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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-04T22:55:49Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31230</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-03-16T19:03:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Begrüßung und 51. Wochenbspruch 00:00:42 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 207. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=1894 Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34] ===&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, sie können z. B. das gesamte Wissen, d. h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ahriman kann das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen. Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute also den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes, das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundgrube heraus. Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten. Ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir wären dem nicht entkommen. Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten 5, 6 Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja jetzt schon, ich meine, es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann. Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir uns halt gemerkt haben. Was wir gelernt haben. Nur wir können denken. Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde. Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch eben immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen und es ist deswegen nicht alles böse. Ist gar keine Frage. Es wird vieles kommen, wo selbst die fantastischsten, utopischen Romane heute noch ein müder Abglanz sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen. Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da ein vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite ahrimanisiert, das heißt technisiert wird. Wir gehen in eine neue Welt hinein, die ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar. Ist ja heute schon sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Ich meine, es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, also der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlung der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung. Also wenn du das Licht aufdrehst und Strom fließt durch die Leitung, ist das ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten. Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert. Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerade das das Gesunde sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat. Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken. Ja, wo auch die ahrimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen. Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll ahrimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch das Heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was. Gentechnik, die hineinkommt. Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach ahrimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Um das geht es ja in der Gentechnik. Dann wird immer gesagt, naja, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes. Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, ist es nicht. Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen. Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schiefgehen, aber im Prinzip geht das relativ ruckzuck. Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der Verständnis dafür hat. Das Ahrimanische, Technische, was in der Gentechnik eben drinnen steckt, da wird aus dem abstrakten ahrimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern. Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann, bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert. Nicht, dass man nicht schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar. Dann hat man das wirklich geklont und leider Gottes, der Hund war schon dieselbe Rasse, aber hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt. Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen ahrimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann ahrimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs. Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch bei Menschen nicht Halt zu machen, und es ist eben die Fantasterei da, naja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen, also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wirklich gemacht würde und konsequent nur das gemacht würde, ja, dann freut sich nur der Ahriman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir dem Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht. Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht. Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben, und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits. Es gibt neben der Genetik daher bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht. Und was zum Beispiel, war lange verpönt, dass also Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, dass die vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also das Vererbt-Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind. Sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis drinnen, das eine ganz große Rolle spielt. Und da stecken sehr wohl Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat. Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle. Und die Auseinandersetzung mit den im weitesten Sinne ahrimanischen Mächten bis hinunter, letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen, aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten. Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchchristung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen. Wie wir mit unserer Welt umgehen. Und die andere Schiene ist die Ahrimanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird das zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle? Wenn die ahrimanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann. Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese Geister der Finsternis, also damit sind die ahrimanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also ahrimanisch im weitesten Sinne, alles was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat. Ja, warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt sie fatal wären. Es würde wirklich eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde. Das ist die eine Seite. Das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=2856 Michaels Sturz der Geister der Finsternis. Menschliche Begegnung mit den ahrimanischen Mächten. Beginn des bewussten geistigen Erkenntnisweges 00:47:36] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten noch, wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen. Er stürzt diese Geister der Finsternis auf die Erde, sprich also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses ahrimanischen Denkens in Wahrheit. Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wann passiert das jetzt? Wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da. Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese ahrimanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird. Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da. Und wir sind letztlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis, man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie. Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil. Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie uns jetzt nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegenteil. Es ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Ahrimanisierung hinein. Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin. Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken, verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das eins in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen. Ich meine, jetzt müssen wir es noch über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und das verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt. Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängen und elektromagnetischen Vorgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt. Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und der sendet von Hirnkastel zu Hirnkastel. Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, ahrimanische Art erzeugt. Das wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er nämlich wirklich sich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet. Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastel die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite. Aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, da spielt das auch, dieses Hirnkastel, durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge, und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit. Die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Steiner dann aufgegriffen. Und das ist alles nicht zufällig. Das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat es Steiner aufgegriffen. Und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist. Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, sagt man, ja, jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Goethes Schriften und dergleichen. Und dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich [brach?] das auf. Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können. Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren also alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich also im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt, das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig, da die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen. Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen, es ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten. Also war man ein bisschen tolerant diesbezüglich, aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war die große Angst. Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen. Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen, und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde. Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen. Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich vom Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus. Gar nichts. Aber wenn was über höhere geistige Dinge, an Schauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze an einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientierten Denken, materialistischen Denken entstanden ist. Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander. Und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut. Irgendwann ist es ja dann, auch der Kirche, unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Dogma um 869, für das Papst Nikolaus I. federführend war, der damals schon zwei Jahre tot war, als dieses Konzil stattfand, war eben die Sorge durchaus ganz stark spürbar. Es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht, drinnen im Übrigen, der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er. Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber dieser Photius hat sich erfrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu. Und das heißt, er hat sogar so etwas wie zwei Seelen und die eine ist unsterblich und so weiter. Ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort etwas drinnen von Reinkarnation und dergleichen, müsste man in das Ganze hinein denken. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude erschüttert, zutiefst erschüttert. Da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist. Die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre. Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt jemand was ein, wie man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Eine Zuhörerin:] Nicht geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang. Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat. Was auch in einem Goethe gelebt hat. Ganz stark Schiller, in Schiller sowieso. Also gerade da zur Goethezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler, waren davon ganz fest überzeugt. Für die war das ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind sie aber auch der Kirche eher fern gestanden, weil mit der war das halt überhaupt nicht vereinbar. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre. Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen, in irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Reichen sie halt weiter existieren. Und das heißt, eine Reinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar namentlich, ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Reinkarnationen zu überwinden und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dann oder bei den Hungergeistern, das sind die, die nach an der äußeren Welt kleben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich, ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazudenken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder, aber weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde, die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden. Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da. Bis hinauf zu den Reichen der Devas, das sind so in etwa Erzengelbereich irgendwo. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf. Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches. Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja, von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt. Und die Frage ist halt, wo siedelt er sich an? Eben in den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt. Und in dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird überhaupt erst bei Rudolf Steiner, das ist bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar, das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges, weil wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts. Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Ich zu sein heißt nun nicht, was zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich erstens entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib mit der Zeit das sogenannte Geist selbst, der Heilige Geist, der geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also, dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verlierendes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir gesprochen, wenn es etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg, und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen, sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht der Selbstverständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, wie jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird. Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir die griechischen Philosophen intensiv studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar dann mit der Zeit auch namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich und die sind zu uns nicht gekommen. Jedenfalls nicht so bald gekommen. Und bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die das, was die Araber hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die ja im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit herunter gekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt, sie hatten, und das hat sich für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten, also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, oder auch schon die Christgeburt, also zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt, also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Proistertik, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her, das Denken diskutieren wir mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert, und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen, starke Ich-Kraft eigentlich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen, und ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt, und was er sonst braucht, dann leiten dazu die Suchter sich dazu, aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus, ich setze eine Tat, ja auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen, also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist, aber was heißt das, auch die Christuskraft stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sie haben miterlebt, und das haben die Doiden, die Priester, und teilweise auch das Volk miterlebt, also dieses Licht aufgehen zur Zeitenwende. Es konnten sie hellsichtig noch sehen, da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden, aber es scheint das Licht des Christus durch, namentlich, wenn also dieser natanische Jesus-Knabe geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint durch, durch das Ganze, es ist im Umfeld da, und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger, die das alles nicht hatten. Die haben Braves in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen, aber haben selber nichts gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt, im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht, mit Recht in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum, es ist immer mehr äußerlich geworden, und bis auf eines, und das war das Gegengewicht, und das war sehr bewusst vom Papst Nikolaus, der da sehr, sehr, so im 9. Jahrhundert war das, der da führend war, sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sich zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das haben sie gesetzt, und verstehen braucht man nichts. Im Grunde, es war ja so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man den Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht, und das Denken im Grunde weglässt. Weil darum gab es die lateinische Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen, außer den Priestern. Das waren ganz wenige, das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden, und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben, sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben, aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur, es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem, jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt einem nämlich unbewusst, im Grunde. Das war im Gegensatz dazu bei den Arabern viel bewusster alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Also waren sich die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, also jedenfalls die gehobeneren Schichten, aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab, und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt, außer ihre tiefe Überzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Wahrheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es gingen immer um so entscheidende Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist weg? Oder wie ist das? Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also was ich nicht, Avicenna, Averroi und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten. Für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die ja aus dem nördlichen Bereich sagen wir mal kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben das Ich. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend. Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt die nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, wie ist es ja heute noch, eben den Rekarnationsgedanken auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig, oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen. Wie ist denn das? Vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht, sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird weiter bearbeitet und das geht nicht verloren. Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn ich es jetzt sehr überspitzt sage, wirklich unsterblich am Seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerböckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, es sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten. Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geist selbst entwickeln, weil das Geist selbst ist das verwandelte Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun fürs Äußere verwenden, dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun, das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo, seit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es jetzt ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche der Seele unsere karmischen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen, alles andere wird kassiert. Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquinso, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei sind gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig eigentlich sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, aber doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt haben. Nur weil ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht, als bloß die Kammerbäckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren gerade die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben. Also da kommen viele, es sind Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten. Allein auch durch das Lernen, durch das auswendig Lernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren noch keine eigenständigen Gedanken, dessen hat man sich noch nicht getraut zu machen. Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständiges dazugekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom Strengreligiösen schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondi Schapu als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett materialistisch, ich meine, die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt während der Erdeninkarnation, ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen, gab es dort auch schon anfänglicherweise. Sie haben sich geschult, eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit großem Ernst eben auch studiert haben, den Koran zum Beispiel, ihn auswendig gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, der Text lebte in ihnen. Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein stärkerer Ort der Meditation oder des Mantrams gibt es ja eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man was lernen, nur wir müssen es anders machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht, weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin. Sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren. Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit den sogenannten Schwertversen und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad, das ist also der äußere Krieg und vom kleinen Dschihad, das ist also sich selbst zu erweinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Ist immer die Frage, was man daraus macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, da drinnen steht, drinnen ist und im richtigen Sinne nimmt, den Dschihad, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen. Und wir sehen halt heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint, oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Na gelebt hat er in einem Kampfzustand. Namentlich, als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals halt dann die Oberhand gehabt, weil einfach Kämpfe unter den Stämmen da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme einfach verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Er war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs, gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht. Und vielmehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geht uns ziemlich stark ab. Weil, wie soll ich sagen, der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg, also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz. Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31229</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-03-16T19:01:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenbspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=1894 Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34] ===&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, sie können z. B. das gesamte Wissen, d. h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ahriman kann das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen. Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute also den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes, das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundgrube heraus. Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten. Ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir wären dem nicht entkommen. Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten 5, 6 Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja jetzt schon, ich meine, es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann. Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir uns halt gemerkt haben. Was wir gelernt haben. Nur wir können denken. Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde. Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch eben immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen und es ist deswegen nicht alles böse. Ist gar keine Frage. Es wird vieles kommen, wo selbst die fantastischsten, utopischen Romane heute noch ein müder Abglanz sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen. Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da ein vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite ahrimanisiert, das heißt technisiert wird. Wir gehen in eine neue Welt hinein, die ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar. Ist ja heute schon sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Ich meine, es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, also der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlung der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung. Also wenn du das Licht aufdrehst und Strom fließt durch die Leitung, ist das ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten. Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert. Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerade das das Gesunde sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat. Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken. Ja, wo auch die ahrimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen. Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll ahrimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch das Heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was. Gentechnik, die hineinkommt. Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach ahrimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Um das geht es ja in der Gentechnik. Dann wird immer gesagt, naja, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes. Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, ist es nicht. Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen. Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schiefgehen, aber im Prinzip geht das relativ ruckzuck. Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der Verständnis dafür hat. Das Ahrimanische, Technische, was in der Gentechnik eben drinnen steckt, da wird aus dem abstrakten ahrimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern. Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann, bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert. Nicht, dass man nicht schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar. Dann hat man das wirklich geklont und leider Gottes, der Hund war schon dieselbe Rasse, aber hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt. Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen ahrimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann ahrimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs. Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch bei Menschen nicht Halt zu machen, und es ist eben die Fantasterei da, naja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen, also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wirklich gemacht würde und konsequent nur das gemacht würde, ja, dann freut sich nur der Ahriman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir dem Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht. Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht. Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben, und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits. Es gibt neben der Genetik daher bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht. Und was zum Beispiel, war lange verpönt, dass also Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, dass die vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also das Vererbt-Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind. Sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis drinnen, das eine ganz große Rolle spielt. Und da stecken sehr wohl Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat. Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle. Und die Auseinandersetzung mit den im weitesten Sinne ahrimanischen Mächten bis hinunter, letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen, aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten. Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchchristung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen. Wie wir mit unserer Welt umgehen. Und die andere Schiene ist die Ahrimanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird das zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle? Wenn die ahrimanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann. Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese Geister der Finsternis, also damit sind die ahrimanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also ahrimanisch im weitesten Sinne, alles was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat. Ja, warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt sie fatal wären. Es würde wirklich eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde. Das ist die eine Seite. Das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=2856 Michaels Sturz der Geister der Finsternis. Menschliche Begegnung mit den ahrimanischen Mächten. Beginn des bewussten geistigen Erkenntnisweges 00:47:36] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten noch, wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen. Er stürzt diese Geister der Finsternis auf die Erde, sprich also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses ahrimanischen Denkens in Wahrheit. Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wann passiert das jetzt? Wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da. Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese ahrimanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird. Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da. Und wir sind letztlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis, man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie. Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil. Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie uns jetzt nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegenteil. Es ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Ahrimanisierung hinein. Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin. Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken, verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das eins in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen. Ich meine, jetzt müssen wir es noch über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und das verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt. Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängen und elektromagnetischen Vorgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt. Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und der sendet von Hirnkastel zu Hirnkastel. Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, ahrimanische Art erzeugt. Das wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er nämlich wirklich sich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet. Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastel die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite. Aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, da spielt das auch, dieses Hirnkastel, durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge, und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit. Die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Steiner dann aufgegriffen. Und das ist alles nicht zufällig. Das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat es Steiner aufgegriffen. Und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist. Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, sagt man, ja, jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Goethes Schriften und dergleichen. Und dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich [brach?] das auf. Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können. Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren also alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich also im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt, das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig, da die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen. Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen, es ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten. Also war man ein bisschen tolerant diesbezüglich, aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war die große Angst. Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen. Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen, und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde. Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen. Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich vom Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus. Gar nichts. Aber wenn was über höhere geistige Dinge, an Schauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze an einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientierten Denken, materialistischen Denken entstanden ist. Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander. Und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut. Irgendwann ist es ja dann, auch der Kirche, unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Dogma um 869, für das Papst Nikolaus I. federführend war, der damals schon zwei Jahre tot war, als dieses Konzil stattfand, war eben die Sorge durchaus ganz stark spürbar. Es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht, drinnen im Übrigen, der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er. Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber dieser Photius hat sich erfrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu. Und das heißt, er hat sogar so etwas wie zwei Seelen und die eine ist unsterblich und so weiter. Ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort etwas drinnen von Reinkarnation und dergleichen, müsste man in das Ganze hinein denken. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude erschüttert, zutiefst erschüttert. Da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist. Die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre. Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt jemand was ein, wie man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Eine Zuhörerin:] Nicht geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang. Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat. Was auch in einem Goethe gelebt hat. Ganz stark Schiller, in Schiller sowieso. Also gerade da zur Goethezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler, waren davon ganz fest überzeugt. Für die war das ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind sie aber auch der Kirche eher fern gestanden, weil mit der war das halt überhaupt nicht vereinbar. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre. Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen, in irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Reichen sie halt weiter existieren. Und das heißt, eine Reinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar namentlich, ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Reinkarnationen zu überwinden und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dann oder bei den Hungergeistern, das sind die, die nach an der äußeren Welt kleben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich, ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazudenken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder, aber weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde, die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden. Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da. Bis hinauf zu den Reichen der Devas, das sind so in etwa Erzengelbereich irgendwo. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf. Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches. Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja, von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt. Und die Frage ist halt, wo siedelt er sich an? Eben in den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt. Und in dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird überhaupt erst bei Rudolf Steiner, das ist bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar, das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges, weil wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts. Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Ich zu sein heißt nun nicht, was zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich erstens entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib mit der Zeit das sogenannte Geist selbst, der Heilige Geist, der geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also, dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verlierendes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir gesprochen, wenn es etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg, und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen, sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht der Selbstverständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, wie jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird. Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir die griechischen Philosophen intensiv studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar dann mit der Zeit auch namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich und die sind zu uns nicht gekommen. Jedenfalls nicht so bald gekommen. Und bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die das, was die Araber hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die ja im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit herunter gekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt, sie hatten, und das hat sich für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten, also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, oder auch schon die Christgeburt, also zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt, also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Proistertik, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her, das Denken diskutieren wir mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert, und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen, starke Ich-Kraft eigentlich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen, und ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt, und was er sonst braucht, dann leiten dazu die Suchter sich dazu, aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus, ich setze eine Tat, ja auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen, also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist, aber was heißt das, auch die Christuskraft stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sie haben miterlebt, und das haben die Doiden, die Priester, und teilweise auch das Volk miterlebt, also dieses Licht aufgehen zur Zeitenwende. Es konnten sie hellsichtig noch sehen, da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden, aber es scheint das Licht des Christus durch, namentlich, wenn also dieser natanische Jesus-Knabe geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint durch, durch das Ganze, es ist im Umfeld da, und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger, die das alles nicht hatten. Die haben Braves in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen, aber haben selber nichts gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt, im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht, mit Recht in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum, es ist immer mehr äußerlich geworden, und bis auf eines, und das war das Gegengewicht, und das war sehr bewusst vom Papst Nikolaus, der da sehr, sehr, so im 9. Jahrhundert war das, der da führend war, sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sich zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das haben sie gesetzt, und verstehen braucht man nichts. Im Grunde, es war ja so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man den Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht, und das Denken im Grunde weglässt. Weil darum gab es die lateinische Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen, außer den Priestern. Das waren ganz wenige, das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden, und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben, sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben, aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur, es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem, jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt einem nämlich unbewusst, im Grunde. Das war im Gegensatz dazu bei den Arabern viel bewusster alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Also waren sich die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, also jedenfalls die gehobeneren Schichten, aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab, und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt, außer ihre tiefe Überzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Wahrheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es gingen immer um so entscheidende Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist weg? Oder wie ist das? Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also was ich nicht, Avicenna, Averroi und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten. Für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die ja aus dem nördlichen Bereich sagen wir mal kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben das Ich. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend. Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt die nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, wie ist es ja heute noch, eben den Rekarnationsgedanken auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig, oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen. Wie ist denn das? Vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht, sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird weiter bearbeitet und das geht nicht verloren. Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn ich es jetzt sehr überspitzt sage, wirklich unsterblich am Seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerböckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, es sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten. Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geist selbst entwickeln, weil das Geist selbst ist das verwandelte Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun fürs Äußere verwenden, dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun, das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo, seit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es jetzt ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche der Seele unsere karmischen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen, alles andere wird kassiert. Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquinso, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei sind gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig eigentlich sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, aber doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt haben. Nur weil ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht, als bloß die Kammerbäckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren gerade die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben. Also da kommen viele, es sind Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten. Allein auch durch das Lernen, durch das auswendig Lernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren noch keine eigenständigen Gedanken, dessen hat man sich noch nicht getraut zu machen. Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständiges dazugekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom Strengreligiösen schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondi Schapu als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett materialistisch, ich meine, die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt während der Erdeninkarnation, ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen, gab es dort auch schon anfänglicherweise. Sie haben sich geschult, eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit großem Ernst eben auch studiert haben, den Koran zum Beispiel, ihn auswendig gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, der Text lebte in ihnen. Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein stärkerer Ort der Meditation oder des Mantrams gibt es ja eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man was lernen, nur wir müssen es anders machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht, weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin. Sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren. Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit den sogenannten Schwertversen und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad, das ist also der äußere Krieg und vom kleinen Dschihad, das ist also sich selbst zu erweinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Ist immer die Frage, was man daraus macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, da drinnen steht, drinnen ist und im richtigen Sinne nimmt, den Dschihad, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen. Und wir sehen halt heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint, oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Na gelebt hat er in einem Kampfzustand. Namentlich, als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals halt dann die Oberhand gehabt, weil einfach Kämpfe unter den Stämmen da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme einfach verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Er war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs, gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht. Und vielmehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geht uns ziemlich stark ab. Weil, wie soll ich sagen, der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg, also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz. Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-03-09T11:34:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 207. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenbspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=1894 Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34] ===&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, sie können z. B. das gesamte Wissen, d. h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ahriman kann das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen. Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute also den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes, das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundgrube heraus. Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten. Ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir wären dem nicht entkommen. Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten 5, 6 Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja jetzt schon, ich meine, es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann. Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir uns halt gemerkt haben. Was wir gelernt haben. Nur wir können denken. Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde. Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch eben immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen und es ist deswegen nicht alles böse. Ist gar keine Frage. Es wird vieles kommen, wo selbst die fantastischsten, utopischen Romane heute noch ein müder Abglanz sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen. Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da ein vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite ahrimanisiert, das heißt technisiert wird. Wir gehen in eine neue Welt hinein, die ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar. Ist ja heute schon sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Ich meine, es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, also der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlung der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung. Also wenn du das Licht aufdrehst und Strom fließt durch die Leitung, ist das ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten. Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert. Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerade das das Gesunde sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat. Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken. Ja, wo auch die ahrimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen. Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll ahrimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch das Heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was. Gentechnik, die hineinkommt. Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach ahrimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Um das geht es ja in der Gentechnik. Dann wird immer gesagt, naja, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes. Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, ist es nicht. Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen. Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schiefgehen, aber im Prinzip geht das relativ ruckzuck. Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der Verständnis dafür hat. Das Ahrimanische, Technische, was in der Gentechnik eben drinnen steckt, da wird aus dem abstrakten ahrimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern. Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann, bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert. Nicht, dass man nicht schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar. Dann hat man das wirklich geklont und leider Gottes, der Hund war schon dieselbe Rasse, aber hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt. Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen ahrimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann ahrimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs. Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch bei Menschen nicht Halt zu machen, und es ist eben die Fantasterei da, naja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen, also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wirklich gemacht würde und konsequent nur das gemacht würde, ja, dann freut sich nur der Ahriman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir dem Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht. Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht. Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben, und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits. Es gibt neben der Genetik daher bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht. Und was zum Beispiel, war lange verpönt, dass also Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, dass die vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also das Vererbt-Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind. Sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis drinnen, das eine ganz große Rolle spielt. Und da stecken sehr wohl Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat. Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle. Und die Auseinandersetzung mit den im weitesten Sinne ahrimanischen Mächten bis hinunter, letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen, aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten. Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchchristung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen. Wie wir mit unserer Welt umgehen. Und die andere Schiene ist die Ahrimanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird das zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle? Wenn die ahrimanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann. Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese Geister der Finsternis, also damit sind die ahrimanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also ahrimanisch im weitesten Sinne, alles was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat. Ja, warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt sie fatal wären. Es würde wirklich eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde. Das ist die eine Seite. Das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten, noch wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stürzt diese geisterter Finsternis auf die Erde, sprich, also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses arämanischen Denkens in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken. Aber wann passiert das jetzt? Also wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese arämanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich, in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind plötzlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Also man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis. Man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie jetzt uns nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Arimanisierung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt müssen wir es noch irgendwie über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann. Irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und es greift direkt, verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängern und elektromagnetischen Vorgängern. Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und dann geht es, der sendet von Hirnkastl zu Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, alemannische Art erzeugt. Es wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er sich nämlich wirklich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastl die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite, aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, ja da spielt es auch dieses Hirnkastl durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit, also gerade die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Das ist nicht zufällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas. Und das hat Steiner dann aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles nicht zufällig. Also das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat Steiner aufgegriffen und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, ja jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Göttesschriften und dergleichen. Dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich lockt es auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit. Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig. Die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür. Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten, weil man ein bisschen tolerant ist bezüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf, es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht. Also das war die große Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute. Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich also von Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus, gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn was über höhere geistige Dinge, Anschauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite. Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze zu einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientiertes Denken, materialistisches Denken entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann ist es dann auch der Kirche unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem, also dieses Topenheim um 869, also federführend. Er war zwar damals schon zwei Jahre tot, als dieses Konzil stattfand, aber war Papst Nikolaus der Erste. Und eben weil es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, also Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht drinnen im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war. Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber der hat, dieser Photius hat halt sich aufrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, er hat sogar sowas wie zwei Seelen und die ist unsterblich und so weiter. Und ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort was drinnen, eine Reinkarnation und dergleichen, müsste man denken in das Ganze hinein. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude zutiefst erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch das, da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann. Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist, die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt mir was ein, wenn man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer. Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch in den Götten gelebt hat. Ganz stark in Schiller sowieso. Also gerade da zur Göttezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler waren davon ganz fest überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die war das ganz klar. Daher sind sie aber auch der Kirche eher ferngestanden, weil mit dem ließ sich das halt überhaupt nicht vereinbaren. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen. In irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Erreichen sie halt weiter existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Erreinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar so namentlich. Ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Erreinkarnationen zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen. Und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dran oder bei den Hungergeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die noch an der äußeren Welt leben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet. Und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazu denken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde. Die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt wo dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hinauf ist er zu den Reichen der Devas. Das sind so in etwa Erzengel-Bereiche. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint. Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist halt, wo siedelt das sich an? In den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird, überhaupt erst bei Rudolf Steiner. Das ist auch bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus, des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges. Wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon. Also Ich zu sein heißt nun nicht, was zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich erstens entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib mit der Zeit das sogenannte Geist selbst, der Heilige Geist, der geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also, dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verlierendes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir gesprochen, wenn es etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg, und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen, sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht der Selbstverständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, wie jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird. Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir die griechischen Philosophen intensiv studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar dann mit der Zeit auch namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich und die sind zu uns nicht gekommen. Jedenfalls nicht so bald gekommen. Und bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die das, was die Araber hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die ja im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit herunter gekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt, sie hatten, und das hat sich für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten, also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, oder auch schon die Christgeburt, also zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt, also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Proistertik, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her, das Denken diskutieren wir mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert, und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen, starke Ich-Kraft eigentlich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen, und ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt, und was er sonst braucht, dann leiten dazu die Suchter sich dazu, aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus, ich setze eine Tat, ja auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen, also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist, aber was heißt das, auch die Christuskraft stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sie haben miterlebt, und das haben die Doiden, die Priester, und teilweise auch das Volk miterlebt, also dieses Licht aufgehen zur Zeitenwende. Es konnten sie hellsichtig noch sehen, da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden, aber es scheint das Licht des Christus durch, namentlich, wenn also dieser natanische Jesus-Knabe geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint durch, durch das Ganze, es ist im Umfeld da, und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger, die das alles nicht hatten. Die haben Braves in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen, aber haben selber nichts gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt, im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht, mit Recht in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum, es ist immer mehr äußerlich geworden, und bis auf eines, und das war das Gegengewicht, und das war sehr bewusst vom Papst Nikolaus, der da sehr, sehr, so im 9. Jahrhundert war das, der da führend war, sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sich zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das haben sie gesetzt, und verstehen braucht man nichts. Im Grunde, es war ja so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man den Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht, und das Denken im Grunde weglässt. Weil darum gab es die lateinische Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen, außer den Priestern. Das waren ganz wenige, das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden, und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben, sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben, aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur, es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem, jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt einem nämlich unbewusst, im Grunde. Das war im Gegensatz dazu bei den Arabern viel bewusster alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Also waren sich die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, also jedenfalls die gehobeneren Schichten, aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab, und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt, außer ihre tiefe Überzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Wahrheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es gingen immer um so entscheidende Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist weg? Oder wie ist das? Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also was ich nicht, Avicenna, Averroi und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten. Für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die ja aus dem nördlichen Bereich sagen wir mal kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben das Ich. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend. Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt die nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, wie ist es ja heute noch, eben den Rekarnationsgedanken auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig, oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen. Wie ist denn das? Vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht, sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird weiter bearbeitet und das geht nicht verloren. Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn ich es jetzt sehr überspitzt sage, wirklich unsterblich am Seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerböckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, es sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten. Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geist selbst entwickeln, weil das Geist selbst ist das verwandelte Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun fürs Äußere verwenden, dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun, das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo, seit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es jetzt ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche der Seele unsere karmischen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen, alles andere wird kassiert. Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquinso, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei sind gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig eigentlich sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, aber doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt haben. Nur weil ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht, als bloß die Kammerbäckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren gerade die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben. Also da kommen viele, es sind Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten. Allein auch durch das Lernen, durch das auswendig Lernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren noch keine eigenständigen Gedanken, dessen hat man sich noch nicht getraut zu machen. Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständiges dazugekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom Strengreligiösen schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondi Schapu als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett materialistisch, ich meine, die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt während der Erdeninkarnation, ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen, gab es dort auch schon anfänglicherweise. Sie haben sich geschult, eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit großem Ernst eben auch studiert haben, den Koran zum Beispiel, ihn auswendig gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, der Text lebte in ihnen. Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein stärkerer Ort der Meditation oder des Mantrams gibt es ja eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man was lernen, nur wir müssen es anders machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht, weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin. Sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren. Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit den sogenannten Schwertversen und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad, das ist also der äußere Krieg und vom kleinen Dschihad, das ist also sich selbst zu erweinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Ist immer die Frage, was man daraus macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, da drinnen steht, drinnen ist und im richtigen Sinne nimmt, den Dschihad, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen. Und wir sehen halt heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint, oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Na gelebt hat er in einem Kampfzustand. Namentlich, als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals halt dann die Oberhand gehabt, weil einfach Kämpfe unter den Stämmen da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme einfach verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Er war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs, gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht. Und vielmehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geht uns ziemlich stark ab. Weil, wie soll ich sagen, der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg, also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz. Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31171</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-03-09T11:32:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenbspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=1894 Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34] ===&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, sie können z. B. das gesamte Wissen, d. h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ahriman kann das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen. Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute also den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes, das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundgrube heraus. Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten. Ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir wären dem nicht entkommen. Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten 5, 6 Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja jetzt schon, ich meine, es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann. Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir uns halt gemerkt haben. Was wir gelernt haben. Nur wir können denken. Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde. Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch eben immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen und es ist deswegen nicht alles böse. Ist gar keine Frage. Es wird vieles kommen, wo selbst die fantastischsten, utopischen Romane heute noch ein müder Abglanz sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen. Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da ein vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite ahrimanisiert, das heißt technisiert wird. Wir gehen in eine neue Welt hinein, die ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar. Ist ja heute schon sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Ich meine, es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, also der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlung der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung. Also wenn du das Licht aufdrehst und Strom fließt durch die Leitung, ist das ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten. Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert. Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerade das das Gesunde sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat. Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken. Ja, wo auch die ahrimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen. Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll ahrimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch das Heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was. Gentechnik, die hineinkommt. Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach ahrimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Um das geht es ja in der Gentechnik. Dann wird immer gesagt, naja, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes. Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, ist es nicht. Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen. Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schiefgehen, aber im Prinzip geht das relativ ruckzuck. Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der Verständnis dafür hat. Das Ahrimanische, Technische, was in der Gentechnik eben drinnen steckt, da wird aus dem abstrakten ahrimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern. Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann, bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert. Nicht, dass man nicht schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar. Dann hat man das wirklich geklont und leider Gottes, der Hund war schon dieselbe Rasse, aber hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt. Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen ahrimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann ahrimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs. Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch bei Menschen nicht Halt zu machen, und es ist eben die Fantasterei da, naja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen, also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wirklich gemacht würde und konsequent nur das gemacht würde, ja, dann freut sich nur der Ahriman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir dem Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht. Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht. Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben, und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits. Es gibt neben der Genetik daher bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht. Und was zum Beispiel, war lange verpönt, dass also Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, dass die vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also das Vererbt-Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind. Sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis drinnen, das eine ganz große Rolle spielt. Und da stecken sehr wohl Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat. Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle. Und die Auseinandersetzung mit den im weitesten Sinne ahrimanischen Mächten bis hinunter, letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen, aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten. Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchchristung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen. Wie wir mit unserer Welt umgehen. Und die andere Schiene ist die Ahrimanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird das zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle? Wenn die ahrimanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann. Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese Geister der Finsternis, also damit sind die ahrimanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also ahrimanisch im weitesten Sinne, alles was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat. Ja, warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt sie fatal wären. Es würde wirklich eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde. Das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die eine Seite. Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten, noch wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stürzt diese geisterter Finsternis auf die Erde, sprich, also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses arämanischen Denkens in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken. Aber wann passiert das jetzt? Also wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese arämanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich, in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind plötzlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Also man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis. Man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie jetzt uns nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Arimanisierung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt müssen wir es noch irgendwie über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann. Irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und es greift direkt, verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängern und elektromagnetischen Vorgängern. Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und dann geht es, der sendet von Hirnkastl zu Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, alemannische Art erzeugt. Es wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er sich nämlich wirklich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastl die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite, aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, ja da spielt es auch dieses Hirnkastl durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit, also gerade die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Das ist nicht zufällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas. Und das hat Steiner dann aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles nicht zufällig. Also das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat Steiner aufgegriffen und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, ja jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Göttesschriften und dergleichen. Dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich lockt es auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit. Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig. Die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür. Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten, weil man ein bisschen tolerant ist bezüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf, es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht. Also das war die große Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute. Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich also von Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus, gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn was über höhere geistige Dinge, Anschauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite. Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze zu einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientiertes Denken, materialistisches Denken entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann ist es dann auch der Kirche unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem, also dieses Topenheim um 869, also federführend. Er war zwar damals schon zwei Jahre tot, als dieses Konzil stattfand, aber war Papst Nikolaus der Erste. Und eben weil es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, also Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht drinnen im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war. Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber der hat, dieser Photius hat halt sich aufrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, er hat sogar sowas wie zwei Seelen und die ist unsterblich und so weiter. Und ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort was drinnen, eine Reinkarnation und dergleichen, müsste man denken in das Ganze hinein. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude zutiefst erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch das, da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann. Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist, die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt mir was ein, wenn man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer. Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch in den Götten gelebt hat. Ganz stark in Schiller sowieso. Also gerade da zur Göttezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler waren davon ganz fest überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die war das ganz klar. Daher sind sie aber auch der Kirche eher ferngestanden, weil mit dem ließ sich das halt überhaupt nicht vereinbaren. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen. In irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Erreichen sie halt weiter existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Erreinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar so namentlich. Ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Erreinkarnationen zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen. Und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dran oder bei den Hungergeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die noch an der äußeren Welt leben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet. Und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazu denken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde. Die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt wo dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hinauf ist er zu den Reichen der Devas. Das sind so in etwa Erzengel-Bereiche. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint. Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist halt, wo siedelt das sich an? In den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird, überhaupt erst bei Rudolf Steiner. Das ist auch bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus, des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges. Wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon. Also Ich zu sein heißt nun nicht, was zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich erstens entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib mit der Zeit das sogenannte Geist selbst, der Heilige Geist, der geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also, dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verlierendes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir gesprochen, wenn es etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg, und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen, sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht der Selbstverständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, wie jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird. Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir die griechischen Philosophen intensiv studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar dann mit der Zeit auch namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich und die sind zu uns nicht gekommen. Jedenfalls nicht so bald gekommen. Und bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die das, was die Araber hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die ja im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit herunter gekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt, sie hatten, und das hat sich für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten, also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, oder auch schon die Christgeburt, also zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt, also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Proistertik, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her, das Denken diskutieren wir mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert, und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen, starke Ich-Kraft eigentlich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen, und ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt, und was er sonst braucht, dann leiten dazu die Suchter sich dazu, aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus, ich setze eine Tat, ja auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen, also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist, aber was heißt das, auch die Christuskraft stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sie haben miterlebt, und das haben die Doiden, die Priester, und teilweise auch das Volk miterlebt, also dieses Licht aufgehen zur Zeitenwende. Es konnten sie hellsichtig noch sehen, da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden, aber es scheint das Licht des Christus durch, namentlich, wenn also dieser natanische Jesus-Knabe geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint durch, durch das Ganze, es ist im Umfeld da, und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger, die das alles nicht hatten. Die haben Braves in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen, aber haben selber nichts gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt, im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht, mit Recht in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum, es ist immer mehr äußerlich geworden, und bis auf eines, und das war das Gegengewicht, und das war sehr bewusst vom Papst Nikolaus, der da sehr, sehr, so im 9. Jahrhundert war das, der da führend war, sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sich zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das haben sie gesetzt, und verstehen braucht man nichts. Im Grunde, es war ja so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man den Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht, und das Denken im Grunde weglässt. Weil darum gab es die lateinische Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen, außer den Priestern. Das waren ganz wenige, das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden, und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben, sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben, aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur, es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem, jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt einem nämlich unbewusst, im Grunde. Das war im Gegensatz dazu bei den Arabern viel bewusster alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Also waren sich die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, also jedenfalls die gehobeneren Schichten, aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab, und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt, außer ihre tiefe Überzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Wahrheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es gingen immer um so entscheidende Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist weg? Oder wie ist das? Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also was ich nicht, Avicenna, Averroi und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten. Für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die ja aus dem nördlichen Bereich sagen wir mal kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben das Ich. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend. Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt die nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, wie ist es ja heute noch, eben den Rekarnationsgedanken auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig, oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen. Wie ist denn das? Vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht, sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird weiter bearbeitet und das geht nicht verloren. Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn ich es jetzt sehr überspitzt sage, wirklich unsterblich am Seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerböckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, es sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten. Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geist selbst entwickeln, weil das Geist selbst ist das verwandelte Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun fürs Äußere verwenden, dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun, das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo, seit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es jetzt ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche der Seele unsere karmischen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen, alles andere wird kassiert. Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquinso, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei sind gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig eigentlich sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, aber doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt haben. Nur weil ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht, als bloß die Kammerbäckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren gerade die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben. Also da kommen viele, es sind Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten. Allein auch durch das Lernen, durch das auswendig Lernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren noch keine eigenständigen Gedanken, dessen hat man sich noch nicht getraut zu machen. Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständiges dazugekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom Strengreligiösen schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondi Schapu als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett materialistisch, ich meine, die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt während der Erdeninkarnation, ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen, gab es dort auch schon anfänglicherweise. Sie haben sich geschult, eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit großem Ernst eben auch studiert haben, den Koran zum Beispiel, ihn auswendig gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, der Text lebte in ihnen. Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein stärkerer Ort der Meditation oder des Mantrams gibt es ja eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man was lernen, nur wir müssen es anders machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht, weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin. Sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren. Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit den sogenannten Schwertversen und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad, das ist also der äußere Krieg und vom kleinen Dschihad, das ist also sich selbst zu erweinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Ist immer die Frage, was man daraus macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, da drinnen steht, drinnen ist und im richtigen Sinne nimmt, den Dschihad, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen. Und wir sehen halt heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint, oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Na gelebt hat er in einem Kampfzustand. Namentlich, als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals halt dann die Oberhand gehabt, weil einfach Kämpfe unter den Stämmen da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme einfach verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Er war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs, gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht. Und vielmehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geht uns ziemlich stark ab. Weil, wie soll ich sagen, der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg, also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz. Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-03-01T18:21:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 207. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenbspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, z.B. das gesamte Wissen, d.h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ariman kann auch das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes. Das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundkruge heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten, also ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir werden dem nicht entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten fünf, sechs Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein. Es ist ja jetzt schon, ich meine es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir ganz kalt gemerkt haben, was wir gelernt haben. Nur wir können denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, also uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen, und es ist deswegen nicht alles böse. Deswegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist gar keine Frage. Es wird doch vieles kommen, wo selbst die fantastischen, utopischen Romane heute noch müde abgelahnt sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite arimanisiert, das heißt technisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir gehen in eine neue Welt hinein, die anders, ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja heute schon sehr stark. Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlungen der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Licht aufdreht und Strom fließt durch die Leitung, ist es ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen. Dann wird gerade das des Gesundes sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wo auch die arimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so, wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll arimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren, das ist noch das heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was, Gentechnik, die hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach arimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Und das geht es ja in der Gentechnik drinnen. Dann wird immer gesagt, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, es ist nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern. Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schief gehen, aber im Prinzip geht es relativ ruckzuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der ein Verständnis dafür hat. Das arimanische, technische, was in der Gentechnik im Drinnensteckt ist, da wird aus dem abstrakten arimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert. Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann. Bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass man jetzt schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist. Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar, dann hat man das wirklich geklont, und leider Gottes, der Hund war schon dasselbe Rasse, aber er hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen arimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann arimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch beim Menschen nicht Halt zu machen, und das ist eben die Fantasterei da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen. Also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird, wenn es wirklich gemacht würde, und konsequent nur das gemacht würde, dann freut sich nur der Ariman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir den Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt neben der Genetik der Herrheit bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was zum Beispiel lange verbönt war, dass Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also die Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind, sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis, das eine ganz große Rolle spielt. Und da sind sehr wohlsteckende Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Auseinandersetzungen mit den im weitesten Sinne arämanischen Mächten bis hinunter letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen. Aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchquistung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen, wie wir mit unserer Welt umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Schiene ist die Arämanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird es zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle. Wenn die arämanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden also auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese geisterter Finsternis, also damit sind die arämanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also arämanisch im weitesten Sinne, also alles, was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt wären sie fatal. Es würde wirklich also eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die also auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die eine Seite. Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten, noch wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stürzt diese geisterter Finsternis auf die Erde, sprich, also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses arämanischen Denkens in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken. Aber wann passiert das jetzt? Also wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese arämanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich, in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind plötzlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Also man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis. Man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie jetzt uns nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Arimanisierung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt müssen wir es noch irgendwie über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann. Irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und es greift direkt, verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängern und elektromagnetischen Vorgängern. Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und dann geht es, der sendet von Hirnkastl zu Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, alemannische Art erzeugt. Es wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er sich nämlich wirklich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastl die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite, aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, ja da spielt es auch dieses Hirnkastl durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit, also gerade die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Das ist nicht zufällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas. Und das hat Steiner dann aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles nicht zufällig. Also das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat Steiner aufgegriffen und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, ja jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Göttesschriften und dergleichen. Dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich lockt es auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit. Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig. Die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür. Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten, weil man ein bisschen tolerant ist bezüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf, es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht. Also das war die große Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute. Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich also von Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus, gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn was über höhere geistige Dinge, Anschauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite. Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze zu einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientiertes Denken, materialistisches Denken entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann ist es dann auch der Kirche unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem, also dieses Topenheim um 869, also federführend. Er war zwar damals schon zwei Jahre tot, als dieses Konzil stattfand, aber war Papst Nikolaus der Erste. Und eben weil es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, also Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht drinnen im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war. Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber der hat, dieser Photius hat halt sich aufrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, er hat sogar sowas wie zwei Seelen und die ist unsterblich und so weiter. Und ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort was drinnen, eine Reinkarnation und dergleichen, müsste man denken in das Ganze hinein. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude zutiefst erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch das, da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann. Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist, die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt mir was ein, wenn man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer. Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch in den Götten gelebt hat. Ganz stark in Schiller sowieso. Also gerade da zur Göttezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler waren davon ganz fest überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die war das ganz klar. Daher sind sie aber auch der Kirche eher ferngestanden, weil mit dem ließ sich das halt überhaupt nicht vereinbaren. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen. In irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Erreichen sie halt weiter existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Erreinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar so namentlich. Ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Erreinkarnationen zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen. Und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dran oder bei den Hungergeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die noch an der äußeren Welt leben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet. Und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazu denken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde. Die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt wo dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hinauf ist er zu den Reichen der Devas. Das sind so in etwa Erzengel-Bereiche. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint. Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist halt, wo siedelt das sich an? In den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird, überhaupt erst bei Rudolf Steiner. Das ist auch bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus, des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges. Wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon. Also Ich zu sein heißt nun nicht, was zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich erstens entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib mit der Zeit das sogenannte Geist selbst, der Heilige Geist, der geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also, dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verlierendes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir gesprochen, wenn es etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg, und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen, sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht der Selbstverständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, wie jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird. Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir die griechischen Philosophen intensiv studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar dann mit der Zeit auch namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich und die sind zu uns nicht gekommen. Jedenfalls nicht so bald gekommen. Und bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die das, was die Araber hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die ja im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit herunter gekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt, sie hatten, und das hat sich für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten, also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, oder auch schon die Christgeburt, also zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt, also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Proistertik, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her, das Denken diskutieren wir mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert, und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen, starke Ich-Kraft eigentlich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen, und ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt, und was er sonst braucht, dann leiten dazu die Suchter sich dazu, aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus, ich setze eine Tat, ja auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen, also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist, aber was heißt das, auch die Christuskraft stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sie haben miterlebt, und das haben die Doiden, die Priester, und teilweise auch das Volk miterlebt, also dieses Licht aufgehen zur Zeitenwende. Es konnten sie hellsichtig noch sehen, da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden, aber es scheint das Licht des Christus durch, namentlich, wenn also dieser natanische Jesus-Knabe geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint durch, durch das Ganze, es ist im Umfeld da, und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger, die das alles nicht hatten. Die haben Braves in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen, aber haben selber nichts gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt, im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht, mit Recht in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum, es ist immer mehr äußerlich geworden, und bis auf eines, und das war das Gegengewicht, und das war sehr bewusst vom Papst Nikolaus, der da sehr, sehr, so im 9. Jahrhundert war das, der da führend war, sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sich zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das haben sie gesetzt, und verstehen braucht man nichts. Im Grunde, es war ja so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man den Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht, und das Denken im Grunde weglässt. Weil darum gab es die lateinische Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen, außer den Priestern. Das waren ganz wenige, das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden, und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben, sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben, aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur, es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem, jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt einem nämlich unbewusst, im Grunde. Das war im Gegensatz dazu bei den Arabern viel bewusster alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Also waren sich die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, also jedenfalls die gehobeneren Schichten, aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab, und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt, außer ihre tiefe Überzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Wahrheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es gingen immer um so entscheidende Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist weg? Oder wie ist das? Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also was ich nicht, Avicenna, Averroi und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten. Für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die ja aus dem nördlichen Bereich sagen wir mal kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben das Ich. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend. Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt die nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, wie ist es ja heute noch, eben den Rekarnationsgedanken auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig, oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen. Wie ist denn das? Vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht, sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird weiter bearbeitet und das geht nicht verloren. Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn ich es jetzt sehr überspitzt sage, wirklich unsterblich am Seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerböckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, es sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten. Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geist selbst entwickeln, weil das Geist selbst ist das verwandelte Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun fürs Äußere verwenden, dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun, das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo, seit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es jetzt ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche der Seele unsere karmischen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen, alles andere wird kassiert. Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquinso, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei sind gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig eigentlich sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, aber doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt haben. Nur weil ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht, als bloß die Kammerbäckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren gerade die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben. Also da kommen viele, es sind Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten. Allein auch durch das Lernen, durch das auswendig Lernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren noch keine eigenständigen Gedanken, dessen hat man sich noch nicht getraut zu machen. Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständiges dazugekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom Strengreligiösen schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondi Schapu als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett materialistisch, ich meine, die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt während der Erdeninkarnation, ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen, gab es dort auch schon anfänglicherweise. Sie haben sich geschult, eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit großem Ernst eben auch studiert haben, den Koran zum Beispiel, ihn auswendig gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, der Text lebte in ihnen. Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein stärkerer Ort der Meditation oder des Mantrams gibt es ja eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man was lernen, nur wir müssen es anders machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht, weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin. Sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren. Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit den sogenannten Schwertversen und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad, das ist also der äußere Krieg und vom kleinen Dschihad, das ist also sich selbst zu erweinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Ist immer die Frage, was man daraus macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, da drinnen steht, drinnen ist und im richtigen Sinne nimmt, den Dschihad, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen. Und wir sehen halt heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint, oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Na gelebt hat er in einem Kampfzustand. Namentlich, als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals halt dann die Oberhand gehabt, weil einfach Kämpfe unter den Stämmen da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme einfach verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Er war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs, gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht. Und vielmehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geht uns ziemlich stark ab. Weil, wie soll ich sagen, der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg, also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz. Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31147</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-03-01T11:46:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenbspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert, hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der arämanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist noch möglich, hat eine gewisse Wahrnehmung, ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig arämanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hatten wir auch schon gesprochen, das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen. Weil da sind, der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt notarastisch sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel und der Welt. Da stehen wir genau dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten, zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben, namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter, also das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, also wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. Also so ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die arämanischen Mächte aus der Tiefe der Erde also hinaufgreifen irgendwie. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften und es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen arämanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt also für ihre Ziele einzuspannen. Und diese Gefahr hat also insbesondere der Erzengel Michael erkannt und der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt haben wir es. Das ist das Privileg. Und das hat also sehr weiterweichende Folgen gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das auch sehr deutlich und das ist auch durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auch auf unsere Art des Denkens und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt also der Entwicklung, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir also das gehirngebundene Denken also zu seiner höchsten Blüte entwickeln, dann hängt oder entwickelt haben und zwar wann? Im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde. Einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen und das heißt unser wirkliches Denken, nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, sag ich es ein bisschen abfällig, Gehirnagrobatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnagrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, fängt es schon richtig ein bisschen früher sogar. Und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, das ist ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man heute sagt, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die arämanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er sich immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein grundsätzlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang. Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas zu. Bis dorthin, dass sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der Einzige wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchquistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein durch und durch, und zwar durch und durch. Bis in die Tiefen der Erde hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug sind wie da, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, also die Erde umzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, es wird passieren also in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes, ja mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben. Und mit uns trägt es der Christus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass sich also der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges. Und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss. Das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas. Kriegt eine neue Dimension. Und das wird sich eben abspielen aber in dem Wechselspiel, dass einerseits also diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch durch den Menschen werden aber auch die arämanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einiges Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja der ganze Kosmos, muss er sich irgendwann einmal auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe in das sogenannte neue Jerusalem möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden. Es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter, ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arämanischen Kräfte, die dunklen Kräfte versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise drinnen. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind das die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein. Nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen, du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann mach ich jetzt ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sich nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, halt zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren. Also umgehen damit. Sie kann sie in neue Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat, zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so, wird ein Computer, eine künstliche Intelligenz den sogenannten Turing-Test schaffen. Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, über einen Computer oder was unterhältst du dich mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind, sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen. Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind vielleicht, ich schätze gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Özil Maidan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat, aber er hat halt gedacht, ich soll eigene Gedanken entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen, darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, es ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau dieses arimanische Denken. Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, z.B. das gesamte Wissen, d.h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ariman kann auch das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes. Das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundkruge heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten, also ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir werden dem nicht entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten fünf, sechs Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein. Es ist ja jetzt schon, ich meine es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir ganz kalt gemerkt haben, was wir gelernt haben. Nur wir können denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, also uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen, und es ist deswegen nicht alles böse. Deswegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist gar keine Frage. Es wird doch vieles kommen, wo selbst die fantastischen, utopischen Romane heute noch müde abgelahnt sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite arimanisiert, das heißt technisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir gehen in eine neue Welt hinein, die anders, ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja heute schon sehr stark. Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlungen der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Licht aufdreht und Strom fließt durch die Leitung, ist es ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen. Dann wird gerade das des Gesundes sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wo auch die arimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so, wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll arimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren, das ist noch das heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was, Gentechnik, die hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach arimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Und das geht es ja in der Gentechnik drinnen. Dann wird immer gesagt, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, es ist nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern. Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schief gehen, aber im Prinzip geht es relativ ruckzuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der ein Verständnis dafür hat. Das arimanische, technische, was in der Gentechnik im Drinnensteckt ist, da wird aus dem abstrakten arimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert. Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann. Bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass man jetzt schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist. Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar, dann hat man das wirklich geklont, und leider Gottes, der Hund war schon dasselbe Rasse, aber er hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen arimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann arimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch beim Menschen nicht Halt zu machen, und das ist eben die Fantasterei da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen. Also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird, wenn es wirklich gemacht würde, und konsequent nur das gemacht würde, dann freut sich nur der Ariman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir den Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt neben der Genetik der Herrheit bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was zum Beispiel lange verbönt war, dass Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also die Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind, sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis, das eine ganz große Rolle spielt. Und da sind sehr wohlsteckende Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Auseinandersetzungen mit den im weitesten Sinne arämanischen Mächten bis hinunter letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen. Aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchquistung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen, wie wir mit unserer Welt umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Schiene ist die Arämanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird es zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle. Wenn die arämanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden also auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese geisterter Finsternis, also damit sind die arämanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also arämanisch im weitesten Sinne, also alles, was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt wären sie fatal. Es würde wirklich also eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die also auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die eine Seite. Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten, noch wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stürzt diese geisterter Finsternis auf die Erde, sprich, also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses arämanischen Denkens in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken. Aber wann passiert das jetzt? Also wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese arämanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich, in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind plötzlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Also man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis. Man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie jetzt uns nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Arimanisierung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt müssen wir es noch irgendwie über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann. Irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und es greift direkt, verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängern und elektromagnetischen Vorgängern. Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und dann geht es, der sendet von Hirnkastl zu Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, alemannische Art erzeugt. Es wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er sich nämlich wirklich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastl die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite, aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, ja da spielt es auch dieses Hirnkastl durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit, also gerade die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Das ist nicht zufällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas. Und das hat Steiner dann aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles nicht zufällig. Also das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat Steiner aufgegriffen und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, ja jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Göttesschriften und dergleichen. Dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich lockt es auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit. Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig. Die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür. Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten, weil man ein bisschen tolerant ist bezüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf, es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht. Also das war die große Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute. Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich also von Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus, gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn was über höhere geistige Dinge, Anschauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite. Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze zu einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientiertes Denken, materialistisches Denken entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann ist es dann auch der Kirche unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem, also dieses Topenheim um 869, also federführend. Er war zwar damals schon zwei Jahre tot, als dieses Konzil stattfand, aber war Papst Nikolaus der Erste. Und eben weil es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, also Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht drinnen im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war. Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber der hat, dieser Photius hat halt sich aufrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, er hat sogar sowas wie zwei Seelen und die ist unsterblich und so weiter. Und ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort was drinnen, eine Reinkarnation und dergleichen, müsste man denken in das Ganze hinein. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude zutiefst erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch das, da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann. Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist, die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt mir was ein, wenn man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer. Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch in den Götten gelebt hat. Ganz stark in Schiller sowieso. Also gerade da zur Göttezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler waren davon ganz fest überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die war das ganz klar. Daher sind sie aber auch der Kirche eher ferngestanden, weil mit dem ließ sich das halt überhaupt nicht vereinbaren. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen. In irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Erreichen sie halt weiter existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Erreinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar so namentlich. Ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Erreinkarnationen zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen. Und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dran oder bei den Hungergeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die noch an der äußeren Welt leben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet. Und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazu denken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde. Die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt wo dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hinauf ist er zu den Reichen der Devas. Das sind so in etwa Erzengel-Bereiche. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint. Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist halt, wo siedelt das sich an? In den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird, überhaupt erst bei Rudolf Steiner. Das ist auch bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus, des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges. Wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon. Also Ich zu sein heißt nun nicht, was zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich erstens entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib mit der Zeit das sogenannte Geist selbst, der Heilige Geist, der geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also, dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verlierendes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir gesprochen, wenn es etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg, und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen, sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht der Selbstverständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, wie jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird. Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir die griechischen Philosophen intensiv studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar dann mit der Zeit auch namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich und die sind zu uns nicht gekommen. Jedenfalls nicht so bald gekommen. Und bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die das, was die Araber hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die ja im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit herunter gekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt, sie hatten, und das hat sich für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten, also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, oder auch schon die Christgeburt, also zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt, also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Proistertik, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her, das Denken diskutieren wir mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert, und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen, starke Ich-Kraft eigentlich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen, und ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt, und was er sonst braucht, dann leiten dazu die Suchter sich dazu, aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus, ich setze eine Tat, ja auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen, also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist, aber was heißt das, auch die Christuskraft stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sie haben miterlebt, und das haben die Doiden, die Priester, und teilweise auch das Volk miterlebt, also dieses Licht aufgehen zur Zeitenwende. Es konnten sie hellsichtig noch sehen, da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden, aber es scheint das Licht des Christus durch, namentlich, wenn also dieser natanische Jesus-Knabe geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint durch, durch das Ganze, es ist im Umfeld da, und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger, die das alles nicht hatten. Die haben Braves in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen, aber haben selber nichts gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt, im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht, mit Recht in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum, es ist immer mehr äußerlich geworden, und bis auf eines, und das war das Gegengewicht, und das war sehr bewusst vom Papst Nikolaus, der da sehr, sehr, so im 9. Jahrhundert war das, der da führend war, sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sich zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das haben sie gesetzt, und verstehen braucht man nichts. Im Grunde, es war ja so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man den Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht, und das Denken im Grunde weglässt. Weil darum gab es die lateinische Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen, außer den Priestern. Das waren ganz wenige, das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden, und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben, sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben, aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur, es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem, jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt einem nämlich unbewusst, im Grunde. Das war im Gegensatz dazu bei den Arabern viel bewusster alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Also waren sich die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, also jedenfalls die gehobeneren Schichten, aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab, und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt, außer ihre tiefe Überzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Wahrheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es gingen immer um so entscheidende Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist weg? Oder wie ist das? Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also was ich nicht, Avicenna, Averroi und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten. Für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die ja aus dem nördlichen Bereich sagen wir mal kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben das Ich. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend. Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt die nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, wie ist es ja heute noch, eben den Rekarnationsgedanken auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig, oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen. Wie ist denn das? Vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht, sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird weiter bearbeitet und das geht nicht verloren. Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn ich es jetzt sehr überspitzt sage, wirklich unsterblich am Seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerböckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, es sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten. Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geist selbst entwickeln, weil das Geist selbst ist das verwandelte Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun fürs Äußere verwenden, dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun, das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo, seit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es jetzt ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche der Seele unsere karmischen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen, alles andere wird kassiert. Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquinso, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei sind gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig eigentlich sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, aber doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt haben. Nur weil ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht, als bloß die Kammerbäckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren gerade die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben. Also da kommen viele, es sind Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten. Allein auch durch das Lernen, durch das auswendig Lernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren noch keine eigenständigen Gedanken, dessen hat man sich noch nicht getraut zu machen. Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständiges dazugekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom Strengreligiösen schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondi Schapu als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett materialistisch, ich meine, die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt während der Erdeninkarnation, ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen, gab es dort auch schon anfänglicherweise. Sie haben sich geschult, eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit großem Ernst eben auch studiert haben, den Koran zum Beispiel, ihn auswendig gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, der Text lebte in ihnen. Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein stärkerer Ort der Meditation oder des Mantrams gibt es ja eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man was lernen, nur wir müssen es anders machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht, weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin. Sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren. Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit den sogenannten Schwertversen und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad, das ist also der äußere Krieg und vom kleinen Dschihad, das ist also sich selbst zu erweinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Ist immer die Frage, was man daraus macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, da drinnen steht, drinnen ist und im richtigen Sinne nimmt, den Dschihad, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen. Und wir sehen halt heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint, oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Na gelebt hat er in einem Kampfzustand. Namentlich, als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals halt dann die Oberhand gehabt, weil einfach Kämpfe unter den Stämmen da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme einfach verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Er war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs, gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht. Und vielmehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geht uns ziemlich stark ab. Weil, wie soll ich sagen, der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg, also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz. Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 207. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-28T18:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 207. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenbspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellseen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, sodass wir es auch in Worte gleiten können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne die ist oder der Mond vielleicht, gut, da soll der Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert, hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der arämanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist noch möglich, hat eine gewisse Wahrnehmung, ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig arämanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hatten wir auch schon gesprochen, das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen. Weil da sind, der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt notarastisch sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel und der Welt. Da stehen wir genau dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten, zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben, namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter, also das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, also wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. Also so ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die arämanischen Mächte aus der Tiefe der Erde also hinaufgreifen irgendwie. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften und es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen arämanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt also für ihre Ziele einzuspannen. Und diese Gefahr hat also insbesondere der Erzengel Michael erkannt und der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt haben wir es. Das ist das Privileg. Und das hat also sehr weiterweichende Folgen gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das auch sehr deutlich und das ist auch durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auch auf unsere Art des Denkens und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt also der Entwicklung, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir also das gehirngebundene Denken also zu seiner höchsten Blüte entwickeln, dann hängt oder entwickelt haben und zwar wann? Im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde. Einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen und das heißt unser wirkliches Denken, nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, sag ich es ein bisschen abfällig, Gehirnagrobatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnagrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, fängt es schon richtig ein bisschen früher sogar. Und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, das ist ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man heute sagt, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die arämanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er sich immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein grundsätzlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang. Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas zu. Bis dorthin, dass sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der Einzige wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchquistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein durch und durch, und zwar durch und durch. Bis in die Tiefen der Erde hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug sind wie da, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, also die Erde umzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, es wird passieren also in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes, ja mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben. Und mit uns trägt es der Christus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass sich also der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges. Und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss. Das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas. Kriegt eine neue Dimension. Und das wird sich eben abspielen aber in dem Wechselspiel, dass einerseits also diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch durch den Menschen werden aber auch die arämanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einiges Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja der ganze Kosmos, muss er sich irgendwann einmal auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe in das sogenannte neue Jerusalem möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden. Es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter, ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arämanischen Kräfte, die dunklen Kräfte versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise drinnen. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind das die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein. Nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen, du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann mach ich jetzt ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sich nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, halt zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren. Also umgehen damit. Sie kann sie in neue Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat, zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so, wird ein Computer, eine künstliche Intelligenz den sogenannten Turing-Test schaffen. Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, über einen Computer oder was unterhältst du dich mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind, sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen. Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind vielleicht, ich schätze gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Özil Maidan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat, aber er hat halt gedacht, ich soll eigene Gedanken entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen, darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, es ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau dieses arimanische Denken. Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, z.B. das gesamte Wissen, d.h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ariman kann auch das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes. Das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundkruge heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten, also ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir werden dem nicht entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten fünf, sechs Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein. Es ist ja jetzt schon, ich meine es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir ganz kalt gemerkt haben, was wir gelernt haben. Nur wir können denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, also uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen, und es ist deswegen nicht alles böse. Deswegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist gar keine Frage. Es wird doch vieles kommen, wo selbst die fantastischen, utopischen Romane heute noch müde abgelahnt sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite arimanisiert, das heißt technisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir gehen in eine neue Welt hinein, die anders, ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja heute schon sehr stark. Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlungen der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Licht aufdreht und Strom fließt durch die Leitung, ist es ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen. Dann wird gerade das des Gesundes sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wo auch die arimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so, wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll arimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren, das ist noch das heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was, Gentechnik, die hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach arimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Und das geht es ja in der Gentechnik drinnen. Dann wird immer gesagt, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, es ist nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern. Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schief gehen, aber im Prinzip geht es relativ ruckzuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der ein Verständnis dafür hat. Das arimanische, technische, was in der Gentechnik im Drinnensteckt ist, da wird aus dem abstrakten arimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert. Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann. Bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass man jetzt schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist. Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar, dann hat man das wirklich geklont, und leider Gottes, der Hund war schon dasselbe Rasse, aber er hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen arimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann arimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch beim Menschen nicht Halt zu machen, und das ist eben die Fantasterei da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen. Also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird, wenn es wirklich gemacht würde, und konsequent nur das gemacht würde, dann freut sich nur der Ariman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir den Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt neben der Genetik der Herrheit bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was zum Beispiel lange verbönt war, dass Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also die Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind, sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis, das eine ganz große Rolle spielt. Und da sind sehr wohlsteckende Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Auseinandersetzungen mit den im weitesten Sinne arämanischen Mächten bis hinunter letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen. Aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchquistung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen, wie wir mit unserer Welt umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Schiene ist die Arämanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird es zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle. Wenn die arämanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden also auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese geisterter Finsternis, also damit sind die arämanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also arämanisch im weitesten Sinne, also alles, was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt wären sie fatal. Es würde wirklich also eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die also auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die eine Seite. Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten, noch wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stürzt diese geisterter Finsternis auf die Erde, sprich, also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses arämanischen Denkens in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken. Aber wann passiert das jetzt? Also wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese arämanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich, in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind plötzlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Also man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis. Man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie jetzt uns nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Arimanisierung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt müssen wir es noch irgendwie über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann. Irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und es greift direkt, verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängern und elektromagnetischen Vorgängern. Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und dann geht es, der sendet von Hirnkastl zu Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, alemannische Art erzeugt. Es wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er sich nämlich wirklich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastl die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite, aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, ja da spielt es auch dieses Hirnkastl durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit, also gerade die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Das ist nicht zufällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas. Und das hat Steiner dann aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles nicht zufällig. Also das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat Steiner aufgegriffen und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, ja jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Göttesschriften und dergleichen. Dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich lockt es auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit. Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig. Die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür. Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten, weil man ein bisschen tolerant ist bezüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf, es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht. Also das war die große Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute. Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich also von Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus, gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn was über höhere geistige Dinge, Anschauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite. Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze zu einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientiertes Denken, materialistisches Denken entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann ist es dann auch der Kirche unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem, also dieses Topenheim um 869, also federführend. Er war zwar damals schon zwei Jahre tot, als dieses Konzil stattfand, aber war Papst Nikolaus der Erste. Und eben weil es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, also Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht drinnen im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war. Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber der hat, dieser Photius hat halt sich aufrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, er hat sogar sowas wie zwei Seelen und die ist unsterblich und so weiter. Und ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort was drinnen, eine Reinkarnation und dergleichen, müsste man denken in das Ganze hinein. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude zutiefst erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch das, da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann. Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist, die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt mir was ein, wenn man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer. Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch in den Götten gelebt hat. Ganz stark in Schiller sowieso. Also gerade da zur Göttezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler waren davon ganz fest überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die war das ganz klar. Daher sind sie aber auch der Kirche eher ferngestanden, weil mit dem ließ sich das halt überhaupt nicht vereinbaren. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen. In irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Erreichen sie halt weiter existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Erreinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar so namentlich. Ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Erreinkarnationen zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen. Und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dran oder bei den Hungergeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die noch an der äußeren Welt leben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet. Und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazu denken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde. Die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt wo dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hinauf ist er zu den Reichen der Devas. Das sind so in etwa Erzengel-Bereiche. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint. Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist halt, wo siedelt das sich an? In den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird, überhaupt erst bei Rudolf Steiner. Das ist auch bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus, des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges. Wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon. Also Ich zu sein heißt nun nicht, was zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich erstens entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib mit der Zeit das sogenannte Geist selbst, der Heilige Geist, der geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also, dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verlierendes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir gesprochen, wenn es etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg, und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen, sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht der Selbstverständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, wie jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird. Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir die griechischen Philosophen intensiv studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar dann mit der Zeit auch namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich und die sind zu uns nicht gekommen. Jedenfalls nicht so bald gekommen. Und bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die das, was die Araber hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die ja im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit herunter gekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt, sie hatten, und das hat sich für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten, also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, oder auch schon die Christgeburt, also zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt, also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Proistertik, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her, das Denken diskutieren wir mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert, und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen, starke Ich-Kraft eigentlich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen, und ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt, und was er sonst braucht, dann leiten dazu die Suchter sich dazu, aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus, ich setze eine Tat, ja auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen, also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist, aber was heißt das, auch die Christuskraft stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sie haben miterlebt, und das haben die Doiden, die Priester, und teilweise auch das Volk miterlebt, also dieses Licht aufgehen zur Zeitenwende. Es konnten sie hellsichtig noch sehen, da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden, aber es scheint das Licht des Christus durch, namentlich, wenn also dieser natanische Jesus-Knabe geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint durch, durch das Ganze, es ist im Umfeld da, und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger, die das alles nicht hatten. Die haben Braves in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen, aber haben selber nichts gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt, im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht, mit Recht in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum, es ist immer mehr äußerlich geworden, und bis auf eines, und das war das Gegengewicht, und das war sehr bewusst vom Papst Nikolaus, der da sehr, sehr, so im 9. Jahrhundert war das, der da führend war, sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sich zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das haben sie gesetzt, und verstehen braucht man nichts. Im Grunde, es war ja so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man den Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht, und das Denken im Grunde weglässt. Weil darum gab es die lateinische Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen, außer den Priestern. Das waren ganz wenige, das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden, und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben, sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben, aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur, es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem, jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt einem nämlich unbewusst, im Grunde. Das war im Gegensatz dazu bei den Arabern viel bewusster alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Also waren sich die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, also jedenfalls die gehobeneren Schichten, aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab, und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt, außer ihre tiefe Überzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Wahrheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es gingen immer um so entscheidende Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist weg? Oder wie ist das? Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also was ich nicht, Avicenna, Averroi und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten. Für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die ja aus dem nördlichen Bereich sagen wir mal kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben das Ich. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend. Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt die nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, wie ist es ja heute noch, eben den Rekarnationsgedanken auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig, oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen. Wie ist denn das? Vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht, sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird weiter bearbeitet und das geht nicht verloren. Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn ich es jetzt sehr überspitzt sage, wirklich unsterblich am Seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerböckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, es sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten. Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geist selbst entwickeln, weil das Geist selbst ist das verwandelte Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun fürs Äußere verwenden, dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun, das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo, seit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es jetzt ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche der Seele unsere karmischen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen, alles andere wird kassiert. Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquinso, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei sind gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig eigentlich sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, aber doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt haben. Nur weil ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht, als bloß die Kammerbäckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren gerade die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben. Also da kommen viele, es sind Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten. Allein auch durch das Lernen, durch das auswendig Lernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren noch keine eigenständigen Gedanken, dessen hat man sich noch nicht getraut zu machen. Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständiges dazugekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom Strengreligiösen schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondi Schapu als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett materialistisch, ich meine, die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt während der Erdeninkarnation, ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen, gab es dort auch schon anfänglicherweise. Sie haben sich geschult, eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit großem Ernst eben auch studiert haben, den Koran zum Beispiel, ihn auswendig gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, der Text lebte in ihnen. Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein stärkerer Ort der Meditation oder des Mantrams gibt es ja eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man was lernen, nur wir müssen es anders machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht, weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin. Sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren. Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit den sogenannten Schwertversen und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad, das ist also der äußere Krieg und vom kleinen Dschihad, das ist also sich selbst zu erweinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Ist immer die Frage, was man daraus macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, da drinnen steht, drinnen ist und im richtigen Sinne nimmt, den Dschihad, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen. Und wir sehen halt heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint, oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Na gelebt hat er in einem Kampfzustand. Namentlich, als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals halt dann die Oberhand gehabt, weil einfach Kämpfe unter den Stämmen da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme einfach verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Er war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs, gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht. Und vielmehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geht uns ziemlich stark ab. Weil, wie soll ich sagen, der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg, also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz. Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-28T18:12:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenbspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellseen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, sodass wir es auch in Worte gleiten können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne die ist oder der Mond vielleicht, gut, da soll der Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert, hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der arämanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist noch möglich, hat eine gewisse Wahrnehmung, ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig arämanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hatten wir auch schon gesprochen, das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen. Weil da sind, der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt notarastisch sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel und der Welt. Da stehen wir genau dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten, zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben, namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter, also das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, also wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. Also so ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die arämanischen Mächte aus der Tiefe der Erde also hinaufgreifen irgendwie. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften und es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen arämanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt also für ihre Ziele einzuspannen. Und diese Gefahr hat also insbesondere der Erzengel Michael erkannt und der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt haben wir es. Das ist das Privileg. Und das hat also sehr weiterweichende Folgen gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das auch sehr deutlich und das ist auch durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auch auf unsere Art des Denkens und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt also der Entwicklung, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir also das gehirngebundene Denken also zu seiner höchsten Blüte entwickeln, dann hängt oder entwickelt haben und zwar wann? Im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde. Einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen und das heißt unser wirkliches Denken, nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, sag ich es ein bisschen abfällig, Gehirnagrobatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnagrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, fängt es schon richtig ein bisschen früher sogar. Und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, das ist ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man heute sagt, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die arämanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er sich immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein grundsätzlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang. Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas zu. Bis dorthin, dass sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der Einzige wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchquistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein durch und durch, und zwar durch und durch. Bis in die Tiefen der Erde hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug sind wie da, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, also die Erde umzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, es wird passieren also in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes, ja mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben. Und mit uns trägt es der Christus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass sich also der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges. Und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss. Das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas. Kriegt eine neue Dimension. Und das wird sich eben abspielen aber in dem Wechselspiel, dass einerseits also diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch durch den Menschen werden aber auch die arämanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einiges Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja der ganze Kosmos, muss er sich irgendwann einmal auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe in das sogenannte neue Jerusalem möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden. Es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter, ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arämanischen Kräfte, die dunklen Kräfte versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise drinnen. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind das die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein. Nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen, du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann mach ich jetzt ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sich nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, halt zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren. Also umgehen damit. Sie kann sie in neue Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat, zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so, wird ein Computer, eine künstliche Intelligenz den sogenannten Turing-Test schaffen. Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, über einen Computer oder was unterhältst du dich mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind, sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen. Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind vielleicht, ich schätze gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Özil Maidan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat, aber er hat halt gedacht, ich soll eigene Gedanken entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen, darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, es ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau dieses arimanische Denken. Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, z.B. das gesamte Wissen, d.h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ariman kann auch das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes. Das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundkruge heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten, also ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir werden dem nicht entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten fünf, sechs Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein. Es ist ja jetzt schon, ich meine es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir ganz kalt gemerkt haben, was wir gelernt haben. Nur wir können denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, also uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen, und es ist deswegen nicht alles böse. Deswegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist gar keine Frage. Es wird doch vieles kommen, wo selbst die fantastischen, utopischen Romane heute noch müde abgelahnt sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite arimanisiert, das heißt technisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir gehen in eine neue Welt hinein, die anders, ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja heute schon sehr stark. Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlungen der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Licht aufdreht und Strom fließt durch die Leitung, ist es ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen. Dann wird gerade das des Gesundes sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wo auch die arimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so, wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll arimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren, das ist noch das heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was, Gentechnik, die hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach arimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Und das geht es ja in der Gentechnik drinnen. Dann wird immer gesagt, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, es ist nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern. Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schief gehen, aber im Prinzip geht es relativ ruckzuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der ein Verständnis dafür hat. Das arimanische, technische, was in der Gentechnik im Drinnensteckt ist, da wird aus dem abstrakten arimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert. Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann. Bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass man jetzt schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist. Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar, dann hat man das wirklich geklont, und leider Gottes, der Hund war schon dasselbe Rasse, aber er hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen arimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann arimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch beim Menschen nicht Halt zu machen, und das ist eben die Fantasterei da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen. Also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird, wenn es wirklich gemacht würde, und konsequent nur das gemacht würde, dann freut sich nur der Ariman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir den Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt neben der Genetik der Herrheit bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was zum Beispiel lange verbönt war, dass Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also die Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind, sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis, das eine ganz große Rolle spielt. Und da sind sehr wohlsteckende Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Auseinandersetzungen mit den im weitesten Sinne arämanischen Mächten bis hinunter letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen. Aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchquistung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen, wie wir mit unserer Welt umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Schiene ist die Arämanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird es zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle. Wenn die arämanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden also auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese geisterter Finsternis, also damit sind die arämanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also arämanisch im weitesten Sinne, also alles, was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt wären sie fatal. Es würde wirklich also eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die also auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die eine Seite. Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten, noch wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stürzt diese geisterter Finsternis auf die Erde, sprich, also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses arämanischen Denkens in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken. Aber wann passiert das jetzt? Also wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese arämanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich, in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind plötzlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Also man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis. Man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie jetzt uns nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Arimanisierung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt müssen wir es noch irgendwie über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann. Irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und es greift direkt, verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängern und elektromagnetischen Vorgängern. Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und dann geht es, der sendet von Hirnkastl zu Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, alemannische Art erzeugt. Es wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er sich nämlich wirklich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastl die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite, aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, ja da spielt es auch dieses Hirnkastl durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit, also gerade die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Das ist nicht zufällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas. Und das hat Steiner dann aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles nicht zufällig. Also das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat Steiner aufgegriffen und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, ja jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Göttesschriften und dergleichen. Dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich lockt es auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit. Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig. Die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür. Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten, weil man ein bisschen tolerant ist bezüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf, es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht. Also das war die große Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute. Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich also von Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus, gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn was über höhere geistige Dinge, Anschauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite. Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze zu einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientiertes Denken, materialistisches Denken entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann ist es dann auch der Kirche unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem, also dieses Topenheim um 869, also federführend. Er war zwar damals schon zwei Jahre tot, als dieses Konzil stattfand, aber war Papst Nikolaus der Erste. Und eben weil es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, also Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht drinnen im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war. Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber der hat, dieser Photius hat halt sich aufrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, er hat sogar sowas wie zwei Seelen und die ist unsterblich und so weiter. Und ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort was drinnen, eine Reinkarnation und dergleichen, müsste man denken in das Ganze hinein. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude zutiefst erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch das, da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann. Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist, die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt mir was ein, wenn man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer. Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch in den Götten gelebt hat. Ganz stark in Schiller sowieso. Also gerade da zur Göttezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler waren davon ganz fest überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die war das ganz klar. Daher sind sie aber auch der Kirche eher ferngestanden, weil mit dem ließ sich das halt überhaupt nicht vereinbaren. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen. In irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Erreichen sie halt weiter existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Erreinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar so namentlich. Ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Erreinkarnationen zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen. Und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dran oder bei den Hungergeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die noch an der äußeren Welt leben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet. Und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazu denken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde. Die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt wo dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hinauf ist er zu den Reichen der Devas. Das sind so in etwa Erzengel-Bereiche. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint. Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist halt, wo siedelt das sich an? In den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird, überhaupt erst bei Rudolf Steiner. Das ist auch bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus, des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges. Wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon. Also Ich zu sein heißt nun nicht, was zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich erstens entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib mit der Zeit das sogenannte Geist selbst, der Heilige Geist, der geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also, dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verlierendes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir gesprochen, wenn es etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg, und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen, sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht der Selbstverständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, wie jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird. Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir die griechischen Philosophen intensiv studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar dann mit der Zeit auch namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich und die sind zu uns nicht gekommen. Jedenfalls nicht so bald gekommen. Und bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die das, was die Araber hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die ja im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit herunter gekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt, sie hatten, und das hat sich für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten, also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, oder auch schon die Christgeburt, also zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt, also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Proistertik, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her, das Denken diskutieren wir mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert, und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen, starke Ich-Kraft eigentlich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen, und ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt, und was er sonst braucht, dann leiten dazu die Suchter sich dazu, aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus, ich setze eine Tat, ja auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen, also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist, aber was heißt das, auch die Christuskraft stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sie haben miterlebt, und das haben die Doiden, die Priester, und teilweise auch das Volk miterlebt, also dieses Licht aufgehen zur Zeitenwende. Es konnten sie hellsichtig noch sehen, da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden, aber es scheint das Licht des Christus durch, namentlich, wenn also dieser natanische Jesus-Knabe geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint durch, durch das Ganze, es ist im Umfeld da, und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger, die das alles nicht hatten. Die haben Braves in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen, aber haben selber nichts gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt, im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht, mit Recht in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum, es ist immer mehr äußerlich geworden, und bis auf eines, und das war das Gegengewicht, und das war sehr bewusst vom Papst Nikolaus, der da sehr, sehr, so im 9. Jahrhundert war das, der da führend war, sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sich zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das haben sie gesetzt, und verstehen braucht man nichts. Im Grunde, es war ja so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man den Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht, und das Denken im Grunde weglässt. Weil darum gab es die lateinische Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen, außer den Priestern. Das waren ganz wenige, das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden, und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben, sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben, aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur, es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem, jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt einem nämlich unbewusst, im Grunde. Das war im Gegensatz dazu bei den Arabern viel bewusster alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Also waren sich die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, also jedenfalls die gehobeneren Schichten, aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab, und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt, außer ihre tiefe Überzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Wahrheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es gingen immer um so entscheidende Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist weg? Oder wie ist das? Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also was ich nicht, Avicenna, Averroi und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten. Für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die ja aus dem nördlichen Bereich sagen wir mal kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben das Ich. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend. Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt die nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, wie ist es ja heute noch, eben den Rekarnationsgedanken auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig, oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen. Wie ist denn das? Vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht, sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird weiter bearbeitet und das geht nicht verloren. Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn ich es jetzt sehr überspitzt sage, wirklich unsterblich am Seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerböckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, es sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten. Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geist selbst entwickeln, weil das Geist selbst ist das verwandelte Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun fürs Äußere verwenden, dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun, das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo, seit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es jetzt ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche der Seele unsere karmischen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen, alles andere wird kassiert. Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquinso, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei sind gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig eigentlich sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, aber doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt haben. Nur weil ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht, als bloß die Kammerbäckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren gerade die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben. Also da kommen viele, es sind Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten. Allein auch durch das Lernen, durch das auswendig Lernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren noch keine eigenständigen Gedanken, dessen hat man sich noch nicht getraut zu machen. Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständiges dazugekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom Strengreligiösen schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondi Schapu als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett materialistisch, ich meine, die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt während der Erdeninkarnation, ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen, gab es dort auch schon anfänglicherweise. Sie haben sich geschult, eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit großem Ernst eben auch studiert haben, den Koran zum Beispiel, ihn auswendig gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, der Text lebte in ihnen. Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein stärkerer Ort der Meditation oder des Mantrams gibt es ja eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man was lernen, nur wir müssen es anders machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht, weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin. Sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren. Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit den sogenannten Schwertversen und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad, das ist also der äußere Krieg und vom kleinen Dschihad, das ist also sich selbst zu erweinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Ist immer die Frage, was man daraus macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, da drinnen steht, drinnen ist und im richtigen Sinne nimmt, den Dschihad, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen. Und wir sehen halt heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint, oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Na gelebt hat er in einem Kampfzustand. Namentlich, als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals halt dann die Oberhand gehabt, weil einfach Kämpfe unter den Stämmen da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme einfach verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Er war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs, gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht. Und vielmehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geht uns ziemlich stark ab. Weil, wie soll ich sagen, der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg, also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz. Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31143</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-28T18:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 207. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenbspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellseen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, sodass wir es auch in Worte gleiten können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne die ist oder der Mond vielleicht, gut, da soll der Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert, hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der arämanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist noch möglich, hat eine gewisse Wahrnehmung, ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig arämanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hatten wir auch schon gesprochen, das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen. Weil da sind, der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt notarastisch sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel und der Welt. Da stehen wir genau dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten, zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben, namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter, also das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, also wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. Also so ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die arämanischen Mächte aus der Tiefe der Erde also hinaufgreifen irgendwie. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften und es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen arämanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt also für ihre Ziele einzuspannen. Und diese Gefahr hat also insbesondere der Erzengel Michael erkannt und der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt haben wir es. Das ist das Privileg. Und das hat also sehr weiterweichende Folgen gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das auch sehr deutlich und das ist auch durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auch auf unsere Art des Denkens und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt also der Entwicklung, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir also das gehirngebundene Denken also zu seiner höchsten Blüte entwickeln, dann hängt oder entwickelt haben und zwar wann? Im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde. Einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen und das heißt unser wirkliches Denken, nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, sag ich es ein bisschen abfällig, Gehirnagrobatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnagrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, fängt es schon richtig ein bisschen früher sogar. Und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, das ist ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man heute sagt, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die arämanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er sich immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein grundsätzlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang. Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas zu. Bis dorthin, dass sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der Einzige wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchquistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein durch und durch, und zwar durch und durch. Bis in die Tiefen der Erde hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug sind wie da, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, also die Erde umzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, es wird passieren also in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes, ja mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben. Und mit uns trägt es der Christus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass sich also der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges. Und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss. Das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas. Kriegt eine neue Dimension. Und das wird sich eben abspielen aber in dem Wechselspiel, dass einerseits also diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch durch den Menschen werden aber auch die arämanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einiges Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja der ganze Kosmos, muss er sich irgendwann einmal auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe in das sogenannte neue Jerusalem möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden. Es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter, ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arämanischen Kräfte, die dunklen Kräfte versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise drinnen. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind das die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein. Nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen, du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann mach ich jetzt ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sich nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, halt zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren. Also umgehen damit. Sie kann sie in neue Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat, zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so, wird ein Computer, eine künstliche Intelligenz den sogenannten Turing-Test schaffen. Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, über einen Computer oder was unterhältst du dich mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind, sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen. Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind vielleicht, ich schätze gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Özil Maidan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat, aber er hat halt gedacht, ich soll eigene Gedanken entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen, darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, es ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau dieses arimanische Denken. Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, z.B. das gesamte Wissen, d.h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ariman kann auch das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes. Das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundkruge heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten, also ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir werden dem nicht entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten fünf, sechs Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein. Es ist ja jetzt schon, ich meine es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir ganz kalt gemerkt haben, was wir gelernt haben. Nur wir können denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, also uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen, und es ist deswegen nicht alles böse. Deswegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist gar keine Frage. Es wird doch vieles kommen, wo selbst die fantastischen, utopischen Romane heute noch müde abgelahnt sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite arimanisiert, das heißt technisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir gehen in eine neue Welt hinein, die anders, ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja heute schon sehr stark. Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlungen der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Licht aufdreht und Strom fließt durch die Leitung, ist es ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen. Dann wird gerade das des Gesundes sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wo auch die arimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so, wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll arimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren, das ist noch das heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was, Gentechnik, die hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach arimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Und das geht es ja in der Gentechnik drinnen. Dann wird immer gesagt, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, es ist nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern. Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schief gehen, aber im Prinzip geht es relativ ruckzuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der ein Verständnis dafür hat. Das arimanische, technische, was in der Gentechnik im Drinnensteckt ist, da wird aus dem abstrakten arimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert. Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann. Bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass man jetzt schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist. Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar, dann hat man das wirklich geklont, und leider Gottes, der Hund war schon dasselbe Rasse, aber er hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen arimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann arimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch beim Menschen nicht Halt zu machen, und das ist eben die Fantasterei da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen. Also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird, wenn es wirklich gemacht würde, und konsequent nur das gemacht würde, dann freut sich nur der Ariman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir den Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt neben der Genetik der Herrheit bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was zum Beispiel lange verbönt war, dass Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also die Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind, sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis, das eine ganz große Rolle spielt. Und da sind sehr wohlsteckende Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Auseinandersetzungen mit den im weitesten Sinne arämanischen Mächten bis hinunter letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen. Aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchquistung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen, wie wir mit unserer Welt umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Schiene ist die Arämanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird es zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle. Wenn die arämanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden also auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese geisterter Finsternis, also damit sind die arämanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also arämanisch im weitesten Sinne, also alles, was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt wären sie fatal. Es würde wirklich also eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die also auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die eine Seite. Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten, noch wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stürzt diese geisterter Finsternis auf die Erde, sprich, also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses arämanischen Denkens in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken. Aber wann passiert das jetzt? Also wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese arämanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich, in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind plötzlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Also man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis. Man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie jetzt uns nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Arimanisierung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt müssen wir es noch irgendwie über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann. Irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und es greift direkt, verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängern und elektromagnetischen Vorgängern. Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und dann geht es, der sendet von Hirnkastl zu Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, alemannische Art erzeugt. Es wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er sich nämlich wirklich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastl die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite, aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, ja da spielt es auch dieses Hirnkastl durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit, also gerade die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Das ist nicht zufällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas. Und das hat Steiner dann aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles nicht zufällig. Also das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat Steiner aufgegriffen und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, ja jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Göttesschriften und dergleichen. Dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich lockt es auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit. Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig. Die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür. Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten, weil man ein bisschen tolerant ist bezüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf, es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht. Also das war die große Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute. Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich also von Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus, gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn was über höhere geistige Dinge, Anschauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite. Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze zu einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientiertes Denken, materialistisches Denken entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann ist es dann auch der Kirche unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem, also dieses Topenheim um 869, also federführend. Er war zwar damals schon zwei Jahre tot, als dieses Konzil stattfand, aber war Papst Nikolaus der Erste. Und eben weil es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, also Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht drinnen im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war. Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber der hat, dieser Photius hat halt sich aufrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, er hat sogar sowas wie zwei Seelen und die ist unsterblich und so weiter. Und ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort was drinnen, eine Reinkarnation und dergleichen, müsste man denken in das Ganze hinein. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude zutiefst erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch das, da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann. Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist, die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt mir was ein, wenn man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer. Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch in den Götten gelebt hat. Ganz stark in Schiller sowieso. Also gerade da zur Göttezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler waren davon ganz fest überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die war das ganz klar. Daher sind sie aber auch der Kirche eher ferngestanden, weil mit dem ließ sich das halt überhaupt nicht vereinbaren. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen. In irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Erreichen sie halt weiter existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Erreinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar so namentlich. Ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Erreinkarnationen zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen. Und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dran oder bei den Hungergeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die noch an der äußeren Welt leben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet. Und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazu denken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde. Die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt wo dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hinauf ist er zu den Reichen der Devas. Das sind so in etwa Erzengel-Bereiche. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint. Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist halt, wo siedelt das sich an? In den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird, überhaupt erst bei Rudolf Steiner. Das ist auch bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus, des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges. Wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon. Also Ich zu sein heißt nun nicht, was zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich erstens entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib mit der Zeit das sogenannte Geist selbst, der Heilige Geist, der geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also, dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verlierendes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir gesprochen, wenn es etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg, und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen, sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht der Selbstverständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, wie jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird. Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir die griechischen Philosophen intensiv studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar dann mit der Zeit auch namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich und die sind zu uns nicht gekommen. Jedenfalls nicht so bald gekommen. Und bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die das, was die Araber hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die ja im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit herunter gekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt, sie hatten, und das hat sich für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten, also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, oder auch schon die Christgeburt, also zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt, also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Proistertik, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her, das Denken diskutieren wir mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert, und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen, starke Ich-Kraft eigentlich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen, und ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt, und was er sonst braucht, dann leiten dazu die Suchter sich dazu, aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus, ich setze eine Tat, ja auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen, also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist, aber was heißt das, auch die Christuskraft stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sie haben miterlebt, und das haben die Doiden, die Priester, und teilweise auch das Volk miterlebt, also dieses Licht aufgehen zur Zeitenwende. Es konnten sie hellsichtig noch sehen, da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden, aber es scheint das Licht des Christus durch, namentlich, wenn also dieser natanische Jesus-Knabe geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint durch, durch das Ganze, es ist im Umfeld da, und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger, die das alles nicht hatten. Die haben Braves in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen, aber haben selber nichts gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt, im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht, mit Recht in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum, es ist immer mehr äußerlich geworden, und bis auf eines, und das war das Gegengewicht, und das war sehr bewusst vom Papst Nikolaus, der da sehr, sehr, so im 9. Jahrhundert war das, der da führend war, sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sich zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das haben sie gesetzt, und verstehen braucht man nichts. Im Grunde, es war ja so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man den Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht, und das Denken im Grunde weglässt. Weil darum gab es die lateinische Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen, außer den Priestern. Das waren ganz wenige, das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden, und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben, sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben, aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur, es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem, jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt einem nämlich unbewusst, im Grunde. Das war im Gegensatz dazu bei den Arabern viel bewusster alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Also waren sich die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, also jedenfalls die gehobeneren Schichten, aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab, und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt, außer ihre tiefe Überzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Wahrheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es gingen immer um so entscheidende Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist weg? Oder wie ist das? Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also was ich nicht, Avicenna, Averroi und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten. Für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die ja aus dem nördlichen Bereich sagen wir mal kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben das Ich. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend. Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt die nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, wie ist es ja heute noch, eben den Rekarnationsgedanken auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig, oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen. Wie ist denn das? Vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht, sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird weiter bearbeitet und das geht nicht verloren. Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn ich es jetzt sehr überspitzt sage, wirklich unsterblich am Seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerböckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, es sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten. Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geist selbst entwickeln, weil das Geist selbst ist das verwandelte Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun fürs Äußere verwenden, dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun, das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo, seit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es jetzt ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche der Seele unsere karmischen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen, alles andere wird kassiert. Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquinso, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei sind gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig eigentlich sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, aber doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt haben. Nur weil ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht, als bloß die Kammerbäckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren gerade die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben. Also da kommen viele, es sind Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten. Allein auch durch das Lernen, durch das auswendig Lernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren noch keine eigenständigen Gedanken, dessen hat man sich noch nicht getraut zu machen. Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständiges dazugekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom Strengreligiösen schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondi Schapu als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett materialistisch, ich meine, die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt während der Erdeninkarnation, ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen, gab es dort auch schon anfänglicherweise. Sie haben sich geschult, eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit großem Ernst eben auch studiert haben, den Koran zum Beispiel, ihn auswendig gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, der Text lebte in ihnen. Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein stärkerer Ort der Meditation oder des Mantrams gibt es ja eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man was lernen, nur wir müssen es anders machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht, weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin. Sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren. Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit den sogenannten Schwertversen und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad, das ist also der äußere Krieg und vom kleinen Dschihad, das ist also sich selbst zu erweinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Ist immer die Frage, was man daraus macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, da drinnen steht, drinnen ist und im richtigen Sinne nimmt, den Dschihad, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen. Und wir sehen halt heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint, oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Na gelebt hat er in einem Kampfzustand. Namentlich, als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals halt dann die Oberhand gehabt, weil einfach Kämpfe unter den Stämmen da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme einfach verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Er war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs, gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht. Und vielmehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geht uns ziemlich stark ab. Weil, wie soll ich sagen, der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg, also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz. Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=31141</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=31141"/>
		<updated>2026-02-27T19:43:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 14. Januar 2026 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie, [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn November 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Arbeit März 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|209]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 213. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|213]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 13. November 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 6. Januar 2026/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung, Stand 7. Januar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 15. Januar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vortrag                                                                                   !! Bearbeiter                              &lt;br /&gt;
!Status!! Glossar  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025]]                                                           || [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
| ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31140</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-27T19:31:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4090 Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10] ===&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe drinnen, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist. Naja, wie es im Faust heißt, «wer immer strebend sich bemüht». Also er ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so. Ich meine, er stirbt eigentlich, aber nur das Letzte, das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungen wäre, dann dürfte ich sagen, «Augenblick verweile doch, du bist so schön». Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er. Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler. Nicht kleine Fehler. Also von der Gretchen-Geschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens, glaube ich, eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist. Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss, und das reicht eigentlich. Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus. Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form. Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination. Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Weil es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt, selbst auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist alles Oberfläche. Es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges, des Menschen und der Menschheit überhaupt. Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, das ist insbesondere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder richtig sind. Also schaue ich, wo ich finde die richtigen Bilder. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen und das kannten, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei. Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kabieren. Da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kabieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, Rudolf Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben. Und vor allem welche Bedeutung diese Kabieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kabieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen. Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem astralischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt es Goethe. Weil meistens ist es nämlich nur von drei Kabieren in der Überlieferung die Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt es ja, der vierte wollte nicht kommen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Drei haben wir mitgebracht;&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen.&lt;br /&gt;
Er sagte, er sei der Rechte,&lt;br /&gt;
Der für sie alle dächte».&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken, mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig aber. Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt, aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörfel fern der Zivilisation findest du es schon. Weil ein Handy gibt es zumindest dort, weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass es dort ausgebaut wird, das Netz. Das ist wurscht, wenn sie es billig verscherbeln dort, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja, ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch, aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein, damit dieses imaginative, malende Schauen genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bildes in seinen Zusammenhang und indem ich es gestalte, das heißt, mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt, ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen- und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt, ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Na, wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter. Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als es Malen, es Gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich an das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Und das heißt, die Berührung im Seelischen ist da. Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch, in unserem Astralleib. Was glaubst ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr. Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, kommen heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen. Man sieht daran, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf. Also gerade Mathematik ist etwas rein Geistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt, 3-Zellige, 5-Zellige, was weiß ich, wie viele Zellige, Blüte, aber da muss man Zähl nehmen. Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersinnlich. Nichtsinnlich, wie immer man es nennen will. Es gibt auch untersinnliche Sachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall ist es nicht sinnlich. Aber wir können es denken. Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum fuhrwerkt. Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da warten ziemliche Klippen, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch. Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint. Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, also der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit. Weil in uns schlummern also seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie auch sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen. Und darum werden wir energisch abgehalten davon im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4888 Begegnung mit dem kleinen Hüter. Vergessen als Zeichen geistiger Arbeit. Die schöpferische Kraft der Lücke 01:21:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter. Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd. Weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben anliegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, dass jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt. Und die braucht man auch für das imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige über das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften. Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer wichtig. Und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es mir nicht merken einfach. Ich kann nicht sagen: Ich habe das eh schon in der Imagination vorigen Wochen gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen, aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen. Also ich weiß wohin mein geistiges Fernrohr oder Mikroskop, wie auch immer, nein Fernrohr, weiter, mein geistiges Auge wenden soll jedenfalls, aber mehr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich dort sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ja, ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht. Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und auch kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war. Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin. Man darf sich nicht wundern, wenn man denkt, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute. Dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, «GA 320, Seite 111, dort steht das». Und die, die das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt, selber zu schauen. Und natürlich wage ich zu behaupten, es werden nicht so viele sein, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat. Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was Großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man dadurch aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas. Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen. Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen, aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die mir dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen. Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiterschauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorragen können. Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen, dort gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werk Steiners ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte. Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen. Also er hat die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wichtig. Daher gut auch beim Studium von Steiner-Texten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht. Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich. Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, da, da, da wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts. Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen, oder da wirft sich eine Frage mir auf. Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche. Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Nämlich, ja ich sage fast eine existenzielle, oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht. Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen. Wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es. Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen. Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, es zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein kleines Punkterl, sondern da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Steiner sagt selber, z. B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen, vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede, irgendwo im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin. Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was. Das sind die interessanten Stellen. Die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese Freiräume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann. Aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe. Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht. Da ist irgendwas. Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Ihr kriegt die volle Weisheit alles und kriegt genau, an welchen Ort ihr dorthin gehört, seid zufrieden und glücklich damit. Dann weiß ich, welches Rädchen ich an welchem Platz bin und bin zufrieden damit. Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet. Gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=5723 Sieben Wesensglieder und das Unerreichliche. Entwicklung jenseits des kosmischen Plans. Faust II 01:35:23] ===&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt das ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Da ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll. Nein. Es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung. Des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Das sind die drei ersten Kabiren. «Drei haben wir mitgenommen. Der vierte wollte nicht kommen». Also der, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte. Also mit vier Kapieren ist es aber in der Mythologie oder in der auch historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? «Das sind eigentlich ihrer sieben. Wo sind sie geblieben? Sie wüssten es nicht zu sagen. Sie sind im Olymp zu erfragen.» Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch. Das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ihre sieben. «Wo sind sie geblieben? Sie sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder west auch wohl der achte, an den noch niemand dachte.» Jetzt wird es spannend. Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib. Das Ich ist da, es ist das Geistselbst, der Lebensgeist ist da und der Geistesmensch. Das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es fehlt noch der achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter. Sehnsuchtsvolle Hungerleider nach dem Unerreichlichen». Und der achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen. Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim. Die Schöpfergötter der Bibel, mit dem Bereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Bereschit sozusagen zu machen. Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter. Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, die Angeloi, die kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich, ja, eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind. Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Ich meine, die Sonnen-Elohim, die sieben, sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es, weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim. Also da gibt es auch noch eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Das sind dann die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen, die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen. Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die, wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist halt eine Gruppe von Elohim zuständig oder Geistern der Form. Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der soratischen Wesenheiten. Weil wir uns halt dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verzichten, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platzerl haben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, also wo wir es in gewisser Weise bequem haben. Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser soratischen Welt, dann sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es. Das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht. Dort ist es für sie immer noch beglückend. Sofern sie eben in sich sowieso das haben, ach Streben, wozu? Bequem. Geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der soratischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind. Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang dann in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich. Im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das, was ich eh aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen. Aber wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln. Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, also vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen soratischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft eben zu machen. Mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind. Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drin, aber wir sagen, [das ist ja schön, da machen wir fit, mit ins Bild?], das ist ja eh gut. Ich renne ja gerne im Hamsterrad. Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, aber ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann, die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler auch gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief. Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber dann sage ich, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht. Ja, der gleitet sehr leicht dann dort hinein in das Widersacherwerk, weil dem wird das geboten. Du, alles was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung. Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht, der will seine eigene lichte Sphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht, und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, also wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will. Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Ego, nur in den Dienst des Ego. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich «im Lichte lebet die Weisheit». In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da auch nicht. Und wollen das nicht hergeben, sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben. Und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das, was wir als Perspektive noch sehen können. Weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems. Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehender zu so etwas zu formen. Eben im Einklang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das, naja, großteils eigenverantwortlich zu formen. Ja, vielleicht viele Systeme zu formen. Weil es gibt auch sehr viele Menschen. Ich meine, das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anereißen, weil da braucht man ja sicher wieder sehr lang. Weil es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesenheiten, zum Beispiel Elohim, ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben, heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen, oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten. Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist, in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nichts rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang. Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an «diesen achten, der achte, an den noch niemand achte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in einer Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen von Grunde auf, und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat, und das geht bis zur letzten Stufe, bis zur siebenten. Und dann noch drüber hinaus die Perspektive, über die man zwar noch nichts aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wir können aber nicht abzischen zu den soratischen Wesenheiten und sagen, natürlich, bitte, das tue ich mir nicht an, ein ganzes Sternensystem zu gestalten. Das ist zu mühsam. Naja, es ist mühsam, also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten dran, bis hinunter zu Elementarwesen. Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie man da ein bisschen was zusammenbastelt. Da steht drinnen, ja, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=6774 Vom Seelenflämmchen zum Erdenmenschen. Walpurgisnacht als Astralbild der Evolution. Künstlerische Dichtung als verschlüsselte Geistesschau 01:52:54] ===&lt;br /&gt;
Ja, und so gibt es aber in dem Faust II unendlich viele Stellen. Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust – und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an an die Schlussszene vom Teil 1. Also da da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet. Während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet. Und dann schnappt er sich nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde, der nächste Schritt ist der, dass er erwacht im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel, ist ein eigentlich Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist. Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles. Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon auch etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist eine reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen. Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht nicht nur die Kabirenszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Das Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, der Goethe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas. Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Thales in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich tüchtig Haften. Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird drinnen. Das fehlt ihm also alles. Es ist ein Ich drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Rest fehlt eigentlich noch. Der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht sind, sie schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles, ja, die Meeresgestade dort, in Wahrheit ist das die Astralwelt, in der sie das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert, wie die Nereiden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also auch so Meereswesenheiten als astralische Wesenheiten im Grunde und sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazu kommen, da muss die Ich-Kraft dazu kommen. Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerrinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten. Das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch, in gewisser Weise. Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es an Galateas Muschelwagen. Die schöne Galatea. Das kann man sich so vorstellen, wie die Aphrodite auf der Muschel oder so. Das ist fast das selbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist er in Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht ist das geistige Bild, also die Imagination ist dann weg. Die ist dann weg. Die zerschellt. Er fällt, oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen, weil dann kommt nicht zufällig gleich darauf die Helena-Szene, die sie anschließt, also dass der Homunculus zerschellt hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne, menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele. Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig oder unschuldig. Ist sie mit dem Paris mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden, oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern so, dass sie gar nicht wirklich vom Paris entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde, zum Beispiel. Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich eben aus Liebe zu dem Paris mitgegangen, oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für jedenfalls eine sehr hoch entwickelte, reine Seele, also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat. Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. War Goethe wahrscheinlich nicht so vollbewusst. Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste auch er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, das passt jetzt da rein, ich muss nur noch ein bisschen verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder. Macht sie ganz eigenständig. Und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe. Es geht um die Menschwerdung. Und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter. Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt. Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an. Dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus. Mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben. Auch die dabei sind. Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Göthe war es nicht bewusst. Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst. Er hat eben immer dieses sinnlich-übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit, aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also in Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, dann noch die Schädelformen und die ganzen Sachen. Die Knochenstudien, die er gemacht hat. Ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind. Eben wie das mit den Kabiren. Und dass er sogar auf den achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung. Weil der Homunculus, wo aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er X, X Verwandlungen durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird der Protheus dann herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist. Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses, ja fast modern könnte man sagen, das Evolutionsprinzip schlechthin. Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch, das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt sozusagen, oder mit ihm mit durch das Astralmeer gleitet. Und nur interessant, was der Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist es aus mit dir. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst du einmal da. Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen. Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt in voller Wachheit zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Unterschied eben zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam, Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, naja, so wie es eben geschildert wird, als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht. Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild auch für den Seher, für den geistig Seher. Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll an dem, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war. Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet. Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt, weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Also er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Und man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis halt immer ärger wird zum Schluss in der Eishöhle unten. Und dann geht&#039;s auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen in Wahrheit. Und dann geht&#039;s in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten. Also da steckt sehr viel drinnen. Also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mir einlasse? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen. Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen drinnen. Also so wie der Jesus, der den Petrus einlädt, übers Wasser zu gehen, und zwar übers stürmische Wasser. Das heißt zu gehen aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen. Also das kann man an diesen Dingen total lernen und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen in Wahrheit, also heute schon überhaupt nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde egal was man da wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen und es wird halt nur der Teil, aber irgendwas damit anfangen können, der selber aktiv wird. Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo halt im Grunde da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik. Esoterik oder Okkultismus heißt eben das kennenzulernen und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen ja die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen. Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus. Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich andere Menschen erreichen, immer wieder was geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe. Nur, dass das da ist und in mir arbeitet und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt. Bitte, ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens also ja, nach einem Jahr möchte ich es aber dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein. Ich meine, heute Saison, nein bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin. Das ist aber ganz egal. Aber anfangen kann jeder und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben. Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen drüber, weil die ganze Apokalypse, die ja unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor. Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal. Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ihr dabei wart, auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=31137</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=31137"/>
		<updated>2026-02-27T19:28:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 14. Januar 2026 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie, [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn November 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Arbeit März 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|209&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 213. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|213]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 13. November 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 6. Januar 2026/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung, Stand 7. Januar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 15. Januar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vortrag                                                                                   !! Bearbeiter                              &lt;br /&gt;
!Status!! Glossar  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025]]                                                           || [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
| ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_209._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31136</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_209._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31136"/>
		<updated>2026-02-27T19:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=416 Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56] ===&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können. Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl also die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hosiannarufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein. Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde, das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg. Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch also für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann muss man das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Astralische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, das war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit, es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon irgendwo. Das heißt, alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, na gut, das tun wir, um das zu lösen. Es sind Tausende, ja Zehntausende, Hunderttausende Probleme. Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Also in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen in Wahrheit. Und daher hat das Rudolf Steiner gänzlich unterlassen. In Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, so dass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen in einer gewissen Weise. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind davon vor den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und weiß Gott was, Religionskonflikte, alles quer durch. Und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft, entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass das individuelle Empfinden nicht aufkommt, zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht, so eine Einheitsstimmung zu machen. Das haben wir ja erlebt in der Corona-Zeit zum Beispiel, diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=717 Einweihung unter erschwerten Zeitbedingungen. Rituale als bewusste Begegnung mit der Finsternis. Standhaftigkeit des Ich im Abstieg. 00:11:57] ===&lt;br /&gt;
Das ist also sehr stark drinnen und damit ist ein starker Geisteskampf auch da heute. Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig, als sie im Ersten Weltkrieg waren, oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar. Und wir sind jetzt in einer, ja, dritten großen Welle drinnen. Und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen, auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln. Das hat nämlich auch etwas, sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt. Und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo. Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Hause gesagt, ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es hier an mich an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden, vor allem von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich was Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente genommen, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer eben halt selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist. Weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim Freimaurerischen, und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da. Aber es sind halt dann verschiedene Wege, und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule, musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist, zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen wird, werden da die Augen verbunden, und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt. So ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert so ein bisschen an das Labyrinth in Chartres drinnen, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden. Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang in eine Kammer geführt worden, dort warst du allein, es war finster, die Augen hast du sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durchleben. Der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind. Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei, aber im äußeren Sinn. Aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle, und das ist ernst zu nehmen, und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ah ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr halbbewusst, viertelbewusst kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Recht verbindet, und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat. Also in der weiteren Geistesschulung, auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und so mit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind. Es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1095 Von der Eishölle zur Mondensphäre. Neunfache Einweihungsstufen bei Dante. Durch Erstarrung hindurch zum Kosmosbewusstsein 00:18:15] ===&lt;br /&gt;
Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile, und der erste Teil ist das Inferno. Und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Luzifer auch, das ist ihm dann nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist. Aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein. Es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind, und da muss man durch. Da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch. Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind. Es ist ein reichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engel-Hierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was darüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen. Und Dante schildert diese Stufen ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild, eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist, und dafür hat sich auf der Gegenseite ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg. Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür. Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte damit wirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das soratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit. Und zu schaffen, da durchzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch. Also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Aeneis im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen, die ganze Schilderung, die Flucht des Aeneas aus Troja Er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen, also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden. Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungstaten, nicht von äußeren Ereignissen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist ja sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Luzifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen, und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie, die Sterne. Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos. Also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abglanz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, am Mars oder was wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man es ihnen begegnen würde dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars, beziehungsweise mit der ganzen Mars-Sphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln. Und so geht es hoch hinaus. Also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstseinsseelerichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sie Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht. Da sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, aber auf der anderen Seite der Erde heraus, dort wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden. Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondbereich, im Bereich der Mondensphäre war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war das Paradies aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Das war nicht auf der Erde. Auf der Erde gab es paradiesische Gärten, die gegolten haben natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung daran und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet, ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre. Der Mensch war zu dem Zeitpunkt ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel. Am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde wüst und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird. Was im Grunde nichts anderes heißt, als der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird. Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen. Weshalb ich ja auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist sie dort so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf dem Kubikzentimeter ist es ein Atom nach heutiger Schätzung. Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus. Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1702 Sonnenatem und galaktische Verbundenheit. Sternenschicksal des Menschen-Ich. Zukunft der Erde zwischen Technik und neuem Jerusalem 00:28:22] ===&lt;br /&gt;
Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber. Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen, innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, reicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus. Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem. Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es durchdringt sich das alles. Die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als winzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems. Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos. Und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind. Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun. Nicht mit allen. Aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben, sie unterstützen, die Kräfte näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen. Aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sag ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis an die Grenze unseres Kosmos. Die äußere Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist. Aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus. Und das ist riesig, das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden. Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist also ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter. Also wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sag ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt, und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht. Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen, weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns nur der Christus. Der hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht. Sie leben nicht im Raum. Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können nur ihre Wirkungen mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber zu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere sinnliche Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden, während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon. Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren. Warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Ein Mensch wie Rudolf Steiner in sehr hohem Maße. Es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber im Grunde sind es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche, die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch natürlich die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken, naja, was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger elektrischer Apparat werden. So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig nimmt. Also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein. Sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt. Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos. Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2202 Erdentod und neues Jerusalem. Freiheit im Angesicht der Widersacher. Geistselbst als eigentliche Unsterblichkeit. 00:36:42] ===&lt;br /&gt;
Aber es wird natürlich, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles, was äußerlich ist. Also Goethe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gäbe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt. Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem eben auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten daran, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja eben auch mit dieser Erde verbunden hat und der daher auch sagt, wer mein Brot isset, tritt mich mit Füßen. Komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemeint, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höllensphäre in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen. Er kann es nicht für uns machen alleine. Er kann nicht sagen, also ich erlöse jetzt den Ahriman, den Luzifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht, weil er darf uns die Freiheit nicht nehmen. Und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde. Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Karmapäckchen in Wahrheit, das heißt das Verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha. Das ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist eben die interessante Sache, dass aber da gerade die christlichen Denker, die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, eben da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht das alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Ich sage es jetzt bewusst einmal so. Also die schöpferische menschliche Intelligenz, das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist dem Menschen nur während des Erdenlebens verliehen. Da ist er so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht das wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht. Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Also sie waren sich sehr wohl bewusst, dass die dunklen Seiten, gerade also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf. Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein, sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele. Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über was gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, vorsichtig gesagt, Irrtümer drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft. Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich, abgesehen eben von den Karmapäckchen? Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten. Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist. Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht ihr jetzt nicht zu glauben, ja da muss ich jetzt schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben. Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran. Die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben. Die meisten zumindest. Außer die, die halt jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können, da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann schwierig, weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal nicht, ihr Geistselbst zu entwickeln und das Geistselbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen. Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geistselbst. Man darf sich das nicht denken, ja gut, das ist jetzt so, wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen. Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ich-Kraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist. Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung, aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazu gesetzt. Unser Ich arbeitet an dem schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2912 Arbeit am eigenen Astralischen als Weltaufgabe. Freiwilliger Abstieg der Eingeweihten. Entscheidung zwischen göttlichem Auftrag und soratischer Abirrung 00:48:32] ===&lt;br /&gt;
Ihr seht also, was es alles gibt, von dem wir normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegen. Und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet damit, dass das funktioniert. Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten. Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten und von denen haben wir genug, weil gerade der Astralleib ist halt, und im Astralleib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt. Ich meine, der Ahriman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Ahriman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mysteriendramen ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält, mehr auf jeden Fall. Also Luzifer gibt halt auch ein paar, nämlich die, mit denen er nichts anfangen kann. Aber der Weg ist also, dass wir erkennen halt, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Reinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Reinen. Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns. Keiner ist am Ende des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ein paar große Eingeweihte sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst. Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen. Da passiert es. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und was hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln. Für seine Entwicklung bräuchte er dann das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Ahrimanischen schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus an, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt. Von dem, da wäre er darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann. Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde gerade so im Praktischen, sag ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesen Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit. Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmen ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher. Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ahriman, auch die Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln. Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steiner eben oft sagt, sie sind abkommandiert worden. Und eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen. Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ahriman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten. Und jedes Jahr wieder scheitern dran, zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu. Das ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden. Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=3342 Erlösung der regulären Widersacher. Wille zur Freiheit als kosmischer Wendepunkt. Schöpferischer Beitrag des Ich zum Weltenganzen 00:55:42] ===&lt;br /&gt;
Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte an, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen. Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die ahrimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommandiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon etwas ganz Besonderes in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung. Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben wie von dort sozusagen, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar eine ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr. Ja, da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, indem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung. Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben weil sie es nicht durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrt die Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas eigenständiges. Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommandiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allem Anfang an, sind sie Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist. Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drinnen stehen. Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Luzifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen. Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte und es sind die regulären, also Luzifer, Ahriman, Asuras sind die regulären Widersacherkräfte. Die sind von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes. Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung, in eine ganz andere Entwicklungsrichtung. Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grund den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden. Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das einer der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit. Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue, auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen individuellen Weg zu gehen. Da gibt es keine Gleichmacherei. Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denken sie, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt, ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarsträubend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind, menschlich gesprochen, der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort. Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen. Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und es ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen, uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten. Und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die wir uns auch an göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen. Und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja auch nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten ganz viele neue Aspekte hineinzubringen. Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzielle Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine Unvorhersehbarkeit, ja immer neue Perspektiven. Weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen. Das ist das was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein. Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist nicht einfach, wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten. Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, ah, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen. Wir können was von uns aus dazu bringen. Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde. Und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll. Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das. Ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazu zu bringen. Vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache. Aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=4152 Vom Erdenmenschen zum kosmischen Gestalter. Freiheit als Keim neuer Hierarchien. Neubeginn jenseits von Zeit und Karma 01:09:12] ===&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Ich habe eh gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt. Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt. Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazu bringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher. Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem, dort werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten. Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben. Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steiner eben damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird. Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, aber das heißt, wir sind die, die anfangen damit. Aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also das neue Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben. Aber es werden die, die jetzt auf dem neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen. Und was dann aus uns wird? Dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits, ihr wisst, kennt meine Manie schon, das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre. Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht einfach sprechen, dass die Zeit weitergeht. Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art. Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen: wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang. Völliger Neubeginn. Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts, voll ausgesetzt. Aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird es einen neuen Anfang geben. Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich im Grunde. Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen. Das muss man jetzt nicht sich alles merken. Das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, warum sehen wir, überschauen wir sieben Zustände. Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe. Und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir halt der Horizont. Der Horizont ist vorne so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick. Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter. Und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen. Also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist. Ja, wie ist denn das? Können wir dann nicht auch zurück blicken? Ich beantworte es nicht jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit. Also ich werde dann nicht sagen können, wann dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wann wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große. Dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen. Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist. Was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen. Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen. Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. So, das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinne, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch, keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so. Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit. Reiß dich los. Reiß dich los. Du musst dein Eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als Eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln. Aber es ist ein Hauch davon schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, gerade die luziferischen Wesen, und das war ja ein einziger freier Entschluss aus einer gewissen Freiheit heraus, haben die die Aufgabe übernommen als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommandiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt. Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem Alten Mond, als sie ihr Ich bekommen haben, da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen. Das heißt, die gehen wissend hinein, wir haben also eine Aufgabe jetzt als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen da in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen. Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so weiter gestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja, und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen, auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir soweit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive. Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbilden drauf. Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie ja auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind. Darum völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen. Das heißt, das, was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie, haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus. Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus durch sie gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt. Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war. Es bereitet sich etwas vor, schon. Also, alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus, da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffend tätig sind, aber das sind nicht unsere. Man kann es sich vorstellen, 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die dann notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim. Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen. Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll. Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es also keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=5250 Übergang vom alten Hellsehen zum freien Ich-Schauen. Bewusstes Leben in beiden Welten. Begegnung mit der Zukunft als Aufgabe der Gegenwart 01:27:30] ===&lt;br /&gt;
Jetzt spreche ich es einmal ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht. Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen. Bewusst den Weg zu gehen, weil aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir ihn bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht. Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung nötig, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele. Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal, ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht. Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwerfallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf. Und daher muss man überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, wahnsinnig vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal, auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist. Um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind. Die auch körperlich dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist im Grunde eine, vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht. Wenn, kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab? Da müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher, auch wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben. Sie erleben also intensivste Erlebnisse, bildhafte Erlebnisse sind es. Noch was über das Bildhafte zu sagen, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder, das heißt es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich taucht die erst auf, wenn ich das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig, wie soll ich darüber sprechen, ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten, ich meine auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen, weil wir haben keine Worte dafür, für diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde, in der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat. Da hat es noch nachgewirkt, stark, also bis hinein im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien an und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesähnlichen Zustand versetzt werden über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt. Das war früher nicht notwendig, alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen. Also es fängt da an, so eine Zeit wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmarsch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde. Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. [Das ist das, was am stärksten noch die, das aber reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber. Vom Transkribierenden so verstanden: Das ist das, was die Urinder noch am stärksten in Reinheit erlebt haben und worüber sie sprechen. Über unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, unsere geistige Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden. Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige, ich schaue gerade auf einen großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch, also ist es halt was Ahrimanisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite. Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen, das wird ja oft als Mittel dann eingesetzt. Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen und dieses Feinere wahrnehmen, was aber jetzt ganz bewusst kommt, für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben. Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, dass wir eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir nicht darüber sprechen. Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der eben auch schon solche Erfahrungen hat. [Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt, und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, der muss dann mal lernen, also dieses Eigentlich-Geistige in Worte zu formen.] Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf. Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe ja auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es so weit, dass wir eine Individualsprache entwickeln, und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang der Sprache, in die Formkraft der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften, auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark ahrimanisch mitgeprägt sind, aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen. Das werden wir lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle, die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst, und fangen jetzt an, im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen, wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist. Das ist das Schwierige daran. Das ist also eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, rein geistigen Wahrnehmung zu kommen. Das wird in seiner Endstufe erst sein, in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht, und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie viele von uns ist die Frage, es ist eine Sache des eigenen Tuns. Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen, eins und eins ist zwei, und das wissen wir, da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme. Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses Andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss Rudolf Steiner jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können, ja er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft. Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6201 Der kleine Hüter als Spiegel des Unbewussten. Dramatische Schwellenkrise und bewusste Schulungsbegegnung. Eigenlicht des Ich im Augenblick des Todes 01:43:21] ===&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt, ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden, und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt, es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen. Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit, und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen drin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv, und denen begegnen wir. Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung, und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss. Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, mal ein Buch von Steiner zu lesen, oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normalen Erscheinung des Hüters der Schwelle, des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt, aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses. Und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze, während das Aufleuchten des Lichtes eigentlich auch im Todesmoment passiert. Wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als solches das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist, und das erhellt sehr, sehr viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann bei manchen Menschen erst ein bisschen mit einer Verzögerung sein, dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts. Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht, und es ist so hell und so gleißend, wieder Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig. Und dann schwinden die Sinne, spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit, und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich also dann unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde, und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab, das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten. Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, das ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft. Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig, von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine, ja im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist. Das ist das großartige eigentlich am Todeserlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ichbewusstsein mit. Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund, aber etwas davon nehmen wir mit. Und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster Werden unserer eigenen Ich-Kraft. Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, und in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber der Intensität Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt. Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten. Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles an störenden Kräften nur im Weg. Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch. Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6823 Individueller Entwicklungsweg statt neugieriger Schau. Intuition als verborgener Ausgangspunkt. Apokalypsis als Enthüllung der geistigen Wirkkräfte 01:53:43] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben das alles, was an Dunklem noch da ist, aufzulösen. Und im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst, oder von mir aus der dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger, wie auch immer, das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich. Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unterm Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens eben bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig. Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es, Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen. Es heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt. Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, wirklich das alles sauber zu machen und dann muss ja auch Ruhe sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem. Sonst haben wir wirklich ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, ich kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Das heißt, es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich. Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinem Leben. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine, was wichtig ist. Dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe. Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und es hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und es hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt. Heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden. Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken. Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen, und die vielleicht jetzt gerade noch nicht da dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikel, die Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck. Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denk daran. Im Grund tut er nichts anderes. Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich. Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht, und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, z. B. den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne, und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Einsiedler irgendwo lebt, er braucht meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen, stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Krücke, dass wir es sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, so ganz dezidiert erwähnt, denn alle wollen wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahezukommen. Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahezukommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind. Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fängt es an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, man soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes die Intuition. Aber in Wahrheit steht die Intuition, aber allerdings im Hintergrund immer am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen. Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon. Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, bewusst sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden. Das ist noch ein sehr undifferenziertes Erlebnis, aber es kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist. Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann. Bereits die spüren, da, der Reichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Reichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel nicht einmal in Gedanken im Pinsel male ich und trotzdem entsteht ein Panorama vor mir, das ich aber selber gestalte. Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit ihm eins gewesen zu sein für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird. Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten. Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der stellt sich sicher nicht da grüß Gott ich bin daher sowieso hier meine Visitenkarte wenn sie fragen auf den Einweihungsweg kommt dann rufen sie mich an, da würde ich schon ein bisschen vorsichtig werden. Es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein. Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich was diese Begegnung bedeutet. Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, den er begegnet oder was er ihm zu geben hat. Der kriegt das mit bis zu einem gewissen Grad, aber oft geht das auch ganz unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist. Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit. Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden, bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen, das ist nicht weit weg. Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemascope-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt. Und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzungen, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein. Es kann klarer werden. Das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein. Bitte kommt es in 10 Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze. Aber dem können wir uns nähern. Dem können wir uns nähern, da stehen wir drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt uns vor allem dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment brauchen wir uns nicht mehr fürchten. Sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln. Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken. Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir halt die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt. Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf hereinfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles, auch an sogenannten geistigen Erlebnissen, sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also daher aufgepasst, – ich habe eh schon geistige Erfahrungen, ich sehe eh alles Mögliche und das ist so toll –, das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=7870 Freiheit mit Verantwortung. Kleiner und großer Hüter als Gegenwart von Vergangenheit und Zukunft. Erkenntnis als Schutz vor dem Abweg des Widergeistigen 02:11:10] ===&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut, Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen, Verantwortung trägt, nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum. Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, die ich zu lösen habe. Es kann niemals darum gehen, ja, ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht nur. Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lotto-Treffer mache, oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich widergeistig beschäftigen. Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche, für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher, wie ein Traube hängen die dann dran. Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt wen verschrecken zu wollen, ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist, oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die wahren Motive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle. Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntnis, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt. Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchreif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle, und das ist etwas sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert, und sehr stimmig, was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns, oder er ist er, die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben, entgegenkommt. Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe. Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss, was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle. Auch wenn ich sie vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe oft ein doppelgängiges Erlebnis und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens. Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter. Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt, aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große. Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein. Das Ganze war eine Erklärung im Grunde, oder ein Hintergrund, oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen. Dritter Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne danke ich euch, meine Lieben, fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
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{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_209._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31135</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-27T19:16:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=416 Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56] ===&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können. Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl also die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hosiannarufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein. Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde, das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg. Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch also für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann muss man das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Astralische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, das war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit, es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon irgendwo. Das heißt, alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, na gut, das tun wir, um das zu lösen. Es sind Tausende, ja Zehntausende, Hunderttausende Probleme. Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Also in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen in Wahrheit. Und daher hat das Rudolf Steiner gänzlich unterlassen. In Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, so dass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen in einer gewissen Weise. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind davon vor den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und weiß Gott was, Religionskonflikte, alles quer durch. Und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft, entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass das individuelle Empfinden nicht aufkommt, zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht, so eine Einheitsstimmung zu machen. Das haben wir ja erlebt in der Corona-Zeit zum Beispiel, diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=717 Einweihung unter erschwerten Zeitbedingungen. Rituale als bewusste Begegnung mit der Finsternis. Standhaftigkeit des Ich im Abstieg. 00:11:57] ===&lt;br /&gt;
Das ist also sehr stark drinnen und damit ist ein starker Geisteskampf auch da heute. Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig, als sie im Ersten Weltkrieg waren, oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar. Und wir sind jetzt in einer, ja, dritten großen Welle drinnen. Und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen, auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln. Das hat nämlich auch etwas, sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt. Und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo. Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Hause gesagt, ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es hier an mich an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden, vor allem von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich was Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente genommen, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer eben halt selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist. Weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim Freimaurerischen, und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da. Aber es sind halt dann verschiedene Wege, und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule, musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist, zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen wird, werden da die Augen verbunden, und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt. So ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert so ein bisschen an das Labyrinth in Chartres drinnen, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden. Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang in eine Kammer geführt worden, dort warst du allein, es war finster, die Augen hast du sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durchleben. Der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind. Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei, aber im äußeren Sinn. Aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle, und das ist ernst zu nehmen, und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ah ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr halbbewusst, viertelbewusst kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Recht verbindet, und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat. Also in der weiteren Geistesschulung, auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und so mit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind. Es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1095 Von der Eishölle zur Mondensphäre. Neunfache Einweihungsstufen bei Dante. Durch Erstarrung hindurch zum Kosmosbewusstsein 00:18:15] ===&lt;br /&gt;
Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile, und der erste Teil ist das Inferno. Und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Luzifer auch, das ist ihm dann nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist. Aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein. Es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind, und da muss man durch. Da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch. Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind. Es ist ein reichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engel-Hierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was darüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen. Und Dante schildert diese Stufen ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild, eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist, und dafür hat sich auf der Gegenseite ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg. Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür. Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte damit wirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das soratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit. Und zu schaffen, da durchzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch. Also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Aeneis im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen, die ganze Schilderung, die Flucht des Aeneas aus Troja Er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen, also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden. Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungstaten, nicht von äußeren Ereignissen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist ja sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Luzifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen, und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie, die Sterne. Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos. Also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abglanz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, am Mars oder was wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man es ihnen begegnen würde dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars, beziehungsweise mit der ganzen Mars-Sphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln. Und so geht es hoch hinaus. Also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstseinsseelerichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sie Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht. Da sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, aber auf der anderen Seite der Erde heraus, dort wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden. Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondbereich, im Bereich der Mondensphäre war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war das Paradies aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Das war nicht auf der Erde. Auf der Erde gab es paradiesische Gärten, die gegolten haben natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung daran und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet, ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre. Der Mensch war zu dem Zeitpunkt ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel. Am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde wüst und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird. Was im Grunde nichts anderes heißt, als der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird. Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen. Weshalb ich ja auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist sie dort so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf dem Kubikzentimeter ist es ein Atom nach heutiger Schätzung. Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus. Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1702 Sonnenatem und galaktische Verbundenheit. Sternenschicksal des Menschen-Ich. Zukunft der Erde zwischen Technik und neuem Jerusalem 00:28:22] ===&lt;br /&gt;
Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber. Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen, innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, reicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus. Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem. Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es durchdringt sich das alles. Die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als winzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems. Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos. Und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind. Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun. Nicht mit allen. Aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben, sie unterstützen, die Kräfte näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen. Aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sag ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis an die Grenze unseres Kosmos. Die äußere Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist. Aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus. Und das ist riesig, das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden. Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist also ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter. Also wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sag ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt, und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht. Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen, weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns nur der Christus. Der hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht. Sie leben nicht im Raum. Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können nur ihre Wirkungen mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber zu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere sinnliche Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden, während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon. Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren. Warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Ein Mensch wie Rudolf Steiner in sehr hohem Maße. Es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber im Grunde sind es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche, die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch natürlich die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken, naja, was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger elektrischer Apparat werden. So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig nimmt. Also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein. Sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt. Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos. Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2202 Erdentod und neues Jerusalem. Freiheit im Angesicht der Widersacher. Geistselbst als eigentliche Unsterblichkeit. 00:36:42] ===&lt;br /&gt;
Aber es wird natürlich, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles, was äußerlich ist. Also Goethe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gäbe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt. Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem eben auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten daran, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja eben auch mit dieser Erde verbunden hat und der daher auch sagt, wer mein Brot isset, tritt mich mit Füßen. Komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemeint, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höllensphäre in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen. Er kann es nicht für uns machen alleine. Er kann nicht sagen, also ich erlöse jetzt den Ahriman, den Luzifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht, weil er darf uns die Freiheit nicht nehmen. Und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde. Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Karmapäckchen in Wahrheit, das heißt das Verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha. Das ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist eben die interessante Sache, dass aber da gerade die christlichen Denker, die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, eben da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht das alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Ich sage es jetzt bewusst einmal so. Also die schöpferische menschliche Intelligenz, das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist dem Menschen nur während des Erdenlebens verliehen. Da ist er so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht das wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht. Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Also sie waren sich sehr wohl bewusst, dass die dunklen Seiten, gerade also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf. Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein, sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele. Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über was gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, vorsichtig gesagt, Irrtümer drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft. Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich, abgesehen eben von den Karmapäckchen? Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten. Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist. Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht ihr jetzt nicht zu glauben, ja da muss ich jetzt schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben. Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran. Die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben. Die meisten zumindest. Außer die, die halt jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können, da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann schwierig, weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal nicht, ihr Geistselbst zu entwickeln und das Geistselbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen. Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geistselbst. Man darf sich das nicht denken, ja gut, das ist jetzt so, wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen. Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ich-Kraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist. Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung, aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazu gesetzt. Unser Ich arbeitet an dem schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2912 Arbeit am eigenen Astralischen als Weltaufgabe. Freiwilliger Abstieg der Eingeweihten. Entscheidung zwischen göttlichem Auftrag und soratischer Abirrung 00:48:32] ===&lt;br /&gt;
Ihr seht also, was es alles gibt, von dem wir normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegen. Und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet damit, dass das funktioniert. Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten. Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten und von denen haben wir genug, weil gerade der Astralleib ist halt, und im Astralleib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt. Ich meine, der Ahriman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Ahriman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mysteriendramen ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält, mehr auf jeden Fall. Also Luzifer gibt halt auch ein paar, nämlich die, mit denen er nichts anfangen kann. Aber der Weg ist also, dass wir erkennen halt, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Reinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Reinen. Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns. Keiner ist am Ende des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ein paar große Eingeweihte sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst. Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen. Da passiert es. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und was hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln. Für seine Entwicklung bräuchte er dann das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Ahrimanischen schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus an, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt. Von dem, da wäre er darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann. Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde gerade so im Praktischen, sag ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesen Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit. Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmen ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher. Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ahriman, auch die Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln. Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steiner eben oft sagt, sie sind abkommandiert worden. Und eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen. Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ahriman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten. Und jedes Jahr wieder scheitern dran, zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu. Das ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden. Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=3342 Erlösung der regulären Widersacher. Wille zur Freiheit als kosmischer Wendepunkt. Schöpferischer Beitrag des Ich zum Weltenganzen 00:55:42] ===&lt;br /&gt;
Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte an, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen. Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die ahrimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommandiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon etwas ganz Besonderes in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung. Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben wie von dort sozusagen, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar eine ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr. Ja, da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, indem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung. Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben weil sie es nicht durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrt die Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas eigenständiges. Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommandiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allem Anfang an, sind sie Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist. Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drinnen stehen. Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Luzifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen. Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte und es sind die regulären, also Luzifer, Ahriman, Asuras sind die regulären Widersacherkräfte. Die sind von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes. Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung, in eine ganz andere Entwicklungsrichtung. Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grund den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden. Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das einer der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit. Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue, auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen individuellen Weg zu gehen. Da gibt es keine Gleichmacherei. Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denken sie, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt, ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarsträubend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind, menschlich gesprochen, der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort. Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen. Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und es ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen, uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten. Und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die wir uns auch an göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen. Und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja auch nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten ganz viele neue Aspekte hineinzubringen. Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzielle Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine Unvorhersehbarkeit, ja immer neue Perspektiven. Weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen. Das ist das was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein. Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist nicht einfach, wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten. Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, ah, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen. Wir können was von uns aus dazu bringen. Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde. Und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll. Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das. Ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazu zu bringen. Vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache. Aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=4152 Vom Erdenmenschen zum kosmischen Gestalter. Freiheit als Keim neuer Hierarchien. Neubeginn jenseits von Zeit und Karma 01:09:12] ===&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Ich habe eh gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt. Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt. Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazu bringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher. Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem, dort werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten. Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben. Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steiner eben damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird. Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, aber das heißt, wir sind die, die anfangen damit. Aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also das neue Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben. Aber es werden die, die jetzt auf dem neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen. Und was dann aus uns wird? Dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits, ihr wisst, kennt meine Manie schon, das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre. Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht einfach sprechen, dass die Zeit weitergeht. Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art. Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen: wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang. Völliger Neubeginn. Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts, voll ausgesetzt. Aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird es einen neuen Anfang geben. Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich im Grunde. Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen. Das muss man jetzt nicht sich alles merken. Das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, warum sehen wir, überschauen wir sieben Zustände. Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe. Und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir halt der Horizont. Der Horizont ist vorne so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick. Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter. Und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen. Also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist. Ja, wie ist denn das? Können wir dann nicht auch zurück blicken? Ich beantworte es nicht jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit. Also ich werde dann nicht sagen können, wann dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wann wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große. Dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen. Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist. Was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen. Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen. Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. So, das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinne, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch, keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so. Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit. Reiß dich los. Reiß dich los. Du musst dein Eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als Eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln. Aber es ist ein Hauch davon schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, gerade die luziferischen Wesen, und das war ja ein einziger freier Entschluss aus einer gewissen Freiheit heraus, haben die die Aufgabe übernommen als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommandiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt. Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem Alten Mond, als sie ihr Ich bekommen haben, da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen. Das heißt, die gehen wissend hinein, wir haben also eine Aufgabe jetzt als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen da in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen. Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so weiter gestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja, und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen, auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir soweit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive. Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbilden drauf. Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie ja auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind. Darum völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen. Das heißt, das, was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie, haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus. Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus durch sie gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt. Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war. Es bereitet sich etwas vor, schon. Also, alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus, da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffend tätig sind, aber das sind nicht unsere. Man kann es sich vorstellen, 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die dann notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim. Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen. Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll. Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es also keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=5250 Übergang vom alten Hellsehen zum freien Ich-Schauen. Bewusstes Leben in beiden Welten. Begegnung mit der Zukunft als Aufgabe der Gegenwart 01:27:30] ===&lt;br /&gt;
Jetzt spreche ich es einmal ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht. Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen. Bewusst den Weg zu gehen, weil aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir ihn bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht. Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung nötig, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele. Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal, ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht. Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwerfallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf. Und daher muss man überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, wahnsinnig vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal, auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist. Um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind. Die auch körperlich dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist im Grunde eine, vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht. Wenn, kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab? Da müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher, auch wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben. Sie erleben also intensivste Erlebnisse, bildhafte Erlebnisse sind es. Noch was über das Bildhafte zu sagen, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder, das heißt es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich taucht die erst auf, wenn ich das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig, wie soll ich darüber sprechen, ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten, ich meine auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen, weil wir haben keine Worte dafür, für diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde, in der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat. Da hat es noch nachgewirkt, stark, also bis hinein im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien an und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesähnlichen Zustand versetzt werden über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt. Das war früher nicht notwendig, alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen. Also es fängt da an, so eine Zeit wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmarsch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde. Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. [Das ist das, was am stärksten noch die, das aber reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber. Vom Transkribierenden so verstanden: Das ist das, was die Urinder noch am stärksten in Reinheit erlebt haben und worüber sie sprechen. Über unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, unsere geistige Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden. Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige, ich schaue gerade auf einen großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch, also ist es halt was Ahrimanisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite. Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen, das wird ja oft als Mittel dann eingesetzt. Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen und dieses Feinere wahrnehmen, was aber jetzt ganz bewusst kommt, für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben. Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, dass wir eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir nicht darüber sprechen. Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der eben auch schon solche Erfahrungen hat. [Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt, und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, der muss dann mal lernen, also dieses Eigentlich-Geistige in Worte zu formen.] Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf. Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe ja auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es so weit, dass wir eine Individualsprache entwickeln, und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang der Sprache, in die Formkraft der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften, auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark ahrimanisch mitgeprägt sind, aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen. Das werden wir lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle, die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst, und fangen jetzt an, im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen, wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist. Das ist das Schwierige daran. Das ist also eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, rein geistigen Wahrnehmung zu kommen. Das wird in seiner Endstufe erst sein, in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht, und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie viele von uns ist die Frage, es ist eine Sache des eigenen Tuns. Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen, eins und eins ist zwei, und das wissen wir, da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme. Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses Andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss Rudolf Steiner jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können, ja er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft. Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6201 Der kleine Hüter als Spiegel des Unbewussten. Dramatische Schwellenkrise und bewusste Schulungsbegegnung. Eigenlicht des Ich im Augenblick des Todes 01:43:21] ===&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt, ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden, und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt, es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen. Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit, und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen drin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv, und denen begegnen wir. Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung, und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss. Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, mal ein Buch von Steiner zu lesen, oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normalen Erscheinung des Hüters der Schwelle, des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt, aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses. Und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze, während das Aufleuchten des Lichtes eigentlich auch im Todesmoment passiert. Wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als solches das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist, und das erhellt sehr, sehr viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann bei manchen Menschen erst ein bisschen mit einer Verzögerung sein, dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts. Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht, und es ist so hell und so gleißend, wieder Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig. Und dann schwinden die Sinne, spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit, und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich also dann unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde, und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab, das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten. Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, das ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft. Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig, von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine, ja im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist. Das ist das großartige eigentlich am Todeserlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ichbewusstsein mit. Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund, aber etwas davon nehmen wir mit. Und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster Werden unserer eigenen Ich-Kraft. Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, und in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber der Intensität Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt. Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten. Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles an störenden Kräften nur im Weg. Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch. Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6823 Individueller Entwicklungsweg statt neugieriger Schau. Intuition als verborgener Ausgangspunkt. Apokalypsis als Enthüllung der geistigen Wirkkräfte 01:53:43] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben das alles, was an Dunklem noch da ist, aufzulösen. Und im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst, oder von mir aus der dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger, wie auch immer, das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich. Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unterm Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens eben bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig. Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es, Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen. Es heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt. Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, wirklich das alles sauber zu machen und dann muss ja auch Ruhe sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem. Sonst haben wir wirklich ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, ich kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Das heißt, es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich. Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinem Leben. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine, was wichtig ist. Dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe. Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und es hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und es hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt. Heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden. Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken. Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen, und die vielleicht jetzt gerade noch nicht da dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikel, die Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck. Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denk daran. Im Grund tut er nichts anderes. Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich. Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht, und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, z. B. den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne, und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Einsiedler irgendwo lebt, er braucht meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen, stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Krücke, dass wir es sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, so ganz dezidiert erwähnt, denn alle wollen wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahezukommen. Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahezukommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind. Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fängt es an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, man soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes die Intuition. Aber in Wahrheit steht die Intuition, aber allerdings im Hintergrund immer am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen. Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon. Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, bewusst sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden. Das ist noch ein sehr undifferenziertes Erlebnis, aber es kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist. Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann. Bereits die spüren, da, der Reichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Reichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel nicht einmal in Gedanken im Pinsel male ich und trotzdem entsteht ein Panorama vor mir, das ich aber selber gestalte. Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit ihm eins gewesen zu sein für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird. Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten. Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der stellt sich sicher nicht da grüß Gott ich bin daher sowieso hier meine Visitenkarte wenn sie fragen auf den Einweihungsweg kommt dann rufen sie mich an, da würde ich schon ein bisschen vorsichtig werden. Es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein. Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich was diese Begegnung bedeutet. Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, den er begegnet oder was er ihm zu geben hat. Der kriegt das mit bis zu einem gewissen Grad, aber oft geht das auch ganz unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist. Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit. Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden, bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen, das ist nicht weit weg. Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemascope-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt. Und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzungen, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein. Es kann klarer werden. Das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein. Bitte kommt es in 10 Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze. Aber dem können wir uns nähern. Dem können wir uns nähern, da stehen wir drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt uns vor allem dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment brauchen wir uns nicht mehr fürchten. Sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln. Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken. Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir halt die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt. Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf hereinfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles, auch an sogenannten geistigen Erlebnissen, sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also daher aufgepasst, – ich habe eh schon geistige Erfahrungen, ich sehe eh alles Mögliche und das ist so toll –, das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=7870 Freiheit mit Verantwortung. Kleiner und großer Hüter als Gegenwart von Vergangenheit und Zukunft. Erkenntnis als Schutz vor dem Abweg des Widergeistigen 02:11:10] ===&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut, Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen, Verantwortung trägt, nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum. Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, die ich zu lösen habe. Es kann niemals darum gehen, ja, ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht nur. Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lotto-Treffer mache, oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich widergeistig beschäftigen. Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche, für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher, wie ein Traube hängen die dann dran. Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt wen verschrecken zu wollen, ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist, oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die wahren Motive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle. Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntnis, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt. Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchreif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle, und das ist etwas sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert, und sehr stimmig, was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns, oder er ist er, die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben, entgegenkommt. Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe. Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss, was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle. Auch wenn ich sie vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe oft ein doppelgängiges Erlebnis und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens. Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter. Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt, aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große. Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein. Das Ganze war eine Erklärung im Grunde, oder ein Hintergrund, oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen. Dritter Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
In diesem Sinne danke ich euch, meine Lieben, fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_209._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31132</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_209._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31132"/>
		<updated>2026-02-27T19:07:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Erlösung der regulären Widersacher. Wille zur Freiheit als kosmischer Wendepunkt. Schöpferischer Beitrag des Ich zum Weltenganzen 00:55:42 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=416 Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56] ===&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können. Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl also die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hosiannarufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein. Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde, das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg. Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch also für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann muss man das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Astralische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, das war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit, es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon irgendwo. Das heißt, alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, na gut, das tun wir, um das zu lösen. Es sind Tausende, ja Zehntausende, Hunderttausende Probleme. Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Also in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen in Wahrheit. Und daher hat das Rudolf Steiner gänzlich unterlassen. In Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, so dass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen in einer gewissen Weise. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind davon vor den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und weiß Gott was, Religionskonflikte, alles quer durch. Und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft, entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass das individuelle Empfinden nicht aufkommt, zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht, so eine Einheitsstimmung zu machen. Das haben wir ja erlebt in der Corona-Zeit zum Beispiel, diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=717 Einweihung unter erschwerten Zeitbedingungen. Rituale als bewusste Begegnung mit der Finsternis. Standhaftigkeit des Ich im Abstieg. 00:11:57] ===&lt;br /&gt;
Das ist also sehr stark drinnen und damit ist ein starker Geisteskampf auch da heute. Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig, als sie im Ersten Weltkrieg waren, oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar. Und wir sind jetzt in einer, ja, dritten großen Welle drinnen. Und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen, auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln. Das hat nämlich auch etwas, sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt. Und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo. Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Hause gesagt, ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es hier an mich an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden, vor allem von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich was Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente genommen, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer eben halt selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist. Weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim Freimaurerischen, und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da. Aber es sind halt dann verschiedene Wege, und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule, musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist, zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen wird, werden da die Augen verbunden, und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt. So ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert so ein bisschen an das Labyrinth in Chartres drinnen, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden. Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang in eine Kammer geführt worden, dort warst du allein, es war finster, die Augen hast du sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durchleben. Der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind. Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei, aber im äußeren Sinn. Aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle, und das ist ernst zu nehmen, und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ah ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr halbbewusst, viertelbewusst kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Recht verbindet, und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat. Also in der weiteren Geistesschulung, auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und so mit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind. Es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1095 Von der Eishölle zur Mondensphäre. Neunfache Einweihungsstufen bei Dante. Durch Erstarrung hindurch zum Kosmosbewusstsein 00:18:15] ===&lt;br /&gt;
Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile, und der erste Teil ist das Inferno. Und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Luzifer auch, das ist ihm dann nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist. Aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein. Es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind, und da muss man durch. Da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch. Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind. Es ist ein reichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engel-Hierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was darüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen. Und Dante schildert diese Stufen ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild, eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist, und dafür hat sich auf der Gegenseite ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg. Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür. Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte damit wirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das soratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit. Und zu schaffen, da durchzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch. Also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Aeneis im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen, die ganze Schilderung, die Flucht des Aeneas aus Troja Er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen, also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden. Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungstaten, nicht von äußeren Ereignissen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist ja sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Luzifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen, und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie, die Sterne. Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos. Also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abglanz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, am Mars oder was wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man es ihnen begegnen würde dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars, beziehungsweise mit der ganzen Mars-Sphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln. Und so geht es hoch hinaus. Also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstseinsseelerichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sie Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht. Da sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, aber auf der anderen Seite der Erde heraus, dort wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden. Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondbereich, im Bereich der Mondensphäre war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war das Paradies aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Das war nicht auf der Erde. Auf der Erde gab es paradiesische Gärten, die gegolten haben natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung daran und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet, ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre. Der Mensch war zu dem Zeitpunkt ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel. Am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde wüst und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird. Was im Grunde nichts anderes heißt, als der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird. Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen. Weshalb ich ja auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist sie dort so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf dem Kubikzentimeter ist es ein Atom nach heutiger Schätzung. Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus. Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1702 Sonnenatem und galaktische Verbundenheit. Sternenschicksal des Menschen-Ich. Zukunft der Erde zwischen Technik und neuem Jerusalem 00:28:22] ===&lt;br /&gt;
Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber. Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen, innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, reicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus. Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem. Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es durchdringt sich das alles. Die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als winzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems. Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos. Und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind. Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun. Nicht mit allen. Aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben, sie unterstützen, die Kräfte näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen. Aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sag ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis an die Grenze unseres Kosmos. Die äußere Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist. Aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus. Und das ist riesig, das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden. Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist also ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter. Also wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sag ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt, und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht. Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen, weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns nur der Christus. Der hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht. Sie leben nicht im Raum. Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können nur ihre Wirkungen mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber zu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere sinnliche Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden, während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon. Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren. Warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Ein Mensch wie Rudolf Steiner in sehr hohem Maße. Es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber im Grunde sind es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche, die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch natürlich die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken, naja, was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger elektrischer Apparat werden. So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig nimmt. Also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein. Sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt. Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos. Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2202 Erdentod und neues Jerusalem. Freiheit im Angesicht der Widersacher. Geistselbst als eigentliche Unsterblichkeit. 00:36:42] ===&lt;br /&gt;
Aber es wird natürlich, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles, was äußerlich ist. Also Goethe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gäbe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt. Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem eben auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten daran, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja eben auch mit dieser Erde verbunden hat und der daher auch sagt, wer mein Brot isset, tritt mich mit Füßen. Komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemeint, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höllensphäre in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen. Er kann es nicht für uns machen alleine. Er kann nicht sagen, also ich erlöse jetzt den Ahriman, den Luzifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht, weil er darf uns die Freiheit nicht nehmen. Und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde. Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Karmapäckchen in Wahrheit, das heißt das Verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha. Das ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist eben die interessante Sache, dass aber da gerade die christlichen Denker, die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, eben da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht das alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Ich sage es jetzt bewusst einmal so. Also die schöpferische menschliche Intelligenz, das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist dem Menschen nur während des Erdenlebens verliehen. Da ist er so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht das wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht. Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Also sie waren sich sehr wohl bewusst, dass die dunklen Seiten, gerade also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf. Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein, sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele. Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über was gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, vorsichtig gesagt, Irrtümer drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft. Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich, abgesehen eben von den Karmapäckchen? Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten. Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist. Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht ihr jetzt nicht zu glauben, ja da muss ich jetzt schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben. Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran. Die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben. Die meisten zumindest. Außer die, die halt jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können, da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann schwierig, weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal nicht, ihr Geistselbst zu entwickeln und das Geistselbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen. Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geistselbst. Man darf sich das nicht denken, ja gut, das ist jetzt so, wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen. Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ich-Kraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist. Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung, aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazu gesetzt. Unser Ich arbeitet an dem schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2912 Arbeit am eigenen Astralischen als Weltaufgabe. Freiwilliger Abstieg der Eingeweihten. Entscheidung zwischen göttlichem Auftrag und soratischer Abirrung 00:48:32] ===&lt;br /&gt;
Ihr seht also, was es alles gibt, von dem wir normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegen. Und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet damit, dass das funktioniert. Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten. Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten und von denen haben wir genug, weil gerade der Astralleib ist halt, und im Astralleib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt. Ich meine, der Ahriman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Ahriman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mysteriendramen ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält, mehr auf jeden Fall. Also Luzifer gibt halt auch ein paar, nämlich die, mit denen er nichts anfangen kann. Aber der Weg ist also, dass wir erkennen halt, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Reinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Reinen. Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns. Keiner ist am Ende des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ein paar große Eingeweihte sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst. Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen. Da passiert es. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und was hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln. Für seine Entwicklung bräuchte er dann das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Ahrimanischen schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus an, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt. Von dem, da wäre er darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann. Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde gerade so im Praktischen, sag ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesen Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit. Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmen ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher. Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ahriman, auch die Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln. Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steiner eben oft sagt, sie sind abkommandiert worden. Und eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen. Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ahriman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten. Und jedes Jahr wieder scheitern dran, zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu. Das ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden. Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=3342 Erlösung der regulären Widersacher. Wille zur Freiheit als kosmischer Wendepunkt. Schöpferischer Beitrag des Ich zum Weltenganzen 00:55:42] ===&lt;br /&gt;
Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte an, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen. Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die ahrimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommandiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon etwas ganz Besonderes in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung. Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben wie von dort sozusagen, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar eine ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr. Ja, da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, indem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung. Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben weil sie es nicht durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrt die Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas eigenständiges. Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommandiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allem Anfang an, sind sie Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist. Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drinnen stehen. Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Luzifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen. Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte und es sind die regulären, also Luzifer, Ahriman, Asuras sind die regulären Widersacherkräfte. Die sind von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes. Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung, in eine ganz andere Entwicklungsrichtung. Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grund den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden. Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das einer der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit. Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue, auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen individuellen Weg zu gehen. Da gibt es keine Gleichmacherei. Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denken sie, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt, ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarsträubend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind, menschlich gesprochen, der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort. Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen. Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und es ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen, uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten. Und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die wir uns auch an göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen. Und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja auch nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten ganz viele neue Aspekte hineinzubringen. Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzielle Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine Unvorhersehbarkeit, ja immer neue Perspektiven. Weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen. Das ist das was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein. Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist nicht einfach, wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten. Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, ah, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen. Wir können was von uns aus dazu bringen. Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde. Und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll. Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das. Ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazu zu bringen. Vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache. Aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=4152 Vom Erdenmenschen zum kosmischen Gestalter. Freiheit als Keim neuer Hierarchien. Neubeginn jenseits von Zeit und Karma 01:09:12] ===&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Ich habe eh gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt. Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt. Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazu bringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher. Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem, dort werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten. Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben. Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steiner eben damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird. Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, aber das heißt, wir sind die, die anfangen damit. Aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also das neue Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben. Aber es werden die, die jetzt auf dem neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen. Und was dann aus uns wird? Dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits, ihr wisst, kennt meine Manie schon, das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre. Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht einfach sprechen, dass die Zeit weitergeht. Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art. Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen: wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang. Völliger Neubeginn. Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts, voll ausgesetzt. Aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird es einen neuen Anfang geben. Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich im Grunde. Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen. Das muss man jetzt nicht sich alles merken. Das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, warum sehen wir, überschauen wir sieben Zustände. Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe. Und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir halt der Horizont. Der Horizont ist vorne so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick. Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter. Und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen. Also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist. Ja, wie ist denn das? Können wir dann nicht auch zurück blicken? Ich beantworte es nicht jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit. Also ich werde dann nicht sagen können, wann dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wann wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große. Dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen. Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist. Was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen. Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen. Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. So, das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinne, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch, keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so. Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit. Reiß dich los. Reiß dich los. Du musst dein Eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als Eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln. Aber es ist ein Hauch davon schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, gerade die luziferischen Wesen, und das war ja ein einziger freier Entschluss aus einer gewissen Freiheit heraus, haben die die Aufgabe übernommen als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommandiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt. Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem Alten Mond, als sie ihr Ich bekommen haben, da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen. Das heißt, die gehen wissend hinein, wir haben also eine Aufgabe jetzt als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen da in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen. Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so weiter gestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja, und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen, auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir soweit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive. Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbilden drauf. Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie ja auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind. Darum völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen. Das heißt, das, was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie, haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus. Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus durch sie gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt. Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war. Es bereitet sich etwas vor, schon. Also, alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus, da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffend tätig sind, aber das sind nicht unsere. Man kann es sich vorstellen, 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die dann notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim. Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen. Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll. Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es also keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=5250 Übergang vom alten Hellsehen zum freien Ich-Schauen. Bewusstes Leben in beiden Welten. Begegnung mit der Zukunft als Aufgabe der Gegenwart 01:27:30] ===&lt;br /&gt;
Jetzt spreche ich es einmal ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht. Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen. Bewusst den Weg zu gehen, weil aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir ihn bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht. Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung nötig, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele. Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal, ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht. Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwerfallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf. Und daher muss man überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, wahnsinnig vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal, auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist. Um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind. Die auch körperlich dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist im Grunde eine, vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht. Wenn, kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab? Da müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher, auch wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben. Sie erleben also intensivste Erlebnisse, bildhafte Erlebnisse sind es. Noch was über das Bildhafte zu sagen, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder, das heißt es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich taucht die erst auf, wenn ich das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig, wie soll ich darüber sprechen, ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten, ich meine auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen, weil wir haben keine Worte dafür, für diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde, in der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat. Da hat es noch nachgewirkt, stark, also bis hinein im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien an und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesähnlichen Zustand versetzt werden über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt. Das war früher nicht notwendig, alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen. Also es fängt da an, so eine Zeit wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmarsch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde. Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. [Das ist das, was am stärksten noch die, das aber reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber. Vom Transkribierenden so verstanden: Das ist das, was die Urinder noch am stärksten in Reinheit erlebt haben und worüber sie sprechen. Über unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, unsere geistige Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden. Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige, ich schaue gerade auf einen großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch, also ist es halt was Ahrimanisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite. Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen, das wird ja oft als Mittel dann eingesetzt. Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen und dieses Feinere wahrnehmen, was aber jetzt ganz bewusst kommt, für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben. Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, dass wir eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir nicht darüber sprechen. Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der eben auch schon solche Erfahrungen hat. [Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt, und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, der muss dann mal lernen, also dieses Eigentlich-Geistige in Worte zu formen.] Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf. Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe ja auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es so weit, dass wir eine Individualsprache entwickeln, und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang der Sprache, in die Formkraft der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften, auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark ahrimanisch mitgeprägt sind, aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen. Das werden wir lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle, die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst, und fangen jetzt an, im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen, wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist. Das ist das Schwierige daran. Das ist also eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, rein geistigen Wahrnehmung zu kommen. Das wird in seiner Endstufe erst sein, in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht, und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie viele von uns ist die Frage, es ist eine Sache des eigenen Tuns. Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen, eins und eins ist zwei, und das wissen wir, da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme. Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses Andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss Rudolf Steiner jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können, ja er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft. Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6201 Der kleine Hüter als Spiegel des Unbewussten. Dramatische Schwellenkrise und bewusste Schulungsbegegnung. Eigenlicht des Ich im Augenblick des Todes 01:43:21] ===&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt, ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden, und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt, es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen. Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit, und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen drin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv, und denen begegnen wir. Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung, und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss. Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, mal ein Buch von Steiner zu lesen, oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normalen Erscheinung des Hüters der Schwelle, des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt, aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses. Und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze, während das Aufleuchten des Lichtes eigentlich auch im Todesmoment passiert. Wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als solches das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist, und das erhellt sehr, sehr viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann bei manchen Menschen erst ein bisschen mit einer Verzögerung sein, dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts. Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht, und es ist so hell und so gleißend, wieder Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig. Und dann schwinden die Sinne, spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit, und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich also dann unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde, und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab, das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten. Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, das ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft. Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig, von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine, ja im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist. Das ist das großartige eigentlich am Todeserlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ichbewusstsein mit. Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund, aber etwas davon nehmen wir mit. Und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster Werden unserer eigenen Ich-Kraft. Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, und in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber der Intensität Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt. Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten. Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles an störenden Kräften nur im Weg. Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch. Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6823 Individueller Entwicklungsweg statt neugieriger Schau. Intuition als verborgener Ausgangspunkt. Apokalypsis als Enthüllung der geistigen Wirkkräfte 01:53:43] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben das alles, was an Dunklem noch da ist, aufzulösen. Und im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst, oder von mir aus der dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger, wie auch immer, das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich. Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unterm Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens eben bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig. Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es, Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen. Es heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt. Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, wirklich das alles sauber zu machen und dann muss ja auch Ruhe sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem. Sonst haben wir wirklich ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, ich kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Das heißt, es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich. Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinem Leben. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine, was wichtig ist. Dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe. Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und es hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und es hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt. Heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden. Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken. Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen, und die vielleicht jetzt gerade noch nicht da dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikel, die Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck. Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denk daran. Im Grund tut er nichts anderes. Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich. Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht, und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, z. B. den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne, und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Einsiedler irgendwo lebt, er braucht meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen, stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Krücke, dass wir es sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, so ganz dezidiert erwähnt, denn alle wollen wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahezukommen. Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahezukommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind. Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fängt es an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, man soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes die Intuition. Aber in Wahrheit steht die Intuition, aber allerdings im Hintergrund immer am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen. Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon. Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, bewusst sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden. Das ist noch ein sehr undifferenziertes Erlebnis, aber es kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist. Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann. Bereits die spüren, da, der Reichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Reichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel nicht einmal in Gedanken im Pinsel male ich und trotzdem entsteht ein Panorama vor mir, das ich aber selber gestalte. Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit ihm eins gewesen zu sein für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird. Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten. Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der stellt sich sicher nicht da grüß Gott ich bin daher sowieso hier meine Visitenkarte wenn sie fragen auf den Einweihungsweg kommt dann rufen sie mich an, da würde ich schon ein bisschen vorsichtig werden. Es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein. Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich was diese Begegnung bedeutet. Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, den er begegnet oder was er ihm zu geben hat. Der kriegt das mit bis zu einem gewissen Grad, aber oft geht das auch ganz unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist. Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit. Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden, bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen, das ist nicht weit weg. Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemascope-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt. Und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzungen, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein. Es kann klarer werden. Das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein. Bitte kommt es in 10 Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze. Aber dem können wir uns nähern. Dem können wir uns nähern, da stehen wir drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt uns vor allem dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment brauchen wir uns nicht mehr fürchten. Sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln. Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken. Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir halt die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt. Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf hereinfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles, auch an sogenannten geistigen Erlebnissen, sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also daher aufgepasst, – ich habe eh schon geistige Erfahrungen, ich sehe eh alles Mögliche und das ist so toll –, das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=7870 Freiheit mit Verantwortung. Kleiner und großer Hüter als Gegenwart von Vergangenheit und Zukunft. Erkenntnis als Schutz vor dem Abweg des Widergeistigen 02:11:10] ===&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut, Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen, Verantwortung trägt, nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum. Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, die ich zu lösen habe. Es kann niemals darum gehen, ja, ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht nur. Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lotto-Treffer mache, oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich widergeistig beschäftigen. Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche, für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher, wie ein Traube hängen die dann dran. Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt wen verschrecken zu wollen, ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist, oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die wahren Motive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle. Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntnis, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt. Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchreif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle, und das ist etwas sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert, und sehr stimmig, was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns, oder er ist er, die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben, entgegenkommt. Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe. Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss, was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle. Auch wenn ich sie vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe oft ein doppelgängiges Erlebnis und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens. Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter. Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt, aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große. Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein. Das Ganze war eine Erklärung im Grunde, oder ein Hintergrund, oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen. Dritter Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
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In diesem Sinne danke ich euch, meine Lieben, fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-27T19:06:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Arbeit am eigenen Astralischen als Weltaufgabe. Freiwilliger Abstieg der Eingeweihten. Entscheidung zwischen göttlichem Auftrag und soratischer Abirrung 00:48:32 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=416 Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56] ===&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können. Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl also die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hosiannarufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein. Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde, das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg. Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch also für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann muss man das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Astralische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, das war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit, es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon irgendwo. Das heißt, alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, na gut, das tun wir, um das zu lösen. Es sind Tausende, ja Zehntausende, Hunderttausende Probleme. Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Also in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen in Wahrheit. Und daher hat das Rudolf Steiner gänzlich unterlassen. In Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, so dass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen in einer gewissen Weise. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind davon vor den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und weiß Gott was, Religionskonflikte, alles quer durch. Und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft, entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass das individuelle Empfinden nicht aufkommt, zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht, so eine Einheitsstimmung zu machen. Das haben wir ja erlebt in der Corona-Zeit zum Beispiel, diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=717 Einweihung unter erschwerten Zeitbedingungen. Rituale als bewusste Begegnung mit der Finsternis. Standhaftigkeit des Ich im Abstieg. 00:11:57] ===&lt;br /&gt;
Das ist also sehr stark drinnen und damit ist ein starker Geisteskampf auch da heute. Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig, als sie im Ersten Weltkrieg waren, oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar. Und wir sind jetzt in einer, ja, dritten großen Welle drinnen. Und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen, auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln. Das hat nämlich auch etwas, sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt. Und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo. Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Hause gesagt, ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es hier an mich an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden, vor allem von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich was Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente genommen, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer eben halt selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist. Weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim Freimaurerischen, und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da. Aber es sind halt dann verschiedene Wege, und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule, musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist, zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen wird, werden da die Augen verbunden, und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt. So ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert so ein bisschen an das Labyrinth in Chartres drinnen, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden. Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang in eine Kammer geführt worden, dort warst du allein, es war finster, die Augen hast du sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durchleben. Der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind. Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei, aber im äußeren Sinn. Aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle, und das ist ernst zu nehmen, und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ah ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr halbbewusst, viertelbewusst kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Recht verbindet, und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat. Also in der weiteren Geistesschulung, auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und so mit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind. Es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1095 Von der Eishölle zur Mondensphäre. Neunfache Einweihungsstufen bei Dante. Durch Erstarrung hindurch zum Kosmosbewusstsein 00:18:15] ===&lt;br /&gt;
Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile, und der erste Teil ist das Inferno. Und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Luzifer auch, das ist ihm dann nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist. Aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein. Es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind, und da muss man durch. Da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch. Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind. Es ist ein reichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engel-Hierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was darüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen. Und Dante schildert diese Stufen ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild, eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist, und dafür hat sich auf der Gegenseite ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg. Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür. Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte damit wirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das soratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit. Und zu schaffen, da durchzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch. Also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Aeneis im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen, die ganze Schilderung, die Flucht des Aeneas aus Troja Er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen, also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden. Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungstaten, nicht von äußeren Ereignissen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist ja sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Luzifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen, und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie, die Sterne. Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos. Also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abglanz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, am Mars oder was wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man es ihnen begegnen würde dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars, beziehungsweise mit der ganzen Mars-Sphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln. Und so geht es hoch hinaus. Also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstseinsseelerichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sie Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht. Da sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, aber auf der anderen Seite der Erde heraus, dort wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden. Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondbereich, im Bereich der Mondensphäre war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war das Paradies aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Das war nicht auf der Erde. Auf der Erde gab es paradiesische Gärten, die gegolten haben natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung daran und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet, ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre. Der Mensch war zu dem Zeitpunkt ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel. Am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde wüst und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird. Was im Grunde nichts anderes heißt, als der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird. Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen. Weshalb ich ja auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist sie dort so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf dem Kubikzentimeter ist es ein Atom nach heutiger Schätzung. Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus. Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1702 Sonnenatem und galaktische Verbundenheit. Sternenschicksal des Menschen-Ich. Zukunft der Erde zwischen Technik und neuem Jerusalem 00:28:22] ===&lt;br /&gt;
Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber. Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen, innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, reicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus. Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem. Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es durchdringt sich das alles. Die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als winzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems. Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos. Und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind. Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun. Nicht mit allen. Aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben, sie unterstützen, die Kräfte näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen. Aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sag ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis an die Grenze unseres Kosmos. Die äußere Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist. Aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus. Und das ist riesig, das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden. Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist also ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter. Also wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sag ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt, und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht. Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen, weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns nur der Christus. Der hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht. Sie leben nicht im Raum. Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können nur ihre Wirkungen mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber zu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere sinnliche Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden, während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon. Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren. Warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Ein Mensch wie Rudolf Steiner in sehr hohem Maße. Es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber im Grunde sind es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche, die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch natürlich die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken, naja, was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger elektrischer Apparat werden. So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig nimmt. Also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein. Sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt. Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos. Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2202 Erdentod und neues Jerusalem. Freiheit im Angesicht der Widersacher. Geistselbst als eigentliche Unsterblichkeit. 00:36:42] ===&lt;br /&gt;
Aber es wird natürlich, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles, was äußerlich ist. Also Goethe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gäbe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt. Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem eben auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten daran, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja eben auch mit dieser Erde verbunden hat und der daher auch sagt, wer mein Brot isset, tritt mich mit Füßen. Komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemeint, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höllensphäre in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen. Er kann es nicht für uns machen alleine. Er kann nicht sagen, also ich erlöse jetzt den Ahriman, den Luzifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht, weil er darf uns die Freiheit nicht nehmen. Und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde. Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Karmapäckchen in Wahrheit, das heißt das Verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha. Das ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist eben die interessante Sache, dass aber da gerade die christlichen Denker, die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, eben da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht das alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Ich sage es jetzt bewusst einmal so. Also die schöpferische menschliche Intelligenz, das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist dem Menschen nur während des Erdenlebens verliehen. Da ist er so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht das wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht. Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Also sie waren sich sehr wohl bewusst, dass die dunklen Seiten, gerade also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf. Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein, sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele. Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über was gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, vorsichtig gesagt, Irrtümer drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft. Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich, abgesehen eben von den Karmapäckchen? Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten. Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist. Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht ihr jetzt nicht zu glauben, ja da muss ich jetzt schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben. Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran. Die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben. Die meisten zumindest. Außer die, die halt jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können, da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann schwierig, weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal nicht, ihr Geistselbst zu entwickeln und das Geistselbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen. Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geistselbst. Man darf sich das nicht denken, ja gut, das ist jetzt so, wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen. Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ich-Kraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist. Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung, aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazu gesetzt. Unser Ich arbeitet an dem schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2912 Arbeit am eigenen Astralischen als Weltaufgabe. Freiwilliger Abstieg der Eingeweihten. Entscheidung zwischen göttlichem Auftrag und soratischer Abirrung 00:48:32] ===&lt;br /&gt;
Ihr seht also, was es alles gibt, von dem wir normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegen. Und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet damit, dass das funktioniert. Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten. Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten und von denen haben wir genug, weil gerade der Astralleib ist halt, und im Astralleib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt. Ich meine, der Ahriman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Ahriman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mysteriendramen ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält, mehr auf jeden Fall. Also Luzifer gibt halt auch ein paar, nämlich die, mit denen er nichts anfangen kann. Aber der Weg ist also, dass wir erkennen halt, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Reinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Reinen. Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns. Keiner ist am Ende des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ein paar große Eingeweihte sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst. Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen. Da passiert es. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und was hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln. Für seine Entwicklung bräuchte er dann das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Ahrimanischen schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus an, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt. Von dem, da wäre er darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann. Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde gerade so im Praktischen, sag ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesen Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit. Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmen ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher. Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ahriman, auch die Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln. Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steiner eben oft sagt, sie sind abkommandiert worden. Und eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen. Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ahriman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten. Und jedes Jahr wieder scheitern dran, zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu. Das ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden. Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=3342 Erlösung der regulären Widersacher. Wille zur Freiheit als kosmischer Wendepunkt. Schöpferischer Beitrag des Ich zum Weltenganzen 00:55:42] ===&lt;br /&gt;
Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte an, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen. Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die ahrimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommandiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon etwas ganz Besonderes in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung. Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben wie von dort sozusagen, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar eine ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr. Ja, da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, indem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung. Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben weil sie es nicht durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrt die Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas eigenständiges. Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommandiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allem Anfang an, sind sie Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist. Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drinnen stehen. Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Luzifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen. Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte und es sind die regulären, also Luzifer, Ahriman, Asuras sind die regulären Widersacherkräfte. Die sind von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes. Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung, in eine ganz andere Entwicklungsrichtung. Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grund den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden. Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das einer der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit. Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue, auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen individuellen Weg zu gehen. Da gibt es keine Gleichmacherei. Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denken sie, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt, ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarsträubend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind, menschlich gesprochen, der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort. Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen. Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und es ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen, uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten. Und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die wir uns auch an göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen. Und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja auch nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten ganz viele neue Aspekte hineinzubringen. Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzielle Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine Unvorhersehbarkeit, ja immer neue Perspektiven. Weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen. Das ist das was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein. Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist nicht einfach, wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten. Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, ah, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen. Wir können was von uns aus dazu bringen. Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde. Und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll. Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das. Ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazu zu bringen. Vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache. Aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=4152 Vom Erdenmenschen zum kosmischen Gestalter. Freiheit als Keim neuer Hierarchien. Neubeginn jenseits von Zeit und Karma 01:09:12] ===&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Ich habe eh gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt. Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt. Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazu bringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher. Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem, dort werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten. Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben. Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steiner eben damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird. Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, aber das heißt, wir sind die, die anfangen damit. Aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also das neue Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben. Aber es werden die, die jetzt auf dem neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen. Und was dann aus uns wird? Dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits, ihr wisst, kennt meine Manie schon, das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre. Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht einfach sprechen, dass die Zeit weitergeht. Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art. Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen: wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang. Völliger Neubeginn. Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts, voll ausgesetzt. Aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird es einen neuen Anfang geben. Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich im Grunde. Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen. Das muss man jetzt nicht sich alles merken. Das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, warum sehen wir, überschauen wir sieben Zustände. Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe. Und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir halt der Horizont. Der Horizont ist vorne so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick. Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter. Und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen. Also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist. Ja, wie ist denn das? Können wir dann nicht auch zurück blicken? Ich beantworte es nicht jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit. Also ich werde dann nicht sagen können, wann dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wann wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große. Dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen. Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist. Was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen. Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen. Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. So, das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinne, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch, keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so. Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit. Reiß dich los. Reiß dich los. Du musst dein Eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als Eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln. Aber es ist ein Hauch davon schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, gerade die luziferischen Wesen, und das war ja ein einziger freier Entschluss aus einer gewissen Freiheit heraus, haben die die Aufgabe übernommen als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommandiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt. Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem Alten Mond, als sie ihr Ich bekommen haben, da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen. Das heißt, die gehen wissend hinein, wir haben also eine Aufgabe jetzt als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen da in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen. Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so weiter gestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja, und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen, auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir soweit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive. Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbilden drauf. Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie ja auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind. Darum völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen. Das heißt, das, was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie, haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus. Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus durch sie gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt. Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war. Es bereitet sich etwas vor, schon. Also, alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus, da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffend tätig sind, aber das sind nicht unsere. Man kann es sich vorstellen, 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die dann notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim. Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen. Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll. Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es also keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=5250 Übergang vom alten Hellsehen zum freien Ich-Schauen. Bewusstes Leben in beiden Welten. Begegnung mit der Zukunft als Aufgabe der Gegenwart 01:27:30] ===&lt;br /&gt;
Jetzt spreche ich es einmal ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht. Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen. Bewusst den Weg zu gehen, weil aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir ihn bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht. Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung nötig, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele. Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal, ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht. Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwerfallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf. Und daher muss man überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, wahnsinnig vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal, auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist. Um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind. Die auch körperlich dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist im Grunde eine, vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht. Wenn, kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab? Da müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher, auch wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben. Sie erleben also intensivste Erlebnisse, bildhafte Erlebnisse sind es. Noch was über das Bildhafte zu sagen, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder, das heißt es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich taucht die erst auf, wenn ich das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig, wie soll ich darüber sprechen, ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten, ich meine auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen, weil wir haben keine Worte dafür, für diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde, in der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat. Da hat es noch nachgewirkt, stark, also bis hinein im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien an und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesähnlichen Zustand versetzt werden über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt. Das war früher nicht notwendig, alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen. Also es fängt da an, so eine Zeit wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmarsch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde. Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. [Das ist das, was am stärksten noch die, das aber reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber. Vom Transkribierenden so verstanden: Das ist das, was die Urinder noch am stärksten in Reinheit erlebt haben und worüber sie sprechen. Über unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, unsere geistige Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden. Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige, ich schaue gerade auf einen großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch, also ist es halt was Ahrimanisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite. Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen, das wird ja oft als Mittel dann eingesetzt. Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen und dieses Feinere wahrnehmen, was aber jetzt ganz bewusst kommt, für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben. Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, dass wir eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir nicht darüber sprechen. Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der eben auch schon solche Erfahrungen hat. [Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt, und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, der muss dann mal lernen, also dieses Eigentlich-Geistige in Worte zu formen.] Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf. Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe ja auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es so weit, dass wir eine Individualsprache entwickeln, und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang der Sprache, in die Formkraft der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften, auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark ahrimanisch mitgeprägt sind, aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen. Das werden wir lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle, die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst, und fangen jetzt an, im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen, wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist. Das ist das Schwierige daran. Das ist also eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, rein geistigen Wahrnehmung zu kommen. Das wird in seiner Endstufe erst sein, in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht, und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie viele von uns ist die Frage, es ist eine Sache des eigenen Tuns. Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen, eins und eins ist zwei, und das wissen wir, da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme. Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses Andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss Rudolf Steiner jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können, ja er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft. Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6201 Der kleine Hüter als Spiegel des Unbewussten. Dramatische Schwellenkrise und bewusste Schulungsbegegnung. Eigenlicht des Ich im Augenblick des Todes 01:43:21] ===&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt, ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden, und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt, es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen. Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit, und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen drin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv, und denen begegnen wir. Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung, und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss. Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, mal ein Buch von Steiner zu lesen, oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normalen Erscheinung des Hüters der Schwelle, des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt, aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses. Und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze, während das Aufleuchten des Lichtes eigentlich auch im Todesmoment passiert. Wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als solches das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist, und das erhellt sehr, sehr viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann bei manchen Menschen erst ein bisschen mit einer Verzögerung sein, dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts. Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht, und es ist so hell und so gleißend, wieder Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig. Und dann schwinden die Sinne, spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit, und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich also dann unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde, und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab, das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten. Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, das ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft. Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig, von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine, ja im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist. Das ist das großartige eigentlich am Todeserlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ichbewusstsein mit. Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund, aber etwas davon nehmen wir mit. Und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster Werden unserer eigenen Ich-Kraft. Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, und in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber der Intensität Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt. Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten. Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles an störenden Kräften nur im Weg. Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch. Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6823 Individueller Entwicklungsweg statt neugieriger Schau. Intuition als verborgener Ausgangspunkt. Apokalypsis als Enthüllung der geistigen Wirkkräfte 01:53:43] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben das alles, was an Dunklem noch da ist, aufzulösen. Und im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst, oder von mir aus der dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger, wie auch immer, das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich. Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unterm Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens eben bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig. Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es, Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen. Es heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt. Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, wirklich das alles sauber zu machen und dann muss ja auch Ruhe sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem. Sonst haben wir wirklich ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, ich kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Das heißt, es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich. Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinem Leben. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine, was wichtig ist. Dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe. Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und es hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und es hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt. Heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden. Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken. Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen, und die vielleicht jetzt gerade noch nicht da dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikel, die Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck. Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denk daran. Im Grund tut er nichts anderes. Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich. Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht, und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, z. B. den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne, und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Einsiedler irgendwo lebt, er braucht meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen, stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Krücke, dass wir es sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, so ganz dezidiert erwähnt, denn alle wollen wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahezukommen. Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahezukommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind. Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fängt es an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, man soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes die Intuition. Aber in Wahrheit steht die Intuition, aber allerdings im Hintergrund immer am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen. Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon. Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, bewusst sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden. Das ist noch ein sehr undifferenziertes Erlebnis, aber es kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist. Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann. Bereits die spüren, da, der Reichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Reichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel nicht einmal in Gedanken im Pinsel male ich und trotzdem entsteht ein Panorama vor mir, das ich aber selber gestalte. Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit ihm eins gewesen zu sein für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird. Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten. Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der stellt sich sicher nicht da grüß Gott ich bin daher sowieso hier meine Visitenkarte wenn sie fragen auf den Einweihungsweg kommt dann rufen sie mich an, da würde ich schon ein bisschen vorsichtig werden. Es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein. Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich was diese Begegnung bedeutet. Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, den er begegnet oder was er ihm zu geben hat. Der kriegt das mit bis zu einem gewissen Grad, aber oft geht das auch ganz unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist. Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit. Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden, bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen, das ist nicht weit weg. Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemascope-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt. Und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzungen, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein. Es kann klarer werden. Das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein. Bitte kommt es in 10 Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze. Aber dem können wir uns nähern. Dem können wir uns nähern, da stehen wir drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt uns vor allem dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment brauchen wir uns nicht mehr fürchten. Sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln. Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken. Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir halt die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt. Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf hereinfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles, auch an sogenannten geistigen Erlebnissen, sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also daher aufgepasst, – ich habe eh schon geistige Erfahrungen, ich sehe eh alles Mögliche und das ist so toll –, das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=7870 Freiheit mit Verantwortung. Kleiner und großer Hüter als Gegenwart von Vergangenheit und Zukunft. Erkenntnis als Schutz vor dem Abweg des Widergeistigen 02:11:10] ===&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut, Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen, Verantwortung trägt, nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum. Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, die ich zu lösen habe. Es kann niemals darum gehen, ja, ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht nur. Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lotto-Treffer mache, oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich widergeistig beschäftigen. Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche, für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher, wie ein Traube hängen die dann dran. Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt wen verschrecken zu wollen, ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist, oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die wahren Motive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle. Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntnis, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt. Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchreif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle, und das ist etwas sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert, und sehr stimmig, was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns, oder er ist er, die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben, entgegenkommt. Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe. Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss, was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle. Auch wenn ich sie vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe oft ein doppelgängiges Erlebnis und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens. Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter. Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt, aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große. Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein. Das Ganze war eine Erklärung im Grunde, oder ein Hintergrund, oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen. Dritter Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne danke ich euch, meine Lieben, fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-27T19:00:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Freiheit mit Verantwortung. Kleiner und großer Hüter als Gegenwart von Vergangenheit und Zukunft. Erkenntnis als Schutz vor dem Abweg des Widergeistigen 02:11:10 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=416 Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56] ===&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können. Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl also die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hosiannarufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein. Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde, das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg. Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch also für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann muss man das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Astralische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, das war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit, es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon irgendwo. Das heißt, alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, na gut, das tun wir, um das zu lösen. Es sind Tausende, ja Zehntausende, Hunderttausende Probleme. Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Also in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen in Wahrheit. Und daher hat das Rudolf Steiner gänzlich unterlassen. In Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, so dass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen in einer gewissen Weise. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind davon vor den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und weiß Gott was, Religionskonflikte, alles quer durch. Und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft, entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass das individuelle Empfinden nicht aufkommt, zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht, so eine Einheitsstimmung zu machen. Das haben wir ja erlebt in der Corona-Zeit zum Beispiel, diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=717 Einweihung unter erschwerten Zeitbedingungen. Rituale als bewusste Begegnung mit der Finsternis. Standhaftigkeit des Ich im Abstieg. 00:11:57] ===&lt;br /&gt;
Das ist also sehr stark drinnen und damit ist ein starker Geisteskampf auch da heute. Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig, als sie im Ersten Weltkrieg waren, oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar. Und wir sind jetzt in einer, ja, dritten großen Welle drinnen. Und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen, auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln. Das hat nämlich auch etwas, sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt. Und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo. Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Hause gesagt, ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es hier an mich an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden, vor allem von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich was Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente genommen, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer eben halt selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist. Weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim Freimaurerischen, und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da. Aber es sind halt dann verschiedene Wege, und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule, musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist, zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen wird, werden da die Augen verbunden, und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt. So ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert so ein bisschen an das Labyrinth in Chartres drinnen, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden. Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang in eine Kammer geführt worden, dort warst du allein, es war finster, die Augen hast du sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durchleben. Der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind. Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei, aber im äußeren Sinn. Aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle, und das ist ernst zu nehmen, und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ah ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr halbbewusst, viertelbewusst kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Recht verbindet, und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat. Also in der weiteren Geistesschulung, auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und so mit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind. Es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1095 Von der Eishölle zur Mondensphäre. Neunfache Einweihungsstufen bei Dante. Durch Erstarrung hindurch zum Kosmosbewusstsein 00:18:15] ===&lt;br /&gt;
Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile, und der erste Teil ist das Inferno. Und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Luzifer auch, das ist ihm dann nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist. Aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein. Es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind, und da muss man durch. Da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch. Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind. Es ist ein reichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engel-Hierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was darüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen. Und Dante schildert diese Stufen ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild, eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist, und dafür hat sich auf der Gegenseite ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg. Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür. Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte damit wirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das soratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit. Und zu schaffen, da durchzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch. Also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Aeneis im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen, die ganze Schilderung, die Flucht des Aeneas aus Troja Er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen, also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden. Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungstaten, nicht von äußeren Ereignissen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist ja sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Luzifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen, und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie, die Sterne. Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos. Also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abglanz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, am Mars oder was wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man es ihnen begegnen würde dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars, beziehungsweise mit der ganzen Mars-Sphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln. Und so geht es hoch hinaus. Also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstseinsseelerichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sie Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht. Da sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, aber auf der anderen Seite der Erde heraus, dort wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden. Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondbereich, im Bereich der Mondensphäre war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war das Paradies aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Das war nicht auf der Erde. Auf der Erde gab es paradiesische Gärten, die gegolten haben natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung daran und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet, ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre. Der Mensch war zu dem Zeitpunkt ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel. Am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde wüst und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird. Was im Grunde nichts anderes heißt, als der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird. Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen. Weshalb ich ja auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist sie dort so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf dem Kubikzentimeter ist es ein Atom nach heutiger Schätzung. Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus. Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1702 Sonnenatem und galaktische Verbundenheit. Sternenschicksal des Menschen-Ich. Zukunft der Erde zwischen Technik und neuem Jerusalem 00:28:22] ===&lt;br /&gt;
Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber. Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen, innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, reicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus. Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem. Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es durchdringt sich das alles. Die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als winzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems. Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos. Und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind. Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun. Nicht mit allen. Aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben, sie unterstützen, die Kräfte näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen. Aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sag ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis an die Grenze unseres Kosmos. Die äußere Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist. Aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus. Und das ist riesig, das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden. Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist also ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter. Also wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sag ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt, und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht. Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen, weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns nur der Christus. Der hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht. Sie leben nicht im Raum. Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können nur ihre Wirkungen mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber zu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere sinnliche Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden, während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon. Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren. Warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Ein Mensch wie Rudolf Steiner in sehr hohem Maße. Es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber im Grunde sind es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche, die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch natürlich die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken, naja, was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger elektrischer Apparat werden. So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig nimmt. Also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein. Sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt. Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos. Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2202 Erdentod und neues Jerusalem. Freiheit im Angesicht der Widersacher. Geistselbst als eigentliche Unsterblichkeit. 00:36:42] ===&lt;br /&gt;
Aber es wird natürlich, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles, was äußerlich ist. Also Goethe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gäbe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt. Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem eben auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten daran, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja eben auch mit dieser Erde verbunden hat und der daher auch sagt, wer mein Brot isset, tritt mich mit Füßen. Komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemeint, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höllensphäre in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen. Er kann es nicht für uns machen alleine. Er kann nicht sagen, also ich erlöse jetzt den Ahriman, den Luzifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht, weil er darf uns die Freiheit nicht nehmen. Und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde. Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Karmapäckchen in Wahrheit, das heißt das Verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha. Das ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist eben die interessante Sache, dass aber da gerade die christlichen Denker, die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, eben da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht das alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Ich sage es jetzt bewusst einmal so. Also die schöpferische menschliche Intelligenz, das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist dem Menschen nur während des Erdenlebens verliehen. Da ist er so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht das wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht. Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Also sie waren sich sehr wohl bewusst, dass die dunklen Seiten, gerade also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf. Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein, sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele. Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über was gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, vorsichtig gesagt, Irrtümer drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft. Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich, abgesehen eben von den Karmapäckchen? Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten. Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist. Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht ihr jetzt nicht zu glauben, ja da muss ich jetzt schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben. Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran. Die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben. Die meisten zumindest. Außer die, die halt jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können, da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann schwierig, weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal nicht, ihr Geistselbst zu entwickeln und das Geistselbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen. Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geistselbst. Man darf sich das nicht denken, ja gut, das ist jetzt so, wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen. Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ich-Kraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist. Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung, aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazu gesetzt. Unser Ich arbeitet an dem schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2912 00:48:32] ===&lt;br /&gt;
Ihr seht also, was es alles gibt, von dem wir normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegen. Und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet damit, dass das funktioniert. Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten. Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten und von denen haben wir genug, weil gerade der Astralleib ist halt, und im Astralleib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt. Ich meine, der Ahriman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Ahriman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mysteriendramen ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält, mehr auf jeden Fall. Also Luzifer gibt halt auch ein paar, nämlich die, mit denen er nichts anfangen kann. Aber der Weg ist also, dass wir erkennen halt, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Reinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Reinen. Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns. Keiner ist am Ende des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ein paar große Eingeweihte sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst. Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen. Da passiert es. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und was hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln. Für seine Entwicklung bräuchte er dann das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Ahrimanischen schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus an, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt. Von dem, da wäre er darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann. Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde gerade so im Praktischen, sag ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesen Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit. Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmen ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher. Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ahriman, auch die Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln. Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steiner eben oft sagt, sie sind abkommandiert worden. Und eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen. Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ahriman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten. Und jedes Jahr wieder scheitern dran, zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu. Das ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden. Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=3342 Erlösung der regulären Widersacher. Wille zur Freiheit als kosmischer Wendepunkt. Schöpferischer Beitrag des Ich zum Weltenganzen 00:55:42] ===&lt;br /&gt;
Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte an, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen. Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die ahrimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommandiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon etwas ganz Besonderes in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung. Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben wie von dort sozusagen, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar eine ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr. Ja, da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, indem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung. Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben weil sie es nicht durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrt die Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas eigenständiges. Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommandiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allem Anfang an, sind sie Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist. Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drinnen stehen. Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Luzifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen. Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte und es sind die regulären, also Luzifer, Ahriman, Asuras sind die regulären Widersacherkräfte. Die sind von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes. Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung, in eine ganz andere Entwicklungsrichtung. Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grund den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden. Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das einer der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit. Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue, auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen individuellen Weg zu gehen. Da gibt es keine Gleichmacherei. Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denken sie, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt, ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarsträubend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind, menschlich gesprochen, der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort. Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen. Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und es ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen, uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten. Und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die wir uns auch an göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen. Und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja auch nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten ganz viele neue Aspekte hineinzubringen. Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzielle Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine Unvorhersehbarkeit, ja immer neue Perspektiven. Weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen. Das ist das was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein. Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist nicht einfach, wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten. Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, ah, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen. Wir können was von uns aus dazu bringen. Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde. Und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll. Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das. Ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazu zu bringen. Vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache. Aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=4152 Vom Erdenmenschen zum kosmischen Gestalter. Freiheit als Keim neuer Hierarchien. Neubeginn jenseits von Zeit und Karma 01:09:12] ===&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Ich habe eh gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt. Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt. Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazu bringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher. Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem, dort werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten. Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben. Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steiner eben damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird. Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, aber das heißt, wir sind die, die anfangen damit. Aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also das neue Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben. Aber es werden die, die jetzt auf dem neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen. Und was dann aus uns wird? Dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits, ihr wisst, kennt meine Manie schon, das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre. Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht einfach sprechen, dass die Zeit weitergeht. Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art. Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen: wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang. Völliger Neubeginn. Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts, voll ausgesetzt. Aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird es einen neuen Anfang geben. Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich im Grunde. Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen. Das muss man jetzt nicht sich alles merken. Das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, warum sehen wir, überschauen wir sieben Zustände. Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe. Und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir halt der Horizont. Der Horizont ist vorne so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick. Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter. Und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen. Also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist. Ja, wie ist denn das? Können wir dann nicht auch zurück blicken? Ich beantworte es nicht jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit. Also ich werde dann nicht sagen können, wann dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wann wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große. Dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen. Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist. Was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen. Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen. Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. So, das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinne, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch, keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so. Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit. Reiß dich los. Reiß dich los. Du musst dein Eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als Eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln. Aber es ist ein Hauch davon schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, gerade die luziferischen Wesen, und das war ja ein einziger freier Entschluss aus einer gewissen Freiheit heraus, haben die die Aufgabe übernommen als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommandiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt. Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem Alten Mond, als sie ihr Ich bekommen haben, da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen. Das heißt, die gehen wissend hinein, wir haben also eine Aufgabe jetzt als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen da in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen. Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so weiter gestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja, und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen, auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir soweit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive. Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbilden drauf. Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie ja auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind. Darum völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen. Das heißt, das, was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie, haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus. Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus durch sie gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt. Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war. Es bereitet sich etwas vor, schon. Also, alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus, da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffend tätig sind, aber das sind nicht unsere. Man kann es sich vorstellen, 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die dann notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim. Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen. Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll. Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es also keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=5250 Übergang vom alten Hellsehen zum freien Ich-Schauen. Bewusstes Leben in beiden Welten. Begegnung mit der Zukunft als Aufgabe der Gegenwart 01:27:30] ===&lt;br /&gt;
Jetzt spreche ich es einmal ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht. Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen. Bewusst den Weg zu gehen, weil aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir ihn bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht. Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung nötig, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele. Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal, ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht. Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwerfallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf. Und daher muss man überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, wahnsinnig vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal, auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist. Um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind. Die auch körperlich dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist im Grunde eine, vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht. Wenn, kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab? Da müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher, auch wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben. Sie erleben also intensivste Erlebnisse, bildhafte Erlebnisse sind es. Noch was über das Bildhafte zu sagen, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder, das heißt es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich taucht die erst auf, wenn ich das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig, wie soll ich darüber sprechen, ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten, ich meine auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen, weil wir haben keine Worte dafür, für diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde, in der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat. Da hat es noch nachgewirkt, stark, also bis hinein im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien an und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesähnlichen Zustand versetzt werden über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt. Das war früher nicht notwendig, alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen. Also es fängt da an, so eine Zeit wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmarsch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde. Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. [Das ist das, was am stärksten noch die, das aber reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber. Vom Transkribierenden so verstanden: Das ist das, was die Urinder noch am stärksten in Reinheit erlebt haben und worüber sie sprechen. Über unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, unsere geistige Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden. Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige, ich schaue gerade auf einen großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch, also ist es halt was Ahrimanisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite. Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen, das wird ja oft als Mittel dann eingesetzt. Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen und dieses Feinere wahrnehmen, was aber jetzt ganz bewusst kommt, für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben. Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, dass wir eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir nicht darüber sprechen. Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der eben auch schon solche Erfahrungen hat. [Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt, und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, der muss dann mal lernen, also dieses Eigentlich-Geistige in Worte zu formen.] Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf. Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe ja auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es so weit, dass wir eine Individualsprache entwickeln, und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang der Sprache, in die Formkraft der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften, auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark ahrimanisch mitgeprägt sind, aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen. Das werden wir lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle, die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst, und fangen jetzt an, im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen, wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist. Das ist das Schwierige daran. Das ist also eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, rein geistigen Wahrnehmung zu kommen. Das wird in seiner Endstufe erst sein, in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht, und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie viele von uns ist die Frage, es ist eine Sache des eigenen Tuns. Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen, eins und eins ist zwei, und das wissen wir, da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme. Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses Andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss Rudolf Steiner jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können, ja er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft. Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6201 Der kleine Hüter als Spiegel des Unbewussten. Dramatische Schwellenkrise und bewusste Schulungsbegegnung. Eigenlicht des Ich im Augenblick des Todes 01:43:21] ===&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt, ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden, und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt, es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen. Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit, und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen drin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv, und denen begegnen wir. Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung, und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss. Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, mal ein Buch von Steiner zu lesen, oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normalen Erscheinung des Hüters der Schwelle, des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt, aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses. Und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze, während das Aufleuchten des Lichtes eigentlich auch im Todesmoment passiert. Wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als solches das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist, und das erhellt sehr, sehr viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann bei manchen Menschen erst ein bisschen mit einer Verzögerung sein, dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts. Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht, und es ist so hell und so gleißend, wieder Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig. Und dann schwinden die Sinne, spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit, und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich also dann unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde, und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab, das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten. Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, das ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft. Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig, von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine, ja im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist. Das ist das großartige eigentlich am Todeserlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ichbewusstsein mit. Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund, aber etwas davon nehmen wir mit. Und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster Werden unserer eigenen Ich-Kraft. Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, und in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber der Intensität Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt. Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten. Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles an störenden Kräften nur im Weg. Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch. Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6823 Individueller Entwicklungsweg statt neugieriger Schau. Intuition als verborgener Ausgangspunkt. Apokalypsis als Enthüllung der geistigen Wirkkräfte 01:53:43] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben das alles, was an Dunklem noch da ist, aufzulösen. Und im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst, oder von mir aus der dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger, wie auch immer, das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich. Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unterm Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens eben bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig. Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es, Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen. Es heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt. Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, wirklich das alles sauber zu machen und dann muss ja auch Ruhe sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem. Sonst haben wir wirklich ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, ich kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Das heißt, es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich. Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinem Leben. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine, was wichtig ist. Dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe. Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und es hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und es hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt. Heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden. Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken. Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen, und die vielleicht jetzt gerade noch nicht da dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikel, die Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck. Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denk daran. Im Grund tut er nichts anderes. Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich. Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht, und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, z. B. den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne, und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Einsiedler irgendwo lebt, er braucht meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen, stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Krücke, dass wir es sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, so ganz dezidiert erwähnt, denn alle wollen wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahezukommen. Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahezukommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind. Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fängt es an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, man soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes die Intuition. Aber in Wahrheit steht die Intuition, aber allerdings im Hintergrund immer am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen. Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon. Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, bewusst sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden. Das ist noch ein sehr undifferenziertes Erlebnis, aber es kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist. Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann. Bereits die spüren, da, der Reichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Reichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel nicht einmal in Gedanken im Pinsel male ich und trotzdem entsteht ein Panorama vor mir, das ich aber selber gestalte. Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit ihm eins gewesen zu sein für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird. Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten. Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der stellt sich sicher nicht da grüß Gott ich bin daher sowieso hier meine Visitenkarte wenn sie fragen auf den Einweihungsweg kommt dann rufen sie mich an, da würde ich schon ein bisschen vorsichtig werden. Es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein. Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich was diese Begegnung bedeutet. Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, den er begegnet oder was er ihm zu geben hat. Der kriegt das mit bis zu einem gewissen Grad, aber oft geht das auch ganz unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist. Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit. Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden, bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen, das ist nicht weit weg. Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemascope-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt. Und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzungen, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein. Es kann klarer werden. Das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein. Bitte kommt es in 10 Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze. Aber dem können wir uns nähern. Dem können wir uns nähern, da stehen wir drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt uns vor allem dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment brauchen wir uns nicht mehr fürchten. Sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln. Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken. Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir halt die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt. Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf hereinfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles, auch an sogenannten geistigen Erlebnissen, sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also daher aufgepasst, – ich habe eh schon geistige Erfahrungen, ich sehe eh alles Mögliche und das ist so toll –, das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=7870 Freiheit mit Verantwortung. Kleiner und großer Hüter als Gegenwart von Vergangenheit und Zukunft. Erkenntnis als Schutz vor dem Abweg des Widergeistigen 02:11:10] ===&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut, Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen, Verantwortung trägt, nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum. Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, die ich zu lösen habe. Es kann niemals darum gehen, ja, ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht nur. Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lotto-Treffer mache, oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich widergeistig beschäftigen. Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche, für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher, wie ein Traube hängen die dann dran. Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt wen verschrecken zu wollen, ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist, oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die wahren Motive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle. Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntnis, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt. Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchreif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle, und das ist etwas sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert, und sehr stimmig, was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns, oder er ist er, die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben, entgegenkommt. Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe. Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss, was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle. Auch wenn ich sie vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe oft ein doppelgängiges Erlebnis und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens. Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter. Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt, aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große. Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein. Das Ganze war eine Erklärung im Grunde, oder ein Hintergrund, oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen. Dritter Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne danke ich euch, meine Lieben, fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_209._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31129</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-27T18:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einleitung und Wochenspruch 00:00:45 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=416 Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56] ===&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können. Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl also die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hosiannarufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein. Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde, das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg. Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch also für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann muss man das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Astralische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, das war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit, es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon irgendwo. Das heißt, alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, na gut, das tun wir, um das zu lösen. Es sind Tausende, ja Zehntausende, Hunderttausende Probleme. Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Also in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen in Wahrheit. Und daher hat das Rudolf Steiner gänzlich unterlassen. In Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, so dass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen in einer gewissen Weise. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind davon vor den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und weiß Gott was, Religionskonflikte, alles quer durch. Und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft, entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass das individuelle Empfinden nicht aufkommt, zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht, so eine Einheitsstimmung zu machen. Das haben wir ja erlebt in der Corona-Zeit zum Beispiel, diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=717 Einweihung unter erschwerten Zeitbedingungen. Rituale als bewusste Begegnung mit der Finsternis. Standhaftigkeit des Ich im Abstieg. 00:11:57] ===&lt;br /&gt;
Das ist also sehr stark drinnen und damit ist ein starker Geisteskampf auch da heute. Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig, als sie im Ersten Weltkrieg waren, oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar. Und wir sind jetzt in einer, ja, dritten großen Welle drinnen. Und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen, auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln. Das hat nämlich auch etwas, sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt. Und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo. Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Hause gesagt, ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es hier an mich an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden, vor allem von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich was Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente genommen, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer eben halt selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist. Weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim Freimaurerischen, und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da. Aber es sind halt dann verschiedene Wege, und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule, musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist, zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen wird, werden da die Augen verbunden, und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt. So ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert so ein bisschen an das Labyrinth in Chartres drinnen, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden. Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang in eine Kammer geführt worden, dort warst du allein, es war finster, die Augen hast du sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durchleben. Der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind. Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei, aber im äußeren Sinn. Aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle, und das ist ernst zu nehmen, und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ah ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr halbbewusst, viertelbewusst kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Recht verbindet, und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat. Also in der weiteren Geistesschulung, auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und so mit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind. Es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1095 Von der Eishölle zur Mondensphäre. Neunfache Einweihungsstufen bei Dante. Durch Erstarrung hindurch zum Kosmosbewusstsein 00:18:15] ===&lt;br /&gt;
Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile, und der erste Teil ist das Inferno. Und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Luzifer auch, das ist ihm dann nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist. Aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein. Es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind, und da muss man durch. Da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch. Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind. Es ist ein reichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engel-Hierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was darüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen. Und Dante schildert diese Stufen ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild, eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist, und dafür hat sich auf der Gegenseite ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg. Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür. Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte damit wirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das soratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit. Und zu schaffen, da durchzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch. Also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Aeneis im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen, die ganze Schilderung, die Flucht des Aeneas aus Troja Er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen, also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden. Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungstaten, nicht von äußeren Ereignissen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist ja sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Luzifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen, und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie, die Sterne. Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos. Also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abglanz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, am Mars oder was wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man es ihnen begegnen würde dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars, beziehungsweise mit der ganzen Mars-Sphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln. Und so geht es hoch hinaus. Also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstseinsseelerichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sie Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht. Da sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, aber auf der anderen Seite der Erde heraus, dort wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden. Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondbereich, im Bereich der Mondensphäre war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war das Paradies aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Das war nicht auf der Erde. Auf der Erde gab es paradiesische Gärten, die gegolten haben natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung daran und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet, ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre. Der Mensch war zu dem Zeitpunkt ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel. Am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde wüst und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird. Was im Grunde nichts anderes heißt, als der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird. Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen. Weshalb ich ja auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist sie dort so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf dem Kubikzentimeter ist es ein Atom nach heutiger Schätzung. Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus. Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1702 Sonnenatem und galaktische Verbundenheit. Sternenschicksal des Menschen-Ich. Zukunft der Erde zwischen Technik und neuem Jerusalem 00:28:22] ===&lt;br /&gt;
Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber. Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen, innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, reicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus. Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem. Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es durchdringt sich das alles. Die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als winzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems. Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos. Und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind. Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun. Nicht mit allen. Aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben, sie unterstützen, die Kräfte näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen. Aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sag ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis an die Grenze unseres Kosmos. Die äußere Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist. Aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus. Und das ist riesig, das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden. Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist also ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter. Also wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sag ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt, und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht. Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen, weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns nur der Christus. Der hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht. Sie leben nicht im Raum. Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können nur ihre Wirkungen mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber zu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere sinnliche Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden, während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon. Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren. Warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Ein Mensch wie Rudolf Steiner in sehr hohem Maße. Es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber im Grunde sind es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche, die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch natürlich die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken, naja, was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger elektrischer Apparat werden. So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig nimmt. Also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein. Sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt. Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos. Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2202 Erdentod und neues Jerusalem. Freiheit im Angesicht der Widersacher. Geistselbst als eigentliche Unsterblichkeit. 00:36:42] ===&lt;br /&gt;
Aber es wird natürlich, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles, was äußerlich ist. Also Goethe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gäbe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt. Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem eben auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten daran, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja eben auch mit dieser Erde verbunden hat und der daher auch sagt, wer mein Brot isset, tritt mich mit Füßen. Komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemeint, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höllensphäre in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen. Er kann es nicht für uns machen alleine. Er kann nicht sagen, also ich erlöse jetzt den Ahriman, den Luzifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht, weil er darf uns die Freiheit nicht nehmen. Und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde. Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Karmapäckchen in Wahrheit, das heißt das Verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha. Das ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist eben die interessante Sache, dass aber da gerade die christlichen Denker, die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, eben da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht das alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Ich sage es jetzt bewusst einmal so. Also die schöpferische menschliche Intelligenz, das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist dem Menschen nur während des Erdenlebens verliehen. Da ist er so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht das wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht. Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Also sie waren sich sehr wohl bewusst, dass die dunklen Seiten, gerade also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf. Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein, sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele. Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über was gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, vorsichtig gesagt, Irrtümer drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft. Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich, abgesehen eben von den Karmapäckchen? Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten. Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist. Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht ihr jetzt nicht zu glauben, ja da muss ich jetzt schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben. Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran. Die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben. Die meisten zumindest. Außer die, die halt jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können, da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann schwierig, weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal nicht, ihr Geistselbst zu entwickeln und das Geistselbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen. Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geistselbst. Man darf sich das nicht denken, ja gut, das ist jetzt so, wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen. Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ich-Kraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist. Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung, aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazu gesetzt. Unser Ich arbeitet an dem schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2912 00:48:32] ===&lt;br /&gt;
Ihr seht also, was es alles gibt, von dem wir normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegen. Und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet damit, dass das funktioniert. Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten. Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten und von denen haben wir genug, weil gerade der Astralleib ist halt, und im Astralleib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt. Ich meine, der Ahriman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Ahriman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mysteriendramen ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält, mehr auf jeden Fall. Also Luzifer gibt halt auch ein paar, nämlich die, mit denen er nichts anfangen kann. Aber der Weg ist also, dass wir erkennen halt, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Reinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Reinen. Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns. Keiner ist am Ende des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ein paar große Eingeweihte sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst. Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen. Da passiert es. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und was hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln. Für seine Entwicklung bräuchte er dann das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Ahrimanischen schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus an, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt. Von dem, da wäre er darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann. Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde gerade so im Praktischen, sag ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesen Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit. Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmen ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher. Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ahriman, auch die Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln. Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steiner eben oft sagt, sie sind abkommandiert worden. Und eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen. Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ahriman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten. Und jedes Jahr wieder scheitern dran, zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu. Das ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden. Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=3342 Erlösung der regulären Widersacher. Wille zur Freiheit als kosmischer Wendepunkt. Schöpferischer Beitrag des Ich zum Weltenganzen 00:55:42] ===&lt;br /&gt;
Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte an, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen. Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die ahrimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommandiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon etwas ganz Besonderes in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung. Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben wie von dort sozusagen, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar eine ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr. Ja, da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, indem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung. Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben weil sie es nicht durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrt die Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas eigenständiges. Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommandiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allem Anfang an, sind sie Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist. Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drinnen stehen. Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Luzifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen. Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte und es sind die regulären, also Luzifer, Ahriman, Asuras sind die regulären Widersacherkräfte. Die sind von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes. Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung, in eine ganz andere Entwicklungsrichtung. Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grund den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden. Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das einer der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit. Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue, auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen individuellen Weg zu gehen. Da gibt es keine Gleichmacherei. Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denken sie, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt, ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarsträubend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind, menschlich gesprochen, der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort. Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen. Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und es ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen, uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten. Und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die wir uns auch an göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen. Und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja auch nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten ganz viele neue Aspekte hineinzubringen. Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzielle Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine Unvorhersehbarkeit, ja immer neue Perspektiven. Weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen. Das ist das was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein. Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist nicht einfach, wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten. Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, ah, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen. Wir können was von uns aus dazu bringen. Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde. Und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll. Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das. Ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazu zu bringen. Vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache. Aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=4152 Vom Erdenmenschen zum kosmischen Gestalter. Freiheit als Keim neuer Hierarchien. Neubeginn jenseits von Zeit und Karma 01:09:12] ===&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Ich habe eh gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt. Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt. Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazu bringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher. Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem, dort werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten. Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben. Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steiner eben damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird. Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, aber das heißt, wir sind die, die anfangen damit. Aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also das neue Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben. Aber es werden die, die jetzt auf dem neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen. Und was dann aus uns wird? Dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits, ihr wisst, kennt meine Manie schon, das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre. Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht einfach sprechen, dass die Zeit weitergeht. Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art. Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen: wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang. Völliger Neubeginn. Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts, voll ausgesetzt. Aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird es einen neuen Anfang geben. Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich im Grunde. Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen. Das muss man jetzt nicht sich alles merken. Das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, warum sehen wir, überschauen wir sieben Zustände. Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe. Und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir halt der Horizont. Der Horizont ist vorne so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick. Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter. Und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen. Also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist. Ja, wie ist denn das? Können wir dann nicht auch zurück blicken? Ich beantworte es nicht jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit. Also ich werde dann nicht sagen können, wann dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wann wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große. Dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen. Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist. Was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen. Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen. Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. So, das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinne, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch, keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so. Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit. Reiß dich los. Reiß dich los. Du musst dein Eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als Eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln. Aber es ist ein Hauch davon schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, gerade die luziferischen Wesen, und das war ja ein einziger freier Entschluss aus einer gewissen Freiheit heraus, haben die die Aufgabe übernommen als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommandiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt. Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem Alten Mond, als sie ihr Ich bekommen haben, da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen. Das heißt, die gehen wissend hinein, wir haben also eine Aufgabe jetzt als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen da in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen. Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so weiter gestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja, und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen, auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir soweit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive. Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbilden drauf. Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie ja auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind. Darum völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen. Das heißt, das, was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie, haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus. Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus durch sie gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt. Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war. Es bereitet sich etwas vor, schon. Also, alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus, da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffend tätig sind, aber das sind nicht unsere. Man kann es sich vorstellen, 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die dann notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim. Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen. Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll. Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es also keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=5250 Übergang vom alten Hellsehen zum freien Ich-Schauen. Bewusstes Leben in beiden Welten. Begegnung mit der Zukunft als Aufgabe der Gegenwart 01:27:30] ===&lt;br /&gt;
Jetzt spreche ich es einmal ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht. Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen. Bewusst den Weg zu gehen, weil aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir ihn bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht. Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung nötig, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele. Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal, ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht. Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwerfallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf. Und daher muss man überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, wahnsinnig vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal, auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist. Um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind. Die auch körperlich dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist im Grunde eine, vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht. Wenn, kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab? Da müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher, auch wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben. Sie erleben also intensivste Erlebnisse, bildhafte Erlebnisse sind es. Noch was über das Bildhafte zu sagen, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder, das heißt es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich taucht die erst auf, wenn ich das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig, wie soll ich darüber sprechen, ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten, ich meine auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen, weil wir haben keine Worte dafür, für diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde, in der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat. Da hat es noch nachgewirkt, stark, also bis hinein im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien an und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesähnlichen Zustand versetzt werden über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt. Das war früher nicht notwendig, alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen. Also es fängt da an, so eine Zeit wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmarsch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde. Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. [Das ist das, was am stärksten noch die, das aber reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber. Vom Transkribierenden so verstanden: Das ist das, was die Urinder noch am stärksten in Reinheit erlebt haben und worüber sie sprechen. Über unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, unsere geistige Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden. Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige, ich schaue gerade auf einen großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch, also ist es halt was Ahrimanisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite. Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen, das wird ja oft als Mittel dann eingesetzt. Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen und dieses Feinere wahrnehmen, was aber jetzt ganz bewusst kommt, für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben. Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, dass wir eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir nicht darüber sprechen. Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der eben auch schon solche Erfahrungen hat. [Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt, und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, der muss dann mal lernen, also dieses Eigentlich-Geistige in Worte zu formen.] Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf. Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe ja auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es so weit, dass wir eine Individualsprache entwickeln, und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang der Sprache, in die Formkraft der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften, auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark ahrimanisch mitgeprägt sind, aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen. Das werden wir lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle, die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst, und fangen jetzt an, im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen, wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist. Das ist das Schwierige daran. Das ist also eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, rein geistigen Wahrnehmung zu kommen. Das wird in seiner Endstufe erst sein, in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht, und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie viele von uns ist die Frage, es ist eine Sache des eigenen Tuns. Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen, eins und eins ist zwei, und das wissen wir, da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme. Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses Andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss Rudolf Steiner jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können, ja er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft. Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6201 Der kleine Hüter als Spiegel des Unbewussten. Dramatische Schwellenkrise und bewusste Schulungsbegegnung. Eigenlicht des Ich im Augenblick des Todes 01:43:21] ===&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt, ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden, und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt, es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen. Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit, und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen drin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv, und denen begegnen wir. Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung, und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss. Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, mal ein Buch von Steiner zu lesen, oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normalen Erscheinung des Hüters der Schwelle, des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt, aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses. Und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze, während das Aufleuchten des Lichtes eigentlich auch im Todesmoment passiert. Wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als solches das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist, und das erhellt sehr, sehr viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann bei manchen Menschen erst ein bisschen mit einer Verzögerung sein, dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts. Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht, und es ist so hell und so gleißend, wieder Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig. Und dann schwinden die Sinne, spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit, und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich also dann unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde, und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab, das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten. Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, das ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft. Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig, von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine, ja im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist. Das ist das großartige eigentlich am Todeserlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ichbewusstsein mit. Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund, aber etwas davon nehmen wir mit. Und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster Werden unserer eigenen Ich-Kraft. Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, und in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber der Intensität Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt. Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten. Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles an störenden Kräften nur im Weg. Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch. Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6823 Individueller Entwicklungsweg statt neugieriger Schau. Intuition als verborgener Ausgangspunkt. Apokalypsis als Enthüllung der geistigen Wirkkräfte 01:53:43] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben das alles, was an Dunklem noch da ist, aufzulösen. Und im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst, oder von mir aus der dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger, wie auch immer, das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich. Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unterm Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens eben bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig. Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es, Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen. Es heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt. Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, wirklich das alles sauber zu machen und dann muss ja auch Ruhe sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem. Sonst haben wir wirklich ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, ich kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Das heißt, es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich. Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinem Leben. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine, was wichtig ist. Dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe. Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und es hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und es hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt. Heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden. Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken. Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen, und die vielleicht jetzt gerade noch nicht da dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikel, die Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck. Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denk daran. Im Grund tut er nichts anderes. Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich. Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht, und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, z. B. den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne, und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Einsiedler irgendwo lebt, er braucht meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen, stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Krücke, dass wir es sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, so ganz dezidiert erwähnt, denn alle wollen wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahezukommen. Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahezukommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind. Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fängt es an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, man soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes die Intuition. Aber in Wahrheit steht die Intuition, aber allerdings im Hintergrund immer am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen. Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon. Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, bewusst sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden. Das ist noch ein sehr undifferenziertes Erlebnis, aber es kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist. Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann. Bereits die spüren, da, der Reichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Reichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel nicht einmal in Gedanken im Pinsel male ich und trotzdem entsteht ein Panorama vor mir, das ich aber selber gestalte. Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit ihm eins gewesen zu sein für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird. Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten. Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der stellt sich sicher nicht da grüß Gott ich bin daher sowieso hier meine Visitenkarte wenn sie fragen auf den Einweihungsweg kommt dann rufen sie mich an, da würde ich schon ein bisschen vorsichtig werden. Es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein. Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich was diese Begegnung bedeutet. Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, den er begegnet oder was er ihm zu geben hat. Der kriegt das mit bis zu einem gewissen Grad, aber oft geht das auch ganz unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist. Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit. Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden, bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen, das ist nicht weit weg. Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemascope-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt. Und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzungen, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein. Es kann klarer werden. Das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein. Bitte kommt es in 10 Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze. Aber dem können wir uns nähern. Dem können wir uns nähern, da stehen wir drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt uns vor allem dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment brauchen wir uns nicht mehr fürchten. Sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln. Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken. Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir halt die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt. Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf hereinfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles, auch an sogenannten geistigen Erlebnissen, sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also daher aufgepasst, – ich habe eh schon geistige Erfahrungen, ich sehe eh alles Mögliche und das ist so toll –, das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=7870 Freiheit mit Verantwortung. Kleiner und großer Hüter als Gegenwart von Vergangenheit und Zukunft. Erkenntnis als Schutz vor dem Abweg des Widergeistigen 02:11:10] ===&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut, Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen, Verantwortung trägt, nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum. Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, die ich zu lösen habe. Es kann niemals darum gehen, ja, ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht nur. Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lotto-Treffer mache, oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich widergeistig beschäftigen. Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche, für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher, wie ein Traube hängen die dann dran. Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt wen verschrecken zu wollen, ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist, oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die wahren Motive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle. Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntnis, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt. Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchreif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle, und das ist etwas sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert, und sehr stimmig, was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns, oder er ist er, die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben, entgegenkommt. Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe. Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss, was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle. Auch wenn ich sie vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe oft ein doppelgängiges Erlebnis und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens. Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter. Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt, aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große. Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein. Das Ganze war eine Erklärung im Grunde, oder ein Hintergrund, oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen. Dritter Wochenspruch:&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;In diesem Sinne danke ich euch, meine Lieben, fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_209._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31128</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-27T18:55:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Von der Eishölle zur Mondensphäre. Neunfache Einweihungsstufen bei Dante. Durch Erstarrung hindurch zum Kosmosbewusstsein 00:18:15 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=416 Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56] ===&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können. Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl also die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hosiannarufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein. Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde, das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg. Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch also für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann muss man das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Astralische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, das war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit, es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon irgendwo. Das heißt, alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, na gut, das tun wir, um das zu lösen. Es sind Tausende, ja Zehntausende, Hunderttausende Probleme. Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Also in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen in Wahrheit. Und daher hat das Rudolf Steiner gänzlich unterlassen. In Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, so dass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen in einer gewissen Weise. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind davon vor den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und weiß Gott was, Religionskonflikte, alles quer durch. Und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft, entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass das individuelle Empfinden nicht aufkommt, zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht, so eine Einheitsstimmung zu machen. Das haben wir ja erlebt in der Corona-Zeit zum Beispiel, diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=717 Einweihung unter erschwerten Zeitbedingungen. Rituale als bewusste Begegnung mit der Finsternis. Standhaftigkeit des Ich im Abstieg. 00:11:57] ===&lt;br /&gt;
Das ist also sehr stark drinnen und damit ist ein starker Geisteskampf auch da heute. Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig, als sie im Ersten Weltkrieg waren, oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar. Und wir sind jetzt in einer, ja, dritten großen Welle drinnen. Und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen, auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln. Das hat nämlich auch etwas, sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt. Und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo. Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Hause gesagt, ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es hier an mich an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden, vor allem von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich was Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente genommen, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer eben halt selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist. Weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim Freimaurerischen, und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da. Aber es sind halt dann verschiedene Wege, und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule, musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist, zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen wird, werden da die Augen verbunden, und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt. So ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert so ein bisschen an das Labyrinth in Chartres drinnen, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden. Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang in eine Kammer geführt worden, dort warst du allein, es war finster, die Augen hast du sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durchleben. Der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind. Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei, aber im äußeren Sinn. Aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle, und das ist ernst zu nehmen, und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ah ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr halbbewusst, viertelbewusst kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Recht verbindet, und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat. Also in der weiteren Geistesschulung, auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und so mit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind. Es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1095 Von der Eishölle zur Mondensphäre. Neunfache Einweihungsstufen bei Dante. Durch Erstarrung hindurch zum Kosmosbewusstsein 00:18:15] ===&lt;br /&gt;
Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile, und der erste Teil ist das Inferno. Und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Luzifer auch, das ist ihm dann nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist. Aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein. Es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind, und da muss man durch. Da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch. Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind. Es ist ein reichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engel-Hierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was darüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen. Und Dante schildert diese Stufen ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild, eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist, und dafür hat sich auf der Gegenseite ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg. Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür. Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte damit wirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das soratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit. Und zu schaffen, da durchzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch. Also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Aeneis im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen, die ganze Schilderung, die Flucht des Aeneas aus Troja Er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen, also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden. Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungstaten, nicht von äußeren Ereignissen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist ja sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Luzifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen, und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie, die Sterne. Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos. Also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abglanz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, am Mars oder was wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man es ihnen begegnen würde dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars, beziehungsweise mit der ganzen Mars-Sphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln. Und so geht es hoch hinaus. Also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstseinsseelerichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sie Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht. Da sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, aber auf der anderen Seite der Erde heraus, dort wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden. Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondbereich, im Bereich der Mondensphäre war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war das Paradies aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Das war nicht auf der Erde. Auf der Erde gab es paradiesische Gärten, die gegolten haben natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung daran und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet, ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre. Der Mensch war zu dem Zeitpunkt ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel. Am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde wüst und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird. Was im Grunde nichts anderes heißt, als der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird. Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen. Weshalb ich ja auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist sie dort so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf dem Kubikzentimeter ist es ein Atom nach heutiger Schätzung. Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus. Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1702 Sonnenatem und galaktische Verbundenheit. Sternenschicksal des Menschen-Ich. Zukunft der Erde zwischen Technik und neuem Jerusalem 00:28:22] ===&lt;br /&gt;
Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber. Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen, innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, reicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus. Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem. Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es durchdringt sich das alles. Die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als winzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems. Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos. Und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind. Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun. Nicht mit allen. Aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben, sie unterstützen, die Kräfte näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen. Aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sag ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis an die Grenze unseres Kosmos. Die äußere Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist. Aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus. Und das ist riesig, das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden. Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist also ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter. Also wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sag ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt, und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht. Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen, weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns nur der Christus. Der hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht. Sie leben nicht im Raum. Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können nur ihre Wirkungen mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber zu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere sinnliche Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden, während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon. Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren. Warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Ein Mensch wie Rudolf Steiner in sehr hohem Maße. Es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber im Grunde sind es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche, die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch natürlich die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken, naja, was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger elektrischer Apparat werden. So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig nimmt. Also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein. Sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt. Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos. Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2202 Erdentod und neues Jerusalem. Freiheit im Angesicht der Widersacher. Geistselbst als eigentliche Unsterblichkeit. 00:36:42] ===&lt;br /&gt;
Aber es wird natürlich, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles, was äußerlich ist. Also Goethe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gäbe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt. Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem eben auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten daran, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja eben auch mit dieser Erde verbunden hat und der daher auch sagt, wer mein Brot isset, tritt mich mit Füßen. Komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemeint, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höllensphäre in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen. Er kann es nicht für uns machen alleine. Er kann nicht sagen, also ich erlöse jetzt den Ahriman, den Luzifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht, weil er darf uns die Freiheit nicht nehmen. Und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde. Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Karmapäckchen in Wahrheit, das heißt das Verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha. Das ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist eben die interessante Sache, dass aber da gerade die christlichen Denker, die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, eben da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht das alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Ich sage es jetzt bewusst einmal so. Also die schöpferische menschliche Intelligenz, das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist dem Menschen nur während des Erdenlebens verliehen. Da ist er so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht das wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht. Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Also sie waren sich sehr wohl bewusst, dass die dunklen Seiten, gerade also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf. Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein, sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele. Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über was gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, vorsichtig gesagt, Irrtümer drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft. Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich, abgesehen eben von den Karmapäckchen? Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten. Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist. Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht ihr jetzt nicht zu glauben, ja da muss ich jetzt schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben. Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran. Die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben. Die meisten zumindest. Außer die, die halt jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können, da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann schwierig, weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal nicht, ihr Geistselbst zu entwickeln und das Geistselbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen. Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geistselbst. Man darf sich das nicht denken, ja gut, das ist jetzt so, wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen. Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ich-Kraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist. Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung, aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazu gesetzt. Unser Ich arbeitet an dem schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=2912 00:48:32] ===&lt;br /&gt;
Ihr seht also, was es alles gibt, von dem wir normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegen. Und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet damit, dass das funktioniert. Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten. Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten und von denen haben wir genug, weil gerade der Astralleib ist halt, und im Astralleib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt. Ich meine, der Ahriman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Ahriman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mysteriendramen ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält, mehr auf jeden Fall. Also Luzifer gibt halt auch ein paar, nämlich die, mit denen er nichts anfangen kann. Aber der Weg ist also, dass wir erkennen halt, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Reinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Reinen. Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns. Keiner ist am Ende des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ein paar große Eingeweihte sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst. Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen. Da passiert es. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und was hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln. Für seine Entwicklung bräuchte er dann das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Ahrimanischen schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus an, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt. Von dem, da wäre er darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann. Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde gerade so im Praktischen, sag ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesen Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit. Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmen ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher. Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ahriman, auch die Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln. Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steiner eben oft sagt, sie sind abkommandiert worden. Und eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen. Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ahriman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten. Und jedes Jahr wieder scheitern dran, zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu. Das ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden. Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=3342 Erlösung der regulären Widersacher. Wille zur Freiheit als kosmischer Wendepunkt. Schöpferischer Beitrag des Ich zum Weltenganzen 00:55:42] ===&lt;br /&gt;
Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte an, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen. Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die ahrimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommandiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon etwas ganz Besonderes in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung. Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben wie von dort sozusagen, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar eine ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr. Ja, da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, indem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung. Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben weil sie es nicht durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrt die Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas eigenständiges. Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommandiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allem Anfang an, sind sie Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist. Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drinnen stehen. Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Luzifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen. Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte und es sind die regulären, also Luzifer, Ahriman, Asuras sind die regulären Widersacherkräfte. Die sind von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes. Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung, in eine ganz andere Entwicklungsrichtung. Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grund den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden. Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das einer der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit. Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue, auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen individuellen Weg zu gehen. Da gibt es keine Gleichmacherei. Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denken sie, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das liegt, ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarsträubend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind, menschlich gesprochen, der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort. Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen. Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und es ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen, uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten. Und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die wir uns auch an göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen. Und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja auch nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten ganz viele neue Aspekte hineinzubringen. Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzielle Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine Unvorhersehbarkeit, ja immer neue Perspektiven. Weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen. Das ist das was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein. Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist nicht einfach, wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten. Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, ah, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen. Wir können was von uns aus dazu bringen. Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde. Und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll. Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das. Ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazu zu bringen. Vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache. Aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=4152 Vom Erdenmenschen zum kosmischen Gestalter. Freiheit als Keim neuer Hierarchien. Neubeginn jenseits von Zeit und Karma 01:09:12] ===&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Ich habe eh gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt. Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt. Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazu bringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher. Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem, dort werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten. Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben. Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steiner eben damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird. Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, aber das heißt, wir sind die, die anfangen damit. Aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also das neue Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben. Aber es werden die, die jetzt auf dem neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen. Und was dann aus uns wird? Dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits, ihr wisst, kennt meine Manie schon, das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre. Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht einfach sprechen, dass die Zeit weitergeht. Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art. Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen: wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang. Völliger Neubeginn. Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts, voll ausgesetzt. Aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird es einen neuen Anfang geben. Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich im Grunde. Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen. Das muss man jetzt nicht sich alles merken. Das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, warum sehen wir, überschauen wir sieben Zustände. Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe. Und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir halt der Horizont. Der Horizont ist vorne so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick. Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter. Und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen. Also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist. Ja, wie ist denn das? Können wir dann nicht auch zurück blicken? Ich beantworte es nicht jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit. Also ich werde dann nicht sagen können, wann dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wann wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große. Dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen. Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist. Was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen. Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen. Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. So, das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinne, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch, keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so. Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit. Reiß dich los. Reiß dich los. Du musst dein Eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als Eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln. Aber es ist ein Hauch davon schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, gerade die luziferischen Wesen, und das war ja ein einziger freier Entschluss aus einer gewissen Freiheit heraus, haben die die Aufgabe übernommen als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommandiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt. Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem Alten Mond, als sie ihr Ich bekommen haben, da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen. Das heißt, die gehen wissend hinein, wir haben also eine Aufgabe jetzt als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen da in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen. Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so weiter gestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja, und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen, auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir soweit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive. Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbilden drauf. Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie ja auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind. Darum völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen. Das heißt, das, was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie, haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus. Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus durch sie gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt. Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war. Es bereitet sich etwas vor, schon. Also, alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus, da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist. Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffend tätig sind, aber das sind nicht unsere. Man kann es sich vorstellen, 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die dann notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim. Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen. Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll. Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es also keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=5250 Übergang vom alten Hellsehen zum freien Ich-Schauen. Bewusstes Leben in beiden Welten. Begegnung mit der Zukunft als Aufgabe der Gegenwart 01:27:30] ===&lt;br /&gt;
Jetzt spreche ich es einmal ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht. Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen. Bewusst den Weg zu gehen, weil aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir ihn bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht. Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung nötig, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele. Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal, ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht. Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwerfallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf. Und daher muss man überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, wahnsinnig vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal, auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist. Um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind. Die auch körperlich dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist im Grunde eine, vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht. Wenn, kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab? Da müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher, auch wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben. Sie erleben also intensivste Erlebnisse, bildhafte Erlebnisse sind es. Noch was über das Bildhafte zu sagen, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder, das heißt es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich taucht die erst auf, wenn ich das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig, wie soll ich darüber sprechen, ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten, ich meine auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen, weil wir haben keine Worte dafür, für diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde, in der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat. Da hat es noch nachgewirkt, stark, also bis hinein im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien an und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesähnlichen Zustand versetzt werden über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt. Das war früher nicht notwendig, alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen. Also es fängt da an, so eine Zeit wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmarsch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde. Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. [Das ist das, was am stärksten noch die, das aber reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber. Vom Transkribierenden so verstanden: Das ist das, was die Urinder noch am stärksten in Reinheit erlebt haben und worüber sie sprechen. Über unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, unsere geistige Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden. Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige, ich schaue gerade auf einen großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch, also ist es halt was Ahrimanisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite. Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen, das wird ja oft als Mittel dann eingesetzt. Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen und dieses Feinere wahrnehmen, was aber jetzt ganz bewusst kommt, für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben. Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, dass wir eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir nicht darüber sprechen. Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der eben auch schon solche Erfahrungen hat. [Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt, und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, der muss dann mal lernen, also dieses Eigentlich-Geistige in Worte zu formen.] Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf. Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe ja auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es so weit, dass wir eine Individualsprache entwickeln, und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang der Sprache, in die Formkraft der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften, auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark ahrimanisch mitgeprägt sind, aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen. Das werden wir lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle, die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst, und fangen jetzt an, im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen, wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist. Das ist das Schwierige daran. Das ist also eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, rein geistigen Wahrnehmung zu kommen. Das wird in seiner Endstufe erst sein, in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht, und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie viele von uns ist die Frage, es ist eine Sache des eigenen Tuns. Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen, eins und eins ist zwei, und das wissen wir, da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme. Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses Andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss Rudolf Steiner jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können, ja er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft. Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6201 Der kleine Hüter als Spiegel des Unbewussten. Dramatische Schwellenkrise und bewusste Schulungsbegegnung. Eigenlicht des Ich im Augenblick des Todes 01:43:21] ===&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt, ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden, und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt, es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen. Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit, und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen drin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv, und denen begegnen wir. Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung, und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss. Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, mal ein Buch von Steiner zu lesen, oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normalen Erscheinung des Hüters der Schwelle, des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt, aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses. Und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze, während das Aufleuchten des Lichtes eigentlich auch im Todesmoment passiert. Wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als solches das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist, und das erhellt sehr, sehr viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann bei manchen Menschen erst ein bisschen mit einer Verzögerung sein, dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts. Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht, und es ist so hell und so gleißend, wieder Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig. Und dann schwinden die Sinne, spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit, und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich also dann unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde, und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab, das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten. Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, das ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft. Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig, von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine, ja im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist. Das ist das großartige eigentlich am Todeserlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ichbewusstsein mit. Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund, aber etwas davon nehmen wir mit. Und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster Werden unserer eigenen Ich-Kraft. Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, und in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber der Intensität Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt. Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten. Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles an störenden Kräften nur im Weg. Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch. Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=6823 Individueller Entwicklungsweg statt neugieriger Schau. Intuition als verborgener Ausgangspunkt. Apokalypsis als Enthüllung der geistigen Wirkkräfte 01:53:43] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben das alles, was an Dunklem noch da ist, aufzulösen. Und im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst, oder von mir aus der dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger, wie auch immer, das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich. Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unterm Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens eben bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig. Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es, Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen. Es heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt. Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, wirklich das alles sauber zu machen und dann muss ja auch Ruhe sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem. Sonst haben wir wirklich ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, ich kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Das heißt, es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich. Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinem Leben. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine, was wichtig ist. Dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe. Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und es hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und es hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt. Heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden. Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken. Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen, und die vielleicht jetzt gerade noch nicht da dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikel, die Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck. Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denk daran. Im Grund tut er nichts anderes. Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich. Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht, und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, z. B. den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne, und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Einsiedler irgendwo lebt, er braucht meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen, stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Krücke, dass wir es sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, so ganz dezidiert erwähnt, denn alle wollen wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahezukommen. Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahezukommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind. Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fängt es an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, man soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes die Intuition. Aber in Wahrheit steht die Intuition, aber allerdings im Hintergrund immer am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen. Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon. Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, bewusst sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden. Das ist noch ein sehr undifferenziertes Erlebnis, aber es kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist. Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann. Bereits die spüren, da, der Reichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Reichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel nicht einmal in Gedanken im Pinsel male ich und trotzdem entsteht ein Panorama vor mir, das ich aber selber gestalte. Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit ihm eins gewesen zu sein für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird. Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten. Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der stellt sich sicher nicht da grüß Gott ich bin daher sowieso hier meine Visitenkarte wenn sie fragen auf den Einweihungsweg kommt dann rufen sie mich an, da würde ich schon ein bisschen vorsichtig werden. Es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein. Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich was diese Begegnung bedeutet. Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, den er begegnet oder was er ihm zu geben hat. Der kriegt das mit bis zu einem gewissen Grad, aber oft geht das auch ganz unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist. Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit. Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden, bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen, das ist nicht weit weg. Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemascope-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt. Und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzungen, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein. Es kann klarer werden. Das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein. Bitte kommt es in 10 Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze. Aber dem können wir uns nähern. Dem können wir uns nähern, da stehen wir drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt uns vor allem dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment brauchen wir uns nicht mehr fürchten. Sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln. Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken. Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir halt die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt. Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf hereinfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles, auch an sogenannten geistigen Erlebnissen, sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also daher aufgepasst, – ich habe eh schon geistige Erfahrungen, ich sehe eh alles Mögliche und das ist so toll –, das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=7870 Freiheit mit Verantwortung. Kleiner und großer Hüter als Gegenwart von Vergangenheit und Zukunft. Erkenntnis als Schutz vor dem Abweg des Widergeistigen 02:11:10] ===&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut, Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen, Verantwortung trägt, nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum. Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, die ich zu lösen habe. Es kann niemals darum gehen, ja, ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht nur. Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lotto-Treffer mache, oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich widergeistig beschäftigen. Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche, für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher, wie ein Traube hängen die dann dran. Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt wen verschrecken zu wollen, ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist, oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die wahren Motive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle. Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntnis, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt. Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchreif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle, und das ist etwas sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert, und sehr stimmig, was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns, oder er ist er, die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben, entgegenkommt. Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe. Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss, was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle. Auch wenn ich sie vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe oft ein doppelgängiges Erlebnis und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens. Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter. Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt, aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große. Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein. Das Ganze war eine Erklärung im Grunde, oder ein Hintergrund, oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen. Dritter Wochenspruch:&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;In diesem Sinne danke ich euch, meine Lieben, fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-21T23:46:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einweihung unter erschwerten Zeitbedingungen. Rituale als bewusste Begegnung mit der Finsternis. Standhaftigkeit des Ich im Abstieg. 00:11:57 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=416 Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56] ===&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können. Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl also die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hosiannarufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein. Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde, das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg. Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch also für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann muss man das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Astralische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, das war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit, es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon irgendwo. Das heißt, alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, na gut, das tun wir, um das zu lösen. Es sind Tausende, ja Zehntausende, Hunderttausende Probleme. Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Also in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen in Wahrheit. Und daher hat das Rudolf Steiner gänzlich unterlassen. In Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, so dass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen in einer gewissen Weise. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind davon vor den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und weiß Gott was, Religionskonflikte, alles quer durch. Und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft, entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass das individuelle Empfinden nicht aufkommt, zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht, so eine Einheitsstimmung zu machen. Das haben wir ja erlebt in der Corona-Zeit zum Beispiel, diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=717 Einweihung unter erschwerten Zeitbedingungen. Rituale als bewusste Begegnung mit der Finsternis. Standhaftigkeit des Ich im Abstieg. 00:11:57] ===&lt;br /&gt;
Das ist also sehr stark drinnen und damit ist ein starker Geisteskampf auch da heute. Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig, als sie im Ersten Weltkrieg waren, oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar. Und wir sind jetzt in einer, ja, dritten großen Welle drinnen. Und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen, auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln. Das hat nämlich auch etwas, sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt. Und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo. Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Hause gesagt, ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es hier an mich an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden, vor allem von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich was Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente genommen, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer eben halt selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist. Weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim Freimaurerischen, und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da. Aber es sind halt dann verschiedene Wege, und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule, musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist, zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen wird, werden da die Augen verbunden, und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt. So ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert so ein bisschen an das Labyrinth in Chartres drinnen, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden. Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang in eine Kammer geführt worden, dort warst du allein, es war finster, die Augen hast du sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durchleben. Der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind. Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei, aber im äußeren Sinn. Aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle, und das ist ernst zu nehmen, und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ah ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr halbbewusst, viertelbewusst kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Recht verbindet, und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat. Also in der weiteren Geistesschulung, auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und so mit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind. Es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=1095 Von der Eishölle zur Mondensphäre. Neunfache Einweihungsstufen bei Dante. Durch Erstarrung hindurch zum Kosmosbewusstsein 00:18:15] ===&lt;br /&gt;
Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile, und der erste Teil ist das Inferno. Und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Luzifer auch, das ist ihm dann nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist. Aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein. Es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind, und da muss man durch. Da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch. Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind. Es ist ein reichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engel-Hierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was darüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen. Und Dante schildert diese Stufen ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild, eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist, und dafür hat sich auf der Gegenseite ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg. Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür. Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte damit wirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das soratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit. Und zu schaffen, da durchzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch. Also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Aeneis im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen, die ganze Schilderung, die Flucht des Aeneas aus Troja Er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen, also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden. Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungstaten, nicht von äußeren Ereignissen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist ja sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Luzifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen, und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie, die Sterne. Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos. Also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abglanz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, am Mars oder was wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man es ihnen begegnen würde dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars, beziehungsweise mit der ganzen Mars-Sphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln. Und so geht es hoch hinaus. Also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstseinsseelerichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sie Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht. Da sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, aber auf der anderen Seite der Erde heraus, dort wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden. Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondbereich, im Bereich der Mondensphäre war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war das Paradies aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Das war nicht auf der Erde. Auf der Erde gab es paradiesische Gärten, die gegolten haben natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung daran und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet, ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre. Der Mensch war zu dem Zeitpunkt ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel. Am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde wüst und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird. Was im Grunde nichts anderes heißt, als der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird. Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen. Weshalb ich ja auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist sie dort so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf dem Kubikzentimeter ist es ein Atom nach heutiger Schätzung. Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus. Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, erreicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo. Und es durchdringt sich das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als wunzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit allen, aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterstützen, sie kräften näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen, aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sage ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben. Und bis an die Grenze unseres Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äußerer Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist, aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist riesig. Das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, weil dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sage ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen. Weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns, ja der Christus hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht, sie leben nicht im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können eben nur ihre Wirkungen halt eben mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber auch dazu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Und daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere seelische Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur mehr die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch also mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden, in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren, warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Mensch, wir Rudolf Steiner in sehr hohem Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber es gibt, aber im Grunde ist es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken. Was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger, elektrischer Apparat werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig, also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein, sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen. Aber es wird natürlich auch, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles was äußerlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Göthe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gebe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen. Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja auch mit dieser Erde verbunden hat und der auch sagt, wer mein Brot isst, tritt mich mit Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemein, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höhlensphäre in Wahrheit. Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann es nicht für uns machen alleine. Er löst jetzt den Ademann, den Lucifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht. Er darf uns die Freiheit nicht nehmen und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Kammerböckchen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist die interessante Sache, dass aber gerade die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht es alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Das sagst du jetzt bewusst einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die schöpferische menschliche Intelligenz. Das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist den Menschen nur während des Erdenlebens verliehen, also so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht es wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Sie waren sich sehr wohlbewusst, dass die dunklen Seiten, also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein. Sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über etwas gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, sagen wir mal, vorsichtig Irrtümer darin. Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich? Abgesehen eben von den Kammerböckchen. Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun. Da braucht es jetzt nicht glauben, ja da muss ich schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird dann, die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten zumindest. Außer die, die jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können. Da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal ihr Geist selbst zu entwickeln und das Geist selbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geist selbst. Man darf sich das nicht denken, das ist jetzt so wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ichkraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung. Aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazugesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich arbeitet an dem schon. Ihr seht also, was alles gibt, von dem man normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegt und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet, dass das funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten, und von denen haben wir genug, weil gerade der Astral-Leib ist halt, und im Astral-Leib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der Awiman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Awiman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mysterium dabei ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält. Mehr auf jeden Fall. Also den Luzifer gibt er halt auch ein paar, nämlich die, mit der er nichts anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Weg ist also, dass wir erkennen, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Erweinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Erweinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keiner ist am Ende des Weges. Ich meine, ein paar eingeweihte Große sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen, da passiert das. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und wo sie hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Entwicklung bräuchte er dann, das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Arimanischen, schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt, von dem, da wäre er darüber hinweg. Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander. Aber im Grunde, gerade so im Praktischen, sage ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesem Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmern ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig. Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ariman, Adi Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steinheim oft sagt, sie sind abkommentiert worden. Eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ariman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten und jedes Jahr wieder scheitern zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen. Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die arimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommentiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon was ganz Besonderes, in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben, wie von dort, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen. Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, in dem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden. Und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben, weil sie es nicht so durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrte Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen. Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas Eigenständiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommentiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allen Anfang an Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt. Und das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drin stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Lucifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte, und es sind die regulären, also von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan und nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung. In eine ganz andere Entwicklungsrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grunde den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das eine der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen, individuellen Weg zu gehen. Gibt es keine Gleichmacherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denkst du, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarstreibend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind menschlich gesprochen der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und das ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die übrigens auch einen göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir einmal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten, da ganz viele neue Aspekte hineinzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzieller Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine auch Unvorhersehbarkeit, immer neue Perspektiven, weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus. Sie ist nicht einfach. Wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen, sondern wir können was von uns aus dazubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht, wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne, über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das, ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazuzubringen, vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache, aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Wie es dir gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazubringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdeentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem dort wird, werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie ja auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein, als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steinheim damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, das heißt, wir sind die, die anfangen damit, aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es werden die, die jetzt im neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was dann aus uns wird, dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits. Ihr wisst, kennt meine Manische, um das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht sprechen, dass die Zeit weitergeht. Einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen, warte, wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Warte, was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang dann. Völliger Neubeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts voll ausgesetzt, aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind. Und dann wird es einen neuen Anfang geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich. Im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber, so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man jetzt nicht alles merken, das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil, Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, ja warum sehen wir es, überschauen wir sieben Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir der Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Horizont ist vor uns so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen, im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen, also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist, ja wie ist denn das, können wir dann nicht auch zurückblicken? Ich beantworte es nicht jetzt. Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich werde nicht sagen können, wenn dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wenn wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große, dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns. Und man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist, was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem Alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. Das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinn, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen, oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiß dich los! Reiß dich los! Du musst dein eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein Hauch davon schon da. Das heißt, gerade die luziferischen Wesen sind, das war ja ein einziger freier Entschluss, aus einer gewissen Freiheit heraus haben sie die Aufgabe übernommen, als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommentiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem alten Mond, als sie ja Ich bekommen haben. Da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit, nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die gehen wissend hinein. Wir haben also eine Aufgabe, als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so wirklich weitergestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir so weit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbildend darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie. Haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus, durch sie gewirkt. Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bereitet sich etwas vor, schon. Also alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus. Da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffen, tätig sind, aber das sind nicht unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es sich vorstellen. 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die da notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen ist, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem. Jetzt spreche ich es einmal so wirklich ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst den Weg zu gehen. Aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein. Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinssinnzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwer fallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, muss man wahnsinnig vorsichtig sein. Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit, aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auch körperlich dafür geeignet sind. Also es ist im Grunde eine vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, oder nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab, dann müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen. Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher auch, wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erleben also intensivste Erlebnisse, sind es bildhafte Erlebnisse, noch was über das Bildhafte zu sagen ist, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder. Das heißt, es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich doch, die erst aufwendig das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, ja da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig. Wie soll ich darüber sprechen? Ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten. Ich meine, auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir haben keine Worte dafür, diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde. In der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bis hinein, im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesendlichen Zustand versetzt werden, über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war früher nicht notwendig. Alles nicht. Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es fängt da an, so eine Zeit, wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmasch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. Das ist das, was am stärksten noch die, das Reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, aber unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, in unserer geistigen Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, das was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige. Ich schaue gerade auf den großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch. Also ist es halt was Avemannisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten im Grunde, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen oder was, wird ja oft als Mittel dann eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen. Und dieses feinere Wahrnehmen, aber jetzt ganz bewusst kommt. Für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren. Sonst können wir nicht darüber sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der auch schon solche Erfahrungen hat. Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, dann, so müssen wir mal lernen, also dieses eigentlich Geistige entwortet, Worte dafür zu formen. Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es soweit, dass wir eine Individualsprache entwickeln und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang, der Sprache, in die Formkraft, der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark arimanisch mitgeprägt sind. Aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar, aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir lernen müssen. Daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst und fangen jetzt an im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Schwierige dran. Das ist eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen. Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erlebnis erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, reingeistigen Wahrnehmung zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird in seiner Endstufe erst sein in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie ist eine Sache des eigenen Tuns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen 1 und 1 ist 2 und das wissen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, dass genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige, also für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten. Daher muss Rudolf Steiner es jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise. Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl. Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen darin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv und denen begegnen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, man fängt vielleicht einmal an ein Buch von Steiner zu lesen oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normale Erscheinung des Hüters, der Schwelle des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt. Aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses, und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Aufleuchten des Lichtes, das eigentlich auch im Todesmoment passiert, wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist. Und das erhellt sehr, sehr viel. Es kann bei manchen Menschen erst mit ein bisschen einer Verzögerung sein, also dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass man es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht. Und es ist so hell und so glässend, wie der Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schwindet man darauf hin, die Sinne spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab. Das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist. Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist, wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, es ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das großartige eigentlich ein Todeserlebnis. Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ich-Bewusstsein mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund. Aber etwas davon nehmen wir mit und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster werden unserer eigenen Ich-Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber von der Intensität im Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann. Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles nur an störenden Kräften im Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus so sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man es erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist. Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben, dass alles, was an Dunkelem noch da ist, aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst oder von mir aus dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger. Das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unter dem Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe. Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, das alles sauber zu machen und dann muss ich auch ruhig sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben wir wirklich ein Problem. Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, er kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinen Reden. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen. Das ist das eine, was wichtig ist, also dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und das hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und das hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt, heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist eine Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen und die vielleicht jetzt gerade noch nicht dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikelte Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei. Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denkt dran. Im Grund tut er nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, zum Beispiel den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Sittler irgendwo lebt, braucht es meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Grücke, dass wir ihn sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, ganz dezidiert erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen, die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahe zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahe zu kommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fangts an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, es soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes Stufe dann die Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit steht die Intuition allerdings im Untergrund, im Hintergrund, immer am Anfang. Wenn ich an anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, dass wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, ich sage jetzt bewusst, sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist als noch sehr undifferenziertes Erlebnis, aber da, das kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Mit Malen meine ich, es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits die spüren, der Erreichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Erreichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel, nicht einmal einen Gedanken im Pinsel male ich. Und trotzdem entsteht ein Panorama von mir, das ich aber selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen, für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit dem Eins gewesen zu sein, für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung, ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht. Weil der stellt sich sicher nicht da, grüß Gott, ich bin der Herr sowieso, hier meine Visitenkarte, wenn Sie fragen auf den Einweihungsweg kommt, dann rufen Sie mich an, da würde ich schon einmal ein bisschen vorsichtig werden. Ich meine es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos, was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition, die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich, was diese Begegnung bedeutet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen, die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, dem er begegnet oder was er ihm zu geben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kriegt das mit, bis zu einem gewissen Grad. Aber oft geht das auch ganz unbewusst. Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen. Das ist nicht weit weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemaskop-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzung, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann klarer werden. Also das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf, zack und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte kommt es in zehn Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dem können wir uns nähern. Da stehen wir drinnen. Und das gibt uns eben vor allen dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment braucht man es nicht mehr fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf einfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles auch an sogenannten geistigen Erlebnissen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also der Herr aufpasst, ich habe eh schon geistige Erfahrung, ich sehe eh alles mögliche und das ist so toll. Das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen Verantwortung trägt. Nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, dich zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann niemals eben darum gehen, ja ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht. Nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lottotreffer mache oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher. Und es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich wieder geistig beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher wie eine Traube hängen, die dann trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt verschrecken zu wollen. Ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die Wahnmotive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntniswort, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein, in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchereif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist was sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert und das ist sehr stimmig. Was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns oder er ist die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre. Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss. Was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich es vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe einmal ein Doppelgänger-Erlebnis vielleicht und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt nur. Aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle. Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze war eine Erklärung im Grunde oder ein Hintergrund oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritter Wochenspruch. Es spricht zum Weltenall, sich selbst vergessend und seines Urstands eingedenk, des Menschen wachsend ich. In dir, befreiend mich aus meiner Eigenheit den Fessel, ergründe ich mein echtes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne danke ich euch meine Lieben fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank Wolfgang. Gerne. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wirklich sehr spannend. Schönen Abend euch allen. Euch auch.&lt;br /&gt;
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Einen schönen Abend, schöne Woche. Schönen Abend. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Auf Wiedersehen. Wiedersehen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_209._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31012</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-21T19:57:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=416 Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56] ===&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können. Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl also die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hosiannarufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein. Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde, das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg. Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch also für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann muss man das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Astralische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, das war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit, es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon irgendwo. Das heißt, alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, na gut, das tun wir, um das zu lösen. Es sind Tausende, ja Zehntausende, Hunderttausende Probleme. Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Also in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen in Wahrheit. Und daher hat das Rudolf Steiner gänzlich unterlassen. In Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, so dass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen in einer gewissen Weise. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind davon vor den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und weiß Gott was, Religionskonflikte, alles quer durch. Und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft, entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass das individuelle Empfinden nicht aufkommt, zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht, so eine Einheitsstimmung zu machen. Das haben wir ja erlebt in der Corona-Zeit zum Beispiel, diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=717 Einweihung unter erschwerten Zeitbedingungen. Rituale als bewusste Begegnung mit der Finsternis. Standhaftigkeit des Ich im Abstieg. 00:11:57] ===&lt;br /&gt;
Das ist also sehr stark drinnen und damit ist ein starker Geisteskampf auch da heute. Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig, als sie im Ersten Weltkrieg waren, oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar. Und wir sind jetzt in einer, ja, dritten großen Welle drinnen. Und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen, auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln. Das hat nämlich auch etwas, sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt. Und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo. Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Hause gesagt, ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es hier an mich an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden, vor allem von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich was Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente genommen, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer eben halt selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist. Weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim Freimaurerischen, und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da. Aber es sind halt dann verschiedene Wege, und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule, musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist, zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen wird, werden da die Augen verbunden, und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt. So ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert so ein bisschen an das Labyrinth in Chartres drinnen, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden. Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang in eine Kammer geführt worden, dort warst du allein, es war finster, die Augen hast du sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durchleben. Der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind. Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei, aber im äußeren Sinn. Aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle, und das ist ernst zu nehmen, und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ah ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr halbbewusst, viertelbewusst kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Recht verbindet, und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat. Also in der weiteren Geistesschulung, auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und so mit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind. Es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile und der erste Teil ist das Inferno und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Lucifer auch, also das ist ihm noch nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist, aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein, es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind und da muss man durch, da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind, ist ein erreichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen. Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engelhierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was drüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf jeder dieser Stufen, Dante schildert das ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist und dafür ist auf der Gegenseite hat sich ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte da mitwirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das saratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu schaffen, da durchzugehen, der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch, also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Änäse im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen. Die ganze Schilderung, die Flucht des Änäas aus Troja, er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen. Also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungsdaten, nicht von äußeren Ereignissen in Wahrheit. Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Lucifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort, wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und sind interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie die Sterne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos, also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abgranz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, ich meine am Mars oder was, wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man sie ihnen begegnen würde dort. Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars beziehungsweise mit der ganzen Marssphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geht es hoch hinaus, also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstsein, Seelerrichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sich Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, durchkommt dann aber auf der anderen Seite der Erde heraus, eben dort, wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondenbereich, im Bereich der Mondensphäre war. Dort war das Paradies, aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Es war nicht auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es auf der Erde gab, paradiesische Gärten, die gegolten haben, natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung da waren, und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre, der Mensch war zu dem Zeitpunkt, was ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel, am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an. Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde Wüste und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht, die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird, was im Grunde nichts anderes heißt, als dass der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen, so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb ich auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist die Situation so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf einen Kubikzentimeter ist ein Atom, nach heutiger Schätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems. Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, erreicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo. Und es durchdringt sich das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als wunzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit allen, aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterstützen, sie kräften näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen, aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sage ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben. Und bis an die Grenze unseres Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äußerer Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist, aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist riesig. Das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, weil dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sage ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen. Weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns, ja der Christus hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht, sie leben nicht im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können eben nur ihre Wirkungen halt eben mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber auch dazu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Und daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere seelische Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur mehr die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch also mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden, in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren, warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Mensch, wir Rudolf Steiner in sehr hohem Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber es gibt, aber im Grunde ist es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken. Was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger, elektrischer Apparat werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig, also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein, sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen. Aber es wird natürlich auch, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles was äußerlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Göthe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gebe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen. Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja auch mit dieser Erde verbunden hat und der auch sagt, wer mein Brot isst, tritt mich mit Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemein, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höhlensphäre in Wahrheit. Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann es nicht für uns machen alleine. Er löst jetzt den Ademann, den Lucifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht. Er darf uns die Freiheit nicht nehmen und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Kammerböckchen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist die interessante Sache, dass aber gerade die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht es alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Das sagst du jetzt bewusst einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die schöpferische menschliche Intelligenz. Das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist den Menschen nur während des Erdenlebens verliehen, also so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht es wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Sie waren sich sehr wohlbewusst, dass die dunklen Seiten, also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein. Sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über etwas gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, sagen wir mal, vorsichtig Irrtümer darin. Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich? Abgesehen eben von den Kammerböckchen. Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun. Da braucht es jetzt nicht glauben, ja da muss ich schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird dann, die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten zumindest. Außer die, die jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können. Da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal ihr Geist selbst zu entwickeln und das Geist selbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geist selbst. Man darf sich das nicht denken, das ist jetzt so wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ichkraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung. Aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazugesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich arbeitet an dem schon. Ihr seht also, was alles gibt, von dem man normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegt und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet, dass das funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten, und von denen haben wir genug, weil gerade der Astral-Leib ist halt, und im Astral-Leib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der Awiman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Awiman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mysterium dabei ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält. Mehr auf jeden Fall. Also den Luzifer gibt er halt auch ein paar, nämlich die, mit der er nichts anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Weg ist also, dass wir erkennen, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Erweinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Erweinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keiner ist am Ende des Weges. Ich meine, ein paar eingeweihte Große sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen, da passiert das. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und wo sie hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Entwicklung bräuchte er dann, das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Arimanischen, schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt, von dem, da wäre er darüber hinweg. Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander. Aber im Grunde, gerade so im Praktischen, sage ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesem Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmern ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig. Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ariman, Adi Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steinheim oft sagt, sie sind abkommentiert worden. Eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ariman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten und jedes Jahr wieder scheitern zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen. Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die arimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommentiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon was ganz Besonderes, in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben, wie von dort, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen. Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, in dem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden. Und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben, weil sie es nicht so durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrte Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen. Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas Eigenständiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommentiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allen Anfang an Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt. Und das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drin stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Lucifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte, und es sind die regulären, also von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan und nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung. In eine ganz andere Entwicklungsrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grunde den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das eine der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen, individuellen Weg zu gehen. Gibt es keine Gleichmacherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denkst du, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarstreibend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind menschlich gesprochen der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und das ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die übrigens auch einen göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir einmal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten, da ganz viele neue Aspekte hineinzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzieller Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine auch Unvorhersehbarkeit, immer neue Perspektiven, weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus. Sie ist nicht einfach. Wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen, sondern wir können was von uns aus dazubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht, wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne, über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das, ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazuzubringen, vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache, aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Wie es dir gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazubringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdeentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem dort wird, werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie ja auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein, als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steinheim damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, das heißt, wir sind die, die anfangen damit, aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es werden die, die jetzt im neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was dann aus uns wird, dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits. Ihr wisst, kennt meine Manische, um das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht sprechen, dass die Zeit weitergeht. Einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen, warte, wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Warte, was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang dann. Völliger Neubeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts voll ausgesetzt, aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind. Und dann wird es einen neuen Anfang geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich. Im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber, so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man jetzt nicht alles merken, das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil, Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, ja warum sehen wir es, überschauen wir sieben Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir der Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Horizont ist vor uns so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen, im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen, also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist, ja wie ist denn das, können wir dann nicht auch zurückblicken? Ich beantworte es nicht jetzt. Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich werde nicht sagen können, wenn dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wenn wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große, dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns. Und man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist, was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem Alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. Das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinn, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen, oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiß dich los! Reiß dich los! Du musst dein eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein Hauch davon schon da. Das heißt, gerade die luziferischen Wesen sind, das war ja ein einziger freier Entschluss, aus einer gewissen Freiheit heraus haben sie die Aufgabe übernommen, als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommentiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem alten Mond, als sie ja Ich bekommen haben. Da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit, nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die gehen wissend hinein. Wir haben also eine Aufgabe, als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so wirklich weitergestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir so weit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbildend darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie. Haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus, durch sie gewirkt. Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bereitet sich etwas vor, schon. Also alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus. Da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffen, tätig sind, aber das sind nicht unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es sich vorstellen. 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die da notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen ist, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem. Jetzt spreche ich es einmal so wirklich ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst den Weg zu gehen. Aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein. Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinssinnzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwer fallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, muss man wahnsinnig vorsichtig sein. Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit, aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auch körperlich dafür geeignet sind. Also es ist im Grunde eine vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, oder nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab, dann müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen. Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher auch, wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erleben also intensivste Erlebnisse, sind es bildhafte Erlebnisse, noch was über das Bildhafte zu sagen ist, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder. Das heißt, es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich doch, die erst aufwendig das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, ja da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig. Wie soll ich darüber sprechen? Ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten. Ich meine, auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir haben keine Worte dafür, diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde. In der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bis hinein, im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesendlichen Zustand versetzt werden, über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war früher nicht notwendig. Alles nicht. Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es fängt da an, so eine Zeit, wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmasch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. Das ist das, was am stärksten noch die, das Reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, aber unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, in unserer geistigen Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, das was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige. Ich schaue gerade auf den großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch. Also ist es halt was Avemannisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten im Grunde, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen oder was, wird ja oft als Mittel dann eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen. Und dieses feinere Wahrnehmen, aber jetzt ganz bewusst kommt. Für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren. Sonst können wir nicht darüber sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der auch schon solche Erfahrungen hat. Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, dann, so müssen wir mal lernen, also dieses eigentlich Geistige entwortet, Worte dafür zu formen. Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es soweit, dass wir eine Individualsprache entwickeln und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang, der Sprache, in die Formkraft, der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark arimanisch mitgeprägt sind. Aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar, aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir lernen müssen. Daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst und fangen jetzt an im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Schwierige dran. Das ist eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen. Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erlebnis erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, reingeistigen Wahrnehmung zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird in seiner Endstufe erst sein in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie ist eine Sache des eigenen Tuns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen 1 und 1 ist 2 und das wissen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, dass genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige, also für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten. Daher muss Rudolf Steiner es jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise. Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl. Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen darin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv und denen begegnen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, man fängt vielleicht einmal an ein Buch von Steiner zu lesen oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normale Erscheinung des Hüters, der Schwelle des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt. Aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses, und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Aufleuchten des Lichtes, das eigentlich auch im Todesmoment passiert, wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist. Und das erhellt sehr, sehr viel. Es kann bei manchen Menschen erst mit ein bisschen einer Verzögerung sein, also dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass man es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht. Und es ist so hell und so glässend, wie der Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schwindet man darauf hin, die Sinne spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab. Das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist. Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist, wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, es ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das großartige eigentlich ein Todeserlebnis. Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ich-Bewusstsein mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund. Aber etwas davon nehmen wir mit und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster werden unserer eigenen Ich-Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber von der Intensität im Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann. Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles nur an störenden Kräften im Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus so sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man es erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist. Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben, dass alles, was an Dunkelem noch da ist, aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst oder von mir aus dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger. Das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unter dem Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe. Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, das alles sauber zu machen und dann muss ich auch ruhig sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben wir wirklich ein Problem. Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, er kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinen Reden. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen. Das ist das eine, was wichtig ist, also dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und das hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und das hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt, heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist eine Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen und die vielleicht jetzt gerade noch nicht dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikelte Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei. Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denkt dran. Im Grund tut er nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, zum Beispiel den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Sittler irgendwo lebt, braucht es meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Grücke, dass wir ihn sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, ganz dezidiert erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen, die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahe zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahe zu kommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fangts an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, es soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes Stufe dann die Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit steht die Intuition allerdings im Untergrund, im Hintergrund, immer am Anfang. Wenn ich an anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, dass wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, ich sage jetzt bewusst, sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist als noch sehr undifferenziertes Erlebnis, aber da, das kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Mit Malen meine ich, es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits die spüren, der Erreichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Erreichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel, nicht einmal einen Gedanken im Pinsel male ich. Und trotzdem entsteht ein Panorama von mir, das ich aber selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen, für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit dem Eins gewesen zu sein, für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung, ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht. Weil der stellt sich sicher nicht da, grüß Gott, ich bin der Herr sowieso, hier meine Visitenkarte, wenn Sie fragen auf den Einweihungsweg kommt, dann rufen Sie mich an, da würde ich schon einmal ein bisschen vorsichtig werden. Ich meine es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos, was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition, die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich, was diese Begegnung bedeutet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen, die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, dem er begegnet oder was er ihm zu geben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kriegt das mit, bis zu einem gewissen Grad. Aber oft geht das auch ganz unbewusst. Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen. Das ist nicht weit weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemaskop-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzung, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann klarer werden. Also das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf, zack und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte kommt es in zehn Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dem können wir uns nähern. Da stehen wir drinnen. Und das gibt uns eben vor allen dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment braucht man es nicht mehr fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf einfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles auch an sogenannten geistigen Erlebnissen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also der Herr aufpasst, ich habe eh schon geistige Erfahrung, ich sehe eh alles mögliche und das ist so toll. Das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen Verantwortung trägt. Nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, dich zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann niemals eben darum gehen, ja ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht. Nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lottotreffer mache oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher. Und es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich wieder geistig beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher wie eine Traube hängen, die dann trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt verschrecken zu wollen. Ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die Wahnmotive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntniswort, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein, in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchereif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist was sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert und das ist sehr stimmig. Was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns oder er ist die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre. Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss. Was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich es vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe einmal ein Doppelgänger-Erlebnis vielleicht und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt nur. Aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle. Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze war eine Erklärung im Grunde oder ein Hintergrund oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritter Wochenspruch. Es spricht zum Weltenall, sich selbst vergessend und seines Urstands eingedenk, des Menschen wachsend ich. In dir, befreiend mich aus meiner Eigenheit den Fessel, ergründe ich mein echtes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne danke ich euch meine Lieben fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank Wolfgang. Gerne. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wirklich sehr spannend. Schönen Abend euch allen. Euch auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen schönen Abend, schöne Woche. Schönen Abend. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wiedersehen. Wiedersehen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-21T19:26:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einleitung und Wochenspruch 00:00:45 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=416 Zwischen Inkarnation und geistiger Wachheit. Esoterische Verantwortung in Zeiten weltweiter Erschütterung. Das Ich als Gegenkraft zur Massenstimmung 00:06:56] ===&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können. Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl also die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hosiannarufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein. Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde, das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg. Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch also für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann muss man das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Astralische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, das war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit, es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon irgendwo. Das heißt, alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, na gut, das tun wir, um das zu lösen. Es sind Tausende, ja Zehntausende, Hunderttausende Probleme. Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Also in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen in Wahrheit. Und daher hat das Rudolf Steiner gänzlich unterlassen. In Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, so dass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen in einer gewissen Weise. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind davon vor den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und weiß Gott was, Religionskonflikte, alles quer durch. Und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft, entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass das individuelle Empfinden nicht aufkommt, zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht, so eine Einheitsstimmung zu machen. Das haben wir ja erlebt in der Corona-Zeit zum Beispiel, diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also sehr stark drinnen und damit ist also ein starker Geisteskampf auch da heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig als sie im Ersten Weltkrieg waren oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar, und wir sind jetzt in einer wie oft im dritten großen Welle drinnen und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat nämlich auch etwas sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule. Es war das ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Haus aus gesagt, aber ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es mir an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich etwas Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer in Wald selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist, weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim freimaurerischen und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind halt dann verschiedene Wege und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen. Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen ist, werden da die Augen verbunden und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt, so ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert sich ein bisschen an das Labyrinth in Chartre, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang dort, bist dann in eine Kammer geführt worden, dort warst du alleine, es war finster, die Augen hast sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durch Leben. Also der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit allen, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei im äußeren Sinn, aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle und das ist ernst zu nehmen und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr, ich will nicht einmal sagen halbbewusst, viertelbewusst, kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Errecht verbindet und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist. Das ist also ganz wichtig und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der weiteren Geistesschulung, also auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und somit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind, es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben. Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile und der erste Teil ist das Inferno und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Lucifer auch, also das ist ihm noch nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist, aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein, es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind und da muss man durch, da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind, ist ein erreichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen. Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engelhierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was drüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf jeder dieser Stufen, Dante schildert das ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist und dafür ist auf der Gegenseite hat sich ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte da mitwirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das saratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu schaffen, da durchzugehen, der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch, also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Änäse im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen. Die ganze Schilderung, die Flucht des Änäas aus Troja, er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen. Also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungsdaten, nicht von äußeren Ereignissen in Wahrheit. Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Lucifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort, wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und sind interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie die Sterne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos, also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abgranz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, ich meine am Mars oder was, wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man sie ihnen begegnen würde dort. Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars beziehungsweise mit der ganzen Marssphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geht es hoch hinaus, also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstsein, Seelerrichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sich Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, durchkommt dann aber auf der anderen Seite der Erde heraus, eben dort, wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondenbereich, im Bereich der Mondensphäre war. Dort war das Paradies, aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Es war nicht auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es auf der Erde gab, paradiesische Gärten, die gegolten haben, natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung da waren, und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre, der Mensch war zu dem Zeitpunkt, was ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel, am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an. Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde Wüste und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht, die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird, was im Grunde nichts anderes heißt, als dass der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen, so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb ich auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist die Situation so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf einen Kubikzentimeter ist ein Atom, nach heutiger Schätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems. Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, erreicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo. Und es durchdringt sich das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als wunzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit allen, aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterstützen, sie kräften näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen, aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sage ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben. Und bis an die Grenze unseres Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äußerer Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist, aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist riesig. Das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, weil dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sage ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen. Weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns, ja der Christus hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht, sie leben nicht im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können eben nur ihre Wirkungen halt eben mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber auch dazu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Und daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere seelische Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur mehr die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch also mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden, in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren, warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Mensch, wir Rudolf Steiner in sehr hohem Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber es gibt, aber im Grunde ist es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken. Was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger, elektrischer Apparat werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig, also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein, sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen. Aber es wird natürlich auch, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles was äußerlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Göthe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gebe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen. Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja auch mit dieser Erde verbunden hat und der auch sagt, wer mein Brot isst, tritt mich mit Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemein, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höhlensphäre in Wahrheit. Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann es nicht für uns machen alleine. Er löst jetzt den Ademann, den Lucifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht. Er darf uns die Freiheit nicht nehmen und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Kammerböckchen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist die interessante Sache, dass aber gerade die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht es alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Das sagst du jetzt bewusst einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die schöpferische menschliche Intelligenz. Das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist den Menschen nur während des Erdenlebens verliehen, also so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht es wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Sie waren sich sehr wohlbewusst, dass die dunklen Seiten, also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein. Sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über etwas gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, sagen wir mal, vorsichtig Irrtümer darin. Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich? Abgesehen eben von den Kammerböckchen. Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun. Da braucht es jetzt nicht glauben, ja da muss ich schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird dann, die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten zumindest. Außer die, die jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können. Da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal ihr Geist selbst zu entwickeln und das Geist selbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geist selbst. Man darf sich das nicht denken, das ist jetzt so wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ichkraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung. Aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazugesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich arbeitet an dem schon. Ihr seht also, was alles gibt, von dem man normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegt und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet, dass das funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten, und von denen haben wir genug, weil gerade der Astral-Leib ist halt, und im Astral-Leib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der Awiman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Awiman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mysterium dabei ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält. Mehr auf jeden Fall. Also den Luzifer gibt er halt auch ein paar, nämlich die, mit der er nichts anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Weg ist also, dass wir erkennen, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Erweinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Erweinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keiner ist am Ende des Weges. Ich meine, ein paar eingeweihte Große sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen, da passiert das. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und wo sie hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Entwicklung bräuchte er dann, das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Arimanischen, schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt, von dem, da wäre er darüber hinweg. Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander. Aber im Grunde, gerade so im Praktischen, sage ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesem Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmern ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig. Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ariman, Adi Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steinheim oft sagt, sie sind abkommentiert worden. Eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ariman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten und jedes Jahr wieder scheitern zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen. Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die arimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommentiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon was ganz Besonderes, in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben, wie von dort, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen. Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, in dem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden. Und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben, weil sie es nicht so durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrte Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen. Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas Eigenständiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommentiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allen Anfang an Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt. Und das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drin stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Lucifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte, und es sind die regulären, also von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan und nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung. In eine ganz andere Entwicklungsrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grunde den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das eine der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen, individuellen Weg zu gehen. Gibt es keine Gleichmacherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denkst du, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarstreibend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind menschlich gesprochen der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und das ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die übrigens auch einen göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir einmal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten, da ganz viele neue Aspekte hineinzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzieller Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine auch Unvorhersehbarkeit, immer neue Perspektiven, weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus. Sie ist nicht einfach. Wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen, sondern wir können was von uns aus dazubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht, wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne, über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das, ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazuzubringen, vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache, aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Wie es dir gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazubringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdeentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem dort wird, werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie ja auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein, als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steinheim damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, das heißt, wir sind die, die anfangen damit, aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es werden die, die jetzt im neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was dann aus uns wird, dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits. Ihr wisst, kennt meine Manische, um das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht sprechen, dass die Zeit weitergeht. Einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen, warte, wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Warte, was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang dann. Völliger Neubeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts voll ausgesetzt, aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind. Und dann wird es einen neuen Anfang geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich. Im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber, so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man jetzt nicht alles merken, das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil, Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, ja warum sehen wir es, überschauen wir sieben Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir der Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Horizont ist vor uns so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen, im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen, also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist, ja wie ist denn das, können wir dann nicht auch zurückblicken? Ich beantworte es nicht jetzt. Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich werde nicht sagen können, wenn dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wenn wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große, dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns. Und man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist, was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem Alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. Das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinn, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen, oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiß dich los! Reiß dich los! Du musst dein eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein Hauch davon schon da. Das heißt, gerade die luziferischen Wesen sind, das war ja ein einziger freier Entschluss, aus einer gewissen Freiheit heraus haben sie die Aufgabe übernommen, als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommentiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem alten Mond, als sie ja Ich bekommen haben. Da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit, nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die gehen wissend hinein. Wir haben also eine Aufgabe, als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so wirklich weitergestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir so weit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbildend darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie. Haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus, durch sie gewirkt. Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bereitet sich etwas vor, schon. Also alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus. Da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffen, tätig sind, aber das sind nicht unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es sich vorstellen. 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die da notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen ist, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem. Jetzt spreche ich es einmal so wirklich ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst den Weg zu gehen. Aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein. Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinssinnzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwer fallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, muss man wahnsinnig vorsichtig sein. Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit, aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auch körperlich dafür geeignet sind. Also es ist im Grunde eine vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, oder nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab, dann müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen. Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher auch, wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erleben also intensivste Erlebnisse, sind es bildhafte Erlebnisse, noch was über das Bildhafte zu sagen ist, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder. Das heißt, es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich doch, die erst aufwendig das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, ja da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig. Wie soll ich darüber sprechen? Ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten. Ich meine, auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir haben keine Worte dafür, diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde. In der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bis hinein, im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesendlichen Zustand versetzt werden, über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war früher nicht notwendig. Alles nicht. Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es fängt da an, so eine Zeit, wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmasch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. Das ist das, was am stärksten noch die, das Reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, aber unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, in unserer geistigen Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, das was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige. Ich schaue gerade auf den großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch. Also ist es halt was Avemannisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten im Grunde, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen oder was, wird ja oft als Mittel dann eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen. Und dieses feinere Wahrnehmen, aber jetzt ganz bewusst kommt. Für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren. Sonst können wir nicht darüber sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der auch schon solche Erfahrungen hat. Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, dann, so müssen wir mal lernen, also dieses eigentlich Geistige entwortet, Worte dafür zu formen. Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es soweit, dass wir eine Individualsprache entwickeln und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang, der Sprache, in die Formkraft, der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark arimanisch mitgeprägt sind. Aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar, aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir lernen müssen. Daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst und fangen jetzt an im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Schwierige dran. Das ist eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen. Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erlebnis erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, reingeistigen Wahrnehmung zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird in seiner Endstufe erst sein in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie ist eine Sache des eigenen Tuns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen 1 und 1 ist 2 und das wissen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, dass genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige, also für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten. Daher muss Rudolf Steiner es jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise. Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl. Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen darin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv und denen begegnen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, man fängt vielleicht einmal an ein Buch von Steiner zu lesen oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normale Erscheinung des Hüters, der Schwelle des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt. Aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses, und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Aufleuchten des Lichtes, das eigentlich auch im Todesmoment passiert, wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist. Und das erhellt sehr, sehr viel. Es kann bei manchen Menschen erst mit ein bisschen einer Verzögerung sein, also dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass man es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht. Und es ist so hell und so glässend, wie der Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schwindet man darauf hin, die Sinne spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab. Das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist. Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist, wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, es ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das großartige eigentlich ein Todeserlebnis. Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ich-Bewusstsein mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund. Aber etwas davon nehmen wir mit und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster werden unserer eigenen Ich-Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber von der Intensität im Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann. Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles nur an störenden Kräften im Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus so sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man es erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist. Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben, dass alles, was an Dunkelem noch da ist, aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst oder von mir aus dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger. Das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unter dem Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe. Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, das alles sauber zu machen und dann muss ich auch ruhig sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben wir wirklich ein Problem. Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, er kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinen Reden. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen. Das ist das eine, was wichtig ist, also dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und das hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und das hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt, heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist eine Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen und die vielleicht jetzt gerade noch nicht dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikelte Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei. Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denkt dran. Im Grund tut er nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, zum Beispiel den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Sittler irgendwo lebt, braucht es meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Grücke, dass wir ihn sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, ganz dezidiert erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen, die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahe zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahe zu kommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fangts an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, es soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes Stufe dann die Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit steht die Intuition allerdings im Untergrund, im Hintergrund, immer am Anfang. Wenn ich an anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, dass wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, ich sage jetzt bewusst, sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist als noch sehr undifferenziertes Erlebnis, aber da, das kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Mit Malen meine ich, es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits die spüren, der Erreichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Erreichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel, nicht einmal einen Gedanken im Pinsel male ich. Und trotzdem entsteht ein Panorama von mir, das ich aber selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen, für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit dem Eins gewesen zu sein, für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung, ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht. Weil der stellt sich sicher nicht da, grüß Gott, ich bin der Herr sowieso, hier meine Visitenkarte, wenn Sie fragen auf den Einweihungsweg kommt, dann rufen Sie mich an, da würde ich schon einmal ein bisschen vorsichtig werden. Ich meine es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos, was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition, die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich, was diese Begegnung bedeutet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen, die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, dem er begegnet oder was er ihm zu geben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kriegt das mit, bis zu einem gewissen Grad. Aber oft geht das auch ganz unbewusst. Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen. Das ist nicht weit weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemaskop-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzung, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann klarer werden. Also das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf, zack und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte kommt es in zehn Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dem können wir uns nähern. Da stehen wir drinnen. Und das gibt uns eben vor allen dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment braucht man es nicht mehr fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf einfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles auch an sogenannten geistigen Erlebnissen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also der Herr aufpasst, ich habe eh schon geistige Erfahrung, ich sehe eh alles mögliche und das ist so toll. Das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen Verantwortung trägt. Nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, dich zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann niemals eben darum gehen, ja ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht. Nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lottotreffer mache oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher. Und es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich wieder geistig beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher wie eine Traube hängen, die dann trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt verschrecken zu wollen. Ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die Wahnmotive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntniswort, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein, in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchereif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist was sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert und das ist sehr stimmig. Was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns oder er ist die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre. Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss. Was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich es vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe einmal ein Doppelgänger-Erlebnis vielleicht und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt nur. Aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle. Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze war eine Erklärung im Grunde oder ein Hintergrund oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritter Wochenspruch. Es spricht zum Weltenall, sich selbst vergessend und seines Urstands eingedenk, des Menschen wachsend ich. In dir, befreiend mich aus meiner Eigenheit den Fessel, ergründe ich mein echtes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne danke ich euch meine Lieben fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank Wolfgang. Gerne. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wirklich sehr spannend. Schönen Abend euch allen. Euch auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen schönen Abend, schöne Woche. Schönen Abend. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wiedersehen. Wiedersehen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-19T10:47:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:209.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|209. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 16. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/f20mqpyy8hew6m10kjzko/209.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=t9kisnvcyqb814tunn74n5qbc&amp;amp;st=8ospakjs&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 209. Vortrags vom 16. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=45 Einleitung und Wochenspruch 00:00:45] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 209. Vortrag zur Apokalypse und dazu der dritte Wochenspruch. Er führt uns jetzt bis ins Weltenall hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in die Weite ist einmal schon die Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Weltenall,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbstvergessend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Urstands eingedenk,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Menschen wachsend Ich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dir, befreiend mich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meiner Eigenheiten Fessel,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergründe ich mein echtes Wesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen uns da draußen suchen irgendwo, von dort her stammen wir eigentlich, von dort her kommt das Ich. Es schafft sich hier natürlich einen Mittelpunkt, weiß aber im Grunde wenig von sich, außer dass irgendein Punkt da ist und den sich alles dreht für uns, aber wir kennen es noch nicht, aber diese Kraft kommt von dort. Und dann haben wir halt unser Alltagsbewusstsein, das ist in Wahrheit unser astralisches Bewusstsein, unser Ego-Bewusstsein, es bildet sich schon was ab vom Ich drinnen, aber wir erkennen es halt noch nicht so richtig. Brauchen wir für unser Erdenleben, ganz offensichtlich, sonst wäre die Welt auch nicht so eingerichtet, dass wir zunächst einmal von unserem eigentlichen Wesen noch wenig wissen. Aber das alleine hilft uns nämlich auch nicht, um hier auf der Erde einmal mit den Dingen fertig zu werden. Also da brauchen wir einmal wirklich unsere australischen Kräfte, unser Ego, wo wir vieles vielleicht unbewusst aus Instinkt auch noch tun in einer gewissen Weise, was uns durchs Leben führt, aber von dem hat das Ich oben im Grunde keine Ahnung und keine so direkte Beziehung dazu. Also unsere Alltagsprobleme gehen das Ich eigentlich so ziemlich gar nichts an, sondern die tiefere Schicht dahinter. Weil jedes Alltagsproblem bietet auch eine Möglichkeit für das Ich sich weiterzuentwickeln und das interessiert es, aber ob das Alltagsproblem damit gleich auch gelöst ist, das ist eine ganz andere Frage. Klar, weil als geistiges Wesen ist unser Ich verwandt letztlich mit den anderen geistigen Wesen und hat zunächst auch nicht den Zugang zu der Welt, die sich uns jetzt durch die Sinne eröffnet, die sich durch unser Alltagsbewusstsein eröffnet, von dem weiß das Ich eigentlich nicht wirklich viel. Also es kriegt nicht alles mit, sondern es kriegt nur die geistige Seite davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alles, was wir äußerlich tun, hat immer auch eine geistige Bedeutung, jede Handlung, die wir begehen, im Guten wie im Schlechten, jedes Wort, das wir sprechen, hat auch eine geistige Bedeutung. Die bekommt das Ich ganz stark mit und da versucht es halt formend dann einzugreifen, dass es also dem Geistigen entspricht, dass es ihm Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber bei den Alltagsproblemen so unmittelbar hilft uns das eigentlich nicht in Wahrheit. Darum brauchen wir zunächst einmal wirklich diesen festen Stand auf der Erde, den müssen wir uns erworben haben im Grunde, bevor wir überhaupt drangehen, ja was ist denn mit dem Ich los? Weil das Ich, ja wir verbinden uns mit dem ganzen Weltall letztlich. Wie weit uns das bewusst gelingt, das ist jetzt ein anderes Kapitel, also unser Bewusstsein reicht noch nicht so weit, dass wir das bis in die fernsten Fernen und sprich bis zu den höchsten geistigen Wesenheiten hinauf bewusst mitverfolgen können, aber es weitet sich aus auf jeden Fall. Und es geht jetzt darum, also in der Jahreszeit jetzt ist so eine gewisse Lösung aber da, dass das Ich, unser wirkliches Ich, eben da mehr hinausgeht und es geht darum jetzt, dass wir hier ein Bewusstsein entwickeln für unser Ich und umgekehrt, für unser wirkliches Ich und umgekehrt gibt das aber auch dem Ich die Chance etwas, ja wie soll ich sagen, von unseren Erdennöten, von unseren Erdenfreuden mitzubekommen, die es eigentlich nur von der anderen Seite kennt, aber nicht von der irdischen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss denken, überhaupt für die geistigen Wesen, die über uns stehen, also von den Engeln angefangen, für die ist unsere Sinneswelt das Jenseits, eine jenseitige Welt, an die sie nicht herankönnen. Und es ist eigentlich auch so für uns, wenn wir dann zum Beispiel im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, ist uns der Zugang halt zur Sinneswelt verschlossen. Wir können schon etwas mitbekommen, natürlich, und das ist auch der Fall von Menschen, die noch auf Erden leben, mit denen wir geistig verbunden waren, aber dann kriegen wir eigentlich keineswegs mit, wie es denen im sinnlich-physischen so wirklich geht. Wir kriegen nur das mit, was sich ins Geistige eigentlich überträgt, was dort seine Spuren hinterlässt, da auf der Ebene können wir kommunizieren, also dann kommuniziert unser Ich mit dem Ich des Menschen, der noch auf Erden lebt, aber vielleicht in Wahrheit von seinem eigenen Ich auch noch sehr wenig weiß. Aber wir stehen heute eben in der Zeit drinnen der Bewusstseinsseele und das heißt aber auch, nicht nur ein Bewusstsein für die sinnliche Welt, für die Außenwelt und auch für unsere Gemütszustände zu bekommen, unsere Freuden, unsere Leiden, das zählt alles eigentlich noch zu den Erlebnissen der sinnlichen Welt zunächst, sondern einen Schritt weiter zu gehen, die Bewusstseinsseele auch auf das Geistige zu richten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodass irgendwann einmal wirklich, und zwar eben während der Zeit, während wir noch auf Erden inkarniert sind, also in der Inkarnation oder in den folgenden Inkarnationen, aber dass wir wirklich in beiden Welten bewusst leben können. Das ist das, was auf uns zukommt im Grunde, dass wir mit einem gewissen Bewusstsein zugleich in beiden Welten leben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sind die Einzigen, die das überhaupt können, die Einzigen, die die Chance haben. Ich meine, der Christus ist uns vorangegangen, er hat sehr wohl die Sinneswelt in allen ihren Höhen und Tiefen auch erlebt, in allen Grausamkeiten auch. Wenn man denkt, das ganze Ostergeschehen, da geht es ja von den Hoseanerrufen am Palmsonntag dann durch bis zum Karfreitag, also bis zum Abstieg am Karsamstag in die Unterwelt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen dieses sich fest verbinden mit der Erde. Und das kommt in den Einweihungsschulen auch durchaus, im Anthroposophischen ist es auch drinnen irgendwo, es ist nicht immer so deutlich ausgesprochen. Es war sehr deutlich ausgesprochen in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner geführt hat vor dem Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann während des Weltkriegs war das nicht möglich, das weiterzuführen, weil es doch für einen geschlossenen Kreis gedacht war und er war sich bewusst, dann gilt man als Geheimgesellschaft, das kann nicht gehen. Also dann müssen wir das einfach unterlassen, abgesehen davon, dass natürlich die Emotionen, das Australische, was in der Zeit des Ersten Weltkriegs, eines Krieges, überhaupt tobt, in der Menschheit insgesamt, es war ja wirklich ein Weltkrieg, der bis ins kleinste Dorf irgendwo hinein seine Spuren hinterlassen hat, weltweit. Es gab kaum Gebiete, die unberührt geblieben sind davon, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind alle Konflikte, alle lokalen Konflikte sind sofort aufgeflammt, das ist ja das fürchterliche daran. Und die Situation wird immer komplizierter, dass es eigentlich kaum eine Lösung gibt zunächst. Es ist wahnsinnig schwierig, weil es ist nicht ein Problem, wo man sagen kann, das tun wir und das zu lösen, es sind tausende, ja zehntausende, hunderttausende Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins kleinste Dorf hinein gibt es vielleicht auch zwei Gruppierungen, die einander nicht wohlgesonnen sind und wenn das sich mit dem großen Strom verbindet, werden auch dort die Auseinandersetzungen härter einfach. Und in so einer Zeit war es nicht möglich, eine esoterische Schule zu führen. Und das hat Rudolf Steiner gänzlich unterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit müssen wir auch heute aufpassen, wir stehen zwar nicht in einem Weltkrieg drinnen, so offiziell zumindest nicht, aber untergründig gibt es an allen Ecken und Enden der Welt Konflikte, sodass wir in einer gewissen Weise sagen, wir stehen längst im dritten Weltkrieg drinnen. Auch wenn wir hier die Position haben, wo wir erscheinbar verschont sind von den ärgsten Auswirkungen, aber in Wahrheit wirkt trotzdem sehr vieles hinein. Und ändert die ganze Seelenkonfiguration, wirkt hinein, erzeugt Ängste, erzeugt Aggressionen, alles mögliche, sei es auch mit Zuwanderung und was Gott will, Religionskonflikte, alles quer durch und wird von den verschiedensten Seiten geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir stehen daher in einer Welt drinnen, die Gefahr läuft entweder so unter eine Einheitsstimmung gefasst zu werden, alle gleich geschaltet, irgendwo gleiches Denken, das ist immer der Versuch von oben, auch mit Hilfe der Medien geht das heute wunderbar, einen großen Teil zumindest der Menschen so gleich zu schalten, dass sie ähnliche Empfindungen haben, was gut ist, was schlecht ist, dass möglichst das individuelle Empfinden nicht aufkommt zu sagen, ich stelle mich dagegen, nein, mein Nachbar ist nicht so, auch wenn er vielleicht nach eurem Schema dort hineinfallen würde, der ist ganz anders, ich kann mit dem auch reden. Aber es wird versucht halt so eine Einheitsstimmung zu machen, haben wir ja erlebt da in der Corona-Zeit zum Beispiel diese Polarisierung, die dann so fortkommt, weil zu weiß gibt es schwarz dazu, wobei ich gar nicht sagen will, wer weiß ist und wer schwarz ist, aber es gibt zwar totale Gegensätze und nicht die Vermittlung, die Verbindung im einzelnen Fall mit dem konkreten Menschen, dem ich gegenüberstehe, sondern es steht Block gegen Block. Das ist also sehr stark drinnen und damit ist also ein starker Geisteskampf auch da heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass für eine geistige Schulung heute schwierige Bedingungen da sind. Also nicht weniger schwierig als sie im Ersten Weltkrieg waren oder natürlich dann auch im Zweiten Weltkrieg waren, ganz klar, und wir sind jetzt in einer wie oft im dritten großen Welle drinnen und die ist in gewisser Weise geistig gesehen noch viel stärker als die vorangegangenen, die eigentlich äußere Symptome halt sind aber dessen, was geistig sich steigert. Wir sind also drinnen auch in der Auseinandersetzung mit den Widersachern und damit komme ich zu dem, was es eigentlich bedeutet, fest auf der Erde zu stehen oder fest sich mit der Erde zu verbinden, also wirklich unser Erdenbewusstsein zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat nämlich auch etwas sich verbinden mit der gesamten Erde bis zum Zentrum sozusagen, bis zum Erdmittelpunkt und damit sind aber auch die ganzen Widersacherkräfte verbunden. Und es gab eben in der esoterischen Schule, die Rudolf Steiner bis zum Ersten Weltkrieg geführt hat, gab es ein Aufnahmeritual in diese Schule. Es war das ganze ein bisschen vom äußeren Ablauf an den freimaurerischen Gebräuchen orientiert irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner hat ja auch ein Freimaurer-Patent erworben sogar, um rechtmäßig das tun zu können, hat aber gleich von Haus aus gesagt, aber ich gestalte es nach meinem Befinden. Ich will aber nicht die Tradition sozusagen stören, indem ich sage, ich mache das halt einfach, was geht es mir an, sondern er hat ein Patent erworben dafür, das ist vielfach dann auch kritisiert worden von Gegnern, da ist ja doch ein Freimaurer oder was. Er hat eigentlich nie wirklich etwas Freimaurerisches gemacht, aber er hat gewisse kultische Elemente, die dort drinnen sind, die teilweise die Freimaurer in Wald selber nicht hundertprozentig verstanden haben, aber die halt Tradition waren, weitergegeben waren, aber wo durchaus eben ein tiefer geistiger Hintergrund ist, weil es knüpfen ja diese ganzen Rituale letztlich an, an die Tempellegende in Wahrheit, das ist der Ausgangspunkt, also auch beim freimaurerischen und es ist aber beim modernen Schulungsweg auch eine Verbindung bis dorthin da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind halt dann verschiedene Wege und Freimaurerei geht einen Weg und Anthroposophie, Geisteswissenschaft geht einen anderen Weg, aber sie hat gewisse Rituale oder zumindest den geistigen Hintergrund dieser Rituale gemeinsam. Und jetzt beim Eintritt in diese esoterische Schule musste der Aufzunehmende die sogenannte Erdprobe durchmachen. Also das war wirklich mit einer Zeremonie verbunden, verbunden waren auch seine Augen dabei, wie es auch bei den Freimaurern ist zunächst einmal, also wenn man da aufgenommen ist, werden da die Augen verbunden und du wirst dann halt in ein Zimmer geführt, wirst durch ein Labyrinth oder was geführt, so ähnlich war das also auch in der esoterischen Schule, also durch so ein spiraliges Labyrinth, erinnert sich ein bisschen an das Labyrinth in Chartre, und es wurde ihm gesagt, du wirst jetzt in die Hölle geführt und du solltest dir dessen bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du bist also wirklich dann eine Zeit lang dort, bist dann in eine Kammer geführt worden, dort warst du alleine, es war finster, die Augen hast sowieso verbunden gehabt und du solltest dich also mit dem Thema Hölle auseinandersetzen. Also das sozusagen durch Leben. Also der Sinn dieser kultischen Handlungen war, tätig zu werden, auch sogar mit dem Körper, mit allen, mit den Ängsten, die vielleicht auch verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war keine wirkliche Gefahr dabei im äußeren Sinn, aber wenn man vorbereitet war, wenn man gelernt hat, ja jetzt gehst du aber in die Hölle und das ist ernst zu nehmen und das soll nicht nur ein Wort für dich sein, ja geh halt in die Hölle, schauen wir, dass es bald vorbei ist, sondern macht eigentlich in Wahrheit eh nur, wenn man eintritt in die Schule, sehr, ich will nicht einmal sagen halbbewusst, viertelbewusst, kriegt man eine Ahnung davon. Also allein durch die ganze Zeremonie werden, naja, geweckt diese untergründigen Ängste auch, die man damit ja mit einem gewissen Errecht verbindet und man soll eigentlich nur lernen, ich soll in diesen Ängsten aber sicher stehen, ihnen sicher widerstehen können, egal was da um mich herum ist. Das ist also ganz wichtig und tatsächlich ist ja bei jeder geistigen Schulung das Wichtigste, dass man also diese Begegnungen zuerst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der weiteren Geistesschulung, also auch im modernen jetzt, also mit modernen meine ich, was der Rudolf Steiner gebracht hat, also mit der Weihnachtstagung und somit der Begründung der Hochschule für Geisteswissenschaften, obwohl dort diese kultischen Elemente eigentlich zurückgenommen sind, herausgenommen sind, es sind also Mantren und dergleichen, die man spricht, aber in Wahrheit steckt also auch drinnen einmal das Bewusstsein, diesen Gang in die Hölle zu erleben. Niemand hat das, glaube ich, ausführlicher geschildert als Dante in seiner göttlichen Komödie. Die hat ja drei Teile und der erste Teil ist das Inferno und da geht es um den Abstieg bis zum Erdmittelpunkt, der auch bei Dante, er nennt das halt dann den Satan oder dann einmal den Lucifer auch, also das ist ihm noch nicht so klar, wie das zu unterscheiden ist, aber jedenfalls ist dort der tiefste Punkt, das ist die Eishölle, die ist nicht heiß dort unten, sondern da ist es eiskalt, also in die Erstarrung geht alles hinein, es geht letztlich in Wahrheit dorthin, wo die soratischen Kräfte sind und da muss man durch, da muss man durch, also durch den Erdmittelpunkt durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also großartig diese Schilderungen, die drinnen sind, ist ein erreichlichstes Meditationsobjekt, diese Bilder sich herzunehmen. Diese ganzen Stationen hat er sehr, sehr systematisch aufgebaut. Also wie man durch neun Stufen, so wie man nach oben in die geistige Welt über die Stufen der neuen Engelhierarchien dann bis zur Trinität letztlich als zehntes, wenn man so will, was drüber steht, aufsteigen kann, so geht der Abstieg hinunter auch über neun Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf jeder dieser Stufen, Dante schildert das ja so als Art Höllentrichter, der da ist. Der Höllentrichter sei entstanden nach seinem Bild eben dadurch, dass der Luzifer auf die Erde gestürzt wurde. Also der wurde so mächtig auf die Erde gestürzt, das ist halt das Bild, dass dieser Trichter entstanden ist und dafür ist auf der Gegenseite hat sich ein Berg aufgebaut, der Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist im Grunde genauso hoch oder sogar noch höher, als dieser Trichter tief ist. Ja, er ist eigentlich in Wahrheit noch höher, weil er reicht im Bilde Dantes bis knapp an die Mondensphäre heran, also an die Mondenbahn. Ist natürlich nicht äußerlich zu nehmen, ist klar, sondern es ist ein Bild dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das Großartige an dieser göttlichen Komödie, dass er systematisch diesen Weg schildert. Also du musst hinuntergehen, in Wahrheit alle deine eigenen Verfehlungen erkennen und welche Widersacherkräfte da mitwirken. Bis hinunter, bis in diese Gefahr, in die Erstarrung zu kommen und dort ewig gefangen zu bleiben, was im Grunde so leise andeutet, den Übergang in das saratische Reich, also in die geistige Erstarrung zu kommen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu schaffen, da durchzugehen, der Dante schildert das so schön wie die Zwei, weil der Dante geht ja in Begleitung seines geistigen Führers Vergil dort durch, also der römische Dichter Vergil, der ja in seiner Änäse im Übrigen auch einen Einweihungsweg geschildert hat, sind alles Einweihungsschilderungen. Die ganze Schilderung, die Flucht des Änäas aus Troja, er ist ja aus Troja geflohen und letztlich dann bis nach Rom gekommen. Also das römische Reich gründet sich auf das letztlich irgendwo, aber das ist mit einem Einweihungsweg verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganzen Schilderungen, was er dort alles durchmachen muss, sind Schilderungen von Einweihungsdaten, nicht von äußeren Ereignissen in Wahrheit. Also mit dem Vergil gemeinsam geht er durch den Erdmittelpunkt durch, es ist sehr lustig geschildert, also sie klettern dann wirklich an dem Satan oder Lucifer, wie immer es ist, klettern sie hinunter und dort, wo der Nabel des Satans ist, da dreht sich das alles auf einmal um, weil jetzt steht man auf dem Kopf sozusagen und dann finden sie aber einen Ausweg. Sie finden einen Ausweg hinaus und sind interessanterweise innerhalb kürzester Zeit sind sie wieder ganz oben an der Erdoberfläche und sehen über sich, was? Damit endet jeder dieser drei Teile der göttlichen Komödie die Sterne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer das letzte Wort, die Sterne, der ganze Kosmos, also das ist diese Welt, wo das Ich hingeht oder wo es hinschaut, das ist halt das äußere Bild dafür, aber in Wahrheit gehen wir in die geistige Welt der Wesen, die mit all diesen Sternen verbunden sind und für die die Sterne und Planeten bei uns nur der äußere Abgranz in Wahrheit sind. Aber alles das, alles, egal ob sie äußerlich belebt sind, ich meine am Mars oder was, wird wahrscheinlich, gibt es keine grünen Männchen, also hat man noch nichts entdeckt und die Bedingungen sind eher schlecht, dass man sie ihnen begegnen würde dort. Trotzdem gibt es eine Fülle geistiger Wesen, die mit dem Mars beziehungsweise mit der ganzen Marssphäre verbunden sind und die gewisse Kraftqualitäten dann entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geht es hoch hinaus, also das heißt, wenn wir heute den Weg der Bewusstsein, Seelerrichtung, Bewusstsein fürs Geistige weitergehen wollen, dann müssen wir durch das alles durch. Das heißt, wir müssen eigentlich auch durch diese Erdprobe durch. Interessanterweise erwähnt sich Rudolf Steiner gerade in dem Buch, wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind andere Proben genannt, also die Wasserprobe, die Luftprobe, vorher die Feuerprobe, die muss der Dante im Übrigen auch durchmachen, aber erst an der Spitze des Läuterungsberges. Also das heißt, er steigt hinunter bis in die tiefste Hölle, geht dann durch den Punkt, durchkommt dann aber auf der anderen Seite der Erde heraus, eben dort, wo der Läuterungsberg sich auftürmt. Und dann muss er Schritt für Schritt in Wahrheit wieder über insgesamt neun Stufen, also es sind sieben Hauptstufen, aber es gibt eine Vorstufe und es gibt dann eine Endstufe, das ist das irdische Paradies, der Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr richtig von Dante geschildert, dass das eben nicht irgendein Ort hier auf unserer Erdoberfläche ist, sondern dass das noch etwas war, was ganz im Mondenbereich, im Bereich der Mondensphäre war. Dort war das Paradies, aus dem sozusagen Adam und Eva, wenn wir es jetzt in dem Bild nehmen wollen, also der Mensch abgestiegen ist. Es war nicht auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es auf der Erde gab, paradiesische Gärten, die gegolten haben, natürlich als gewisses Abbild oder Erinnerung da waren, und daher gab es auch selbst bei den Theologen und bei den Archäologen und sonstigen viel Spekulationen, das war der Garten oder jener, dieses Gebiet oder jenes Gebiet ist es aber nicht, sondern es war einfach in der Mondensphäre, der Mensch war zu dem Zeitpunkt, was ein Luftwesen. Erinnert euch an die Genesis, also das erste Buch Moses, die Schöpfungsgeschichte, da gibt es einmal das erste Kapitel, am Ende ist eigentlich alles fertig geschaffen und dann fängt es im zweiten Kapitel noch einmal von vorne an. Es ist wieder im Grunde nichts da, die Erde war wieder im Grunde Wüste und leer, keine Tiere, kein Regen war noch nix, gar nix, aber der Adam ist da und es wird ihm eingehaucht, die lebendige Seele oder der Lebensodem, wie immer es übersetzt wird, was im Grunde nichts anderes heißt, als dass der Mensch, der am Ende des ersten Kapitels in Wahrheit nur als Wärmewesen existiert, jetzt auch ein Luftwesen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als dieses Luftwesen zunächst aber lebt, wirklich in dem großen Umkreis der Erde bis hinauf zur Mondensphäre. Ich habe letztes Mal erzählt, dass heute die äußere Wissenschaft auch darauf gekommen ist, dass die Erdatmosphäre in ihren feinsten Spuren weit sogar über die Mondensphäre hinausgeht. Man kann es heute noch verfolgen, so bis ungefähr 600.000 Kilometer, das ist fast das Doppelte der Entfernung der Erde von dem Mond, so wie wir ihn da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb ich auch gesagt habe, streng genommen bewegt sich der Mond in der Erdatmosphäre. Allerdings ist die Situation so dünn, dass wir das als Hochvakuum bezeichnen würden, als im Grunde praktisch leeren Raum. Weil es sind, ich weiß nicht, auf einen Kubikzentimeter ist ein Atom, nach heutiger Schätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz dünn. Und trotzdem, die geistigen Wirkungen sind da. Das heißt, die Mondensphäre geht also wirklich bis zu der Bahn, wo der Mond ist und sogar etwas darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur nächsten Planetensphäre ist dann noch ein ziemlich weiter Weg. Aber es geht hinaus und dann geht es erst in die Gesamtsphäre unseres ganzen Planetensystems. Und man muss sich vorstellen, die Erde, aber jeder andere Planet auch, hat eine Einflusssphäre, die viel größer ist als er selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle diese Sphären bewegen sich, man darf sich das durchaus vorstellen, wie in Wirbelbewegungen innerhalb dieser großen Wirbelbewegung, die jetzt unser ganzes Sonnensystem umfasst, wo die Sonne ihre Sphäre hat. Die Sphäre der Sonne erreicht also weit, weit hinaus, weit über sogar die äußersten Planeten hinaus, erreicht diese Ausatmung, könnte man sagen. Ja, die Sonne atmet ununterbrochen etwas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet eine riesige Sphäre. Und in dieser Sphäre leben zum Beispiel eigentlich die ganzen Sonnenwesen. Das heißt in Wahrheit im ganzen Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht vorstellen, dass die Elohim als Sonnengeister, die sitzen also in der glühenden Scheibe oder in dem glühenden Ball, den wir da sehen. Sondern sie leben in Wahrheit in dem Ganzen irgendwo. Und es durchdringt sich das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Wirkungen durchdringen einander. Ja klar, wenn wir schon als wunzig kleine Ich-Wesen letztlich uns mit dem ganzen Weltenall verbinden sollen, na dann ist es bei diesen hohen Wesen auch so. Sehr stark eben innerhalb dieses Bereichs unseres Sonnensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit gehen die geistigen Verbindungen noch weit darüber hinaus. Weil auch unser Sonnensystem, sprich unsere Sonnensphäre, bewegt sich im ganzen Kosmos und bildet jetzt auch einen Teil in dem ganzen Konzert, in dem ganzen klingenden, schwingenden, das jetzt unsere ganze Milchstraße durchzieht. Und diese Milchstraße ist eine von vielen Milliarden Milchstraßen, die da draußen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall geistige Wesen. Überall geistige Wesen. Und wir haben etwas mit ihnen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit allen, aber jeder Mensch mit bestimmten. Daher ist eben auch das berechtigt, haben wir eher schon öfter darüber gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder genauer gesprochen seine Sternenregion, mit der er besonders als Individuum, als Ich-Wesen ganz besonders verbunden ist. Weil diese Wesen halt sehr mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterstützen, sie kräften näher bringen. Natürlich müssen wir sie als Menschen ergreifen, verwandeln, uns zu eigen machen, aber wo wir jedenfalls ganz besondere, sage ich mal, kosmisch-soziale Beziehungen haben. Und bis an die Grenze unseres Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äußerer Wissenschaft nennt es die Grenze des beobachtbaren Kosmos. Auch wenn er eigentlich, ich weiß gar nicht, wie groß er wirklich ist, aber es gibt eine Grenze jedenfalls, wo wir ihn nicht mehr beobachten können äußerlich. Geistig gehen wir aber über diese Grenze durchaus hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist riesig. Das heißt, wir sind verbunden mit Wesenheiten vielleicht in irgendeiner Galaxie, die weit, weit weg ist. Und dort ist eine Sonne, dort sind Wesen, ein Stern, mit dem sind wir verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir ihn mit freiem Auge gar nicht sehen. Das ist ein großes Bild. Das steckt so ein bisschen hinter diesem Wochenspruch dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich so einmal auch verbunden fühlt mit dieser riesigen Dimension, weil dann wird uns auch ein bisschen bewusst, welche ungeheure Größe, sage ich jetzt einmal, in der Ich-Kraft drinnen liegt. Eine den Kosmos umspannende Größe im Grunde. Und das ist wirklich nur die äußerste Hülle, die wir da sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt und dass es uns räumlich so riesig erscheint, das ist wirklich nur für unsere irdische Perspektive. Da aus der geistigen Perspektive schaut es ganz anders aus. Da gibt es diese räumliche Entfernung überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in der geistigen Welt keinen Raum, jedenfalls nicht den Raum, wie wir ihn kennen. Weil diese Art des Raumes kennt eigentlich außer uns, ja der Christus hat es kennen gelernt, weil er Mensch geworden ist. Die anderen geistigen Wesen kennen ihn nicht, sie leben nicht im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind daher auch keine räumlichen Wesen. Man kann sie sich nicht räumlich vorstellen. Wir können eben nur ihre Wirkungen halt eben mit bestimmten Sphären in Verbindung bringen, aber auch dazu glauben, sie sind jetzt eingesperrt in dieses Raumgebiet, das ist es überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur von dort her entfalten sie bestimmte Wirkungen. Und daher können wir diese Wirkungen sogar bis in unsere seelische Welt in einer gewissen Weise feststellen, auch wenn das eigentlich nur mehr die letzten Zipfel davon sind. Aber wir sind auch also mit diesen geistigen Wesen, unser Ich ist eigentlich immer mit ihnen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Erdenlebens, aber auch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wir sind nur im Erdenleben heute völlig unbewusst damit verbunden, in Wahrheit. Also wir wissen nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen bestätigen die Regeln. Natürlich hohe Eingeweihte können auch im Erdenleben etwas davon erfahren, warum? Weil sie bereits dieses wache, geistige Ich-Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben. Mensch, wir Rudolf Steiner in sehr hohem Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt nicht so viele, die ihm da gleichkommen, die ihm ebenbürtig sind, aber es gibt, aber im Grunde ist es noch eine Handvoll Eingeweihte. Aber im Grunde kann jeder erste Schritte dorthin machen. Das wird die Aufgabe sein unserer Kulturepoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirkliche geistige Aufgabe. Die andere Aufgabe ist auch die Erde umzuwandeln, zu verwandeln. Das wird durchaus in zwei Richtungen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine ist die Natur zu einer Kulturwelt, zu einer wirklich lebendigen Kulturwelt umzugestalten. Die andere ist die, wo auch die Widersacher sehr stark mitwirken. Was wir schon einmal besprochen haben, wo Steiner zum Beispiel auch gesagt hat, die Erde wird einmal ein riesiger, selbsttätiger, elektrischer Apparat werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So als Bild. Man würde aber jetzt fehlgehen, wenn man das als vollständig, also dann ist die Erde nur mehr dieser elektrische Apparat. Sie wird das sein, sie wird aber auch etwas sein, was durch den Menschen so kultiviert wird, dass eine neue Lebenskraft dort fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wird erst recht dann zur Geltung kommen und wird große Bedeutung haben. Wir sind ja beim Thema Apokalypse und ihr wisst, das Ziel ist der Übergang in das neue Jerusalem. Im Grunde ist das die künftige Wiederverkörperung unserer Erde, unseres Sonnensystems, ja eigentlich des ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird das so wirklich erst zur Geltung kommen. Aber es wird natürlich auch, während es die physische Erde noch gibt, auch eine Gegenkraft sein, damit die Erde nicht zu früh stirbt. Sie wird sterben, sie muss sterben, sie muss sogar völlig aus der sinnlichen Erscheinung einmal verschwinden, wie alles was äußerlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Göthe sagt es ja sehr schön, die Natur hat den Tod erfunden, damit sie viel Leben hat. Es gebe kein Leben, keine Entwicklung in der äußeren Welt, wenn es nicht auch den Tod, nicht auch den Zerfall gäbe. Dann hätte man eigentlich nichts anderes als ein Krebswachstum, immer weiter, immer weiter, das sich aber letztlich irgendwann selber zerstört, weil es nicht mehr genug Kräfte kriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es holt sich alles andere als Nahrung sozusagen, um selbst immer größer zu werden und irgendwann ist es am Ende, es gibt keine Nahrung mehr und dann stirbt das Ganze im Grunde. Also das ist ein ungesundes Wachstum drinnen. Aber wir werden in der Zukunft beides haben und diese Lebenskräfte, die dann vor allem auch weiter eine Bedeutung haben für das neue Jerusalem, die werden sehr stark dann zur Geltung kommen, abhängig davon, wie sehr wir Menschen mitarbeiten, gemeinsam mit dem Christus, der sich ja auch mit dieser Erde verbunden hat und der auch sagt, wer mein Brot isst, tritt mich mit Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein komischer Ausspruch eigentlich, man denkt sich, also soll ich jetzt die Hostie nehmen oder das Brot, da trete ich dich mit Füßen, was ist das? Es ist ganz wörtlich gemein, weil er sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, daher auch mit der ganzen Höhlensphäre in Wahrheit. Das hat er sich gewählt als sein Himmelreich, wenn man so will. Naja klar, weil er uns vorangeht, diese Geister, die dort wirken, also die Widersacherwesen, die zu erlösen, nur er ist auf unser Mittun angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann es nicht für uns machen alleine. Er löst jetzt den Ademann, den Lucifer, es wird von uns abhängen, wie weit er da mittun darf oder nicht. Er darf uns die Freiheit nicht nehmen und er würde uns die Freiheit nehmen, wenn er all die Versucherkräfte von sich aus bannen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann uns nur unterstützen, Kraft geben, wenn wir den Entschluss fassen, da durchzugehen und mit dem aufzuräumen, sozusagen, mit den verdorbenen Kräften in uns selber. Das ist der mühselige Weg, also des Ich-Menschen zur Freiheit hin, dass er, wenn ich es jetzt sehr streng ausdrücke, geradezu in die Auseinandersetzung und in das Verfallen den Widersacherkräften hineingehen muss. Um ja möglichst viele Pinkel anzuhäufen, die wir dann wieder auflösen müssen, aber sie dann verwandeln im Grunde in das sogenannte Geist selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es geht ja vor allem um das, was seelisch in uns verdorben ist. Wir stehen ja auch jetzt mittlerweile in der Zeit drinnen, wo das Seelische des Menschen, also in alten Zeiten ist es in einer gewissen Weise über den Tod hinaus oder auch bis in die nächste Erdenverkörperung hinein, ist vieles erhalten geblieben davon. Heute ist das Einzige, was von selbst erhalten bleibt, sind unsere Kammerböckchen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es verdorben in uns. Das eigentlich höhere Seelische ist nur dann und wird nur dann unsterblich, wenn wir bewusst daran arbeiten. Das ist im Grunde auch eine Folge des Mysteriums von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erst etwas später so richtig relevant geworden, besonders eben auch ab der Zeit des Jahres 666. Da wird es immer stärker und da ist die interessante Sache, dass aber gerade die großen christlichen Denker, wie ein Thomas von Aquin, da in der starken Auseinandersetzung sind mit den morgenländischen Denkern, die ungeheuer den Verstand geschult hatten, die durchaus aber auch noch gewisse hellseherische Kräfte hatten, die aber gesagt haben, naja mit dem Tod geht es alles, also namentlich alles das, was menschliche Intelligenz ist. Das sagst du jetzt bewusst einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die schöpferische menschliche Intelligenz. Das heißt das, was bislang immer kosmische Intelligenz war, von dem haben die arabischen Denker namentlich gesagt, das ist den Menschen nur während des Erdenlebens verliehen, also so wie ein Art Gefäß, das da einen Tropfen davon aufsaugt, aber wenn der Mensch stirbt, geht es wieder zurück in die göttliche Welt und ist weg. Eine Unsterblichkeit der Seele gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wirklich. Nämlich dieser geistigen Seele. Sie waren sich sehr wohlbewusst, dass die dunklen Seiten, also die Kammerbäckchen, erhalten bleiben, aber das eigentlich Höhere löst sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Auseinandersetzung ging also bis ins 12., 13., 14. Jahrhundert hinein. Sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben eben die christlichen Denker namentlich Thomas von Aquin führend also ganz deutlich gesagt, nein, wenn der Mensch selber diese Geistigkeit entwickelt, selber bewusst diese Intelligenz in die Hand nimmt, auch wenn er damit noch nicht schauend ist, dann ist ihm aber die Unsterblichkeit der Seele diesbezüglich garantiert. Dann hat er sie sich erarbeitet. Also ganz bewusst gesagt die Unsterblichkeit der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anthroposophen müssen wir da eigentlich sehr präzise sprechen, weil es ist leider, weil halt auch in den Religionen das geistige Schauen mit der Zeit zurückgegangen ist und man sogar eine große Scheu davor hatte, hat man eigentlich über etwas gesprochen, was man nicht wirklich selber schauen konnte. Man hat es nur aus den Schriften, aus den Überlieferungen herausgelesen und da gibt es, sagen wir mal, vorsichtig Irrtümer darin. Und ihr wisst also dieses Konzil von Konstantinopel, das Rudolf Steiner immer so angesprochen hat, auf diesem Konzil wurde der Geist abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Mensch hat zwar eine Seele, die hat auch ein paar geistige Eigenschaften, aber Geist hat er nicht. Und in Wahrheit, was ist von der Seele wirklich unsterblich? Abgesehen eben von den Kammerböckchen. Also die Garantie haben wir, dass die immer wieder auf uns warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das wirklich höhere Seelische, das also vom Geist bearbeitet wurde, ja das muss eben vom Geist bearbeitet werden. Das heißt, es muss eigentlich durch unser Ich, durch unseren Geist neu geschaffen werden. Die Seele ist soweit unsterblich, als sie Schöpfung des eigenen Ichs ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht in voller Größe eigentlich nur dann, wenn wir bewusst schaffend im Seelischen zunächst einmal werden. Ja, als Menschen unseres Zeitalters sind wir auf dem Weg, da drinnen das zu tun. Da braucht es jetzt nicht glauben, ja da muss ich schon hellsichtig mindestens sein und dieses und den ganzen Schulungsweg von A bis Z durchgemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, in Wahrheit arbeitet jeder Mensch heute schon bis zu einem gewissen Grade daran, auch wenn ihm das volle Bewusstsein dafür noch fehlt. Aber dort, wo wir bewusst an unserem Seelischen arbeiten und es verwandeln, sei es so ganz freiwillig oder sei es angeregt durch Schicksalsschläge, durch die leichten Stöße aufs Hinterhaupt, um das sozusagen ein bisschen zu fördern, uns ein bisschen einen Schubs zu geben, wir arbeiten alle eigentlich daran bereits. Halt in kleinen Maßen noch, aber wir arbeiten daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird dann, die nächste Kulturepoche wird ganz dem gewidmet sein und natürlich auch allen Kräften, die dagegen arbeiten wollen. Das wird dort die große Auseinandersetzung sein. Das heißt, dort wird es aber dann selbstverständlich sein, dass die Menschen wirklich in beiden Welten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten zumindest. Außer die, die jetzt ganz stark unter die Widersacher geraten sind und von denen besessen sind im Grund und ihren freien Willen nicht mehr so richtig entfalten können. Da wird es dann schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann ist eben auch die Unsterblichkeit der Seele zunächst einmal weg. Dann schaffen sie es zunächst einmal ihr Geist selbst zu entwickeln und das Geist selbst ist das eigentlich Unsterbliche. Ganz klar, wenn das Ich das aus dem Nichts heraus erschaffen kann, dann kann es nie mehr verloren gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kann es immer wieder erzeugen und genauso ist es auch im Geist selbst. Man darf sich das nicht denken, das ist jetzt so wie es ist. Ja, vielleicht wächst es ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich in jedem Augenblick erneuert es sich schöpferisch. Also da geht etwas von der Ichkraft in das Über und erneuert es im Grunde ununterbrochen. Nicht, dass es jetzt gleich im nächsten zeitlosen Augenblick, wenn ich das so nennen darf, jetzt völlig anders ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein, es ist eine kontinuierliche Entwicklung. Aber es sind immer wieder kleine Veränderungen, die neu sind drinnen. Und auch das Alte wird im Grunde wieder neu herausgebracht und es wird was dazugesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich arbeitet an dem schon. Ihr seht also, was alles gibt, von dem man normalerweise im Alltag gar nichts mitkriegt und das passiert eigentlich schon. Und es hilft also unsere Engelwesenheit, die uns begleitet, dass das funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hilft der Christus mit, dass das funktioniert. Es ist viel Hilfe dabei. Aber das Ziel ist letztlich in dieser Kulturepoche noch, dass wir bewusst, ganz bewusst daran arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schwer, weil das heißt, dass alle, oder zumindest nach und nach, alle unsere seelischen Unarten, und von denen haben wir genug, weil gerade der Astral-Leib ist halt, und im Astral-Leib lebt das Seelische, das ist am meisten gefährdet. Das ist am meisten gefährdet. Das ist das, was sich verführen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der Awiman greift zum Beispiel unsere Lebenskräfte, unseren Ätherleib an, aber das ist nicht in dem Sinne Verführung. Die Verführung passiert im Astralischen. Und daher braucht der Awiman als Gehilfen trotzdem immer den Luzifer, und er teilt sich&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mysterium dabei ist das so witzig geschrieben, also wieviel er dem Luzifer lässt und wieviel er sich behält. Mehr auf jeden Fall. Also den Luzifer gibt er halt auch ein paar, nämlich die, mit der er nichts anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Weg ist also, dass wir erkennen, welche Probleme, sage ich einmal, welche Aufgaben vor uns liegen, also Aufgaben mit uns selbst einmal, um gerade dadurch, indem wir an uns selbst arbeiten, auch mit der Welt besser umgehen zu können. Das heißt, auch da in einer, wie soll ich sagen, friedvolleren Weise, in einer liebevolleren Weise mit der Welt umgehen zu können. Weil das Problem ist, wenn ich mit mir selber nicht im Erweinen bin, dann bin ich letztlich mit meiner Umwelt auch nicht im Erweinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen wie im Großen. Und wir tragen halt aus der Vergangenheit viele Probleme noch mit uns herum. Jeder von uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keiner ist am Ende des Weges. Ich meine, ein paar eingeweihte Große sind so weit, dass sie für sich das nicht mehr brauchen, weil sie das bereits bewältigt haben. Die sich daher auch nicht mehr inkarnieren müssten für sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogar trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, wieder in Gefahr geraten, muss man dazu sagen. Weil diese Verführung, die passiert eigentlich, wenn wir auf die Erde heruntersteigen, da passiert das. Weil der Eingeweihte würde seinem Entwicklungsgrad noch über die Mondensphäre und wo sie hinaufsteigen, würde dort leben in den höheren Welten und dort sich weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Entwicklung bräuchte er dann, das nicht mehr, bräuchte er nicht auf die Erde körperlich heruntersteigen, er müsste auch nicht mehr in dieser Erden-Mondensphäre leben, sondern er würde darüber hinaus seinen Wohnsitz haben. Dann wäre er auch nicht gefährdet von den Arimanischen, schon gar nicht, weil die greifen eigentlich aus dem Irdischen heraus, aber auch nicht dem Luziferischen, das sehr stark sich in dieser Erden-Mondensphäre bewegt, von dem, da wäre er darüber hinweg. Aber nein, er weiß, dass er mit seinen Kräften nur wirken kann, indem er sich auch selbst auf Erden inkarniert, teilt sozusagen auch die Ängste, die Nöte, auch die Freuden mit den Menschen auf Erden, dass er also wirklich als Erdenwesen hilfreich den anderen Menschen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere große Eingeweihte, wie ein Buddha zum Beispiel, der aus der höheren geistigen Welt heraus wirkt. Also die ergänzen einander. Aber im Grunde, gerade so im Praktischen, sage ich einmal, selber an sich zu arbeiten, um auch Schritte auf diesem Weg zu machen, einmal frei zu werden von dieser Notwendigkeit, sich zu verkörpern, frei zu werden von der Last der Widersacher, dazu muss dieser hohe Eingeweihte heruntersteigen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wirklich dieses Schicksal eben auch der Menschen so teilen, dass er dadurch, einfach indem er sich auf Erden inkarniert, trotzdem in jeder Inkarnation in die Gefahr gerät, den Widersachern zu verfallen, weil er ist ihren Anstürmern ausgesetzt. Und die Anstürme gerade auf einen geistig hochentwickelten Menschen sind gewaltig. Jemand, der eh noch wenig geistig entwickelt ist, sollte natürlich auch Respekt vor den Widersachern haben, aber er ist eigentlich nicht so das begehrte Ziel der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirklich begehrte Ziel sind die Menschen, die hochentwickelt sind, weil wenn es gelingen würde, die mit herunterzuziehen, das wäre ein riesiger Gewinn für die Widersacherwelt. Und das wäre namentlich ein riesiger Gewinn für die soratischen Wesenheiten, die ja wirklich ihre ganz eigenen Ziele haben. Luzifer und Ariman, Adi Asuras, wissen zumindest, dass sie eigentlich in göttlichem Auftrag handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es ihnen auch nicht so ganz genau bewusst ist, aber wie Steinheim oft sagt, sie sind abkommentiert worden. Eine Ahnung davon haben sie. Und daher von sich aus wollen sie in Wahrheit diese Aufgabe erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie nicht ganz verstehen, was sie da eigentlich tun. Das ist ja das Interessante, wie das auch Rudolf Steiner öfter schildert, dass beide, sowohl der Luzifer wie der Ariman, immer gewisse Illusionen haben, was sie alles erreichen könnten und jedes Jahr wieder scheitern zum Beispiel im Jahreskreislauf oder so. Und das gehört aber dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im göttlichen Plan so drinnen. Und sie glauben zwar, sie könnten herauskommen, aber es gelingt ihnen eigentlich nicht. Es würde nur dann gelingen, wenn sie auch ganz in das Fahrwasser der soratischen Mächte geraten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das würde eigentlich nur dann passieren, wenn wir Menschen uns mit denen verbinden, dort hineingehen. Dann ziehen wir im Grunde die Widersacherkräfte, anstatt sie zu erlösen, ihnen zu zeigen, so, wir haben gelernt mit euren Anfechtungen umzugehen, wir können etwas entgegensetzen und daher seid ihr von eurer Aufgabe befreit. Ihr könnt nichts mehr damit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könnt aber sehen, was aus uns geworden ist und ihr könnt mit uns jetzt wieder in die aufsteigende Entwicklung euch eingliedern. Und dass die arimanischen und auch die luziferischen Wesenheiten das selber nicht durchschauen, liegt eben daran, dass sie für ihre Aufgabe abkommentiert sind und nicht in die höheren Welten hineinschauen können. Das ist auch schon was ganz Besonderes, in Wahrheit, weil wir haben davon gesprochen, die höheren Hierarchien, die also über den Menschen stehen, von den Engeln angefangen, haben Geisterfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die göttlich-geistige Welt steht ihnen offen und sie erleben, wie von dort, wenn es menschlich ausdrückt, die Aufgabenstellungen für sie herunterströmen. Die Widersacherkräfte sind von dem abgeschnitten. Sie haben zwar ganze Menge mitgenommen und mit dem können sie arbeiten, aber so wirklich den göttlichen Ratschluss, warum sie das eigentlich alles machen, das sehen sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben sie in gewisser Weise auch den Vergessenheitstrunk bekommen, in dem sie halt in diese Welt hinunterbefohlen wurden. Und sie wissen aber das nicht genau. Sie wissen nur, sie haben die Aufgabe, also den Menschen Hemmnisse entgegenzustellen in einer gewissen Weise oder sie zu verführen in einer bestimmten Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wissen sie, das wollen sie in gewisser Weise auch, es ist aber kein freies Wollen, sondern es ist im Grunde die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Aber sie durchschauen die Zusammenhänge nicht. Und eben, weil sie es nicht so durchschauen, was sie da eigentlich tun, besteht aber halt immer auch umgekehrte Gefahr, dass sie ihre wahre Aufgabe verfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und verfehlen dadurch, indem sie den Menschen, ja, oder es zulassen, dass der Mensch in die Fänge der soratischen Mächte kommt. Das ist nämlich nicht im Auftrag der Gottheit drinnen. Wir haben schon davon gesprochen, also diese soratischen Wesenheiten, die sind wirklich etwas Eigenständiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich herausgesondert aus der Entwicklung und die Gottheit ist einen anderen Weg gegangen als sie. Sie sind also nicht abkommentiert sozusagen, sondern sie sind eigentlich von allen Anfang an Gegenmächte. Im Übrigen fängt auch schon das an, also dass die Allmächtigkeit eigentlich nicht gegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon auf dem alten Saturn an, weil dort treten die soratischen Wesenheiten schon ein in die Entwicklung als Ich-Wesenheiten und sie gehen ab dort schon ihren eigenen Weg, auch wenn sie äußerlich noch kaum eingreifen. Sie müssen erst ihre Kräfte weiterentwickeln, aber sie gehen einen Weg, der unabhängig ist von dem, was von der Gottheit kommt. Und das ist jetzt also die große Auseinandersetzung, in der wir drinnen stehen und in der eben auch die Widersacherkräfte drin stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, wenn wir wollen, können die Verbindung zu oben bekommen. Lucifer kann es nicht, Ahriman kann es nicht, die Asuras können es nicht, aber sie können eben in den Einfluss der soratischen Wesenheiten kommen und können letztlich in die andere Richtung hineingezogen werden. Und zwar dann, wenn wir Menschen diesen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit uns Menschen würden sie mitgehen. Wenn wir Menschen uns in die andere Richtung wenden, dann ist damit Schritt für Schritt eigentlich schon die Erlösung dieser Widersacherkräfte, der regulären Widersacherkräfte, und es sind die regulären, also von der Gottheit bestellt. Sie sind Teil des Schöpfungsplanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie fallen aber dann aus dem Schöpfungsplan und nur dann heraus, wenn der Mensch den Weg der soratischen Wesenheiten geht. Dann zieht er auch diese Widersacherkräfte mit hinunter in eine ganz andere Entwicklung. In eine ganz andere Entwicklungsrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das haben wir ja schon gesprochen. In Wahrheit, diese soratischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, dass die einfach sehen, was die Gottheit tut, dem kleinsten geistigen Wesen, also dem geistigen Baby, das sind wir, das im Grunde den göttlichen Funken hat, aber sonst noch gar nichts. Und dem soll die Freiheit gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der soll die Möglichkeit haben, die Freiheit zu entwickeln, wenn er das will. Weil auch die Freiheit muss man wollen, in Wahrheit. Der Wille zur Freiheit, von dem spricht Rudolf Steiner öfter, auch am Schulungsweg, dass das eine der wichtigen Bedingungen ist, der Wille zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille zur Freiheit heißt sich wirklich aufs eigene Ich zu stellen. Nicht immer nur zu fragen, wie soll ich das jetzt machen? Natürlich, man soll lernen. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ich selber verantwortlich dafür bin, was ich tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch am geistigen Schulungsweg. Ich brauche die Vorbereitung, es ist gut, das Studium zu machen, das alles kennenzulernen und dann den eigenen, individuellen Weg zu gehen. Gibt es keine Gleichmacherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind nur Hilfsmittel, die einem gegeben werden, aber das Entscheidende passiert dort, wo ich dann den eigenen Weg gehe. Und in gewisser Weise kann man sagen, ist das für die soratischen Wesenheiten, ist das einfach der komplette Wahnsinn, so etwas zu tun. Also im Grunde, wenn ich es jetzt ein bisschen sehr locker menschlich ausspreche, denkst du, die Gottheit muss verrückt geworden sein, um so ein riskantes Experiment zu machen, weil im Grunde diese ganze Entwicklungskette, unsere ganze kosmische Entwicklungskette, also nicht nur unsere Erdentwicklung im engeren Sinn, sondern die drei Vorstufen plus den drei Stufen, die noch in der Zukunft auf uns warten, das kann komplett schief gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ob es gelingt oder schief geht, liegt an den kleinsten, jüngsten geistigen Wesen, an dem Baby da unten. Das ist bildlich gesprochen haarstreibend geradezu für die soratischen Wesenheiten. Also sie verfügen auch über gewisse durchaus schöpferische Kräfte, aber sie sind menschlich gesprochen der Meinung oder der Auffassung, die müssen aber von oben zentral kommen und nur von dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was darunter ist, hat zu parieren, zu folgen im Grunde. Also die Befehle auszuführen, die von oben kommen. Und das, was die Gottheit aber in Wahrheit will, ist genau diesen Wahnsinn durchzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dieser Wahnsinn hat Methode. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und das ist also eine ganz bewusste Tat des Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns diese Freiheit zu ermöglichen, sie uns zuzumuten und damit eben, wie wir es eh schon oft besprochen haben, man kann es gar nicht oft genug besprechen, dass eben eine ganz neue Art der Schöpfung entstehen wird, wenn die Gottheit von oben wirkt und geistige Wesen von unten wirken, die aber auch diesen Schöpfungsfunken in sich haben und frei darüber verfügen können. Natürlich die Engelwesenheiten, die übrigens auch einen göttlichen Funken in sich, aber nicht die Freiheit, selbstständig daraus tätig zu werden. Sie können nur den Befehl sozusagen von oben oder den Schöpfungsplan, der von oben kommt, entgegennehmen und sie können nicht frei ihn umgestalten, weitergestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir einmal aufgerufen sind, mitzugestalten, heißt das ja nicht, dass wir gleich das ganze Konzept völlig neu entwickeln. Das würde nicht funktionieren, das werden wir nicht schaffen. Aber es ist genug Freiraum, um sozusagen an der Peripherie oder ganz unten, da ganz viele neue Aspekte hineinzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das was die Gottheit damit will, was der göttliche Wille ist, eine unglaubliche Steigerung des Reichtums der Welt. Nicht finanzieller Reichtum ist eh klar, sondern eine Vielfalt, eine auch Unvorhersehbarkeit, immer neue Perspektiven, weil jeder einzelne Mensch mit seinem schöpferischen Tun kann einen Aspekt einbringen, den auch die Gottheit nur staunend zur Kenntnis nehmen kann. Weil sie nicht vorher jemals gedacht hat, schöpferisch, sondern sie wartet auf den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was wir, wenn wir geistig arbeiten, sind das schon die kleinen Funken, die wir hinauftragen. Auch wenn noch nicht gleich die ganze Welt äußerlich verändert ist. Aber indem wir es schon geistig einmal angehen, erfassen, es denken, lernen, es könnte auch anders sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine Idee und die Idee ist wirklich schöpferisch aus dem Ich heraus. Sie ist nicht einfach. Wir haben nämlich, auch wenn wir in ein geistiges Bewusstsein gehen, haben wir durchaus zwei Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide gehören zusammen, beide werden eine Rolle spielen. Wir können erkennen, von der Gottheit kommt da was herunter, das können wir ergreifen, das ist das eine. Aber wir sind eben nicht daran gebunden, so jetzt brav einfach eins zu eins das auszuführen, sondern wir können was von uns aus dazubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder einzelne Mensch kann das im Grunde. Und wir wissen nicht, wie viele Wesen da noch draußen im ganzen Kosmos sind, die auch so eine Aufgabe haben. Das ist also die Aufgabe, die vom alten Saturn über die alte Sonne, über den alten Mond bis zur Erdenentwicklung vorbereitet wurde und jetzt stehen wir in der Zeit drin, wo das Tatsache werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir tätig werden sollen, wir Tatsachen, schöpferische geistige Tatsachen in die Welt setzen. Und die nicht nur eben Inspiration von oben sind, aha, ja die Gottheit will das und ich mache das, ja schon, aber ich habe noch ein paar schöne Details dazuzubringen, vielleicht auch nur eines, sozusagen einen kleinen Pinselstrich dazu. Mehr schaffen wir sowieso jetzt nicht, das ist eine ganz kleine Sache, aber das wird einmal in der Zukunft eine ganz andere Art vom Kosmos erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist der Reichtum, der jetzt in unserer Natur, auf Erden, aber auch eben bis an die Grenzen des beobachtbaren Universums, ist ja eh schon ein gewaltiger Reichtum. Wie es dir gesprochen, man schätzt heute 100 Trilliarden Sonnen, die es da draußen gibt, ist eh eine Hausnummer. Ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich niemand, aber sehr viel halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reicht schon das zu sagen. Und das alles ist noch eine Kleinigkeit gegenüber dem, was einmal werden wird. Und wie viel differenzierter das noch werden wird, die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die kleinsten geistigen Wesen selber etwas dazubringen können. Und das großartige ist, selbst die Gottheit kann es nicht vorhersehen. Sie weiß es nicht vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern die Gottheit nimmt etwas mit dadurch, dass dieses kleine geistige Wesen auch etwas tut, indem es in sich, aus der Freiheit heraus, dieses göttlich-schöpferische Prinzip rege machen kann. Kleines Blitzerl nur, winziges. Aber das macht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die zukünftige Entwicklung geht dann auch dorthin natürlich, dass mit der Zeit auch die geistigen Wesen, die wir jetzt haben, die über uns stehen, dass die nach und nach auch der Freiheit teilhaftig werden. Also ganz besonders natürlich überhaupt die geistigen Wesenheiten, die neu entstehen werden. Weil wenn wir jetzt über die Erdeentwicklung hinaus blicken, schon auf das neue Jerusalem dort wird, werden Wesenheiten wieder neu geboren, kann man sagen, als Ich-Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitet natürlich schon durch lange Zeit, weil sie ja auch gewisse Hüllen brauchen, die sind lange vorbereitet. Aber wo ein zündender Funke sein wird, der schon die Freiheit in sich hat. Es werden also Wesenheiten entstehen, die wie das menschliche Ich eben diese Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden in diesem Sinne Menschen sein. Sie werden sicher anders sein, als wir heute sind, aber sie gehen auch den Weg der Freiheit. Und das ist das, was Rudolf Steinheim damit meint, dass es in Zukunft eine ganze neue Gruppe von Hierarchien eröffnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal heißt es nur, der Mensch schließt sich an als zehnte Hierarchie, weil einen neuen gibt es halt jetzt. Aber eigentlich sind es drei Stufen des Menschlichen. Man könnte auch sagen, und das ist eigentlich noch präziser, dass die Menschen, das heißt, wir sind die, die anfangen damit, aber dann geht es auf den neuen Jupiter, also dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und dann auf dem Vulkanzustand, folgen uns drei nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dabei, wir sind aber die Führenden, die dabei sind. Aber dort werden wir uns ja selber auch, wir werden dort dabei sein und drei Stufen des Menschlichen dann bilden in den nächsten drei kosmischen Entwicklungsstufen. Also wir, die jetzt auf Erden schon die Entwicklung haben, werden dann auf dem Vulkanzustand die höchste Stufe davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es werden die, die jetzt im neuen Jerusalem nachfolgen werden, die werden eine Stufe darunter stehen. Aber sie werden auch die Freiheit des Ich haben. Und die dann auf dem Venuszustand nachfolgen werden, die werden halt noch eine Stufe darunter stehen, aber das sind die drei Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was dann aus uns wird, dann stehen wir eigentlich dort, darüber haben wir gesprochen, nach dem Vulkanzustand, nach oder abseits. Ihr wisst, kennt meine Manische, um das ein bisschen aus dem Zeitstrom herauszunehmen, weil die Zeit hört dort auf. Es entsteht etwas völlig Neues, was ursächlich nicht mit dem vorhergehenden verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durchgeht, sind die geistigen Wesenheiten und ihre Fähigkeiten. Das völlige Karma aller geistigen Wesenheiten, die da drinnen sind, während dieser sieben Entwicklungsstufen ist aufgelöst, ist weg. Es gibt keine Nachwirkung aus der Vergangenheit, keine Aufgabe aus der Vergangenheit, die noch zu lösen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein völliger Neubeginn. Und daher kann man nicht sprechen, dass die Zeit weitergeht. Einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein völliger Neubeginn. Und dann fängt wieder neu eine Zeit zu laufen an. Auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wie gesagt, wir gehen nur durch mit unseren schöpferischen Fähigkeiten. Wir gehen nicht durch mit dem, dass wir sagen, warte, wir erinnern uns, wir waren ja früher auf der Erde verkörpert und auf dem und auf dem und auf dem. Warte, was haben wir denn dort alles gemacht? Und das werde ich jetzt verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ein völliger Neuanfang dann. Völliger Neubeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sind wir dem Horror Vacui, die Angst vor der Leere, die Angst vor dem Nichts voll ausgesetzt, aber es ist eigentlich die Freude, in dieses Nichts hinein mitschaffend tätig zu sein. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen zu Ende sind. Und dann wird es einen neuen Anfang geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nimmt eben nichts karmisch mit aus der Vergangenheit. Daher gibt es keine Vergangenheit eigentlich. Im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es gibt etwas völlig Neues. Es ist sehr, sehr kompliziert, dieses Bild. Ich weiß aber, so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man jetzt nicht alles merken, das ist gar nicht notwendig. Mir ist auch sehr bewusst, dass man eine ganze Menge Fragen dazu stellen kann. Weil, Rudolf Steiner zum Beispiel sagt, ja warum sehen wir es, überschauen wir sieben Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar gerade so, dass wir drei liegen hinter uns. Wir stehen jetzt auf der vierten Stufe und nach drei schauen wir nach vorne. Und das erklärt er oft so, wie wir der Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Horizont ist vor uns so weit weg, wie er hinter uns weit weg ist. Zumindest in der Ebene. Also es ist einfach der Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Stück weiter gehen, eine Stufe weiter gehen, dann sehen wir halt nach vorne weiter und hinten verlieren wir irgendwas. Und das heißt, wenn wir auf die Stufe Nummer acht kommen, im Grunde, ohne deswegen in die achte Sphäre zu gehen, also das heißt, das was abseits dann dieser sieben Stufen ist, ja wie ist denn das, können wir dann nicht auch zurückblicken? Ich beantworte es nicht jetzt. Einerseits ganz deutlich gesagt, es gibt keinen kausalen Zusammenhang, keinen karmischen Zusammenhang mit der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich werde nicht sagen können, wenn dieser neue Zustand da ist und wir eigentlich, wenn wir es schaffen, weltschöpferisch werden. Also dieselbe Aufgabe, die die Elohim in der Bibel haben. Das ist also das nächste Etappenziel, das ganz große, dass wir also gerade einen neuen Kosmos wirklich bis ins Äußere formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich stehen höhere Wesenheiten über uns. Und man muss sich einmal zu Gemüte führen, was uns Menschen zugedacht ist, was allen geistigen Wesen zugedacht ist. Weil auch die Nicht-Freien sind auch einmal ganz klein, haben als kleine Ich-Wesen angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie haben einmal ihren Ich-Funken bekommen und dann sind sie langsam höher gestiegen. Unsere jetzigen Engelwesenheiten haben ihr Ich bekommen auf der vergangenen Entwicklungsstufe auf dem Alten Mond. Dort sind sie geboren worden als geistige Wesenheiten, kann man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein geistiges Wesen ist eben dann, wenn der Ich-Funke gezündet wird. Das heißt, sie haben damals, es ist ein sehr vager Vergleich, aber die Menschheitsstufe durchgemacht, in dem Sinn, dass sie ein Ich-Wesen geworden sind. Allerdings eben anders als der Mensch keine freien Ich-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das noch nicht möglich. Also mit den heutigen Engeln hat das Experiment sozusagen, oder dieser Wille der Gottheit, dem kleinsten geistigen Wesen die Freiheit zu geben, noch nicht so hundertprozentig funktioniert. Sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber tatsächlich ist es so, dass ein Ansatz zur Freiheit, gerade bei den luziferischen Wesenheiten, bei den luziferischen Engeln durchaus drinnen ist. Gerade dadurch sind sie die mächtigsten Verführer für uns geworden. Verführer zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiß dich los! Reiß dich los! Du musst dein eigenes finden. Auch wenn es mehr dann aufs Ego geht. Und so die wirklich schöpferische Ich-Kraft als eigenem, das verstehen sie nicht, weil sie eben die volle Freiheit, die der Mensch entwickeln kann, können sie noch nicht entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein Hauch davon schon da. Das heißt, gerade die luziferischen Wesen sind, das war ja ein einziger freier Entschluss, aus einer gewissen Freiheit heraus haben sie die Aufgabe übernommen, als Widersacher zu wirken. Also wenn wir sagen, sie sind abkommentiert worden, aber sie haben als Freiheit zugestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man müsste das wirklich so als Art Geistgespräch zwischen der Gottheit und diesen damaligen, also noch nicht luziferischen, aber diesen damaligen geistigen Wesenheiten, die eben erst geboren wurden auf dem alten Mond, als sie ja Ich bekommen haben. Da findet ein Geistgespräch statt, wo die Gottheit, nicht mit allen diesen Wesenheiten, aber mit einem Teil dieser Wesenheiten, ihnen die Möglichkeit der Freiheit eröffnet. Es liegt an ihnen, ob sie es annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die gehen wissend hinein. Wir haben also eine Aufgabe, als verführende Wesenheiten zu wirken. Wir dürfen in einer gewissen Weise frei handhaben, wie wir sie zu uns hinziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie sind die Vorgänger des Menschen auf dem Weg zur Freiheit, aber sie haben noch nicht die volle Freiheit. Also sie können eigentlich, sie sind frei den Menschen zu verführen, wie sie wollen, in gewisser Weise. Aber wirklich schöpferisch so wirklich weitergestalten können sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt, der mit uns gedacht ist. Naja und wenn wir jetzt dann weitergehen, wir als Menschen auf das neue Jerusalem, also den neuen Jupiter, die nächste kosmische Stufe, weitergehen auf die neue Venus, übernächste Stufe und dann zum Vulkanzustand, das dritte und letzte, dann sollten wir so weit sein, dass wir jetzt die volle Freiheit haben, in der Formung eines ganzen Kosmos. Das ist die Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist wahrlich nicht klein. Das kann man sich heute nicht vorstellen. Wir brauchen uns auch noch gar nichts einbildend darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da müssen wir viel tun, um ein bisschen davon zu schaffen. Aber wir haben dann die Fähigkeit, formend gestaltend eine ganze kosmische Welt hervorzubringen. Natürlich gemeinsam mit höheren Hierarchien, die über uns stehen, so wie auch die Geister der Form, die Elohim, die in der Bibel genannt werden, durchaus nicht die Höchsten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig falsche Übersetzung, wenn ich das einfach mit Gott übersetze und damit die höchste Gottheit meine. Das ist ein Irrwitz im Grunde. Aber sie sind die, die sozusagen an vorderster Front stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das was wir wirklich als durchaus räumlich, sinnlich, fassbaren Kosmos sehen, das gestalten sie. Haben sie gestaltet. Allerdings nicht aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist wieder die Verwandtschaft, das hat der Christus, unmittelbar der Christus, durch sie gewirkt. Das heißt, er ist in ihren Kreis eingetreten, in gewisser Weise. Das ist auch noch was anderes, als wenn es sozusagen ganz von oben strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Weg gegangen, dass der Christus in ihre Sphäre, in die Sonnensphäre heruntersteigt. Und jetzt in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist auch etwas anderes, als es zum Beispiel auf dem alten Mond, auf der alten Sonne, auf dem alten Saturn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bereitet sich etwas vor, schon. Also alte Sonne zum Beispiel steht insbesondere unter der Herrschaft des Christus. Da wirkt er mit, aber trotzdem, da wirkt er nicht auf unserer Sonne, sondern in dem ganzen Kosmos, der damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, für die einzelnen Wesenheiten, die jetzt zum Beispiel die einzelnen Sonnensysteme schaffen, und die Elohim sind, wenn man es jetzt ganz konkret nimmt, die, die unser Sonnensystem schaffen. Unseres. Das heißt, jedes andere Sonnensystem, das es da draußen gibt, sind auch Geister der Form, also Elohim, die dort schaffen, tätig sind, aber das sind nicht unsere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es sich vorstellen. 100 Trilliarden. Eine ganze Menge, die da notwendig sind, um das zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall ist eine Gemeinschaft von einigen Elohim oder Geister der Form tätig. Aber keiner von denen konnte das bis jetzt aus eigener Kraft gestalten. Das heißt, wir werden so weit sein, aber dann, wenn unsere Entwicklung zu Ende gegangen ist und dann ein großer Weltenschlaf kommt und dann aus dem Nichts ein Neubeginn erfolgt und eine neue Zeit zu laufen beginnt, dann sind wir zumindest auf der Stufe wie die Schöpfergötter der Bibel, die Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest also so weit, dass wir, wenn schon nicht den ganzen Kosmos alleine, aber dass wir ein Sonnensystem, oder wie immer das dann sein wird, weil es wird nicht einfach eine Wiederholung sein von dem, wie wir es jetzt kennen. Das können wir wirklich noch nicht hinblicken, in keinster Weise, wie das genau sein wird. Aber wir werden jedenfalls ein ganzes System von geistigen Wesen so ordnen, dass die einen Wohnraum bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden entscheidend in der Gestaltung dabei mitarbeiten. Das heißt, nicht nur Auftrag von oben. Was wir von oben empfangen ist, ist, dass da ein Gesamtplan jetzt da ist, wie diese ganze Welt auch rundherum ausschauen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen schauen, dass wir das schöpferisch eingliedern in das Ganze, dass es keine Widersprüche drinnen gibt, sondern dass es sich lebendig einfügt in das Ganze. Aber dann schaffen wir zumindest ein Sternensystem. Jetzt spreche ich es einmal so wirklich ganz deutlich aus, wo die Perspektive hingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sollte man jetzt natürlich keineswegs größenwahnsinnig werden und schon träumen, wo wir einmal sein werden, weil wir werden nur dort sein, wenn wir Schritt für Schritt den Weg gehen. Und den Weg zu gehen, heißt jetzt beginnen. Jetzt beginnen, bewusst den Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst den Weg zu gehen. Aus der Freiheit können wir nur tätig werden, wenn wir bewusst gehen. Also mit alten Kräften, die jetzt vielleicht noch bei manchen Menschen nachwirken, das reicht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ganz aus der Freiheit heraus sein. Und das ist die Aufgabe im Grunde jetzt in unserem Bewusstseinssinnzeitalter, uns dessen bewusst zu werden. Und daher ist im Grunde also, wie soll ich sagen, geistige Schulung, bewusste geistige Schulung, so dass wir in beiden Welten leben können, in der sinnlich-physischen Welt leben können und in der geistigen Welt gleichzeitig, ist nicht eine Exklusivgeschichte für eine Handvoll Menschen, sondern im Laufe dieser Kulturepoche für möglichst viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird tatsächlich selbstverständlich sein. Es wird selbstverständlich werden für viele, dass sie die geistige Welt einfach miterleben. Wir sind, haben wir auch schon darüber gesprochen, seit mehr als einem Jahrhundert im lichten Zeitalter, wo im Grunde früher oder später bei allen Menschen geistige Wahrnehmungsfähigkeiten aufbrechen werden, egal ob sie einen Schulungsweg durchmachen oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wenn sie keinen bewussten Schulungsweg durchmachen werden, wird es ihnen sehr schwer fallen, damit umzugehen. Vor allem aus der Freiheit heraus umzugehen. Dann kann das nicht mehr sehr gefährlich werden, weil die Widersacher stürzen sich dann natürlich sofort darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist überall dort, wo Schulungswege angeboten werden, die noch mit alten Kräften arbeiten, muss man wahnsinnig vorsichtig sein. Ich habe das letzte Mal, ich glaube es war das letzte Mal auch davon gesprochen, es gibt allerdings alte Kräfte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen können. Wozu eben auch eine ganz spezielle körperliche Anlage notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um diese Kräfte zur Wirksamkeit zu bringen, muss sich zumindest jetzt in unserer Zeit noch ein Mensch wirklich in einer bestimmten Körperlichkeit, aus einer gewissen Abstammung heraus inkarnieren. Und wir werden das auch einmal ganz bewusst ergreifen können, also ohne diese Voraussetzungen, aber soweit sind wir noch nicht. Also das heißt mit dieser Einschränkung, dass diese alten Kräfte durchaus auch gepflegt werden müssen, aber von Menschen, die dafür geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auch körperlich dafür geeignet sind. Also es ist im Grunde eine vorsichtig ausgedrückte Schnapsidee, wenn wir als Europäer zum Beispiel versuchen jetzt den Weg zu gehen, den, naja, mittelamerikanische Indianer oder was gehen, oder nämlich wirklich in die Tiefe diesen Weg zu gehen, oder den Weg zu gehen, den Schamanen gehen im Osten oder irgendwo, die eben auch, oder manche zumindest von ihnen, eben noch wirklich die alten Fähigkeiten haben, die aber durchaus eine körperliche Basis haben. Das können wir heute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn kommen wir dann eigentlich von unserem bewussten Weg ab, dann müssen wir also die Geduld haben, Schritt für Schritt den neuen Weg zu gehen. Der ist am Anfang sehr bescheiden. Es ist daher auch, wenn man heute in eine imaginative geistige Wahrnehmung kommt, die ist nicht annähernd vergleichbar mit dem, was die Menschen mit den alten Fähigkeiten erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erleben also intensivste Erlebnisse, sind es bildhafte Erlebnisse, noch was über das Bildhafte zu sagen ist, haben wir eh schon gesprochen, es ist schon eine Umsetzung eigentlich in sinnesartige oder sinnesähnliche Bilder. Das heißt, es ist so noch nicht die geistige Welt, sondern eigentlich doch, die erst aufwendig das Bild wieder wegschaffen kann und jetzt, ja da fehlen mir wieder die Worte, aber sagen wir die Berührung mit dem geistigen Wesen, dem Wesen oder den Wesen, die ich darin erlebt habe, jetzt pur, geistig, wirklich übersinnlich zu erleben. Weil indem ich Visionen habe, ist in Wahrheit das übersinnliche Erlebnis durch ein sinnliches Bild schon verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist heute auch notwendig. Wie soll ich darüber sprechen? Ich muss es sogar, ich muss es in solche Bilder gleiten. Ich meine, auch Rudolf Steiner gleitet es in solche Bilder, weil sonst kann er eigentlich nur schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir haben keine Worte dafür, diese Erlebnisse. Weil lange Zeit die Menschheit diese Erfahrungen nicht hatte, es bei den alten Kräften sowieso immer stärker eigentlich wurde, dass es in sinnesartige Bilder übersetzt wurde. In der frühen atlantischen Zeit noch ist das hellsichtige Erleben ganz anders, als es etwa, auch mit den trotzdem alten Kräften, aber in der Zeit der Kulturepochen noch nachgewirkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bis hinein, im Grunde weit hinein noch in die urpersische Zeit, in der ägyptischen Zeit ist es eigentlich bei den meisten schon weg. Da bedarf es schon einer künstlichen Weckung dieser alten Kräfte noch. Darum fangen da so richtig die ganzen Einweihungszeremonien und das alles, wie wir es ja öfter besprochen haben, mit der Grablegung dann und wirklich in einen todesendlichen Zustand versetzt werden, über drei, dreieinhalb Tage, damit man noch irgendwas erhascht aus der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war früher nicht notwendig. Alles nicht. Dafür haben die Menschen bis in die urpersische Zeit hinein vorwiegend gelebt in der geistigen Welt, allerdings schon sehr stark in sinnesartige Bilder übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es fängt da an, so eine Zeit, wo, das klingt jetzt ein bisschen abfällig, wenn ich es so sage, ein bisschen ein Mischmasch war an Wahrnehmung, äußerer sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Wahrnehmung. Aber alles, beides schon in sinnesartige Eindrücke gekleidet. Es vermischt sich im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das fängt schon in der atlantischen Zeit an, ist aber dann eben in den ersten Kulturepochen sehr stark. Es ist ein starkes Hellsehen da, aber es ist bereits auch sehr stark in sinnliche Qualitäten gekleidet. Das ist das, was am stärksten noch die, das Reine noch erlebt haben, die Urinder, die aber dann eben sprechen davon, aber unser ursprüngliches geistiges Erleben zieht sich ein Schleier drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleier der Maya, wie sie es nennen. Weil sie merken, in unserer geistigen Wahrnehmung wird immer mehr Ausdrucksmittel dafür, das was im Sinnlichen da ist. Und es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo das so dicht ist, dass wir das Eigentliche, was dahinter steckt, nicht mehr erleben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir, wenn wir die sinnliche Welt sehen, sehen wir einfach das Geistige oder Ungeistige. Ich schaue gerade auf den großen Bildschirm rüber, da steht was Ungeistiges, aber wir verwenden es jetzt auch. Also ist es halt was Avemannisches, sind auch durchaus geistige Kräfte, aber wo wir die selber nicht mehr erleben, sondern nur mehr die Außenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also dicht zugefabelt worden mit Sinnesqualitäten im Grunde, mit allen Sinnesqualitäten, die es gibt. Wir werden aber daher auch in dieser Kulturepoche lernen müssen, wieder zu dem eigentlichen Erlebnis zu kommen. Es geht also nicht darum, dass wir möglichst bunte, sinnliche, sinnesartige Eindrücke erleben in unserer Einweihung, dass es also bunteste Traumbilder sozusagen sind, die unter Umständen sogar an Halluzinationen herankommen oder was, wird ja oft als Mittel dann eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dann immer die Frage, was drückt sich darin aus, sondern wo wir von dem wegkommen. Und dieses feinere Wahrnehmen, aber jetzt ganz bewusst kommt. Für das wir aber noch keine Sprache, noch keine Worte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wir aber auch, wenn es einen Sinn machen soll, dass wir uns überhaupt austauschen können darüber, eben auch Worte, eine Sprache dafür finden werden müssen. Sonst können wir es nicht kommunizieren. Sonst können wir nicht darüber sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich können wir sowieso trotzdem nur sprechen zu jemandem, der auch schon solche Erfahrungen hat. Weil wer nur die sinnlichen Erfahrungen kennt und unsere Worte sind eben für die sinnliche Welt in Wahrheit geprägt im Wesentlichen, dann, so müssen wir mal lernen, also dieses eigentlich Geistige entwortet, Worte dafür zu formen. Im Anfang war das Wort, aber das hört nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auch wortschöpferisch werden. Ich habe auch schon davon gesprochen, eigentlich geht es soweit, dass wir eine Individualsprache entwickeln und dass der andere Mensch, aus dem sich Einfühlen in den Klang, der Sprache, in die Formkraft, der Laute, den anderen versteht. Weil tatsächlich liegt es in den sprachbildenden Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie, so wie wir sie natürlich als körperliche Wesen haben, sehr stark arimanisch mitgeprägt sind. Aber trotzdem liegt dahinter das göttliche Wort, das schaffende Wort und da liegen die Bildekräfte, die Formkräfte drinnen, aus der die ganze Welt geschaffen ist. Und zwar, aber jetzt von der geistigen Seite her gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir lernen müssen. Daher im Schulungsweg zum Beispiel, um überhaupt zu Imaginationen zu kommen. Also ein Tipp dazu ist, oder eine Sache ist, gerade beim Aufbau der Imaginationen spielt die Sprache eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache, die aber nicht gesprochen wird, nicht einmal leise gesprochen wird, aber die sprachbildenden Kräfte werden gewissermaßen von den Sprechorganen losgelöst und fangen jetzt an im Seelischen zu bilden. Und dann kann mit der Zeit, auch wenn man es noch gar nicht kommunizieren kann, aber kann man zu einem imaginativen Bild kommen, das nicht sinnlich getönt ist, sondern wo ich einfach diese formenden Kräfte der Schöpfersprache spüre, wahrnehme. Ich kann durchaus sagen wahrnehme, ich kann euch nur nicht beschreiben, wie diese Wahrnehmung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Schwierige dran. Das ist eine Fähigkeit, die wir uns erst erwerben müssen. Und wir stehen jetzt halt auch bezüglich der geistigen Wahrnehmung in diesem Übergangsfeld drinnen, wo wir auch im geistigen, im hellsichtigen Erlebnis erleben, den Übergang finden müssen, diese Einkleidung in die sinnlichen Qualitäten abzustreifen, immer mehr zur eigentlichen, reingeistigen Wahrnehmung zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird in seiner Endstufe erst sein in der allerletzten Kulturepoche. Das ist spiegelbildlich zur urindischen Zeit, dort haben es die Menschen langsam verloren, dort hat man gemerkt, wie es verloren geht und wir werden es auf eine höhere Art wiederfinden in der letzten Kulturepoche. Wie ist eine Sache des eigenen Tuns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird dann eben wirklich sein, dass wir diese Bilder vollbewusst aufbauen. Ich habe es das letzte oder vorletzte Mal erzählt, mit der gleichen Klarheit, wie wir zum Beispiel in der Mathematik tätig sind, wenn wir halt verstehen, was wir da rechnen. Aber schon bei der einfachsten Rechnung wissen wir zumindest, wir können sagen 1 und 1 ist 2 und das wissen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nicht so ein Rütteln dran. Ja, ich kann es in einem alten Zahlensystem machen, dann ist es vielleicht anders, aber dann weiß ich auch, dass genau Schritt für Schritt, wie ich es mache. Und das ist das Wichtige, also für die Zukunft im geistigen Wahrnehmen, sich bewusst zu sein, ich male, ich zeichne, ich gestalte das Bild und bringe damit in sinnvoller Weise das zum Ausdruck, was ich in der geistigen Welt wahrnehme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist eben kein sinnliches Bild, sondern es ist eben anders. Und für dieses andere fehlen uns noch die Ausdrucksmöglichkeiten. Daher muss Rudolf Steiner es jetzt immer noch übersetzen in sinnliche Bilder, auch wenn er es anders erlebt, aber sonst hätte er keine Vorträge halten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er hätte schon halten können, aber kein Mensch hätte was verstanden, er hätte eigentlich schweigen müssen, weil es keine Worte dafür gibt. Aber das werden wir lernen. Und es ist also wichtig, die Begegnung mit der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was wir jetzt vor allem während der Erdentwicklung und namentlich in unserer Kulturepoche uns noch erwerben können, erwerben sollen, wenn es weitergeht. Wenn es weitergehen soll in einer aufsteigenden Weise. Und da gibt es jetzt einen sehr interessanten Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das auch unlängst bei Steiner mal so deutlich gefunden und das hat mich wieder daran erinnert, die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Also wenn wir in die geistige Wahrnehmung gehen, dann gibt es dort früher oder später die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle. Jetzt schildert das Rudolf Steiner deutlich und das kann man auch erfahren, dass es im Wesentlichen zwei Hüter gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt den kleinen Hüter der Schwelle und den großen Hüter der Schwelle. Wobei es von dem kleinen Hüter dann alle möglichen Absplitterungen gibt, in Wahrheit ist das eine Vielzahl. Also was ist der kleine Hüter? Der kleine Hüter entsteht dann, wenn wir unseren geistigen Blick in unser Inneres errichten, im Wesentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben es mit uns zu tun, durchaus bis ins Körperliche, aber auch in unser Seelisches hinein, in die Bereiche, die uns unterbewusst sind. Da entdeckt man namentlich alle unsere Verfehlungen aus der Vergangenheit und wir sehen, dass die nicht einfach nur dort als Bäckchen darin ruhen, sondern dass das eigentlich Wesenheiten sind. Die sind durchaus sehr aktiv und denen begegnen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen ihre Geistgestalt, wenn man so will. Und das Ganze formt sich dann zusammen zu einem Erlebnis des kleinen Hüters. Das kann, wenn man es erreicht auf dem Weg einer bewussten Schulung und es dann irgendwann einmal so weit ist, das Erlebnis mit dem Hüter zu haben, dann ist es ein sehr ernstes Erlebnis, weil man dann ziemlich gut Bescheid weiß über alles das, was man noch in Ordnung bringen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann spontan auch passieren, es kann zum Beispiel sein, ganz am Anfang eines Schulungsweges, und mit Anfang meine ich, man fängt vielleicht einmal an ein Buch von Steiner zu lesen oder was Ähnliches, muss ja nicht unbedingt der Steiner sein, es gibt andere Bücher auch. Und wenn sie wirklich aus dem Geistigen heraus geschrieben sind, kann das schon eine gewisse Lockerung bringen. Und dann kann unter Umständen am Anfang gleich eine Begegnung mit dem Hüter sein, aber in Form des Doppelgängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied, also der normale Erscheinung des Hüters, der Schwelle des kleinen Hüters, ist, dass ich da eigentlich sehr bewusst, sehr gefasst dabei bin. Die spontane Begegnung mit dem Doppelgänger ist niederschmetternd, die ist hochdramatisch, die ist hochemotionell, sie ist mit wirklich ganz echter Todesangst verbunden, einer Gewissheit, ich gehe in den Tod hinein, nur überraschenderweise merkt man dann, dass man trotzdem noch leben bleibt. Aber es ist eine Seite, also die eine Seite des Todeserlebnisses, und zwar die nicht schöne Seite, also die Angst, das Gefühl ins Nichts zu fallen, in die Schwärze hineinzufallen, verschlungen zu werden von dieser Schwärze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Aufleuchten des Lichtes, das eigentlich auch im Todesmoment passiert, wir haben davon gesprochen, habe ich öfter schon erzählt, dass eigentlich das Todeserlebnis als das Großartigste ist, das es gibt, weil da das eigene Geisteslicht in einer solchen Stärke für einen Moment aufstrahlt, dass es unglaublich ist. Und das erhellt sehr, sehr viel. Es kann bei manchen Menschen erst mit ein bisschen einer Verzögerung sein, also dann im nachtodlichen Leben, dass er sich später erst dessen bewusst wird, nämlich deswegen, weil es so stark ist, so blendend ist, wenn ich es jetzt in sinnliche Übersätze, aber geistig so blendend ist, dass man es in seiner Fülle steht vor einem, aber man sieht eigentlich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so viel, dass man eigentlich gar nichts sieht. Und es ist so hell und so glässend, wie der Übersetzung natürlich in sinnliche Ausdrücke, aber dass ich es erlebe und trotzdem nichts mitkriege im Detail. Ich merke nur, es ist gewaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schwindet man darauf hin, die Sinne spricht das Bewusstsein, die Sinne schwinden einem im Tod sowieso, aber es schwindet einem dann auch das Bewusstsein einmal für eine gewisse Zeit und dann wacht man erst wieder so richtig auf. Es kann aber auch sein, vor allem wenn man schon auf dem geistigen Weg sich geübt hat ein bisschen, dass es wirklich unmittelbar im Todesmoment in seiner vollen Größe und Klarheit vor einem steht. Es kommt dann zwar, wenn dieses Aufflammen, es ist wirklich wie ein blitzartiges Aufflammen, aber da stecken so viele Details drinnen, aber es ist ein Augenblick im Grunde und trotzdem liegt so unheimlich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt also auch bei jemandem, der es jetzt ganz bewusst im Moment des Todes erlebt, es verschwindet wieder, es dämpft sich ab. Das ist auch gut so, wir würden es nicht länger aushalten als den einen Moment. Es dämpft sich also ab und dann kommt also die Phase, wo wir wahrnehmend sind in der Seelenwelt zunächst einmal, aber wie soll ich sagen, gedämpfte Helligkeit, also gedämpftes geistiges Licht, das wir aushalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das großartige im Todesmoment ist, dass da nämlich aus dem Ich heraus so ein starkes Licht, so ein starker, ich kann es nur so nennen, Lichtimpuls ausgeht, dass er dem stärksten geistigen Licht von außen gewachsen ist. Weil wir sehen in der geistigen Welt nur dann etwas, wenn unser Licht genauso stark ist, wie das Licht, das uns entgegenkommt. Und im Moment des Todes spüren wir, selbst wenn es uns erst später bewusst wird, es ist wurscht, aber da ist dieses Erlebnis drinnen, die Ich-Kraft ist ebenbürtig der höchsten göttlichen Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Erlebnis, das drinnen ist. Wir sind ebenbürtig von der Qualität der Kraft her, natürlich nicht vom Umfang der Kraft her, aber es ist das Erlebnis da, es ist eine ebenbürtige Kraft. Es ist eine im Grunde weltschöpferische Kraft, die drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das großartige eigentlich ein Todeserlebnis. Und ich habe euch auch schon erzählt, mit jedem Tod, den wir sterben, wir gehen ja in Wahrheit durch viele irdische Inkarnationen durch. Mit jedem Tod, den wir sterben, nehmen wir etwas für unser wirkliches Ich-Bewusstsein mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schläft während des Erdenlebens sehr im Untergrund. Aber etwas davon nehmen wir mit und das wird von Inkarnation zu Inkarnation, das heißt genauer gesprochen von Tod zu Tod, immer stärker. Also das heißt, wir verdanken dem Tod auch das immer bewusster werden unserer eigenen Ich-Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn alleine dadurch, dass wir immer wieder durch den Tod durchgegangen sind, wächst unser Eigenlicht immer mehr, sodass es immer mehr diesem göttlich-geistigen Licht ebenbürtig wird, in einer gewissen Weise, also von der Intensität, nicht vom Umfang her, aber von der Intensität im Stand halten kann und daher dieses göttliche Licht unmittelbar wahrnehmen kann. Weil wenn wir nicht stark genug selber sind, ist es verschlossen für uns, nicht da. Das ist das Paradoxe in der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistige Welt wird für uns dann Licht, und zwar das Licht, das sie wirklich selber ist, das geistige Licht, wenn wir entsprechend das Licht selber erzeugen können. Das ist die Lampe, die dort leuchtet, wo schon viel Licht ist. Sie ist nicht dazu da, um die Dunkelheit zu erhellen, sondern dem Licht, das kommt, Stand zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann werden wir geistig wahrnehmend in der Welt. Und dieses Licht besteht eben in der geistigen Kraft, in der geistigen Aktivität, die wir entwickelt haben. Und die Wahrnehmung des kleinen Hüters der Schwelle ist halt da alles nur an störenden Kräften im Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder dramatisch in Form der Gestalt des Doppelgängers, kann durchaus so sein, dass man das schon am Beginn des Schulungsweges sehr bald erlebt, das Doppelgänger-Erlebnis, das ist schlimm. Es kann auch sein, dass man es erst viele Jahre oder Jahrzehnte, wo man schon auf dem Wege ist, dann diese Begegnung hat. Dann ist sie reifer, klarer, ruhiger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem sehen wir dann sehr nüchtern und klar, was alles noch an Aufgaben zu erledigen ist. Und das ist das Wichtige, dass dann im Laufe des weiteren Schulungsweges wir uns ganz bewusst sind, dass da eben Aufgaben damit verbunden sind. Also eben, dass alles, was an Dunkelem noch da ist, aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall begleitet uns dieser kleine Hüter ganz bewusst oder von mir aus dann schon etwas zivilisiertere Doppelgänger. Das Erlebnis ist sehr unterschiedlich bei den Menschen, aber dass wir das Gefühl haben, das geht mit uns mit. Tagtäglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht werden wir es nicht in jeder Lebensminute bewusst erleben, aber es kommt de facto unter dem Strich darauf hinaus, dass wir uns während unseres ganzen Lebens bewusst sind, da sind noch viele Aufgaben. Da ist noch vieles, was ich nicht gut gemacht habe, was ich verfehlt habe, wo ich noch lernen muss, wo ich alles verbessern muss. Ohne sich irgendwie zu geißeln, das ist auch ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sagt Rudolf Steiner immer, das ist ja auch beim abendlichen Rückblick, Rückschau auf die Ereignisse des Tages oder der Lebensrückschau überhaupt, immer heißt es Rückblick ohne Reue. Ach, hätte ich das doch alles nicht gemacht, ich war so blöd damals, warum? Das hilft uns keinen Schritt weiter, das ist Selbstmitleid, nichts anderes. Muss man ganz brutal sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nur, da habe ich große Fehler gemacht, gehen wir es an, da ist eine Aufgabe. Schritt für Schritt. An der Größe der Aufgabe wird man eh sehen, dass man das selten in einem Schritt machen kann, weil gerade in der Vergangenheit haben wir oft Dinge getan, wirklich schlimme Dinge unter dem Einfluss der Widersacher, aber das nimmt uns die Schuld trotzdem nicht, die gewaltig sind und wo wir uns anstrengen werden müssen in der Zukunft, aber es geht Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir dürfen auch nicht erwarten, so, aber jetzt reise ich mit zusammen, die nächsten Wochen kümmere ich mich darum, das alles sauber zu machen und dann muss ich auch ruhig sein. Das geht durch bis zu unserer letzten irdischen Inkarnation. Dann sollten wir unsere irdischen Fehler bereinigt haben, sonst haben wir ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben wir wirklich ein Problem. Aber bis dahin sollten wir das haben und das ist dem Menschen zumutbar, er kann es, Schritt für Schritt, auch wenn es nach so einer riesigen Aufgabe ausschaut, aber lösen können wir es immer nur durch den nächsten kleinen Schritt. Es ist ein Bewusstsein, und damit fängt das Bewusstsein eigentlich für die geistige Welt schon an, dass ich eine geistige Aufgabe habe, das begleitet mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur am Sonntag bei der Meditationsstunde oder sowas, sondern es begleitet mich so leise, ohne dass es störend ist, es begleitet mich in meinen Reden. Und es macht mich sensitiv dafür, wo sich Gelegenheiten bieten, hier zu lernen, hier die Fehler zu bereinigen und zu etwas Gutem umzuformen. Das ist das eine, was wichtig ist, also dass man sieht, geistige Schulung oder überhaupt sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist mit einer Aufgabe verbunden, mit einer ganz individuellen Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher kann der geistige Entwicklungsweg auch nur ein ganz individueller sein. Es gibt natürlich gewisse allgemeine Gemeinsamkeiten, die für jeden Menschen wichtig und notwendig sind, aber im Detail ist es ganz individuell. Und das hat zu tun mit der eigenen Aufgabe, und das hat zu tun mit der Beschäftigung mit der geistigen Welt, Erkenntnisse gewinnen wollen über die geistige Welt, heißt aber auch, damit ist eine Aufgabe für mich verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf niemals sein, ja, ich täte es gern wissen, wie es halt zugeht in der geistigen Welt. Das ist eine Neugierde eigentlich. Das ist schon wieder typisch, also etwas, was uns die Widersacher schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie lenken dann unser Interesse natürlich genauer auf die Sachen, mit denen sie uns in den Griff bekommen und die vielleicht jetzt gerade noch nicht dran wären, sondern die uns von unserer eigentlichen Aufgabe, die wir aus Freiheit heraus angehen könnten, ablenken und uns erst recht wieder in den Strudel der Widersacher hineinziehen. Also das heißt, das ist alles sehr, sehr heikelte Geschichte, deswegen will ich niemanden abraten, aber es ist notwendig, dass man sich bewusst ist, da lauern überall die Widersacher auch dabei. Und ich kann ihnen aber dann entgehen, wenn ich immer neben mir spüre, sozusagen den Doppelgänger oder den kleinen Hüter, der mir zeigt, da, da ist noch ein Fleck, dort ist noch ein Fleck, da ist ein Fleck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist jetzt in der momentanen Situation entscheidend. Denkt dran. Im Grund tut er nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man aber ertragen lernen. Das ist nicht so einfach, das zu ertragen. Es ist nicht so erfreulich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erfreulich, dann, wenn man es schafft, zu sagen, danke, du hast mir aufmerksam gemacht und ich probiere es. Und selbst wenn ich scheitere, aber ich habe es wenigstens probiert. Dann kann ich weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Begegnung mit dem großen Hüter, das ist jetzt der nächste Schritt, hinausgehen in die Welt mit meinem Geistigen. Also wirklich einzutauchen in die Welt draußen, nicht nur meine Fehler zu sehen, das ist die Voraussetzung einmal, dass ich sie erkenne, aber jetzt gehe ich wirklich in die geistige Umwelt. Das heißt, ich begegne den geistigen Wesen draußen, zum Beispiel den anderen Menschen, die ich jetzt als geistige Wesen wirklich erlebe und erkenne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann vielleicht irgendwann auch den sinnlich nicht sichtbaren geistigen Wesen begegne, weil es ist ja immer die Frage, wie finde ich ein geistiges Wesen? Wir haben genug in unserer Umgebung. Selbst wenn ein Sittler irgendwo lebt, braucht es meistens nur ein bisschen gehen und wird doch auf andere geistige Wesen, nämlich auf andere Menschen stoßen. Und das ist eine volle Begegnung mit einem geistigen Wesen und wir haben noch die Grücke, dass wir ihn sinnlich auch sehen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir halt von dort aus weiter. Weil tatsächlich kann man an der Begegnung mit anderen Menschen unheimlich viel lernen diesbezüglich. Das wird so selten erwähnt, ganz dezidiert erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenigstens Elementarwesen oder ein Engel ist das Mindeste. Und wir vergessen, die, die rund um uns ganz greifbar, sichtbar da sind. Das Geheimnis ist nur, ihr Geistiges zu erleben, ihnen geistig nahe zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihnen die Chance zu geben, meinem Ich nahe zu kommen. Das heißt, Vertrauen zu bilden zwischen den Menschen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Offenheit, dass dann wirklich die intuitive Begegnung von Ich zu Ich stattfinden kann. Dann fangts an. Weil auch in Wahrheit die geistige Wahrnehmung, auch wenn im Schulungsweg eigentlich heißt, es soll ja Studium der Schriften und so weiter, aber dann Imagination, Inspiration und als nächstes Stufe dann die Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit steht die Intuition allerdings im Untergrund, im Hintergrund, immer am Anfang. Wenn ich an anderen Menschen begegne und offen bin für ihn, empfange ich unbewusst eine Intuition von ihm. Das heißt, ich bin eins geworden mit seinem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und etwas davon nehme ich mit. Es kann nur oft so sein, dass wenn ich es jetzt versuche ins Bewusstsein zu heben, schwindet mir das Bewusstsein. Ich habe zwar die Begegnung gehabt, die Erfahrung, aber ich kriege nichts mit davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege der geistigen Schulung gelingt es mir dann, das in eine Imagination zu gestalten, ich sage jetzt bewusst, sich selber zu gestalten. Das heißt, ich spüre noch nach, ich bin in Kontakt, ich bin in Berührung mit dem anderen gekommen. Ich bin dieser andere Mensch für einen Moment geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist als noch sehr undifferenziertes Erlebnis, aber da, das kann einem bei jeder menschlichen Begegnung passieren. Und jetzt male ich das imaginative Bild und im Malen werde ich mir bewusst, was da alles drin war. Mit Malen meine ich, es wird auch nicht gleich sein, dass es in ein sinnesartiges Bild geht, dass man es kommunizieren kann, sondern es ist die Berührung da, der man sich bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spürt diese Berührung, das ist unheimlich differenziert, aber ich habe keine Ahnung, wie es ist noch. Ich weiß nur, es ist unheimlich reich. Es ist nämlich sehr interessant, dass das in der Berührung da sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits die spüren, der Erreichtum ist gewaltig. Und dann dauert es oft längere Zeit, bis ich langsam einzelne Facetten aus diesem Erreichtum sozusagen selbsttätig malen kann. Also in eine Imagination fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übersetze es jetzt wieder in ein sinnliches Bild. Ihr dürft es euch nicht vorstellen, mit dem Pinsel, nicht einmal einen Gedanken im Pinsel male ich. Und trotzdem entsteht ein Panorama von mir, das ich aber selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dahinter steht aber die eigentliche Wahrnehmung, die eigentliche intensivste Begegnung, ich bin eins geworden mit dem anderen Wesen, mit dem anderen Menschen, für einen Moment. Aber der Moment reicht eigentlich, um ganz mit dem Eins gewesen zu sein, für diesen Moment. Und aus dem heraus entsteht etwas, kann auch sein, dass das Jahrzehnte später erst mir ganz bewusst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann durchaus sein. Und das es dann auch in mir erweckt, was hat mir dieser Mensch eigentlich für einen Impuls gegeben. Also zum Beispiel die Begegnung, ja vielleicht sogar mit einem Eingeweihten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begegnen unter Umständen durchaus Eingeweihten und erkennen es gar nicht. Weil der stellt sich sicher nicht da, grüß Gott, ich bin der Herr sowieso, hier meine Visitenkarte, wenn Sie fragen auf den Einweihungsweg kommt, dann rufen Sie mich an, da würde ich schon einmal ein bisschen vorsichtig werden. Ich meine es gibt sowas natürlich auch, aber da würde ich schon sehr vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist eine Begegnung, ein Mensch spricht mit mir, es ist vielleicht relativ belanglos, was man spricht. Und trotzdem, vielleicht Jahre, Jahrzehnte später erinnert man sich daran und man merkt, das hat was mit meinem Leben zu tun, das war wichtig für mich, wieso eigentlich, warum? Und ich fange an diese Intuition, die da war, jetzt nach Jahren, Jahrzehnten in ein Bild zu fassen. Und dann weiß ich, was diese Begegnung bedeutet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erkenne ich auch etwas, was die Aufgabe dieses anderen Menschen war, dass es vielleicht sogar wirklich ganz bewusst ein Eingeweihter war. Muss auch nicht immer sein, oft begegnen uns Menschen, die uns unsere Aufgabe entgegentragen und die wissen selber gar nichts davon. Ein Eingeweihter ist der, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, welche Aufgabe er hat mit dem Menschen jetzt, dem er begegnet oder was er ihm zu geben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kriegt das mit, bis zu einem gewissen Grad. Aber oft geht das auch ganz unbewusst. Also da begegnen einander zwei Menschen und beiden, der eine gibt dem anderen eine Anregung, die für sein Leben zugeschnitten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt ihm nicht seine Nöte und seine Sorgen, sondern einen Impuls, der ist für dich. Und er weiß nichts davon. Und der andere kriegt es auch nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird die Zeit kommen, wo es dem einen und vielleicht auch dem anderen, also irgendwann einmal beiden bewusst wird. Und wir stehen in diesem Zeitalter drinnen. Das ist nicht weit weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nur nicht jetzt eben großartige, sinnesartige Visionen erwarten, die auf uns zukommen, wo wir wie im Cinemaskop-Kino drinnen liegen und schauen, ach wie reich ist die geistige Welt und wir genießen sie passiv. Es ist ein eigenes Tun, das am Anfang noch sehr ungelenkt ist, daher werden die eigene Übersetzung, das eigene Malen dieser Imaginationen am Anfang vielleicht noch sehr rudimentär sein, noch sehr wenig ausgeprägt sein. Das Bild wird noch nicht sehr detailreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann klarer werden. Also das ist natürlich nicht so, ich bin Hellseher, mache sozusagen mein geistiges Auge auf, zack und sehe. Und kann schon sagen, das wird es nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte kommt es in zehn Jahren wieder, fragt es nach, ob vielleicht das Bild schon da ist. Nein, sorry, erst in 30 Jahren. Dann habe ich eine Skizze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dem können wir uns nähern. Da stehen wir drinnen. Und das gibt uns eben vor allen dann aber auch die Möglichkeit, sehr bewusst zu erleben, wo sind die Angriffe, die Einwirkungen der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der beste Schutz gegen die Widersacherkräfte. Wir sind eigentlich in dem Moment geschützt, wo wir ihre Absichten, ihr Wirken erkennen. In dem Moment braucht man es nicht mehr fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie können uns zu gar nichts zwingen. Der Trick ist ja immer, sie suggerieren uns, dass wir ihnen folgen sollen. Und wir merken gar nicht, dass wir ihnen hinten nachtaumeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie können uns zu nichts zwingen. Zu nichts. Wir lassen uns verlocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen ihnen auf den Leim. Weil wir die Wirkungen nicht sehen, die damit verbunden sind. Aber wenn wir diese Wirkungen sehen, das heißt sprich, diese Berührungen bekommen, eben auch intuitiv erfassen, die Attacken dieser Widersacherwesenheiten und es lernen im Laufe der Zeit, die Imagination selbst zu malen und wie rudimentär auch immer, dann bekomme ich eine sehr große Klarheit und das Wirken dieser Widersacher wird enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apokalypsis. Apokalypsis heißt Enthüllung. Das passt zu unserem Apokalypse-Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird uns etwas bewusst davon, was wollen die von uns. Und es wird uns aber auch bewusst, wenn wir nicht darauf einfallen, können sie uns gar nichts tun. Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Die Widersacher können uns nur dann etwas tun, wenn wir ihre Wirkung verschlafen oder komplett falsch einschätzen. Weil vieles auch an sogenannten geistigen Erlebnissen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Dinge, die uns die Widersacher aufdrängen und uns damit irgendwo hinziehen. Also der Herr aufpasst, ich habe eh schon geistige Erfahrung, ich sehe eh alles mögliche und das ist so toll. Das kann sehr wohl eine Verlockung der Widersacher sein und uns von unserer eigentlichen Aufgabe abbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist es gut Schritt für Schritt den Weg zu gehen, ohne Hektik, ohne Ding, weil das Ganze braucht Zeit. Aber das heißt auch, sich wirklich dann sehr konkret bewusst zu werden, dass man eben als geistiges Wesen, als freies geistiges Wesen Verantwortung trägt. Nicht nur für sich, sondern auch für die Welt rundherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geistige Verantwortung. Und das heißt also, dass man dann sich schon bewusst sein muss, wenn es nicht schief gehen soll, in die falsche Richtung gehen soll. Indem ich geistig strebe, ist damit eine Aufgabe für mich verbunden, dich zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann niemals eben darum gehen, ja ich würde es halt gern wissen, weil ich neugierig bin, wie die geistige Welt funktioniert. Oder gar ich will was wissen, weiß ich nicht, dass mir morgen besser geht. Nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also weiß ich nicht, dass ich den nächsten Lottotreffer mache oder sonst irgendwas. Da ist man voll im Bereich der Widersacher. Und es gibt genug Leute, die sich auf die Art geistig, aber eigentlich wieder geistig beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt man dann nämlich wirklich in die ganz schlimmen Bereiche hinein. In dem Moment, wo ich die geistige Wahrnehmung, das geistige Arbeiten missbrauche für auch nur die leisesten egoistischen Zwecke, bin ich auf dem schwarzmagischen Weg in Wahrheit. Und da klammern sich dann die Widersacher wie eine Traube hängen, die dann trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, ohne jetzt verschrecken zu wollen. Ob ich weiß, ob das wirklich selbstlos ist oder ob das nicht eh meine geheimen Wünsche sind. Wenn man Schritt für Schritt vorwärts geht, wird die Erkenntnis über das eigene Wesen und die Wahnmotive Schritt halten mit dem, was ich an geistigen Kräften entwickle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei falschen geistigen Wegen hält es nicht Schritt. Es werden mehr Fähigkeiten schon erzeugt, um irgendwas geistig wahrzunehmen. Und die eigentliche Erkenntniswort, ist es jetzt richtig oder ist es falsch, ist zu wenig ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss Schritt für Schritt, Hand in Hand gehen. Dann ist es gut. Und die Verantwortung ist uns halt heute aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen als Menschheit hinein, in dieses Zeitalter, wo das im Grunde früher oder später für praktisch jeden Menschen spruchereif wird. Und das heißt, da wird es sehr darauf ankommen, sich dessen bewusst zu werden. Und gerade die Begegnung mit dem großen Hüter der Schwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist was sehr Schönes, was Rudolf Steiner da schildert und das ist sehr stimmig. Was ist der große Hüter eigentlich? Er zeigt uns oder er ist die Summe der Aufgaben, die noch vor mir liegen. Ich sehe sozusagen, was mir aus der Zukunft an Aufgaben, meine Aufgaben entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit meinem Ich zusammenhängen, die zusammenhängen mit dem, was ich noch gut machen muss, aber auch mit dem, was ich an Möglichkeiten habe, schöpferisch in die Welt zu bringen. Nicht, dass das irgendwas schon vorprogrammiert wäre. Es zeigt mir alles, was ich an Möglichkeiten habe, was ich an Aufgaben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben sind das, was aus der Vergangenheit kommt, die ich aufarbeiten muss. Was aus der Zukunft kommt, sind die Möglichkeiten. Und das heißt, im Grunde stehen beide Hüter, der kleine und der große Hüter, in jedem Augenblick unseres Lebens bilden sie die Schwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich es vielleicht nicht beide gleichzeitig erlebe. Ich erlebe einmal ein Doppelgänger-Erlebnis vielleicht und 30 Jahre später habe ich irgendeine Ahnung davon, was der große Hüter sein könnte, weil ich irgendwas erlebt habe. Aber in Wahrheit steht das in jedem Augenblick unseres Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wo die Vergangenheit mit der Zukunft, die uns entgegenkommt in Form der Aufgaben, wo die zusammenstoßt. Dort ist die Schwelle. Und an dieser Schwelle stehen im Grunde beide Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben auch wenn man sie durchaus zeitlich versetzt erlebt nur. Aber wenn man es konkret erlebt, sieht man, da stehen die Hüter. Der kleine, der große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine zeigt uns, da ist die Last aus der Vergangenheit. Der große zeigt uns, schau, diese Möglichkeiten gibt es alle. Ja, ich würde sagen, lassen wir es damit heute gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze war eine Erklärung im Grunde oder ein Hintergrund oder eine Erzählung, sagen wir es besser so, zum dritten Wochenspruch. Ich lese ihn euch dazu noch einmal. Aber es geht darum, dass wir unser Ich in seiner großen Dimension erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritter Wochenspruch. Es spricht zum Weltenall, sich selbst vergessend und seines Urstands eingedenk, des Menschen wachsend ich. In dir, befreiend mich aus meiner Eigenheit den Fessel, ergründe ich mein echtes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne danke ich euch meine Lieben fürs Zuhören, fürs Dabeisein. Danke an euch allen, die im Livestream dabei sind. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank Wolfgang. Gerne. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wirklich sehr spannend. Schönen Abend euch allen. Euch auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen schönen Abend, schöne Woche. Schönen Abend. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wiedersehen. Wiedersehen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=30949</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=30949"/>
		<updated>2026-02-17T15:40:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 14. Januar 2026 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
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|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie, [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn November 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|209&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit Februar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 213. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|213]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 13. November 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 6. Januar 2026/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung, Stand 7. Januar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 15. Januar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vortrag                                                                                   !! Bearbeiter                              &lt;br /&gt;
!Status!! Glossar  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025]]                                                           || [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
| ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30948</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-17T15:32:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4090 Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10] ===&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe drinnen, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist. Naja, wie es im Faust heißt, «wer immer strebend sich bemüht». Also er ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so. Ich meine, er stirbt eigentlich, aber nur das Letzte, das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungen wäre, dann dürfte ich sagen, «Augenblick verweile doch, du bist so schön». Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er. Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler. Nicht kleine Fehler. Also von der Gretchen-Geschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens, glaube ich, eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist. Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss, und das reicht eigentlich. Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus. Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form. Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination. Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Weil es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt, selbst auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist alles Oberfläche. Es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges, des Menschen und der Menschheit überhaupt. Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, das ist insbesondere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder richtig sind. Also schaue ich, wo ich finde die richtigen Bilder. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen und das kannten, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei. Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kabieren. Da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kabieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, Rudolf Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben. Und vor allem welche Bedeutung diese Kabieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kabieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen. Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem astralischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt es Goethe. Weil meistens ist es nämlich nur von drei Kabieren in der Überlieferung die Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt es ja, der vierte wollte nicht kommen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Drei haben wir mitgebracht;&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen.&lt;br /&gt;
Er sagte, er sei der Rechte,&lt;br /&gt;
Der für sie alle dächte».&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken, mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig aber. Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt, aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörfel fern der Zivilisation findest du es schon. Weil ein Handy gibt es zumindest dort, weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass es dort ausgebaut wird, das Netz. Das ist wurscht, wenn sie es billig verscherbeln dort, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja, ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch, aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein, damit dieses imaginative, malende Schauen genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bildes in seinen Zusammenhang und indem ich es gestalte, das heißt, mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt, ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen- und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt, ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Na, wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter. Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als es Malen, es Gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich an das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Und das heißt, die Berührung im Seelischen ist da. Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch, in unserem Astralleib. Was glaubst ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr. Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, kommen heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen. Man sieht daran, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf. Also gerade Mathematik ist etwas rein Geistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt, 3-Zellige, 5-Zellige, was weiß ich, wie viele Zellige, Blüte, aber da muss man Zähl nehmen. Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersinnlich. Nichtsinnlich, wie immer man es nennen will. Es gibt auch untersinnliche Sachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall ist es nicht sinnlich. Aber wir können es denken. Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum fuhrwerkt. Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da warten ziemliche Klippen, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch. Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint. Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, also der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit. Weil in uns schlummern also seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie auch sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen. Und darum werden wir energisch abgehalten davon im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4888 Begegnung mit dem kleinen Hüter. Vergessen als Zeichen geistiger Arbeit. Die schöpferische Kraft der Lücke 01:21:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter. Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd. Weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben anliegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, dass jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt. Und die braucht man auch für das imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige über das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften. Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer wichtig. Und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es mir nicht merken einfach. Ich kann nicht sagen: Ich habe das eh schon in der Imagination vorigen Wochen gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen, aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen. Also ich weiß wohin mein geistiges Fernrohr oder Mikroskop, wie auch immer, nein Fernrohr, weiter, mein geistiges Auge wenden soll jedenfalls, aber mehr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich dort sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ja, ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht. Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und auch kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war. Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin. Man darf sich nicht wundern, wenn man denkt, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute. Dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, «GA 320, Seite 111, dort steht das». Und die, die das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt, selber zu schauen. Und natürlich wage ich zu behaupten, es werden nicht so viele sein, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat. Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was Großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man dadurch aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas. Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen. Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen, aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die mir dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen. Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiterschauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorragen können. Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen, dort gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werk Steiners ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte. Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen. Also er hat die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wichtig. Daher gut auch beim Studium von Steiner-Texten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht. Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich. Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, da, da, da wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts. Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen, oder da wirft sich eine Frage mir auf. Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche. Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Nämlich, ja ich sage fast eine existenzielle, oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht. Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen. Wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es. Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen. Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, es zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein kleines Punkterl, sondern da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Steiner sagt selber, z. B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen, vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede, irgendwo im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin. Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was. Das sind die interessanten Stellen. Die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese Freiräume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann. Aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe. Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht. Da ist irgendwas. Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Ihr kriegt die volle Weisheit alles und kriegt genau, an welchen Ort ihr dorthin gehört, seid zufrieden und glücklich damit. Dann weiß ich, welches Rädchen ich an welchem Platz bin und bin zufrieden damit. Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet. Gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=5723 Sieben Wesensglieder und das Unerreichliche. Entwicklung jenseits des kosmischen Plans. Faust II 01:35:23] ===&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt das ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Da ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll. Nein. Es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung. Des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Das sind die drei ersten Kabiren. «Drei haben wir mitgenommen. Der vierte wollte nicht kommen». Also der, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte. Also mit vier Kapieren ist es aber in der Mythologie oder in der auch historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? «Das sind eigentlich ihrer sieben. Wo sind sie geblieben? Sie wüssten es nicht zu sagen. Sie sind im Olymp zu erfragen.» Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch. Das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ihre sieben. «Wo sind sie geblieben? Sie sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder west auch wohl der achte, an den noch niemand dachte.» Jetzt wird es spannend. Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib. Das Ich ist da, es ist das Geistselbst, der Lebensgeist ist da und der Geistesmensch. Das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es fehlt noch der achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter. Sehnsuchtsvolle Hungerleider nach dem Unerreichlichen». Und der achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen. Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim. Die Schöpfergötter der Bibel, mit dem Bereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Bereschit sozusagen zu machen. Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter. Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, die Angeloi, die kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich, ja, eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind. Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Ich meine, die Sonnen-Elohim, die sieben, sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es, weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim. Also da gibt es auch noch eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Das sind dann die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen, die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen. Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die, wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist halt eine Gruppe von Elohim zuständig oder Geistern der Form. Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der soratischen Wesenheiten. Weil wir uns halt dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verzichten, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platzerl haben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, also wo wir es in gewisser Weise bequem haben. Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser soratischen Welt, dann sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es. Das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht. Dort ist es für sie immer noch beglückend. Sofern sie eben in sich sowieso das haben, ach Streben, wozu? Bequem. Geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der soratischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind. Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang dann in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich. Im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das, was ich eh aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen. Aber wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln. Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, also vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen soratischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft eben zu machen. Mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind. Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drin, aber wir sagen, [das ist ja schön, da machen wir fit, mit ins Bild?], das ist ja eh gut. Ich renne ja gerne im Hamsterrad. Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, aber ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann, die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler auch gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief. Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber dann sage ich, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht. Ja, der gleitet sehr leicht dann dort hinein in das Widersacherwerk, weil dem wird das geboten. Du, alles was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung. Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht, der will seine eigene lichte Sphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht, und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, also wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will. Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Ego, nur in den Dienst des Ego. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich «im Lichte lebet die Weisheit». In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da auch nicht. Und wollen das nicht hergeben, sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben. Und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das, was wir als Perspektive noch sehen können. Weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems. Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehender zu so etwas zu formen. Eben im Einklang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das, naja, großteils eigenverantwortlich zu formen. Ja, vielleicht viele Systeme zu formen. Weil es gibt auch sehr viele Menschen. Ich meine, das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anereißen, weil da braucht man ja sicher wieder sehr lang. Weil es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesenheiten, zum Beispiel Elohim, ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben, heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen, oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten. Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist, in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nichts rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang. Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an «diesen achten, der achte, an den noch niemand achte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in einer Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen von Grunde auf, und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat, und das geht bis zur letzten Stufe, bis zur siebenten. Und dann noch drüber hinaus die Perspektive, über die man zwar noch nichts aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wir können aber nicht abzischen zu den soratischen Wesenheiten und sagen, natürlich, bitte, das tue ich mir nicht an, ein ganzes Sternensystem zu gestalten. Das ist zu mühsam. Naja, es ist mühsam, also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten dran, bis hinunter zu Elementarwesen. Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie man da ein bisschen was zusammenbastelt. Da steht drinnen, ja, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=6774 Vom Seelenflämmchen zum Erdenmenschen. Walpurgisnacht als Astralbild der Evolution. Künstlerische Dichtung als verschlüsselte Geistesschau 01:52:54] ===&lt;br /&gt;
Ja, und so gibt es aber in dem Faust II unendlich viele Stellen. Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust – und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an an die Schlussszene vom Teil 1. Also da da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet. Während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet. Und dann schnappt er sich nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde, der nächste Schritt ist der, dass er erwacht im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel, ist ein eigentlich Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist. Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles. Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon auch etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist eine reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen. Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht nicht nur die Kabirenszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Das Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, der Goethe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas. Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Thales in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich tüchtig Haften. Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird drinnen. Das fehlt ihm also alles. Es ist ein Ich drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Rest fehlt eigentlich noch. Der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht sind, sie schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles, ja, die Meeresgestade dort, in Wahrheit ist das die Astralwelt, in der sie das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert, wie die Nereiden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also auch so Meereswesenheiten als astralische Wesenheiten im Grunde und sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazu kommen, da muss die Ich-Kraft dazu kommen. Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerrinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten. Das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch, in gewisser Weise. Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es an Galateas Muschelwagen. Die schöne Galatea. Das kann man sich so vorstellen, wie die Aphrodite auf der Muschel oder so. Das ist fast das selbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist er in Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht ist das geistige Bild, also die Imagination ist dann weg. Die ist dann weg. Die zerschellt. Er fällt, oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen, weil dann kommt nicht zufällig gleich darauf die Helena-Szene, die sie anschließt, also dass der Homunculus zerschellt hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne, menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele. Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig oder unschuldig. Ist sie mit dem Paris mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden, oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern so, dass sie gar nicht wirklich vom Paris entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde, zum Beispiel. Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich eben aus Liebe zu dem Paris mitgegangen, oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für jedenfalls eine sehr hoch entwickelte, reine Seele, also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat. Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. War Goethe wahrscheinlich nicht so vollbewusst. Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste auch er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, das passt jetzt da rein, ich muss nur noch ein bisschen verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder. Macht sie ganz eigenständig. Und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe. Es geht um die Menschwerdung. Und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter. Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt. Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an. Dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus. Mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben. Auch die dabei sind. Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Göthe war es nicht bewusst. Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst. Er hat eben immer dieses sinnlich-übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit, aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also in Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, dann noch die Schädelformen und die ganzen Sachen. Die Knochenstudien, die er gemacht hat. Ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind. Eben wie das mit den Kabiren. Und dass er sogar auf den achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung. Weil der Homunculus, wo aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er X, X Verwandlungen durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird der Protheus dann herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist. Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses, ja fast modern könnte man sagen, das Evolutionsprinzip schlechthin. Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch, das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt sozusagen, oder mit ihm mit durch das Astralmeer gleitet. Und nur interessant, was der Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist es aus mit dir. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst du einmal da. Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen. Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt in voller Wachheit zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Unterschied eben zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam, Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, naja, so wie es eben geschildert wird, als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht. Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild auch für den Seher, für den geistig Seher. Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll an dem, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war. Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet. Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt, weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Also er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Und man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis halt immer ärger wird zum Schluss in der Eishöhle unten. Und dann geht&#039;s auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen in Wahrheit. Und dann geht&#039;s in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten. Also da steckt sehr viel drinnen. Also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mir einlasse? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen. Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen drinnen. Also so wie der Jesus, der den Petrus einlädt, übers Wasser zu gehen, und zwar übers stürmische Wasser. Das heißt zu gehen aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen. Also das kann man an diesen Dingen total lernen und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen in Wahrheit, also heute schon überhaupt nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde egal was man da wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen und es wird halt nur der Teil, aber irgendwas damit anfangen können, der selber aktiv wird. Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo halt im Grunde da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik. Esoterik oder Okkultismus heißt eben das kennenzulernen und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen ja die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen. Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus. Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich andere Menschen erreichen, immer wieder was geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe. Nur, dass das da ist und in mir arbeitet und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt. Bitte, ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens also ja, nach einem Jahr möchte ich es aber dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein. Ich meine, heute Saison, nein bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin. Das ist aber ganz egal. Aber anfangen kann jeder und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben. Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen drüber, weil die ganze Apokalypse, die ja unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor. Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal. Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ihr dabei wart, auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-17T13:28:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Vom Seelenflämmchen zum Erdenmenschen. Walpurgisnacht als Astralbild der Evolution. Künstlerische Dichtung als verschlüsselte Geistesschau 01:52:54 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4090 Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10] ===&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe drinnen, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist. Naja, wie es im Faust heißt, «wer immer strebend sich bemüht». Also er ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so. Ich meine, er stirbt eigentlich, aber nur das Letzte, das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungen wäre, dann dürfte ich sagen, «Augenblick verweile doch, du bist so schön». Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er. Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler. Nicht kleine Fehler. Also von der Gretchen-Geschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens, glaube ich, eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist. Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss, und das reicht eigentlich. Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus. Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form. Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination. Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Weil es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt, selbst auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist alles Oberfläche. Es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges, des Menschen und der Menschheit überhaupt. Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, das ist insbesondere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder richtig sind. Also schaue ich, wo ich finde die richtigen Bilder. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen und das kannten, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei. Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kabieren. Da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kabieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, Rudolf Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben. Und vor allem welche Bedeutung diese Kabieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kabieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen. Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem astralischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt es Goethe. Weil meistens ist es nämlich nur von drei Kabieren in der Überlieferung die Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt es ja, der vierte wollte nicht kommen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Drei haben wir mitgebracht;&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen.&lt;br /&gt;
Er sagte, er sei der Rechte,&lt;br /&gt;
Der für sie alle dächte».&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken, mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig aber. Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt, aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörfel fern der Zivilisation findest du es schon. Weil ein Handy gibt es zumindest dort, weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass es dort ausgebaut wird, das Netz. Das ist wurscht, wenn sie es billig verscherbeln dort, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja, ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch, aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein, damit dieses imaginative, malende Schauen genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bildes in seinen Zusammenhang und indem ich es gestalte, das heißt, mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt, ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen- und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt, ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Na, wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter. Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als es Malen, es Gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich an das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Und das heißt, die Berührung im Seelischen ist da. Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch, in unserem Astralleib. Was glaubst ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr. Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, kommen heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen. Man sieht daran, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf. Also gerade Mathematik ist etwas rein Geistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt, 3-Zellige, 5-Zellige, was weiß ich, wie viele Zellige, Blüte, aber da muss man Zähl nehmen. Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersinnlich. Nichtsinnlich, wie immer man es nennen will. Es gibt auch untersinnliche Sachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall ist es nicht sinnlich. Aber wir können es denken. Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum fuhrwerkt. Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da warten ziemliche Klippen, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch. Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint. Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, also der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit. Weil in uns schlummern also seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie auch sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen. Und darum werden wir energisch abgehalten davon im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4888 Begegnung mit dem kleinen Hüter. Vergessen als Zeichen geistiger Arbeit. Die schöpferische Kraft der Lücke 01:21:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter. Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd. Weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben anliegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, dass jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt. Und die braucht man auch für das imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige über das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften. Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer wichtig. Und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es mir nicht merken einfach. Ich kann nicht sagen: Ich habe das eh schon in der Imagination vorigen Wochen gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen, aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen. Also ich weiß wohin mein geistiges Fernrohr oder Mikroskop, wie auch immer, nein Fernrohr, weiter, mein geistiges Auge wenden soll jedenfalls, aber mehr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich dort sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ja, ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht. Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und auch kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war. Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin. Man darf sich nicht wundern, wenn man denkt, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute. Dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, «GA 320, Seite 111, dort steht das». Und die, die das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt, selber zu schauen. Und natürlich wage ich zu behaupten, es werden nicht so viele sein, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat. Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was Großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man dadurch aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas. Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen. Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen, aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die mir dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen. Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiterschauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorragen können. Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen, dort gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werk Steiners ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte. Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen. Also er hat die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wichtig. Daher gut auch beim Studium von Steiner-Texten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht. Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich. Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, da, da, da wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts. Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen, oder da wirft sich eine Frage mir auf. Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche. Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Nämlich, ja ich sage fast eine existenzielle, oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht. Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen. Wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es. Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen. Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, es zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein kleines Punkterl, sondern da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Steiner sagt selber, z. B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen, vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede, irgendwo im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin. Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was. Das sind die interessanten Stellen. Die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese Freiräume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann. Aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe. Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht. Da ist irgendwas. Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Ihr kriegt die volle Weisheit alles und kriegt genau, an welchen Ort ihr dorthin gehört, seid zufrieden und glücklich damit. Dann weiß ich, welches Rädchen ich an welchem Platz bin und bin zufrieden damit. Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet. Gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=5723 Sieben Wesensglieder und das Unerreichliche. Entwicklung jenseits des kosmischen Plans. Faust II 01:35:23] ===&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt das ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Da ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll. Nein. Es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung. Des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Das sind die drei ersten Kabiren. «Drei haben wir mitgenommen. Der vierte wollte nicht kommen». Also der, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte. Also mit vier Kapieren ist es aber in der Mythologie oder in der auch historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? «Das sind eigentlich ihrer sieben. Wo sind sie geblieben? Sie wüssten es nicht zu sagen. Sie sind im Olymp zu erfragen.» Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch. Das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ihre sieben. «Wo sind sie geblieben? Sie sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder west auch wohl der achte, an den noch niemand dachte.» Jetzt wird es spannend. Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib. Das Ich ist da, es ist das Geistselbst, der Lebensgeist ist da und der Geistesmensch. Das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es fehlt noch der achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter. Sehnsuchtsvolle Hungerleider nach dem Unerreichlichen». Und der achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen. Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim. Die Schöpfergötter der Bibel, mit dem Bereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Bereschit sozusagen zu machen. Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter. Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, die Angeloi, die kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich, ja, eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind. Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Ich meine, die Sonnen-Elohim, die sieben, sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es, weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim. Also da gibt es auch noch eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Das sind dann die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen, die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen. Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die, wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist halt eine Gruppe von Elohim zuständig oder Geistern der Form. Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der soratischen Wesenheiten. Weil wir uns halt dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verzichten, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platzerl haben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, also wo wir es in gewisser Weise bequem haben. Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser soratischen Welt, dann sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es. Das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht. Dort ist es für sie immer noch beglückend. Sofern sie eben in sich sowieso das haben, ach Streben, wozu? Bequem. Geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der soratischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind. Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang dann in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich. Im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das, was ich eh aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen. Aber wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln. Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, also vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen soratischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft eben zu machen. Mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind. Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drin, aber wir sagen, [das ist ja schön, da machen wir fit, mit ins Bild?], das ist ja eh gut. Ich renne ja gerne im Hamsterrad. Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, aber ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann, die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler auch gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief. Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber dann sage ich, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht. Ja, der gleitet sehr leicht dann dort hinein in das Widersacherwerk, weil dem wird das geboten. Du, alles was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung. Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht, der will seine eigene lichte Sphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht, und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, also wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will. Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Ego, nur in den Dienst des Ego. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich «im Lichte lebet die Weisheit». In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da auch nicht. Und wollen das nicht hergeben, sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben. Und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das, was wir als Perspektive noch sehen können. Weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems. Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehender zu so etwas zu formen. Eben im Einklang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das, naja, großteils eigenverantwortlich zu formen. Ja, vielleicht viele Systeme zu formen. Weil es gibt auch sehr viele Menschen. Ich meine, das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anereißen, weil da braucht man ja sicher wieder sehr lang. Weil es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesenheiten, zum Beispiel Elohim, ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben, heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen, oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten. Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist, in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nichts rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang. Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an «diesen achten, der achte, an den noch niemand achte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in einer Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen von Grunde auf, und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat, und das geht bis zur letzten Stufe, bis zur siebenten. Und dann noch drüber hinaus die Perspektive, über die man zwar noch nichts aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wir können aber nicht abzischen zu den soratischen Wesenheiten und sagen, natürlich, bitte, das tue ich mir nicht an, ein ganzes Sternensystem zu gestalten. Das ist zu mühsam. Naja, es ist mühsam, also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten dran, bis hinunter zu Elementarwesen. Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie man da ein bisschen was zusammenbastelt. Da steht drinnen, ja, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=6774 Vom Seelenflämmchen zum Erdenmenschen. Walpurgisnacht als Astralbild der Evolution. Künstlerische Dichtung als verschlüsselte Geistesschau 01:52:54] ===&lt;br /&gt;
Ja, und so gibt es aber in dem Faust II unendlich viele Stellen. Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust – und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an an die Schlussszene vom Teil 1. Also da da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet. Während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet. Und dann schnappt er sich nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde, der nächste Schritt ist der, dass er erwacht im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel, ist ein eigentlich Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist. Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles. Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon auch etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist eine reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen. Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht nicht nur die Kabirenszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Das Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, der Goethe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas. Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Thales in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich tüchtig Haften. Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird drinnen. Das fehlt ihm also alles. Es ist ein Ich drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Rest fehlt eigentlich noch. Der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht sind, sie schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles, ja, die Meeresgestade dort, in Wahrheit ist das die Astralwelt, in der sie das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert, wie die Nereiden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also auch so Meereswesenheiten als astralische Wesenheiten im Grunde und sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazu kommen, da muss die Ich-Kraft dazu kommen. Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerrinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten. Das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch, in gewisser Weise. Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es an Galateas Muschelwagen. Die schöne Galatea. Das kann man sich so vorstellen, wie die Aphrodite auf der Muschel oder so. Das ist fast das selbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist er in Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht ist das geistige Bild, also die Imagination ist dann weg. Die ist dann weg. Die zerschellt. Er fällt, oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen, weil dann kommt nicht zufällig gleich darauf die Helena-Szene, die sie anschließt, also dass der Homunculus zerschellt hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne, menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele. Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig oder unschuldig. Ist sie mit dem Paris mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden, oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern so, dass sie gar nicht wirklich vom Paris entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde, zum Beispiel. Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich eben aus Liebe zu dem Paris mitgegangen, oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für jedenfalls eine sehr hoch entwickelte, reine Seele, also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat. Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. War Goethe wahrscheinlich nicht so vollbewusst. Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste auch er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, das passt jetzt da rein, ich muss nur noch ein bisschen verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder. Macht sie ganz eigenständig. Und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe. Es geht um die Menschwerdung. Und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter. Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt. Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an. Dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus. Mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben. Auch die dabei sind. Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Göthe war es nicht bewusst. Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst. Er hat eben immer dieses sinnlich-übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit, aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also in Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, dann noch die Schädelformen und die ganzen Sachen. Die Knochenstudien, die er gemacht hat. Ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind. Eben wie das mit den Kabiren. Und dass er sogar auf den achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung. Weil der Homunculus, wo aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er X, X Verwandlungen durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird der Protheus dann herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist. Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses, ja fast modern könnte man sagen, das Evolutionsprinzip schlechthin. Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch, das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt sozusagen, oder mit ihm mit durch das Astralmeer gleitet. Und nur interessant, was der Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist es aus mit dir. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst du einmal da. Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen. Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt in voller Wachheit zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Unterschied eben zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam, Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, naja, so wie es eben geschildert wird, als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht. Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild auch für den Seher, für den geistig Seher. Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll an dem, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war. Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet. Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt, weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Also er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Und man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis halt immer ärger wird zum Schluss in der Eishöhle unten. Und dann geht&#039;s auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen in Wahrheit. Und dann geht&#039;s in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten. Also da steckt sehr viel drinnen. Also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mir einlasse? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen. Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen drinnen. Also so wie der Jesus, der den Petrus einlädt, übers Wasser zu gehen, und zwar übers stürmische Wasser. Das heißt zu gehen aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen. Also das kann man an diesen Dingen total lernen und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen in Wahrheit, also heute schon überhaupt nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde egal was man da wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen und es wird halt nur der Teil, aber irgendwas damit anfangen können, der selber aktiv wird. Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo halt im Grunde da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik. Esoterik oder Okkultismus heißt eben das kennenzulernen und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen ja die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen. Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus. Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich andere Menschen erreichen, immer wieder was geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe. Nur, dass das da ist und in mir arbeitet und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt. Bitte, ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens also ja, nach einem Jahr möchte ich es aber dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein. Ich meine, heute Saison, nein bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin. Das ist aber ganz egal. Aber anfangen kann jeder und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben. Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen drüber, weil die ganze Apokalypse, die ja unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor. Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal. Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ihr dabei wart, auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30946</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30946"/>
		<updated>2026-02-17T13:25:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Vom Seelenflämmchen zum Erdenmenschen. Walpurgisnacht als Astralbild der Evolution. Künstlerische Dichtung als verschlüsselte Geistesschau 01:52:54 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4090 Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10] ===&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe drinnen, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist. Naja, wie es im Faust heißt, «wer immer strebend sich bemüht». Also er ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so. Ich meine, er stirbt eigentlich, aber nur das Letzte, das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungen wäre, dann dürfte ich sagen, «Augenblick verweile doch, du bist so schön». Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er. Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler. Nicht kleine Fehler. Also von der Gretchen-Geschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens, glaube ich, eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist. Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss, und das reicht eigentlich. Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus. Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form. Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination. Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Weil es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt, selbst auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist alles Oberfläche. Es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges, des Menschen und der Menschheit überhaupt. Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, das ist insbesondere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder richtig sind. Also schaue ich, wo ich finde die richtigen Bilder. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen und das kannten, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei. Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kabieren. Da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kabieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, Rudolf Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben. Und vor allem welche Bedeutung diese Kabieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kabieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen. Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem astralischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt es Goethe. Weil meistens ist es nämlich nur von drei Kabieren in der Überlieferung die Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt es ja, der vierte wollte nicht kommen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Drei haben wir mitgebracht;&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen.&lt;br /&gt;
Er sagte, er sei der Rechte,&lt;br /&gt;
Der für sie alle dächte».&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken, mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig aber. Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt, aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörfel fern der Zivilisation findest du es schon. Weil ein Handy gibt es zumindest dort, weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass es dort ausgebaut wird, das Netz. Das ist wurscht, wenn sie es billig verscherbeln dort, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja, ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch, aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein, damit dieses imaginative, malende Schauen genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bildes in seinen Zusammenhang und indem ich es gestalte, das heißt, mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt, ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen- und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt, ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Na, wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter. Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als es Malen, es Gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich an das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Und das heißt, die Berührung im Seelischen ist da. Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch, in unserem Astralleib. Was glaubst ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr. Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, kommen heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen. Man sieht daran, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf. Also gerade Mathematik ist etwas rein Geistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt, 3-Zellige, 5-Zellige, was weiß ich, wie viele Zellige, Blüte, aber da muss man Zähl nehmen. Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersinnlich. Nichtsinnlich, wie immer man es nennen will. Es gibt auch untersinnliche Sachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall ist es nicht sinnlich. Aber wir können es denken. Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum fuhrwerkt. Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da warten ziemliche Klippen, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch. Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint. Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, also der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit. Weil in uns schlummern also seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie auch sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen. Und darum werden wir energisch abgehalten davon im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4888 Begegnung mit dem kleinen Hüter. Vergessen als Zeichen geistiger Arbeit. Die schöpferische Kraft der Lücke 01:21:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter. Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd. Weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben anliegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, dass jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt. Und die braucht man auch für das imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige über das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften. Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer wichtig. Und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es mir nicht merken einfach. Ich kann nicht sagen: Ich habe das eh schon in der Imagination vorigen Wochen gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen, aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen. Also ich weiß wohin mein geistiges Fernrohr oder Mikroskop, wie auch immer, nein Fernrohr, weiter, mein geistiges Auge wenden soll jedenfalls, aber mehr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich dort sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ja, ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht. Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und auch kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war. Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin. Man darf sich nicht wundern, wenn man denkt, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute. Dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, «GA 320, Seite 111, dort steht das». Und die, die das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt, selber zu schauen. Und natürlich wage ich zu behaupten, es werden nicht so viele sein, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat. Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was Großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man dadurch aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas. Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen. Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen, aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die mir dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen. Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiterschauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorragen können. Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen, dort gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werk Steiners ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte. Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen. Also er hat die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wichtig. Daher gut auch beim Studium von Steiner-Texten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht. Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich. Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, da, da, da wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts. Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen, oder da wirft sich eine Frage mir auf. Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche. Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Nämlich, ja ich sage fast eine existenzielle, oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht. Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen. Wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es. Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen. Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, es zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein kleines Punkterl, sondern da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Steiner sagt selber, z. B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen, vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede, irgendwo im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin. Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was. Das sind die interessanten Stellen. Die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese Freiräume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann. Aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe. Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht. Da ist irgendwas. Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Ihr kriegt die volle Weisheit alles und kriegt genau, an welchen Ort ihr dorthin gehört, seid zufrieden und glücklich damit. Dann weiß ich, welches Rädchen ich an welchem Platz bin und bin zufrieden damit. Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet. Gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=5723 Sieben Wesensglieder und das Unerreichliche. Entwicklung jenseits des kosmischen Plans. Faust II 01:35:23] ===&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt das ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Da ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll. Nein. Es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung. Des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Das sind die drei ersten Kabiren. «Drei haben wir mitgenommen. Der vierte wollte nicht kommen». Also der, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte. Also mit vier Kapieren ist es aber in der Mythologie oder in der auch historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? «Das sind eigentlich ihrer sieben. Wo sind sie geblieben? Sie wüssten es nicht zu sagen. Sie sind im Olymp zu erfragen.» Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch. Das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ihre sieben. «Wo sind sie geblieben? Sie sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder west auch wohl der achte, an den noch niemand dachte.» Jetzt wird es spannend. Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib. Das Ich ist da, es ist das Geistselbst, der Lebensgeist ist da und der Geistesmensch. Das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es fehlt noch der achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter. Sehnsuchtsvolle Hungerleider nach dem Unerreichlichen». Und der achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen. Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim. Die Schöpfergötter der Bibel, mit dem Bereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Bereschit sozusagen zu machen. Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter. Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, die Angeloi, die kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich, ja, eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind. Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Ich meine, die Sonnen-Elohim, die sieben, sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es, weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim. Also da gibt es auch noch eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Das sind dann die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen, die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen. Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die, wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist halt eine Gruppe von Elohim zuständig oder Geistern der Form. Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der soratischen Wesenheiten. Weil wir uns halt dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verzichten, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platzerl haben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, also wo wir es in gewisser Weise bequem haben. Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser soratischen Welt, dann sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es. Das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht. Dort ist es für sie immer noch beglückend. Sofern sie eben in sich sowieso das haben, ach Streben, wozu? Bequem. Geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der soratischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind. Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang dann in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich. Im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das, was ich eh aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen. Aber wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln. Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, also vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen soratischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft eben zu machen. Mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind. Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drin, aber wir sagen, [das ist ja schön, da machen wir fit, mit ins Bild?], das ist ja eh gut. Ich renne ja gerne im Hamsterrad. Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, aber ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann, die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler auch gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief. Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber dann sage ich, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht. Ja, der gleitet sehr leicht dann dort hinein in das Widersacherwerk, weil dem wird das geboten. Du, alles was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung. Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht, der will seine eigene lichte Sphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht, und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, also wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will. Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Ego, nur in den Dienst des Ego. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich «im Lichte lebet die Weisheit». In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da auch nicht. Und wollen das nicht hergeben, sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben. Und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das, was wir als Perspektive noch sehen können. Weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems. Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehender zu so etwas zu formen. Eben im Einklang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das, naja, großteils eigenverantwortlich zu formen. Ja, vielleicht viele Systeme zu formen. Weil es gibt auch sehr viele Menschen. Ich meine, das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anereißen, weil da braucht man ja sicher wieder sehr lang. Weil es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesenheiten, zum Beispiel Elohim, ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben, heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen, oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten. Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist, in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nichts rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang. Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an «diesen achten, der achte, an den noch niemand achte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in einer Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen von Grunde auf, und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat, und das geht bis zur letzten Stufe, bis zur siebenten. Und dann noch drüber hinaus die Perspektive, über die man zwar noch nichts aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wir können aber nicht abzischen zu den soratischen Wesenheiten und sagen, natürlich, bitte, das tue ich mir nicht an, ein ganzes Sternensystem zu gestalten. Das ist zu mühsam. Naja, es ist mühsam, also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten dran, bis hinunter zu Elementarwesen. Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie man da ein bisschen was zusammenbastelt. Da steht drinnen, ja, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=6774 Vom Seelenflämmchen zum Erdenmenschen. Walpurgisnacht als Astralbild der Evolution. Künstlerische Dichtung als verschlüsselte Geistesschau 01:52:54] ===&lt;br /&gt;
Ja, und so gibt es aber in dem Faust II unendlich viele Stellen. Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust – und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an an die Schlussszene vom Teil 1. Also da da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet. Während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet. Und dann schnappt er sich nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde, der nächste Schritt ist der, dass er erwacht im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel, ist ein eigentlich Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist. Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles. Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon auch etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist eine reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen. Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht nicht nur die Kabirenszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Das Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, der Goethe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas. Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Thales in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich tüchtig Haften. Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird drinnen. Das fehlt ihm also alles. Es ist ein Ich drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Rest fehlt eigentlich noch. Der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht sind, sie schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles, ja, die Meeresgestade dort, in Wahrheit ist das die Astralwelt, in der sie das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert, wie die Nereiden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also auch so Meereswesenheiten als astralische Wesenheiten im Grunde und sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazu kommen, da muss die Ich-Kraft dazu kommen. Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerrinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten. Das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch, in gewisser Weise. Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es an Galateas Muschelwagen. Die schöne Galatea. Das kann man sich so vorstellen, wie die Aphrodite auf der Muschel oder so. Das ist fast das selbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist er in Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht ist das geistige Bild, also die Imagination ist dann weg. Die ist dann weg. Die zerschellt. Er fällt, oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen, weil dann kommt nicht zufällig gleich darauf die Helena-Szene, die sie anschließt, also dass der Homunculus zerschellt hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne, menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele. Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig oder unschuldig. Ist sie mit dem Paris mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden, oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern so, dass sie gar nicht wirklich vom Paris entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde, zum Beispiel. Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich eben aus Liebe zu dem Paris mitgegangen, oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für jedenfalls eine sehr hoch entwickelte, reine Seele, also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat. Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. War Goethe wahrscheinlich nicht so vollbewusst. Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste auch er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, das passt jetzt da rein, ich muss nur noch ein bisschen verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder. Macht sie ganz eigenständig. Und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe. Es geht um die Menschwerdung. Und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter. Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt. Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an. Dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus. Mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben. Auch die dabei sind. Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Göthe war es nicht bewusst. Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst. Er hat eben immer dieses sinnlich-übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit, aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also in Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, dann noch die Schädelformen und die ganzen Sachen. Die Knochenstudien, die er gemacht hat. Ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind. Eben wie das mit den Kabiren. Und dass er sogar auf den achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung. Weil der Homunculus, wo aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er X, X Verwandlungen durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird der Protheus dann herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist. Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses, ja fast modern könnte man sagen, das Evolutionsprinzip schlechthin. Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch, das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt sozusagen, oder mit ihm mit durch das Astralmeer gleitet. Und nur interessant, was der Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist es aus mit dir. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst du einmal da. Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen. Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt in voller Wachheit zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Unterschied eben zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam, Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, naja, so wie es eben geschildert wird, als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht. Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild auch für den Seher, für den geistig Seher. Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll an dem, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war. Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet. Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt, weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Also er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Und man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis halt immer ärger wird zum Schluss in der Eishöhle unten. Und dann geht&#039;s auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen in Wahrheit. Und dann geht&#039;s in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten. Also da steckt sehr viel drinnen. Also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mir einlasse? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen. Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen drinnen. Also so wie der Jesus, der den Petrus einlädt, übers Wasser zu gehen, und zwar übers stürmische Wasser. Das heißt zu gehen aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen. Also das kann man an diesen Dingen total lernen und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen in Wahrheit, also heute schon überhaupt nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde egal was man da wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen und es wird halt nur der Teil, aber irgendwas damit anfangen können, der selber aktiv wird. Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo halt im Grunde da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik. Esoterik oder Okkultismus heißt eben das kennenzulernen und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen ja die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen. Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus. Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich andere Menschen erreichen, immer wieder was geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe. Nur, dass das da ist und in mir arbeitet und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt. Bitte, ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens also ja, nach einem Jahr möchte ich es aber dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein. Ich meine, heute Saison, nein bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin. Das ist aber ganz egal. Aber anfangen kann jeder und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben. Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen drüber, weil die ganze Apokalypse, die ja unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor. Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;In diesem Sinne bis zum nächsten Mal. Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ihr dabei wart, auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30945</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30945"/>
		<updated>2026-02-17T13:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Begegnung mit dem kleinen Hüter. Vergessen als Zeichen geistiger Arbeit. Die schöpferische Kraft der Lücke 01:21:28 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4090 Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10] ===&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe drinnen, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist. Naja, wie es im Faust heißt, «wer immer strebend sich bemüht». Also er ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so. Ich meine, er stirbt eigentlich, aber nur das Letzte, das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungen wäre, dann dürfte ich sagen, «Augenblick verweile doch, du bist so schön». Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er. Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler. Nicht kleine Fehler. Also von der Gretchen-Geschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens, glaube ich, eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist. Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss, und das reicht eigentlich. Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus. Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form. Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination. Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Weil es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt, selbst auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist alles Oberfläche. Es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges, des Menschen und der Menschheit überhaupt. Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, das ist insbesondere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder richtig sind. Also schaue ich, wo ich finde die richtigen Bilder. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen und das kannten, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei. Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kabieren. Da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kabieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, Rudolf Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben. Und vor allem welche Bedeutung diese Kabieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kabieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen. Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem astralischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt es Goethe. Weil meistens ist es nämlich nur von drei Kabieren in der Überlieferung die Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt es ja, der vierte wollte nicht kommen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Drei haben wir mitgebracht;&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen.&lt;br /&gt;
Er sagte, er sei der Rechte,&lt;br /&gt;
Der für sie alle dächte».&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken, mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig aber. Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt, aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörfel fern der Zivilisation findest du es schon. Weil ein Handy gibt es zumindest dort, weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass es dort ausgebaut wird, das Netz. Das ist wurscht, wenn sie es billig verscherbeln dort, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja, ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch, aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein, damit dieses imaginative, malende Schauen genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bildes in seinen Zusammenhang und indem ich es gestalte, das heißt, mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt, ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen- und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt, ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Na, wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter. Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als es Malen, es Gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich an das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Und das heißt, die Berührung im Seelischen ist da. Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch, in unserem Astralleib. Was glaubst ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr. Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, kommen heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen. Man sieht daran, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf. Also gerade Mathematik ist etwas rein Geistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt, 3-Zellige, 5-Zellige, was weiß ich, wie viele Zellige, Blüte, aber da muss man Zähl nehmen. Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersinnlich. Nichtsinnlich, wie immer man es nennen will. Es gibt auch untersinnliche Sachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall ist es nicht sinnlich. Aber wir können es denken. Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum fuhrwerkt. Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da warten ziemliche Klippen, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch. Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint. Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, also der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit. Weil in uns schlummern also seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie auch sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen. Und darum werden wir energisch abgehalten davon im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4888 Begegnung mit dem kleinen Hüter. Vergessen als Zeichen geistiger Arbeit. Die schöpferische Kraft der Lücke 01:21:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter. Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd. Weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben anliegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, dass jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt. Und die braucht man auch für das imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige über das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften. Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer wichtig. Und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es mir nicht merken einfach. Ich kann nicht sagen: Ich habe das eh schon in der Imagination vorigen Wochen gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen, aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen. Also ich weiß wohin mein geistiges Fernrohr oder Mikroskop, wie auch immer, nein Fernrohr, weiter, mein geistiges Auge wenden soll jedenfalls, aber mehr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich dort sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ja, ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht. Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und auch kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war. Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin. Man darf sich nicht wundern, wenn man denkt, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute. Dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, «GA 320, Seite 111, dort steht das». Und die, die das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt, selber zu schauen. Und natürlich wage ich zu behaupten, es werden nicht so viele sein, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat. Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was Großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man dadurch aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas. Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen. Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen, aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die mir dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen. Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiterschauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorragen können. Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen, dort gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werk Steiners ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte. Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen. Also er hat die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wichtig. Daher gut auch beim Studium von Steiner-Texten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht. Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich. Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, da, da, da wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts. Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen, oder da wirft sich eine Frage mir auf. Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche. Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Nämlich, ja ich sage fast eine existenzielle, oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht. Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen. Wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es. Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen. Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, es zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein kleines Punkterl, sondern da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Steiner sagt selber, z. B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen, vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede, irgendwo im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin. Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was. Das sind die interessanten Stellen. Die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese Freiräume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann. Aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe. Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht. Da ist irgendwas. Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Ihr kriegt die volle Weisheit alles und kriegt genau, an welchen Ort ihr dorthin gehört, seid zufrieden und glücklich damit. Dann weiß ich, welches Rädchen ich an welchem Platz bin und bin zufrieden damit. Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet. Gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=5723 Sieben Wesensglieder und das Unerreichliche. Entwicklung jenseits des kosmischen Plans. Faust II 01:35:23] ===&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt das ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Da ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll. Nein. Es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung. Des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Das sind die drei ersten Kabiren. «Drei haben wir mitgenommen. Der vierte wollte nicht kommen». Also der, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte. Also mit vier Kapieren ist es aber in der Mythologie oder in der auch historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? «Das sind eigentlich ihrer sieben. Wo sind sie geblieben? Sie wüssten es nicht zu sagen. Sie sind im Olymp zu erfragen.» Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch. Das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ihre sieben. «Wo sind sie geblieben? Sie sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder west auch wohl der achte, an den noch niemand dachte.» Jetzt wird es spannend. Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib. Das Ich ist da, es ist das Geistselbst, der Lebensgeist ist da und der Geistesmensch. Das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es fehlt noch der achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter. Sehnsuchtsvolle Hungerleider nach dem Unerreichlichen». Und der achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen. Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim. Die Schöpfergötter der Bibel, mit dem Bereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Bereschit sozusagen zu machen. Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter. Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, die Angeloi, die kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich, ja, eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind. Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Ich meine, die Sonnen-Elohim, die sieben, sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es, weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim. Also da gibt es auch noch eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Das sind dann die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen, die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen. Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die, wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist halt eine Gruppe von Elohim zuständig oder Geistern der Form. Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der soratischen Wesenheiten. Weil wir uns halt dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verzichten, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platzerl haben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, also wo wir es in gewisser Weise bequem haben. Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser soratischen Welt, dann sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es. Das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht. Dort ist es für sie immer noch beglückend. Sofern sie eben in sich sowieso das haben, ach Streben, wozu? Bequem. Geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der soratischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind. Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang dann in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich. Im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das, was ich eh aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen. Aber wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln. Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, also vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen soratischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft eben zu machen. Mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind. Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drin, aber wir sagen, [das ist ja schön, da machen wir fit, mit ins Bild?], das ist ja eh gut. Ich renne ja gerne im Hamsterrad. Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, aber ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann, die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler auch gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief. Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber dann sage ich, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht. Ja, der gleitet sehr leicht dann dort hinein in das Widersacherwerk, weil dem wird das geboten. Du, alles was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung. Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht, der will seine eigene lichte Sphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht, und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, also wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will. Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Ego, nur in den Dienst des Ego. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich «im Lichte lebet die Weisheit». In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da auch nicht. Und wollen das nicht hergeben, sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben. Und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das, was wir als Perspektive noch sehen können. Weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems. Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehender zu so etwas zu formen. Eben im Einklang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das, naja, großteils eigenverantwortlich zu formen. Ja, vielleicht viele Systeme zu formen. Weil es gibt auch sehr viele Menschen. Ich meine, das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anereißen, weil da braucht man ja sicher wieder sehr lang. Weil es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesenheiten, zum Beispiel Elohim, ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben, heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen, oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten. Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist, in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nichts rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang. Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an «diesen achten, der achte, an den noch niemand achte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in einer Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen von Grunde auf, und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat, und das geht bis zur letzten Stufe, bis zur siebenten. Und dann noch drüber hinaus die Perspektive, über die man zwar noch nichts aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wir können aber nicht abzischen zu den soratischen Wesenheiten und sagen, natürlich, bitte, das tue ich mir nicht an, ein ganzes Sternensystem zu gestalten. Das ist zu mühsam. Naja, es ist mühsam, also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten dran, bis hinunter zu Elementarwesen. Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie man da ein bisschen was zusammenbastelt. Da steht drinnen, ja, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=6774 Vom Seelenflämmchen zum Erdenmenschen. Walpurgisnacht als Astralbild der Evolution. Künstlerische Dichtung als verschlüsselte Geistesschau 01:52:54] ===&lt;br /&gt;
Ja, und so gibt es aber in dem Faust II unendlich viele Stellen. Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust – und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an an die Schlussszene vom Teil 1. Also da da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet. Während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet. Und dann schnappt er sich nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde, der nächste Schritt ist der, dass er erwacht im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel, ist ein eigentlich Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist. Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles. Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon auch etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist eine reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen. Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht nicht nur die Kabirenszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Das Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, der Goethe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas. Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Thales in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich tüchtig Haften. Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird drinnen. Das fehlt ihm also alles. Es ist ein Ich drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Rest fehlt eigentlich noch. Der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht sind, sie schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles, ja, die Meeresgestade dort, in Wahrheit ist das die Astralwelt, in der sie das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert, wie die Nereiden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also auch so Meereswesenheiten als astralische Wesenheiten im Grunde und sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazu kommen, da muss die Ich-Kraft dazu kommen. Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerrinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten. Das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch, in gewisser Weise. Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es an Galateas Muschelwagen. Die schöne Galatea. Das kann man sich so vorstellen, wie die Aphrodite auf der Muschel oder so. Das ist fast das selbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist er in Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht ist das geistige Bild, also die Imagination ist dann weg. Die ist dann weg. Die zerschellt. Er fällt, oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen, weil dann kommt nicht zufällig gleich darauf die Helena-Szene, die sie anschließt, also dass der Homunculus zerschellt hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne, menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele. Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig oder unschuldig. Ist sie mit dem Paris mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden, oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern so, dass sie gar nicht wirklich vom Paris entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde, zum Beispiel. Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich eben aus Liebe zu dem Paris mitgegangen, oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für jedenfalls eine sehr hoch entwickelte, reine Seele, also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat. Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. War Goethe wahrscheinlich nicht so vollbewusst. Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste auch er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, das passt jetzt da rein, ich muss nur noch ein bisschen verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder. Macht sie ganz eigenständig. Und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe. Es geht um die Menschwerdung. Und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter. Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt. Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an. Dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus. Mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben. Auch die dabei sind. Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Göthe war es nicht bewusst. Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst. Er hat eben immer dieses sinnlich-übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit, aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also in Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, dann noch die Schädelformen und die ganzen Sachen. Die Knochenstudien, die er gemacht hat. Ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind. Eben wie das mit den Kabiren. Und dass er sogar auf den achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung. Weil der Homunculus, wo aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er X, X Verwandlungen durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird der Protheus dann herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist. Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses, ja fast modern könnte man sagen, das Evolutionsprinzip schlechthin. Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch, das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt sozusagen, oder mit ihm mit durch das Astralmeer gleitet. Und nur interessant, was der Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist es aus mit dir. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst du einmal da. Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen. Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt in voller Wachheit zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Unterschied eben zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam, Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, naja, so wie es eben geschildert wird, als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht. Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild auch für den Seher, für den geistig Seher. Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll an dem, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war. Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet. Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt, weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Also er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Und man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis halt immer ärger wird zum Schluss in der Eishöhle unten. Und dann geht&#039;s auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen in Wahrheit. Und dann geht&#039;s in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten. Also da steckt sehr viel drinnen. Also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mir einlasse? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen. Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen drinnen. Also so wie der Jesus, der den Petrus einlädt, übers Wasser zu gehen, und zwar übers stürmische Wasser. Das heißt zu gehen aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen. Also das kann man an diesen Dingen total lernen und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen in Wahrheit, also heute schon überhaupt nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde egal was man da wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen und es wird halt nur der Teil, aber irgendwas damit anfangen können, der selber aktiv wird. Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo halt im Grunde da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik. Esoterik oder Okkultismus heißt eben das kennenzulernen und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen ja die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen. Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus. Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich andere Menschen erreichen, immer wieder was geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe. Nur, dass das da ist und in mir arbeitet und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt. Bitte, ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens also ja, nach einem Jahr möchte ich es aber dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein. Ich meine, heute Saison, nein bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin. Das ist aber ganz egal. Aber anfangen kann jeder und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben. Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen drüber, weil die ganze Apokalypse, die ja unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor. Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;In diesem Sinne bis zum nächsten Mal. Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ihr dabei wart, auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211.&lt;br /&gt;
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{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30944</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-15T21:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4090 Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10] ===&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe drinnen, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist. Naja, wie es im Faust heißt, «wer immer strebend sich bemüht». Also er ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so. Ich meine, er stirbt eigentlich, aber nur das Letzte, das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungen wäre, dann dürfte ich sagen, «Augenblick verweile doch, du bist so schön». Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er. Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler. Nicht kleine Fehler. Also von der Gretchen-Geschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens, glaube ich, eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist. Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss, und das reicht eigentlich. Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus. Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form. Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination. Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Weil es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt, selbst auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist alles Oberfläche. Es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges, des Menschen und der Menschheit überhaupt. Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, das ist insbesondere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder richtig sind. Also schaue ich, wo ich finde die richtigen Bilder. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen und das kannten, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei. Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kabieren. Da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kabieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, Rudolf Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben. Und vor allem welche Bedeutung diese Kabieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kabieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen. Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem astralischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt es Goethe. Weil meistens ist es nämlich nur von drei Kabieren in der Überlieferung die Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt es ja, der vierte wollte nicht kommen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Drei haben wir mitgebracht;&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen.&lt;br /&gt;
Er sagte, er sei der Rechte,&lt;br /&gt;
Der für sie alle dächte».&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken, mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig aber. Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt, aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörfel fern der Zivilisation findest du es schon. Weil ein Handy gibt es zumindest dort, weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass es dort ausgebaut wird, das Netz. Das ist wurscht, wenn sie es billig verscherbeln dort, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja, ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch, aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein, damit dieses imaginative, malende Schauen genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bildes in seinen Zusammenhang und indem ich es gestalte, das heißt, mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt, ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen- und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt, ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Na, wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter. Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als es Malen, es Gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich an das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Und das heißt, die Berührung im Seelischen ist da. Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch, in unserem Astralleib. Was glaubst ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr. Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, kommen heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen. Man sieht daran, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf. Also gerade Mathematik ist etwas rein Geistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt, 3-Zellige, 5-Zellige, was weiß ich, wie viele Zellige, Blüte, aber da muss man Zähl nehmen. Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersinnlich. Nichtsinnlich, wie immer man es nennen will. Es gibt auch untersinnliche Sachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall ist es nicht sinnlich. Aber wir können es denken. Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum fuhrwerkt. Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da warten ziemliche Klippen, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch. Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint. Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, also der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit. Weil in uns schlummern also seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie auch sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen. Und darum werden wir energisch abgehalten davon im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4888 Begegnung mit dem kleinen Hüter. Vergessen als Zeichen geistiger Arbeit. Die schöpferische Kraft der Lücke 01:21:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter. Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd. Weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben anliegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, dass jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt. Und die braucht man auch für das imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige über das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften. Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer wichtig. Und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es mir nicht merken einfach. Ich kann nicht sagen: Ich habe das eh schon in der Imagination vorigen Wochen gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen, aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen. Also ich weiß wohin mein geistiges Fernrohr oder Mikroskop, wie auch immer, nein Fernrohr, weiter, mein geistiges Auge wenden soll jedenfalls, aber mehr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich dort sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ja, ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht. Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und auch kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war. Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin. Man darf sich nicht wundern, wenn man denkt, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute. Dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, «GA 320, Seite 111, dort steht das». Und die, die das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt, selber zu schauen. Und natürlich wage ich zu behaupten, es werden nicht so viele sein, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat. Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was Großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man dadurch aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas. Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen. Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen, aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die mir dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen. Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiterschauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorragen können. Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen, dort gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werk Steiners ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte. Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen. Also er hat die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wichtig. Daher gut auch beim Studium von Steiner-Texten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht. Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich. Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, da, da, da wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts. Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen, oder da wirft sich eine Frage mir auf. Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche. Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Nämlich, ja ich sage fast eine existenzielle, oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht. Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen. Wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es. Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen. Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, es zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein kleines Punkterl, sondern da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Steiner sagt selber, z. B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen, vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede, irgendwo im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin. Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was. Das sind die interessanten Stellen. Die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese Freiräume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann. Aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe. Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht. Da ist irgendwas. Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Ihr kriegt die volle Weisheit alles und kriegt genau, an welchen Ort ihr dorthin gehört, seid zufrieden und glücklich damit. Dann weiß ich, welches Rädchen ich an welchem Platz bin und bin zufrieden damit. Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet. Gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30943</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30943"/>
		<updated>2026-02-15T21:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Begegnung mit dem kleinen Hüter. Vergessen als Zeichen geistiger Arbeit. Die schöpferische Kraft der Lücke 01:21:28 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4090 Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10] ===&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe drinnen, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist. Naja, wie es im Faust heißt, «wer immer strebend sich bemüht». Also er ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so. Ich meine, er stirbt eigentlich, aber nur das Letzte, das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungen wäre, dann dürfte ich sagen, «Augenblick verweile doch, du bist so schön». Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er. Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler. Nicht kleine Fehler. Also von der Gretchen-Geschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens, glaube ich, eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist. Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss, und das reicht eigentlich. Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus. Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form. Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination. Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Weil es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt, selbst auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist alles Oberfläche. Es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges, des Menschen und der Menschheit überhaupt. Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, das ist insbesondere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder richtig sind. Also schaue ich, wo ich finde die richtigen Bilder. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen und das kannten, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei. Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kabieren. Da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kabieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, Rudolf Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben. Und vor allem welche Bedeutung diese Kabieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kabieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen. Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem astralischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt es Goethe. Weil meistens ist es nämlich nur von drei Kabieren in der Überlieferung die Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt es ja, der vierte wollte nicht kommen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Drei haben wir mitgebracht;&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen.&lt;br /&gt;
Er sagte, er sei der Rechte,&lt;br /&gt;
Der für sie alle dächte».&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken, mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig aber. Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt, aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörfel fern der Zivilisation findest du es schon. Weil ein Handy gibt es zumindest dort, weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass es dort ausgebaut wird, das Netz. Das ist wurscht, wenn sie es billig verscherbeln dort, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja, ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch, aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein, damit dieses imaginative, malende Schauen genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bildes in seinen Zusammenhang und indem ich es gestalte, das heißt, mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt, ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen- und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt, ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Na, wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter. Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als es Malen, es Gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich an das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Und das heißt, die Berührung im Seelischen ist da. Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch, in unserem Astralleib. Was glaubst ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr. Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, kommen heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen. Man sieht daran, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf. Also gerade Mathematik ist etwas rein Geistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt, 3-Zellige, 5-Zellige, was weiß ich, wie viele Zellige, Blüte, aber da muss man Zähl nehmen. Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersinnlich. Nichtsinnlich, wie immer man es nennen will. Es gibt auch untersinnliche Sachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall ist es nicht sinnlich. Aber wir können es denken. Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum fuhrwerkt. Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da warten ziemliche Klippen, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch. Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint. Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, also der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit. Weil in uns schlummern also seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie auch sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen. Und darum werden wir energisch abgehalten davon im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4888 Begegnung mit dem kleinen Hüter. Vergessen als Zeichen geistiger Arbeit. Die schöpferische Kraft der Lücke 01:21:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter. Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd. Weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben anliegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, dass jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt. Und die braucht man auch für das imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige über das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften. Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer wichtig. Und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es mir nicht merken einfach. Ich kann nicht sagen: Ich habe das eh schon in der Imagination vorigen Wochen gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen, aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen. Also ich weiß wohin mein geistiges Fernrohr oder Mikroskop, wie auch immer, nein Fernrohr, weiter, mein geistiges Auge wenden soll jedenfalls, aber mehr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich dort sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ja, ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht. Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und auch kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war. Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin. Man darf sich nicht wundern, wenn man denkt, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute. Dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, «GA 320, Seite 111, dort steht das». Und die, die das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt, selber zu schauen. Und natürlich wage ich zu behaupten, es werden nicht so viele sein, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat. Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was Großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man dadurch aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas. Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen. Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen, aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die mir dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen. Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiterschauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorragen können. Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen, dort gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werk Steiners ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte. Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen. Also er hat die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wichtig. Daher gut auch beim Studium von Steiner-Texten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht. Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich. Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, da, da, da wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts. Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen, oder da wirft sich eine Frage mir auf. Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche. Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Nämlich, ja ich sage fast eine existenzielle, oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht. Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen. Wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es. Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen. Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, es zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein kleines Punkterl, sondern da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Steiner sagt selber, z. B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen, vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede, irgendwo im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin. Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was. Das sind die interessanten Stellen. Die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese Freiräume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann. Aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe. Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht. Da ist irgendwas. Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Ihr kriegt die volle Weisheit alles und kriegt genau, an welchen Ort ihr dorthin gehört, seid zufrieden und glücklich damit. Dann weiß ich, welches Rädchen ich an welchem Platz bin und bin zufrieden damit. Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet. Gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
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Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30942</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-15T21:48:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4090 Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10] ===&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe drinnen, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist. Naja, wie es im Faust heißt, «wer immer strebend sich bemüht». Also er ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so. Ich meine, er stirbt eigentlich, aber nur das Letzte, das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungen wäre, dann dürfte ich sagen, «Augenblick verweile doch, du bist so schön». Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er. Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler. Nicht kleine Fehler. Also von der Gretchen-Geschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens, glaube ich, eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist. Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss, und das reicht eigentlich. Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus. Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form. Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination. Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Weil es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt, selbst auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist alles Oberfläche. Es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges, des Menschen und der Menschheit überhaupt. Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, das ist insbesondere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder richtig sind. Also schaue ich, wo ich finde die richtigen Bilder. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen und das kannten, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei. Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kabieren. Da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kabieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, Rudolf Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben. Und vor allem welche Bedeutung diese Kabieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kabieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen. Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem astralischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt es Goethe. Weil meistens ist es nämlich nur von drei Kabieren in der Überlieferung die Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt es ja, der vierte wollte nicht kommen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Drei haben wir mitgebracht;&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen.&lt;br /&gt;
Er sagte, er sei der Rechte,&lt;br /&gt;
Der für sie alle dächte».&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken, mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig aber. Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt, aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörfel fern der Zivilisation findest du es schon. Weil ein Handy gibt es zumindest dort, weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass es dort ausgebaut wird, das Netz. Das ist wurscht, wenn sie es billig verscherbeln dort, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja, ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch, aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein, damit dieses imaginative, malende Schauen genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bildes in seinen Zusammenhang und indem ich es gestalte, das heißt, mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt, ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen- und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt, ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Na, wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter. Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als es Malen, es Gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich an das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Und das heißt, die Berührung im Seelischen ist da. Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch, in unserem Astralleib. Was glaubst ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr. Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, kommen heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen. Man sieht daran, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf. Also gerade Mathematik ist etwas rein Geistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt, 3-Zellige, 5-Zellige, was weiß ich, wie viele Zellige, Blüte, aber da muss man Zähl nehmen. Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersinnlich. Nichtsinnlich, wie immer man es nennen will. Es gibt auch untersinnliche Sachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall ist es nicht sinnlich. Aber wir können es denken. Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum fuhrwerkt. Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da warten ziemliche Klippen, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch. Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint. Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, also der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit. Weil in uns schlummern also seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie auch sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen. Und darum werden wir energisch abgehalten davon im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www. youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4888 Begegnung mit dem kleinen Hüter. Vergessen als Zeichen geistiger Arbeit. Die schöpferische Kraft der Lücke 01:21:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter. Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd. Weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben anliegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, dass jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt. Und die braucht man auch für das imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige über das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften. Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer wichtig. Und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es mir nicht merken einfach. Ich kann nicht sagen: Ich habe das eh schon in der Imagination vorigen Wochen gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen, aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen. Also ich weiß wohin mein geistiges Fernrohr oder Mikroskop, wie auch immer, nein Fernrohr, weiter, mein geistiges Auge wenden soll jedenfalls, aber mehr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich dort sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ja, ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht. Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und auch kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war. Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin. Man darf sich nicht wundern, wenn man denkt, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute. Dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, «GA 320, Seite 111, dort steht das». Und die, die das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt, selber zu schauen. Und natürlich wage ich zu behaupten, es werden nicht so viele sein, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat. Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was Großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man dadurch aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas. Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen. Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen, aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die mir dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen. Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiterschauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorragen können. Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen, dort gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werk Steiners ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte. Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen. Also er hat die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wichtig. Daher gut auch beim Studium von Steiner-Texten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht. Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich. Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, da, da, da wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts. Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen, oder da wirft sich eine Frage mir auf. Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche. Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Nämlich, ja ich sage fast eine existenzielle, oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht. Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen. Wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es. Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen. Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, es zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein kleines Punkterl, sondern da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Steiner sagt selber, z. B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen, vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede, irgendwo im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin. Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was. Das sind die interessanten Stellen. Die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese Freiräume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann. Aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe. Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht. Da ist irgendwas. Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Ihr kriegt die volle Weisheit alles und kriegt genau, an welchen Ort ihr dorthin gehört, seid zufrieden und glücklich damit. Dann weiß ich, welches Rädchen ich an welchem Platz bin und bin zufrieden damit. Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet. Gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
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Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30940</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-15T11:43:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4090 Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10] ===&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe drinnen, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist. Naja, wie es im Faust heißt, «wer immer strebend sich bemüht». Also er ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so. Ich meine, er stirbt eigentlich, aber nur das Letzte, das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungen wäre, dann dürfte ich sagen, «Augenblick verweile doch, du bist so schön». Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er. Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler. Nicht kleine Fehler. Also von der Gretchen-Geschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens, glaube ich, eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist. Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss, und das reicht eigentlich. Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus. Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form. Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination. Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Weil es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt, selbst auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist alles Oberfläche. Es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges, des Menschen und der Menschheit überhaupt. Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, das ist insbesondere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder richtig sind. Also schaue ich, wo ich finde die richtigen Bilder. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen und das kannten, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei. Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kabieren. Da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kabieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, Rudolf Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben. Und vor allem welche Bedeutung diese Kabieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kabieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen. Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem astralischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt es Goethe. Weil meistens ist es nämlich nur von drei Kabieren in der Überlieferung die Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt es ja, der vierte wollte nicht kommen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Drei haben wir mitgebracht;&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen.&lt;br /&gt;
Er sagte, er sei der Rechte,&lt;br /&gt;
Der für sie alle dächte».&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken, mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig aber. Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt, aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörfel fern der Zivilisation findest du es schon. Weil ein Handy gibt es zumindest dort, weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass es dort ausgebaut wird, das Netz. Das ist wurscht, wenn sie es billig verscherbeln dort, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja, ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch, aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein, damit dieses imaginative, malende Schauen genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bildes in seinen Zusammenhang und indem ich es gestalte, das heißt, mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt, ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen- und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt, ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Na, wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter. Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als es Malen, es Gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich an das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Und das heißt, die Berührung im Seelischen ist da. Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch, in unserem Astralleib. Was glaubst ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr. Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, kommen heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen. Man sieht daran, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf. Also gerade Mathematik ist etwas rein Geistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt, 3-Zellige, 5-Zellige, was weiß ich, wie viele Zellige, Blüte, aber da muss man Zähl nehmen. Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersinnlich. Nichtsinnlich, wie immer man es nennen will. Es gibt auch untersinnliche Sachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall ist es nicht sinnlich. Aber wir können es denken. Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum fuhrwerkt. Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da warten ziemliche Klippen, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch. Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint. Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, also der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit. Weil in uns schlummern also seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie auch sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen. Und darum werden wir energisch abgehalten davon im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30939</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-15T11:35:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=4090 Vom Intellekt zum imaginativen Bewusstsein. Die Kabieren und die Wesensglieder des Menschen. Mystik, Doppelgänger und die Schwelle zur geistigen Welt 01:08:10] ===&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe drinnen, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist. Naja, wie es im Faust heißt, «wer immer strebend sich bemüht». Also er ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so. Ich meine, er stirbt eigentlich, aber nur das Letzte, das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungen wäre, dann dürfte ich sagen, «Augenblick verweile doch, du bist so schön». Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er. Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler. Nicht kleine Fehler. Also von der Gretchen-Geschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens, glaube ich, eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist. Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss, und das reicht eigentlich. Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus. Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form. Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination. Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Weil es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt, selbst auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist alles Oberfläche. Es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges, des Menschen und der Menschheit überhaupt. Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, das ist insbesondere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder richtig sind. Also schaue ich, wo ich finde die richtigen Bilder. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen und das kannten, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei. Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kabieren. Da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kabieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, Rudolf Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben. Und vor allem welche Bedeutung diese Kabieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kabieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen. Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem astralischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt es Goethe. Weil meistens ist es nämlich nur von drei Kabieren in der Überlieferung die Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt es ja, der vierte wollte nicht kommen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Drei haben wir mitgebracht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagte, er sei der Rechte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für sie alle dächte».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken, mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig aber. Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt, aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörfel fern der Zivilisation findest du es schon. Weil ein Handy gibt es zumindest dort, weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass es dort ausgebaut wird, das Netz. Das ist wurscht, wenn sie es billig verscherbeln dort, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja, ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch, aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein, damit dieses imaginative, malende Schauen genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bildes in seinen Zusammenhang und indem ich es gestalte, das heißt, mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt, ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen- und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt, ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Na, wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter. Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als es Malen, es Gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich an das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Und das heißt, die Berührung im Seelischen ist da. Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch, in unserem Astralleib. Was glaubst ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr. Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, kommen heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen. Man sieht daran, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf. Also gerade Mathematik ist etwas rein Geistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt, 3-Zellige, 5-Zellige, was weiß ich, wie viele Zellige, Blüte, aber da muss man Zähl nehmen. Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersinnlich. Nichtsinnlich, wie immer man es nennen will. Es gibt auch untersinnliche Sachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall ist es nicht sinnlich. Aber wir können es denken. Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum fuhrwerkt. Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da warten ziemliche Klippen, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch. Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint. Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, also der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit. Weil in uns schlummern also seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie auch sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen. Und darum werden wir energisch abgehalten davon im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30926</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30926"/>
		<updated>2026-02-13T22:06:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23 */ Absätze, Überschriften, Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=3292 Auseinandersetzung als Weg zum Ich-Erwachen. Entwicklung statt harmonischer Dauerordnung. Schöpferische Unsicherheit als kosmisches Prinzip 00:54:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorgegebenen Gemeinsamkeitsgefühl schon heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit. Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann eben auch lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen. Nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind. Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen, aneinander. Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit drinnen, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kain und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten. Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist ja in Wahrheit noch ein wirkliches Traummändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht. Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke. Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll. Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken rieseln lassen, die wir aber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen. In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der Ahriman auch bei uns ist. Das ist Angst. Und glaubt ja nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie. Das hat offensichtlich irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber nach ein paar Tagen, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander. Dass sie es nicht aushalten. Ja, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt. Wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran. Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höheres Ich, niederes Ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst. Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel. Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig. Der Mensch muss die Erde aufreißen, um dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen. In einer gewissen Beziehung vielleicht, aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greift man zu tief hinein oder falsch hinein. Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie dahinträumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit. Und beachtet aber auch, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gerne so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist. Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist. Weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was. Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo wir in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt aber in Wahrheit. Und in das spiele ich mir übrigens Bilder hinein, die durchaus eben von Menschen hineingedeckt sind. Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo ein Scheitern wieder daran. Das ist ein bisschen der Hintergrund. «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen». Das hat der Goethe, ich glaube es ist gar nicht original von ihm, aber er hat es jedenfalls erwähnt, wenn es zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ruinieren uns eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu bei, dass es schief geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo. Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann. Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt. Gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt, sondern erst sich einschleifen muss und man ein gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir nur aus dem besten Willen und unserem besten Können heraus kommen, fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein. Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so in vielem. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt. Das immer danach strebt, natürlich, strebt und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mache was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt nur ein Dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen. Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen, weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht, aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror. Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
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Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30915</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-12T18:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2903 Imagination als methodischer Erkenntnisweg. Überwindung der bloßen Sinnesbilder. Entwicklungsperspektiven statt mechanischer Wiederholung 00:48:23] ===&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird, der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist, zum Beispiel, oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas neu aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu. Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos, schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht. Es gäbe nur das, was einfach als schon tot Gewordenes, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die soratischen Wesenheiten wollen. Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein. Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind. Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor, wenn man sagt, aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen. Von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber anders, ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist. Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Bereschit B, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre. Und das heißt, wenn ich mir die Blase als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur, wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Könnte man jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen. Jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt. Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im Seelischen all dieser Menschen vorgeht. In diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist. Also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination. Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, ah, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses geistige Wesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenübergestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer ein Einheitsgekuschel in einer Einheitssphäre. Vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können. Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
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Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-10T14:55:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30906</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30906"/>
		<updated>2026-02-10T14:54:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Imaginative Erkenntnis als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Inspiration als unmittelbares Erfassen von Zusammenhängen. Erd- und Weltentwicklung als bewegliche Gesetzlichkeit 00:27:48 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imagination als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Geistige Gesetzmäßigkeit hinter relativen Erscheinungen. Erkenntnisgrenzen von Schrift und Theorie als Entwicklungsimpuls 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
=== [https://www. youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=2136 Lebendiges Denken im Ätherischen. Die Welt der Wesenheiten als seelische Umwelt. Naturgesetze als bewegliche Ausdrucksformen geistiger Prozesse 00:35:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30905</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30905"/>
		<updated>2026-02-10T14:01:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1668 Imaginative Erkenntnis als Quelle wissenschaftlicher Einsicht. Inspiration als unmittelbares Erfassen von Zusammenhängen. Erd- und Weltentwicklung als bewegliche Gesetzlichkeit 00:27:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaften nach Naturkräften suchen, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist, der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen. Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen. Und irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel der Pauli hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen. Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter. Und der Einstein zum Beispiel nicht, der war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, die ihn zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Und wo er zumindest auch zeigt, dass die Beziehung, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist. Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass halt unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum. Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven. Und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit. Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen, also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die, naja, etwas jüngere Generation, die nachgerückt sind. Obwohl, als er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905. Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die halt festgestellt haben, so wie sich der Einstein eigentlich denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert, als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann, es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber dass eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich, wo es keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt, weil im Grunde haben alle Forscher bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass sie theoretisch zumindest alles vorherberechnen könnte, weil alles schon feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet. Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem Alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen mit dem Bereschit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir dazu stimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist. Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen. Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was richtiges schauen kann, sich auch richtig das jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus auch in ein gemaltes Bild oder ganz egal. Und trotzdem wird es unvollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, ist er ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen. So reich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist für seinen Umfang noch reicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr. Und überall, ich behaupten mal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch. Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben, dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt. Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Es stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem Alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte. Im Neuen Testament ist es, naja, so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannes-Briefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben, aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun, allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken. Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte. Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt. Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Weil auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen. Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen. Und diese imaginativen Gedanken haben eben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, gut jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber. Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht. Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss der grübeln, dass er dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach. Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben, also das heißt man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer, aber das, was man dann malend schauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Also gerade da, das heißt, dass da eigentlich, nämlich dann gerade wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit. Die Inspiration erklärt nämlich, ja was bedeutet denn das und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können im Prinzip. Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Also die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen und das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach eben, um es kommunizieren zu können, weil sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination und schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu, weil es in den Worten, die wir halt heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen, aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke dann mal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab, aber an sich hört die Imagination nie auf. Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Aber nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner. Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so. Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so wie die Kirchenlehrer gedacht haben. In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln. Aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten. Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat das ja einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Räumliches, aber noch nicht die höchste Form des Räumlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird. Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas fließendes, zähfließendes von mir aus. Rudolf Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen. Also wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger-Inkarnation unserer Erde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellen, so von der Konsistenz. Er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen ich ich bin erst jetzt unlängst darauf gekommen, das Erste Goetheanum hat er gern bezeichnet auch als Guglhupftopf, in dem der Guglhupf Anthroposophie gebacken werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammenstimmen muss mit dem, was drinnen geistig auch werden soll. Also es braucht die notwendige Form, und das geht nicht in jeder Form. Ein Guglhupf braucht halt eine Guglhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond. Erstens, alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch eben den festen Erdboden gab es nicht. Es war was Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht. Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch-ätherisch-astralisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Jedenfalls, also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich. Stattdessen haben halt höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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{{BS|A}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30904</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30904"/>
		<updated>2026-02-10T12:10:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=1170 Lautbewegung als Träger geistiger Wirklichkeit. Imagination als zeitdurchwirkter Prozess ohne Raum. Schöpfungswort und Kreuzimpuls im Anfang 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist letztlich. Nur es ist Geist, der, ja, sagen wir gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will irgendwo. Das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer. Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Das Sch ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen und das T, Bereschit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes. Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das also vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr regsam, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, ist wie wenn etwas aus dem Feuer heraus geschmiedet wird geradezu. Und da jetzt das T. Von mir aus, wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Bereschit drinnen liegt und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt: am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist. Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht oder auch nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination ist, die darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen. Wenn man über das meditiert und sich diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt versucht habe ein bisschen anzudeuten, wenn man sich mit dem Tag ein, Tag aus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann im Grunde. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen. Und das heißt also in dem Wort Berischit, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt. Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein raumlos. Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als räumliches, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird. Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist nicht leicht, sich hinein zu versetzen. Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden, ja eben als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist. Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen, das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen. Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort. Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz. Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen. Also es ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potenzial drin. Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass ein in gewisser Weise trotzdem endlicher Kosmos dann entsteht. Aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben. Die kann das erfassen. Und wenn es heißt, der göttliche Funke ist auch in uns, heißt das nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen. Und bekommen ein sehr grobes Bild zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt. Also das sind die wirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-10T12:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34 */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=655 Zweidimensionalität als Schwelle geistigen Schauens. Farbe und Bedeutung jenseits des Räumlichen. Ursprache als lebendiges Imaginationsträgerfeld 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe es vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen. Gut, man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht. Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes. Und Leuchtendes ist immer was räumlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was räumlich Gegenständliches. Weil was Zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man mir jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren. Aber eine Leinwand, so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine Dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist. Und da muss ich erleben, dass alles seine Räumlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in räumliche Gestalten hinein. Aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen. Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Räumlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, naja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender. Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen. Und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mir als zum Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar drüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen. Ja, es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen. Und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zu wörtlich nimmt. Weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meine äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben. In alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen. Also es war noch zum Beispiel im Hebräischen noch sehr viel imaginative Kraft drinnen. Das heißt, der Klang, der Laute erzeugt im Innern ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Bereschit bara Elohim et haschamajim we’et ha’arez, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in dem Wort Bereschit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin. Es ist also etwas, was ist im B, sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird. Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen räumlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein. Also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Und man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E steckt sehr viel Bewusstsein drinnen. Weil E ist in der Eurythmie ja die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will. Also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen. Das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen. Eine sehr weisheitsvolle. Weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Wolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit. Also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im R drinnen. Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft. Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, dass sie halt bewegt, selbsttätig bewegt. Oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann. Ein sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, da ist das T drinnen. T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt, aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet. Und da schlägt ein geistiges hinein ein. Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Bere, noch einmal ein E, Bere-Schit, dann kommt Sch. Das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das Sch, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
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Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
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Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-10T11:25:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34 */&lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe jetzt vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen, gut man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes und Leuchtendes ist immer was erheimlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was erheimlich Gegenständliches, weil was zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren, aber eine Leinwand so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es mir jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich erleben, dass alles seine Erheimlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, ja dann in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in erheimliche Gestalten hinein, aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Erheimlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, na ja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mal als Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute eben ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar darüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen, ja es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zuwörtlich nimmt, weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meinen äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben, in alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen, also es war noch zum Beispiel im Hebräischen, im alten Hebräischen ist noch sehr viel imaginative Kraft drinnen, das heißt der Klang, der Laute erzeugt im Inneren ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Berejit, Bara Elohim, Hashamayim, Vethaaretz, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit, aber schon in dem Wort Berejit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin, es ist also etwas, was sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen erweimlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein, also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E ist etwas, nein es steckt sehr viel Bewusstsein drinnen, im E, weil E ist in der Eurythmie, die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will, also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen, das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen, eine sehr weisheitsvolle, weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Bolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit, also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde, das ist im R drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft, Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, das sich halt bewegt, selbsttätig bewegt, oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann, sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, das T drinnen, T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet, und da schlägt ein geistiges hinein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Noch einmal ein E, dann kommt S, das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie. Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
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Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-10T11:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www. youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=274 Flächenhaftes Imaginieren jenseits räumlicher Bilder. Eigenart des Engelbewusstseins im Vergleich zum Menschen. Meditation als Schulung nicht-sinnlicher Gegenwart 00:04:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe jetzt vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen, gut man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes und Leuchtendes ist immer was erheimlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was erheimlich Gegenständliches, weil was zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren, aber eine Leinwand so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es mir jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich erleben, dass alles seine Erheimlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, ja dann in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in erheimliche Gestalten hinein, aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Erheimlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, na ja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mal als Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute eben ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar darüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen, ja es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zuwörtlich nimmt, weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meinen äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben, in alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen, also es war noch zum Beispiel im Hebräischen, im alten Hebräischen ist noch sehr viel imaginative Kraft drinnen, das heißt der Klang, der Laute erzeugt im Inneren ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Berejit, Bara Elohim, Hashamayim, Vethaaretz, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit, aber schon in dem Wort Berejit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin, es ist also etwas, was sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen erweimlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein, also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E ist etwas, nein es steckt sehr viel Bewusstsein drinnen, im E, weil E ist in der Eurythmie, die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will, also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen, das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen, eine sehr weisheitsvolle, weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Bolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit, also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde, das ist im R drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft, Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, das sich halt bewegt, selbsttätig bewegt, oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann, sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, das T drinnen, T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet, und da schlägt ein geistiges hinein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Noch einmal ein E, dann kommt S, das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie. Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-10T11:17:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe jetzt vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen, gut man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes und Leuchtendes ist immer was erheimlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was erheimlich Gegenständliches, weil was zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren, aber eine Leinwand so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es mir jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich erleben, dass alles seine Erheimlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, ja dann in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in erheimliche Gestalten hinein, aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Erheimlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, na ja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mal als Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute eben ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar darüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen, ja es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zuwörtlich nimmt, weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meinen äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben, in alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen, also es war noch zum Beispiel im Hebräischen, im alten Hebräischen ist noch sehr viel imaginative Kraft drinnen, das heißt der Klang, der Laute erzeugt im Inneren ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Berejit, Bara Elohim, Hashamayim, Vethaaretz, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit, aber schon in dem Wort Berejit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin, es ist also etwas, was sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen erweimlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein, also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E ist etwas, nein es steckt sehr viel Bewusstsein drinnen, im E, weil E ist in der Eurythmie, die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will, also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen, das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen, eine sehr weisheitsvolle, weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Bolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit, also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde, das ist im R drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft, Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, das sich halt bewegt, selbsttätig bewegt, oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann, sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, das T drinnen, T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet, und da schlägt ein geistiges hinein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Noch einmal ein E, dann kommt S, das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie. Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30899</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-10T11:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung,&lt;br /&gt;
Die in der sonnerhellten Welt&lt;br /&gt;
Mit Lichtesfluten sich vereint;&lt;br /&gt;
Sie will dem Denken&lt;br /&gt;
Zur Klarheit Wärme schenken&lt;br /&gt;
Und Mensch und Welt&lt;br /&gt;
In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe jetzt vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen, gut man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes und Leuchtendes ist immer was erheimlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was erheimlich Gegenständliches, weil was zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren, aber eine Leinwand so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es mir jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich erleben, dass alles seine Erheimlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, ja dann in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in erheimliche Gestalten hinein, aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Erheimlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, na ja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mal als Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute eben ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar darüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen, ja es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zuwörtlich nimmt, weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meinen äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben, in alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen, also es war noch zum Beispiel im Hebräischen, im alten Hebräischen ist noch sehr viel imaginative Kraft drinnen, das heißt der Klang, der Laute erzeugt im Inneren ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Berejit, Bara Elohim, Hashamayim, Vethaaretz, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit, aber schon in dem Wort Berejit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin, es ist also etwas, was sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen erweimlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein, also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E ist etwas, nein es steckt sehr viel Bewusstsein drinnen, im E, weil E ist in der Eurythmie, die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will, also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen, das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen, eine sehr weisheitsvolle, weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Bolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit, also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde, das ist im R drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft, Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, das sich halt bewegt, selbsttätig bewegt, oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann, sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, das T drinnen, T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet, und da schlägt ein geistiges hinein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Noch einmal ein E, dann kommt S, das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie. Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30898</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-10T11:12:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5uZisExx3sY&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe jetzt vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen, gut man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes und Leuchtendes ist immer was erheimlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was erheimlich Gegenständliches, weil was zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren, aber eine Leinwand so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es mir jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich erleben, dass alles seine Erheimlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, ja dann in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in erheimliche Gestalten hinein, aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Erheimlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, na ja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mal als Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute eben ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar darüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen, ja es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zuwörtlich nimmt, weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meinen äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben, in alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen, also es war noch zum Beispiel im Hebräischen, im alten Hebräischen ist noch sehr viel imaginative Kraft drinnen, das heißt der Klang, der Laute erzeugt im Inneren ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Berejit, Bara Elohim, Hashamayim, Vethaaretz, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit, aber schon in dem Wort Berejit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin, es ist also etwas, was sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen erweimlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein, also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E ist etwas, nein es steckt sehr viel Bewusstsein drinnen, im E, weil E ist in der Eurythmie, die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will, also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen, das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen, eine sehr weisheitsvolle, weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Bolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit, also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde, das ist im R drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft, Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, das sich halt bewegt, selbsttätig bewegt, oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann, sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, das T drinnen, T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet, und da schlägt ein geistiges hinein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Noch einmal ein E, dann kommt S, das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie. Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30858</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-07T12:30:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe jetzt vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen, gut man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes und Leuchtendes ist immer was erheimlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was erheimlich Gegenständliches, weil was zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren, aber eine Leinwand so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es mir jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich erleben, dass alles seine Erheimlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, ja dann in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in erheimliche Gestalten hinein, aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Erheimlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, na ja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mal als Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute eben ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar darüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen, ja es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zuwörtlich nimmt, weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meinen äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben, in alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen, also es war noch zum Beispiel im Hebräischen, im alten Hebräischen ist noch sehr viel imaginative Kraft drinnen, das heißt der Klang, der Laute erzeugt im Inneren ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Berejit, Bara Elohim, Hashamayim, Vethaaretz, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit, aber schon in dem Wort Berejit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin, es ist also etwas, was sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen erweimlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein, also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E ist etwas, nein es steckt sehr viel Bewusstsein drinnen, im E, weil E ist in der Eurythmie, die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will, also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen, das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen, eine sehr weisheitsvolle, weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Bolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit, also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde, das ist im R drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft, Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, das sich halt bewegt, selbsttätig bewegt, oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann, sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, das T drinnen, T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet, und da schlägt ein geistiges hinein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Noch einmal ein E, dann kommt S, das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie. Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30857</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_210._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=30857"/>
		<updated>2026-02-07T12:29:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:47 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=46 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:46] ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe jetzt vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen, gut man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes und Leuchtendes ist immer was erheimlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was erheimlich Gegenständliches, weil was zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren, aber eine Leinwand so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es mir jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich erleben, dass alles seine Erheimlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, ja dann in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in erheimliche Gestalten hinein, aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Erheimlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, na ja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mal als Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute eben ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar darüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen, ja es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zuwörtlich nimmt, weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meinen äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben, in alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen, also es war noch zum Beispiel im Hebräischen, im alten Hebräischen ist noch sehr viel imaginative Kraft drinnen, das heißt der Klang, der Laute erzeugt im Inneren ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Berejit, Bara Elohim, Hashamayim, Vethaaretz, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit, aber schon in dem Wort Berejit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin, es ist also etwas, was sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen erweimlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein, also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E ist etwas, nein es steckt sehr viel Bewusstsein drinnen, im E, weil E ist in der Eurythmie, die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will, also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen, das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen, eine sehr weisheitsvolle, weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Bolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit, also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde, das ist im R drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft, Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, das sich halt bewegt, selbsttätig bewegt, oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann, sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, das T drinnen, T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet, und da schlägt ein geistiges hinein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Noch einmal ein E, dann kommt S, das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie. Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
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Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
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Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-07T12:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 */&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g&amp;amp;t=47 Einleitung und 4. Wochenspruch 00:00:47] ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe jetzt vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen, gut man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes und Leuchtendes ist immer was erheimlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was erheimlich Gegenständliches, weil was zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren, aber eine Leinwand so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es mir jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich erleben, dass alles seine Erheimlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, ja dann in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in erheimliche Gestalten hinein, aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Erheimlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, na ja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mal als Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute eben ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar darüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen, ja es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zuwörtlich nimmt, weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meinen äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben, in alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen, also es war noch zum Beispiel im Hebräischen, im alten Hebräischen ist noch sehr viel imaginative Kraft drinnen, das heißt der Klang, der Laute erzeugt im Inneren ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Berejit, Bara Elohim, Hashamayim, Vethaaretz, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit, aber schon in dem Wort Berejit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin, es ist also etwas, was sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen erweimlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein, also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E ist etwas, nein es steckt sehr viel Bewusstsein drinnen, im E, weil E ist in der Eurythmie, die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will, also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen, das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen, eine sehr weisheitsvolle, weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Bolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit, also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde, das ist im R drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft, Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, das sich halt bewegt, selbsttätig bewegt, oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann, sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, das T drinnen, T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet, und da schlägt ein geistiges hinein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Noch einmal ein E, dann kommt S, das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie. Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
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Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-07T12:23:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 211. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens. Also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten. Das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt. Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, dann durch den Zeitfluss verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen. Also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen im Vergleich zu den anderen Weltebenen was Abgestorbenes. Aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs mit seiner Aufrichtekraft auch das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist. Wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt. Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten. Wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir halt in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten. Und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt. Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennen gelernt hat, weil er Mensch geworden ist. Aber sonst, Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen. Daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar. Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist. Dass es auf jeden Fall nichts räumliches hat. Daher sind eigentlich räumliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat oder menschenartiger Gestalt hat, halt mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark. Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten. Also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben. Also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen. Oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein. Weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium. Ich meine, die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben. Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben. Sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können. Weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen sie von sich nichts. Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich. Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren. Und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren. Er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen. Das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht. Weil für ihn steht eh die geistige Welt offen. Wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unserer Innenwelt zunächst einmal. Und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was, den noch zu entkleiden aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können. Das ist ja eigentlich gar nicht so einfach. Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade als Meditationssätze sind teilweise gut da drinenn. Und zum Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte lebt die Weisheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt soll man meditieren über diesen Satz. Man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit. Man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, ja was bedeutet denn die Weisheit? Was bedeutet das Licht? Wenn ich dann womöglich nur anfange, physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben. Ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wort-Lebewesen nennen eigentlich. Das ist es. Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann natürlich, ich habe jetzt vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen, gut man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes und Leuchtendes ist immer was erheimlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was erheimlich Gegenständliches, weil was zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren, aber eine Leinwand so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es mir jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich erleben, dass alles seine Erheimlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, ja dann in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in erheimliche Gestalten hinein, aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Erheimlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, na ja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mal als Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute eben ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar darüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen, ja es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zuwörtlich nimmt, weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meinen äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben, in alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen, also es war noch zum Beispiel im Hebräischen, im alten Hebräischen ist noch sehr viel imaginative Kraft drinnen, das heißt der Klang, der Laute erzeugt im Inneren ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Berejit, Bara Elohim, Hashamayim, Vethaaretz, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit, aber schon in dem Wort Berejit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin, es ist also etwas, was sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen erweimlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein, also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E ist etwas, nein es steckt sehr viel Bewusstsein drinnen, im E, weil E ist in der Eurythmie, die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will, also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen, das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen, eine sehr weisheitsvolle, weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Bolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit, also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde, das ist im R drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft, Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, das sich halt bewegt, selbsttätig bewegt, oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann, sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, das T drinnen, T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet, und da schlägt ein geistiges hinein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Noch einmal ein E, dann kommt S, das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie. Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 210. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-02-07T12:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:210.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g|thumb|210. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. April 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=iOY1PXa1v2g Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/g2lbd6z0clywp2bz6njjf/210.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=tvkf92mpvd51f4r510g9x3x7g&amp;amp;st=2jha6ei8&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 210. Vortrags vom 23. April 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch sehr herzlich zum 210. Vortrag zur Apokalypse. Und dazu gibt es den vierten Wochenspruch zum Einstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Empfindung,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die in der sonnerhellten Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Lichtesfluten sich vereint;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie will dem Denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Klarheit Wärme schenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Mensch und Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Einheit fest verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir können in dem Licht, das uns jetzt aus der Natur entgegenkommt, natürlich von der Sonne, aber indirekt dann auch durch die ganze Natur, können wir empfinden, spüren vielleicht Wesen unseres Wesens, also Wesen im weitesten Sinn, geistige Wesenheiten, aber auch natürlich Elementarwesenheiten, das alles lebt im Lichte drinnen, im Lichte, das uns auch von den Dingen widergespiegelt wird, darin leben Wesen, die aber halt nicht unserer räumlichen Welt angehören, sondern einer imaginativen Welt angehören, die aber genauso wirklich ist, oder vielleicht sogar noch wirklicher ist, als unsere räumliche Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Welt, alles was räumlich ist, ist eigentlich etwas Erstorbenes. Also im Raum ersterben die Dinge, es wird dann durch den Zeitfluss, verändern sie sich vielleicht noch ein bisschen, also indem die Zeit auch dabei ist, kann das Leben sich trotzdem noch ein bisschen entfalten, aber es ist doch im Großen und Ganzen, im Vergleich zu den anderen Weltebenen, ist es etwas Abgestorbenes, aber es gibt uns auch den festen Boden unter den Füßen und das ist für den Menschen und für die Entwicklung seines Ichs, mit seiner Auferrichtekraft, ja das ganz Entscheidende, dass wir einen festen Boden haben, auf dem wir stehen können. Also dadurch entwickeln wir unser Erdenbewusstsein, wo das Ich im Zentrum ist, wir erkennen es zwar noch nicht so im Detail, was es eigentlich wirklich so genau ist, aber wir sind doch in irgendeiner Form überzeugt davon, dass wir es haben, selbst wenn die Wissenschaften manchmal sagen, das Ich gibt es nicht, oder es gibt so viele verschiedene Iche, wenn überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja natürlich, es gibt verschiedene Facetten, wir haben ja in Wahrheit auch unseren Doppelgänger, der durchaus auch eine recht eigenständige Wesenheit ist und uns manchmal ziemlich irritieren kann, aber auch nützlich sein kann. Also auch der Doppelgänger ist nicht nur etwas Negatives, sondern er zeigt uns nur die Schattenseiten, die wir in uns entwickelt haben und die er im Grunde lebt und leidet teilweise darunter, weil er unsere Verfehlungen auch mitkriegt. Also im Grunde hängt es stark mit unserem Ego zusammen, das wir brauchen ja auch, und das halt Lichte und dunkle Facetten und es hat gewisse Notwendigkeiten, die es eben auch nur hier in unserer Erdenwelt, in unserer dreidimensional-räumlichen Erdenwelt gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen geistigen Wesen außer uns kennen sie nicht. Also mit Ausnahme des Christus, der sie kennengelernt hat, weil er Mensch geworden ist, aber sonst Engelwesenheiten, Elementarwesenheiten kennen das eigentlich alles nicht. Darüber haben wir auch schon öfter gesprochen, daher sind diese anderen Welten auch so schwer vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vergleich oft für das imaginative Wahrnehmen ist, dass es flächenhaft ist, dass es auf jeden Fall nichts Erwärmliches hat. Daher sind eigentlich erwärmliche Engelbilder oder so, gehen in Wahrheit an der Tatsache vorbei. Also wenn man von mir aus in menschenähnlicher Gestalt hat, oder menschenartiger Gestalt hat, mit den Flügeln oder so, das ist sehr stimmig irgendwo das Bild, weil die Engelwesenheiten ja eben uns zugeordnet sind sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen uns von allen geistigen Wesenheiten am nächsten, also namentlich überhaupt die normalen Engel, also unsere begleitenden Engel zum Beispiel, die sind sehr nahe am Menschen dran. Es gab ja sogar luziferische Engelwesenheiten, die sich in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung durchaus noch inkarniert haben, also auch auf Erden gelebt haben, weil sie dadurch luziferische Wesenheiten waren, weil sie gewisse Dinge halt nachholen mussten. Zu den Widersachern haben sich ja besonders die Wesenheiten qualifiziert, die nicht das normale Entwicklungstempo gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist es bei den Widersacherwesenheiten so, dass sie in manchen Sachen, ohne das jetzt falsch zu verstehen, zurückgeblieben sind, also noch auf einem früheren Stadium stehen, oft aber auch in anderen Aspekten späteres vorausnehmen, also die Zukunft vorausnehmen. Darum können eben die Widersacherwesenheiten oft auch den regulären Wesenheiten überlegen sein, weil sie eben Fähigkeiten entwickelt haben, die die regulären Engelwesenheiten vielleicht überhaupt gar nicht entwickeln. Also die luziferischen Engel sind ja so in einem Zwischenstadium, ich meine die, die sich auch wirklich in der Frühzeit inkarnieren konnten, haben schon noch eine deutlichere Ahnung davon bekommen, was es eben heißt, in einer räumlichen Welt zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnten damals, weil es ja lange vor Christus war, nicht wirklich die Freiheit entwickeln, aber sie bekommen schon eine deutliche Ahnung davon. Sie haben eben zum Beispiel das, was reguläre Engelwesenheiten nicht haben, sie haben dieses eigene Innenleben, mit dem sie sich im Grunde absondern können, ganz in ihrem Seelischen sein können, weil wir haben davon öfter jetzt gesprochen, dass bei den regulären Engelwesenheiten, wenn sie sich zu sich selbst wenden, also von der Welt sich zurückziehen, zu sich selbst wenden, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann wissen sie von sich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Sie spüren sie gar nicht. Sie spüren sie nur dann, wenn sie sozusagen nach außen gehen, tätig werden, geistig tätig werden, und an ihren Taten erleben sie ganz stark ihr Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spiegelt ihnen ihr Ich wieder. Also wenn wir uns das vorstellen würden, wir würden es nur erleben, wenn wir also die geistige Kraft hätten, die Natur, die Wesen der Natur irgendwie zu verändern, zu bearbeiten, daran würden wir uns spüren, und wenn wir sagen, so jetzt will ich zum Beispiel meditieren, ein Engel kann nicht meditieren, er kann sich nicht jetzt in sein Seelisches zurückziehen und da jetzt einen Geistesinhalt seiner Wahl oder von mir, was hat er vom Nachbarengel bekommen, dort festhalten und darüber, ja, das in seinem Bewusstsein leben lassen, das kann er gar nicht. Braucht er auch nicht, weil für ihn steht eh die geistige Welt offen, wir brauchen dieses Hilfsmittel, um uns eben von der sinnlichen Welt zu lösen und uns zu versenken in unsere Innenwelt zunächst einmal, und wenn wir jetzt einen Meditationssatz zum Beispiel haben oder was denn noch, zu entgleiten aller sinnlichen Bedeutung und trotzdem in dem leben zu können, das ist ja eigentlich gar nicht so einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnere an das aus der Frühzeit von Steiner, seine Übungen, die teilweise auch noch in veränderter Form übernommen wurden aus der theosophischen Bewegung heraus, weil ja dort auch dieselben Wahrheiten drinnen waren, auch wenn sie nicht so klar und deutlich ausgesprochen waren, aber gerade also Meditationssätze sind teilweise gut da drinnen und zum Beispiel in Lichte lebt die Weisheit. So, und jetzt soll man meditieren über diesen Satz, man soll ihn sich aber nicht sinnlich vorstellen, eigentlich in Wahrheit, man soll auch ja nicht philosophisch darüber nachdenken, was bedeutet denn die Weisheit, was bedeutet das Licht, wenn ich dann womöglich nur anfange physikalische Lichttheorie hinzubringen, dann wird es schwierig. Also ich muss eigentlich versuchen, wach bei diesem Wort, bei dieser Wortfolge, bei diesem Wortorganismus zu bleiben, ich will es gar nicht einmal Satz nennen, ich will es ein Wortlebewesen nennen eigentlich, das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss man halt dann schaffen, dabei zu bleiben. Man kann natürlich, ich habe jetzt vorhin gesagt, man muss die sinnlichen Vorstellungen abstreifen, gut man kann zum Einstieg kann man sicher sinnliche Vorstellungen einmal nehmen, aber man muss sie einmal wegkriegen. Aber es ist sowieso schwer, weil das Licht sehen wir eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen nur Leuchtendes oder Beleuchtetes und Leuchtendes ist immer was erheimlich Gegenständliches und Beleuchtetes ist auch was erheimlich Gegenständliches, weil was zweidimensionales kann ich nicht beleuchten. Auch wenn man jetzt sagt, wir können doch auf eine Leinwand projizieren, aber eine Leinwand so dünn sie auch immer ist, sie ist dreidimensional, weil sie hat immer auch eine dicke, weil wenn sie eine dicke Null hätte, dann wäre es weg für uns. Und Imagination in diesem Sinn heißt, wenn ich es mir jetzt anfange, zumindest anhand eines sinnlichen Bildes vorzustellen, dann komme ich aber in die wirkliche Imagination im Grunde erst, wenn ich die tiefen Dimensionen komplett weglasse und es nur mehr wirklich absolut zweidimensional ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich erleben, dass alles seine Erheimlichkeit verliert. Das findet man in vielen mittelalterlichen Darstellungen zum Beispiel noch. Da ist es ganz deutlich, die Figuren, abgesehen davon, dass sie einigermaßen stilisiert sind, die Gestalten, ja dann in der Gotik noch mit dem Essschwung drinnen, aber in der Gotik geht es dann eh schon in erheimliche Gestalten hinein, aber im frühmittelalterlichen Fall, das sind wirklich flächige Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wird gar nicht versucht, den Eindruck des Erheimlichen zu erwecken. Selbst wenn man sich denkt, na ja, aber da ist doch eine kleinere Figur, würden wir sagen, die ist weiter weg. Nein, sie ist nicht weiter weg, sie ist unbedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur ist die bedeutendere. So liest man die Bilder richtig. Und die Farben haben natürlich eine entsprechende Bedeutung, das heißt, es geht darum, sich in die Farbqualitäten zu vertiefen und dann irgendwann zu spüren, welche Stimmung kommt mir da entgegen und dann lasse ich letztlich das sinnliche Vorbild, das ich mal als Einstieg genommen habe, irgendwann weg und lebe nur mehr in diesen Stimmungen und ihren Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem möchte ich mich heute eben ein bisschen beschäftigen, wie man an Imaginationen herankommen kann, wie man sich das vorstellen kann, ohne dass es jetzt das Gefühl hat, ja gut, da gibt es halt ein paar begabte Hellseher, die sehen das halt einfach und der Rest kann zwar darüber nachdenken und die Schilderungen von Steiner sind logisch nachvollziehbar auch, man kann es am Leben prüfen, aber schauen kann ich es eigentlich nicht. Und die Zeit ist aber erreicht, zu einem gewissen Schauen zu kommen, ja es ist auch notwendig für unsere Zeit, zu einem gewissen Schauen zu kommen und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbaut, schon von vornherein, durch falsche Vorstellungen und die falschen Vorstellungen entstehen dann, wenn man die Mitteilungen über Imaginationen zuwörtlich nimmt, weil ich glaube, über das haben wir schon gesprochen, es ist halt schwierig, wie spreche ich über etwas, für das ich zunächst als Mensch unserer Zeit noch keinen Sinn geöffnet habe, sondern eben nur meinen äußeren Sinne habe und unsere Sprache auch nur dafür geeignet ist, so wie wir sie heute haben, in alten Zeiten war das noch anders, aber das ist verloren gegangen, also es war noch zum Beispiel im Hebräischen, im alten Hebräischen ist noch sehr viel imaginative Kraft drinnen, das heißt der Klang, der Laute erzeugt im Inneren ein imaginatives Bild. Ich glaube, ich habe das eh schon öfter erzählt, wenn man nur die Schöpfungsgeschichte nimmt, Berejit, Bara Elohim, Hashamayim, Vethaaretz, also im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, das ist die verstandesmäßige Übersetzung in Wahrheit, aber schon in dem Wort Berejit liegt ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens drin, es ist also etwas, was sich ausdehnt, aus einem Punkt heraus entsteht und Sphäre wird, große Sphäre wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt durchaus, da darf man sich sogar ein bisschen erweimlich vorstellen, weil es ja wirklich um die Erschaffung der räumlichen Welt jetzt geht. Dort setzt ja die Genesis im Wesentlichen ein, also sie schildert eigentlich die noch viel imaginativeren Vorstufen, wo überhaupt noch nichts Räumliches existiert, die schildert sie eigentlich gar nicht, sondern es ist dort, wo der Übergang ist. Man muss sich eben vorstellen, jetzt wirklich das Bild, wie aus dem Punkt die kosmische Sphäre heraus entsteht, das ist in dem B einfach drinnen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im E ist etwas, nein es steckt sehr viel Bewusstsein drinnen, im E, weil E ist in der Eurythmie, die Kreuzung irgendwo drinnen, das Kreuz, wenn man so will, also etwas, was auch hinzielt, aber eben auf ein Erdenbewusstsein hin, ein Selbstbewusstsein in dieser Welt drinnen, das ist drinnen. Aber das Ganze ist noch nicht wirklich durchgeformt, es ist noch ziemlich chaotisch, aber es ist eine ungeheure astralische Bewegungskraft drinnen, eine sehr weisheitsvolle, weisheitsvoll, aber zugleich eben kraftvoll. Also es ist nicht sowas Bolkiges, es ist sehr turbulent, auch die Bewegung, weil es kommt da hinein in Wahrheit, ja die Früchte der Vergangenheit, also letztlich die Früchte der früheren kosmischen Entwicklungszustände unserer Erde, das ist im R drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R ist eigentlich im Grunde astralische Bewegungskraft, Bewegungskraft, das was eben dann auch später auf Erden im Tier besonders zur Geltung kommt, das sich halt bewegt, selbsttätig bewegt, oder natürlich auch wir Menschen, das was die Pflanze nicht in sich hat, aber um sich hat. Was sehr wohl auch aber mitwirkt, dass der Trieb wachsen kann, sehr interessantes Wort, Trieb, ist im Übrigen auch ein sehr interessantes Wort, das T drinnen, T ist sowas wie der Einschlag des Geistes in die zu schaffende Welt, sagen wir es einmal so. Also zuerst in diesen Punkt aus dem alles beginnt, der sich aber zur Sphäre ausweitet, und da schlägt ein geistiges hinein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kommt mit diese astralische Bewegungskraft, die drinnen ist. Noch einmal ein E, dann kommt S, das steigert jetzt im Grunde noch die Kraft, die drinnen ist, das S. Das ist bei Steiner zum Beispiel, wo er sagt, der Geist schießt in die Materie. Weil alle Materie ist Geist, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es ist Geist, der gefangen wird, eingeschlossen wird, oder sich einschließen lässt. Das heißt, verzichtet jetzt immer weiter, immer weiter zu gehen, sondern sich in eine Form gießen will, das ist da drinnen. Es ist aber auch eine starke Feuerkraft drinnen, also die Hebräer verstehen unter dem Sch das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer, eine der sogenannten drei Mütter des hebräischen Alphabets, also das sind die wichtigsten. Da ist das Sch, ist eben das Feuerelement, das drinnen ist. Also das haben wir drinnen, und das T, Paragit, haben wir auch drinnen, das T, also auch der Einschlag des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich ist es also jetzt so, die Hebräer schreiben ja auch von rechts nach links, also in den Schriftzeichen wird es noch deutlich, wie das vom B beginnt, sich vorzubereiten, dann schießt Geistiges hinein, aber das ist eigentlich Geistiges, das aus der Vergangenheit noch kommt. Und es wird sehr erregsamer, weil es ist noch völlig ungeordnet, es ist noch völliges Chaos, das ganze schöpferisches Chaos, wenn man will. Und verhärtet sich dann im Sch, es ist wie wenn etwas aus dem Feuer herausgeschmiedet wird geradezu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da jetzt das T. Wenn man ein Bild dazu haben will, den Schmiedehammer, der das Eisen schmiedet. Das ist so ein bisschen eine Ahnung davon, was nur in dem Wort Paragit drinnen liegt, und eigentlich in der simplen Übersetzung heißt am Anfang. Von dem ist eigentlich da gar keine Rede, sondern es ist ein Bild dafür, was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so kann man zum Beispiel, wenn man in die Laute hineingeht, aber jetzt nicht sie äußerlich spricht, nicht einmal mehr sie innerlich hört, sondern aus dem Hören spürt, welche Bewegung ist in den Lauten drinnen. Dann komme ich nahe dem, was die wirkliche Imagination darin steckt. Und in dem Bild ist schon einmal im Kleinen die ganze Schöpfungsgeschichte, also das erste Kapitel der Genesis steckt da eigentlich schon drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn man über das meditiert, und sich so diese geistig-seelischen Bewegungen, die ich jetzt tagein, tagaus beschäftigt, dann kommt man zu einem Erlebnis, aus dem man die ganze Schöpfungsgeschichte eigentlich entwickeln kann. Alles was da passiert, weil was da drinnen passiert, es ist nichts zufällig. Es hat alles seinen Platz an der Geschichte, in der Geschichte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also in dem Wort Periscite, und das ist auch typisch für das imaginative Wahrnehmen, welche Rolle spielt die Zeit? Jede Imagination ist eigentlich auch ein Zeitpanorama zugleich. Also es ist flächig, aber es ist eine Fläche, die auch die Zeit in sich enthält. Ganz gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil einen Raum gibt es eigentlich nicht. Den Raum gibt es nicht. Der wird zwar angedeutet, dass der entstehen wird daraus, aber in dem Lautgebilde als solches, in der Bewegung, ist es noch ein Raumlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach die Bewegungsqualität eigentlich, um die es geht. Also man darf sich das jetzt nicht gleich wieder als ein räumliches Bild, ich habe jetzt gesagt, die Sphäre, die entsteht, das ist schon wieder ein räumliches Bild. Aber es geht um die Bewegung, aus der etwas Räumliches wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das fertige Produkt, es ist die Bewegung. Die Bewegung, die drinnen ist. Ich weiß, das ist nicht leicht jetzt, sich hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es tun, wenn man zum Beispiel mit Sprache arbeitet, ist eine Möglichkeit. Also Imagination heißt im Übrigen nicht immer, dass es nur bildhaft sein muss, weil sinnlich ist es ja letztlich sowieso nicht. In dieser höheren Ebene, es kann empfunden werden als Bewegung, es kann aber auch als Klang empfunden werden, aber als die Bewegungsform, die da mit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss in jedem Laut diese Bewegungsform erkennen. Man muss erkennen das Zusammenspiel dieser Kräfte. Das hat ein System sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem System ist aber eben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt. Also in Wahrheit ist da noch viel mehr drinnen als nur der Anfang der ganzen Geschichte, sondern, wenn ich es jetzt ganz streng sage, ist zunächst einmal auf jeden Fall im Bild drinnen schon. Nur in dem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in dem Wort, wenn ich die Kräfte, die in dem Wort wirken, lebendig mache. Dann geht es bis zum Einschlag des Geistes in die Materie letztlich, ins Stoffliche, auch wenn es in der Imagination noch nicht stofflich gezeigt wird, aber es zeigt den Weg da drinnen. Und was ist das T? Das T ist das Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es geht eigentlich bis zum Christus hin. Das steckt in der ersten Silbe drinnen. Also in dem ersten Wort, besser gesagt, steckt das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es lesen will. Haben nicht alle so gelesen, also das ist schon klar. Aber es steckt dieses ganze Potential drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch die Sache bei den Imaginationen, dass im Grunde kein Mensch die vollständige Imagination erleben kann, weil die umfasst letztlich die Unendlichkeit in Wahrheit. Die Unendlichkeit, dass da in gewisser Weise trotzdem endlich ein Kosmos dann entsteht, aber das ist so riesengroß, dass man nie alle Facetten davon erfassen kann. Das kann die Trinität haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Funke ist auch in uns, heißt es nichts anderes, als wir können ein bisschen was davon erfassen und bekommen ein sehr grobes Bild. Zunächst einmal im Vergleich zu dem, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Und diese wirkliche Imagination, die dahinter steckt, die ist dann nicht nur Bild, sondern sie ist geistige Realität, geistige Wirklichkeit, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind die wirkenden Kräfte. Also wenn die Naturwissenschaft nach Naturkräften sucht, die alles bewegen, dort ist der Ursprung. In Wahrheit ist der Ursprung der Kräfte der physikalischen Welt, auch der physikalischen Gesetze, sind Imaginationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Wirklichkeit. Und darum ist es gar nicht so verwunderlich, dass es immer wieder geniale Physiker gibt, die sagen, die eigentliche Erkenntnis, wenn ich was Neues herausfinde, wirklich was Neues entdecke, oder erleuchtet werde mit einem neuen Zusammenhang, so kann man es durchaus nennen. Weil vielleicht die ganzen Fakten eh schon bekannt sind, aber bis jetzt konnte sich noch niemand in einen Zusammenhang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo steht einem das einmal vor Augen und versucht dann vielleicht ein Leben lang, das jetzt in Sätze, in Formeln hineinzubringen, die man halt auch äußerlich verstehen kann. Aber der Ursprung ist ein imaginatives Erlebnis. Mein Lieblingsbeispiel, der Pauli, hat das ganz dezidiert ausgesprochen, dass so die Erkenntnisse kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aller wissenschaftlichen Erkenntnis liegt ein malendes Schauen innerer Bilder zugrunde, wie er es nennt. Der Rest ist Handwerkszeug. Und er war ein perfekter Handwerker auch, der den meisten anderen überlegen wollte, sprich in Mathematik und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Einstein zum Beispiel nicht, er war kein guter Mathematiker, im Vergleich zu vielen anderen. Aber er hat die Imagination geschaut, den zu seiner immer noch sehr einseitigen Theorie geführt hat, aber immerhin etwas, was für die räumliche Welt eine gewisse Geltung hat. Wo er zumindest auch zeigt, dass eine starke Beziehung zwischen Raum und Zeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so einfach zu trennen ist voneinander. Dass unsere räumliche Welt nur mit der zeitlichen Welt existieren kann, dass es da Übergänge gibt. Dass sich ein Raum in Zeit verwandeln kann und Zeit in Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich so der Kerngedanke der sogenannten Relativitätstheorie. Das heißt, es kommt an der Relativität, eigentlich hätte er es eine Absolutheitstheorie nennen können, er hat gesagt, da steckt ein wirklicher Kern dahinter, der ist unverrückbar, nur das Äußere sind Erscheinungen und da gibt es verschiedene Perspektiven und je nachdem, wie sie relativ zueinander in Beziehung stehen, dadurch erscheinen sie uns anders. Aber dahinter steht eine letztlich geistige Gesetzmäßigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark und eine Ordnung drinnen. Noch nicht eine Ordnung, das hat er nicht erkennen können drinnen. Also die Ordnung, die notwendig ist, dass wirklich die Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war erst die etwas jüngere Generation als er, die nachgerückt sind. Obwohl er die Relativitätstheorie entwickelt hat, auch noch relativ jung war. Das ist alles einmal entstanden, die erste Phase, so 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind aber schon andere nachgekommen, die festgestellt haben, ja so wie sich der Einstein denkt eigentlich, dass die Welt funktioniert als ein komplett geordnetes Gebilde, das nur so sein kann. Es kann zwar unterschiedlich erscheinen, aber das eine unverrückbare Ordnung hat, die eigentlich keinen Platz für Kreativität, für spontan Neues drinnen gibt. Im Grunde haben alle Forscher bis zumindest zum Ende des 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts so gedacht, wenn Physik, dann muss das so sein, dass ich theoretisch zumindest alles vorher berechnen könnte, weil alles schon feststeht. Das heißt, das sind aber Dinge, die aus einem in Wahrheit noch vorchristlichen Denken kommen. Da gibt es nur die eine Quelle von oben, die alles ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der hebräischen Bibel, im Tanach, der dann zu unserem alten Testament geworden ist, weil wir es übernommen haben, steckt aber in Wahrheit im Anfang schon der Christus drinnen, mit dem Bereshit. Das muss man nur lesen können. Ich weiß nicht, wie viele Anhänger der jüdischen Religion jetzt mir da zustimmen würden, das weiß ich nicht, weil sie akzeptieren natürlich den Jesus als Mensch, aber nicht als Gott, der Mensch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einfach nicht drinnen im Glauben dort. Und das heißt, dass da immer noch die Erwartung des Messias ist, aber er war schon da. Damit wir jetzt nicht irgendeine Hierarchie unter Religionen aufstellen, es sind einfach Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, das steckt im Urtext, wenn man ihn tiefer anschaut und wenn man es sehen will, steckt das Weitere schon drinnen. Das heißt, es ist richtig geschaut, aber vielleicht noch nicht richtig verstanden. Und das zeigt auch eine Problematik im geistigen Erleben drinnen, dass man sehr wohl was Richtiges schauen kann, sich auch ein Richtiges jetzt in ein Bild übersetzt, das man kommunizieren kann, sei es in ein Sprachbild oder sonst von mir aus in ein gemaltes Bild oder ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird es unvollständig sein. Ja, selbst wir, wenn wir jetzt sagen, ja, aber wir haben ja jetzt den Christusimpuls drinnen und das steht im Neuen Testament zumindest, das ist ja ganz definitiv drinnen, dass dieses Ereignis der Menschwerdung Gottes schon stattgefunden hat. Ja, aber da steht auch nicht alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zwar weich das Neue Testament ist und das Alte Testament ist an Umfang noch weicher, aber es sind das alles Orientierungspunkte. Nicht mehr. Nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall, ich sag behaupte einmal, in jedem einzelnen Wort stecken noch unendlich viele Rätsel drinnen. In der alten Zeit, ich müsste nur schnell irgendwas abstellen, da macht es immer plopp. Das war leider Gottes mein E-Mail-Programm, das offen ist und das meldet jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Wort, ich kann das nicht abstellen, ich weiß zumindest noch nicht wie. Gut, aber lassen wir uns damit nicht abhalten. Ja, also da gibt es unendlich viel zu entdecken noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Worten, zwischen den Worten, zwischen den Zeilen kann unendlich viel stehen. Weil die Worte, die da stehen, wenn man sie dann beginnt, also als Imagination irgendwo zu erleben, in irgendeiner Form, dann kommt man in das eigenständige Erleben. Dann kommt man also dem näher, wo Rudolf Steiner sagt, also Anthroposophie oder so ist jetzt nicht eine Interpretation der heiligen Schriften, sondern es ist eigentlich umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erlebt sie im Geistigen und vergleicht es dann mit den überlieferten Schriften und kann dann sehr deutlich sagen, ja das hat wirklich Hand und Fuß, was dort steht. Weil es ja die Schreiber dieser Schriften auch so imaginativ erlebt haben. Da stehen Schauungen dahinter, im Alten Testament, in vorchristlicher Zeit, wirklich noch mit dem alten Hellsehen, also wo diese Übersetzung in eine Bildsprache praktisch automatisch passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Alten Testament. Im Neuen Testament ist es so ein gewisser Übergang. Also zum Beispiel ganz deutlich der Johannes, mit dem Johannes Evangelium, mit den Johannesbriefen, mit der Apokalypse dann, die ja unser Rahmenthema ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden dazu noch eine ganze Menge zu sagen haben, denke ich, zu besprechen haben. Aber da brauchen wir eben gerade ein bisschen dieses imaginative Denken. Nennen wir es einmal Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nämlich, die Imagination hat was mit dem Denken zu tun. Allerdings ein Denken, das so lebendig wird, dass es nicht mehr des physischen Gehirns bedarf, sondern dass es im rein Ätherischen lebt. Dann ist es ein zugleich lebendiges Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Ätherischen, in den Lebenskräften eigentlich bildet sich das ab. Das heißt, in Wahrheit ist die Imagination schon, besteht eigentlich darin, dass ein lebendiges, ein Lebensbild entsteht. Das Wort Bild ist halt schon wieder verführt dazu, es sinnlich zu sehen, aber es ist ein Erleben der Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Erleben der Lebenskräfte bildet sich aber dann noch Höheres ab. Also da bildet sich eben vor allem dann ab, was in der Seelenwelt passiert und später dann, aber da muss schon die Inspiration dazu kommen, auch was sich in der eigentlichen höheren geistigen Welt abbildet. Aber es ist schon wahnsinnig viel, wenn man das mitkriegt, was in der Seelenwelt sich abspielt, die uns aber überall umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, man glaubt es ja nicht, sind Wesenheiten in Hülle und Fülle vorhanden. Und dort, wo wir sinnlich gerade nichts sehen. Auch die Elementarwesen, die an der Blume arbeiten oder so, die stecken nicht wirklich in der Blume drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon falsch, aber sie haben zu tun eben mit dem Wachstum der Blume, mit der Entfaltung der Blume, mit der Veränderung der Pflanzen im Laufe der Zeiten. Das muss ja alles geleitet werden irgendwo. Und das gilt es halt in imaginativen Gedanken aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese imaginativen Gedanken haben das Große, dass sie ein großes Panorama in der Überschau geben. Und die Zusammenhänge sofort aufzeigen. Also dort, wo man in der äußeren Forschung sagen müsste, jetzt muss ich mal überlegen, wie hängt denn das eine mit dem anderen zusammen? Gibt es da überhaupt einen Zusammenhang? Oder da muss ich nachdenken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Gedanken entwickeln, vielleicht eine Hypothese aufstellen, wie es sein könnte. Und dann wieder in die Beobachtung gehen, ob das stimmig ist, oder ob das vielleicht ganz daneben ist. In der Imagination muss ich das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich gar nicht einmal, sondern ich überschaue es einfach. Daher schaut es so, denkt sich, was muss ich stärker übeln, dass es dazu kommt, sowas schildern zu können. In dem Moment, wo man das imaginative erleben kann, ist es in gewisser Weise ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss halt die vorbereitenden Schritte haben. Das heißt, man muss sich vorbereitet haben. Aber wenn es einmal da ist als Fähigkeit, stärker oder schwächer, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man dann mal entschauen kann, das ist selbsterklärend. Man sieht die Zusammenhänge. Das heißt, dass da eigentlich, wenn man bewusst in diesem Gestalten drinnen ist, hat man eigentlich in Wahrheit die Inspiration schon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspiration erklärt nämlich, was bedeutet denn das. Und die Bedeutung liegt in dem, wie alles zusammenhängt. Daher sind das heute Schritte, die sehr leicht ineinander übergehen können, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nur auf dem Weg von der Imagination zur Inspiration, muss man die sinnliche Verbildlichung loslassen können. Die kann hilfreich sein, um eine Imagination aufzubauen. Das macht Rudolf Steiner ja selber vielfach, um es kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst könnte er nur sagen, da gibt es die Imagination. Schaut es euch an. Viel mehr könnte er gar nicht sagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es in den Worten, die wir heute haben, nicht ausdrückbar ist. Wird mit der Zeit auch kommen. Aber jedenfalls in dem Moment, wo ich wirklich dieses Hilfsmittel, die Krücke, dann einmal weglasse und schaue, ohne in sinnlichen Bildern zu schauen, dann sehe ich alle Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Das hängt jetzt von der eigenen geistigen Kapazität ab. Aber an sich hört die Imagination nie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es eine große Imagination und die umfasst alles in Wahrheit. Nur dadurch, dass wir wieder Einzelnes herausgreifen und darauf uns konzentrieren oder fokussieren, dadurch scheint es in sich abgeschlossen. Nehmen wir die Jahreszeiten-Imaginationen von Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja nicht isoliert voneinander, sondern die hängen vielfältig miteinander zusammen. Das heißt, der ganze Jahreslauf steht im imaginativen Erleben als ein großes Ganzes da. Und das jetzt nicht nur so, wie es halt jetzt genau heute ist, sondern in Wahrheit geht es in die Vergangenheit hinein und eine Perspektive auch in die Möglichkeiten der Zukunft, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst jetzt gesagt in die Möglichkeiten der Zukunft, weil es eben unsere Welt doch nicht so fest geworden ist, dass alles jetzt nur mehr im Grunde mechanischer Ablauf, vorher berechenbarer Ablauf ist. Das ist es eben nicht. Das war lange Zeit in den Religionen und dann in der Folge in der Wissenschaft, die im Grunde sehr brave Kirchenschüler sind, auch wenn sie dann dagegen gewettet haben und Atheisten sich nennen oder sonst was, aber sie denken so, wie die Kirchenlehrer gedacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In logischen Begriffen, in einer strengen Ordnung, die unverrückbar ist und so weiter. Es hängt uns heute noch nach, dass man denkt, die Naturgesetze, die müssten auch so wie sie heute sind, unverrückbar immer so gewesen sein und werden immer so sein. Obwohl es einzelne Forscher gibt, die das durchaus anzweifeln, aber tatsächlich ändern sich die Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ändern sich im Großen, also ganz stark von kosmischer Entwicklungsstufe zu kosmischer Entwicklungsstufe, also mit unseren heutigen Naturgesetzen, zum Beispiel auf dem Alten Mond, der uns vorangegangen ist, hat es einen Zusammenhang, sicher, aber sie waren ganz anders. Daher konnte es zum Beispiel das feste Erdelement nicht geben. Es gab zwar etwas Erweimliches, aber noch nicht die höchste Form des Erweimlichen, also dass es wirklich so etwas geometrisch-kristallines wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es auf dem Alten Mond nicht. Es gab etwas Fließendes, zähfließendes von mir aus. Oder Steiner versucht es ja in verschiedenste Bilder zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, wenn man sich den Alten Mond, also die Vorgänger Inkarnation und Sarerde, so etwas wie einen Kochsalat vorstellt, so von der Konsistenz, er hat immer sehr anschauliche Vergleiche darin. Im Übrigen, ich glaube, du bist jetzt unglücklich darauf gekommen, das erste Goetheanum hat er gern bezeichnet, auch als Gugelhupftopf, in dem der Gugelhupf an der Apostrophie gepackt werden soll. Und damit wollte er ausdrücken, dass die Formgebung eben zusammen stimmen muss mit dem, was darin geistig auch werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht die notwendige Form und es geht nicht in jeder Form. Ein Gugelhupf braucht halt eine Gugelhupfform. Und so ähnlich ist halt das Bild mit dem Kochsalat da mit dem Alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, weil alles lebendig war im Grunde. Also etwas wirklich Abgestorbenes gab es dort noch nicht. Auch den festen Erdboden gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war etwas Weiches, Bildsames, immer noch Bildsames. Also etwas, was vielleicht in die Zähflüssigkeit natürlich hineingeht irgendwo, aber niemals bis zum wirklichen Festwerden kommt. Und natürlich auch die Wesen, die dort lebten, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lebten ja, ohne noch unser Ich zu haben, aber doch als physisch ätherisch australisches Wesen lebten wir auf dem Alten Mond. Also das, was unsere, genauer gesprochen unsere Leibeshüllen heute sind, das gab es damals dort schon. Aber noch kein eigenständiges Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen haben höhere Wesenheiten das so geführt, wie heute die Gruppenseelen die Tiere führen, in gewisser Weise. Das heißt nicht, dass wir Tiere damals waren, aber es gibt ja doch eine gewisse Ähnlichkeit darin. Also den eigenen Ich-Impuls hatten wir damals noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wie kommt man zu diesen Imaginationen? Wie kann man sich herantasten an sowas? Und zwar so herantasten, dass das ein sicheres Werkzeug wird der Erkenntnis, wie es in der Wissenschaft die Mathematik ist zum Beispiel oder die Logik eben ist. Weil gewisse Stränge drinnen herrscht, allerdings auch die lebendige Beweglichkeit, dass es die Räume gibt, immer wieder etwas Neues aus dem Nichts zu schaffen. Das kommt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bildet die Welt, auch die Welt, die wir heute haben, unsere Erdenwelt, unseren Erdenkosmos schon allein besser ab. Und vor allem, es gibt überhaupt erst die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und Entwicklungsperspektiven in die Zukunft zu sehen. Weil die Zukunft gibt es eben noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gäbe nur das, was einfach als schon tot geworden ist, weiterrollt. Nach den ewig gleichen Gesetzmäßigkeiten. Das ist das, was im Grunde die sorbatischen Wesenheiten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in alle Ewigkeit. Ich würde sagen, diese Ewigkeit, die sie sich wünschen, ist aber dann ewig im Hamsterrad laufen. Das fällt mir jetzt als Bild dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig im Kreis. Ohne Anfang, ohne Ende. Immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von mir aus, ja, es tauchen zwar immer wieder neue Bilder auf, aber nach einer gewissen Zeit wiederholt es sich wieder. Je komplexer das ist, desto abwechslungsreicher schaut es zumindest aus, aber es wird nicht mehr neu. Und es wird vor allem nicht neu dadurch, dass freie Wesen drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das ist ja bei der Erde das Neue. Ich meine, man kann ja jetzt sagen, gut, die Schöpfungsgeschichte, also das heißt das, was von der Gottheit herunterfließt, um die Erde zu formen, hat ja eigentlich noch kein Ende. Man stellt sich&#039;s ja auch falsch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, naja, da haben wir erstes Kapitel der Genesis, da ist halt Schöpfungsgeschichte 1 drinnen, von mir aus gibt&#039;s dann noch Schöpfungsgeschichte 2 im zweiten Kapitel, wo im Grunde jetzt das Ganze scheinbar noch einmal, aber ein bisschen anders passiert. In Wahrheit heißt das nur, dass es dann in die ätherische Ebene herunterrückt und schildert, was dort passiert, während das erste Kapitel der Genesis im Grunde das Geschehen in der Seelenwelt bezeichnet. Das heißt, die Genesis 1, erstes Kapitel, schildert die Schöpfung, so wie es in der Astralwelt passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind sinnliche Begriffe drin, weil selbst wenn das Hebräische noch eine sehr imaginative Sprache war, trotzdem war längst die Zeit vorbei, wo Sprache noch so unmittelbar erlebt wurde als Ausdruck des Geistigen. Die Verfasser, also Moses jetzt im weitesten Sinn, aber auch andere, die mitgewirkt haben, also Eingeweihte auf jeden Fall, die haben das aber erlebt in der Seelenwelt und die wussten sehr wohl, dass das alles, was geschildert wird, spielt sich im Seelischen ab. Also wenn ich am Anfang gesprochen habe, bei dem Berejit, also da entsteht ja die Sphäre, die Blase, die kosmische Blase, ja dann ist das eine seelische Blase, eine seelische Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wenn ich mir die als Kugel vorstelle, dann ist das eine völlige Übersetzung in ein sinnliches Bild. Nur wie stellt man sich eine seelische Blase vor? Da könnte man sich jetzt überlegen, wie komme ich in das hinein? Naja, ich kann schon mir etwas vorstellen. Stellt euch vor, ihr seid mit lieben Menschen beisammen, jeder Mensch hat etwas Seelisches, eine bestimmte Seelenqualität, die er besonders mitbringt und die lebt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar in dem Raum, in dem er sich versammelt hat, aber jetzt versuche ich mir den Raum wegzudenken, ich versuche mir das äußere, sinnliche Bild des Menschen wegzunehmen. Ich lebe mich nur ein in seine Seele und in die des Anderen und alle zusammen. Ich könnte so mächtig sein, in meinem Bewusstsein so stark sein, dass ich also miterlebe, was im seelischen All dieser Menschen vorgeht, in diesem Kreis, der da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich ein Bild, das etwas näher kommt der wirklichen Imagination. Ich erlebe die ganzen Seelenqualitäten, die da drinnen sind, in ihrer Bewegung, in ihrer Veränderung, in ihrem Miteinander und vielleicht auch Gegeneinander, das drinnen ist, also in dem Wirken von Sympathie und Antipathie, die drinnen ist. Und wenn ich diese Seelenqualitäten erlebe und völlig loslasse das sinnliche Bild, dann bin ich nahe dran an der Imagination, an der wirklichen Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann ich aber ganz klar eben sehen, da ist diese Seelenqualität, das ist sozusagen dieses Geiste gewesen, das steht mit dem in einer starken Beziehung, ist aber dem Anderen irgendwo mit Antipathie gegenüber gestellt, will sich trennen von dort, muss es vielleicht auch für seine Aufgabe, ist ja durchaus nichts Schlechtes. Ich meine, es muss auch Trennung da sein, weil sonst hätten wir immer Einheitsgekuscheln in einer Einheitssphäre, vielleicht wäre das insgesamt sehr angenehm, aber Entwicklung würde keine stattfinden. Also es muss auch Trennung stattfinden, es muss Konfrontation stattfinden, um zum Beispiel dann auch irgendwann einmal Liebe aus eigenem Antrieb entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe überbrückt die Trennung dann wieder, die da ist, aber aus der Freiheit heraus. Nicht aus einem vorhergegebenen Gemeinsamkeitsgefühl heraus, also, weiß ich nicht, Abstammung, Nation und so weiter. Das sind alles Dinge, über die wir hinwegkommen müssen in dieser Kulturepoche in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn alles gut läuft, wird die nächste Kulturepoche, die slawische Kulturepoche, wie sie Steiner nennt, weil viele Impulse von dort ausgehen werden, dann wird es sowas wie Nationen nicht mehr geben. Das heißt, das Ganze wird ein viel lebendigeres Zusammenspiel sein. Aber da müssen wir halt dann immer lernen, mit den notwendigen Gegensätzen umzugehen und nicht, dass es immer gleich in Kampf ausartet, sondern dass es eine Hilfe ist, sich bewusst zu werden, aha, da gibt es aber noch andere Sachen, die wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fallen zwar nicht in meine Fähigkeiten hinein, aber Gott sei Dank, da gibt es welche, die diese Qualitäten haben und wir können aneinander lernen. Das ist es ja immer. Überall, wo solche Konflikte da sind, ist eigentlich in Wahrheit immer die größte Chance zu lernen aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wird es halt heute mit Brutalität, also in äußere Vernichtung hineingetrieben und der Krieg begleitet die Menschheit von Anfang an im Grunde. Aber es ist trotzdem eine innere Notwendigkeit darin, weil es fängt an, der Bruderkrieg zwischen Kein und Abel sozusagen, oder der Brudermord, wenn man so will, der aber in Wahrheit der Krieg in uns selber ist, in jedem einzelnen Menschen. Nämlich zwischen dem höheren Ich und dem niederen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die wollen oft ganz was Unterschiedliches. Also wenn unser Ego sagt, das muss ich unbedingt haben, sagt das Ich wahrscheinlich, das interessiert mich überhaupt nicht, das brauchen wir nicht. Und dann muss das Ego halt dann aber auch zeigen, das brauchst du ja wohl, weil sonst kannst du da nicht als freier Mensch leben unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann auch das Ego ein bisschen das Ich einmal anschubsen. Weil unser Ich ist in Wahrheit, weil wir noch so wenig davon wissen, ist er in Wahrheit nur ein wirkliches Traumhändlein. Wir sagen zwar immer Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, aber wir kennen es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn das schon so wäre, dann könnte man jetzt das ganze Reden ersparen, weil dann würden wir sowieso mindestens in der imaginativen Welt leben, als selbstverständlich. Und es wäre uns damit die Weisheit des ganzen Kosmos im imaginativen Schauen zuständig. Wir würden dann aber auch unsere mühsame Art des logischen Denkens nicht brauchen, aber auch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im logischen Denken, wo wir selber immer mit dabei sind, alles verfolgen können, wären wir uns aber sehr stark einmal selber bewusst. Ich denke. Es ist ja ganz bewusst nicht das Es denkt in mir zunächst einmal, sondern an dem Ich denke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich kann nachvollziehen, dass das richtig ist. Auch wenn man ein anderes Gegenteil beweisen will. Dann kommt es halt darauf an, wer wirklich die Logik durchziehen kann und ob einer nur dann zwischendurch hineinfantasiert, was er gern hätte, dass es sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir neigen ja dazu, gerne die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten. Inklusive auch all dem Negativen, das darin ist, was uns dann die Schauer über den Rücken der Rieseln aus dem Haber brauchen. Ihr wisst, schlechte Nachrichten sind die einzigen, die sich gut verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung oder so. Die Menschen lieben also den Schauder irgendwo. Das ist halt bei der AWM auch bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Angst. Und glaubt sie auch nicht, dass die Leute nicht Angst haben wollen. Eigentlich unbewusst wollen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat offensichtlich irgendwas. Und das ist interessanterweise, auch wenn das wahrscheinlich kaum wer zugeben würde, offensichtlich interessanter als, ach es ist alles so schön. Aber noch ein paar Tage, wo alles so schön ist, fangen die Leute zum Streiten an miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht aushalten. Ja klar, an der Auseinandersetzung wacht man auf. Das ist aber jetzt wieder tatsächlich ein Impuls, der vom Ich auch kommt, der da reinfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Ego anfängt sich zu gemütlich werden zu lassen, dann hätte das Ich niemals die Chance, hier und jetzt auch ganz aufzuwachen für sich. Und das heißt auch hier im Erdenleben aufzuwachen für die geistige, für die imaginative Welt. Der Heraklit zum Beispiel, von dem kommt ja der Ausspruch, der in mehreren Facetten überliefert ist, aber der Krieg ist der Vater aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat er nicht so äußerlich gemeint. Oder der Streit ist der Vater aller Dinge. Gerade so für das Menschenwesen ist da durchaus was Wahres dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auseinandersetzung auch. Aber es geht nur darum, und das ist dann das eigentlich christliche Element, dass diese Auseinandersetzung durchaus nicht bedeuten muss, dass wir uns bekämpfen. Sondern dass wir eigentlich lernen, ja wie soll ich sagen, den Krieg einmal mit uns selbst, also höher als ich, nieder als ich, den auszutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen das Urbild von der Kain und Abel-Geschichte. Das ist die Auseinandersetzung unseres höheren Ichs mit unserem kleinen Ich. Aber das kleine Ich sagt, in der Erdentwicklung wird nichts weitergehen, wenn nur du da oben bestimmst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich brauche meins. Der Kain ist der, der da unten stehen will. Und der sagt, ich geh in Auseinandersetzung mit der Erde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich baue Früchte an. Ich reiße die heilige Erde auf. Ein Sakrileg, wie es höher nicht gehen kann, aber notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muss die Erde aufreißen. Und dann etwas dort hervorzubringen durch seine Kultivierung des Bodens, was die Natur selber so nicht hervorgebracht hat. Wir führen sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen, wenn es den Menschen nicht gäbe, wäre das alles viel mehr in Ordnung und vollkommen in einer gewissen Beziehung vielleicht. Aber es wäre viel ärmer, als wenn wir eingreifen. Manchmal greifen wir zu tief hinein oder falsch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz selbst aber auf die Gefahr hinauf ist es immer noch mehr, als wenn es nur eine in Harmonie, wie soll ich sagen, dahinterräumende Welt wäre. Weil dann ist die Freiheit weg. Dann ist die Freiheit weg in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beachtet aber auch das, dass das auch ein Teil dessen ist, was die soratischen Wesenheiten fürchten. Sie hätten eigentlich gern so eine Welt, in der die Menschen eben unfrei sind. Träumen davon, dass eigentlich eh alles gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Platz, an dem ich stehe, der perfekte Platz ist, weil das der für mich ausgesucht wurde. Und dass wir zufrieden sind damit. Es sind ja oft die Bilder dieser Widersacherwesen so, dass man sich vorstellt, da ist ein Mensch und jetzt wird er gegeißelt und gegrillt und gebraten oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die viel schlimmere Variante ist die, wo man in diesem scheinbaren Paradies leben, wo nur Sonnenschein ist, nur Wohlfühlen ist, wo der geringste Antrieb, über das hinausgehen zu wollen, einfach stirbt. Aber in Wahrheit. Und in das spielen übrigens Bilder hinein, die durchaus von Menschen hineingedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir wünschen uns das immer, dass es so wäre. Aber es ist unser Glück, dass wir es eigentlich nie erreichen. Dass wir immer irgendwo einmal Scheitern wieder trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein bisschen der Hintergrund. Und es ist nicht schwerer zu ertragen, als eine Reihe von glücklichen Tagen. Das hat der Goethe, ich glaube, das ist gar nicht original von ihm, aber er hat es in jedem Fall sehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn es uns zu lange gut geht, dann werden wir irgendwie übermütig und ronieren es eigentlich selber. Nicht bewusst, aber wir tun alles dazu, beides schief geht. Ihr kennt es, die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens, da passieren die meisten Streitigkeiten in den Familien und sonst wo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bereitet sich vor, erwartet das Schöne, aber kaum ist es da, duscht es schon ordentlich. Und da spielen natürlich die unterschiedlichen Egos eine Rolle, aber das Ich ist durchaus nicht so unglücklich darüber. Weil es daran aufwachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir aufwachen, desto mehr wird es uns gelingen, dass es eben nicht in äußeren Streitigkeiten, auch nicht in innerlich empfundene Feindseligkeiten hineingeht, sondern dass man die Bereicherung fühlt, gerade des Andersartigen, das nicht ins System passt. Sondern erst sich einschleifen muss und man ein Gemeinsames finden muss. Weil was wir in die Welt setzen mit unseren Schöpfungen, selbst wenn wir es aus dem besten Willen und unserem besten Können herausfinden, es fügt sich nur bedingt bruchlos in den Rest der Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das schönste Gemälde ist für manche störend und passt nicht. Und so in vielen. Weil es eben darum geht, dass es nicht eine Einheitsmaschinerie ist, in der alles im Grunde fertig ist und schon alles wo alles seinen Platz kriegen muss, sondern dass es ein System ist, das nie bis in diesen Zustand kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das immer danach strebt, natürlich, strebt, und das kann ja eben dieser Schritt sein, aha, das ist ganz anders, nein, aber eigentlich Ergänzung. Du machst was Tolles, ich mach was Tolles, vielleicht ergibt sich, und da kommt noch ein dritter, ergibt sich was noch Größeres. Und auch die Bereitschaft aber es dann wieder loszulassen, zu verändern, auch versinken zu lassen, daher entstehen und vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade für unsere Erdenwelt ist daher das Entwicklungsprinzip, und das ist ja in der Anthroposophie so das Allerwichtigste, es geht um Entwicklung. Und Entwicklung nicht zu einem fertigen Ziel hin, sondern es ist offen. Es ist offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wie soll man sonst schöpferisch tätig sein, wenn man nur schöpfen dürfen, was eh schon feststeht. Das geht nicht. Aber das sind alles die Dinge, die diese soratischen Wesenheiten wollen, weil sie einfach, für die ist das ein Horror.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gibt nie die Sicherheit, dass das funktioniert. Die gibt es einfach nicht. Also es ist ewig diese gewisse Unruhe darin, die aber eigentlich was Lebendiges ist, die Lebenskraft, Tatkraft, Willenskraft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wie es im Faust heißt, wer immer strebend sich bemüht, der ist nie zufrieden. Bis zum letzten Moment nicht. Ist ja so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er stirbt eigentlich, aber das Letzte wäre das höchste Errungene und so weiter. Und dann, wenn das auch Errungern wäre, dann dürfte ich sagen, einen Augenblick verweile doch, du bist so schön. Also das, was im Pakt steht, dann stirbt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Moment, wo er zu streben aufhört, geht er über die Schwelle. Aber mit dieser reichen Erfahrung versehen und den Kräften, die er sich dabei erworben hat, und die sind fruchtbar für die fernere Zukunft, obwohl er auch Fehler über Fehler gemacht hat. Und zwar nicht kleine Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht kleine Fehler. Also von der Kräutchengeschichte brauchen wir gar nicht reden im Teil 1, aber im Teil 2 geht es ja dann im großen Maßstab weiter. Aber das war, wie soll ich sagen, dieses durchaus Geniale, was der Goethe empfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Teil 2 von Faust, ich habe das letztens eh schon erwähnt, ist im Grunde eine, deutlich in sinnliche Bilder übersetzt, aber eine Imagination. Eine in sich stimmige Imagination, an der Goethe erkannt hat, dass sie stimmig ist. Obwohl er selber nicht alles gewusst hat, wieso das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so. Also er hat die Zusammenhänge gesehen, dass das an seinem Platz sein muss. Und das reicht eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine gelehrten Erläuterungen dazu. Und darum sage ich immer, Faust 2, ich verstehe nichts. Ich kenne mich hinter und vorne nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Lass dich berühren von den Bildern, die Empfindungen, die dabei auf dich zukommen, wenn du dich in die vertiefst, in die hineinlebst, mitlebst. Ich habe keine Ahnung, warum die da jetzt herumhupfen, was die tun, aber es berührt mich in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenehm, unangenehm, wie auch immer. Dann lebe ich in der Imagination drinnen. Gerade dann, wenn ich nicht darüber nachdenke, ja aber was meint er denn jetzt damit? Was bedeutet das? Weil da komme ich deswegen nicht in die Inspiration hinein, sondern ich zerstöre eigentlich die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ärgere mich, weil ich es trotzdem wahrscheinlich nicht verstehe. Es gibt so viele gelehrte Abhandlungen über Faust, ich weiß nicht wie viele, wahrscheinlich unzählige, in allen Bibliotheken der Welt selbst, auch in den nicht deutschsprachigen Ländern. Da steht so viel Hochgescheites drinnen, aber es hat mit dem, was in Faust wirklich lebt, so ziemlich gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist alles Oberfläche, es mag vieles interessant sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber es ist die Oberfläche, die Außenseite. Drinnen ist es das Bild eines geistigen Entwicklungsweges. Des Menschen und der Menschheit überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem des Menschen in unserer Kulturepoche, des insbesondere. Goethe war aber ehrlich genug, dass er sagt, ich kann die Bilder selber noch gar nicht alle malen. Aber ich habe ein sehr starkes Gefühl dafür, welche Bilder wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schaue ich, wo ich die richtigen Bilder finde. Und da, wie damals viele Menschen in der klassischen Bildung drinnen standen und die ganzen Sagen, und das kannte, die griechischen Sagen, die römischen Sagen, dann hat er sich von dort die Bilder genommen, ist aber vollkommen frei damit umgegangen. Vollkommen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat Sachen drinnen, die unglaublich sind. Also wenn ich nur denke, die Geschichte mit den Kapieren, da steht fast noch mehr drin, als der Steiner darüber gesagt hat. Weil was steht da drinnen? Also die Kapieren, das war bekannt aus der Geschichte, aus der Überlieferung heraus, also es gab die Samothragischen Mysterien, so äußerlich hat man nicht so ganz genau gewusst, was die gemacht haben, nur der Steiner hat das dann ein bisschen näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem welche Bedeutung diese Kapieren haben. Also sie haben eine Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Menschheit insgesamt. Weil die Kapieren hängen auch zusammen mit den Wesensgliedern des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit dem physischen Leib, mit dem ätherischen Leib, mit dem australischen Leib. Und dann kommt das Ich. Und wie genial beschreibt das Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil meistens ist nämlich nur von drei Kapieren in der Überlieferung der Rede oder eventuell eben noch ein vierter. Aber Goethe sagt ja, der vierte wollte nicht kommen. Also drei haben wir mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte wollte nicht kommen. Er sagte, er sei der Rechte, der für sie alle tächte. Ja tatsächlich, das Ich-Bewusstsein erwacht mit dem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Denken. Dort erwacht es. Und der ist halt noch nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich ist eben noch nicht fertig. Auch wenn man schon ein bisschen zu denken glaubt. Aber zum Beispiel die Weiterentwicklung zum imaginativen Denken haben Einzelne, keine Frage, auch schon auf dem modernen Weg Einzelne, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Intellekten findest halt fast überall. Wurscht. Irgendwo in einem Dörferl fern der Zivilisation findest du es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Handy gibt es zumindest dort. Weil die Konzerne schon dafür sorgen, dass auch dort das Netz ausgebaut wird. Das Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es also billig verscherbelt wird, insgesamt dient es. Weil die ganze Infrastruktur muss bereitgestellt werden, da fließen Milliarden einfach rein. Ja ich will es jetzt gar nicht geißeln, wir benutzen es ja auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf dem Wege geht auch der Intellekt sehr stark. Also der ist überall da, aber nicht das imaginative Denken noch. Und worum es heute geht, Schritte dorthin zu setzen, mit vollem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieses imaginative, malende Schauen, damit es genauso klar wird wie das logische Denken. Nur es ist eben anders. Es ist kein logisches Schließen, sondern es ist ein Gestalten dieses Bild in seinen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem ich es gestalte, das heißt mir zu Bewusstsein bringe, dieses Gestalten heißt eigentlich, ich bringe mir ja etwas, was in der Seelenwelt, in der geistigen Welt da ist, ja im Grunde nur zu Bewusstsein. Aber damit ich es mir zu Bewusstsein bringen kann, muss ich es malen. Das heißt ich muss eigentlich, warum muss ich es malen? Ich muss dieselben Seelen und Geisteskräfte zumindest im Kleinmaßstab aufbringen, um dies in der Imagination geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest jetzt um den Ausschnitt. Ihr wisst ja, wie gesagt, eigentlich ist es eine riesige. Wir fangen halt mit einem Fleckerl irgendwo an und sehen nur, da geht es überall noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einem Fleckerl fangen wir an und es ist ja nichts anderes, als indem es malen, es gestalten, das ist nicht meine Willkür, jedenfalls nicht so meine ganz freie Willkür, sondern ich halte mich. An das, was in der Seelenwelt, in der Geisteswelt tatsächlich da ist. Das heißt die Berührung im Seelischen ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen dieses Wissen im Übrigen auch in unserem Astralleib alle drinnen. Wir tragen alle Weisheit dieser Welt, jeder einzelne Mensch in unserem Astralleib. Was glaubt ihr, wie einfach das wäre? Wir brauchen keine Schulen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik, Schnipp, sitzen im Astralleib, komm heraus. Und zwar nicht nur die bis heute entwickelt wurden, sondern die für die nächsten Jahrtausende noch. Steckt alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht da, offensichtlich ist das nicht so einfach, den Schleier zu lüften. Dann bedarf es schon einiger genialer Mathematiker, die was Neues gemalt haben und sich zu Bewusstsein gebracht haben. Wir lernen das sowieso von der Picke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade Mathematik ist ja was reingeistiges, na klar. Zahlen gibt es in der Natur so nicht. Wenn man sagt 3-zählige, 5-zählige, was weiß ich wieviel zählige Blüte, aber da muss man zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl sieht man genauso wenig, wie man die Linie sieht, wie man den Punkt sehen kann, die Fläche nicht einmal sehen kann. Alles übersindlich. Nichtsindlich, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch untersindliche Sachen. Aber jedenfalls nichtsindlich. Aber wir können es denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir können mit unserem Ich ergreifen, was da zunächst einmal in unserem Astralleib eingeschrieben wird und jede Nacht erneuert wird. Und wir können irgendwann, wenn wir weitergehen, uns auch ins Große hinauswenden, von dem unser Kleines nur ein Abbild ist. Weil da haben wir dann noch ein bisschen das Problem, dass in unserem Seelischen noch die Wirkungen der Widersacherkräfte drinnen sind, unser Doppelgänger und was Gott, was alles drinnen herum vorwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die tragen dazu bei, dass die Weisheit ein bisschen in Unordnung kommt in uns. Daher ist es nicht so verlässlich, ins Innere zu grübeln und dauernd im eigenen Astralleib zu lesen. Da kann man sehr leicht auf Abwege kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Punkt, warum man vorsichtig sein muss bei allen mystischen Wegen. Mystik heißt eigentlich, sich versenken ins eigene Innere. Und da wollten sie mich erkrieben, weil im eigenen Inneren sind halt die ganzen Unarten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr ich mich darauf konzentriere und fokussiere, desto stärker werden die Kräfte, die da drin sind. Und im Grunde alle Kräfte, auch die negativen Kräfte. Und daher ist das erste Alarmzeichen, Halt, Halt, dass eben der Doppelgänger erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Doppelgänger ist eine Variante des kleinen Hüters der Schwelle, der uns normalerweise daran hindert, dass wir eben zu tief in unser eigenes Seelisches hineinschauen können. Vom Ätherischen und Physischen reden wir schon gar nicht. Und dass das zugedeckt ist, weil wir es einfach nicht ertragen würden und nicht umgehen könnten damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in uns schlummern seelische Kräfte gewaltigen Ausmaßes. Nur wenn sie nicht geführt werden, dann können sie sehr zerstörerisch werden, namentlich im sozialen Zusammenhang zerstörerisch werden. Und es kann sich leicht bis in die schwarze Magie hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum werden wir energisch abgehalten davon, im unreifen Zustand uns da überhaupt hinein zu versenken. Und damit ist insbesondere die Notbremse halt dann der Doppelgänger. Wenn ich Schritt für Schritt einen geistigen Schulungsweg gehe, ist es eher so, dass man halt eine Zeit lang schon gegangen ist und dann kommt tatsächlich die Begegnung mit dem kleinen Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist eh noch immer sehr ernst und immer noch einigermaßen niederschmetternd, weil sie uns halt zeigt als Mensch, der eher zu lange strebt. Und zeigt uns, wie wenig wir erst erreicht haben und was noch an Aufgaben liegt, um überhaupt die Fehler der Vergangenheit gut zu machen. Aber es kann auch sein, wenn jemand sehr starke astralische Kräfte mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die braucht man fürs imaginative Schauen, weil es bildet sich ab im Ätherischen, aber es bilden sich ab die Seelenkräfte. Und wenn es was zum Geistigen kommt, dann wirkt es auch auf diesem Weg. Also das Geistige war das Astralische, das sich abbildet in den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an, die geistige Welt zu erleben oder die Seelenwelt zu erleben. Das ist immer wichtig und das heißt auch, dass ich die Imagination, wenn ich sie vor mir haben will, sie immer jetzt und hier vor mir haben will. Ich kann es nicht merken einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon in der Imagination vorige Woche gehabt, also brauche ich mich jetzt nur erinnern dran, wie es war. Es ist eigentlich komplett weg. Es ist eigentlich komplett weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen tritt aber mit einer gewissen Übung die Fähigkeit, sich jederzeit oder fast jederzeit wieder herbeizurufen. Aber es hat schon wieder eine neue Nuance, eine neue Facette. Ich sehe, ich weiß, was ich vom Kopf her vielleicht noch weiß ist, ja um welches Thema, um welches Gebiet ist es gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich weiß wohin mein geistiges Auge wenden soll, jedenfalls, aber mehr nicht. Was ich da jetzt sehen werde, das kann ich mir eigentlich nicht erinnern. Ich kann es vielleicht niedergeschrieben haben im Zuge des Schauens, aber selbst den Text merkt man sich dann sehr, sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch gut so. Das ist auch gut so. Und im Übrigen auch etwas, da braucht man sich nicht schrecken, also wenn man den Weg der Geistesschulung geht, kriegt man unter Umständen und dann kriegt man sicher gewisse Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wie man es bisher gewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kriegt ein neues dazu, einen neuen Weg, nämlich das, an das man sich erinnern will, einfach wieder zu schauen. Und das betrifft dann auch äußere Dinge. Das heißt, da ändert sich sehr, sehr viel darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nicht wundern, ich weiß nicht, die Anthroposophen sind schon komisch, also je länger man sich damit beschäftigt, desto vergesslicher werden sie. Dann sind es gute Anthroposophen, also gute, dann sind es welche, die wirklich sehr aktiv arbeiten. Die, die alles aufzählen können, weil das hat der Steiner gesagt, GA 320, Seite 111, dort steht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles auswendig wissen, die sind noch weit vor dieser Schwelle stehen geblieben. Das ist auch ganz deutlich. Womit ich das nicht verurteilen will, weil die andere Gefahr ist, wenn jetzt jeder anfängt selber zu schauen und natürlich wage ich zu behaupten, es nicht so viele sein werden, die nur annähernd an das herankommen, was Steiner selber gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja schon froh sein, wenn man hier und da wo ein Zipferl erhascht und das in Bilder fassen kann, wenn einem das ein paar Mal im Leben gelingt, ist das schon was großartiges. Und ich garantiere euch, diese Bilder, wenn man sie dann immer wieder holen kann, ihr wisst, was mit Bild jetzt gemeint ist, also diese lebendige, lebende Imagination sich wiederholen kann, an der kann man ein Leben lang lernen. Und das kann für einen selbst, also für die Entwicklung und für das, was man da durch, aber auch der Welt geben kann, entscheidend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hochbedeutsam sein. Aber trotzdem, es ist so wenig. Und daher ist es natürlich gut, auch wenn Menschen da sind, die so einen Überblick haben, was hat denn der Steiner alles geschrieben, nicht zu sagen, ach das interessiert mich jetzt gar nicht mehr, ich schaue eh schon irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es braucht beides. Die Kunst ist beides zu haben. Man muss aber deswegen nicht alles auswendig lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man wird mit der Zeit im Gedächtnis sehr wohl, aber irgendwo hat der Steiner sowas gesagt, das war mir wichtig, das habe ich mir ungefähr gemerkt. Meistens weiß man nicht mehr, wo es genau war. Das ist ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allerdings mühsam, wenn man es dann suchen will, weil man findet es praktisch nie wieder. Es ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß, ich bin mir sicher, ich habe das gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Ahnung wo und es gibt keine Suchmaschine, die da dabei wirklich befriedigend helfen kann. Das ist hier und da ein Zufallstreffer. Aber meistens noch viel, viel suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was man wirklich imaginativ geschaut hat, weil man es gestaltet hat, also malend geschaut hat, das kann man sich, wenn es auch ein bisschen eine neue Perspektive ist, jedes Mal wiederholen. Selbst die kleinste, eng fokussierte Imagination ist schon unheimlich reich und es knüpfen sich immer viele Dinge an, weil beim nächsten Mal schauen bin ich schon etwas kräftiger geworden und kann schon ein bisschen weiter schauen, was sich da anknüpft. Und sehe, ah, vielleicht habe ich irgendwann einmal eine andere Imagination auch mir so hervorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die hängt ja aber auch damit zusammen. Da gibt es noch viel Leerräume zwar, aber da gibt es Zusammenhänge. Leerräume wird es nämlich immer geben, aber selbst wie so groß das Werkstein das ist, es sind viele weiße Flecken auf der Landkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Bruchteil dessen, was es zu erleben gibt in der geistigen Welt. Ein Bruchteil davon. Aber es sind die wichtigen Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er hat so die richtigen Stationen erforscht, die richtigen Bereiche und große Zusammenhänge gezogen, auch wenn dazwischen jetzt vielleicht keine Details geschildert werden, aber man sieht, wo Kräfteströmungen sozusagen herkommen oder hingehen und man hat eine unheimliche Orientierungshilfe. Das ist wichtig. Daher, gut beim Studium von Steinertexten, um dann zu sagen, jetzt kenne ich das schon 30 Jahre, aber eigentlich, wenn ich ehrlich bin, 100%ig verstehe ich es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt, was mir das ganz aufschließt. Mir nämlich, ganz persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Fehler, den ich jetzt Steiner anerrechne, sondern es ist halt so geschrieben oder so gesagt worden, dass es sich mir im Moment noch nicht erschlossen hat. Und dann ist es aber gerade wichtig, drauf zu kommen, da ist die Stelle, da musst du aktiv werden, die Brücke musst du schlagen. Nicht zähle alles auf, wie das zusammenhängt, alle Hierarchien oder sonstiges, alle Weltentwicklungsstufen, wie aus der Pistole geschossen, das nutzt ja gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es dort, wo du drauf kommst, aber da, wenn ich ehrlich sein soll, fehlt mir was. Da finde ich die Brücke nicht. Da ist ein Sprung drinnen oder da wirft sich eine Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die das aufwirft, die sind das Wichtige. Daher ist geisteswissenschaftliche Literatur überhaupt eine Orientierungshilfe, um auf Fragen zu stoßen. Die Fragen sind das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich die Orientierungshilfe auswendig lerne, sondern dass sie mich dazu geführt hat, eine Frage zu haben. Ich sage fast existenzielle oder zumindest essentielle Frage. Also etwas, was mich als geistiges Wesen, als Ich-Wesen ganz besonders angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben damit auch eine zu entwickelnde Fähigkeit verbunden ist und damit eine Möglichkeit, etwas beizutragen zur geistigen Entwicklung der Welt. Und da die ganze Welt eigentlich aus dem Geist kommt, ist es etwas beizutragen überhaupt zum Weltgeschehen, wenn es auch so klein ist. Aber das heißt, das Gute ist, irgendwo zu stolpern, zu sagen, jetzt habe ich es zwar schon zehn Jahre immer wieder mal gelesen und habe das eigentlich immer gedacht, ich verstehe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und habe es auch so erzählen können. Und es war nicht falsch, was ich erzählt habe. Aber der entscheidende Punkt, die entscheidende Lücke in meinem Verständnis, die ist mir noch nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie mir auffällt, dann ist das ein Raum, nicht nur die Lücke zu schließen, die vielleicht für einen anderen gar nicht da ist in gewisser Weise. Aber es ist zugleich, er zeigt sich, dass da aus der winzigen Lücke eröffnet sich ein Riesenfeld in Wahrheit. Das ist nicht nur so ein Glanzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es in ein Riesenfeld neuer Zusammenhänge oder was, die noch ein ganz neues Licht auf die Dinge werfen. Und das heißt, da ist man dann wirklich in die Lage versetzt, mit aller Vorsicht, aber auch Dinge zu sagen, die bei Steiner halt nicht drinnen stehen. Zumindest nicht in ausgesprochener Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehen indirekt drinnen, indem es eben als Lücke drinnen ist. Ich meine, Steiner sagt selber, z.B. in den Mysteriendramen liegt im Grunde die ganze Anthroposophie drinnen. Wenn ich jetzt sage, naja, aber bitte zu dem, was in der Geheimwissenschaft drinsteht, die ganze Weltentwicklung, da steht kaum was in den Mysteriendramen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Saturn ist nicht wirklich die Rede. Im vierten Drama geht es in die Saturnsphäre, aber das ist eher nicht der alte Saturn. Aber da steht ja gar nichts drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch steht es drinnen, zwischen den Zeilen. Weil, wenn die Dinge, die sozusagen expressis verbis, also ausgesprochen drinnen sind, dann kann ich auch merken, da gibt es aber jetzt sozusagen Lücken, wo ich den Übergang nicht finde. Da fehlt noch was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die interessanten Stellen. Also die Kunst, eine geisteswissenschaftliche Schrift oder so ein Kunstwerk zu erschaffen, lebt auch davon, dass diese freien Räume drinnen sind, die darauf warten, gefüllt zu werden. Also nicht nur, dass sowieso kein Mensch, wie groß er auch immer sein mag, alles reinschreiben kann, aber das wäre das Allerschlimmste, was es gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte niemand mehr Fragen. Wenn keine Lücke drinnen ist, kein freier Raum, der von irgendwem aufgespürt werden soll. Und der sich verbeißt dann drinnen und sagt, nein, den Sprung schaffe ich nicht, da ist irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann gäbe es keine weitere geistige Entwicklung mehr. Das wäre im Sinne der soratischen Kräfte. Dann weiß ich, welche Sorätchen ich am welchen Platz bin und bin zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war es aber auch schon. Und so tue ich halt. Entwicklung, wirkliche Entwicklung, aus Freiheit heraus? Njet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es nicht. Und in Wahrheit geht es ja jetzt noch weiter, wenn die Gottheit uns die Freiheit gibt und uns die Perspektive weist, aus eigenem Mitschöpfer zu werden, halt sehr Schritt für Schritt, jetzt im ganz Kleinen noch, aber irgendwann auch in größeren Stufen, dann heißt es ja eben auch, dass es diese Löcher, diese Lücken auch im ganzen Schöpfungsplan gibt. Der ist nicht fix und fertig, flächendeckend sozusagen, jedes Detail drinnen, das sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es gibt die Leerräume drinnen. Das ist ganz wichtig. Und eben diese Perspektive, und jetzt setze ich endlich dort fort, wo ich zwischendurch einmal wieder ausgestiegen bin, nämlich bei den Kabiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ging es ja um die Menschwerdung des einzelnen Menschen, seine Entwicklung, aber auch der Menschheit. Es sind die drei ersten Kabiren, drei haben wir mitgenommen, der vierte wollte nicht kommen, der für den physischen Leib zuständig ist, für den Ätherleib, für den Astralleib, den haben wir mitgenommen. Der vierte, der denkt, bei dem das Ich erwacht, der ist nicht mitgekommen, aber er sagt von sich ganz richtig, er sei der, der für sie alle dächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit vier Kabiren ist es aber in der Mythologie oder auch in der historischen Überlieferung im Grunde aus. Mit den Wesensgliedern des Menschen ist es aber noch nicht aus, wenn man nämlich die Zukunftsperspektive nimmt, Richtung Geist selbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Und was sagen diejenigen, die jetzt die Kabiren mitbringen? Sind eigentlich ihre sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sind sie geblieben? Wüssten es nicht zu sagen, sind im Olymp zu erfragen. Olymp als Bild für die geistige Welt, als Kürzel dafür. Also sie sind noch ganz im Geistigen, sind nicht heruntergekommen noch, schon das Ich wollte zu der Zeit noch nicht ganz kommen, ist noch nicht ganz da, ist ja heute auch noch nicht so ganz wirklich bewusst ergriffen, aber die Höheren schon überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sind eigentlich ihre sieben. Wo sind sie geblieben? Sind im Olymp zu erfragen. Dort lebt oder wächst auch wohl der Achte, an den noch niemand dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es spannend. Jetzt haben wir schon alle sieben Wesensglieder. Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, das Ich ist da, das Geist selbst, der Lebensgeist ist da, und der Geistesmensch, das sind die sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Achte, an den noch niemand dachte. In Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Unvergleichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsuchtsvolle Hunger leider nach dem Unerreichlichen. Und der Achte, das ist nämlich der, der über die ganze kosmische Entwicklungskette hinausweist. Das heißt, was ist, wenn das alles fertig ist? Wir haben schon darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rücken wir auf, wenn wir nicht so viel Blödsinn gemacht haben, auf eine Entwicklungsstufe, wie sie die Geister der Form haben. Die Elohim, die Schöpfergötter der Bibel mit dem Pereschit. Dann sind wir im Grunde so weit, dass uns die Aufgabe übertragen wird, ein neues Pereschit sozusagen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus den Fähigkeiten, die wir uns entwickelt haben, weltschöpferisch formend einzugreifen. Nicht allein, da stehen eine ganze Menge noch höhere Hierarchien. Im Grunde sind die Geister der Form, die Elohim, die allerunterste Stufe der sogenannten Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter stehen noch die Engel-Hierarchien, also Urengel, Erzengel, Angeleute, kleineren Engel sozusagen. Aber die eigentliche Götter-Hierarchie, das heißt, die wirklich jetzt im kosmischen Maßstab schöpferisch werden. Das heißt, die wirklich eine ganze Welt schaffen, nicht alleine, aber doch für ihre Formung zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur für einen gewissen Bereich. Die Sonnen-Elohim sind natürlich hauptsächlich für unser Sonnensystem zuständig. Und so hat jedes Sonnensystem, das es da draußen gibt, von denen es weiß Gott wie viele gibt, hat ihre eigene Gruppe von Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es eben sehr viel höhere Stufen, die dann für einen ganzen großen Kosmos in ihrem Zusammenhang zuständig sind. Die höchsten sind die Seraphim zum Beispiel. Die Seraphim, die halten alle Sonnensysteme, wenn man so will, oder genauer gesprochen die geistigen Wesenheiten, die dort sind, zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sie miteinander. Das heißt, sie haben ein Bewusstsein für die wirklich alle. Aber für jedes kleine System, auf dem wieder auch neue geistige Wesen geboren werden sollen, die dort ihren Entwicklungsraum finden können, für die ist eine Gruppe von Elohim zuständig oder geisternder Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu so etwas können wir aufsteigen, wenn wir nicht komplett vom Weg abirren, aber nicht von einem Weg, der uns vorgezeichnet ist, sondern wenn wir abirren in das Reich der seraphischen Wesenheiten. Weil wir uns dort dann die, naja, in dem wir eigentlich auf die Freiheit verziehen, aber eigentlich in gewisser Weise ein sehr gemütliches Platz anhaben, sag ich mal. Nicht sehr menschlich ausgedrückt, aber es geht ja um uns Menschen, wo wir es in gewisser Weise bequem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher das Bild der Hölle oder so, oder dieser seraphischen Welt, sie nur zu zeigen, also in dem Strafen und Finsternis. Ja, Finsternis ist es, das geistige Licht fehlt. Aber es ist durchaus, für die Menschen, die sich dort hineinfügen wollen, reicht ihnen das Thema Licht des Gottes, das ist für sie immer noch beglückend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern sie eben in sich sowieso das auch streben, wozu? Bequem, geistig bequem haben wollen. Das heißt, die fühlen sich dort eigentlich wohl, im Grunde. Der Haken ist nur, dass wir alle, bevor wir dort hinkommen in das Reich der seraphischen Wesenheiten, trotzdem alle schon an der Freiheit des Ich genascht haben und daraus tätig geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass wir vielleicht eine Zeit lang in dieser anderen Sphäre leben und sagen, es ist eh herrlich, im Grunde haben wir alles, was wir wollen, weil jeder kriegt im Grunde den Platz, den er mit seinen Fähigkeiten ausfüllen kann. Mehr will man eh nicht, wenn man nicht wirklich strebend sein will. Also bin ich froh, das was ich aus dem Ärmel schüttle, das kann ich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Wehe, ich will einmal mehr. Das reicht mir nicht in meinem Leben. Ich will neue Fähigkeiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch anderes. Dann fängt es an, sehr weh zu tun. Aber eben diese Widersacherwesenheiten, vor allem die dunklen Widersacherwesenheiten, die diesen seraphischen Wesen in die Hand arbeiten, die haben schon die Fähigkeit, uns das schmackhaft zu machen mit den angenehmen, bequemen Seiten, die da drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir leben zwar eigentlich in einem Hamsterrad drinnen, aber wir sagen, das ist ja schön, da machen wir Fitmach mit ins Bild. Das ist ja eh gut. Ich reine ja gerne im Hamsterrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja nichts Schöneres, als im Hamsterrad zu laufen. Der Hamster tut es ja auch gerne eigentlich. Ja, ihr werdet lachen, aber das ist so glaubhaft dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher verkaufen uns das so glaubhaft, dass man schon leichter reinfallen kann auf diese Dinge. Also da ist es halt hilfreich, gerade ein Ich zu haben, das halt diese Streben gerade deswegen stark in sich hat, weil es schon viel Fehler gemacht hat. Viel probiert hat, immer als erstes dran war, sozusagen was zu tun, eigentlich noch gar nicht bereit dafür, natürlich geht es schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die nächsten zehn Mal auch noch. Aber dann wird es etwas. Aber der sagt, ja, ich will eh noch meinen bequemen Platz, da mehr verlange ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleitet sehr leicht dann dort hinein, in das Widersacher Werk, weil dem wird das geboten. Und alles, was du brauchst, kriegst du dort. Also das ist die eigentliche Verführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hilft natürlich dann der Luzifer mit, obwohl der eigentlich nicht in diese Richtung hinzieht. Der will seine eigene Lichtsphäre haben, die ist in gewisser Weise Licht und auch das luziferische Licht ist ein durchaus weisheitsvolles Licht. Also der ist manchmal ein bisschen raffiniert halt natürlich, wie er uns weisheitsvoll dorthin leitet, wo er es haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt uns eine ganze Menge Weisheit, aber er stellt es in den Dienst des Egos, nur in den Dienst des Egos. Und eigentlich sollte dieses Geisteslicht weiter strahlen. Nämlich im Lichte lebt die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geisteslicht, das ich ausstrahle. Und die Menschen, die halt da nicht dauernd dran arbeiten wollen, die strahlen halt da noch nicht. Und wollen das nicht hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zufrieden mit dem, was sie in sich haben und das befriedigt ihr Wissensstreben oder wie immer. Weisheit ist ja viel mehr als Wissen. Ja, aber wie gesagt, es geht also bis hinein in die Stufe, das ist das was wir als Perspektive noch sehen können, weltschöpferisch zu werden im Maßstab eines Planetensystems, eines Sternensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer das in Zukunft ausschauen wird. Wir können noch nichts wirklich sagen, aber die Menschheit ist ausersehend dazu, so etwas zu formen. Im Einglang mit höheren Hierarchien dann klar, aber das großteils eigenverantwortlich zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja vielleicht viele Systeme zu formen, weil es gibt auch sehr viele Menschen. Das ist dann wieder die Frage, wie wird das sich entwickeln. Aber das will ich heute nicht mehr anerreißen, da braucht man sich ja wieder sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja die Frage, es ist so, von den höheren geistigen Wesen, zum Beispiel Elohim ist von sieben Elohim die Rede. Wenn ich jetzt nur unsere Menschen, die nur auf der Erde leben heute nehme, das sind acht Milliarden. Und das ist aber noch ein geringerer Teil von denen, die in der jenseitigen Welt oder im Leben zwischen Tod und neuer Geburt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt noch sehr viel mehr Menschen. Und das ist eben jetzt die Frage, ob die alle gemeinsam jetzt ein Sternensystem aufbauen, ein Planetensystem aufbauen oder bauen kleinere Gruppen mehrere auf. Ich kann es nicht beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man auch noch nicht beantworten, weil das wirklich jenseits unseres Horizonts ist, welche Perspektiven, welche Möglichkeiten sich dort auftun. Und zwar schon grundsätzlich nicht, weil eben jedenfalls von all dem, was karmisch jetzt festgelegt ist in diesen sieben Stufen, die wir überschauen können, von dem geht nix rüber. Also es ist in gewisser Weise ein völliger Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darüber kann man nichts sagen, muss man auch nicht. Also an diesen Achten, der Achte, an den noch niemand dachte, in Gnaden uns gewärtigt, doch alle noch nicht fertig. Diese Hungerleider nach dem Unerreichlichen wollen immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in eine Kurzformel fast, also die gesamte Menschheitsentwicklung hineinzufassen. Und da steckt ja in Wahrheit auch der alte Saturn drinnen, mit dem physischen Leib, der dort begonnen hat. Und das geht bis zur letzten Stufe, bis zum siebenten und dann noch drüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perspektive, über die man zwar noch nix aussagen kann, außer, dass sie sein kann, wenn wir es wollen. Wenn wir nicht abzischen zu den surratischen Wesenheiten. Und sagen natürlich, bittet es du, wenn wir nicht, ein ganzes Sternensystem zu gestalten, das ist zu mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist mühsam. Also es ist eine geistige Höchstleistung. Weil das heißt, unzähligste geistige Wesenheiten zu lenken, zu leiten, ihnen Impulse zu geben, dass sie mitarbeiten, bis hinunter zu Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht so eine Kleinigkeit. Das ist nicht so, wie wenn wir da ein bisschen was zusammenbasteln. Da steht drinnen, wie die Naturgesetzmäßigkeiten auch geformt sein müssen, dass das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihts, ich bin ein bisschen verkühlt, weil ich nicht entgangen sein werde. Muss ich zwischendurch ein bisschen eine Rotznase sein. Ja, und so gibt es aber eben in dem Faust II unendlich viele Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich ist vielleicht übertrieben, aber es gibt so unheimlich viele Stellen. Also am Anfang zum Beispiel, wenn der Faust, und man muss sich das so vorstellen, es schließt eigentlich unmittelbar an, an die Schlussszene vom Teil 1. Da wird dem Gretchen gesagt, ist gerettet, während der Mephisto meint, sie ist gerichtet. Nein, von oben kommt die Stimme, ist gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schnappt er sie nur den Faust, her zu mir. Und im Grunde der nächste Schritt ist der, dass er erwacht, im Beginn des Teil 2. Und wird umschwebt von den Luftgeistern, also Ariel und die Elfen, die er leitet. Im Grunde ist ja Ariel eigentlich ein Luftgeist, ein engelartiger Luftgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Führer dieser Elfen, die dort tanzen. Und was ist ihre Aufgabe? Reinigt ihn von erlebtem Graus. Vergiss alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss auch alles, was du schlecht gemacht hast. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du in die geistige Welt eintreten kannst. Das wird zwar jetzt nicht wörtlich ausgesprochen, aber der Eintritt in die geistige Welt ist praktisch das Ganze, was dann folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil im Grunde sind minimal äußere Handlungen, in die aber immer schon etwas Übersinnliches eingeflochten ist. Und in manchen, also die ganze klassische Walpurgisnacht zum Beispiel, ist reine pure Imagination. Da ist nichts äußerlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Überhaupt nichts. Das ist alles mit Hilfe von mythologischen Bildern ganz großartig ausgestaltete Imagination, die in Wahrheit, nämlich die ganze klassische Walpurgisnacht, nicht nur die Kabirnszene von der Menschwerdung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum geht es in der klassischen Walpurgisnacht? Der Kernthema ist drin, da gibt es den Homunculus. Der wird scheinbar vorher noch im Labor beim Wagner, dem Gehilfen des Faust, irgendwie in dem Glasl erschaffen. Und dann denkt man, naja, der Göthe hat eh schon gesprochen von künstlicher Befruchtung oder künstlicher Zeugung oder sonst irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Interessante ist, dieser Homunculus ist kein stoffliches Gebilde. Er ist ein Seelenflämmchen. Es fehlt ihm, das sagt der Talies in der Szene dann so deutlich, es fehlt ihm am greiflich-tüchtigachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er wäre so gern verkörpert. Verkörperlicht, wie es so schön ausgedrückt wird da drinnen. Das fehlt ihm also alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Ich da drinnen, es ist ein Seelenflämmchen da, aber der ganze Erwest fehlt eigentlich noch. Also der größte Teil der Leibeshüllen und vor allem dann, dass er wirklich Erdenmensch wird, das fehlt ihm. Und so schön dann eben diese Bilder in der ganzen Walpurgisnacht schildern dann eigentlich im Grunde nichts anderes, was dieses Seelenflämmchen alles braucht, dass es körperlich werden kann, dass es Erdenmensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze spielt sich deutlich in der Astralwelt ab, weil das alles die Mervis-Gestade dort in Wahrheit ist, das ist die Astralwelt, in der sich das abspielt, also die Seelenwelt, die bewegte. Und in der bewegten Seelenwelt kann aber das Ich nicht die Freiheit sich erwerben, das geht dort nicht. Da ist er immer geschaukelt, das hat alles keinen Bestand, er wird immer von was anderem bewegt, wird so schön geschildert wie die Doriden, die irgendwelche Schifferknaben retten, also Meereswesenheiten, also astralische Wesenheiten im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie sind so süß und sie sind ganz verliebt in sich, aber die Liebe, die Welle lässt auch der Liebe keinen Bestand. Also dort, wo es nur astralisch schaukelt, dort verweht es wieder. Da muss mehr dazukommen, da muss die Ich-Kraft dazukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist erst wirkliche Liebe möglich, sonst ist es ein schönes Spiel irgendwo, aber auch wieder ein Zerwinnen. Es ist kein inneres Begegnen zweier geistiger Wesenheiten, das ist nicht drinnen. Aber wann vollendet sich die Menschwerdung des Homunculus? Er wird nämlich Mensch in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, er ist ja immer noch in dem Gefäß drinnen eigentlich, aber zum Schluss zerschellt es ein Galateas Muschelwaden. Eine schöne Galatee. Das kann man sich so vorstellen wie die Aphrodite auf der Muschel oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist fast dasselbe Bild. Und dort am festen Boden, am festen Stoff, dort zerschellt das Glas und dann ist eine Wahrheit da. Nur im Bild in der Walpurgisnacht, das geistige Bild, also die Imagination, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist dann weg, die zerschellt. Oder sagen wir es besser so, er fällt aus der Imagination heraus zunächst. Ja, da könnte man jetzt endlos viel noch anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt nicht zufällig gleich da auf die Helena-Szene, die sie anschließt. Also dass der Homunculus zerschellt, hat was damit zu tun, dass die Helena dann erscheinen kann, die wieder ein Bild ist jetzt für die schöne menschliche Seele. Für die schöne, reine menschliche Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus menschlich, weil interessant bei Goethe die Frage, schuldig, unschuldig. Ist sie mit dem Parvis mitgegangen aus freiem Entschluss und ihrem Mann untreu geworden oder ist sie geraubt worden? Es gibt in der Überlieferung dann verschiedene Perspektiven. Manche Schilderungen schildern es so, dass sie eben gar nicht wirklich vom Parvis entführt werden konnte, sondern dass sie vorher gerettet wurde und woanders versteckt wurde zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es viele Nuancen und die Frage ist, ist sie wirklich aus Liebe zu dem Parvis mitgegangen oder hat sie sich gesträubt dagegen? Das hat Goethe fasziniert, dass es offen ist irgendwo. Aber sie ist ein Bild für eine sehr hochentwickelte, reine Seele. Also eine, die durchs Menschsein durchgegangen ist, aber schon eine sehr hohe Stufe dann erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigentlich in gewisser Weise, wenn der Homunculus zerschellt, steht er dann auf als Helena in Wahrheit. Da gibt es bei Steiner sogar einen Hinweis dazu. Da war Goethe wahrscheinlich nicht so voll bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch das Interessante. Und darum musste er Bilder schöpfen aus der Mythologie, wo er gespürt hat, ja das passt jetzt da rein, ich muss es nur noch ein bisschen verändern. Wenn sich jemand jetzt wirklich das Ganze frei als Imagination schildert, dann pfeift er auf die ganze Mythologie und macht seine eigenen Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht sie ganz eigenständig und sie werden dann sicher ähnliche Züge irgendwo haben. Und nur die Übersetzung in ein erzählbares oder vielleicht sogar darstellbares Bild kann dann sehr unterschiedlich ausfallen. Weil es gibt ja so viele Mythologien und im Grunde geht es überall um dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Menschwerdung und nichts anderes. Wie kommt der Mensch aus dem Geistigen da herunter und wo geht es irgendwo weiter? Wo kommt es dorthin, dass er selber jetzt ergreift und das in die Hand nimmt? Das fängt schon beim Gilgamesch-Epos spätestens an, dass es genau um solche Dinge geht irgendwo. Mit allen Plus und Minus, mit allen Möglichkeiten des Scheiterns eben, auch die dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch bei vielen so echten Einweihungsschilderungen, also jedenfalls die Schilderungen, die so einen echten Einweihungshintergrund haben irgendwo. Auch wenn er nicht immer ganz bewusst war. Bei Goethe war es nicht bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vollbewusst. Durchaus nicht. Sondern so halbbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eben immer dieses Sinnlich-Übersinnliche. Er steht immer an der Grenze, pendelt da eigentlich immer hin und her. Das war seine besondere Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er sieht nicht weit ins Geistige. Er sieht sehr weit ins Sinnliche hinein, also eben Farben und dergleichen. Aber auch in der Beobachtung, in der Botanik oder in der Morphologie, die Schädelformen und die ganzen Sachen, die Knochenstudien, die er gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein sehr genauer, sinnlicher Beobachter auch. Er hat kein bewusstes Hellsehen, aber er hat ein Spüren für die Zusammenhänge. Und da spricht er Dinge aus, die unglaublich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wie das mit den Kabieren und dass er sogar auf den Achten kommt. Oder die Geschichte mit dem Homunculus, der sich da durchzieht. Weil im Grunde die Schilderungen, die da drinnen sind, schildern die ganze Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Homunculus, das aus dem Seelenflämmchen ein wirklicher Mensch wird, der sozusagen mit zwei Beinen auf der Erde steht, dazu muss er xx Verwandlungen durchmachen. Dazu wird der Protheus herbeizitiert, der sich ewig verwandelte. Protheus heißt irgendwie der Erste, aber er ist dafür bekannt, dass er ein absoluter Gestaltwandler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nie zu fassen. Kaum glaubt man, man hat ihn, ist er schon wieder in einer anderen Gestalt da. Er ist eigentlich dieses Evolutionsprinzip schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht zu fassen. Und den ganzen Weg geht er durch. Das erklärt er sogar dem Homunculus, der sich in seine Obhut begibt, damit er mit durch das Astralmeer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur interessant, was Protheus dann sagt, und bist du endlich Mensch geworden, so ist das aussend. Dann fällst du jetzt einmal aus der geistigen Welt raus. Dann stehst einmal da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was du bis jetzt kanntest, ist auf einmal aus deinem Bewusstsein gelöscht. Und heute sind wir halt ein bisschen auf dem Sprung, was heißt ein bisschen, ein bisschen stark eigentlich, der Notwendigkeit nach auf dem Sprung, diese Welt, dieses noch für uns Übersinnliche, was wir aber schauen können, wenn wir lernen, es zu malen. Zu malen in seelischen Bildern, in seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu fühlen, es zu spüren, aber mit Gedankenklarheit. Das heißt, in voller Wachheit zu spüren. Das ist der Unterschied zum alten Hellsehen, wo die Imagination kam, die Vision kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vision ist ein besserer Ausdruck, weil es dann sehr deutlich macht, dass es so ein sinnliches Erlebnis eigentlich ist, in das es sich übersetzt. Obwohl es einen übersinnlichen Hintergrund hat, aber die Schauung ist dadurch da, dass es, so wie es eben geschildert wird als äußere Begegnung und dergleichen. Der Engel kommt und sagt, fürchte dich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht auch Hebräisch oder sonst wie. Im modernen Schauen muss man sich das selber gestalten. Und so wie es in den verschiedenen Mythologien, die ja auch aus seinem alten Schauen letztlich stammen, der blinde Homer, das ist immer ein Bild für den Seher, für den geistig Seher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut jetzt nicht äußerlich, sondern er schaut geistig. Walter, ich kann gerade nicht, ich rufe dich in ein paar Minuten zurück. Walter, hörst du mich? Ich rufe dich in ein paar Minuten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade im Vortrag. Hallo? Nein, ich muss ihn rausschmeißen. Druck auf dem Auswärts, ich rufe ihn dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Irgendwo kann man da schreiben, ich rufe zurück oder weiß ich nicht. Entschuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich sehe, wir sind eh schon ein bisschen über die Zeit und ich will es heute nicht zu lang machen. Man könnte das an vielen anderen Dichtungen auf jeden Fall als am Faust auch zeigen und das waren jetzt nur ein paar Splitter. Also die göttliche Komödie ist voll ein Thema, obwohl auch eben der Dante nicht so ein großer Hellseher oder was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Einweihung, die er übernommen hat, also bekommen hat, durch seinen Lehrer, den Brunetto Latini, den er auch erwähnt in seiner göttlichen Komödie. Aber es ist vollkommen stimmig, was da drin ist. Es sind solche Bombenweisheiten drinnen, die man sonst praktisch nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das ganze Stufenwerk nach unten ins Inferno, durch das man durchgeht, neun Stufen, die entsprechen den neun Hierarchiestufen nach oben. Und da muss man durch, da geht der Weg durch. Also die Bilder sind absolut stimmig und es ist aber auch vieles aus äußeren Erlebnissen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die ganzen Leute, die da schmoren in der Hölle, die kannte er alle im Grunde. Er hat sehr anschauliche Beispiele genommen, aber die verdeutlichen bestimmte Seelenqualitäten, eben auch Verfehlungen in Seelenqualitäten, die ganz typisch sind für den Menschen. Man baut dann diese neun Stufen letztlich ab, bis es halt immer ärger wird, zum Schluss in der Eishölle unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es auf den Läuterungsberg, der hat wieder im Grunde scheinbar nur sieben Stufen, aber er hat ein Vorplateau, wo man mal landet, bevor man wirklich den eigentlichen Berg betritt. Und oben ist das irdische Paradies. Wieder neun Stufen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es in die eigentliche geistige Welt hinauf, also über die Mondensphäre hinaus, und dann haben wir wieder diese ganzen neun Stufen im Grunde. Und es kommt dann noch das Empyreum als letztes dazu. Gut, aber das wollen wir heute nicht alles auswalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt sehr viel drinnen, also Künstler, Dichter haben das geschafft, Imaginationen in ein Sprachbild oder in ein sinnliches Bild zu übersetzen. Das ist natürlich dann was Sinnliches, aber wenn man versteht, den sinnlichen Inhalt dann langsam dadurch loszuwerden, dass man erlebt, was bedeutet das seelisch? Was tut das seelisch mit mir, wenn ich mich einlasse darauf? Wie empfinde ich die schönen, die vielleicht auch grausigen Bilder, die mir entgegenkommen? Weil es ist typisch, dass das immer hin und her ist. Es gibt warm und kalt immer wieder drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, das sehr intensiv zu durchleben, aber nicht sich jetzt mitreißen zu lassen, sondern in dem Strom zu stehen. So wie der Jesus, der den Petrus einlädt, über das Wasser zu gehen, und zwar über das stürmische Wasser. Das heißt zu gehen, aber in Wahrheit über die stürmische Seelenwelt zu gehen und mit dem Ich nicht unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man an diesen Dingen total lernen, und daher sind das eigentlich Einweihungsbücher, obwohl sie öffentlich schon damals kursiert sind. Es geht beim Okkulten, beim Esoterischen, in Wahrheit, also heute schon überhaupt, nicht darum, dass irgendwas so verborgen werden sollte, dass die Mehrheit der Menschen nicht herankönnen. Ich meine, heute ist es so, dass im Grunde, egal was man da, wenn es aus dem richtigen Geist herausgesagt ist, kann man im Grunde alles sagen, und es wird halt nur der Teil, aber irgendetwas damit anfangen können, der selber aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will aus eigenem heraus. Ich meine, das ist sicher, es gibt natürlich die Wohlfühl-Esoterik, wo jetzt im Grunde, da ist nicht viel dahinter, aber die Leute schweben halt dann gerne ein bisschen und fühlen sich wohl. Das ist aber keine wirkliche Esoterik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esoterik oder Okkultismus heißt, eben das kennenzulernen, und zwar aktiv, vollbewusst kennenzulernen, indem ich mir selber ein Bild davon mache, male, was zunächst verborgen ist für unsere Sinne, aber ununterbrochen da ist. Wir müssen nur die Berührung damit spüren. Und diese Berührung, die ist oft ganz zart, aber aus der kann so eine Imagination wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht dauert das Jahre unter Umständen. Vielleicht ist das ein Jugenderlebnis, und ich trage es mit. Und irgendwann wird das ganze Bild daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Bedeutenderes kann es eigentlich gar nicht geben. Weil aus dem heraus, das wird man verfolgen können, kann ich anderen Menschen erreichen, immer wieder etwas geben. Selbst wenn ich noch gar nicht die Imagination voll herausgeholt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass das da ist und in mir arbeitet, und ich daran arbeite, dadurch wird man zu einer geistigen Quelle. Also man braucht einfach Geduld, und es ist nie die Frage, wann habe ich es jetzt? Ich möchte einen Kurs machen dafür, aber wenigstens nach einem Jahr möchte ich es dann wirklich haben. Dann muss es fertig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, heute Saison, nein, bitte geht es nicht in ein Wochenendseminar. Da kann ich nur einmal ein bisschen was. Es dauert ein Leben lang, vielleicht auch mehrere Leben lang, bis ich soweit bin, das ist aber ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anfangen kann jeder, und ich glaube, heute sollte man Mut machen, das zu probieren. Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht in Phantastereien kommt. Und seine Lieblingsmeinungen, die man hat, jetzt der geistigen Welt zu unterschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum sind auch viele Prüfungen dabei, aber die werden wir heute nicht mehr durchgehen. Werden wir vielleicht auch noch sprechen darüber, weil die ganze Apokalypse, die unser Rahmen ist, ist voll von Prüfungen. In diesem Sinne lese ich euch noch schnell den Wochenspruch zum Abschluss noch einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fühlen wir dann die Wesen unseres Wesens noch stärker. Vierter Wochenspruch. Ich fühle Wesen meines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, die in der Sonnen erhellten Welt mit Licht des Fluten sich vereint. Sie will dem Denken zur Klarheit Wärme schenken und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs geduldige Zuhören. Danke allen im Livestream, die ja dabei waren. Vielen Dank auch für die Geduld dabei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal. Da sind wir dann schon bei der 211. Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Gute Nacht. Gute Nacht meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte schnell noch ein Bildchen von euch sehen. Schöne Woche euch allen. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Immunkur. Die Frühjahrsimmunkur. Hallo Renate, Servus.&lt;br /&gt;
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Sarah, hi. Schöne Woche. Baba.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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