Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter

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«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang mit dem Wirken Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die GA 104, GA 104a und GA 346. Hier fließen sowohl Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»

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- 17. Vortrag -
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Themenschwerpunkt

Wir stehen in der Apokalypse des Johannes bei der Beschreibung des Throns im Himmel, welche auf die sieben Sendschreiben an die Gemeinden folgt. Im Vortrag wird die Bedeutung des Throns erklärt. Es wird auch erklärt, was es mit den vierundzwanzig Thronen für Bewandtnis hat, auf denen die vierundzwanzig Ältesten sitzen im Kreis um den einen Thron.

Im ersten Teil des Vortrags werden die Zusammenhänge zwischen den sieben göttlichen Schöpfergeistern, den Elohim, den sieben planetaren Entwicklungszuständen der Erde und den Wesensgliedern, den Leibeshüllen des Menschen beleuchtet. Im zweiten Teil des Vortrags erfahren wir, dass das Ich mit dem Kristallinen zusammenhängt, dass im Ich die ganze Schöpferkraft des Christus steckt und das Ich es ermöglicht Geistselbst zu entwickeln. Erläutert wird die schrittweise Entstehung der Widersachermächte, der luziferischen (zurückgebliebene Engel, sie haben damals ihr Ich erhalten, sind also damals Mensch geworden) auf dem Alten Mond, der ahrimanischen (zurückgebliebene Erzengel) auf der Alten Sonne, der asurischen (zurückgebliebene Urengel) auf dem Alten Saturn. Erhellend der Gedanke: das Böse existiert zum Wohle des Menschen, weil nur dadurch die schöpferische Freiheit des Menschen ermöglicht wird. Am Ende des Vortrags finden wir die Erklärung der vierundzwanzig Ältesten.


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Transkription des vollen 17. Vortrags

Begrüßung und Einleitung: Wir stehen in der Apokalypse beim Thron im Himmel 0:00:36

Meine Lieben. Ich begrüße euch zum siebzehnten Vortrag über die Apokalypse. Also wir arbeiten uns langsam vor, haben aber immer noch eine ganze Menge vor uns. Aber jetzt stehen wir immerhin vor dem Thron im Himmel. Dort sind wir das letzte Mal angelangt. Und da werden wir jetzt fortsetzen. Ich lese einfach das Stückerl noch einmal vor zur Erinnerung, wie das ganze Umfeld da aussieht. Geht also so los (Apokalypse des Johannes, Kap. 4):

"Danach konnte ich schauen: Siehe, eine offene Türe im Himmel. Und die erste Stimme, die wie der Schall einer Posaune an mein Ohr gedrungen war, sprach: Steige empor! Ich will dir zeigen, was nach all dem Vorangegangenen in der Zukunft geschehen soll.

Und schon war ich ins Geistgebiet emporgehoben. Siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Throne saß eine Gestalt. Der Thronende glich in seinem Glanze einem Jaspis und einem Karneol. Um den Thron rundete sich ein Regenbogen, der leuchtete wie ein Smaragd.

Im Kreis um den Thron standen vierundzwanzig Throne, und darauf saßen vierundzwanzig Älteste in weißen Gewändern, mit goldenen Kronen auf den Häuptern. Aus dem Throne zuckten Blitze, Stimmen tönten, Donner rollten und sieben flammende Fackeln brannten vor dem Thron. Das sind die sieben göttlichen Schöpfergeister. Und vor dem Thron etwas wie ein gläsernes Meer, als wäre es aus Kristall gebildet.

Inmitten und im Umkreis des Thrones vier Lebewesen voller Augen vorne und hinten. Das erste Lebewesen glich einem Löwen, das zweite einem jungen Stier, das dritte hatte ein Antlitz wie ein Mensch, und das vierte war wie ein fliegender Adler. Die vier Lebewesen hatten ein jedes sechs Flügel; und rundherum und auch im Inneren waren sie voller Augen. Und ohne Unterlass riefen sie bei Tag und bei Nacht: Heilig, heilig, heilig der Herr, der göttliche Herrscher des Alls, der war und der ist und der kommt."

Bis daher möchte ich es einmal lesen. Also da haben wir ein gewaltiges Bild vor uns. Mit dem Thron, der umgeben ist von vierundzwanzig anderen Thronen, auf denen vierundzwanzig Älteste sitzen. Wir werden dann gleich einmal schauen müssen, was es mit diesen vierundzwanzigsten Ältesten auf sich hat, was die bedeuten. Aus dem Thron zucken Blitze, Stimmen tönen und so weiter. Und sieben flammende Fackeln vor dem Thron. Diese flammenden Fackeln stehen für die sieben göttlichen Schöpfergeister. Die sieben göttlichen Schöpfergeister haben wir das letzte Mal gegen Ende zu dann schon deutlich angesprochen.

Da geht es darum, das sind jene Wesenheiten, oder man könnte auch sagen, Gemeinschaften von Wesenheiten, das wäre nämlich besser gesagt. Ich habe das das letzte Mal so erklärt, dass ja bei geistigen Wesenheiten, die bestehen eigentlich aus anderen geistigen Wesenheiten, das heißt, erhabene geistige Wesenheiten gliedern sich in Wesenheiten, die ihnen untergeordnet sind in gewisser Weise. Und das ist jetzt die Gemeinschaft in gewisser Weise oder das Ähnliche, aber doch zu gleich Unterschiedliche zum Menschen. Der Mensch ist ja auch nicht nur dieser physisch fleischlich stoffliche Mensch, den man sozusagen angreifen und sinnlich anschauen kann. Sondern da steckt ja in Wahrheit noch viel mehr hinter uns.

Leben ist eine ganz eigene Kraft - Lebenskraft in uns: Ätherleib - Lebensleib - Zeitleib 0:04:43

Der Körper ist hoffentlich belebt, sonst schaut es schlimm aus. Also steckt auch Leben in uns. Und Leben ist eine ganz eigene Kraft, die nicht sich aufs Physische reduzieren lässt. Also Lebenskraft, ein Lebensleib geradezu ist in uns, der vor allem etwas zu tun hat, die zeitliche Entwicklung und Veränderung des Körpers zu gestalten.

Also zum Beispiel, dass die Kindheit, die erste Kindheit, stark zusammenhängt mit dem hohen Alter. Dass sich das spiegelt in gewisser Weise um die Lebensmitte. Es ist auch sehr deutlich oft bei Menschen, wAlso R. Steiner nennt es auch den Ätherleib oder andererseits auch den Zeitleib, weil da zeitliche Gesetzmäßigkeiten eine Rolle spielen.enn sie schon älter sind, dann tauchen Erinnerungen aus der Jugendzeit, aus der Kindheit dann auch auf, aus der früheren Kindheit sogar, also bis ans dritte Lebensjahr heran, über das kommt man normalerweise nicht hinaus, also was noch früher ist. Aber bis dorthin etwa kann man kommen. Und solche Erinnerungen tauchen gerade im hohen Alter gerne auf. Die Menschen vergessen dann vielleicht, was gestern war. Heute wenn Demenzerkrankungen oder so etwas sind oder leichte Vergesslichkeit, man hat es schon schwer, sich zu merken, was jetzt kürzlich gewesen ist, aber es taucht immer mehr Erinnerung gerade an die Jugend, an die Kindheit auf. Weil eben Alter und Jugend miteinander zusammenhängen. Also das spiegelt sich eigentlich so in gewisser Weise um die Lebensmitte. Das ist zumindest eine typische Gesetzmäßigkeit dieses Ätherleibes. Dass das zusammenhängt und dass auch wirklich das zusammen wirkt. Das ist das Interessante nämlich. Nämlich das, was im Alter dann herauskommt, ist eigentlich gerade in dieser ersten Kindheit schon in einer gewissen Weise da. Noch nicht sichtbar, aber im Untergrund ist es da. Das wirkt zusammen.

ÄTHERLEIB RUDOLF STEINER Rudolf Steiner nennt den Ätherleib auch den Zeit-Leib, weil in ihm zeitliche Gesetzmäßigkeiten eine Rolle spielen [17 | 0:04:43]

Im Ätherleib ist alles gleichzeitig da - Kindheit, Jugend, Alter 0:06:50

Also wir sind im Zeitlichen, im Ätherischen, wie es R. Steiner eben auch nennt, da hängt Vergangenes und Künftiges ganz stark zusammen. Ist eigentlich im Grunde gleichzeitig da. Also vom Ätherischen gesehen ist es gleichzeitig. Nur wir erleben es hier in der äußeren Welt als Zeitablauf, wo wir nicht mehr zurückgehen können. Wir können uns zwar erinnern daran, aber wir können die Vergangenheit nicht mehr verändern in dem Sinn. Im Ätherischen ist es anders. Im Ätherischen ist das in gewisser Weise alles gleichzeitig da und man kann auch, wenn man es im Ätherischen erlebt, wirklich wie ein Panorama überschauen. Also das heißt, man kann sich bewegen in dem. Man kann zurückschauen, man kann nach vorne schauen. Natürlich bis zu dem Zeitpunkt zumindest, wo man im Leben jetzt ist. Man kann auch einen gewissen Blick in die Zukunft tun, aber da sieht man dann nur eine Fülle von Möglichkeiten, die es gibt. Nicht wahr, was hinter uns liegt, das engt sich auf das ein im Wesentlichen, was halt geschehen ist. Aber wenn wir von jetzt, von hier in die Zukunft blicken, haben wir ein reiches, reiches Feld an Möglichkeiten immer vor uns.

Im Ätherischen ist die Zukunft sehr, sehr reichhaltig und es stirbt etwas heraus und manifestiert sich physisch 0:08:10

Also im Ätherischen ist die Welt eigentlich reicher und aus der stirbt immer etwas heraus und das ist das, was physisch wird. Und indem sich ja unser Körper auch ununterbrochen erneuert, ist es einerseits so, dass eben immer wieder neue Stoffe natürlich aufgenommen und im gleichen Maß hoffentlich wieder ausgeschieden werden. Wenn nicht, dann werden wir halt immer größer der Breite nach. Aber Ätherisch ist eben auch ein Vorgang da, dass da eigentlich immer etwas aus dem Ätherischen herausstirbt und sich sozusagen physisch manifestiert. Und das ist der Zustand, in dem wir halt dann immer sind. Wir stehen immer an diesem Zusammenstoßen.

Vor uns sehr, sehr viele, ich will nicht sagen unendlich viele, aber sehr, sehr viele Möglichkeiten. In dem, was hinter uns liegt, das ist unbeweglich in gewisser Weise geworden. Ja, tot geworden. Das heißt, wir haben es abgelegt. Das heißt, in Wahrheit sterben wir unser ganzes Leben lang. Und wir legen auch im Grunde ununterbrochen einen Leichnam ab in Wahrheit. So zitzerlweise halt. Schon alleine durch die Stoffe, die wir ausscheiden mit jedem Atemzug. Wir nehmen Atemluft auf, verwandeln sie in uns und scheiden sie wieder aus. Und das legen wir ab, das trennt sich von uns. Also es ist - das passiert während des ganzen Lebens. Und das ist auch ein ganz wichtiger Prozess - ich habe das eh schon öfters erzählt - für unser Bewusstsein. Gerade auch diese Prozesse des Absterbens, das Ablegens, das Abstoßen von etwas von uns. An dem werden wir uns eigentlich so richtig bewusst. Also, weiß ich nicht, eine Amöbe oder ein Einzeller, der sich immer wieder regeneriert, vielleicht teilt dann, also der in Wahrheit nicht eine Fortpflanzung hat, wie beim Menschen, sondern der sich durch Teilung fortpflanzt, aber eigentlich bleibt da das Urwesen immer erhalten. Es teilt sich halt und nimmt wieder Stoffe auf, wird größer, und so geht das weiter. So ein Wesen hat keine Vergangenheit, aber im Grunde auch keine Zukunft in gewisser Weise.

Die sieben göttlichen Schöpfergeister sind verantwortlich dafür, die sieben Wesensglieder des Menschen zu bilden 0:10:25

Also dieses Sterben können auch während des Lebens ist für uns ganz wichtig. Dadurch werden wir uns unser bewusst. Über die Haut, die abschuppt und so weiter, die Nägel, wo sich etwas abschuppt, die Haare, die ausfallen - bei manchen mehr, bei manchen weniger - aber das alles gehört dazu. Aber das ist Innerlich auch. Ist also ganz wichtig. Also das ist der Lebensleib oder Ätherleib, das ist der zweite, der zweite Leib. Also physischer Leib - Ätherleib. Insgesamt sind es sieben. Die sieben göttlichen Schöpfergeister sind dafür verantwortlich, also diese Leibeshüllen oder diese Leibesprinzipien oder diese Wesensprinzipien des Menschen zu bilden. Und da werdet ihr vielleicht schon verstehen, dass dahinter eigentlich ganze Gruppen von Wesenheiten in Wahrheit stehen. Dass da nicht eine einzige dafür genügt, sondern dass da ganze Gruppen zusammenwirken, dass das funktioniert.

Throne sind die Baumeister des physischen Leibes - in Wärme umgewandelte Willenskraft der Throne, von Ahriman gefangen 0:11:20

Also zum Beispiel beim physischen Leib sind es ganz hohe Wesenheiten, die man Throne nennt. Passt sehr gut jetzt zum Thron dazu. Und der Name kommt auch davon, also die Throne sind eigentlich - könnte man sagen - auch der Baumeister auch dieses Thrones. Und aus denen ist überhaupt, aus deren Substanz könnte man sagen, aus deren Willenssubstanz ist letztlich die ganze Schöpfung entstanden. Man kann sich fragen: Woher kommt das alles, was wir heute letztlich angreifen können als festen Stoff? Woher hat das seinen Ursprung?

Naja, man kann zurückgehen, dann wird es feiner, dann ist es einmal nur flüssig. Irgendwann ist es noch feiner, ist es nur gasförmig. Und wenn ich noch weiter zurückgehe, ist es eigentlich nicht mehr stofflich, aber es ist noch fassbar als Wärme, als Hitze, als Energie von mir aus, wenn man es heute so nennen will. Und das ist nichts anderes als die Außenseite der Willenskraft jener Throne. Also das heißt, dort, wo sie willensmäßig tätig werden, ist das aber eine Art mit jedem Willensakt ein Hinopfern in gewisser Weise. Und das bleibt bestehen in gewisser Weise also als Wärme zunächst einmal. Nur als Wärme. Aber das ist schon genug. Also als Kraft, die sich selbstständig macht sozusagen, als Wärmekraft, als Wärmeenergie. Also dort ist der Ursprung. Das ist etwas, was weit zurück liegt. Aber es ist heute in allem Stofflichen immer noch drinnen und bildet den innersten Kern des Stofflichen.

Und daher kann sich die ganze Materie - und wird sich auch einmal wieder - völlig in solche Wärmewillenskraft auflösen. Alles! Ein bisserl etwas kitzeln wir heute mit der Atomtechnik heraus. Da kriegt man so ein bisschen einen Eindruck, wieviel da drinnen steckt. Meinen Schülern zeige ich es immer, so in kleines Zupferl Kreide, wenn ich die ganze Wärme, Hitze, Energie, die da drinsteckt, freisetzen könnte - zum Glück können wir das noch nicht - dann ist ganz Wien, steht dann nicht mehr. So viel Energie steckt da drin. Entspricht in etwa der Atombombe, die auf Hiroshima gefallen ist. Also das heißt in Wahrheit, die Realität dessen, auf das wir so fest klopfen können, ist in Wahrheit Wärme, die aber gefangen ist, die eingesperrt ist da drinnen.

Da helfen die Widersacherkräfte mit, der Ahriman namentlich hilft mit, dass das also gefesselt wird, diese Energie. Sind wir froh, weil in der unendlich starken Hitze könnten wir gar nicht existieren. In der Sonne wird sehr viel von dem freigesetzt. Darum leuchtet sie. Und dort geht alles viel, viel schneller. Alle Entwicklung passiert dort viel schneller. Da kämen wir geistig nicht mit. Da könnten wir natürlich auch nicht so einem Körper haben, wie den. Wir hätten einen Körper, der aus Gasströmungen bestehen würde. Na, finde da einmal ein Ich-Bewusstsein, wenn du ein Luftzug in der heißen Sonne bist. Das ist ein bisschen schwierig. Aber höhere geistige Wesen können das. Die können daher die Sonne bewohnen. Aber die sind natürlich nicht in so einem Körper wie wir. Sondern die verkörpern sich halt, wenn man das so nennen will, bestenfalls in Gasströmungen, die da drinnen sind, die die Sonnenatmosphäre bilden.

Vom Inneren kann man nämlich nicht einmal mehr sagen, dass das wirklich Gas ist, das ist eben schon ein Übergang zum Plasmazustand und zum reinen Energiezustand. Also da ist höchstes Tempo, höchste Willenskraft drinnen. Also damit auch die dichteren Sachen, also Luft, Wasser, Festes-Erdiges entstehen kann, muss das gefangen werden schrittweise. Und da helfen teilweise die ahrimanischen Kräfte mit, aber natürlich auch andere höhere Hierarchien, also höhere Engelwesenheiten. Weil Engel, da gibt es ja eine ganze Hierarchie von Engeln. Also neun Engelchöre. Neun Engelchöre! Davon sind die Bekannten, unsere Engerl halt sozusagen, ist die unterste Stufe, knapp über uns und eng mit uns verbunden. Und gerade die niederen Engelwesenheiten, wenn man es so nennen will, die sind besonders eng mit uns verbunden. Das werden wir dann sehen. Das wird uns zu den vierundzwanzig Ältesten nämlich hinführen in Wahrheit.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"In Wien gibt es eine Kirche, als fast einzige Stadt: Zu den neun Engelchören. Das ist am Hof. Das ist in Wien. Da haben wir das. Das ist einmalig."

Ganz am Anfang waren wir ein lebendig sich verändernder Wärmeorganismus - Blutwärme 0:16:25

Ja. Ich glaube, so viel wird es da nicht geben in der Welt. Also, das ist was ganz Großes. Ja, aber wir müssen weiter jetzt mit unseren Leibeshüllen. Jetzt kann man wirklich nur von Leibeshüllen sprechen. Also 1) physischer Leib, 2) Ätherleib. Der Ätherleib, die Ätherkräfte stammen nicht von den Thronen. Weil die Throne haben letztlich auch die Grundlage unseres physischen Leibes nämlich geschaffen. Sie sind in aller Materie drinnen, aber sie liegen auch unserem physischen Leib zu Grunde. Und in gewisser Weise haben wir so eine Spur drinnen oder eine Vorstellung kann man sich machen, was einmal der physische Leib des Menschen in uralter Zeit war. Lange bevor die Erde in der Form existiert hat, wie wir sie heute kennen. Da war sie nämlich nur Wärme. Nur Wärme! Und wir waren auch nur Wärme.

Und ein bisschen eine Vorstellung kann man sich machen, wenn man sich vorstellt, unser menschlicher Körper hat auch eine gewisse Wärme, nämlich Blutwärme. Also mit dem Blut geht das mit. Und die ist sehr differenziert, die ist gestaltet. Sie ist nicht einfach so, dass das hinausstrahlt, sondern die ist in sich gestaltet, einmal ein bisschen wärmer, bissel kälter, nach oben hin, da kühlt es ein bisschen ab. Bei der Leber wird es ein bisschen wärmer. Und so weiter. Bei den Verdauungsprozessen ist stärkere Wärme dabei. Überhaupt in den Stoffwechselvorgängen. Oder gerade dann, wenn vielleicht auch eine Krankheit ist, und wir Fieber haben, dann steigt die Temperatur, weil dann die Willenskraft angeregt wird, um mit der Krankheit fertig zu werden. Dann geht alles schneller. Das heißt, da werden wir eigentlich ein bisschen sonnenhafter in uns, wärmehafter in uns und dann kann auch die Krankheit leichter bekämpft werden, zum Beispiel Krankheitserreger oder irgend so etwas. Also ein lebendig sich verändernder Wärmeorganismus, das waren wir ganz am Anfang. Ganz am Anfang waren wir das.

Sieben Schöpfergeister - sieben Wesensglieder (Leibeshüllen) - sieben planetare Verwandlungszustände der Erde 0:18:36

Weil zu diesen eben sieben göttlichen Schöpfergeistern, bei denen diese sieben Leibeshüllen des Menschen geschaffen werden, oder die sieben Leibesglieder oder Wesensglieder des Menschen geschaffen werden, denen entsprechen auch sieben Verwandlungszustände unserer ganzen Erde. Also es fängt an mit einem Zustand, der nur Wärme ist. Nichts anderes. Überhaupt am Anfang war das alles natürlich Sonne, Mond, Erde, die ganzen Planeten zu einem Gebilde vereinigt. Aber zunächst nur Wärme. Nichts anderes. Und aus dem gliedert sich dann langsam etwas heraus. Aber zunächst einmal nur diese Wärme drinnen. Dann geht es weiter zu einer Art Sonnenzustand bereits. Man muss dazu sagen. Dieser Wärmezustand war noch finster. Dunkel. Also so wohlige Wärme in gewisser Weise, aber nicht leuchtend. Nicht leuchtend. Erst wenn es zum Sonnenzustand kommt, und das ist noch nicht unsere Sonne, sondern es ist eine Vorstufe.

Die Wärme verdichtet sich - die Geister der Weisheit verdichten die Wärme zum Gasförmigen (Luft) und bringen sie zum Leuchten. Sie sind verantwortlich für den Ätherkörper des Menschen 0:19:45

Nicht wahr, man muss sich denken, da ist wieder noch immer alles vereinigt in sich. Also auch, was später unsere Erde wird, was der Mond ist, die Planeten, die zu unserem Planetensystem gehören, die sind da alle noch drinnen. Nur jetzt kommt zweierlei. Es verdichtet sich zum Gasförmigen, zur Luft und zugleich fängt es zu leuchten an. Das ist etwas Feineres, als diese dunkle, dumpfe Wärme in gewisser Weise noch. Diese Wärme ist so ja eigentlich zugleich eine ungeheure Triebkraft in sich auch. Ist auch drinnen. Mit dem Licht wird es etwas Feineres. Aber als Gegenbild entsteht das Gasförmige. Und das Licht erglänzt an der Luft könnte man sagen. Jetzt fängt es zu Leuchten an. Und da entsteht eben der Ätherleib des Menschen. Da erst! Und da sind jetzt Wesenheiten beteiligt, die dieses Leuchten erzeugen können. Und dieses Leuchten, ja, was ist das Innere dieses Leuchtens? Äußerlich sagen wir, es ist Licht. Innerlich ist es Weisheit. Weisheit. Und daher sind es jetzt Wesenheiten, die diese Weisheit verströmen können. Und das sind die Geister der Weisheit. So kann man sie nennen. Die stehen eine Stufe unter den Thronen. Also der Wille ist sozusagen der Ausgangspunkt, die die Wärme herausbringt. Die Weisheit ist eine Stufe tiefer, aber damit fängt es zu leuchten an.

Gasförmiges verdichtet sich - die Geister der Bewegung verdichten Gasförmiges zu Klangäther - wo die Verflüssigung beginnt entstehen Klangharmonien, die Naturgesetze 0:21:31

Und dann muss es sich weiter verdichten zum flüssigen bis zähflüssigen Zustand. Also eine weitere Verdichtung. Zu dieser Verdichtung gibt es aber auch wieder einen feineren Zustand nach oben. Also ihr seht, es trennt sich immer. Also aus der Wärme, die die Mitte bildet, geht einerseits ein Weg zur immer stärkeren Verdichtung und nach oben hin einer zur immer weiteren Verfeinerung. Also zuerst von der Wärme zum Licht und jetzt zu dem, was man Klangäther nennen könnte. Klangäther ist das, was alles zu harmonisieren beginnt, was Harmonien herstellt. Klangharmonien könnte man sagen. Was - ja, beginnt Naturgesetze herzustellen. Vorher ist das alles eigentlich noch chaotisch-ungeordnet. Da kann man noch nicht wirklich von Naturgesetzen in unserem Sinne sprechen. Jetzt während des dritten Zustands, wo die Verflüssigung beginnt, jetzt erst entstehen die Naturgesetze in Wahrheit. Die sind auch Harmonien in Wahrheit. Zahlenharmonien halt zum Beispiel.

Daher ist der Klangäther zugleich der Zahlenäther oder der mathematische Äther. Die Physik kratzt an dem. So ganz leise. Und zwar interessanterweise eben gerade dort, wo sie es mathematisch versucht zu durchdringen. Eigentlich versucht sie da auf das Geheimnis der Komposition zu kommen, die unserer Welt zugrunde liegt. Und erst in diesem flüssigen Zustand entstehen diese Naturgesetze so allmählich, also das heißt, es wird komponiert könnte man sagen.

Flüssiges verdichtet sich zum Festen - Erdentwicklung 0:23:26

Und wenn das fertig ist, dann beginnt erst die eigentliche Erdenentwickelung, wie wir sie heute kennen, dass letztlich die feste Erde entsteht oder zum Teil feste Erde. Sie ist ja in Wahrheit nicht vollkommen fest. Wir haben immer noch sehr viel Flüssiges. Jetzt abgesehen vom Wasser, das an der Oberfläche ist, im Inneren ist viel Zähflüssiges. Und das ist auch Flüssigkeit immer noch. Auch wenn es für unsere Begriffe immer noch sehr fest ausschaut. Ich meine, Glas zum Beispiel, Glas ist in Wahrheit auch eine gestockte Flüssigkeit. Aber noch nicht wirklich ein kristalliner Stoff. Da ist es nur so langsam, dass wir halt das Fließen nicht merken. Aber trotzdem ist es eigentlich eine Flüssigkeit in Wahrheit, eine ganz zähe. Und so ist das im Erdinneren ja auch.

Einschub: Kontinentalverschiebung - Plattentektonik 0:24:18

Unsere Kontinente zum Beispiel schwimmen geradezu auf einer zähflüssigen Masse. Und daher bewegen sie sich auch, daher haben wir das, was man Kontinentalverschiebung und dergleichen nennt. Plattentektonik. Also da schwimmen die großen Kontinentalschelfe, die schwimmen auf dem, schieben sich teilweise untereinander und da passiert einiges, wenn die zusammenstoßen, dann falten sich Gebirge auf und dergleichen. Also zum Beispiel ganz gewaltig das Himalaya-Gebirge, da ist tatsächlich dieser indische Subkontinent, der war ursprünglich gar nicht mit Asien vereinigt. Sondern da ist so es eine kleine Platte daran geschoben worden, teilweise sogar darunter geschoben worden und durch den Anprall - der dauert aber Millionen Jahre, das ist natürlich nicht so, wie wenn wir mit dem Auto einen Unfall haben. Sondern das dauert halt. Das hat lange Dimensionen. Aber gewaltige Energiemenge, die dabei drin wirken. Und die türmen dann den Himalaya auf und schieben drunter einen halben Kontinent fast, einen kleinen. Nicht wahr, weil es schaut ein Zipfel heraus, das ist der indische Subkontinent, aber da geht es unterm Himalaya noch weiter in Wahrheit, weil sich diese Platte darunter geschoben hat und darum das so gewaltig in die Höhe hebt.

Die Geister der Bewegung sind verantwortlich für unseren Astralleib, unseren Bewusstseinsleib 0:25:42

Und das alles ist aber nicht nur ein mechanischer Prozess oder ein physikalischer Prozess, sondern dahinter stecken eben auch geistige Wesenheiten, die mittun. Bei denen Willenskraft ist, ja, die Throne wirken mit. Aber es geht auch nach Gesetzmäßigkeiten, Geister der Weisheit sind drinnen. Und die Harmonien, diese Naturgesetzmäßigkeiten, das sind wieder andere geistige Wesenheiten, die man jetzt nennt Geister der Bewegung. Da ist Bewegung drinnen. In dem Klang ist immer Bewegung auch. Nicht wahr, Klang kann nicht stehen, der muss sich immer verändern und bewegt sich. Da ist immer eine Schwingung zumindest, ein Rhythmus drinnen. Da tut sich etwas. Und von diesem Geistern der Bewegung haben wir jetzt auch das bekommen, was unseren Astralleib ausmacht, unseren Bewusstseinsleib könnte man sagen, der zugleich auch die Grundlage der Bewegung ist, dass wir uns bewegen können. Den haben die Tiere auch. Den haben wir mit den Tieren gemeinsam. Nur ist unserer verfeinert. Denn die Tiere sind gerade dadurch entstanden, dass wir die zu groben astralischen Kräfte aus uns heraus gesetzt haben. Und das sind die Tiere. Von den niederen Tieren bis zu den höheren hinauf.

Und wir sind auch noch nicht ganz am Ende. Ich habe das auch das letzte Mal gesagt. Das ist natürlich die sehr ernst zu nehmende Zukunftsperspektive, dass bis zum Ende der Menschheitsentwicklung, der physischen Menschheitsentwicklung, jedenfalls noch die Gefahr besteht, dass noch etwas ausscheidet aus der Menschheitsentwicklung. Also wir müssen nicht glauben, dass wir so in der körperlichen Gestalt, wie wir jetzt sind, schon das Ende der Entwicklung sind. Und die Entwicklung beschleunigt sich. Und wir werden in den nächsten Jahrtausenden, ich sagte euch ja das letzte Mal, dass das schon etwa so im 6. bis 7. Jahrtausend beginnt, dass die Menschheit sich nicht mehr inkarnieren wird. Also zumindest wird es immer weniger werden. Das heißt, wir sollten dann soweit sein, dass wir für unsere weitere geistige Entwicklung zumindest den physischen Leib einmal nicht mehr benötigen. Und dann in einen anderen Zustand übergehen. In dem wir auf andere Weise in der Vergangenheit auch einmal waren, bevor wir solche körperlichen Wesen geworden sind.

Sein ist Bewusstsein - Alles Leben ist Bewusstsein. Aber im Physischen ist das Bewusstsein sehr dumpf 0:28:20

Nicht wahr, wenn wir jetzt die Evolution in der Vergangenheit anschaut, was sieht man zuerst? Na, die Tiere, die ausgeschieden wurden. Die sind die ersten, die sich in physischer Gestalt verfestigen. Und wo die Entwicklung dann in ihnen selber eigentlich nicht mehr weiter geht, sondern es wird einmal ausgeschieden. Aber es kommen dann immer höhere heraus, die schon näher dem Menschen stehen, immer näher, bis dann endlich einmal wir physisch auch dastehen. Geistig stehen wir am Anfang. Wir sind eigentlich von Anfang an dabei. Schon bei der Wärme waren wir dabei am Anfang, wo es nur Wärme war. Und da war schon die Anlage für unseren physischen Leib. Aber tatsächlich nur für diesen. Noch nicht für das Leben, noch nicht für das Bewusstsein, zumindest nicht das Bewusstsein, wie es der Astralleib hat.

Es hatte schon auch das Physische ein Bewusstsein. Das ist jetzt auch etwas Interessantes. Etwas ganz Wichtiges. Alles Seiende, alles, was ist, alles Sein hat auch Bewusstsein. Man kann gerade zu sagen: Sein ist Bewusstsein. Allerdings in verschiedenen Graden. Das kann sehr dumpf sein und das Bewusstsein des Physischen, das heißt des physischen Leibes, den wir damals hatten, also nur aus Wärme besteht, aber auch das Bewusstsein des Mineralischen, wie es heute ist, ist unglaublich dumpf. Wir würden es eigentlich gar nicht als Bewusstsein bezeichnen. Weil wir sagen ja schon in der Nacht, naja da haben wir vielleicht noch Träume, aber dann kommt der Tiefschlaf, da wissen wir nichts mehr. Da sind wir bewusstlos. Ja, aber da ist trotzdem ein Bewusstsein drinnen. Nur wir sind zu schwach, um das mitzukriegen. Und das Bewusstsein des physischen Leibes oder des Physischen überhaupt, ist noch dumpfer als unser Tiefschlaf. Aber Menschen können in so einen Zustand kommen, wenn sie in Trance versetzt werden oder selbst in Trance verfallen. Also zum Beispiel Medien, die ganz weggetreten sind, und die nur jetzt einfach sprechen oder schreiben, es gibt auch Schreibmedien, die kriegen überhaupt nichts mit von dem, was sie tun. Nichts. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber sie kriegen es nicht mit. Und dieses Bewusstsein spürt sehr weit in die Welt hinaus. Es ist nämlich interessanterweise das weiteste Bewusstsein. Umfasst in letzter Konsequenz den ganzen Kosmos, aber ganz dumpf, ganz, ganz dumpf.

Die Seraphim haben ein Bewusstsein vom ganzen Kosmos - ein waches Bewusstsein, das man auch die Allwissenheit Gottes bezeichnen kann 0:31:17

Und das ist sehr interessant, weil ich das letzte Mal auch erzählt habe, die ganz hohen geistigen Wesenheiten, also die noch über den Thronen stehen, die diese Wärme hervorgebracht haben, die sogar noch über den Tierkreiswesen, den Cherobim, stehen, das sind die Seraphim. Und diese Seraphim haben ein Bewusstsein vom ganzen Kosmos. Die haben aber ein waches Bewusstsein vom ganzen Kosmos. Und das kann man sich gar nicht vorstellen, also dass es Wesenheiten gibt, die ein Bewusstsein von all den Sternen haben, von den geistigen Wesenheiten, die damit verbunden sind und die das in eine Ordnung bringen. Das ist unvorstellbar im Grunde. Und das ist nicht einmal noch die Trinität, die darüber steht.

Aber die sind Ausdruck, ja, man könnte sagen, wenn man spricht von der Allwissenheit Gottes. Dann könnte man sagen, das repräsentieren eigentlich die Seraphim. Das heißt, Allwissenheit Gottes besteht konkret darin in geistigen Wesenheiten, die zur Kategorie der Seraphim gehören. Und sie sind aber Teil Gottes, weil alle geistigen Wesenheiten Teil Gottes sind. Wir auch! Bei uns ist es dann sogar umgekehrt, aber da kommen wir eh noch dazu.

Bei der Erdentwicklung beginnt das Feste, das Kristalline - wir brauchen die Stütze des Festen damit wir ein Ich haben können 0:32:54

Ja. Also, wir waren jetzt bei drei Zuständen: Wärme, Luftzustand, flüssiger Zustand. Jetzt wird die Erde. Fest. Es fängt an zu Kristallisieren. Das ist das Typische für die Erdentwicklung, für die eigentliche Erdentwicklung im engeren Sinn. Und die ist notwendig dafür, dass wir jetzt nicht nur einen Astralleib haben, wie die Tiere. Sondern dass wir auch ein Ich haben können. Dazu ist gerade dieses kristalline Element das Wesentliche. Wir brauchen also diese Spiegelung und diese Stütze des Festen, um unser Ich entwickeln zu können, um uns unseres Ichs vor allem bewusst zu werden. Das ist nämlich das Wesentliche daran. Ein Ich wäre schon möglich, ohne Kristallelement. Aber dann bekommt es nicht dieses Ich-Bewusstsein, das der Mensch hat.

Und das ist auch interessant, weil das dann heißt, dass die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, die dieses gewaltige Bewusstsein haben, die natürlich auch individuelle Geistwesen sind, also auch ein Ich haben. Und es ist trotzdem anders als unser menschliches Ich. Weil die eben sich nicht inkarnieren in etwas, was auch das kristalline Element in sich enthält. Und wir haben das! Wir haben Salze in uns, wir haben Kalk in den Knochen und so weiter. Aber auch viele Salze, die gelöst sind, aber auch immer wieder mal kristallisieren, sich auflösen, kristallisieren und so weiter. Das sind eigentlich die wichtigsten Prozesse, an denen wir unser Ich-Bewusstsein erleben.

Und zweitens gibt uns das Feste, das kristalline Element die Stütze. Wir können aufrecht stehen dadurch. Und auch das ist ganz wichtig für das Ich-Bewusstsein. Ihr  braucht es nur probieren, aufstehen, Augen zu und ein bissel aufmerksam sich beobachten. Da merkt man, man muss ununterbrochen austarieren. Ununterbrochen austarieren. Und allein das gibt uns zwar unterbewusst, aber das gibt es den Hintergrund für unser Ich-Bewusstsein. Die Tiere brauchen das im Wesentlichen nicht. Die stehen auf ihre vier Haxn, das passt gut. Und selbst wenn sie Manderl machen, hängen sie eigentlich mehr in ihrem Knochensystem, als dass sie sich selbst tragen. Wenn man sich selbst einen Affen anschaut, der relativ nahe irgendwo dem Menschen ist, dann sieht man, der Affe hängt in seinem Skelett drin. Das Skelett trägt ihn. Wir tragen uns selber. Wir bauen zwar natürlich auch die Knochen, dass das nicht wie ein Gelee zusammenrinnt irgendwo. Das wäre auch schlecht. Aber nicht das Knochensystem trägt uns, sondern wir tragen uns mit Hilfe des Knochensystems und mit Hilfe der Muskeln. Aber wir tun es!

Das Kristalline bezieht seine Kräfte vom ganzen Kosmos (Kristallhimmel) - jenseits des Kristallhimmels geht es ins Raum- und Zeitlose über, dort beginnt das eigentliche Geistige. Von dort kommt unser Ich 0:35:58

Und daher in der Regel, wenn wir ohnmächtig werden, wenn das Bewusstsein schwindet, dann fallen wir um. Also das ist ganz wichtig. Also das heißt, für uns ist das kristalline Element ganz essenziell. Und dieses kristalline Element nimmt aber seine Kräfte in Wahrheit vom ganzen Kosmos her. Wenn ich vorher gesagt habe, also gerade das Mineralische hat das weiteste Bewusstsein. Ja, es holt sich auch seine ganzen Kräfte von dort. Und daher war das sehr weisheitsvoll, das hat man im Mittelalter wirklich noch gewusst, man hat gesprochen vom Kristallhimmel. Ich habe den schon öfters erwähnt. Das ist - ja, wenn man es jetzt primitiv übersetzt, denkt man sich, naja, die haben sich gedacht, die Sterne müssen ja irgendwo darauf picken, also das ist der Kristallhimmel. So primitiv haben sie es sich nicht vorgestellt. Das ist halt die heutige Vorstellung, dass es so primitiv gewesen wäre.

In Wahrheit kommen von dort die kristallbildenden Kräfte her und gleich dahinter - nur dieses Dahinter darf man sich jetzt nicht mehr räumlich vorstellen. Dort geht es ins Raum- und Zeitlose über. Das heißt in den eigentlichen geistigen Bereich, der keine Entsprechung mehr im Äußeren hat. Bis dorthin hat es noch eine Entsprechung durch die Sterne, durch die Sonnen, die da draußen sind, aber was jenseits dessen ist, ist wirklich vollkommen jenseits von Raum und Zeit. Dort fängt das eigentlich Geistige in Wahrheit erst an. Und von dort stammt unser Ich. Und das ist sozusagen das nächste, was hinter dem Kristallhimmel ist. Wenn es jetzt in ein räumliches Bild übersetze. Von dort kommen die Kräfte. Daher hängt unser Ich unheimlich stark mit den kristallbildenden Kräften und mit dem Kristallelement, mit dem festen Element, zusammen.

Und darum ist so wichtig unsere Verkörperung zunächst einmal in diesem dichtesten Stofflichen, wenn man so will, damit wir dadurch unser freies Ich-Bewusstsein entwickeln. Ich-Bewusstsein haben die Engelhierarchien über uns auch. Aber es ist anders. Und es hat eben das eine nicht, die Freiheit, wie sie der Mensch hat. Mit all den positiven und den negativen Seiten, die das hat. Ich habe euch ja schon gesagt, das Privileg des Menschen ist, dass er irren kann. Wir können also immer irren, wir können einen Blödsinn machen, wir können auch sogar das Böse wählen, wenn wir das wollen. Das können die geistigen Hierarchien über uns eigentlich nicht in Wahrheit. Selbst die Widersacher sind in gewisser Weise auf göttlichen Ratschluss in Wahrheit zu dieser Rolle bestimmt worden. Damit wir gerade hier eine Sphäre auf der Erde haben, wo wir irren können, wo wir böse werden können und so weiter. Weil wir müssen es können, denn nur dann können wir aus Freiheit wählen zwischen dem Guten und den Bösen. Und sonst, wenn wir eh immer gut sein würden von Natur aus, dann gibt es keine Freiheit mehr.

Warum gibt es das Böse in der Welt? Zum Wohle des Menschen! Damit er ein freies geistiges Wesen werden kann 0:39:28

Das heißt, wir sind natürlich höchst riskierte Wesen, weil selbst die Gottheit die Macht über uns letztlich aufgegeben hat. Nicht wahr, sonst ist aber keine Freiheit möglich. Das heißt, die alte Frage: Warum gibt es Böses in der Welt? Zum Wohle des Menschen! Damit er ein freies geistiges Wesen werden kann. Weil anders ist es nicht zu machen. Es muss also einfach die reale Möglichkeit der Abirrung geben. Das ist das, mit dem wir natürlich die ganze Zeit zu kämpfen haben und mit dem wir zu ringen haben. Aber wodurch wir im Grunde das Potenzial haben, ein geistiges Wesen zu werden, das noch eine ganz andere, neue Qualität hineinbringt, die sonst nur die Schöpfungsquelle selber, also die Trinität selber, nämlich diese Freiheit im Schöpferischen. Man muss denken, diese hohen geistigen Wesenheiten, selbst die Seraphim, die Cherubim, die Throne und so weiter, sie empfangen ihre Impulse von der Gottheit. Und bearbeiten Sie weiter, strömen sie weiter, aber sie haben nicht diese Freiheit, von dem abzuirren sozusagen, was die Gottheit gibt. Und selbst die Widersacher sind eigentlich im Plan vorgesehen. Das ist ganz wichtig.

Da tun sich die Theologen dann immer ein bisschen schwer, weil wie ist das? Gott ist doch nur das Gute. Ja, eh! Es geht nicht darum, dass in Gottes das Böse und das Gute wäre. Aber er schafft eine Schöpfung, in der beides möglich ist zum Wohle des Menschen. Zum Wohle des Menschen! Weil für ihn also eine noch größere Aufgabe vorgesehen ist, als sie alle anderen Hierarchien, also von geistigen Wesenheiten bis jetzt erfüllen konnten. Weil Schöpfung heißt nicht, dass sich immer alles gleich wiederholt. Sondern es ist auch da ein Entwicklungsprozess drinnen.

Anmerkung einer TeilnehmerIn:

"Eine Mitbestimmung."

Wir arbeiten bereits mit am nächsten planetaren Entwicklungszustand: dem Neuen Jerusalem 0:41:46

Ja! Und wir sind eigentlich aufgefordert, mitzubestimmen und mitzuformen und mitzugestalten. Ja, es ist bereits im Grunde jetzt so, dass im Wesentlichen, wie sich die Erde weiterentwickeln wird, ganz stark von uns abhängt. Also daher wäre ganz falsch, zum Beispiel, wenn man jetzt heute viel von Umweltschutz berechtigterweise ja spricht, weil der Mensch heute sehr viel zerstört. Das heißt einmal zunächst die böse Seite wählt. Oft aus Unwissenheit, aus Irrtum auch natürlich. Aber wir müssen gerade daran auch lernen, eben der Natur das zu geben, was sie weiterentwickelt. Es strömt eigentlich jetzt durch uns durch. Immer mehr, immer mehr, immer mehr sind wir also eingeladen, Teilnehmer an der Schöpfung zu sein. Bereits jetzt! Und das Thema der Apokalypse ist ja, einen Blick zu richten schon auf den nächsten Zustand, der nach unserer heutigen Erde kommt. Also wir haben gesprochen von dem Wärmezustand, von dem Luftzustand, von dem wässrigen, flüssigen Zustand, von der jetzigen kristallinen Erde - und dann wird ein neuer Zustand kommen. Andersgeartet wieder.

Und wie der beschaffen sein wird, das ist das, was in der Apokalypse das Neue Jerusalem genannt wird, wie der beschaffen sein wird, wird wesentlich an uns liegen bereits. Das heißt, da arbeiten wir mit bereits eine ganze Welt zu gestalten. Noch nicht den ganzen Kosmos, aber immerhin die Welt, die wir dann bewohnen werden. Sicher nicht in solchen Körpern, wie wir sie jetzt haben. Also über das sind wir dann hinaus. Aber in einem anderen Zustand. Ich will das jetzt nicht im Detail noch vertiefen, weil zu dem werden wir kommen. Aber nur zur Erwähnung, es ist dann dieses Neue Jerusalem auch noch nicht der letzte Zustand, sondern es werden noch zwei weitere folgen. Und dann ist einmal die Entwicklung des Menschen so weit, oder der Menschheit so weit gediehen, dass sie ganz frei und ganz unabhängig geworden ist und selbst beginnt, eine Schöpfung hervorzubringen im kosmischen Maßstab. Als Perspektive, als Möglichkeit. Das ist zumindest das Ziel. Wie weit wir es erreichen, ist eine andere Frage. Weil damit erstmals auch riskiert ist, dass der ganze Schöpfungsplan letztlich schief geht. Im Extremfall. Weil es gibt dann nicht irgendwo die Notbremse, dass wir sagen, ja, wir machen es doch wieder gut. Wir müssen mitarbeiten. Wir haben unendlich viel Hilfe, weil wir können auf die ganzen Hierarchien zugreifen. Aber sie werden eben nur tätig, wenn wir das wollen. Immer mehr wird es so!

Und es ist sogar so, dass eben heute bereits die Entwicklung dieser geistigen Hierarchien bis hinauf zu den Seraphim auch mit von uns abhängt. Weil die Entwicklung sollte eben so laufen, dass wir langsam beginnen, bestimmte geistige Aufgaben zu übernehmen, die bisher höhere Wesenheiten ausgeübt haben und wenn wir diese Aufgaben versäumen, halten wir diese höheren Wesenheiten in ihrer Entwicklung zurück, weil sie dann immer noch für uns tätig sein müssen. Und das betrifft also als erstes natürlich die Engelwesenheiten, die mit uns ganz eng verbunden sind, also was man halt mit Recht den Schutzengel im weitesten Sinne nennt, also die Engelwesenheit, die uns begleitet. Die uns vor allem führt durch unsere verschiedenen Inkarnationen auf der Erde. Nicht wahr, wir gehen ja davon aus, dass der Mensch eben nicht nur einmal auf Erden lebt, sondern dass es wiederholte Erdenleben gibt, eben damit wir uns entwickeln können. Und das ist ja, selbst wenn man es jetzt nicht geistig schaut vielleicht gleich, so unplausibel ist das ja nicht, wenn man annimmt, dass der Mensch wirklich etwas ist, was sich weiterentwickeln soll.

Ein paar Jahrtausende noch, dann fängt es an, dass sich Menschen nicht mehr auf Erden inkarnieren werden 0:46:21

Ja bitte, wie viel kriegen wir denn in einem Erdenleben wirklich weiter? Können wir mit gutem Gewissen sagen, gut jetzt habe ich 70, 80, 90, 100 Jahre vielleicht gelebt und jetzt bin ich perfekt. Ich habe alles erledigt, was es zu erledigen gibt. Ich glaube, das traut sich nicht niemand wirklich sagen. Aber zu dem Zustand müssten wir einmal hinkommen. Dann wäre der richtige Zeitpunkt zu sagen, danke, ich brauche keine irdische Inkarnation mehr. Ich kann jetzt meine Entwicklung auf anderer Ebene weiter machen. Das heißt nämlich immer noch nicht, dass wir so perfekt sind, dass dann nichts mehr notwendig wäre. Aber zumindest müssten wir und dann nicht mehr auf Erden inkarnieren. Sondern wir würden in einen anderen Zustand oder wir werden in einen anderen Zustand übergehen.

Und die Zeitperspektive ist in Wahrheit unheimlich kurz. Wenn ich sage, es fängt im 6. bis 7. Jahrtausend an, dass die ersten Menschen beginnen, sich nicht mehr zu inkarnieren. Weil sie soweit sind. Nicht wahr, R. Steiner nennt ganz konkret ein Datum, wo das beginnt. Um das Jahr 5700, fängt es an. Das ist eigentlich ein Augenblick in der Erdentwicklung. Das ist ja fast nichts. Ja, natürlich, aus unserer menschlichen Perspektive jetzt, ist es schon noch ein Randl. Aber wenn man denkt, na, 5.000 Jahre, da stehen wir jetzt so am Anfang der ägyptischen Kultur, wenn wir zurückschauen. Also so weit in die Zukunft noch, und dann fängt es an, dass Menschen sich nicht mehr inkarnieren. Erst einzelne. Es gibt jetzt schon welche, die es nicht mehr brauchen, das sind halt dann hohe Eingeweihte. Die halt eine schnellere Entwicklung durchgemacht haben. Das sind aber wirklich ganz vereinzelte. Ja, das sind Einzelfälle. Und ich habe auch gesagt, es gibt auch darunter welche, die sich trotzdem, um den anderen zu helfen, trotzdem noch inkarnieren, obwohl sie es eigentlich für sich nicht mehr bräuchten.

Das Ich ist etwas rein Geistiges, es kommt jenseits von Raum und Zeit - und schafft sich permanent selbst 0:48:37

Ja, also da steht einiges vor uns. Ja, wir arbeiten jetzt jedenfalls schon mit an der Entwicklung des Neuen Jerusalem, also dieser künftigen Erdenwelt wenn man so will oder der verwandelten Erdenwelt. Und dann folgen noch zwei. Und diesen künftigen Zuständen entsprechen jetzt auch Entwicklungsglieder oder Entwicklungsprozesse, die in unseren Wesensgliedern, nennen wir es einmal so. Also bis jetzt haben wir gehabt: physische Leib, Ätherleib, Astralleib und unser Ich, als Zentrum des Ganzen. Und dieses Zentrum, dieses Zentrum des Ich, ist aufgerufen, einmal sich selbst zu verwandeln. Ja, nicht nur sich zu verwandeln, sich selbst zu schaffen. Weil aha, das Ich, was ist denn das Ich? Das Ich ist eigentlich etwas rein Geistiges. Eine Kraft, die von jenseits des Kristallhimmels kommt, also aus dieser raum- und zeitlosen Welt. Und sie schafft sich selbst. Das Ich kann ich nicht einmal mehr unter den Begriff des Seins fassen. Es ist nicht. Wenn mir jemand sagt, den Geist, den gibt es ja nicht. Der existiert nicht. Dann sage ich, ja eh nicht. Weil wie ein Gegenstand oder so existiert er nicht, auch nicht wie eine Flüssigkeit oder wie ein Gas, ja nicht einmal wie Wärme. Aber er schafft sich ununterbrochen und erzeugt Wirkungen. Und durch diese Wirkungen gestaltet er. Gestaltet er die Schöpfung. Gestaltet er sich selbst. Zumindest mit a bisserl. Wir fangen an damit.

Das tun wir jetzt schon, sonst hätten wir kein Ich. Also unser wirkliches Ich ist das, was sich wirklich ununterbrochen selbst schafft. Ein Bild, das ich oft schon jetzt genannt habe, der Phönix, der aus der eigenen Asche immer wieder ersteht. Das passiert ununterbrochen. In Zeitlosigkeit geradezu erneuern wir uns unser Ich. Unser Ich, es schafft sich stets neu und ist doch immer dasselbe. Das ist paradox, nicht wahr? Trotzdem sind wir immer wir selbst, gerade dadurch. Aber es ist nicht zu fassen.

Frage einer Teilnehmerin:

"Gibt es ein besseres Ich, wenn ich mich weiter entwickle?"

Wir können das Ich nicht fassen, aber wir können es erkennen an seiner Fähigkeit schöpferische Taten zu setzen 0:51:15

Ja, es entwickelt sich weiter. Das heißt, es bekommt mehr Wirkungskraft dadurch, mehr Schaffenskraft. Das heißt, man kann das Ich zwar selber nicht fassen, wie ein Gegenstand oder wie ein Lufthauch oder wie eine Wärmeströmung. Aber ich kann es erkennen an seiner Fähigkeit schöpferische Taten zu setzen. Bei einem Künstler sieht man das schön wie er sich entwickelt. Nicht wahr, es entwickeln sich ja nicht die Kunstwerke von selber, sondern er entwickelt sich. Und wenn ich schau, zehn Jahre später, aha, ist in seinem Werk etwas Neues zum Ausdruck gekommen. Da ist etwas dazugekommen. Bei jedem Künstler ist das der Fall, wenn er wirklich ein Künstler ist. Dann entwickelt sich was. Und es kommen neue Perspektiven wieder hinauf. Und man denkt sich, mein Gott, vor zehn Jahren, das war ja noch gar nichts. Obwohl es eh etwas ganz Tolles war. Aber es ist etwas dazugekommen, weil er etwas gelernt hat. Und das heißt, wenn ich jetzt nur diese Tatkraft herausnehme, die diese Kunstwerke schafft, dann habe ich da das Ich drinnen. Diese Tatkraft als solches ist es.

Und damit es sich natürlich in der physischen Welt betätigen kann, braucht es halt den ganzen Rest. Es braucht den physischen Leib natürlich, sonst könnten wir keinen Pinsel halten oder auch nicht sprechen oder sonst was, oder schreiben. Und es braucht den Ätherleib, der physische Leib muss leben irgendwie können. Es braucht einen Bewusstseinsträger, also den Astralleib. Das ist zunächst einmal das niedere Bewusstsein. Und dann kommt das Ich hinein, das jetzt wirklich schöpferisch tätig wird. Und das sich seiner selbst an diesen anderen Körperhüllen und auch an der sinnlichen Außenwelt bewusst wird. Und das lernen wir hier. Und darum brauchen wir das feste Element. Wir brauchen dieses fest darauf Stehen und immer uns selbst aufrichten müssen dabei, uns selbst halten. Dadurch haben wir es immer im Hintergrund das Ich-Bewusstsein. Wir brauchen dieses Sich-Unterscheiden-Können von den anderen Menschen, aber auch von der Natur draußen. Uns gegenüberstellen. Das geht halt nicht, wenn wir eine Gasströmung in der Sonne ist. Da ist das schwierig. Aber wir können uns klar gegenüber stellen. Da bin ich, und da seid ihr. Das ist ganz deutlich einmal.

Im Seelischen, im Geistigen geht das nicht. Das habe ich schon geschildert, in der geistigen Welt oder schon in der Seelenwelt sind die Seelen ineinander, miteinander. Da kann ich nicht sagen, ah interessant, Servus Seele sowieso, schaust aber heute ein bissl blass aus. Das funktioniert nicht. Sondern es ist ein seelisches Erlebnis, raumlos, wo ich nicht sagen kann, ist es in mir? Er ist in mir? Ich in ihm? Ich in allem? Es ist ein seelisches Erlebnis und ich muss erst herausfiltern eigentlich, das ist auch die Schwierigkeit dann am Anfang, wenn man hinübergeht, also zum Beispiel nach dem Tod, sich da zurechtzufinden. Man hat selber gewisse seelische Erlebnisse, jetzt tauchen andere auf und das durchdringt sich. Ich muss einmal unterscheiden, hoppla, wer bin ich? Wer sind sie sozusagen? Weil es ist, man ist eins mit ihnen in gewisser Weise. Und trotzdem lernt man diese Unterschiede kennen, wenn man genug Ich-Bewusstsein mitgebracht hat.

Das Erlebnis des Todes bedeutet einen gewaltigen Bewusstseinsimpuls, ein Licht, das aufleuchtet, das uns bis zur nächsten Geburt durchträgt 0:54:57

Und da hilft gerade auch das Erlebnis des Todes in Wahrheit. Egal ob man es jetzt in dem Moment direkt sofort gleich erlebt oder ob es dann im Nacherleben ist. Das spielt eine große Rolle. Weil ich vorher gesagt habe, dass diese Ausscheidensprozesse sind wichtig für unser Bewusstsein, na, was ist der größte Ausscheidungsprozess? Wenn wir unseren ganzen Körper, unsere ganzen Lebenslügen ablegen! Das ist eigentlich ein gewaltiger Bewusstseinsimpuls. Das ist ein gewaltiges Licht, das aufleuchtet. Das trägt uns eigentlich bis zur nächsten Geburt durch. Das leuchtet uns. Das ist am Anfang so stark, dass man unter Umständen geblendet ist davon und gar nichts mitkriegt. Man sieht dann die geistige Welt oder die Seelenwelt deswegen nicht, weil man geblendet ist. Nicht weil es finster wäre, sondern weil man blind ist vor Helligkeit. Und das ist das eigene Licht, das man mitnimmt. Im Geistigen sieht man sowieso immer nur das oder so viel, als man selber an Licht mitbringt. Da ist es eben anders, da kann ich nicht sagen, jö, aha, die Sonne leuchtet ja. Nein, ich muss einmal leuchten, damit ich das andere sehe im Geistigen. Also da fängt es schon an, dass Ich muss über sich hinaus strahlen und seine Umwelt, seine Umgebung, seine geistige Umgebung erhellen. Dann bekomme ich was mit. Wenn das wenig strahlt dann bekomme ich halt wenig mit.

Anmerkung einer Teilnehmerin:

"Das ist unsere Ausstrahlung!"

Ja, das ist unsere Ausstrahlung, die erhellt uns, die anderen Seelen, die da sind. Ansonsten sind wir gefangen in uns und das erleben wir eigentlich als Finsternis. Wir sind auf uns selbst zurückgeworfen.

Seelische Wirklichkeit versus seelisches Spiegelbild 0:56:48

Anmerkung einer Zuhörein:

"Dadurch kann man sich seelisch mit jemand anderen verbinden!"

Dadurch kann man sich seelisch mit wem anderen verbinden. Absolut. Und hier im Erdenleben üben wir es halt ein bisserl. Aber dort ist es dann ganz stark. Dass wir wirklich im Seelischen des anderen leben. Aber im wirklichen Seelischen. Warum ich betone im wirklichen Seelischen? Weil wir den ganzen Umfang unseres wirklich Seelischen ja normalerweise in unserem Erdenleben nicht einmal ahnen. Wir haben a bissel was, was wir uns bewusst machen dadurch, dass wir uns spiegeln am physischen Leib namentlich, Lebensleib spielt auch eine Rolle, Astralleib spielt eine Rolle. Aber wir sehen eigentlich unser Spiegelbild in Wahrheit nur. Und ein Spiegelbild ist in Wahrheit viel blasser und vor allem wirkungslos. Nicht wahr, der Spiegel gibt mir keine Ohrfeige. Die muss ich mir selber geben, wenn ich das im Spiegel sehen will, dann muss ich mir selber die Ohrfeige geben. Der Spiegel, mein Bild im Spiegel, gibt mir keine von sich aus. Der tut gar nichts. Und so ist es mit dem Bewusstsein, das wir im Alltag erleben, auch. Es ist eigentlich ein Spiegelbewusstsein.

Und entweder durch geistige Schulung oder dann nach dem Tod, kommt es von selber, aber auch nur wenn man eine gewisse Vorbereitung haben in Wahrheit, dass es gut kommt, dann tauchen wir in die seelische Wirklichkeit erst ein. In unsere eigene und in die der anderen. Und das ist aber gerade das, was wir durch geistige Schulung hier schon vorausnehmen können, dass wir in die Wirklichkeit des Seelischen, in die Wirklichkeit der Seelenwelt eintauchen, also sowohl unseres eigenen Seelischen als auch das unserer Mitmenschen bis zu einem gewissen Grad. Aber eben in das Wirkliche. Nicht in das Spiegelbild. Das heißt also zum Beispiel nicht, ok, der ist jetzt geistig entwickelt und der belauscht jetzt, was denkt denn der gerade, was fühlt er denn gerade und was, der denkt sich jetzt nicht, na blöder Kerl, das ist es nicht. Dieses Spiegelbewusstsein, das ist wirklich nur unseres, das ist unser Spiegel, in den schauen wir hinein. Also in der Regel kann da wer anderer nicht hineinschauen über den Spiegel, uns über die Schulter gucken sozusagen. Das geht in der Regel nicht.

Aber was man sehr wohl, womit man sich verbinden kann, ist sein wirkliches Seelisches. Was sich für den innerlich zunächst nur spiegelt. Davon kann man schon etwas ahnen. Aber das ist eben anders, dieses Erlebnis. Wir werden sowieso darauf noch ausführlicher kommen, weil das sehr wichtig ist. Also was ist die seelische Realität? Im Gegenteil zum seelischen Spiegelbild? Ich reite auf dem Thema deswegen sehr herum, weil da oft so ein Missverständnis ist, das sich durch unsere ganze - nicht nur neuzeitliche, sondern schon seit der griechischen Zeit, fängt das an - Kulturentwicklung, philosophische Entwicklung durchzieht, dass man immer mehr verwechselt hat das Spiegelbild mit dem wirklich Seelischen. Vom Geistigen rede ich noch gar nicht. Und dadurch sind so unheimlich viele Probleme entstanden. Wie wirkt das Seelische auf das Körperliche? Wie wirkt das Spiegelbild, das ja eigentlich kraftlos ist, wie wirkt das auf das Körperliche?

Ja, das Spiegelbild gar nicht! Das wirkliche Seelische, das wirkt auf ganz andere Weise. Und wir kriegen es halt zunächst im Äußeren nur durch das Spiegelbild mit, was da passiert. Wir haben dadurch nämlich auch - und wir brauchten das ja auch, um unser Selbstbewusstsein zu entwickeln - dass wir in Wahrheit ja die Außenwelt auch nur als Spiegelbild erleben. Da steckt ja viel mehr dahinter. Wir sehen nur eine äußere Spiegelung davon. Es ist noch nicht die Realität. Da steckt viel mehr dahinter. Da stecken ja viele geistige Wesenheiten dahinter. Das wäre die Wirklichkeit. Im Grunde gerade das Mineralische ist das Toteste. Da wirkt nichts mehr. Das ist abgestorben. Es ist Realität geworden, aber nicht mehr Wirklichkeit. Es wirkt nicht mehr. Von selbst. Nicht wahr, ein Stein, von selber tut der gar nichts mehr. Er muss von außen bewegt werden. Er kann zersprengt werden oder und er kann herunterfallen. Aber von sich aus tut er eigentlich nichts. So wie es die Physik dann beschreibt, also der Körper wird bewegt durch äußere Kräfte. Und so stellt man sich das halt dann vor.

Und bei uns letztlich stellt man es sich auch so vor. Da wirken halt die Teile irgendwie aufeinander. Und dann ist die Frage, wer steuert das? Wo kommt das her? Und dann hat man die Schwierigkeit, aha, aber das Spiegelbild, das wir da haben, das ist zumindest manchen aufgefallen, dass das eigentlich keine Kraft hat da drinnen. Man braucht sich ja nur den Unterschied einmal dieses inneren Spiegelbildes nur zum äußeren Erleben nehmen. Wenn man sich die Welt anschaut und jetzt die Augen zumacht und jetzt habe ich die Vorstellung davon, von dem, was ich gesehen habe, also die Erinnerung. Wie detailreich ist die? Muss man schon sehr gut üben, dass das näher kommt zumindest dem. Wenn man so gach die Augen zumacht, was habe ich denn da jetzt gesehen? Ja, ein paar Leute sind da gesessen und ein Fenster und da ist ein Regal. Aber wenn ich jetzt schon frage, wie viele Bücher sind da und wie viele Blätter hat der Baum dahinter, also das Bäumchen? Brrr, kommt nicht. Also schon das ist blass. Und trotzdem ist das auch nur die Außenseite. Die eigentliche Wirklichkeit, das Leben, das drinnen ist, sehe ich schon nicht.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Die Emotionen!"

Die Emotion, die drinnen ist, sehe ich wenn, dann auch nur an der äußeren Reaktion, an der Grimasse, das er halt giftig dreinschaut oder fröhlich dreinschaut, wie auch immer. Da sehe ich nur die äußere Seite. Also das ist auch noch nicht die Wirklichkeit. Und daher waren alle Versuche natürlich zum Scheitern verurteilt, zu erklären, wie wirkt mein seelisches Spiegelbild auf das Körperliche? Gar nicht! Genauso wie das Bild, das sich im Spiegel zeigt, auch nichts bewirkt. Nirgends. Es verändert den Spiegel nicht weiter, es verändert mich vielleicht, dass ich sage, mein Gott, Falten habe ich schon viele. Dann bin ich vielleicht ein bisschen traurig oder so.  Aber direkt tut er mir nichts.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Ist auch meine Einstellung zu manchen Dingen!"

Ja, sehr gut.


Einschub: Viren 1:03:46

Anmerkung einer anderen Zuhörerin:

„Ja, aber die Seele macht auf der anderen Seite sehr wohl die Körperkraft!"

Ja! Das wirklich Seelische arbeitet im Körper. Natürlich!  Darum ist es ja auch eine ganz entscheidende Sache, wie ich mich Seelisch zu gewissen Dingen einstelle. Nehmen wir nur her, die Covid-Geschichte, das Thema. Ja, wenn ich den ganzen Tag Angst habe vor Ansteckung, was könnte passieren? Angst vor der nächsten Katastrophe? Ja, dann schwäche ich meinen ganzen Organismus. Weil das Seelische wirkt weiter auf den Ätherleib, auf die Lebenskräfte, sprich Immunsystem, das dahinter steckt, schwächt es komplett. Und dann passiert eh das, vor dem ich mich die ganze Zeit schon gefürchtet habe, ich kriege endlich meine Ansteckung. Weil ich es eigentlich im Grunde systematisch herbei gebetet hab. Nicht wahr? Ich meine, ich will das jetzt nicht verallgemeinern. Es gibt natürlich Fälle, wo Menschen durch Schicksalsschläge oder sonst wo, der Ätherleib, also die Lebenskräfte geschwächt sind, dann ist natürlich auch die Gefahr, dass es passiert. Also es gibt viele Einflußkräfte. Aber eins, was sicher wirkt, ist einfach eine Heidenangst davor haben. Das wirkt ganz sicher, weil die ganzen Viren oder sonstiges sind allgegenwärtig. Allgegenwärtig. Alle. Wir brauchen sie sogar. Ich meine, die haben eine wichtige Aufgabe in der ganzen Evolution. Weil Genmaterial zwischen den Arten - hin und her tauschen. Das ist einer der wichtigsten Motoren der Entwicklung. Äußerlich halt und im Physischen. Also wir brauchen sie. Genauso wie wir die Bakterien brauchen. Wir täten wir ohne Darmbakterien? Da täten wir schlecht ausschauen. Und wir wissen das, wenn wir einmal Antibiotika schlucken, dann ist die Darmflora kaputt, sprich die Bakterien, dann ist einem übel und man hat Bauchweh und Durchfall und sonstiges, weil es nicht funktioniert. Also wir leben geradezu von diesen kleinen Dingen.

Und Viren sind an der Grenze im Übrigen zwischen einem Kristallinen und einem Lebewesen. Sie sind eigentlich keine Lebewesen. Ein Virus ist eigentlich kein Lebewesen, weil selbstständig kann er gar nichts. Er ist ein Splitter eines Lebewesens. So sind sie auch entstanden. Sie sind Splitter aus dem Erbmaterial, aus dem Zellkern, von Lebewesen. Das heißt, wenn da der Zellkern zerstört wird, die Erbmasse drinnen zerstört wird, zersplittert wird, dann verteilen sich die und manche dieser Splitter kriegen dann eine Eiweißhülle rundherum und das ist ein Virus. Und so etwas entsteht immer wieder neu. Aber die haben eine große Aufgabe, weil sie tun jetzt dieses Erbmaterial weitertransportieren und bringen es in die ganze Welt hinaus. Und andere Lebewesen haben die Chance, die aufzunehmen und das Positive, was da drinnen steckt für sich zu nützen. Ich meine, 99 % der Viren sind eigentlich positiv und haben eine unverzichtbare Rolle in der Natur draußen. Daher kann auch nie die Devise sein, jetzt rotten wir einmal alle Viren aus, die es gibt. Das ist nämlich durchaus auch eine Gefahr, dass dann die gefehlten Viren auch ausgerottet werden, die eigentlich positiv sind.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Diese Impfung ist sicher eine große Gefahr."

Es ist ein Problem, ja. Ich will es gelinde auszudrücken. Es ist erstens ein Humbug natürlich, weil diese Viren auch natürlich eine sehr schnelle Veränderungsrate haben. Alle. Das kommt dazu. Die sind ja gerade die, die für Veränderungen auch sorgen. Da ist also ständig auch etwas in Bewegung. Und man kommt nicht hinten nach. Also jede Impfung ist eigentlich immer im Hintennachsein. Bis die fertig ist, ist der Virus schon wieder anders geworden. Und es ist die Frage, wie gut die dann wirkt. Das ist die ganze Geschichte mit allen Impfungen. Mit allen Impfungen ist das so, mit der Grippeimpfung genauso. Es ist immer ein Hintennach. Man versucht etwas zu ahnen, aha, dort ist ein neuer Stamm entstanden. Der verbreitet sich langsam. Gut, dann machen wir eine Impfung gegen den. Dann hofft man, dass es eine Zeitlang funktioniert, bis das irgendwo anders angekommen ist. Aber es ist vage irgendwo.

Aber für die Pharmaindustrie ist es ein goldenes Naserl. Bitte. Und vor allem, man muss denken, Schutzimpfung ist ein Riesengeschäft, weil da impfe ich ja Gesunde in Wahrheit. Das ist ja das Ziel. Und das heißt, es vervielfacht das Geschäft. Selbst wenn sie nur jetzt 20 - 30 % durchimpfen, ist das immer noch sehr, sehr viel. Nur Kranke impfen, ist eine vergleichsweise müde Zahl dagegen. Das darf man nicht unterschätzen, dass das natürlich eine Rolle auch spielt dabei.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Es schwächt auch das Immunsystem!"

Ja, das schwächt das Immunsystem, macht es träge natürlich. Weil ich eigentlich schon eine fertige Immunantwort gebe. Es kommt jetzt darauf an, ob es eine passive oder eine aktive Impfung ist. Aber es ist jedenfalls so, dass es das Immunsystem nicht fördert in seiner eigenen Entwicklung. Weil das Immunsystem sollte eigentlich dafür zuständig sein. Und das ist so die Spitze eigentlich der Lebenskräfte des Ätherleibs, wo er mit dem Physischen zusammenstößt könnte man sagen, und wo er jetzt reguliert einfach, was rein soll und was nicht rein soll. Was wieder ausgeschieden gehört, was zerlegt gehört sozusagen uns wieder danke, behaltet euch die Einzelteile oder was integriert wird, was aufgenommen wird. Ist im Übrigen auch für die Herausbildung der Individualität, allerdings tief unterbewusst, auch ganz wichtig, weil dadurch gerade im Immunsystem ist auch jeder Mensch eine Individualität. Auch mit welchen Umgebungen, mit welchen Infektionen er zu tun hatte, mit welchen Viren und so, das ist eine ganz eigene Biografie sozusagen, die dahinter steckt. Und das erzeugt ein einzigartiges, individuelles Immunsystem.

Und das zu erwerben hat aber dann auch eine Rückwirkung auf das Ich-Bewusstsein letztlich. Auch wenn das noch ganz dumpf ist. Aber es bildet einen Hintergrund. So wie wir das Knochensystem brauchen, dass wir uns damit selbst aufrichten können, aber wir brauchen es. So hilft uns auch das Immunsystem zu uns selbst zu finden. Es ist ganz wesentlich dabei auch. Und daher ist an sich die Auseinandersetzung mit Viren wichtig und gut. Auch mit welchen, die dann halt Probleme erzeugen.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Macht uns stärker!"

Ja, macht uns letztlich stärker. Ich meine, ich will jetzt nicht schimpfen gegen alles und Ding. Es ist halt heute so, dass das sehr verbreitet ist, der Impfwahn. Man kann es überziehen. Aber natürlich in Einzelfällen kann man mit Impfungen, vor allem, wenn die Krankheit schon ausgebrochen ist. Dann kann man jetzt etwas bewirken. Weil zum Beispiel das Immunsystem desjenigen zu schwach ist. Dann ist es allerdings eine Impfung mit abgetöteten Keimen. Und ja. Bei vielen Dingen weiß man halt heute nicht in Wahrheit, wieviel man hineinpfuscht in eine viel, viel weisheitsvollere Tätigkeit. Wir bilden uns halt heute so viel ein auf unser Wissen. Nur das ganze Wissen, das ganze biologische medizinische Wissen aller Krankenhäuser, alle Bibliotheken zusammengenommen, ist eine Kleinigkeit gegen dem, was sich in der kleinsten Zelle abspielt an Weisheit.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Wenn man hat bisher zehn Jahre gebraucht hat, um eine seriöse Impfung auf den Markt zu bringen - jetzt schaffen wir es in einem halben Jahr?" 

Ja, ja. Natürlich, da ist viel Wunschdenken, vor allem finanzielles Wunschdenken dabei. Das wird funktionieren wahrscheinlich. Das traue ich mich schon dazu sagen. Dazu sagen. Ja, also unser Ich ist sehr gefordert. Und aber gerade daran wird es stärker. Auch dort eben, wo es strauchelt und wieder aufstehen muss, da wird es besonders stark. Das ist halt leider Gottes eine vielleicht unerfreuliche Wahrheit aufs erste, aber wir lernen gerade an den Schwierigkeiten, die wir überwinden. Wir lernen dort, wo wir einen Schritt über die Grenze hinaus in ein Neuland tun. Solange wir nur in unseren Gewohnheiten leben, da bräuchten wir unser Ich nicht. Nicht wahr, die Tiere können das auch wunderbar. Das geht wunderbar. Aber die wirkliche Bewährungsprobe für das Ich ist immer der eine Schritt über die Grenze hinaus, nämlich über die Grenze der Fähigkeiten hinaus, die ich bis jetzt hatte.

Im Ich steckt die ganze Christus-Kraft - „Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein“ 1:13:28

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Über die eigenen Schranken!"

Ja. Die eigenen Schranken überschreiten. Darum gibt es den wunderbaren Satz beim Goethe, die Manta sagt das, wenn der Faust im zweiten Teil in der klassischen Walpurgisnacht, führt sie ihn dann in die Unterwelt hinunter und ab dem Zeitpunkt ist er zunächst einmal in der klassischen Walpurgisnacht nicht mehr anwesend. Weil er da hinunter verschwindet. Und was sie sagt ist: "Den lieb ich, der Unmögliches begehrt." Der genau das begehrt, was ihm jetzt, in dem Zeitpunkt zunächst noch unmöglich ist. Genau den Schritt darüber hinaus. Also dorthin zu gehen, wo gerade die Fähigkeiten, die ich jetzt habe, noch nicht ausreichen. Wo ich einen nächsten Schritt zumindest tun muss. Das Ich macht das eigentlich dauernd. Nur dort ist das Ich tätig. Wer sich immer im kleinen Kreis im Vorgarten bewegt, macht sein Ich eigentlich gar nicht rege. Also es ist immer dieses Hinausgehen. Da stolpert man halt auch manchmal. Das gehört halt auch dazu. Das lässt sich nicht vermeiden.

Aber im Ich - das ist ja die frohe Botschaft könnte man geradezu sagen - steckt ja immense Kraft drinnen. Nicht wahr, ich will den Satz nicht schon wieder zitieren. Aber die ganze Christus-Kraft steckt drinnen. Die ganze Kraft, die der Christus hat, steckt potenziell drinnen. Wir müssen nur wollen, sie zur Wirkung zu bringen. Sie uns zu eigen zu machen eigentlich. Aber es ist unsere eigene Tat dann. Das ist das Wesentliche. Es macht niemand anderer für uns.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Der Satz ist schon toll! Es so oft zu hören!"

Na, dann sage ich ihn. Ja, er ist toll. Ich lese ihn jetzt sogar vor. Danke für die Aufforderung. Ich muss ihn jetzt nur finden. Wenn ich ihn jetzt nicht gleich finde, dann sage ich ihn eh auswendig. Ja, eben. Also er wurde gesprochen in der vierten Gemeinde in Kleinasien, das entspricht der griechisch-lateinischen Zeit. Wir haben gesagt, die sieben Gemeinden entsprechen sieben Kulturepochen eigentlich. Davon ist die vierte die griechisch-lateinische Zeit. Die geht aber bis zum Ende des Mittelalters in Wahrheit. Das ist also dieser griechisch-lateinische Geist, der da durchgeht, der heute noch nachwirkt. Aber deutlich ist dann am Ende des Mittelalters ein Einschnitt, und das ist dann die fünfte Gemeinde sozusagen in der wir heute stehen.

Aber in der vierten, da, wo das Erdenleben des Christus ist, wo Gott Mensch wird, um das geht es nämlich, es geht um die Menschwerdung Gottes. Und die passiert - habe ich auch das letzte Mal gesagt - in jedem Menschen schrittweise halt. Da ist es einmal die große Tat zur Zeitenwende, aber im Kleinen passiert das bei jedem Menschen. Um das geht es. Dass wir diese Kraft, die früher eben von außen, von oben oder wie immer gekommen ist, dass die aus unserem Ich-Zentrum kommt und dass sie jetzt als unsere Kraft tätig ist. Nicht dass jetzt von innen plötzlich der Zwang  kommt. Sondern diese Kraft kommt jetzt von innen, aber sie wird unsere Kraft. Aber wir müssen es wollen. Aber dann kommt eben dieser schöne Satz:

"Die gleiche Vollmacht des Ich soll im Eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe."

Das sagt der Christus. Die gleiche Vollmacht des Ich. Also da ist kein Unterschied. Nicht der geringste. Die volle Kraft ist uns im Prinzip zugänglich. Nur wir müssen sie uns halt nach und nach erobern. Das ist nicht mit einem Schnipp, sondern wir haben sie eigentlich, weil wir sie uns erarbeiten könnte man sagen. Sie wird uns nicht einfach geschenkt. Es wird uns ermöglicht, dass wir sie uns erwerben im Zuge unserer Entwicklung. Das ist der Punkt. Aber es ist sozusagen nirgends gesagt, bis daher und weiter dürft ihr nicht aufsteigen. Sondern es ist uns keine Grenze gesetzt. Die Grenze ziehen wir jedes Mal und überschreiten sie hoffentlich. Und das ist genau dieses: Das unmögliche Begehren. Immer wieder! Immer wieder! Ja, das steckt dahinter.

Das gläserne Meer 1:18:47

Ja. Um wieder zu unserem Thron ein bisschen zurückzukommen. Was dort steht. Was jetzt hineingehört. Das gläserne Meer, von dem hier die Rede war:

"Und vor dem Thron etwas wie ein gläsernes Meer, als wäre es aus Kristall gebildet."

Das gläserne Meer ist die Mineralwelt, die Kristallwelt. Das heißt jetzt die Erdenentwickelung. Die ist jetzt angesprochen damit. Dort wo eben genau das mit dem Ich werden kann, dass sich durch diese Kristallkräfte seiner bewusst wird. Seiner selbst bewusst wird. Es sind sozusagen in Wahrheit dieselben Kräfte, dieselben Kräfte, die den Kristall bilden, draußen als Mineral, haben wir in unserem Ich. Und ja, wenn wir in uns, die Ich-Kraft wirklich ergreifen und daraus tätig werden, dann vergeistigen wir als nächstes alle unsere Leibeshüllen von denen wir schon gesprochen haben. Also als nächstes um das Ich herum, der Astralleib, der Ätherleib, der physische Leib. Wir fangen an, daran zu arbeiten.

Das Geistselbst - der vom Ich verwandelte Astralleib 1:20:11

Das Ich ist das, was sich selbst schafft. Aber was jetzt auch beginnt umzuschaffen. Den Astralleib umzubilden zu einer eigenen Schöpfung, wenn man so will. Wir haben ihn zunächst einmal für uns, für unser Erdenleben verliehen bekommen. Jetzt beginnen wir, ihn zu verändern, so dass er wirklich unser eigener wird. Und dann nennt man es nicht mehr Astralleib, beziehungsweise diese Kraft, die ihn neu schafft, sondern das nennt man jetzt das Geistselbst. Das ist der verwandelte Astralleib oder besser gesagt, die schöpferische Kraft, die einen Astralleib komplett verwandeln, ja in letzter Konsequenz sogar aus dem Nichts heraus schaffen könnte. Wenn wir das Geistselbst voll entwickelt haben. Dann wäre unsere Schöpferkraft bereits so weit, dass wir zwar noch nicht eine äußere Welt erschaffen können, aber wir können zumindest einen Astralleib aus Nichts heraus erschaffen. Das ist schon etwas. Das ist schon was.

Der bei unserer Geburt uns für unser Erdenleben verliehene Astralleib ist belastet (Karma) 1:21:25

Und das hat für die Zukunft eine ganz große Bedeutung. Weil wir müssen diese Fähigkeit haben zum Beispiel, um unser Karma aufzulösen, unser Schicksal. Unser Schicksal macht nämlich im Grunde hauptsächlich Flecken in unserem Astralleib. Wir kriegen jetzt einen Astralleib bei der Geburt mit, der kann ohnehin schon ein bisschen belastet sein durch die Inkarnationsbedingungen. Da spielen die Eltern eine Rolle, da spielt die Zeitsituation eine Rolle. Also heute ist schon von Haus aus einmal anzunehmen, dass ein Astralleib einmal belastet ist. Einfach - weil gegenüber der äußeren Umweltverschmutzung haben wir noch eine viel stärkere seelische Umweltverschmutzung in Wahrheit. Da hat sich viel abgelagert einfach. Das hat schon früh begonnen und es geht munter weiter. Also das heißt, es sind schon dadurch schwierigere Bedingungen.

Aus dem Nichts erschaffen heißt auch ins Nichts auflösen können 1:22:29

Aber in dem Maße, in dem ich über Geistselbst verfüge, bin ich nicht angewiesen auf das, was halt vorhanden ist, sondern ich kann Neues erschaffen. Kann zumindest in diesen Astralleib, der mir verliehen wird, bessere Elemente einbauen. Anfangs sehr zart, ganz wenig. Und ich kann vor allem, wenn ich es schaffen kann, es ist immer zugleich verbunden die Fähigkeit Vorhandenes aufzulösen. Aus dem Nichts schaffen können, heißt auch ins Nichts auflösen können. Das heißt, ich kann auch da schlechtes Astralisches nicht nur läutern, verändern, soweit es möglich ist, sondern ich kann es überhaupt auflösen. Das heißt, ich kann, weil Läuterung im ursprünglichen Sinn heißt: Ich scheide aus meinem Astralleib die negativen Kräfte aus. Über das haben wir schon gesprochen. Ja, aber dann sind sie nicht weg. Dann sind sie in der Welt noch immer vorhanden. Sie sind seelisch vorhanden. Und das heißt, sie wirken im Seelischen, das die Erde begleitet, im Seelischen der Menschen drinnen, in den Seelenkräften, die mit der Natur zusammenhängen, da sind diese Kräfte da. Und das ist so wie eine Art Seelenabfall, der vorhanden ist. Und dadurch entsteht eine Art seelische Umweltverschmutzung tatsächlich.

Der Hauptanteil des Karmas, das verdorbene Seelische, wird - wenn wir mit dem Tod in die geistige Welt übergehen - in der Erdenmondensphäre zwischengelagert. Bei unserer nächsten Inkarnation müssen wir diese Kräfte wieder aufnehmen 1:24:03

Und wir haben in Form unseres Karmas sowieso - ja, wie sagt man das bei den Atommüllfässern - so etwas haben wir da abgelagert auf Erden. Jedes Mal, wenn wir die Erde verlassen, also in die geistige Welt mit dem Tod wieder übergehen, dann bleiben einmal diese negativen, durch unser Karma bedingten negativen seelischen Dinge in der Erdensphäre. Weil da oben sind die unbrauchbar.

Frage einer Zuhörerin:

"Wenn ich etwas in die Makroebene des Schöpfers sende, was ist dann?"

Na ja. Dann kommt die Auflösung. Aber dazu brauchen wir eben diese Kraft des Geistselbst. Das ist genau diese Kraft, die diese Auflösung bewirkt. Aber zunächst einmal ist es so, dass dieses Karmische, also dieses verdorbene Seelische, das ist der Hauptteil, was das Karma ausmacht, dass das auf Erden oder in der Erdensphäre zwischengelagert wird. Und bei unserer nächsten Inkarnation müssen wir diese Kräfte wieder aufnehmen.

Frage einer Zuhörerin:

"Entschuldige lieber Wolfgang, aber ich dachte, das bleibt in der Bodensphäre?"

Erdenmondensphäre - Läuterung - Kamaloka (Fegefeuer) 1:25:22

Ja. In der Erdenmondensphäre könnte man sagen. Aber es ist nicht - es ist eben etwas, was nämlich wirklich karmisch ist, was also nicht aufgelöst werden kann, ist meistens sehr erdnahe, sagen wir es einmal so. Also es ist so, die leichteren Sachen bleiben - wobei, die Mondensphäre umschließt ja die Erdensphäre. Also das heißt, die Erdensphäre ist in diesem Sinne ein Teil der Mondensphäre. Und da ist es eben so, dass die schlimmsten Sachen sich sehr erdnahe ablagern und die leichteren Sachen, die eigentlich dann nicht ins Karma eingehen, nicht wahr, das ist der Punkt, die gehen nicht ins Karma ein. Was wir also in der Läuterung, im sogenannten Kamaloka, Fegefeuer heißt's in der Kirche. Und das hat gewisse Berechtigung, obwohl die Bilder natürlich manchmal nicht ganz so stimmen gerade für diese Läuterungszeit. Aber Läuterungszeit heißt, wir leben nach dem Tod eine zeitlang durch dieses Kamaloka, das hängt mit der Mondensphäre zusammen, und da legen wir gewisse, also läutern wir uns von bestimmten Dingen, das heißt, wir werden sie los und die gehen nicht in dieser Form in unser Karma ein.

Aber gewisse Dinge, also das heißt die, die wir wirklich jetzt abgetilgt haben im Kamaloka, die nehmen wir nicht eins zu eins wieder auf dann. Aber es gibt eben welche, die wir dort nicht loswerden können. Und die bleiben in einer sehr erdnahen Sphäre. Und das sind die Pakete, die wir dann in der nächsten Inkarnation wieder aufnehmen müssen und die unser Karma bestimmen. Das ist das Eigentliche. Also die Sachen, die wir uns abgewöhnen können im Kamaloka oder im Fegefeuer, da ist nämlich ein seelischer Läuterungsprozess drinnen, also auch nämlich ein Prozess, wo wir die Ich-Kraft entwickeln, dass wir das wirklich loswerden. Also dass es nicht mehr in unserem Karma drinnen ist. Dass wir nicht mehr diese Neigung in uns drinnen haben. Weil es ist ja nicht zufällig, dass wir uns dann gewisse Dinge wieder holen, wenn wir auf die Erde kommen, zu denen wir eben eine starke Anziehung haben. Weil die gehören also zu uns. Da sind gewisse Seelenkräfte, da haben wir es noch nicht geschafft, die so zu verwandeln, dass wir sie loswerden. Und die müssen wir wieder aufnehmen. Die müssen wir jetzt im Erdenleben wieder aufnehmen und sagen, ja, das müssen wir aber bearbeiten.

Es liegt in der Verantwortung der Menschen heute, wie ärmlich oder wie reichhaltig unser Leben auf dem Neuen Jupiter, dem Neuen Jerusalem, sich gestalten wird 1:28:41

Nicht wahr, Karma besteht einmal im Prinzip einmal darin, diese Schädigungen im Astralleib letztlich endgültig auszuscheiden. Und nicht nur auszuscheiden, sondern wirklich aufzulösen. Solange nämlich die nicht aufgelöst sind, kann die Entwicklung nicht über die jetzige Entwicklung hinausgehen in Wahrheit. Nicht das Neue Jerusalem bilden, also die nächste Stufe. Oder beziehungsweise, wenn ein Teil der Menschen das macht, ein andere Teil nicht, dann wird es halt so sein, dass dieser Neue Jupiter, also dieses Neue Jerusalem - R. Steiner nennt es auch Neuer Jupiter, darum habe ich das jetzt verwendet - dann wird der sehr ärmlich sein, wenn da nicht genügend Menschen sind, die alles das abgelegt haben, was das stören würde. Aber es wird dann von denen, die das nicht geschafft haben, eine Art Nebenplaneten geben. So wie wir jetzt halt von einem Mond umkreist sind, so wird es halt dann eine Art Nebenplaneten oder Mond oder so etwas geben, wo sich die Menschen auch finden, die nicht geschafft haben, ihr Karma voll aufzuarbeiten. Das ist das Problem.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Die bedingungslose Liebe nicht leben konnten."

Ja, diese nicht leben konnten und die auch nicht offen genug waren, dass sie sich von anderen unterstützen ließen, dadurch, dass ihnen andere vielleicht günstigere Inkarnationsbedingungen verschafft haben. Es gibt alles Mögliche, wie wir darauf eh noch deutlicher kommen. Ich habe das letzte Mal schon ein bisschen etwas darüber gesprochen, aber es wird noch mehr kommen in diese Richtung. Weil das wird die immer größere Aufgabe, dass es halt so sein wird, weil ein Teil der Menschheit geistig voranschreitet, ein anderer dazu neigt, sich zu verhärten im Physischen, nicht die Kraft findet, aus dem Ich heraus tätig zu werden. Dann werden diese Menschen Hilfe brauchen. Aber die Hilfe besteht eben nicht darin, dass ich ihnen wirklich ihr Karma abnehmen und ersparen kann. Ich kann ihnen aber bessere Bedingungen schaffen, bis zu dem hin, dass ich ihnen für die Inkarnation meine Leibeshüllen zur Verfügung stelle. Und freiwillig die schlechten Leibeshüllen sozusagen annehme, die der sich bauen könnte aus seinem Schicksal. Weil Karma bedeutet ja auch, ich habe ein Problem mit meinem Astralleib. Das ist das Hauptproblem. Aber ich habe auch ein Problem mit dem Ätherleib und mit dem physischen Leib. Der hat vielleicht jetzt eine Behinderung, eine Störung oder sonst irgendetwas. Die äußeren Bedingungen, die Umgebung, in die ich hineingeboren werde.

Je länger wir versäumen unser Karma aufzuarbeiten, desto schwieriger werden die Bedingungen in die ich hineinkomme 1:31:36

Das Problem ist nämlich, je länger ich versäume, mein Karma aufzuarbeiten, in desto schwieriger Bedingungen komme ich hinein. Der ganze Weg läuft eben nicht so, dass man es jetzt von Haus aus dem Menschen leichter macht. Dafür müssen wir sorgen. Dadurch, dass der Mensch sich zu wenig entwickelt, reitet er sich immer tiefer hinein. Und wenn er es versäumt in einer Inkarnation das Schicksal aufzuarbeiten, in der nächsten ist es noch schwerer. Es wird nicht leichter, sondern es wird noch schwerer. Und der Punkt ist, es gibt, eben auch um die Freiheit des Menschen zu garantieren, es gibt sogar die Möglichkeit, dass man sich herumdrückt sein Karma aufzuarbeiten. Zumindest eine lange Zeit. Was eigentlich in der Inkarnation sein sollte, indem ich mich in gewisser Weise mit den Widersachern verbünde, geht es, dass ich darum herumkomme, die Aufgabe, die ich mir eigentlich vornehmen hätte sollen für diese Inkarnation, auszusetzen in der Inkarnation. Und dann kommt die Situation aber in der nächsten Inkarnation wieder. Und sie kommt noch schlimmer, die äußeren Bedingungen. Und ewig geht das halt trotzdem nicht, darum herumzukommen, aber es wird immer schwieriger.

Und das heißt, man braucht dann Hilfe, dass Menschen da sind, gut, ich nehme deine ganz schwierigen Bedingungen auf mich und gebe dir meine, die eben durch meine geistige Arbeit gute Bedingungen sind bis in die Körperhüllen hinein. Ich gebe dir das und übernehme sozusagen deine Umgebung, deine Körperhüllen und quäle mich mit dem ab. Ich kann aber deswegen nicht sein Karma auflösen. Das muss er trotzdem selber machen. Aber er hat bessere Bedingungen.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Unterstützung!"

Unterstützung dadurch. Also er wächst in einem besseren, geeigneteren Umfeld auf. Er ist körperlich fitter dafür, die Lebenskräfte sind besser. Das Astralische, abgesehen von den karmischen Einflüssen, ist besser. Auch das macht ja einen Unterschied. Das Karma ist schon sein eigenes, das muss er schultern. Aber wenn sonst der Astralleib unbelastet oder weitgehend unbelastet ist, ist es immer noch leichter, als wenn der sowieso schon so ganz, ganz düstere Kräfte hat. Und es ist halt so, dass bei der Inkarnation, wenn wir ins Erdenleben herunterkommen, es ist halt so, Gleiches zieht Gleiches an in einer gewissen Weise. Oder Gleich und Gleich gesellt sich gern. Das heißt, wenn jemand hinten nach ist in der Entwicklung, zieht er auch niederere Astralkräfte an. Das ist das Problem.

Die Scheidung der Geister 1:34:40

Da wird es sehr, sehr viele Probleme geben. Und darum spricht man ja auch davon, der R. Steiner spricht ja ganz deutlich davon, es wird diese Scheidung der Geister geben. Es ist nur die Frage halt wie viele? Wie viele wirklich auf die negative Seite fallen, die letztlich aus dem Strudel nicht mehr herauskommen. Die sich dann mit den Widersachermächten verbinden und mit denen gemeinsam letztlich am Ende der Erdentwickelung sich vorbereiten müssen dafür, im nächsten Zustand beim Neuen Jerusalem dort nicht dabei zu sein. Sondern mit den Widersachern auf einen eigenen Planeten zu gehen. Und da gibt es natürlich - ja, wir werden das vielleicht in den späteren Vorträgen noch näher besprechen - aber es gibt noch eine sehr wesentliche Möglichkeit, so deutlich steht das bei Steiner nicht - das steht da auch noch nicht so direkt drinnen.

Wie sind die Widersacherkräfte entstanden? 1:35:52

Aber man muss eines bedenken. Wie sind denn überhaupt die Widersacherkräfte entstanden? Ich habe gesagt, sie sind abkommandiert worden oder eigentlich auf göttlichen Ratschluss bestellt worden zu ihrer Rolle. Aber es hat auch etwas damit zu tun, sie wurden schon speziell ausgewählt, weil sie ihre reguläre Entwicklung als geistige Wesenheiten zu langsam vorangetrieben haben, weil sie in gewisser Weise zumindest bei einzelnen Fähigkeiten zurückgeblieben sind. Und dadurch halten sie auch alle Wesenheiten, mit denen sie in ihrer näheren Umgebung zusammen sind, zurück. Und das ist bei den Widersacherkräften der Fall. Und jetzt kommen wir dann schon sehr nahe an unsere 24 Ältesten heran. Also über die wir reden. Ich werde gleich sagen, wieso das zusammenhängt. Das sind nicht die Widersacherkräfte. Aber es haben, so wie der Mensch jetzt auf der Erde sein Ich bekommen hat und dadurch ein geistiges, wirklich ein eigenständiges geistiges Wesen geworden ist, ein individuelles geistiges Wesen, nachdem vorher schon sein Astralleib, sein Ätherleib, sein physischer Leib vorbereitet wurde. Aber hier sind wir Ich geworden.

Die luziferischen Widersacherkräfte sind zurückgebliebene Engel, die auf dem Alten Mond ihr Ich erhalten haben 1:37:24

Na, so gab es auf den Stufen davor, also als unsere Erde noch nicht fest war, sondern wo dieser flüssige Zustand war, haben andere Wesenheiten ihre, man könnte sagen Menschheitsstufe durchgemacht, nämlich sie sind dort zu geistigen Wesen aufgestiegen und haben ein individuelles Ich bekommen. Unter anderen Bedingungen. Im Flüssigen ist es schon nicht möglich eigentlich diese Freiheit zu entwickeln zum Beispiel, die der Mensch hat. Stelle dir einen freien Wasserstrom im Ozean vor. Ist auch schwierig, sich da als freies Wesen zu entwickeln. Das waren nämlich die Wesenheiten, die heute die Engelwesenheiten sind. Es sind aber welche zurückgeblieben und haben diese Entwicklung nicht ganz auf die notwendige Höhe gebracht. Und die wirken heute als Widersacher. Nämlich als die luziferischen Widersacher. Die gehen von dort aus. Das heißt, die waren vor uns Menschen könnte man sagen. Unter anderen Bedingungen. Jetzt sind sie Engel. Und die luziferischen sind zurückgebliebene Engel bezüglich bestimmter einzelner Fähigkeiten. Das ist das, was sie so gefährlich macht, weil andererseits sind sie natürlich den Menschen überlegen, weil sie haben viele Kräfte, die sonst die Engelwesenheiten auch haben und sie haben - wie soll ich das jetzt irdisch sagen - nicht die Skrupel, sie zurückhaltend einzusetzen und nicht zum Schaden des Menschen einzusetzen, sondern sie setzen es ein nach anderen Kriterien, sagen wir einmal so.

Obwohl sie nämlich auch nicht ganz die Freiheit haben, wie der Mensch. Aber sie sind nahe dran, gerade die luziferischen sind nahe dran. Ist ein eigener Punkt. Es hat eigentlich begonnen damit, dass mit den luziferischen Wesenheiten, also mit diesen Engelwesenheiten es bis zu einem gewissen Grad dann ihr eigener Entschluss dann schon war, gehe ich den Weg in die luziferische Richtung oder nicht? Da fängt eine gewisse freie Wahl an, die ist aber endgültig dann zunächst einmal. Also aus eigener Kraft können sie jetzt nicht mehr sagen, na eigentlich, dass Luziferdasein taugt mir nicht, das ist ungenügend, ich will zurückkehren. Aber da ist ein gewisser freier Entschluss drinnen. Und auch mit der Entschluss mit dem Menschen sich zu verbinden, ihn zu führen oder zu verführen. Sowohl als auch. Sie haben ja nicht nur schlechte Eigenschaften. Sie haben gute Eigenschaften sehr wohl auch. Aber es sind ehemalige Menschen, die Widersacher geworden sind könnte man sagen. Also auf dem flüssigen Planeten, waren sie die Menschen. Unter anderen Bedingungen, nicht so wie wir natürlich äußerlich. Aber Menschen in dem Sinne, dass sie ihr Ich bekommen haben.

Die ahrimanischen Widersacherkräfte sind zurückgebliebene Erzengel (Archangeloi), die auf der Alten Sonne ihr Ich erhalten haben 1:40:37

Und vorher, auf dem gasförmigen Zustand, was R. Steiner die Alte Sonne nennt, wo es also einerseits das Gasförmige, andererseits das Licht gab, waren auch Wesenheiten, die damals ihr Ich bekommen haben, weil solche Entwicklungen dienen immer dazu, dass bestimmte Wesenheiten ihr Ich bekommen, also geistige Wesenheiten werden. Dazu sind diese Zustände da. Die sind nicht nur für uns da, sondern auch für andere geistige Wesenheiten. Und diese Wesenheiten sind heute, wenn sie ihre reguläre Entwicklung durchgemacht haben, die Erzengel. Das sind schon höhere Wesenheiten. Und wenn ich jetzt ganz zurückgehe? Ja - bevor ich ganz zurückgehe. Was ist dort? Dort gab es wahrscheinlich auch welche, die so nicht ganz das Entwicklungsziel erreicht haben. Das sind die ahrimanischen Wesenheiten. Die sind früher zurückgeblieben. Daher haben sie eine längere Entwicklung hinter sich. Sind kräftiger, sind im Wesentlichen auf Erzengel-Niveau. Bis auf halt einzelne Fähigkeiten, wo sie nicht so weiterentwickelt sind. Und das sind die ahrimanischen Kräfte.

Die asurischen Widersacherkräfte sind zurückgebliebene Urengel (Archai, Geister der Persönlichkeit), die aus dem Alten Saturn ihr Ich erhalten haben 1:42:03

Und wenn wir jetzt noch zurückgehen zum ersten Zustand. Zu dieser Wärmewelt. Dann haben auch dort geistige Wesenheiten ihr Ich bekommen. Das sind die Urengel oder Geister der Persönlichkeit, wie sie R. Steiner auch nennt. Die Archai. Archai heißt Ursprung, Uranfang eigentlich. Also sie sind die Engel des Uranfangs. Es ist überhaupt interessant bei den Engelnamen. Also Archai, archai, archei, das ist der Ursprung. Überhaupt der Welt. Vor der Wärmewelt gab es in dem Sinne nichts. Mit dem entsteht die Zeit auch erst in Wahrheit. Also da, wo die Wärmewelt entsteht, da entsteht auch die Zeit damit. Also dort ist der Ursprung. Sie sind Engel dieses Ursprungs. Daher heißen sie Archai tatsächlich auch oder Urengel, wenn man es ins Deutsche übersetzt.

Die Erzengel, Archangeloi, die von der nächsten Stufe kommen, die sind nicht mehr Engel des Ursprungs, aber sie sind Boten des Ursprungs, das heißt, sie berichten davon, wie das war. Sie sind Boten des Ursprungs. Angeloi heißt immer Bote. Und Archangeloi ist ein Bote des Ursprungs.

Ja, und natürlich bei diesen Urengeln, die also in dieser Wärmewelt ihr Ich bekommen haben, sind auch welche zurückgeblieben. Und das ist eine Stufe, die R. Steiner unter anderem bezeichnet als die Asuras. Das sind also zurückgebliebene Urengel, wenn man so will. Über die gäbe es sehr, sehr viel zu sagen auch. Die haben sehr viele verschiedene Facetten. Im Positiven wie im Negativen auch.

Die Taggeister Jom und die Nachtgeister Laila (Asuras) 1:44:13

Also um nur etwas zu sagen im Positiven. Brauche ich nur erinnern an den Schöpfungsbericht der Bibel. Genesis 1. Da gibt es die sechs Schöpfungstage und der siebente Tag ist der Tag der Ruhe. Ja, diese Schöpfungstage, das sind die Urengel. Die sieben Schöpfungstage sind sieben Urengel, die im Dienste der sieben Elohim - im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde und so weiter. So geht das ganze Kapitel durch. Dann wird das Licht erschaffen dann und alles weiter. Und zum Schluss war, endet es dann, ein Tag und eine Nacht. Also Tag und Nacht ist dann.  Jom / Echat. Der erste Tag, der umfasst einen Tag und eine Nacht. Und die Geister des Tages heißen Jom, das sind die regelrecht fortgeschrittenen Urengel in Wahrheit. Das heißt, wenn im Hebräischen Jom der Tag gemeint ist, ist das nicht wie unser Kalendertag, auch nicht wenn man jetzt mit längerer Dauer misst, sondern es sind geistige Wesenheiten damit gemeint, nämlich jene Wesenheiten, die ganz am Anfang der Entwicklung ihr Ich bekommen haben. Die dort damals Menschen waren und jetzt halt bereits wesentlich höher sind und unmittelbare, dienstbare Geister - wenn man so will - der Elohim sind bei der Erdenschöpfung. Und da gibt es aber die Taggeister Jom und andererseits, Laila heißen die, die Nachtgeister, die dunklen Geister. Das sind die Asuras. Die sind aber durchaus ganz wichtig für die Entwicklung. Der Tag ist ohne die Nacht nicht zu haben. Es gehört zusammen. Und es wäre schrecklich, wenn es nur Tag wäre. Und natürlich auch schrecklich, wenn es nur Nacht wäre. Also sie gehören auch dazu. Aber sie haben eine zurückhaltende Kraft. Und die ist natürlich jetzt noch stärker als die der ahrimanischen Kräfte im engeren Sinne.

Sind ganz besondere Geister der Finsternis, weil natürlich auf dieser Wärmewelt, wie ich sagte am Anfang, gab es noch kein Licht. Es war noch eine finstere Welt. Also das heißt, die heutigen Asuras, die Zurückgebliebenen, die wirken in der Dunkelheit ganz stark, ganz stark. Diejenigen, die weiter fortgeschritten sind, sind heute sehr lichtvolle Wesenheiten. Die sind also über diesen Dunkelzustand hinweggekommen. Aber die sogenannten Asuras tragen ihn weiter. Aber der ist auch notwendig für unsere Erdentwicklung, für unsere Entwicklung. Jeden Tag. Die sorgen zum Beispiel dafür, dass gerade in der Nacht die Lebenskräfte in uns wieder aufblühen können und alles das versuchen zu reparieren, was wir am Tag ruiniert haben durch unsere aktive Tätigkeit, durch unsere Bewusstseinstätigkeit vor allem. Am meisten ist es unsere Bewusstseinstätigkeit, die zerstört eigentlich den Körper. Und die Emotionen. Da kommen viele Zerstörungskräfte. Und es sind gerade die Asuras, gerade die Nachtgeister, die das wieder aufarbeiten. Die das beleben. Ganz interessant! Aber sie wirken halt im tief Verborgenen und das kann halt manchmal auch nicht so gut sein. Weil die steuern, die können Menschen dann natürlich auch im negativen Sinn steuern, ohne dass sie es mitkriegen. Ist ein weiteres Thema.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Aber so wie wir Licht und Schatten brauchen, so brauchen wir auch die Bösen, damit wir merken, dass wir gut sind."


Ja, ganz genau!

Zuhörerin weiter:

"Weil wie hätten wir sonst das Bewusstsein, ah, wir sind lieb und brav, nur weil der andere anders ist."

Ja, absolut. Wir brauchen diesen Gegensatz. Das hat seine Richtigkeit. Nur, wir müssen uns bewusst sein, dass das trotzdem uns Schwierigkeiten macht.

Zuhörerin weiter:

"Wir können uns entscheiden, ob wir auf der hellen oder auf der dunklen Seite stehen."

Lebensgeist (Buddhi) - der umgewandelte Ätherleib 1:48:53

Wir können uns entscheiden. Und wir haben vor allem auch die Kraft letztlich sogar diese Dunkelheit aufzulösen. Irgendwann einmal, in ferner Zukunft. Die Lichtkraft ist die Stärkere trotz allem. Die Kraft, die das auflöst. Und an dieser Kraft sollen wir arbeiten. Müssen wir arbeiten. Und ein bisserl etwas tun wir eben schon, wenn wir jetzt unser Geistselbst entwickeln, also unseren Astralleib einmal von seinen dunklen Schatten befreien, es wirklich auflösen. Dann entwickeln wir Geistselbst. Später werden wir das können mit dem Ätherleib sogar, mit den Lebenskräften. Der Ätherleib ist auch der Liebesleib, habe ich das letzte Mal deutlich gesagt. Weil Liebe ist mehr als ein bloßes Gefühl oder eine Emotion, wirkliche Liebe ist Lebenskraft. Liebe spendet Leben! Wirklich Leben. Also das Eigentliche der Liebe ist diese Lebenskraft.

Und wenn wir uns mit der stärker durchdringen und sie aus dem Ich heraus auch verwandeln, reinigen können, das Negative drinnen auflösen können, dann werden wir einmal soweit sein, dass wir uns einen Ätherleib auch aus dem Nichts heraus schaffen können. Also einen völlig unbelasteten. Es wird nicht uns gelingen während der Entwicklung - das sind zukünftige Zustände. Ja, also da müssen wir uns jetzt noch nicht die Sorgen machen darüber. Aber es wird kommen. Aber dann entwickeln wir das, was man Lebensgeist nennt. Den kannten die Inder auch, also im Indischen heißt das Buddhi. Zum Beispiel jemand, der zur Würde des Buddha aufsteigt, hat diese Kraft bereits entwickelt. Der ist nach dem benannt. Weil er diese Buddhi hat. Diese Lebenskraft in sich, die ganz aus dem Geistigen geschöpft ist.

Auferstehung - Umwandlung des physischen Leibes 1:50:57

Und das Letzte wäre die Vergeistigung sogar des Physischen. Das klingt jetzt paradox. Also wer mit der Anthroposophie nicht so ganz vertraut, staunt jetzt einmal. Wie kann ich denn jetzt das Physische vergeistigen? Wie wird das? Das habe ich aber schon ein paar Mal aber gesagt, das eigentlich Physische, das ist das Paradoxe, wäre völlig übersinnlich. Dass unser physischer Leib so ausschaut, wie er ausschaut und stofflich angreifbar ist, undurchsichtig ist, liegt an der Wirkung der Widersacher. Die sorgen dafür. In Wahrheit wäre es auch nur übersinnlich zu schauender Leib. Ja, wir sehen natürlich nicht, dass es genug geistige Wesenheiten gibt oder - ja, nenne wir es geistige Wesenheiten - die physisch sind, aber für unsere sinnlichen Augen nicht sichtbar sind. Dazu zählen zum Beispiel Elementarwesen oder manche Elementarwesen. Also gerade was man Zwerge nennt oder Gnome nennt, die im Physischen nämlich wirken, die gerade im Physischen wirken. Aber sehen tut man sie nicht. Mit sinnlichen Augen sieht man sie nicht.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Kinder können sie sehen."

Kinder können sie sehen. Aber die können sie sehen, weil sie noch das Geistige sehen. Die haben nämlich noch diesen übersinnlichen Blick dafür. Die können sie sehen. Die sehen eben tiefer hinein. Und das heißt, wenn wir den physischen Leib einmal vergeistigen, dann ist er sicher nicht für solche Augen, wie wir sie jetzt haben, sichtbar. Aber er hat dann trotzdem noch eine Aufgabe. Natürlich ist das alles dann ganz anders. Aber er hat dann die Bedeutung, dass wir damit wirklich eine vollkommen eigenständige geistige Wesenheit sind, die sich ihre eigene Form gibt. Form im übertragenen Sinn. Ihre eigene geistige Form.

Und man darf sich das dann nur nicht so gegenständlich vorstellten, dass jetzt diese Formen äußerlich einander gegenüberstehen. Sondern es ist eine geistig-physische Struktur, die eben dann einen ganz bestimmten individuellen Charakter hat. Ist schwer vorstellbar. Weil es ist ja dann letztlich auch außer Raum und Zeit letztlich wieder, wenn es vergeistigt ist. Und - aber diese Kraft reicht dann aus, wenn ich das mir erworben habe, diese Kraft reicht aus dann, um später einmal wirklich bis ins Physische hinein Schöpferisch tätig zu sein. Das heißt, so wie bei der Erdenschöpfung ja nicht nur im Seelenbereich etwas geschöpft wurde, sondern es geht in die Lebenskräfte bis ins Physische dann hinaus. So können wir dann auch unmittelbar bis ins Physische hinein formend, gestaltend tätig sein. Zwar noch nicht so weit, dass wir wirklich die Willenskraft herschenken können, wie es einstmals die Throne getan haben, aus dem die Wärme gekommen ist, die das Ganze trägt. So weit sind wir nicht. Aber formen können wir es dann. Geistig formen. Nicht äußerlich mit Händen, sondern durch unsere geistige Tätigkeit.

So wie es die Elohim bei der Erdenschöpfung getan haben. Die Elohim waren es nämlich auch nicht, die diese Wärme hervorgebracht haben, die da drinnen ist. Aber sie haben sie geformt. Dass wir die Formen haben, heute in der Natur, das ist den Elohim zu verdanken. Daher sind sie die, von denen die biblische Schöpfungsgeschichte spricht, von den Thronen sprechen sie zunächst einmal gar nicht. Sondern die Elohim sind es, die sind ein paar Stufen darunter unter den Thronen. Aber die schaffen es, diese Formen hervorzubringen. Und der Ahriman letztlich ist der, der sie sinnlich sichtbar macht. Mithilfe des Luzifers, der es zurückgespiegelt. Aber das sie sich so verdichtet und hart wird und undurchdringlich wird, das ist der Ahriman, der dann noch dazu kommt. Die arbeiten alle zusammen. Und daher ist zum Beispiel auch der Ahriman notwendig. Weil wir brauchen ihn für unsere Entwicklung hier. Ganz genauso, wie wie wir auch die Hierarchien darüber zunächst einmal brauchen. Also es geht nicht einmal darum, jetzt gegen die Widersacher zu wettern, obwohl wir uns immer wieder wehren müssen gegen sie, aber wir brauchen sie auch. Wir brauchen sie ganz dringend.

Ja, aber wir werden auch einmal dieses Physische vergeistigen. Und dass das überhaupt möglich ist, liegt an der Ich-Kraft, die uns immer mehr durchdringen wird, in der „die gleiche Vollmacht“ drinnen liegt, die ich „von meinem Vater empfangen habe“. Das heißt, darin liegt auch zuletzt die Auferstehungskraft. Nicht wahr, um das geht es, dass Christus zur Zeitenwende, also bei der Kreuzigung dann auf Golgatha, auch den gesamten physischen Leib des Jesus von Nazareth durchdrungen hat. Vollkommen. Und ihn so vergeistigt hat, dass die Auferstehung des Physischen möglich war. Nicht nur das Weiterleben halt nach dem Tod, sondern Mitnehmen des Physischen, aber nicht in äußerlich stofflicher Gestalt, sondern der Auferstehungsleib des Christus ist nur übersinnlich schaubar.

Und da schaut er natürlich auch anders aus, als ein physischer Leib, der mit Stoffen angefüllt ist. Daher erkennt die Maria Magdalena ihn zuerst nicht, sondern hält ihn für den Gärtner. Sie ist die erste. Ich meine, sie ist geradezu das Bild für die Seele, die jetzt übersinnlich erlebt den Auferstandenen in seiner Auferstehungsgestalt. Aber die ist ein physischer Leib. Aber er ist nur übersinnlich schaubar. Das ist aber das ganz ferne Ziel für uns.

Anmerkung einer Zuhörerin:

"Also die Stimme macht es eigentlich aus. Dieser Klang, den man wahrnimmt. Diese Energie, die dann eine Spiegelung macht."

Ja. Ja. Ja. Richtig. Ja, das sind also einige Aspekte dazu. Ich würde vorschlagen, lassen wir es für heute dabei. Wenn noch Fragen sind, wäre es jetzt die Zeit, sie zu stellen. Wir können uns für das nächste Mal etwas vornehmen noch. Wir werden noch ein bisschen verweilen. Aber vielleicht, bevor ich ganz aufhöre, muss ich doch noch ein paar Minuten dranhängen.

Die vierundzwanzig Ältesten - sieben Klassen von Urengel (Wärmezustand), sieben von Erzengel (gasförmiger Zustand) und sieben von Engel (flüssiger Zustand). Plus: Drei Zustände der Erde (fester Zustand) 1:58:43

Ich habe euch versprochen wenigstens die 24 Ältesten. Ja. Weil wir sind jetzt eigentlich sehr knapp dran, das erklären zu können. Ich habe gesprochen von den Wesenheiten, die uns vorangegangen sind, eben die Engel, die Erzengel, die Urengel, also auf den planetarischen Zuständen, die unserer Erde vorangegangen sind. Und in Wahrheit ist es aber so, dass es da nicht nur eine Gruppe von Urengel zum Beispiel gibt, sondern insgesamt sieben. Weil diese Entwicklung jenes ersten Planeten, der eine reine Wärmewelt war, die Rudolf Steiner den Alten Saturn nennt aus bestimmten Gründen. Hat nicht direkt was mit unserem heutigen Saturn zu tun, aber - man könnte sagen,  der ist eine gewisse Erinnerung an den Zustand, aber sehr vage ausgedrückt. Ist nicht wichtig jetzt. Dieser Alte Saturn hat sieben große Zustände durchgemacht. Verwandlungszustände. Wir werden das noch kennenlernen. Also die Siebenzahl ist immer wieder die Zahl der zeitlichen Entwicklung. Überall wo es um zeitliche Entwicklungsprozesse geht, ist die Siebenzahl wichtig. Nicht umsonst haben wir eine Woche mit sieben Tagen. Das ist sehr weitverbreitet auf der Erde. Und es gibt viele, viele Dinge, wo das drinnen steckt, die Siebenzahl. Und wirklich viele Krankheiten haben so einen Sieben-Tage-Rhythmus und dergleichen drinnen. Das ist also sehr wichtig. Die Mondphasen hängen damit zusammen bis zu einem gewissen Grad. Also die vier Hauptphasen, da sind etwa siebentägige Zyklen auch drinnen.

Und so hat auch jede planetarische Entwicklung einmal sieben Hauptzustände, Verwandlungszustände. Sieben Lebenszustände, die man durchmacht sozusagen. Und auf jeder dieser Stufe entwickeln sich solche Urengel. Manche sind eben schneller, manche sind früher fertig, aber bleiben zurück dadurch zum Beispiel. Andere warten sehr lang, bis sie dann wirklich ihre Entwicklung vollenden, aber schöpfen sie dafür voll aus. Also da gibt es große Unterschiede. Aber es gibt sieben solche Entwicklungszustände auf dem Alten Saturn. Sieben Runden, wie man es auch nennt. Also sieben Mal geht das Spiel durch. Das heißt, sieben Klassen von Urengel entstehen, die damals ihre Menschheit durchgemacht haben, also ihr Ich bekommen haben. Das heißt sieben Mal Menschenwesenheiten eigentlich, die uns vorangegangen sind. Heut sind es halt Urengel. Heute sind sie die Urengel. Damals waren sie noch nicht so kräftig.

Dasselbe Spiel wiederholt sich auf dem nächsten Zustand, diesem leuchtenden sonnenartigen Zustand, den Rudolf Steiner daher auch die Alte Sonne nennt. Alt eben, um sie nicht zu verwechseln mit unserer heutigen. Dort machen die heutigen Erzengel ihre Menschheitsstufe durch. Ihre Ich-Entwicklung. Wieder in sieben Runden. Wieder in sieben großen Zeitaltern. Wieder sieben Klassen von Erzengel, die entstehen. Auf dem nächsten Zustand, der flüssige Zustand, R. Steiner nennt ihn den Alten Mond. Da machen die Engel ihre Menschheitsstufe durch. Und wieder in sieben Runden. Daher gibt es wieder sieben Klassen davon. Jetzt haben wir drei Mal Sieben. Drei Zustände waren es. Drei mal Sieben ist 21. So! Und jetzt schauen wir, wo wir bei uns auf der Erde sind. Die Erdentwickelung, wenn ich sie als ganze überschaue, wird wahrscheinlich wieder sieben solcher Zustände haben. Und die Frage ist jetzt nur noch: Wo stehen wir heute? Wir stehen heute genau in der Mitte. Im vierten Verwandlungszustand. In der vierten Runde. Das heißt, es sind bereits drei Runden vorangegangen. Und dort haben auch bereits Wesenheiten ihre Ich-Entwicklung durchgemacht. Menschenwesenheiten. Die sind alle uns vorangegangen.

Das heißt, wir haben sieben auf dem Alten Saturn, sieben auf der Alten Sonne, sieben auf dem flüssigen Alten Mond: sind 21. Und drei bereits während unserer Erdentwicklung. Sind insgesamt 24. Das sind die 24 Ältesten. Die eben ganz eng mit unserer Entwicklung verbunden sind, weil sie auch eben ihre Menschheitsstufe irgendwann einmal früher durchgemacht haben, die daher ein ganz enges Verständnis dafür haben, was es heißt, Mensch zu werden.

Weil man muss denken, zum Beispiel die Elohim, also die Schöpfergötter der Erdentwicklung: „Im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde“, die stehen über diesen drüber. Das heißt, während unseres ganzen Zyklus waren die schon längst über die Menschheitsstufe hinaus. Die sind eine andere Kategorie. Ein ganz anderes Kaliber sozusagen. Die haben nicht so ein enges Verständnis für unsere Arbeit Mensch zu werden. Und daher brauchen sie auch welche, als dienstbare Geister, die diese Menschheitsentwickelung sehr gut verstehen.

Und daher brauchen sie die Schöpfungstage, die eigentlich Schöpfungsgeister sind. Nämlich diese Urengel heute. Während der Erdentwicklung sind sie Urengel. Auf dem Alten Saturn haben sie erst ihre Menschheitsstufe durchgemacht. Aber das heißt, die Elohim hätten den Menschen nicht schaffen können ohne der Hilfe dieser Urengel, die als erste das Experiment Menschwerdung durchgemacht haben auf ihre Art.

Frage einer Zuhörerin:

"Experiment?"

Zitat Schiller: „Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.“ 2:05:27

Ja, Experiment. Weil wir stehen mitten drin in dem Experiment. Und das gehört alles zu dem Experiment dazu. Diese Vorbereitung eben mit den Urengeln, mit den Erzengeln, mit den Engeln. Dass jetzt wir Menschen sind, die die Freiheit entwickeln können. Die volle Freiheit entwickeln können. Noch verwirklichen wir es natürlich noch sehr wenig. Aber wir haben jedenfalls die Möglichkeit. Aber - aber wie sagt es der Schiller so schön:

"Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren."

Also das heißt, es geht vor allem einmal um die geistige Freiheit, aus der heraus man letztlich dann alles irgendwo überwinden kann. Früher oder später. Vielleicht erst in der nächsten Inkarnation. Aber da haben wir einen weiten Weg.

Fragen 2:06:20

Ja, aber damit höre ich jetzt wirklich auf. Also jetzt habe ich euch das Bissl von den Ältesten versucht nahezubringen. Das ist vielleicht wichtig. Wenn trotzdem noch Fragen sind und ihr noch nicht vollkommen erschlagen seid, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. Ansonsten herzlichen Dank fürs Dabeisein.

Frage eines Zuhörers:

„Also du hast vorher die Bemerkung gemacht, dass in der Zukunft dass Menschen, die zurückbleiben, dass denen geholfen werden kann. Diesen Punkt hast du noch nicht ausgeführt, sondern den wolltest du ausführen!“

Ja, ich würde sagen, das heben wir uns das fürs nächste Mal auf. Weil es wird langwierig. Danke. Danke und gute Nacht.

Frage einer Zuhörerin:

„Wolfgang, ich habe noch eine Frage! Und zwar hast du davon geredet, das Karma aufzulösen. Ist es nicht vielmehr ein Umwandeln, anstatt ein Auflösen?“

Na ja. Der Punkt ist, dass durch die karmischen Verfehlungen Astralisches, ja man könnte sagen, vergiftet wird.

Zuhörerin weiter:

"Und es ist Aufgabe, aus dem Gift Medizin zu machen?"

Ja, ja, auch. Aber nur ganz zum Schluss muss es aufgelöst werden. Nämlich das hat einen besonderen Grund, weil am Ende so einer, wie soll ich sagen, planetarischen Entwicklung, wenn die fertig ist, bevor wir zum Beispiel zum Neuen Jerusalem gehen können, der ein ganz neuer Zustand ist, muss sich komplett die Erde vergeistigen, in einen geistigen Zustand übergehen. So, es ist ähnlich wie beim Menschen, der Reinkarnationen durchmacht. Und der Punkt ist, dieses vergiftete Astralische muss dann auch aufgelöst werden. Und das kann - sagen wir es vielleicht vorsichtig einmal so - das kann nur der machen, der diese bestimmten karmischen Kräfte oder diese astralischen Kräfte erzeugt hat. Niemand anderer kann das. Das ist das Problem. Und darum müssen wir letztlich unser Karma auflösen bis dahin. Was nicht aufgelöst wird, bleibt dann als dieser ausgeschiedene Brocken da. Der kann auch nicht aufgelöst werden. Das ist das Problem. Und der kann nicht diesen Weg durch die geistige Welt durchgehen dann. Ich meine, das ist immer wieder passiert. Ich meine, es hängt mit damit zusammen, warum es andere Planeten und Mond und so etwas gibt. Das hängt mit solchen Dingen auch zusammen. Aber das heißt, letztlich muss diese Auflösung möglich sein. Verwandlung zuerst, aber letztlich auch die Kraft aufzulösen. Weißt du, was ich meine damit?

Zuhörerin weiter:

"Wenn aus dem Gift Medizin wurde, dann brauche ich es ja nicht auflösen!"

Ja, ich muss es auflösen, weil es weg muss. Es muss ein rein geistiger Zustand sein, in dem es nichts Physisches mehr gibt, nichts Lebendiges mehr gibt und auch nichts Seelisch-Astralisches mehr gibt. Und der Punkt ist, diese Auflösung besteht darin, dass das negative Karma, was wer erzeugt hat, kann nur der, der es erzeugt hat, so verwandeln, dass er es dann auch auflösen kann zum Schluss Das ist die Tat des Menschen, der sie erzeugt hat.

Zuhörerin weiter:

"Also die Auflösung passiert automatisch. Also es ist erst die Verwandlung, das Vorhandene nehmen, etwas Positives machen daraus, damit löst es sich auf."

Damit löst es sich auf. Damit löst sich endgültig auf. Dazu muss man sagen, dass die Verwandlung von allem in Wahrheit bis ins Physische hinein, immer so stattfindet, dass es eigentlich ein Ins-Nichts-Hineinführen ist und aus dem Nichts neu heraus schaffen. Das heißt, es geht keine Substanz durch. Nicht einmal beim Physischen heute. Das wissen die Physiker heute bereits. Dass es Materie in dem Sinne von einem kontinuierlich existierenden Stofflichen nicht gibt. Sondern was uns als Stoff erscheint, ist etwas, was aus einem nicht-stofflichen Bereich kommt, eine Wirkung erzeugt und wieder verschwindet. Und wenn jetzt angenommen so ein Atom oder ein Elektron fliegt, dann fliegt nicht wirklich ein Elektron, sondern es entsteht etwas, eine Wirkung. Und ist wieder weg. Und es entsteht wieder eine Wirkung. Und ist wieder weg. Und wieder eine Wirkung. Und ist wieder weg. Und das ist deswegen so genial, weil das das Muster ist, wie das Geistige überhaupt wirkt. Und wie das Geistige im Hintergrund von allem steht.

Dasselbe geht nämlich auf der seelischen Ebene, sprich astralische Ebene, das Astralische ist sozusagen die Weltseele wenn man will. Weil sie so groß ist wie die Sternenwelt. Aber nichts dort besteht, sondern es vergeht und entsteht. Es vergeht und entsteht. Durch die Tätigkeit des Geistes. Der Geist, die geistige Tätigkeit, trägt es in Wahrheit. Das heißt, wenn man glaubt, es besteht ein Astralisches kontinuierlich durch und verwandelt sich, so ist das nur teilweise richtig, weil in Wirklichkeit entsteht es - also vergeht und entsteht. Vergeht wieder, entsteht in etwas leicht veränderter Form. Vergeht wieder. Entsteht wieder in neuer Form. Bis es zum Schluss einmal eine Zeit lang zumindest gar nicht mehr heraus kommt, sondern dann im rein Geistigen bleibt. Und dann fängt eine neue Entwicklung an. Dann geht es in den nächsten Entwicklungszustand über.

Zuhörerin weiter:

„Ok, ich glaube ich habe es jetzt verstanden!"

Goody! Wenn niemand mehr Fragen hat, dann verabschiede ich mich und wünsche euch eine schöne Woche, bis zum nächsten Mal. Danke!

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Schlüsselwörter

Thron im Himmel - sieben flammende Fackeln vor dem Thron stehen für sieben Schöpfergeister - Ätherleib, Lebensleib, Zeitleib (zeitliche Gesetzmäßigkeiten) - Im Ätherleib hängen Vergangenes und Zukünftiges zusammen - sieben göttliche Schöpfergeister sind verantwortlich für die Bildung des sieben Leibeshüllen bzw. Wesensglieder des Menschen - beim physischen Leib spielen die Throne mit herein - der innerste Kern des Stofflichen ist umgewandelte Willenskraft der Throne (Geister des Willens) - den sieben Schöpfergeistern entsprechen auch sieben planetare Verwandlungszustände der Erde - Klangäther, Zahlenäther - Geister der Weisheit - Geister der Bewegung - wir stehen im vierten Entwicklungszustand der Erde: Wärmezustand (Alter Saturn), gasförmiger Zustand (Alte Sonne), flüssiger Zustand (Alter Mond), fester Zustand (Erde) - das Kristalline und das Ich-Bewusstsein - das Böse und die damit verbundene Freiheit des Menschen - selbst hohe geistige Wesenheiten wie Seraphim, Cherubim, Throne empfangen ihre Impulse direkt von der Gottheit und haben diese Freiheit nicht - das Neue Jerusalem - die Mitarbeit der Menschen am Neuen Jerusalem - das Ich ist nicht fassbar - wir erkennen das Ich an der Fähigkeit schöpferische Taten zu setzen - seelisches Spiegelbild versus seelische Realität - Viren - Im Ich steckt die ganze Christus-Kraft - Das gläserne Meer: Die Kristallwelt - Geistselbst: Der vom Ich verwandelte Astralleib - Kamaloka (Fegefeuer) - Karma - Entstehung der Widersacherkräfte - Luzifer - Ahriman - Asuras - Jom (Taggeister) und Laila (Nachtgeister) - Lebensgeist (Buddhi): der vom Ich umgewandelte Ätherleib - Auferstehung - die vierundzwanzig Ältesten

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Glossar

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ÄLTESTE, 24

ÄTHERLEIB

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FACKELN, flammende

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HIMMEL

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LEBENSLEIB

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PHYSISCHER LEIB

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SCHÖPFERGEISTER, sieben

  • die sieben Schöpfergeister vor dem Thron im Himmel [17 | 0:00:36]
  • sieben göttliche Schöpfergeister sind verantwortlich für die Bildung des sieben Leibeshüllen bzw. Wesensglieder des Menschen [17 | 0:10:25]

STOFF

  • der innerste Kern des Stofflichen ist umgewandelte Willenskraft der Throne (Geister des Willens) [17 | 0:11:20]
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T

THRON

THRONE

  • beim physischen Leib spielen die Throne mit herein [17 | 0:11:20]
  • der innerste Kern des Stofflichen ist umgewandelte Willenskraft der Throne (Geister des Willens) [17 | 0:11:20]
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WESENSGLIEDER

  • sieben göttliche Schöpfergeister sind verantwortlich für die Bildung des sieben Leibeshüllen bzw. Wesensglieder des Menschen [17 | 0:10:25]

WILLENSKRAFT

  • der innerste Kern des Stofflichen ist umgewandelte Willenskraft der Throne (Geister des Willens) [17 | 0:11:20]
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ZEITLEIB

ZUKUNFT

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24 ÄLTESTE


7 SCHÖPFERGEISTER

  • die sieben Schöpfergeister vor dem Thron im Himmel [17 | 0:00:36]
  • sieben göttliche Schöpfergeister sind verantwortlich für die Bildung des sieben Leibeshüllen bzw. Wesensglieder des Menschen [17 | 0:10:25]
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Literaturangaben

Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, ISBN 978-3-905893-02-1;

Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, GA 8 (1989), ISBN 3-7274-0080-3;

Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), ISBN 3-7274-1040-X;

Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), ISBN 3-7274-1045-0;

Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 (2001), ISBN 3-7274-3460-0;

Emil Bock, Das Neue Testament, Übersetzung in der Originalfassung, Urachhaus, Stuttgart 1998, ISBN 3-8251-7221-X