Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter

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«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang mit dem Wirken Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die GA 104, GA 104a und GA 346. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»

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- 29. Vortrag -
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Transkription 29. Vortrag

Meine Lieben, ich begrüße euch beim mittlerweile 29. Vortrag zur Apokalypse heute erstmals bin ich hier zu Hause ganz alleine wegen der verordneten Ausgangssperre ab 20 Uhr. Also es sind wieder ein bisschen neue Bedingungen. Außerdem hat der Tag heute auch schon stärker angefangen und eigentlich gestern, weil wir ja diesen Terroranschlag in der Innenstadt von Wien hatten mit fünf Toten insgesamt, also wozu auch der Attentäter zählt. Also wir stehen wirklich wieder in Turbulenzen drin. Also umso mehr ein Grund, sich in die Apokalypse zu vertiefen. Und ich würde sagen, nehmen wir einfach in Gedanken auch die Betroffenen dieser ganzen Dinge mit. Betroffen sind wir eigentlich alle davon.

Mars- und Merkurkräfte 00:01:39

Ja, was haben wir letztens gemacht? Wir haben letztens ein sehr zentrales Bild der Apokalypse besprochen, das im zehnten Kapitel geschildert wird. Ein Engel von großer Stärke, der herunter steigt mit zwei feurigen Füßen, die so wie zwei Säulen stehen, der eine auf dem Meer, der andere auf dem Land, gehüllt das Ganze in eine Wolke, die sozusagen in den Leib des… [Unterbrechung durch ein Zuhörerin]. Bitte! Ah! Gut. Also, wir haben über diesen Engel gesprochen, mit den beiden Feuersäulen, gehüllt in eine Wolke, das praktisch den Leib dieses Engels bildet. Ein Regenbogen darum und das Antlitz des Sohnes, im groben geschildert. Eben eine dieser beiden Säulen steht auf dem Wasser, eine auf dem Land. Es ist ein ganz starkes Bild, das im Grunde die ganze Erdentwicklung repräsentiert auch. Also das heißt auch wieder so ein Bild, das aus sehr verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann und auf verschiedene Zeiträume bezogen werden kann. Im Großen wirklich für die ganze Erde Entwicklung. Die beiden Säulen sind unter anderem auch ein Bild dafür, dass sich die Erdenentwicklung in zwei Hälften gliedert. Die erste Hälfte ist bestimmt durch die Marskräfte und die zweite Hälfte, in die wir eingetreten sind, bereits durch die Merkurhälfte. Die Marskräfte sind ein Symbol oder ein Zeichen für die Stärke, und die Merkurkräfte sind ein Bild für die Weisheit, für die lebendige Weisheit eigentlich. Also der Merkurstab ist unter anderem auch ein Bild dafür, für diese heilenden Kräfte, die auch verbunden sind mit dem merkur-realen Wesen. Die Marskräfte sind ganz, ganz positive Kräfte eigentlich, wenn sie nicht im Sinne des Egoismus verwendet werden. Sie hängen nämlich in Wahrheit diese beiden Säulen zusammen mit früheren planetarischen Zuständen, die unsere Erde durchgemacht hat, oder besser gesagt kosmischen Zuständen, die unsere Erde durchgemacht hat, nämlich die Weisheit, also das merkuriale Elemente hängt nämlich zusammen mit der sogenannten Mondenentwicklung, mit dem sogenannten alten Mond, also der Kosmos, der unserem jetzigen Kosmos vorangegangen ist.

Und man muss wirklich von einem ganzen Kosmos sprechen. Damals wurde die Weisheit entwickelt etwa, die wir heute in der Natur vorfinden auf unterste Stufe in Form der bis jetzt bekannten Naturgesetze. Aber das ist eigentlich nur ein ganz kleiner Teil dessen, was noch zu entdecken gilt an Weisheit in der Natur. Und die Marskräfte, das ist in Wahrheit ein Überbleibsel, ein Relikt, aber ein sehr aktives Relikt der alten Sonnenentwicklung, die noch dem alten Mond vorangegangen ist. Das heißt, eigentlich stehen hinter diesen Marskräften die Kräfte der alten Sonne. Und der Herr dieser alten Sonnenentwicklung, zu der das unmittelbar geführt hat, war der Christus selbst, diese ganze Sonnenentwicklung. Die alte Sonnenentwicklung. Und daher sind diese Marskräfte, wenn sie in erneuerter Weise eingesetzt werden, etwas durchaus Positives. Eben zum Beispiel in der Kraft des Wortes. Der Christus ist ja auch das schöpferische Wort schlechthin, das Wort, aus dem die ganze Schöpfung hervorgeht. Und das Wort hängt beim Menschen zusammen mit den Kehlkopfkräften, so wie wir es jetzt haben. Aber auch natürlich vor allem mit den vergeistigten Kehlkopfkräften, die einst in Zukunft Zeugungsorgane werden. Wir haben darüber schon in den letzten Malen gesprochen.

Und diese Kräfte gilt es also ganz stark zu schulen. Die Kräfte der Weisheit einerseits, die Kräfte, ja der Macht der Stärke, auch wenn man so will, aber der geistigen Macht, nicht der äußeren Macht, sondern der geistigen Macht, der geistigen Macht, die eben aus dem Ich heraus entspringt. Und das ist wahrscheinlich das Zentralste überhaupt und ich erwähne es auch immer wieder. Diese Macht liegt in unserem Ich drinnen. Und diese Macht ist größer als alle Widersacher zusammen. Alle. Bis zu den stärksten, die wir dann erst noch kennenlernen werden. Nur wir müssen lernen, uns dieser Kraft zu bedienen. Daran müssen wir selber ganz bewusst arbeiten. Und das hat zur Folge Wenn wir an diesen Kräften arbeiten, heute daran arbeiten, heute daran arbeiten im Zeitalter der Bewusstseinsseele, dann bedeutet das zugleich, dass wir ein ganz, ganz starkes geistiges Licht erzeugen, ein Licht, das die geistige Welt aufhellt, sichtbar macht für uns vor allem aber. Und das ist scheinbar der kleine Haken dran: Vor allem aber auch die Finsternis aufhellt, den Schatten, in dem die Widersacher leben und weben und möglichst unentdeckt ihrem Werk nachgehen wollen. Weil die Widersacher entfachen dort ihre größte Wirkung, wo wir uns ihrer nicht bewusst sind oder wo sie sich mit falschem Mäntelchen tarnen. Das tun sie nämlich am liebsten, weil sie zeigen sich niemals in Wahrheit dort, wo wir an der Oberfläche das Böse sehen. Sie zeigen sich immer unter dem Mäntelchen des Guten. Das muss man sehen. Also selbst gerade, wenn man so etwas ins Auge fasst wie das, was eben heute oder gestern Abend in Wien passiert ist, was ja sicher etwas ganz Böses und ganz augenfällig etwas Böses ist, aber die eigentliche Wirkung der Widersacher steht viel, viel weiter dahinter und wird geradezu verdeckt durch durch diese äußeren Ereignisse. Also das heißt, wenn solche Dinge, wo das Böse so sichtbar an die Oberfläche tritt, dann müssen wir uns bewusst sein, dass das im Grunde immer nur Ablenkungsmanöver ist.

Das Rätsel von Gut und Böse 00:09:01

Und wir müssen suchen, wo wird uns gerade etwas sehr Gutes präsentiert? Das vielleicht in Wahrheit nicht das Gute ist. Ich will gar nicht konkret zum heutigen Geschehen oder zum momentanen Geschehen darauf eingehen. Es ist jeder gefragt, eben zu entdecken, wo die eigentlichen finsteren Kräfte stehen. Das ist die Aufgabe eigentlich der Apokalypse. Apokalypsis heißt ja Enthüllung. Die Apokalypse des Johannes beginnt mit den Worten Apokalypsis Jesu Christi als Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Aber Jesu Christi ist der, der auch abgestiegen ist in das Reich der Widersacher, abgestiegen in die Hölle und das heißt, dass wir in unseren Tagen eben das immer im Auge behalten müssen, dass wir also nicht nur einseitig die lichte Seite sehen dürfen, die hohe geistige Seite sehen dürfen, sondern wir müssen dieses Licht dazu verwenden, um die Finsternis aufzuhellen und uns ihrer bewusst zu werden. Das ist die zentrale Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Es geht darum, das Rätsel von Gut und Böse wirklich zu lösen, das heißt zu erkennen, was ist das Gute? Was ist das Böse? Wo ist der Unterschied? Besteht überhaupt ein Unterschied? Und wenn ja, worin liegt er? Klingt jetzt paradox, wenn ich davon spreche, besteht überhaupt ein Unterschied zwischen Gut und Böse? Es sind jedenfalls in beiden Fällen genau die gleichen Kräfte, die wirksam gemacht werden. Und die Frage ist, welche geistige Wesenheit steckt dahinter, die diese Kräfte in Wirksamkeit bringt? Was macht den eigentlichen Unterschied aus. Und die Frage ist, ob diese Wesenheiten, die diese Kräfte in Regsamkeit bringen, an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit wirken, oder ob sie an der falschen Stelle zur falschen Zeit wirken. Das möchte ich nur so einmal vorausschicken. Wir werden noch sehr viel Gelegenheit haben, uns genauer damit zu beschäftigen, weil es ein wirklich sehr schwieriges und sehr heikles Thema ist, das auch wirklich mit einem großen Ernst verfolgt werden muss.

Aber man muss dazu sagen, es gibt ja durchaus Menschen immer wieder, die sich dessen sehr bewusst waren und dazu zählt auch Rudolf Steiner. Man muss aber auch ganz deutlich dazu sagen, dass er vieles zu diesem Thema nicht geben konnte zu seiner Zeit, weil die Menschen es einfach nicht hören wollten. Und wenn man auf eine, wie soll ich sagen, innere Ablehnung stößt gegenüber diesem Thema, dann kann man auch nicht darüber sprechen. Und das ist ein wirklich sehr ernstes Problem. Rudolf Steiner hätte sehr viel mehr noch zu diesem Thema geben können. Was wir im Grunde uns selber aufhellen müssen, so gut es halt geht. Und Menschen, die das irgendwie ins Auge gefasst haben, zum Beispiel Dante Alighieri, darauf habe ich auch schon öfters hingewiesen, der in seiner Göttlichen Komödie ja gerade auch den Weg durch die finstere Welt schildert als Voraussetzung dafür, um ins Licht aufsteigen zu dürfen und zu können. Wenn man nämlich nicht durchs Finstere durchgeht, kommt man heute, also in der Zeit nach Christi Erdenleben, wenn man nur ins Licht aufsteigen will, kommt man unweigerlich nur in den luziferischen Bereich. Das heißt, man kann zwar dem Ahriman entkommen, aber man landet dann in vielleicht sehr schönen Imaginationen in einem großen Wohlgefühl, aber man landet ausschließlich in der luziferischen Welt, und das ist sehr ernst zu nehmen, weil, ich habe es auch immer wieder erwähnt, eine Mehrzahl an esoterischen Strömungen genau dorthin führen und im Bunde stehen daher mit den Widersachermächten, und zwar mit beiden, weil die Entwicklung, die jetzt läuft, ist eine Entwicklung, die dazu führt, durch luziferische Verblendung dem Ahriman im Untergang den Weg zu ebnen. Und zwar sozusagen grenzenlos den Weg zu ebnen. Der Punkt ist der aber auf der anderen Seite, dass beide Widersachermächte, das haben wir auch schon besprochen, notwendig sind für die Entwicklung und sich bewusst zu werden dieser Widersacherkräfte und ihres Wesens bedeutet auch zu erkennen, dass sie unerlässlich sind für die Entwicklung, dass sie auch ihren Raum haben müssen und auch ihre Zeiten haben müssen, in denen sie verstärkt eingreifen, wie es jetzt zum Beispiel gerade der Fall ist.

Und man muss sehen, dass keine geistige Höherentwicklung möglich ist, ohne dass man in gleichem Maße tiefer in den Abgrund hineinschaut und auch umso tiefere Kräfte aus dem Abgrund herauskommen können und sogar müssen. Das ist eine Tatsache. Ich wage es zu nennen eine Tatsache, vor der wir uns einfach nicht verschließen dürfen. Und ich danke euch heute schon dafür, wenn ihr trotzdem dabei bleibt bei dem Ganzen. Ein bisschen etwas von dem Ganzen haben wir dann im letzten, meinem letzten Vortrag auch kennen gelernt, im elften Kapitel, das ich vorgelesen habe und das ich zur Gänze am Ende vorgelesen habe und mit dem ich mich heute noch ein bisschen näher beschäftigen möchte, um ein paar Anregungen zumindest zum Verständnis dieses Bildes zu geben. Ihr wisst ja, eine vollständige Erklärung wird es von mir nicht geben können, weil letztlich jeder den Aspekt, der ihn betrifft, selber finden muss. Also auch das ist ein wichtiger Punkt, dass das Geistige Kraft dort wird, wenn man, und wie bescheiden auch immer, selber den einen oder anderen Funken für sich selber enthüllt. Das ist das, was damit gemeint ist selber Apokalyptiker werden. Rudolf Steiner hat es erwähnt, dass in seinen Priestervorträgen, in den Apokalypse-Vorträgen für die Priester der Christengemeinschaft, dass es vor allem für die Priester, aber in unserer Zeit eigentlich für jeden, der sich geistig entwickeln will, darum geht, selbst Apokalyptiker, das heißt Enthüller zu werden. Enthüller einmal für sich selbst aber auch für die anderen. Enthüller der positiven geistigen Kräfte, aber auch der widerstrebenden geistigen Kräfte, die notwendig sind, um auf die geistige Höhe hinaufzusteigen.

Die beiden Zeugen I 00:17:18

Ja, ich lese jetzt ein Stückchen noch einmal vor. Von diesem elften Kapitel, das hier bei Emil Bock, in der Übersetzung von Emil Bock, übertitelt ist: Die beiden Zeugen. Und wir werden sehen, warum von diesen beiden Zeugen gesprochen wird, weil sie nämlich auch mit diesen beiden Hälften der Erdenentwickelung zusammenhängen, beziehungsweise eben mit den Kräften der Weisheit und der Stärke. Dafür sind sie Repräsentanten. Wir werden dann versuchen herauszufinden, um welche Wesenheiten und welche Zeugen es sich dabei handeln kann. Und wir werden sehen, dass man da auch verschiedene Personen nennen kann, verschiedene Menschen nennen kann. Es sind in jedem Fall Menschen, die diese Zeugen sind. Und Zeuge heißt aber hier nicht nur: Wir waren dabei und geben Zeugnis im äußeren Sinn, das heißt, wir können berichten, was zu dem Zeitpunkt war, sondern sie sind mehr… [irgendein Mikro dürfte offen sein, bitte es abzuschalten, weil sonst gibt es wieder Rückkopplungen]… weil diese Zeugen heißen deswegen Zeugen. Das Wort Zeuge hängt damit zusammen eigentlich. Denkt einmal, wo kommt das Wort Zeuge oder Zeugung noch vor? Im Fortpflanzungsverhalten. Und etwas bezeugen heißt ein Erzeugen in Wahrheit einer geistigen Kraft. Nämlich die Wahrheit des Geschehens zur Kraft werden zu lassen. Sicher, vor unseren Gerichten wird das wahrscheinlich nicht so funktionieren, so weit sind wir halt noch nicht, da wir noch noch in der Steinzeit irgendwo. Aber wirkliches Zeugnis zu geben von etwas heißt, die Kraft, die man bezeugt, regsam zu machen und in die Welt hinein zu stellen. Das ist eigentlich gemeint damit. Es ist in der ganzen Apokalypse hier, weil hier im Grunde Johannes eben auch ein Zeuge in gewisser Weise ist oder einer, der zumindest bezeugt, was da in Zukunft kommen wird, was in der Menschheitsentwickelung der Erdenentwickelung drinnen liegt. Dann geht es ja nicht darum, etwas einfach zu schildern, so dass wir es heute erkennen und sagen, aha, so wird's halt sein, sondern es geht wirklich darum, diese Kraft rege zu machen, diese Kraft zu erzeugen, nicht nur zu bezeugen, sondern zu erzeugen. Und das ist insbesondere die Aufgabe dieser beiden Zeugen, die jetzt im elften Kapitel genannt werden. Ich lese den Anfang noch einmal vor.

Mir wurde ein stabförmige Rohr gegeben, und dazu hörte ich die Worte: Erhebe dich und nimm das Maß des göttlichen Tempels und des Altars darinnen und derer, die darin anbeten. Die Vorhalle aber außerhalb des Tempels wirf hinaus und rechne sie nunmehr ganz zur Außenwelt. Sie brauchst du nicht zu messen, denn sie wird den heidnischen Völkern zugeteilt. Diese werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang zertreten.

Und ich will meine beiden Zeugen aufrufen. Sie sollen eintausendzweihundertundsechzig Tage lang das Geistwort verkündigen, mit Trauergewändern bekleidet. Sie sind die zwei Ölbäume und die Leuchte, die vor dem Herrn der Erde stehen.

Und so weiter. Bis bis hierher einmal. Diese beiden Zeichen stehen also für die beiden Hälften der Erdenentwicklung, für die Marshälfte und für die Mercurhälfte, für die Säule der Stärke und für die Säule der Weisheit. Und diese beiden Zeichen treten zum Beispiel, ich will ein anderes Bild dafür nehmen, wo auch zwei Zeugen, könnte man sagen, auftreten, nämlich die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor. Eine Vision, die die drei intimsten Schüler des Christus Jesus nur wahrnehmen können. Sie sehen eben die Verklärung des Christus in seiner leuchtenden Geistgestalt, begleitet von Moses und Elias. In diesem Bild sind nämlich Moses und Elias. Diese beiden Zeugen, die sozusagen diese Erscheinung des verklärten Christus auf den Berg Tabor begleiten. Moses steht für die Weisheit. Die Weisheit, aus der zum Beispiel namentlich eben die fünf Bücher des Moses entstanden sind, also der Beginn des Alten Testamentes. Diese Weisheit, die eben schildert, wie unsere ganze Erdenentwicklung, unser ganzer Erdenkosmos begonnen hat, der also ein Zeuge ist dieser Entwicklung.

Eine Weisheit, die ja verbunden ist, man könnte sagen, mit einer kosmischen Erinnerung, mit einem kosmischen Gedächtnis. Manche von euch, die sich schon viel mit Anthroposophie beschäftigt haben, werden sich erinnern, oder in den Vorträgen kam es auch irgendwo schon mal vor, Moses war einer der beiden Schüler des großen eingeweihten Zarathustra. Er hatte zwei große Schüler. Zarathustra war der legendäre Begründer der urpersischen Kultur, wo also begonnen hat der Kampf Licht gegen Finsternis, ja, wenn man so will, auch der Kampf Gut gegen Böse, oder wo zumindest ein Bewusstsein für diesen Kampf auftrat. Zarathustra, ja wenn man so will, ein Magier, also ein Mensch, der nicht nur Geistiges wahrnehmen konnte, sondern der geistige Kräfte wirklich in Tätigkeit setzen konnte, so dass sie wirklich die Erde mit umgestaltet haben. Es ist ganz wichtig, das zu sehen. Und dieser Zarathustra hatte zwei Schüler. Der eine davon wurde später als Moses wiedergeboren. Und das Besondere bei diesem Moses war, dass ihm der Ätherleib des Zarathustra einverwoben wurde. Es ist ja so, dass wenn ein großer Eingeweihter wie Zarathustra in die geistige Welt hinüber tritt, also sprich im äußerlichen Sinne stirbt und dann meistens sehr schnell wiederkommt, dann wird sein Ätherleib nicht so, wie es normalerweise der Fall ist, in die Welt zerstreut, sondern er bleibt aufbewahrt, kann sogar vervielfältigt werden, und er kann anderen Menschen einverwoben werden in deren Ätherleib. Also das heißt, als Moses geboren wurde, oder im Prozess gezeigt wurde, wenn auch man so will, also im Prozess seine Entwicklung, durch die er jedenfalls in die irdische Inkarnation hinein kam, dann ausgesetzt in dem Körbchen, das auf dem Nil schwamm und so weiter. Ja, dann hat sich verbunden mit diesem, mit diesem Leib des Moses, der Ätherleib, der aufbewahrte Ätherleib des Zarathustra. In Wahrheit ist nämlich dieser Fluss, in dem das Körbchen schwimmt, ist ein Bild für den strömenden Äther in Wahrheit. Und von dort hatte er diesen Impuls genommen. Das ist das eine.

Und der zweite Schüler des Zarathustra, um den sich aber jetzt weniger geht, war Hermes, der Begründer, der legendäre Begründer und der geistige Vater der altägyptischen Kultur. Der hat in ähnlicher Weise den Astralleib des Zarathustra übernommen und konnte damit zum Beispiel die Sternenweisheit auf die Erde herunterholen, um die Erde zu gestalten nach dieser Sternenweisheit, das, was sich dann auch in den ägyptischen Bauwerken, in die ägyptischen Baukunst zum Ausdruck gebracht hat. Moses hat also das Weisheitselement und er hat die Erinnerung in Wahrheit an die ganze Erdentwicklung, die nämlich drinnen steckt, auch in dem Ätherleib oder als Abbild zumindest drinnen steckt in dem Ätherleib des Zarathustra, der diese ganze Erdenentwicklung überschauen konnte, indem er sich wirklich bis zur sogenannten Akasha-Chronik erheben konnte, also jenem Weltgedächtnis, in dem im Grunde die ganze Weltentwicklung von ihrer geistigen Seite her eingeschrieben ist. Also dieser Moses hatte sehr, sehr große Kräfte. Und dazu kam, dass er in unmittelbare Berührung kam, als er eben die Zehn Gebote empfangen hat, wie man es so halt nennt, dass er in Berührung kam mit dem Ich-Bin. Nicht wahr, hatte er dieses Erlebnis, wo ihm der Ich-Bin erscheint im brennenden Dornbusch. Wo er das Wesen des Ich allerdings noch nicht in seiner ganz individuellen Gestalt, noch in der in der Gestalt des Volks-Ichs des hebräischen Volkes, aber durch diese Ich Kraft erleben kann. Also das heißt Ich-Kraft ist drinnen jetzt in diesem einen Zeugen. Es ist drinnen das Weltengedächtnis und es ist Weisheit drinnen. Ganz starke Weisheit. Die Weisheit hängt zusammen in dem Fall nicht mit dem Astralleib, den er […] hat von dem Zarathustra, sondern mit der Weisheit der ganzen Astralwelt. Weisheit lebt nämlich in Wahrheit im Astralischen. Das heißt, es ist die Weisheit des ganzen Kosmos, die lebt da drinnen und zwar namentlich unseres Erdenkosmos, in dem wir jetzt leben.

Die Triebkraft des Egoismus. Die Entwicklung des Geistselbst 00:29:11

Auf dem alten Mond wurde diese Weisheit der Astralwelt ausgebildet und jetzt haben wir sie. Und zwar in der höchsten Form, die möglich ist, allerdings im ganzen Kosmos. Wenn sich ein Astralleib bildet und abschnürt aus diesem kosmischen Astralleib, wenn man so will oder aus dieser kosmischen Astralwelt, dann entsteht ein riesengroßes Problem, namentlich beim Astralleib des Menschen. Es entsteht ein riesengroßes Problem dadurch, dass dieser Astralleib einen eigenständigen astralischen Mikrokosmos für sich bieten will und in Wahrheit die ganz, ganz große Tendenz hat, sich vom Rest der Welt, auch vom Rest der Astralwelt, völlig abzuschotten. Das gelingt zum Glück nicht, aber es ist das Bestreben danach drinnen. Das ist also vor allem beim menschlichen Astralleib der Fall, nicht nicht bei den Astralleibern der Engelwesenheiten zum Beispiel, sofern sie nicht unter dem Einfluss der Widersacherkräfte stehen oder eben selbst zu Widersachern geworden sind. Aber man kann sagen, in dem Moment, wo sich ein Astralleib in einem irdischen Leib verkörpert und das ist eben beim Menschen exklusiv der Fall, denn die Engelwesenheiten haben nie in einem solchen Körper gelebt, wie wir ihn haben. Egal welcher Hierarchiestufe. Wir Menschen sind die ersten, die in einem physisch-irdischen Leib auch diesen Astralleib drinnen haben. Und dieser Astralleib ist seiner Natur nach eben prädestiniert dafür, ein eigener Mikrokosmos zu werden. Auf australische Weise. Aber das würde ja noch gar nicht so schlecht klingen. Und das ist auch notwendig, um einen vollständigen und vollständig ausgebildeten Astralleib zu bilden. Nur verbunden ist damit der höchste Impuls des Egoismus. Das ist das Problem dabei. Ich will meinen eigenen Mikrokosmos. Das ist das, was sozusagen dieser Astralleib spricht. Ob er von Ich spricht, weiß ich nicht, aber er will jedenfalls ein eigenständiger Kosmos sein, nur für sich, der von den anderen nichts wissen will, jedenfalls nicht in der Form, dass er ihnen Eigenständigkeit gewährt, sondern im Grunde hat dieser Mikrokosmos die Tendenz, alles andere Seelisch-Astralische in sich hineinziehen zu wollen und der einzige Kosmos zu werden. Das ist die Triebkraft des Egoismus.

Es ist aber auch die Voraussetzung eben dafür auf der anderen Seite, dass dieser Astralleib in seiner Vollendung wirklich alle Kräfte, die es in der Welt gibt, in der Astralwelt gibt, in sich vereinigt. Also wir stehen da vor einem riesigen Paradoxon im Grunde. Es muss diese Entwicklung passieren und auf der anderen Seite ist es das Gefährlichste, was überhaupt passieren kann. Ich spreche jetzt nicht vom Ich, sondern vom Astralischen. Also eine eigene Welt werden wollen, eine vollständige eigene Welt werden zu wollen, aber ohne alle anderen gleichwertigen Welten zerstören zu wollen. Das ist die Crux. Und das ist die Rätselfrage, die wir lösen müssen im Grunde, wenn wir das Rätsel von Gut und Böse lösen wollen. Das ist in dieser Form meines Wissens so, wie ich es gesagt hab, nirgends bei Rudolf Steiner direkt ausgesprochen, aber es ist die Konsequenz, die sozusagen dahintersteckt, die dahintersteht. Und die Kraft, die das eben lösen kann, dieses Rätsel und zwar nicht nur begrifflich, gedanklich lösen kann, sondern eben tatsächlich in der Realität lösen kann, ist das menschliche Ich. Das ist die höhere Kraft. Und ich kann es also nur andeuten, beziehungsweise vieles davon wurde ja auch schon in den Vorträgen angedeutet. Was kann das Ich tun? Es kann den Astralleib umwandeln aus der Kraft des Ich heraus und völlig vergeistigen in Wahrheit. Das heißt, das Ich entwickelte die Kraft selbst einen Astralleib aus dem Nichts heraus zu schaffen. Wenn das in seiner Vollständigkeit gelingt, dann entsteht das sogenannte Geistselbst, die Fähigkeit, Astralisches oder einen Astralleib aus dem Nichts heraus zu schaffen. Und ein solcher Astralleib, der aus dieser Kraft, das heißt aus der Kraft des Geistselbst heraus geschaffen wird. Der hat nicht einen Funken von Egoismus in sich, weil er braucht, um vollständig zu werden nicht das Australische, das in der Welt draußen vorhanden ist, sondern er schafft es selbst. Und das heißt, der springende Punkt ist, um den Egoismus zu überwinden und zugleich das, was durch ihn aber angestrebt ist, auf höherer Ebene zu erfüllen, nämlich eine vollständige eigene Astralwelt zu werden, kann nur dadurch gelingen, dass die Ich-Kraft sich schöpferisch so weit entwickelt, dass sie Australisches schaffen kann.

Und das ist die eigentliche Weisheit, die der Moses mitbringt, vor allem mitbringt hier, wenn er einer dieser beiden Zeugen ist. Das ist das Geheimnis, das dahintersteckt. Es muss uns klar sein, dass uns es nicht gelingen wird, so schnell wirklich das Geistselbst vollständig zu entwickeln. Wir haben aber dazu auch noch Zeit. Aber es ist nur wichtig, dass wir jetzt wirklich damit beginnen. Jetzt, jetzt heißt in unserem Jahrhundert. In der Zeit, die eben nicht umsonst diese Krisen heraufbringt, von denen wir jetzt im Beginn dieses Jahrtausends schon einige erlebt haben. Und es werden noch mehr kommen und es werden Krisen sein, die aber darauf hinzielen, unser Geistiges zu stärken. Man muss also gar nicht so sehr an äußere Katastrophen denken. Das sind eigentlich die untauglichsten Mittel. Daher ist es aus geistiger Sicht zum Beispiel, was bewirkt wird durch solche Sachen wie die Terroranschläge ist, na ja, die mildeste Form des Angriffs der Widersacher. Es ist die mildeste Form und sie ist eigentlich nur ein Ablenkungsmanöver, um die stärkeren Kräfte der Widersacher zu verdecken. Ich weiß, dass das jetzt bitter klingt, weil sowas natürlich für die Menschen, die betroffen sind von so einer Sache, schlichtweg eine Katastrophe ist. Und wir müssen einfach darum sehr dieser Menschen gedenken, die unter diesen Dingen zu leiden hatten. Wir müssen aber auf der anderen Seite auch sehen: Das ist nicht der Faktor, der die zukünftige Entwicklung beeinträchtigen wird, sondern es ist nur das Ablenkungsmanöver.

Das heißt die ganzen Sachen mit den islamistischen Anschlägen oder sonstigen Anschlägen, die kommen. Und vor allem es werden ja immer mehr Anschläge kommen von Menschen, die einfach besessen sind von irgendeiner Kraft. Aber dann sind all diese Dinge nur Ablenkungsmanöver und das müssen wir durchschauen. Das ist nicht das tiefste Böse, es ist ein fürchterliches Böses, aber es ist bei weitem nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, noch einmal gesagt, dass das ganz harmlos erscheint, ja vielleicht sogar als das Gute in der Welt auftritt. Und es wird darum gehen, genügend Bewusstsein zu entwickeln, um es zu erkennen. Um es zu erkennen und sich nicht davon verführen zu lassen. Verführen zu lassen, ja, im Namen der Moral, im Namen Christi oder was auch immer. Also im Namen des Höchsten, des Besten, des Stärksten und so weiter. Dort werden die eigentlichen Gefahren liegen. Und wir müssen selber also diese Zeugen oder zeug-geistige Zeugungskraft entwickeln, um dem widerstehen zu können. Das heißt, wir selber müssen einer dieser beiden Zeugen werden. In Wahrheit müssen wir beide werden. Das heißt, wir müssen diese beiden Seiten in uns vereinigen, diese Geistesweisheit, die nicht nur das Geistige, sondern eben auch das Widergeistige durchschaut einerseits. Und andererseits es nicht bloß in der Erkenntnis zu haben, sondern es wirklich Tatkraft werden zu lassen im kleinsten Bereich. Da geht es nicht um spektakuläre Taten, sondern es geht eigentlich vor allem darum, wie ich in jeder Minute meines Lebens agiere, wenn ich mit anderen Menschen in Kontakt komme, wie ich mich der Welt gegenüber verhalte. Darin liegt es allermeisten. Die großen, weltverändernden Dinge, die sind das Kleingeld, das sich daraus ergibt in Wahrheit. Es schaut dann auch wieder groß aus, dass sich die Welt ganz ändert, aber sie wird sich nur ändern, wenn wir uns im Kleinen ändern. Und die Fähigkeit dazu hat jeder.

Die Kraft aus dem Ich 00:40:37

Und wenn etwas wichtig ist an dieser ganzen Apokalypse-Geschichte, ist es, diese Kräfte enthüllen, Mut fassen für diese positiven Kräfte und sich bewusst sein: Jeder, jeder einzelne Mensch, der mit einem Ich begabt ist, kann das. Und nirgendwo anders kommt die Kraft her als aus diesem Ich und durch dieses Ich. Und das ist ganz wichtig, dass wir wissen, wir müssen diese Kraft durch unser Ich entwickeln, bzw. hereinholen, weil um es ganz kurz nur zu sagen, die gesamte geistige Welt kann im Ich anwesend sein, die gesamte geistige Welt von der höchsten Spitze der Trinität bis hinunter zu den Engelwesenheiten. Und sie ist in ihrer realen Gestalt heute nirgends anders als dort anwesend. Woanders braucht man es gar nicht suchen in Wahrheit, heute nicht mehr. Es gibt kein geistiges, kein positives geistiges Eingreifen geistiger Wesenheiten heute von außen, von außen gemeint in dem Sinne, dass es am Ich vorbei geht. Wenn eine geistige Macht an meinem Ich vorbei wirkt, dann ist es eine Widersachermacht. Und das muss man ganz tief bedenken. Und man muss sich dazu eben auch bewusst sein, dass der ärmste und geschlagenste Mensch dazu fähig ist, diese Ich-Kraft in sich rege zu machen und dass die Hilfe, die wir ihm geben können, nur die sein kann, dass wir selbst diese Kraft in uns entwickeln und in Liebe als Anregung an ihn verschenken. Dass dieser Funke bei ihm auch erwacht, zur Tätigkeit erwacht, auch in seiner größten Krise, das ist die Hilfe, die wir geben können. Aber wir können niemals die Aufgabe für ihn selbst erledigen. Und auch die geistige Welt kann es nicht, sondern er muss es selbst wollen. Er oder sie, der Mensch muss es selbst wollen. Und, wie soll ich sagen, die geistigen Strömungen, die es jetzt gibt in unserer Zeit, auch die religiösen Strömungen, die es gibt in unserer Zeit, werden einen guten Weg nur dann gehen können, wenn sie genau das durchschauen. Wenn sie genau auf das bauen, wenn sie nicht den Menschen versprechen, es kommt eine geistige Hilfe von außen. Dann ist es ein Weg in den Abgrund und die Gefahr ist sehr groß. In diesem Sinne zum Beispiel kann sehr leicht der Islam missbraucht werden, wie es heute der Fall ist. Aber in diesem Sinne kann genauso gut das Christentum missbraucht werden, kann das Judentum missbraucht werden. Jede Religion, ja selbst die nicht theistischen Religionen wie etwa der Buddhismus oder so können in diesem Sinn etwas schwerer, aber doch auch missbraucht werden.

Ja, wer ist nun dieser zweite Zeuge? Welche Wesenheit können wir dahinter sehen? Also die eine sagten wir ist Moses, der mit dieser Weisheit zusammenhängt. Die Kraft kommt von jemand anderem oder ein anderer Mensch ist der Repräsentant dieser Kräfte, nämlich Elias. Das ist der zweite ja, der mit dem Christus auf dem Tabor erscheint. Und das ist also der zweite, der Elias. Elias ja eine ganz große Wesenheit, eine Wesenheit, die lange, lange, lange Zeit nicht in einem Leib alleine inkarniert war. Sie hat Inkarnationen durchgemacht, aber so, dass die Verbindung mit dem Leib eine sehr lockere in gewisser Weise war und er durchaus sich auch anderer Leiber bedienen konnte. Es ist dieselbe Wesenheit, die dann ja später als Johannes der Täufer wiedergeboren wurde. Und gerade auch von Johannes dem Täufer wissen wir, dass er dann vor allem nach seinem Tod gewirkt hat als Gruppengeist der zwölf Apostel, dann als Gruppengeist der drei auserwählten Apostel, die die Verklärung Christi auf dem Tabor erleben konnten. Und der sich zuletzt ganz fest verbunden hat mit dem Schreiber des Johannes-Evangeliums. Also das heißt mit dem Evangelisten Johannes, der der wiedererweckte Lazarus ist. Und diese Wiedererweckung, auch da haben wir schon mehrmals gesprochen, war ja in Wahrheit ein Einweihungsvorgang, ein Einweihungsvorgang, der durch den Lazarus selber ins Rollen kam, eben indem er einfach den Christus und sein Erdenleben miterlebte und der dadurch in diesen totenähnlichen Zustand gefallen ist und daraus im letzten Moment durch den Christus erweckt wurde. Das war also sein Einweihungsvorgang und bei dieser Einweihung geschah die feste Verbindung des Johannes des Evangelisten mit Johannes dem Täufer zu einer Art gemeinsamen Überwesenheit, wenn man so will, also das heißt eine Wesenheit, die vorausnimmt in ihrer Gemeinsamkeit, ja, das Endziel der Menschheitsentwicklung, wenn man so will. Und zwar nicht nur hier auf Erden, sondern bis zum Ende aller sieben planetarischen Entwicklungszustände, von denen wir ja schon öfter gesprochen haben.

Verbindung zweier Menschen hüben und drüben 00:47:15

Das ist also in gewisser Weise eine Vorwegnahme, und solche Vorwegnahmen werden in Zukunft öfter passieren. Das heißt, es wird noch jetzt, während unserer Erdenentwicklung, während der Zeit, wo wir noch auf Erden inkarniert sind, öfter, immer öfter, hoffentlich immer öfter vorkommen, dass eine irdische Inkarnation gar nicht mehr anders denkbar ist als in Verbindung mit einem anderen Menschen, der gerade drüben ist. Und eine so enge Verbindung, dass sie gemeinsam als eine geradezu höhere geistige Wesenheit in Erscheinung treten, in ihrem Handeln auf Erden, das werden die Menschen sein, die die Entwicklung zu einem guten Ziel führen. Das heißt, da geht die Selbstlosigkeit oder der Nicht-Egoismus so weit, dass beide Individualitäten bereit sind, für diese Inkarnation geradezu ineinander aufzugehen ohne deswegen ihr Ich auszulöschen, aber die jederzeit bereit sind, dem anderen Ich den vollen Raum zu geben und umgekehrt. Wir haben schon oft davon gesprochen, dass der soziale Kontakt zwischen den Menschen im Grunde ja auch auf dem Prinzip ansatzweise beruht, dass ein Mensch sich intuitiv mit dem anderen verbindet, intuitiv sich in ihn hineinversetzt und in dem Moment eigentlich für sich selbst vollkommen einschläft. Das ist nur ein Prozess, der jetzt für Sekundenbruchteile oder für einen zeitlosen Moment ist und dann zieht man sich wieder in sich zurück. Und das ist dieser Wechselschlag. Und dieser Wechselschlag, der wird eben stattfinden dort, wo Menschen, die hier auf Erden inkarniert sind, mit jemand, der drüben in der geistigen Welt lebt, dauerhaft während des Erdenlebens des einen zusammenarbeitet. Und natürlich auch später in einer Beziehung. Und da wird es immer einen Wechselschlag geben. Und das heißt aber dann, dass das Ich dessen, der drüben ist, hier auch wirksam anwesend sein kann, genauso wie das Ich dessen, der hier auf Erden lebt, in der geistigen Welt anwesend sein kann. Also das heißt, in diese Sphäre, die wir eigentlich sonst nur hinein gehen in der Zeit zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Und das wird dazu führen, dass gerade dadurch der Mensch lernt, wirklich ganz bewusst in beiden Welten zu leben. In der Erdenwelt und in der geistigen Welt. Und für den Toten gilt, er lebt in der geistigen Welt und zugleich kann er auch in der Erdenwelt leben und wirksam sein. In einer positiven Weise. Nicht wahr, wir hatten im vorletzten Vortrag diese große Fragenbeantwortung gemacht, wo es auch um die ichlosen Menschen und das alles ging und auch um Fragen der Besessenheit von Menschen durch Tote. Das, was ich jetzt schildere, ist das genaue Gegenteil einer Besessenheit. Das ist sozusagen das positive Gegenbild. Da geht es darum, dass das aus der Freiheit der beiden Iche heraus geschieht, dass es eine Zusammenarbeit ist. Während es sonst eben, na ja man könnte sagen, eine geistige Vergewaltigung ist, die passiert, die allerdings meistens dem Täter, unter Anführungszeichen, selbst auch nicht ganz bewusst ist, ja bzw. in der Regel auch nicht das Ich des Menschen, der hinübergegangen ist, beteiligt ist, sondern es sind Reste seines Astralleib, die Reste, die ganz stark im Egoismus verhärtet sind, die sich aber dann einweben in einen Zurückgebliebenen und dessen Ich dann an den Rand drängen. Und plötzlich wird nur mehr dieser Astralleichnam, so könnte man es gerade so nennen, der aber eben nicht verwest, sondern sich inkorporiert dann in dem auf Erden gebliebenen Menschen, dass der die Führung übernimmt. Und dadurch zugleich aber auch zu einer Marionette der Widersacher wird.

Wir haben das ausführlich besprochen, ich will da nicht näher jetzt eingehen, aber wichtig ist heute dieses geistige Gegenbild, das wir dazu haben sollten, dass das kommen wird und dass wir danach streben müssen, nach dem. Und wir sind jetzt in der Mehrheit der Menschen sicher noch nicht so weit, es zu erreichen, aber es wird erreicht werden müssen, spätestens in der nächsten Kulturepoche. Also, das ist die sechste Kulturepoche, die entspricht der Gemeinde von Philadelphia in der Ausdrucksweise der Apokalypse. Wir haben die sieben Gemeinden in Kleinasien zusammengebracht mit den sieben Kulturepochen. Also es wird die nächste Kulturepoche sein. In der wird das entscheidend werden und es sollte für eine größere Anzahl an Menschen der Normalzustand werden. Ihr werdet es auch nicht bei Rudolf Steiner in der Form geschildert finden, aber es ist die Konsequenz aus dem, was er gegeben hat und wir müssen es heute einfach weiter denken und weiter forschen in diese Richtung. An dem wird es hängen. Und der Punkt ist, wenn man das, was Rudolf Steiner gegeben hat, aber eben auch das, was natürlich hier in der Apokalypse gegeben ist und was wir besser verstehen können, wenn wir es durch die Erläuterungen Rudolf Steiners sehen und dadurch Anregungen bekommen, selber weiter zu forschen, dann sind dort die Anregungen drinnen, dass wir die Kräfte selbst in uns rege machen können, das zu erkennen nach und nach. Vielleicht noch nicht in der Inkarnation, aber bereits in einer nächsten. Und das ist, ja, ich sage einmal für das geistige Streben auf Erden überhaupt die einzige Möglichkeit, wie es fruchtbar werden kann noch für die Zukunft. Alles, was den Zugang dazu nicht findet, dient nur den Gegenmächten in einseitiger Weise. Und das darf nicht passieren.

Die beiden Zeugen II 00:54:54

Man kann diese Sache mit den zwei Zeugen auch noch in einem weiteren Sinn lesen. Dieses Bild nämlich bezüglich der Menschen oder der Personen, die daran beteiligt sind. Und jetzt habe ich einerseits die genannten Moses und Elias, aber man kann und sollte durchaus zwei andere auch dazu nehmen. Zwei ganz besondere Wesenheiten, Menschenwesenheiten. Und es ist in der Apokalypse selber verschlüsselt, ja geradezu gesagt, weil hier gibt es eben diese Stelle, wo von diesen beiden Zeugen gesprochen wird:

Und ich will meine beiden Zeugen aufrufen, sie sollen eintausendzweihundertsechzig Tage lang das Geistwort verkündigen, mit Trauergewändern begleitet.

Nur so zur Erinnerung: 1260 Tage. Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, dass das ein Übertragungsfehler ist oder ein Fehler überhaupt in der Überlieferung der Apokalypse, es sollte eigentlich heißen: 2160 Tage, in dem Fall 2160 Jahre wäre genau die Dauer einer Kulturepoche. Also es ist jetzt hier gemeint, laut Rudolf Steiner. Ich kann das von mir aus nicht verifizieren, aber es klingt sehr einleuchtend auf jeden Fall, dass in Tagen das gemeint ist, was sonst in Jahren die Dauer einer Kulturepoche ist. Also das heißt, dass ein kosmisches Maß zu Grunde liegt, um es noch genauer zu sagen, das es wichtig. Es liegt ein kosmisches Zeitmaß zu Grunde. Ja, und diese beiden Zeugen, sie sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. Und dieser Satz steht nicht zufällig - wieso kommt der jetzt plötzlich mit den zwei Ölbäume und den zwei Leuchtern? Das Bild vielleicht oder so, aber es ist ganz bewusst hineingesetzt, weil es ist einfach eine Bezugnahme auf das Alte Testament. Und ich lese euch jetzt die Stelle im Alten Testament vor. Sie findet sich nämlich im Buch Zachariah. Das ist eins der letzten prophetischen Bücher im Alten Testament, steht also ziemlich am Ende. Und dort heißt es im vierten Kapitel, Vers elf, dem Zacharias ist ein Engel erschienen, und der zeigt Ihnen alles Mögliche: Und darunter ist etwas, was ich sehe und siehe, da steht ein ganzes Gold mit einer Schale obendrauf, auf der sieben Lampen sind und sieben Schnauzen steht da in der Übersetzung an jeder Lampe, also sieben sieben so Schnäbel halt. Und zwei Ölbäume dabei, einer zu seiner Rechten, der andere zu seiner Linken. Also das ist das Bild, die Vision, die er hat. Das ist gleich am Anfang des vierten Kapitels und jetzt im Vers elf steht die Frage, die er stellt an den Engel.

Und ich hob an und sprach zu ihm: Was sind die zwei Ölbäume zur Rechten und zur Linken des Leuchters? Und ich sprach weiter zu ihm: Was sind die beiden Zweige der Ölbäume bei den zwei goldenen Röhren, aus denen das goldene Öl herabfließt? Und er sprach zu mir: Weißt du nicht, was sie sind? Ich aber sprach: Nein, mein Herr. Und er sprach: Es sind die zwei Gesalbten, die vor dem Herrscher aller Lande stehen.

Und diese zwei Gesalbten sind in Wahrheit einer der ganz wenigen und sehr verschlüsselten Hinweise darauf, dass zur Zeitenwende nicht ein Messias geboren wird, sprich nicht ein Jesusknabe, sondern zwei Jesusknaben. Das heißt, mit den beiden Ölbäumen ist niemand anderer gemeint als die beiden Jesusknaben, der nathanische Jesus, jener Jesusknabe, der aus der priesterlichen Linie abstammt, geistig gesehen aber das erste Mal auf Erden verkörpert ist, das allererste Mal zur Zeitenwende und der jene rein gebliebenen Kräfte in sich versammelt, die vom Sündenfall nicht betroffen wurden. Und durch den Sündenfall im Paradies ist ein großer Teil der Kräfte beschädigt worden, aber ein Teil davon, namentlich der Lebenskräfte, der Ätherkräfte, wurde zurückgehalten. Und mit diesen Ätherkräften verbunden ist dieser nathanische Jesus, also das heißt, ganz hohe, unschuldig gebliebener Lebenskräfte, Zeugungskräfte, wenn man auch so will. Weil die höchsten Lebenskräfte sind eben Zeugungskräfte. Und das hängt eben auch hier mit dem Wort Zeugen in der Apokalypse zusammen, ist durchaus also so zu lesen. Das heißt statt Moses und Elias oder zusätzlich zu Moses und Elias darf man sehr wohl im Hintergrund auch denken der nathanische Jesus und auf der anderen Seite der salomonische Jesus, der wiedergeborene Zarathustra, der dann später als Meister Jesus immer wieder auf Erden verkörpert ist.

Also das müssen wir dazunehmen noch. Und das wird noch einige Forschung, auch geistige Forschung bedeuten. Ja, was haben denn diese beiden, nämlich der nathanische Jesus und der salomonische Jesus, welche Aufgabe haben sie in der ferneren Zukunft für die Menschheitsentwicklung, für die Erdentwicklung? Wie sind Sie daran beteiligt? Ja, wir werden über vieles davon sprechen, aber noch nicht heute. Ich lese jetzt ein Stückchen weiter, also ich greife das noch einmal auf.

Sie sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. Wenn ihnen jemand etwas zuleide tun will, so werden Feuerflammen aus ihrem Munde hervorschlagen, die ihre Feinde verzehren.

Die Feuerflammen sind die Kraft des Ich. Es sind Menschen. Es geht um Menschen, die diese beiden Zeugen sind. Es sind halt ganz hervorragende Menschen, die in ihrer geistigen Entwicklung weit voran sind und was ihnen aus ihrem Munde herausschlägt, die Feuerkraft des Ich, das ist damit gemeint, die Feuerkraft des Ich, die aber auch das Wort, das schöpferische Wort prägt.

Wer ihnen Unheil bereiten will, muss sterben. Diese sind es, die Vollmacht haben, den Himmel zu verschließen, so dass kein Regen fällt in den Tagen ihres prophetischen Wirkens. Und sie haben auch die Vollmacht, das Wasser in Blut zu verwandeln und die Erde mit jeder Art von Plagen zu schlagen, wenn sie es nur wollen. Und wenn ihre Zeugenschaft vollendet ist, wird das Tier, das aus dem Abgrund emporsteigt, gegen sie streiten und den Sieg über sie erringen und sie töten.

Das ist insofern auch bedeutsam, weil wir ja diesem Tier, ja sehr bald auch näher begegnen werden. Es ist die Apokalypse. Dann wissen wir, dass dann sogar zwei Tiere aus dem Abgrund aufsteigen. Es ist das erste dieser beiden Tiere zunächst einmal gemeint. Und dieses Tier wird aber dann auch in mehreren anderen Bildern angedeutet, also vorher schon, wo der Kampf Michaels mit dem Drachen geschildert wird, das Weib mit der Sonne begleitet. Wir werden wahrscheinlich heute noch nicht dazu kommen, aber das von diesem Bild stehen wir knapp und es ist eine Metamorphose dieser Schilderungen. Also gerade auch eine Metamorphose des Bildes im zehnten Kapitel mit den beiden Säulen und dem Sonnengesicht und den Wolken, und so weiter. Das mit den beiden Zeugen ist wieder eine Verwandlungsstufe. Das Bild dann, das Weib mit der Sonne begleitet, ist eine Verwandlung dieses Bildes und ebenso dann dieses Bild, wo das Tier oder die Tiere aus dem Meer heraussteigen. Man sieht daran also diese wundervolle künstlerische Komposition der Apokalypse und auch die Art in Wahrheit, wie Johannes diese Bilder eben als diese Imaginationen erlebt hat. Er hat nämlich die Fähigkeit gehabt, also Imaginationen aufzufangen, aufzubauen, sie zu durchdringen mit Inspiration, also zu verstehen, was diese Bilder bedeuten und nicht nur das, sondern sie auch weiter zu verwandeln in eine weitere Imagination und so stufenweise weiter. In Wahrheit sind diese Bilder also nicht Bilder, die nebeneinander stehen, sondern die sich aus einander entwickeln, eines aus dem anderen. Und so hängen sie zusammen. Und wenn man alle diese Bilder, die in der Apokalypse darinnen stehen, so nach und nach auseinander entwickeln kann, ja dann hat man eben die gesamte Erd- und Menschheitsentwicklung gegenwärtig im Grunde. Das heißt, dann erfüllt man diese Aufgabe, die einer der beiden Zeugen einbringt, nämlich die ganze Erdenentwickelung, die Entwicklung des Erdenkosmos in Totalität zu jeder Zeit zu überschauen. Und daraus auch jeden Moment der Entwicklung einordnen zu können, weil dieses Gesamtpanorama wirkt in jedem einzelnen Moment. Es wirkt die Vergangenheit nach und es wirkt die Zukunft entgegen. Die Gegenwart ist immer noch der Begegnungpunkt dieser Kräfte und darinnen und in jedem Augenblick wirkt immer das Ganze.

Und so ein Mensch wie Johannes konnte dieses Ganze jederzeit überschauen. Das heißt, die die Vision, die dieser Johannes hatte, ist das, was wir jetzt in mittlerweile 29 Vorträgen versuchen, irgendwie so gut es halt geht zu erkennen. Diese Vision hatte Johannes in einem einzigen Moment vor dem geistigen Auge, nicht nacheinander, sondern in Gleichzeitigkeit. Und so, dass er die innere Ordnung und den inneren Zusammenhang dieser Bilder erkennen konnte, eben weil er ein Bild in das andere verwandeln konnte. Es klingt jetzt paradox, dass das in Zeitlosigkeit geht, aber in der Imagination ist genau das möglich. Ich habe das ja schon oft geschildert, Imaginationen werden, gemessen an der äußeren Zeit, nehmen wir es also so präzise, gemessen an der äußeren Zeit sind sie in Zeitlosigkeit erlebt. Es ist ein zeitloser Augenblick. Im inneren Erleben kann es wie eine Ewigkeit sich ausnehmen. Das ist das Paradoxon. Wenn wir von der äußeren Erlebnisebene in die Erlebnisebene der Imagination hineingehen. Aber eben der Unterschied ist dort, dass die Zeit eben dann nicht verfließt, sondern wir in ihr spazieren gehen können. Wir können vorwärts oder rückwärts gehen, ja haben eigentlich den Blick nach links, links kann man nicht sagen, aber den Blick in die Vergangenheit mit einem Auge und mit dem anderen geistigen Auge in die Zukunft richten. Wir können es überschauen. Gleichzeitig. Wir können uns auch auf einen einzelnen Moment konzentrieren. Alles das ist möglich. Diese Fähigkeit hatte der Evangelist Johannes.

Ja, ich lese noch ein Stückchen weiter und knüpfe wieder an:

Und wenn ihre Zeugenschaft vollendet ist, wird das Tier, das aus dem Abgrund emporsteigt, gegen sie streiten und den Sieg über sie erringen und sie töten. Ihre Leichname werden auf den Straßen der großen Stadt liegen, die geistig den Namen hat: Sodom und Ägypten.

Biographische Rückschauübungen 01:09:50

Ja. Was steckt da alles drinnen? Ja, bevor ich auf das eingehe, möchte ich noch einmal zurückspringen an den Anfang im elften Kapitel. Verzeiht mir bitte, dass ich jetzt so spazieren gehe in diesen Bildern, aber wir müssen spazieren gehen da drinnen. Wir müssen einfach, wie immer, wieder hin und her springen in den Bildern. Das kann mühsam und verwirrend sein. Es ist verwirrend, aber wir müssen einfach wirklich lernen, das auszuhalten. Nicht wahr? Es ist sehr gut, Rudolf Steiner gibt oft diese Rückschauübungen, also das heißt dann, am Ende des Tages soll man zum Beispiel die Erlebnisse des Tages im zeitlichen Rücklauf zurückschauen. Das ist wichtig, um uns vom sozusagen äußeren Zeitverlauf lösen zu können und lebendig einsteigen zu können in die nächste Ebene, wo man sich in der Zeit bewegen kann im Ätherarischen. Das ist also eine der Übungen, die wir machen können, um dieses jetzt vorwärts, rückwärts springen, ja sogar gleichzeitig betrachten, alle diese Punkte zu üben. Das ist ganz wichtig. Ich meine, wenn man das berücksichtigt, wenn man nur zum Beispiel auf sein eigenes Leben blickt. Also die ganze Biografie jetzt anschaut, nicht nur eine Rückschau auf den einen Tag macht, sondern eine Rückschau auf das ganze Leben macht. Dann kann man ja mal damit beginnen. Es ist also sinnvoll anzufangen, von der Gegenwart zurückzugehen in die Vergangenheit, immer weiter zurück. Da wird einem manches auffallen, also als Übung ist das sehr gut, aber wirklich drinnen ist man dort, wo man von der Kindheit ins hohe Alter springen kann, wo man hin und her springen kann und die Punkte, die zusammengehören, in ihrem Zusammenhang schauen kann. Die Dinge, die in der Biographie passiert sind, die Schicksalsschläge, die Zweifel, die man hatte, die Aufgaben, die man zu bewältigen hatte, wenn man sie zusammen schauen kann mit den Früchten, die später herausgekommen sind und diesem ewigen Hin und Her.

Und gut sind Biographien geschrieben heute aus dieser Perspektive dann, wenn sie genau so vorgehen, wenn sie nicht anfangen, also er wurde geboren am soundsovielten da und dort und wuchs auf bei diesen und diesen Eltern und so weiter, dann geht man's chronologisch durch, bis er halt gestorben ist. Am besten ist, man springt mitten in das Schlüsselerlebnis dieses Lebens hinein. Das muss man natürlich erkennen als Biograph. Das muss man auch bei sich selbst erkennen. Wir alle haben ein Schlüsselerlebnis im Leben. Meistens wissen müssen wir nicht. Aber dieses Schlüsselerlebnis hat ausgelöst, dass wir unseren Weg finden, den wir eigentlich schon in Wahrheit seit Geburt gegangen sind, aber dass wir ihn jetzt bewusst finden und bewusst daran arbeiten. Es gibt für jeden irgendein so ein Schlüsselerlebnis. Wenn ihr euch ein bisschen versenkt in euer Leben, werdet ihr es finden, wo wirklich der Schlüssel war. Ich meine, es gibt zumindest einen großen zentralen Schlüssel, natürlich auf dem Weg, auch viele kleine Schlüsselchen, die man vorher schon gedreht hat und die man auch nachher drehen wird, aber eines ist das wichtigste. Und aus diesem einen Schlüsselerlebnis heraus ist im Grunde die ganze Biographie verständlich. Da liegt auch der Schlüssel dazu, wenn ein Mensch in seinem Leben Probleme hat, mit denen er nicht fertig wird. Dort liegt der Schlüssel dazu, diese Probleme zu lösen. Den muss man finden. Und wenn man Menschen helfen kann, diesen Schlüssel zu finden, dann kann er selber das Problem lösen, das er letztlich eben ja wirklich nur selber lösen kann. Wir können also nur Hilfe geben dazu. Ich meine man kann ganz bewusst machen, manche Menschen haben auch die Gabe, zumindest heutbewusst oder traumbewusst diesen Schlüssel bei einem anderen zu finden und dann den richtigen Tipp zu geben und dann können sie wirklich Heilung bewirken. Heilung von dem, an dem der Mensch leidet. Und dazu gehört eben entweder so ein gewisser Instinkt, ein geistiger Instinkt oder eine bewußte Intuition. Das sind die beiden Pole. Und der Weg sollte dorthin gehen, dass es eine ganz bewusste Intuition wird.

Und die Chance dazu ist ja in jeder menschlichen Begegnung gegeben. So wie es wiederholt und auch heute schon geschildert habe. Jede menschliche Begegnung beruht darauf, dass wir uns intuitiv in den anderen versenken und umgekehrt. Und das heißt bei jedem Moment, wenn einer Guten Morgen sagt zu den anderen und nichts weiter, ist die Möglichkeit gegeben, den Schlüssel zu finden beim anderen und vielleicht auch gerade dadurch bei sich selbst. Es geht nämlich in beiden Richtungen. Also dort, wo zwei Menschen einander begegnen, können beide den Schlüssel ihres Lebens und den Schlüssel des Lebens des anderen finden. Und, ich sage einmal, wirkliches christliches Zusammenleben besteht darin. Es besteht sicher nicht darin, irgendwelche Regeln oder sonstige Dinge zu befolgen, die irgendwo aufgeschrieben stehen, nicht einmal das, was im Evangelium alles drinnen steht, auch wenn ich von dem allen nichts weiß. Ich verwirkliche das christliche Moment im Moment der menschlichen Begegnung, wenn es auf diese Weise stattfindet. Dort ist eben auch der Christus drinnen in der Begegnung. Der Christus nämlich dadurch, dass ja im Ich jedes Menschen die Christuskraft ist. Es ist eigentlich, wenn diese Begegnung stattfindet, ist es die, ja, die Christuskraft, die sich selbst begegnet. Aber wir sind dabei.

Der göttliche Tempel und der Astralleib. Das Ende des Egoismus 01:17:28

Ja, um euch noch mehr zu verwirren, springe ich jetzt noch einmal an den Anfang zurück von meinem Einschub. Ich hatte vorhin gelesen, als einleitend, dass Johannes also die Geschichte mit den zwei Zeugen bespricht, also vorher spricht von dem stabförmigen Rohr, mit dem man das Maß des göttlichen Tempels und des Altars nehmen soll und derer, die darin anbeten. Die Vorhalle aber außerhalb des Tempels, die soll er hinauswerfen und nur mehr zur Außenwelt rechnen. Was ist damit gemeint? Was ist der göttliche Tempel? Der göttliche Tempel ist grundsätzlich einmal der Leib des Menschen, das heißt das, was dem Ich, dem Gott in uns, dem Göttlichen in uns, die Wohnstatt gibt. Zu diesem Leib zählt natürlich bei uns, so wie wir heute sind, einmal der physische Leib, der Ätherleib, der diesen physischen Leib am Leben erhält und immer wieder regeneriert und erneuert solange es halt geht. Und dann der Astralleib, der Seelenleib, wenn man so will. Das sind die drei Hüllen, die wir haben. Die bilden zunächst einmal den Tempel. Das ist gemeint etwa, wenn vom salomonischen Tempel die Rede ist. Das war in gewisser Weise schon gemeint, als von der Arche Noah der Rede war. Das hängt sogar zusammen mit der Bundeslade, die dann im Allerheiligsten des Tempels auch steht. Auch das hängt damit zusammen. Denn auch diese Bundeslade soll ja das göttliche Gesetz in sich aufnehmen, also die zehn Gebote zum Beispiel, die aber eben aus dieser Ichkraft herauskommen, aus der Kraft des Ich-Bin. Aber was ist hier konkret gemeint? Und was ist gemeint mit der Vorhalle? Die Vorhalle ist hier der physische Leib und der Ätherleib. Das heißt, das Innere des Tempels ist der Astralleib. Und im Heiligtum, das heißt im Zentrum dieses Astralleibes darinnen die Seele des Menschen, dort drinnen sitzt das Ich. Und das ist das, was jetzt überbleibt. Das heißt, wir stehen in der Zeit drinnen, auf das haben wir ja schon mehrmals hingedeutet, wo der Mensch eben nicht mehr in einem physischen Leib inkarniert ist, aber jetzt dann auch nicht mehr in einem Ätherleib inkarniert ist, sprich nicht mehr von einem Ätherleib umhüllt ist, sondern wo das endgültig abgelegt wird, zumindest die, die die reguläre Entwicklung durchmachen. Es wird natürlich Menschen geben, die noch länger sich klammern zumindest an den Ätherleib, aber es wird ihnen letztlich nichts nützen. Man muss also gelernt haben, zunächst einmal nur mehr den Astralleib als Tempel des Ich zu haben. Zum Schluss wird auch das abgelegt werden. Aber jetzt ist es noch da.

Und Voraussetzung ist eben, dass dieser göttliche Tempel, wie er jetzt gemeint ist, also dieser Astralleib, dass der die entsprechende Reinheit gefunden hat und vom Egoismus befreit ist. Das heißt, dass Ich muss Herr geworden sein, vollkommen Herr geworden sein über den Astralleib, also zumindest so weit, dass der Egoismus keinen Platz mehr darin findet. Das heißt auch in Wahrheit, dass der Astralleib sich verbreitet über die Welt. Wie kann man nämlich den Egoismus überwinden? Ich habe es ein paarmal schon so angedeutet: Der Egoismus, der die ganze Welt umspannt, ist eigentlich kein Egoismus mehr, weil er will das Wohl der ganzen Welt. Egoismus heißt: Ich will mein Wohl. Und mich interessiert einzig mein Wohl. Ja, wenn dieses Wohl die ganze Welt umspannt, dann geht es mir um das Wohl von allen in Wahrheit. Und dann kann man es nicht mehr als Egoismus bezeichnen. Dann hört die Unterscheidung zwischen Egoismus und Altruismus vollkommen auf. Es löst sich auf. Damit ist im Übrigen natürlich auch der Unterschied zwischen Gut und Böse ausgelöscht. Es gibt weder das eine noch das andere, sondern es ist aus beidem etwas Höheres geworden. Und hier in diesem Zusammenhang heißt es aber wirklich auch ganz konkret, dass jetzt, wenn der Mensch so weit ist, dass er den physischen Leib abgelegt hat, den Ätherleib abgelegt hat, dass er jetzt wirklich ein kosmisches Wesen wird seines Astralleibes nach. Das heißt, der Astralleib dehnt sich in Wahrheit immer weiter aus und zwar der Astralleib jedes Menschen, der diese Entwicklung durchmacht, bis er den ganzen Kosmos umspannt. Das heißt Astralwelt und Astralleib werden in letzter Konsequenz identisch, fließen zusammen. Dann ist der Egoismus überwunden. Es wird alles nicht vollständig gelingen, aber es muss zu einem großen Teil gelingen. Das wird nämlich der Zustand sein, wenn am Ende des Zeitalters der sieben Posaunen die Erde vom physisch-ätherischen Zustand übergeht in den reinen astralischen Zustand. Dann wird die Erde selbst Astralwelt und wir müssen dann zumindest so weit sein, dass unser Astralleib und zwar der Astralleib jedes Menschen, der da mitgehen will, zumindest die Größe sozusagen dieser astralischen Erde hat. Es wird aber später das ganze Sonnensystem sein und in letzter Konsequenz eben der ganze Kosmos, die ganze Astralwelt. Das ist die Perspektive, vor der wir stehen.

Die beiden Zeugen III 01:25:03

Ja, ich lese hier ein Stückchen weiter. Es geht wieder um die beiden Zeugen. Ihre Leichname werden auf den großen Straßen, auf den Straßen der großen Stadt liegen, die geistig den Namen hat: Sodom und Ägypten. Hier war es stehengeblieben.

Dort ist auch ihr Herr gekreuzigt worden. Menschen aus allen Rassen und Stämmen und Sprachen und Völkern werden dreieinhalb Tage lang ihre Leichname sehen, und man wird nicht zulassen, dass ihre Leichname in Gräber gelegt werden. Und die Bewohner der Erde werden sich über ihren Tod freuen und frohlocken und sich gegenseitig mit Geschenken überhäufen, denn die beiden Propheten hatten den Bewohnern der Erde das Leben schwer gemacht. Und nach dreieinhalb Tagen zog der Lebensgeist aus den göttlichen Welten wieder in sie ein, und sie konnten sich auf ihre Füße stellen.

Nämlich in die Leichname dieser Propheten. Die natürlich keine physischen und keine, nicht einmal ätherische Leichname sind. Es ist als Imagination zu nehmen. Es ist der Übergang in die astralische Welt. Dort spielt sich das im Grunde ab. Und es geht darum, dass jetzt wirklich Lebensgeist einzieht. Also wir Menschen, indem wir unseren Astralleib immer mehr schöpferisch selbst umgestalten und zugleich immer größer werden lassen im Zuge dieses Prozesses, wir sind fähig, die Kraft des Geistselbst zu entwickeln dabei. Und dann ist diese Astralwelt oder dieser riesige Astralleib, den wir schaffen, eben wirklich unsere Schöpfung und in diesem Sinne zugleich eine Bereicherung der Astralwelt selbst. Weil da ist kein Egoismus mehr drinnen, da ist kein Unterschied-machen-wollen zwischen der Astralwelt draußen, wenn man es so nennen will und unserem eigenen Astralleib. Es ist ein Zusammenfließen, ohne dass sich aber unser Ich dabei verliert. Aber jetzt finden sie doch sozusagen den Tod, wie es hier geschildert wird. Denn sie brauchen trotzdem etwas damit dieser Astralleib oder dieses Seelische überhaupt, dass das seine Lebendigkeit behält, seine Beweglichkeit behält. Es ist nämlich auch interessant. Es braucht den Lebensgeist dazu, den Lebensgeist, das sind also die Kräfte, die im Grunde fähig sind, einen Ätherleib aus dem Nichts heraus zu erschaffen. Und über diese Kräfte verfügen wir selbst erst in ganz geringem Maße. Hohe Eingeweihte sind da weiter vielleicht, aber ganz haben ihn die wenigsten entwickelt. Also für die meisten Menschen wird es zu dem Zeitpunkt, von dem die Apokalypse spricht, also beim Übergang jetzt der Erde vom physischen Zustand oder physisch-ätherischen Zustand in den astralischen Zustand. Die meisten Menschen werden den Lebensgeist erst sehr gering entwickelt haben zu dem Zeitpunkt. Ich hoffe zumindest genug Geistselbst, damit sie wenigstens ihren Astralleib selber zum größeren Teil schaffen können aus dem Nichts, denn nur das wird hinübergehen in die folgende Entwicklung, alles andere wird zerstreuen und wechseln. Aber den Lebensgeist, den müssen sie verliehen bekommen, nämlich durch die Christuskraft selbst. Und das ist dieser Lebensgeist, der nach dreieinhalb Tagen aus den göttlichen Welten wieder in sie einzieht. Und das ist natürlich der Schrecken für die Menschen oder überhaupt für die Wesenheiten, die also nicht genug wirksam waren, die den Widersachern verfallen sind. Die erschaudern geradezu vor dieser Kraft des Lebensgeistes. Weil es ist folgendes: Die Widersacher, namentlich Ahriman, Ahriman ganz speziell ist nämlich der, der eine ursprüngliche Kraft des Lebensgeistes oder Kraft des Ätherischen überhaupt umgewandelt hat zu seiner riesigen ahrimanischen Intelligenz. Also Ahriman hat seine Intelligenz dadurch, dass er eigentlich ursprüngliche schöpferische Kräfte, nämlich Kräfte, wie sie dem Lebensgeist eigen sind, dass er diejenigen Mächte so geraubt hat, damit sein finsteres Reich gebildet hat, aber ihm sind diese Kräfte erstorben. Das heißt, er hat zwar riesige Früchte mitgebracht, aber er hat keine Fähigkeit, sie zu erneuern. Und er und sein Reich und alle, die mit ihm dort hingehen, erschaudern vor der überlegenen Kraft dieses Lebensgeistes. Vor der hat der Ahriman in Wahrheit fürchterliche Angst. Weil er ja mit Recht sieht, dass das sein ganzes Reich auflösen, jedenfalls komplett verändern würde. Dass das zu seinem Heil ist, durchschaut er nicht. Er fürchtet genau das, wo seine Erlösung im Grunde ist. Und diese Erlösung wird nicht geschehen können während der Erdentwicklung, sie wird mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht geschehen können während der nächsten Entwicklungsstufe: das neue Jerusalem oder der neue Jupiter, von dem Rudolf Steiner spricht, also der nächste Kosmos, der auf unserer Erde folgen wird. Aber diese Erlösung muss oder soll erfolgen danach auf der neuen Venus. Das ist dann die nächste Stufe, die noch folgt nach dem neuen Jupiter, die vorletzte Stufe unseres ganzen Entwicklungszyklus, überhaupt die sechste Entwicklungsstufe von insgesamt sieben. Dort muss dieses Ziel erreicht werden, wenn nicht etwas endgültig und für immer aus der regulären Entwicklung ausscheiden will. Ausscheiden würden dann die Menschen, die mitgehen damit. Ausgeschieden würden dann eben auch die Widersacherwesenheiten, namentlich die ahrimanischen und auch die, die noch dunklerer Natur sind, das heißt, die würden dann einen völlig anderen Entwicklungsweg einschlagen, als er für den Menschen vorgesehen ist, also überhaupt für unseren Kosmos vorgesehen ist. Und es würde ein Kosmos voll höchster Intelligenz sein, aber ohne Schöpferkraft. Und das wäre aus unserer Perspektive zumindest eine fürchterliche Welt und in Wahrheit auch nicht das, was sich der Ahriman oder seine noch stärkeren Genossen wünschen dürfen. Aber Ahriman durchschaut das halt nicht. Heute zumindest noch nicht. Und dass er es durchschauen kann, daran müssen wir mitwirken, mitarbeiten.

Und darum ist es auch so wichtig, heute das geistige Auge eben auch auf diese dunkle Unterwelt zu richten. Das ist eine Aufgabe, also nicht nur eine Erkenntnisaufgabe, sondern eine Aufgabe, die unsere Tat, unsere geistige Tat fordert. Dann können wir dazu beitragen, dass nicht nur die Erdentwicklung möglichst glücklich und gut zu Ende geht, das heißt im Sinne der fortschreitenden Entwicklung ist, dass auch die Basis geschaffen wird dafür, dass der Ahriman selber erlöst werden kann. Ja sogar noch stärkere böse Kräfte, wenn man sie so nennen will. Und auch das sollte und wird im Endeffekt dazu führen, dass der Unterschied zwischen den Bösen und den Guten sich aufhebt, verschwindet, wie es einmal in der Vergangenheit war. Die Welt hat so begonnen, dass es diesen Unterschied nicht gab. Er ist immer mehr gewachsen im Laufe der Zeit mit dem großen Sprung dann schon im Übergang von der alten Sonne zum alten Mond. Dadurch konnten überhaupt erst die luziferischen Wesenheiten ihre eigenständige, bis zu einem gewissen Grad eigenständige Kraft entwickeln. Und Ahriman ist zwar schon früher zurückgeblieben, aber dass er seine eigenen Wege gehen kann, dazu bedurfte es der Vorreiterrolle der luziferischen Wesenheiten. Das ist entstanden auf dem alten Mond. Aber in Wahrheit, eben diese Wesenheiten hier, ihr wirkliches Glück und ihr wirkliches Ziel, nämlich eigenständig zu werden, können sie nur durch den Menschen erreichen. Sie werden sonst nur ausgestoßen, sie hätten sogar eine eigene Welt, aber der Preis ist der, dass sie keine Schöpferkraft hätten, keine eigenständige, sondern sie würden ein Weltklumpen sein mit ewigem Bestand in gewisser Weise, aber in dem letztlich immer nur das Gleiche abläuft in immer neuen Kombinationen. Das wäre also diese ausgeschiedene Welt.

Ja, das heißt, wir arbeiten an einem großen Werk mit, um das zu verhindern. Ja,

schon nach dreieinhalb Tagen zog der Lebensgeist aus den göttlichen Welten wieder in sie ein, und sie konnten sich auf ihre Füße stellen. Ein großer Schrecken ergriff alle, die sich so sahen. Und sie hörten, wie eine mächtige Stimme vom Himmel her zu ihnen sprach: Steiget empor! Und sie stiegen im Kräfteströmen des Wolkenseins in die Sphäre des Himmels empor.

Das Wolkensein im Übrigen, da wird das Bild wieder aufgenommen von der Wolke, aus diesem Engel mit den zwei Säulen und dem Sonnegesicht und dem Wolkenkörper, wenn man so will. Es ist nicht zufällig, es ist die Bildmetamorphose.

Auch das mussten ihre Feinde mit anschauen. In jener Stunde erhob sich ein großes Erdbeben, und ein Zehntel der Stadt fiel in Trümmer, und siebentausend Menschenseelen fanden durch das Erdbeben den Tod. Die Übrigbleibenden wurden vom Schrecken erfasst und beugten sich vor der lichtvollen Götter-Offenbarung in den Sphären des Himmels.

Der zweite Wehruf ist vorbei, ein dritter naht in Eile.

Die siebente Posaune ertönt. Das fünfte Siegelbild 01:38:53

Und jetzt überstürzen sich die Ereignisse. Jetzt überstürzen sich die Ereignisse in dem Sinn, dass die siebente Posaune ertönt. Die siebente Posaune, die den Übergang einleitet oder den Übergang bedeutet letztlich der Erde vom physisch-ätherischen Zustand in den astralischen Zustand. Also im Großen gesehen bedeutet es das für uns heute. Ich habe das ja das letzte Mal schon sehr deutlich, hoffe ich, gesagt, dass man die siebente Posaune auch ganz konkret auf unsere Jetztzeit beziehen kann, nämlich ausgerechnet von Ende des 20. Jahrhunderts und in die Zeit hinein, in der wir jetzt stehen. Wir stehen also nämlich, was die Bewußtseinsseelenentwicklung betrifft, heute im Zeitalter der 7. Posaune, so sagt es Rudolf Steiner. Und wenn ich mir die Zeit anschaue, kann ich das irgendwie mitvollziehen und nachvollziehen. Und wir dürfen uns nicht täuschen lassen dadurch, dass es ja trotz all der Dinge, die jetzt passieren wir’s ja letztlich immer noch relativ bequem haben, wenn man ehrlich sein muss. Nicht wahr, es ist das äußere Leben jetzt zum Beispiel im Moment durch die Ausgangssperren und die ganzen Sondermaßnahmen beeinträchtigt, aber man wird ja doch sagen, na ja, gut, aber wenn ich zurückdenke ans 20. Jahrhundert, die zwei Weltkriege, die da drinnen waren, und der Balkankrieg, der dann noch in den in den 80er, 90er Jahren sich abgespielt hat, das war ja doch noch viel, viel schrecklicher, dann ist es im äußeren Sinn natürlich ganz, ganz richtig. Es ist jetzt im Vergleich dazu auf der Welt draußen, wenn man den äußeren Krieg nimmt, wesentlich friedlicher geworden, wesentlich friedlicher, obwohl es natürlich noch schrecklicher Ereignisse genug gibt, aber es ist kein Vergleich mit dem, was im 20. Jahrhundert war. Aber der geistige Kampf, der dahintersteht, nimmt eine neue Dimension an. Und ich sage das ganz deutlich, es ist eine größere Dimension als die, die zum Beispiel steht hinter den Ereignissen, die mit dem Ersten Weltkrieg zusammenhängen. Es ist eine größere Dimension als das, was mit der Nazizeit zusammenhängt, und dem Zweiten Weltkrieg, der daraus resultiert ist. Und ja, es ist noch was Größeres als das, was uns den Materialismus der Nachkriegszeit im 20. Jahrhundert gebracht hat. Die Art der Auseinandersetzung, die wir jetzt zu bestehen haben, wird aber viel, viel weniger in äußeren Ereignissen liegen, die sind eigentlich immer nur das Ablenkungsmanöver für das Geistige, das dahinter steckt, der Geisteskampf, der dahinter steckt. Der ist also in unserem Jahrhundert zumindest und sicher darüber hinaus das Entscheidende. Und die höchste Gefahr ist die, dass wir es nicht bemerken, dass wir in dem Kampf stehen. Und, wie ich es schon eingangs erwähnt habe, solche Dinge, die so äußerlich passieren und die erschreckend erscheinen, sind Ablenkungsmanöver von der eigentlichen Thematik, die sich im Hintergrund abspielt, die wir aber erkennen können, wenn wir geistig wach sind. Und die siebente Posaune, wenn die erschallt, also jetzt, heißt es im Grunde: wacht auf für diesem Hintergrund. Für diesen Hintergrund eben einerseits nach der dunklen Seite, aber zugleich mit dem Bewusstsein: Ja, wie viel helles geistiges Licht muss da sein und zwar durch uns Menschen? Durch uns Menschen, es kommt kein geistiges Licht in unsere Welt heute mehr hinein, wenn wir es nicht wollen. Und wenn jetzt ein starkes geistiges Licht hereinkommt, dann ist es, weil wir es wollen. Und dieses geistige Licht ist stark genug, eben hineinzuleuchten in die Dunkelheit. Aber das müssen wir halt tun. Das ist das Zeitalter der 7. Posaune für uns jetzt, im Zeitalter der Bewusstseinsseele. Ja, ich lese euch das kurz einmal vor, was beim Erscheinen der sieben Posaune passiert. Und wenn dann auch die 24 Ältesten auftauchen, wir werden noch davon hören. Die 24 Ältesten, erinnert euch bitte daran, das sind jene geistigen Wesenheiten, die uns in der Menschheitsentwicklung, das heißt in der Entwicklung der Ichkraft vorangegangen sind auf dem alten Saturn, auf der alten Sonne, auf dem alten Mond und die bereits drei Runden unserer Erdentwicklung. Sie sind uns vorangegangen. 3 mal 7 ist 21plus drei ist 24, das sind diese Wesenheiten, die natürlich über dem heutigen Menschen stehen in gewisser Weise, aber sie sind, ja, unsere Vorgänger. Also die spielen da auch eine große Rolle. Und die spielen auch insofern eine große Rolle, weil das, was wir tun, jetzt einen entscheidenden Einfluss auf sie auch hat in Wahrheit. Also die Menschheit, die Menschen, die sich in unserem jetzigen Zyklus entwickeln, von dem wir eben sprechen und den wir als einziges wirklich in allen Details in Wahrheit überschauen, wenn wir hohe geistige Fähigkeiten haben. Diese Wesenheiten werden auch davon profitieren in gewisser Weise und ihr Schicksal hängt auch davon ab, was wir als die 25. Stufe da leisten. Und es werden abhängen davon die 24, die dann noch folgen werden. Wir bildend dort die Mitte. Immer der, der in der Mitte steht, ist der, der das Ganze in Bewegung bringt oder man kann umgekehrt sagen, weil er es in Bewegung bringt, ist er gerade der, der in der Mitte steht. Nicht wahr, die Mitte ergibt sich immer dadurch, dass der Standpunkt ist, von dem aus wir die Welt betrachten. Wir sehen gleich weit in der Zeit nach hinten wie nach vorne, so wie wir es im Raum eben ja auch tun. Und das heißt, da ist immer der entscheidende Punkt. Wir müssen tun. Ich lese:

Und der siebente Engel posaunte.

Und gewaltige Stimmen wurden laut im Himmel, die sprachen:

eingesetzt, ist der Kosmos zum Königreiche unseres Herrn und seines Christus. Durch alle Äonen wird er König dieses Reiches sein.

Und die vierundzwanzig Ältesten, die im Angesichte Gottes auf ihren Thronen saßen, fielen anbetend auf ihr Angesicht nieder und sprachen:

Dir gilt unser Dankesopfer,

o Herr, göttlicher All-Gebieter,

der ist und der war.

Du hast deine mächtige Kraft ergriffen und bist der König des Reiches.

Die Völker der Welt sind in Zorn geraten,

aber auch dein Weltenzorn ist rege geworden.

Die Zeit ist da, dass sich das Schicksal der Toten entscheidet.

Einem jeden werden die Früchte seines Lebens zuteil,

deinen Dienern, den Propheten. Dazu allen, die dem Geist ergeben sind, und denen, die deinen Namen in Ehrfurcht verehren.

den Kleinen und den Großen. Verderben werden ernten, die die Erde verderben.

Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan, und der Altar des Gottesbundes wurde sichtbar im Tempelheiligtum. Und es zuckten Blitze, Stimmen ertönten, Donner rollten, die Erde erbebte und ein gewaltiger Hagelschlag geschah.

Ja, im Grunde ist das der Übergang der ganzen Erde in den astralischen Zustand. Das wird hier geschildert. Und daran werden sich aber jetzt starke Bilder anknüpfen, nämlich als nächstes eben das Bild, die Frau mit der Sonne begleitet, ein Kind gebärend und im Kampf stehen mit und den Mond zu ihren Füßen und im Kampf stehend mit einem feuerroten Drachen. Dieses Bild werden wir ausführlich das nächste Mal beschreiben. Ich will’s euch jetzt einmal nur kurz zeigen, denn es gibt dazu auch ein gemaltes Siegelbild nach dem Entwurf von Rudolf Steiner. Ich halt’s einmal zuerst heute für euch hin, ich muss mir mein Bild jetzt…

[Das Bild wird in die Kamera gehalten]

Das fünfte Siegelbild […] Also, da ist eben die Frau mit der Sonne begleitet, in der Sonne, in dem Zentrum, da wird dann das Kindlein, reift da heran und wird dann geboren. Man sieht, dass sie von einem Sternenkranz umgeben ist. Das Haupt dieser Frau mit zwölf Sternen in Wahrheit. Ich hab’s jetzt jetzt im Bild nicht nachgezählt, man sieht wahrscheinlich nicht alle zwölf, aber es sollen zwölf Sterne sein, also den Tierkreis halt repräsentierend. Die Mondsichel sieht man unten und dann diesen Drachen. Die Häupter, die Hörner, ob ich alle zählen kann, weiß ich nicht. Aber es sind auf jeden Fall zehn Hörner und sieben Häupter. Und dieses Symbol mit den zehn Hörnern und sieben Häuptern wird uns noch in mehrfacher Weise begegnen, auch eben bei den Tieren oder bei dem Tier, das da erscheint dann in der Folge. Aber das sind jetzt alles Geschehnisse, die sich eins zu eins im astralischen Zustand abspielen. [Noch eine Bemerkung wegen Bild und Bildschirm…] Dieses Bild, das die Frau mit der Sonne begleitet und eben danach, wenn die Tiere aus dem Abgrund, aus dem Meer weiter aufsteigen, das sind alles Geschehnisse, die nicht mehr in der äußeren physischen und auch nicht mehr in der ätherischen Welt sich abspielen, sondern die alle in der Astralwelt sich abspielen. Nirgendwo anders.

Und das sind Ereignisse, die in letzter Konsequenz hinausgehen über den Bereich unserer Erde, hinausgehen über den Bereich unseres ganzen Planetensystems, die letztlich eben den ganzen Kosmos umfassen. Als kleines Bild eben angedeutet ist es mit den zwölf Sternen ums Haupt der Frau, die den Tierkreis anzeigen, also das soll so ein bisschen repräsentieren den ganzen Kosmos, um den es geht. Das heißt, wir blicken hier natürlich auch in eine weite Zukunft hinein einerseits, aber andererseits ist vieles davon für uns jetzt gegenwärtig bereits da, namentlich im Zeitalter der Bewusstseinsseele, was wir an Aufgaben dafür zu bewältigen haben. Aber wir haben einfach die Kraft dazu. Wir haben sie. Und das muss uns immer bewusst sein, also die gleiche Vollmacht des Ich ist uns gegeben, die ich von unserem Vater empfangen habe. Ich erlaube mir, das wieder zu zitieren und möchte damit für heute einmal Schluss machen. Und danke euch, dass ihr dabei seid und hoffe, dass ihr dabei bleiben werdet. Auch wenn es immer schlimmer jetzt scheinbar wird oder immer mehr die Aufgaben werden, aber eigentlich müssen wir die Freude erleben, diese Aufgaben lösen zu können und zu dürfen, zu dürfen und zu können, wie immer wir es nennen wollen. Es kommt auf uns an. Danke. Wenn ihr jetzt noch Fragen stellen wollt, gerne. Ansonsten könnt ihr sie mir auch schicken und schreiben.

Zuhörerin: Ja erstmal auch danke.

Gerne.

Zuhörerin: Erst mal muss man alles verdauen.

Ja, ja, ich denke auch, es kommen immer mehr Dinge, die man einfach verdauen muss. Ich meine es ist dieses Bild, das wir das letzte Mal hatten, was sich jetzt heute wiederholt hat. Das Bild mit den Säulen, da gibt es ja auch das Buch drinnen, das der Johannes verschlingen soll. Nicht wahr, dieses Buch ist das Buch, ja der Menschheitsentwicklung, so wie sie durch die Christuskraft werden kann. Und dieses Buch sollen wir nicht bloß lesen, sondern wir sollen es verschlingen, das heißt uns dessen Inhalt als Kraft zu eigen machen. Dann ist darin diese Christus-Liebeskraft um die geht es. Mit der sollen wir uns durchdringen. Das ist der Hinweis mit dem Buch. Es ist eine der Perspektiven dazu. Und wenn wir unser Ich rege machen, dann sind wir dabei, dieses Buch zu verschlingen sozusagen und zu verdauen und uns, ja einzuverleiben ist ein blödes Wort, einzuverseelen oder wie immer man es nennen will. Uns zu verbinden damit, einfach eins zu eins zu verbinden.

[Gespräch mit den Zuhörern…]

Gute Nacht.

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Literaturangaben

Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, ISBN 978-3-905893-02-1;

Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, GA 8 (1989), ISBN 3-7274-0080-3;

Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), ISBN 3-7274-1040-X;

Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), ISBN 3-7274-1045-0;

Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 (2001), ISBN 3-7274-3460-0;

Emil Bock, Das Neue Testament, Übersetzung in der Originalfassung, Urachhaus, Stuttgart 1998, ISBN 3-8251-7221-X