind oder sich vielleicht einfach einmal orientieren, interessieren, ich möchte nicht den Fehler machen, hier mit vielen bunten Lichtern zu versprechen: Das ist der beste Weg, der tollste Weg, das möchte ich hier vermeiden – zu überzeugen, sondern die Inhalte hier auf meine Weise, auf unvollständige Art und Weise wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das möchte ich auch noch einmal sagen. Die Angaben Rudolf Steiners sind so gewaltig, sind so tiefgründig, dass man nur staunen kann. Und ich empfehle euch, wenn ihr die Kraft aufbringen könnt, wenn ihr die Stimme hört in euch, versucht auch die Bücher Rudolf Steiners zu lesen, versucht, die Vortrags-Mitschriften euch zuzuführen. Das ist überaus wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja nun haben wir den &#039;&#039;&#039;Heiligen Geist,&#039;&#039;&#039; der auf &#039;&#039;&#039;die Jünge&#039;&#039;&#039;r herabsteigt, und diese &#039;&#039;&#039;feurigen Zungen&#039;&#039;&#039; in ihnen aufsteigen im Zuge des Pfingstereignisses. Und mit diesem Vorgang, mit diesem ersten Pfingstereignis beginnt immer wieder jedes Jahr auch für uns die Möglichkeit, diesem Ereignis zu folgen, dieses Ereignis in unseren Seelen nachzuvollziehen, und dann aus Freiheit zu beginnen, bestimmte Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, aber auch nur als Startpunkt stattgefunden haben, nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der luziferische und ahrimanische Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Dazu werden wir jetzt auch bald kommen, wenn wir uns weiter bewegen in den Schöpfungstagen. Da kommen wir zum Ereignis des &#039;&#039;&#039;Sündenfalls&#039;&#039;&#039;. Und wir werden sehen, ähnlich wie es &#039;&#039;&#039;für den Christus Jesus zwei unterschiedliche Versuchungen&#039;&#039;&#039; gegeben hat, nämlich eine &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039; und eine &#039;&#039;&#039;ahrimanische Versuchung&#039;&#039;&#039;, werden wir auch im Zuge der Beschäftigung mit den Schöpfungstagen und dem Menschen, der nun in der &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; langsam beginnt, sich auf der Erde zu verkörpern, werden wir auch sehen, dass es einen [[A:Luziferische Versuchung|luziferischen Sündenfall]] des Menschen gibt und einen [[A:Gottessöhne und Menschentöchter|ahrimanischen Sündenfall.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser ahrimanische Sündenfall steht sehr stark in Verbindung damit, dass die Welt heute in dieser stofflichen Gestalt, wie wir sie um uns herum finden, vorhanden ist. Wir hatten das in den Grundlagenvideos zum Thema &amp;quot;Entstehung von Materie&amp;quot; einmal kurz angedeutet, dass also hier die beiden Kräfte Luzifer und Ahriman oder die Wesenheiten &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman zusammenarbeiten&#039;&#039;&#039;, um dann schließlich uns Menschen und auch die Wesen um uns herum &#039;&#039;&#039;in diese physisch-stoffliche Erscheinungsform hineinzuziehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes ===&lt;br /&gt;
Und in diesem Zuge ist es noch einmal sehr, sehr wichtig, die Wahrheit zu fokussieren und dieses Spannungsverhältnis, was ich schon öfter versucht habe darzustellen, auszuhalten, dass wir uns auf der einen Seite sehr tief bereits in das Reich Ahrimans hinab begeben haben, dass aber auf der anderen Seite aus dieser Tiefe heraus die Kräfte entstehen, die wir benötigen, um zur Wahrheit zu kommen, dass wir aber nicht den Fehler machen sollten, uns zu stark mit diesen physisch-stofflichen Gegebenheiten zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das, was Ahriman von uns möchte, was von Luzifer vorbereitet wird, ist, dass wir den Glanz der stofflichen Welt, der ja durchaus sehr groß ist, dann als Anlass nehmen zu vergessen, &#039;&#039;&#039;dass wir hinter all diesen stofflichen Erscheinungen einen geistigen Überbau&#039;&#039;&#039; haben. Und unsere Aufgabe ist, uns dahingehend zu schulen, dass wir &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Heiligen Geistes nun beginnen, unsere Wahrheit, unser Bewusstsein dahingehend zu erweitern&#039;&#039;&#039;, dass, wenn wir etwas sehen, einen Gegenstand, ein Objekt in der physischen Welt, dass wir uns immer daran erinnern, was dahinter an zunächst einmal ätherischen, dann seelischen und an geistigen Kräften waltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nur dann zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit und auch zum Menschsein kommen, wenn wir den Geist suchen. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir den Geist suchen, dann erscheint&#039;&#039;&#039; [[A:Geistselbst|Geistselbst]] &#039;&#039;&#039;in uns&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist Astralisches&#039;&#039;&#039; in unserer Leiblichkeit, das mit diesem Erkennen des Geistes durchsetzt ist. Das heißt, wir bringen Licht, &#039;&#039;&#039;geistiges Licht in unser eigenes Seelisches&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge, die aus unseren Leidenschaften kommen, die aus unseren Begierden kommen, stellen sich nicht einfach so vor uns und wir akzeptieren sie, handeln danach, sondern wir hinterfragen und suchen das Geistige. Und in diesem Moment, in dem wir versuchen, hinter die Dinge zu blicken, eröffnen sie sich immer mehr als das, was sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir sie dann wieder ergreifen aus unserer geistigen Identität heraus, aus unserem höheren Ich, dann werden sie verwandelt. Denn dann steht eine Instanz über ihnen und dann wird geschaut, welchen Bestand, welche Intention, welche Funktion in die Zukunft hinein kann denn dieses Seelische, was wir da anschauen, haben. Und wenn wir das messen an unserem erhöhten, sensibleren [[A:Bewusstsein|Bewusstsein]], dann können wir daraus etwas sehr, sehr Schönes machen, auch wenn es im ersten Moment nicht so brauchbar erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte auch heute wieder eine Bibelstelle lesen, um das noch einmal zu verdeutlichen, was ich gerade versucht habe, anzudeuten, fokussiert, und zwar ist es aus der [[A:Offenbarung Kapitel 19|Offenbarung des Johannes, Kapitel 19]]: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Passage, die es aber in sich hat, wenn wir versuchen, mit unseren anthroposophischen Begrifflichkeiten diese Passage zu deuten. Ich möchte sie einmal lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein. Denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Siehe zu. Tu es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da passiert sehr viel in dieser Passage. Ich schaue auf die Uhr. Ich werde heute wieder ein wenig überziehen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Ich werde mich bald wieder an den 30 Minuten Rahmen halten, aber an dieser Stelle, auch weil es so gut zu Pfingsten passt. Was erfahren wir hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt zunächst ein Rauschen auf, viele Wasser, wie ein Rollen starker Donner. Wir hatten gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; immer auch ein &#039;&#039;&#039;Hinweis ist auf das Seelische&#039;&#039;&#039;, das wogende Meer mit starken Wellen, manchmal auch seicht, aber in der Regel aufbrausend, stürmisch. Das ist eine &#039;&#039;&#039;Beschreibung des Seelischen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe, unser Seelisches zu ergreifen und umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagen diese Stimmen: &amp;quot;Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot; Hier haben wir, könnte man sagen, so &#039;&#039;&#039;etwas ähnliches wie das Pfingstereignis&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist fährt in die Jünger und erweckt diese feurigen Zungen und sie beginnen, das Wort Gottes unter die Menschen zu bringen. Und hier haben wir &amp;quot;Halleluja! Der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;hier beginnt der Geist, das Ich, das Seelische zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Und wenn das geschieht, dann entsteht natürlich ein Durcheinander im Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir dürfen nicht vergessen, dass &#039;&#039;&#039;unser Astralleib&#039;&#039;&#039; nicht unwesentlich &#039;&#039;&#039;bereits von den&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacherkräften]] &#039;&#039;&#039;vereinnahmt&#039;&#039;&#039; worden sind. Und wenn da jetzt der Geist, das höhere Ich beginnt, das Seelische zu durchsetzen, dann kann man sich natürlich vorstellen, dass das für die Herrschaften, die sich bei uns eingenistet haben, kein besonders angenehmer Zustand ist zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt eben diese Hochzeit des Lammes. Und dann haben wir diesen Hinweis &amp;quot;und seine Frau hat sich bereit gemacht, und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese feine Leinwand, die Frau, die Seele, die sich bereit macht, um diese Hochzeit mit dem höheren Ich zu vollziehen&#039;&#039;&#039;, das ist dieser Vorgang, der vor uns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen unsere Seelen, wenn man so will, herausputzen&#039;&#039;&#039;, sage ich jetzt mal. Wir müssen erkennen, dass wir in unseren Seelen schon sehr, sehr lange nicht mehr gereinigt haben, dass viele Dinge in uns eingeflossen sind, die wir nicht bewusst in uns aufgenommen haben, sondern die uns passiert sind. Man kann das nicht anders sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge unseres bewusst Werdens oder bewusster Werdens sind ganz eindeutig in unserem Seelischen verwerfliche Dinge passiert. Wir werden dazu auch noch kommen, wenn wir uns vor allen Dingen zunächst die lemurische Epoche, in der wir nun stehen, und dann auch besonders die atlantische Zeit ansehen werden. Dort kam es zu Verwerfungen, die wir alle mitverschuldet haben. Und aus dieser Zeit kommen diese Dinge, die wir aufzuarbeiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist hier die Rede von dieser feinen Leinwand. Denn &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;. Da haben wir also wieder diesen Begriff der &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;, ganz zentral hier, gerechte Taten der Heiligen. Daraus besteht dieses glänzende, reine Kleid unserer Seelen, aus gerechten Taten. Und gerechte Taten der Heiligen, das ist zunächst einmal etwas, dass wir uns ein Beispiel nehmen können an denjenigen, die uns vorausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heiligen Taten in den Schriften, heilige Taten von Eingeweihten, die sie uns hinterlassen haben. Daran kann man sich orientieren und kann erst einmal entdecken, was ist denn das Heilige? Und wenn dann in uns der Wunsch entsteht, ich habe dieses Heilige als heilig, als heilend für mich, für andere Menschen, für die Welt erkannt, und ich möchte auch so werden oder ich möchte diese Dinge auch vollbringen, dann beginnt die Umkleidung unseres Seelischen in diese feine Leinwand. &amp;quot;Glänzend, rein&amp;quot; bedeutet, rein von diesen alten Verwerfungen aus Marotten, vielleicht schlechten Angewohnheiten, die aus unserem Seelischen kommen, dass wir die ablegen, dass wir die verwandeln in gute Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;die feine Leinwand, sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;, ein wunderschönes Bild, und auch hier Gerechtigkeit. Wir müssen das Geistige miteinbeziehen, sonst würde ich den Umkehrschluss so formulieren wollen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Geistige unberücksichtigt lassen, kann es heutzutage keine Gerechtigkeit mehr geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann: &amp;quot;Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes: Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht, ich bin dein Mitknecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder diesen Hinweis: Der Christus hat sich mit allen Menschen verbunden und er ist Mensch geworden. Und das bedeutet auch hier ein &#039;&#039;&#039;Paradigmenwechsel&#039;&#039;&#039;, dass es nicht weiterhin so ist, wie es in alten Zeiten war, dass das Göttliche im Himmel ist, also oben, und wir Menschen sind unten und müssen also von unten das Göttliche oben anbeten – diese Zeiten sind vorüber –, sondern der Christus in uns und in allen Menschen ist das, womit wir sehr pfleglich umgehen sollten. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Das heißt also, Weissagung ist hier so zu verstehen: &#039;&#039;&#039;Geist der Weissagung, der Geist, der zum Vorschein kommt, der Geist, der uns in allem begegnet, vor allen Dingen aber in den anderen Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tritt zum Vorschein und wir müssen uns bereit machen, ihn zu erkennen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Hochzeit des Lammes&#039;&#039;&#039;, denn &#039;&#039;&#039;das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung&#039;&#039;&#039;, nicht im Himmel anbeten das Göttliche, abstrakt, sondern verstehen, das Göttliche ist mitten unter uns, in uns, in den anderen Menschen und hinter allen Erscheinungen dieser Welt. Das ist ein wichtiger Aspekt in Verbindung mit dem Pfingstereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal die [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]] näher betrachtet und ich finde, das, was wir heute versucht haben, noch einmal darzustellen, ist wie ein geistiges Band, das noch dazu gehört, unsere Aufgabe, uns immer wieder klarzumachen. Natürlich ist es immer wieder schön und wichtig, sich mit diesen Ereignissen um das Pfingstfest, um Christi Himmelfahrt, um das Osterfest, dass man sich da mehr oder weniger äußerlich auch damit verbindet, dass wir hinschauen auf diese Feste und auch die besondere Stimmung genießen, die damit verbunden ist. Aber mindestens genauso wichtig ist immer auch zu sehen, da wird eine Aufgabe an uns herangetragen. Ja, das Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche euch einen schönen Pfingstfestausklang. Und beim nächsten Mal geht es jetzt aber wirklich weiter mit den Schöpfungstagen, mit dem Menschwerden, dem physisch Werden des Menschen. Wir kommen bald, wie gesagt, zum Sündenfall, zunächst mal zum luziferischen Sündenfall und später dann auch zum ahrimanischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, vielen, vielen Dank, dass ihr diesen zweiten Pfingsteinschub noch mitgemacht habt und hoffentlich bis zum nächsten Video. Alles Gute bis dahin und bis zum nächsten Mal. Ich danke euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Geistselbst]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Gaben]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Hochzeit des Lammes]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Jünger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Licht]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|geistiges]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Mysterium von Golgatha]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Paradigmenwechsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Pfingsten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Sündenfall]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Unwahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Versuchung]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|ahrimanisch]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|luziferisch]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Wahrheit]] &lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|geistige]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Widersacherkräfte]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|geistige]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9643</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 10 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T13:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei: Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2).jpg|zentriert|mini|450x450px|Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)|link=https://www.youtube.com/watch?v=8cAi5iiXg24 |zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 10]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 10 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung  &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum zehnten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir befinden uns immer noch in der Pfingstzeit. Ich hoffe, ihr konntet den ersten Teil von Pfingsten gut verleben und konntet vielleicht den einen oder anderen geistigen Hintergrund näher beleuchten. Vielleicht habt ihr Familie getroffen, Verwandte getroffen und in der Begegnung mit den Menschen wurde vielleicht auch etwas angeregt in euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anknüpfung an Teil 9, Stellungnahme zu Kommentaren und Anfragen     ===&lt;br /&gt;
Ich wollte heute die Gelegenheit nutzen, um noch einmal einige Gedanken mit euch zu teilen, die ich gerne in diesen Pfingstkontext einbinden möchte, weil sie im weitesten Sinne mit unserem Thema, mit unserem Einschub Pfingsten und auch Himmelfahrt und Ostern zu tun haben. Und Anstoß war, dass ich im Kommentarbereich gefragt wurde, auch mehrfach in Zuschriften, warum ich diese langsame Sprechform in den Videos wähle, warum ich nicht schneller spreche, warum ich vielleicht nicht mehr Stimmfarben anwende, um die Inhalte vorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich gerne Stellung nehmen und das Ganze versuchen auch einzubetten in den Kontext, in die Zeit des Jahres und auch in die damit verbundenen geistigen Ereignisse, die sich gerade vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zunächst einmal meine Entscheidung, in den Videos eher eine &#039;&#039;&#039;langsame Sprechweise&#039;&#039;&#039; an den Tag zu legen, hat sich ergeben aus Informationen, die ich erhalten habe, aus einer Dokumentation, eine Fernsehsendung aus den 70er Jahren. Da hat der &#039;&#039;&#039;SWR&#039;&#039;&#039;, das ist hier ein Fernsehsender in Deutschland, eine &#039;&#039;&#039;Dokumentation veröffentlicht&#039;&#039;&#039;, das ist eine Reihe, die nannte sich damals &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Magische Namen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Reihe gab es auch eine &#039;&#039;&#039;Sendung über Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Und es hat sich ein Journalist damals auf den Weg gemacht, ist nach Dornach gefahren und hat dort unter anderem auch noch Menschen interviewen können, die Rudolf Steiner noch persönlich erlebt haben. Und diese Schilderungen dieser Menschen fand ich besonders wertvoll. Da wurde gesagt oder immer wieder betont von denjenigen, die ihn persönlich erleben durften, dass er ein ausgesprochen ruhiges Sprechen hatte, ein langsames, ruhiges Sprechen, und dass er also niemals in Schnelligkeit verfallen ist, während er vortrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesen Schilderungen wurde mir persönlich klar, dass Rudolf Steiner das natürlich bewusst so gewählt hat. Denn aus meiner Sicht ist es so, und da sind wir auch wieder beim Pfingstgedanken, wir befinden uns nach dem Mysterium von Golgatha in einer Zeit, in der die Menschheit die Dinge selbst ergreifen muss. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch muss für sich sein Leben, sein Denken, sein Fühlen und sein Wollen ergreifen&#039;&#039;&#039; und mit diesem selbst ergriffenen seelischen Tun nach außen treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist in dieser Zeit, in der wir uns nun befinden, heute ja ganz besonders, kontraproduktiv, wenn wir im Geistigen mit einer gewissen Überzeugungskraft könnte man sagen, die aber über das normale Maß hinausgeht, an andere Menschen herantreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird heutzutage zum Beispiel im Marketingbereich, im Vertrieb ja alles darangesetzt, den Empfänger der Botschaft, das ist ja in den meisten Fällen eine Botschaft, wir möchten etwas verkaufen, wir möchten etwas an die Menschen bringen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Und dann wird sehr viel Kraft aufgewendet, es werden sehr viele Gedanken gehegt, wie wir den anderen Menschen dazu bringen können, dass er unser Produkt kauft und nicht das Produkt einer anderen Firma oder dass er vielleicht auch nicht kauft. Und die Geistigkeit, die hier dahintersteht, die haben wir auch sehr häufig in religiös-esoterischen Richtungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also enorm viel aufgewendet, um andere Menschen davon zu überzeugen, diesen Weg jetzt einzuschlagen, geistig, wie auch immer, das heißt also, eine Überzeugungskraft auf den anderen auszuüben, der aber, und das ist der Punkt, verstärkt wird durch den Einfluss der Menschen, die diesen Überzeugungsakt tätigen, und nicht nur die Überzeugungskraft aus der Sache selber wirken lassen. Und das ist genau der Punkt, wo wir im Geistigen sehr, sehr vorsichtig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn ein Mensch, der von einer Sache voll überzeugt ist, sich nicht damit begnügt, die Dinge neutral, ruhig und sachlich vorzubringen, sondern sich dazu hinreißen lässt, zusätzliches Gewicht hineinzulegen dadurch, dass man mit großer idealistischer Freude die Sache an die anderen heranträgt zum Beispiel, und die anderen Menschen dann vielleicht eher durch diese Freude des anderen Menschen zunächst einmal, ich will mal sagen geblendet werden, denn sie denken, na ja, wenn er sich so freut, wenn das für ihn so positiv ist, dann muss das ja für mich auch gut sein. Das kann hilfreich sein, es kann aber auch in ein sehr gefährliches Fahrwasser führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten ===&lt;br /&gt;
Denn die [[A:Wahrheit|Wahrheit]], wenn wir nun vielleicht einmal etwas tiefer gehen, die &#039;&#039;&#039;Wahrheit ist jenseits aller Überzeugungskraft&#039;&#039;&#039;, die aus den Menschenseelen hervorgeht. Die Wahrheit ist etwas, das nur jeder Mensch für sich selbst hervorbringen kann. Das ist also ein ganz entscheidender Punkt, der von Rudolf Steiner in seinen Grundlagenwerken betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit ist also in den seltensten Fällen – sagen wir mal, die &#039;&#039;&#039;geistige Wahrheit&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten werden immer durch den Menschen selbst hervorgebracht&#039;&#039;&#039; – nur die Wahrheit, die sich aus dem Gewordenen heraus als Leichnam vor uns ausbreitet – wir hatten ja diesen Vorgang beschrieben – das ist das, was sich uns als Wahrheit von außen darlegt, aber das sind Wahrheiten, die wir am Toten ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;geistigen Wahrheiten müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Lebendigen heraus von jedem Menschen selbst&#039;&#039;&#039;, ja man könnte wirklich sagen, &#039;&#039;&#039;erzeugt werden&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben eine &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, der Himmelfahrt und auch des Pfingstereignisses&#039;&#039;&#039;, dass wir erfahren, dass Christus uns vorangeht, dass Christus sich mit der gesamten Erde verbunden hat, dass Christus die Seelenwelt, die Astralsphäre der Erde zu seinem Devachan gemacht hat und dass er sich mit jedem einzelnen Menschen-Ich verbunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus und wird uns frei machen    ===&lt;br /&gt;
Und hier schließt sich der Kreis. Die Wahrheit ist etwas &#039;&#039;&#039;nicht mehr von außen Einwirkendes&#039;&#039;&#039;, sondern die &#039;&#039;&#039;Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;wir tragen den Christus in uns&#039;&#039;&#039;. Und die Tatsache – jetzt werden viele sagen, na ja, aber es wäre unklug, sich immer hundertprozentig auf das zu verlassen, was man vielleicht im ersten, zweiten, dritten Moment als Wahrheit erkennt –, das ist richtig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass, wenn wir diesen Weg nicht beschreiten, wir die Wahrheit immer in uns zunächst einmal zu suchen, dann kommt die Lebendigkeit, die wir immer wieder aufsuchen müssen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt dieser Prozess immer mehr zum Stillstand, wenn wir nicht das Selbstvertrauen haben, das &#039;&#039;&#039;Selbstvertrauen in uns stärken&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;Quelle suchen, aus der die Wahrheit aus unserem tiefsten Inneren hervorkommt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir diesen Akt nicht immer wieder vollziehen und uns daran gewöhnen, diesen Weg zu gehen, dann wird das Lebendige in uns immer mehr zurückgedrängt. Und wir haben eben die Aufgabe, diesen Weg zu gehen, die Wahrheit aus dem Inneren hervorzuholen ins Außen, &#039;&#039;&#039;abzugleichen mit dem, was uns von außen entgegentritt&#039;&#039;&#039; und danach zu leben. Und das klingt zunächst einmal fast unmöglich, aber es ist nicht unmöglich. Denn &#039;&#039;&#039;die Wahrheit wird uns frei machen&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Ankündigung, die wir durch den Christus erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe ist nun, die Wahrheit zu suchen&#039;&#039;&#039;. Und Wahrheitssuche soll hier vor allen Dingen bedeuten, unsere &#039;&#039;&#039;Wahrheit zu erweitern&#039;&#039;&#039;. Denn woran wir heute in der Menschheit aus meiner Sicht mit am meisten leiden, ist eine &#039;&#039;&#039;zu starke Fokussierung auf einzelne Teilaspekte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt zum Ausdruck unter anderem in mehreren Aussagen Rudolf Steiners, wo er darauf eingeht: Was ist Gerechtigkeit? Was ist Moralität? Ich hatte das in einem Vortrag einmal näher ausgeführt im letzten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, derjenige handelt gerecht, der seine Ich-Kraft anwendet, um sich in der Welt in ein rechtes Verhältnis zu setzen, sowohl &#039;&#039;&#039;die irdischen, aber noch viel mehr die geistigen&#039;&#039;&#039; [[A:Wirklichkeit|Wirklichkeiten]] &#039;&#039;&#039;miteinzubeziehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; [[A:Gerechtigkeit|Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;geistigen Hintergründe&#039;&#039;&#039; nicht suchen, dann bedeutet das im Umkehrschluss, wir lassen nur einen ganz kleinen Teil der Wahrheit gelten. Und damit wird es nicht automatisch zur Lüge, aber es wird zur &#039;&#039;&#039;Unwahrheit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weil es nicht das Ganze anstrebt abzubilden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt in diesem Falle für die Videos: Ich habe mich entschlossen, diesen Stil zu wählen, damit ich nicht Gefahr laufe, hoffentlich, euch durch meine eigenen Motive – denn ich möchte ja die Anthroposophie über diesen Weg an Menschen herantragen, die vielleicht bisher mit diesem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind oder sich vielleicht einfach einmal orientieren, interessieren, ich möchte nicht den Fehler machen, hier mit vielen bunten Lichtern zu versprechen: Das ist der beste Weg, der tollste Weg, das möchte ich hier vermeiden – zu überzeugen, sondern die Inhalte hier auf meine Weise, auf unvollständige Art und Weise wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das möchte ich auch noch einmal sagen. Die Angaben Rudolf Steiners sind so gewaltig, sind so tiefgründig, dass man nur staunen kann. Und ich empfehle euch, wenn ihr die Kraft aufbringen könnt, wenn ihr die Stimme hört in euch, versucht auch die Bücher Rudolf Steiners zu lesen, versucht, die Vortrags-Mitschriften euch zuzuführen. Das ist überaus wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja nun haben wir den &#039;&#039;&#039;Heiligen Geist,&#039;&#039;&#039; der auf &#039;&#039;&#039;die Jünge&#039;&#039;&#039;r herabsteigt, und diese &#039;&#039;&#039;feurigen Zungen&#039;&#039;&#039; in ihnen aufsteigen im Zuge des Pfingstereignisses. Und mit diesem Vorgang, mit diesem ersten Pfingstereignis beginnt immer wieder jedes Jahr auch für uns die Möglichkeit, diesem Ereignis zu folgen, dieses Ereignis in unseren Seelen nachzuvollziehen, und dann aus Freiheit zu beginnen, bestimmte Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, aber auch nur als Startpunkt stattgefunden haben, nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der luziferische und ahrimanische Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Dazu werden wir jetzt auch bald kommen, wenn wir uns weiter bewegen in den Schöpfungstagen. Da kommen wir zum Ereignis des &#039;&#039;&#039;Sündenfalls&#039;&#039;&#039;. Und wir werden sehen, ähnlich wie es &#039;&#039;&#039;für den Christus Jesus zwei unterschiedliche Versuchungen&#039;&#039;&#039; gegeben hat, nämlich eine &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039; und eine &#039;&#039;&#039;ahrimanische Versuchung&#039;&#039;&#039;, werden wir auch im Zuge der Beschäftigung mit den Schöpfungstagen und dem Menschen, der nun in der &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; langsam beginnt, sich auf der Erde zu verkörpern, werden wir auch sehen, dass es einen [[A:Luziferische Versuchung|luziferischen Sündenfall]] des Menschen gibt und einen [[A:Gottessöhne und Menschentöchter|ahrimanischen Sündenfall.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser ahrimanische Sündenfall steht sehr stark in Verbindung damit, dass die Welt heute in dieser stofflichen Gestalt, wie wir sie um uns herum finden, vorhanden ist. Wir hatten das in den Grundlagenvideos zum Thema &amp;quot;Entstehung von Materie&amp;quot; einmal kurz angedeutet, dass also hier die beiden Kräfte Luzifer und Ahriman oder die Wesenheiten &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman zusammenarbeiten&#039;&#039;&#039;, um dann schließlich uns Menschen und auch die Wesen um uns herum &#039;&#039;&#039;in diese physisch-stoffliche Erscheinungsform hineinzuziehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes ===&lt;br /&gt;
Und in diesem Zuge ist es noch einmal sehr, sehr wichtig, die Wahrheit zu fokussieren und dieses Spannungsverhältnis, was ich schon öfter versucht habe darzustellen, auszuhalten, dass wir uns auf der einen Seite sehr tief bereits in das Reich Ahrimans hinab begeben haben, dass aber auf der anderen Seite aus dieser Tiefe heraus die Kräfte entstehen, die wir benötigen, um zur Wahrheit zu kommen, dass wir aber nicht den Fehler machen sollten, uns zu stark mit diesen physisch-stofflichen Gegebenheiten zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das, was Ahriman von uns möchte, was von Luzifer vorbereitet wird, ist, dass wir den Glanz der stofflichen Welt, der ja durchaus sehr groß ist, dann als Anlass nehmen zu vergessen, &#039;&#039;&#039;dass wir hinter all diesen stofflichen Erscheinungen einen geistigen Überbau&#039;&#039;&#039; haben. Und unsere Aufgabe ist, uns dahingehend zu schulen, dass wir &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Heiligen Geistes nun beginnen, unsere Wahrheit, unser Bewusstsein dahingehend zu erweitern&#039;&#039;&#039;, dass, wenn wir etwas sehen, einen Gegenstand, ein Objekt in der physischen Welt, dass wir uns immer daran erinnern, was dahinter an zunächst einmal ätherischen, dann seelischen und an geistigen Kräften waltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nur dann zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit und auch zum Menschsein kommen, wenn wir den Geist suchen. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir den Geist suchen, dann erscheint&#039;&#039;&#039; [[A:Geistselbst|Geistselbst]] &#039;&#039;&#039;in uns&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist Astralisches&#039;&#039;&#039; in unserer Leiblichkeit, das mit diesem Erkennen des Geistes durchsetzt ist. Das heißt, wir bringen Licht, &#039;&#039;&#039;geistiges Licht in unser eigenes Seelisches&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge, die aus unseren Leidenschaften kommen, die aus unseren Begierden kommen, stellen sich nicht einfach so vor uns und wir akzeptieren sie, handeln danach, sondern wir hinterfragen und suchen das Geistige. Und in diesem Moment, in dem wir versuchen, hinter die Dinge zu blicken, eröffnen sie sich immer mehr als das, was sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir sie dann wieder ergreifen aus unserer geistigen Identität heraus, aus unserem höheren Ich, dann werden sie verwandelt. Denn dann steht eine Instanz über ihnen und dann wird geschaut, welchen Bestand, welche Intention, welche Funktion in die Zukunft hinein kann denn dieses Seelische, was wir da anschauen, haben. Und wenn wir das messen an unserem erhöhten, sensibleren [[A:Bewusstsein|Bewusstsein]], dann können wir daraus etwas sehr, sehr Schönes machen, auch wenn es im ersten Moment nicht so brauchbar erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte auch heute wieder eine Bibelstelle lesen, um das noch einmal zu verdeutlichen, was ich gerade versucht habe, anzudeuten, fokussiert, und zwar ist es aus der [[A:Offenbarung Kapitel 19|Offenbarung des Johannes, Kapitel 19]]: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Passage, die es aber in sich hat, wenn wir versuchen, mit unseren anthroposophischen Begrifflichkeiten diese Passage zu deuten. Ich möchte sie einmal lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen {anchor: VM_1}Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein. Denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Siehe zu. Tu es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da passiert sehr viel in dieser Passage. Ich schaue auf die Uhr. Ich werde heute wieder ein wenig überziehen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Ich werde mich bald wieder an den 30 Minuten Rahmen halten, aber an dieser Stelle, auch weil es so gut zu Pfingsten passt. Was erfahren wir hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt zunächst ein Rauschen auf, viele Wasser, wie ein Rollen starker Donner. Wir hatten gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; immer auch ein &#039;&#039;&#039;Hinweis ist auf das Seelische&#039;&#039;&#039;, das wogende Meer mit starken Wellen, manchmal auch seicht, aber in der Regel aufbrausend, stürmisch. Das ist eine &#039;&#039;&#039;Beschreibung des Seelischen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe, unser Seelisches zu ergreifen und umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagen diese Stimmen: &amp;quot;Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot; Hier haben wir, könnte man sagen, so &#039;&#039;&#039;etwas ähnliches wie das Pfingstereignis&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist fährt in die Jünger und erweckt diese feurigen Zungen und sie beginnen, das Wort Gottes unter die Menschen zu bringen. Und hier haben wir &amp;quot;Halleluja! Der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;hier beginnt der Geist, das Ich, das Seelische zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Und wenn das geschieht, dann entsteht natürlich ein Durcheinander im Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir dürfen nicht vergessen, dass &#039;&#039;&#039;unser Astralleib&#039;&#039;&#039; nicht unwesentlich &#039;&#039;&#039;bereits von den&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacherkräften]] &#039;&#039;&#039;vereinnahmt&#039;&#039;&#039; worden sind. Und wenn da jetzt der Geist, das höhere Ich beginnt, das Seelische zu durchsetzen, dann kann man sich natürlich vorstellen, dass das für die Herrschaften, die sich bei uns eingenistet haben, kein besonders angenehmer Zustand ist zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt eben diese Hochzeit des Lammes. Und dann haben wir diesen Hinweis &amp;quot;und seine Frau hat sich bereit gemacht, und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese feine Leinwand, die Frau, die Seele, die sich bereit macht, um diese Hochzeit mit dem höheren Ich zu vollziehen&#039;&#039;&#039;, das ist dieser Vorgang, der vor uns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen unsere Seelen, wenn man so will, herausputzen&#039;&#039;&#039;, sage ich jetzt mal. Wir müssen erkennen, dass wir in unseren Seelen schon sehr, sehr lange nicht mehr gereinigt haben, dass viele Dinge in uns eingeflossen sind, die wir nicht bewusst in uns aufgenommen haben, sondern die uns passiert sind. Man kann das nicht anders sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge unseres bewusst Werdens oder bewusster Werdens sind ganz eindeutig in unserem Seelischen verwerfliche Dinge passiert. Wir werden dazu auch noch kommen, wenn wir uns vor allen Dingen zunächst die lemurische Epoche, in der wir nun stehen, und dann auch besonders die atlantische Zeit ansehen werden. Dort kam es zu Verwerfungen, die wir alle mitverschuldet haben. Und aus dieser Zeit kommen diese Dinge, die wir aufzuarbeiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist hier die Rede von dieser feinen Leinwand. Denn &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;. Da haben wir also wieder diesen Begriff der &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;, ganz zentral hier, gerechte Taten der Heiligen. Daraus besteht dieses glänzende, reine Kleid unserer Seelen, aus gerechten Taten. Und gerechte Taten der Heiligen, das ist zunächst einmal etwas, dass wir uns ein Beispiel nehmen können an denjenigen, die uns vorausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heiligen Taten in den Schriften, heilige Taten von Eingeweihten, die sie uns hinterlassen haben. Daran kann man sich orientieren und kann erst einmal entdecken, was ist denn das Heilige? Und wenn dann in uns der Wunsch entsteht, ich habe dieses Heilige als heilig, als heilend für mich, für andere Menschen, für die Welt erkannt, und ich möchte auch so werden oder ich möchte diese Dinge auch vollbringen, dann beginnt die Umkleidung unseres Seelischen in diese feine Leinwand. &amp;quot;Glänzend, rein&amp;quot; bedeutet, rein von diesen alten Verwerfungen aus Marotten, vielleicht schlechten Angewohnheiten, die aus unserem Seelischen kommen, dass wir die ablegen, dass wir die verwandeln in gute Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;die feine Leinwand, sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;, ein wunderschönes Bild, und auch hier Gerechtigkeit. Wir müssen das Geistige miteinbeziehen, sonst würde ich den Umkehrschluss so formulieren wollen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Geistige unberücksichtigt lassen, kann es heutzutage keine Gerechtigkeit mehr geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann: &amp;quot;Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes: Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht, ich bin dein Mitknecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder diesen Hinweis: Der Christus hat sich mit allen Menschen verbunden und er ist Mensch geworden. Und das bedeutet auch hier ein &#039;&#039;&#039;Paradigmenwechsel&#039;&#039;&#039;, dass es nicht weiterhin so ist, wie es in alten Zeiten war, dass das Göttliche im Himmel ist, also oben, und wir Menschen sind unten und müssen also von unten das Göttliche oben anbeten – diese Zeiten sind vorüber –, sondern der Christus in uns und in allen Menschen ist das, womit wir sehr pfleglich umgehen sollten. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Das heißt also, Weissagung ist hier so zu verstehen: &#039;&#039;&#039;Geist der Weissagung, der Geist, der zum Vorschein kommt, der Geist, der uns in allem begegnet, vor allen Dingen aber in den anderen Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tritt zum Vorschein und wir müssen uns bereit machen, ihn zu erkennen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Hochzeit des Lammes&#039;&#039;&#039;, denn &#039;&#039;&#039;das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung&#039;&#039;&#039;, nicht im Himmel anbeten das Göttliche, abstrakt, sondern verstehen, das Göttliche ist mitten unter uns, in uns, in den anderen Menschen und hinter allen Erscheinungen dieser Welt. Das ist ein wichtiger Aspekt in Verbindung mit dem Pfingstereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal die [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]] näher betrachtet und ich finde, das, was wir heute versucht haben, noch einmal darzustellen, ist wie ein geistiges Band, das noch dazu gehört, unsere Aufgabe, uns immer wieder klarzumachen. Natürlich ist es immer wieder schön und wichtig, sich mit diesen Ereignissen um das Pfingstfest, um Christi Himmelfahrt, um das Osterfest, dass man sich da mehr oder weniger äußerlich auch damit verbindet, dass wir hinschauen auf diese Feste und auch die besondere Stimmung genießen, die damit verbunden ist. Aber mindestens genauso wichtig ist immer auch zu sehen, da wird eine Aufgabe an uns herangetragen. Ja, das Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche euch einen schönen Pfingstfestausklang. Und beim nächsten Mal geht es jetzt aber wirklich weiter mit den Schöpfungstagen, mit dem Menschwerden, dem physisch Werden des Menschen. Wir kommen bald, wie gesagt, zum Sündenfall, zunächst mal zum luziferischen Sündenfall und später dann auch zum ahrimanischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, vielen, vielen Dank, dass ihr diesen zweiten Pfingsteinschub noch mitgemacht habt und hoffentlich bis zum nächsten Video. Alles Gute bis dahin und bis zum nächsten Mal. Ich danke euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Geistselbst]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Gaben]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Hochzeit des Lammes]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Jünger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Licht]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|geistiges]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Mysterium von Golgatha]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Paradigmenwechsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Pfingsten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Sündenfall]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[Test Volksmenge: | #VM_1]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Unwahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Versuchung]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|ahrimanisch]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|luziferisch]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Wahrheit]] &lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|geistige]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Widersacherkräfte]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|geistige]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
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		<title>Geister der Freiheit - Teil 10 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T10:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei: Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2).jpg|zentriert|mini|450x450px|Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)|link=https://www.youtube.com/watch?v=8cAi5iiXg24 |zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 10]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 10 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung  &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum zehnten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir befinden uns immer noch in der Pfingstzeit. Ich hoffe, ihr konntet den ersten Teil von Pfingsten gut verleben und konntet vielleicht den einen oder anderen geistigen Hintergrund näher beleuchten. Vielleicht habt ihr Familie getroffen, Verwandte getroffen und in der Begegnung mit den Menschen wurde vielleicht auch etwas angeregt in euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anknüpfung an Teil 9, Stellungnahme zu Kommentaren und Anfragen     ===&lt;br /&gt;
Ich wollte heute die Gelegenheit nutzen, um noch einmal einige Gedanken mit euch zu teilen, die ich gerne in diesen Pfingstkontext einbinden möchte, weil sie im weitesten Sinne mit unserem Thema, mit unserem Einschub Pfingsten und auch Himmelfahrt und Ostern zu tun haben. Und Anstoß war, dass ich im Kommentarbereich gefragt wurde, auch mehrfach in Zuschriften, warum ich diese langsame Sprechform in den Videos wähle, warum ich nicht schneller spreche, warum ich vielleicht nicht mehr Stimmfarben anwende, um die Inhalte vorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich gerne Stellung nehmen und das Ganze versuchen auch einzubetten in den Kontext, in die Zeit des Jahres und auch in die damit verbundenen geistigen Ereignisse, die sich gerade vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zunächst einmal meine Entscheidung, in den Videos eher eine &#039;&#039;&#039;langsame Sprechweise&#039;&#039;&#039; an den Tag zu legen, hat sich ergeben aus Informationen, die ich erhalten habe, aus einer Dokumentation, eine Fernsehsendung aus den 70er Jahren. Da hat der &#039;&#039;&#039;SWR&#039;&#039;&#039;, das ist hier ein Fernsehsender in Deutschland, eine &#039;&#039;&#039;Dokumentation veröffentlicht&#039;&#039;&#039;, das ist eine Reihe, die nannte sich damals &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Magische Namen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Reihe gab es auch eine &#039;&#039;&#039;Sendung über Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Und es hat sich ein Journalist damals auf den Weg gemacht, ist nach Dornach gefahren und hat dort unter anderem auch noch Menschen interviewen können, die Rudolf Steiner noch persönlich erlebt haben. Und diese Schilderungen dieser Menschen fand ich besonders wertvoll. Da wurde gesagt oder immer wieder betont von denjenigen, die ihn persönlich erleben durften, dass er ein ausgesprochen ruhiges Sprechen hatte, ein langsames, ruhiges Sprechen, und dass er also niemals in Schnelligkeit verfallen ist, während er vortrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesen Schilderungen wurde mir persönlich klar, dass Rudolf Steiner das natürlich bewusst so gewählt hat. Denn aus meiner Sicht ist es so, und da sind wir auch wieder beim Pfingstgedanken, wir befinden uns nach dem Mysterium von Golgatha in einer Zeit, in der die Menschheit die Dinge selbst ergreifen muss. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch muss für sich sein Leben, sein Denken, sein Fühlen und sein Wollen ergreifen&#039;&#039;&#039; und mit diesem selbst ergriffenen seelischen Tun nach außen treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist in dieser Zeit, in der wir uns nun befinden, heute ja ganz besonders, kontraproduktiv, wenn wir im Geistigen mit einer gewissen Überzeugungskraft könnte man sagen, die aber über das normale Maß hinausgeht, an andere Menschen herantreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird heutzutage zum Beispiel im Marketingbereich, im Vertrieb ja alles darangesetzt, den Empfänger der Botschaft, das ist ja in den meisten Fällen eine Botschaft, wir möchten etwas verkaufen, wir möchten etwas an die Menschen bringen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Und dann wird sehr viel Kraft aufgewendet, es werden sehr viele Gedanken gehegt, wie wir den anderen Menschen dazu bringen können, dass er unser Produkt kauft und nicht das Produkt einer anderen Firma oder dass er vielleicht auch nicht kauft. Und die Geistigkeit, die hier dahintersteht, die haben wir auch sehr häufig in religiös-esoterischen Richtungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also enorm viel aufgewendet, um andere Menschen davon zu überzeugen, diesen Weg jetzt einzuschlagen, geistig, wie auch immer, das heißt also, eine Überzeugungskraft auf den anderen auszuüben, der aber, und das ist der Punkt, verstärkt wird durch den Einfluss der Menschen, die diesen Überzeugungsakt tätigen, und nicht nur die Überzeugungskraft aus der Sache selber wirken lassen. Und das ist genau der Punkt, wo wir im Geistigen sehr, sehr vorsichtig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn ein Mensch, der von einer Sache voll überzeugt ist, sich nicht damit begnügt, die Dinge neutral, ruhig und sachlich vorzubringen, sondern sich dazu hinreißen lässt, zusätzliches Gewicht hineinzulegen dadurch, dass man mit großer idealistischer Freude die Sache an die anderen heranträgt zum Beispiel, und die anderen Menschen dann vielleicht eher durch diese Freude des anderen Menschen zunächst einmal, ich will mal sagen geblendet werden, denn sie denken, na ja, wenn er sich so freut, wenn das für ihn so positiv ist, dann muss das ja für mich auch gut sein. Das kann hilfreich sein, es kann aber auch in ein sehr gefährliches Fahrwasser führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten ===&lt;br /&gt;
Denn die [[A:Wahrheit|Wahrheit]], wenn wir nun vielleicht einmal etwas tiefer gehen, die &#039;&#039;&#039;Wahrheit ist jenseits aller Überzeugungskraft&#039;&#039;&#039;, die aus den Menschenseelen hervorgeht. Die Wahrheit ist etwas, das nur jeder Mensch für sich selbst hervorbringen kann. Das ist also ein ganz entscheidender Punkt, der von Rudolf Steiner in seinen Grundlagenwerken betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit ist also in den seltensten Fällen – sagen wir mal, die &#039;&#039;&#039;geistige Wahrheit&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten werden immer durch den Menschen selbst hervorgebracht&#039;&#039;&#039; – nur die Wahrheit, die sich aus dem Gewordenen heraus als Leichnam vor uns ausbreitet – wir hatten ja diesen Vorgang beschrieben – das ist das, was sich uns als Wahrheit von außen darlegt, aber das sind Wahrheiten, die wir am Toten ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;geistigen Wahrheiten müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Lebendigen heraus von jedem Menschen selbst&#039;&#039;&#039;, ja man könnte wirklich sagen, &#039;&#039;&#039;erzeugt werden&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben eine &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, der Himmelfahrt und auch des Pfingstereignisses&#039;&#039;&#039;, dass wir erfahren, dass Christus uns vorangeht, dass Christus sich mit der gesamten Erde verbunden hat, dass Christus die Seelenwelt, die Astralsphäre der Erde zu seinem Devachan gemacht hat und dass er sich mit jedem einzelnen Menschen-Ich verbunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus und wird uns frei machen    ===&lt;br /&gt;
Und hier schließt sich der Kreis. Die Wahrheit ist etwas &#039;&#039;&#039;nicht mehr von außen Einwirkendes&#039;&#039;&#039;, sondern die &#039;&#039;&#039;Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;wir tragen den Christus in uns&#039;&#039;&#039;. Und die Tatsache – jetzt werden viele sagen, na ja, aber es wäre unklug, sich immer hundertprozentig auf das zu verlassen, was man vielleicht im ersten, zweiten, dritten Moment als Wahrheit erkennt –, das ist richtig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass, wenn wir diesen Weg nicht beschreiten, wir die Wahrheit immer in uns zunächst einmal zu suchen, dann kommt die Lebendigkeit, die wir immer wieder aufsuchen müssen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt dieser Prozess immer mehr zum Stillstand, wenn wir nicht das Selbstvertrauen haben, das &#039;&#039;&#039;Selbstvertrauen in uns stärken&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;Quelle suchen, aus der die Wahrheit aus unserem tiefsten Inneren hervorkommt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir diesen Akt nicht immer wieder vollziehen und uns daran gewöhnen, diesen Weg zu gehen, dann wird das Lebendige in uns immer mehr zurückgedrängt. Und wir haben eben die Aufgabe, diesen Weg zu gehen, die Wahrheit aus dem Inneren hervorzuholen ins Außen, &#039;&#039;&#039;abzugleichen mit dem, was uns von außen entgegentritt&#039;&#039;&#039; und danach zu leben. Und das klingt zunächst einmal fast unmöglich, aber es ist nicht unmöglich. Denn &#039;&#039;&#039;die Wahrheit wird uns frei machen&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Ankündigung, die wir durch den Christus erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe ist nun, die Wahrheit zu suchen&#039;&#039;&#039;. Und Wahrheitssuche soll hier vor allen Dingen bedeuten, unsere &#039;&#039;&#039;Wahrheit zu erweitern&#039;&#039;&#039;. Denn woran wir heute in der Menschheit aus meiner Sicht mit am meisten leiden, ist eine &#039;&#039;&#039;zu starke Fokussierung auf einzelne Teilaspekte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt zum Ausdruck unter anderem in mehreren Aussagen Rudolf Steiners, wo er darauf eingeht: Was ist Gerechtigkeit? Was ist Moralität? Ich hatte das in einem Vortrag einmal näher ausgeführt im letzten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, derjenige handelt gerecht, der seine Ich-Kraft anwendet, um sich in der Welt in ein rechtes Verhältnis zu setzen, sowohl &#039;&#039;&#039;die irdischen, aber noch viel mehr die geistigen&#039;&#039;&#039; [[A:Wirklichkeit|Wirklichkeiten]] &#039;&#039;&#039;miteinzubeziehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; [[A:Gerechtigkeit|Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;geistigen Hintergründe&#039;&#039;&#039; nicht suchen, dann bedeutet das im Umkehrschluss, wir lassen nur einen ganz kleinen Teil der Wahrheit gelten. Und damit wird es nicht automatisch zur Lüge, aber es wird zur &#039;&#039;&#039;Unwahrheit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weil es nicht das Ganze anstrebt abzubilden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt in diesem Falle für die Videos: Ich habe mich entschlossen, diesen Stil zu wählen, damit ich nicht Gefahr laufe, hoffentlich, euch durch meine eigenen Motive – denn ich möchte ja die Anthroposophie über diesen Weg an Menschen herantragen, die vielleicht bisher mit diesem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind oder sich vielleicht einfach einmal orientieren, interessieren, ich möchte nicht den Fehler machen, hier mit vielen bunten Lichtern zu versprechen: Das ist der beste Weg, der tollste Weg, das möchte ich hier vermeiden – zu überzeugen, sondern die Inhalte hier auf meine Weise, auf unvollständige Art und Weise wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das möchte ich auch noch einmal sagen. Die Angaben Rudolf Steiners sind so gewaltig, sind so tiefgründig, dass man nur staunen kann. Und ich empfehle euch, wenn ihr die Kraft aufbringen könnt, wenn ihr die Stimme hört in euch, versucht auch die Bücher Rudolf Steiners zu lesen, versucht, die Vortrags-Mitschriften euch zuzuführen. Das ist überaus wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja nun haben wir den &#039;&#039;&#039;Heiligen Geist,&#039;&#039;&#039; der auf &#039;&#039;&#039;die Jünge&#039;&#039;&#039;r herabsteigt, und diese &#039;&#039;&#039;feurigen Zungen&#039;&#039;&#039; in ihnen aufsteigen im Zuge des Pfingstereignisses. Und mit diesem Vorgang, mit diesem ersten Pfingstereignis beginnt immer wieder jedes Jahr auch für uns die Möglichkeit, diesem Ereignis zu folgen, dieses Ereignis in unseren Seelen nachzuvollziehen, und dann aus Freiheit zu beginnen, bestimmte Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, aber auch nur als Startpunkt stattgefunden haben, nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der luziferische und ahrimanische Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Dazu werden wir jetzt auch bald kommen, wenn wir uns weiter bewegen in den Schöpfungstagen. Da kommen wir zum Ereignis des &#039;&#039;&#039;Sündenfalls&#039;&#039;&#039;. Und wir werden sehen, ähnlich wie es &#039;&#039;&#039;für den Christus Jesus zwei unterschiedliche Versuchungen&#039;&#039;&#039; gegeben hat, nämlich eine &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039; und eine &#039;&#039;&#039;ahrimanische Versuchung&#039;&#039;&#039;, werden wir auch im Zuge der Beschäftigung mit den Schöpfungstagen und dem Menschen, der nun in der &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; langsam beginnt, sich auf der Erde zu verkörpern, werden wir auch sehen, dass es einen [[A:Luziferische Versuchung|luziferischen Sündenfall]] des Menschen gibt und einen [[A:Gottessöhne und Menschentöchter|ahrimanischen Sündenfall.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser ahrimanische Sündenfall steht sehr stark in Verbindung damit, dass die Welt heute in dieser stofflichen Gestalt, wie wir sie um uns herum finden, vorhanden ist. Wir hatten das in den Grundlagenvideos zum Thema &amp;quot;Entstehung von Materie&amp;quot; einmal kurz angedeutet, dass also hier die beiden Kräfte Luzifer und Ahriman oder die Wesenheiten &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman zusammenarbeiten&#039;&#039;&#039;, um dann schließlich uns Menschen und auch die Wesen um uns herum &#039;&#039;&#039;in diese physisch-stoffliche Erscheinungsform hineinzuziehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes ===&lt;br /&gt;
Und in diesem Zuge ist es noch einmal sehr, sehr wichtig, die Wahrheit zu fokussieren und dieses Spannungsverhältnis, was ich schon öfter versucht habe darzustellen, auszuhalten, dass wir uns auf der einen Seite sehr tief bereits in das Reich Ahrimans hinab begeben haben, dass aber auf der anderen Seite aus dieser Tiefe heraus die Kräfte entstehen, die wir benötigen, um zur Wahrheit zu kommen, dass wir aber nicht den Fehler machen sollten, uns zu stark mit diesen physisch-stofflichen Gegebenheiten zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das, was Ahriman von uns möchte, was von Luzifer vorbereitet wird, ist, dass wir den Glanz der stofflichen Welt, der ja durchaus sehr groß ist, dann als Anlass nehmen zu vergessen, &#039;&#039;&#039;dass wir hinter all diesen stofflichen Erscheinungen einen geistigen Überbau&#039;&#039;&#039; haben. Und unsere Aufgabe ist, uns dahingehend zu schulen, dass wir &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Heiligen Geistes nun beginnen, unsere Wahrheit, unser Bewusstsein dahingehend zu erweitern&#039;&#039;&#039;, dass, wenn wir etwas sehen, einen Gegenstand, ein Objekt in der physischen Welt, dass wir uns immer daran erinnern, was dahinter an zunächst einmal ätherischen, dann seelischen und an geistigen Kräften waltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nur dann zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit und auch zum Menschsein kommen, wenn wir den Geist suchen. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir den Geist suchen, dann erscheint&#039;&#039;&#039; [[A:Geistselbst|Geistselbst]] &#039;&#039;&#039;in uns&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist Astralisches&#039;&#039;&#039; in unserer Leiblichkeit, das mit diesem Erkennen des Geistes durchsetzt ist. Das heißt, wir bringen Licht, &#039;&#039;&#039;geistiges Licht in unser eigenes Seelisches&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge, die aus unseren Leidenschaften kommen, die aus unseren Begierden kommen, stellen sich nicht einfach so vor uns und wir akzeptieren sie, handeln danach, sondern wir hinterfragen und suchen das Geistige. Und in diesem Moment, in dem wir versuchen, hinter die Dinge zu blicken, eröffnen sie sich immer mehr als das, was sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir sie dann wieder ergreifen aus unserer geistigen Identität heraus, aus unserem höheren Ich, dann werden sie verwandelt. Denn dann steht eine Instanz über ihnen und dann wird geschaut, welchen Bestand, welche Intention, welche Funktion in die Zukunft hinein kann denn dieses Seelische, was wir da anschauen, haben. Und wenn wir das messen an unserem erhöhten, sensibleren [[A:Bewusstsein|Bewusstsein]], dann können wir daraus etwas sehr, sehr Schönes machen, auch wenn es im ersten Moment nicht so brauchbar erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte auch heute wieder eine Bibelstelle lesen, um das noch einmal zu verdeutlichen, was ich gerade versucht habe, anzudeuten, fokussiert, und zwar ist es aus der [[A:Offenbarung Kapitel 19|Offenbarung des Johannes, Kapitel 19]]: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Passage, die es aber in sich hat, wenn wir versuchen, mit unseren anthroposophischen Begrifflichkeiten diese Passage zu deuten. Ich möchte sie einmal lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein. Denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Siehe zu. Tu es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da passiert sehr viel in dieser Passage. Ich schaue auf die Uhr. Ich werde heute wieder ein wenig überziehen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Ich werde mich bald wieder an den 30 Minuten Rahmen halten, aber an dieser Stelle, auch weil es so gut zu Pfingsten passt. Was erfahren wir hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt zunächst ein Rauschen auf, viele Wasser, wie ein Rollen starker Donner. Wir hatten gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; immer auch ein &#039;&#039;&#039;Hinweis ist auf das Seelische&#039;&#039;&#039;, das wogende Meer mit starken Wellen, manchmal auch seicht, aber in der Regel aufbrausend, stürmisch. Das ist eine &#039;&#039;&#039;Beschreibung des Seelischen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe, unser Seelisches zu ergreifen und umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagen diese Stimmen: &amp;quot;Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot; Hier haben wir, könnte man sagen, so &#039;&#039;&#039;etwas ähnliches wie das Pfingstereignis&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist fährt in die Jünger und erweckt diese feurigen Zungen und sie beginnen, das Wort Gottes unter die Menschen zu bringen. Und hier haben wir &amp;quot;Halleluja! Der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;hier beginnt der Geist, das Ich, das Seelische zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Und wenn das geschieht, dann entsteht natürlich ein Durcheinander im Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir dürfen nicht vergessen, dass &#039;&#039;&#039;unser Astralleib&#039;&#039;&#039; nicht unwesentlich &#039;&#039;&#039;bereits von den&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacherkräften]] &#039;&#039;&#039;vereinnahmt&#039;&#039;&#039; worden sind. Und wenn da jetzt der Geist, das höhere Ich beginnt, das Seelische zu durchsetzen, dann kann man sich natürlich vorstellen, dass das für die Herrschaften, die sich bei uns eingenistet haben, kein besonders angenehmer Zustand ist zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt eben diese Hochzeit des Lammes. Und dann haben wir diesen Hinweis &amp;quot;und seine Frau hat sich bereit gemacht, und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese feine Leinwand, die Frau, die Seele, die sich bereit macht, um diese Hochzeit mit dem höheren Ich zu vollziehen&#039;&#039;&#039;, das ist dieser Vorgang, der vor uns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen unsere Seelen, wenn man so will, herausputzen&#039;&#039;&#039;, sage ich jetzt mal. Wir müssen erkennen, dass wir in unseren Seelen schon sehr, sehr lange nicht mehr gereinigt haben, dass viele Dinge in uns eingeflossen sind, die wir nicht bewusst in uns aufgenommen haben, sondern die uns passiert sind. Man kann das nicht anders sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge unseres bewusst Werdens oder bewusster Werdens sind ganz eindeutig in unserem Seelischen verwerfliche Dinge passiert. Wir werden dazu auch noch kommen, wenn wir uns vor allen Dingen zunächst die lemurische Epoche, in der wir nun stehen, und dann auch besonders die atlantische Zeit ansehen werden. Dort kam es zu Verwerfungen, die wir alle mitverschuldet haben. Und aus dieser Zeit kommen diese Dinge, die wir aufzuarbeiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist hier die Rede von dieser feinen Leinwand. Denn &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;. Da haben wir also wieder diesen Begriff der &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;, ganz zentral hier, gerechte Taten der Heiligen. Daraus besteht dieses glänzende, reine Kleid unserer Seelen, aus gerechten Taten. Und gerechte Taten der Heiligen, das ist zunächst einmal etwas, dass wir uns ein Beispiel nehmen können an denjenigen, die uns vorausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heiligen Taten in den Schriften, heilige Taten von Eingeweihten, die sie uns hinterlassen haben. Daran kann man sich orientieren und kann erst einmal entdecken, was ist denn das Heilige? Und wenn dann in uns der Wunsch entsteht, ich habe dieses Heilige als heilig, als heilend für mich, für andere Menschen, für die Welt erkannt, und ich möchte auch so werden oder ich möchte diese Dinge auch vollbringen, dann beginnt die Umkleidung unseres Seelischen in diese feine Leinwand. &amp;quot;Glänzend, rein&amp;quot; bedeutet, rein von diesen alten Verwerfungen aus Marotten, vielleicht schlechten Angewohnheiten, die aus unserem Seelischen kommen, dass wir die ablegen, dass wir die verwandeln in gute Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;die feine Leinwand, sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;, ein wunderschönes Bild, und auch hier Gerechtigkeit. Wir müssen das Geistige miteinbeziehen, sonst würde ich den Umkehrschluss so formulieren wollen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Geistige unberücksichtigt lassen, kann es heutzutage keine Gerechtigkeit mehr geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann: &amp;quot;Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes: Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht, ich bin dein Mitknecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder diesen Hinweis: Der Christus hat sich mit allen Menschen verbunden und er ist Mensch geworden. Und das bedeutet auch hier ein &#039;&#039;&#039;Paradigmenwechsel&#039;&#039;&#039;, dass es nicht weiterhin so ist, wie es in alten Zeiten war, dass das Göttliche im Himmel ist, also oben, und wir Menschen sind unten und müssen also von unten das Göttliche oben anbeten – diese Zeiten sind vorüber –, sondern der Christus in uns und in allen Menschen ist das, womit wir sehr pfleglich umgehen sollten. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Das heißt also, Weissagung ist hier so zu verstehen: &#039;&#039;&#039;Geist der Weissagung, der Geist, der zum Vorschein kommt, der Geist, der uns in allem begegnet, vor allen Dingen aber in den anderen Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tritt zum Vorschein und wir müssen uns bereit machen, ihn zu erkennen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Hochzeit des Lammes&#039;&#039;&#039;, denn &#039;&#039;&#039;das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung&#039;&#039;&#039;, nicht im Himmel anbeten das Göttliche, abstrakt, sondern verstehen, das Göttliche ist mitten unter uns, in uns, in den anderen Menschen und hinter allen Erscheinungen dieser Welt. Das ist ein wichtiger Aspekt in Verbindung mit dem Pfingstereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal die [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]] näher betrachtet und ich finde, das, was wir heute versucht haben, noch einmal darzustellen, ist wie ein geistiges Band, das noch dazu gehört, unsere Aufgabe, uns immer wieder klarzumachen. Natürlich ist es immer wieder schön und wichtig, sich mit diesen Ereignissen um das Pfingstfest, um Christi Himmelfahrt, um das Osterfest, dass man sich da mehr oder weniger äußerlich auch damit verbindet, dass wir hinschauen auf diese Feste und auch die besondere Stimmung genießen, die damit verbunden ist. Aber mindestens genauso wichtig ist immer auch zu sehen, da wird eine Aufgabe an uns herangetragen. Ja, das Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche euch einen schönen Pfingstfestausklang. Und beim nächsten Mal geht es jetzt aber wirklich weiter mit den Schöpfungstagen, mit dem Menschwerden, dem physisch Werden des Menschen. Wir kommen bald, wie gesagt, zum Sündenfall, zunächst mal zum luziferischen Sündenfall und später dann auch zum ahrimanischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, vielen, vielen Dank, dass ihr diesen zweiten Pfingsteinschub noch mitgemacht habt und hoffentlich bis zum nächsten Video. Alles Gute bis dahin und bis zum nächsten Mal. Ich danke euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Geistselbst]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Gaben]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Hochzeit des Lammes]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Jünger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Licht]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|geistiges]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Mysterium von Golgatha]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Paradigmenwechsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Pfingsten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Sündenfall]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Unwahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Versuchung]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|ahrimanisch]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|luziferisch]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Wahrheit]] &lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|geistige]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Widersacherkräfte]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|geistige]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9641</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 10 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9641"/>
		<updated>2023-06-07T10:54:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei: Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2).jpg|zentriert|mini|450x450px|Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)|link=https://www.youtube.com/watch?v=8cAi5iiXg24 |zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 10]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 10 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung  &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum zehnten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir befinden uns immer noch in der Pfingstzeit. Ich hoffe, ihr konntet den ersten Teil von Pfingsten gut verleben und konntet vielleicht den einen oder anderen geistigen Hintergrund näher beleuchten. Vielleicht habt ihr Familie getroffen, Verwandte getroffen und in der Begegnung mit den Menschen wurde vielleicht auch etwas angeregt in euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anknüpfung an Teil 9, Stellungnahme zu Kommentaren und Anfragen     ===&lt;br /&gt;
Ich wollte heute die Gelegenheit nutzen, um noch einmal einige Gedanken mit euch zu teilen, die ich gerne in diesen Pfingstkontext einbinden möchte, weil sie im weitesten Sinne mit unserem Thema, mit unserem Einschub Pfingsten und auch Himmelfahrt und Ostern zu tun haben. Und Anstoß war, dass ich im Kommentarbereich gefragt wurde, auch mehrfach in Zuschriften, warum ich diese langsame Sprechform in den Videos wähle, warum ich nicht schneller spreche, warum ich vielleicht nicht mehr Stimmfarben anwende, um die Inhalte vorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich gerne Stellung nehmen und das Ganze versuchen auch einzubetten in den Kontext, in die Zeit des Jahres und auch in die damit verbundenen geistigen Ereignisse, die sich gerade vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zunächst einmal meine Entscheidung, in den Videos eher eine &#039;&#039;&#039;langsame Sprechweise&#039;&#039;&#039; an den Tag zu legen, hat sich ergeben aus Informationen, die ich erhalten habe, aus einer Dokumentation, eine Fernsehsendung aus den 70er Jahren. Da hat der &#039;&#039;&#039;SWR&#039;&#039;&#039;, das ist hier ein Fernsehsender in Deutschland, eine &#039;&#039;&#039;Dokumentation veröffentlicht&#039;&#039;&#039;, das ist eine Reihe, die nannte sich damals &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Magische Namen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Reihe gab es auch eine &#039;&#039;&#039;Sendung über Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Und es hat sich ein Journalist damals auf den Weg gemacht, ist nach Dornach gefahren und hat dort unter anderem auch noch Menschen interviewen können, die Rudolf Steiner noch persönlich erlebt haben. Und diese Schilderungen dieser Menschen fand ich besonders wertvoll. Da wurde gesagt oder immer wieder betont von denjenigen, die ihn persönlich erleben durften, dass er ein ausgesprochen ruhiges Sprechen hatte, ein langsames, ruhiges Sprechen, und dass er also niemals in Schnelligkeit verfallen ist, während er vortrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesen Schilderungen wurde mir persönlich klar, dass Rudolf Steiner das natürlich bewusst so gewählt hat. Denn aus meiner Sicht ist es so, und da sind wir auch wieder beim Pfingstgedanken, wir befinden uns nach dem Mysterium von Golgatha in einer Zeit, in der die Menschheit die Dinge selbst ergreifen muss. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch muss für sich sein Leben, sein Denken, sein Fühlen und sein Wollen ergreifen&#039;&#039;&#039; und mit diesem selbst ergriffenen seelischen Tun nach außen treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist in dieser Zeit, in der wir uns nun befinden, heute ja ganz besonders, kontraproduktiv, wenn wir im Geistigen mit einer gewissen Überzeugungskraft könnte man sagen, die aber über das normale Maß hinausgeht, an andere Menschen herantreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird heutzutage zum Beispiel im Marketingbereich, im Vertrieb ja alles darangesetzt, den Empfänger der Botschaft, das ist ja in den meisten Fällen eine Botschaft, wir möchten etwas verkaufen, wir möchten etwas an die Menschen bringen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Und dann wird sehr viel Kraft aufgewendet, es werden sehr viele Gedanken gehegt, wie wir den anderen Menschen dazu bringen können, dass er unser Produkt kauft und nicht das Produkt einer anderen Firma oder dass er vielleicht auch nicht kauft. Und die Geistigkeit, die hier dahintersteht, die haben wir auch sehr häufig in religiös-esoterischen Richtungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also enorm viel aufgewendet, um andere Menschen davon zu überzeugen, diesen Weg jetzt einzuschlagen, geistig, wie auch immer, das heißt also, eine Überzeugungskraft auf den anderen auszuüben, der aber, und das ist der Punkt, verstärkt wird durch den Einfluss der Menschen, die diesen Überzeugungsakt tätigen, und nicht nur die Überzeugungskraft aus der Sache selber wirken lassen. Und das ist genau der Punkt, wo wir im Geistigen sehr, sehr vorsichtig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn ein Mensch, der von einer Sache voll überzeugt ist, sich nicht damit begnügt, die Dinge neutral, ruhig und sachlich vorzubringen, sondern sich dazu hinreißen lässt, zusätzliches Gewicht hineinzulegen dadurch, dass man mit großer idealistischer Freude die Sache an die anderen heranträgt zum Beispiel, und die anderen Menschen dann vielleicht eher durch diese Freude des anderen Menschen zunächst einmal, ich will mal sagen geblendet werden, denn sie denken, na ja, wenn er sich so freut, wenn das für ihn so positiv ist, dann muss das ja für mich auch gut sein. Das kann hilfreich sein, es kann aber auch in ein sehr gefährliches Fahrwasser führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten ===&lt;br /&gt;
Denn die [[A:Wahrheit|Wahrheit]], wenn wir nun vielleicht einmal etwas tiefer gehen, die &#039;&#039;&#039;Wahrheit ist jenseits aller Überzeugungskraft&#039;&#039;&#039;, die aus den Menschenseelen hervorgeht. Die Wahrheit ist etwas, das nur jeder Mensch für sich selbst hervorbringen kann. Das ist also ein ganz entscheidender Punkt, der von Rudolf Steiner in seinen Grundlagenwerken betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit ist also in den seltensten Fällen – sagen wir mal, die &#039;&#039;&#039;geistige Wahrheit&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten werden immer durch den Menschen selbst hervorgebracht&#039;&#039;&#039; – nur die Wahrheit, die sich aus dem Gewordenen heraus als Leichnam vor uns ausbreitet – wir hatten ja diesen Vorgang beschrieben – das ist das, was sich uns als Wahrheit von außen darlegt, aber das sind Wahrheiten, die wir am Toten ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;geistigen Wahrheiten müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Lebendigen heraus von jedem Menschen selbst&#039;&#039;&#039;, ja man könnte wirklich sagen, &#039;&#039;&#039;erzeugt werden&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben eine &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, der Himmelfahrt und auch des Pfingstereignisses&#039;&#039;&#039;, dass wir erfahren, dass Christus uns vorangeht, dass Christus sich mit der gesamten Erde verbunden hat, dass Christus die Seelenwelt, die Astralsphäre der Erde zu seinem Devachan gemacht hat und dass er sich mit jedem einzelnen Menschen-Ich verbunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus und wird uns frei machen    ===&lt;br /&gt;
Und hier schließt sich der Kreis. Die Wahrheit ist etwas &#039;&#039;&#039;nicht mehr von außen Einwirkendes&#039;&#039;&#039;, sondern die &#039;&#039;&#039;Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;wir tragen den Christus in uns&#039;&#039;&#039;. Und die Tatsache – jetzt werden viele sagen, na ja, aber es wäre unklug, sich immer hundertprozentig auf das zu verlassen, was man vielleicht im ersten, zweiten, dritten Moment als Wahrheit erkennt –, das ist richtig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass, wenn wir diesen Weg nicht beschreiten, wir die Wahrheit immer in uns zunächst einmal zu suchen, dann kommt die Lebendigkeit, die wir immer wieder aufsuchen müssen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt dieser Prozess immer mehr zum Stillstand, wenn wir nicht das Selbstvertrauen haben, das &#039;&#039;&#039;Selbstvertrauen in uns stärken&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;Quelle suchen, aus der die Wahrheit aus unserem tiefsten Inneren hervorkommt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir diesen Akt nicht immer wieder vollziehen und uns daran gewöhnen, diesen Weg zu gehen, dann wird das Lebendige in uns immer mehr zurückgedrängt. Und wir haben eben die Aufgabe, diesen Weg zu gehen, die Wahrheit aus dem Inneren hervorzuholen ins Außen, &#039;&#039;&#039;abzugleichen mit dem, was uns von außen entgegentritt&#039;&#039;&#039; und danach zu leben. Und das klingt zunächst einmal fast unmöglich, aber es ist nicht unmöglich. Denn &#039;&#039;&#039;die Wahrheit wird uns frei machen&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Ankündigung, die wir durch den Christus erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe ist nun, die Wahrheit zu suchen&#039;&#039;&#039;. Und Wahrheitssuche soll hier vor allen Dingen bedeuten, unsere &#039;&#039;&#039;Wahrheit zu erweitern&#039;&#039;&#039;. Denn woran wir heute in der Menschheit aus meiner Sicht mit am meisten leiden, ist eine &#039;&#039;&#039;zu starke Fokussierung auf einzelne Teilaspekte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt zum Ausdruck unter anderem in mehreren Aussagen Rudolf Steiners, wo er darauf eingeht: Was ist Gerechtigkeit? Was ist Moralität? Ich hatte das in einem Vortrag einmal näher ausgeführt im letzten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, derjenige handelt gerecht, der seine Ich-Kraft anwendet, um sich in der Welt in ein rechtes Verhältnis zu setzen, sowohl &#039;&#039;&#039;die irdischen, aber noch viel mehr die geistigen&#039;&#039;&#039; [[A:Wirklichkeit|Wirklichkeiten]] &#039;&#039;&#039;miteinzubeziehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; [[A:Gerechtigkeit|Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;geistigen Hintergründe&#039;&#039;&#039; nicht suchen, dann bedeutet das im Umkehrschluss, wir lassen nur einen ganz kleinen Teil der Wahrheit gelten. Und damit wird es nicht automatisch zur Lüge, aber es wird zur &#039;&#039;&#039;Unwahrheit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weil es nicht das Ganze anstrebt abzubilden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt in diesem Falle für die Videos: Ich habe mich entschlossen, diesen Stil zu wählen, damit ich nicht Gefahr laufe, hoffentlich, euch durch meine eigenen Motive – denn ich möchte ja die Anthroposophie über diesen Weg an Menschen herantragen, die vielleicht bisher mit diesem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind oder sich vielleicht einfach einmal orientieren, interessieren, ich möchte nicht den Fehler machen, hier mit vielen bunten Lichtern zu versprechen: Das ist der beste Weg, der tollste Weg, das möchte ich hier vermeiden – zu überzeugen, sondern die Inhalte hier auf meine Weise, auf unvollständige Art und Weise wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das möchte ich auch noch einmal sagen. Die Angaben Rudolf Steiners sind so gewaltig, sind so tiefgründig, dass man nur staunen kann. Und ich empfehle euch, wenn ihr die Kraft aufbringen könnt, wenn ihr die Stimme hört in euch, versucht auch die Bücher Rudolf Steiners zu lesen, versucht, die Vortrags-Mitschriften euch zuzuführen. Das ist überaus wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja nun haben wir den &#039;&#039;&#039;Heiligen Geist,&#039;&#039;&#039; der auf &#039;&#039;&#039;die Jünge&#039;&#039;&#039;r herabsteigt, und diese &#039;&#039;&#039;feurigen Zungen&#039;&#039;&#039; in ihnen aufsteigen im Zuge des Pfingstereignisses. Und mit diesem Vorgang, mit diesem ersten Pfingstereignis beginnt immer wieder jedes Jahr auch für uns die Möglichkeit, diesem Ereignis zu folgen, dieses Ereignis in unseren Seelen nachzuvollziehen, und dann aus Freiheit zu beginnen, bestimmte Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, aber auch nur als Startpunkt stattgefunden haben, nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der luziferische und ahrimanische Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Dazu werden wir jetzt auch bald kommen, wenn wir uns weiter bewegen in den Schöpfungstagen. Da kommen wir zum Ereignis des &#039;&#039;&#039;Sündenfalls&#039;&#039;&#039;. Und wir werden sehen, ähnlich wie es &#039;&#039;&#039;für den Christus Jesus zwei unterschiedliche Versuchungen&#039;&#039;&#039; gegeben hat, nämlich eine &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039; und eine &#039;&#039;&#039;ahrimanische Versuchung&#039;&#039;&#039;, werden wir auch im Zuge der Beschäftigung mit den Schöpfungstagen und dem Menschen, der nun in der &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; langsam beginnt, sich auf der Erde zu verkörpern, werden wir auch sehen, dass es einen [[A:Luziferische Versuchung|luziferischen Sündenfall]] des Menschen gibt und einen [[A:Gottessöhne und Menschentöchter|ahrimanischen Sündenfall.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser ahrimanische Sündenfall steht sehr stark in Verbindung damit, dass die Welt heute in dieser stofflichen Gestalt, wie wir sie um uns herum finden, vorhanden ist. Wir hatten das in den Grundlagenvideos zum Thema &amp;quot;Entstehung von Materie&amp;quot; einmal kurz angedeutet, dass also hier die beiden Kräfte Luzifer und Ahriman oder die Wesenheiten &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman zusammenarbeiten&#039;&#039;&#039;, um dann schließlich uns Menschen und auch die Wesen um uns herum &#039;&#039;&#039;in diese physisch-stoffliche Erscheinungsform hineinzuziehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes ===&lt;br /&gt;
Und in diesem Zuge ist es noch einmal sehr, sehr wichtig, die Wahrheit zu fokussieren und dieses Spannungsverhältnis, was ich schon öfter versucht habe darzustellen, auszuhalten, dass wir uns auf der einen Seite sehr tief bereits in das Reich Ahrimans hinab begeben haben, dass aber auf der anderen Seite aus dieser Tiefe heraus die Kräfte entstehen, die wir benötigen, um zur Wahrheit zu kommen, dass wir aber nicht den Fehler machen sollten, uns zu stark mit diesen physisch-stofflichen Gegebenheiten zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das, was Ahriman von uns möchte, was von Luzifer vorbereitet wird, ist, dass wir den Glanz der stofflichen Welt, der ja durchaus sehr groß ist, dann als Anlass nehmen zu vergessen, &#039;&#039;&#039;dass wir hinter all diesen stofflichen Erscheinungen einen geistigen Überbau&#039;&#039;&#039; haben. Und unsere Aufgabe ist, uns dahingehend zu schulen, dass wir &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Heiligen Geistes nun beginnen, unsere Wahrheit, unser Bewusstsein dahingehend zu erweitern&#039;&#039;&#039;, dass, wenn wir etwas sehen, einen Gegenstand, ein Objekt in der physischen Welt, dass wir uns immer daran erinnern, was dahinter an zunächst einmal ätherischen, dann seelischen und an geistigen Kräften waltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nur dann zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit und auch zum Menschsein kommen, wenn wir den Geist suchen. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir den Geist suchen, dann erscheint&#039;&#039;&#039; [[A:Geistselbst|Geistselbst]] &#039;&#039;&#039;in uns&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist Astralisches&#039;&#039;&#039; in unserer Leiblichkeit, das mit diesem Erkennen des Geistes durchsetzt ist. Das heißt, wir bringen Licht, &#039;&#039;&#039;geistiges Licht in unser eigenes Seelisches&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge, die aus unseren Leidenschaften kommen, die aus unseren Begierden kommen, stellen sich nicht einfach so vor uns und wir akzeptieren sie, handeln danach, sondern wir hinterfragen und suchen das Geistige. Und in diesem Moment, in dem wir versuchen, hinter die Dinge zu blicken, eröffnen sie sich immer mehr als das, was sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir sie dann wieder ergreifen aus unserer geistigen Identität heraus, aus unserem höheren Ich, dann werden sie verwandelt. Denn dann steht eine Instanz über ihnen und dann wird geschaut, welchen Bestand, welche Intention, welche Funktion in die Zukunft hinein kann denn dieses Seelische, was wir da anschauen, haben. Und wenn wir das messen an unserem erhöhten, sensibleren [[A:Bewusstsein|Bewusstsein]], dann können wir daraus etwas sehr, sehr Schönes machen, auch wenn es im ersten Moment nicht so brauchbar erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte auch heute wieder eine Bibelstelle lesen, um das noch einmal zu verdeutlichen, was ich gerade versucht habe, anzudeuten, fokussiert, und zwar ist es aus der [[A:Offenbarung Kapitel 19|Offenbarung des Johannes, Kapitel 19]]: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Passage, die es aber in sich hat, wenn wir versuchen, mit unseren anthroposophischen Begrifflichkeiten diese Passage zu deuten. Ich möchte sie einmal lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein. Denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Siehe zu. Tu es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da passiert sehr viel in dieser Passage. Ich schaue auf die Uhr. Ich werde heute wieder ein wenig überziehen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Ich werde mich bald wieder an den 30 Minuten Rahmen halten, aber an dieser Stelle, auch weil es so gut zu Pfingsten passt. Was erfahren wir hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt zunächst ein Rauschen auf, viele Wasser, wie ein Rollen starker Donner. Wir hatten gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; immer auch ein &#039;&#039;&#039;Hinweis ist auf das Seelische&#039;&#039;&#039;, das wogende Meer mit starken Wellen, manchmal auch seicht, aber in der Regel aufbrausend, stürmisch. Das ist eine &#039;&#039;&#039;Beschreibung des Seelischen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe, unser Seelisches zu ergreifen und umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagen diese Stimmen: &amp;quot;Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot; Hier haben wir, könnte man sagen, so &#039;&#039;&#039;etwas ähnliches wie das Pfingstereignis&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist fährt in die Jünger und erweckt diese feurigen Zungen und sie beginnen, das Wort Gottes unter die Menschen zu bringen. Und hier haben wir &amp;quot;Halleluja! Der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;hier beginnt der Geist, das Ich, das Seelische zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Und wenn das geschieht, dann entsteht natürlich ein Durcheinander im Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir dürfen nicht vergessen, dass &#039;&#039;&#039;unser Astralleib&#039;&#039;&#039; nicht unwesentlich &#039;&#039;&#039;bereits von den&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacherkräften]] &#039;&#039;&#039;vereinnahmt&#039;&#039;&#039; worden sind. Und wenn da jetzt der Geist, das höhere Ich beginnt, das Seelische zu durchsetzen, dann kann man sich natürlich vorstellen, dass das für die Herrschaften, die sich bei uns eingenistet haben, kein besonders angenehmer Zustand ist zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt eben diese Hochzeit des Lammes. Und dann haben wir diesen Hinweis &amp;quot;und seine Frau hat sich bereit gemacht, und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese feine Leinwand, die Frau, die Seele, die sich bereit macht, um diese Hochzeit mit dem höheren Ich zu vollziehen&#039;&#039;&#039;, das ist dieser Vorgang, der vor uns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen unsere Seelen, wenn man so will, herausputzen&#039;&#039;&#039;, sage ich jetzt mal. Wir müssen erkennen, dass wir in unseren Seelen schon sehr, sehr lange nicht mehr gereinigt haben, dass viele Dinge in uns eingeflossen sind, die wir nicht bewusst in uns aufgenommen haben, sondern die uns passiert sind. Man kann das nicht anders sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge unseres bewusst Werdens oder bewusster Werdens sind ganz eindeutig in unserem Seelischen verwerfliche Dinge passiert. Wir werden dazu auch noch kommen, wenn wir uns vor allen Dingen zunächst die lemurische Epoche, in der wir nun stehen, und dann auch besonders die atlantische Zeit ansehen werden. Dort kam es zu Verwerfungen, die wir alle mitverschuldet haben. Und aus dieser Zeit kommen diese Dinge, die wir aufzuarbeiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist hier die Rede von dieser feinen Leinwand. Denn &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;. Da haben wir also wieder diesen Begriff der &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;, ganz zentral hier, gerechte Taten der Heiligen. Daraus besteht dieses glänzende, reine Kleid unserer Seelen, aus gerechten Taten. Und gerechte Taten der Heiligen, das ist zunächst einmal etwas, dass wir uns ein Beispiel nehmen können an denjenigen, die uns vorausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heiligen Taten in den Schriften, heilige Taten von Eingeweihten, die sie uns hinterlassen haben. Daran kann man sich orientieren und kann erst einmal entdecken, was ist denn das Heilige? Und wenn dann in uns der Wunsch entsteht, ich habe dieses Heilige als heilig, als heilend für mich, für andere Menschen, für die Welt erkannt, und ich möchte auch so werden oder ich möchte diese Dinge auch vollbringen, dann beginnt die Umkleidung unseres Seelischen in diese feine Leinwand. &amp;quot;Glänzend, rein&amp;quot; bedeutet, rein von diesen alten Verwerfungen aus Marotten, vielleicht schlechten Angewohnheiten, die aus unserem Seelischen kommen, dass wir die ablegen, dass wir die verwandeln in gute Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;die feine Leinwand, sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;, ein wunderschönes Bild, und auch hier Gerechtigkeit. Wir müssen das Geistige miteinbeziehen, sonst würde ich den Umkehrschluss so formulieren wollen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Geistige unberücksichtigt lassen, kann es heutzutage keine Gerechtigkeit mehr geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann: &amp;quot;Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes: Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht, ich bin dein Mitknecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder diesen Hinweis: Der Christus hat sich mit allen Menschen verbunden und er ist Mensch geworden. Und das bedeutet auch hier ein &#039;&#039;&#039;Paradigmenwechsel&#039;&#039;&#039;, dass es nicht weiterhin so ist, wie es in alten Zeiten war, dass das Göttliche im Himmel ist, also oben, und wir Menschen sind unten und müssen also von unten das Göttliche oben anbeten – diese Zeiten sind vorüber –, sondern der Christus in uns und in allen Menschen ist das, womit wir sehr pfleglich umgehen sollten. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Das heißt also, Weissagung ist hier so zu verstehen: &#039;&#039;&#039;Geist der Weissagung, der Geist, der zum Vorschein kommt, der Geist, der uns in allem begegnet, vor allen Dingen aber in den anderen Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tritt zum Vorschein und wir müssen uns bereit machen, ihn zu erkennen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Hochzeit des Lammes&#039;&#039;&#039;, denn &#039;&#039;&#039;das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung&#039;&#039;&#039;, nicht im Himmel anbeten das Göttliche, abstrakt, sondern verstehen, das Göttliche ist mitten unter uns, in uns, in den anderen Menschen und hinter allen Erscheinungen dieser Welt. Das ist ein wichtiger Aspekt in Verbindung mit dem Pfingstereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal die [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]] näher betrachtet und ich finde, das, was wir heute versucht haben, noch einmal darzustellen, ist wie ein geistiges Band, das noch dazu gehört, unsere Aufgabe, uns immer wieder klarzumachen. Natürlich ist es immer wieder schön und wichtig, sich mit diesen Ereignissen um das Pfingstfest, um Christi Himmelfahrt, um das Osterfest, dass man sich da mehr oder weniger äußerlich auch damit verbindet, dass wir hinschauen auf diese Feste und auch die besondere Stimmung genießen, die damit verbunden ist. Aber mindestens genauso wichtig ist immer auch zu sehen, da wird eine Aufgabe an uns herangetragen. Ja, das Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche euch einen schönen Pfingstfestausklang. Und beim nächsten Mal geht es jetzt aber wirklich weiter mit den Schöpfungstagen, mit dem Menschwerden, dem physisch Werden des Menschen. Wir kommen bald, wie gesagt, zum Sündenfall, zunächst mal zum luziferischen Sündenfall und später dann auch zum ahrimanischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, vielen, vielen Dank, dass ihr diesen zweiten Pfingsteinschub noch mitgemacht habt und hoffentlich bis zum nächsten Video. Alles Gute bis dahin und bis zum nächsten Mal. Ich danke euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen GeistesBewusstsein|Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Geistselbst]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Gaben]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Hochzeit des Lammes]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Jünger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Licht]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|geistiges]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Mysterium von Golgatha]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Paradigmenwechsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Pfingsten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Sündenfall]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Unwahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Versuchung]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|ahrimanisch]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|luziferisch]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|Wahrheit]] &lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten|geistige]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Widersacherkräfte]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|geistige]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9640</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 10 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9640"/>
		<updated>2023-06-07T10:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei: Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2).jpg|zentriert|mini|450x450px|Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)|link=https://www.youtube.com/watch?v=8cAi5iiXg24 |zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 10]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 10 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung  &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum zehnten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir befinden uns immer noch in der Pfingstzeit. Ich hoffe, ihr konntet den ersten Teil von Pfingsten gut verleben und konntet vielleicht den einen oder anderen geistigen Hintergrund näher beleuchten. Vielleicht habt ihr Familie getroffen, Verwandte getroffen und in der Begegnung mit den Menschen wurde vielleicht auch etwas angeregt in euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anknüpfung an Teil 9, Stellungnahme zu Kommentaren und Anfragen     ===&lt;br /&gt;
Ich wollte heute die Gelegenheit nutzen, um noch einmal einige Gedanken mit euch zu teilen, die ich gerne in diesen Pfingstkontext einbinden möchte, weil sie im weitesten Sinne mit unserem Thema, mit unserem Einschub Pfingsten und auch Himmelfahrt und Ostern zu tun haben. Und Anstoß war, dass ich im Kommentarbereich gefragt wurde, auch mehrfach in Zuschriften, warum ich diese langsame Sprechform in den Videos wähle, warum ich nicht schneller spreche, warum ich vielleicht nicht mehr Stimmfarben anwende, um die Inhalte vorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich gerne Stellung nehmen und das Ganze versuchen auch einzubetten in den Kontext, in die Zeit des Jahres und auch in die damit verbundenen geistigen Ereignisse, die sich gerade vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zunächst einmal meine Entscheidung, in den Videos eher eine &#039;&#039;&#039;langsame Sprechweise&#039;&#039;&#039; an den Tag zu legen, hat sich ergeben aus Informationen, die ich erhalten habe, aus einer Dokumentation, eine Fernsehsendung aus den 70er Jahren. Da hat der &#039;&#039;&#039;SWR&#039;&#039;&#039;, das ist hier ein Fernsehsender in Deutschland, eine &#039;&#039;&#039;Dokumentation veröffentlicht&#039;&#039;&#039;, das ist eine Reihe, die nannte sich damals &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Magische Namen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Reihe gab es auch eine &#039;&#039;&#039;Sendung über Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Und es hat sich ein Journalist damals auf den Weg gemacht, ist nach Dornach gefahren und hat dort unter anderem auch noch Menschen interviewen können, die Rudolf Steiner noch persönlich erlebt haben. Und diese Schilderungen dieser Menschen fand ich besonders wertvoll. Da wurde gesagt oder immer wieder betont von denjenigen, die ihn persönlich erleben durften, dass er ein ausgesprochen ruhiges Sprechen hatte, ein langsames, ruhiges Sprechen, und dass er also niemals in Schnelligkeit verfallen ist, während er vortrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesen Schilderungen wurde mir persönlich klar, dass Rudolf Steiner das natürlich bewusst so gewählt hat. Denn aus meiner Sicht ist es so, und da sind wir auch wieder beim Pfingstgedanken, wir befinden uns nach dem Mysterium von Golgatha in einer Zeit, in der die Menschheit die Dinge selbst ergreifen muss. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch muss für sich sein Leben, sein Denken, sein Fühlen und sein Wollen ergreifen&#039;&#039;&#039; und mit diesem selbst ergriffenen seelischen Tun nach außen treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist in dieser Zeit, in der wir uns nun befinden, heute ja ganz besonders, kontraproduktiv, wenn wir im Geistigen mit einer gewissen Überzeugungskraft könnte man sagen, die aber über das normale Maß hinausgeht, an andere Menschen herantreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird heutzutage zum Beispiel im Marketingbereich, im Vertrieb ja alles darangesetzt, den Empfänger der Botschaft, das ist ja in den meisten Fällen eine Botschaft, wir möchten etwas verkaufen, wir möchten etwas an die Menschen bringen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Und dann wird sehr viel Kraft aufgewendet, es werden sehr viele Gedanken gehegt, wie wir den anderen Menschen dazu bringen können, dass er unser Produkt kauft und nicht das Produkt einer anderen Firma oder dass er vielleicht auch nicht kauft. Und die Geistigkeit, die hier dahintersteht, die haben wir auch sehr häufig in religiös-esoterischen Richtungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also enorm viel aufgewendet, um andere Menschen davon zu überzeugen, diesen Weg jetzt einzuschlagen, geistig, wie auch immer, das heißt also, eine Überzeugungskraft auf den anderen auszuüben, der aber, und das ist der Punkt, verstärkt wird durch den Einfluss der Menschen, die diesen Überzeugungsakt tätigen, und nicht nur die Überzeugungskraft aus der Sache selber wirken lassen. Und das ist genau der Punkt, wo wir im Geistigen sehr, sehr vorsichtig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn ein Mensch, der von einer Sache voll überzeugt ist, sich nicht damit begnügt, die Dinge neutral, ruhig und sachlich vorzubringen, sondern sich dazu hinreißen lässt, zusätzliches Gewicht hineinzulegen dadurch, dass man mit großer idealistischer Freude die Sache an die anderen heranträgt zum Beispiel, und die anderen Menschen dann vielleicht eher durch diese Freude des anderen Menschen zunächst einmal, ich will mal sagen geblendet werden, denn sie denken, na ja, wenn er sich so freut, wenn das für ihn so positiv ist, dann muss das ja für mich auch gut sein. Das kann hilfreich sein, es kann aber auch in ein sehr gefährliches Fahrwasser führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten ===&lt;br /&gt;
Denn die [[A:Wahrheit|Wahrheit]], wenn wir nun vielleicht einmal etwas tiefer gehen, die &#039;&#039;&#039;Wahrheit ist jenseits aller Überzeugungskraft&#039;&#039;&#039;, die aus den Menschenseelen hervorgeht. Die Wahrheit ist etwas, das nur jeder Mensch für sich selbst hervorbringen kann. Das ist also ein ganz entscheidender Punkt, der von Rudolf Steiner in seinen Grundlagenwerken betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit ist also in den seltensten Fällen – sagen wir mal, die &#039;&#039;&#039;geistige Wahrheit&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten werden immer durch den Menschen selbst hervorgebracht&#039;&#039;&#039; – nur die Wahrheit, die sich aus dem Gewordenen heraus als Leichnam vor uns ausbreitet – wir hatten ja diesen Vorgang beschrieben – das ist das, was sich uns als Wahrheit von außen darlegt, aber das sind Wahrheiten, die wir am Toten ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;geistigen Wahrheiten müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Lebendigen heraus von jedem Menschen selbst&#039;&#039;&#039;, ja man könnte wirklich sagen, &#039;&#039;&#039;erzeugt werden&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben eine &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, der Himmelfahrt und auch des Pfingstereignisses&#039;&#039;&#039;, dass wir erfahren, dass Christus uns vorangeht, dass Christus sich mit der gesamten Erde verbunden hat, dass Christus die Seelenwelt, die Astralsphäre der Erde zu seinem Devachan gemacht hat und dass er sich mit jedem einzelnen Menschen-Ich verbunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus und wird uns frei machen    ===&lt;br /&gt;
Und hier schließt sich der Kreis. Die Wahrheit ist etwas &#039;&#039;&#039;nicht mehr von außen Einwirkendes&#039;&#039;&#039;, sondern die &#039;&#039;&#039;Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;wir tragen den Christus in uns&#039;&#039;&#039;. Und die Tatsache – jetzt werden viele sagen, na ja, aber es wäre unklug, sich immer hundertprozentig auf das zu verlassen, was man vielleicht im ersten, zweiten, dritten Moment als Wahrheit erkennt –, das ist richtig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass, wenn wir diesen Weg nicht beschreiten, wir die Wahrheit immer in uns zunächst einmal zu suchen, dann kommt die Lebendigkeit, die wir immer wieder aufsuchen müssen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt dieser Prozess immer mehr zum Stillstand, wenn wir nicht das Selbstvertrauen haben, das &#039;&#039;&#039;Selbstvertrauen in uns stärken&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;Quelle suchen, aus der die Wahrheit aus unserem tiefsten Inneren hervorkommt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir diesen Akt nicht immer wieder vollziehen und uns daran gewöhnen, diesen Weg zu gehen, dann wird das Lebendige in uns immer mehr zurückgedrängt. Und wir haben eben die Aufgabe, diesen Weg zu gehen, die Wahrheit aus dem Inneren hervorzuholen ins Außen, &#039;&#039;&#039;abzugleichen mit dem, was uns von außen entgegentritt&#039;&#039;&#039; und danach zu leben. Und das klingt zunächst einmal fast unmöglich, aber es ist nicht unmöglich. Denn &#039;&#039;&#039;die Wahrheit wird uns frei machen&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Ankündigung, die wir durch den Christus erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe ist nun, die Wahrheit zu suchen&#039;&#039;&#039;. Und Wahrheitssuche soll hier vor allen Dingen bedeuten, unsere &#039;&#039;&#039;Wahrheit zu erweitern&#039;&#039;&#039;. Denn woran wir heute in der Menschheit aus meiner Sicht mit am meisten leiden, ist eine &#039;&#039;&#039;zu starke Fokussierung auf einzelne Teilaspekte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt zum Ausdruck unter anderem in mehreren Aussagen Rudolf Steiners, wo er darauf eingeht: Was ist Gerechtigkeit? Was ist Moralität? Ich hatte das in einem Vortrag einmal näher ausgeführt im letzten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, derjenige handelt gerecht, der seine Ich-Kraft anwendet, um sich in der Welt in ein rechtes Verhältnis zu setzen, sowohl &#039;&#039;&#039;die irdischen, aber noch viel mehr die geistigen&#039;&#039;&#039; [[A:Wirklichkeit|Wirklichkeiten]] &#039;&#039;&#039;miteinzubeziehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; [[A:Gerechtigkeit|Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;geistigen Hintergründe&#039;&#039;&#039; nicht suchen, dann bedeutet das im Umkehrschluss, wir lassen nur einen ganz kleinen Teil der Wahrheit gelten. Und damit wird es nicht automatisch zur Lüge, aber es wird zur &#039;&#039;&#039;Unwahrheit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weil es nicht das Ganze anstrebt abzubilden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt in diesem Falle für die Videos: Ich habe mich entschlossen, diesen Stil zu wählen, damit ich nicht Gefahr laufe, hoffentlich, euch durch meine eigenen Motive – denn ich möchte ja die Anthroposophie über diesen Weg an Menschen herantragen, die vielleicht bisher mit diesem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind oder sich vielleicht einfach einmal orientieren, interessieren, ich möchte nicht den Fehler machen, hier mit vielen bunten Lichtern zu versprechen: Das ist der beste Weg, der tollste Weg, das möchte ich hier vermeiden – zu überzeugen, sondern die Inhalte hier auf meine Weise, auf unvollständige Art und Weise wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das möchte ich auch noch einmal sagen. Die Angaben Rudolf Steiners sind so gewaltig, sind so tiefgründig, dass man nur staunen kann. Und ich empfehle euch, wenn ihr die Kraft aufbringen könnt, wenn ihr die Stimme hört in euch, versucht auch die Bücher Rudolf Steiners zu lesen, versucht, die Vortrags-Mitschriften euch zuzuführen. Das ist überaus wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja nun haben wir den &#039;&#039;&#039;Heiligen Geist,&#039;&#039;&#039; der auf &#039;&#039;&#039;die Jünge&#039;&#039;&#039;r herabsteigt, und diese &#039;&#039;&#039;feurigen Zungen&#039;&#039;&#039; in ihnen aufsteigen im Zuge des Pfingstereignisses. Und mit diesem Vorgang, mit diesem ersten Pfingstereignis beginnt immer wieder jedes Jahr auch für uns die Möglichkeit, diesem Ereignis zu folgen, dieses Ereignis in unseren Seelen nachzuvollziehen, und dann aus Freiheit zu beginnen, bestimmte Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, aber auch nur als Startpunkt stattgefunden haben, nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der luziferische und ahrimanische Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Dazu werden wir jetzt auch bald kommen, wenn wir uns weiter bewegen in den Schöpfungstagen. Da kommen wir zum Ereignis des &#039;&#039;&#039;Sündenfalls&#039;&#039;&#039;. Und wir werden sehen, ähnlich wie es &#039;&#039;&#039;für den Christus Jesus zwei unterschiedliche Versuchungen&#039;&#039;&#039; gegeben hat, nämlich eine &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039; und eine &#039;&#039;&#039;ahrimanische Versuchung&#039;&#039;&#039;, werden wir auch im Zuge der Beschäftigung mit den Schöpfungstagen und dem Menschen, der nun in der &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; langsam beginnt, sich auf der Erde zu verkörpern, werden wir auch sehen, dass es einen [[A:Luziferische Versuchung|luziferischen Sündenfall]] des Menschen gibt und einen [[A:Gottessöhne und Menschentöchter|ahrimanischen Sündenfall.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser ahrimanische Sündenfall steht sehr stark in Verbindung damit, dass die Welt heute in dieser stofflichen Gestalt, wie wir sie um uns herum finden, vorhanden ist. Wir hatten das in den Grundlagenvideos zum Thema &amp;quot;Entstehung von Materie&amp;quot; einmal kurz angedeutet, dass also hier die beiden Kräfte Luzifer und Ahriman oder die Wesenheiten &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman zusammenarbeiten&#039;&#039;&#039;, um dann schließlich uns Menschen und auch die Wesen um uns herum &#039;&#039;&#039;in diese physisch-stoffliche Erscheinungsform hineinzuziehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes ===&lt;br /&gt;
Und in diesem Zuge ist es noch einmal sehr, sehr wichtig, die Wahrheit zu fokussieren und dieses Spannungsverhältnis, was ich schon öfter versucht habe darzustellen, auszuhalten, dass wir uns auf der einen Seite sehr tief bereits in das Reich Ahrimans hinab begeben haben, dass aber auf der anderen Seite aus dieser Tiefe heraus die Kräfte entstehen, die wir benötigen, um zur Wahrheit zu kommen, dass wir aber nicht den Fehler machen sollten, uns zu stark mit diesen physisch-stofflichen Gegebenheiten zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das, was Ahriman von uns möchte, was von Luzifer vorbereitet wird, ist, dass wir den Glanz der stofflichen Welt, der ja durchaus sehr groß ist, dann als Anlass nehmen zu vergessen, &#039;&#039;&#039;dass wir hinter all diesen stofflichen Erscheinungen einen geistigen Überbau&#039;&#039;&#039; haben. Und unsere Aufgabe ist, uns dahingehend zu schulen, dass wir &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Heiligen Geistes nun beginnen, unsere Wahrheit, unser Bewusstsein dahingehend zu erweitern&#039;&#039;&#039;, dass, wenn wir etwas sehen, einen Gegenstand, ein Objekt in der physischen Welt, dass wir uns immer daran erinnern, was dahinter an zunächst einmal ätherischen, dann seelischen und an geistigen Kräften waltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nur dann zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit und auch zum Menschsein kommen, wenn wir den Geist suchen. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir den Geist suchen, dann erscheint&#039;&#039;&#039; [[A:Geistselbst|Geistselbst]] &#039;&#039;&#039;in uns&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist Astralisches&#039;&#039;&#039; in unserer Leiblichkeit, das mit diesem Erkennen des Geistes durchsetzt ist. Das heißt, wir bringen Licht, &#039;&#039;&#039;geistiges Licht in unser eigenes Seelisches&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge, die aus unseren Leidenschaften kommen, die aus unseren Begierden kommen, stellen sich nicht einfach so vor uns und wir akzeptieren sie, handeln danach, sondern wir hinterfragen und suchen das Geistige. Und in diesem Moment, in dem wir versuchen, hinter die Dinge zu blicken, eröffnen sie sich immer mehr als das, was sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir sie dann wieder ergreifen aus unserer geistigen Identität heraus, aus unserem höheren Ich, dann werden sie verwandelt. Denn dann steht eine Instanz über ihnen und dann wird geschaut, welchen Bestand, welche Intention, welche Funktion in die Zukunft hinein kann denn dieses Seelische, was wir da anschauen, haben. Und wenn wir das messen an unserem erhöhten, sensibleren [[A:Bewusstsein|Bewusstsein]], dann können wir daraus etwas sehr, sehr Schönes machen, auch wenn es im ersten Moment nicht so brauchbar erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte auch heute wieder eine Bibelstelle lesen, um das noch einmal zu verdeutlichen, was ich gerade versucht habe, anzudeuten, fokussiert, und zwar ist es aus der [[A:Offenbarung Kapitel 19|Offenbarung des Johannes, Kapitel 19]]: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Passage, die es aber in sich hat, wenn wir versuchen, mit unseren anthroposophischen Begrifflichkeiten diese Passage zu deuten. Ich möchte sie einmal lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein. Denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Siehe zu. Tu es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da passiert sehr viel in dieser Passage. Ich schaue auf die Uhr. Ich werde heute wieder ein wenig überziehen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Ich werde mich bald wieder an den 30 Minuten Rahmen halten, aber an dieser Stelle, auch weil es so gut zu Pfingsten passt. Was erfahren wir hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt zunächst ein Rauschen auf, viele Wasser, wie ein Rollen starker Donner. Wir hatten gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; immer auch ein &#039;&#039;&#039;Hinweis ist auf das Seelische&#039;&#039;&#039;, das wogende Meer mit starken Wellen, manchmal auch seicht, aber in der Regel aufbrausend, stürmisch. Das ist eine &#039;&#039;&#039;Beschreibung des Seelischen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe, unser Seelisches zu ergreifen und umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagen diese Stimmen: &amp;quot;Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot; Hier haben wir, könnte man sagen, so &#039;&#039;&#039;etwas ähnliches wie das Pfingstereignis&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist fährt in die Jünger und erweckt diese feurigen Zungen und sie beginnen, das Wort Gottes unter die Menschen zu bringen. Und hier haben wir &amp;quot;Halleluja! Der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;hier beginnt der Geist, das Ich, das Seelische zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Und wenn das geschieht, dann entsteht natürlich ein Durcheinander im Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir dürfen nicht vergessen, dass &#039;&#039;&#039;unser Astralleib&#039;&#039;&#039; nicht unwesentlich &#039;&#039;&#039;bereits von den&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacherkräften]] &#039;&#039;&#039;vereinnahmt&#039;&#039;&#039; worden sind. Und wenn da jetzt der Geist, das höhere Ich beginnt, das Seelische zu durchsetzen, dann kann man sich natürlich vorstellen, dass das für die Herrschaften, die sich bei uns eingenistet haben, kein besonders angenehmer Zustand ist zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt eben diese Hochzeit des Lammes. Und dann haben wir diesen Hinweis &amp;quot;und seine Frau hat sich bereit gemacht, und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese feine Leinwand, die Frau, die Seele, die sich bereit macht, um diese Hochzeit mit dem höheren Ich zu vollziehen&#039;&#039;&#039;, das ist dieser Vorgang, der vor uns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen unsere Seelen, wenn man so will, herausputzen&#039;&#039;&#039;, sage ich jetzt mal. Wir müssen erkennen, dass wir in unseren Seelen schon sehr, sehr lange nicht mehr gereinigt haben, dass viele Dinge in uns eingeflossen sind, die wir nicht bewusst in uns aufgenommen haben, sondern die uns passiert sind. Man kann das nicht anders sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge unseres bewusst Werdens oder bewusster Werdens sind ganz eindeutig in unserem Seelischen verwerfliche Dinge passiert. Wir werden dazu auch noch kommen, wenn wir uns vor allen Dingen zunächst die lemurische Epoche, in der wir nun stehen, und dann auch besonders die atlantische Zeit ansehen werden. Dort kam es zu Verwerfungen, die wir alle mitverschuldet haben. Und aus dieser Zeit kommen diese Dinge, die wir aufzuarbeiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist hier die Rede von dieser feinen Leinwand. Denn &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;. Da haben wir also wieder diesen Begriff der &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;, ganz zentral hier, gerechte Taten der Heiligen. Daraus besteht dieses glänzende, reine Kleid unserer Seelen, aus gerechten Taten. Und gerechte Taten der Heiligen, das ist zunächst einmal etwas, dass wir uns ein Beispiel nehmen können an denjenigen, die uns vorausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heiligen Taten in den Schriften, heilige Taten von Eingeweihten, die sie uns hinterlassen haben. Daran kann man sich orientieren und kann erst einmal entdecken, was ist denn das Heilige? Und wenn dann in uns der Wunsch entsteht, ich habe dieses Heilige als heilig, als heilend für mich, für andere Menschen, für die Welt erkannt, und ich möchte auch so werden oder ich möchte diese Dinge auch vollbringen, dann beginnt die Umkleidung unseres Seelischen in diese feine Leinwand. &amp;quot;Glänzend, rein&amp;quot; bedeutet, rein von diesen alten Verwerfungen aus Marotten, vielleicht schlechten Angewohnheiten, die aus unserem Seelischen kommen, dass wir die ablegen, dass wir die verwandeln in gute Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;die feine Leinwand, sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;, ein wunderschönes Bild, und auch hier Gerechtigkeit. Wir müssen das Geistige miteinbeziehen, sonst würde ich den Umkehrschluss so formulieren wollen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Geistige unberücksichtigt lassen, kann es heutzutage keine Gerechtigkeit mehr geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann: &amp;quot;Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes: Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht, ich bin dein Mitknecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder diesen Hinweis: Der Christus hat sich mit allen Menschen verbunden und er ist Mensch geworden. Und das bedeutet auch hier ein &#039;&#039;&#039;Paradigmenwechsel&#039;&#039;&#039;, dass es nicht weiterhin so ist, wie es in alten Zeiten war, dass das Göttliche im Himmel ist, also oben, und wir Menschen sind unten und müssen also von unten das Göttliche oben anbeten – diese Zeiten sind vorüber –, sondern der Christus in uns und in allen Menschen ist das, womit wir sehr pfleglich umgehen sollten. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Das heißt also, Weissagung ist hier so zu verstehen: &#039;&#039;&#039;Geist der Weissagung, der Geist, der zum Vorschein kommt, der Geist, der uns in allem begegnet, vor allen Dingen aber in den anderen Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tritt zum Vorschein und wir müssen uns bereit machen, ihn zu erkennen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Hochzeit des Lammes&#039;&#039;&#039;, denn &#039;&#039;&#039;das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung&#039;&#039;&#039;, nicht im Himmel anbeten das Göttliche, abstrakt, sondern verstehen, das Göttliche ist mitten unter uns, in uns, in den anderen Menschen und hinter allen Erscheinungen dieser Welt. Das ist ein wichtiger Aspekt in Verbindung mit dem Pfingstereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal die [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]] näher betrachtet und ich finde, das, was wir heute versucht haben, noch einmal darzustellen, ist wie ein geistiges Band, das noch dazu gehört, unsere Aufgabe, uns immer wieder klarzumachen. Natürlich ist es immer wieder schön und wichtig, sich mit diesen Ereignissen um das Pfingstfest, um Christi Himmelfahrt, um das Osterfest, dass man sich da mehr oder weniger äußerlich auch damit verbindet, dass wir hinschauen auf diese Feste und auch die besondere Stimmung genießen, die damit verbunden ist. Aber mindestens genauso wichtig ist immer auch zu sehen, da wird eine Aufgabe an uns herangetragen. Ja, das Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche euch einen schönen Pfingstfestausklang. Und beim nächsten Mal geht es jetzt aber wirklich weiter mit den Schöpfungstagen, mit dem Menschwerden, dem physisch Werden des Menschen. Wir kommen bald, wie gesagt, zum Sündenfall, zunächst mal zum luziferischen Sündenfall und später dann auch zum ahrimanischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, vielen, vielen Dank, dass ihr diesen zweiten Pfingsteinschub noch mitgemacht habt und hoffentlich bis zum nächsten Video. Alles Gute bis dahin und bis zum nächsten Mal. Ich danke euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Astralleib]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen GeistesBewusstsein|Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Geistselbst]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Gaben]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenHimmelfahrt|Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Hochzeit des Lammes]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Jünger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Licht]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|geistiges]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenMysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Paradigmenwechsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenPfingsten|Pfingsten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Sündenfall]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Unwahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|V]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Versuchung]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|ahrimanisch]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|luziferisch]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenWahrheit|Wahrheit]] &lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenGeistige|geistige]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;|Widersacherkräfte]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|geistige]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9639</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 10 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T10:47:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei: Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2).jpg|zentriert|mini|450x450px|Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)|link=https://www.youtube.com/watch?v=8cAi5iiXg24 |zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 10]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 10 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung  &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum zehnten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir befinden uns immer noch in der Pfingstzeit. Ich hoffe, ihr konntet den ersten Teil von Pfingsten gut verleben und konntet vielleicht den einen oder anderen geistigen Hintergrund näher beleuchten. Vielleicht habt ihr Familie getroffen, Verwandte getroffen und in der Begegnung mit den Menschen wurde vielleicht auch etwas angeregt in euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anknüpfung an Teil 9, Stellungnahme zu Kommentaren und Anfragen     ===&lt;br /&gt;
Ich wollte heute die Gelegenheit nutzen, um noch einmal einige Gedanken mit euch zu teilen, die ich gerne in diesen Pfingstkontext einbinden möchte, weil sie im weitesten Sinne mit unserem Thema, mit unserem Einschub Pfingsten und auch Himmelfahrt und Ostern zu tun haben. Und Anstoß war, dass ich im Kommentarbereich gefragt wurde, auch mehrfach in Zuschriften, warum ich diese langsame Sprechform in den Videos wähle, warum ich nicht schneller spreche, warum ich vielleicht nicht mehr Stimmfarben anwende, um die Inhalte vorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich gerne Stellung nehmen und das Ganze versuchen auch einzubetten in den Kontext, in die Zeit des Jahres und auch in die damit verbundenen geistigen Ereignisse, die sich gerade vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zunächst einmal meine Entscheidung, in den Videos eher eine &#039;&#039;&#039;langsame Sprechweise&#039;&#039;&#039; an den Tag zu legen, hat sich ergeben aus Informationen, die ich erhalten habe, aus einer Dokumentation, eine Fernsehsendung aus den 70er Jahren. Da hat der &#039;&#039;&#039;SWR&#039;&#039;&#039;, das ist hier ein Fernsehsender in Deutschland, eine &#039;&#039;&#039;Dokumentation veröffentlicht&#039;&#039;&#039;, das ist eine Reihe, die nannte sich damals &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Magische Namen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Reihe gab es auch eine &#039;&#039;&#039;Sendung über Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Und es hat sich ein Journalist damals auf den Weg gemacht, ist nach Dornach gefahren und hat dort unter anderem auch noch Menschen interviewen können, die Rudolf Steiner noch persönlich erlebt haben. Und diese Schilderungen dieser Menschen fand ich besonders wertvoll. Da wurde gesagt oder immer wieder betont von denjenigen, die ihn persönlich erleben durften, dass er ein ausgesprochen ruhiges Sprechen hatte, ein langsames, ruhiges Sprechen, und dass er also niemals in Schnelligkeit verfallen ist, während er vortrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesen Schilderungen wurde mir persönlich klar, dass Rudolf Steiner das natürlich bewusst so gewählt hat. Denn aus meiner Sicht ist es so, und da sind wir auch wieder beim Pfingstgedanken, wir befinden uns nach dem Mysterium von Golgatha in einer Zeit, in der die Menschheit die Dinge selbst ergreifen muss. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch muss für sich sein Leben, sein Denken, sein Fühlen und sein Wollen ergreifen&#039;&#039;&#039; und mit diesem selbst ergriffenen seelischen Tun nach außen treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist in dieser Zeit, in der wir uns nun befinden, heute ja ganz besonders, kontraproduktiv, wenn wir im Geistigen mit einer gewissen Überzeugungskraft könnte man sagen, die aber über das normale Maß hinausgeht, an andere Menschen herantreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird heutzutage zum Beispiel im Marketingbereich, im Vertrieb ja alles darangesetzt, den Empfänger der Botschaft, das ist ja in den meisten Fällen eine Botschaft, wir möchten etwas verkaufen, wir möchten etwas an die Menschen bringen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Und dann wird sehr viel Kraft aufgewendet, es werden sehr viele Gedanken gehegt, wie wir den anderen Menschen dazu bringen können, dass er unser Produkt kauft und nicht das Produkt einer anderen Firma oder dass er vielleicht auch nicht kauft. Und die Geistigkeit, die hier dahintersteht, die haben wir auch sehr häufig in religiös-esoterischen Richtungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also enorm viel aufgewendet, um andere Menschen davon zu überzeugen, diesen Weg jetzt einzuschlagen, geistig, wie auch immer, das heißt also, eine Überzeugungskraft auf den anderen auszuüben, der aber, und das ist der Punkt, verstärkt wird durch den Einfluss der Menschen, die diesen Überzeugungsakt tätigen, und nicht nur die Überzeugungskraft aus der Sache selber wirken lassen. Und das ist genau der Punkt, wo wir im Geistigen sehr, sehr vorsichtig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn ein Mensch, der von einer Sache voll überzeugt ist, sich nicht damit begnügt, die Dinge neutral, ruhig und sachlich vorzubringen, sondern sich dazu hinreißen lässt, zusätzliches Gewicht hineinzulegen dadurch, dass man mit großer idealistischer Freude die Sache an die anderen heranträgt zum Beispiel, und die anderen Menschen dann vielleicht eher durch diese Freude des anderen Menschen zunächst einmal, ich will mal sagen geblendet werden, denn sie denken, na ja, wenn er sich so freut, wenn das für ihn so positiv ist, dann muss das ja für mich auch gut sein. Das kann hilfreich sein, es kann aber auch in ein sehr gefährliches Fahrwasser führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten ===&lt;br /&gt;
Denn die [[A:Wahrheit|Wahrheit]], wenn wir nun vielleicht einmal etwas tiefer gehen, die &#039;&#039;&#039;Wahrheit ist jenseits aller Überzeugungskraft&#039;&#039;&#039;, die aus den Menschenseelen hervorgeht. Die Wahrheit ist etwas, das nur jeder Mensch für sich selbst hervorbringen kann. Das ist also ein ganz entscheidender Punkt, der von Rudolf Steiner in seinen Grundlagenwerken betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit ist also in den seltensten Fällen – sagen wir mal, die &#039;&#039;&#039;geistige Wahrheit&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten werden immer durch den Menschen selbst hervorgebracht&#039;&#039;&#039; – nur die Wahrheit, die sich aus dem Gewordenen heraus als Leichnam vor uns ausbreitet – wir hatten ja diesen Vorgang beschrieben – das ist das, was sich uns als Wahrheit von außen darlegt, aber das sind Wahrheiten, die wir am Toten ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;geistigen Wahrheiten müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Lebendigen heraus von jedem Menschen selbst&#039;&#039;&#039;, ja man könnte wirklich sagen, &#039;&#039;&#039;erzeugt werden&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben eine &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, der Himmelfahrt und auch des Pfingstereignisses&#039;&#039;&#039;, dass wir erfahren, dass Christus uns vorangeht, dass Christus sich mit der gesamten Erde verbunden hat, dass Christus die Seelenwelt, die Astralsphäre der Erde zu seinem Devachan gemacht hat und dass er sich mit jedem einzelnen Menschen-Ich verbunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus und wird uns frei machen    ===&lt;br /&gt;
Und hier schließt sich der Kreis. Die Wahrheit ist etwas &#039;&#039;&#039;nicht mehr von außen Einwirkendes&#039;&#039;&#039;, sondern die &#039;&#039;&#039;Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;wir tragen den Christus in uns&#039;&#039;&#039;. Und die Tatsache – jetzt werden viele sagen, na ja, aber es wäre unklug, sich immer hundertprozentig auf das zu verlassen, was man vielleicht im ersten, zweiten, dritten Moment als Wahrheit erkennt –, das ist richtig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass, wenn wir diesen Weg nicht beschreiten, wir die Wahrheit immer in uns zunächst einmal zu suchen, dann kommt die Lebendigkeit, die wir immer wieder aufsuchen müssen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt dieser Prozess immer mehr zum Stillstand, wenn wir nicht das Selbstvertrauen haben, das &#039;&#039;&#039;Selbstvertrauen in uns stärken&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;Quelle suchen, aus der die Wahrheit aus unserem tiefsten Inneren hervorkommt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir diesen Akt nicht immer wieder vollziehen und uns daran gewöhnen, diesen Weg zu gehen, dann wird das Lebendige in uns immer mehr zurückgedrängt. Und wir haben eben die Aufgabe, diesen Weg zu gehen, die Wahrheit aus dem Inneren hervorzuholen ins Außen, &#039;&#039;&#039;abzugleichen mit dem, was uns von außen entgegentritt&#039;&#039;&#039; und danach zu leben. Und das klingt zunächst einmal fast unmöglich, aber es ist nicht unmöglich. Denn &#039;&#039;&#039;die Wahrheit wird uns frei machen&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Ankündigung, die wir durch den Christus erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe ist nun, die Wahrheit zu suchen&#039;&#039;&#039;. Und Wahrheitssuche soll hier vor allen Dingen bedeuten, unsere &#039;&#039;&#039;Wahrheit zu erweitern&#039;&#039;&#039;. Denn woran wir heute in der Menschheit aus meiner Sicht mit am meisten leiden, ist eine &#039;&#039;&#039;zu starke Fokussierung auf einzelne Teilaspekte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt zum Ausdruck unter anderem in mehreren Aussagen Rudolf Steiners, wo er darauf eingeht: Was ist Gerechtigkeit? Was ist Moralität? Ich hatte das in einem Vortrag einmal näher ausgeführt im letzten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, derjenige handelt gerecht, der seine Ich-Kraft anwendet, um sich in der Welt in ein rechtes Verhältnis zu setzen, sowohl &#039;&#039;&#039;die irdischen, aber noch viel mehr die geistigen&#039;&#039;&#039; [[A:Wirklichkeit|Wirklichkeiten]] &#039;&#039;&#039;miteinzubeziehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; [[A:Gerechtigkeit|Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;geistigen Hintergründe&#039;&#039;&#039; nicht suchen, dann bedeutet das im Umkehrschluss, wir lassen nur einen ganz kleinen Teil der Wahrheit gelten. Und damit wird es nicht automatisch zur Lüge, aber es wird zur &#039;&#039;&#039;Unwahrheit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weil es nicht das Ganze anstrebt abzubilden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt in diesem Falle für die Videos: Ich habe mich entschlossen, diesen Stil zu wählen, damit ich nicht Gefahr laufe, hoffentlich, euch durch meine eigenen Motive – denn ich möchte ja die Anthroposophie über diesen Weg an Menschen herantragen, die vielleicht bisher mit diesem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind oder sich vielleicht einfach einmal orientieren, interessieren, ich möchte nicht den Fehler machen, hier mit vielen bunten Lichtern zu versprechen: Das ist der beste Weg, der tollste Weg, das möchte ich hier vermeiden – zu überzeugen, sondern die Inhalte hier auf meine Weise, auf unvollständige Art und Weise wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das möchte ich auch noch einmal sagen. Die Angaben Rudolf Steiners sind so gewaltig, sind so tiefgründig, dass man nur staunen kann. Und ich empfehle euch, wenn ihr die Kraft aufbringen könnt, wenn ihr die Stimme hört in euch, versucht auch die Bücher Rudolf Steiners zu lesen, versucht, die Vortrags-Mitschriften euch zuzuführen. Das ist überaus wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja nun haben wir den &#039;&#039;&#039;Heiligen Geist,&#039;&#039;&#039; der auf &#039;&#039;&#039;die Jünge&#039;&#039;&#039;r herabsteigt, und diese &#039;&#039;&#039;feurigen Zungen&#039;&#039;&#039; in ihnen aufsteigen im Zuge des Pfingstereignisses. Und mit diesem Vorgang, mit diesem ersten Pfingstereignis beginnt immer wieder jedes Jahr auch für uns die Möglichkeit, diesem Ereignis zu folgen, dieses Ereignis in unseren Seelen nachzuvollziehen, und dann aus Freiheit zu beginnen, bestimmte Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, aber auch nur als Startpunkt stattgefunden haben, nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der luziferische und ahrimanische Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Dazu werden wir jetzt auch bald kommen, wenn wir uns weiter bewegen in den Schöpfungstagen. Da kommen wir zum Ereignis des &#039;&#039;&#039;Sündenfalls&#039;&#039;&#039;. Und wir werden sehen, ähnlich wie es &#039;&#039;&#039;für den Christus Jesus zwei unterschiedliche Versuchungen&#039;&#039;&#039; gegeben hat, nämlich eine &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039; und eine &#039;&#039;&#039;ahrimanische Versuchung&#039;&#039;&#039;, werden wir auch im Zuge der Beschäftigung mit den Schöpfungstagen und dem Menschen, der nun in der &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; langsam beginnt, sich auf der Erde zu verkörpern, werden wir auch sehen, dass es einen [[A:Luziferische Versuchung|luziferischen Sündenfall]] des Menschen gibt und einen [[A:Gottessöhne und Menschentöchter|ahrimanischen Sündenfall.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser ahrimanische Sündenfall steht sehr stark in Verbindung damit, dass die Welt heute in dieser stofflichen Gestalt, wie wir sie um uns herum finden, vorhanden ist. Wir hatten das in den Grundlagenvideos zum Thema &amp;quot;Entstehung von Materie&amp;quot; einmal kurz angedeutet, dass also hier die beiden Kräfte Luzifer und Ahriman oder die Wesenheiten &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman zusammenarbeiten&#039;&#039;&#039;, um dann schließlich uns Menschen und auch die Wesen um uns herum &#039;&#039;&#039;in diese physisch-stoffliche Erscheinungsform hineinzuziehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes ===&lt;br /&gt;
Und in diesem Zuge ist es noch einmal sehr, sehr wichtig, die Wahrheit zu fokussieren und dieses Spannungsverhältnis, was ich schon öfter versucht habe darzustellen, auszuhalten, dass wir uns auf der einen Seite sehr tief bereits in das Reich Ahrimans hinab begeben haben, dass aber auf der anderen Seite aus dieser Tiefe heraus die Kräfte entstehen, die wir benötigen, um zur Wahrheit zu kommen, dass wir aber nicht den Fehler machen sollten, uns zu stark mit diesen physisch-stofflichen Gegebenheiten zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das, was Ahriman von uns möchte, was von Luzifer vorbereitet wird, ist, dass wir den Glanz der stofflichen Welt, der ja durchaus sehr groß ist, dann als Anlass nehmen zu vergessen, &#039;&#039;&#039;dass wir hinter all diesen stofflichen Erscheinungen einen geistigen Überbau&#039;&#039;&#039; haben. Und unsere Aufgabe ist, uns dahingehend zu schulen, dass wir &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Heiligen Geistes nun beginnen, unsere Wahrheit, unser Bewusstsein dahingehend zu erweitern&#039;&#039;&#039;, dass, wenn wir etwas sehen, einen Gegenstand, ein Objekt in der physischen Welt, dass wir uns immer daran erinnern, was dahinter an zunächst einmal ätherischen, dann seelischen und an geistigen Kräften waltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nur dann zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit und auch zum Menschsein kommen, wenn wir den Geist suchen. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir den Geist suchen, dann erscheint&#039;&#039;&#039; [[A:Geistselbst|Geistselbst]] &#039;&#039;&#039;in uns&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist Astralisches&#039;&#039;&#039; in unserer Leiblichkeit, das mit diesem Erkennen des Geistes durchsetzt ist. Das heißt, wir bringen Licht, &#039;&#039;&#039;geistiges Licht in unser eigenes Seelisches&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge, die aus unseren Leidenschaften kommen, die aus unseren Begierden kommen, stellen sich nicht einfach so vor uns und wir akzeptieren sie, handeln danach, sondern wir hinterfragen und suchen das Geistige. Und in diesem Moment, in dem wir versuchen, hinter die Dinge zu blicken, eröffnen sie sich immer mehr als das, was sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir sie dann wieder ergreifen aus unserer geistigen Identität heraus, aus unserem höheren Ich, dann werden sie verwandelt. Denn dann steht eine Instanz über ihnen und dann wird geschaut, welchen Bestand, welche Intention, welche Funktion in die Zukunft hinein kann denn dieses Seelische, was wir da anschauen, haben. Und wenn wir das messen an unserem erhöhten, sensibleren [[A:Bewusstsein|Bewusstsein]], dann können wir daraus etwas sehr, sehr Schönes machen, auch wenn es im ersten Moment nicht so brauchbar erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte auch heute wieder eine Bibelstelle lesen, um das noch einmal zu verdeutlichen, was ich gerade versucht habe, anzudeuten, fokussiert, und zwar ist es aus der [[A:Offenbarung Kapitel 19|Offenbarung des Johannes, Kapitel 19]]: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Passage, die es aber in sich hat, wenn wir versuchen, mit unseren anthroposophischen Begrifflichkeiten diese Passage zu deuten. Ich möchte sie einmal lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein. Denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Siehe zu. Tu es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da passiert sehr viel in dieser Passage. Ich schaue auf die Uhr. Ich werde heute wieder ein wenig überziehen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Ich werde mich bald wieder an den 30 Minuten Rahmen halten, aber an dieser Stelle, auch weil es so gut zu Pfingsten passt. Was erfahren wir hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt zunächst ein Rauschen auf, viele Wasser, wie ein Rollen starker Donner. Wir hatten gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; immer auch ein &#039;&#039;&#039;Hinweis ist auf das Seelische&#039;&#039;&#039;, das wogende Meer mit starken Wellen, manchmal auch seicht, aber in der Regel aufbrausend, stürmisch. Das ist eine &#039;&#039;&#039;Beschreibung des Seelischen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe, unser Seelisches zu ergreifen und umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagen diese Stimmen: &amp;quot;Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot; Hier haben wir, könnte man sagen, so &#039;&#039;&#039;etwas ähnliches wie das Pfingstereignis&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist fährt in die Jünger und erweckt diese feurigen Zungen und sie beginnen, das Wort Gottes unter die Menschen zu bringen. Und hier haben wir &amp;quot;Halleluja! Der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;hier beginnt der Geist, das Ich, das Seelische zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Und wenn das geschieht, dann entsteht natürlich ein Durcheinander im Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir dürfen nicht vergessen, dass &#039;&#039;&#039;unser Astralleib&#039;&#039;&#039; nicht unwesentlich &#039;&#039;&#039;bereits von den&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacherkräften]] &#039;&#039;&#039;vereinnahmt&#039;&#039;&#039; worden sind. Und wenn da jetzt der Geist, das höhere Ich beginnt, das Seelische zu durchsetzen, dann kann man sich natürlich vorstellen, dass das für die Herrschaften, die sich bei uns eingenistet haben, kein besonders angenehmer Zustand ist zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt eben diese Hochzeit des Lammes. Und dann haben wir diesen Hinweis &amp;quot;und seine Frau hat sich bereit gemacht, und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese feine Leinwand, die Frau, die Seele, die sich bereit macht, um diese Hochzeit mit dem höheren Ich zu vollziehen&#039;&#039;&#039;, das ist dieser Vorgang, der vor uns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen unsere Seelen, wenn man so will, herausputzen&#039;&#039;&#039;, sage ich jetzt mal. Wir müssen erkennen, dass wir in unseren Seelen schon sehr, sehr lange nicht mehr gereinigt haben, dass viele Dinge in uns eingeflossen sind, die wir nicht bewusst in uns aufgenommen haben, sondern die uns passiert sind. Man kann das nicht anders sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge unseres bewusst Werdens oder bewusster Werdens sind ganz eindeutig in unserem Seelischen verwerfliche Dinge passiert. Wir werden dazu auch noch kommen, wenn wir uns vor allen Dingen zunächst die lemurische Epoche, in der wir nun stehen, und dann auch besonders die atlantische Zeit ansehen werden. Dort kam es zu Verwerfungen, die wir alle mitverschuldet haben. Und aus dieser Zeit kommen diese Dinge, die wir aufzuarbeiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist hier die Rede von dieser feinen Leinwand. Denn &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;. Da haben wir also wieder diesen Begriff der &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;, ganz zentral hier, gerechte Taten der Heiligen. Daraus besteht dieses glänzende, reine Kleid unserer Seelen, aus gerechten Taten. Und gerechte Taten der Heiligen, das ist zunächst einmal etwas, dass wir uns ein Beispiel nehmen können an denjenigen, die uns vorausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heiligen Taten in den Schriften, heilige Taten von Eingeweihten, die sie uns hinterlassen haben. Daran kann man sich orientieren und kann erst einmal entdecken, was ist denn das Heilige? Und wenn dann in uns der Wunsch entsteht, ich habe dieses Heilige als heilig, als heilend für mich, für andere Menschen, für die Welt erkannt, und ich möchte auch so werden oder ich möchte diese Dinge auch vollbringen, dann beginnt die Umkleidung unseres Seelischen in diese feine Leinwand. &amp;quot;Glänzend, rein&amp;quot; bedeutet, rein von diesen alten Verwerfungen aus Marotten, vielleicht schlechten Angewohnheiten, die aus unserem Seelischen kommen, dass wir die ablegen, dass wir die verwandeln in gute Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;die feine Leinwand, sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;, ein wunderschönes Bild, und auch hier Gerechtigkeit. Wir müssen das Geistige miteinbeziehen, sonst würde ich den Umkehrschluss so formulieren wollen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Geistige unberücksichtigt lassen, kann es heutzutage keine Gerechtigkeit mehr geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann: &amp;quot;Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes: Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht, ich bin dein Mitknecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder diesen Hinweis: Der Christus hat sich mit allen Menschen verbunden und er ist Mensch geworden. Und das bedeutet auch hier ein &#039;&#039;&#039;Paradigmenwechsel&#039;&#039;&#039;, dass es nicht weiterhin so ist, wie es in alten Zeiten war, dass das Göttliche im Himmel ist, also oben, und wir Menschen sind unten und müssen also von unten das Göttliche oben anbeten – diese Zeiten sind vorüber –, sondern der Christus in uns und in allen Menschen ist das, womit wir sehr pfleglich umgehen sollten. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Das heißt also, Weissagung ist hier so zu verstehen: &#039;&#039;&#039;Geist der Weissagung, der Geist, der zum Vorschein kommt, der Geist, der uns in allem begegnet, vor allen Dingen aber in den anderen Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tritt zum Vorschein und wir müssen uns bereit machen, ihn zu erkennen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Hochzeit des Lammes&#039;&#039;&#039;, denn &#039;&#039;&#039;das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung&#039;&#039;&#039;, nicht im Himmel anbeten das Göttliche, abstrakt, sondern verstehen, das Göttliche ist mitten unter uns, in uns, in den anderen Menschen und hinter allen Erscheinungen dieser Welt. Das ist ein wichtiger Aspekt in Verbindung mit dem Pfingstereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal die [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]] näher betrachtet und ich finde, das, was wir heute versucht haben, noch einmal darzustellen, ist wie ein geistiges Band, das noch dazu gehört, unsere Aufgabe, uns immer wieder klarzumachen. Natürlich ist es immer wieder schön und wichtig, sich mit diesen Ereignissen um das Pfingstfest, um Christi Himmelfahrt, um das Osterfest, dass man sich da mehr oder weniger äußerlich auch damit verbindet, dass wir hinschauen auf diese Feste und auch die besondere Stimmung genießen, die damit verbunden ist. Aber mindestens genauso wichtig ist immer auch zu sehen, da wird eine Aufgabe an uns herangetragen. Ja, das Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche euch einen schönen Pfingstfestausklang. Und beim nächsten Mal geht es jetzt aber wirklich weiter mit den Schöpfungstagen, mit dem Menschwerden, dem physisch Werden des Menschen. Wir kommen bald, wie gesagt, zum Sündenfall, zunächst mal zum luziferischen Sündenfall und später dann auch zum ahrimanischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, vielen, vielen Dank, dass ihr diesen zweiten Pfingsteinschub noch mitgemacht habt und hoffentlich bis zum nächsten Video. Alles Gute bis dahin und bis zum nächsten Mal. Ich danke euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen GeistesBewusstsein|Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Geistselbst]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
**Gaben&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenHimmelfahrt|Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Jünger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Licht]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|geistiges]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenMysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenPfingsten|Pfingsten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Sündenfall]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Unwahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Versuchung]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|ahrimanisch]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|luziferisch]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenWahrheit|Wahrheit]] &lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenGeistige|geistige]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|geistige]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner3}}{{Vorlage:Geister der Freiheit als Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geister_der_Freiheit_-_Teil_10_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=9638</id>
		<title>Geister der Freiheit - Teil 10 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-06-07T10:39:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kaha: /* Stichwortverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Sinn und Zweck für die Vortragsreihe Grundlagen der Anthroposophie von Christoph Bolleßen}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videokurs==&lt;br /&gt;
[[Datei: Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2).jpg|zentriert|mini|450x450px|Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)|link=https://www.youtube.com/watch?v=8cAi5iiXg24 |zentriert|450x450px| Geister der Freiheit Teil 10]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Geister der Freiheit Teil 10 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Audio zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt; &amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[xxx Video zum streamen &amp;amp; runterladen]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Videokurs Geister der Freiheit Christoph interaktiver Banner2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geister der Freiheit Teil 10 (Pfingsten Teil 2)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüssung  &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum zehnten Teil unserer Reihe &amp;quot;Geister der Freiheit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir befinden uns immer noch in der Pfingstzeit. Ich hoffe, ihr konntet den ersten Teil von Pfingsten gut verleben und konntet vielleicht den einen oder anderen geistigen Hintergrund näher beleuchten. Vielleicht habt ihr Familie getroffen, Verwandte getroffen und in der Begegnung mit den Menschen wurde vielleicht auch etwas angeregt in euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anknüpfung an Teil 9, Stellungnahme zu Kommentaren und Anfragen     ===&lt;br /&gt;
Ich wollte heute die Gelegenheit nutzen, um noch einmal einige Gedanken mit euch zu teilen, die ich gerne in diesen Pfingstkontext einbinden möchte, weil sie im weitesten Sinne mit unserem Thema, mit unserem Einschub Pfingsten und auch Himmelfahrt und Ostern zu tun haben. Und Anstoß war, dass ich im Kommentarbereich gefragt wurde, auch mehrfach in Zuschriften, warum ich diese langsame Sprechform in den Videos wähle, warum ich nicht schneller spreche, warum ich vielleicht nicht mehr Stimmfarben anwende, um die Inhalte vorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu würde ich gerne Stellung nehmen und das Ganze versuchen auch einzubetten in den Kontext, in die Zeit des Jahres und auch in die damit verbundenen geistigen Ereignisse, die sich gerade vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zunächst einmal meine Entscheidung, in den Videos eher eine &#039;&#039;&#039;langsame Sprechweise&#039;&#039;&#039; an den Tag zu legen, hat sich ergeben aus Informationen, die ich erhalten habe, aus einer Dokumentation, eine Fernsehsendung aus den 70er Jahren. Da hat der &#039;&#039;&#039;SWR&#039;&#039;&#039;, das ist hier ein Fernsehsender in Deutschland, eine &#039;&#039;&#039;Dokumentation veröffentlicht&#039;&#039;&#039;, das ist eine Reihe, die nannte sich damals &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Magische Namen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Reihe gab es auch eine &#039;&#039;&#039;Sendung über Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Und es hat sich ein Journalist damals auf den Weg gemacht, ist nach Dornach gefahren und hat dort unter anderem auch noch Menschen interviewen können, die Rudolf Steiner noch persönlich erlebt haben. Und diese Schilderungen dieser Menschen fand ich besonders wertvoll. Da wurde gesagt oder immer wieder betont von denjenigen, die ihn persönlich erleben durften, dass er ein ausgesprochen ruhiges Sprechen hatte, ein langsames, ruhiges Sprechen, und dass er also niemals in Schnelligkeit verfallen ist, während er vortrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesen Schilderungen wurde mir persönlich klar, dass Rudolf Steiner das natürlich bewusst so gewählt hat. Denn aus meiner Sicht ist es so, und da sind wir auch wieder beim Pfingstgedanken, wir befinden uns nach dem Mysterium von Golgatha in einer Zeit, in der die Menschheit die Dinge selbst ergreifen muss. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch muss für sich sein Leben, sein Denken, sein Fühlen und sein Wollen ergreifen&#039;&#039;&#039; und mit diesem selbst ergriffenen seelischen Tun nach außen treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist in dieser Zeit, in der wir uns nun befinden, heute ja ganz besonders, kontraproduktiv, wenn wir im Geistigen mit einer gewissen Überzeugungskraft könnte man sagen, die aber über das normale Maß hinausgeht, an andere Menschen herantreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird heutzutage zum Beispiel im Marketingbereich, im Vertrieb ja alles darangesetzt, den Empfänger der Botschaft, das ist ja in den meisten Fällen eine Botschaft, wir möchten etwas verkaufen, wir möchten etwas an die Menschen bringen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Und dann wird sehr viel Kraft aufgewendet, es werden sehr viele Gedanken gehegt, wie wir den anderen Menschen dazu bringen können, dass er unser Produkt kauft und nicht das Produkt einer anderen Firma oder dass er vielleicht auch nicht kauft. Und die Geistigkeit, die hier dahintersteht, die haben wir auch sehr häufig in religiös-esoterischen Richtungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also enorm viel aufgewendet, um andere Menschen davon zu überzeugen, diesen Weg jetzt einzuschlagen, geistig, wie auch immer, das heißt also, eine Überzeugungskraft auf den anderen auszuüben, der aber, und das ist der Punkt, verstärkt wird durch den Einfluss der Menschen, die diesen Überzeugungsakt tätigen, und nicht nur die Überzeugungskraft aus der Sache selber wirken lassen. Und das ist genau der Punkt, wo wir im Geistigen sehr, sehr vorsichtig sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn ein Mensch, der von einer Sache voll überzeugt ist, sich nicht damit begnügt, die Dinge neutral, ruhig und sachlich vorzubringen, sondern sich dazu hinreißen lässt, zusätzliches Gewicht hineinzulegen dadurch, dass man mit großer idealistischer Freude die Sache an die anderen heranträgt zum Beispiel, und die anderen Menschen dann vielleicht eher durch diese Freude des anderen Menschen zunächst einmal, ich will mal sagen geblendet werden, denn sie denken, na ja, wenn er sich so freut, wenn das für ihn so positiv ist, dann muss das ja für mich auch gut sein. Das kann hilfreich sein, es kann aber auch in ein sehr gefährliches Fahrwasser führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und Pfingsten ===&lt;br /&gt;
Denn die [[A:Wahrheit|Wahrheit]], wenn wir nun vielleicht einmal etwas tiefer gehen, die &#039;&#039;&#039;Wahrheit ist jenseits aller Überzeugungskraft&#039;&#039;&#039;, die aus den Menschenseelen hervorgeht. Die Wahrheit ist etwas, das nur jeder Mensch für sich selbst hervorbringen kann. Das ist also ein ganz entscheidender Punkt, der von Rudolf Steiner in seinen Grundlagenwerken betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit ist also in den seltensten Fällen – sagen wir mal, die &#039;&#039;&#039;geistige Wahrheit&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten werden immer durch den Menschen selbst hervorgebracht&#039;&#039;&#039; – nur die Wahrheit, die sich aus dem Gewordenen heraus als Leichnam vor uns ausbreitet – wir hatten ja diesen Vorgang beschrieben – das ist das, was sich uns als Wahrheit von außen darlegt, aber das sind Wahrheiten, die wir am Toten ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;geistigen Wahrheiten müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem Lebendigen heraus von jedem Menschen selbst&#039;&#039;&#039;, ja man könnte wirklich sagen, &#039;&#039;&#039;erzeugt werden&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben eine &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, der Himmelfahrt und auch des Pfingstereignisses&#039;&#039;&#039;, dass wir erfahren, dass Christus uns vorangeht, dass Christus sich mit der gesamten Erde verbunden hat, dass Christus die Seelenwelt, die Astralsphäre der Erde zu seinem Devachan gemacht hat und dass er sich mit jedem einzelnen Menschen-Ich verbunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus und wird uns frei machen    ===&lt;br /&gt;
Und hier schließt sich der Kreis. Die Wahrheit ist etwas &#039;&#039;&#039;nicht mehr von außen Einwirkendes&#039;&#039;&#039;, sondern die &#039;&#039;&#039;Wahrheit entsteht aus unserem Inneren heraus&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;wir tragen den Christus in uns&#039;&#039;&#039;. Und die Tatsache – jetzt werden viele sagen, na ja, aber es wäre unklug, sich immer hundertprozentig auf das zu verlassen, was man vielleicht im ersten, zweiten, dritten Moment als Wahrheit erkennt –, das ist richtig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass, wenn wir diesen Weg nicht beschreiten, wir die Wahrheit immer in uns zunächst einmal zu suchen, dann kommt die Lebendigkeit, die wir immer wieder aufsuchen müssen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt dieser Prozess immer mehr zum Stillstand, wenn wir nicht das Selbstvertrauen haben, das &#039;&#039;&#039;Selbstvertrauen in uns stärken&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;Quelle suchen, aus der die Wahrheit aus unserem tiefsten Inneren hervorkommt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir diesen Akt nicht immer wieder vollziehen und uns daran gewöhnen, diesen Weg zu gehen, dann wird das Lebendige in uns immer mehr zurückgedrängt. Und wir haben eben die Aufgabe, diesen Weg zu gehen, die Wahrheit aus dem Inneren hervorzuholen ins Außen, &#039;&#039;&#039;abzugleichen mit dem, was uns von außen entgegentritt&#039;&#039;&#039; und danach zu leben. Und das klingt zunächst einmal fast unmöglich, aber es ist nicht unmöglich. Denn &#039;&#039;&#039;die Wahrheit wird uns frei machen&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Ankündigung, die wir durch den Christus erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe ist nun, die Wahrheit zu suchen&#039;&#039;&#039;. Und Wahrheitssuche soll hier vor allen Dingen bedeuten, unsere &#039;&#039;&#039;Wahrheit zu erweitern&#039;&#039;&#039;. Denn woran wir heute in der Menschheit aus meiner Sicht mit am meisten leiden, ist eine &#039;&#039;&#039;zu starke Fokussierung auf einzelne Teilaspekte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt zum Ausdruck unter anderem in mehreren Aussagen Rudolf Steiners, wo er darauf eingeht: Was ist Gerechtigkeit? Was ist Moralität? Ich hatte das in einem Vortrag einmal näher ausgeführt im letzten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, derjenige handelt gerecht, der seine Ich-Kraft anwendet, um sich in der Welt in ein rechtes Verhältnis zu setzen, sowohl &#039;&#039;&#039;die irdischen, aber noch viel mehr die geistigen&#039;&#039;&#039; [[A:Wirklichkeit|Wirklichkeiten]] &#039;&#039;&#039;miteinzubeziehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; [[A:Gerechtigkeit|Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die &#039;&#039;&#039;geistigen Wirklichkeiten&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;geistigen Hintergründe&#039;&#039;&#039; nicht suchen, dann bedeutet das im Umkehrschluss, wir lassen nur einen ganz kleinen Teil der Wahrheit gelten. Und damit wird es nicht automatisch zur Lüge, aber es wird zur &#039;&#039;&#039;Unwahrheit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weil es nicht das Ganze anstrebt abzubilden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt in diesem Falle für die Videos: Ich habe mich entschlossen, diesen Stil zu wählen, damit ich nicht Gefahr laufe, hoffentlich, euch durch meine eigenen Motive – denn ich möchte ja die Anthroposophie über diesen Weg an Menschen herantragen, die vielleicht bisher mit diesem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind oder sich vielleicht einfach einmal orientieren, interessieren, ich möchte nicht den Fehler machen, hier mit vielen bunten Lichtern zu versprechen: Das ist der beste Weg, der tollste Weg, das möchte ich hier vermeiden – zu überzeugen, sondern die Inhalte hier auf meine Weise, auf unvollständige Art und Weise wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das möchte ich auch noch einmal sagen. Die Angaben Rudolf Steiners sind so gewaltig, sind so tiefgründig, dass man nur staunen kann. Und ich empfehle euch, wenn ihr die Kraft aufbringen könnt, wenn ihr die Stimme hört in euch, versucht auch die Bücher Rudolf Steiners zu lesen, versucht, die Vortrags-Mitschriften euch zuzuführen. Das ist überaus wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja nun haben wir den &#039;&#039;&#039;Heiligen Geist,&#039;&#039;&#039; der auf &#039;&#039;&#039;die Jünge&#039;&#039;&#039;r herabsteigt, und diese &#039;&#039;&#039;feurigen Zungen&#039;&#039;&#039; in ihnen aufsteigen im Zuge des Pfingstereignisses. Und mit diesem Vorgang, mit diesem ersten Pfingstereignis beginnt immer wieder jedes Jahr auch für uns die Möglichkeit, diesem Ereignis zu folgen, dieses Ereignis in unseren Seelen nachzuvollziehen, und dann aus Freiheit zu beginnen, bestimmte Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, aber auch nur als Startpunkt stattgefunden haben, nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der luziferische und ahrimanische Sündenfall ===&lt;br /&gt;
Dazu werden wir jetzt auch bald kommen, wenn wir uns weiter bewegen in den Schöpfungstagen. Da kommen wir zum Ereignis des &#039;&#039;&#039;Sündenfalls&#039;&#039;&#039;. Und wir werden sehen, ähnlich wie es &#039;&#039;&#039;für den Christus Jesus zwei unterschiedliche Versuchungen&#039;&#039;&#039; gegeben hat, nämlich eine &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039; und eine &#039;&#039;&#039;ahrimanische Versuchung&#039;&#039;&#039;, werden wir auch im Zuge der Beschäftigung mit den Schöpfungstagen und dem Menschen, der nun in der &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeit&#039;&#039;&#039; langsam beginnt, sich auf der Erde zu verkörpern, werden wir auch sehen, dass es einen [[A:Luziferische Versuchung|luziferischen Sündenfall]] des Menschen gibt und einen [[A:Gottessöhne und Menschentöchter|ahrimanischen Sündenfall.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser ahrimanische Sündenfall steht sehr stark in Verbindung damit, dass die Welt heute in dieser stofflichen Gestalt, wie wir sie um uns herum finden, vorhanden ist. Wir hatten das in den Grundlagenvideos zum Thema &amp;quot;Entstehung von Materie&amp;quot; einmal kurz angedeutet, dass also hier die beiden Kräfte Luzifer und Ahriman oder die Wesenheiten &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman zusammenarbeiten&#039;&#039;&#039;, um dann schließlich uns Menschen und auch die Wesen um uns herum &#039;&#039;&#039;in diese physisch-stoffliche Erscheinungsform hineinzuziehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes ===&lt;br /&gt;
Und in diesem Zuge ist es noch einmal sehr, sehr wichtig, die Wahrheit zu fokussieren und dieses Spannungsverhältnis, was ich schon öfter versucht habe darzustellen, auszuhalten, dass wir uns auf der einen Seite sehr tief bereits in das Reich Ahrimans hinab begeben haben, dass aber auf der anderen Seite aus dieser Tiefe heraus die Kräfte entstehen, die wir benötigen, um zur Wahrheit zu kommen, dass wir aber nicht den Fehler machen sollten, uns zu stark mit diesen physisch-stofflichen Gegebenheiten zu identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das, was Ahriman von uns möchte, was von Luzifer vorbereitet wird, ist, dass wir den Glanz der stofflichen Welt, der ja durchaus sehr groß ist, dann als Anlass nehmen zu vergessen, &#039;&#039;&#039;dass wir hinter all diesen stofflichen Erscheinungen einen geistigen Überbau&#039;&#039;&#039; haben. Und unsere Aufgabe ist, uns dahingehend zu schulen, dass wir &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Heiligen Geistes nun beginnen, unsere Wahrheit, unser Bewusstsein dahingehend zu erweitern&#039;&#039;&#039;, dass, wenn wir etwas sehen, einen Gegenstand, ein Objekt in der physischen Welt, dass wir uns immer daran erinnern, was dahinter an zunächst einmal ätherischen, dann seelischen und an geistigen Kräften waltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nur dann zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit und auch zum Menschsein kommen, wenn wir den Geist suchen. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir den Geist suchen, dann erscheint&#039;&#039;&#039; [[A:Geistselbst|Geistselbst]] &#039;&#039;&#039;in uns&#039;&#039;&#039;. Denn &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist Astralisches&#039;&#039;&#039; in unserer Leiblichkeit, das mit diesem Erkennen des Geistes durchsetzt ist. Das heißt, wir bringen Licht, &#039;&#039;&#039;geistiges Licht in unser eigenes Seelisches&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge, die aus unseren Leidenschaften kommen, die aus unseren Begierden kommen, stellen sich nicht einfach so vor uns und wir akzeptieren sie, handeln danach, sondern wir hinterfragen und suchen das Geistige. Und in diesem Moment, in dem wir versuchen, hinter die Dinge zu blicken, eröffnen sie sich immer mehr als das, was sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir sie dann wieder ergreifen aus unserer geistigen Identität heraus, aus unserem höheren Ich, dann werden sie verwandelt. Denn dann steht eine Instanz über ihnen und dann wird geschaut, welchen Bestand, welche Intention, welche Funktion in die Zukunft hinein kann denn dieses Seelische, was wir da anschauen, haben. Und wenn wir das messen an unserem erhöhten, sensibleren [[A:Bewusstsein|Bewusstsein]], dann können wir daraus etwas sehr, sehr Schönes machen, auch wenn es im ersten Moment nicht so brauchbar erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Offenbarung, Kapitel 19: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte auch heute wieder eine Bibelstelle lesen, um das noch einmal zu verdeutlichen, was ich gerade versucht habe, anzudeuten, fokussiert, und zwar ist es aus der [[A:Offenbarung Kapitel 19|Offenbarung des Johannes, Kapitel 19]]: &amp;quot;Das Hochzeitsmahl des Lammes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Passage, die es aber in sich hat, wenn wir versuchen, mit unseren anthroposophischen Begrifflichkeiten diese Passage zu deuten. Ich möchte sie einmal lesen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein. Denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er spricht zu mir: Siehe zu. Tu es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da passiert sehr viel in dieser Passage. Ich schaue auf die Uhr. Ich werde heute wieder ein wenig überziehen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Ich werde mich bald wieder an den 30 Minuten Rahmen halten, aber an dieser Stelle, auch weil es so gut zu Pfingsten passt. Was erfahren wir hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt zunächst ein Rauschen auf, viele Wasser, wie ein Rollen starker Donner. Wir hatten gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; immer auch ein &#039;&#039;&#039;Hinweis ist auf das Seelische&#039;&#039;&#039;, das wogende Meer mit starken Wellen, manchmal auch seicht, aber in der Regel aufbrausend, stürmisch. Das ist eine &#039;&#039;&#039;Beschreibung des Seelischen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe, unser Seelisches zu ergreifen und umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagen diese Stimmen: &amp;quot;Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot; Hier haben wir, könnte man sagen, so &#039;&#039;&#039;etwas ähnliches wie das Pfingstereignis&#039;&#039;&#039;. Der Heilige Geist fährt in die Jünger und erweckt diese feurigen Zungen und sie beginnen, das Wort Gottes unter die Menschen zu bringen. Und hier haben wir &amp;quot;Halleluja! Der Herr, unser Gott, der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, &#039;&#039;&#039;hier beginnt der Geist, das Ich, das Seelische zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Und wenn das geschieht, dann entsteht natürlich ein Durcheinander im Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir dürfen nicht vergessen, dass &#039;&#039;&#039;unser Astralleib&#039;&#039;&#039; nicht unwesentlich &#039;&#039;&#039;bereits von den&#039;&#039;&#039; [[A:Widersacher|Widersacherkräften]] &#039;&#039;&#039;vereinnahmt&#039;&#039;&#039; worden sind. Und wenn da jetzt der Geist, das höhere Ich beginnt, das Seelische zu durchsetzen, dann kann man sich natürlich vorstellen, dass das für die Herrschaften, die sich bei uns eingenistet haben, kein besonders angenehmer Zustand ist zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun beginnt eben diese Hochzeit des Lammes. Und dann haben wir diesen Hinweis &amp;quot;und seine Frau hat sich bereit gemacht, und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend rein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese feine Leinwand, die Frau, die Seele, die sich bereit macht, um diese Hochzeit mit dem höheren Ich zu vollziehen&#039;&#039;&#039;, das ist dieser Vorgang, der vor uns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen unsere Seelen, wenn man so will, herausputzen&#039;&#039;&#039;, sage ich jetzt mal. Wir müssen erkennen, dass wir in unseren Seelen schon sehr, sehr lange nicht mehr gereinigt haben, dass viele Dinge in uns eingeflossen sind, die wir nicht bewusst in uns aufgenommen haben, sondern die uns passiert sind. Man kann das nicht anders sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge unseres bewusst Werdens oder bewusster Werdens sind ganz eindeutig in unserem Seelischen verwerfliche Dinge passiert. Wir werden dazu auch noch kommen, wenn wir uns vor allen Dingen zunächst die lemurische Epoche, in der wir nun stehen, und dann auch besonders die atlantische Zeit ansehen werden. Dort kam es zu Verwerfungen, die wir alle mitverschuldet haben. Und aus dieser Zeit kommen diese Dinge, die wir aufzuarbeiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist hier die Rede von dieser feinen Leinwand. Denn &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;. Da haben wir also wieder diesen Begriff der &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;, ganz zentral hier, gerechte Taten der Heiligen. Daraus besteht dieses glänzende, reine Kleid unserer Seelen, aus gerechten Taten. Und gerechte Taten der Heiligen, das ist zunächst einmal etwas, dass wir uns ein Beispiel nehmen können an denjenigen, die uns vorausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heiligen Taten in den Schriften, heilige Taten von Eingeweihten, die sie uns hinterlassen haben. Daran kann man sich orientieren und kann erst einmal entdecken, was ist denn das Heilige? Und wenn dann in uns der Wunsch entsteht, ich habe dieses Heilige als heilig, als heilend für mich, für andere Menschen, für die Welt erkannt, und ich möchte auch so werden oder ich möchte diese Dinge auch vollbringen, dann beginnt die Umkleidung unseres Seelischen in diese feine Leinwand. &amp;quot;Glänzend, rein&amp;quot; bedeutet, rein von diesen alten Verwerfungen aus Marotten, vielleicht schlechten Angewohnheiten, die aus unserem Seelischen kommen, dass wir die ablegen, dass wir die verwandeln in gute Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;die feine Leinwand, sind die gerechten Taten der Heiligen&#039;&#039;&#039;, ein wunderschönes Bild, und auch hier Gerechtigkeit. Wir müssen das Geistige miteinbeziehen, sonst würde ich den Umkehrschluss so formulieren wollen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Geistige unberücksichtigt lassen, kann es heutzutage keine Gerechtigkeit mehr geben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann: &amp;quot;Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes: Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht, ich bin dein Mitknecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder diesen Hinweis: Der Christus hat sich mit allen Menschen verbunden und er ist Mensch geworden. Und das bedeutet auch hier ein &#039;&#039;&#039;Paradigmenwechsel&#039;&#039;&#039;, dass es nicht weiterhin so ist, wie es in alten Zeiten war, dass das Göttliche im Himmel ist, also oben, und wir Menschen sind unten und müssen also von unten das Göttliche oben anbeten – diese Zeiten sind vorüber –, sondern der Christus in uns und in allen Menschen ist das, womit wir sehr pfleglich umgehen sollten. Bete Gott an, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Das heißt also, Weissagung ist hier so zu verstehen: &#039;&#039;&#039;Geist der Weissagung, der Geist, der zum Vorschein kommt, der Geist, der uns in allem begegnet, vor allen Dingen aber in den anderen Menschen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tritt zum Vorschein und wir müssen uns bereit machen, ihn zu erkennen. Das ist die &#039;&#039;&#039;Hochzeit des Lammes&#039;&#039;&#039;, denn &#039;&#039;&#039;das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung&#039;&#039;&#039;, nicht im Himmel anbeten das Göttliche, abstrakt, sondern verstehen, das Göttliche ist mitten unter uns, in uns, in den anderen Menschen und hinter allen Erscheinungen dieser Welt. Das ist ein wichtiger Aspekt in Verbindung mit dem Pfingstereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten beim letzten Mal die [[A:Heiliger Geist#Gaben%20des%20Heiligen%20Geistes|sieben Gaben des Heiligen Geistes]] näher betrachtet und ich finde, das, was wir heute versucht haben, noch einmal darzustellen, ist wie ein geistiges Band, das noch dazu gehört, unsere Aufgabe, uns immer wieder klarzumachen. Natürlich ist es immer wieder schön und wichtig, sich mit diesen Ereignissen um das Pfingstfest, um Christi Himmelfahrt, um das Osterfest, dass man sich da mehr oder weniger äußerlich auch damit verbindet, dass wir hinschauen auf diese Feste und auch die besondere Stimmung genießen, die damit verbunden ist. Aber mindestens genauso wichtig ist immer auch zu sehen, da wird eine Aufgabe an uns herangetragen. Ja, das Hochzeitsmahl des Lammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche euch einen schönen Pfingstfestausklang. Und beim nächsten Mal geht es jetzt aber wirklich weiter mit den Schöpfungstagen, mit dem Menschwerden, dem physisch Werden des Menschen. Wir kommen bald, wie gesagt, zum Sündenfall, zunächst mal zum luziferischen Sündenfall und später dann auch zum ahrimanischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, vielen, vielen Dank, dass ihr diesen zweiten Pfingsteinschub noch mitgemacht habt und hoffentlich bis zum nächsten Video. Alles Gute bis dahin und bis zum nächsten Mal. Ich danke euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichwortverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen GeistesBewusstsein|Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Geistselbst]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenHimmelfahrt|Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;J&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Jünger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|Licht]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Erweiterung unseres Bewusstseins mithilfe des Heiligen Geistes|geistiges]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenMysterium von Golgatha|Mysterium von Golgatha]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenPfingsten|Pfingsten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Sündenfall]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Unwahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|Versuchung]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|ahrimanisch]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Der luziferische und ahrimanische Sündenfall|luziferisch]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenWahrheit|Wahrheit]] &lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit als Begleiterscheinung des Mysteriums von Golgatha, von Himmelfahrt und PfingstenGeistige|geistige]]&lt;br /&gt;
*[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
**[[Geister der Freiheit Teil 10 von Christoph Bolleßen#Die Wahrheit zu suchen und zu erweitern ist unsere Aufgabe|geistige]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;X&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Y&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
== Alle Folgen im Überblick ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Geister der Freiheit Teil 9 von Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Christoph Bolleßen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Geister der Freiheit Teil 11 von Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Literaturhinweis==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kaha</name></author>
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